DE10056251A1 - Verfahren zur Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Polyurethan-SchaumstoffenInfo
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Abstract
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen durch Umsetzung von Polyisocyanaten mit Verbindungen mit mindestens zwei mit Isocyanatgruppen reaktiven Wasserstoffatomen, umfassend die Schritte DOLLAR A a) Vermischen des Polyisocyanats mit den Verbindungen mit mindestens zwei mit Isocyanatgruppen reaktiven Wasserstoffatomen, DOLLAR A b) Einbringen der Mischung in einen Extruder, dessen Innendruck höher ist als der Atmosphärendruck, DOLLAR A c) Austragen der ausgeschäumten Mischung aus dem Extruder, DOLLAR A d) Aushärten der aufgeschäumten Mischung.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Polyure
than-Schaumstoffen durch Umsetzung der Polyurethan-Ausgangskompo
nenten in einem Extruder.
Polyurethan-Schaumstoffe, ihre Herstellung sowie Anwendung sind
seit langem bekannt und vielfach beschrieben. Die Herstellung
erfolgt zumeist durch Umsetzung mindestens eines Polyisocyanats
mit mindestens einer Verbindung mit mindestens zwei mit Iso
cyanatgruppen reaktiven Wasserstoffatomen in Anwesenheit von
Treibmitteln. Dabei werden die Reaktionskomponenten vermischt und
danach zum Schaum aushärten gelassen. Zur Vermischung dienen im
allgemeinen spezielle Mischorgane, beispielsweise Mischköpfe.
Derartige Aggregate wurden vielfach beschrieben, beispielsweise
im Kunststoffhandbuch, Band 7 "Polyurethane" 1., 2. und 3. Auf
lage, Carl-Hanser-Verlag München.
In WO 96/20966 wird ein Verfahren zur Herstellung von Polyure
than-Schaumstoffen beschrieben, bei dem die Reaktionskomponenten
in einem Extruder miteinander vermischt werden und nach ihrem
Austrag auf einem Band, beispielsweise einem herkömmlichen
Doppelband, aufschäumen und aushärten. Durch dieses Verfahren
soll insbesondere das Einarbeiten von Füllstoffen in den Schaum
erleichtert werden. So können gemäß der Lehre von WO 96/20966
mindestens 15 bis 20 Gew.-% Füllstoffe in den Schaum eingear
beitet werden. Als Extruder werden Ein- oder Zweiwellenextruder
beschrieben, wobei es sich bei den Zweiwellenextrudern um Gleich
läufer handelt.
Es hat sich allerdings gezeigt, daß nach diesem Verfahren nur
Polyurethansysteme mit extrem langer Abbindezeit verarbeitet
werden können, da es ansonsten zu Ablagerungen im Extruder kommt,
was bis zum Zuschäumen des Extruders führen kann. Außerdem kommt
es zu starken Druckschwankungen im Extruder. In WO 96/20966 wird
darauf hingewiesen, daß Hartschäume, bei denen bereits im Extru
der die Polyurethanbildung stattfindet, zur Blockade des Extru
ders führen können.
In Research Disclosure 402064 wird ein Verfahren zur Herstellung
von Polyurethan-Hartschaumstoffen beschrieben, bei dem Polyiso
cyanat, Polyol, Treibmittel und Katalysator in einen Extruder
eingebracht, in diesem bis zu einem Umsatz von 5 bis 50% umge
setzt werden und diese Reaktionsmischung durch eine Düse auf ein
Band ausgetragen wird, wo sie zu einem Polyurethanschaum aus
reagiert und dabei aufschäumt. An der Düse sollte der Druck hoch
genug sein, um ein vorzeitiges Aufschäumen oder eine Entmischung
der Reaktionsmischung zu vermeiden. Auch bei diesem Verfahren
findet die Urethanbildungsreaktion im wesentlichen außerhalb des
Extruders statt.
Bei der Herstellung von Polyurethanen, insbesondere Polyurethan-
Hartschaumstoffen, besteht die ständige Forderung, die Rohdichte
der Schaumstoffe zu senken, um Material einzusparen. Dabei soll
jedoch keine Beeinträchtigung der Eigenschaften der Schaumstoffe
auftreten. So ist es bei Hartschaumstoffen wesentlich, daß sich
die Druckfestigkeit und die Wärmeleitfähigkeit bei der Reduktion
der Rohdichte nicht verschlechtern.
Aufgabe der Erfindung war es, Polyurethan-Schaumstoffe, insbeson
dere Polyurethan-Hartschaumstoffe, bereitzustellen, die eine ge
ringe Rohdichte, vorzugsweise im Bereich zwischen 10 und 400 g/l,
insbesondere 20 bis 100 g/l, eine geringe Wärmeleitfähigkeit so
wie gute mechanische Eigenschaften, insbesondere eine hohe Druck
festigkeit, die über 0,1 N/mm2 liegen soll, aufweisen.
