DE10049598A1 - Verfahren zur Herstellung eines Gußeisenwerkstoffes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines GußeisenwerkstoffesInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines hochbruch- und verschleißfesten Gusseisenwerkstoffes für Kraftfahrzeugmotoren. Die Erfindung betrifft insbesondere einen neuen Gusseisenwerkstoff, mit ausgezeichneten Hochbruch-Eigenschaften und Verschleißfestigkeit, der eine sphärolitische Graphitausbildung mit einem bestimmten Anteil an Restcarbiden als Korsett in der austenitischen Matrixstruktur aufweist und für die Herstellung von Kolbenringen geeignet ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Hochbruch- und
verschleißfesten Gusseisenwerkstoffes für Kraftfahrzeugmotoren. Die Erfindung betrifft ins
besondere einen neuen Gusseisenwerkstoff, der eine sphärolitische Graphitausbildung und
austenitische Matrixtruktur mit einem bestimmten Anteil an Restcarbiden aufweist und
insbesondere für die Herstellung von Kolbenringen und Zylinderlaufbuchsen geeignet ist.
Zur Herstellung hoch beanspruchter Teile von Verbrennungskraftmotoren, wie beispielsweise
Kolbenringe, werden gewöhnlich Gusseisenwerkstoffe bzw. Gusseisenlegierungen verwendet.
Die Kolbenringe haben die Aufgabe, den zwischen Kolbenkopf und Zylinderwand vorhandenen
Spalt gegenüber dem Brennraum abzudichten. Bei der Auf- und Abbewegung des Kolbens gleitet
der Kolbenring einerseits mit seiner äusseren Umfangsfläche in ständiger federnder Anlage
gegen die Zylinderwand, andererseits gleitet der Kolbenring, bedingt durch die Kippbewegungen
des Kolbens, oszillierend in seiner Kolbenringnut, wobei seine Flanken, d. h. die Ober- und
Unterseite des Kolbenringes, wechselnd an der oberen oder unteren Nutenflanke der Kolbenring
nut anliegen.
In Abhängigkeit von den Materialeigenschaften der jeweils gegeneinander laufenden Gleitpartner
tritt bei dem einen oder dem anderen der Gleitpartner mehr oder weniger starker Verschleiss auf,
der bei einem Trockenlauf zu sogenannten Fressern, Riefenbildung und schließlich zu einer Zer
störung des Motors führen kann. Um das Gleitverhalten von Kolbenringen gegenüber der
Zylinderwand zu verbessern, wurden diese an deren Umfangsfläche mit Beschichtungen aus
unterschiedlichen Materialien versehen.
So werden in dem Kolbenring-Handbuch der Goetzewerke Friedrich Goetze AG, 3. Auflage
1977, Seite 28 ff. die Bereitstellung von Verschleiss-mindernden Schichten auf den Kolben
ringen als Laufflächenbewehrungen vorgeschlagen, die aus Chrom, Molybdän, Keramik, aus
Bronzeeinlagen oder auch aus zusammengesetzten Schichten verschiedener Werkstoffe bestehen
können.
In der DE-OS 21 56 127 wird weiter ein elektrolytisches Aufbringen von Gleitschichten auf
Kolbenringe und die Zylinderwandung offenbart, wobei Abriebsfestigkeit der Gleitschichten
durch Einschluß harter, suspendierter Partikel erhöht wird. Die partikelförmigen Einlagerungen
können hierbei aus Siliciumcarbid oder Diamant bestehen. Jüngere Entwicklungen nützen auch
die Möglichkeit der Abscheidung dünner Schichten aus Plasma (Plasma-PVD oder CVD-Ver
fahren).
Im Zuge der Energiesparmaßnahmen und dem Bedarf nach Kraftfahrzeugen mit immer
geringerem Gewicht und verbesserten Abgaswerten wurden Kraftfahrzeugmotoren entwickelt,
die aus den Materialien Aluminium, Magnesium oder Keramik bzw. aus einer Kombination
dieser Legierungen gefertigt sind. So offenbaren beispielsweise die JP-246087/1996 und
19757/1997 Zylindereinsätze für hin- und hergehende Verbrennungsmotoren die aus einer
hypereutektischen Aluminium-Silizium-Legierung bestehen. Es wurde gefunden, daß derartige
Zylinder exzellente Eigenschaften hinsichtlich des Verschleisses, eines geringen Verbrauchs an
Schmiermittel bzw. Öl, sowie eines geringeren Abriebs des Kolbens aufweisen.
