DE10032508A1 - Schuhsohle - Google Patents
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Abstract
Ein Eingriffsabschnitt (10) ist auf der Oberseite einer Polstersohle (1) ausgebildet und erstreckt sich entlang einer Austiefung (Fc) nahe den Basen der Zehen (F). Der Eingriffsabschnitt (10) tritt in die Austiefung (Fc) der Zehen (F) ein, um einen Eingriff der Fußsohle in Längsrichtung zu ermöglichen. Ein Beugehilfsabschnitt (12) ist auf der Unterseite der Polstersohle (1) entgegengesetzt zum Eingriffsabschnitt (10) ausgebildet und dient dazu, ein Beugen der Polstersohle (1) an oder nahe dem Eingriffsabschnitt (10) zu erleichtern. Eine Zehenaufnahmefläche (13) ist auf der Oberseite der Polstersohle (1) anterior zum Eingriffsabschnitt (10) ausgebildet und ermöglicht es den Zehen (F), tiefer als die übrigen Abschnitte herabgedrückt zu werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schuhsohle.
Der menschliche Fuß hat eine ihm eigene Fähigkeit, die
Oberfläche eines Wegs usw. zu erfassen und kann barfuß am ef
fektivsten laufen und gehen. Andererseits soll Schuhwerk den
Fuß vor Hindernissen oder sogar Verletzungen schützen, die
aufgrund der Bedingungen auf der Wegoberfläche auftreten kön
nen. Jedoch kommt es durch einen Schuh als typische Fußbe
kleidung zur Bewegungseinschränkung der Zehen usw., was es
dem Fuß erschwert, die Wegoberfläche über die Schuhsohle fest
zu erfassen.
Fig. 10(a) bis 10(c) sind Seitenansichten mit dem im
Schnitt dargestellten Boden und zeigen die Bewegungen der Ze
hen beim Laufen und Gehen.
Um barfuß effektiv zu laufen und zu gehen, wird die Fer
se C zunächst gemäß Fig. 10(a) aufgesetzt, wonach durch die
Gewichtsverschiebung in Vorwärtsrichtung A1 das endgültig
Aufsetzstadium erreicht wird. In diesem Moment erfaßt der Fuß
fest eine Bodenfläche 50, wonach die Zehen sofort Plantarfle
xionen (Beugungen) gemäß Fig. 10(c) vollführen, um die so er
faßte Bodenfläche 50 mit Kraft nach hinten zu treten und nach
vorn zu schreiten. Unmittelbar danach erfolgt ein Umkehrvor
gang zum Zurückziehen der Zehen F nach vorn, was durch die
strichpunktierte Linie gezeigt ist, um so eine effektive An
triebskraft nach vorn zu erzeugen.
Fig. 11(a) ist eine schematische Schnittansicht einer
bekannten Schuhwerksohle. Gemäß dieser Darstellung ist eine
Schuhwerksohle 100 mit einem vertieften Abschnitt 101 verse
hen, in den sich die Zehen F einpassen. Dieser herkömmliche
Aufbau ermöglicht dem Fuß, die Schuhwerksohle 100 zu erfas
sen, aber nicht der Schuhwerksohle 100, die Wegoberfläche zu
erfassen, weil die Schuhwerksohle 100 relativ steife Eigen
schaften hat.
Fig. 11(b) ist eine Schnittansicht einer weiteren be
kannten Schuhwerksohle. Darstellungsgemäß ist die Schuhwerk
sohle 100 mit einem erhöhten Abschnitt 102 versehen, der ge
eignet ist, in eine Austiefung Fc in der Umgebung der Basen
der Zehen F einzutreten. Dieser herkömmliche Aufbau kann ver
hindern, daß der Fuß gegenüber der Schuhwerksohle 100 nach
vorn rutscht, ermöglicht den Zehen F aber nicht, die Schuh
werksohle zu ergreifen. Ferner ist im vorgenannten herkömmli
chen Aufbau die Schuhwerksohle 100 aus einem relativ steifen
Material hergestellt, wodurch bei einigen Füße ein Gefühl des
Hochdrückens vom erhöhten Abschnitt 102 entstehen kann und
Lasten in der Tendenz z. B. auf die Lisfranc-Gelenklinie J1
oder die Chopart-Gelenklinie J2 ausgeübt werden.
Fig. 12(a) ist eine Draufsicht auf eine in der JP-A-11-123102
(Hei) offenbarte Schuhsohle, und Fig. 12(b) ist eine
Schnittansicht durch sie an einer Linie XIIb-XIIb in
Fig. 12(a).
Gemäß Fig. 12(b) sind eine Brandsohle 104 und eine Deck
brandsohle 105 in dieser Reihenfolge oben auf einer Laufsohle
103 plaziert. An einer dem Fußballen entsprechenden Stelle
ist die Brandsohle 104 mit einem kreisförmigen Durchgangsloch
106 versehen (siehe Fig. 12(a)) und im Bereich einer Zehen
spitze 107 eingekerbt. Bei dieser bekannten Technik paßt sich
die Fußsohle nicht voll der Kontur der Brandsohle 104 an und
kann die Wegoberfläche nicht ergreifen.
Daher besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine
Schuhsohle bereitzustellen, die Bewegungsabläufe der Zehen
und dadurch das Erfassen z. B. der Oberfläche eines Wegs
durch die Schuhsohle erleichtert. Diese Aufgabe wird mit den
Merkmalen der Ansprüche gelöst.
Aus den zuvor genannten Überlegungen geht hervor, daß
die Schuhsohle die folgenden Merkmale zum effektiven Laufen
und Gehen benötigt:
- 1. Die Zehen sind in keiner Weise eingeschränkt, so daß ihre freien Bewegungsabläufe gewährleistet sind.
- 2. Die Zehen können den Boden über die Schuhsohle fest ergreifen.
- 3. Die Zehen können Plantarflexionen (Beugungen) voll führen, so daß sie den so erfaßten Boden kräftig und schnell nach hinten treten können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt
der Erfindung eine Schuhsohle mit einer Polstersohle bereit
gestellt, die so angeordnet ist, daß sie einen Stoß absor
biert, dem ein Trägerfuß beim Aufsetzen ausgesetzt sein kann,
wobei die Schuhsohle einen Eingriffsabschnitt, eine Zehenauf
nahmefläche und einen Beugehilfsabschnitt aufweist.
