DE10034357C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Härten von Flächen an Bauteilen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Härten von Flächen an BauteilenInfo
- Publication number
- DE10034357C1 DE10034357C1 DE10034357A DE10034357A DE10034357C1 DE 10034357 C1 DE10034357 C1 DE 10034357C1 DE 10034357 A DE10034357 A DE 10034357A DE 10034357 A DE10034357 A DE 10034357A DE 10034357 C1 DE10034357 C1 DE 10034357C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- inductor
- hardened
- distance
- hardening
- distance measuring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/32—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for gear wheels, worm wheels, or the like
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
- C21D1/06—Surface hardening
- C21D1/09—Surface hardening by direct application of electrical or wave energy; by particle radiation
- C21D1/10—Surface hardening by direct application of electrical or wave energy; by particle radiation by electric induction
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P10/00—Technologies related to metal processing
- Y02P10/25—Process efficiency
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Heat Treatment Of Articles (AREA)
Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Härten von Flächen (F1, F2, G) eines Bauteils, insbesondere zum Härten der Flanken (F1, F2) von Zähnen (Z1, Z2) eines Zahnrads (Z) oder einer Zahnstange, mit einem Induktor (2) zum Erwärmen der jeweils zu härtenden Fläche (F1, F2, G), einer Abschreckeinrichtung (3) zum Abkühlen der erwärmten jeweils zu härtenden Fläche (F1, F2) und mindestens einer Stelleinrichtung zum Verstellen der Positionen des Induktors (2). Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung und das Verfahren lassen sich auch von Formänderungen in Folge von abschnittsweise beschränkter Temperaturänderung betroffene Bauteile in ordnungsgemäßer Weise härten. Dies wird dadurch erreicht, daß die Stelleinrichtung die Position des Induktors (2) relativ zu der jeweils zu härtenden Fläche (F1, F2) in Abhängigkeit vom Signal mindestens eines Abstandsmeßsensors (8, 9) einstellt, der den jeweiligen Abstand (Af, Ag) des Heizleiters (6) des Induktors (2) von der zu härtenden Fläche (F1, F2, G) feststellt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Härten der
eine Vertiefung zwischen jeweils zwei Zähnen eines
Zahnrades oder einer Zahnstange begrenzenden Flächen mit
einem Induktor zum Erwärmen der jeweils zu härtenden
Fläche, einer Abschreckeinrichtung zum Abkühlen der
erwärmten jeweils zu härtenden Fläche und mindestens
einer Stelleinrichtung zum Verstellen der Positionen des
Induktors in Abhängigkeit vom Signal eines
Abstandsmeßsensors, der den jeweiligen Abstand des
Heizleiters des Induktors von der zu härtenden Fläche
feststellt. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein
Verfahren zum Härten der eine Vertiefung zwischen jeweils
zwei Zähnen eines Zahnrades oder einer Zahnstange
begrenzenden Flächen, bei dem die zu härtenden Flächen
mittels eines Induktors induktiv erwärmt werden und bei
dem die erwärmten zu härtenden Flächen anschließend
abgeschreckt werden, wobei mindestens während des
Zustellens des Induktors zu der zu härtenden Fläche der
Abstand des Heizleiters des Induktors zu der Fläche
erfaßt wird und das Zustellen des Induktors beendet wird,
wenn der erfaßte Abstand einem Soll-Abstand entspricht.
Vorrichtungen und Verfahren der voranstehend angegebenen
Art werden insbesondere zum Härten der Flanken von Zähnen
eines Zahnrads oder einer Zahnstange eingesetzt. Der
Zweck des Härtens besteht dabei darin, den Zahnflanken
die für eine hohe Verschleißfestigkeit notwendige Härte
zu verleihen. Gleichzeitig soll jedoch auch die Zähigkeit
des Zahnradwerkstoffes erhalten bleiben, damit die Zähne
die im praktischen Einsatz auf ihnen lastenden Kräfte
sicher und über eine lange Einsatzdauer aufnehmen können.
Um diese Anforderungen zu erfüllen ist es notwendig, die
Härtung mit der erforderlichen Eindringtiefe möglichst
exakt zu erzeugen. Nur auf diese Weise kann gewährleistet
werden, daß im Bereich der gehärteten Fläche einerseits
über eine ausreichende Tiefe Härtegefüge vorhanden ist
und andererseits in ausreichender Menge zäher
Zahnwerkstoff erhalten bleibt.
