DE10032508A1 - Schuhsohle - Google Patents

Schuhsohle

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DE10032508A1
DE10032508A1 DE2000132508 DE10032508A DE10032508A1 DE 10032508 A1 DE10032508 A1 DE 10032508A1 DE 2000132508 DE2000132508 DE 2000132508 DE 10032508 A DE10032508 A DE 10032508A DE 10032508 A1 DE10032508 A1 DE 10032508A1
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Shigeyuki Mitsui
Michihito Hoshimi
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Abstract

Ein Eingriffsabschnitt (10) ist auf der Oberseite einer Polstersohle (1) ausgebildet und erstreckt sich entlang einer Austiefung (Fc) nahe den Basen der Zehen (F). Der Eingriffsabschnitt (10) tritt in die Austiefung (Fc) der Zehen (F) ein, um einen Eingriff der Fußsohle in Längsrichtung zu ermöglichen. Ein Beugehilfsabschnitt (12) ist auf der Unterseite der Polstersohle (1) entgegengesetzt zum Eingriffsabschnitt (10) ausgebildet und dient dazu, ein Beugen der Polstersohle (1) an oder nahe dem Eingriffsabschnitt (10) zu erleichtern. Eine Zehenaufnahmefläche (13) ist auf der Oberseite der Polstersohle (1) anterior zum Eingriffsabschnitt (10) ausgebildet und ermöglicht es den Zehen (F), tiefer als die übrigen Abschnitte herabgedrückt zu werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Schuhsohle.
Der menschliche Fuß hat eine ihm eigene Fähigkeit, die Oberfläche eines Wegs usw. zu erfassen und kann barfuß am ef­ fektivsten laufen und gehen. Andererseits soll Schuhwerk den Fuß vor Hindernissen oder sogar Verletzungen schützen, die aufgrund der Bedingungen auf der Wegoberfläche auftreten kön­ nen. Jedoch kommt es durch einen Schuh als typische Fußbe­ kleidung zur Bewegungseinschränkung der Zehen usw., was es dem Fuß erschwert, die Wegoberfläche über die Schuhsohle fest zu erfassen.
Fig. 10(a) bis 10(c) sind Seitenansichten mit dem im Schnitt dargestellten Boden und zeigen die Bewegungen der Ze­ hen beim Laufen und Gehen.
Um barfuß effektiv zu laufen und zu gehen, wird die Fer­ se C zunächst gemäß Fig. 10(a) aufgesetzt, wonach durch die Gewichtsverschiebung in Vorwärtsrichtung A1 das endgültig Aufsetzstadium erreicht wird. In diesem Moment erfaßt der Fuß fest eine Bodenfläche 50, wonach die Zehen sofort Plantarfle­ xionen (Beugungen) gemäß Fig. 10(c) vollführen, um die so er­ faßte Bodenfläche 50 mit Kraft nach hinten zu treten und nach vorn zu schreiten. Unmittelbar danach erfolgt ein Umkehrvor­ gang zum Zurückziehen der Zehen F nach vorn, was durch die strichpunktierte Linie gezeigt ist, um so eine effektive An­ triebskraft nach vorn zu erzeugen.
Fig. 11(a) ist eine schematische Schnittansicht einer bekannten Schuhwerksohle. Gemäß dieser Darstellung ist eine Schuhwerksohle 100 mit einem vertieften Abschnitt 101 verse­ hen, in den sich die Zehen F einpassen. Dieser herkömmliche Aufbau ermöglicht dem Fuß, die Schuhwerksohle 100 zu erfas­ sen, aber nicht der Schuhwerksohle 100, die Wegoberfläche zu erfassen, weil die Schuhwerksohle 100 relativ steife Eigen­ schaften hat.
Fig. 11(b) ist eine Schnittansicht einer weiteren be­ kannten Schuhwerksohle. Darstellungsgemäß ist die Schuhwerk­ sohle 100 mit einem erhöhten Abschnitt 102 versehen, der ge­ eignet ist, in eine Austiefung Fc in der Umgebung der Basen der Zehen F einzutreten. Dieser herkömmliche Aufbau kann ver­ hindern, daß der Fuß gegenüber der Schuhwerksohle 100 nach vorn rutscht, ermöglicht den Zehen F aber nicht, die Schuh­ werksohle zu ergreifen. Ferner ist im vorgenannten herkömmli­ chen Aufbau die Schuhwerksohle 100 aus einem relativ steifen Material hergestellt, wodurch bei einigen Füße ein Gefühl des Hochdrückens vom erhöhten Abschnitt 102 entstehen kann und Lasten in der Tendenz z. B. auf die Lisfranc-Gelenklinie J1 oder die Chopart-Gelenklinie J2 ausgeübt werden.
Fig. 12(a) ist eine Draufsicht auf eine in der JP-A-11-123102 (Hei) offenbarte Schuhsohle, und Fig. 12(b) ist eine Schnittansicht durch sie an einer Linie XIIb-XIIb in Fig. 12(a).
Gemäß Fig. 12(b) sind eine Brandsohle 104 und eine Deck­ brandsohle 105 in dieser Reihenfolge oben auf einer Laufsohle 103 plaziert. An einer dem Fußballen entsprechenden Stelle ist die Brandsohle 104 mit einem kreisförmigen Durchgangsloch 106 versehen (siehe Fig. 12(a)) und im Bereich einer Zehen­ spitze 107 eingekerbt. Bei dieser bekannten Technik paßt sich die Fußsohle nicht voll der Kontur der Brandsohle 104 an und kann die Wegoberfläche nicht ergreifen.
