DE10051688C1 - Spüle und Verfahren zum Herstellen einer Spüle - Google Patents
Spüle und Verfahren zum Herstellen einer SpüleInfo
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Abstract
Um eine Spüle, insbesondere eine Küchenspüle, umfassend mindestens ein Spülbecken und mindestens einen Armaturentragebereich zum Tragen mindestens einer Armatur, zu schaffen, welche eine hohe Flexibilität bezüglich der Ausgestaltung des Spülbeckens und des Armaturentragebereichs erlaubt, dabei jedoch einfach und mit geringem apparativen Aufwand herstellbar ist, wird vorgeschlagen, daß die Spüle zumindest teilweise durch superplastische Umformung aus einem Ausgangsmaterial hergestellt ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spüle, insbesondere
eine Küchenspüle, die mindestens ein Spülbecken und minde
stens einen Armaturentragebereich zum Tragen mindestens einer
Armatur umfaßt.
Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum
Herstellen einer Spüle, insbesondere einer Küchenspüle, bei
dem aus einem Ausgangsmaterial mindestens ein Spülbecken und
mindestens ein Armaturentragebereich zum Tragen mindestens
einer Armatur gebildet werden.
Solche Spülen und deren Herstellungsverfahren sind aus dem
Stand der Technik, beispielsweise aus der DE 199 07 212 A1,
bekannt.
Insbesondere ist es bekannt, eine Edelstahlspüle aus zwei
Teilen zusammenzusetzen, nämlich aus einer relativ flachen
Schablone, welche einen Auflagerand der Spüle und den Armatu
rentragebereich umfaßt, und aus einem Spülbecken, welches ge
trennt von der Schablone durch einen Tiefziehvorgang geformt
und im Anschluß an diesen Umformvorgang an die Schablone an
geschweißt wird. Auf diese Weise ist es möglich, die Schablo
ne aus einem Blech mit vergleichsweise hoher Materialstärke
herzustellen, so daß der Armaturentragebereich eine ausrei
chende mechanische Festigkeit aufweist, um das Gewicht der
Armatur tragen und die auf die Armatur bei deren Bedienung
einwirkenden Kräfte, z. B. bei der Betätigung des Mischwähl
hebels, aufnehmen zu können, während das stark verformte
Spülbecken aus einem Blech mit geringerer Materialstärke
gebildet werden kann, was zu einem geringeren Gesamtgewicht
der Spüle und zu einer leichteren Formbarkeit des Spülbeckens
führt. Außerdem lassen sich längs des Randes, an dem das
Spülbecken an die Schablone angrenzt, Knicklinien mit sehr
kleinen Krümmungsradien realisieren.
Bei diesen bekannten Spülen ist jedoch von Nachteil, daß ihre
Herstellung mehrere Herstellungsschritte umfaßt und eine
Vielzahl von Fertigungseinrichtungen verlangt, da neben ver
schiedenen Tiefziehpressen für die Schablone einerseits und
das Spülbecken (sowie gegebenenfalls zusätzliche Becken)
andererseits auch eine Schweißeinrichtung benötigt wird, um
das Spülbecken mit der Schablone zu verbinden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Spüle der eingangs genannten Art zu schaffen, welche
eine hohe Flexibilität bezüglich der Ausgestaltung des Spül
beckens und des Armaturentragebereichs erlaubt, dabei jedoch
einfach und mit geringem apparativem Aufwand herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Spüle mit den Merkmalen des
Oberbegriffs von Anspruch 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Spüle zumindest teilweise durch superplastische Um
formung aus einem Ausgangsmaterial hergestellt ist.
Superplastische Umformung ist ein Umformverfahren für metal
lische Ausgangsmaterialien, bei dem das Ausgangsmaterial auf
eine relativ hohe Temperatur (typischerweise höher als die
Hälfte der Schmelztemperatur des Ausgangsmaterials) erwärmt
und mittels eines gegen das Ausgangsmaterial gerichteten
Stroms eines Arbeitsgases (im Vergleich zu einem Tiefziehvorgang)
langsam umgeformt wird, wobei sehr große Umformungs
grade erzielbar sind.
Daß eine erfindungsgemäße Spüle durch superplastische Umfor
mung aus einem Ausgangsmaterial hergestellt worden ist, läßt
sich ohne weiteres aus der Gefügestruktur der fertig herge
stellten Spüle ermitteln. Bei diesem Merkmal handelt es sich
somit um ein strukturelles Merkmal der fertig umgeformten
Spüle.
Verfahren zur Herstellung metallischer Formteile mittels
superplastischer Umformung sind an sich bereits aus dem Stand
der Technik bekannt. Insbesondere ist es aus dem Artikel von
Kuniaki Osada: "Use superplastic duplex stainless for
strength and resistance to corrosion in Boeing 737 washroom
sinks", erschienen in der Zeitschrift "Nickel", Dezember
1991, Seite 2, bekannt, ein Handwaschbecken durch super
plastische Umformung aus einem Duplex-Edelstahl herzustellen.
Bei diesem bekannten Handwaschbecken handelt es sich jedoch
nicht um eine Spüle, und dieses Handwaschbecken weist auch
keinen Armaturentragebereich auf, der zum Tragen einer Arma
tur vorgesehen ist. Vielmehr weist dieses Handwaschbecken
eine im wesentlichen vertikale Rückwand auf, die mit einer im
wesentlichen rechteckigen Durchgangsöffnung versehen ist, die
dazu dient, einen an einer vertikalen Wand des Flugzeugs be
festigten Wasserhahn durch die Rückwand des Waschbeckens hin
durch treten zu lassen. Dieses bekannte Handwaschbecken weist
somit keinen Armaturentragebereich auf, welcher eine zur Auf
nahme des Gewichts einer Spülenarmatur, beispielsweise einer
Mischbatterie, und der bei der Bedienung der Armatur auftretenden
Kräfte ausreichende mechanische Festigkeit aufweisen
müßte.
Grundsätzlich könnte der Armaturentragebereich der Spüle eine
beliebige Orientierung aufweisen.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß der Armaturentragebereich eine im montierten Zu
stand der Spüle im wesentlichen horizontal ausgerichtete
Oberseite aufweist. Dadurch ist eine besonders gleichmäßige
Verteilung des Gewichts der zu tragenden Armatur auf den
Armaturentragebereich gewährleistet.
Um die Spüle in einfacher Weise an einer Arbeitsplatte fest
legen zu können, ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß die
Spüle einen im montierten Zustand der Spüle im wesentlichen
horizontal ausgerichteten Befestigungsrand umfaßt.
Vorzugsweise ist dieser Befestigungsrand als Auflagerand aus
gebildet, mit dessen Unterseite die Spüle auf der Oberseite
der Arbeitsplatte aufliegt, wobei dann der Befestigungsrand
eine ausreichende mechanische Festigkeit aufweist, um das
gesamte Gewicht der Spüle und der an der Spüle montierten
Armatur tragen zu können.
Der Arbeitsgang des nachträglichen Verbindens des Spülbeckens
und des Armaturentragebereichs miteinander entfällt, wenn das
Spülbecken und der Armaturentragebereich vorteilhafterweise
einstückig, insbesondere schweißnahtfrei, miteinander verbun
den sind.
Besonders zeitsparend ist die erfindungsgemäße Spüle herzu
stellen, wenn vorgesehen ist, daß die Spüle insgesamt ein
stückig, insbesondere schweißnahtfrei, ausgebildet ist.
Der Vorteil der Erfindung, eine besonders einfache und zeit
sparende Herstellung der Spüle zu erlauben, kommt besonders
dann zum Tragen, wenn die Spüle neben dem Spülbecken noch
mindestens ein weiteres Becken, beispielsweise ein Reste
becken, umfaßt.
Die erfindungsgemäße Spüle bietet eine besonders hohe Gestal
tungsflexibilität.
So kann insbesondere vorgesehen sein, daß die Spüle an ihrer
Oberseite mindestens eine in einer glatten Fläche
auslaufenden Knicklinie aufweist. Eine solche Gestaltung ist
bei den bekannten zweiteiligen Spülen, bei denen das
Spülbecken längs einer Schweißlinie mit der Schablone verbun
den wird, nicht möglich, da ein scharfer Knick mit geringem
Krümmungsradius nur an der Schweißnaht zwischen der Schablone
und dem Spülbecken realisierbar ist und diese Schweißnaht
stets ringförmig geschlossen sein muß.
Unter einer Knicklinie im Sinne dieser Beschreibung ist dabei
eine Linie in einer Oberfläche zu verstehen, wobei die Ober
fläche senkrecht zur Längserstreckung der Linie einen
Krümmungsradius von weniger als ungefähr 10 mm aufweist.
Ferner kann vorgesehen sein, daß ein Zwischenbereich zwischen
zwei Becken der Spüle eine sehr geringe Ausdehnung senkrecht
zu seiner Längserstreckung (von vorzugsweise höchstens unge
fähr 18 mm, insbesondere höchstens ungefähr 15 mm) und/oder
keine ebene Zwischenfläche zwischen den Seitenwänden der
beiden Becken aufweist.
Um für die Aufnahme des Gewichts der Armatur eine ausreichen
de Steifigkeit zur Verfügung zu stellen, ist vorteilhafter
weise vorgesehen, daß die Materialstärke der Spüle in dem
Armaturentragebereich mindestens ungefähr 0,8 mm, vorzugs
weise mindestens ungefähr 1 mm, beträgt.
Um andererseits das Gesamtgewicht der Spüle und den Material
bedarf für dieselbe nicht zu stark anwachsen zu lassen, ist
vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Materialstärke der
Seitenwände des Spülbeckens höchstens ungefähr 0,8 mm be
trägt.
Um eine hinreichende Biegesteifigkeit der Seitenwände des
Spülbeckens zu gewährleisten, ist ferner vorgesehen, daß die
Materialstärke der Seitenwände des Spülbeckens mindestens
ungefähr 0,5 mm beträgt.
Grundsätzlich kommt für die Herstellung der erfindungsgemäßen
Spüle jedes Material in Frage, welches superplastisch umform
bar ist.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenn das Material
der Spüle einen Duplexstahl umfaßt, da dieses Material sowohl
chemisch korrosionsbeständig als auch kratzfest ist.
Unter einem Duplexstahl ist dabei ein Stahl zu verstehen,
welcher sowohl Austenit als auch Ferrit umfaßt.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Spüle ist vorgesehen, daß das Material der Spüle den Duplex
stahl mit der internationalen Bezeichnung 1.4462 und/oder den
Duplexstahl mit der internationalen Bezeichnung 1.4362 um
faßt.
Um hohe Umformgrade bei akzeptablen Umformgeschwindigkeiten
zu erzielen, ist es von Vorteil, wenn das Material der Spüle
eine mittlere Korngröße von weniger als ungefähr 10 µm auf
weist.
Um im Armaturentragebereich der Spüle eine ausreichende
mechanische Festigkeit zu erzielen, ist es günstig, wenn der
Armaturentragebereich der Spüle bei der superplastischen Um
formung nur wenig oder gar nicht verformt wird.
Besonders günstig ist es, wenn die Materialstärke der Spüle
in dem Armaturentragebereich mindestens ungefähr die Hälfte,
vorzugsweise mindestens ungefähr 2/3, der Anfangsmaterial
stärke in diesem Bereich vor der superplastischen Umformung
beträgt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrun
de, ein Verfahren zum Herstellen einer Spüle der eingangs ge
nannten Art zu schaffen, welches eine hohe Flexibilität be
züglich der Ausgestaltung des Spülbeckens und des Armaturen
tragebereichs ermöglicht, dabei jedoch einfach und mit ge
ringem apparativem Aufwand durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren mit den Merkmalen des
Oberbegriffs von Anspruch 16 erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Spüle zumindest teilweise durch superplastische Um
formung aus dem Ausgangsmaterial hergestellt wird.
Besondere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
sind Gegenstand der Ansprüche 17 bis 29, deren Vorteile be
reits vorstehend im Zusammenhang mit den besonderen Ausge
staltungen der erfindungsgemäßen Spüle beschrieben worden
sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand
der nachfolgenden Beschreibung und zeichnerischen Darstellung
eines Ausführungsbeispiels.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines
Spülbeckens mit einem Spülbecken, einem Reste
becken, einem Armaturentragebereich und einem
Abtropfbereich;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht von oben auf die Spüle
aus Fig. 1; und
Fig. 3 bis 7 eine schematische Darstellung mehrerer aufeinander
folgender Phasen eines superplastischen Umformvor
gangs zur Herstellung der in den Fig. 1 und 2
dargestellten Spüle.
Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen
Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Eine in den Fig. 1 und 2 dargestellte, als Ganzes mit 100 be
zeichnete Küchenspüle umfaßt ein Spülbecken 102 mit (im mon
tierten Zustand der Küchenspüle 100) im wesentlichen vertikal
ausgerichteten Seitenwänden 104 und einem im wesentlichen
horizontal ausgerichteten Beckenboden 106, welcher mit einer
Abflußöffnung 107 versehen ist.
Eine erste Seitenwand 104a des Spülbeckens 102 geht an ihrem
oberen Rand in eine (im montierten Zustand der Küchenspüle
100) im wesentlichen horizontal ausgerichteten Abtropfbereich
108 über.
Eine zweite Seitenwand 104b des Spülbeckens 102 geht in einem
ersten, der ersten Seitenwand 104a benachbarten Bereich an
ihrem oberen Rand in einen (im montierten Zustand der Küchen
spüle 100) im wesentlichen horizontal ausgerichteten Arma
turentragebereich 110 über.
Der Armaturentragebereich 110 trägt (im montierten Zustand
der Küchenspüle 100) eine Armatur, beispielsweise eine Misch
batterie 112 mit einem Wasserauslaß 114 und einem Mischwähl
hebel 116.
Die Mischbatterie 112 erstreckt sich mit ihrem unteren Ende
durch eine (nicht dargestellte) Durchgangsöffnung in dem
Armaturentragebereich 110 hindurch und ist mittels einer
(ebenfalls nicht dargestellten) Verschraubung an dem Arma
turentragebereich 110 des Spülbeckens 102 lösbar festgelegt.
An das untere Ende der Mischbatterie 112 sind ferner Zulei
tungen für Kaltwasser und Warmwasser angeschlossen.
Das Gewicht der Mischbatterie 112 wird von dem Armaturen
tragebereich 110 des Spülbeckens 102 getragen. Der
Armaturentragebereich 110 nimmt auch alle übrigen Kräfte auf,
die bei der Bedienung der Mischbatterie 112 auftreten können,
beispielsweise beim Betätigen des Mischwählhebels 116.
In einem zweiten, der ersten Seitenwand 104a abgewandten Be
reich geht die zweite Seitenwand 104b an ihrem oberen Rand in
einen (im montierten Zustand der Küchenspüle 100) im wesent
lichen horizontal ausgerichteten Zwischensteg 118 über, wel
cher seinerseits an seinem dem Spülbecken 102 abgewandten
Längsrand in eine erste Seitenwand 120a eines Restebeckens
122 übergeht.
Das Restebecken 122 umfaßt zwei weitere Seitenwände 120b und
120c, welche zusammen mit der ersten Seitenwand 120a einen
sich nach unten verjüngenden Trichter bilden, an dessen Boden
eine Abflußöffnung 124 angeordnet ist.
Die Tiefe des Restebeckens 122 ist geringer als die Tiefe des
Spülbeckens 102, so daß die Abflußöffnung 124 des Reste
beckens 122 oberhalb der Abflußöffnung 107 des Spülbeckens
102 angeordnet ist.
Eine dritte Seitenwand 104a des Spülbeckens 102 geht an ihrem
oberen Rand in einen (im montierten Zustand der Küchenspüle
100) im wesentlichen horizontal ausgerichteten Befestigungs
rand 126 über, welcher das Spülbecken 102, das Restebecken
122 und den Abtropfbereich 108 der Küchenspüle 100 ringförmig
umgibt.
Mit dem Befestigungsrand 126 liegt die Küchenspüle 100 im
montierten Zustand auf der Oberseite einer (nicht dargestell
ten) Arbeitsplatte auf, wobei sich die Küchenspüle 100 durch
einen Ausschnitt in der Arbeitsplatte hindurch erstreckt und
mittels geeigneter Befestigungseinrichtungen lösbar an der
Arbeitsplatte festgelegt ist.
Wie aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, befindet sich die
Oberseite des Befestigungsrandes 126 auf derselben Höhe wie
die Oberseite des Armaturentragebereichs 110, so daß der
Armaturentragebereich 110 knick- und nahtlos in den Befesti
gungsrand 126 übergeht.
Zwischen dem Befestigungsrand 126 und dem Abtropfbereich 108
der Küchenspüle 100 ist ferner ein Ablaufbereich 128 vorgese
hen, welcher eine Mehrzahl von Ablaufrinnen 130 aufweist, die
auf die Oberseite des Abtropfbereichs 108 münden.
