DE10042305A1 - Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich an Hochdruckbauteilen - Google Patents
Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich an HochdruckbauteilenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abdichtungsvorrichtung mit einer Hochdruckabdichtung (1) und einer Niederdruckabdichtung (12) zur Abdichtung eines Übergangsbereichs (5) an einer Hochdruckleitung (6). Die Hochdruckabdichtung (1) weist eine im wesentlichen ringförmige Gestalt auf und ist am Leitungsübergang von Hochdruckbauteilen (2, 3) angeordnet. Die Niederdruckabdichtung (12) ist in einer Ebene mit der Hochdruckabdichtung (1) um diese herum angeordnet, um eine eventuell auftretende Leckage durch die Hochdruckabdichtung (1) nach außen abzudichten.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abdichtungsvorrich
tung für einen Übergangsbereich an Hochdruckbauteilen und
insbesondere eine Abdichtungsvorrichtung für Übergangsberei
che an Pumpenbauteilen von Pumpen für Common-Rail-Systeme.
Abdichtungen sind in vielfältigen Ausgestaltungen bekannt.
Beispielsweise ist in Fig. 11 eine bekannte Hochdruckabdich
tung 1 für ein Common-Rail-System dargestellt, welche an ei
nem Übergangsbereich 5 zwischen einem ersten Bauteil 2 und
einem zweiten Bauteil 3 verwendet wird, um eine Fortführung
eines Fluidkanals 6 zu ermöglichen. Die in Fig. 11 gezeigte
Hochdruckabdichtung 1 besteht aus zwei Elementen, nämlich ei
nem Dichtring 24 und einem Stützring 25, welche in einer Aus
sparung 4 angeordnet sind, die in dem ersten Bauteil 2 gebil
det ist. Der Dichtring 24 ist aus einem Elastomer herge
stellt. Der Stützring 25 ist am äußeren Umfang des Dichtrings
24 angeordnet, um den Dichtring 24 gegen die hohen Drücke im
Common-Rail abzustützen. Der Stützring weist dabei keine
Dichtfunktion auf. Weiter ist in dem Übergangsbereich 5 vom
ersten zum zweiten Bauteil ein Ventil 26 angeordnet, welches
im wesentlichen aus einer Ventilkugel 22, einem Federelement
27 und einem korbförmig gebildeten Kugelkäfig 28 besteht.
Derartige Hochdruckabdichtungen sind jedoch dahingehend
nachteilig, dass sie nicht über den gesamten Temperaturbe
reich vollständig abdichten. Insbesondere bei geringen Tempe
raturen sind die Abdichteigenschaften der bekannten Hoch
druckdichtungen nicht ausreichend, so dass häufig eine Lecka
ge nach aussen auftritt. Daraus resultieren insbesondere Ab
dichtungsprobleme beim Anlassen eines kalten Motors, insbe
sondere im Winter, da der Dichtring den hohen Drücken im Com
mon-Rail-System (bis ca. 1800 bar) nicht standhält. Weiter
sind die bekannten Hochdruckabdichtungen dahingehend nachtei
lig, dass abhängig von den Betriesbelastungen (Druck, Kräfte)
sich im Übergangsbereich 5 ein Spalt ergibt. Ab einer be
stimmten Spaltgröße bzw. Frequenz der Spaltänderung ist der
Elastomerring nicht mehr in der Lage, diesen Übergangsbereich
abzudichten. Dies führt zu unerwünschten Undichtigkeiten wäh
rend des Betriebes. Weiter besteht die bekannte Hochdruckab
dichtung aus mindestens zwei Bauteilen, nämlich dem Dichtring
und dem Stützring, woraus relativ hohe Herstellungs- und Mon
tagekosten resultieren. Überdies sind die bekannten Hoch
druckabdichtungen nur begrenzt gegen aggressive Medien, wie
z. B. Pflanzenmethylester (PME), beständig.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine zuver
lässige Abdichtungsvorrichtung bereitzustellen, welche bei
einfachem Aufbau und einfacher, kostengünstiger Herstellbar
keit über den gesamten Temperaturbereich keine Undichtigkei
ten aufweist und welche ausreichend dynamischen Belastungen
standhält.
