DE10050873A1 - Metallbindende, proteinhaltige Verbindungen, Verfahren zu deren Gewinnung und ihre Verwendung - Google Patents
Metallbindende, proteinhaltige Verbindungen, Verfahren zu deren Gewinnung und ihre VerwendungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft neue metallbindende Verbindungen, die aus Getreidekeimlingen isoliert wurden und mit hoher Affinität Schwermetallionen binden. Gegenstand der Erfindung ist auch das Verfahren zur Gewinnung dieser Verbindungen sowie deren Verwendung und die Verwendung des Rohextraktes von Getreidekeimlingen als Metallabsorber.
Description
Die Erfindung betrifft neue metallbindende Verbin
dungen, die aus Getreidekeimlingen isoliert wurden und
mit hoher Affinität Schwermetallionen binden. Gegen
stand der Erfindung ist auch das Verfahren zur
Gewinnung dieser Verbindungen sowie deren Verwendung
und die Verwendung der Rohextrakte von Getreide
keimlingen als Metallabsorber.
Aus der Literatur sind eine Vielzahl von Absorp
tionsmitteln bekannt, die zum Entfernen von toxischen
Schwermetallionen wie z. B. Chrom-, Kupfer-, Blei-,
Quecksilber-, Zink- oder Cadmiumionen aus industriellen
Abwässern dienen können. Dies sind beispielsweise aus
organischen Materialien (wie Rübenschnitzel oder
Biomasse) durch chemische Modifizierung hergestellte
Sorbentien. Auch Phytochelatine, die L-Cysteinyl- und
γ-L-Glutamyl-reiche Isopeptide der Formel (γ-Glu-Cys)n-X
mit n = 2-11 und X = Gly oder β-Ala darstellen, sind als
Strukturen bekannt, die Metallionen fest binden können
(vgl. auch Grill, Winnacker, Zenk; SCIENCE, 1985, Vol.
230, 674-676). In ihrer Entgiftungsfunktion entsprechen
sie den Metallothioneinen des Tierreichs.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, weitere
metallbindende Verbindungen bereitzustellen, die
Schwermetallionen mit hoher Affinität binden können und
somit zum Entfernen und Rückgewinnen dieser aus fluiden
Medien geeignet sind.
Es wurde gefunden, daß derartige Verbindungen in
Getreidekeimlingen enthalten sind oder deren Bildung
durch Inkubation der Getreidekörner mit Lösungen von
Schwermetallionen induziert werden kann, wobei die
Konzentration an Schwermetallionen in diesen Inkuba
tionslösungen von 10-500 µM/l, vorzugsweise 20-80 µM/l
beträgt.
Als Getreide sind erfindungsgemäß alle Getreidearten zu
verstehen, z. B. Weizen, Gerste, Hafer, Roggen,
Triticale, Hirse, Mais oder Reis.
Erfindungsgemäß wurden aus den Getreidekeimlingen,
insbesondere aus Weizenkeimlingen, metallbindende,
proteinhaltige Verbindungen gemäß der Ansprüche
isoliert, die Schwermetallionen mit einer Affinität
KD < 10-6 M binden. Bei den erfindungsgemäßen
metallbindenden, proteinhaltigen Verbindungen handelt
es sich um Metall(Me2+)-Proteinkomplexe mit einer Größe
von 25-30 KD (festgestellt mittels Gelpermeations
chromatographie), die die N-terminalen Sequenzen
SEQ ID No. 1:
Xaa-Gly-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Met
SEQ ID No. 2:
Xaa-Gly-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Leu
SEQ ID No. 3:
Xaa-Pro-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Met
SEQ ID No. 4:
Xaa-Pro-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Leu
SEQ ID No. 5:
Xaa-Ala-Glu-Val-Ser-Xaa-Ala-Ala-Gln-Leu-Xaa-Thr- Ala-Xaa
oder deren zu 90% homologe Sequenzen aufweisen, wobei Me2+ Cu2+, Cd2+, Zn2+ bedeutet und die Homologie sich auf die definierten Aminosäuren bezieht. Xaa steht für nicht bestimmte Aminosäuren.