In einem derartigen Aluminiumzylinder befindet sich der Kolben, der gewöhnlich mit einem Satz
aus drei Kolbenringen ausgestattet ist. Diese Kolbenringe bestehen jedoch aus einem Material,
das unterschiedlich ist zu den genannten Werkstoffen für den Zylinder bzw. den Kolben und
folglich einen demgegenüber unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist. Dies
führt jedoch dazu, daß sich bei hoher Beanspruchung des Motors, wie beispielsweise bei Vollast
bei einem Dieselmotor, die unterschiedlichen Materialien verschieden ausdehnen. So werden
sich die Materialien des Motors (Aluminium, Magnesium, Keramik) deutlich stärker ausdehnen
als die Kolbenringe, die gewöhnlich aus Gußeisen oder Stahl gefertigt sind, so daß die Letzt
genannten durch die massiveren Kolben aufgespreizt werden, eine Vergrößerung ihres Ausgangs
stoßspiels erfahren und somit einen Teil ihrer Funktions-Dichtungsaufgabe verlieren bzw. ein
büßen. Als Folge einer derartigen Beanspruchung gelangen ölhaltige Verbrennungsrückstände in
den Auspuffund ins Kurbelgehäuse, wobei die heutzutage immer strenger werdenden Abgasauf
lagen nicht mehr erfüllt werden können.
Im Stand der Technik werden verschiedene Materialien für Kolbenringe angegeben.
So offenbart beispielsweise die DE 37 17 297 einen Kolbenring aus Gusseisen als einzigem
Material mit in seiner äusseren Umfangsoberfläche nur in einem Bereich weisserstarrtem
Gusseisen, hervorgerufen durch Beaufschlagen des Gusseisenmaterials mit einer Strahlung hoher
Energiedichte und mit zwischen dem Gusseisengrundmetall und weisserstarrten Bereich
ausgebildetem thermisch beaufschlagtem Zwischenbereich.
In der EP 0 821 073 wird weiter eine Gusseisenlegierung mit perlitischer Grundstruktur und
kugelförmigen oder vermikularförmigen Graphitausscheidungen offenbart, die aufgrund der auch
bei hohen Temperaturen beständigen Festigkeitswerte insbesondere zur Anwendung in
Kolbenringen einsetzbar ist.
Obwohl die im Stand der Technik bekannten Kolbenringen bzw. Materialien vielen der
bestehenden Anforderungen genügen besteht immer noch ein Bedarf nach einem Material für
Kolbenringe, die für den Einsatz in mit modernen Werkstoffen, wie Aluminium, Magnesium
oder Keramik, hergestellten Motoren geeignet sind und insbesondere die Gefahr des erhöhten
Verschleisses bei Vollast mindern.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin ein neuartiges Material bzw. ein
Verfahren zu dessen Herstellung zur Verfügung zu stellen, das zum Einsatz in Motoren der
neuen Generation, wie beispielsweise Aluminiummotoren, geeignet ist und insbesondere
verbesserte Eigenschaften hinsichtlich eines Verschleisses bei Vollast im Motor zeigt, jedoch
gleichzeitig die weiteren, für Kolbenringe erforderlichen Eigenschaften aufweist.
In den langwierigen Untersuchungen, die zu der vorliegenden Erfindung führten, versuchten die
Erfinder Gusseisen mit einer austenitischen Matrix, die als solche zwar einen einer Aluminium
legierung nahekommenden Ausdehnungskoeffizienten aufweist, jedoch aufgrund ihrer Weichheit
für Kolbenringe, insbesondere für den an Brennraum unmittelbar angrenzenden Kolbenring,
nicht geeignet ist, derart zu modifizieren, daß der Werkstoff die für derartige Kolbenringe
erforderlichen Eigenschaften, wie beispielsweise keine bleibende Verformung sondern die
geforderte, elastische Verformbarkeit usw. aufweist.