Der Eingriffsabschnitt ist auf der Oberseite der Pol
stersohle so angeordnet, daß er sich entlang einer Austiefung
in der Umgebung der Zehenbasen quer erstreckt, wobei der Ein
griffsabschnitt geeignet ist, in die Austiefung einzutreten,
um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu ermög
lichen.
Die Zehenaufnahmefläche ist auf der Oberseite der Pol
stersohle anterior zum Eingriffsabschnitt angeordnet, damit
die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt
werden können.
Der Beugehilfsabschnitt ist in der Unterseite der Pol
stersohle so ausgebildet, daß er sich quer erstreckt und im
wesentlichen dem Eingriffsabschnitt entspricht, um eine Beu
gung der Polstersohle als Ergebnis von Flexionen der Zehen in
den Articulationes interphalangeae bzw. Interphalangealarti
kulationen im wesentlichen an einer Stelle des Eingriffsab
schnitts zu unterstützen.
Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird folgendes
bereitgestellt: eine Schuhsohle mit einer Aufsetzsohle, die
eine Aufsetzfläche und eine Oberseite hat, und einer Polster
sohle, die auf der Oberseite der Aufsetzsohle zum Absorbieren
eines Stoßes angeordnet ist, dem ein Trägerfuß beim Aufsetzen
ausgesetzt sein kann, wobei die Polstersohle eine Oberseite
und eine Unterseite hat und die Schuhsohle einen Eingriffsab
schnitt, eine Zehenaufnahmefläche und einen Beugehilfsab
schnitt aufweist.
Der Eingriffsabschnitt ist auf der Oberseite der Pol
stersohle so angeordnet, daß er sich entlang einer Austiefung
in der Umgebung der Basis der Zehen quer erstreckt, wobei der
Eingriffsabschnitt geeignet ist, in die Austiefung einzutre
ten, um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu
ermöglichen.
Die Zehenaufnahmefläche ist auf der Oberseite der Pol
stersohle anterior zum Eingriffsabschnitt angeordnet, damit
die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt
werden können.
Der Beugehilfsabschnitt ist in der Aufsetzfläche der
Schuhsohle so ausgebildet, daß er sich quer erstreckt und im
wesentlichen dem Eingriffsabschnitt entspricht, um eine Beu
gung der Polstersohle als Ergebnis von Flexionen der Zehen in
den Interphalangealartikulationen im wesentlichen an einer
Stelle des Eingriffsabschnitts zu unterstützen.
Hierin bedeutet "Beugen der Zehen", daß die Zehen Plan
tarflexionen in den Interphalangealartikulationen vollführen,
und nicht, daß der Fuß eine Dorsalflexion an der Position des
Fußballens durchführt.
In der Erfindung weist im Fall von Sportschuhen die Pol
stersohle normalerweise die Zwischensohle auf, während die
Aufsetzsohle die Laufsohle aufweist. In der Erfindung kann
aber die Polstersohle aus einem solchen Material wie einem
Schaumgummi mit hoher Abriebfestigkeit hergestellt sein, da
mit die Schuhsohle aus der Polstersohle selbst gebildet ist.
Aufgrund der drei Elemente mit dem Eingriffsabschnitt,
dem Beugehilfsabschnitt und der Zehenaufnahmefläche, die am
Vorderfußabschnitt der Schuhsohle vorgesehen sind, sind die
Zehen erfindungsgemäß nicht eingeschränkt, so daß ihre freien
Bewegungsabläufe gewährleistet sind, die Zehen den Boden über
die Schuhsohle fest ergreifen können und die Zehen den so er
faßten Boden kräftig und schnell nach hinten treten können.
Insbesondere können sich durch die Bildung des Beuge
hilfsabschnitts zusätzlich zur Bereitstellung des Eingriffs
abschnitts und der Zehenaufnahmefläche die Biegebeanspruchun
gen beim Beugen der Zehen auf der Polstersohle konzentrieren,
wodurch die Polstersohle sehr gleichmäßige Flexionen an den
Stellen erreichen kann, die den Interphalangealartikulationen
entsprechen. Dadurch läßt sich der Effekt erheblich verstär
ken, daß der von den Zehen erfaßte Boden kräftig und schnell
nach hinten getreten werden kann.
In den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist
bevorzugt, den Eingriffsabschnitt in Form einer im wesentli
chen umgekehrt V-förmigen Ausstülpung vorzusehen, die sich
entlang einer konvexen Vorwärtskurve erstreckt, und die Aus
stülpung so auszubilden, daß sie ihre maximale Höhe nahe der
Fußmitte in Medial-Lateral-Richtung hat, und so, daß sie all
mähliche abnehmende Höhen zur Medialseite und Lateralseite
des Fußes hat. Durch diese Ausführungsform kann sich die Pol
stersohle in die Austiefung nahe den Zehenbasen einpassen, so
daß der Boden noch fester ergriffen werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein
dünnes Rückstoßteil in der Größenordnung von 0,1 mm bis
1,0 mm auf einer Seite zur Gegenseite der die Ausstülpung
bildenden Seite so angeordnet, daß es der Ausstülpung ent
spricht. Durch die Bereitstellung des Rückstoßteils können
die Zehen, die den Boden kräftig zurückgetreten haben, sofort
wieder in ihre Ausgangszustände zurückgeführt werden, anders
ausgedrückt unterstützt es ihre sogenannte Umkehr, um die
Vorwärtsantriebskraft zu erhöhen.
Deutlicher wird die Erfindung anhand der nachfolgenden
Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen.
Klar ist, daß die Ausführungsformen und die Zeichnungen le
diglich zur Veranschaulichung und Erläuterung dienen und der
Schutzumfang der Erfindung anhand der beigefügten Ansprüche
festzulegen ist. In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Be
zugszahlen durchweg gleiche oder entsprechende Teile in den
mehreren Ansichten.
