DE10039009A1 - Anschluss-oder Abschlussband bei einem Gebäude - Google Patents
Anschluss-oder Abschlussband bei einem GebäudeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Folie, die mit Wellen und/oder Falten so versehen ist, dass die Folie in Längs- und Querrichtung der Folie streckbar ist. DOLLAR A Die Folie kann als Anschlussband oder Abschlussband oder als Band für ein First- und Gratelement bei Gebäuden ausgestaltet sein. DOLLAR A Die Folie besteht aus Metall und zwar insbesondere aus Aluminium, Blei, Kupfer, Zink oder Stahl. Sie ist verformbar und formstabil.
Description
Die Erfindung betrifft eine Folie, die mit Wellen so versehen ist, dass die Folien
in einer Richtung streckbar ist. Die Erfindung betrifft ferner ein
Herstellungsverfahren für die Folie nebst den Herstellungsmitteln sowie eine
Verwendungsweise.
Anschluss- oder Abschlussbänder für ein Dach und/oder eine Mauer eines
Gebäudes umfassen eine Folie der eingangs genannten Art. Ein Anschlussband
bzw. ein Anschlusselement besteht aus einer witterungsbeständigen Oberfläche
aus Metall und einer klebenden Unterseite. Bei einem Übergang bei einem
Gebäude, so zum Beispiel von einer Dachhaut zu einem Kamin wird auf den
Übergang das Anschlusselement oder das Anschlussband mittels der klebenden
Unterseite aufgeklebt. So wird erreicht, dass keine Feuchtigkeit durch den
Übergang hindurch in das Gebäude eindringen kann.
Die aus Metall bestehende Oberfläche weist eine Wellenform auf, damit das
bereits aufgeklebte Band in Nischen und dergleichen auf einfache Weise
hineingedrückt werden kann. Wird ein solches Band hineingedrückt, so werden
die Wellen flacher und die Folie streckt sich entsprechend. Bei Bedarf kann also
ein Band ganz allgemein gestreckt werden, um sich so der Oberflächengestaltung
bei einem Gebäude anpassen zu können.
Eine Folie der eingangs genannten Art wird darüber hinaus bei
Lüftungselementen für First und Grat für ein Gebäude verwendet. Eine solche
sogenannte First- und Gratrolle weist eine luftdurchlässige Bahn auf, die seitlich
von jeweils einer Folie der eingangs genannten Art eingerahmt wird.
Der Stand der Technik weist den Nachteil auf, dass die Folien nur in einer
Richtung gestreckt werden können. Darüber hinaus sind die Folien nur in
Richtung der Wellen besonders gut biegsam. Soll eine Folie senkrecht zur
"Ausbreitungsrichtung" der Welle gebogen werden, so ist hierfür ein
beträchtlicher Kraftaufwand erforderlich, da durch die Wellenform sogar im
Vergleich zu einer ebenen Folie zusätzliche entgegenwirkende statische Kräfte
überwunden werden müssen.
Müssen kompliziertere Geometrien bei einem Gebäude mit Elementen bedeckt
werden, die eine Folie der eingangs genannten Art aufweisen, so verläuft die
Durchführung der Arbeit sehr zeitaufwendig. Darüber hinaus gelingt es nur in
einem entsprechend eingeschränkten Umfang, ein solches Element vollständig an
die abzudeckende Geometrie anzupassen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Folie der eingangs genannten Art,
die in verbesserter Weise an komplizierte Geometrien angepasst werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist ferner die Schaffung eines einfachen Verfahrens zur
Herstellung der Folie nebst Angabe einer Vorrichtung, die der Herstellung der
Folie dient. Zuletzt ist es Aufgabe der Erfindung, eine geeignete
Anwendungsweise für die Folie anzugeben.
Die der Erfindung zugrunde liegenden Aufgaben werden durch Gegenstände bzw.