Üblicherweise werden die zu härtenden Flächen eines
Bauteils, sofern ein gleichzeitiges Härten aufgrund der
Größe und der Komplexität der Bauteilform nicht möglich
ist, Fläche für Fläche oder Abschnitt für Abschnitt
aufeinanderfolgend gehärtet. Dabei wird der Induktor
jeweils auf die zu härtende Fläche zugestellt. Sobald die
der geometrischen Form des Bauteils und dem gewünschten
Härteergebnis angepaßte Erwärmungsposition erreicht ist,
wird die zu härtende Fläche induktiv erwärmt. Schließlich
wird die erwärmte Fläche mittels einer Kühlflüssigkeit
abgeschreckt. Dabei erfolgt die Härtung von Flächen,
welche eine über die Erstreckung des Wirkfeldes des
Induktors hinausgehende Länge aufweisen, in der Regel in
der Weise, daß der Induktor und die in Bewegungsrichtung
hinter dem Induktor angeordnete Abschreckeinrichtung
ausgehend von einem Ausgangspunkt entlang der zu
härtenden Fläche bewegt wird. Auf diese Weise wird die
Fläche in einem kontinuierlichen Ablauf abschnittsweise
gehärtet.
Besonders problematisch erweist sich in der Praxis das
Zahn für Zahn erfolgende Härten der Flanken von Innen-
oder Außenverzahnungen an Zahnrädern. Bei solchen eine
geschlossene Form aufweisenden Bauteilen führt die mit
dem Härten verbundene, auf jeweils einen bestimmten
Abschnitt beschränkte Abfolge von Erwärmung und
Abschreckung zu einer Veränderung der ursprünglichen
Form. Diese Veränderung kann so groß werden, daß nach der
Härtung einer bestimmten Anzahl von Zahnflächen die Lage
der weiteren zu härtenden Flächen so stark von der
Ausgangsform des Bauteils abweicht, daß eine an der
Ausgangsform orientierte Positionierung des Induktors
nicht mehr zu dem geforderten Arbeitsergebnis führt.
Eine Vorrichtung und ein Verfahren der eingangs genannten
Art sind aus der DD 235 275 A1 bekannt. Die bekannte
Vorrichtung ist zum Härten von Flächen eines Bauteils
bestimmt und weist zu diesem Zweck einen Induktor zum
Erwärmen der jeweils zu härtenden Fläche, eine
Abschreckeinrichtung zum Abkühlen der erwärmten jeweils
zu härtenden Fläche und mindestens eine Stelleinrichtung
auf, die zum Verstellen der Positionen des Induktors
bestimmt ist. Dabei stellt die Stelleinrichtung die
Position des Induktors relativ zu der jeweils zu
härtenden Fläche in Abhängigkeit vom Signal mindestens
eines Abstandsmeßsensors ein, welcher den jeweiligen
Abstand des Heizleiters des Induktors von der zu
härtenden Fläche feststellt.
Mit einer derart ausgestatteten und arbeitenden
Vorrichtung läßt sich zwar eine ebene Fläche so härten,
daß der Verzug beim Härten auf ein Minimum reduziert ist.
Als problematisch erweist es sich jedoch, mit einer
solchen Vorrichtung Bauteile zu härten, bei denen zwei
und mehr Flächen gleichzeitig bearbeitet werden müssen.
Bei solchen Bauteilen ist die richtige Lage des Induktors
nicht nur in Bezug auf eine einzige Fläche festgelegt,
sondern es muß die räumliche Ausrichtung des Induktors in
Bezug auf mindestens zwei Flächen berücksichtigt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ausgehend von
dem voranstehend erläuterten Stand der Technik eine
Vorrichtung und ein Verfahren anzugeben, mit welchen auch
von Formänderungen in Folge von abschnittsweise
beschränkter Temperaturänderung betroffene Bauteile mit
einer komplexen Geometrie in ordnungsgemäßer Weise
gehärtet werden können.
Hinsichtlich einer Vorrichtung der eingangs angegebenen
Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein zweiter
Abstandsmeßsensor vorgesehen ist, daß jeder der
Abstandsmeßsensoren einer anderen zu härtenden Fläche
zugeordnet ist und die Verstellung des Induktors in
Abhängigkeit sowohl vom Signal des ersten
Abstandsmeßsensors als auch vom Signal des zweiten
Abstandsmeßsensors erfolgt.
