DE10022558C2 - Vorrichtung zum Lagern und Bereithalten von druckempfindlichen Kunststoffhülsen sowie dazugehörige Greifvorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zum Lagern und Bereithalten von druckempfindlichen Kunststoffhülsen sowie dazugehörige GreifvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lagern und Be
reithalten von druckempfindlichen Hülsen, insbesondere soge
nannten Kunststoff-Sleeves, im vertikalen Zustand, mit Trä
gerelementen, die jeweils einen Fuß mit einer Standfläche
für die Unterkante der Hülse aufweisen, wobei die Trägerele
mente ein aufragendes Element umfassen, das von unten in das
Hülsenvolumen eingreift. Die Erfindung betrifft außerdem ei
ne für die Vorrichtung besonders geeignete Greifvorrichtung.
Druckempfindliche Kunststoffhülsen oder Hülsen aus anderen
Materialien der hier angesprochenen Art dienen insbesondere
als Basishülsen und damit als Rohrkörper für Beschichtungen
mit Gummi, Polyurethan usw.. Sie finden Einsatz in verschie
denen Druckbereichen, wie Flexodruck, Tiefdruck und Offset
druck, sowie bei technischen Anwendungen. Als Material wird
beispielsweise ein spezielles Sandwich aus in Kunstharzen
gebundenen Glasfasergeweben verwendet. Die Oberfläche ist
gerauht, damit die Beschichtung besser haftet. Die Hülsen
werden mit oder ohne Beschichtung gelagert. Sie haben eine
wesentlich geringere Festigkeit als Stahlwalzen. Bei einer
horizontalen Lagerung, einzeln oder mit mehreren Hülsen
übereinander, verlieren die Hülsen ihren kreisrunden Quer
schnitt. Damit sind die Hülsen insbesondere im beschichteten
Zustand für die hochempfindlichen Druckmaschinen nicht mehr
geeignet.
Um die Schwierigkeiten zu überwinden, wurde bereits eine
Vorrichtung vorgeschlagen, bei der die Hülsen senkrecht ge
lagert und transportiert werden können. So zeigt die DE 196 14 514 A1
ein höhenverstellbares Traggestell zur Aufnahme
von wenigstens einer Hülse, die an ihren beiden Stirnseiten
jeweils von einem konisch ausgebildetes Element gehaltert
werden kann. Der untere Halter bildet somit einen Fuß mit
einer konischen Standfläche für eine untere Endkante der
Hülse, die nur ein kurzes Stück in das Hülsenvolumen ragt.
Zum Transport innerhalb einer Lagerhalle ist eine Führungs
schiene vorgesehen, an der mehrere Traggestelle beweglich
aufgehängt werden können. Nachteilig bei diesen Traggestel
len ist allerdings, daß zur Entnahme der Hülse der obere
Halter gelöst und nach oben verschoben oder verschwenkt wer
den muß. Dasselbe gilt für das Einhängen der Hülse.
Es stellt sich daher die Aufgabe, eine Vorrichtung anzuge
ben, mit der Kunststoffhülsen der eingangs genannten Art, im
Prinzip aber auch andere hülsenartige Gegenstände, wie druc
kempfindliche Papierhülsen oder Papprohre, gelagert und in
einfacher Weise abgelegt und entnommen werden können.
Diese Aufgabe wird gelöst bei einer Vorrichtung der eingangs
genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist, daß
- - das aufragende Element (8), das von unten in das Hül senvolumen (9) eingreift, ein Zapfen ist, der die Hül se stützt, wobei ihr oberes Ende frei steht,
- - und der Fuß (3) unterhalb der tellerartigen Standflä che (4) derart strukturiert ist, daß er dort von einem Greifer (6) erfaßbar ist.
Ausgegangen wird bei der Vorrichtung daher von dem Grundge
danken, daß die Hülsen nur auf einer Stirnseite stehen und
die andere Stirnseite völlig freiliegt, so daß die Hülsen
nach oben von der tellerartigen Standfläche abgehoben werden
können. Die tellerartige Standfläche wird entweder mit einem
Zapfen ausgerüstet oder mit in das Hülsenvolumen eingreifen
den Fingern (die insgesamt auch einen Zapfen bilden), so daß
die Hülse nicht ohne weiteres kippen kann, wenn sie auf der
tellerartigen Standfläche steht.
