DE10033155C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von aus Einzelteilen zusammengeleimten Holzbauteilen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von aus Einzelteilen zusammengeleimten HolzbauteilenInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung (1) zum Herstellen von aus Einzelteilen (4) zusammengeleimten Holzbauteilen weist eine Fräseinrichtung zum Keilverzinken der Enden (2) brett- oder balkenförmiger Holzeinzelteile (4) und eine Beleimeinrichtung zum Auftragen von Leim auf die Keilverzinkungen auf. Mittels einer Zuführeinrichtung (6) sind die Holzeinzelteile (4) einer Presse (10) zuführbar, mittels der sie durch Verpressen ihrer keilverzinkten Enden (2) zu einem durchgehenden Holzstrang (3) miteinander verbindbar sind. Mittels einer Transportvorschubeinrichtung (14) ist der Holzstrang (3) zu einer Ablängeinrichtung (20) weitertransportierbar, mittels der die herzustellenden Holzbauteile (4) in der gewünschten Länge von dem Holzstrang (3) abtrennbar sind. Die Ablängeinrichtung (20) ist entlang des Holzstranges (3) verschiebbar gelagert und mittels einer Positioniereinrichtung positionierbar. Diese ist mit einer Steuereinrichtung (13) verbunden, die an einem Weggeber (22) zur Messung der Transportwegstrecke des Holzstranges (3) und an einem Positionssensor (11) zur Erfassung der Position des in Transportrichtung hinteren Endes des Holzstrages (3) angeschlossen ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff von
Anspruch 1 und eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 4.
Eine derartige Vorrichtung und ein derartiges Verfahren sind aus
DE-GM 17 84 431 bekannt. Dabei werden plattenförmige Holzeinzelteile
mittels einer intermittierenden Einzugsvorrichtung zunächst einer
Leimabgabevorrichtung und und danach einer Fugenverleimpresse
zugeführt. Beim Durchlaufen der Fugenverleimpresse werden die
Holzeinzelteile mit dem Holzstrang verbunden. Beim Vorschub des
Holzstrangs trifft dieser mit seinem vorderen Ende auf einen Anschlag
auf, der mit einem beweglichen Wagen verbunden ist, auf dem die
Ablängvorrichtung angeordnet ist. Durch das Auftreffen des
Holzstrangs auf den Anschlag wird der die Ablängvorrichtung tragende
Wagen in Vorschubrichtung bewegt und der Ablängvorgang ausgelöst.
Nach Beendigung des Ablängvorgangs wird der Wagen in seine
Ausgangsstellung zurückbewegt und nach erneutem Auftreffen des
Holzstrangs auf den Anschlag wiederholt sich das Arbeitsspiel. Zum
Einstellen unterschiedlicher Längen der herzustellenden Holzbauteile
ist der Anschlag in Vorschubrichtung des Holzstrangs verstellbar
mit dem Wagen verbunden und in unterschiedlichen Abständen zu der
Ablängvorrichtung an dem Wagen festlegbar. Das Verfahren und die
Vorrichtung ermöglichen jedoch nur eine vergleichsweise geringe
Vorschubgeschwindigkeit des Holzstrangs und weisen somit eine
entsprechend geringe Produktivität auf. Die Vorrichtung hat außerdem
den Nachteil, daß der Anschlag um die Länge des längsten herzu
stellenden Holzbauteils von der Ablängvorrichtung bzw. der
Ablängstelle entfernt angeordnet ist, wodurch zum Herstellen von
langen Holzbauteilen ein entsprechend langer Wagen erforderlich
ist.
Aus der Praxis kennt man auch bereits eine Vorrichtung zum
Herstellen von Holzbauteilen, bei der brett- oder balkenförmige
Holzeinzelteile einer Fräseinrichtung zugeführt werden, mittels
der die Holzeinzelteile jeweils an ihren stirnseitigen Schmalenden
mit einer Keilverzinkung versehen werden. Die der Fräsvorrichtung
zugeführten Holzeinzelteile weisen unterschiedliche Längen auf,
was sich einerseits dadurch ergibt, daß die Holzeinzelteile aus
unterschiedlich langen Baumstämmen zugeschnitten werden. Andererseits
können die Baumstämme aber auch Fehlstellen in ihrem Holz aufweisen,
die vor dem Zuführen der Holzteile zu der Fräsvorrichtung aus den
Holzteilen herausgesägt werden müssen, wobei die Holzteile dann
gegebenenfalls in mehrere unterschiedlich lange Holzeinzelteile
zerlegt werden.