SEQ ID No. 1:
Xaa-Gly-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Met
SEQ ID No. 2:
Xaa-Gly-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Leu
SEQ ID No. 3:
Xaa-Pro-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Met
SEQ ID No. 4:
Xaa-Pro-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Leu
SEQ ID No. 5:
Xaa-Ala-Glu-Val-Ser-Xaa-Ala-Ala-Gln-Leu-Xaa-Thr- Ala-Xaa
oder deren zu 90% homologe Sequenzen aufweisen, wobei Me2+ Cu2+, Cd2+, Zn2+ bedeutet und die Homologie sich auf die definierten Aminosäuren bezieht. Xaa steht für nicht bestimmte Aminosäuren.
So wurden in einer ersten Ausführungsform der Erfindung
nach Me2+-Induktion von Getreidekörnern, insbesondere
Weizenkörnern, und deren Keimung aus den Wurzeln der
Keimlinge mit hochauflösenden analytischen und präpa
rativen Verfahren der Proteinreinigung Me2+-Protein
komplexe mit einer Größe von ca. 30 KD isoliert, die
die N-terminale Sequenz SEQ ID No. 5 oder deren zu 90%
homologe Sequenzen aufweisen, wobei je nach den zur
Induktion eingesetzten Metallionen Cd2+-, Cu2+-, Zn2+-
Komplexe erhalten werden, vorzugsweise Cd2+-Protein
komplexe.
Als homologe Sequenzen werden im Sinne der Erfindung
solche Sequenzen verstanden, in denen eine oder mehrere
Aminosäuren durch andere Aminosäuren ersetzt oder
ausgetauscht sein können, wobei die Homologie aber
mindestens 90% betragen muß und die vorteilhafte
Affinität der Me2+-Proteinkomplexe zum Binden von
Schwermetallionen durch die Substitution von Amino
säuren nicht verlorengeht.
In einer zweiten Ausführungsvariante der Erfindung
werden aus dem Rohextrakt, der durch Aufschluß von
Keimlingen, die in Leitungswasser gekeimt wurden,
gewonnen wird, durch Affinitätschromatographie an einem
Trennmaterial, das reversibel Metalle binden kann,
Me2+-Proteinkomplexe mit einer Größe von ca. 25 KD
isoliert, die eine der N-terminalen Sequenzen SEQ ID
No. 1-SEQ ID No. 4 oder deren zu 90% homologe
Sequenzen besitzen, wobei Me2+, Cu2+, Cd2+ oder Zn2+
bedeutet.
Es hat sich gezeigt, daß die erfindungsgemäßen Me2+-
Proteinkomplexe Schwermetalle mit einer hohen Affinität
binden können, so daß auch deren Verwendung als Metall
absorber, insbesondere zur Entfernung von Schwermetal
len aus fluiden Medien, Gegenstand der Erfindung ist.
Vorzugsweise werden die Me2+-Proteinkomplexe zur erfin
dungsgemäßen Verwendung in an sich bekannter Art und
Weise an einen Träger fixiert. Als Träger kommen
hierbei insbesondere solche in Frage, die Stickstoff
ringgebunden enthalten (z. B. Imidazol oder Pyridin)
oder Polymere mit Chelatgruppen oder SH-Gruppen
darstellen.
Aber nicht nur die aus den Rohextrakten der
Getreidekeimlinge gewonnenen Me2+-Proteinkomplexe,
sondern auch der Rohextrakt der Getreidekeimlinge,
insbesondere der der Weizenkeimlinge, selbst, der
durch mechanisches Aufschließen der Getreidekeimlinge
und anschließende Zentrifugation (klarer Überstand)
gewonnen wurde, zeigt gute metallbindende Eigenschaften
und kann zur Entfernung von Schwermetallionen einge
setzt werden. Ganz besonders hohe Affinität zu Schwer
metallionen zeigt der Rohextrakt, der durch das
Aufschließen der Wurzeln der Getreidekeimlinge, deren
Körner mit Schwermetallionen inkubiert wurden, gewonnen
wird.
Zur Anwendung des Rohextraktes zum Binden von
Schwermetallionen wird der Rohextrakt beispielsweise in
einen Hohlfaserfiltrationsmodul eingebracht. Die
Ausschlußgrenze der Membran sollte 10.000 Dalton sein.