Um eine Beschädigung der empfindlichen Hülsenkanten zu ver
meiden, wird die tellerartige Standfläche wenigstens im Be
reich des Aufsitzens der Endkante mit einer Polsterung ver
sehen.
Wird als Stütze ein Zapfen benutzt, so sollte dieser einen
Durchmesser haben, der 0,5 bis 3 mm geringer ist als der In
nendurchmesser der aufzunehmenden Hülse. Weiterhin kann der
Zapfen oberhalb der tellerartigen Standfläche sich kegelar
tig verjüngen. Damit das Abziehen erleichtert ist, wird die
Peripherie des Zapfens mit Kanneluren versehen.
Die Höhe des Zapfens, bezogen auf die aufzustellenden Hül
sen, sollte etwa 20% bis 50% der Hülsenhöhe betragen.
Der Fuß unterhalb der Standfläche sollte radialsymmetrisch
oder in Form eines Torus aufgebaut sein, damit er unabhängig
von seiner Verdrehung aufgestellt werden kann. Als Ausfüh
rungsform eignet sich eine solche, bei der der Fuß aus we
nigstens drei übereinander liegenden Abschnitten besteht,
von denen der mittlere zurück springt und der darüber liegende
bzw. darunter liegende Abschnitt jeweils wulstartig
überstehen.
Das Bereithalten und Einstellen sowie Abholen der Hülsen
soll beispielsweise dadurch ermöglicht werden, daß mehrere
Füße auf eine Lagerstrecke gestellt sind, auf der sie indi
viduell von einem mechanischen Greifer anfahrbar sind. Eine
solche Lagerstrecke ist statisch.
Es ist aber auch möglich, daß mehrere Füße auf eine Trans
portvorrichtung aufgebaut sind, die eine reversible transla
torische Verschiebung der Füße erlaubt, insbesondere da
durch, daß die Transportvorrichtung eine karussellartige Be
wegung vollführt.
Dabei kann die Transportvorrichtung eine Transportkette um
fassen, deren Glieder jeweils mit wenigstens einem Fuß an
ihrer Oberseite versehen sind.
Die Transportvorrichtung umfaßt insbesondere an den hülsen
tragenden Fuß angepaßte Aufnahmeschuhe. Vorzugsweise weist
der Aufnahmeschuh jeweils eine Verengung auf, die den mitt
leren, zurückspringenden Teil des Fußes umgreift. Hierbei
wird eine formschlüssige oder kraftschlüssige Verbindung ge
wählt. Es sei aber angedeutet, daß der Aufnahmeschuh den Fuß
pneumatisch oder magnetisch hält und/oder daß die Aufnahme
schuhe verstellbar sind und damit anpaßbar an verschiedene
Füße sind.
Für die Logistik der Hülsenlagerung ist wichtig, daß die
Transportvorrichtung und/oder der Aufnahmeschuh und/oder der
Fuß mit auslesbaren Informationsträgern versehen sind.
Von Vorteil ist, daß die Transportvorrichtung nicht nur iso
liert betrachtet werden kann, sondern daß eine oder mehrere
Transportvorrichtungen und/oder Lagerstrecken in einzelnen
Lagereinheiten, z. B. in Container-Modulen, mobil angeordnet
werden können.
Schließlich bezieht sich die Erfindung auch auf eine Greif
vorrichtung, die für ein Zusammenwirken mit einer Vorrich
tung der eingangs genannten Art geeignet ist. Die Greifvor
richtung ist mit einem mechanischen Greifer versehen, mit
dem der Fuß unterhalb der tellerartigen Standfläche ergreif
bar und von der Standfläche oder Transportvorrichtung ab
nehmbar ist.
Die Greifvorrichtung kann so gestaltet sein, daß der Greifer
an einem steuerbaren, mehrdimensional beweglichen Roboter
kopf befestigt ist und/oder daß der Greifer mit einem Lese
gerät für die auslesbaren Informationsträger und mit Weiter
leitungsvorrichtungen für die entsprechenden Signale verse
hen ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt. Die Figuren der Zeichnung zeigen im einzelnen:
Fig. 1 ein Trägerelement mit einer aufgesetzten Hülse
(teilweise dargestellt);
Fig. 2 ein Trägerelement, eingesetzt in einen Aufnahme
schuh einer Transportkette;
Fig. 3 mehrere Glieder einer Transportkette;
Fig. 4 eine Transportkette, teilweise dargestellt, mit
Hülsen und
Fig. 5 eine Greifvorrichtung mit Greifer und Trägerele
menten.