Nachdem zumindest zwei Holzeinzelteile mit Keilverzinkungen
versehen wurden, wird auf die keilverzinkten Enden der Holzein
zelteile Leim aufgetragen und danach werden die Holzeinzelteile
einer Presse zugeführt, wo sie mit ihren Keilverzinkungen einander
zugewandt aneinandergefügt und zur Bildung eines Holzstranges
aneinandergepreßt werden. Die als Taktpresse ausgebildete Presse
weist zum diskontinuierlichen Verpressen der Holzeinzelteile zwei
Preßschuhpaare mit jeweils zwei aufeinander zu- und voneinander
wegbewegbaren Preßschuhen auf. Zwischen jedem dieser Preßschuhpaare
ist jeweils eines der miteinander zu verbindenden Holzeinzelteile
einspannbar. Zum Verpressen der Enden der eingespannten Holzein
zelteile in Längsrichtung der Holzeinzelteile sind die Preßschuhpaare
in ihrem Abstand zueinander verstellbar. Nachdem die Holzeinzelteile
miteinander verpreßt wurden, werden die Preßschuhpaare geöffnet
und der Holzstrang wird mittels einer Transportvorschubeinrichtung
in Zuführrichtung der Holzeinzelteile weitertransportiert.
Vor, während oder nach dem Verpressen der beiden Holzeinzelteile
zu dem Holzstrang wird wenigstens ein weiteres brett- oder
balkenförmiges Holzeinzelteil mittels der Fräseinrichtung an seinen
stirnseitigen Enden mit Keilverzinkungen versehen und beleimt. Der
Preßstelle der Presse ist ein Positionssensor zur Erfassung der
Position des in Transportrichtung hinteren Endes des Holzstranges
vorgeschaltet. Sobald das hintere Ende des Holzstranges diesen
Positionssensor passiert hat, wird das Holzeinzelteil der Presse
zugeführt. Dort wird es mit einem seiner keilverzinkten Enden mit
dem mit einer dazu passenden Keilverzinkung versehenen hinteren
Ende des Holzstranges verpreßt. Danach wird der Holzstrang zusammen
mit dem daran angefügten Holzeinzelteil weitertransportiert, bis
das hintere Ende des durch das angefügte Holzeinzelteil verlängerten
Holzstranges an der Presstelle der Presse positioniert ist. Die
vorstehend beschriebenen Schritte werden dann bedarfsweise
wiederholt, so daß sich insgesamt ein durchgehender Holzstrang
ergibt, der aus mehreren Holzeinzelteilen zusammengeleimt ist.
Der Presse ist in Transportrichtung des Holzstranges eine
Ablängeinrichtung nachgeschaltet, die an einer Ablängstelle ein
Ablängwerkzeug aufweist. Die Transportwegstrecke, um die der
Holzstrang weitertransportiert wird, wird mittels eines Weggebers
gemessen. Sobald der Holzstrang um die Länge des jeweils herzustel
lenden Holzbauteiles über die Ablängstelle der Ablängeinrichtung
in Transportrichtung weitertransportiert ist, wird die Transportvor
schubeinrichtung des Holzstranges angehalten und danach wird das
herzustellende Holzbauteil mittels der Ablängeinrichtung von dem
Holzstrang abgetrennt. Dann wird das Holzeinzelteil zur weiteren
Verarbeitung abtransportiert. Die vorstehend beschriebenen
Schritte werden dann bedarfsweise zum Herstellen weiterer
Holzbauteile wiederholt.
Die Vorrichtung hat den Nachteil, daß der Transportvorschub des
Holzstranges sowohl während des Verpressens eines Holzeinzelteiles
mit dem Holzstrang als auch während des Ablängen eines Holzbauteiles
von dem Holzstrang jeweils angehalten werden muß. Somit ergibt sich
ein diskontinuierlicher Arbeitsablauf, bei dem vergleichsweise große
Stillstandszeiten auftreten. Die Produktivität der Vorrichtung ist
deshalb nur gering.
