DE10026200A1 - Vorrichtung zum Spannen von Umreifungsbändern - Google Patents
Vorrichtung zum Spannen von UmreifungsbändernInfo
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Abstract
Spannvorrichtung (10) zum Spannen von Umreifungsbändern, bei dem ein Spannrad (21) bei Vorwärtslauf des Spannmotors (20) in Spannrichtung (29) automatisch in Gegenrichtung (30) gegen ein Widerlager (24) geschwenkt und nach Beendigung des Spannvorganges durch Rückwärtslaufen des Spannmotors (20) aus der Spannstellung wieder zurück in die Ausgangsstellung geschwenkt wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spannen von Umrei
fungsbändern, insbesondere aus Kunststoff, mit einem Widerlager
und mit einem von einem Spannmotor über ein Getriebe antreibba
ren, mit einer Rücklaufsperre versehenen Spannrad, das mit dem
Widerlager einen Spannkanal für die zu spannenden Bandenden bil
det und mit dem Spannmotor und dem Getriebe in einem Getriebe
block angeordnet ist, der als Ganzes im Grundrahmen der Vorrich
tung um eine erste feste Achse schwenkbar gelagert ist und von
auf einem Spannrad-Drehzapfen mit Reibung gelagerten Haltemit
teln in seiner vom Bandende abgehobenen, unwirksamen Lage gehal
ten wird und unter der Wirkung eines (zweiten) Druckelementes
gegen das Widerlager geschwenkt wird, wenn das Spannrad in
Spannrichtung anläuft und das Haltemittel seine wirksame Stel
lung verliert.
Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt (EP 0 664 256 B1),
bei dem das untere Bandende zwischen der Grundplatte des Gerätes
und einem Zwischenkeil eingespannt wird, während das obere
Bandende zwischen Spannrad und Zwischenkeil eingefädelt werden
muß, bevor das Spannrad beim Anlaufen von einer Feder auf das
Widerlager gedrückt wird und das obere Bandende über den Zwi
schenkeil zieht und damit spannt. Nach dem Spannen und ggf. Ver
schweißen der Bandenden ist es dann notwendig, das Spannrad mit
einem besonderen, hierfür vorgesehenen Handhebel zu lüften und
entgegen der Wirkung der starken Spannfeder in seine vom Band
abgehobene, unwirksame Stellung zu bringen, damit das Gerät
seitlich und nach hinten vom Umreifungsband abgezogen werden
kann.
Das Einlegen der Bandenden und das Lüften des Spannrades ist
schwierig, verlangt Kraft beim Niederdrücken des Handhebels und
kann in der Regel nicht mit einer Hand ausgeführt werden. Da die
zu verbindenden Bandenden durch verschiedene Öffnungen des Band
kanales laufen, können sie nur nacheinander eingelegt werden und
es kann leicht vorkommen, daß sie sich im Gerät seitlich gegen
einander verschieben und beim nachfolgenden Verschweißen nicht
exakt aufeinanderliegen und eine Fehlverschweißung die Folge
ist.
Bei einem ähnlichen Gerät (Handgerät CE 92 der Cyklop GmbH) wird
nicht das Spannrad, sondern Widerlager und Zwischenkeil mit ei
nem besonderen Handhebel zurückgeschwenkt, um das zwischen der
profilierten Umfangsfläche des Spannrades und dem Zwischenkeil
verklemmte obere Bandende zu lösen und den Bandkanal zu öffnen.