Fig. 1(a) und 1(b) sind Schnittansichten, die jeweils
eine Schuhsohle gemäß einer ersten Ausführungsform schema
tisch darstellen, wobei Fig. 1(c) eine Perspektivansicht von
ihr ist;
Fig. 2(a) und 2(b) sind Schnittansichten, die jeweils
eine Variante der Schuhsohle schematisch darstellen;
Fig. 3 ist eine Perspektivansicht einer Deckbrandsohle
und einer Polstersohle und zeigt eine zweite Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 4(a) ist eine Untersicht auf die Schuhsohle, und
Fig. 4(b) ist eine Schnittansicht von ihr an einer Linie
IVb-IVb in Fig. 4(a);
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Polstersohle;
Fig. 6(a) ist eine Draufsicht auf die Fußsohle, und Fig. 6(b)
ist Querschnitt durch die Polstersohle an einer Leisten
linie;
Fig. 7(a) ist eine Untersicht auf eine Schuhsohle gemäß
einer dritten Ausführungsform der Erfindung, und Fig. 7(b)
ist eine Schnittansicht von ihr an einer Linie VIIb-VIIb in
Fig. 7(a);
Fig. 8(a) ist eine Untersicht auf eine Polstersohle;
Fig. 9 ist eine Untersicht auf eine vordere Aufsetzsoh
le;
Fig. 10(a) bis 10(c) sind Seitenansichten, die jeweils
einen Bewegungsablauf des Fußes erläutern;
Fig. 11(a) und 11(b) sind Schnittansichten, die jeweils
ein Beispiel für die herkömmliche Schuhsohle zeigen; und
Fig. 12(a) ist eine Draufsicht auf eine in der JP-A-11-123102
(Hei) offenbarte Schuhsohle, und Fig. 12(b) ist eine
Schnittansicht von ihr an einer Linie XIIb-XIIb in Fig. 12(a).
Anhand von Fig. 1(a) bis 1(c) wird im folgenden eine er
ste Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Eine Polstersohle 1 hat eine Oberseite 18 und eine Un
terseite 19. Die Oberseite 18 der Polstersohle 1 ist mit ei
ner sich quer erstreckenden Ausstülpung 10 ausgebildet, die
einer Austiefung Fc im Bereich der Basen der Zehen F ent
spricht. Entgegengesetzt zur Ausstülpung 10 ist die Untersei
te 19 der Polstersohle 1 mit einem Beugehilfsabschnitt 12
versehen, der so angeordnet ist, daß er eine Beugung der Pol
stersohle 1 bei einer Flexion (Plantarflexion) der Zehen F an
Interphalangealartikulationen J3 an oder nahe der Ausstülpung
10 gemäß Fig. 1(b) unterstützt. In Vorwärtsrichtung A1 von
der Ausstülpung 10 ist die Polstersohle 1 mit einer vertief
ten Fläche (Zehenaufnahmefläche) 13 ausgebildet, die die Ze
hen F trägt.
Gemäß der ersten Ausführungsform können sich durch die
Bildung der die Zehen F tragenden vertieften Fläche 13 die
Zehen F leicht im Schuh bewegen, und die Polstersohle 1 ist
in der vertieften Fläche 13 verdünnt, so daß die Schuhsohle
leicht den Boden erfassen kann. Ferner verhindert die sich
quer erstreckende Ausstülpung 10, daß der Fuß nach vorn
rutscht, und bildet eine Abstützung beim Agieren der Zehen F,
wodurch die Zehen F die Polstersohle 1 fest ergreifen können.
Da die Ausstülpung 10 auf der flexiblen Polstersohle 1
gebildet ist, kommt es am Fuß nicht zu einem Gefühl, hochge
drückt zu werden.
Durch die Bereitstellung des Beugehilfsabschnitts 12
können die Zehen F außerdem leicht Plantarflexionen (Beugun
gen) an der Ausstülpung 10 gemäß Fig. 1(b) mit dem Ergebnis
vollführen, daß die Zehen F den Boden über die Schuhsohle
fest ergreifen können und der so erfaßte Boden kräftig und
schnell nach hinten getreten werden kann.
In der zuvor beschriebenen Anordnung ist die Ausstülpung
10 entlang der Austiefung Fc der Zehen F so ausgebildet, daß
die Ausstülpung 10 in der Austiefung Fc der Zehen F aufgenom
men sein kann, damit die Fußsohle einen Längseingriff mit der
Oberseite 18 der Postersohle 1 herstellen kann. In diesem
Fall braucht die Ausstülpung 10 nicht sichtbar vorzustehen.
Zum Beispiel können gemäß Fig. 2(a) noch flexiblere Harz
schwämme bzw. -schaumstoffe als die Polstersohle 1 in Vor
wärtsrichtung A1 und Rückwärtsrichtung A2 von der Ausstülpung
10 in der Oberseite 18 der Polstersohle 1 eingebettet sein,
wodurch ein Eingriffsabschnitt 10A an einer der Ausstülpung
10 entsprechenden Stelle verbleibt. Dies bedeutet, daß eine
Zehenaufnahmefläche 13A vor dem Eingriffsabschnitt 10A in der
Oberseite 18 der Polstersohle 1 ausgebildet ist, wobei die
Fläche 13A dazu dient, daß die Zehen F tiefer als die übrigen
Flächen herabgedrückt werden können.
Normalerweise kann der Beugehilfsabschnitt 12 eine im
wesentlichen U-förmige Nut im Längsschnitt sein, wobei statt
dessen aber der der Nut entsprechende Abschnitt auch mit ei
nem extrem flexiblen Harzschaumstoff gemäß Fig. 2(a) gefüllt
sein kann.
In der Erfindung ist ein stark rückstoßendes Teil 14
vorzugsweise entlang der zur Ausstülpung 10 entgegengesetzten
Seite gemäß Fig. 2(a) angeordnet, wobei das Teil 14 eine grö
ßere Rückführkraft (d. h. eine Kraft zur Rückkehr in seine
Ausgangsform) oder eine höhere Elastizität als der Körperab
schnitt der Polstersohle 1 hat.