Die Aufgabe konnte überraschenderweise gelöst werden, indem die
Ausgangsstoffe der Polyurethane vermischt, danach in einen Extru
der eingebracht werden, in dem durch die Schneckenbewegung bzw.
durch die Polyurethanbildung Druck aufgebaut wird, der höher ist
als der Atmosphärendruck, wobei im Extruder die Polyurethanbil
dungsreaktion abläuft, danach durch eine Austrittsöffnung, bei
spielsweise eine Düse oder ein Drosselventil, ausgetragen werden
und danach zum Schaum aushärten.
Gegenstand der Erfindung ist demzufolge ein Verfahren zur Her
stellung von Polyurethan-Schaumstoffen, insbesondere Polyurethan-
Hartschaumstoffen, durch Umsetzung von Polyisocyanaten mit Ver
bindungen mit mindestens zwei mit Isocyanatgruppen reaktiven
Wasserstoffatomen, umfassend die Schritte
- a) Vermischen des Polyisocyanats mit den Verbindungen mit minde stens zwei mit Isocyanatgruppen reaktiven Wasserstoffatomen,
- b) Einbringen der Mischung in einen Extruder, dessen Innendruck höher ist als der Atmosphärendruck,
- c) Austragen der Mischung aus dem Extruder, vorzugsweise durch eine Düse oder ein Drosselventil, wobei diese aufschäumt,
- d) Aushärten der aufgeschäumten Mischung.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es mög
lich, Katalysatoren, Treibmittel sowie Hilfs- und/oder Zusatz
stoffe den Reaktionskomponenten vor Eintrag in den Extruder zuzu
setzen. Dies kann beispielsweise geschehen, indem sie dem Poly
isocyanat und/oder den Verbindungen mit mindestens zwei mit Iso
cyanatgruppen reaktiven Wasserstoffatomen vor dem Vermischen
zugesetzt werden. Es ist ebenso möglich, die genannten Verbin
dungen separat zu der dem Extruder vorgeschalteten Mischein
richtung zu bringen und dort mit dem Polyisocyanat und/oder den
Verbindungen mit mindestens zwei mit Isocyanatgruppen reaktiven
Wasserstoffatomen zu vermischen. Es ist ebenso möglich, die ge
nannten Verbindungen getrennt von den Reaktionskomponenten dem
Extruder zuzufahren. Dabei kann die Dosierung in die gleiche oder
eine andere Zone vorgenommen werden, in welche die Mischung aus
Polyisocyanat den Verbindungen mit mindestens zwei mit Isocyanat
gruppen reaktiven Wasserstoffatomen dosiert wurden. Es ist ebenso
möglich, einen Teil der genannten Komponenten vor dem Eintrag in
den Extruder den Reaktionskomponenten zuzusetzen und einen ande
ren Teil getrennt von den Reaktionskomponenten dem Extruder zuzu
fahren.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden das
Polyisocyanat, die Verbindungen mit mindestens zwei mit Iso
cyanatgruppen reaktiven Wasserstoffatomen sowie, falls verwendet,
das Treibmittel, insbesondere Wasser und/oder physikalische
Treibmittel, mit einem Mischer, vorzugsweise einem Niederdruck-
Mischer, oder durch eine Niederdruckmischanlage vermischt, diese
Mischung dem Extruder zugeführt und der Katalysator entweder vor
oder im Mischer, oder aber in einer beliebigen späteren Zone nach
dem Mischer und vor dem Austrittsorgan dem Extruder zugeführt
wird. Zusätzlich verwendete Hilfs- und/oder Zusatzstoffe können,
wie oben beschrieben, sowohl gemeinsam mit dem Polyisocyanat und/
oder der Verbindung mit mindestens zwei für Isocyanatgruppen re
aktiven Wasserstoffatomen als auch in einer beliebigen Zone so
wohl vor der Mischerzuführung als auch zwischen dieser und dem
Austrittsorgan dem Extruder zugeführt werden.
Im allgemeinen herrscht in der Zone, in der die Reaktionsmischung
eingetragen wird, noch kein Druck. Dieser wird erst in den Zonen
aufgebaut, die sich stromabwärts an diese Zone anschließen.