Die Oberseite 125 des Zwischenstegs 118 liegt etwas tiefer
als der Armaturentragebereich 110 und der Befestigungsrand
126 (s. Fig. 1) und endet an der zweiten Seitenwand 104b des
Spülbeckens 102 in einem Zwickel, der von einer inneren
Knicklinie 127 und einer äußeren Knicklinie 129 begrenzt
wird, welche beide an dem Punkt 131 in die glatte, knickfreie
Innenseite der Seitenwand 104b auslaufen.
Die vorstehend beschriebene Küchenspüle 100 ist (bis auf
eventuell angeschweißte Befestigungsmittel zum Festlegen der
Küchenspüle an der Arbeitsplatte) einstückig, insbesondere
schweißnahtfrei, ausgebildet und mittels eines superplasti
schen Umformvorgangs hergestellt, welcher nachstehend unter
Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 7 beschrieben werden wird.
Die zur Herstellung der Küchenspüle 100 verwendete Umformvor
richtung 132 (s. Fig. 3) umfaßt einen oberen Stempel 134 mit
einem von der Unterseite des oberen Stempels 134 nach unten
vorstehenden, ringförmig ausgebildeten Niederhalter 136 und
einen unteren Stempel 138, dessen dem oberen Stempel 134
zugewandte Oberseite 140 der Form der herzustellenden Küchen
spüle 100 entspricht.
Der obere Stempel 134 und/oder der untere Stempel 138 beste
hen beispielsweise aus Nickel oder aus einem hochtemperatur
beständigen keramischen Material.
Durch das Innere des oberen Stempels 134 verläuft ein Ar
beitsgas-Zuführkanal 142, der über eine (nicht dargestellte)
Arbeitsgas-Zuführleitung an ein Arbeitsgas-Zuführgebläse an
geschlossen ist und an der Unterseite 144 des oberen Stempels
134 in einer Arbeitsgas-Zuführöffnung 146 mündet.
Durch das Innere des unteren Stempels 138 verlaufen mehrere
Gasabführkanäle 148, die einerseits an der Oberseite 140 des
unteren Stempels 138 in jeweils einer Gasabführöffnung 150
münden und an ihrem der jeweiligen Gasabführöffnung 150 abge
wandten Ende in einen Gasabführsammelkanal 152 münden.
Der Gasabführsammelkanal 152 in dem unteren Stempel 138 ist
an eine (nicht dargestellte) Gasabführleitung angeschlossen.
Der obere Stempel 134 und der untere Stempel 138 sind von je
weils einer Heizeinrichtung 154 umgeben, welche beispiels
weise als elektrische Widerstandsheizung mit Heizdrähten 156
ausgebildet sein kann.
Jede der Heizeinrichtungen 154 ist ihrerseits von einer
Wärmeisolation 158 umgeben, um die Wärmeverluste während des
Umformvorgangs möglichst gering zu halten.
Der obere Stempel 134 und der untere Stempel 138 sind mittels
(nicht dargestellter) geeigneter Bewegungseinrichtungen längs
der durch den Pfeil 160 angegebenen Bewegungsrichtung relativ
zueinander bewegbar.
Mit der vorstehend beschriebenen Umformvorrichtung 132 wird
das superplastische Umformverfahren zur Herstellung der
Küchenspüle 100 wie folgt durchgeführt:
Zunächst werdender obere Stempel 134 und der untere Stempel 138 der Umformvorrichtung 132 längs der Bewegungsrichtung 160 auseinanderbewegt, so daß eine im wesentlichen ebene Platine 162 eines Ausgangsmaterials zwischen die beiden Stempel 134 und 138 eingeführt werden kann.
Zunächst werdender obere Stempel 134 und der untere Stempel 138 der Umformvorrichtung 132 längs der Bewegungsrichtung 160 auseinanderbewegt, so daß eine im wesentlichen ebene Platine 162 eines Ausgangsmaterials zwischen die beiden Stempel 134 und 138 eingeführt werden kann.
Als Ausgangsmaterial kommt grundsätzlich jedes superplastisch
verformbare Material in Betracht.
Als besonders geeignete Ausgangsmaterialien haben sich super
plastisch verformbare Duplex-Edelstähle erwiesen.
Solche Duplexstähle umfassen sowohl Austenit-Phasen als auch
Ferrit-Phasen und weisen eine hohe chemische Korrosionsbe
ständigkeit und mechanische Kratzfestigkeit auf.
Zur superplastischen Umformung eignen sich insbesondere sol
che Duplexstähle, bei denen die mittlere Korngröße weniger
als ungefähr 10 µm beträgt.
Als besonders geeignet hat sich der Duplexstahl mit der
internationalen Bezeichnung 1.4462 erwiesen. Dieser Duplex
stahl enthält Kohlenstoff in einem Anteil von ungefähr 0,02
Gewichtsprozent, Stickstoff in einem Anteil von ungefähr 0,17
Gewichtsprozent, Chrom in einem Anteil von 22 Gewichtspro
zent, Nickel in einem Anteil von 5,7 Gewichtsprozent und
Molybdän in einem Anteil von 3,1 Gewichtsprozent.
Gut geeignet ist auch der Duplexstahl mit der internationalen
Bezeichnung 1.4362. Dieser Duplexstahl enthält Kohlenstoff in
einem Anteil von ungefähr 0,02 Gewichtsprozent, Stickstoff in
einem Anteil von ungefähr 0,10 Gewichtsprozent, Chrom in
einem Anteil von ungefähr 23 Gewichtsprozent, Nickel in einem
Anteil von ungefähr 4,8 Gewichtsprozent und Molybdän in einem
Anteil von ungefähr 0,3 Gewichtsprozent.
Nach dem Einführen des Ausgangsmaterials zwischen die beiden
Stempel 134 und 138 werden diese Stempel längs der Bewegungs
richtung 160 aufeinander zu bewegt, bis die Platine 162 zwi
schen dem Niederhalter 136 des oberen Stempels 134 und der
Oberseite 140 des unteren Stempels 138 festgeklemmt ist (s.
Fig. 4).
In diesem geschlossenen Zustand der Umformvorrichtung 132
bildet der Zwischenraum zwischen der Unterseite 144 des obe
ren Stempels 134 und der Oberseite der Platine 162 einen obe
ren Arbeitsgas-Raum 164, in den der Arbeitsgas-Zuführkanal
142 mündet und welcher im wesentlichen gasdicht gegenüber der
Umgebung und gegenüber dem unteren Gasraum 166 abgeschlossen
ist, welcher durch den Zwischenraum zwischen der Oberseite
140 des unteren Stempels 138 und der Unterseite der Platine
162 gebildet ist.
Nachdem die Umformvorrichtung 132 in die in Fig. 4 darge
stellte geschlossene Stellung gebracht worden ist, werden die
Heizeinrichtungen 154 in Betrieb genommen, um die beiden
Stempel 134 und 138 und infolgedessen auch die Platine 162
auf eine Umformtemperatur zu bringen, welche mindestens der
Hälfte der Schmelztemperatur des Ausgangsmaterials ent
spricht, ohne jedoch die Schmelztemperatur des Ausgangsmate
rials zu erreichen.
Bei Verwendung eines Duplex-Edelstahls als Ausgangsmaterial
liegt die bevorzugte Umformtemperatur im Bereich von ungefähr
800°C bis ungefähr 1000°C.
Ist die gewünschte Umformtemperatur erreicht, so wird das
Arbeitsgas-Zuführgebläse in Betrieb genommen, um dem Arbeits
gas-Raum 164 das Arbeitsgas aus einem (nicht dargestellten)
Arbeitsgas-Reservoir zuzuführen.
Als Arbeitsgas wird ein Gas verwendet, welches bei der ge
wählten Umformtemperatur nicht mit dem Ausgangsmaterial
reagiert. Vorzugsweise wird ein inertes Gas wie Stickstoff
oder Argon verwendet.
Der Druck, unter dem das Arbeitsgas dem Arbeitsgas-Raum 164
mittels des Arbeitsgas-Zuführgebläses zugeführt wird, wird so
gewählt, daß eine gewünschte Umformgeschwindigkeit dϕ/dt des
Ausgangsmaterials erzielt wird.
Der Betrag der bevorzugten Umformgeschwindigkeit liegt zwi
schen ungefähr 10-1s-1 und ungefähr 10-5s-1. Der Umformgrad ϕ
ist dabei wie folgt definiert:
ϕ = ln(H1/H0),
wobei ln den natürlichen Logarithmus (d. h. den Logarithmus
zur Basis e), H0 die Materialstärke vor der Umformung und H1
die Materialstärke nach erfolgter Umformung bezeichnet.
Der Überdruck des Arbeitsgases, der erforderlich ist, um eine
Umformgeschwindigkeit in dem vorstehend genannten Bereich zu
erzielen, liegt in der Regel zwischen 1 bar und 15 bar.
Der zur Erzielung einer vorgegebenen Umformgeschwindigkeit
erforderliche Druck des Arbeitsgases kann während des Umform
vorgangs variieren; bei einer bevorzugten Ausgestaltung des
Umformverfahrens wird der Druck des Arbeitsgases während des
Umformvorganges so gesteuert oder geregelt, daß die Umform
geschwindigkeit dϕ/dt während des gesamten Umformvorganges im
wesentlichen konstant bleibt.
Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, verformt sich das Ausgangs
material bei der Umformtemperatur unter dem Druck des in den
Arbeitsgas-Raum 164 eingeblasenen Arbeitsgases in der Weise,
daß die nicht von dem unteren Stempel 138 abgestützten Berei
che des Ausgangsmaterials sich in den Gasraum 166 hinein aus
wölben, während sich die von dem unteren Stempel 138 abge
stützten Bereiche des Arbeitsmaterials nur geringfügig oder
gar nicht verformen.
In dem Gasraum 166 befindliche Luft oder Arbeitsgas, das auf
grund von Undichtigkeiten aus dem Arbeitsgas-Raum 164 in den
Gasraum 166 gelangt, wird aus dem Gasraum 166 durch die
Gasabführöffnungen 150, die Gasabführkanäle 148 und den
Gasabführsammelkanal 152 abgeführt, so daß sich in dem Gas
raum 166 kein Gegendruck aufbauen kann.
Die Umformung des Arbeitsmaterials erfolgt mit einer solchen
Geschwindigkeit, daß die kleinen Körner im Gefüge des Aus
gangsmaterials sich leicht aneinander vorbei bewegen können,
wodurch sehr hohe Umformgrade und Knicklinien mit sehr
kleinen Krümmungsradien erzielbar sind.
Die superplastische Umformung des Arbeitsmaterials durch das
(beim Durchleiten durch den oberen Stempel 134 ebenfalls auf
die Umformtemperatur erwärmte) Arbeitsgas wird fortgesetzt,
bis das Arbeitsmaterial überall an der Oberseite 140 des un
teren Stempels 138 anliegt und somit die gewünschte Endform
der Küchenspüle 100 erreicht ist (s. Fig. 6).
Die hierfür typischerweise benötigte Umformzeit liegt im Be
reich von ungefähr einer halben Stunde bis zu ungefähr einer
Stunde.
Nach Erreichen der endgültigen Gestalt der Küchenspüle 100
wird die Arbeitsgas-Zufuhr durch Abschalten des Arbeitsgas-
Zuführgebläses unterbrochen.
Ferner werden die Heizeinrichtungen 154 abgeschaltet, um ein
Abkühlen der Stempel 134 und 138 sowie der Küchenspüle 100 zu
ermöglichen.
Um das Abkühlen der Küchenspüle 100 zu beschleunigen, werden
der obere Stempel 134 und der untere Stempel 138 längs der
Bewegungsrichtung 160 auseinander bewegt, um die Umformvor
richtung 132 in die in Fig. 7 dargestellte geöffnete Stellung
zu bringen.
Ist die Küchenspüle 100 hinreichend abgekühlt, wird sie aus
der Umformvorrichtung 132 entnommen.
Nach der Entnahme der Küchenspüle 100 aus der Umformvorrich
tung 132 kann die Küchenspüle 100 nachbearbeitet, insbeson
dere poliert, werden.
Claims (29)
1. Spüle, insbesondere Küchenspüle, umfassend mindestens
ein Spülbecken (102) und mindestens einen Armaturentra
gebereich (110) zum Tragen mindestens einer Armatur
(112),
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spüle (100) zumindest teilweise durch superplasti
sche Umformung aus einem Ausgangsmaterial hergestellt
ist.
2. Spüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Armaturentragebereich (110) eine im montierten Zustand
der Spüle (100) im wesentlichen horizontal ausgerich
tete Oberseite aufweist.
3. Spüle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spüle (100) einen im montierten
Zustand der Spüle (100) im wesentlichen horizontal aus
gerichteten Befestigungsrand (126) umfaßt.
4. Spüle nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß der
Befestigungsrand (126) als Auflagerand ausgebildet ist.
5. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Spülbecken (102) und der Armaturen
tragebereich (110) einstückig, insbesondere schweiß
nahtfrei, miteinander verbunden sind.
6. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spüle (100) bis auf Befestigungs
mittel der Spüle (100) einstückig, insbesondere
schweißnahtfrei, ausgebildet ist.
7. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spüle (100) neben dem Spülbecken
(102) mindestens ein weiteres Becken (122) umfaßt.
8. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spüle (100) an ihrer Oberseite minde
stens eine in einer glatten Fläche auslaufende Knick
linie aufweist.
9. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Materialstärke der Spüle (100) in dem
Armaturentragebereich (110) mindestens ungefähr 0,8 mm,
vorzugsweise mindestens ungefähr 1 mm, beträgt.
10. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Materialstärke der Seitenwände (104)
des Spülbeckens höchstens ungefähr 0,8 mm beträgt.
11. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Materialstärke der Seitenwände
(104) des Spülbeckens (102) mindestens ungefähr 0,5 mm
beträgt.
12. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Material der Spüle einen Duplex
stahl umfaßt.
13. Spüle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Material der Spüle den Duplexstahl 1.4462 und/oder den
Duplexstahl 1.4362 umfaßt.
14. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Material der Spüle eine mittlere
Korngröße von weniger als ungefähr 10 µm aufweist.
15. Spüle nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Materialstärke der Spüle (100) in
dem Armaturentragebereich (110) mindestens ungefähr die
Hälfte, vorzugsweise mindestens ungefähr 2/3, der
Anfangsmaterialstärke beträgt.
16. Verfahren zum Herstellen einer Spüle (100), insbeson
dere einer Küchenspüle, bei dem aus einem Ausgangsmate
rial mindestens ein Spülbecken (102) und mindestens ein
Armaturentragebereich (110) zum Tragen mindestens einer
Armatur (112) gebildet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spüle (100) zumindest teilweise durch super
plastische Umformung aus dem Ausgangsmaterial herge
stellt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
der Armaturentragebereich (110) so ausgebildet wird,
daß er eine im montierten Zustand der Spüle (100) im
wesentlichen horizontal ausgerichtete Oberseite auf
weist.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spüle (100) so ausgebildet
wird, daß sie einen im montierten Zustand der Spüle
(100) im wesentlichen horizontal ausgebildeten Befesti
gungsrand (126) umfaßt.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spülbecken (102) und der Arma
turentragebereich (110) einstückig, insbesondere
schweißnahtfrei miteinander ausgebildet werden.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spüle (100) einstückig, insbe
sondere schweißnahtfrei, ausgebildet wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spüle (100) so ausgebildet
wird, daß sie neben dem Spülbecken (102) mindestens ein
weiteres Becken (122) umfaßt.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spüle (100) so ausgebildet
wird, daß sie an ihrer Oberseite mindestens eine in
einer glatten Fläche auslaufende Knicklinie aufweist.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß der Armaturentragebereich (110) so
ausgebildet wird, daß dessen Materialstärke nach dem
Umformvorgang mindestens ungefähr 0,8 mm, vorzugsweise
mindestens ungefähr 1 mm, beträgt.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ausgangsmaterial so umgeformt
wird, daß die Materialstärke der Seitenwände (104) des
Spülbeckens (102) nach dem Umformvorgang höchstens un
gefähr 0,8 mm beträgt.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ausgangsmaterial so umgeformt
wird, daß die Materialstärke der Seitenwände (104) des
Spülbeckens (102) nach dem Umformvorgang mindestens un
gefähr 0,5 mm beträgt.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß als Ausgangsmaterial für die Spüle
(100) ein Duplexstahl verwendet wird.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
als Ausgangsmaterial für die Spüle (100) der Duplex
stahl 1.4462 und/oder der Duplexstahl 1.4362 verwendet
wird.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 27, dadurch
gekennzeichnet, daß als Ausgangsmaterial für die Spüle
(100) ein Material mit einer mittleren Korngröße von
weniger als ungefähr 10 µm verwendet wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 28, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ausgangsmaterial so umgeformt
wird, daß die endgültige Materialstärke der Spüle (100)
in dem Armaturentragebereich (110) mindestens ungefähr
die Hälfte, vorzugsweise mindestens ungefähr 2/3, der
anfänglichen Materialstärke beträgt.
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|---|---|---|---|
| DE10051688A DE10051688C1 (de) | 2000-10-16 | 2000-10-16 | Spüle und Verfahren zum Herstellen einer Spüle |
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| DE50113608T DE50113608D1 (de) | 2000-10-16 | 2001-10-16 | Spüle und verfahren zum herstellen einer spüle |
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