Infolge der die Polstersohle 1 in ihre Ausgangsform zu
rückführenden elastischen Eigenschaften unterstützt das stark
rückstoßende Teil 14 die Umkehrvorgänge zum schnellen Zurück
ziehen der Zehen F, die den Boden kräftig nach hinten getre
ten haben, wodurch es die Antriebskraft nach vorn erhöht.
Anhand von Fig. 3 bis 6(b) wird nunmehr eine zweite Aus
führungsform der Erfindung beschrieben.
Gemäß Fig. 4(b) weist die Schuhsohle eine laufsohlenähn
liche Aufsetzsohle 2 auf, deren Oberseite 28 an der Untersei
te 19 der zwischensohlenähnlichen Polstersohle 1 sicher befe
stigt ist. Die Polstersohle 1 dient zum Absorbieren eines
Stoßes, dem der Trägerfuß beim Aufsetzen ausgesetzt sein
kann, während die Aufsetzsohle 2 eine Aufsetzfläche 29 zum
Erfassen der Oberfläche eines Wegs hat. Zu beachten ist, daß
eine Deckbrandsohle 3 in Fig. 3 normalerweise die Oberseite
18 der Polstersohle 1 über eine nicht gezeigte Brandsohle
überdeckt.
Gemäß Fig. 3 ist die sich quer erstreckende Ausstülpung
10 auf der Oberseite 18 der Polstersohle 1 gebildet. Die Aus
stülpung 10 ist so positioniert und geformt, daß sie der Aus
tiefung Fc im Bereich der Basen der Zehen F gemäß Fig. 6(a)
entspricht. Insbesondere ist gemäß Fig. 3 die Ausstülpung 10
mit einer im wesentlichen umgekehrt V-förmigen Leistenlinie
10a ausgebildet, die in Vorwärtsrichtung am stärksten konvex
nahe der Fußmitte in Medial-Lateral-Richtung ist. Wie aus
Fig. 6(a) und 3 hervorgeht, hat die Ausstülpung 10 eine maxi
male Höhe in der Umgebung der Fußmitte in Medial-Lateral-
Richtung sowie allmählich abnehmende Höhen zur Medialseite 31
und Lateralseite 30 des Fußes. Die Oberseite 18 der Polster
sohle 1 von Fig. 3 hat von der Ausstülpung 10 leicht abfal
lende Höhen in Vorwärtsrichtung A1 und Rückwärtsrichtung A2.
In diesem Zusammenhang sind gemäß Fig. 6(b) Aufrollab
schnitte 10b an den Peripherien ausgebildet, z. B. an entge
gengesetzten Enden der Polstersohle 1. In Fig. 6(a) ist die
Austiefung Fc im Bereich der Basen der Zehen F mit strich
punktierten Linien schraffiert dargestellt.
Gemäß Fig. 4(a) und 4(b) ist die Rückseite der Polster
sohle 1 mit einer Kerbnut 12a versehen, die im Längsschnitt
im wesentlichen U-förmig ist, wobei sich die Kerbnut 12a et
was in Vorwärtsrichtung A1 von der Leistenlinie 10a der Aus
stülpung 10 und entlang der Leistenlinie 10a von der Medial
seite 31 zur Lateralseite 30 des Fußes erstreckt. Anderer
seits ist im Bereich der Kerbnut 12a, d. h. an einer der Lei
stenlinie 10a entsprechenden Stelle, die Aufsetzsohle 2 in
Längsrichtung in zwei Teile getrennt, die eine Trennut 12b
bilden.
In der Fußmitte in Medial-Lateral-Richtung, d. h. im Be
reich vom zweiten Zeh F2 zum dritten Zeh F3 in Fig. 6(a), ist
eine die tiefsten Punkte der Kerbnut 12a von Fig. 4(a) ver
bindende Tallinie 12c etwas in Vorwärtsrichtung A1 von der
Leistenlinie 10a positioniert, so daß die Kerbnut 12a und die
Trennut 12b zusammenwirkend den Beugehilfsabschnitt 12 bilden
können. Die Tallinie 12c fällt im wesentlichen mit einer Mit
tellinie zusammen, die die Mittelpunkte der Trennut 12b in
Längsrichtung verbindet. Die Mittellinie und die Tallinie 12c
haben die Form einer der Leistenlinie 10a angenäherten Kurve
und sind im wesentlichen umgekehrt V-förmig mit einer in Vor
wärtsrichtung am stärksten konvexen Form nahe der Fußmitte in
Medial-Lateral-Richtung gestaltet. Der Beugehilfsabschnitt 12
wirkt so, daß er ein leichtes Beugen der Polstersohle 1 an
einer von der Leistenlinie 10a der Ausstülpung 10 etwas in
Vorwärtsrichtung A1 liegenden Stelle gewährleistet.
Im folgenden wird eine nähere Beschreibung gegeben. Ge
mäß Fig. 1(a) und 1(b) vollführen die Zehen F Plantarflexio
nen (Beugungen) zum großen Teil an den Interphalangealartiku
lationen J3 in Vorwärtsrichtung A1 von der Austiefung Fc. Aus
diesem Grund ist der Beugehilfsabschnitt 12 gemäß der vorste
henden Beschreibung in Vorwärtsrichtung A1 von der Ausstül
pung 10 angeordnet, um ein gleichmäßiges Beugen der Zehen F
zu gewährleisten.
Obwohl eine Nut zur Unterstützung einer Dorsalflexion
(Beugung) des Fußes an den Articulationes metatarsophalangeae
(Metatarsophalangealgelenklinien) J4 von Fig. 11(a) bekannt
ist, unterscheidet sich der Beugehilfsabschnitt 12 von der
bekannten Nut darin, daß er eine Plantarflexion (Beugung) an
den Interphalangealartikulationen J3 anterior zu den Articu
lationes metatarsophalangeae J4 unterstützt.