Diese Aufgabe wird durch eine Abdichtungsvorrichtung mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiter
bildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß wird somit eine Abdichtungsvorrichtung zur
Abdichtung von Hochdruckbauteilen an einem Übergangsbereich
an einer Hochdruckleitung bereitgestellt, welche eine Hoch
druckabdichtung mit einer im wesentlichen ringförmigen Ges
talt und eine Niederdruckabdichtung umfasst. Die Hochdruckab
dichtung ist an einem Leitungsübergang der Hochdruckbauteile
angeordnet. Die Niederdruckabdichtung ist außerhalb der Hoch
druckabdichtung angeordnet, um eine eventuell auftretende Le
ckage durch die Hochdruckabdichtung nach außen hin sicher ab
zudichten. Somit ist ein redundantes Dichtungssystem vorhan
den, welches ein Austreten von Fluid an Übergangsbereichen
von Hochdruckbauteilen verlässlich verhindern kann. Daher
kann bei einem Auftreten einer Leckage durch die Hochdruckabdichtung
diese durch die Niederdruckabdichtung zurückgehalten
werden. Demnach kann die Kombination einer Hochdruckabdich
tung und einer Niederdruckabdichtung eine Leckage verlässlich
verhindern. Insbesondere kann die vorliegenden Erfindung in
einem Common-Rail-System an Übergängen von Pumpenbauteilen
eingesetzt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfin
dung ist die Hochdruckabdichtung aus Metall hergestellt. Wei
ter ist die erfindungsgemäße, aus Metall hergestellte Hoch
druckabdichtung im montierten Zustand vorgespannt. Dadurch
kann erreicht werden, dass die Hochdruckabdichtung nach der
Montage aufgrund ihrer Vorspannung mit hohem Druck an ihren
Anlageflächen zur Abdichtung anliegt. Somit wird durch die
erfindungsgemäße Hochdruckabdichtung eine Abdichtung bereit
gestellt, welche über den gesamten Temperaturbereich eine
ausreichende Abdichtung sicherstellt, ohne dass Leckagen,
insbesondere im unteren Temperaturbereich, auftreten. Weiter
wird durch die Kombination des Vorspannens der Dichtung und
des aus Metall hergestellten Dichtrings eine dynamisch be
lastbare Hochdruckabdichtung bereitgestellt, welche insbeson
dere Druckpulsungen mit einer hohen Frequenz folgen kann und
somit keine Undichtigkeiten infolge von durch das Fluid ver
ursachten Belastungspulsen aufweist. Weiter benötigt die er
findungsgemäße Hochdruckabdichtung auch keinen Stützring, da
sie aufgrund ihrer Herstellung aus einem Metall eine ausrei
chende Festigkeit gegen die hohen Drücke aufweist. Überdies
ist die aus Metall hergestellte Hochdruckabdichtung gegen ag
gressive Medien beständig.
Vorzugsweise ist die Hochdruckabdichtung aus Federblech oder
aus Stahl hergestellt. Hierdurch kann eine kostengünstige und
einfach herzustellende Hochdruckabdichtung erhalten werden.
Bei einer Herstellung der Dichtung aus Federblech kann des
weiteren auch eine besonders einfache Vorspannung der Dich
tung verwirklicht werden.
Gemäß einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der vorliegen
den Erfindung ist die Hochdruckabdichtung aus temperaturfes
tem Kunststoff oder aus Kautschuk hergestellt. Besonders be
vorzugt wird als Kunststoff dabei ein Elastomer verwendet.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung ist die Niederdruckabdichtung aus Metall o
der aus Kunststoff oder Kautschuk oder aus einem mit Kunst
stoff beschichteten Metall hergestellt.
Vorzugsweise ist die Niederdruckabdichtung als Flachdichtung
oder als Profildichtung ausgebildet. Besonders bevorzugt
weist die Niederdruckabdichtung eine Sicke auf.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Er
findung ist die Hochdruckabdichtung als Ring mit einem C-
förmigen Querschnitt ausgebildet. Vorzugsweise ist dabei der
geöffnete Bereich des C-förmigen Rings nach innen gerichtet.
Durch die C-förmige Ausbildung der Hochdruckabdichtung kann
insbesondere erreicht werden, dass die Dichtung zusätzlich
durch den Fluiddruck mit großer Kraft gegen ihre Anlageflä
chen gedrückt wird, da der Fluidruck in Richtung der Anlage
fläche gerichtet ist. Somit wird der aufgrund der Vorspannung
der Dichtung vorhandene Anpressdruck noch durch die geometri
sche Gestaltung der Dichtung in C-Form verstärkt. Weiter kann
die C-ringförmige Hochdruckabdichtung auch Bauteilverformun
gen, welche aufgrund der hohen Drücke entstehen, sehr gut
ausgleichen, da er aufgrund seiner C-Form den Verformungen,
insbesondere den Weitungen und den Annäherungen, benachbarter
Bauteile infolge des hohen Drucks problemlos folgen kann.
Besonders bevorzugt weist die im Querschnitt C-förmige Hoch
druckabdichtung eine symmetrische Form auf, so dass u. a. eine
verwechslungssichere Montage gewährleistet ist.