Man kennt auch bereits eine Vorrichtung, bei welcher der zum
Keilverzinken der stirnseitigen Enden der zu dem Holzbauteil zu
verleimenden brett- oder balkenförmigen Holzeinzelteile vorgesehenen
Fräseinrichtung eine Durchlaufpresse nachgeschaltet ist. Diese
weist an ihrem der Fräseinrichtung zugewandten Endbereich zwei über
Umlenkelemente umlaufende Förderketten auf, zwischen denen das mit
dem Holzstrang zu verpressende Holzeinzelteil eingespannt ist. Die
Förderketten sind dazu mit ihrer Haupterstreckungsrichtung etwa
parallel zur Zuführrichtung der Holzeinzelteile angeordnet und
greifen in Gebrauchsstellung längsseitig beidseits an einem mit
dem hinteren Ende des Holzstranges zu verpressenden Holzeinzelteil
an. Dabei wird das Holzeinzelteil durch die Umlaufbewegung der in
entgegengesetzten Richtungen umlaufenden Förderketten in Vor
schubrichtung weitertransportiert, bis es an dem hinteren Ende des
Holzstranges zur Anlage kommt. Den Förderketten sind in Vor
schubrichtung zwei Preßschuhe nachgeschaltet, zwischen denen der
Holzstrang an seinem in Transportrichtung hinteren Endbereich
eingespannt ist. Die Vorschubkraft, welche die umlaufenden
Förderketten auf das mit dem Holzstrang zu verpressende Holzeinzelteil
ausüben, ist so auf die Klemmkraft der Preßschuhe abgestimmt,
daß das an dem hinteren Ende des Holzstranges anliegende, von den
Förderketten angetriebene Holzeinzelteil den Holzstrang in
Vorschubrichtung zwischen den Preßschuhen hindurchschiebt. Dabei
wird das Holzeinzelteil mit dem Holzstrang verpresst, wobei dieser
gleichzeitig in Zuführrichtung der Holzeinzelteile weitertrans
portiert wird. In entsprechender Weise werden dann gegebenenfalls
weitere Holzeinzelteile mit dem Holzstrang verbunden, so daß sich
eine kontinuierliche Vorschubbewegung des Holzstranges ergibt.
Der Durchlaufpresse ist in Transportrichtung des Holzstranges eine
Ablängeinrichtung nachgeschaltet, deren Ablängwerkzeug auf einem
in Transportrichtung des Holzstranges verfahrbaren Schlitten
angeordnet ist. In Ruhestellung ist der Schlitten ortsfest benachbart
zu der Durchlaufpresse angeordnet. Die Transportwegstrecke, um die
der Holzstrang weitertransportiert wird, wird mittels eines Weggebers
gemessen. Sobald der Abstand zwischen dem vorderen Ende des
Holzstranges und dem Ablängwerkzeug der Länge des herzustellenden
Holzbauteiles abzüglich einer für das Beschleunigen des Schlittens
auf die Transportgeschwindigkeit des Holzstranges benötigten
Wegstrecke entspricht, wird der Schlitten der Ablängeinrichtung
in Transportrichtung bis zum Erreichen der Transportgeschwindigkeit
des Holzstranges mittels eines Hilfsantriebs beschleunigt. Dann
wird das herzustellende Holzeinzelteil in der gewünschten Länge
von dem Holzstrang abgetrennt, wobei sich der Schlitten mit der
Geschwindigkeit des Holzstranges mit diesem mitbewegt. Danach wird
der Schlitten abgebremst und in die Grundstellung zurückbewegt.
Die vorstehend beschriebenen Schritte werden dann bedarfsweise zum
Herstellen weiterer Holzbauteile wiederholt.
Die Vorrichtung ermöglicht zwar einen kontinuierlichen Arbeitsablauf
und somit eine hohe Produktivität, ist jedoch verhältnismäßig
aufwendig und teuer. Außerdem benötigt die Durchlaufpresse im
Vergleich zu einer Taktpresse mehr Platz. Ungünstig ist außerdem,
daß der verfahrbare Schlitten der Ablängeinrichtung nach jedem
Ablängvorgang in die Grundstellung zurück bewegt werden muß, was
aufgrund der kurzen, für die Positionierung des Schlittens zur
Verfügung stehenden Zeit relativ große Positioniergeschwindigkeiten
des Schlittens erfordert, die Ungenauigkeiten bei der Positionierung
des Schlittens und somit Längentoleranzen der Holzbauteile zur
Folge haben können.
Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs genannten
Art anzugeben, das eine hohe Produktivität bei der Herstellung der
Holzbauteile ermöglicht. Außerdem besteht die Aufgabe, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen
einfachen und kostengünstigen Aufbau aufweist, aber dennoch eine
hohe Produktivität ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bezüglich des Verfahrens mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Somit kann die zum Verpressen der
Holzeinzelteile mit dem Holzstrang benötigte Zeit auch dazu benutzt
werden, um gleichzeitig ein Holzbauteil von dem Holzstrang
abzutrennen. In vorteilhafter Weise können dadurch die Stillstands
zeiten des Holzstranges auf ein Mindestmaß reduziert werden, was
eine entsprechend hohe Produktivität des Verfahrens ermöglicht.
Aus DE 31 52 554 und DE 26 20 779 A1 sind zwar bereits Steuerungen
bekannt, die eine Positionserfassungseinrichtung mit Sensoren zur
Lageerkennung von Holzeinzelteilen aufweisen. Aus diesen Druck
schriften ist jedoch nicht entnehmbar, eine Ablängeinrichtung so
an einem Holzstrang zu positionieren, daß beim Stillstand des
Holzstrangs gleichzeitig der Preßvorgang und der Ablängvorgang
durchgeführt werden können.