Vorzugsweise wird die Reaktionsmischung im Extruder soweit unter
Druck gesetzt beziehungsweise gehalten, daß sie dort unter Druck
aufbau aufschäumt oder das Treibmittel physikalisch oder auch
chemisch gelöst ist oder Treibmittel in mindestens eine Zone
stromabwärts der Dosierung der Reaktionsmischung dosiert wird, so
daß sie sich nach dem Austrag aus dem Extruder sehr schnell entspannt
und somit sehr schnell aufschäumt, und hauptsächlich nur
noch aushärtet. Dies wird erreicht, indem das Reaktionsgemisch
erst kurz vor der Abbindezeit, insbesondere wenige Sekunden vor
der Abbindezeit, aus dem Extruder ausgetragen wird. Eine Volumen
vergrößerung findet je nach Rohdichte des Schaums auf das 5 bis
1000-fache, vorzugsweise auf das 12 bis 60-fache und insbesondere
auf das 20 bis 40-fache statt. Die Volumenvergrößerung ist
bezogen auf die ungeschäumte Mischung, das heißt ein kompaktes
Polyurethan aus den gleichen Einsatzstoffen, jedoch ohne Treib
mittel.
Die Reaktionsmischung ist also bei Austritt aus dem Extruder im
wesentlichen ausreagiert, das heißt das Aufschäumen nach der
Extrusion ist im wesentlichen ein physikalischer Vorgang. Dieser
Vorgang des zeitlich im wesentlichen von der Urethanbildungsreak
tion getrennten Aufschäumens der Reaktionsmischung wird häufig
auch als Froth bezeichnet.
Wie ausgeführt, liegt der Druck im Extruder über dem Atmosphä
rendruck. Vorzugsweise liegt er oberhalb 10 bar, insbesondere
zwischen 10 und 200 bar, besonders bevorzugt zwischen 10 und
100 bar.
Der Druck im Extruder sollte 200 bar nicht überschreiten. Der
Überdruck entsteht aus dem durch die Reaktion mit Wasser entste
henden Kohlendioxid und/oder durch verdampfendes physikalisches
Treibmittel, insbesondere physikalisches Treibmittel, welches
versucht, die Reaktionsmischung aufzublähen, aber durch den
Extruder gehindert wird und somit Druck erzeugt, und/oder durch
Schneckenkompression des Extruders.
Die Temperatur im Extruder sollte 200°C nicht übersteigen. Bevor
zugt wird im Temperaturbereich von 20 bis 150°C, insbesondere von
bis 100°C, gearbeitet. Bei höheren Temperaturen ist die Reak
tion nur noch schwer beherrschbar, bei geringeren Temperaturen
kann die Umsetzung der Reaktionsmischung bei Austritt aus dem Ex
truder noch nicht weit genug fortgeschritten sein, zum anderen
ist die Viskosität der Reaktionsmischung sehr hoch.
Vorzugsweise wird zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah
rens ein Zweischneckenextruder, bevorzugt mit gegenläufigen
Schnecken, eingesetzt. Ein Beispiel für einen geeigneten Extruder
ist der Laborextruder Typ LSM 30.34 der Firma Leistritz. Die
Zylinderlänge variiert dabei zwischen 7 und 25 D, wobei D für
Durchmesser steht. Durch Verwendung vollständig kämmender Gegen
laufschnecken wird die Ausbildung einer axialen Leckströmung des
Reaktionsgemisches weitestgehend verhindert, das heißt eine
axiale Rückvermischung und damit ein Rückstau der Reaktions
mischung wird unterbunden. Der Schneckeneinzugsbereich für die
Reaktionsmischung ist vorzugsweise mit Förderelementen großer
Steigung bestückt, um ein möglichst großes Fördervolumen zu rea
lisieren. Die stromabwärts folgenden Schneckenelemente sind
vorzugsweise mit abnehmender Steigung zum Schneckenende hin ver
sehen, um einen geeigneten Druckaufbau zu erhalten. Geeignet sind
insbesondere 1- und 2-gängige dichtkämmende Förder- und Kompres
sionselemente im Bereich der Steigung von 6 bis 48 mm. Als Aus
trittsorgan des Extruders eignet sich beispielsweise eine Kapil
lardüse, in welcher zur variablen Gestaltung der Fließgeschwin
digkeit der Reaktionsmischung ein Drosselsystem integriert sein
kann. Prinzipiell eignen sich als Austragsorgane des Extruders
Düsen und Drosselventile. Es ist prinzipiell auch möglich, als
Austragsorgan einen nachgeschalteten Extruder zu verwenden.
Wie ausgeführt, kommt die Reaktionsmischung vorzugsweise aus
reagiert, jedoch immer noch fließfähig aus dem Austrag des Extru
ders und muß nur noch fertig aufschäumen und aushärten. Dadurch
kann der Schaum ohne die sonst notwendige Überfüllung oder mit
deutlich niedrigerer Überfüllung in die Formen oder Hohlräume
eingebracht werden, was zu einer weiteren Verringerung der Dichte
und damit zu einer weiteren Materialeinsparung sowie zu einer
gleichmäßigeren Dichteverteilung im Schaum führt. Auch die Ent
formzeiten bei der Herstellung von Formkörpern können dadurch
reduziert werden.