Vorteilhaft weist die Hochdruckabdichtung zwei Abdichtflächen
oder drei Abdichtflächen auf. Bei der C-förmigen Ausgestaltung
kann die Dichtung somit derart angeordnet sein, dass sie
eine obere und eine untere Anlagefläche zur Abdichtung auf
weist. Weiter ist es auch möglich, dass eine dritte Anlage
fläche durch den nach aussen gerichteten Kreisabschnitt des
C-förmigen Dichtrings gebildet wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegen
den Erfindung ist die Hochdruckabdichtung als Ring mit einem
winkelförmigen Querschnitt ausgebildet. Dabei besitzt dieser
sogenannte Keilring im unverbauten Zustand einen Schenkelwin
kel, d. h. einem Winkel zwischen seinen beiden Schenkeln, von
deutlich größer als 90°. Beispielsweise beträgt dieser Schen
kelwinkel im unverbauten Zustand ca. 115°. Im montierten Zu
stand wird der eine Schenkel an einen Bereich des einen Bau
teils gepresst. Der andere Schenkel wird gegen die Dichtflä
che des zweiten Bauteils gepreßt. Dadurch ist der Schenkel
winkel des Keilrings im verbauten Zustand deutlich kleiner
als im unverbauten Zustand und liegt bei ca. 90° bis 95°.
Wenn der Winkel 90° beträgt, liegen beide Schenkel des Keil
rings unmittelbar an den Dichtflächen der beiden Bauteile an,
so dass eine sehr sichere Abdichtung erreicht wird. Besonders
bevorzugt ist der Keilring aus Metall z. B. einem Blech (Fe
derblech) hergestellt.
Bevorzugt weist die Hochdruckabdichtung einen sich im Quer
schnitt verjüngenden Bereich auf. Dadurch kann beispielsweise
eine keilringförmige Dichtung bereitgestellt werden. Vorzugs
weise ist die keilförmige Fläche der Dichtung dabei zur Dich
tungsinnenseite gerichtet. Besonders bevorzugt ist der sich
verjüngende Bereich im Schnitt parabelförmig oder geradlinig
ausgebildet.
Vorzugsweise weist die Hochdruckabdichtung zusätzlich zu dem
sich verjüngenden Bereich einen Bereich mit konstantem Innen-
und Aussendurchmesser auf. Dadurch kann insbesondere eine der
Anlageflächen zu Abdichtung relativ groß ausgebildet werden.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin
dung weist die Hochdruckabdichtung einen mittleren Verbin
dungsbereich auf, welcher mindestens eine Durchgangsöffnung
aufweist. Der mittlere Verbindungsbereich verbindet die äuße
ren Ringbereiche der Dichtung miteinander. Dadurch kann die
Stabilität der Hochdruckabdichtung erhöht werden.
Vorteilhaft ist die Hochdruckabdichtung knopfförmig ausgebil
det. Dabei weist die Hochdruckabdichtung einen flachen kreis
förmigen mittleren Verbindungsbereich auf, so dass die Hoch
druckabdichtung z. B. als Käfig bzw. Anschlag für einen Ven
tilkörper verwendet werden kann. Durch diese geometrische
Gestaltung mit dem knopfförmig gebildeten Verbindungsbereich
ist die Hochdruckabdichtung mit einem Käfig für einen Ventil
körper kombiniert, um einen Ventilkörper zurückzuhalten. So
mit weist die Hochdruckabdichtung sowohl eine Abdichtfunktion
als auch eine Zurückhaltefunktion für einen Ventilkörper ei
nes unmittelbar vor der Dichtung angeordneten Ventils auf.
Vorzugsweise ist die knopfförmige Hochdruckabdichtung mit
vier Durchgangsöffnungen vorgesehen, um eine ausreichende
Fluidströmung zu gewährleisten.
Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Er
findung ist der mittlere Verbindungsbereich an einem im Quer
schnitt C-förmigen Ring an einem Ende in Vertikalrichtung ge
bildet. Dadurch lassen sich die Vorteile der C-förmigen Hoch
druckabdichtung mit denen des mittleren Verbindungsbereichs
kombinieren.
Vorzugsweise dient der mittlere Verbindungsbereich als An
schlag für den Ventilkörper. Dadurch wird ein besonders ein
facher Aufbau der Hochdruckabdichtung und eines unmittelbar
an die Dichtung angrenzenden Ventils erhalten.
Somit stellt die vorliegenden Erfindung eine redundante Ab
dichtungsvorrichtung durch eine Kombination einer Hochdruckabdichtung
mit einer Niederdruckdichtung bereit. Die Abdich
tungsvorrichtung weist einen einfachen Aufbau auf und ermög
licht über den gesamten Temperaturbereich, in welchem die
Kombinationsdichtung eingesetzt wird, eine zuverlässige Ab
dichtung ohne Leckageprobleme insbesondere im niedrigen Tem
peraturbereich. Dies wird durch die weitere Kombination einer
aus Metall hergestellten Hochdruckabdichtung und der Vorspan
nung der Dichtung weiter verstärkt, so dass hervorragende Ab
dichtungseigenschaften bereitstellt werden können. Weiter
wird durch die erfindungsgemäße Abdichtungsvorrichtung auch
eine Unempfindlichkeit gegen im Förderfluid auftretende Be
lastungspulse erreicht, welche bei den bisher eingesetzten
Elastomerdichtungen nicht gegeben war. Des weiteren kann das
erfindungsgemäße Abdichtungssystem auch als Käfig bzw. An
schlag für einen Ventilkörper eingesetzt werden und ist be
ständig gegen aggressive Medien. Vorzugsweise wird die erfin
dungsgemäße Dichtungsanordnung bei Common-Rail-Systemen ein
gesetzt, in denen ein relativ hoher Druck vorhanden ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausfüh
rungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben.
