DE10025338A1 - Klapptisch - Google Patents
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Abstract
Ein verbesserter Klapptisch zeichnet sich durch die folgenden Merkmale aus DOLLAR A - der Tragarm (15) ist in der jeweiligen Standfußeinrichtung (5) mit der unteren Fußeinrichtung (5) zumindest so gekoppelt, dass bei Verschwenken des Tragarmes (15) von der die Arbeitsplatte (1) stützenden Betriebsstellung in Verstaustellung die Fußhebelabschnitte (7) oder ein Teil davon mitverschwenkbar ist, DOLLAR A - an dem Tragarm (15) ist ein Teil des Verriegelungsmechanismus ausgebildet bzw. der Tragarm (15) bildet einen Teil des Verriegelungsmechanismus, DOLLAR A - die Verriegelungseinrichtung umfasst zwei zusammenwirkende Verriegelungselemente, nämlich ein mit der Tischplatte mitverschwenkbares erstes Verriegelungselement und ein an der Tischkonstruktion und vorzugsweise an dem Tragarm (15) vorgesehenes zweites Verriegelungselement, die in Arbeitsstellung der Arbeitsplatte (1) spielfrei aneinander liegen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Klapptisch nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Ein Klapptisch ist beispielsweise aus der EP 0 572 770 B1
bekannt geworden. Er umfasst an den gegenüberliegenden
Stirnseiten des Tisches eine Standfußeinrichtung mit einem
C-förmigen Fuß, auf dessem oberen Holm die Arbeitsplatte
in ihrer üblichen Arbeitsstellung in die Horizontallage
abgestützt ist.
Zum Zusammenklappen des Tisches werden die C-förmigen
stirnseitigen Füße um 90° nach innen geschwenkt und die
zuvor angehobene Arbeitsplatte dann in ihre Vertikallage
gekippt. Dadurch kann der Tisch raumsparend zusammenge
legt und beispielsweise an einer Wand lehnend abgestellt
werden.
Ein insoweit vergleichbares Konstruktionsprinzip ist auch
aus der DE 44 17 270 A1 bekannt geworden. Auch der daraus
bekannte Klapptisch weist eine Arbeitsplatte auf, die von
ihrer üblichen Horizontallage um 90° in Vertikallage ver
schwenkt werden kann. Die Standfußeinrichtung weist an den
Stirnseiten des Tisches in der Mitte liegende Vertikalsäu
len auf, an deren Unterseite nach vorne und hinten in
gerader Längserstreckung ein Fußabschnitt vorsteht, der
einen in der Säule vertikal von unten nach oben verlaufen
den Zapfen umfasst. Um die dadurch gebildete vertikale
Achse kann nach dem Lösen einer Verriegelungseinrichtung
die Fuß- oder Standeinrichtung verdreht werden. Dadurch
ergibt sich ebenfalls eine raumsparendere Anordnung des
Klapptisches im zusammengeklappten Zustand.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ausgehend von
diesen bekannten Konstruktionsprinzipien einen verbesser
ten Klapptisch zu schaffen, der ein problemloses Zusammen
klappen und Aufstellen erlaubt und der dabei bei guter
Standsicherheit eine optimale Verstauung insbesondere auch
mit weiteren vergleichbaren Tischen ermöglicht.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im An
spruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausge
staltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Der erfindungsgemäße Klapptisch ermöglicht - wie im Stand
der Technik auch - dass die Arbeitsfläche von einer in der
Regel horizontalen Arbeitsstellung in eine vertikale
Bereit- oder Verstaustellung gekippt werden kann. Die
erfindungsgemäßen Vorteile liegen dabei jedoch in einer
problemlosen und einfachen Handhabung. Zudem ist es erfin
dungsgemäß möglich, dass mehrere derartige Tische platz-
und raumsparend nebeneinander aufgestellt werden können.
Erfindungsgemäß wird dies unter anderem dadurch reali
siert, dass, obgleich die Füße in üblicher Arbeitsstellung
vergleichsweise weit außen liegend angeordnet sind, zu
mindest ein Teil des jeweiligen Fußabschnittes in zusam
mengeklappter Position so verdreht werden kann, dass durch
den schrägen Verlauf der Fußanordnung mehrere Tisch ganz
dicht nebeneinander verstaut werden können.