Vorteilhaft ist, wenn die Ablängeinrichtung während des Weitertrans
ports des Holzstrangs an der ermittelten Ablängsstelle positioniert
wird. Die Positioniergeschwindigkeit der Ablängeinrichtung kann
dabei beispielsweise anhand eines vorbekannten Geschwindigkeits
profils des Holzstranges bestimmt werden, so daß die Ablängeinrichtung
noch während der Holzstrang in Vorschubrichtung weitertrans
portiert wird, von ihrer jeweiligen Position zur Ablängstelle bewegt
werden kann. Dadurch kann nahezu die gesamte zum Verpressen eines
Holzeinzelteils mit dem Holzstrang benötigte Zeitdauer für den
eigentlichen Ablängvorgang genutzt werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß die mit dem Holzstrang zu verbindenden Holzeinzelteile jeweils
vor dem Positionieren des hinteren Endes des Holzstranges an der
Preßstelle mit ihrem mit dem Holzstrang zu verleimenden Ende gegen
den Holzstrang positioniert und danach zusammen mit dem Holzstrang
in Vorschubrichtung zur Preßstelle weitertransportiert wird. Dadurch
kann die für das Positionieren des mit dem Holzstrang zu verbindendes
Holzeinzelteiles erforderliche Stillstandszeit des Holzstranges
entsprechend kurz gehalten werden, was eine noch größere
mittlere Transportgeschwindigkeit des Holzstranges und somit eine
hohe Produktivität des Verfahrens ermöglicht.
Bezüglich der Vorrichtung wird die vorstehend genannte Aufgabe mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Mittels der Steuereinrichtung
kann das aus der Transportwegstrecke des Holzstranges, der Position
des hinteren Endes des Holzstranges beim Verpressen, dem Abstand
dieses hinteren Endes von der Preßstelle und der Länge des von dem
Holzstrang abzutrennenden Holzbauteils die Position der Ablängstelle
relativ zu der Preßstelle ermitteln
und die Ablängeinrichtung mit ihrem Ablängwerkzeug an dieser
Ablängstelle positioniert werden. Somit können die Holzbauteile
während des Verpressens der keilverzinkten Enden der Holzeinzelteile
mit dem Holzstrang vom Holzstrang abgetrennt werden, was eine hohe
Produktivität der Vorrichtung ermöglicht. Die zum taktweisen
Verpressen der Holzeinzelteile ausgebildete Presse ermöglicht eine
einfach aufgebaute, kostengünstig herstellbare Vorrichtung. Mittels
der Taktpresse können die Holzeinzelteile schonend mit dem Holzstrang
verpresst werden, wobei eine Schädigung der Holzfasern vermieden
wird. Die mit der Vorrichtung hergestellten Holzbauteile weisen
deshalb eine hohe Festigkeit auf und können somit auch als tragende
Konstruktionsteile verwendet werden.
Besonders vorteilhaft ist, wenn der Verschiebeweg der Positionierein
richtung größer oder gleich der Länge eines längstens zu dem
Holzbauteil zu verleimenden Holzeinzelteiles ist. Dadurch kann
unabhängig von der Länge des jeweils von dem Holzstrang ab
zutrennenden Holzbauteiles der Ablängvorgang jeweils während des
Verpressens eines Holzeinzelteiles mit dem Holzstrang erfolgen.
Vorteilhaft ist, wenn die Steuereinrichtung zum Positionieren der
Ablängeinrichtung während des Weitertransportierens des Holzstranges
mit der Transportvorschubeinrichtung verbunden ist. Die Positionier
geschwindigkeit der Ablängeinrichtung kann dann beispielsweise
mittels eines einem Lageregelkreis unterlagerten Geschwindigkeits
regelkreis eingestellt werden, wodurch die Ablängeinrichtung noch
während der Holzstrang in Vorrichtung weitertransportiert wird,
von ihrer jeweiligen Position auf die Ablängstelle zubewegt werden
kann. Dadurch kann nahezu die gesamte zum Verpressen eines
Holzeinzelteiles mit dem Holzstrang benötigte Zeitdauer für den
eigentlichen Ablängvorgang genutzt werden.
Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist die Presse
eine zum gleichzeitigen Verpressen mehrerer Holzeinzelteile mit
dem Holzstrang ausgebildete Strangpresse. Es können dann mehr als
zwei Holzeinzelteile gelichzeitig verpreßt werden, wodurch sich
die Stillstandszeiten des Holzstranges zusätzlich reduzieren.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Presse wenigstens zwei Preßschuhpaare aufweist, deren
Preßschuhe jeweils quer zur Transportrichtung des Holzstranges in
ihrem Abstand zueinander veränderbar sind, daß die Preßschuhpaare
in Transportrichtung des Holzstranges relativ zueinander bewegbar
sind, und daß zwischen den Preßschuhpaaren ein quer zur Transport
richtung des Holzstranges relativ zu dem Holzstrang bewegbares
Fräs- und Beleimaggregat zum Keilverzinken und Beleimen der
stirnseitigen Enden der Holzeinzelteile angeordnet ist. Die Presse
und das Fräs- und Beleimaggregat bilden dann eine Kompaktkeilzinken
anlage.
Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist der
Positionssensor zur Erfassung der Position des in Transportrichtung
hinteren Endes des Holzstranges ein optischer Sensor, insbesondere
ein Lichttaster, und/oder ein kapazitiver Sensor. Das hintere Ende
des Holzstranges kann dann berührungslos detektiert werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstellung eine
Vorrichtung zum Herstellen von aus Einzelteilen zusammengeleimten
Holzbeuteilen.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum Herstellen von
aus Einzelteilen zusammengeleimten Holzbauteilen weist eine
Fräseinrichtung zum Keilverzinken der stirnseitigen Enden 2 zu einem
Holzstrang 3 zu verleimender brett- oder balkenförmiger Holzein
zelteile 4 auf. Die Holzeinzelteile 4 sind in bekannter Weise aus
Baumstämmen zugeschnitten, wobei gegebenenfalls fehlerhafte
Abschnitte in dem Holz mit vor dem Fräsen der Keilverzinkungen
mittels einer Kappsäge entfernt werden. Die Vorrichtung 1 hat
außerdem eine Beleimeinrichtung, mittels der die keilverzinkten
Enden 2 der Holzeinzelteile 4 Leim aufgetragen wird. Die Säge zum
Heraustrennen der fehlerhaften Holzstellen, die Fräseinrichtung
und die Beleimeinrichtung sind der Übersicht halber in der
Zeichnung nicht dargestellt.
Die jeweils an ihren Enden 2 keilverzinkten und beleimten
Holzeinzelteile 4 werden mittels einer Beschickungseinrichtung 5
an dem Aufnahmeende einer Einfädel- und Zuführeinrichtung 6
positioniert. Die Beschickungseinrichtung 5 hat eine Auflage 7 für
die Holzeinzelteile 4, die mit in der Zeichnung nicht dargestellten
Transportrollen versehen ist, auf denen die Holzeinzelteile 4 in
Gebrauchsstellung in der durch den Pfeil Pf1 markierten Vor
schubrichtung verschiebbar aufliegen. Außerdem weist die Be
schickungseinrichtung 5 eine motorisch antreibbare Eintaktrolle
8 auf, deren Rotationsachse etwa rechtwinklig zur Vorschubrichtung
Pf1 angeordnet ist. Die Eintaktrolle 8 greift in Gebrauchsstellung
an der Oberseite des jeweils an dem Aufnahmeende der Zuführein
richtung 6 zu positionierenden Holzeinzelteiles 4 an und
verschiebt dieses auf den Transportrollen in Richtung auf das
Aufnahmeende der Zuführeinrichtung 6.
Die Zuführeinrichtung 6 weist mit Transportrollen versehene
Auflagestellen für die Holzeinzelteile 4 auf, welche die Auflage
7 der Beschickungseinrichtung 5 in Vorschubrichtung Pf1 fortsetzen.
Seitlich beidseits neben den Auflagestellen ist jeweils ein
umlaufendes Förderkettenband 9 vorgesehen, das sich im wesentlichen
parallel zur Längsachse des Holzstrangs 3 erstreckt und über
Umlaufräder oder dergleichen Umlaufelemente geführt ist. Diese
sind jeweils am Aufnahmeende und am Abgabeende der Zuführeinrichtung
6 angeordnet. Die Förderkettenbänder 9 bilden mit ihren einander
zugewandten Längsseiten Seitenführungen, welche die zuzuführenden
Holzeinzelteile 4 zwischen sich einschließen und mit Ihrer
Längsmittelachse in gerader Verlängerung zur Längsmittelachse
des Holzstrangs 3 ausrichten. Die Förderkettenbänder 9 sind motorisch
in Umlaufrichtung angetrieben und bewegen die zwischen ihnen
befindlichen Holzeinzelteile 4 in Vorschubrichtung Pf1 von dem
der Beschickungseinrichtung 5 zugewandten Aufnahmeende zu dem
benachbart zu einer Presse 10 befindlichen Abgabeende der
Zuführeinrichtung 6. Dabei werden die Holzeinzelteile 4 zu dem
Holzstrang 3 fluchtend ausgerichtet.
An der Zuführeinrichtung 6 ist ein Positionssensor zur Erfassung
der Position des in Transportrichtung hinteren Endes 12 des
Holzstranges 3 vorgesehen. Der Positionssensor 11 ist ausgehend
von der Preßstelle 12 der Presse 10 entgegen der Vorschubrichtung
Pf1 in einem definierten Abstand X zur Presstelle 12 angeordnet.