Für den Fall, daß enthaltene Phytochelatine zur
Metallabsorption mit ausgenutzt werden sollen, kann sie
aber auch kleiner sein.
Es ist auch möglich, den Rohextrakt als Suspension,
z. B. in einen Dialyseschlauch einzubringen und diesen
in die zu reinigende metallhaltige Lösung zu tauchen.
Die aus der Lösung zu entfernenden Metalle dringen in
den Dialyseschlauch und werden dort vom Rohextrakt
gebunden.
Gemäß der Erfindung werden die metallbindenden,
proteinhaltigen Verbindungen aus Getreidekeimlingen,
insbesondere aus Weizenkeimlingen, isoliert, wobei
- a) Getreidekörner mit wäßrigen Schwermetalllösungen inkubiert werden, die Körner zum Keimen gebracht werden, die Wurzeln der Keimlinge geerntet, mechanisch aufgeschlossen, mit NaBH4-Lösung extrahiert und durch Zentrifugation der erhaltenen Suspension der Wurzel-Rohextrakt als klarer Überstand erhalten wird, aus welchem die Isolierung der proteinhaltigen Verbindungen mittels üblicher Trennverfahren für Proteine vorgenommen wird
oder
- a) die unbehandelten, d. h. nicht mit Schwerme talllösungen inkubierten, aber in Leitungswasser gekeimten Keimlinge mechanisch aufgeschlossen werden, mit NaBH4-Lösung extrahiert werden und durch Zentrifugation der erhaltenen Suspension der als klarer Überstand erhaltene Rohextrakt an einem Trennmaterial, das reversibel Metalle binden kann, chromatographiert wird, die gebundenen Substanzen eluiert werden und mittels üblicher Trennverfahren für Proteine die Isolierung der metallbindenden, proteinhaltigen Verbindungen aus dem Eluat vorgenommen wird.
Anstelle des NaBH4, das zur Extraktion und Reduktion
eingesetzt wird, können beispielsweise auch
Mercaptoethanol oder ähnlich reduzierende Verbindungen
eingesetzt werden.
In der Ausführungsvariante a) des erfindungsgemäßen
Gewinnungsverfahrens werden Getreidekörner in wäßrigen
Schwermetallionenlösungen einer Konzentration zwischen
10-500 µM/l Me2+, vorzugsweise von 20-80 µM/l Me2+, ganz
besonders bevorzugt von 20-40 µM/l Me2+, für ca. 15-
20 Stunden gequollen und anschließend die Körner zum
Keimen gebracht, wobei Bedingungen gewählt werden, die
eine maximale Wurzelbildung erlauben. Die Wurzeln
werden geerntet, mechanisch aufgeschlossen, die
erhaltene Suspension zentrifugiert und aus dem Wurzel-
Rohextrakt, der als klarer Überstand vorliegt, die oben
beschriebenen Me2+-Proteinkomplexe mit einer Größe von
ca. 30 KD gewonnen, oder der Wurzel-Rohextrakt wird
direkt als Absorptionsmittel eingesetzt.
Die Isolierung dieser Me2+-Proteinkomplexe aus dem
Wurzel-Rohextrakt erfolgt zunächst mittels Anionenaus
tauschchromatographie, wobei übliche Anionenaustauscher
eingesetzt werden können, vorzugsweise solche mit
quarternären Ammoniumgruppen. Besonders bevorzugt wird
der Anionenaustauscher MONO Q (Pharmacia/LKB) ver
wendet. Es wird die Fraktion mit dem höchsten Me2+-
Gehalt gewonnen und diese einer Ultrafiltration an
einer 10 KD-Membran unterzogen, um eventuell vorhandene
Phytochelatine abzutrennen. Phytochelatine sind kleiner
10 KD und werden deshalb bei der Ultrafiltration nicht
zurückgehalten, während das Schwermetall im Retentat
deutlich angereichert wird, die gewünschten Me2+-
Proteinkomplexe also im Retentat verblieben sind.
Aus dem mit Me2+-Proteinkomplex angereicherten Retentat
wird dann mittels Gelchromatographie, vorzugsweise an
Superose 12, der Me2+-Proteinkomplex mit 30 KD eluiert.
In Abb. 1 ist beispielhaft die Isolierung eines Cd2+-
Proteinkomplexes mit 30 KD schematisch dargestellt.
In der Ausführungsvariante b) des erfindungsgemäßen
Gewinnungsverfahrens werden Keimlinge, die in
Leitungswasser gekeimt wurden, mechanisch (mit Waring
Blendor, im Mörser mit Sand oder in der Kugelmühle)
aufgeschlossen. Die erhaltene Suspension wird zur
Abtrennung partikulären Materials zentrifugiert und der
als klarer Überstand erhaltene Rohextrakt durch
Affinitätschromatographie, bevorzugt an einem
Imidazolträger, aufgetrennt. Die Me2+-Proteinkomplexe
werden am Imidazolträger gebunden und mit
Imidazolpuffer eluiert. Als Trennmaterial, das
reversibel Metalle binden kann, können jedoch auch
andere heterocyclische Verbindungen eingesetzt werden,
die Stickstoff ringgebunden enthalten, so z. B.
Pyridin, oder auch Polymere mit Chelatgruppen oder SH-
Gruppen. Vorzugsweise wird ein Imidazolträger einge
setzt, wie er in J. Amer. Chem. Soc. 95(1973) 2048
beschrieben ist.
Es hat sich gezeigt, daß in diesem Fall, wenn die
Keimlinge in Leitungswasser gekeimt werden, auf eine
zusätzliche Metallinduktion verzichtet werden kann, da
im Trinkwasser in der Regel bereits ca. 100 µg/l Kupfer
enthalten sind (0,1 ppm) und so bereits offensichtlich
eine Induktion stattfindet. Eine zusätzliche Induktion
mit Cd2+-ionen z. B., würde natürlich die Metallauf
nahmefähigkeit noch verbessern.
Aus dem Eluat werden dann mittels Ultrafiltration an
einer 10 KD-Membran mögliche Phytochelatine abgetrennt
und nachfolgend aus dem Retentat mittels Gelchroma
tographie analog der oben beschriebenen Ausführungs
variante a) der Me2+-Proteinkomplex mit 25 KD isoliert.
Weizen wurde jeweils bei 25°C für 8 h unter Rühren
gewässert und das gefärbte Quellwasser verworfen. Die
Keimung wurde bei 25-28°C in einer Keimanlage mit
Frischluftzufuhr durchgeführt. Die Zuluft wurde auf <80%
Luftfeuchtigkeit und ca. 25-28°C gebracht. Bei
Bedarf wurde mit einer Nebeldüse zusätzlich befeuchtet.
Das Keimbett wurde nach 24 h und in 8-12 Stunden-
Intervallen von Hand aufgelockert. Sobald die Sprossen
ca. 1-2 cm und die Wurzeln (meist drei Wurzeln) je ca.
3-5 cm Länge erreicht haben, wurden Keimlinge entnommen.
Mit der verwendeten Keimanlage können Chargen von stark
bewurzelten Weizenkeimlingen von ca. 50 kg hergestellt
werden.
Im Verlauf der Untersuchungen zeigte sich, daß die
Wurzeln besonders vorteilhaft für die Metallaufnahme
sind. Es wurde daher das Keimverfahren auf möglichst
starke Wurzelbildung modifiziert. Solche Keimlinge
werden für die erfindungsgemäße Herstellung des
Rohextraktes bzw. die Isolierung der Metallbinder
eingesetzt.
Um Bedingungen zu schaffen, bei der die Induktion von
metallbindenden Verbindungen in Weizenkeimlingen
erfolgt, wurde der Einfluß von Kupfer- und Cadmiumionen
auf das Wachstum der Keimlinge untersucht. Dazu wurden
Weizenkörner in Lösungen verschiedener Kupfer- bzw.
Cadmiumkonzentrationen gequollen (für 19 h). Dabei nimmt
das Korn die Hauptmenge des für die Keimung erfor
derlichen Wassers auf. Nach der Quellung werden die
Körner in der Keimanlage zum Keimen gebracht und das
Gewicht nach 96 h bestimmt. Es wird eine Hemmung des
Sproß- und Wurzelwachstums und entsprechend eine
verringerte Gewichtszunahme mit Zunahme der Kupfer-
bzw. Cadmiumionenkonzentration in der Quell-Lösung
beobachtet.
Als Bedingungen für die Induktion der metallbindenden
Verbindungen wurde das halbmaximale Wachstum gewählt,
da hier noch Stoffwechsel beobachtet wird, die Pflanze
also noch in den Zellen zur Komplexierung der in die
Zelle gelangenden Schwermetallionen Metallbinder bilden
kann. Die Induktion mit Cadmiumacetat wurde mit 30 µM/l
Cd2+ durchgeführt.
Zur Isolierung von Metallbindern wurden wäßrige
Extrakte aus induzierten Weizenkeimlingen mittels für
Proteintrennung üblichen Trennverfahren fraktioniert,
die sich bei der Reinigung von Proteinen im Labor- und
industriellen Maßstab bewährt haben. Es wurde zur
Proteinfraktionierung im Mikromaßstab die Ausrüstung
Pharmacia Smart-System mit Mikrofraktionierung und im
klein- und großvolumigen Labormaßstab die Ausrüstung
Pharmacia FPLC und Biopilot eingesetzt. Als Trennmedien
kamen zur Verwendung: Mono-Q-, QAE-Sepharose, Q-
Sepharose (Ionenaustauschchromatographie), P-Sepharose
(Chromatofocussing), Superdex 200, Superdex Peptide
(Gelpermeationschromatographie), HPLC-C-18-Säulen
(Reversed Phase HPLC).
Als Kriterium für die Fähigkeit zur Metallbindung wird
der Cadmiumgehalt der Fraktion herangezogen. Es wurde
dabei ein Reinigungsverfahren angestrebt, das mit
möglichst wenigen Reinigungsschritten zu homogenen
Substanzfraktionen führt.
Abb. 1 zeigt das Schema einer solchen Reinigung.
Tabelle 1 zeigt exemplarisch den Cd-Gehalt solcher
Fraktionen.
Am Ionentauscher (Mono Q) werden drei Cd-haltige
Fraktionen erhalten, wobei maximaler Cadmiumgehalt bei
Fraktionen auftritt, die bei ca. 0,25 M NaCl im
ansteigenden Kochsalzgradienten eluieren. Die Analyse
der Fraktionen mit hochauflösender Gelpermeations- und
Umkehrphasen-HPLC ergibt jeweils mehrere Substanzen.
Um Phytochelatine abzutrennen, wurden Ultrafiltra
tionsschritte mit 10 KD bzw. 30 KD Trenngrenze
durchgeführt. Phytochelatine sind kleiner 10 KD und
werden deshalb bei der Ultrafiltration nicht zurück
gehalten.
Nach dem Ultrafiltrationsschritt wurde Cadmium im
Retentat deutlich angereichert (s. Tabelle 1), was auf
Metallbinder mit einer molekularen Masse < 10 KD
hinweist.
Durch Gelpermeationschromatographie wurden aus dem
Retentat Cadmium-haltige Banden isoliert, deren Analyse
am Sequenzanalysator die N-terminale Sequenz (SEQ ID
No. 5):
Xaa-Ala-Glu-Val-Ser-Xaa-Ala-Ala-Gln-Leu-Xaa-Thr-Ala-Xaa
für eine Bande bei ca. 30 KD ergab.
Diese Sequenz zeigt keine Homologie zu bekannten N-
terminalen Sequenzen. Es besteht Teilhomologie zu
internen Sequenzabschnitten von Getreideproteinen.
250 g Keimlinge (96 Stunden gekeimt) wurden in kleine
Bruchstücke zermahlen (Mixer) und in 1 Liter 1 mM NaBH4
bei 4°C 18 Stunden extrahiert. Anschließend wurden die
unlöslichen Bestandteile in der Kühlzentrifuge bei 4°C
und 5000 rpm 15 min lang abzentrifugiert. Das Pellet
wurde verworfen und der Überstand auf pH 7,0
eingestellt. Die Lösung wurde zur Affinitäts
chromatographie auf eine Säule mit Imidazolträger (J.
Amer. Chem. Soc. 95 (1973) 2048)aufgetragen, so daß die
zu isolierende metallbindende proteinhaltige Verbindung
an dem Träger binden konnte. Die metallbindende,
proteinhaltige Verbindung wurde mit einem 0,2 mM
Imidazolpuffer pH 10,0 eluiert. Es wurden Fraktionen
mit ca. 1,8 ml Eluat gesammelt.
Nach photometrischer Auswertung bei 405, 453 und 530 nm
wurden die aktivsten Fraktionen (Fraktionen 18-32)
vereinigt. Die Lösung wurde 18 Stunden bei 4°C gegen 50 mM
Kaliumphosphatpuffer pH 7,0 dialysiert und ergab ein
Volumen von 29 ml mit 2,887 mg/ml Protein. Daraufhin
wurde ein Spektrum des dialysierten Extrakts aufge
nommen.
Um Phytochelatine abzutrennen, wurde anschließend ein
Ultrafiltrationsschritt mit 10 KD Trenngrenze
durchgeführt. Phytochelatine sind kleiner 10 KD und
werden deshalb bei der Ultrafiltration nicht zurück
gehalten.
Die über die Affinitätschromatographie an der Imidazol-
Säule und Ultrafiltration angereicherte metallbindende
proteinhaltige Verbindung wurde mit 0,15 M NaCl
vermischt und über eine Gelfiltration an Superose 12
mit 50 mM Kaliumphosphatpuffer pH 7,0 weiter gereinigt.
Die hoch angereicherte metallbindende proteinhaltige
Verbindung der Fraktion 16 wurde am Sequenzanalysator
sequenziert und ergab entweder die N-terminale Sequenz
No. 1, No. 2, No. 3 oder No. 4 wie in der Beschreibung
dargelegt.
Zur Molekulargewichtsbestimmung wurde eine Gelchro
matographiesäule geeicht. Dazu wurden 0,125 mg Aldolase
(MG 158 KD), 0,125 mg Rinderserumalbumin (MG 67 KD) und
0,125 mg Myoglobin (MG 17,8 KD) in 50 µl
Kaliumphosphatpuffer 50 mM, pH 7,0 mit 0,15 M NaCl
aufgetragen. Die Elution der Proteine wurde durch
Messung der Extinktion bei 254 nm verfolgt. Die
metallbindende proteinhaltige Verbindung der Fraktion
16 ergab ein natives Molekulargewicht von 25 KD.
250 g Roggen wurden entsprechend den Beispielen 1 und 4
gekeimt und anschließend in einem Mixer zerkleinert.
Zum Roggenkeimlingsbrei wurden 300 ml 1 mM NaBH4-Lösung
addiert, und die Suspension wird in einen Dialy
seschlauch gefüllt. Die Keimlingssuspension wird 24
Stunden gegen destilliertes Wasser dialysiert und
danach in einen Liter einer wäßrigen Lösung getaucht,
die 56,2 µg (0,5 µmol) Cadmium enthält. Die Lösung wird
kontinuierlich gerührt. Nach 3 Stunden und danach
stündlich werden Proben der Cadmiumlösung zur Bestim
mung des Cadmiumgehaltes entnommen. Nach 12 Stunden war
der Cadmiumgehalt der Lösung auf 0,46 µg/l Cadmium
gesunken.
Claims (17)
1. Metallbindende, proteinhaltige Verbindungen, die
Metall(Me2+)-Proteinkomplexe mit einer Größe von
25-30 KD (GPC) darstellen und die N-terminalen
Sequenzen
SEQ ID No. 1:
Xaa-Gly-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Met
SEQ ID No. 2:
Xaa-Gly-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Leu
SEQ ID No. 3:
Xaa-Pro-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Met
SEQ ID No. 4:
Xaa-Pro-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Leu
SEQ ID No. 5:
Xaa-Ala-Glu-Val-Ser-Xaa-Ala-Ala-Gln-Leu-Xaa-Thr- Ala-Xaa
oder deren zu 90% homologe Sequenzen aufweisen,
wobei Me2+ Cu2+, Cd2+, Zn2+ bedeutet.
Sequenzen
SEQ ID No. 1:
Xaa-Gly-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Met
SEQ ID No. 2:
Xaa-Gly-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Leu
SEQ ID No. 3:
Xaa-Pro-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Met
SEQ ID No. 4:
Xaa-Pro-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Leu
SEQ ID No. 5:
Xaa-Ala-Glu-Val-Ser-Xaa-Ala-Ala-Gln-Leu-Xaa-Thr- Ala-Xaa
oder deren zu 90% homologe Sequenzen aufweisen,
wobei Me2+ Cu2+, Cd2+, Zn2+ bedeutet.
2. Metallbindende, proteinhaltige Verbindungen gemäß
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
Me2+ Cd2+ bedeutet.
3. Verfahren zur Gewinnung von metallbindenden, pro
teinhaltigen Verbindungen gemäß der Ansprüche 1 und
2,
dadurch gekennzeichnet, daß
diese aus Getreidekeimlingen isoliert werden, wobei
- a) Getreidekörner mit wäßrigen Schwermetalllösungen inkubiert werden, die Körner zum Keimen gebracht werden, die Wurzeln der Weizenkeimlinge geerntet und aufgeschlossen werden und aus dem erhaltenen Wurzel-Rohextrakt die Isolierung der proteinhaltigen Verbindungen mittels üblicher Trennverfahren für Proteine vorgenommen wird
- a) in Leitungswasser gekeimte Getreidekeimlinge aufgeschlossen werden, der erhaltene Rohextrakt an einem Trennmaterial, das reversibel Metalle binden kann, chromatographiert wird, die gebundenen Substanzen eluiert werden und mittels üblicher Trennverfahren für Proteine die Isolierung der metallbindenden, proteinhaltigen Verbindungen aus dem Eluat vorgenommen wird.
4. Verfahren zur Gewinnung von metallbindenden
Verbindungen gemäß Anspruch 3, die Me2+-
Proteinkomplexe mit einer Größe von ca. 30 KD
darstellen und die N-terminale Sequenz Xaa-Ala-Glu-
Val-Ser-Xaa-Ala-Ala-Gln-Leu-Xaa-Thr-Ala-Xaa oder
deren zu 90% homologe Sequenzen aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß
Getreidekeimlinge mit wäßrigen Schwermetalllösungen
inkubiert werden, die Wurzeln geerntet und
aufgeschlossen werden und aus dem erhaltenen
Wurzel-Rohextrakt mittels Anionenaustauschchromat
ographie, Ultrafiltration an einer 10 KD-Membran
und Gelchromatographie der Me2+-Proteinkomplex
gewonnen wird.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4,
gekennzeichnet dadurch, daß
als wäßrige Schwermetalllösungen Cu2+-, Cd2+-, Zn2+-
Lösungen eingesetzt werden, vorzugsweise Cd2+-
Lösungen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wäßrigen Schwermetalllösungen eine
Schwermetallionenkonzentration von 10-500 µM/l
aufweisen, vorzugsweise von 20 bis 80 µM/l.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Anionenaustauschchromatographie des erhaltenen
Wurzel-Rohextraktes mit einem Anionenaustauscher,
der quarternäre Ammoniumgruppen beinhaltet, durch
geführt wird und die Fraktion mit dem höchsten
Me2+-Gehalt zur weiteren Auftrennung mittels Ultra
filtration und Gelchromatographie verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach der Anionenaustauschchromatographie die Frak
tion mit dem höchsten Me2+-Gehalt einer Ultra
filtration an einer 10 KD-Membran unterzogen wird
und das Me2+-reiche Retentat durch Gelchroma
tographie aufgetrennt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Gelchromatographie an einem Gelchromatographie
material auf Zuckerbasis, durchgeführt wird,
vorzugsweise mit Superose 12.