In Bezug auf ein Verfahren der eingangs angegebenen Art
wird die genannte Aufgabe dadurch gelöst, daß das
Zustellen des Induktors in Abhängigkeit von den Signalen
mindestens zweier Abstandsmeßsensoren erfolgt, die den
Abstand des Induktors von zwei unterschiedlichen zu
härtenden Flächen erfassen.
Indem erfindungsgemäß beim Einfahren eines Induktors in
eine beidseitig durch Flankenflächen begrenzte Zahnlücke
eines Zahnrades die Lage aller Flächen die Zahnlücke
begrenzenden Flächen erfaßt wird, entlang derer der
Induktor bewegt wird, ist sichergestellt, daß der
Induktor innerhalb der Zahnlücke stets so ausgerichtet
ist, daß ein optimales Härteergebnis erreicht wird.
Anders als beim eingangs diskutierten Stand der Technik
orientiert sich gemäß der Erfindung die Position des
Induktors dabei nicht mehr an der vor dem Härten
vorhandenen Form des Bauteils, sondern es wird ähnlich
wie beim aus der DD 235 275 A1 durch ein aktives
Meßelement die tatsächliche Lage des Heizleiters des
Induktors relativ zu allen zu härtenden Fläche erfaßt,
die im Wirkbereich des Heizleiters liegen. Unter
Berücksichtigung dieser Information wird der Induktor so
gestellt, daß der Abstand seines Heizleiters von den zu
härtenden Flächen der für das Härteergebnis optimalen
Stellung entspricht. Durch die aktive Überprüfung des
Abstandes des Heizleiters des Induktors von der zu
härtenden Fläche ist gewährleistet, daß sich der Induktor
unabhängig von Formänderungen des Bauteils während der
Erwärmung in einer optimalen Arbeitsposition befindet.
Auf diese Weise kann für alle zu härtenden Flächen
zuverlässig ein Härteergebnis erzeugt werden, das den
gestellten Anforderungen genügt.
Eine besonders kompakte und gleichzeitig robuste
Ausführung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandsmeßsensor von dem
Induktor getragen ist. Bei einer solchen Anordnung ist
der apparative Aufwand für die Befestigung und Bewegung
des Abstandsmeßsensors auf ein Minimum reduziert.
Die Erfindung ist insbesondere für solche Anwendungsfälle
geeignet, bei denen der Induktor bei der Bearbeitung
längs der zu härtenden Fläche geführt wird, so daß diese
Fläche kontinuierlich aufeinanderfolgend erwärmt und
abgeschreckt wird.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
ist in diesem Zusammenhang dadurch gekennzeichnet, daß
der Ist-Abstand des Heizleiters des Induktors von der zu
härtenden Fläche während des Erwärmens laufend erfaßt
wird und daß der Abstand bei einer über einen
Toleranzbereich hinausgehenden Abweichung des Ist-
Abstands von dem Soll-Abstand verstellt wird, bis der
Ist-Abstand unter Berücksichtigung des Toleranzbereiches
dem Soll-Abstand entspricht. Bei diesem Vorgehen wird der
Induktor nicht nur für den Beginn des Härtevorgangs in
eine optimale Position in Bezug auf die zu härtende
Fläche gebracht, sondern es wird laufend überprüft, ob
der Induktor bei seiner Bewegung entlang der zu härtenden
Fläche diesen optimalen Abstand beibehält.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, welche
insbesondere für das Härten der Flanken von Zähnen an
Zahnrädern oder Flächen an vergleichbaren Bauteilen
geeignet ist, bei denen der Induktor zum Erwärmen der zu
härtenden Fläche in eine Vertiefung eingeführt wird, ist
dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Abstandsmeßung die
Eindringtiefe des Heizleiters des Induktors erfaßt wird
und daß die Position des Induktors in Abhängigkeit von
der jeweils erfaßten Eindringtiefe eingestellt wird. Auf
diese Weise ist auch beim Einführen des Induktors in eine
Vertiefung auf einfache Weise gewährleistet, daß ein
optimaler Abstand zu allen hinsichtlich der Härtung
kritischen Flächen der Vertiefung eingestellt wird.
Weiter vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den abhängigen Ansprüchen angegeben und werden in der
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert. In der zu diesem Zweck beigefügten
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt einer Vorrichtung zum Härten
eines innenverzahnten Zahnrades in seitlicher
Ansicht;
Fig. 2 einen in der Vorrichtung gemäß Fig. 1 eingesetzten
Induktor in einer perspektivischen Ansicht.