In Fällen, in denen die Kerbnut 12a von Fig. 4(a) keine
ausgeprägten Tiefstpunkte hat, sollte die Mittellinie, die
die Mittelpunkte der Kerbnut 12a von Fig. 4(a) in Längsrich
tung verbindet, als Tallinie 12c betrachtet werden. Vorzugs
weise beträgt die Tiefe der Kerbnut 12a 2 mm bis 3 mm oder
mehr an ihren tiefsten Punkten.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist die die Zehen tragende
vertiefte Fläche 13 in der Polstersohle 1 in Vorwärtsrichtung
A1 von der Ausstülpung 10 ausgebildet. Diese vertiefte Fläche
13 dient dazu, daß die Zehen tiefer als die übrigen Fußab
schnitte herabgedrückt werden können, so daß die Zehen unter
festem Ergreifen des Bodens frei genutzt werden können.
Im übrigen ist die Deckbrandsohle 3 aus flexiblem EVA
(Ethylenvinylacetat) oder Vliesstoff ausgebildet und paßt
sich beim Tragen der Geometrie der vertieften Fläche 13 an,
um zunehmend eine dauerhafte Verformung zu zeigen.
Gemäß Fig. 4(a) und 4(b) ist entgegengesetzt zur Aus
stülpung 10 das stark rückstoßende Teil 14 über die Kerbnut
12a in der Unterseite 19 der Polstersohle 1 eingebettet. Das
stark rückstoßende Teil 14 ist zu einer Bahn oder einer dün
nen Platte dünn geformt und aus einem Material mit höherer
Elastizität als der Körperabschnitt der Polstersohle 1 gebil
det. Zum Beispiel ist der Körperabschnitt der Polstersohle 1
aus EVA oder einem anderen Harzschaumstoff hergestellt, wäh
rend das stark rückstoßende Teil 14 aus einem flexiblen
Nichtschaumstoffharz hergestellt ist, z. B. aus EVA, PU (Po
lyurethan) und Hytrel (eingetragene Marke).
Das stark rückstoßende Teil 14 ist in Draufsicht mit
Strichlinienschraffur in Fig. 4(a) und im Schnitt durch eine
fettgedruckte Vollinie in Fig. 4(b) dargestellt.
Normalerweise ist die Aufsetzsohle 2 aus einem Gummi
schaumstoff oder Nichtschaumstoff hergestellt.
Das stark rückstoßende Teil 14 in Form einer einzelnen
Bahn oder dünnen Platte ist mit mehreren Durchgangslöchern
14a versehen, so daß im Bereich der Kerbnut 12a das Teil 14
in mehrere Teile in Medial-Lateral-Richtung des Fußes ge
trennt ist. Durch eine solche Trennung des Teils 14 in mehre
re Teile können die rückstoßenden Eigenschaften in Vor
wärtsrichtung A1 gewahrt bleiben, während gleichzeitig Beu
gungen in den anderen Richtung erleichtert sind, z. B. in Me
dial-Lateral-Richtung.
In Fig. 7(a) bis 9 ist eine dritte Ausführungsform der
Erfindung gezeigt.
Gemäß Fig. 8 ist die Unterseite der Polstersohle 1 mit
einer ersten, zweiten, dritten und vierten Zwischenzehennut
51, 52, 53 und 54 versehen, die anterior zum Beugehilfsab
schnitt 12a positioniert sind und den Bereichen zwischen be
nachbarten Zehen F1, F2, F3, F4, F5 (Fig. 6(a)) entsprechen.
Die erste Zwischenzehennut 51 liegt an einer Stelle, die dem
Bereich zwischen dem großen Zeh F1 (erster Zeh) und dem zwei
ten Zeh F2 entspricht. Die vierte Zwischenzehennut 54 liegt
an einer Stelle, die dem Bereich zwischen dem kleinen Zeh F5
(fünfter Zeh) und dem vierten Zeh F4 entspricht.
Wie klar aus Fig. 7(a) und 7(b) hervorgeht, ist an einer
der Ausstülpung 10 entsprechenden Stelle die Aufsetzsohle 2
in Vorwärts-Rückwärts-Richtung A1-A2 in zwei Teile getrennt,
die mit einer dazwischen angeordneten Trennut 12b voneinander
beabstandet sind. Von den so längs getrennten Aufsetzsohlen
teilen hat die vordere Aufsetzsohle 2 anterior zum Beuge
hilfsabschnitt 12 fünf Zehenabschnitte 21, 22, 23, 24 und 25,
die den fünf Zehen F1 bis F5 (Fig. 6(a)) entsprechen, was
Fig. 9 zeigt. Die vordere Aufsetzsohle 2 ist mit einer ersten
bis vierten Zehentrennut 61, 62, 63 und 64 ausgebildet, die
entsprechend den Bereichen zwischen den benachbarten Zehen
F1, F2, F3, F4 und F5 positioniert und die in Medial-Lateral-
Richtung voneinander getrennt sind. Die erste Zehentrennut 61
liegt an einer Stelle, die dem Bereich zwischen dem großen
Zeh F1 (erster Zeh) und dem zweiten Zeh F2 entspricht. Die
vierte Trennut 64 ist an einer Stelle angeordnet, die dem Be
reich zwischen dem kleinen Zeh F5 (fünfter Zeh) und dem vier
ten Zeh F4 entspricht.
Durch eine solche Bereitstellung der Zwischenzehennuten
51 bis 54 und der Zehentrennuten 61 bis 64 können sich die
Zehen F1 bis F5 von Fig. 6(a) unabhängig voneinander bewegen.
Insbesondere können sich der große Zeh F1 und der kleine Zeh
F5 unabhängig von den anderen Zehen leicht bewegen, was das
Ergreifen der Wegoberfläche durch die Zehen weiter erleich
tert.
Gemäß Fig. 8 ist in Vorwärtsrichtung A1 von der Kerbnut
12a das stark rückstoßende Teil 14 so segmentiert, daß die
Segmente einzeln den Zehen F1 bis F5 entsprechen. Das stark
rückstoßende Teil 14 ist in Draufsicht mit einer Strichlini
enschraffur in Fig. 7(a) und im Schnitt mit einer fettge
druckten durchgezogenen Linie in Fig. 7(b) gezeigt.
Die anderen Merkmale der dritten Ausführungsform sind
mit denen der zweiten Ausführungsform identisch, weshalb die
gleichen oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszah
len bezeichnet sind und deren nähere Beschreibung entfällt.