Der Positionssensor 11 ist mit einem Meßeingang einer Steuerein
richtung 13 verbunden, die einen Steuerausgang hat, der zum Ein-
und Ausschalten der Eintaktrolle 8 mit dieser verbunden ist. Sobald
das in Transportrichtung hintere Ende 12 des Holzstranges 13 den
Positionssensor 11 erreicht hat und auf der Auflage 7 ein
zuzuführendes Holzeinzelteil 4 bereit liegt, wird die an dem
Holzeinzelteil 4 angreifende Eintaktrolle zugeschaltet, wodurch
das Holzeinzelteil 4 zu der Beschickungseinrichtung 5 vortrans
portiert wird. Dabei ist die Transportgeschwindigkeit des
Holzeinzelteiles 4 so auf die Vorschubgeschwindigkeit des Holzstrangs
3 abgestimmt, daß das Holzeinzelteil 4 mit seinem dem Holzstrang
3 zugewandten Ende 2 zwischen den Förderkettenbändern 9 an dem
keilverzinkten hinteren Ende des Holzstranges 3 zur Anlage kommt.
Die Keilverzinkungen des Holzeinzelteils 4 und des hinteren Endes
des Holzstranges 3 sind so aufeinander abgestimmt, daß das
Holzeinzelteil 4 in Verbindungsstellung mit dem Holzstrang 3
fluchtet.
Für den Weitertransport des Holzstranges 3 in Vorschubrichtung Pf1
ist eine Transportvorschubeinrichtung 14 vorgesehen, die mehrere
den Holzstrang 3 unterstützende Transportrollen 15 aufweist, von
denen in der Zeichnung nur einige dargestellt sind. Zum Antreiben
zumindest eines Teils dieser Transportrollen 15 ist eine
Antriebseinrichtung vorgesehen, die zur Steuerung der Transportvor
schubbewegung des Holzstranges 3 mit der Steuereinrichtung 13
verbunden ist. An der Steuereinrichtung 13 ist außerdem ein Sensor
16 zur Teileverfolgung der Holzeinzelteile 4 angeschlossen, der
im Transportweg des Holzstrangs 3 der Preßstelle 12 der Presse 10
vorgeschaltet ist. Entsprechend dem Meßsignal dieses Sensors 16
werden der Holzstrang 3 und das an diesem fluchtend anliegende
Holzeinzelteil 4 solange in Vorschubrichtung Pf1 weiterbewegt, bis
die miteinander zu verpressenden Enden des Holzstranges 3 und des
Holzeinzelteiles 4 an der Preßstelle 12 positioniert sind. Dann
werden sowohl das Holzeinzelteil 4 als auch der hintere Endbereich
des Holzstranges 3 jeweils zwischen zwei an der als Taktpresse
ausgebildeten Presse 10 vorgesehenen Preßschuhen 17, 18 eingespannt.
Danach werden die beiden Preßschuhpaare etwas aufeinander zu
bewegt, um die eingespannten Enden des Holzeinzelteiles 4 und
des Holzstranges 3 mit einem definierten Anpreßdruck aneinander
zu pressen. Danach werden die Preßschuhe 17, 18 geöffnet und in
eine Grundstellung zurückbewegt. Anschließend wird der Holzstrang
3 in Vorschubrichtung Pf1 weiterbewegt. Bedarfsweise werden in
entsprechender Weise werden nacheinander weitere Holzeinzelteile
4 mit dem Holzstrang 3 verbunden, so daß sich insgesamt ein
durchgehender Holzstrang 3 ergibt.
Der Presse 10 ist in Vorschubrichtung Pf1 eine Ablängeinrichtung
20 nachgeschaltet, die ein Ablängwerkzeug 19 aufweist, das zum
Beispiel ein Sägewerkzeug sein kann. Das Ablängwerkzeug 19 ist
entlang des Holzstrangs 3 verschiebbar gelagert und mittels einer
Positioniereinrichtung an unterschiedlichen, in Vorschubrichtung
Pf1 zueinander versetzten Ablängstellen 21 innerhalb eines in
der Zeichnung mit Y bezeichneten Positionierbereichs positionierbar.
Die Transportwegstrecke, um die der Holzstrang weitertrans
portiert wird, wird mittels eines Weggebers 22 gemessen. Der Weggeber
22 kann beispielsweise ein Meßrad aufweisen, das während des
Transportvorschubs an dem Holzstrang 3 abrollt. Bei dem in der
Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Weggeber 22 in den
Transportweg zwischen der Preßstelle 12 der Presse 10 und dem
Positionierbereich Y der Ablängeinrichtung 20 angeordnet.