Die Vorrichtung zum Härten eines ringförmigen, mit einer
Innenverzahnung I versehenen, einen großen Durchmesser
aufweisenden Zahnrades Z umfaßt eine hier nicht gezeigte
Steuer- und Energieversorgungseinrichtung sowie einen
Halter 1. Der Halter 1 ist im von dem Zahnrad Z
umgrenzten Raum angeordnet und mittels einer ebenfalls
nicht dargestellten Stelleinrichtung in einem räumlichen
Koordinatensystem in mindestens drei Freiheitsgraden
verstellbar. Auf diese Weise kann der Halter 1 in
Längsrichtung L längs der Zahnflanken F1, F2, F . . . der
Zähne Z1, Z2, Z . . . des Zahnrades Z verfahren werden.
Gleichzeitig kann die Stelleinrichtung den Halter 1 in
radialer Richtung R verfahren, um den Halter 1 an das
Zahnrad Z anzunähern oder von diesem zu entfernen.
Der Halter 1 trägt an seinem unteren Ende einen Induktor
2, welcher in Richtung der Zähne Z1, Z2, Z . . . des Zahnrades
Z gerichtet ist. Zusätzlich trägt der Halter 1 an seinem
unteren Ende eine Abschreckbrause 3, deren Düsen in
Richtung der Zähne Z1, Z2, Z . . . des Zahnrades Z gerichtet
sind. Mindestens eine weitere Kühldüse 4 ist oberhalb des
Induktors 2 angeordnet.
Der Induktor 2 umfaßt einen von dem Halter 1 in radialer
Richtung R in Richtung des Zahnrades Z stehenden Träger
5, an dessen freiem Ende ein Heizleiter 6 lösbar
befestigt ist. Die Form des Heizleiters 6 ist an den im
wesentlichen dreiecksförmigen Querschnitt der zwischen
zwei Zähnen Z1, Z2 jeweils vorhandenen Vertiefungen V des
Zahnrades Z angepaßt, wobei die Spitze S des Heizleiters
6 zur Grundfläche G der Vertiefung V weist. Auf diese
Weise induziert der Heizleiter 6 im Betrieb ein
elektromagnetisches Feld beispielsweise sowohl in die
Flanke F1 des Zahnes Z1 als auch in die dieser Flanke F1
gegenüberliegende Flanke F2 des Zahns Z2. Gleichzeitig
wird die Grundfläche G der Vertiefung V von dem
magnetischen Feld erfaßt.
Durch den Induktor 2 werden so gleichzeitig jeweils die
einer der Vertiefung V zugeordneten Flanken F1, F2 von
zwei benachbart der jeweiligen Vertiefung zugeordneten
Zähnen Z1, Z2 des Zahnrads Z als auch die Grundfläche G
der Vertiefung erwärmt, so daß nach der anschließenden
Abkühlung in diesen Flächenbereichen jeweils eine
Härtezone H1 von ausreichender Tiefe entsteht.
Auf dem Heizleiter 6 angeordnet ist ein weiterer Träger
7, an dem zwei Abstandssensoren 8, 9 befestigt sind. Der
eine Abstandssensor 8 ist dabei der Zahnflanke F1 des
einen die jeweilige Vertiefung V begrenzenden Zahnes Z1
zugeordnet, während der andere Abstandssensor 9 oberhalb
der Spitze S des Heizleiters 6 positioniert ist. Auf
diese Weise erfaßt der Abstandssensor 8 den Abstand Af
zwischen der Flanke F1 und dem Heizleiter 6 während der
Abstandssensor 9 den Abstand Ag zwischen der Grundfläche
G und der Spitze S des Heizleiter 6 feststellt.
Selbstverständlich kann erforderlichenfalls ein weiterer
Sensor auf der der Flanke F2 des Zahnes Z2 zugeordneten
Seite des Trägers 7 angeordnet sein.