Vorzugsweise können die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren her
gestellten Schaumstoffe als Plattenware oder zum Ausfüllen von
Hohlräumen eingesetzt werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können prinzipiell alle
Arten von Polyurethan-Schaumstoffen hergestellt werden. Besonders
vorteilhaft ist die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens
bei der Herstellung von Polyurethan-Hartschaumstoffen, ins
besondere solchen, die für die Wärmedämmung eingesetzt werden.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die nachdem erfin
dungsgemäßen Verfahren hergestellten Schaumstoffe bei gleicher
Zellgröße dickere Zellwände aufweisen als Schaumstoffe, die nach
anderen Verfahren hergestellt wurden. Übliche Zellwanddicken be
tragen 0,5 µm und darunter, was zu Steganteilen in der Schaum
matrix von über 90% führt. Durch das erfindungsgemäße Verfahren
war es überraschenderweise möglich, Schaumstoffe mit Wandanteilen
von größer oder gleich 10% herzustellen. Die Zellgrößen der
erfindungsgemäßen Schaumstoffe sind zumeist deutlich geringer als
die von Schaumstoffen mit gleicher Rezeptur, die nach herkömmlichen
Verfahren hergestellt wurden. Das wirkt sich bei Polyure
than-Hartschäumen sehr günstig auf die Wärmeleitfähigkeit und die
mechanischen Eigenschaften, insbesondere die Druckfestigkeit,
aus.
Die Druckfestigkeiten der Schaumstoffe, die nach dem erfindungs
gemäßen Verfahren hergestellt werden, sind bei vergleichbarer
Rohdichte mehr als 1,5 mal so groß als bei nach herkömmlichen
Verfahren hergestellten Schaumstoffen gleicher Rezeptur.
So besitzen nach herkömmlichen Verfahren hergestellte Schaum
stoffe mit einer Rohdichte im Bereich zwischen 30 bis 35 g/l zu
meist eine Druckfestigkeit in der Größenordnung um 0,1 bis
0,15 N/mm2, während bei nach dem erfindungsgemäßen Verfahren her
gestellten Schaumstoffen die Druckfestigkeit deutlich darüber
liegt, beispielsweise bei 0,25 N/mm2 und darüber.
Umgekehrt kann bei der Herstellung von Schaumstoffen nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren bei denselben mechanischen Eigen
schaften, wie Druckfestigkeit oder E-Modul, die Rohdichte stark
abgesenkt werden. So besitzt beispielsweise ein nach herkömmli
chen Verfahren hergestellter Hartschaum mit einer Druckfestigkeit
von 0,3 N/mm2 eine Rohdichte von 45 bis 70 g/l, während ein nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellter, ansonsten gleicher
Schaum mit einer Druckfestigkeit von 0,3 N/mm2 eine Rohdichte von
nur 30 g/l aufweist.
Die Zellgröße der Schaumstoffe kann durch das erfindungsgemäße
Verfahren um den Faktor 2 reduziert werden. Dies führt insbeson
dere dazu, daß die Wärmeleitfähigkeit der Schaumstoffe reduziert
wird. So kann die Wärmeleitfähigkeit um mehr als 0,5 mW/mK,
bevorzugt mehr als 1 mW/mK, insbesondere um ca. 1,5 bis 2 mW/mK
abgesenkt werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können, wie ausgeführt,
prinzipiell alle Arten von Polyurethan-Schaumstoffen hergestellt
werden. Vorzugsweise kommt das erfindungsgemäße Verfahren bei der
Herstellung von Polyurethan-Hartschaumstoffe zum Einsatz.
Zu den dazu eingesetzten Ausgangsverbindungen ist im einzelnen
folgendes zu sagen.
Als Polyisocyanate kommen die üblichen aliphatischen, cycloali
phatischen und insbesondere aromatischen Di- und/oder Polyiso
cyanate zum Einsatz. Bevorzugt verwendet werden Toluylendiiso
cyanat (TDI), Diphenylmethandiisocyanat (MDI) und insbesondere
Gemische aus Diphenylmethandiisocyanat und Polyphenylenpolymethylenpolyisocyanaten
(Roh-MDI). Die Isocyanate können auch modifi
ziert sein, beispielsweise durch Einbau von Uretdion-, Carbamat-,
Isocyanurat-, Carbodiimid-, Allophanat- und insbesondere Urethan
gruppen.