Erfindungsgemäß wird nun ein Verfahren zur Herstellung eines Werkstoffes bereitgestellt, bei
dem eine Schmelze hergestellt wird aus den Materialien (in Gew.-%): Kohlenstoff 1,5-3,5%,
Silizium 1,0-5,0%, Mangan 0,1-18%, Phosphor < 0,5%, Schwefel < 0,05%, Chrom 0,5-5%,
Nickel 1,0-20%, Kupfer ≦ 8,0%, wobei der Rest Eisen ist einschließlich herstellungsbe
dingter Verunreinigungen. In einem nachfolgenden Schritt wird durch Zugabe einer oder
mehreren von NiMg, NiSiMg, FeMg oder FeSiMg, Ce, La oder der anderen Seltenerdenmetallen
in einer Menge von ≦ 0,5%, mit der Maßgabe, daß unter (a) angegebenen Mengen an Nickel
bzw. Silizium nicht überschritten werden, ein Rohling mit weisser Gußstruktur hergestellt, der
anschließend für eine Zeitspanne wärmebehandelt wird, bis der Anteil an Restcarbiden in dem so
erhaltenen Werkstoff ≦ 30% beträgt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht, daß die austenitischen Gusseisen statt in üblicher
Weise vollständig grau, durch gezielte, Kugelgraphit-keimbildende Zusätze vollständig weisser
starrend-zemenitisch-ledeburitisch gegossen werden können. Durch die Wärmebehandlung des
Gusses gehen die Fe3C- und Cr-Mischcarbide darüber hinaus soweit in Lösung, daß gezielt
prozentuale Restcarbide in der austenitischen Matrix verbleiben. Es wurde nun gefunden, daß
diese in den erfindungsgemäßen Mengen eingestellten Restcarbide in der mit dem
erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen sphärolithischen Ausbildung als stabilisierendes
Korsett wirken und die ursprünglich weiche austenitische Matrix dahingehend stützen bzw.
verstärken, daß deren Elastizität und auch Verschleißbeständigkeit erhöht wird. Die
erfindungsgemäß erhältlichen Werkstoffe weisen daher alle für Kolbenringe erforderlichen
Eigenschaften auf, wie Hochbrucheigenschaft sowie ausgezeichnete Verschleissbeständigkeit.
Darüber hinaus behält der so hergestellte Werkstoff trotz Modifizierung die ursprüngliche, einem
Al/Mg/Keramikwerkstoff nahekommende Wärmeausdehnung der austenitischen Matrix, so daß
diese auch in Motoren der neueren Generation aus den genannten Materialien eingesetzt werden
können. Die Hochbruchfestigkeit und die hohe Verschleißfestigkeit zusammen mit der den
modernen Motormaterialien vergleichbaren Wärmeausdehnung machen den Werkstoff für die
Herstellung des ersten Kolbenrings in einem Kraftfahrzeugmotor äußerst geeignet, wobei sogar
das Erfordernis des in der ersten Nut mit Kolbenmaterial umschlossene Niresist-Ringträgers
wegfallen kann.
In den Figuren sind
Fig. 1 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt eines mit dem erfindungsgemäßen Verfahren herge
stellten Werkstoffes bei unterschiedlichen Zeiten der Carbidglühung;
Fig. 2 zeigt vergrößerte Ausschnitte von erfindungsgemäß hergestellten Werkstoffen, bei einer
Carbidglühungsdauer von 20 Minuten;
Fig. 3 zeigt vergrößerte Ausschnitte von erfindungsgemäß hergestellten Werkstoffen, bei einer
Carbidglühungsdauer von 40 Minuten; und
Fig. 4 zeigt vergrößerte Ausschnitte von erfindungsgemäß hergestellten Werkstoffen, bei einer
Carbidglühungsdauer von 60 Minuten.