Verfahren gemäß den Haupt- bzw. Nebenansprüchen gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Gemäß Hauptanspruch wird eine Folie bereitgestellt, die so mit Wellen und/oder
Falten oder vergleichbaren Profilierungen versehen ist, dass die Folien in Längs-
und Querrichtung der Folie streckbar ist. Da die Folie somit durch die Wellen,
Falten oder in gleicher Weise wirkende Profilierungen in sämtlichen Richtungen
entlang der Hauptoberfläche der Folie gestreckt werden kann, kann sie in
verbesserter Weise an komplizierte Geometrien angepasst werden. Zum Beispiel
kann die Folie ohne Veränderung ihrer sonstigen Lage in Nischen hineingedrückt
werden und zwar unabhängig vom Verlauf der Wellenform, die beim Stand der
Technik vorgesehen ist. Die anspruchsgemäße Folie kann ferner nicht lediglich in
einer Vorzugsrichtung besonders einfach verformt und gezogen werden, sondern
sie ist im oben genannten Sinne beliebig auf besonders einfache Weise dehn- und
verformbar. Auch kann die Folie sehr einfach an Ecken oder Kanten angedrückt
und/oder angepasst werden.
Da sich Dehnbewegungen in zwei zum Beispiel zueinander senkrechten
unterschiedlichen "Vorzugs"-Richtungen auch überlagern lassen, ist eine
Streckung bzw. Dehnung entlang einer Zwischenrichtung wie zum Beispiel
entlang einer Diagonalen in gleicher Weise möglich ist.
Eine anspruchsgemäße Folie ist bevorzugt als Anschlussband oder Abschlussband
für eine Dach und/oder eine Mauer eines Gebäudes ausgestaltet. Hier tritt
regelmäßig das Problem auf, eine Folie an dreidimensionale Geometrien anpassen
zu müssen. Daher können die eingangs genannten Vorteile der Erfindung im
Zusammenhang mit Gebäuden besonders gut genutzt werden. Die Folie kann auch
als Biegekehle bei einem Dach eingesetzt werden. Sie bildet dann den Übergang
zwischen zwei ansteigenden Schrägen bei einem Dach.
Die Folie ist beispielsweise mit einer klebenden Schicht auf einer Seite versehen,
um so Übergänge bei einem Gebäude mittels der aufgeklebten Folie gegen
Eindringen von Feuchtigkeit und Nässe absichern zu können. Als klebende
Schicht wird beispielsweise eine Butyl-Schicht vorgesehen. Ein anderes typisches
Beispiel ist der Einsatz einer Folie bei einer Rolle für die First- und
Gratentlüftung bei Dächern. Hier werden die Folien insbesondere in Form von
langen, schmalen Bändern eingesetzt, die zu beiden Seiten eines langen, schmalen
luftdurchlässigen Bandes und/oder Gewebes befestigt sind.
Die Folie besteht insbesondere aus rostfreien Metallen, wie zum Beispiel
Aluminium, Blei, Kupfer, Zink oder einem geeignet verformbaren Stahl. Bei
derartigen Materialien stellt sich in besonderer Weise das Problem, dass diese so
ohne weiteres nicht streckbar oder biegbar sind. Durch die Erfindung werden
diese Nachteile überwunden. Zugleich können die Vorteile dieser Materialien in
Bezug auf Stabilität und Unempfindlichkeit gegenüber Nässe genutzt werden.
Insbesondere im Zusammenhang mit Gebäuden ist die Kombination der
vorgenannten Eigenschaften besonders wichtig.
Die Folie ist bevorzugt mit Lack auf einer oder auf beiden Seien beschichtet. Eine
Lackschicht auf der einen Seite schützt vor Korrosion und sonstigen
Umwelteinflüssen. Der Lack ist ferner farblich an den sonstigen Untergrund, also
zum Beispiel an die Farbe des Daches angepasst, um so optischen Ansprüchen zu
genügen. Die Lackschicht auf der anderen Seite (Unterseite) schützt vor
Korrosion.
Um eine solche Folie auf einfache Weise fertigen zu können, verlaufen die Wellen
und/oder Falten parallel zu weiteren Wellen und/oder Falten. Dieser symmetrische
Aufbau kann auf einfache Weise hergestellt werden, wie dem nachfolgend
beschriebenen Herstellungsverfahren zu entnehmen ist.
Ganz besonders einfach gelingt die Herstellung, wenn eine oder mehrere Wellen
in einer "Wellenausbreitungsrichtung" verlaufen und zugleich eine Mehrzahl an
Falten vorgesehen sind, die sich parallel zu der Wellenausbreitungsrichtung
erstrecken. Unter Ausbreitungsrichtung wird eine solche Richtung verstanden, die
eingeschlagen werden muss, um von einem beliebigen Ausgangspunkt auf der
Folie der Wellenform zu folgen.