Zur Herstellung von Polyurethan-Hartschaumstoffen wird insbeson
dere Roh-MDI eingesetzt. Für verschiedene Anwendungen ist es vor
teilhaft, Isocyanuratgruppen in das Polyisocyanat einzubauen.
Hierfür werden bevorzugt Isocyanuratgruppen bildende Katalysa
toren, beispielsweise Alkalimetallsalze, wie Kaliumoctoat und/
oder Kaliumacetat alleine oder in Kombination mit tertiären Ami
nen eingesetzt. Die Isocyanuratat-Bildung führt zu flammwidrigen
Schaumstoffen, welche bevorzugt im technischen Hartschaum, bei
spielsweise im Bauwesen als Dämmplatte oder Sandwichelemente,
eingesetzt werden. Die Isocyanuratbildung kann bei Temperaturen
über 60°C verstärkt ablaufen.
Als Verbindungen mit mindestens zwei gegenüber Isocyanat reakti
ven Gruppen kommen insbesondere solche in Frage, die zwei oder
mehrere reaktive Gruppen, ausgewählt aus OH-Gruppen, SH-Gruppen,
NH-Gruppen, NH2-Gruppen und CH-aciden Gruppen, wie z. B. β-Diketo-
Gruppen, in Molekül tragen.
Zur Herstellung der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herge
stellten Polyurethan-Hartschaumstoffe kommen insbesondere Verbin
dungen mit 2 bis 8 OH-Gruppen zum Einsatz. Vorzugsweise einge
setzt werden Polyetherole und/oder Polyesterole. Die Hydroxylzahl
der verwendeten Polyetherole und/oder Polyesterole beträgt bei
der Herstellung von Polyurethan-Hartschaumstoffen vorzugsweise
100 bis 850 mg KOH/g, besonders bevorzugt 200 bis 600 mg KOH/g,
die Molekulargewichte sind vorzugsweise größer als 400. Die er
findungsgemäßen Polyurethane können ohne oder mit Kettenverlän
gerungs- und/oder Vernetzungsmitteln hergestellt werden. Als
Kettenverlängerungs- und/oder Vernetzungsmittel kommen insbeson
dere zwei- oder dreifunktionelle Amine und Alkohole, insbesondere
Diole und/oder Triole mit Molekulargewichten kleiner als 400,
vorzugsweise von 60 bis 300, zum Einsatz.
Als Treibmittel wird insbesondere Wasser eingesetzt. An Stelle
von Wasser oder im Gemisch mit Wasser können auch sogenannte phy
sikalische Treibmittel eingesetzt werden. Darunter versteht man
Verbindungen, die in den Einsatzstoffen der Polyurethan-Herstel
lung gelöst oder emulgiert sind und unter den Bedingungen der
Polyurethanbildung verdampfen. Dabei handelt es sich beispiels
weise um Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe, und
andere Verbindungen, wie zum Beispiel perfluorierte Alkane, wie
Perfluorhexan, Fluorchlorkohlenwasserstoffe, sowie Ether, Ester,
Ketone und/oder Acetale. Daneben ist es möglich, inerte Gase, wie
Stickstoff, Kohlendioxid oder Edelgase unter Druck in den Poly
urethan-Aufbaukomponenten zu lösen.
Weiterhin können die üblichen Katalysatoren, Füllstoffe sowie
Hilfs- und/oder Zusatzstoffe eingesetzt werden.
Füllstoffe werden entweder angebatcht, das heißt als Paste oder
als flüssige Dispersion in die Polyol- oder Isocyanatkomponente
eingerührt, oder aber über Dispergatoren direkt der Reaktionsmi
schung zugeführt. Eine ebenfalls bevorzugte Variante der Zufüh
rung ist die Füllstoffeinbringung über eine stromauf vor der
Zugabestelle der Reaktionsmischung befindliche Gehäuseöffnung.
Als Füllstoffe können bevorzugt solche eingesetzt werden, die zu
einer erhöhten Flammwidrigkeit führen, beispielsweise, Ammonium
polyphosphat, Blähgraphit, aber auch solche, die zur Absenkung
der Wärmeleitfähigkeit führen, beispielsweise IR-absorbierende
Substanzen, wie Ruß, Graphit, Aluminium-Pulver oder metall
organische Verbindungen.
Als Katalysatoren werden vorzugsweise tertiäre Amine, Zinn-Kata
lysatoren oder Alkalisalze verwendet. Es besteht auch die Mög
lichkeit, die Reaktionen ohne Katalyse ablaufen zu lassen. Dabei
wird die Reaktion über die durch die Schneckenrotation eingetra
gene, über durch die exotherme Reaktion gebildete oder von außen
zugeführte Wärme aktiviert.