Eine druckempfindliche Hülse 1 aus Kunststoff, ein sogenann
ter "sleeve" 1 ist im vertikalen Zustand auf ein Trägerele
ment 2 aufgesteckt. Die Hülse 1 hat etwa einen Durchmesser
von 120 mm und kann beispielsweise für den Flexodruck mit
Gummi beschichtet sein. Die Hülse 1 ist demnach ein Hohlzy
linder, der jedoch druckempfindlich ist, da das Material der
Hülse, glasfaserverstärkter Kunststoff mit Gummibeschich
tung, möglichst leicht sein soll und auch für den speziellen
Aufschrumpfprozeß, bei dem die Hülse etwas aufgeweitet wird,
um auf einen Zylinderzapfen aufgeschrumpft zu werden, um ein
geringes Maß elastisch sein muß.
Das Trägerelement 2 weist einen Fuß 3 auf, der mit einer
tellerartigen Standfläche 4 für eine Endkante 5 der andere
nendes freistehenden Hülse 1 versehen ist. Die tellerartige
Standfläche 4 ist mit einer Polsterung 7 versehen, so daß
die Hülse 1 im Bereich des Aufsitzens der Endkante 5 weich
getragen ist und nicht beschädigt werden kann.
Weiterhin besitzt das Trägerelement 2 ein aufragendes Ele
ment 8, im weiteren "Zapfen" genannt, der einen Durchmesser
hat, der nur wenig kleiner ist als der Innendurchmesser der
aufzunehmenden Hülse 1, beispielsweise 0,5 bis 3 mm gerin
ger. Im unteren Teil des Zapfens verjüngt sich dieser ke
gelartig oberhalb der tellerartigen Standfläche 4, so daß
die Hülse 1 im Bereich ihrer Standfläche 4 etwas verklemmbar
ist. Der Zapfen hat eine Höhe von etwa 25% der Hülsenhöhe.
Dieses Maß ist nicht kritisch, es muß lediglich dafür ge
sorgt werden, daß die Hülse 1 nicht ohne weiteres umfallen
kann.
Anstelle eines Zapfens können auch andere, nach innen in das
Hülsenvolumen 9 hineinragende Finger oder Haltevorrichtungen
verwendet werden, wobei diese Ausführungsform nicht darge
stellt ist. Das Trägerelement 2 reduziert sich also im we
sentlichen auf einen Fuß 3, auf den die Hülse 1 standsicher
aufgestellt werden kann, ohne daß sie an ihrem oberen Ende
zusätzlich gehalten werden muß.
Bei einer anderen Ausführungsform des Zapfens (vgl. Fig. 4;
rechte Seite) ist dieser mit Kanneluren 10 versehen, um das
Abziehen und Entfernen der Hülse 1 zu erleichtern.
Für die Gestaltung des Fußes 3 ist wesentlich, daß dieser
mit einem Greifer 6, wie noch beschrieben werden wird, er
griffen werden kann und dazu in jeder beliebigen Drehstel
lung möglichst dasselbe Bild einer Kontur zeigt. Dazu wird
vorgeschlagen, daß der Fuß 3 unterhalb der Standfläche 4 ra
dialsymmetrisch oder in Form eines Torus aufgebaut ist. Als
besonders günstig hat sich die einfache Form erwiesen, bei
der der Fuß 3 aus wenigstens drei übereinander liegenden Ab
schnitten 11, 12, 13 besteht, von denen der mittlere Abschnitt
12 zurückspringt und der darüber liegende Abschnitt 11, bzw.
darunter liegende Abschnitt 13, jeweils wulstartig überste
hen. Hierdurch kann mit zwei entsprechend geformten Greifer
fingern um den Fuß 3 herum gegriffen und der Fuß 3 zusammen
mit der Hülse 1 transportiert werden.
Für die Trägerelemente 2 mit oder ohne Hülsen 1 ist vorzuse
hen, daß diese mit einer Greifervorrichtung aus einer großen
Anzahl von in Vorrat gehaltenen Trägerelementen 2 herausge
griffen und zusammen mit den Hülsen 1 transportiert werden
können. Dabei ist möglich, die Trägerelemente 2 beispiels
weise auf eine ruhende und starre Lagerstrecke 14 (vgl.