Eine Welle im Sinne der Erfindung liegt insbesondere vor, wenn der Verlauf im
wesentlichen einer Sinusform entspricht. Eine Falte im Sinne der Erfindung liegt
insbesondere vor, wenn es einen Verlauf der Folie gibt, durch den ein spitzer
Winkel eingeschlossen wird. Insbesondere liegt eine Falte vor, wenn die Folie so
geformt ist, dass sich Bereiche der Folie überlappen.
In einer besonders einfach herzustellenden Ausgestaltung der Folie ist diese in
einer Richtung gewellt. Die gewellte Form wird insbesondere durch eine
Mehrzahl parallel zueinander verlaufenden Wellen gebildet, die durch Falten
voneinander getrennt sind. Die Falten sind dabei so ausgestaltet, dass sich links
und rechts von einer Welle überlappende Bereiche der Folie ergeben. Bei der
zuletzt genannten Ausgestaltung ist die Folie abwechselnd zu einer und zu einer
hierzu entgegengesetzten Richtung gefaltet.
Wird eine Folie auf die nachfolgend beschriebene einfache Weise hergestellt, so
kann eine Welle gegenüber den beiden benachbarten Wellen versetzt angeordnet
sein, so zum Beispiel um eine halbe Wellenlänge.
Die vorgenannten bevorzugten Ausgestaltungen stellen selbstverständlich nur
Beispiele dar. Ein zueinander senkrechter Verlauf von Wellen und/oder Falten
stellt eine weitere beispielhafte Ausgestaltung der Erfindung dar. Bisher wurde für
eine solche Ausführungsform jedoch kein besonders einfaches
Herstellungsverfahren gefunden.
Verfahrensgemäß wird die Folie der eingangs genannten Art auf einfache Weise
hergestellt, indem zunächst eine Walzvorrichtung bereitgestellt wird, die aus
einem Paar von Walzen mit jeweils wellenförmiger Oberfläche in
Umfangrichtung besteht. Die Wellen der beiden Walzen sind in der Art eines
Zahnrades miteinander verzahnt. Zunächst wird die Folie die Walze
verfahrensgemäß in einer ersten Richtung passieren. Hierdurch wird die
Wellenform in der Folie erzeugt. Wird anschließend die Folie ein weiteres Mal
durch das Walzenpaar hindurchgeführt und nun senkrecht zu der ersten Richtung,
so entsteht eine Folie, die eine Mehrzahl von parallel zueinander verlaufenden
Wellen aufweist, die durch Falten im Sinne der Erfindung getrennt sind. Jede
Welle kann gegenüber einer benachbarten Welle versetzt angeordnet sein. Der
Versatz zwischen zwei benachbarten Wellen hängt von dem jeweils eingestellten
Spiel zwischen den Walzen ab, wie die Praxis gezeigt hat.
Die so hergestellte erfindungsgemäße Folie ist mit einem gleichmäßigen
Oberflächenmuster versehen. Da die Falten und Wellen sehr regelmäßig
angeordnet sind, kann die Folie sehr gleichmäßig in sämtlichen möglichen
Richtungen ohne großen Kraftaufwand verformt oder gestreckt werden. Diese gilt
auch für Zwischenrichtungen, die nicht senkrecht oder parallel zu den Falten
verlaufen.
Um den Herstellungsvorgang zu beschleunigen, wird eine Walzvorrichtung
bereitgestellt, die zwei hintereinander angeordnete Walzenpaare aufweist. Das
erste Walzenpaar weist in Umfangrichtung jeweils wellenförmige Oberflächen
auf, die miteinander verzahnt sind. Das nachfolgende zweite Walzenpaar weist in
Umfangrichtung jeweils Rillen auf, die miteinander verzahnt sind. Die
Dimensionierung einer Rille sowie der Abstand zu einer benachbarten Rille
entspricht im wesentlichen bevorzugt der Dimensionierung, die bei den Wellen
des ersten Walzenpaares vorgesehen worden ist. Durch die Anpassung der
Dimensionen gelingt eine gleichmäßige Verteilung von Wellen und Falten.
Hierdurch ergibt sich keine Vorzugsrichtung, in der sich eine solche Folie
bevorzugt strecken oder verformen lässt. Auf die Lage einer Folie bei der
Verarbeitung bzw. Anwendung muss daher nicht geachtet werden.