Es ist auch eine Spannvorrichtung bekannt (Handgerät PN 6.1 der
Cyklop GmbH), die zum Spannen von Umreifungen mit Stahlbändern
dient, deren Bandenden nach dem Umreifen mit einer Verschluß
plombe verschlossen werden. Hierbei werden beide Bandenden durch
die Verschlußplombe gezogen, das untere Bandende um die Ver
schlußplombe umgelegt und hierdurch gegen Herausziehen gesi
chert, während das obere Bandende von einem Spannrad über einen
Spannkeil gezogen wird, der von einer Feder gegen das Spannrad
gedrückt wird. Wenn die Umreifung vor dem Verschließen der
Plombe nocheinmal gelockert werden soll, um die Umreifung zu
korrigieren oder nachzuspannen, kann man das Spannrad rückwärts
laufen lassen. Zum Abnehmen des Gerätes von der gespannten und
verschlossenen Umreifung ist es dann auch hier notwendig, den
Spannkeil mit einem Handhebel zurückzuschwenken, um den Bandka
nal zu öffnen und das Gerät seitlich aus der Umreifung heraus
ziehen zu können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs nä
her erläuterten Art so auszubilden, daß hiermit auch Kunststoff
bänder mit unmittelbar übereinanderliegenden Bandenden in einen
in der Ausgangsstellung zunächst seitlich offenen Bandkanal ein
gelegt und gespannt werden können, wobei lediglich durch Ein
schalten des Spannmotors Spannrad und Widerlager in ihre Spann
stellung gelangen und das Umreifungsband spannen und nach Been
digung des Spann- und ggf. Schließvorganges sich selbsttätig
wieder vom Umreifungsband lösen, in ihre Ausgangsstellung zu
rückkehren und den Bandkanal wieder öffnen.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß das
Spannrad von dem Spannmotor in Spannrichtung und in Gegenrich
tung antreibbar ist und daß die Rücklaufsperre ein Freilauf mit
Bremse ist, welcher die Rückdrehung des Spannrades sperrt, wenn
der Spannmotor stehenbleibt, der jedoch eine Rückdrehung des
Spannrades gestattet, wenn der Spannmotor rückwärts läuft und
daß das Spannrad mit seinem Spannraddrehzapfen in einem Exzenter
mit Reibung drehbar gelagert ist, der seinerseits in einem Lenk
hebel drehbar geführt ist, welcher um eine zweite, feste Achse
am Grundrahmen schwenkbar gelagert ist und daß als Haltemittel
ein entgegen der Spannrichtung gesperrter Freilauf zwischen
Spannradzapfen und Exzenter angeordnet ist.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß ein besonderer, von
Hand zu betätigender Mechanismus nicht erforderlich ist, um
Spannrad und Widerlager aus ihrem Eingriff mit den Bandenden zu
lösen, sondern daß es genügt, den Spannmotor auf Vorwärtsgang
einzuschalten, um das Spannrad in Arbeitsstellung zu bringen und
den Spannvorgang einzuleiten und später den Spannmotor auf Rück
wärtsgang zu schalten, um das Spannrad vom Widerlager abzuheben
und den Spannkanal zu öffnen. Das Gerät kann hierbei mit nur ei
ner Hand gefasst und geführt werden, das Umreifungsband läßt
sich leicht mit der anderen Hand einlegen und wieder aus dem
Bandkanal herausziehen und zum Einleiten des Spannvorganges und
zum Öffnen des Bandkanales muß nur ein Schaltknopf am Gerät ge
drückt werden.
Wie bereits erwähnt, können die Bandenden im Spannkanal unmit
telbar übereinander liegen, wobei das untere Bandende von der
Oberfläche des Widerlagers reibschlüssig festgehalten wird, wäh
rend das obere Bandende von der mit einer Profilierung versehe
nen Umfangsfläche des Spannrades auf der Oberfläche des unteren
Bandendes entlanggezogen und hierdurch um ein Packstück od. dgl.
gespannt wird. Dies hat den Vorteil, daß beide übereinanderlie
genden Bandenden gleichzeitig von der Seite her mit einer Hand
in den offenen Spannkanal eingeschoben werden können, während
die andere Hand die Spannvorrichtung hält und durch einen Knopf
druck den Spannvorgang einleitet.
Um ein präzises Einschwenken des Spannrades und ein wirksames
Spannen des Bandes zu gewährleisten, können die erste feste
Achse des Getriebeblockes und die zweite feste Achse des Lenkhe
bels auf verschiedenen Seiten des Widerlagers angeordnet sein,
zweckmäßig in der Weise, daß die erste feste Achse des Getriebe
blockes in Spannrichtung vor dem Widerlager und die zweite feste
Achse des Lenkhebels hinter dem Widerlager angeordnet ist.
Hierdurch wird erreicht, daß sich beim Anstellen des Spannrades
gegen das Widerlager der Klemmwinkel zwischen Widerlagerfläche
und Spannradtangente automatisch so verändert, daß die auf das
Band ausgeübte Klemmwirkung mit zunehmender Bandspannung größer
wird, daß aber auch das Spannrad beim späteren Abheben von den
miteinander verbundenen Bandenden ohne weiteres in Gegenrichtung
ablaufen kann und sich hierbei von selbst vom Band löst. Hierbei
wird das Spannrad vom Exzenter und Lenkhebel derart geführt, daß
es bei einer Drehung des Spannrades in Spannrichtung in
Gegenrichtung gegen das Widerlager geschwenkt wird und bei einer
Drehung des Spannrades in Gegenrichtung vom Widerlager abgehoben
wird.
Zweckmäßig sollte die Lagerreibung des Spannradzapfens im Exzen
ter nicht zu groß sein, damit das Spannrad eine genügend hohe
Spannkraft auf das zu spannende Bandende ausüben kann. Es ist
deshalb zweckmäßig, wenn der Exzenter unter der Wirkung eines
ersten Druckelementes steht, das bestrebt ist, den Exzenter in
Spannrichtung des Spannrades zu drehen. Dieses Druckelement kann
eine Drehfeder oder eine Spiralfeder sein, welche die Drehbewe
gung des Exzenter unterstützt oder durchführt.