Die Flanken F1, F2, F . . . der Zähne Z1, Z2, Z . . . des Zahnrads
Z werden Zahn für Zahn aufeinanderfolgend gehärtet, wobei
der Induktor 2 mit seinem Heizleiter 6 jeweils in eine
Ausgangsposition in einer der Vertiefungen V bewegt wird
und ausgehend von dieser Position die Härtung
durchgeführt wird. Während des Zustellens des Induktors 2
wird mit Eintauchen des Induktors 2 in die jeweilige
Vertiefung V von den Abstandssensoren 8, 9 ein dem jeweils
erfaßten Abstand Af bzw. Ag entsprechendes Signal an eine
nicht dargestellte Meßeinrichtung geliefert, welche Teil
der Steuer- und Energieversorgungseinrichtung ist. In
Abhängigkeit von den jeweils gemessenen Abständen Af und
Ag verstellt die Stelleinrichtung den Induktor 2 so
lange, bis die vorgegebenen Soll-Abständen entsprechende
Position des Heizleiters 6 erreicht ist. Anschließend
verfährt die Stelleinrichtung den Induktor 2 und damit
einhergehend den mit elektrischer Energie beaufschlagten
Heizleiter 6 in Längsrichtung L entlang der zu härtenden
Flächen F1, F2 und G. Die dabei jeweils erwärmten
Abschnitte werden unmittelbar anschließend von den von
der Abschreckbrause 3 abgegebenen Kühlstrahlen
abgeschreckt, so daß in einem kontinuierlichen Vorgang im
Bereich der Flächen F1, F2, G die erforderliche Härtezone
H1 erzeugt wird. Die Kühldüse 4 stellt gleichzeitig
sicher, daß es im Bereich des Kopfes der Zähne Z1, Z2 zu
keiner übermäßigen Erwärmung kommt.
Stellt die Meßeinrichtung während der Bewegung des
Induktors 2 fest, daß einer der Abstände Af, Ag in
unzulässiger Weise von den zugehörigen Soll-Abständen
abweicht, so verstellt die Stelleinrichtung den Induktor
2 solange, bis die Soll-Abstände wieder erreicht sind.
Auf diese Weise erhält die Härtezone H1 über die Länge
der Zähne Z1, Z2 einen gleichmäßigen Verlauf und eine
optimale Eindringtiefe.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Härten der eine Vertiefung (V) zwischen
jeweils zwei Zähnen (Z1, Z2) eines Zahnrades (Z) oder
einer Zahnstange begrenzenden Flächen (F1, F2, G) mit
einem Induktor (2) zum Erwärmen der jeweils zu
härtenden Fläche (F1, F2, G), einer Abschreckeinrichtung
(3) zum Abkühlen der erwärmten jeweils zu härtenden
Fläche (F1, F2, G) und mindestens einer Stelleinrichtung
zum Verstellen der Positionen des Induktors (2) in
Abhängigkeit vom Signal eines Abstandsmeßsensors (8),
der den jeweiligen Abstand (Af) des Heizleiters (6) des
Induktors (2) von der zu härtenden Fläche (G)
feststellt, dadurch
gekennzeichnet, daß ein zweiter
Abstandsmeßsensor (9) vorgesehen ist, daß jeder der
Abstandsmeßsensoren (8, 9) einer anderen zu härtenden
Fläche (F1, F2, G) zugeordnet ist und daß die
Verstellung des Induktors (2) in Abhängigkeit sowohl
vom Signal des ersten Abstandsmeßsensors (8) als auch
vom Signal des zweiten Abstandsmeßsensors (9) erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Abstandsmeßsensoren (8, 9) von dem Induktor (2) getragen
sind.
3. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Induktor (2) entlang der zu härtenden Fläche
(F1, F2, G) verfahrbar ist.