In einem ersten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Schmelze in beispielsweise
einer herkömmlichen Behandlungs- bzw. Vergießpfanne hergestellt, was gewöhnlich durch
Erhitzen der vorstehenden Stoffe in den angegebenen Mengen auf eine Temperatur im Bereich
von etwa 1450 Grad Celsius und mehr, d. h. bis zur völligen Verflüssigung der Stoffe erfolgt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Schmelze Kohlenstoff in Mengen von
1,5-3,5%, Silizium 1,0-4,5%, Mangan 0,1-5,0%, Phosphor < 0,5%, Schwefel < 0,05%,
Chrom 0,5-5,0%, Nickel 6,0-20%, Kupfer 0,3-8,0%, oder Kohlenstoff in einer Menge von
1,5-3,5%, Silizium 1,0-5,0%, Mangan 4,0-18,0%, Phosphor < 0,5%, Schwefel < 0,05%,
Chrom 1,0-5,0%, Nickel 1,0-10%, Kupfer < 1,0%.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die Schmelze Kohlenstoff 2,09%,
Silizium 1,25%, Mangan 0,52%, Phosphor 0,25%, Schwefel 0,009%, Chrom 2,17%, Nickel
15,4%, Kupfer 4,47%, Mg 0,014%, wobei der Rest, wie vorstehend Eisen mit den
verfahrensbedingten Verunreinigungen ist.
Zu Steigerung der Verschleißbeständigkeit des Werkstoffes können den Schmelzen weiter die
Elemente Co, V, Ti, Nb, Ta, W, Mo, B, Pb, Sn, Al oder Gemische davon in einer Menge bis zu
20% zugesetzt werden. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird der
Stickstoffgehalt der Schmelze auf bis zu 800 ppm eingestellt, was durch Zusetzen von hochstick
stoffhaltigen Legierungen, beispielsweise FeMnN oder FeCrN oder über Fülldrahtinjektion
erfolgen kann. Der Stickstoff verfestigt die austenitische Matrix weiter und trägt zusätzlich zur
schnellen, gleichmäßigen Schichtbildung beim Nitrierprozess bei.
Nach Herstellung der Schmelze wird dieser Kugelgraphit-keimbildende Zusätze beigefügt, wie
NiMg, NiSiMg, FeMg, FeSiMg, Ce, La oder die weiteren seltenen Erdmetalle, oder Gemische
davon. Diese werden in einer Menge von maximal 0,5% zugesetzt,mit der Maßgabe, daß die
vorstehend angegeben Grenzwerte für die jeweiligen Elemente nicht überschritten werden. Es
wurde gefunden, dass diese Zusätze zur Modifizierung der Guss-Weisserstarrung der Schmelze
dienen und ermöglichen, daß der Werkstoff weisserstarrend-zemenitisch-ledeburitisch erstarrt.
Der Rohling kann dabei mit im Stand der Technik bekannte Methoden gegossen werden, wie
beispielsweise Schleuderguss, Strangguss als rundes oder unrundes Rohr mit/ohne Zentrierkerbe,
Stempelpressverfahren, Croning oder Grünsandformen als Einzel oder Mehrfachrohling. Der
Fachmann wird aufgrund der Zweckbestimmng des Rohlings und unter Zuhilfenahme seines
allgemeinen Fachwissens die geeignete Methode wählen.
Falls die Carbidbildung des Vorlegierungsmaterials nicht ausreicht, so können diesem zusätzlich
in Kombination die Stoffe Tellur, Bor, oder Wismuth zugesetzt werden. Der so erhaltene
Werkstoff stellt sich als eine Guss-Gefügestuktur dar, die in einer vollständig karbidischen,
zemenitisch-ledeburitischen Ausscheidung ohne jegliche D-Graphitnester vorliegt.
Die Gussteile werden dann bei einer Temperatur von über 750°C, vorzugsweise bei einer
Temperatur im Bereich von 900 bis 1050°C für eine Zeitspanne gehalten, die ausreichend ist,
damit der Gehalt an Restcarbiden bei ≦ 30% liegt.