Indem die beiden Walzenpaare hintereinander angeordnet sind, gelingt die
erfindungsgemäße Herstellung der Folie in einem einzigen Durchlauf. Sie muss
also nicht zunächst aus einer Walzvorrichtung entfernt und anschließend in einer
neuen Richtung durch die Walzvorrichtung erneut hindurch geführt werden. Eine
besonders einfache, kostengünstige und schnelle Herstellung ist so gewährleistet.
Die Folie wird also bevorzugt mittels einer Walzvorrichtung hergestellt, die zwei
Walzenpaare aufweist. Das eine Walzenpaar ist in Umfangrichtung mit Wellen
und das andere Walzenpaar in Umfangrichtung mit Rillen versehen, die jeweils
zahnartig ineinander greifen.
Ob die Folie zuerst die Walze mit den Rillen oder zuerst die Folie mit der in
Umfangrichtung wellenförmigen Oberfläche passiert, ist ohne Bedeutung.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen ersten Schnitt durch eine bevorzugte Walzvorrichtung, die
auch als Falzeinrichtung bezeichnet werden kann. Eine Folie 1 wird durch die
Walzvorrichtung hindurchgeführt, die wenigstens vier profilierte Walzen
aufweist. Zwei Walzen 2 und 3 sind zu einem ersten Walzenpaar
zusammengefasst. Zwei weitere Walzen 4 und 5 sind zu einem zweiten
Walzenpaar zusammengefasst. Gezeigt wird eine seitliche Ansicht der
Vorrichtung. Lagerungen 6 sind vorgesehen, um die Walzen 2 bis 5 drehbar zu
lagern. Die Walzenpaare sind so hintereinander angeordnet, dass die Folie
zunächst das erste Walzenpaar und anschließend das zweite Walzenpaar passiert.
Die Art der Profilierung wird durch eine Aufsicht gemäß Fig. 2 verdeutlicht. Im
Vergleich zu Fig. 1 sind die Positionen der Walzenpaare getauscht worden, um
so klarzustellen, das die Durchlaufrichtung der Folie nicht entscheidend ist. Die in
der Aufsicht sichtbare Walze 2 weist in Umfangrichtung eine Wellenform auf.
Die in Aufsicht sichtbare Walze 4 weist in Umfangrichtung Rillen auf. Die Walze
3 ist an der Oberfläche ebenfalls mit Wellen in Umfangrichtung versehen. Die
Wellen der Walze 3 sind wie bei zwei miteinander verzahnten Zahnrädern mit den
Wellen der Walze 2 verzahnt.
Die Walze 5 weist Rillen auf, die von der Größe und Lage so an die Rillen der
Walze 4 angepasst sind, dass die Rillen der beiden Walzen ebenfalls miteinander
verzahnt sind.
Passiert das Material 1 das erste Walzenpaar 2 und 3, so wird die Oberfläche der
Folie mit einer Wellenform versehen. Passiert diese dann gewählte Oberfläche das
zweite Walzenpaar 4 und 5, so wird die Welle in eine Vielzahl von Wellen
verlegt, die durch Falten voneinander getrennt sind. Regelmäßig entsteht dabei auf
einfache und kostengünstige Weise eine Folie, die die Oberfläche gemäß den
nachfolgenden Figuren aufweist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Oberfläche einer Folie, die in der in den Fig. 1
und 2 angedeuteten Weise hergestellt wurde. Die Oberfläche weist gemäß den
Fig. 3 und 4 eine Mehrzahl von Wellen 7 und 8 auf. Eine Welle 7 befindet
sich zwischen zwei Wellen 8 und wird durch Falten 9 von den Wellen 8 getrennt.
Wellen 7 und 8 weisen die gleiche Wellenlänge auf. Sie sind zueinander um eine
halbe Wellenlänge versetzt angeordnet. Ein Wellental der Welle 7 grenzt also an
einen Wellenberg einer Welle 8. In Fig. 4 wird insbesondere zusätzlich die Form
einer jeden Falte 9 gezeigt. Ein Wellenberg der Welle 8 ist an seinen Rändern so
gefaltet, daß taschenartige Ausnehmungen entstehen. Ein Schnitt senkrecht zur
Laufrichtung der Welle ergibt also eine Zick-Zack-Form der Folie, wie mittels des
Bezugszeichens 10 in der Fig. 4 hervorgehoben wird. Die Pfeile 11
kennzeichnen dabei die Laufrichtung einer jeden Welle. Die Falten 9 verlaufen
parallel zu dieser Laufrichtung.