Dabei lässt sich bevorzugt die Fußstellung durch den oben
liegenden Stützholm mitverschwenken. Soll also der Ar
beitstisch in Staustellung gebracht werden, so muss le
diglich die Arbeitsplatte nach Entriegelung leicht an
gehoben und der die obere Arbeitsplatte jeweils im Stirn
seitenbereich abstützende horizontale Tragholm um 90' nach
innen verschwenkt werden, wobei während dieser Verschwenk
bewegung dann auch der entsprechende Teil des Fußabschnit
tes mitverschwenkt wird. Dabei ist aber die Anordnung der
Füße bevorzugt derart, dass auch bei in Vertikalstellung
verschwenkter Arbeitsplatte der Tisch weiterhin selbstän
dig steht und nicht kippen kann.
Schließlich wird auch eine verbesserte Verriegelung der
Arbeitsplatte insbesondere in Arbeitsstellung vorgesehen.
Erfindungsgemäß ist nunmehr nämlich sichergestellt, dass
die Arbeitsplatte stets fest und spielfrei gehalten ist,
so dass auch in subjektiver Hinsicht eine höchst stabile
Anordnung vermittelt wird. Die Verriegelungseinrichtung
ist dabei so aufgebaut, dass sie auch bei geringfügig
abweichenden Riegelelementen stets spielfrei zur Anlage
kommt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus den
nachfolgenden anhand von Zeichnungen erläuterten Ausfüh
rungsbeispielen. Dabei zeigen im Einzelnen
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht
eines erfindungsgemäßen Klapptisches, wo
bei die linke Hälfe in Arbeitsstellung und
die rechte Hälfte in Kipp- oder Staustel
lung gezeigt ist;
Fig. 2 eine weitere perspektivische Darstellung
des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 in
Unteransicht, wobei die Arbeitsplatte
ebenfalls geteilt wiedergegeben ist, und
zwar in der linken Hälfte in Arbeitsstel
lung und in der rechten Hälfte in Kipp
stellung;
Fig. 3 eine Stirnseitenansicht des erfindungs
gemäßen Tisches, wobei die Arbeitsplatte
und die Fußstellung in Arbeitsstellung und
in Staustellung gezeigt ist;
Fig. 4 eine frontseitige Ansicht des Klapp
tisches, bei der die Arbeitsplatte links
in Arbeitsstellung und rechts in Kippstel
lung gezeigt ist;
Fig. 5 eine entsprechende Draufsicht auf das Aus
führungsbeispiel gemäß Fig. 4, wobei auf
der linken Hälfte die Arbeitsplatte wegge
lassen ist;
Fig. 6 eine vergrößerte Unteransicht der Verrie
gelungseinrichtung;
Fig. 7 eine vertikale Querschnittsdarstellung
durch die Verriegelungseinrichtung gemäß
Fig. 6;
Fig. 8 eine schematische Draufsicht auf mehrere
zusammengeschobene und verstaute Tische,
deren Arbeitsplatte in vertikaler Verstau
stellung verkippt sind;
Fig. 9 eine Stirnseitenansicht auf mehrere zu
sammengeschobene Tische im zusammen
geklappten Zustand; und
Fig. 10a und 10b eine alternative Ausführungsform eines
Drehfußes.
Der in den Zeichnungen dargestellte Klapptisch umfasst
eine Arbeitsplatte 1, die üblicherweise von einer horizon
talen Arbeitsstellung in eine vertikal ausgerichtet ver
laufende Bereitschafts- oder Verstaustellung kippbar ist,
wie dies aus den Zeichnungen ersichtlich ist.
Abweichend davon kann die Arbeitsplatte - insbesondere
wenn noch eine separate Höhenverstelleinrichtung vorgese
hen ist - gegebenenfalls auch in unterschiedliche Nei
gungsstellungen gebracht werden. Darüber hinaus könnte
sogar eine Höhenverstelleinrichtung in der Fußanordnung
mit integriert sein.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Klapptisch zur
Längsrichtung versetzt liegend (also eher dem äußeren
Stirnseitenbereichen zugeordnet) jeweils eine vertikale
Tragsäulenanordnung 3 auf, deren unteres Ende im Abstand
oberhalb des Bodens endet. Dort ist jeweils eine Fußein
richtung 5 vorgesehen, die im gezeigten Ausführungsbei
spiel zwei radial oder zumindest mit radialer Komponente
gegenüber der Tragsäulenanordnung 3 vorstehende Fußhebel
abschnitte 7 umfasst, an deren Ende im gezeigten Ausfüh
rungsbeispiel nicht gegebenenfalls höhenverstellbare
Standelement, sondern arretierbare Laufrollen 9 montiert
sind.