Die Erfindung betrifft weiter die mit dem Verfahren erhältlichen Werkstoffe, die die in den An
sprüchen angegeben Inhaltsstoffe aufweisen, wobei der Rest Eisen und die während des
Verfahrens zugesetzten Stoffe ist. Aufgrund der sphärolithischen bis temperkohleartigen
Graphitausbildung ist der Werkstoff ein hochfestes, verschleissbeständiges Gusseisen mit gezielt
vorliegenden Restcarbiden in einer austenitischen Matrixstruktur. Das Gusseisen zeigt die
folgenden Eigenschaftswerte:
| Elastizitätsmodul | < 140.000 Mpa |
| Biegefestigkeit | < 600 Mpa (Rm ca. < 400 Mpa) |
| Härte-HRB | < 90-110 (variierend je nach Restcarbidanteilen) |
Der erfindungsgemäße Werkstoff eignet sich daher als schwachmagnetisierendes, korrosionsbe
ständiges Gußeisen aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften insbesondere für die
Herstellung von Kolbenringen im automotiven und LB-Bereich, bzw. für Ventilsitzringe und
Führungen. Darüber hinaus können damit Laufwerkdichtungen (LWD's), Trägerplatten für
Bremsbeläge von Scheibenbremsen (Black Plates) sowie Ringe für Kühlaggregate, Pumpdüsen,
sowie Zylinderlaufbuchsen (Liner) und Schonbuchsen bzw. Teile für die chemische Industrie
hergestellt werden.
Das folgende Beispiel erläutert die Erfindung ohne sie zu beschränken.
Unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wurde ein Werkstoff hergestellt, der die
folgende Zusammensetzung aufwies:
| Kohlenstoff | 2,09% |
| Silizium | 1,25% |
| Mangan | 0,52% |
| Phosphor | 0,25% |
| Schwefel | 0,009% |
| Chrom | 2,17% |
| Vanadium | 0,03% |
| Molybdän | 0,01% |
| Nickel | 15,4% |
| Kupfer | 4,47% |
| Titan | 0,01% |
| Wolfram | 0,03% |
| Niob | 0,01% |
| Zinn | 0,02% |
| Aluminium | 0,006% |
| Magnesium | 0,014% |
Dabei wurde Schritt (c) bei 950°C für 20, 40 und 60 Minuten an Luft durchgeführt. Die Ergeb
nisse hinsichtlich des Restcarbidanteils und dessen Verteilung sind in den Fig. 1 bis 4
gezeigt. Wie daraus ersichtlich
Variante Nr. 1-02, Teil 1, Prüfattest 2000-10, Karbidglühung: 950 Grad Celsius, 20 min.
Variante Nr. 1-02, Teil 2, Prüfattest 2000-11, Karbidglühung: 950 Grad Celsius, 40 min.
Variante Nr. 1-02, Teil 3, Prüfattest 2000-12, Karbidglühung: 950 Grad Celsius, 60 min.
Variante Nr. 1-02, Teil 1, Prüfattest 2000-10, Karbidglühung: 950 Grad Celsius, 20 min.
Variante Nr. 1-02, Teil 2, Prüfattest 2000-11, Karbidglühung: 950 Grad Celsius, 40 min.
Variante Nr. 1-02, Teil 3, Prüfattest 2000-12, Karbidglühung: 950 Grad Celsius, 60 min.
Die obigen Werkstoffatteste enthalten die jeweilige spährolitische Graphitausbildung und das in
der austenitischen Matrixstruktur befindliche sog. Karbid-Korsett. Bildtafel Nr. 2000-1 zeigt die
prozentualen Karbidanteile im Werkstoff entsprechend der Glühzeiten.
