DE10045224A1 - Abdeckung für ein Fahrzeugschloss - Google Patents

Abdeckung für ein Fahrzeugschloss

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DE10045224A1
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DE10045224A
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Michael Boehler
Christian Rathgeb
Hans Brunnmueller
Achim Dockweiler
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Bayerische Motoren Werke AG
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Bayerische Motoren Werke AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/18Closures or guards for keyholes shaped as lids or slides
    • E05B17/183Closures or guards for keyholes shaped as lids or slides pivoting outwardly
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
    • E05B77/34Protection against weather or dirt, e.g. against water ingress
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B1/00Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
    • E05B1/0038Sliding handles, e.g. push buttons
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B81/00Power-actuated vehicle locks
    • E05B81/54Electrical circuits
    • E05B81/64Monitoring or sensing, e.g. by using switches or sensors
    • E05B81/76Detection of handle operation; Detection of a user approaching a handle; Electrical switching actions performed by door handles

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdeckung (1) für ein Fahrzeugschloss (2), die verschwenkbar um eine Achse (3) parallel zur Abdeckung (1) angebracht ist. An der Außenfläche der Abdeckung (1) ist ein Emblem, vorzugsweise ein Markenemblem, angebracht. Durch die Abdeckung (1) wird das Schloss (2) geschützt vor Verschmutzung und vor Witterungseinflüssen, wie das Eindringen von Wasser in den Schließzylinder (7). Außerdem ist die Abdeckung (1) ein optischer Gewinn, der insbesondere bei fremdkraftbetätigten Schlössern (2) nicht mit einer Einschränkung des Bedienkomforts verbunden ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Abdeckung für ein Fahrzeugschloss.
Aus der EP 0 300 528 A1 ist eine Abdeckung für ein Fahrzeugschloss bekannt. Die darin beschriebene Abdeckung kann in der Ebene der Abdeckung um einen Stift gedreht werden, der im wesentlichen senkrecht zur Abdeckung angeordnet ist. Da­ durch wird das sich hinter der Abdeckung befindende Fahrzeugschloss zugänglich. Diese Abdeckung ist beispielsweise als runde Scheibe ausgeführt und stellt ein Markensymbol dar.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Abdeckung für ein Fahrzeugschloss weiterzubilden.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und/oder 3 gelöst.
Gemäß Patentanspruch 1 ist eine Abdeckung für ein Fahrzeugschloss verschwenk­ bar um eine Achse parallel zur Abdeckung angebracht. An der Außenfläche der Ab­ deckung ist ein Emblem, vorzugsweise ein Markenemblem, angebracht. Durch die Abdeckung wird das Schloss geschützt vor Verschmutzung und vor Witterungsein­ flüssen, wie das Eindringen von Wasser in den Schließzylinder. Ferner kann das Markenemblem und das Schloss an derselben Stelle angebracht werden: Bei einer Heckklappe eines Fahrzeuges wird beispielsweise häufig versucht, ein Marken­ emblem und ein Schloss mittig anzubringen.
Gemäß Patentanspruch 2 besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung darin, dass die Abdeckung zugleich auch als Handgriff einer Fahrzeugklappe genutzt werden kann. Durch diese Integration einer zusätzlichen Funktion in die Abdeckung, muss kein separater Handgriff zur Bedienung der Fahrzeugklappe mehr vorgesehen werden. Dies ist ein optischer Gewinn und darüber hinaus kostengünstig.
Gemäß Patentanspruch 3 ist eine Abdeckung für ein Fahrzeugschloss so angeord­ net, dass durch eine Betätigung der Abdeckung, ein Schalter direkt oder indirekt aktiviert wird. Bei Abdeckungen nach Anspruch 1 wird beispielsweise durch Drücken auf die Außenfläche der Abdeckung eine Schwenkbewegung der Abdeckung be­ wirkt, durch die der Schalter aktiviert wird. Selbstverständlich kann die Erfindung nach Anspruch 3 auch bei Abdeckungen gemäß dem Stand der Technik eingesetzt werden.
Allgemein kann unter "Betätigung" jede Form der Einwirkung auf die Abdeckung verstanden werden, wie beispielsweise ein Drücken, Ziehen, Drehen, Schwenken, aber auch ein bloßes Berühren.
In zunehmenden Maße gehen viele Automobilhersteller dazu über, dass Fahrzeug­ schlösser sich elektrisch, zum Beispiel per Knopfdruck oder per Fernbedienung, öffnen und/oder schließen lassen. Diese elektrisch betätigten Schlösser haben zwar üblicherweise noch einen Schließzylinder für einen Schlüssel zur Notbetäti­ gung, im Normalfall aber muss der Schließzylinder nicht in einfacher Weise für einen Schlüssel zugänglich sein. Damit ist die Abdeckung ein optischer Gewinn, der ins­ besondere bei fremdkraftbetätigten Schlössern nicht mit einer Einschränkung des Bedienkomforts verbunden ist. Ferner kann es zukünftig sein, dass die Zuverlässig­ keit elektrischer Verriegelungen so hoch ist, dass auf einen mechanischen Schließ­ zylinder völlig verzichtet werden kann. In beiden Fällen müssen entsprechende Bedienelemente für das Schloss zur Verfügung gestellt werden. Dies kann eine Fern­ bedienung oder ein Schalter sein.
Gemäß Patentanspruch 4 ist eine vorteilhafte Ausgestaltung eines solchen Schal­ ters ein Berührungssensor, der auch ohne eine Verlagerung der Abdeckung aktiviert werden kann.
In zunehmenden Maße werden mechanische Schalter durch Sensoren abgelöst, da mechanische Schalter meist deutlich störanfälliger sind.
Gemäß Patentanspruch 5 kann mit Hilfe eines solchen Schalters, der durch ein Drü­ cken der Abdeckung aktiviert wird, die Ver- oder Entriegelung des Schlosses einer Fahrzeugklappe ausgelöst werden. Bei sehr komfortablen Fahrzeugen kann die Fahrzeugklappe auch fremdkraftbetätigt geöffnet oder geschlossen werden, nach­ dem der Schalter aktiviert wurde.
Gemäß Patentanspruch 6 wird die Abdeckung mittels Federkraft ohne Fremdeinwir­ kung in einer das Schloss abdeckenden Position gehalten. Dadurch muss nicht darauf geachtet werden, dass die Abdeckung in der das Schloss abdeckenden Po­ sition ist, um die oben aufgeführten Vorteile nutzen zu können.
Gemäß Patentanspruch 7 kann die Abdeckung, wenn sie um die Achse in eine das Schloss freigebende Position verschwenkt wird, dort verrasten. Wenn das Schloss zum Beispiel zur Notbetätigung zugänglich sein muss, kann die Abdeckung nicht selbsttätig oder federkraftunterstützt die Bedienung in diesem Fall erschweren. Das Schloss ist gut zugänglich.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im folgenden näher beschrieben. Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstel­ lung eine Abdeckung eines Fahrzeugschlosses an der Heckklappe eines Personen­ kraftwagens.
Eine Heckklappe 5 hat ein Heckklappenschloss 2 zur Verriegelung. Vor diesem Schloss 2 ist eine Abdeckung 1 angeordnet, die drehbar um eine Achse 3 ange­ bracht ist und ein Markenemblem darstellt. Diese Abdeckung 1 wird durch eine Fe­ der 6 ohne Fremdkrafteinwirkung in der gestrichelt dargestellten Position gehalten, in der das Schloss 2 abgedeckt ist. Das Schloss 2 besteht im wesentlichen aus einem Schließzylinder 7, in den von der einen Seite ein Schlüssel 8 eingeschoben werden kann, und einem mit dem Schließzylinder 7 axial verbundenen Sperr-Riegel 9 an der anderen Seite des Schließzylinders 7. Auf der Seite des Sperr-Riegels 9 ist radial am Schließzylinder 7 ein Mikroschalter 4 angeordnet.
Durch ein leichtes Drücken auf die geschlossene Abdeckung 1 wird der Schließ­ zylinder 7 etwas entlang der Schließachse nach innen verlagert. Dadurch wird der Mikroschalter 4 aktiviert. Dieser Mikroschalter 4 wiederum ist mit dem Schloss 2 gekoppelt, so dass bei Betätigung des Mikroschalters 4 das Schloss kurz entriegelt wird, und die Heckklappe 5 geöffnet werden kann.
