QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
Diese Erfindung basiert auf und beansprucht Priorität der
am 06. Juli 1999 eingereichten japanischen Patentanmeldung
Nr. 11-192375, deren Inhalt hierin durch Verweis mit einbezo
gen sind.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine inte
grierte Halbleiterschaltung. Insbesondere bezieht sich die
vorliegende Erfindung auf eine Zwischenspeicherschaltung oder
Verriegelungsschaltung, die die Zahl von mit einem Eingang
oder einem Ausgang verbundenen Schaltungselementen reduziert,
um eine Last am Eingang oder Ausgang zu reduzieren, um da
durch eine Hochgeschwindigkeitsoperation zu erreichen.
2. Beschreibung der verwandten Technik
Eine Verriegelungsschaltung hat die Funktion, Signale
vorübergehend zu halten (d. h. zu speichern). Wie in Fig. 1-
3 gezeigt ist, enthalten Verriegelungsschaltungen der ver
wandten Technik, um Signale zu halten, eine Schleifenschal
tung, die aus zwei Stufen von Invertern gebildet ist, um Si
gnale zu halten. Eine Verriegelungsschaltung kann mit einer
Mehrzahl von Eingabeschaltungen und Ausgabeschaltungen ver
bunden sein. In einer solchen Verriegelungsschaltung nimmt
die Zahl von jeweils mit der Eingabeschaltung und den Ausga
beschaltungen verbundenen Anschlüssen zu.
Die in Fig. 1-3 gezeigten Verriegelungsschaltungen der
verwandten Technik enthalten jeweils mehrere Eingabeschal
tungen und Ausgabeschaltungen, die damit verbunden sind.
Das Beispiel der in Fig. 1 gezeigten Verriegelungsschal
tung der verwandten Technik enthält einen Eingangsknoten N1
und einen Ausgangsknoten N2. Zwei (nicht dargestellte) Einga
beschaltungen sind am Eingangsknoten N1 verbunden, der der
Eingang der Verriegelungsschaltung ist. Konkret sind am Ein
gangsknoten N1 ein Eingang I1 von einer ersten Eingabeschal
tung und ein Eingang I2 von einer zweiten Eingabeschaltung
verbunden. Außerdem sind durch den Ausgangsknoten N2, der der
Ausgang der Verriegelungsschaltung ist, zwei (nicht darge
stellte) Ausgabeschaltungen verbunden. Am Ausgangsknoten N2
sind konkret ein Ausgang O1 zu einer ersten Ausgabeschaltung
und ein Ausgang O2 zu einer zweiten Ausgabeschaltung verbun
den.
Das Beispiel der in Fig. 2 gezeigten Verriegelungsschal
tung der verwandten Technik enthält zwei Eingangsknoten N1
und N2 und zwei Ausgangsknoten N3 und N4. In einer zu der in
Fig. 1 gezeigten Verriegelungsschaltung ähnlichen Art und
Weise sind mit der in Fig. 2 gezeigten Verriegelungsschaltung
zwei (nicht dargestellte) Eingabeschaltungen verbunden. Kon
kret ist am Knoten N1 ein Eingang I1 von einer ersten Einga
beschaltung verbunden, während am Knoten N2 ein Eingang I2
von einer zweiten Eingabeschaltung verbunden ist. In einer
Fig. 1 ähnlichen Art und Weise sind außerdem zwei (nicht dar
gestellte) Ausgabeschaltungen mit der Verriegelungsschaltung
verbunden. Konkret ist am Knoten N3 ein Ausgang O1 einer er
sten Ausgabeschaltung verbunden, während am Knoten N4 ein
Ausgang O2 zu einer zweiten Ausgabeschaltung verbunden ist.
Das Beispiel der in Fig. 3 gezeigten Verriegelungsschal
tung der verwandten Technik enthält zwei Eingangsknoten N1
und N2 und zwei Ausgangsknoten N3 und N4. Ähnlich der in Fig.
1 gezeigten Verriegelungsschaltung ist die in Fig. 3 gezeigte
Verriegelungsschaltung mit zwei Eingabeschaltungen verbunden.
Konkret sind ein Eingang I1 und ein Eingang /I1 von einer er
sten Eingabeschaltung mit dem Knoten N1 bzw. dem Knoten N2
verbunden, während am Knoten N1 ein Eingang I2 von einer
zweiten Eingabeschaltung verbunden ist.
Ähnlich der in Fig. 1 gezeigten Verriegelungsschaltung
sind außerdem zwei (nicht dargestellte) Ausgabeschaltungen
mit der Verriegelungsschaltung von Fig. 3 verbunden. Konkret
sind ein Ausgang O1 und ein Ausgang /O1 zu einer ersten Aus
gabeschaltung an dem Knoten N3 bzw. dem Knoten N4 verbunden,
und ein Ausgang O2 zur zweiten Ausgabeschaltung ist am Knoten
N2 verbunden.