In der Zeichnung ist:
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht einer Hochdruckab
dichtung für eine Abdichtungsvorrichtung gemäß ei
nem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung im eingebauten Zustand;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1 gezeig
ten Hochdruckabdichtung;
Fig. 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung der An
ordnung der Abdichtungsvorrichtung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
Fig. 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer
Abdichtungsvorrichtung gemäß einem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine schematische Schnittansicht einer Hochdruckab
dichtung für eine Abdichtungsvorrichtung gemäß ei
nem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung im eingebauten Zustand;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 5 gezeig
ten Hochdruckabdichtung;
Fig. 7 eine schematische Schnittansicht einer Hochdruckab
dichtung für eine Abdichtungsvorrichtung gemäß ei
nem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung im eingebauten Zustand;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 7 gezeig
ten Hochdruckabdichtung;
Fig. 9 eine schematische Schnittansicht einer Hochdruckab
dichtung für eine Abdichtungsvorrichtung gemäß ei
nem fünften Ausführungsbeispiel im teilmontierten
Zustand;
Fig. 10 eine schematische Schnittansicht der in Fig. 9 ge
zeigten Hochdruckabdichtung im endmontierten Zu
stand und
Fig. 11 eine schematische Schnittansicht einer Hochdruckab
dichtung gemäß dem Stand der Technik.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Hochdruckabdichtung 1 für ei
ne Abdichtungsvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Die Hochdruckabdichtung 1 ist an einem Übergangsbereich 5
zwischen einem ersten Bauteil 2 (z. B. einem Zylinder) und ei
nem zweiten Bauteil 3 (z. B. einem Zylinderkopf) angeordnet.
Dabei ist am ersten Bauteil 2 eine Aussparung 4 zur Aufnahme
der Hochdruckabdichtung 1 vorgesehen (vgl. Fig. 1). Am Über
gangsbereich 5 mündet ein Fluidkanal 6 des ersten Bauteils 2,
welcher im zweiten Bauteil 3 fortgeführt ist. Die Aussparung
4 ist dabei um die Mündung des Fluidkanals 6 herum gebildet.
Somit muss die Hochdruckabdichtung 1 den Übergangsbereich 5
rund um den Fluidkanal 6 abdichten, um eine Leckage von Fluid
zu verhindern.
Wie in Fig. 2 dargestellt, weist die Hochdruckabdichtung 1
eine ringförmige Gestalt auf. Weiter, wie aus Fig. 1 er
sichtlich ist, weist die Hochdruckabdichtung 1 einen C-
förmigen Querschnitt auf. Dabei weist die Hochdruckabdichtung
1 einen ersten geraden Abschnitt 7, einen gekrümmten Ab
schnitt 8 und einen zweiten geraden Abschnitt 9 auf. Die bei
den geraden Abschnitte 7 und 9 liegen mit ihren planen Flä
chen am ersten bzw. zweiten Bauteil an und bilden so ringför
mige Abdichtungsbereiche 10 und 11 in Form von Linienabdich
tungen. Der gekrümmte Abschnitt 8 ist derart ausgebildet,
dass er mit der seitlichen Wand der Aussparung 4 in Kontakt
kommt und somit einen zusätzlichen dritten Abdichtungsbereich
30 bildet. Weiterhin ist es auch möglich, dass die C-förmige
Hochdruckabdichtung vollständig gekrümmt ausgebildet ist,
d. h. ohne gerade Abschnitte oder derart ausgebildet ist, dass
er nur zwei Abdichtungsbereiche, z. B. die beiden Abdich
tungsbereiche 10 und 11, aufweist.
Die C-förmige Hochdruckabdichtung 1 weist über ihren gesamten
Querschnitt eine gleichbleibende Dicke auf. Es ist jedoch
auch möglich, dass die Hochdruckabdichtung, insbesondere wenn
sie aus Blech o. ä. hergestellt ist, im Querschnitt unter
schiedliche Dicken aufweist.
Weiter weist die Hochdruckabdichtung 1 in Vertikalrichtung,
d. h. in Richtung der Mittelachse 0-0, an ihrem einen Ende ei
nen Innendurchmesser D1 und an ihrem anderen Ende einen In
nenduchmesser D2 auf. Hierbei ist der Innenduchmesser D1
gleich dem Innendurchmesser D2, so dass die Hochdruckabdich
tung 1 symmetrisch ausgebildet ist.