10. Verfahren zur Gewinnung von metallbindenden,
proteinhaltigen Verbindungen gemäß Anspruch 3, die
Me2+-Proteinkomplexe mit einer Größe von ca. 25 KD
darstellen und die N-terminalen Sequenzen Xaa-
Gly(Pro)-Pro-Gly-Met-Pro-Tyr-Xaa-Xaa-Gln-Met(Leu)
oder deren zu 90% homologe Sequenzen aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß
Getreidekeimlinge aufgeschlossen werden und der
erhaltene Rohextrakt an einem Imidazolträger
chromatographiert wird, die gebundenen Substanzen
mit Imidazolpuffer eluiert werden und aus dem Eluat
mittels Ultrafiltration an einer 10 KD-Membran und
nachfolgende weitere Fraktionierung am
hochauflösenden Molekülsieb der Me2+-Proteinkomplex
gewonnen wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Getreidekeimlinge Weizenkeimlinge eingesetzt
werden.
12. Verwendung von metallbindenden, proteinhaltigen
Verbindungen gemäß Anspruch 1 oder 2 zum Binden von
Schwermetallionen, insbesondere zur Entfernung und
Rückgewinnung von Schwermetallionen aus fluiden
Medien.
13. Verwendung gemäß Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die metallbindenden, proteinhaltigen Verbindungen
an einem Träger fixiert eingesetzt werden.
14. Verwendung des Rohextraktes von Getreidekeimlingen
zum Binden von Schwermetallionen, wobei der
Rohextrakt durch Aufschließen von Getreide
keimlingen erhalten wird, die in Leitungswasser
gekeimt wurden.
15. Verwendung des Wurzel-Rohextraktes von
Getreidekeimlingen zum Binden von Schwermetall
ionen, wobei der Wurzel-Rohextrakt erhalten wird
durch Inkubation von Getreidekörnern mit wäßrigen
Schwermetalllösungen, Keimen der Körner, Ernten und
Aufschließen der Wurzeln der Keimlinge.
16. Verwendung gemäß Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rohextrakt als Suspension, vorzugsweise in
einem Dialyseschlauch, eingesetzt wird, wobei die
Suspension erhalten wird durch mechanisches
Aufschließen und Extrahieren mit NaBH4-Lösung.
17. Verwendung gemäß Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rohextrakt als klare Lösung, vorzugsweise in
einem Hohlfaserfiltrationsmodul, eingesetzt wird,
wobei die klare Lösung durch mechanisches
Aufschließen und Zentrifugieren erhalten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000150873 DE10050873A1 (de) | 2000-10-11 | 2000-10-11 | Metallbindende, proteinhaltige Verbindungen, Verfahren zu deren Gewinnung und ihre Verwendung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000150873 DE10050873A1 (de) | 2000-10-11 | 2000-10-11 | Metallbindende, proteinhaltige Verbindungen, Verfahren zu deren Gewinnung und ihre Verwendung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10050873A1 true DE10050873A1 (de) | 2002-04-25 |
Family
ID=7659729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000150873 Ceased DE10050873A1 (de) | 2000-10-11 | 2000-10-11 | Metallbindende, proteinhaltige Verbindungen, Verfahren zu deren Gewinnung und ihre Verwendung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10050873A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108033998A (zh) * | 2017-11-22 | 2018-05-15 | 河南大学 | 一个靶向镉离子的金属结合肽z3及其应用 |
| CN108059653A (zh) * | 2017-11-22 | 2018-05-22 | 河南大学 | 一个靶向镉离子的金属结合肽z4及其应用 |
-
2000
- 2000-10-11 DE DE2000150873 patent/DE10050873A1/de not_active Ceased
Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
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| STN-online Recherche am 10.09.2001: KOIZUMI, S., OTAKI, N., SAEGUSA, J. [u.a.]: Analysis of mamma- lian metallothionein isoforms by high-resulution SDS-gel electrophoresis. In: Toxocalogy letters. 1993, Vol. 66, S. 165-174 * |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108033998A (zh) * | 2017-11-22 | 2018-05-15 | 河南大学 | 一个靶向镉离子的金属结合肽z3及其应用 |
| CN108059653A (zh) * | 2017-11-22 | 2018-05-22 | 河南大学 | 一个靶向镉离子的金属结合肽z4及其应用 |
| CN108033998B (zh) * | 2017-11-22 | 2020-12-08 | 河南大学 | 一个靶向镉离子的金属结合肽z3及其应用 |
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