Fig. 5) zu stellen, auf der sie individuell von dem mechani
schen Greifer 6 anfahrbar sind. Der Greifer 6 kann anhand
bestimmter Merkmale, beispielsweise in Form von optisch oder
magnetisch ablesenden Informationsträgern, feststellen, an
welcher Position er sich befindet. Ist dazu in einer Compu
ter-Datei die Kennung der entsprechenden Hülse 1 mit ihrem
Trägerelement 2 vermerkt, so greift der Greifer 6 das Trä
gerelement 2 mit Hülse 1 und fährt es zu einem Bestimmungs
ort. Dort kann es entweder manuell oder auch mechanisch von
der Hülse 1 getrennt werden und die Hülse 1 an den entspre
chenden Arbeitseinsatzort eingebaut werden.
Anstelle einer unbeweglichen Lagerstrecke 14 ist auch eine
Transportvorrichtung möglich, die eine reversible translato
rische Verschiebung der Füße 3 erlaubt. Hierbei ist insbe
sondere an eine karussellartige Bewegung gedacht, da Karus
sell-Lagereinrichtungen im allgemeinen im Mittel die kürze
ste Zugriffszeit haben. Aber auch hier kann dies mit einem
Greifer 6 kombiniert werden, der für eine bestimmte Strecke
mobil ist und mehrere derartiger Transportvorrichtungen an
fährt.
In Fig. 4 ist ein Teil einer solchen Transporteinrichtung 15
dargestellt, die hier in Form einer Transportkette 16 ge
staltet ist, deren Transportglieder 17, 17' jeweils mit ei
nem einzigen Trägerelement 2 verbunden werden können. Die
Trägerelemente 2, vorzugsweise solche mit aufgesteckten Hül
sen 1 sind auf der Fig. 4 zu erkennen. Die Transportvorrich
tung umfaßt mehrere an die Füße 3 angepaßte Aufnahmeschuhe
18, wobei die Transportglieder 17, 17' ebenfalls kreisrund
gestaltet sind und der Aufnahmeschuh 18 in Form eines unter
brochenen Kragens 28 konstruiert ist. Der Kragen 28 weist
einen Abstand zu der Standfläche 4 des Transportgliedes 17,
17' auf, so daß der Fuß 3 dort fest eingeschoben werden
kann, gleich an welcher Stelle der Transportkette 16 sich
das Transportglied befindet. Sowohl die Transportglieder als
auch die Aufnahmeschuhe 18 als auch die Hülsen 1 können mit
entsprechenden Kennungsinstrumenten versehen werden, zum
Beispiel mit auslesbaren Informationsträgern (nicht darge
stellt).
Die Konstruktion der Transportkette 16 im einzelnen läßt
verschiedene Möglichkeiten zu. Insbesondere ist vorteilhaft,
daß eine oder mehrere Transportvorrichtungen und/oder Lager
strecken in einzelnen Lagereinheiten, zum Beispiel Contai
nern oder Container-Modulen, mobil angeordnet werden, so daß
ein relativ geringer Lagerraum insgesamt beansprucht wird.
Fig. 5 zeigt schematisch einen Greifer 6, der an einem Robo
terkopf 23 mehrdimensional verstellbar befestigt ist. Der
Roboterkopf 23 ist wiederum an einer Laufkatze 25 befestigt,
die elektrisch betrieben wird und über Schienen oder Räder
bestimmte Strecken innerhalb des Lagerraumes abfährt, in de
nen Trägerelemente 2 mit Hülsen 1 gelagert sind und aus de
nen sie abgeholt und in die sie hineingebracht werden müs
sen. Durch eine computerisierte Lagerhaltung läßt sich jede
Hülse 1 anfahren und in kürzester Zeit zu einem Bestimmungs
ort bringen. Hierzu sind die einzelnen Elemente aus der La
gertechnik bekannt.