Das Abtrennen der Holzbauteile 3 erfolgt jeweils während des
Verpressens eines Holzeinzelteiles 4 mit dem hinteren Ende des
Holzstranges 3. Dadurch können die zum Verpressen erforderlichen
Stillstandszeiten des Holzstranges 3 zum Ablängen der Holzbauteile
von dem Holzstrang 3 genutzt werden. Um dies zu ermöglichen,
wird mittels der Steuereinrichtung 13 die Position der Ablängstelle
21, an der das Holzbauteil von dem Holzstrang abgetrennt werden
soll, aus der mit dem Weggeber 22 gemessenen Transportwegstrecke
Z des Holzstranges 3, dem Abstand X, der das hintere Ende des
Holzstranges beim Verpressen des Holzeinzelteiles 4 mit dem
Holzstrang 3 aufweist, und der Soll-Länge L des von dem Holzstrang
abzutrennenden Holzbauteiles die Position A der Ablängstelle 21
wie folgt ermittelt:
A = Z + X - L.
Sobald das hintere Ende des Holzstranges 3 für einen Preßvorgang
an der Preßstelle 12 positioniert ist und die Transportvorschubein
richtung 14 des Holzstranges 3 angehalten ist, wird das Ablängwerk
zeug 19 an der ermittelten Ablängstelle A positioniert. Die
Position A der Ablängstelle wird dazu über eine zwischen der
Steuereinrichtung 13 und der Positioniereinrichtung der Ablängein
richtung 20 vorgesehene Verbindungsleitung 23 von der Steuerein
richtung 13 an die Positioniereinrichtung übergeben. Nachdem das
Ablängswerkzeug 19 an der Ablängstelle positioniert ist, wird
das herzustellende Holzbauteil mit der Soll-Länge L von dem
Holzstrang 3 abgetrennt. Dann wird das Holzbauteil zur weiteren
Verarbeitung abtransportiert. Die vorstehend beschriebenen Schritte
werden dann zum Herstellen weiterer Holzbauteile wiederholt. Diese
Holzbauteile können gegebenenfalls eine unterschiedliche Länge
aufweisen.
Erwähnt werden soll noch, daß der Verschiebeweg Y des Ablängwerkzeugs
19 größer oder gleich der Länge des längsten zu dem Holzstrang 3
zu verleimenden Holzeinzelteiles 4 ist. Dadurch ist es möglich,
unabhängig von der Länge des von dem Holzstrang 3 abzutrennenden
Holzteiles bei jedem Ablängen eines Holzbauteils von dem Holzstrang
3 gleichzeitig ein Holzeinzelteil 4 an der Presse 10 mit dem
Holzstrang 3 zu verpressen.
Die Vorrichtung 1 zum Herstellen von aus Einzelteilen 4 zu
sammengeleimten Holzbauteilen weist also eine Fräseinrichtung zum
Keilverzinken der Enden 2 brett- oder balkenförmiger Holzeinzelteile
4 und eine Beleimeinrichtung zum Auftragen von Leim auf die
Keilverzinkungen auf. Mittels einer Zuführeinrichtung 6 ist sind
die Holzeinzelteile 4 einer Presse 10 zuführbar, mittels der sie
durch Verpressen ihrer keilverzinkten Enden 2 zu einem durchgehenden
Holzstrang 3 miteinander verbindbar sind. Mittels einer Transportvor
schubeinrichtung 14 ist der Holzstrang 3 zu einer Ablängeinrichtung
20 weitertransportierbar, mittels der die herzustellenden
Holzbauteile 4 in der gewünschten Länge von dem Holzstrang 3
abtrennbar sind. Die Ablängeinrichtung 20 ist entlang des
Holzstranges 3 verschiebbar gelagert und mittels einer Positionier
einrichtung positionierbar. Diese ist mit einer Steuereinrichtung
13 verbunden, die an einem Weggeber 22 zur Messung der Transportweg
strecke des Holzstrangs 3 und an einem Positionssensor 11 zur
Erfassung der Position des in Transportrichtung hinteren Endes des
Holzstranges 3 angeschlossen ist.