Nähere Angaben über die oben genannten und weitere Ausgangsstoffe
sind der Fachliteratur, beispielsweise dem Kunststoffhandbuch,
Band VII, Polyurethane, Carl Hanser Verlag München, Wien, 1., 2.
und 3. Auflage 1966, 1983 und 1993, zu entnehmen.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet gegenüber herkömmlichen
Verfahren zur Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen eine
Reihe von Vorteilen. Im Extruder erfolgt das Aufschäumen der im
Mischorgan außerhalb des Extruders vermischten Einsatzkomponenten
des Schaumes unter Druckaufbau. Das Verfahren läßt sich dabei so
steuern, daß bereits im Extruder das Aufschäumen so weit wie mög
lich erfolgt, oder die Reaktion unter Druck soweit erfolgt ist,
daß der Schaum nach dem Austrag sehr schnell weiter expandiert
und dann nur noch aushärtet. Das gestattet ein Ausfüllen der For
men oder Hohlräume ohne die sonst übliche Überfüllung. Dies führt
zu einer Verringerung der Dichte des Schaumes und damit zu einer
Einsparung von Material. Überraschenderweise wird diese Material
einsparung nicht mit Nachteilen in den mechanischen und den Dämm
eigenschaften der Schäume erkauft. Im Gegenteil, die Schaumstoffe
weisen eine höhere Druckfestigkeit auf, und bei Hartschaumstoffen
für den Einsatz in der Wärmedämmung zeigt sich gegenüber herkömm
lichen Schäumen eine Verringerung der Wärmeleitfähigkeit. So kann
bei gleicher Rohdichte gegenüber herkömmlichen Schäumen die
Druckfestigkeit mehr als verdoppelt und die Zellgröße mehr als
halbiert werden. Es hat sich gezeigt, daß die Zellgröße mit zu
nehmendem Druck im Extruder abnimmt. Die Zellen der nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Schaumstoffe sind deut
lich kleiner als bei herkömmlichen Schaumstoffen. Die nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Schaumstoffe besitzen
Zellen mit einem Durchmesser unter 300 µm, insbesondere unter
200 µm, insbesondere zwischen 100 bis 150 µm. Auch Schaumstoffe
mit einem Zelldurchmesser von 50 µm und darunter sind nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren herstellbar.
Durch die beschriebene Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens ist es möglich, im Extruder einen konstanten Druck auf
rechtzuerhalten. Dazu trägt insbesondere die vorzugsweise verwen
dete Ausgestaltung des Austrags aus dem Extruder bei. Die Ver
wendung eines gegenlaufenden Zweiwellenextruders mit Schnecken
elementen hoher Selbstreinigung sowie sein Betrieb bei den ge
nannten Bedingungen gestatten es, die viskose, aufgeschäumte
Reaktionsmischung ohne Inhomogenitäten und ohne das Absetzen von
Feststoffen im Extruder oder im Austrittsorgan zu extrudieren.
Weiterhin lassen sich nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auch
problemlos Füllstoffe in den Schaum einarbeiten, ohne daß es zu
Schwierigkeiten bei der Verarbeitung kommt und ohne daß diese zur
Beeinträchtigung der mechanischen Eigenschaften führen.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Polyure
than-Weichschaumstoffe können insbesondere als Sitzkissen im
Möbelbereich, als Matratzen oder für ähnliche Anwendungen einge
setzt werden. Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herge
stellten Polyurethan-Hartschaumstoffe werden insbesondere in der
Wärmedämmung, beispielsweise von Kühlmöbeln, Fernwärmerohren,
Rohrdämmungen, Wärmespeichern, in der Vakuumisolierung, oder im
Bauwesen, beispielsweise für Sandwichelemente oder Dämmplatten,
eingesetzt. Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestell
ten Halbhartschaumstoffe können insbesondere im Automobilbereich,
beispielsweise als energieabsorbierende Schaumstoffe für Türin
nenverkleidungen, Schutzpolster im Innenraum, Dachhimmel zur
Schalldämmung oder für ähnliche Anwendungen eingesetzt werden.
Nähere Angaben über die oben genannten und weitere Anwendungen
sind der Fachliteratur, beispielsweise dem Kunststoffhandbuch,
Band VII, Polyurethane, Carl Hanser Verlag München, Wien, 1., 2.
und 3. Auflage 1966, 1983 und 1993, zu entnehmen.