Claims (20)
1. Vorrichtung zum Lagern und Bereithalten von druckemp
findlichen Hülsen (1), insbesondere sogenannten Kunst
stoff-Sleeves, im vertikalen Zustand, mit beweglichen,
erfaßbaren Trägerelementen (2), die jeweils einen Fuß
(3) mit einer Standfläche (4) für die Unterkante (5) der
Hülse aufweisen, wobei die Trägerelemente (2) ein aufra
gendes Element (8) umfassen, das von unten in das Hül
senvolumen (9) eingreift,
dadurch gekennzeichnet, daß
das aufragende Element (8), das von unten in das Hül senvolumen (9) eingreift, ein Zapfen ist, der die Hül se stützt, wobei ihr oberes Ende frei steht,
und daß der Fuß (3) unterhalb der tellerartigen Stand fläche (4) derart strukturiert ist, daß er dort von einem Greifer (6) erfaßbar ist.
das aufragende Element (8), das von unten in das Hül senvolumen (9) eingreift, ein Zapfen ist, der die Hül se stützt, wobei ihr oberes Ende frei steht,
und daß der Fuß (3) unterhalb der tellerartigen Stand fläche (4) derart strukturiert ist, daß er dort von einem Greifer (6) erfaßbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Standfläche (4) wenigstens im Bereich des Aufsitzens
der Endkante (5) mit einer Polsterung (7) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zapfen einen Durchmesser hat, der 0,5 bis 3 mm ge
ringer als der Innendurchmesser der aufzunehmenden Hülse
(1) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeich
net, daß sich der Zapfen zu seinem freien Ende hin ke
gelartig verjüngt.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Peripherie des Zapfens
mit Kanneluren (10) versehen ist.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Zapfens, bezo
gen auf die aufzustellenden Hülsen (1), etwa 20% bis 50%
der Hülsenhöhe beträgt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Fuß (3) unterhalb der
Standfläche (4) radialsymmetrisch oder in Form eines To
rus aufgebaut ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fuß (3) aus wenigstens drei übereinander liegenden
Abschnitten (11, 12, 13) besteht, von denen der mittlere
(12) zurück springt und der darüber liegende (11) bzw.
darunter liegende (13) Abschnitt jeweils wulstartig
überstehen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere Füße (3) auf eine La
gerstrecke (14) gestellt sind, auf der sie individuell
von dem mechanischen Greifer (6) anfahrbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere Füße (3) auf eine
Transportvorrichtung (15) aufgebaut sind, die eine reversible
translatorische Verschiebung der Füße (3) er
laubt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportvorrichtung (15) eine karussellartige
Bewegung vollführt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Transportvorrichtung (15) eine Trans
portkette (16) umfaßt, deren Transportglieder (17, 17')
jeweils mit wenigstens einem Aufnahmeschuh (18) an ihrer
Oberseite versehen sind, welcher an den die Hülse (1) zu
tragenden Fuß (3) angepaßt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmeschuh (18) jeweils eine Verengung (19)
aufweist, die den mittleren, zurückspringenden Abschnitt
(12) des Fußes (3) umgreift.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmeschuh (18) den Fuß (3) mechanisch, pneu
matisch oder magnetisch hält.
15. Vorrichtung nach Ansprüchen 12 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Aufnahmeschuhe (18) verstellbar und
damit an verschiedene Füße anpaßbar sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (15)
und/oder der Aufnahmeschuh (18) und/oder der Fuß (3) mit
auslesbaren Informationsträgern versehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Transport
vorrichtungen (15) und/oder Lagerstrecken (14) in einzelnen
Lagereinheiten, z. B. in Container-Modulen, mobil
angeordnet sind.
18. Greifvorrichtung, angepaßt für ein Zusammenwirken mit
einer Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Greifvorrichtung (22) mit einem Greifer (6)
versehen ist, mit dem der Fuß (3) unterhalb der teller
artigen Standfläche (4) ergreifbar und von der Standflä
che (4) oder Transportvorrichtung (15) abnehmbar ist.
19. Greifvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß der Greifer (6) an einem steuerbaren, mehrdi
mensional verfahrbaren Roboterkopf (23) befestigt ist.
20. Greifvorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Greifer (6) mit einem Lesegerät
für die auslesbaren Informationsträger und mit Weiter
leitungsvorrichtungen für die entsprechenden Signale
versehen ist.
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Cited By (2)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10305956A1 (de) * | 2003-02-12 | 2004-09-02 | Windmöller & Hölscher Kg | Verfahren zum Wechseln von Druckhülsen in einer Druckmaschine |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10022558A1 (de) | 2001-11-29 |
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