Aus den Zeichnungen ist auch ersichtlich, dass zur Erzie
lung einer hohen Standsicherheit, bezogen auf die gegen
über den Stirnseiten zumindest etwas nach innen versetzt
liegenden Tragsäulen 3, die Fußhebelabschnitte 7 in Drauf
sicht leicht V-förmig in Richtung Stirnseite 11 vorstehen.
Da der Klapptisch zu einer quer zur Tischlängsrichtung
verlaufenden mittleren Vertikal- oder Symmetrieebene 13
symmetrisch aufgebaut ist, ergibt sich, dass die an dem
gegenüberliegenden Stirnseitenbereich ausgebildete Stand-
und Fußeinrichtung entsprechend symmetrisch zu liegen
kommt.
Anhand der Unteransicht von Fig. 2 ist ersichtlich, dass
im Bereich der Tragsäulenanordnung 3 oben liegend jeweils
ein Tragarm 15 vorgesehen ist, der in Arbeitsstellung des
Tisches quer zu dessen Längsrichtung vorsteht. Er ist in
der Tragsäulenanordnung 3 um die dadurch vorgegebene ver
tikale Schwenkachse 17 zumindest in einem 90°-Winkelbe
reich verschwenkbar.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist dieser Tragarm 15 mit
dem an der jeweiligen Tragsäule 3 unten vorstehenden einen
Fußhebelabschnitt 7' drehfest verbunden, derart, dass bei
Verschwenken des Tragarmes 15 von seiner Stützlage (senk
recht zur Tischlängsrichtung) in seine Bereitschaftsstel
lung (in der er dann in Längsrichtung des Tisches ent
sprechend der zeichnerischen Darstellung in Fig. 1 und 2
ausgerichtet zu liegen kommt) mitverschwenkbar, so dass in
der in Fig. 2 rechts liegend wiedergegebenen Verstau
stellung des oberen Tragarmes 15 auch der untere Fußhebel
abschnitt 7' in seine eingeschwenkte Lage mitverschwenkt
ist. Allerdings ergibt sich gemäß der Draufsicht nach
Fig. 5 auch, dass der oben liegende Tragarm 15 und der
untere zugeordnete Fußhebelabschnitt 7' nicht deckungs
gleich zu liegen kommen, sondern in einem Winkel α versetzt
zueinander ausgerichtet liegen. Dieser Winkel α
entspricht jenem Winkel, mit dem die Fußhebelabschnitte 7
in Draufsicht gegenüber der mittleren Vertikal- oder Sym
metrieebene 13 nach außen zulaufend angeordnet sind, wobei
in dieser Stellung der obere Tragarm 15 exakt parallel zur
Vertikal- und Symmetrieebene 13 zu liegen kommt.
Diese Funktionsweise bietet den Vorteil, dass auch bei in
Bereitschafts- oder Verstaustellung verkippter Arbeits
platte 1 die Tischanordnung durch die versetzt liegenden
Füße kippfrei und sicher steht. Durch die Schräglage der
Füße in dieser Stellung ergibt dies die weitere Möglich
keit, dass mehrere gleich aufgebaute Tische dann sehr
dicht an ihren Parallelseiten zusammengestellt werden
können und dabei die entsprechend ausgerichteten Füße
ebenfalls benachbart zueinander zu liegen kommen, wie dies
in Fig. 9 gezeigt ist.
Nachfolgend wird auf den weiteren Aufbau und die Verriege
lungseinrichtung der Arbeitsplatte in Arbeitsposition
eingegangen, wobei die Details A in Fig. 4 und die De
tails B in Fig. 5, 6 und 7 vergrößert dargestellt sind.