Die Erfindung soll an nachfolgenden Beispielen näher beschrieben
werden,
Beispiele 1 bis 9
Die Versuche wurden mit einem Polyurethan-System folgender
Zusammensetzung durchgeführt:
100 Gewichtsteile Polyesteralkohol, hergestellt aus Phthalsäure
anhydrid, Diethylenglykol (DEG) und Monoethylenglykol (MEG)
(Gewichtsverhältnis DEG : MEG = 10 : 1) mit einer Hydroxylzahl
von 240 mg KOH/g und einer Viskosität von 12000 mPa.s bei 25°C
12 Gewichtsteile Butandiol 1,4
1 Gewichtsteil Stabilisator DC 193 von Firma Air Products
1 Gewichtsteil Katalysatorgemisch, bestehend aus dem Aminkataly sator Lupragen® N600 der BASF AG, (48,3 Gewichtsteile); einem Polyol aus Propylenglykol und Propylenoxid mit einer Hydroxylzahl von 250 mg KOH/g (22,5 Gewichtsteile.), Triethanolamin (26,7 Gewichtsteile) Glycerin (2,5 Gewichtsteile),
3,5 Gewichtsteile Wasser als Treibmittel
Isocyanatkomponente bestehend aus Carbodiimidgruppen enthaltendem 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat mit einem NCO-Gehalt 29,5 Gew.-% (Lupranat® MM103 der Firma BASF AG)
Das Mischungsverhältnis von Polyolkomponente und Isocyanat komponente betrug 100 : 119.
12 Gewichtsteile Butandiol 1,4
1 Gewichtsteil Stabilisator DC 193 von Firma Air Products
1 Gewichtsteil Katalysatorgemisch, bestehend aus dem Aminkataly sator Lupragen® N600 der BASF AG, (48,3 Gewichtsteile); einem Polyol aus Propylenglykol und Propylenoxid mit einer Hydroxylzahl von 250 mg KOH/g (22,5 Gewichtsteile.), Triethanolamin (26,7 Gewichtsteile) Glycerin (2,5 Gewichtsteile),
3,5 Gewichtsteile Wasser als Treibmittel
Isocyanatkomponente bestehend aus Carbodiimidgruppen enthaltendem 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat mit einem NCO-Gehalt 29,5 Gew.-% (Lupranat® MM103 der Firma BASF AG)
Das Mischungsverhältnis von Polyolkomponente und Isocyanat komponente betrug 100 : 119.
Bei einer Handverschäumung des verwendeten Polyurethan-Systems im
Becher wurden folgende Werte ermittelt:
Startzeit: 42 Sekunden
Abbindezeit: 54 Sekunden
Steigzeit: 92 Sekunden
Rohdichte: 47,4 g/l
Startzeit: 42 Sekunden
Abbindezeit: 54 Sekunden
Steigzeit: 92 Sekunden
Rohdichte: 47,4 g/l
Polyolkomponente und Isocyanatkomponente wurden in einer Nieder
druckanlage EMB Minidos 1.2 (1985) gemischt und in einen Labor
extruder Typ LSM 30.34, der Firma Leistritz, der mit gegenläufi
gen Schnecken lief, dosiert. Der Gesamtaustrag aus der Nieder
druckanlage betrug 240 g/min. Die Dosierung erfolgte in die Zone
5 des Extruders. Druck und Temperatur in Extruder wurde in den
Zonen 6, 7 und 8 gemessen.
In Beispiel 4 wurde der Katalysator in die Zone 6 des Extruders
dosiert, in Beispiel 5 wurde der Katalysator bereits in die Nie
derdruckanlage dosiert.
Der Extruder hatte eine modifizierte Düsenplatte als Ausgangsöff
nung, wobei ein Schlitzschieber zur Verringerung der Ausgangsöff
nung verwendet wurde. Der Schlitz besaß eine Breite von 10 mm und
wurde auf kleiner 8 mm geschlossen.
Bei Beispiel 7 wurde die Extruderöffnung mit einer Kegeldüse mit
einem Durchmesser von 2 mm ausgerüstet. Sowohl Wasser als auch
der Katalysator wurden in Zone 6 des Extruders dosiert.
Bei Beispiel 6 wurde die Extruderöffnung mit einer Drosselklappe
ausgerüstet. Wasser und Katalysator wurden in die Niederdruckan
lage dosiert. Der Austrag der Niederdruckanlage betrug 19,2 kg/h.
Die Reaktionsmischung wurde am Ende des Extruders in einen Becher
mit einem Durchmesser von 11 cm und einer Höhe von 10 cm und
einem Volumen von 660 ml gefüllt und dort aushärten gelassen.
Von den ausgehärteten Schäumen wurden die Rohdichte nach
DIN 53420, die Zellgröße nach ASTM Verf, 3576-77, die Geschlos
senzelligkeit nach ASTM D 2856-87 Verf. B mittels Accupyc 1330
und die Druckfestigkeit nach DIN 53421 bestimmt.
Die Elemente der Schnecke des Extruders waren so aufgebaut, daß
diese die Zonen 1 bis 4 des Extruders abdichten und somit ein Zu
rückdrücken der Reaktionsmischung verhindert wird. In Zone 5 des
Extruders wird die Reaktionsmischung offen eingegeben, so daß die
Elemente der Schnecke so gewählt wird, daß sie ein großes Volumen
wegfördern. Dieses wird in Zone 6 und 7 verdichtet, beispiels
weise durch Veränderung der Steigung.
Beispiel 8 und 9 sind Vergleichsbeispiele, bei dem der verwendete
Laborextruder Typ LSM 30.34, der Firma Leistritz mit gleichlau
fenden Schnecken umgerüstet wurde. Bei Beispiel 8 wurde Kompo
nente A und B ohne vorheriges Mischen in den Extruder eingegeben.
Das Wasser wurde eine Zone später eingefügt. Es zeigte sich kein
gleichmäßiger Druckaufbau, sondern es kam zum Pulsieren des Ex
truders. Das Produkt, das den Extruder durch die Düse mit Durch
messer 2,5 mm verließ, War soweit verfestigt, daß es nicht mehr
weiter aufschäumte. Es kam zum Abtrennen der Gasphase aus der Re
aktionsmischung, und die unter hohen Druck stehende Gasblase ent
spannte sich periodisch.
Bei Beispiel 9 wurde die Komponente A und B einschließlich des
Katalysators in der Niederdruckanlage vermischt (Austragsleistung
19,2 kg/h) und dann dem Extruder zugefahren. Es zeigte sich kein
Viskositätsaufbau der Reaktionsmischung im Extruder. Der erhal
tene Schaumstoff hatte eine grobe unregelmäßige Zellstruktur mit
hoher Sprödigkeit und wies sehr viele Löcher mit einem Durch
messer von über 1 cm auf, so daß keine Werte für Zellgröße und
Druckfestigkeit bestimmbar waren. Es zeigten sich weiterhin
starke Ablagerungen an der Schnecke des Extruders. Es konnte kein
Druck im Extruder aufgebaut werden.
Die Drücke und Temperaturen im Extruder, sowie die ermittelten
Kennwerte des Schaumes finden sich in Tabelle 1.
Claims (13)
1. Verfahren zur Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen durch
Umsetzung von Polyisocyanaten mit Verbindungen mit mindestens
zwei mit Isocyanatgruppen reaktiven Wasserstoffatomen, umfas
send die Schritte
- a) Vermischen des Polyisocyanats mit den Verbindungen mit mindestens zwei mit Isocyanatgruppen reaktiven Wasser stoffatomen,
- b) Einbringen der Mischung in einen Extruder, dessen Innen druck höher ist als der Atmosphärendruck,
- c) Austragen der aufgeschäumten Mischung aus dem Extruder,
- d) Aushärten der aufgeschäumten Mischung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druck im Extruder zwischen 10 und 200 bar beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druck im Extruder zwischen 10 und 100 bar beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Temperatur im Extruder zwischen 20 und 150°C beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
Extruder ein Zweischneckenextruder verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
Extruder ein Zweischneckenextruder mit gegenläufigen Schnec
ken verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Austragen der aufgeschäumten Mischung aus dem Extruder durch
eine Querschnittsverengung, beispielsweise eine Düse, er
folgt.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Austragen der aufgeschäumten Mischung aus dem Extruder durch
ein Drosselventil erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Austragen der aufgeschäumten Mischung aus dem Extruder durch
einen nachgeschalteten Extruder erfolgt.
10. Polyurethanschaumstoffe, herstellbar nach einem der Ansprüche
1 bis 9.
11. Polyurethan-Hartschaumstoffe, herstellbar nach einem der An
sprüche 1 bis 9.
12. Verwendung von Polyurethan-Hartschaumstoffe nach Anspruch 11
zur Wärmedämmung.
13. Verfahren zur Reduzierung der Zellgröße von Polyurethan-
Schaumstoffen, herstellbar durch Umsetzung von Polyisocyanate
mit Verbindungen mit mindestens zwei mit Isocyanaten reak
tiven Verbindungen dadurch gekennzeichnet, daß die Polyiso
cyanate mit den Verbindungen mit mindestens zwei mit Iso
cyanaten reaktiven Wasserstoffatomen in einem Extruder, in
dem ein höherer Druck herrscht als der Atmosphärendruck, um
gesetzt werden, danach aus dem Extruder ausgetragen werden
und unter Aufschäumen aushärten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10056251A DE10056251B4 (de) | 2000-11-14 | 2000-11-14 | Verfahren zur Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen |
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|---|---|
| DE10056251A1 true DE10056251A1 (de) | 2002-05-29 |
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|---|---|
| DE (1) | DE10056251B4 (de) |
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