Daher besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine Schuhsohle bereitzustellen, die Bewegungsabläufe der Zehen und dadurch das Erfassen z. B. der Oberfläche eines Wegs durch die Schuhsohle erleichtert. Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche gelöst.
Aus den zuvor genannten Überlegungen geht hervor, daß die Schuhsohle die folgenden Merkmale zum effektiven Laufen und Gehen benötigt:
  • 1. Die Zehen sind in keiner Weise eingeschränkt, so daß ihre freien Bewegungsabläufe gewährleistet sind.
  • 2. Die Zehen können den Boden über die Schuhsohle fest ergreifen.
  • 3. Die Zehen können Plantarflexionen (Beugungen) voll­ führen, so daß sie den so erfaßten Boden kräftig und schnell nach hinten treten können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung eine Schuhsohle mit einer Polstersohle bereit­ gestellt, die so angeordnet ist, daß sie einen Stoß absor­ biert, dem ein Trägerfuß beim Aufsetzen ausgesetzt sein kann, wobei die Schuhsohle einen Eingriffsabschnitt, eine Zehenauf­ nahmefläche und einen Beugehilfsabschnitt aufweist.
Der Eingriffsabschnitt ist auf der Oberseite der Pol­ stersohle so angeordnet, daß er sich entlang einer Austiefung in der Umgebung der Zehenbasen quer erstreckt, wobei der Ein­ griffsabschnitt geeignet ist, in die Austiefung einzutreten, um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu ermög­ lichen.
Die Zehenaufnahmefläche ist auf der Oberseite der Pol­ stersohle anterior zum Eingriffsabschnitt angeordnet, damit die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt werden können.
Der Beugehilfsabschnitt ist in der Unterseite der Pol­ stersohle so ausgebildet, daß er sich quer erstreckt und im wesentlichen dem Eingriffsabschnitt entspricht, um eine Beu­ gung der Polstersohle als Ergebnis von Flexionen der Zehen in den Articulationes interphalangeae bzw. Interphalangealarti­ kulationen im wesentlichen an einer Stelle des Eingriffsab­ schnitts zu unterstützen.
Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird folgendes bereitgestellt: eine Schuhsohle mit einer Aufsetzsohle, die eine Aufsetzfläche und eine Oberseite hat, und einer Polster­ sohle, die auf der Oberseite der Aufsetzsohle zum Absorbieren eines Stoßes angeordnet ist, dem ein Trägerfuß beim Aufsetzen ausgesetzt sein kann, wobei die Polstersohle eine Oberseite und eine Unterseite hat und die Schuhsohle einen Eingriffsab­ schnitt, eine Zehenaufnahmefläche und einen Beugehilfsab­ schnitt aufweist.
Der Eingriffsabschnitt ist auf der Oberseite der Pol­ stersohle so angeordnet, daß er sich entlang einer Austiefung in der Umgebung der Basis der Zehen quer erstreckt, wobei der Eingriffsabschnitt geeignet ist, in die Austiefung einzutre­ ten, um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu ermöglichen.
Die Zehenaufnahmefläche ist auf der Oberseite der Pol­ stersohle anterior zum Eingriffsabschnitt angeordnet, damit die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt werden können.
Der Beugehilfsabschnitt ist in der Aufsetzfläche der Schuhsohle so ausgebildet, daß er sich quer erstreckt und im wesentlichen dem Eingriffsabschnitt entspricht, um eine Beu­ gung der Polstersohle als Ergebnis von Flexionen der Zehen in den Interphalangealartikulationen im wesentlichen an einer Stelle des Eingriffsabschnitts zu unterstützen.
Hierin bedeutet "Beugen der Zehen", daß die Zehen Plan­ tarflexionen in den Interphalangealartikulationen vollführen, und nicht, daß der Fuß eine Dorsalflexion an der Position des Fußballens durchführt.
In der Erfindung weist im Fall von Sportschuhen die Pol­ stersohle normalerweise die Zwischensohle auf, während die Aufsetzsohle die Laufsohle aufweist. In der Erfindung kann aber die Polstersohle aus einem solchen Material wie einem Schaumgummi mit hoher Abriebfestigkeit hergestellt sein, da­ mit die Schuhsohle aus der Polstersohle selbst gebildet ist.
Aufgrund der drei Elemente mit dem Eingriffsabschnitt, dem Beugehilfsabschnitt und der Zehenaufnahmefläche, die am Vorderfußabschnitt der Schuhsohle vorgesehen sind, sind die Zehen erfindungsgemäß nicht eingeschränkt, so daß ihre freien Bewegungsabläufe gewährleistet sind, die Zehen den Boden über die Schuhsohle fest ergreifen können und die Zehen den so er­ faßten Boden kräftig und schnell nach hinten treten können.
Insbesondere können sich durch die Bildung des Beuge­ hilfsabschnitts zusätzlich zur Bereitstellung des Eingriffs­ abschnitts und der Zehenaufnahmefläche die Biegebeanspruchun­ gen beim Beugen der Zehen auf der Polstersohle konzentrieren, wodurch die Polstersohle sehr gleichmäßige Flexionen an den Stellen erreichen kann, die den Interphalangealartikulationen entsprechen. Dadurch läßt sich der Effekt erheblich verstär­ ken, daß der von den Zehen erfaßte Boden kräftig und schnell nach hinten getreten werden kann.