Die Hochdruckabdichtung 1 des ersten Ausführungsbeispiels ist
aus Federblech hergestellt und die beiden geraden Abschnitte
7 und 9 sind nach aussen vorgespannt, so dass sie im einge
bauten Zustand gegen die Wandflächen des ersten und des zwei
ten Bauteils 2 und 3 gepresst werden. Durch die konkave An
ordnung des gekrümmten Bereiches 8 zum Fluidkanal 6 unter
stützt der Fluiddruck das Anpressen der geraden Bereiche 7
und 9 gegen die jeweiligen Anlageflächen des ersten und zwei
ten Bauteils.
Da die C-ringförmige Hochdruckabdichtung 1 symmetrisch aufge
baut ist und an ihren beiden Enden in Vertikalrichtung glei
che Innendurchmesser D1 und D2 aufweist, sind die Andrück
kräfte an allen Stellen der Hochdruckabdichtung 1 gleich. So
mit kann eine sichere Abdichtung des Übergangsbereichs 5 er
reicht werden. Da die Vorspannung der Hochdruckabdichtung 1
über den gesamten Temperaturbereich vorhanden ist, ist eine
ausreichende Abdichtung auch insbesondere bei niedrigen Tem
peraturen gewährleistet. Weiterhin können auch problemlos
hochfrequente Druckpulsungen im Fluid aufgenommen werden und
Bauteilverformungen infolge des hohen Druckes ausgeglichen
werden. Weiterhin ist durch den symmetrischen Aufbau der
Hochdruckabdichtung 1 eine verwechslungssichere Montage ge
währleistet und die Hochdruckabdichtung ist gegen aggressive
Medien beständig.
In Fig. 3 ist die erfindungsgemäße Abdichtungsvorrichtung
mit der C-ringförmigen Hochdruckabdichtung 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel gezeigt. Die Abdichtungsvorrichtung um
fasst die Hochdruckabdichtung und eine Niederdruckabdichtung
12. Die Hochdruckabdichtung 1 dichtet einen Übergangsbereich
zwischen einem Zylinderblock 2 und einem Zylinderkopf 3 an
einem Fluidkanal 6 ab. Die Hochdruckabdichtung 1 wird in eine
am Zylinderblock 2 gebildete ringförmige Aussparung 4 einge
legt. Zwischen Zylinderkopf 3 und Zylinderblock 2 ist weiter
die als Flachdichtung ausgebildete Niederdruckabdichtung 12
angeordnet. Die Niederdruckabdichtung 12 ist ein mit einem
Elastomer beschichtetes Blech und kann zusätzlich noch eine
Sicke aufweisen. Somit wird der Übergangsbereich am Fluidka
nal 6 durch die Abdichtungsvorrichtung zweifach abgedichtet,
nämlich durch die Hochdruckabdichtung 1 und die Niederdruck
abdichtung 12. Im montierten Zustand liegen die beiden Dich
tungen 1 und 12 der Abdichtungsvorrichtung im wesentlichen in
einer Ebene am Übergangsbereich 5.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist in der Niederdruckabdichtung 12
ein Spalt bzw. Schlitz 29 ausgebildet. Somit wird eine mögli
che Leckage durch die Hochdruckabdichtung 1 über den Spalt 29
in der Niederdruckabdichtung 12 dem Niederdruckbereich des
Systems zugeführt. Da der Spalt 29 an einem mittleren Zwi
schenbereich der Niederdruckabdichtung 12 gebildet ist, ist
weiterhin sichergestellt, dass die Niederdruckabdichtung 12
die Hochdruckabdichtung 1 vollständig umgibt und somit eine
redundante Dichtung vorhanden ist.
In Fig. 4 ist eine Abdichtungsvorrichtung gemäß einem zwei
ten Ausführungsbeispiel dargestellt. Das zweite Ausführungs
beispiel entspricht im wesentlichen dem in Fig. 3 gezeigten
ersten Ausführungsbeispiel. Im Unterschied zum ersten Ausfüh
rungsbeispiel ist jedoch anstelle der Flachdichtung eine
Formdichtung bzw. Profildichtung 12 vorgesehen, welche in ei
ne entsprechende Aussparung 13 am Zylinderblock 2 eingelegt
wird. Die Formdichtung 12 ist außerhalb der Hochdruckabdich
tung 1 angeordnet, so dass eine direkte Verbindung von der
Hochdruckabdichtung 1 zum Niederdruckbereich gewährleistet
ist.