Die Eingänge I1 und /I1 und der Ausgang O1 werden für die
normale Operation verwendet, und der Eingang I2 und der Aus
gang O2 werden für eine Testoperation verwendet. Für die Ein
gänge I1 und /I1 und die Ausgabe O1 sind eine Hochgeschwin
digkeitseingabe und -ausgabe erforderlich, während für den Eingang
I2 und Ausgang O2 keine Hochgeschwindigkeitseingabe und -ausgabe
erforderlich sind.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, sind die Eingänge I1 und I2 der
Verriegelungsschaltung, ein Eingang eines ersten Inverters 1 und
ein Ausgang eines zweiten Inverters 2 am Eingangsknoten N1 verbun
den. Der Eingang I1 erfordert eine Hochgeschwindigkeitseingabe. Da
die anderen drei, am Knoten N1 verbundenen Schaltungselemente eine
große Last werden, kann jedoch die Verriegelungsschaltung die
Hochgeschwindigkeitseingabe für den Eingang I1 nicht sicherstel
len.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind am Eingangsknoten N1 der Ein
gang I1 der Verriegelungsschaltung, der Ausgang des ersten Inver
ters 1, der Eingang des zweiten Inverters 2 und der Eingang des
dritten Inverters 2 verbunden. Der Eingang I1 erfordert eine Hoch
geschwindigkeitseingabe. Da die anderen drei, am Knoten N1 verbun
denen Schaltungselemente eine große Last werden, kann jedoch die
Verriegelungsschaltung die Hochgeschwindigkeitseingabe für den
Eingang I1 nicht sicherstellen.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, sind am Eingangsknoten N1 die Ein
gänge I1 und I2 der Verriegelungsschaltung, der Ausgang des ersten
Inverters 1, der Eingang des zweiten Inverters 2 und der Eingang
des dritten Inverters 3 verbunden. Die Eingang I1 erfordert eine
Hochgeschwindigkeitseingabe. Da die anderen vier, am Knoten N1
verbundenen Schaltungselemente eine große Last werden, kann jedoch
die Verriegelungsschaltung die Hochgeschwindigkeitseingabe für den
Eingang I1 nicht sicherstellen.
Außerdem sind, wie in Fig. 3 gezeigt ist, ein Eingang oder ei
ne Eingabe /I1, die das Komplementsignal der ersten Eingabe I1 der
Verriegelungsschaltung ist, der Ausgang O2 der Verriegelungsschal
tung, der Ausgang des zweiten Inverters 2, der Eingang des ersten
Inverters 1 und der Eingang des vierten Inverters 4 am Knoten N2
verbunden. Der Eingang /I1 erfordert eine Hochgeschwindigkeitsein
gabe. Da die anderen vier Schaltungselemente, die am Knoten N2
verbunden sind, eine große Last werden, kann jedoch die Verriege
lungsschaltung die Hochgeschwindigkeitseingabe für den Eingang /I1
nicht sicherstellen.
Aus der EP 91311207.4 sind Flipflop-Schaltungen bekannt, die
jeweils nur einen Eingang bzw. zwei Eingänge zum Empfangen komple
mentärer Taktsignale haben.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine Verriegelungsschaltung zu schaffen, um Signale zu hal
ten, welche Verriegelungsschaltung vier oder mehr Inverter
enthält, die eine Schleife bilden, um die Signale zu halten.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Verrie
gelungsschaltung mit einer an einen Eingang und Ausgang der
Verriegelungsschaltung angelegten reduzierten Last zu schaf
fen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine
Verriegelungsschaltung zu schaffen, die eine Hochgeschwindig
keitseingabe und -ausgabe durch Reduzieren der Zahl von
Schaltungselementen erreicht, die mit einem Verbindungspunkt
eine Eingangs oder mit einem Verbindungspunkt eines Ausgangs
verbunden sind, welche Hochgeschwindigkeitsoperationen erfor
dern.
Diese Aufgaben und Vorteile werden durch die Merkmale der
unabhängigen Ansprüche gelöst.
Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird
zumindest ein Eingangsanschluß der Verriegelungsschaltung für
eine normale Operation der Verriegelungsschaltung verwendet,
und mindestens ein Eingangsanschluß wird für eine Testopera
tion der Verriegelungsschaltung verwendet.
Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird
zumindest ein Ausgangsanschluß für eine normale Operation der
Verriegelungsschaltung verwendet, und mindestens ein Aus
gangsanschluß wird für eine Testoperation der Verriegelungs
schaltung verwendet.
Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden
Komplementärsignale an mindestens ein Paar Eingangsanschlüsse
der Verriegelungsschaltung geliefert.
Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfaßt
die Verriegelungsschaltung vier, in einer Schleife verbundene
Inverter.
Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfaßt
die Verriegelungsschaltung sechs, in einer Schleife verbunde
ne Inverter.
Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit einer
Verriegelungsschaltung erreicht, die eine Mehrzahl von Ein
gangsanschlüssen und eine Mehrzahl von Ausgangsanschlüssen
aufweist, worin die Mehrzahl von Eingangsanschlüssen und die
Mehrzahl von Ausgangsanschlüssen jeweils mit verschiedenen
Knoten verbunden sind und an den verschiedenen Knoten höch
stens drei Schaltungselemente verbunden sind.
Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit einer
Verriegelungsschaltung erreicht, die eine Mehrzahl von Ein
gangsanschlüssen und eine Mehrzahl von Ausgangsanschlüssen
aufweist, worin komplementäre Eingangssignale an mindestens
ein Paar Eingangsanschlüsse geliefert werden und worin eine
Mehrzahl von Eingangsanschlüssen und eine Mehrzahl von Aus
gangsanschlüssen jeweils an verschiedenen Knoten verbunden
sind und an den verschiedenen Knoten jeweils vier oder weni
ger Schaltungselemente verbunden sind.
Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit einem
Speicher erreicht, aufweisend eine Verriegelungsschaltung, um
ein Signal zu halten, welche Verriegelungsschaltung vier oder
mehr Inverter aufweist, die in einer Schleife verbunden sind,
um das Signal zu halten.
Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit einem
Halbleiterchip-Entwurfsystem, um eine Verriegelungsschaltung
zu entwerfen, erreicht mit einer Einheitszellenbibliothek, in
der eine Verriegelungsschaltung mit vier oder mehr Invertern,
die in einer Schleife verbunden sind, um ein Signal zu erhal
ten, registriert ist, und einer Makrozellenbibliothek, in der
ein die Verriegelungsschaltung verwendendes Makro registriert
ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt das Halbleiter
chip-Entwurfsystem eine RTL-Beschreibung basierend auf Ent
wurfspezifikationen der Verriegelungsschaltung und erzeugt
eine Netzliste (net list) für die Verriegelungsschaltung ba
sierend auf der RTL-Beschreibung unter Verwendung irgendeiner
der Einheitszellenbibliothek und Makrozellenbibliothek.
Gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt das Halbleiter
chip-Entwurfsystem Layout-Entwurfdaten für die Verriegelungs
schaltung auf der Basis der Netzliste unter Verwendung ir
gendeiner der Einheitszellenbibliothek und der Makrozellenbi
bliothek.
Gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt das Halbleiter
chip-Entwurfsystem Masken-Layoutdaten für die Verriegelungs
schaltung auf der Basis der Layoutdaten unter Verwendung ir
gendeiner der Einheitszellenbibliothek und der Makrozellenbi
bliothek.
Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird
die Zahl von Schaltungselementen an einem Verbindungspunkt
eines Eingangsanschlusses der Verriegelungsschaltung oder an
einem Verbindungspunkt eines Ausgangsanschlusses der Verrie
gelungsschaltung reduziert. Durch Reduzieren der Zahl von
Schaltungselementen an den Eingabe- oder Ausgabeverbindungen
kann eine Last der Eingabe oder Ausgabe reduziert werden, und
dadurch kann eine Hochgeschwindigkeitseingabe oder -ausgabe
realisiert werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Diese und andere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der bevorzug
ten Ausführungsformen ersichtlicher und leichter erkannt, die
in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen vorgenommen
wird, in denen:
Fig. 1 ein Schaltungsdiagramm ist, das eine Verriege
lungsschaltung der verwandten Technik veranschaulicht;
Fig. 2 ein Schaltungsdiagramm ist, das eine Verriege
lungsschaltung der verwandten Technik veranschaulicht;
Fig. 3 ein Schaltungsdiagramm ist, das eine Verriege
lungsschaltung der verwandten Technik veranschaulicht;
Fig. 4A ein Blockdiagramm eines SRAM gemäß Ausführungs
formen der vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 4B ein Blockdiagramm einer im SRAM verwendeten
Adreß-Eingabeverriegelung gemäß Ausführungsformen der vorlie
genden Erfindung ist;
Fig. 5 ein Diagramm ist, das eine Verriegelungsschaltung
gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht;
Fig. 6 ein ausführliches Schaltungsdiagramm ist, das die
Verriegelungsschaltung gemäß der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
Fig. 7 ein Diagramm ist, das eine Verriegelungsschaltung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung veranschaulicht;
Fig. 8 ein ausführliches Schaltungsdiagramm der Verriege
lungsschaltung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung ist; und
Fig. 9 ein Blockdiagramm eines Systems zum Entwerfen ei
ner Verriegelungsschaltung gemäß einer dritten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung ist.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Nun wird ausführlich auf die bevorzugten Ausführungsfor
men der vorliegenden Erfindung Bezug genommen, deren Beispie
le in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht sind, wor
in gleiche Bezugsziffern überall auf gleiche Elemente verwei
sen.
Fig. 4A ist ein Blockdiagramm eines statischen Direktzu
griffsspeichers (SRAM), in welchem eine Verriegelungsschal
tung gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ein
gebaut ist. Wie in Fig. 4A gezeigt ist, ist ein Adreßeingabe-
Zwischenspeicher oder eine Adreßeingabeverriegelung zum Ein
geben einer Adresse in einem Bereich 5 des SRAM angeordnet,
ist ein Vordecodierer zum Vordecodieren der Adresse in einem
Bereich 6 angeordnet, ist ein Hauptdecodierer zum Decodieren
der Adresse in einem Bereich 7 angeordnet, sind ein Einga
be/Ausgabepuffer zum Eingeben und Ausgeben von Daten, ein Le
severstärker und ein Schreibverstärker zum Verstärken von Da
ten im Bereich 8 angeordnet, und ein Zellenarray zum Spei
chern von Daten ist in einem Bereich 9 angeordnet.
Die Verriegelungsschaltung gemäß bevorzugten Ausführungs
formen der vorliegenden Erfindung kann für eine Adreßeingabe
verriegelung verwendet werden, die im Bereich 5 angeordnet
ist, der in Fig. 4 dargestellt ist.
Fig. 4B ist ein Blockdiagramm der Adreßeingabeverriege
lung gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Wie
in Fig. 4B gezeigt ist, sind, da eine Adresse aus vier Bits
besteht, Adreßeingabeverriegelungen 14, 15, 16 und 17 in vier
Stufen verbunden. Die Zahl von Adreßeingabeverriegelungen ist
in Abhängigkeit vom Bitformat einer Adresse festgelegt.
An die jeweiligen Adreßeingabeverriegelungen 14-17 wird
ein Eingangsadreßsignal 10 geliefert. Durch die jeweiligen
Adreßeingabeverriegelungen 14-17 wird ein Adreßausgangs
signal 11 abgegeben. Während einer normalen Operation des
SRAM wird das Eingangsadreßsignal 10 eingegeben, und das
Adreßausgabesignal 11 wird abgegeben.
Außerdem wird ein Eingabe-Scansignal 12 an die Adreßein
gabeverriegelung 14 geliefert, und das Eingabe-Scansignal 12
wird über die Adreßeingabeverriegelung 15 und Adreßeingabe
verriegelung 16 als das Ausgabe-Scansignal 13 von der Adreß
eingabeverriegelung 17 abgegeben. Während einer Testoperation
des SRAM wird das Eingabe-Scansignal 12 eingegeben, und das
Ausgabe-Scansignal 13 wird abgegeben, um eine Operation der
Adreßeingabeverriegelung zu verifizieren.
Wie oben beschrieben wurde, werden gemäß bevorzugten Aus
führungsformen der vorliegenden Erfindung ein Eingangsadreß
signal 10 und ein Eingabe-Scansignal 12 in jeweilige Adreß
verriegelungsschaltungen 14-17 eingegeben, und von jeweili
gen Verriegelungsschaltungen werden ein Ausgangsadreßsignal
11 und ein Ausgabe-Scansignal 13 abgegeben. Die vorliegende
Erfindung ist jedoch nicht auf ein Adreßsignal beschränkt und
kann an eine Verriegelungsschaltung angepaßt werden, an die
eine Mehrzahl von Eingangssignalen geliefert und von der eine
Mehrzahl von Ausgangssignalen abgegeben wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der SRAM nur ein
Beispiel der Art eines Speichers, für den die vorliegende Er
findung verwendet werden kann. Die vorliegende Erfindung ist
jedoch nicht auf einen SRAM beschränkt und kann auch für an
dere Speicherschaltungen wie z. B. einen DRAM verwendet wer
den.
Mit Verweis auf die Fig. 5 und 6 wird nun eine erste be
vorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrie
ben. Fig. 5 veranschaulicht eine Verriegelungsschaltung mit
zwei Eingängen I1, I2 und zwei Ausgängen O1, O2. Der erste
Eingang I1 ist mit einem ersten Knoten N1 verbunden, der
zweite Eingang I2 ist mit einem zweiten Knoten N2 verbunden,
der erste Ausgang O1 ist mit einem dritten Knoten N3 verbun
den, und der zweite Ausgang O2 ist mit einem vierten Knoten
N4 verbunden.
Der erste Knoten N1 ist der Verbindungspunkt eines Aus
gangs eines vierten Inverters 21 und eines Eingangs eines er
sten Inverters 18. Der zweite Knoten N2 ist der Verbindungs
punkt des Ausgangs eines zweiten Inverters 19 und des Ein
gangs eines dritten Inverters 20. Der dritte Knoten N3 ist
der Verbindungspunkt des Ausgangs des ersten Inverters 18 und
des Eingangs des zweiten Inverters 19. Der vierte Knoten N4
ist der Verbindungspunkt des Ausgangs des dritten Inverters
20 und des Eingangs des vierten Inverters 21.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, schließen, da der erste Ein
gang I1, der Ausgang des vierten Inverters 21 und der Eingang
des ersten Inverters 18 am ersten Knoten N1 verbunden sind,
die Schaltungselemente, die eine Last des ersten Eingangs I1
werden, nur den Ausgang des vierten Inverters 21 und den Ein
gang des ersten Inverters 18 ein.
Gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung ist die Zahl von Schaltungselementen, die eine Last für
den Eingang werden, am Verbindungspunkt des Eingangs der Ver
riegelungsschaltung auf zwei Elemente reduziert. Daher kann
eine Hochgeschwindigkeits-Eingabeoperation der Verriegelungs
schaltung realisiert werden.
Gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung sind der erste Eingang I1 und der erste Ausgang O1 ein
Eingang bzw. ein Ausgang, die während einer normalen Operati
on verwendet werden sollen. Der zweite Eingang I2 und der
zweite Ausgang O2 sind ein Eingang bzw. ein Ausgang, die wäh
rend der Testoperation verwendet werden sollen. Der erste
Eingang I1 und erste Ausgang O1 müssen oder sollen eine Hoch
geschwindigkeitseingabe und -ausgabe realisieren, und der
zweite Eingang I2 und zweite Ausgang O2 müssen keine Hochge
schwindigkeitseingabe und -ausgabe realisieren. Gemäß der er
sten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die
Hochgeschwindigkeitsoperation während der gewöhnlichen Opera
tion der Verriegelungsschaltung realisiert, indem eine Hoch
geschwindigkeits-Eingabeoperation des ersten Eingangs I1 rea
lisiert wird, der eine Hochgeschwindigkeitseingabe realisie
ren soll.
Der zweite Eingang I2 soll keine oben beschriebene Hoch
geschwindigkeits-Eingabeoperation realisieren. Daher kann der
zweite Eingang I2, der keine Hochgeschwindigkeitsoperation
realisieren soll, mit den Knoten N2 verbunden sein.
Fig. 6 ist ein ausführliches Schaltungsdiagramm der in
Fig. 5 dargestellten Verriegelungsschaltung, die für den in
Fig. 4A veranschaulichten SRAM angepaßt ist, gemäß Ausfüh
rungsformen der vorliegenden Erfindung.
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, ist die erste Eingabe I1 ein
Eingangsadreßsignal, ist die zweite Eingabe I2 ein Eingabe-
Scansignal, ist die erste Ausgabe O1 ein Ausgangsadreßsignal,
und die zweite Ausgabe O2 ist ein Ausgabe-Scansignal. Das
Eingangsadreßsignal und ein Taktsignal werden über einen
Schalterstromkreis 22 an die Verriegelungsschaltung gelie
fert. Der Schalterstromkreis 22 umfaßt zwei P-Kanal-Transi
storen und zwei N-Kanal-Transistoren, die in Reihe geschaltet
sind, und ist auch mit einer Hochspannungs-Energiequelle und
einer Niederspannungs-Energiequelle verbunden.
Das Eingabe-Scansignal und Scan-Taktsignal werden über
einen Schalterstromkreis 23 an die Verriegelungsschaltung ge
liefert. In einer dem Schalterstromkreis 22 ähnlichen Art und
Weise umfaßt der Schalterstromkreis 23 ebenfalls zwei P-
Kanal-Transistoren und zwei N-Kanal-Transistoren, die in Rei
he geschaltet sind, und ist ebenfalls mit der Hochspannungs-
Energiequelle und der Niederspannungs-Energiequelle verbun
den.
Während normaler Betriebsbedingungen ist das Scan-Takt
signal gesperrt oder gestoppt. Konkreter wird ein Signal "1",
welches das Stoppsignal ist, als das Scan-Taktsignal zuge
führt, und eine Verbindung zwischen dem Schalterstromkreis 22
und der Hochspannungs-Energiequelle und Niederspannungs-
Energiequelle ist getrennt. Das Signal "1" wird an das Gate
eines P-Kanal-Transistors geliefert, das Signal "0" wird über
einen Inverter 24 an das Gate eines N-Kanal-Transistors ge
liefert, und eine Verbindung zwischen dem Schalterstromkreis
23 und der Hochspannungs-Energiequelle und der Niederspan
nungs-Energiequelle wird getrennt. Daher werden das Eingabe-
Scansignal und Scan-Taktsignal nicht an die Verriegelungs
schaltung geliefert, sondern das Eingangsadreßsignal und
Taktsignal werden an die Verriegelungsschaltung geliefert.
Während der Testoperation stoppt das Taktsignal. Das
heißt, das "1"-Signal, welches das Stoppsignal ist, wird als
Taktsignal zugeführt, und eine Verbindung zwischen dem Schal
terstromkreis 22 und der Hochspannungs-Energiequelle und Nie
derspannungs-Energiequelle wird getrennt. Konkreter wird das
Signal "1" an das Gate eines P-Kanal-Transistors geliefert,
wird über einen Inverter 25 das Signal "0" an das Gate eines
N-Kanal-Transistors geliefert, und eine Verbindung zwischen
dem Schalterstromkreis 22 und der Hochspannungs-Energiequelle
und Niederspannungs-Energiequelle wird getrennt. Daher werden
das Eingangsadreßsignal und Taktsignal nicht an die Verriege
lungsschaltung geliefert, sondern das Eingabe-Scansignal und
Scan-Taktsignal werden an die Verriegelungsschaltung gelie
fert.
Die erste Ausgabe O1 der Verriegelungsschaltung wird über
einen Inverter 26 als das Ausgangsadreßsignal ausgegeben, und
die zweite Ausgabe O2 der Verriegelungsschaltung wird über
einen Inverter 27 als das Ausgabe-Scansignal ausgegeben. Der
Inverter 26 und Inverter 27 arbeiten als Puffer. In der in
Fig. 6 gezeigten Ausführungsform sind jedoch der Inverter 26
und der Inverter 27 nicht absolut notwendig, und die Schal
tung kann ohne diese Komponenten arbeiten.
Mit Verweis auf Fig. 7 und 8 wird nun im folgenden eine
zweite bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
Fig. 7 veranschaulicht eine drei Eingänge und drei Aus
gänge enthaltende Verriegelungsschaltung gemäß der zweiten
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie
in Fig. 7 gezeigt ist, ist ein erster Eingang I1 mit einem
ersten Knoten N1 verbunden; ist ein zweiter Eingang /I1, der
ein komplementärer Eingang zum ersten Eingang I1 ist, mit ei
nem zweiten Knoten N2 verbunden; ist ein dritter Eingang I2
mit einem dritten Knoten N3 verbunden; ist ein vierter Aus
gang O1 mit einem vierten Knoten N4 verbunden; ist ein zwei
ter Ausgang /O1, welcher ein komplementärer Ausgang zum er
sten Ausgang O1 ist, mit einem fünften Knoten N5 verbunden;
und ein dritter Ausgang O2 ist mit einem sechsten Knoten N6
verbunden.
Der erste Knoten N1 ist der Verbindungspunkt des ersten
Eingangs I1, des Ausgangs eines sechsten Inverters 33, des
Eingangs eines ersten Inverters 28 und des Eingangs eines
siebten Inverters 34. Der zweite Knoten N2 ist der Verbin
dungspunkt des zweiten Eingangs/I1, des Ausgangs eines drit
ten Inverters 30, des Eingangs eines vierten Inverters 31 und
des Eingangs eines achten Inverters 35. Der dritte Knoten N3
ist der Verbindungspunkt des dritten Eingangs I2, des Aus
gangs des vierten Inverters 31 und des Eingangs eines fünften
Inverters 32. Der vierte Knoten N4 ist der Verbindungspunkt
des ersten Ausgangs O1 und des Ausgangs des siebten Inverters
34. Der fünfte Knoten N5 ist der Verbindungspunkt des zweiten
Ausgangs /O1 und des Ausgangs eines achten Inverters 35. Der
sechste Knoten N6 ist der Verbindungspunkt des dritten Aus
gangs O2, des Ausgangs des ersten Inverters 28 und des Ein
gangs eines zweiten Inverters 29.
Außerdem ist der Ausgang des zweiten Inverters 29 mit dem
Eingang des dritten Inverters 30 verbunden, während der Aus
gang des fünften Inverters 32 mit dem Eingang des sechsten
Inverters 33 verbunden.
Da der erste Eingang I1, der Ausgang eines sechsten In
verters 33, der Eingang des ersten Inverters 28 und der Ein
gang des siebten Inverters 34 am ersten Knoten N1 verbunden
sind, schließen die Schaltungselemente, die eine Last für den
ersten Eingang I1 werden, nur den Ausgang des sechsten Inver
ters 33, den Eingang des ersten Inverters 28 und den Eingang
des siebten Inverters 34 ein.
Da der zweite Eingang /I1, der Ausgang des dritten Inver
ters 30, der Eingang des vierten Inverters 31 und der Eingang
des achten Inverters 35 am Knoten N2 verbunden sind, schlie
ßen die Schaltungselemente, die eine Last für den zweiten
Eingang /I1 werden, nur den Ausgang des dritten Inverters 30,
den Eingang des vierten Inverters 31 und den Eingang des ach
ten Inverters 35 ein.
Gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung ist die Zahl von Schaltungselementen, die eine Last für
den Eingang am Verbindungspunkt des Eingangs der Verriege
lungsschaltung werden, auf nur drei Elemente reduziert. Daher
kann eine Hochgeschwindigkeits-Eingabeoperation der Verriege
lungsschaltung realisiert werden.
Der erste Eingang I1, der zweite Eingang /I1, der erste
Ausgang O1 und der zweite Ausgang /O1 werden als während ei
ner gewöhnlichen Operation verwendete Eingänge und Ausgänge
angenommen. Der dritte Eingang I2 und der dritte Ausgang O2
werden als in einer Testoperation verwendeter Eingang bzw.
Ausgang angenommen. Der erste Eingang I1, der zweite Eingang
/I1, der erste Ausgang O1 und der zweite Ausgang /O1 sind er
forderlich, um die Hochgeschwindigkeitseingabe und -ausgabe
zu realisieren. Der dritte Eingang I2 und der dritte Ausgang
O2 sind nicht erforderlich, um eine Hochgeschwindigkeitsein
gabe und -ausgabe zu realisieren. Gemäß der zweiten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung wird eine Hochgeschwin
digkeitsoperation während des normalen Betriebszustandes der
Verriegelungsschaltung realisiert, indem eine Hochgeschwin
digkeitsoperation des ersten Eingangs I1 und des zweiten Ein
gangs /I1 realisiert wird, die die Hochgeschwindigkeitsopera
tion erfordern.
Gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung erfordert
der dritte Eingang I2 keine Hochgeschwindigkeitsoperation.
Gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird jedoch eine Hochgeschwindigkeitsoperation für den drit
ten Eingang I2 realisiert.
Da der dritte Eingang I2, der Ausgang des vierten Inver
ters 31 und der Eingang des fünften Inverters 32 am dritten
Knoten N3 verbunden sind, schließen die Schaltungselemente,
die eine Last für den dritten Eingang I2 werden, nur den Aus
gang des vierten Inverters 31 und den Eingang des fünften In
verters 32 ein. Gemäß der zweiten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung ist die Zahl von Schaltungselementen, die
eine Last für den Testeingang werden, auf zwei Elemente am
Verbindungspunkt des Testeingangs der Verriegelungsschaltung
reduziert. Daher kann eine Hochgeschwindigkeits-Testoperation
der Verriegelungsschaltung realisiert werden.
Da der dritte Eingang I2 keine Hochgeschwindigkeitsopera
tion realisieren soll, kann andererseits der andere Eingang,
der keine Hochgeschwindigkeitsoperation realisieren soll, mit
dem Knoten verbunden sein, mit dem der dritte Eingang I2 ver
bunden ist.
Fig. 8 veranschaulicht die in Fig. 6 gezeigte Verriege
lungsschaltung, die für den SRAM von Fig. 4A verwendet wird,
gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Wie in Fig. 8 gezeigt ist, ist die erste Eingabe I1 ein
Eingangsadreßsignal; ist die zweite Eingabe /I1, die das Kom
plement der ersten Eingabe I1 ist, das komplementäre Signal
des Eingangsadreßsignals; ist die dritte Eingabe I2 ein Ein
gabe-Scansignal; ist eine erste Ausgabe O1 ein Ausgangsadreß
signal; ist eine zweite Ausgabe /O1, welche das Komplement
der ersten Ausgabe O1 ist, ein komplementäres Signal des Aus
gangsadreßsignals; und eine dritte Ausgabe O2 ist ein Ausga
be-Scansignal.
Das Eingangsadreßsignal und Taktsignal werden über einen
Schalterstromkreis 36 an die Verriegelungsschaltung gelie
fert. Der Schalterstromkreis 36 umfaßt zwei P-Kanal-Transi
storen und zwei N-Kanal-Transistoren, die in Reihe geschaltet
sind, welche ferner mit der Hochspannungs-Energiequelle und
der Niederspannungs-Energiequelle verbunden sind.
Das komplementäre Signal des Eingangsadreßsignals und das
Taktsignal werden über einen Schalterstromkreis 37 an die
Verriegelungsschaltung geliefert. Der Schalterstromkreis 37
besteht ebenfalls aus zwei P-Kanal-Transistoren und zwei N-
Kanal-Transistoren, die in Reihe geschaltet sind, welche fer
ner mit der Hochspannungs-Energiequelle und der Niederspan
nungs-Energiequelle verbunden sind.
Das Eingabe-Scansignal und Scan-Taktsignal werden über
einen Schalterstromkreis 38 an die Verriegelungsschaltung ge
liefert. Der Schalterstromkreis 38 besteht in einer dem
Schalterstromkreis 36 ähnlichen Art und Weise aus zwei P-
Kanal-Transistoren und zwei N-Kanal-Transistoren, die in Rei
he geschaltet sind, welche ferner mit der Hochspannungs-
Energiequelle und der Niederspannungs-Energiequelle verbunden
sind.
Während der normalen Operation stoppt das Scan-Taktsig
nal. Das heißt, eine Verbindung zwischen dem Schalterstrom
kreis 38, der Hochspannungs-Energiequelle und der Niederspan
nungs-Energiequelle wird getrennt. Konkreter wird das Signal
"1" an das Gate eines P-Kanal-Transistors geliefert, wird das
Signal "0" über einen Inverter 39 an das Gate eines N-Kanal-
Transistors geliefert, und eine Verbindung zwischen dem
Schalterstromkreis 38, der Hochspannungs-Energiequelle und
der Niederspannungs-Energiequelle wird getrennt. Daher werden
das Eingabe-Scansignal und Scan-Taktsignal nicht an die Ver
riegelungsschaltung geliefert, und das Eingangsadreßsignal,
ein komplementäres Signal des Eingangsadreßsignals und das
Taktsignal werden an die Verriegelungsschaltung geliefert.
Zur Zeit einer Testoperation stoppt das Taktsignal. Das
heißt, das Signal "1", welches das Stoppsignal ist, wird als
das Taktsignal zugeführt, und eine Verbindung zwischen dem
Schalterstromkreis 36, der Hochspannungs-Energiequelle und
der Niederspannungs-Energiequelle wird getrennt. Konkret wird
das Signal "1" an das Gate eines P-Kanal-Transistors gelie
fert, wird das Signal "0" über einen Inverter 40 an das Gate
eines N-Kanal-Transistors geliefert, und eine Verbindung zwi
schen dem Schalterstromkreis 36, der Hochspannungs-Energie
quelle und der Niederspannungs-Energiequelle wird getrennt.