In den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist bevorzugt, den Eingriffsabschnitt in Form einer im wesentli­ chen umgekehrt V-förmigen Ausstülpung vorzusehen, die sich entlang einer konvexen Vorwärtskurve erstreckt, und die Aus­ stülpung so auszubilden, daß sie ihre maximale Höhe nahe der Fußmitte in Medial-Lateral-Richtung hat, und so, daß sie all­ mähliche abnehmende Höhen zur Medialseite und Lateralseite des Fußes hat. Durch diese Ausführungsform kann sich die Pol­ stersohle in die Austiefung nahe den Zehenbasen einpassen, so daß der Boden noch fester ergriffen werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein dünnes Rückstoßteil in der Größenordnung von 0,1 mm bis 1,0 mm auf einer Seite zur Gegenseite der die Ausstülpung bildenden Seite so angeordnet, daß es der Ausstülpung ent­ spricht. Durch die Bereitstellung des Rückstoßteils können die Zehen, die den Boden kräftig zurückgetreten haben, sofort wieder in ihre Ausgangszustände zurückgeführt werden, anders ausgedrückt unterstützt es ihre sogenannte Umkehr, um die Vorwärtsantriebskraft zu erhöhen.
Deutlicher wird die Erfindung anhand der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen. Klar ist, daß die Ausführungsformen und die Zeichnungen le­ diglich zur Veranschaulichung und Erläuterung dienen und der Schutzumfang der Erfindung anhand der beigefügten Ansprüche festzulegen ist. In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Be­ zugszahlen durchweg gleiche oder entsprechende Teile in den mehreren Ansichten.
Fig. 1(a) und 1(b) sind Schnittansichten, die jeweils eine Schuhsohle gemäß einer ersten Ausführungsform schema­ tisch darstellen, wobei Fig. 1(c) eine Perspektivansicht von ihr ist;
Fig. 2(a) und 2(b) sind Schnittansichten, die jeweils eine Variante der Schuhsohle schematisch darstellen;
Fig. 3 ist eine Perspektivansicht einer Deckbrandsohle und einer Polstersohle und zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4(a) ist eine Untersicht auf die Schuhsohle, und
Fig. 4(b) ist eine Schnittansicht von ihr an einer Linie IVb-IVb in Fig. 4(a);
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Polstersohle;
Fig. 6(a) ist eine Draufsicht auf die Fußsohle, und Fig. 6(b) ist Querschnitt durch die Polstersohle an einer Leisten­ linie;
Fig. 7(a) ist eine Untersicht auf eine Schuhsohle gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung, und Fig. 7(b) ist eine Schnittansicht von ihr an einer Linie VIIb-VIIb in Fig. 7(a);
Fig. 8(a) ist eine Untersicht auf eine Polstersohle;
Fig. 9 ist eine Untersicht auf eine vordere Aufsetzsoh­ le;
Fig. 10(a) bis 10(c) sind Seitenansichten, die jeweils einen Bewegungsablauf des Fußes erläutern;
Fig. 11(a) und 11(b) sind Schnittansichten, die jeweils ein Beispiel für die herkömmliche Schuhsohle zeigen; und
Fig. 12(a) ist eine Draufsicht auf eine in der JP-A-11-123102 (Hei) offenbarte Schuhsohle, und Fig. 12(b) ist eine Schnittansicht von ihr an einer Linie XIIb-XIIb in Fig. 12(a).
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN Erste Ausführungsform
Anhand von Fig. 1(a) bis 1(c) wird im folgenden eine er­ ste Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Eine Polstersohle 1 hat eine Oberseite 18 und eine Un­ terseite 19. Die Oberseite 18 der Polstersohle 1 ist mit ei­ ner sich quer erstreckenden Ausstülpung 10 ausgebildet, die einer Austiefung Fc im Bereich der Basen der Zehen F ent­ spricht. Entgegengesetzt zur Ausstülpung 10 ist die Untersei­ te 19 der Polstersohle 1 mit einem Beugehilfsabschnitt 12 versehen, der so angeordnet ist, daß er eine Beugung der Pol­ stersohle 1 bei einer Flexion (Plantarflexion) der Zehen F an Interphalangealartikulationen J3 an oder nahe der Ausstülpung 10 gemäß Fig. 1(b) unterstützt. In Vorwärtsrichtung A1 von der Ausstülpung 10 ist die Polstersohle 1 mit einer vertief­ ten Fläche (Zehenaufnahmefläche) 13 ausgebildet, die die Ze­ hen F trägt.
Gemäß der ersten Ausführungsform können sich durch die Bildung der die Zehen F tragenden vertieften Fläche 13 die Zehen F leicht im Schuh bewegen, und die Polstersohle 1 ist in der vertieften Fläche 13 verdünnt, so daß die Schuhsohle leicht den Boden erfassen kann. Ferner verhindert die sich quer erstreckende Ausstülpung 10, daß der Fuß nach vorn rutscht, und bildet eine Abstützung beim Agieren der Zehen F, wodurch die Zehen F die Polstersohle 1 fest ergreifen können.
Da die Ausstülpung 10 auf der flexiblen Polstersohle 1 gebildet ist, kommt es am Fuß nicht zu einem Gefühl, hochge­ drückt zu werden.
Durch die Bereitstellung des Beugehilfsabschnitts 12 können die Zehen F außerdem leicht Plantarflexionen (Beugun­ gen) an der Ausstülpung 10 gemäß Fig. 1(b) mit dem Ergebnis vollführen, daß die Zehen F den Boden über die Schuhsohle fest ergreifen können und der so erfaßte Boden kräftig und schnell nach hinten getreten werden kann.