4. Verfahren zum Härten der eine Vertiefung (V) zwischen
jeweils zwei Zähnen (Z1, Z2) eines Zahnrades (Z) oder
einer Zahnstange begrenzenden Flächen (F1, F2, G), bei
dem die zu härtenden Flächen (F1, F2, G) mittels eines
Induktors (2) induktiv erwärmt werden und bei dem die
erwärmten zu härtenden Flächen (F1, F2, G) anschließend
abgeschreckt werden, wobei mindestens während des
Zustellens des Induktors (2) zu der zu härtenden Fläche
der Abstand (Af, Ag) des Heizleiters (6) des Induktors
(2) zu der Fläche (F1, F2, G) erfaßt wird und das
Zustellen des Induktors (2) beendet wird, wenn der
erfaßte Abstand (Af, Ag) einem Soll-Abstand entspricht,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Zustellen des Induktors (2) in Abhängigkeit von den
Signalen mindestens zweier Abstandsmeßsensoren (8, 9)
erfolgt, die den Abstand des Induktors (2) von zwei
unterschiedlichen zu härtenden Flächen (F1, F2, G)
erfassen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die zu härtenden
Flächen (F1, F2, G) des Bauteils (Z) nacheinander
gehärtet werden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10034357A DE10034357C1 (de) | 2000-07-14 | 2000-07-14 | Verfahren und Vorrichtung zum Härten von Flächen an Bauteilen |
| PCT/EP2001/007436 WO2002006539A1 (de) | 2000-07-14 | 2001-06-29 | Verfahren und vorrichtung zum härten von flächen an bauteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10034357A DE10034357C1 (de) | 2000-07-14 | 2000-07-14 | Verfahren und Vorrichtung zum Härten von Flächen an Bauteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10034357C1 true DE10034357C1 (de) | 2001-12-13 |
Family
ID=7648970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10034357A Expired - Fee Related DE10034357C1 (de) | 2000-07-14 | 2000-07-14 | Verfahren und Vorrichtung zum Härten von Flächen an Bauteilen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10034357C1 (de) |
| WO (1) | WO2002006539A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ES2304123A1 (es) * | 2008-03-19 | 2008-09-01 | Sinfines Miralles, Sl | Procedimiento de endurecimiento superficial para sinfines. |
| WO2021122777A1 (de) * | 2019-12-17 | 2021-06-24 | Güdel Group Ag C/O Güdel Ag | Verfahren zum randschichthärten einer antriebskomponente mit verzahnung |
| DE102020213459A1 (de) | 2020-10-26 | 2022-04-28 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Ausrichthilfe sowie Anordnung der Ausrichthilfe in einer Werkzeugmaschine |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6057287A (en) | 1994-01-11 | 2000-05-02 | Dyax Corp. | Kallikrein-binding "Kunitz domain" proteins and analogues thereof |
| WO2003103475A2 (en) | 2002-06-07 | 2003-12-18 | Dyax Corp. | Prevention and reduction of blood loss |
| US7153829B2 (en) | 2002-06-07 | 2006-12-26 | Dyax Corp. | Kallikrein-inhibitor therapies |
| US7235530B2 (en) | 2004-09-27 | 2007-06-26 | Dyax Corporation | Kallikrein inhibitors and anti-thrombolytic agents and uses thereof |
| CA2744235A1 (en) | 2009-01-06 | 2010-07-15 | Dyax Corp. | Treatment of mucositis with kallikrein inhibitors |
| DE102009026935B4 (de) * | 2009-06-15 | 2019-05-23 | Ema Indutec Gmbh | Härtemaschine zum induktiven Härten unter Schutzgas |
| EP3459564B1 (de) | 2010-01-06 | 2021-10-27 | Takeda Pharmaceutical Company Limited | Plasmakallikreinbindende proteine |
| CA2823776A1 (en) | 2011-01-06 | 2012-07-12 | Dyax Corp. | Plasma kallikrein binding proteins |
| CN102352425A (zh) * | 2011-10-11 | 2012-02-15 | 洛阳Lyc轴承有限公司 | 风电轴承齿圈的淬火方法 |
| AU2016366557B2 (en) | 2015-12-11 | 2024-01-25 | Takeda Pharmaceutical Company Limited | Plasma kallikrein inhibitors and uses thereof for treating hereditary angioedema attack |
| US12528880B2 (en) | 2020-01-13 | 2026-01-20 | Takeda Pharmaceutical Company Limited | Plasma kallikrein inhibitors and uses thereof for treating pediatric hereditary angioedema attack |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD235275A1 (de) * | 1985-03-19 | 1986-04-30 | Werkzeugmaschinenbau Fz | Einrichtung zur steuerung von induktionswaermebehandlungsparametern |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1056869A (fr) * | 1950-11-30 | 1954-03-03 | Delapena & Son Ltd | Procédé perfectionné de trempe d'articles présentant une denture et appareil pour la mise en oeuvre de ce procédé |
| DE973342C (de) * | 1954-09-14 | 1960-01-28 | Schoppe & Faeser Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum induktiven Haerten von Verzahnungen, deren Zahnweite sich ueber die Zahnlaenge aendert |