Außerdem wird in ähnlicher Weise die Verbindung zwischen dem
Schalterstromkreis 37, der Hochspannungs-Energiequelle und
der Niederspannungs-Energiequelle getrennt. Dementsprechend
werden das Eingangsadreßsignal, das komplementäre Signal des
Eingangsadreßsignals und das Taktsignal nicht an die Verrie
gelungsschaltung geliefert, sondern das Eingabe-Scansignal
und das Scan-Taktsignal werden an diese geliefert.
Die erste Ausgabe O1 der Verriegelungsschaltung wird über
den Inverter 34 als das Ausgangsadreßsignal abgegeben, und
die zweite Ausgabe /O1, die das Komplement der ersten Ausgabe
O1 der Verriegelungsschaltung ist, wird über den Inverter 35
als das komplementäre Signal des Ausgangsadreßsignals abgege
ben. Der Inverter 34 und der Inverter 35 arbeiten als Puffer.
Die Inverter 34 und 35 sind jedoch nicht erforderlich, und
die Ausführungsform der Erfindung, die in Fig. 8 dargestellt
ist, arbeitet ohne den Inverter 34 und den Inverter 35.
Mit Verweis auf Fig. 9 wird nun im folgenden eine dritte
Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Fig. 9 ist ein
Blockdiagramm eines Halbleiterchip-Entwurfsystems, um eine
Verriegelungsschaltung gemäß Ausführungsformen der vorliegen
den Erfindung zu entwerfen.
Wie in Fig. 9 gezeigt ist, ist eine Verriegelungsschal
tung wie z. B. die in Fig. 5-8 dargestellte Verriegelungs
schaltung in einer Einheitszellenbibliothek 200 registriert.
Ein Speicher (SRAM, DRAM oder dergleichen), der die in Fig. 5-
8 gezeigte Verriegelungsschaltung verwendet, ist außerdem
in einer Makrozellenbibliothek 201 registriert. Die Einheits
zellenbibliothek 200 und die Makrozellenbibliothek 201 werden
im Halbleiter-Entwurfsystem verwendet.
Wie in Fig. 9 dargestellt ist, erzeugt ein System-
Entwurfsystem 101 eine Registerübertragungspegel-(RTL)-
Beschreibung (Operationspegel-Logikschaltung) 102 auf der Ba
sis einer Halbleiter-Entwurfspezifikation 100. Ein Funktions/
Logik-Entwurfsystem 103 erzeugt eine Netzliste (d. h. eine Ga
tepegel-Logikschaltung) auf der Basis der RTL-Beschreibung
102. In der Praxis wird die RTL-Beschreibung 102 durch eine
logische Synthese in die Netzliste 104 umgewandelt. Ein Lay
out-Entwurfsystem 105 erzeugt auf der Basis der Netzliste 104
Layoutdaten 106. Ein Maskenlayout-Entwurfsystem 107 erzeugt
auf der Basis der Layoutdaten 106 Maskenlayoutdaten 108. Auf
der Basis der Maskenlayoutdaten 108 wird dann ein Halbleiter
chip hergestellt.
Die Einheitszellenbibliothek 200, in der die Verriege
lungsschaltung registriert ist, oder die Makrozellenbiblio
thek 201, in der der Speicher (z. B. SRAM), der die Verriege
lungsschaltung der vorliegenden Erfindung verwendet, regi
striert ist, wird im Funktions/Logik-Entwurfsystem 103 ver
wendet, um die Netzliste 104 einschließlich der in Fig. 5-8
gezeigten Verriegelungsschaltungen zu erzeugen.
Außerdem wird die Einheitszellenbibliothek 200, in der
die in Fig. 5-8 gezeigten Verriegelungsschaltungen regi
striert sind, und/oder die Makrozellenbibliothek 201, in der
der die in Fig. 5-8 dargestellten Verriegelungsschaltungen
verwendende Speicher registriert ist, im Layout-Entwurfsystem
105 verwendet, um die Layoutdaten 106 einschließlich der Ver
riegelungsschaltung der vorliegenden Erfindung zu erzeugen.
Die Einheitszellenbibliothek 200 und/oder die Makrozel
lenbibliothek 201 wird ferner im Maskenlayout-Entwurfsystem
107 verwendet, um die in Fig. 5-8 dargestellten Verriege
lungsschaltungen enthaltenden Maskenlayoutdaten 108 zu erzeu
gen.
Gemäß im vorherstehenden beschriebenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung wird ein eine Verriegelungsschal
tung enthaltender Halbleiterchip erzeugt, indem die Einheits
zellenbibliothek 200, in der die Verriegelungsschaltung der
vorliegenden Erfindung registriert ist, und/oder die Makro
zellenbibliothek 201, in der der die Verriegelungsschaltung
der vorliegenden Erfindung verwendende Speicher registriert
ist, genutzt werden/wird.
Obgleich bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung dargestellt und beschrieben worden sind, erkennt
der Fachmann, daß Änderungen in diesen Ausführungsformen vor
genommen werden können, ohne vom Prinzip und Geist der Erfin
dung abzuweichen, deren Umfang in den beigefügten Ansprüchen
und ihren Äquivalenten definiert ist.