Claims (9)
1. Verfahren zum Herstellen von aus Einzelteilen zusammengeleimten
Holzbauteilen, wobei brett- oder balkenförmige Holzeinzelteile
(4) bereitgestellt werden, wobei wenigstens zwei Holzein
zelteile (4) zur Bildung eines durchgehenden Holzstranges (3)
in Längserstreckungsrichtung aneinandergereiht und an ihren
Enden (2) miteinander verleimt und verpreßt werden, wobei der
so gebildete Holzstrang (3) in Vorschubrichtung weitertrans
portiert und wenigstens ein weiteres Holzeinzelteil (4) mit
dem Holzstrang (3) verleimt und verpreßt wird, und wobei die
herzustellenden Holzbauteile während des Verpressens der
Enden (2) der Holzeinzelteile (4) mittels einer Ablängein
richtung (20) in der jeweils gewünschten Länge von dem
Holzstrang (3) abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß
der in Vorschubbewegung befindliche Holzstrang angehalten
wird, daß im Stillstand des Holzstrangs das Holzeinzelteil
(4) mit dem Holzstrang verpreßt und das Holzbauteil von dem
Holzstrang abgetrennt wird, daß dazu die Position des in
Vorschubrichtung hinteren Endes des Holzstranges (3) ermittelt
und die Transportwegstrecke des Holzstranges (3) gemessen wird,
daß aus der Transportwegstrecke des Holzstrangs (3), dem
Abstand des hinteren Endes des Holzstranges (3) von der
Preßstelle (12), an der dieses Ende während des nächsten
Preßvorgangs positioniert ist, und der Länge des von dem
Holzstrang (3) abzutrennenden Holzbauteiles die Position der
Ablängstelle (21) relativ zu der Preßstelle (12) ermittelt
wird, daß die Ablängeinrichtung (20) an der ermittelten
Ablängstelle (21) positioniert und das Holzbauteil dann von
dem Holzstrang (3) abgetrennt wird und daß der Holzstrang (3)
danach zum Verleimen und Verpressen mit wenigstens einem
weiteren Holzeinzelteil (4) wieder in Vorschubrichtung
weitertransportiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ablängeinrichtung (20) während des Weitertransports des
Holzstranges an der ermittelten Ablängstelle (21) positioniert
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die mit dem Holzstrang (3) zu verbindenden Holzeinzelteile
(4) jeweils vor dem Positionieren des hinteren Endes des Holz
stranges (3) an der Preßstelle (12) mit ihrem mit dem Holz
strang (3) zu verleimenden Ende (2) gegen den Holzstrang (3)
positioniert und danach zusammen mit dem Holzstrang (3) in
Vorschubrichtung zur Preßstelle (12) weitertransportiert wird.
4. Vorrichtung zum Herstellen von aus Einzelteilen (4) zu
sammengeleimten Holzbauteilen, mit einer ortsfesten Presse
(10) zum Verpressen von an ihren Enden mit Leim versehenen
Holzeinzelteilen (4) zu einem durchgehenden Holzstrang (3),
mit einer Transportvorschubeinrichtung (14) zum Weitertrans
portieren des Holzstrangs (3) zu einer entlang des Holzstranges
(3) verschiebbar gelagerten und mit einer Positionierein
richtung verbunden Ablängeinrichtung (20), mittels der die
herzustellenden Holzbauteile in der jeweils gewünschten Länge
von dem Holzstrang (3) abtrennbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Presse (10) zum taktweisen Verpressen der Holzein
zelteile (4) ausgebildet ist, daß ein Weggeber (22) zur
Messung der Transportwegstrecke des Holzstrangs (3) und ein
Positionssensor (11) zur Erfassung der Position des in
Transportrichtung hinteren Endes des Holzstranges (3)
vorgesehen sind, die an einer Steuereinrichtung (13) an
geschlossen sind, und daß die Steuereinrichtung (13) einen
Positionssignalausgang aufweist, der mit einem Sollpositions
eingang der Positioniereinrichtung verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verschiebeweg der Positioniereinrichtung größer oder gleich
der Länge eines längsten zu dem Holzstrang (3) zu verleimenden
Holzeinzelteiles ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (13) zum Positionieren der Ablängein
richtung (20) während des Weitertransportierens des
Holzstrangs (3) mit der Transportvorschubeinrichtung (14)
verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Presse (10) eine zum gleichzeitigen
Verpressen mehrerer Holzeinzelteile (4) mit dem Holzstrang
ausgebildete Strangpresse ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Presse (10) wenigstens zwei Preßschuh
paare aufweist, deren Preßschuhe (17, 18) jeweils quer zur
Transportrichtung des Holzstranges (3) in ihrem Abstand
zueinander veränderbar sind, daß die Preßschuhpaare in
Transportrichtung des Holzstranges (3) relativ zueinander
bewegbar sind, und daß zwischen den Preßschuhpaaren ein quer
zur Transportrichtung des Holzstranges (3) relativ zu dem
Holzstrang (3) bewegbares Fräs- und Beleimaggregat zum
Keilverzinken und Beleimen der stirnseitigen Enden der
Holzeinzelteile (4) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Positionssensor (11) zur Erfassung
der Position des in Transportrichtung hinteren Endes des
Holzstranges (3) ein optischer Sensor, insbesondere ein
Lichttaster ist, und/oder ein kapazitiver Sensor ist.
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- 2001-06-13 EP EP01114283A patent/EP1170102A3/de not_active Withdrawn
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