Claims (12)
1. Verfahren zur Herstellung eines Werkstoffes, welches die Schritte umfaßt:
- a) Herstellen einer Schmelze welche die folgenden Inhaltsstoffe aufweist:
Kohlenstoff 1,5-3,5% Silizium 1,0-5,0% Mangan 0,1-18% Phosphor < 0,5% Schwefel < 0,05% Chrom 0,5-5% Nickel 1,0-20% Kupfer ≦ 8,0% - b) Herstellen eines Rohlings mit weisser Gußstruktur durch Zugabe einer oder mehreren von NiMg, NiSiMg, FeMg oder FeSiMg oder der Seltenerdenmetallen in einer Menge von ≦ 0,5%, mit der Maßgabe, daß unter (a) angegebenen Mengen an Nickel und/oder Silizium nicht überschritten werden, und
- c) Halten des Rohlings bei erhöhten Temperaturen, bis der Anteil an Restcarbiden ≦ 30% beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Schmelze die folgenden Inhaltsstoffe aufweist:
Kohlenstoff 1,5-3,5%
Silizium 1,0-4,5%
Mangan 0,1-5,0%
Phosphor < 0,5%
Schwefel < 0,05%
Chrom 0,5-5,0%
Nickel 1,0-20%
Kupfer 0,3- 8,0%
oder
Kohlenstoff 1,5-3,5%
Silizium 1,0-5,0%
Mangan 4,0-18,0%
Phosphor < 0,5%
Schwefel < 0,05%
Chrom 1,0-5,0%
Nickel 1,0-10%
Kupfer < 1,0%
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Schmelze die folgenden Inhaltsstoffe aufweist:
Kohlenstoff 2,09%
Silizium 1,25%
Mangan 0,52%
Phosphor 0,25%
Schwefel 0,009%
Chrom 2,17%
Nickel 15,4%
Kupfer 4,47%
Magnesium 0,014%
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schmelze weiter V, Ti,
Co, Nb, Ta, W, Mo, B, Pb, Sn, Al oder Gemische davon in einer Menge bis zu 20%
enthält.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schmelze einen
Stickstoffgehalt von bis zu 800 ppm aufweist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Schmelze weiter Te, B
und/oder Bi zugegeben wird ≦ 3%.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Schritt (c) bei einer
Temperatur von ≧ 750°C durchgeführt wird.
8. Gußeisenwerkstoff mit zemenitisch-ledeburitischer Struktur und sphärolithischer Graphit
ausbildung ohne D-Graphitnester, welche die folgenden Inhaltsstoffe aufweist:
Kohlenstoff 1,5-3,5%
Silizium 1,0-5,0%
Mangan 0,1-18%
Phosphor < 0,5%
Schwefel < 0,05%
Chrom 0,5-5%
Nickel 1,0-20%
Kupfer ≦ 8,0%
9. Gußeisenwerkstoff nach Anspruch 8, welcher die folgenden Inhaltsstoffe aufweist:
Kohlenstoff 1,5-3,5%
Silizium 1,0-4,5%
Mangan 0,1-5,0%
Phosphor < 0,5%
Schwefel < 0,05%
Chrom 0,5-5,0%
Nickel 6,0-20%
Kupfer 0,3-8,0%
oder
Kohlenstoff 1,5-3,5%
Silizium 1,0-5,0%
Mangan 4,0-18,0%
Phosphor < 0,5%
Schwefel < 0,05%
Chrom 1,0-5,0%
Nickel 1,0-10%
Kupfer < 1,0%
oder
Kohlenstoff 2,09%
Silizium 1,25%
Mangan 0,52%
Phosphor < 0,25%
Schwefel 0,009%
Chrom 2,17%
Nickel 15,4%
Kupfer 4,47%
Magnesium 0,014%
10. Gußeisenwerkstoff nach einem der Ansprüche 8 und 9, welcher einen Stickstoffgehalt
von maximal 800 ppm aufweist.
11. Gußeisenwerkstoff nach einem der Ansprüche 8 bis 10, welcher Co, V, Ti, Nb, Ta, W,
Mo, B; Pb, Sn, Al oder Gemische davon in einer Menge bis zu 20% enthält.
12. Verwendung eines Gußeisenwerkstoffes nach einem der Ansprüche 8 bis 11 zur
Herstellung von Kolbenringen, Zylinderlaufbuchsen, Ventilsitzen und Schonbuchsen,
Laufwerksdichtungen, Trägerplatten für Bremsbeläge, Ringe für Kühlaggregate oder
Pumpendüsen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000149598 DE10049598C2 (de) | 2000-10-06 | 2000-10-06 | Verfahren zur Herstellung eines Gußeisenwerkstoffes |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2000149598 DE10049598C2 (de) | 2000-10-06 | 2000-10-06 | Verfahren zur Herstellung eines Gußeisenwerkstoffes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10049598A1 true DE10049598A1 (de) | 2002-04-18 |
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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