Wie aus den Zeichnungen zu ersehen ist, ist am freien Ende
des Tragarmes 15 ein scheibenförmiger Verriegelungskopf 19
ausgebildet. An der Tischunterseite ist eine mit der
Tischplatte 1 mitverschwenkbare Funktionsschiene 21 fest
montiert, die einen gering vorstehenden Zapfen oder Dorn
23 aufweist. Befindet sich der Tragarm 15 in seiner recht
winklig zur Tischlängsrichtung verschwenkten, die Tischplatte
in der horizontalen Lage abstützenden Arbeitsstel
lung, so ragt dieser Dorn 23 in eine entsprechende Zen
trieröffnung oder Ausnehmung 25 in der Mitte des scheiben
förmigen Verriegelungskopfes 19.
An der Funktionsschiene 21 ist an einem senkrecht zur
Tischplatte 1 nach unten hin vorstehenden Schenkelansatz
21' diesen durchsetzend das eigentliche Verriegelungs
element 27 ausgebildet, welches um eine parallel zur Ar
beitsplatte 1 verlaufende Verschwenkachse 29 verschwenkbar
ist. Dabei weist das Verriegelungselement 27 eine Riegel
fläche 31 auf, die entsprechend der Riegelstellung des
Verriegelungselementes 27 geneigt verläuft. Dabei ist das
Verriegelungselement 27 um seine Verschwenkachse 29 ent
gegen dem Uhrzeigersinn in Verriegelungsstellung ver
schwenkbar. Die Riegelfläche 31 ist dabei so verlaufend
angeordnet, dass das um seine Achse 29 verschwenkbare
Riegelelement keilförmig ausgebildet ist, also der Ra
dialabstand zwischen der Verschwenkachse 29 und der je
weils am Verriegelungskopf 19 anliegenden Riegelfläche 31
zumindest geringfügig größer wird.
In Fig. 7 ist dabei die Verriegelungseinrichtung, d. h.
das Verriegelungselement 27 in seiner Riegelstellung ge
zeigt, in der die Arbeitsplatte 1 in üblicher Arbeits
stellung fest verriegelt gehalten ist. Durch eine nachfol
gend noch erwähnte Federeinrichtung ist dabei das Verrie
gelungselement 27 entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt.
Dadurch hat das Verriegelungselement 27 stets die Tendenz,
die entsprechende Riegelfläche 31 an der Unterseite des
scheibenförmigen Verriegelungskopfs 19 vom Tragarm 15
angepresst zu halten, wobei der spielfreie Sitz durch die
Selbsthemmungskräfte des leicht keilförmigen schwenkbaren
Verriegelungselementes 27 noch unterstützt wird. In dieser
Stellung ist also der scheibenförmige Verrieglungskopf 19
spielfrei druckbeaufschlagt, wobei der Verriegelungskopf
19 mit seiner Oberseite an der Unterseite der Funktions
schiene 21 ebenfalls spielfrei anliegt. Toleranzfehler und
andere Ungenauigkeiten können hier zu keinem Problem
führen, da das Verriegelungselement 27 stets spielfrei an
der Unterseite des scheibenförmigen Verriegelungskopfes 19
des Tragarmes 15 anliegt. Dadurch wird eine völlig starre
Verriegelung der Arbeitsplatte gewährleistet.
Um die Arbeitsplatte 1 in ihrer horizontalen Funktions
stellung in die abgekippte Stellung zu verschwenken, ist
an der Unterseite des Tisches in Tischlängsrichtung ver
laufend und von der vorderen Arbeitskante der Arbeits
platte her leicht zu ergreifen (also in geringem Abstand
zur Längskante der Arbeitsplatte 1 nach hinten versetzt
liegend) eine Betätigungsstange 33 angeordnet, die über
stirnseitig leicht radial vorstehende Hebel 35 in Füh
rungsblöcken 37 gelagert ist, die an der Unterseite der
Tischplatte verschraubt sind. An der außen liegenden Aus
trittseite ist ein vorstehender Radialhebel 39 vorgesehen,
der in eine entsprechende nutähnliche Ausnehmung 41 an der
rückwärtigen Seite des Verriegelungselementes 27 ein
greift. Wird die Betätigungsstange 39 ergriffen und ent
gegen einer in den Führungsblöcken 37 integrierten Feder
einrichtung betätigt und damit die entsprechend in den
Führungsblöcken 37 gelagerten Achsabschnitte in einem
gewissen Winkelbereich verschwenkt, so wird entsprechend
der zugehörige Radialhebel 39 mitverschwenkt, wodurch das
in Fig. 7 gezeigte Verriegelungselement 27 im Uhrzeiger
sinn um die Verschwenkachse 29 so weit mitverschwenkt
wird, dass die oberer Riegelfläche 31 den scheibenförmigen
Verriegelungskopf 19 freigibt. In dieser Stellung kann
dann die Arbeitsplatte 1 problemlos an ihrer vorderen
Längsseite angehoben werden, die dann über rückwärtige
Einhängeabschnitte 43 an einer Stützkante oder einer
Stützstange 45 seitlich am oberen Ende des jeweiligen
Tragsäulenabschnittes 3 (unter Ausbildung einer horizonta
len Kippachse 47) von ihrer horizontalen Funktionsstellung
in ihre vertikale Verstaustellung verschwenkbar ist.
Die erläuterte Betätigungsstange 33 wie auch die andere
zusammenwirkenden Teile können aus beliebigen Materialien
gefertigt sein. Der Stützarm wird bevorzugt aus Metall
gefertigt. Die Führungsblöcke wie aber auch die Betäti
gungsstange selbst können aus anderen Materialien, bei
spielsweise auch aus Kunststoff, gefertigt sein. Die Betä
tigungsstange kann dabei ferner genauso auch aus Glasfa
serfiber bestehen. Möglich ist ebenso, dass anstelle einer
festen Betätigungsstange 33 auch eine Kette oder ein Seil
oder vergleichbares Maßnahmen vorgesehen sind.
Aus dieser Schilderung ist auch ersichtlich, dass die
gesamte Arbeitsplatte 1 mit ihrer an ihrer Unterseite
befestigten in Längsrichtung versetzt liegenden Funktions
schienen auf der gesamten Länge auf dem Stützarm 15 aufliegt
und dabei zumindest im vorderen Bereich des Verrie
gelungskopfes 19 und am gegenüberliegenden Endbereich der
Tragsäule 3 an der dort ausgebildeten und in Fig. 5 ange
deuteten Kippachse 47 gehalten und abgestützt ist. Die
erwähnten Einhängabschnitten umgreifen dabei die
Stützstange 45 zumindest in einem Teilumfangsbereich in
ausreichendem Maße, so dass die Tischplatte in diesem
Bereich ebenfalls spielfrei hierüber gehalten ist und
gleichzeitig über die durch die Stützstange 45 gebildete
horizontale Verschwenkachse 47 zwischen ihrer horizontalen
Funktionsstellung und ihrer vertikalen Verstauposition
verschwenkbar ist.
Insbesondere aus den zeichnerischen Darstellungen ergibt
sich dabei auch, dass in Kippstellung die Arbeitsplatte 1
auf jener Seite einer die beiden Tragsäuleneinrichtungen
3 verbindenden Längstraverse 49 zu liegen kommt, an welche
die entsprechenden Fußhebelabschnitte 7" nicht verschwenk
bar, sondern starr mit dem Tragsäulenabschnitt 3 verbunden
sind. Die Arbeitsplatte 1 liegt also auf jener Seite,
bezogen auf die Längstraverse 49, bei welcher der ent
sprechende Fußhebelabschnitt 7", bezogen auf die Längstra
verse 49, weiter entfernt liegt und dadurch eine erhöhte
Standsicherheit gewährleistet.
Bevorzugt ist ferner noch eine Verriegelungs- oder
Schnappverbindung vorgesehen, um den in Verriegelungs
stellung eingeschwenkten oberen Stützarm 15 und damit den
unteren Fuß 7 in der eingeschwenkten Ausgangslage zu hal
ten. Ebenso kann noch eine weitere Schnapp- oder Verriegelungseinrichtung
vorgesehen sein, um die Tischplatte in
vertikaler Verstauposition zu verankern.
In Fig. 8 und 9 sind in Draufsicht bzw. Seitenansicht
jeweils drei Klapptische im zusammengeklappten Zustand
gezeigt, bei denen auch die Fußeinrichtung mit dem oberen
Stützarm 15 in die spezifische Verstaustellung verdreht
sind. D. h. dass in dieser Ausführungsform jeweils nur der
verschwenkbare Fußhebelabschnitt 7' entsprechend einge
schwenkt ist.