Das Schloss 2 wird normalerweise elektrisch per Funkfernbedienung betätigt. Nur um eine Notbetätigung zum Beispiel bei einem Stromausfall zu gewährleisten, ent­ hält das Schloss 2 noch einen Schließzylinder 7. Im Ausnahmefall einer Notbetäti­ gung kann die Abdeckung 1 um die Achse 3 entgegen der Federkraft der Feder 6 nach oben geschwenkt werden, und das dahinter liegende Schloss 2 freigeben, so­ dass ein Schlüssel 8 in den Schließzylinder 7 eingeführt werden kann. So ist es möglich, das Schloss 2 konventionell zu bedienen.
Zunehmend werden konventionelle Schalter durch elektronische Schalter abgelöst. Elektronische Schalter, wie Berührungssensoren, Näherungssensoren, etc. ermögli­ chen eine deutlich einfachere Gestaltung des Gesamtaufbaus. Im Extremfall muss die Abdeckung gar nicht mehr verlagerbar sein, sondern enthält nur noch einen in ihrer Außenfläche integrierten geeigneten elektronischen Schalter. Dieser kann bei­ spielsweise durch bloßes Berühren aktiviert werden.
Zukünftig ist es gut vorstellbar, dass der Schließzylinder 7 entfallen kann, und die fremdkraftbetätigte Ver- und Entriegelung so zuverlässig ist, dass keine Möglichkeit zur Notbetätigung mehr vorgesehen werden muss. Dann dient die Abdeckung 1 ausschließlich der Betätigung eines Schalters, der das Ver- bzw. Entriegeln des Schlosses 2 auslöst.
Es ist ohne Bedeutung, wie die Abdeckung 1 befestigt ist. Auch bei zur Seite verdrehbaren Abdeckungen, wie sie aus der EP 0 300 528 A1 schon bekannt sind, kann problemlos ein Schalter so angeordnet werden, dass er bei einer Betätigung der Abdeckung geschaltet wird. Dies ist auf vielerlei Weisen realisierbar: Beispiels­ weise kann auf der Rückseite der Abdeckung eine Schaltnocke oder Schaltbahn angeordnet sein. Der Schalter wird dann durch die Schaltnocke oder eine Erhöhung in der Schaltbahn beim Verdrehen der Abdeckung aktiviert.
Alternativ kann der Schalter durch eine Verschiebung des Stiftes, um den die Ab­ deckung in der Ebene der Abdeckung verdrehbar ist, in axialer Richtung des Stiftes aktiviert werden. Diese Verschiebung kann durch ein Drücken oder Ziehen der Ab­ deckung erfolgen. Um die axiale Verschiebbarkeit zu ermöglichen, kann der Stift elastisch gelagert sein, beispielsweise durch eine Feder und entsprechend vorgese­ hene Toleranzen. Auch bei dieser Ausführungsform kann der Schalter in Form eines elektronischen Sensors ausgebracht sein, der in die Abdeckung mit integriert ist.

Claims (7)

1. Abdeckung für ein Fahrzeugschloss, an deren Außenfläche ein Emblem ange­ bracht ist, dadurch gekennzeichnet dass die Abdeckung (1) um eine Achse (3) parallel zur Ebene der Abdeckung (1) verschwenkbar ist.
2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (1) in ihrer herausgeschwenkten Position als Handgriff einer Fahrzeugklappe (5) ausgebildet ist.
3. Abdeckung für ein Fahrzeugschloss insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, dass ein Schalter (4) vorgesehen ist, der bei einer Betä­ tigung der Abdeckung (1) aktiviert wird.
4. Abdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (4) als in die Abdeckung (1) integrierter Berührungssensor ausgebildet ist.
5. Abdeckung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Betätigung des Schalters (4) eine Fahrzeugklappe (5) ent- oder verriegelt wird.
6. Abdeckung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (1) mittels einer Feder (6) in einer das Schloss (2) ab­ deckenden Position gehalten wird.
7. Abdeckung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (1) in einer Position, in der das Schloss (2) zugänglich ist, verrastbar ist.
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