In den Fig. 5 und 6 ist eine Hochdruckabdichtung 1 zur
Verwendung in einer erfindungsgemäßen Abdichtungsvorrichtung
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung dargestellt. Gleiche bzw. funktionell gleiche Teile
sind mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausfüh
rungsbeispiel bezeichnet. Da das dritte Ausführungsbeispiel
im wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht,
werden nachfolgend nur die Unterschiede zwischen den beiden
Ausführungsbeispielen im Detail beschrieben.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist die Hochdruckabdichtung 1 für eine
Abdichtungsvorrichtung an einem Übergangsbereich 5 eines Flu
idkanals 6 zwischen einem ersten Bauteil 2 und einem zweiten
Bauteil 3 angeordnet.
Die Hochdruckabdichtung 1 gemäß dem dritten Ausführungsbei
spiel ist, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, knopfförmig aus
gebildet. Dabei weist ein C-ringförmiger Randbereich 16 an
einer seiner Seiten in vertikaler Richtung (d. h. in Richtung
der Mittellinie 0-0) einen mittleren Verbindungsbereich 17
auf. Genauer ist der durch einen ersten geraden Abschnitt 7,
einen gekrümmten Abschnitt 8 und einen zweiten geraden Ab
schnitt 9 gebildete C-förmige Randbereich 16 an seinem zwei
ten geraden Abschnitt 9 mit dem mittleren Verbindungsbereich
17 verbunden. Hierbei geht der zweite gerade Abschnitt 9 in
den mittleren Verbindungsbereich über. Es sei angemerkt, dass
der Abschnitt 7 auch gekrümmt ausgebildet sein kann.
Weiter sind im mittleren Verbindungsbereich 17 vier Durch
gangsöffnungen 18, 19, 20 und 21 gebildet. Die Durchgangsöff
nungen stellen den Fluiddurchtritt durch die knopfförmige
Hochdruckabdichtung 1 sicher. Es ist selbstverständlich mög
lich, auch eine andere Anzahl von Durchgangsöffnungen auszu
bilden.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist am Übergangsbereich des Fluidka
nals 6 weiter eine Ventilkugel 22 vorgesehen, welche an einem
Ventilsitz 23 anliegt. Mit anderen Worten ist durch die
knopfförmige Hochdruckabdichtung 1 und die Ventilkugel 22 am
Übergangsbereich des Fluidkanals 6 ein Ventil gebildet. Dabei
bildet die knopfförmige Hochdruckabdichtung 1 den Kugelkäfig
für die Ventilkugel 22. Wie in Fig. 5 gezeigt, weist der im
Bereich der Mittellinie 0-0 liegende Abschnitt des mittleren
Verbindungsbereichs 17 eine größere Dicke als der Randbereich
16 auf, um eine ausreichende Festigkeit für das Zurückhalten
der Ventilkugel 22 bereitzustellen.
Somit weist die Hochdruckabdichtung 1 für eine Abdichtungs
vorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel neben der
Abdichtfunktion auch noch eine Zurückhaltefunktion für die
Ventilkugel 22 auf. Dies ist insbesondere daher möglich, da
die Hochdruckabdichtung 1 aus Metall, z. B. aus Federstahl,
hergestellt sein kann. Es ist auch möglich, zwischen der als
Käfig dienenden Hochdruckabdichtung und der Ventilkugel noch
ein Federelement anzuordnen, so dass ein Rückschlagventil im
Fluidkanal 6 zwischen dem ersten und dem zweiten Bauteil an
geordnet ist.
In den Fig. 7 und 8 ist eine Hochdruckabdichtung 1 für ei
ne Abdichtungsvorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Gleiche bzw.
funktionell gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen
wie in den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen be
zeichnet. Da das vierte Ausführungsbeispiel im wesentlichen
den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen entspricht,
werden nachfolgend nur die Unterschiede zu den Ausführungs
beispielen im Detail beschrieben.
Wie in Fig. 7 gezeigt, ist die Hochdruckabdichtung 1 an ei
nem Übergangsbereich 5 zwischen einem ersten Bauteil 2 und
einem zweiten Bauteil 3 angeordnet. Dabei ist sie in einer
Aussparung 4 positioniert, welche im ersten Bauteil 2 gebil
det ist und dichtet einen Übergang eines Fluidkanals 6 ab.
Wie in Fig. 7 dargestellt, weist die Hochdruckabdichtung 1
einen ersten Bereich 14 und einen zweiten Bereich 15 auf. Der
erste Bereich 14 weist einen konstanten Innen- und Aussen
durchmesser auf und weist demnach eine im Schnitt rechteckige
Gestalt auf. Der erste Bereich 14 kann jedoch auch unter
schiedliche Innen- und Aussendurchmesser aufweisen. Der zwei
te Bereich 15 verjüngt sich ausgehend vom ersten Bereich 14
zu seiner Aussenseite. Wie in Fig. 7 gezeigt, ist der sich
verjüngende Bereich 15 im Schnitt parabelförmig gebildet.