Der zweite Freilauf mit Bremse ist zweckmäßig im Antriebswellen
zug des Getriebes für das Spannrad angeordnet und sperrt die
Rückdrehung des Antriebswellenzuges, wenn das Spannrad die ge
wünschte Bandspannung erzeugt hat und der Spannmotor stehen
bleibt. Die Bremse gestattet jedoch eine Rückdrehung des An
triebswellenzuges, wenn der Spannmotor rückwärts läuft. Hier
durch wird erreicht, daß die Umreifung ohne Belastung des Spann
motors solange unter Spannung gehalten wird, bis die Bandenden,
beispielsweise mit einer Plombe oder durch Verschweißung mitein
ander verbunden und abgeschnitten worden sind, bevor dann das
Spannrad rückwärts läuft und hierdurch in seine Ausgangslage zu
rückschwenkt.
Die Bremse am zweiten Freilauf kann eine mit der Freilaufnabe
verbundene Bremsscheibe sein, die zwischen durch Federelemente
zusammengedrückten festen Reibelementen läuft.
Um das Spannrad beim Anlauf in Spannrichtung zuverlässig auf die
zu spannenden Bandenden niederzuschwenken, ist als Druckelement
eine um die Schwenkachse des Getriebeblockes gewickelte Drehfe
der vorgesehen, welche die Schwenkbewegung des Spannrades gegen
das feststehende Widerlager unterstützt. In der gelüfteten, vom
Widerlager abgehobenen Stellung wird das Spannrad dann entgegen
der Wirkung der Feder durch das Rastmoment des Spannmotors
und/oder durch die Freilaufsperre im Getriebe und durch die
Freilaufsperre im Exzenter gehalten.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Exzenter auf einem um den
Spannrad-Drehzapfen drehbaren Bandseitenführungselement angeord
net ist, das unter der Wirkung des ersten Druckelementes steht,
welches das Bandseitenführungselement in Spannrichtung soweit
dreht, daß es den Bandkanal seitlich abdeckt, wenn sich das
Spannrad in seiner auf das Widerlager niedergeschwenkten Spann
stellung befindet. Dieses Bandseitenführungselement ist eine
Sektorscheibe, die an ihrem in Spannrichtung vorderen Rand eine
nach innen leitende Abfasung aufweist. Wenn die Bandenden nach
dem Einlegen in den Bandkanal noch über diesen seitlich nach
außen vorstehen, werden sie nach Einschwenken der Sektorscheibe
von der Abfasung erfasst und vollständig in den Bandkanal ge
drückt. Beim Spannen können die Bandenden dann auch nicht seit
lich aus dem Bandkanal herausgleiten.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen eine
bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an einem Beispiel näher
erläutert ist. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung nach der Erfindung bei abgenommenem
Gehäuse in einer schematischen, perspektivischen Darstellung
in der Ausgangsstellung mit eingelegtem Umreifungsband,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in einer Seitenansicht,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechenden Darstellung, bei der
sich die Spannvorrichtung in ihrer Spannstellung befindet und
Fig. 4 den Gegenstand der Fig. 3 in einem Teilquerschnitt nach
Linie IV-IV der Fig. 3.
Die in den Zeichnungen dargestellte Spannvorrichtung 10 dient
zum Spannen eines Umreifungsbandes 11 aus Kunststoff, nämlich
aus verstrecktem Polyester, das um ein nicht näher dargestelltes
Packstück herumgelegt ist und dessen unteres Bandende 11a und
dessen oberes Bandende 11b unmittelbar aufeinanderliegend mit
der Spannvorrichtung 10 gespannt und danach mit einer Schweiß
vorrichtung 12 verschweißt und vom Bandvorrat abgeschnitten wer
den. Die Schweißvorrichtung 12 ist nicht Gegenstand der Erfin
dung und wird deshalb hier nicht im einzelnen dargestellt und
beschrieben.
Die Spannvorrichtung 10 hat einen Grundrahmen 13 mit einer
Grundplatte 14, auf der eine senkrecht hierzu stehende Mittel
wand 15 und ein Lagerbock 16 befestigt oder mit der Grundplatte
14 aus einem Stück gegossen sind. Die beiden aufrechtstehenden
und in seitlich Abstand voneinander angeordneten Wangen 16a und
16b des Lagerbockes 16 tragen an ihren oberen, freien Enden eine
erste, feste Achse 17, die sich in Spannrichtung 29 vor dem Wi
derlager befindet und auf der ein Getriebeblock 18 schwenkbar
gelagert ist. Der Getriebeblock 18 wird von einem Getriebege
häuse 19 umgeben, auf dem ein Spannmotor 20 angeordnet ist, der
in beiden Drehrichtungen arbeiten kann und sich mindestens in
einer Drehrichtung lastabhängig ausschaltet.
Das im Inneren des Getriebegehäuses 19 angeordnete Getriebe 31
wird weiter unten näher beschrieben. Es ist auf der in Fig. 1
rechten Seite der Spannvorrichtung 10 mit einem Spannrad 21 ver
bunden, das zusammen mit dem Getriebeblock 18 und dem hierauf
befestigten Spannmotor 20 um die erste, feste Achse 17 schwenk
bar ist und vom Spannmotor 20 über einen Zahnriemen 22 und das
Getriebe 31 in beiden Drehrichtungen angetrieben werden kann.
Das Spannrad 21 hat auf seiner Umfangsfläche 25 eine Profilie
rung 23 und wirkt mit einem Widerlager 24 in der Grundplatte 14
zusammen, welches in die Grundplatte 14 eingelassen ist und
ebenfalls eine hier nicht näher dargestellte Profilierung auf
weist. Die profilierte Umfangsfläche 25 des Spannrades 21 bildet
zusammen mit dem Widerlager 24 einen Bandkanal 26 für die Band
enden 11a und 11b, der im unwirksamen Ausgangszustand der Vor
richtung 10 auf der in Fig. 1 rechten Seite der Vorrichtung of
fen ist, so daß die Bandenden 11a und 11b von der rechten Seite
her zwischen Spannrad 21 und Widerlager 24 in die Spannvorrich
tung 10 eingeschoben werden können. Auf der Innenseite des Band
kanales 26 befindet sich eine innere Bandseitenführung 27 (Fig. 2
und 3), welche die Bandenden beim Spannen an ihrem in Fig. 1
linken, inneren Seitenrand führt, während die äußeren, rechten
Seitenränder der Bandenden 11a und 11b in der Vorrichtung von
einem äußeren Bandseitenführungselement 28 geführt werden, das
beim Spannen des Umreifungsbandes 11 den Bandkanal 26 außen ab
deckt und im folgenden noch näher beschrieben werden wird.
Wie weiter oben bereits erwähnt, wird das obere Bandende 11b in
Spannrichtung 29 von dem Spannrad 21 auf der Oberfläche des un
teren Bandendes 11a entlanggezogen und gespannt, während das un
tere Bandende 11a von der Oberflächenprofilierung oder Riffelung
des Widerlagers 24 festgehalten wird. Der Spannrichtung 29 ent
spricht hierbei eine Drehrichtung des Spannrades in den Fig. 2
und 3 entgegen dem Uhrzeigersinne, welche Drehrichtung deshalb
im folgenden auch als "Spannrichtung 29" bezeichnet wird. Eine
Drehrichtung oder Schwenkrichtung des Spannrades 21 im Uhrzei
gersinne wird im folgenden immer kurz als "Gegenrichtung" be
zeichnet und ist mit dem Bezugszeichen 30 markiert.
Wie bereits oben erwähnt, kann das Spannrad 21 vom Motor 20 in
beiden Drehrichtungen 29 und 30 angetrieben werden. Zu diesem
Zwecke ist der Motor 20 über ein Getriebe 31 mit dem Spannrad 21
verbunden und überträgt sein Antriebsdrehmoment über den Zahn
riemen 22 von der Motorabtriebsscheibe 32 auf die Hauptantriebs
scheibe 33 des Getriebes 31, die auf der Hauptantriebswelle 34
des Getriebes 31 sitzt, im Getriebeblock 18 drehbar gelagert ist
und an ihrem inneren Ende eine Ritzelverzahnung 35 trägt. Die
Ritzelverzahnung 35 steht mit zwei ersten Planetenrädern 36 ei
nes zweistufigen Planetengetriebes in Eingriff, von denen in
Fig. 4 jedoch nur eines dargestellt ist und die sich in einer
Innenverzahnung 37 des Getriebegehäuses 19 abwälzen und hierbei
einen mit ihnen verbundenen Planetenträger 38 drehen.
Mit dem Planetenträger 38 dreht sich das mit ihm fest verbundene
Zentralritzel 39 der zweiten Stufe des Planetengetriebes, wel
ches drei weitere Planetenräder antreibt, welche im Getriebege
häuse 19 gelagert sind und das Spannrad 21 drehen, von denen
jedoch nur eines 40 dargestellt ist. Das Spannrad 21 ist eben
falls im Getriebegehäuse 19 gelagert, übergreift mit einem
Topfstutzen 41 die weiteren Planetenräder 40 und steht mit die
sen über eine Innenverzahnung 42 seines Topfstutzens 41 in Ein
griff.
Man erkennt aus Fig. 4, daß das Spannrad 21 auf seiner äußeren
Stirnfläche einen hohlen Spannraddrehzapfen 43 aufweist, mit dem
es auf einen Achsstummel 44 des Getriebegehäuses 19 aufgeschoben
ist und sich auf diesem dreht. Auf diesem Spannradzapfen 43 ist
ein Exzenter 45 mit einem Freilauf in Spannrichtung 29 drehbar,
in Gegenrichtung 30 jedoch undrehbar gelagert. Der Exzenter wie
derum wird von einem Lenkhebel 47 geführt, der um eine zweite,
feste Achse 48 schwenkbar gelagert ist, die in Spannrichtung 29
rechts vom Widerlager 24 an der Mittelwand 15 des Grundrahmens
13 schwenkbar angeordnet ist. In Fig. 1 einerseits und in den
Fig. 2 und 3 andererseits sind verschiedene Möglichkeiten der
Verbindung zwischen Lenkhebel und Exzenter gezeigt. Bei der
Ausführungsform nach Fig. 1 hat der Exzenter eine zum Spannrad
21 konzentrische Grundscheibe 49, auf der exzentrisch ein Exzen
terzapfen 50 angeordnet ist, der in einer ihm entsprechenden
Bohrung am freien Ende des Lenkhebels 47 drehbar ist.
Bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform dage
gen hat der Lenkhebel 47 an seinem freien Ende ein großes,
kreisrundes Auge 51, in dem sich eine kreisrunde Exzenterscheibe
52 drehen kann, die mit einer exzentrischen Lagerbohrung 53 auf
dem Spannradzapfen 43 drehbar ist.
Die Wirkungsweise beider Ausführungen ist im wesentlichen gleich
und wird weiter unten näher beschrieben werden.
Bei beiden Ausführungsformen trägt die Grundscheibe 49 bzw. die
Exzenterscheibe 52 das oben bereits erwähnte Bandseitenführungs
element 28, das zweckmäßig mit dieser Scheibe aus einem Stück
besteht und als Sektorscheibe ausgebildet ist. Der kreisbogen
förmige, äußere Rand 54 des Bandseitenführungselemente 28 ragt
über die Umfangsfläche 25 des Spannrades hinaus und kann in eine
Ausnehmung 55 der Grundplatte 14 des Grundrahmens 13 eintreten,
wenn sie sich zusammen mit dem Exzenter 45 in Spannrichtung 29
zum Widerlager 13 hin dreht. Um diese Drehbewegung zu unterstüt
zen, ist ein erstes Druckelement 56, nämlich eine Drehfeder oder
eine Spiralfeder vorgesehen, die bestrebt ist, den Exzenter 45
in Spannrichtung 29 des Spannrades 21 zu drehen. An ihrem in
Spannrichtung 29 vorderen Rand 68 hat das Bandseitenführungsele
ment 28 eine nach innen leitende Abfasung 69, welche ein noch
nach aussen vorstehendes Bandende 11a und 11b in den Bandkanal
26 schiebt, wenn sich die Sektorscheibe zum Widerlager dreht.
Man erkennt aus Fig. 4, daß im Antriebswellenzug 34, 35, 39 des
Getriebes, nämlich neben einem der Hauptlager ein zweiter Frei
lauf 57 vorgesehen ist, in dem sich die Hauptantriebswelle 34
ungehindert drehen kann, wenn das Spannrad 21 in Spannrichtung
29 angetrieben wird, der jedoch eine Rückdrehung des Antriebs
wellenzuges 34, 35, 39 sperrt, wenn der Spannmotor 20 bei Errei
chen der gewünschten Bandspannung stehenbleibt. In diesem Zu
stand übt das gespannte obere Bandende 11b auf das Spannrad 21
ein rückdrehendes Moment in Gegenrichtung aus, und es muß ver
hindert werden, daß sich das Spannrad zurückdreht und hierdurch
die Bandspannung gelockert wird. Dies wird durch die Sperre des
zweiten Freilaufes 57 und der Bremse 58 erreicht.
Um einen Rückwärtslauf des Spannmotors 20 zu ermöglichen und
über den Antriebswellenzug 34, 35, 39 das Spannrad 21 auch in Ge
genrichtung 30 drehen zu können, ist die Bremse 58 so ausgelegt,
daß eine Rückdrehung des gesperrten Antriebswellenzuges 34, 35, 39
möglich ist, wenn der Spannmotor 20 rückwärts läuft. Diese
Bremse 58 am zweiten Freilauf 57 besteht aus einer mit der
Freilaufnabe 59 fest verbundenen Bremsscheibe 60, die zwischen
Reibelementen 61 und 62 läuft, die durch Federelemente 63 zusam
mengedrückt werden.
Aus den Fig. 1 und 4 geht hervor, daß der Getriebeblock 18 mit
dem Spannrad 21 unter der Wirkung eines zweiten Druckelementes
64, nämlich einer Drehfeder steht, die als Schwenkelement be
strebt ist, den Getriebeblock 18 mit dem Spannrad 21 in Gegen
richtung 30 um die erste, feste Achse 17 gegen das feststehende
Widerlager 24 zu schwenken. Bei dieser Schwenkbewegung wird das
Spannrad 21 an seinem Spannradzapfen 43 mit Hilfe des Exzenters
45 und des Lenkhebels 47, welche die Führungsmittel bilden, ge
führt, wobei diese Schwenkbewegung auch noch durch das erste
Druckelement 56 unterstützt wird.
Man erkennt aus den Fig. 2 und 3, daß an einem Fortsatz 65 des
Getriebegehäuses 19 eine nach vorn gerichtete Nase 66 befestigt
ist, die bei einer Schwenkbewegung des Getriebeblockes 18 um die
erste, feste Achse 17 auf- und niederschwenkt und beim Hoch
schwenken des Spannrades sich gegen einen Anschlag 67 an der
Mittelwand 15 legt und hierdurch die Schwenkbewegung des Spann
rades in seine wirkungslose Ausgangsstellung begrenzt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
In der in Fig. 2 dargestellten Ausgangsstellung werden die Bandenden 11a und 11b des um ein Packstück gelegten Umreifungs bandes 11 aufeinanderliegend von der in Fig. 1 rechten Seite der Vorrichtung 10 in den Bandkanal 26 bis an die innere Bandseiten führung 27 eingeschoben und festgehalten. Danach wird der Spannmotor 20 mit einem nicht näher dargestellten Schaltknopf auf Vorwärtslauf eingeschaltet. Die von der Motorabtriebsscheibe 32 über den Zahnriemen 22 angetriebene Hauptantriebsscheibe 33 dreht dann die Hauptantriebswelle 34, die bei diesem Vorwärts lauf von dem zweiten Freilauf 57 nicht behindert wird.
In der in Fig. 2 dargestellten Ausgangsstellung werden die Bandenden 11a und 11b des um ein Packstück gelegten Umreifungs bandes 11 aufeinanderliegend von der in Fig. 1 rechten Seite der Vorrichtung 10 in den Bandkanal 26 bis an die innere Bandseiten führung 27 eingeschoben und festgehalten. Danach wird der Spannmotor 20 mit einem nicht näher dargestellten Schaltknopf auf Vorwärtslauf eingeschaltet. Die von der Motorabtriebsscheibe 32 über den Zahnriemen 22 angetriebene Hauptantriebsscheibe 33 dreht dann die Hauptantriebswelle 34, die bei diesem Vorwärts lauf von dem zweiten Freilauf 57 nicht behindert wird.
Durch die Ritzelverzahnung 35 werden die Planetenräder 36 ange
trieben, die sich auf der Innenverzahnung 37 des Getriebegehäu
ses 19 abwälzen und hierbei ihren Plantenträger 38 drehen.
Hierdurch dreht sich auch das mit dem Planetenträger 38 fest
verbundene Zentralritzel 39 und treibt die Planetenräder 40 an,
welche ihrerseits das Spannrad 21 an seiner Innenverzahnung 42
in Spannrichtung 29 drehen.
Wenn sich das Spannrad 21 in Spannrichtung 29 zu drehen beginnt,
wird der Exzenter 45 aus seiner Hemmung befreit und folgt auf
grund seiner Lagerreibung und unter dem Druck des ersten Druck
elementes 56 dem Spannrad 21 in Spannrichtung 29. Der Exzenter
dreht sich hierbei bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten
Ausführungsform in der Lagerbohrung 53 des Lenkhebels 47 aus der
in Fig. 2 gezeigten Ausgangslage in die in Fig. 3 dargestellte
Arbeitsstellung, wobei der Lenkhebel 47 das Spannrad 21 in Ge
genrichtung 30 um die erste, feste Achse 17 auf das Widerlager
24 soweit niederschwenkt, bis das Spannrad mit seiner profilier
ten Umfangsfläche 25 auf dem oberen Bandende 11b aufsetzt.
Bei der Drehung des Exzenters 45 schwenkt auch das mit ihm fest
verbundene, äußere Bandseitenführungselement 28 in Spannrichtung
29 nach unten und deckt gleichzeitig den Bandkanal 26 an seiner
Außenseite ab, so daß die Bandenden 11a und 11b beim Spannen im
Bandkanal 26 an beiden Seitenrändern geführt werden.
Man erkennt, daß die durch die Drehung des Spannrades 21 in
Spannrichtung 29 eingeleitete Schwenkbewegung des Getriebebloc
kes 18 von dem zweiten Druckelement 64 unterstützt wird, welches
das Spannrad 21 fest gegen die Bandenden 11a und 11b und gegen
das Widerlager 24 drückt. Die profilierte Umfangsfläche 25 des
Spannrades gräbt sich hierdurch in die Oberfläche des oberen
Bandendes 11b ein, klettert auf diesem zunächst ein wenig in Ge
genrichtung 30 entlang, bis durch den höher werdenden Anpress
druck die Reibung zwischen Spannrad 21 und oberem Bandende 11b
so groß wird, daß sie die Reibung zwischen den beiden Bandenden
11a und 11b überschreitet. Das sich drehende Spannrad 21 zieht
dann das obere Bandende 11b in Spannrichtung über das untere
Bandende 11a, das hierbei von der profilierten Oberfläche des
Widerlagers 24 festgehalten wird.
Sobald die Bandspannung den gewünschten, vorherbestimmten Wert
erreicht hat, schaltet sich der Spannmotor 20 selbsttätig ab.
Das von dem Bandzug im Spannrad 21 erzeugte rückdrehende Moment,
das sich durch den Antriebswellenzug 34, 35, 39 in das Getriebe 31
fortsetzt, aktiviert das Gesperre im zweiten Freilauf 57, wo
durch infolge Wirkung der Bremse 58 eine Rückdrehung des Spann
rades 21 verhindert wird.
Die Bandenden 11a und 11b können nun in der Schweißvorrichtung
12 in an sich bekannter Weise verschweißt und abgeschnitten wer
den. Danach wird der Spannmotor 20 mit dem Schaltknopf auf Rück
wärtsgang geschaltet und treibt nun über die Hauptantriebs
scheibe 33 die Hauptantriebswelle 34 rückwärts an. Da diese
Drehrichtung durch den zweiten Freilauf 57 gesperrt ist, muß
hierbei die Wirkung der Bremse 58 überwunden werden. Die An
triebskraft des Motors 20 ist jedoch so groß, daß dies möglich
ist. Bei Rückwärtslauf wird nun über das Getriebe 31 das Spann
rad 21 in Gegenrichtung 30 gedreht. Da auch der erste Freilauf
46 in dieser Drehrichtung sperrt, wird der Exzenter 45 von dem
sich rückwärts drehenden Spannradzapfen 43 mitgenommen und dreht
sich in der Lagerbohrung 53 des Lenkhebels 47 ebenfalls in Ge
genrichtung 30 wieder zurück in die in Fig. 2 gezeigte Ausgangs
stellung. Bei dieser Drehbewegung wird der Getriebeblock 18 von
dem Lenkhebel 47 entgegen der Wirkung des zweiten Druckelementes
64 entgegen dem Uhrzeigersinne soweit hochgeschwenkt, bis die
Nase 66 gegen den Anschlag 67 stößt. Das Spannrad 21 wird dann
durch das Rastmoment des Spannmotors 20 und/oder durch die von
den Freiläufen 46 und 57 gebildeten Hemmungen im Getriebe 31 und
im Exzenter 45 in der in Fig. 2 dargestellten Ausgangsstellung
gehalten. In dieser Stellung kann die Spannvorrichtung 10 dann
seitlich von der geschlossenen Umreifung abgezogen werden.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind mehrere Änderun
gen und Ergänzungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu
verlassen. Beispielsweise kann als Hemmung anstelle eines Frei
laufes auch ein Klinkengesperre oder eine geeignete Bremse ein
gesetzt werden. Ferner ist es möglich, als Schwenkmittel andere
Druckelemente, wie pneumatische Druckspeicher oder Elastomer
blöcke zu verwenden. Schließlich ist es auch möglich, anstelle
eines Elektromotors einen Luftmotor einzusetzen und den Motor
nach einem elektronischen Programm zusammen mit der Schweiß- und
Abschneidvorrichtung zu steuern.