Obwohl die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
zuvor anhand der Zeichnungen beschrieben wurden, wird der
Fachmann leicht verschiedene Änderungen und Abwandlungen von
dieser Beschreibung innerhalb des Schutzumfangs der beigefüg
ten Ansprüche erkennen, ohne vom Grundgedanken der Erfindung
abzuweichen.
Wenngleich die Ausführungsformen beispielhaft die Pol
stersohle 1 in Form der Zwischensohle vorsahen, ist die Er
findung auch auf eine Schuhsohle ohne Zwischensohle anwend
bar, d. h. auf eine Schuhsohle mit der Polstersohle 1, die
aus einem Material, z. B. Schaumgummi, mit hoher Abriebfe
stigkeit hergestellt ist.
Im übrigen war in den vorstehenden Ausführungsformen die
Ausstülpung 10 aus einem Polstermaterial hergestellt, wobei
statt dessen aber nur die obere Schicht der Ausstülpung 10
mit einem flexiblen Nichtschaumstoffharz überzogen sein kann,
um sich an ein zuvor hergestelltes Trägerfußmuster anzupas
sen. Vorteilhaft ist dabei, daß die Form der Ausstülpung 10
nicht im Lauf der Zeit verloren geht.
Obwohl in den vorgenannten Ausführungsformen die Nuten
12a und 12b in der Polstersohle 1 bzw. Aufsetzsohle 2 ange
ordnet waren, um den Beugehilfsabschnitt 12 zu bilden, kann
die Erfindung den Beugehilfsabschnitt 12 dadurch bilden, daß
eine Nut entweder in der Polstersohle 1 oder in der Aufsetz
sohle 2 vorgesehen ist.
Ferner können die längs getrennten Aufsetzsohlenteile 2,
2 verdünnt und miteinander im Bereich der Kerbnut 12a verbun
den sein, um so das stark rückstoßende Teil 14 zu bilden.
Obwohl in den vorstehenden Ausführungsformen der Beuge
hilfsabschnitt 12 etwas anterior zur Ausstülpung (Eingriffs
abschnitt) 10 positioniert war, reicht es für die Erfindung
aus, den Beugehilfsabschnitt 12 so auszubilden, daß er der
Ausstülpung (Eingriffsabschnitt) 10 entspricht.
Demzufolge sind solche Änderungen und Abwandlungen so zu
verstehen, daß sie in den Schutzumfang der Erfindung gemäß
der Festlegung durch die beigefügten Ansprüche fallen.
Claims (25)
1. Schuhsohle mit einer Polstersohle, die so angeordnet
ist, daß sie einen Stoß absorbiert, dem ein Trägerfuß
beim Aufsetzen ausgesetzt sein kann, wobei die Polster
sohle eine Oberseite und eine Unterseite hat, wobei die
Schuhsohle aufweist:
einen Eingriffsabschnitt (10, 10A), der auf der Obersei te der Polstersohle (1) so angeordnet ist, daß er sich quer entlang einer Austiefung (Fc) in der Umgebung der Zehenbasen erstreckt, wobei der Eingriffsabschnitt ge eignet ist, in die Austiefung (Fc) einzutreten, um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu ermögli chen;
eine Zehenaufnahmefläche (13, 13A), die auf der Obersei te der Polstersohle (1) anterior zum Eingriffsabschnitt (10, 10A) angeordnet ist, damit die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt werden können; und
einen Beugehilfsabschnitt (12), der in der Unterseite der Postersohle (1) so ausgebildet ist, daß er sich quer erstreckt und im wesentlichen dem Eingriffsabschnitt (10A) entspricht, zum Unterstützen einer Beugung der Polstersohle (1), die sich aus Flexionen der Zehen (F) in den Interphalangealartikulationen (J3) im wesentli chen an einer Stelle des Eingriffsabschnitts (10, 10A) ergibt.
einen Eingriffsabschnitt (10, 10A), der auf der Obersei te der Polstersohle (1) so angeordnet ist, daß er sich quer entlang einer Austiefung (Fc) in der Umgebung der Zehenbasen erstreckt, wobei der Eingriffsabschnitt ge eignet ist, in die Austiefung (Fc) einzutreten, um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu ermögli chen;
eine Zehenaufnahmefläche (13, 13A), die auf der Obersei te der Polstersohle (1) anterior zum Eingriffsabschnitt (10, 10A) angeordnet ist, damit die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt werden können; und
einen Beugehilfsabschnitt (12), der in der Unterseite der Postersohle (1) so ausgebildet ist, daß er sich quer erstreckt und im wesentlichen dem Eingriffsabschnitt (10A) entspricht, zum Unterstützen einer Beugung der Polstersohle (1), die sich aus Flexionen der Zehen (F) in den Interphalangealartikulationen (J3) im wesentli chen an einer Stelle des Eingriffsabschnitts (10, 10A) ergibt.
2. Schuhsohle nach Anspruch 1, wobei
die Zehenaufnahmefläche (13A) aus einem Material mit ei
nem kleineren Elastizitätsmodul als die Stellen posteri
or zum Eingriffsabschnitt (10A) auf der Oberseite der
Polstersohle (1) ausgebildet ist.
3. Schuhsohle nach Anspruch 1 oder 2, wobei
der Eingriffsabschnitt (10A) die Form einer sich quer erstreckenden Ausstülpung (10) hat, die so nach oben vorsteht, daß sie der Austiefung nahe den Zehenbasen entspricht, und wobei
die Zehenaufnahmefläche (13A) die Form einer vertieften Fläche (13) zum Tragen der Zehen darauf hat, wobei die vertiefte Fläche (13) anterior zur Ausstülpung (10) auf der Oberseite der Polstersohle (1) positioniert ist.
der Eingriffsabschnitt (10A) die Form einer sich quer erstreckenden Ausstülpung (10) hat, die so nach oben vorsteht, daß sie der Austiefung nahe den Zehenbasen entspricht, und wobei
die Zehenaufnahmefläche (13A) die Form einer vertieften Fläche (13) zum Tragen der Zehen darauf hat, wobei die vertiefte Fläche (13) anterior zur Ausstülpung (10) auf der Oberseite der Polstersohle (1) positioniert ist.