Wie anhand von Fig. 10a und 10b auch gezeigt ist, kann
abweichend zu den bisher erläuterten Ausführungsbeispielen
die Fußeinrichtung, die beispielsweise zwei Fußhebelab
schnitte 7', 7" umfasst, die einen Winkel von etwa 125° im
gezeigten Ausführungsbeispiel einschließen, als Einheit
ausgebildet sind. In diesem Fall können die so gebildeten
Fußhebelabschnitte nur gemeinsam mit dem oberen Stützarm
15 (oder in einer anderen Ausführungsform getrennt davon)
zwischen Gebrauchsstellung und Verstaustellung verschwenkt
werden. Aus Fig. 10a und 10b ist dies ersichtlich. Bei
diesem Ausführungsbeispiel steht dabei der eine Fußhebel
abschnitt 7' mit einer Komponente in Richtung Tischplat
tenmitte, wohingegen der andere Fußhebelabschnitt 7" mit
einer noch stärkeren Komponente nach außen verlaufend
angeordnet ist.
Gerade das letztgenannte Beispiel zeigt auch, dass die
Fußhebelabschnitte beispielsweise auch in 180° Verlänge
rung liegend ausgebildet sein können, und auch in diesem
Fall gemeinsam verschwenkt werden können. Dass die Fußhe
belabschnitte einen Winkel von beispielsweise 125° mitein
ander einschließen, ist also von daher nicht zwingend
notwendig. Beliebige andere Winkel sind auch möglich, und
zwar einschließlich des 180°-Winkels.
Claims (14)
1. Klapptisch mit folgenden Merkmalen:
- - es ist eine Arbeitsplatte (1) vorgesehen, die von einer zumindest annähernd horizontalen Gebrauchsstellung in eine zumindest näherungsweise vertikale Kippstellung verstellbar ist,
- - die Arbeitsplatte (1) ist dabei um eine Kippachse (47), die in Tischlängsrichtung verläuft, verschwenkbar,
- - es ist eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen, worü ber die Arbeitsplatte (1) in Arbeitsstellung verriegel bar ist,
- - der Klapptisch umfasst in Tischlängsrichtung versetzt liegende Standfußeinrichtungen (5),
- - die Tragkonstruktion, insbesondere die Standfußein richtung (5), weist an ihrem oberen Bereich einen daran zumindest mittelbar befestigten Tragarm (15) auf, der in Betriebsstellung im wesentlichen quer zur Tisch längsrichtung vorragt und die Arbeitsplatte (1) zusätz lich abstützt, und der in Kippstellung der Arbeits platte in Tischlängsrichtung einschwenkbar ist,
- - der Tragarm (15) ist vorzugsweise in der jeweiligen Standfußeinrichtung (5) mit der unteren Fußeinrichtung (5) zumindest so gekoppelt, dass bei Verschwenken des Tragarmes (15) von der die Arbeitsplatte (1) stützenden Gebrauchsstellung in die Verstaustellung die Fußhebel abschnitte (7) oder ein Teil davon mitverschenkbar ist,
- - an dem Tragarm (15) ist ein Teil des Verriegelungs mechanismusses ausgebildet bzw. der Tragarm (15) bildet einen Teil des Verriegelungsmechanismusses,
- - die Verriegelungseinrichtung umfasst zwei zusammen wirkende Verriegelungselemente, nämlich ein mit der Tischplatte mitverschwenkbares erstes Verriegelungs element und ein an der Tischkonstruktion und vorzugs weise an dem Tragarm (15) vorgesehenes zweites Verrie gelungselement, die in Arbeitsstellung der Arbeits platte (1) beide spielfrei aneinander liegen.
2. Klapptisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass beide Standfußeinrichtungen (5) je zwei Fußhebel
abschnitte (7', 7") umfassen, von denen lediglich jeweils
ein von der Tragsäulenanordnung (3) vorstehender Fußhebel
abschnitt (7) gegenüber seiner Position in Gebrauchsstel
lung der Arbeitsplatte (1) in Tischlängsrichtung ein
schwenkbar ist.
3. Klapptisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, dass die Standfußeinrichtung (5) in Gebrauchsstellung
der Arbeitsplatte (1) je zwei Fußhebelabschnitte (7')
umfasst, die ausgehend von einer eher mittig angeordneten
vertikalen Tragsäulenanordnung (3) in Querrichtung und in
Tischlängsrichtung mit nach außen weisender Richtungskomponente
verlaufen, wobei vorzugsweise nur einer der
jeweils beiden von der Tragsäuleneinrichtung (3) vorste
henden Fußhebelabschnitte (7') zwischen einer ausge
schwenkten Funktionsstellung und einer Verstaustellung
verschwenkbar ist.
4. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Arbeitsplatte (1) in zumindest
näherungsweise vertikaler Kippstellung auf jener Seite der
Tragfußeinrichtung der Tragsäulenanordnung (3) und/oder
einer die beiden in Längsrichtung versetzt liegenden
Standfußeinrichtung (5) verbindenden Längstraverse (49)
angeordnet ist, auf welcher der zugehörigen Fußhebelab
schnitt (7") unverschwenkbar ausgebildet ist.
5. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Standfußeinrichtung (5) in Drauf
sicht zwei Fußhebelabschnitte (7', 7") umfasst, die in
Arbeitsstellung der Arbeitsplatte (1) in einer eher mittig
angeordneten Tragsäulenanordnung (3) zumindest leicht V-
förmig in Richtung Stirnseite des Klapptisches vorstehen.
6. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der mit jeder Standfußeinrichtung
(5), insbesondere der vorgesehenen Tragsäuleneinrichtung
(3) gehaltene und im wesentlichen quer zur Tischlängs
richtung in Funktionsstellung des Klapptisches vorstehende
und die Arbeitsplatte (1) stützende Tragarm (15) in einem
spitzen Winkel (α) gegenüber dem mit ihm mitverschwenkbaren
Fußhebelabschnitt (7') verlaufend angeordnet ist.
7. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass der Tragarm (15) in Tischlängsrich
tung, insbesondere in Richtung der von ihm entfernt lie
genden Stirnseite der Tischplatte (1) einschwenkbar ist,
und in dieser Stellung der damit mitverschwenkbare Fußhe
belabschnitt (7') in einem spitzen Winkel (α) gegenüber
der Tischlängsrichtung seitlich vorsteht.
8. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass der Klapptisch auch bei in Kippstel
lung befindlicher Arbeitsplatte (1) durch die quer zur
Tischlängsrichtung versetzt liegenden Enden der Fußhebel
abschnittte (7) selbst stehendausgebildet ist.
9. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die Fußhebelabschnitte (7', 7") in
Klappstellung so verlaufend angeordnet sind, dass mehrere
Arbeitstische in Klappstellung parallel zu ihren Längs
seiten nebeneinander verstaubar sind.
10. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung zur
Verriegelung der Arbeitsplatte (1) in Arbeitsstellung ein
Anschlagselement vorzugsweise in Form eines scheibenförmi
gen Verriegelungskopfs (19) aufweist und dass das damit
zusammenwirkende betätigbare Verriegelungselement (27) mit
einer derartigen Anschlag- oder Riegelfläche (31) ausgebildet
ist, die unter Wirkung einer Vorspanneinrichtung
stets spielfrei an der Anschlagseinrichtung anliegt.
11. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung ein
Verriegelungselement (27) umfasst, das eine Riegel- oder
Anschlagfläche (31) aufweist, deren Abstand zu der Ver
schwenkachse (29) des Verriegelungselements in Vorspann
richtung zumindest in einem gewissen Winkelbereich zuneh
mend größer ist.
12. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die jeweilige Standfußeinrichtung
insgesamt oder vorzugsweise zumindest zwei pro Standfuß
einrichtung vorgesehene Fußhebelabschnitte (7', 7") als
Einheit um eine Vertikalachse zwischen einer Gebrauchs-
und einer Verstaustellung verschwenkbar sind.
13. Klapptisch nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die gesamte Standfußeinrichtung mit vorzugsweise
beiden Fußhebelabschnitten (7', 7") zusammen mit dem Trag
arm (15) verschwenkbar ist.
14. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die jeweils zusammenwirkenden beiden
Fußhebelabschnitte (7', 7") einen beliebigen Winkel zuein
ander einschließen, vorzugsweise um 125° oder 180° oder
weniger.
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: STEELCASE WERNDL AG, 83026 ROSENHEIM, DE |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |