DE10030924A1 - Glühstiftkerze - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Glühstiftkerze zur Anordnung in einem Brennraum vorgeschlagen, wobei in einer konzentrischen Bohrung des Gehäuses ein stabförmiges Heizelement angeordnet ist. Das Heizelement weist eine erste stromführende Schicht (11), eine zweite stromführende Schicht (12) und eine Isolationsschicht (15) auf, wobei die Isolationsschicht (15) die erste stromführende Schicht (11) und die zweite stromführende Schicht (12) trennt. Am brennraumseitigen Ende des Heizelements sind die erste stromführende Schicht (11) und die zweite stromführende Schicht (12) durch einen Leitschichtsteg (13) verbunden. Die erste stromführende Schicht (11) und die zweite stromführende Schicht (12) weisen unterschiedliche Längen auf, wobei die erste stromführende Schicht (11) in einem ersten Abschnitt (21) am brennraumfernen Ende des Heizelements einen, bezogen auf ihre sonstige Länge, größeren Querschnitt aufweist und die zweite stromführende Schicht (12) in den ersten Abschnitt (21) nicht hineinragt.
Description
Die Erfindung geht aus von einer Glühstiftkerze zur
Anordnung in einem Brennraum nach Gattung des unabhängigen
Anspruchs. Es sind bereits Glühstiftkerzen zur Anordnung in
einem Brennraum bekannt, die ein metallisches Gehäuse
aufweisen. In einer konzentrischen Bohrung der bekannten
Glühstiftkerze ist ein stabförmiges Heizelement angeordnet,
wobei das Heizelement eine erste stromführende Schicht und
eine zweite stromführende Schicht aufweist, wobei die
Querschnitte der ersten und der zweiten stromführenden
Schicht am brennraumseitigen Ende des Heizelements über
einen Leitschichtsteg verbunden sind. Die erste und die
zweite stromführende Schicht sind dabei durch eine
Isolationsschicht getrennt. Es sind weiterhin
Glühstiftkerzen bekannt, deren stromführende Schichten
unterschiedliche Längen aufweisen.
Die erfindungsgemäße Glühstiftkerze mit den Merkmalen des
unabhängigen Anspruchs hat demgegenüber den Vorteil, dass
am brennraumfernen Ende des Heizelements keine
Kurzschlussgefahr besteht. Als weiterer Vorteil ist
anzusehen, dass die Kontaktfläche zwischen der ersten
stromführende Schicht und dem Kontaktelement, das am
brennraumfernen Ende des Heizelements angeordnet ist,
vergrößert wird. Damit verringert sich der
Kontaktwiderstand, was zu einer geringeren Aufheizung der
Kontaktstelle führt. Die Gefahr der thermischen Zerstörung
des Kontaktmaterials zwischen Heizelement und Kontaktelement
wird somit reduziert. Desweiteren ist vorteilhaft, dass zur
Abtragung einer sich auf dem stabförmigen Heizelement
befindenden isolierenden Schicht in dem Bereich, in dem der
Kontakt zur Stromzuführung erfolgen soll, eine Ausrichtung
des stabförmigen Heizelements nicht erfolgen muss.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen ist
eine vorteilhafte Weiterbildung und Verbesserung der im
Hauptanspruch angegebenen Glühstiftkerze möglich. Besonders
vorteilhaft ist, die Isolationsschicht ebenfalls
asymmetrisch auszubilden, so dass auch hier die
Kurzschlussgefahr aufgrund einer Beschädigung oder einer
Porosität einer auf das Heizelement aufgebrachten
Isolationsschicht verringert wird. Dabei ist es vorteilhaft,
den Bereich, in dem die Isolationsschicht asymmetrisch
ausgebildete ist, in Richtung Brennraum bis über den Bund
des Heizelements hinaus auszudehnen, da so eine Summation
von form- und materialbedingter Kerbwirkung vermieden wird.
Weiterhin vorteilhaft ist, das Heizelement derart
auszugestalten, dass in dem Bereich, in dem die erste
stromführende Schicht in das Gehäuse hineinragt, eine
vorteilhafter Weise halbschalenförmige Isolationsschicht
aufgebracht wird, die aus elektrisch isolierendem
keramischen Material besteht, wobei die Isolationsschicht
zwischen erster und zweiter stromführenden Schicht aus
demselben Material besteht. Hierdurch wird der
Herstellungsprozeß vereinfacht und somit kostengünstiger
gestaltet. Um nicht noch eine zusätzliche Isolation vorsehen
zu müssen, ist es vorteilhaft, diese Isolationsschicht so zu
gestalten, dass sie bis über das brennraumseitige Ende des
Gehäuses übersteht. Desweiteren ist vorteilhaft, am
brennraumfernen Ende des Heizelements einen stufenförmigen
Zapfen vorzusehen, so dass eine am brennraumfernen Ende des
Heizelements angeordnete Spannhülse und das Kontaktelement
leicht plazierbar sind.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen und Verbesserungen der
Glühstiftkerze sind den unten dargestellten
Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Zeichnungen
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Glühstiftkerze schematisch im
Längsschnitt,
Fig. 2 bis 4 verschiedene Ausführungsbeispiele für ein
Heizelement einer erfindungsgemäßen Glühstiftkerze
schematisch im Längsschnitt und
Fig. 5 das brennraumseitige Ende einer erfindungsgemäßen
Glühstiftkerze im Längsschnitt, schematisch.
In Fig. 1 ist der Längsschnitt einer erfindungsgemäßen
Glühstiftkerze schematisch dargestellt. Die Glühstiftkerze
weist ein Gehäuse 3 auf, das vorzugsweise aus metallischem
Werkstoff besteht, in dessen konzentrische, durchgehende
Bohrung am brennraumseitigen Ende ein Heizelement angeordnet
ist. Das Heizelement besteht aus einer ersten stromführenden
Schicht 11, einer zweiten stromführenden Schicht 12 und
einer dazwischenliegenden Isolationsschicht 15. Die erste
stromführende Schicht 11 und die zweite stromführende
Schicht 12 sind durch einen Leitschichtsteg 13 am
brennraumseitigen Ende des Heizelements verbunden. Aus der
geschilderten Anordnung der ersten stromführenden Schicht
11, der zweiten stromführenden Schicht 12 und dem
Leitschichtsteg 13 ergibt sich eine u-förmige Anordnung der
stromführenden Schichten. Der elektrische Kontakt der ersten
stromführenden Schicht 11 erfolgt am brennraumfernen Ende
des Heizelements zu einem Kontaktelement 31, das
vorzugsweise als Graphittablette oder anderes federndes und
leitfähiges Element (beispielsweise eine Metallfeder)
ausgebildet ist. Das Kontaktelement 31 und das
brennraumseitige Ende des Anschlussbolzens 35, der am
brennraumfernen Ende des Kontaktelements 31 angeordnet ist,
sind in einer ersten Spannhülse 33 angeordnet, wobei die
erste Spannhülse 33 die Form eines Hohlzylinders besitzt und
aus elektrisch isolierendem Material besteht. Der
Anschlussbolzen 35 erstreckt sich bis an das brennraumferne
Ende der Glühstiftkerze und verläuft in der inneren,
konzentrischen Bohrung des Gehäuses 3. Dabei sind in dieser
Bohrung noch weitere Elemente (zweiten Spannhülse 37 und der
Metallring 39) angeordnet, die die Form eines Hohlzylinders
aufweisen und durch die der Anschlussbolzen 35 verläuft. Am
brennraumfernen Ende ist auf dem Anschlussbolzen 35 ein
Kontaktstecker 40 aufgesetzt, der die Verbindung zum
Glühkerzen-Schaltkreis darstellt. Zwischen Gehäuse 3 und
Kontaktstecker 40 ist ein Dichtring 41 angeordnet, der das
Innere des Gehäuses der Glühstiftkerze vom Außenraum
abdichtet. Dieser Dichtring 41 hat ebenfalls die Form eines
Hohlzylinders.
Der elektrische Kontakt der zweiten stromführende Schicht
ergibt sich über einen Bereich, in dem die elektrisch
isolierende Schicht 16, die das brennraumferne Ende des
Heizelements umgibt, abgetragen ist, desweiteren über die
Dichtmasse 5 zum Gehäuse 3. Die Dichtmasse 5 ist ringförmig
um das brennraumferne Ende des Heizelements herum angeordnet
und dichtet das Innere des Gehäuses in Richtung Brennraum
ab. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann auch in
dem Bereich, in dem der Kontakt der zweiten stromführenden
Schicht mit der Dichtmasse 5 erfolgen soll, eine
Kontaktschicht 17 aufgebracht sein. Desweiteren kann auch am
brennraumfernen Ende des Heizelements eine Kontaktschicht 17
den Kontakt zwischen der ersten stromführenden Schicht 11
und Kontaktelement 31 herstellen.
Anhand von Fig. 2 soll nun der Aufbau des Heizelements
näher beschrieben werden. Fig. 2 zeigt dabei schematisch
den Längsschnitt durch ein Heizelement einer
erfindungsgemäßen Glühstiftkerze. Die in dieser und den
nachfolgenden Figuren in Bezug auf Fig. 1 verwendeten
gleichen Bezugszeichen bezeichnen gleiche Elemente. Auf
diese soll deshalb nicht noch einmal ausführlich eingegangen
werden. In Fig. 2 ist zu sehen, dass am brennraumfernen
Ende des Heizelements die erste stromführende Schicht 11 in
einem ersten Abschnitt 21 einen Querschnitt aufweist, der
vergrößert ist gegenüber dem Querschnitt der ersten
stromführenden Schicht 11 auf der übrigen Länge. Die erste
stromführende Schicht 11 weist demnach bei der Betrachtung
des Längsschnitts eine asymmetrische L-Form auf. Die nicht
von der ersten stromführenden Schicht 11 ausgefüllten
Bereiche des ersten Abschnitts 21 am brennraumfernen Ende
des Heizelements werden von der Isolationsschicht 15
ausgefüllt. Die zweite stromführende Schicht 12 ragt in
diesen ersten Abschnitt 21 des Heizelements nicht hinein.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die erste
stromführende Schicht 11 in dem ersten Abschnitt 21 so stark
verbreitert, dass der Querschnitt der ersten stromführende
Schicht 11 in diesem Abschnitt dem Querschnitt des
Heizelements entspricht. Die Gestaltung dieses
Ausführungsbeispiels ist auch Fig. 1 zu entnehmen.
Durch die Verbreiterung des Querschnitts der ersten
stromführenden Schicht 11 wird gewährleistet, dass die
Kontaktfläche der ersten stromführende Schicht 11 zum
Kontaktelement 31, das am brennraumfernen Ende des
Heizelements angeordnet ist, vergrößert wird. Diese Erhöhung
der Kontaktfläche führt zu einer Verringerung des
Kontaktwiderstands und somit zu einer nicht so starken
Erwärmung dieses Bereichs.
In Richtung Brennraum schließt sich an den ersten Abschnitt
21 des Heizelements ein zweiter Abschnitt 22 an, in dem der
Querschnitt der Isolationsschicht 15 gegenüber dem
Querschnitt ihrer übrigen Länge, d. h. dem Querschnitt in
Richtung Brennraum, asymmetrisch vergrößert ist. Auch in
diesen zweiten Abschnitt 22 ragt die zweite stromführende
Schicht 12 nicht hinein. Dabei kann das brennraumseitige
Ende des zweiten Abschnitts 22 derart gewählt sein, dass es
Bestandteil des Heizelement-Bundes (siehe Fig. 1) oder des
Heizelement-Schafts (siehe Fig. 2) ist oder sich genau am
Übergang 19 zwischen Heizelement-Bund und Heizelement-Schaft
befindet. Dabei wird als Heizelement-Bund der Bereich des
Heizelements am brennraumfernen Ende bezeichnet, der den
größten Querschnitt aufweist. Als Heizelement-Schaft wird
der sich in Richtung Brennraum an den Heizelement-Schaft
anschließenden Bereich des Heizelements bezeichnet, der
nicht zum Heizelement-Bund gehört. Vorzugsweise wird das
Ende des zweiten Abschnitts 22 nicht derart angeordnet, dass
es genau am Übergang 19 zwischen Heizelement-Schaft und
Heizelement-Bund liegt, da so eine zusätzliche Kerbwirkung
durch den Materialübergang an der besonders beanspruchten
Stelle des Übergangs zwischen Heizelement-Schaft und
Heizelement-Bund verhindert wird. Mit der vorgeschlagenen
Ausbildung der Isolationsschicht 15 wird ein Kurzschluss
zwischen erster stromführender Schicht 11 und zweiter
stromführender Schicht 12 am brennraumfernen Ende des
Heizelements wirksam unterbunden.
Am brennraumfernen Ende des Heizelements, im Bereich der
Mantelfläche ist, wie in Fig. 2 dargestellt, eine
isolierende Schicht 16 angeordnet, die vorzugsweise als
Glasüberzug ausgebildet ist. Im Bereich 17, in dem die
zweite stromführende Schicht 12 mit der Dichtmasse 5 in
elektrischem Kontakt steht, ist entweder diese isolierende
Schicht 16 unterbrochen oder es ist eine Kontaktschicht 17
ausgebildet, die den Kontakt zwischen der zweiten
stromführenden Schicht 12 und der Dichtmasse 5 verbessert.
Diese Kontaktschicht 17 kann vorzugsweise als metallische
Schicht ausgebildet sein.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
Heizelements einer erfindungsgemäßen Glühstiftkerze
schematisch im Längsschnitt dargestellt. Dieses Heizelement
weist keine, das brennraumseitige Ende des Heizelements
vollständig umschließende isolierende Schicht 16 auf,
sondern lediglich eine isolierende Schicht 18 in dem
Bereich, in dem ohne isolierende Schicht 18 die erste
stromführende Schicht Kontakt mit dem Gehäuse 3 hätte. Die
isolierende Schicht 18 ist vorzugsweise halbschalenförmig
ausgebildet. Der Abschnitt 23, indem die isolierende
Schicht 18 aufgebracht ist, wird im folgenden als dritter
Abschnitt 23 bezeichnet. Dabei ist es vorteilhaft, wenn sich
die isolierende Schicht 18 vom brennraumfernen Ende des
Heizelements bis über den Rand des Gehäuses hinaus
erstreckt. So wird ein Kurzschluß zwischen der ersten
stromführenden Schicht 11 und dem Gehäuse 3 aufgrund der
Dicke der isolierenden Schicht 18 von bis zu einigen 100 µm
wirksam verhindert.
In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die
isolierende Schicht 18 aus dem Material hergestellt, aus dem
die Isolationsschicht 15 besteht. So ist ein
Herstellungsprozess, der die Herstellung eines
Schichtverbundes zwischen elektrisch isolierenden und
elektrisch leitenden keramischen Schichten beinhaltet,
besonders kostengünstig möglich, da alle Schichten unter
Verwendung der gleichen Anlagen und Einrichtungen
hergestellt werden können. Ein Prozessschritt, der ein
Aufbringen einer chemisch andersartigen Schicht beinhaltet,
wird damit eingespart.
In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
Heizelements einer erfindungsgemäßen Glühstiftkerze
schematisch dargestellt. Das Heizelement weist nun am
brennraumfernen Ende einen stufenförmigen Zapfen 11' auf,
der sich an die erste stromführende Schicht 11 anschließt
und aus dem Material der ersten stromführenden Schicht 11
besteht. Dieser stufenförmige Zapfen dient zur genauen
Plazierung des Kontaktierungselements 31 und der ersten
Spannhülse 33, wie dies auch anhand von Fig. 1 dargestellt
ist.
In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Glühstiftkerze schematisch im Längsschnitt
dargestellt. Dabei wurde sich auf das brennraumseitige Ende
der Glühstiftkerze beschränkt. Es soll anhand dieser
Zeichnung noch einmal dargestellt werden, dass sich die
Isolationsschicht 18 bzw. der dritte Abschnitt 23 vom am
Gehäuse anliegenden brennraumfernen Ende des Heizelements
bis über den brennraumseitigen Rand des Gehäuses 3
erstreckt. Wie bereits anhand von Fig. 1 beschrieben,
schließen sich am brennraumfernen Ende des Heizelements eine
erste Spannhülse 33 und ein Kontaktelement 31 an. In einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel kann die vom Brennraum
abgewandte Stirnfläche des Zapfens 11' der zweiten
Isolationsschicht 11 mit einer Kontaktschicht 17 versehen
sein, die den Kontakt zwischen erster Isolationsschicht 11
und Kontaktelement 31 verbessert.
In allen Ausführungsbeispielen bestehen die erste
stromführende Schicht 11, die zweite stromführende Schicht
12 und der Leitschichtsteg 13 aus elektrisch leitendem
keramischen Material. Die Isolationsschicht 15 besteht aus
elektrisch isolierendem Material. Die keramischen elektrisch
leitenden und elektrisch isolierenden Materialien sind
vorzugsweise keramische Verbundgefüge, die mindestens zwei
der Verbindungen Al2O3, MoSi2, Si3N4 und Y2O3 enthalten.
Diese Verbundgefüge sind durch einen ein- oder mehrstufigen
Sinterprozeß erhältlich. Der spezifische Widerstand der
Schichten kann dabei vorzugsweise durch den MoSi2-Gehalt
und/oder die Korngröße von MoSi2 bestimmt werden,
vorzugsweise ist der MoSi2-Gehalt der ersten und der zweiten
stromführende Schicht 11, 12 und des Leitschichtstegs 13
höher als der MoSi2-Gehalt der der Isolationsschicht 15.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel bestehen die erste und
die zweite stromführende Schicht 11, 12, der Leitschichtsteg
13 und die Isolationsschicht 15 aus einer Komposit-
Precursor-Keramik mit unterschiedlichen Anteilen an
Füllstoffen. Die Matrix dieses Materials besteht dabei aus
Polysiloxanen, Polysilsequioxanen, Polysilanen oder
Polysilazanen, die mit Bor oder Aluminium dotiert sein
können und die durch Pyrolyse hergestellt werden. Den
Füllstoff bilden für die einzelnen Schichten mindestens eine
der Verbindungen Al2O3, MoSi2 und SiC. Analog zu dem
obengenannten Verbundgefüge kann vorzugsweise der MoSi2-
Gehalt und/oder die Korngröße von MoSi2 den spezifischen
Widerstand der Schichten bestimmen. Vorzugsweise wird der
MoSi2-Gehalt der ersten und der zweiten stromführende
Schicht 11, 12 und des Leitschichtstegs 13 höher als der
MoSi2-Gehalt der Isolationsschicht 15 eingestellt.
Die Zusammensetzungen der Isolationsschicht 15, der ersten
und der zweiten stromführenden Schicht 11, 12 sowie des
Leitschichtstegs 13 werden in den oben angegebenen
Ausführungsbeispielen so gewählt, daß ihre thermischen
Ausdehnungskoeffizienten und die während des Sinter- bzw.
Pyrolyseprozesses auftretenden Schrumpfungen der einzelnen
Zuleitungs-, Leitschichtsteg- und Isolationsschichten gleich
sind, so dass keine Risse im Glühstift entstehen.
Claims (9)
1. Glühstiftkerze zur Anordnung in einem Brennraum mit
einem Gehäuse (3) und mit einem in einer konzentrischen
Bohrung des Gehäuses angeordneten stabförmigen Heizelement,
wobei das Heizelement eine erste stromführende Schicht (11)
und eine zweite stromführende Schicht (12) aufweist, wobei
die erste stromführende Schicht (11) und die zweite
stromführende Schicht (12) am brennraumseitigen Ende des
Heizelements über einen Leitschichtsteg (13) verbunden sind,
wobei die erste stromführende Schicht (11) und die zweite
stromführende Schicht (12) durch eine erste
Isolationsschicht (15) getrennt sind, wobei die erste
stromführende Schicht (11) und die zweite stromführende
Schicht (12) unterschiedliche Längen aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste stromführende Schicht (11) in
einem ersten Abschnitt (21) am brennraumfernen Ende des
Heizelements einen, bezogen auf ihre sonstige Länge,
größeren Querschnitt aufweist und dass die zweite
stromführende Schicht (12) in den ersten Abschnitt (21)
nicht hineinragt.
2. Glühstiftkerze nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste stromführende Schicht (11) in
dem ersten Abschnitt (21) einen Querschnitt aufweist, der
dem Querschnitt des Heizelements entspricht.
3. Glühstiftkerze nach Anspruch 2 dadurch
gekennzeichnet, dass die erste Isolationsschicht (15) in
einem zweiten Abschnitt (22) des Heizelements einen größeren
Querschnitt aufweist als auf ihrer sonstigen Länge, wobei
der zweite Abschnitt (22) sich in Richtung Brennraum an den
ersten Abschnitt (21) anschließt und die zweite
stromführende Schicht (12) in den zweiten Abschnitt (22)
nicht hineinragt.
4. Glühstiftkerze nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass das brennraumseitige Ende des zweiten
Abschnitts (22) des Heizelements nicht am Übergang (19)
zwischen einem Heizelement-Bund und einem Heizelement-Schaft
angeordnet ist.
5. Glühstiftkerze nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste stromführende Schicht (11)
auf der Länge eines dritten Abschnitts (23) des Heizelements
von einer außen aufgebrachten zweiten Isolationsschicht (18)
umgeben ist.
6. Glühstiftkerze nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, dass sich der dritte Abschnitt (23) des
Heizelements vom brennraumfernen Ende des Heizelements bis
über das brennraumferne Ende des Gehäuses (3) hinaus
erstreckt.
7. Glühstiftkerze nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste stromführende Schicht (11) am
brennraumfernen Ende des ersten Abschnitts (21) des
Heizelements einen stufenförmigen Zapfen (11') aufweist.
8. Glühstiftkerze nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste stromführende Schicht (11),
die zweite stromführende Schicht (12) und der
Leitschichtsteg (13) aus elektrisch leitendem keramischen
Material und die erste Isolationsschicht (15) und die zweite
Isolationsschicht (18) aus elektrisch isolierendem
keramischen Material bestehen.
9. Glühstiftkerze nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste Isolationsschicht (15) und
die zweite Isolationsschicht (18) aus dem gleichen
elektrisch isolierenden keramischen Material bestehen.
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