Im Ergebnis sind die Wellen 8 oberhalb der Wellen 7 angeordnet.
Es hat sich gezeigt, daß Wellen 7 und Wellen 8 nicht zwingend um eine halbe
Wellenlänge zueinander versetzt verlaufen müssen, wenn sie mit Hilfe von den in
den Fig. 1 und 2 gezeigten Vorrichtungen hergestellt werden. Es ließen sich
mit diesen Vorrichtungen auch Ergebnisse erzielen, bei denen der Versatz
zwischen den Wellen 7 und 8 lediglich näherungsweise eine halbe Wellenlänge
betrug.
Geeignete Wellenlängen und -breiten der Wellen 7 und 8 können vom Fachmann
auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmt werden. Die Breite einer Welle
liegt zweckmäßigerweise in der Größenordnung einer halben Wellenlänge.
Beträgt eine Wellenlänge z. B. 1,4 cm, so ist eine solche Welle bevorzugt 0,7 cm
breit. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß es keine Vorzugsrichtungen gibt, in
der eine solche Folie besonders leicht verformt oder auseinandergezogen werden
kann.
Claims (15)
1. Folie, die mit Wellen und/ oder Falten so versehen ist, dass die Folie in
Längs- und Querrichtung der Folie streckbar ist.
2. Folie nach Anspruch 1, die als Anschlussband oder Abschlussband oder als
Band für ein First- und Gratelement bei Gebäuden ausgestaltet ist.
3. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die aus Metall und zwar
insbesondere aus Aluminium, Blei, Kupfer, Zink oder Stahl besteht.
4. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die verformbar und
formstabil ist.
5. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Folie auf einer
Seite mit einem Dichtungs- und/oder Klebmittel, insbesondere mit Butyl
versehen ist.
6. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Wellen und/oder
Falten parallel zu weiteren Wellen und/oder Falten verlaufen.
7. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die in einer Richtung
gewellt ist und die in der gleichen Richtung parallel zueinander
verlaufenden Falten aufweist.
8. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Welle oder
Wellen näherungsweise sinusförmig sind.
9. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Folie
abwechselnd zu einer und zu einer hierzu entgegengesetzten Richtung
gefaltet ist.
10. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der in einer Richtung
parallel zueinander verlaufende Wellen vorgesehen sind, wobei jede Welle
gegenüber einer benachbarten Welle insbesondere versetzt und zwar
insbesondere um eine halbe Wellenlänge versetzt ist und von einer
benachbarten Welle durch eine Falte getrennt ist.
11. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der Wellen und/oder
Falten sowohl parallel als auch senkrecht zueinander verlaufen.
12. Verfahren zur Herstellung einer Folie mit den Merkmalen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, bei dem eine Walzvorrichtung bereitgestellt
wird, die aus einem Paar von Walzen mit jeweils wellenförmiger Oberfläche
in Umfangrichtung besteht, wobei die Wellen der beiden Walzen
miteinander verzahnt sind, und bei dem die Folie die Walze zunächst in
einer ersten Richtung und anschließend in einer hierzu senkrechten zweiten
Richtung passiert.
13. Verfahren zur Herstellung einer Folie mit den Merkmalen nach einem der
vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, bei dem eine Walzvorrichtung
bereitgestellt wird, die aus einem ersten Walzenpaar mit einer in
Umfangrichtung jeweils wellenförmigen Oberfläche und aus einem zweiten
Walzenpaar mit in Umfangrichtung jeweils rillenförmiger Oberfläche
besteht, wobei die Wellen sowie die Rillen miteinander verzahnt sind, bei
dem die Folie beide Walzenpaare nacheinander passiert.
14. Verwendung einer Folie nach einem der vorhergehenden
Vorrichtungsansprüche bei einem Gebäude als Anschlusselement oder
Abschlusselement.
15. Walzvorrichtung zur Herstellung einer Folie mit den Merkmalen nach
einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, die aus einem ersten
Walzenpaar mit einer in Umfangrichtung jeweils wellenförmigen
Oberfläche und aus einem nachfolgenden zweiten Walzenpaar mit in
Umfangrichtung jeweils rillenförmiger Oberfläche besteht, wobei die
Wellen sowie die Rillen miteinander verzahnt sind.
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