4. Schuhsohle nach Anspruch 3, wobei
die Ausstülpung zu einem im wesentlichen umgekehrten V
geformt ist, das sich entlang einer Kurve (10a) er
streckt, die in Vorwärtsrichtung (A1) nahe der Mitte in
Medial-Lateral-Richtung des Fußes am stärksten konvex
ist.
5. Schuhsohle nach Anspruch 4, wobei
die Ausstülpung (10) eine sich entlang der Kurve er
streckende Leistenlinie (10a) hat, wobei die Ausstülpung
(10) eine maximale Höhe nahe der Mitte in Medial-Late
ral-Richtung des Fußes entlang der Leistenlinie (10a)
hat und die Ausstülpung (10) Höhen hat, die sowohl zur
Medialseite (31) als auch zur Lateralseite (30) des Fu
ßes allmählich abnehmen.
6. Schuhsohle nach Anspruch 3, wobei
die Unterseite der Polstersohle (1) mit einer Kerbnut
(12a) ausgebildet ist, die im wesentlichen U-förmig im
Längsschnitt ist, wobei sich die Kerbnut (12a) entlang
der Ausstülpung (10) über den Fuß von der Medialseite
zur Lateralseite erstreckt und die im wesentlichen U-
förmige Kerbnut (12a) den Beugehilfsabschnitt (12) bil
det.
7. Schuhsohle nach Anspruch 6, wobei
die im wesentlichen U-förmige Kerbnut (12a) eine die
tiefsten Punkte der Nut verbindende Tallinie (12c) hat,
wobei die Tallinie (12c) etwas anterior zur Leistenlinie
(10a) der Ausstülpung (10) in der Fußmitte in Querrich
tung positioniert ist.
8. Schuhsohle nach Anspruch 7, wobei
die Tallinie (12c) und die Leistenlinie (10a) in einer
im wesentlichen parallelen Beziehung in der Fußmitte in
Querrichtung angeordnet sind.
9. Schuhsohle nach Anspruch 1, wobei
die Unterseite der Polstersohle (1) mit einer Zwischen
zehennut (51) ausgebildet ist, die anterior zum Beuge
hilfsabschnitt (12) und an einer Stelle positioniert
ist, die dem Bereich zwischen dem großen Zeh und dem
zweiten Zeh entspricht.
10. Schuhsohle nach Anspruch 1, wobei
die Unterseite der Polstersohle (1) mit einer Zwischen
zehennut (54) ausgebildet ist, die anterior zum Beuge
hilfsabschnitt (12) und an einer Stelle positioniert
ist, die dem Bereich zwischen dem kleinen Zeh und dem
vierten Zeh entspricht.
11. Schuhsohle nach Anspruch 1, wobei
die Unterseite der Polstersohle (1) mit Zwischenzehennu
ten (51, 52, 53, 54) ausgebildet ist, die anterior zum
Beugehilfsabschnitt (12) und an Stellen positioniert
sind, die den Bereichen zwischen den benachbarten Zehen
entsprechen.
12. Schuhsohle mit einer Aufsetzsohle, die eine Aufsetzflä
che und eine Oberseite hat, und einer auf der Oberseite
der Aufsetzsohle angeordneten Polstersohle zum Absorbie
ren eines Stoßes, dem ein Trägerfuß beim Aufsetzen aus
gesetzt sein kann, wobei die Polstersohle eine Oberseite
und eine Unterseite hat, wobei die Schuhsohle aufweist:
einen Eingriffsabschnitt (10, 10A), der auf der Obersei te der Polstersohle (1) so angeordnet ist, daß er sich quer entlang einer Austiefung (Fc) in der Umgebung der Zehenbasen erstreckt, wobei der Eingriffsabschnitt ge eignet ist, in die Austiefung (Fc) einzutreten, um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu ermögli chen;
eine Zehenaufnahmefläche (13, 13A), die auf der Obersei te der Polstersohle (1) anterior zum Eingriffsabschnitt (10, 10A) angeordnet ist, damit die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt werden können; und
einen Beugehilfsabschnitt (12), der in der Aufsetzfläche der Schuhsohle so ausgebildet ist, daß er sich quer er streckt und im wesentlichen dem Eingriffsabschnitt (10, 10A) entspricht, zum Unterstützen einer Beugung der Pol stersohle (1), die sich aus Flexionen der Zehen (F) in den Interphalangealartikulationen (J3) im wesentlichen an einer Stelle des Eingriffsabschnitts (10, 10A) er gibt.
einen Eingriffsabschnitt (10, 10A), der auf der Obersei te der Polstersohle (1) so angeordnet ist, daß er sich quer entlang einer Austiefung (Fc) in der Umgebung der Zehenbasen erstreckt, wobei der Eingriffsabschnitt ge eignet ist, in die Austiefung (Fc) einzutreten, um einen Eingriff der Fußsohle in Fußlängsrichtung zu ermögli chen;
eine Zehenaufnahmefläche (13, 13A), die auf der Obersei te der Polstersohle (1) anterior zum Eingriffsabschnitt (10, 10A) angeordnet ist, damit die Zehen tiefer als die übrigen Fußabschnitte herabgedrückt werden können; und
einen Beugehilfsabschnitt (12), der in der Aufsetzfläche der Schuhsohle so ausgebildet ist, daß er sich quer er streckt und im wesentlichen dem Eingriffsabschnitt (10, 10A) entspricht, zum Unterstützen einer Beugung der Pol stersohle (1), die sich aus Flexionen der Zehen (F) in den Interphalangealartikulationen (J3) im wesentlichen an einer Stelle des Eingriffsabschnitts (10, 10A) er gibt.
13. Schuhsohle nach Anspruch 12, wobei
die Zehenaufnahmefläche (13, 13A) aus einem Material mit
einem kleineren Elastizitätsmodul als die Stellen poste
rior zum Eingriffsabschnitt (10, 10A) auf der Oberseite
der Polstersohle (1) ausgebildet ist.