Claims (11)
1. Vorrichtung (10) zum Spannen von Umreifungsbändern (11), ins
besondere aus Kunststoff, mit einem Widerlager (24) und mit ei
nem von einem Spannmotor (20) über ein Getriebe (31) antreibba
ren, mit einer Rücklaufsperre versehenen Spannrad (21), das mit
dem Widerlager (24) einen Spannkanal (26) für die zu spannenden
Bandenden (11a und 11b) bildet und mit dem Spannmotor (20) und
dem Getriebe (31) in einem Getriebeblock (18) angeordnet ist,
der als Ganzes im Grundrahmen (13) der Vorrichtung (10) um eine
erste feste Achse (17) schwenkbar gelagert ist und von auf einem
Spannraddrehzapfen (43) mit Reibung gelagerten Haltemitteln in
seiner vom Bandende (11b) abgehobenen, unwirksamen Lage gehalten
wird und unter der Wirkung eines (zweiten) Druckelementes (64)
gegen das Widerlager (24) geschwenkt wird, wenn das Spannrad
(21) in Spannrichtung (29) anläuft und das Haltemittel seine
wirksame Stellung verliert, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spannrad (21) von dem Spannmotor (20) in Spannrichtung (29) und
in Gegenrichtung (30) antreibbar ist, und daß die Rücklaufsperre
ein (zweiter) Freilauf (57) mit Bremse (58) ist, welcher die
Rückdrehung des Spannrades (21) sperrt, wenn der Spannmotor (20)
stehenbleibt, der jedoch eine Rückdrehung des Spannrades (21)
gestattet, wenn der Spannmotor (20) rückwärts läuft und daß das
Spannrad (21) mit seinem Spannradzapfen (43) in einem Ex
zenter(45) mit Reibung drehbar gelagert ist, der seinerseits in
einem Lenkhebel (47) drehbar geführt ist, welcher um eine
zweite, feste Achse (48) am Grundrahmen (13) schwenkbar gelagert
ist und daß als Haltemittel ein entgegen der Spannrichtung (29)
gesperrter (erster) Freilauf (46) zwischen Spannradzapfen (43)
und Exzenter (45) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bandenden (11a und 11b) im Spannkanal (26) unmittelbar über
einander liegen, wobei das untere Bandende (11a) von der Ober
fläche des Widerlagers (24) reibschlüssig festgehalten wird,
während das obere Bandende (11b) von der mit einer Profilierung
(23) versehenen Umfangsfläche (25) des Spannrades (21) auf der
Oberfläche des unteren Bandendes (11b) entlanggezogen und hier
durch um ein Packstück od. dgl. gespannt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die erste feste Achse (17) des Getriebeblockes (18)
und die zweite feste Achse (48) des Lenkhebels (47) auf ver
schiedenen Seiten des Widerlagers (24) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die erste feste Achse (17) des Getriebe
blockes (18) in Spannrichtung (29) vor dem Widerlager (24) und
die zweite feste Achse (48) des Lenkhebels (47) hinter dem Wi
derlager (24) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Spannrad (21) vom Exzenter (45) und
Lenkhebel (47) derart geführt wird, daß es bei einer Drehung des
Spannrades (21) in Spannrichtung (29) in Gegenrichtung (30) ge
gen das Widerlager (24) geschwenkt wird und bei einer Drehung
des Spannrades (21) in Gegenrichtung (30) vom Widerlager (24)
abgehoben wird.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Exzenter (45) unter der Wirkung eines
ersten Druckelementes (56) steht, das bestrebt ist, den Exzenter
(45) in Spannrichtung (29) des Spannrades (21) zu drehen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der (zweite) Freilauf (57) mit Bremse (58)
im Antriebswellenzug (34, 35, 39) des Getriebes (31) für das
Spannrad (21) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bremse (58) am zweiten Freilauf (57)
eine mit der Freilaufnabe (59) verbundene Bremsscheibe (60) ist,
die zwischen durch Federelemente (63) zusammengedrückten festen
Reibelementen (61, 62) läuft.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Spannrad (21) durch das Rastmoment des
Spannmotors (20) und/oder durch die Sperre im (ersten) Freilauf
(46) des Exzenters (45) und/oder durch die Sperre im zweiten
Freilauf (57) des Getriebes (31) in der von den Bandenden (11a
und 11b) abgehobenen, unwirksamen Stellung gehalten wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Exzenter (45) auf einem um den Spannrad
drehzapfen (43) drehbaren Bandseitenführungselement (28) ange
ordnet ist, das unter der Wirkung des ersten Druckelementes (56)
steht, welches das Bandseitenführungselement (28) in Spannrich
tung (29) soweit dreht, daß es den Bandkanal (26) seitlich ab
deckt, wenn sich das Spannrad (21) in seiner auf dem Widerlager
(24) niedergeschwenkten Spannstellung befindet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bandseitenführungselement (28) eine Sektorscheibe ist, die
an ihrem in Spannrichtung (29) vorderen Rand (68) eine nach in
nen leitende Abfasung (69) aufweist.
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