Durch diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Hochdruckab
dichtung 1 ergeben sich an den Kontaktflächen der Dichtung 1
zum ersten und zweiten Bauteil unterschiedlich große Flächen
von Abdichtungsbereichen 10 und 11. Um an beiden Abdichtungs
bereichen eine Flächenpressung zu erhalten, wird die keil
ringförmige Hochdruckabdichtung 1 zu einer Seite entsprechend
vorgespannt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die
Vorspannung des aus Federstahl hergestellten keilförmigen
Dichtrings 1 in Richtung des zweiten Bereichs 15. Wie in
Fig. 7 gezeigt, erfolgt eine Anpressung der Hochdruckabdich
tung 1 an die Bereiche 10 und 11 und den in Richtung der Mit
tellinie 0-0 verlaufenden Bereich 30 der Aussparung 4. Um ei
ne zusätzliche Vorspannung der Hochdruckabdichtung 1 zu er
halten, sind die Abdichtungsbereiche 10 und 30 der Dichtung 1
im unmontierten Zustand zueinander in einem Winkel von größer
als 90°-95° angeordnet. Im montierten Zustand sind die Ab
dichtbereiche 10 und 30 dann in einem Winkel von 90°-95°
zueinander angeordnet.
Weiterhin wird aufgrund der parabelförmigen Innenfläche 15
zusätzlich ein Druck durch das Fluid auf die Hochdruckabdich
tung 1, insbesondere in Richtung der Abdichtungsbereiche 10
und 30 ausgeübt. Wie insbesondere in Fig. 8 gezeigt, ist an
der Aussenseite des zweiten sich verjüngenden Bereichs 15
weiter eine relativ große Fase 16 ausgebildet, um eine einfa
chere Montage zu ermöglichen.
Somit stellt auch die Hochdruckabdichtung 1 gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel eine ausreichende Abdichtungsfunktion bei
sehr hohen Drücken bereit und ist unempfindlich gegen im Flu
id auftretende hochfrequente Druckpulsungen und beständig ge
gen PME-Fluide.
In den Fig. 9 und 10 ist eine Hochdruckabdichtung 1 für
eine Abdichtungsvorrichtung gemäß einem fünften Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Gleiche bzw.
funktionell gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen
wie in den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen be
zeichnet. Da das fünfte Ausführungsbeispiel im wesentlichen
den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen entspricht,
werden nachfolgend nur die Unterschiede zu den Ausführungs
beispielen im Detail beschrieben.
Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt, ist die Hochdruckabdich
tung 1 für die Abdichtungsvorrichtung als sogenannte Keil
dichtung ausgebildet. Die Keildichtung 1 ist ringförmig aus
gebildet und umfasst einen ersten Schenkel 31 und einen zwei
ten Schenkel 32. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weisen
die beiden Schenkel 31 und 32 eine gleich Länge auf. Sie kön
nen jedoch auch unterschiedliche Längen aufweisen.
Die Hochdruckabdichtung 1 ist in einer im Bauteil 2 vorgese
henen Aussparung 4 angeordnet. Dabei entspricht die Tiefe der
Aussparung 4 im wesentlichen der Schenkellänge des Schenkels
32. In Fig. 9 ist die Hochdruckabdichtung 1 in einem Zwi
schenmontageschritt dargestellt. Hierbei ist die Hochdruckab
dichtung 1 in die Aussparung 4 eingelegt. Dabei liegen zwei
Seitenflächen der Dichtung 1 an den Wänden der Aussparung 4
an und bilden Abdichtbereiche 11 und 30 (vgl. Fig. 9 und
10). Im vollständig montierten Zustand bildet der erste
Schenkel 31 mit dem Bauteil 3 einen weiteren Abdichtbereich
10.
Wie aus den Fig. 9 und 10 ersichtlich ist, ist im unmon
tieten bzw. teilmontierten Zustand (Fig. 9) der Winkel α
zwischen dem ersten Schenkel 31 und dem zweiten Schenkel 32
deutlich größer als 90°. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
beträgt der Winkel α ca. 115°. Im endmontierten Zustand (
Fig. 10) wird der zweite Schenkel 32 in einem mit 11 bezeich
neten Bereich an die Fläche der Aussparung 4 gepresst und der
erste Schenkel im Bereich 10 gegen das Bauteil 3 gepresst.
Somit verringert sich der Winkel zwischen den beiden Schen
keln auf α' von ca. 90°-95° (vgl. Fig. 10). Wenn α' genau
90° beträgt, liegt die eine Seite des Schenkels 31 vollstän
dig an dem Bauteil 3 an. Somit übt der Keilring 1 im montier
ten Zustand eine Vorspannung auf die Bauteile 2 und 3 aus,
wodurch die Dichtigkeit der Dichtung 1 erhöht wird. Dabei er
folgt auch eine Druckunterstützung auf der Innenseite der
Dichtung.
Es sei angemerkt, dass die erfindungsgemäße Abdichtungsvor
richtung aus einer beliebigen Kombination der vorher be
schriebenen Hochdruckabdichtungen bzw. Niederdruckabdichtun
gen gebildet sein kann.
Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung eine Ab
dichtungsvorrichtung mit einer Hochdruckabdichtung 1 und ei
ner Niederdruckabdichtung 12 zur Abdichtung eines Übergangs
bereichs 5 an einer Hochdruckleitung 6, welche insbesondere
bei Common-Rail-Systemen Anwendung findet. Die Hochdruckab
dichtung 1 weist eine im wesentlichen ringförmige Gestalt auf
und ist am Leitungsübergang der Hochdruckbauteile 2, 3 ange
ordnet. Die Niederdruckabdichtung 12 ist in einer Ebene mit
der Hochdruckabdichtung 1 um diese herum angeordnet, um eine
eventuell auftretende Leckage durch die Hochdruckabdichtung 1
nach aussen abzudichten. Dadurch kann erfindungsgemäß ein zu
verlässige, redundante Dichtung bereitgestellt werden, welche
einen über den gesamten Einsatztemperaturbereich dynamisch
belastbaren Hochdruckdichtring 1 aufweist und auch für einen
Einsatz bei aggressiven Medien geeignet ist.
Die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß
der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken
und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rah
men der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifika
tionen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihrer Ä
quivalente zu verlassen.
Claims (21)
1. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3), insbesondere Pumpenbauteilen einer
Pumpe für ein Common-Rail-System, umfassend eine Hochdruckab
dichtung (1), die eine im wesentlichen ringförmige Gestalt
aufweist und an einem Leitungsübergang der Hochdruckbauteile
angeordnet ist, und eine Niederdruckabdichtung (12), welche
um die Hochdruckabdichtung (1) herum angeordnet ist, um eine
eventuell auftretende Leckage durch die Hochdruckabdichtung
(1) nach außen abzudichten.
2. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Hochdruckabdichtung (1) aus Me
tall hergestellt ist und im montierten Zustand eine Vorspan
nung aufweist.
3. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Hochdruckabdichtung (1) aus Fe
derblech oder aus Stahl hergestellt ist.
4. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Hochdruckabdichtung (1) aus
Kunststoff, insbesondere einem Elastomer, oder aus Kautschuk
hergestellt ist.
5. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruckabdich
tung (12) aus Metall oder aus Kunststoff oder aus Kautschuk
oder aus einem mit Kunststoff beschichteten Metall herge
stellt ist.
6. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruckabdich
tung (12) als Flachdichtung oder als Profildichtung ausgebil
det ist.
7. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Niederdruckab
dichtung (12) ein Spalt (29) ausgebildet ist, um eine Leckage
von der Hochdruckabdichtung (1) abzuführen.
8. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckabdich
tung (1) als Ring (7, 8, 9) mit einem C-förmigen Querschnitt
ausgebildet ist.
9. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, dass die im Querschnitt C-förmige Hoch
druckabdichtung (1) symmetrisch ausgebildet ist.
10. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die Hochdruckabdichtung (1) zwei
Abdichtflächen (10, 11) oder drei Abdichtflächen mit Linien
berührung aufweist.
11. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckabdich
tung (1) als Ring mit einem winkelförmigen Querschnitt ausge
bildet ist.
12. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der Winkel (α) zwischen zwei Schen
keln (31, 32) des Rings im unverbauten Zustand größer als 95°
ist und im verbauten Zustand zwischen 90° und 95° liegt.
13. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckabdich
tung (1) einen sich im Querschnitt verjüngenden Bereich (15)
aufweist.
14. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach Anspruch 13, dadurch ge
kennzeichnet, dass der sich verjüngende Bereich (15) im
Schnitt parabelförmig oder geradlinig ausgebildet ist.
15. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckabdich
tung (1) einen Bereich (14) mit konstantem Innen- und Aussen
durchmesser aufweist.
16. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckabdich
tung (1) einen mittleren Verbindungsbereich (17) aufweist,
welcher mindestens eine Durchgangsöffnung (18, 19, 20, 21)
aufweist.
17. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach Anspruch 16, dadurch ge
kennzeichnet, dass vier Durchgangsöffnungen (18, 19, 20,
21) vorgesehen sind.
18. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach Anspruch 16 oder 17, da
durch gekennzeichnet, dass die Hochdruckabdichtung
(1) knopfförmig ausgebildet ist.
19. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 16 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Verbin
dungsbereich (17) an einem Ende in Vertikalrichtung eines im
Querschnitt C-förmigen Rings (7, 8, 9) gebildet ist.
20. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 16 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Verbin
dungsbereich (17) als Anschlag für einen Ventilkörper (22)
ausgebildet ist.
21. Abdichtungsvorrichtung für einen Übergangsbereich (5) an
Hochdruckbauteilen (2, 3) nach einem der Ansprüche 16 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Verbin
dungsbereich (17) einen dickeren Querschnitt als andere Be
reiche der Hochdruckabdichtung (1) aufweist.
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