14. Schuhsohle nach Anspruch 12 oder 13, wobei
der Eingriffsabschnitt (10A) die Form einer sich quer erstreckenden Ausstülpung (10) hat, die so nach oben vorsteht, daß sie der Austiefung nahe den Zehenbasen entspricht, und wobei
die Zehenaufnahmefläche (13A) die Form einer vertieften Fläche (13) zum Tragen der Zehen darauf hat, wobei die vertiefte Fläche (13) anterior zur Ausstülpung (10) auf der Oberseite der Polstersohle (1) positioniert ist.
der Eingriffsabschnitt (10A) die Form einer sich quer erstreckenden Ausstülpung (10) hat, die so nach oben vorsteht, daß sie der Austiefung nahe den Zehenbasen entspricht, und wobei
die Zehenaufnahmefläche (13A) die Form einer vertieften Fläche (13) zum Tragen der Zehen darauf hat, wobei die vertiefte Fläche (13) anterior zur Ausstülpung (10) auf der Oberseite der Polstersohle (1) positioniert ist.
15. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei
die Ausstülpung (10) entlang einer Kurve (10a) ausgebil
det ist, die nahe der Mitte in Medial-Lateral-Richtung
des Fußes in Vorwärtsrichtung (A1) konvex ist.
16. Schuhsohle nach Anspruch 15, wobei
die Ausstülpung (10) eine sich entlang der Kurve (10a)
erstreckende Leistenlinie (10a) hat, wobei die Ausstül
pung (10) eine maximale Höhe nahe der Mitte in Medial-
Lateral-Richtung des Fußes entlang der Leistenlinie
(10a) hat und die Ausstülpung (10) Höhen hat, die sowohl
zur Medialseite (31) als auch zur Lateralseite (30) des
Fußes allmählich abnehmen.
17. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 12 bis 16, wobei
an einer der Ausstülpung (10) entsprechenden Stelle die
Aufsetzsohle (2) längs in zwei Teile getrennt ist, die
voneinander beabstandet sind, um eine Trennut (12b) zwi
schen ihnen zu bilden, wobei die Trennut (12b) minde
stens einen Teil des Beugehilfsabschnitts (12) bildet.
18. Schuhsohle nach Anspruch 17, wobei
die Unterseite der Polstersohle (1) mit einer Kerbnut
(12a) ausgebildet ist, die im wesentlichen U-förmig im
Längsschnitt ist, wobei sich die Kerbnut (12a) entlang
der Ausstülpung (10) über den Fuß von der Medialseite
zur Lateralseite erstreckt und die im wesentlichen U-
förmige Kerbnut (12a) den anderen Teil des Beugehilfsab
schnitts (12) bildet.
19. Schuhsohle nach Anspruch 17 oder 18, wobei
die Trennut (12b) eine Nutmittellinie (12c) hat, wobei
die Nutmittellinie (12c) etwas anterior zur Leistenlinie
(10a) der Ausstülpung (10) in der Fußmitte in Querrich
tung positioniert ist.
20. Schuhsohle nach Anspruch 19, wobei
die Nutmittellinie (12c) und die Leistenlinie (10a) in
einer im wesentlichen parallelen Beziehung in der Fuß
mitte in Querrichtung angeordnet sind.
21. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 12 bis 20, wobei
die Schuhsohle ein Rückstoßteil (14) aufweist, das an
der Unterseite der Polstersohle (1) so sicher befestigt
ist, daß es sich vom Beugehilfsabschnitt (12) nach vorn
und nach hinten erstreckt, wobei das Rückstoßteil (14)
aus einem bahnartigen oder dünnen plattenartigen Materi
al mit einer größeren Rückführkraft als die Polstersohle
(1) ausgebildet ist.
22. Schuhsohle nach Anspruch 21, wobei
an der Stelle, wo der Beugehilfsabschnitt ausgebildet
ist, das Rückstoßteil (14) in mehrere Teile in Fußquer
richtung getrennt ist.
23. Schuhsohle nach Anspruch 17, wobei
von den längs getrennten Aufsetzsohlenteilen (2) ein
vorderes Aufsetzsohlenteil (2) anterior zum Beugehilfs
abschnitt (12) den Zehen entsprechende Abschnitte hat,
wobei einer der entsprechenden Abschnitte vom benachbar
ten an einer Stelle quer beabstandet ist, die dem Be
reich zwischen dem großen Zeh und dem zweiten Zeh ent
spricht.
24. Schuhsohle nach Anspruch 17, wobei
von den längs getrennten Aufsetzsohlenteilen (2) ein
vorderes Aufsetzsohlenteil (2) anterior zum Beugehilfs
abschnitt (12) den Zehen entsprechende Abschnitte hat,
wobei einer der entsprechenden Abschnitte vom benachbar
ten an einer Stelle quer beabstandet ist, die dem Be
reich zwischen dem kleinen Zeh und dem vierten Zeh ent
spricht.
25. Schuhsohle nach Anspruch 17, wobei
von den längs getrennten Aufsetzsohlenteilen (2) ein
vorderes Aufsetzsohlenteil (2) anterior zum Beugehilfs
abschnitt (12) den fünf Zehen entsprechende fünf Zehen
abschnitte (21, 22, 23, 24, 25) hat, wobei die Zehenab
schnitte (21, 22, 23, 24, 25) voneinander an Stellen
quer beabstandet sind, die den Bereichen zwischen den
benachbarten Zehen entsprechen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP19322699 | 1999-07-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10032508A1 true DE10032508A1 (de) | 2001-03-01 |
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ID=16304428
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000132508 Withdrawn DE10032508A1 (de) | 1999-07-07 | 2000-07-05 | Schuhsohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10032508A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3205225A1 (de) | 2016-02-15 | 2017-08-16 | Schelchen GmbH | Anatomisch geformte rohling und fussbettung |
-
2000
- 2000-07-05 DE DE2000132508 patent/DE10032508A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3205225A1 (de) | 2016-02-15 | 2017-08-16 | Schelchen GmbH | Anatomisch geformte rohling und fussbettung |
| DE102016102571A1 (de) | 2016-02-15 | 2017-08-17 | Schelchen Gmbh | Anatomisch geformte Rohling und Fußbettung |
| DE102016102571B4 (de) | 2016-02-15 | 2018-05-30 | Schelchen Gmbh | Anatomisch geformte Rohling und Fußbettung |
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