In der zuvor beschriebenen Anordnung ist die Ausstülpung 10 entlang der Austiefung Fc der Zehen F so ausgebildet, daß die Ausstülpung 10 in der Austiefung Fc der Zehen F aufgenom­ men sein kann, damit die Fußsohle einen Längseingriff mit der Oberseite 18 der Postersohle 1 herstellen kann. In diesem Fall braucht die Ausstülpung 10 nicht sichtbar vorzustehen. Zum Beispiel können gemäß Fig. 2(a) noch flexiblere Harz­ schwämme bzw. -schaumstoffe als die Polstersohle 1 in Vor­ wärtsrichtung A1 und Rückwärtsrichtung A2 von der Ausstülpung 10 in der Oberseite 18 der Polstersohle 1 eingebettet sein, wodurch ein Eingriffsabschnitt 10A an einer der Ausstülpung 10 entsprechenden Stelle verbleibt. Dies bedeutet, daß eine Zehenaufnahmefläche 13A vor dem Eingriffsabschnitt 10A in der Oberseite 18 der Polstersohle 1 ausgebildet ist, wobei die Fläche 13A dazu dient, daß die Zehen F tiefer als die übrigen Flächen herabgedrückt werden können.
Normalerweise kann der Beugehilfsabschnitt 12 eine im wesentlichen U-förmige Nut im Längsschnitt sein, wobei statt dessen aber der der Nut entsprechende Abschnitt auch mit ei­ nem extrem flexiblen Harzschaumstoff gemäß Fig. 2(a) gefüllt sein kann.
In der Erfindung ist ein stark rückstoßendes Teil 14 vorzugsweise entlang der zur Ausstülpung 10 entgegengesetzten Seite gemäß Fig. 2(a) angeordnet, wobei das Teil 14 eine grö­ ßere Rückführkraft (d. h. eine Kraft zur Rückkehr in seine Ausgangsform) oder eine höhere Elastizität als der Körperab­ schnitt der Polstersohle 1 hat.
Infolge der die Polstersohle 1 in ihre Ausgangsform zu­ rückführenden elastischen Eigenschaften unterstützt das stark rückstoßende Teil 14 die Umkehrvorgänge zum schnellen Zurück­ ziehen der Zehen F, die den Boden kräftig nach hinten getre­ ten haben, wodurch es die Antriebskraft nach vorn erhöht.
Zweite Ausführungsform
Anhand von Fig. 3 bis 6(b) wird nunmehr eine zweite Aus­ führungsform der Erfindung beschrieben.
Gemäß Fig. 4(b) weist die Schuhsohle eine laufsohlenähn­ liche Aufsetzsohle 2 auf, deren Oberseite 28 an der Untersei­ te 19 der zwischensohlenähnlichen Polstersohle 1 sicher befe­ stigt ist. Die Polstersohle 1 dient zum Absorbieren eines Stoßes, dem der Trägerfuß beim Aufsetzen ausgesetzt sein kann, während die Aufsetzsohle 2 eine Aufsetzfläche 29 zum Erfassen der Oberfläche eines Wegs hat. Zu beachten ist, daß eine Deckbrandsohle 3 in Fig. 3 normalerweise die Oberseite 18 der Polstersohle 1 über eine nicht gezeigte Brandsohle überdeckt.
Gemäß Fig. 3 ist die sich quer erstreckende Ausstülpung 10 auf der Oberseite 18 der Polstersohle 1 gebildet. Die Aus­ stülpung 10 ist so positioniert und geformt, daß sie der Aus­ tiefung Fc im Bereich der Basen der Zehen F gemäß Fig. 6(a) entspricht. Insbesondere ist gemäß Fig. 3 die Ausstülpung 10 mit einer im wesentlichen umgekehrt V-förmigen Leistenlinie 10a ausgebildet, die in Vorwärtsrichtung am stärksten konvex nahe der Fußmitte in Medial-Lateral-Richtung ist. Wie aus Fig. 6(a) und 3 hervorgeht, hat die Ausstülpung 10 eine maxi­ male Höhe in der Umgebung der Fußmitte in Medial-Lateral- Richtung sowie allmählich abnehmende Höhen zur Medialseite 31 und Lateralseite 30 des Fußes. Die Oberseite 18 der Polster­ sohle 1 von Fig. 3 hat von der Ausstülpung 10 leicht abfal­ lende Höhen in Vorwärtsrichtung A1 und Rückwärtsrichtung A2.
In diesem Zusammenhang sind gemäß Fig. 6(b) Aufrollab­ schnitte 10b an den Peripherien ausgebildet, z. B. an entge­ gengesetzten Enden der Polstersohle 1. In Fig. 6(a) ist die Austiefung Fc im Bereich der Basen der Zehen F mit strich­ punktierten Linien schraffiert dargestellt.
Gemäß Fig. 4(a) und 4(b) ist die Rückseite der Polster­ sohle 1 mit einer Kerbnut 12a versehen, die im Längsschnitt im wesentlichen U-förmig ist, wobei sich die Kerbnut 12a et­ was in Vorwärtsrichtung A1 von der Leistenlinie 10a der Aus­ stülpung 10 und entlang der Leistenlinie 10a von der Medial­ seite 31 zur Lateralseite 30 des Fußes erstreckt. Anderer­ seits ist im Bereich der Kerbnut 12a, d. h. an einer der Lei­ stenlinie 10a entsprechenden Stelle, die Aufsetzsohle 2 in Längsrichtung in zwei Teile getrennt, die eine Trennut 12b bilden.
In der Fußmitte in Medial-Lateral-Richtung, d. h. im Be­ reich vom zweiten Zeh F2 zum dritten Zeh F3 in Fig. 6(a), ist eine die tiefsten Punkte der Kerbnut 12a von Fig. 4(a) ver­ bindende Tallinie 12c etwas in Vorwärtsrichtung A1 von der Leistenlinie 10a positioniert, so daß die Kerbnut 12a und die Trennut 12b zusammenwirkend den Beugehilfsabschnitt 12 bilden können. Die Tallinie 12c fällt im wesentlichen mit einer Mit­ tellinie zusammen, die die Mittelpunkte der Trennut 12b in Längsrichtung verbindet. Die Mittellinie und die Tallinie 12c haben die Form einer der Leistenlinie 10a angenäherten Kurve und sind im wesentlichen umgekehrt V-förmig mit einer in Vor­ wärtsrichtung am stärksten konvexen Form nahe der Fußmitte in Medial-Lateral-Richtung gestaltet. Der Beugehilfsabschnitt 12 wirkt so, daß er ein leichtes Beugen der Polstersohle 1 an einer von der Leistenlinie 10a der Ausstülpung 10 etwas in Vorwärtsrichtung A1 liegenden Stelle gewährleistet.
Im folgenden wird eine nähere Beschreibung gegeben. Ge­ mäß Fig. 1(a) und 1(b) vollführen die Zehen F Plantarflexio­ nen (Beugungen) zum großen Teil an den Interphalangealartiku­ lationen J3 in Vorwärtsrichtung A1 von der Austiefung Fc. Aus diesem Grund ist der Beugehilfsabschnitt 12 gemäß der vorste­ henden Beschreibung in Vorwärtsrichtung A1 von der Ausstül­ pung 10 angeordnet, um ein gleichmäßiges Beugen der Zehen F zu gewährleisten.
Obwohl eine Nut zur Unterstützung einer Dorsalflexion (Beugung) des Fußes an den Articulationes metatarsophalangeae (Metatarsophalangealgelenklinien) J4 von Fig. 11(a) bekannt ist, unterscheidet sich der Beugehilfsabschnitt 12 von der bekannten Nut darin, daß er eine Plantarflexion (Beugung) an den Interphalangealartikulationen J3 anterior zu den Articu­ lationes metatarsophalangeae J4 unterstützt.
In Fällen, in denen die Kerbnut 12a von Fig. 4(a) keine ausgeprägten Tiefstpunkte hat, sollte die Mittellinie, die die Mittelpunkte der Kerbnut 12a von Fig. 4(a) in Längsrich­ tung verbindet, als Tallinie 12c betrachtet werden. Vorzugs­ weise beträgt die Tiefe der Kerbnut 12a 2 mm bis 3 mm oder mehr an ihren tiefsten Punkten.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist die die Zehen tragende vertiefte Fläche 13 in der Polstersohle 1 in Vorwärtsrichtung A1 von der Ausstülpung 10 ausgebildet. Diese vertiefte Fläche 13 dient dazu, daß die Zehen tiefer als die übrigen Fußab­ schnitte herabgedrückt werden können, so daß die Zehen unter festem Ergreifen des Bodens frei genutzt werden können.
Im übrigen ist die Deckbrandsohle 3 aus flexiblem EVA (Ethylenvinylacetat) oder Vliesstoff ausgebildet und paßt sich beim Tragen der Geometrie der vertieften Fläche 13 an, um zunehmend eine dauerhafte Verformung zu zeigen.
Gemäß Fig. 4(a) und 4(b) ist entgegengesetzt zur Aus­ stülpung 10 das stark rückstoßende Teil 14 über die Kerbnut 12a in der Unterseite 19 der Polstersohle 1 eingebettet. Das stark rückstoßende Teil 14 ist zu einer Bahn oder einer dün­ nen Platte dünn geformt und aus einem Material mit höherer Elastizität als der Körperabschnitt der Polstersohle 1 gebil­ det. Zum Beispiel ist der Körperabschnitt der Polstersohle 1 aus EVA oder einem anderen Harzschaumstoff hergestellt, wäh­ rend das stark rückstoßende Teil 14 aus einem flexiblen Nichtschaumstoffharz hergestellt ist, z. B. aus EVA, PU (Po­ lyurethan) und Hytrel (eingetragene Marke).
Das stark rückstoßende Teil 14 ist in Draufsicht mit Strichlinienschraffur in Fig. 4(a) und im Schnitt durch eine fettgedruckte Vollinie in Fig. 4(b) dargestellt.
Normalerweise ist die Aufsetzsohle 2 aus einem Gummi­ schaumstoff oder Nichtschaumstoff hergestellt.
Das stark rückstoßende Teil 14 in Form einer einzelnen Bahn oder dünnen Platte ist mit mehreren Durchgangslöchern 14a versehen, so daß im Bereich der Kerbnut 12a das Teil 14 in mehrere Teile in Medial-Lateral-Richtung des Fußes ge­ trennt ist. Durch eine solche Trennung des Teils 14 in mehre­ re Teile können die rückstoßenden Eigenschaften in Vor­ wärtsrichtung A1 gewahrt bleiben, während gleichzeitig Beu­ gungen in den anderen Richtung erleichtert sind, z. B. in Me­ dial-Lateral-Richtung.
Dritte Ausführungsform
In Fig. 7(a) bis 9 ist eine dritte Ausführungsform der Erfindung gezeigt.
Gemäß Fig. 8 ist die Unterseite der Polstersohle 1 mit einer ersten, zweiten, dritten und vierten Zwischenzehennut 51, 52, 53 und 54 versehen, die anterior zum Beugehilfsab­ schnitt 12a positioniert sind und den Bereichen zwischen be­ nachbarten Zehen F1, F2, F3, F4, F5 (Fig. 6(a)) entsprechen. Die erste Zwischenzehennut 51 liegt an einer Stelle, die dem Bereich zwischen dem großen Zeh F1 (erster Zeh) und dem zwei­ ten Zeh F2 entspricht. Die vierte Zwischenzehennut 54 liegt an einer Stelle, die dem Bereich zwischen dem kleinen Zeh F5 (fünfter Zeh) und dem vierten Zeh F4 entspricht.
Wie klar aus Fig. 7(a) und 7(b) hervorgeht, ist an einer der Ausstülpung 10 entsprechenden Stelle die Aufsetzsohle 2 in Vorwärts-Rückwärts-Richtung A1-A2 in zwei Teile getrennt, die mit einer dazwischen angeordneten Trennut 12b voneinander beabstandet sind. Von den so längs getrennten Aufsetzsohlen­ teilen hat die vordere Aufsetzsohle 2 anterior zum Beuge­ hilfsabschnitt 12 fünf Zehenabschnitte 21, 22, 23, 24 und 25, die den fünf Zehen F1 bis F5 (Fig. 6(a)) entsprechen, was Fig. 9 zeigt. Die vordere Aufsetzsohle 2 ist mit einer ersten bis vierten Zehentrennut 61, 62, 63 und 64 ausgebildet, die entsprechend den Bereichen zwischen den benachbarten Zehen F1, F2, F3, F4 und F5 positioniert und die in Medial-Lateral- Richtung voneinander getrennt sind. Die erste Zehentrennut 61 liegt an einer Stelle, die dem Bereich zwischen dem großen Zeh F1 (erster Zeh) und dem zweiten Zeh F2 entspricht. Die vierte Trennut 64 ist an einer Stelle angeordnet, die dem Be­ reich zwischen dem kleinen Zeh F5 (fünfter Zeh) und dem vier­ ten Zeh F4 entspricht.
Durch eine solche Bereitstellung der Zwischenzehennuten 51 bis 54 und der Zehentrennuten 61 bis 64 können sich die Zehen F1 bis F5 von Fig. 6(a) unabhängig voneinander bewegen. Insbesondere können sich der große Zeh F1 und der kleine Zeh F5 unabhängig von den anderen Zehen leicht bewegen, was das Ergreifen der Wegoberfläche durch die Zehen weiter erleich­ tert.
Gemäß Fig. 8 ist in Vorwärtsrichtung A1 von der Kerbnut 12a das stark rückstoßende Teil 14 so segmentiert, daß die Segmente einzeln den Zehen F1 bis F5 entsprechen. Das stark rückstoßende Teil 14 ist in Draufsicht mit einer Strichlini­ enschraffur in Fig. 7(a) und im Schnitt mit einer fettge­ druckten durchgezogenen Linie in Fig. 7(b) gezeigt.
Die anderen Merkmale der dritten Ausführungsform sind mit denen der zweiten Ausführungsform identisch, weshalb die gleichen oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszah­ len bezeichnet sind und deren nähere Beschreibung entfällt.
Obwohl die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung zuvor anhand der Zeichnungen beschrieben wurden, wird der Fachmann leicht verschiedene Änderungen und Abwandlungen von dieser Beschreibung innerhalb des Schutzumfangs der beigefüg­ ten Ansprüche erkennen, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.
Wenngleich die Ausführungsformen beispielhaft die Pol­ stersohle 1 in Form der Zwischensohle vorsahen, ist die Er­ findung auch auf eine Schuhsohle ohne Zwischensohle anwend­ bar, d. h. auf eine Schuhsohle mit der Polstersohle 1, die aus einem Material, z. B. Schaumgummi, mit hoher Abriebfe­ stigkeit hergestellt ist.
Im übrigen war in den vorstehenden Ausführungsformen die Ausstülpung 10 aus einem Polstermaterial hergestellt, wobei statt dessen aber nur die obere Schicht der Ausstülpung 10 mit einem flexiblen Nichtschaumstoffharz überzogen sein kann, um sich an ein zuvor hergestelltes Trägerfußmuster anzupas­ sen. Vorteilhaft ist dabei, daß die Form der Ausstülpung 10 nicht im Lauf der Zeit verloren geht.
Obwohl in den vorgenannten Ausführungsformen die Nuten 12a und 12b in der Polstersohle 1 bzw. Aufsetzsohle 2 ange­ ordnet waren, um den Beugehilfsabschnitt 12 zu bilden, kann die Erfindung den Beugehilfsabschnitt 12 dadurch bilden, daß eine Nut entweder in der Polstersohle 1 oder in der Aufsetz­ sohle 2 vorgesehen ist.
Ferner können die längs getrennten Aufsetzsohlenteile 2, 2 verdünnt und miteinander im Bereich der Kerbnut 12a verbun­ den sein, um so das stark rückstoßende Teil 14 zu bilden.
Obwohl in den vorstehenden Ausführungsformen der Beuge­ hilfsabschnitt 12 etwas anterior zur Ausstülpung (Eingriffs­ abschnitt) 10 positioniert war, reicht es für die Erfindung aus, den Beugehilfsabschnitt 12 so auszubilden, daß er der Ausstülpung (Eingriffsabschnitt) 10 entspricht.
Demzufolge sind solche Änderungen und Abwandlungen so zu verstehen, daß sie in den Schutzumfang der Erfindung gemäß der Festlegung durch die beigefügten Ansprüche fallen.

Claims (25)

1. Schuhsohle mit einer Polstersohle, die so angeordnet ist, daß sie einen Stoß absorbiert, dem ein Trägerfuß beim Aufsetzen ausgesetzt sein kann, wobei die Polster­ sohle eine Oberseite und eine Unterseite hat, wobei die Schuhsohle aufweist:
einen Eingriffsabschnitt (10, 10A), der auf der Obersei­ te der Polstersohle (1) so angeordnet ist, daß er sich quer entlang einer Austiefung (Fc) in der Umgebung der Zehenbasen erstreckt, wobei der Eingriffsabschnitt ge­ eignet ist, in die Austiefung (Fc) einzutreten, um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu ermögli­ chen;
eine Zehenaufnahmefläche (13, 13A), die auf der Obersei­ te der Polstersohle (1) anterior zum Eingriffsabschnitt (10, 10A) angeordnet ist, damit die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt werden können; und
einen Beugehilfsabschnitt (12), der in der Unterseite der Postersohle (1) so ausgebildet ist, daß er sich quer erstreckt und im wesentlichen dem Eingriffsabschnitt (10A) entspricht, zum Unterstützen einer Beugung der Polstersohle (1), die sich aus Flexionen der Zehen (F) in den Interphalangealartikulationen (J3) im wesentli­ chen an einer Stelle des Eingriffsabschnitts (10, 10A) ergibt.
2. Schuhsohle nach Anspruch 1, wobei die Zehenaufnahmefläche (13A) aus einem Material mit ei­ nem kleineren Elastizitätsmodul als die Stellen posteri­ or zum Eingriffsabschnitt (10A) auf der Oberseite der Polstersohle (1) ausgebildet ist.
3. Schuhsohle nach Anspruch 1 oder 2, wobei
der Eingriffsabschnitt (10A) die Form einer sich quer erstreckenden Ausstülpung (10) hat, die so nach oben vorsteht, daß sie der Austiefung nahe den Zehenbasen entspricht, und wobei
die Zehenaufnahmefläche (13A) die Form einer vertieften Fläche (13) zum Tragen der Zehen darauf hat, wobei die vertiefte Fläche (13) anterior zur Ausstülpung (10) auf der Oberseite der Polstersohle (1) positioniert ist.
4. Schuhsohle nach Anspruch 3, wobei die Ausstülpung zu einem im wesentlichen umgekehrten V geformt ist, das sich entlang einer Kurve (10a) er­ streckt, die in Vorwärtsrichtung (A1) nahe der Mitte in Medial-Lateral-Richtung des Fußes am stärksten konvex ist.
5. Schuhsohle nach Anspruch 4, wobei die Ausstülpung (10) eine sich entlang der Kurve er­ streckende Leistenlinie (10a) hat, wobei die Ausstülpung (10) eine maximale Höhe nahe der Mitte in Medial-Late­ ral-Richtung des Fußes entlang der Leistenlinie (10a) hat und die Ausstülpung (10) Höhen hat, die sowohl zur Medialseite (31) als auch zur Lateralseite (30) des Fu­ ßes allmählich abnehmen.
6. Schuhsohle nach Anspruch 3, wobei die Unterseite der Polstersohle (1) mit einer Kerbnut (12a) ausgebildet ist, die im wesentlichen U-förmig im Längsschnitt ist, wobei sich die Kerbnut (12a) entlang der Ausstülpung (10) über den Fuß von der Medialseite zur Lateralseite erstreckt und die im wesentlichen U- förmige Kerbnut (12a) den Beugehilfsabschnitt (12) bil­ det.
7. Schuhsohle nach Anspruch 6, wobei die im wesentlichen U-förmige Kerbnut (12a) eine die tiefsten Punkte der Nut verbindende Tallinie (12c) hat, wobei die Tallinie (12c) etwas anterior zur Leistenlinie (10a) der Ausstülpung (10) in der Fußmitte in Querrich­ tung positioniert ist.
8. Schuhsohle nach Anspruch 7, wobei die Tallinie (12c) und die Leistenlinie (10a) in einer im wesentlichen parallelen Beziehung in der Fußmitte in Querrichtung angeordnet sind.
9. Schuhsohle nach Anspruch 1, wobei die Unterseite der Polstersohle (1) mit einer Zwischen­ zehennut (51) ausgebildet ist, die anterior zum Beuge­ hilfsabschnitt (12) und an einer Stelle positioniert ist, die dem Bereich zwischen dem großen Zeh und dem zweiten Zeh entspricht.
10. Schuhsohle nach Anspruch 1, wobei die Unterseite der Polstersohle (1) mit einer Zwischen­ zehennut (54) ausgebildet ist, die anterior zum Beuge­ hilfsabschnitt (12) und an einer Stelle positioniert ist, die dem Bereich zwischen dem kleinen Zeh und dem vierten Zeh entspricht.
11. Schuhsohle nach Anspruch 1, wobei die Unterseite der Polstersohle (1) mit Zwischenzehennu­ ten (51, 52, 53, 54) ausgebildet ist, die anterior zum Beugehilfsabschnitt (12) und an Stellen positioniert sind, die den Bereichen zwischen den benachbarten Zehen entsprechen.
12. Schuhsohle mit einer Aufsetzsohle, die eine Aufsetzflä­ che und eine Oberseite hat, und einer auf der Oberseite der Aufsetzsohle angeordneten Polstersohle zum Absorbie­ ren eines Stoßes, dem ein Trägerfuß beim Aufsetzen aus­ gesetzt sein kann, wobei die Polstersohle eine Oberseite und eine Unterseite hat, wobei die Schuhsohle aufweist:
einen Eingriffsabschnitt (10, 10A), der auf der Obersei­ te der Polstersohle (1) so angeordnet ist, daß er sich quer entlang einer Austiefung (Fc) in der Umgebung der Zehenbasen erstreckt, wobei der Eingriffsabschnitt ge­ eignet ist, in die Austiefung (Fc) einzutreten, um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu ermögli­ chen;
eine Zehenaufnahmefläche (13, 13A), die auf der Obersei­ te der Polstersohle (1) anterior zum Eingriffsabschnitt (10, 10A) angeordnet ist, damit die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt werden können; und
einen Beugehilfsabschnitt (12), der in der Aufsetzfläche der Schuhsohle so ausgebildet ist, daß er sich quer er­ streckt und im wesentlichen dem Eingriffsabschnitt (10, 10A) entspricht, zum Unterstützen einer Beugung der Pol­ stersohle (1), die sich aus Flexionen der Zehen (F) in den Interphalangealartikulationen (J3) im wesentlichen an einer Stelle des Eingriffsabschnitts (10, 10A) er­ gibt.
13. Schuhsohle nach Anspruch 12, wobei die Zehenaufnahmefläche (13, 13A) aus einem Material mit einem kleineren Elastizitätsmodul als die Stellen poste­ rior zum Eingriffsabschnitt (10, 10A) auf der Oberseite der Polstersohle (1) ausgebildet ist.
14. Schuhsohle nach Anspruch 12 oder 13, wobei
der Eingriffsabschnitt (10A) die Form einer sich quer erstreckenden Ausstülpung (10) hat, die so nach oben vorsteht, daß sie der Austiefung nahe den Zehenbasen entspricht, und wobei
die Zehenaufnahmefläche (13A) die Form einer vertieften Fläche (13) zum Tragen der Zehen darauf hat, wobei die vertiefte Fläche (13) anterior zur Ausstülpung (10) auf der Oberseite der Polstersohle (1) positioniert ist.
15. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Ausstülpung (10) entlang einer Kurve (10a) ausgebil­ det ist, die nahe der Mitte in Medial-Lateral-Richtung des Fußes in Vorwärtsrichtung (A1) konvex ist.
16. Schuhsohle nach Anspruch 15, wobei die Ausstülpung (10) eine sich entlang der Kurve (10a) erstreckende Leistenlinie (10a) hat, wobei die Ausstül­ pung (10) eine maximale Höhe nahe der Mitte in Medial- Lateral-Richtung des Fußes entlang der Leistenlinie (10a) hat und die Ausstülpung (10) Höhen hat, die sowohl zur Medialseite (31) als auch zur Lateralseite (30) des Fußes allmählich abnehmen.
17. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 12 bis 16, wobei an einer der Ausstülpung (10) entsprechenden Stelle die Aufsetzsohle (2) längs in zwei Teile getrennt ist, die voneinander beabstandet sind, um eine Trennut (12b) zwi­ schen ihnen zu bilden, wobei die Trennut (12b) minde­ stens einen Teil des Beugehilfsabschnitts (12) bildet.
18. Schuhsohle nach Anspruch 17, wobei die Unterseite der Polstersohle (1) mit einer Kerbnut (12a) ausgebildet ist, die im wesentlichen U-förmig im Längsschnitt ist, wobei sich die Kerbnut (12a) entlang der Ausstülpung (10) über den Fuß von der Medialseite zur Lateralseite erstreckt und die im wesentlichen U- förmige Kerbnut (12a) den anderen Teil des Beugehilfsab­ schnitts (12) bildet.
19. Schuhsohle nach Anspruch 17 oder 18, wobei die Trennut (12b) eine Nutmittellinie (12c) hat, wobei die Nutmittellinie (12c) etwas anterior zur Leistenlinie (10a) der Ausstülpung (10) in der Fußmitte in Querrich­ tung positioniert ist.
20. Schuhsohle nach Anspruch 19, wobei die Nutmittellinie (12c) und die Leistenlinie (10a) in einer im wesentlichen parallelen Beziehung in der Fuß­ mitte in Querrichtung angeordnet sind.
21. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 12 bis 20, wobei die Schuhsohle ein Rückstoßteil (14) aufweist, das an der Unterseite der Polstersohle (1) so sicher befestigt ist, daß es sich vom Beugehilfsabschnitt (12) nach vorn und nach hinten erstreckt, wobei das Rückstoßteil (14) aus einem bahnartigen oder dünnen plattenartigen Materi­ al mit einer größeren Rückführkraft als die Polstersohle (1) ausgebildet ist.
22. Schuhsohle nach Anspruch 21, wobei an der Stelle, wo der Beugehilfsabschnitt ausgebildet ist, das Rückstoßteil (14) in mehrere Teile in Fußquer­ richtung getrennt ist.
23. Schuhsohle nach Anspruch 17, wobei von den längs getrennten Aufsetzsohlenteilen (2) ein vorderes Aufsetzsohlenteil (2) anterior zum Beugehilfs­ abschnitt (12) den Zehen entsprechende Abschnitte hat, wobei einer der entsprechenden Abschnitte vom benachbar­ ten an einer Stelle quer beabstandet ist, die dem Be­ reich zwischen dem großen Zeh und dem zweiten Zeh ent­ spricht.
24. Schuhsohle nach Anspruch 17, wobei von den längs getrennten Aufsetzsohlenteilen (2) ein vorderes Aufsetzsohlenteil (2) anterior zum Beugehilfs­ abschnitt (12) den Zehen entsprechende Abschnitte hat, wobei einer der entsprechenden Abschnitte vom benachbar­ ten an einer Stelle quer beabstandet ist, die dem Be­ reich zwischen dem kleinen Zeh und dem vierten Zeh ent­ spricht.
25. Schuhsohle nach Anspruch 17, wobei von den längs getrennten Aufsetzsohlenteilen (2) ein vorderes Aufsetzsohlenteil (2) anterior zum Beugehilfs­ abschnitt (12) den fünf Zehen entsprechende fünf Zehen­ abschnitte (21, 22, 23, 24, 25) hat, wobei die Zehenab­ schnitte (21, 22, 23, 24, 25) voneinander an Stellen quer beabstandet sind, die den Bereichen zwischen den benachbarten Zehen entsprechen.
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