| US3502312A (en) * | 1967-01-23 | 1970-03-24 | Nat Automatic Tool Co | Gear hardening machine |
| GB8319788D0 (en) * | 1983-07-22 | 1983-08-24 | Vickers Shipbuilding & Eng | Induction hardening of gear teeth |
| JPS61106709A (ja) * | 1984-10-29 | 1986-05-24 | High Frequency Heattreat Co Ltd | 焼入れにおける位置デ−タ検出方法および位置デ−タセンサ−ユニツト |
| JPH10219357A (ja) * | 1997-02-05 | 1998-08-18 | High Frequency Heattreat Co Ltd | 歯車の誘導加熱焼入れ方法及び装置 |
-
2000
- 2000-07-14 DE DE10034357A patent/DE10034357C1/de not_active Expired - Fee Related
-
2001
- 2001-06-29 WO PCT/EP2001/007436 patent/WO2002006539A1/de not_active Ceased
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD235275A1 (de) * | 1985-03-19 | 1986-04-30 | Werkzeugmaschinenbau Fz | Einrichtung zur steuerung von induktionswaermebehandlungsparametern |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-A 18327/18c-21.01. 1954 * |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ES2304123A1 (es) * | 2008-03-19 | 2008-09-01 | Sinfines Miralles, Sl | Procedimiento de endurecimiento superficial para sinfines. |
| ES2304123B1 (es) * | 2008-03-19 | 2009-05-27 | Sinfines Miralles, Sl | Procedimiento de endurecimiento superficial para sinfines. |
| WO2021122777A1 (de) * | 2019-12-17 | 2021-06-24 | Güdel Group Ag C/O Güdel Ag | Verfahren zum randschichthärten einer antriebskomponente mit verzahnung |
| CH716959A1 (de) * | 2019-12-17 | 2021-06-30 | Guedel Group Ag | Verfahren zum Randschichthärten einer Antriebskomponente mit Verzahnung. |
| DE102020213459A1 (de) | 2020-10-26 | 2022-04-28 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Ausrichthilfe sowie Anordnung der Ausrichthilfe in einer Werkzeugmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2002006539A1 (de) | 2002-01-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10034357C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Härten von Flächen an Bauteilen | |
| EP1516068B1 (de) | Verfahren zum glätten und polieren von oberflächen durch bearbeitung mit energetischer strahlung | |
| DE3719167C1 (de) | Numerisch gesteuerte Leiterplatten-Bearbeitungsmaschine | |
| EP3645202A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur abtastung einer werkstückoberfläche eines metallischen werkstückes | |
| DE1690626C3 (de) | Verfahren und Anordnung zur Steuerung des Elektronenstrahles einer Elektronenstrahlanlage | |
| DE10024990C5 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum induktiven Härten von Kurbelwellen | |
| DE102012017130B4 (de) | Laser-Rohreinschweißen | |
| DE2415619A1 (de) | Schneidschrauben | |
| DE1533955A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum induktiven Waermebehandeln von Werkstuecken aus Stahl | |
| DE19808763C1 (de) | Vorrichtung zum Härten zylindrischer Lagerstellen einer Welle | |
| WO1998035066A1 (de) | Verfahren zum härten von nockenwellen und linearinduktor zur durchführung des verfahrens | |
| WO2000060129A1 (de) | Verfahren zum induktiven randschichthärten von hohlen werkstücken | |
| DE2114734C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen gehärteter Nadeln | |
| DE3820685C1 (de) | ||
| WO2015124585A1 (de) | System, fertigungsanlage und verfahren | |
| DE4142216C2 (de) | Verfahren und Anordnung zum Härten von Nutbereichen in einem Bauteil | |
| DE4124772A1 (de) | Verfahren zur schleifbearbeitung von zwei parallele flaechen aufweisenden werkstuecken | |
| DE1408965A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten von Werkstuecken | |
| AT514504B1 (de) | Zahnstange warm umgeformt mit Gewindenut | |
| EP3720978A1 (de) | Vorrichtung zur herstellung eines metallbauteiles | |
| DE4237484A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umschmelzen einer Werkstückoberfläche eines Werkstückes, insbesondere einer Nocken- oder Kurbelwelle | |
| DE4401698C2 (de) | Verfahren zum Randschichthärten von Langgut mit Hochenergiestrahlung | |
| DE3234299C2 (de) | Verfahren zum Oberflächenhärten von Werkstücken und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE102004050500B3 (de) | Verfahren zum Oberflächenvergüten metallischer Werkstücke durch induktive Wärmebehandlung | |
| DE29924734U1 (de) | Vorrichtung zum Härten zylindrischer Lagerstellen einer Welle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SMS ELOTHERM GMBH, 42897 REMSCHEID, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |