DE10057441A1 - Hornantenne für ein Radargerät - Google Patents

Hornantenne für ein Radargerät

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Hornantenne für ein Radar-Gerät, mit einem Antennenhohlraum (4), der zumindest teilweise mit einer Füllung (3) ausgefüllt ist, welche die Hohlraumöffnung (3a) des Antennenhohlraums (4) verschließt. Ferner betrifft die Erfindung eine Hornantenne, deren Antennenhülle (3) aus einem dielektrischen Material besteht.

Description

Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft eine Hornantenne für ein Radargerät wie beispielsweise ein Radar- Füllstandmeßgerät. Mit Hilfe einer solchen an sich seit langem bekannten Hornantenne, die in der englischsprachigen Fachliteratur auch als "horn antenna" oder "cone antenna" bezeichnet wird, werden aus eingekoppelter HF-Energie erzeugte Mikrowellen abgestrahlt. Genauer gesagt, werden kurze Mikrowellenpulse abgestrahlt. In einem kombinierten Sende- und Empfangssystem eines mit einer solchen Antenne ausgestatteten Füllstandmeßgeräts werden die vom Füllgut reflektierten Pulse erfaßt und durch Laufzeitmessung dieser Pulse der Abstand zum Füllgut ermittelt. Beispielsweise werden derartige Radar-Füllstandmeßgeräte zur kontinuierlichen Füllstandmessung sowohl bei Flüssigkeiten als auch bei Schüttgütern oder einer Kombination derartiger Güter eingesetzt. Derartige Radar-Füllstandmeßgeräte werden beispielsweise unter dem Markennamen "VEGAPULS" von der Fa. VEGA Grießhaber KG vertrieben.
Stand der Technik
Bei Radar-Geräten mit Sendefrequenzen unter 8 GHz werden aktuell grundsätzlich zwei verschiedene Antennentypen eingesetzt. Für chemisch nicht stark beanspruchte Antennen werden metallische Hörner (vorzugsweise aus Edelstahl) verwendet. So wird beispielhaft auf die DE 94 12 243 U1 verwiesen, in der unter anderem Hornantennen offenbart sind. Für Geräte in hochaggressiver Umgebung oder bei Anwendungen, in denen das zu messende Füllgut aus Reinheitsgründen nicht mit Metall in Verbindung gebracht werden darf, sind metallische Antennen der genannten Art jedoch nicht geeignet. Zu diesem Zweck wird in der genannten Druckschrift vorgeschlagen, eine metallische Hornantenne mit einer korrosionsbeständigen und für Mikrowellen durchlässigen Schutzschicht zu versehen.
Allerdings sind auch mit einer Schutzschicht versehene metallische Hornantennen aufgrund ihres mehrteiligen mechanischen Aufbaus nicht im Lebensmittelbereich einsetzen, da hier oftmals eine gute Reinigbarkeit gefordert ist. In diesem Fall werden sogenannte dielektrische Stabantennen (wie sie beispielsweise in der DE 44 05 855 A1 offenbart sind) eingesetzt. Sie sind massiv aus chemisch hochbeständigen PTFE (Teflon) hergestellt, besitzen jedoch gegenüber den Hornantennen verschiedene Nachteile. So ist ihre Funktion durch Kondensat an der Oberfläche stark beeinflußbar. Aufgrund der großen aktiven und mechanischen Länge sind derartige Stabantennen nur bedingt geeignet für den Einbau in einen Stutzen eines Behälters. Des weiteren kann die Leistung nicht beliebig vergrößert werden. Schließlich ist auch die Richtcharakteristik ungünstiger als bei einer Hornantenne.
Je höher die gewählte Sendefrequenz, umso größer werden die zuvor genannten Probleme bei Stabantennen. Hornantennen sind dagegen für höhere Frequenzen problemlos einsetzbar, sie müssen lediglich in ihren Abmessungen entsprechend angepaßt werden. Bei Stabantennen ist nämlich die Stabdicke eine Funktion der Frequenz, sie wird bei höheren Frequenzen immer geringer. So würde die Stabdicke einer Stabantenne im Frequenzbereich von 24 GHz lediglich noch 4 mm (Material PTFE) betragen und die Antenne hätte eine Mindestlänge von 200 mm. Derartige Antennen sind aber leicht zu beschädigen. So Würde ein Verbiegen zur dauerhaften Beschädigung der Antenne führen oder zumindest zur Veränderung der Antenneneigenschaften. Darüber hinaus sind derartige Antennen gegenüber Anhaftungen bzw. Kondensaten weitaus empfindlicher, da zusätzlich zur kleineren Frequenz noch eine kleinere Oberfläche vorhanden ist. Für Hochfrequenz geeignete Materialien, z. B. Keramik, ist dieser Aufbau nicht durchführbar. Aufgrund des höheren er-Wertes verringert sich der Durchmesser nochmals.
Darstellung der Erfindung
Das der Erfindung zugrundeliegende technische Problem besteht darin, eine Hornantenne für ein Radargerät bereitzustellen, die auch in chemisch aggressiveren Umgebungsbedingungen einsetzbar ist und zugleich die bisher auftretenden Nachteile zumindest verringert.
Dieses technische Problem wird durch eine Hornantenne für ein Radargerät gelöst, das die Merkmale des Anspruchs 1 oder 10 aufweist. So ist bei einer erfindungsgemäßen Hornantenne der Antennenhohlraum zumindest teilweise mit einer Füllung ausgefüllt, welche die Hohlraumöffnung des Antennenhohlraums verschließt. Alternativ ist es auch möglich, eine Hornantenne vorzusehen, deren Antennenhülle aus einem dielektrischen Material anstatt aus Metall besteht.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, zur Stabilisierung und Erhöhung der mechanischen Festigkeit den von der Hornantenne eingeschlossenen Innenraum (Hohlraum) mit einem Füllmaterial zumindest teilweise auszufüllen und damit gleichzeitig das Eindringen von Kondensat oder dergleichen in den Hohlraum zu verhindern. Vorzugsweise werden zumindest diejenigen Flächen einer üblichen metallischen Hornantenne mit einer schützenden Beschichtung versehen, die mit der chemisch aggressiven Atmosphäre in einem mit dem zu messenden Füllgut gefüllten Behälter in Kontakt kommen können. Damit wird erreicht, daß zum einen eine Hornantenne nunmehr auch in Umgebungsbedingungen einsetzbar ist, für die bisher andere Antennenarten notwendig waren, zum anderen wird die Druckabstützung in derartigen Atmosphären verbessert.
Eine erfindungsgemäße Füllung kann sogleich auch als schützende Schutzschicht wirken. Falls das Füllmaterial nur eine mechanisch abstützende Eigenschaft hat, so ist das Aufbringen einer gesonderten Schutzschicht auf denjenigen metallenen Teilen oder Flächen der Hornantenne möglich, die mit der chemisch aggressiveren Atmosphäre in Kontakt kommen. Durch Ausfüllen des Innenraums der Antenne mit einem Füllgut wird gleichzeitig die Druckabstützung wesentlich erhöht.
Für die Füllung können verschiedenste Materialien eingesetzt werden, produktionstechnisch ist es äußerst günstig, beispielsweise ein Schaum (wie z. B. ROHACELL) oder anderes Material einzusetzen, dessen er nahe Luft liegt. Bei bestimmten Anwendungen ist es aber auch möglich, nicht nur die Beschichtung, sondern auch die Füllung aus einem dielektrischen Material vorzusehen, wie beispielsweise PTFE. Für eine hohe mechanische und thermische Stabilität empfiehlt sich die Verwendung eines faserverstärkten Kunststoffes wie beispielsweise PPS oder PP. Derartige faserverstärkte Kunststoffe können auch in Kombination mit anderen geeigneten Werkstoffen eingesetzt werden. So kann die Beschichtung durch Einbrennen, Einsintern oder dergleichen aufgebracht werden. Falls die Füllung aus einem dielektrischen Material besteht, kann selbstverständlich auch die Füllung derart hergestellt werden.
Beim Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen kann es von Vorteil sein, die dielektrische Oberfläche der Antenne mit einer leitfähigen Schicht zu überziehen, wie sie beispielsweise an sich aus der DE 196 17 963 A1 bekannt ist. Mit einer solchen Schicht wird die statische Aufladung der Hornantenne verhindert.
Es sei hier noch angemerkt, daß selbstverständlich alle in der vorliegenden Beschreibung zu einer speziellen Ausführungsform der Erfindung erläuterten Merkmale und technischen Details ohne weiteren beliebig miteinander kombiniert werden können, und auch problemlos bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung einzeln oder in Kombination miteinander angewandt werden können. Dies wird sich nach den jeweiligen Einsatzbedingungen und dem verwendeten Füllstandmeßgerät richten.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Im Folgenden sind zur weiteren Erläuterung und zum besseren Verständnis mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Radar-Füllstandmeßgeräts mit einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hornantenne,
Fig. 2. eine schematische Seitenansicht eines Radar-Füllstandmeßgeräts mit einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hornantenne,
Fig. 3. eine schematische Seitenansicht eines Radar-Füllstandsmeßgeräts mit einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hornantenne,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht des in der Fig. 3 gezeigten Füllstandsmeßgeräts, das hier auf einem Flansch eines Behälters angebracht ist,
Fig. 5a-5c jeweils eine schematische Seitenansicht eines Füllstandsmeßgeräts, wie es in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist, wobei jedoch bei den hier gezeigten Abwandlungen die Hornantennen - Abstrahlöffnung als speziell gestaltete Abstrahllinse ausgebildet ist, und
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Hornantenne gemäß der Erfindung, die vollständig aus einem dielektrischen Material besteht.
Beschreibung der beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung
Die in der Fig. 1 gezeigte schematische Seitenansicht eines Füllstandsmeßgeräts 1 mit einer Radar-Hornantenne umfasst einen Befestigungsflansch 2, auf den die Hornantenne 3 folgt. Die Hornantenne 3 besteht hier aus Metall, das von einem Dielektrikum 10 (dielektrisches Material) vollständig umschlossen bzw. hierin eingebettet ist. Das Dielektrikum 10 füllt überdies den Hornantennenhohlraum 4 aus und bildet außenseitig einen Zylinder. Die Hornantennenöffnung 3a ist hier mit dem Dielektrikum 10 verschlossen und als ebene Fläche 6 ausgebildet, die senkrecht zur prinzipiellen Abstrahlrichtung der Hornantenne 3 steht.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Beschichtung aus dem Dielektrikum 10 am Befestigungsflansch 2 ebenfalls ausgebildet, d. h. das Dielektrikum 10, das an sich eine zylindrische Außenkontur um die Hornantenne 3 bildet, steht mit einer gewissen Dicke von diesem Außenzylinder vor. Diese flanschartige Ausbildung 5 des Dielektrikums 10 schafft, wie es insbesondere aus der Fig. 4 ersichtlich ist, eine hervorragende Abdichtung zu einem Befestigungsflansch 12 eines Behälters 11.
Bei dem in Fig. 1 gezeigtem Ausführungsbeispiel ist eine übliche Hornantenne 3 verwendbar, d. h. die Hornantenne 3 besteht aus Metall und kann als Kegelstumpf, exponentielles Horn, Rechteckhorn oder dergleichen in seiner Geometrie ausgestaltet sein. Das Dielektrikum 10 ist beispielsweise PTFE, PP, PFA. Es sind aber selbstverständlich auch alle anderen bekannten Dielektrika, die in diesem technischen Gebiet bekannt sind, einsetzbar. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Hornantenne 3 ist sowohl die Außenbeschichtung wie auch die Füllung des Hohlraums 4 der Hornantenne 3 mit dem gleichen Dielektrikum 10 gefüllt bzw. umhüllt. Es ist aber auch selbstverständlich möglich, die Füllung des Hornantennen-Hohlraums 4 aus einem anderen Material vorzusehen als die eigentliche mit der möglicherweise aggressiven Umgebung in einem Behälterinneren in Kontakt kommende Außenbeschichtung.
Das heißt, die Füllung des Hohlraums 4 der Hornantenne 3 könnte aus einem Schaum bestehen, dessen Dielektrizitätskonstante er nahe der Dielektrizitätskonstanten von Luft ist. Mit einer derartigen schaumartigen Füllung würde eine hervorragende Druckabstützung erzielt werden, eine nur die Außenkontur bildende Beschichtung aus einem Dielektrikum der vorgenannten Art würde dann den Schutz vor der aggressiven Umgebung im Behälterinneren bieten. Damit würden sowohl die Fertigung vereinfacht als auch die Herstellungskosten für eine derartige Hornantenne gesenkt werden.
Bei der in Fig. 2 gezeigten alternativen Ausführungsform ist die Hornantenne 3 insgesamt aus einem dielektrischen Material 10 geformt, die metallische Hülle der Hornantenne 3 wird durch Aufbringen einer leitfähigen Schicht 7 auf die Seitenflächen der Hornantenne 3 erzielt. Wiederum ist die aus dem Dielektrikum 10 gebildete Form der Hornantenne 3 flanschseitig mit einem Befestigungsflansch 5 ausgebildet. Die Hornantennenabstrahlöffnung 3a ist wie bei der Ausführungsform der Fig. 1 als ebene Fläche 6 ausgebildet.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß trotz der etwas reduzierten chemischen Beständigkeit die gesamte Hornantenne 3 preisgünstiger herzustellen ist. Es sei hier noch angemerkt, daß bei Bedarf die vorhandene Metallisierung 7 auch noch mit einer weiteren Schutzschicht versehen werden kann, um eine noch bessere, beständigere Hornantenne zu schaffen. Das Aufbringen der Metallisierung 7 auf dem aus einem Dielektrikum 10 bestehenden Kontur der Hornantenne 3 kann beispielsweise durch Aufdampfen, Galvanisieren, Aufdrucken oder Lackieren erfolgen.
In der Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hornantenne 3 dargestellt, die einen flanschbündigen Aufbau hat. Durch diesen Aufbau verringert sich der Bedarf an dielektrischem Material 10 gegenüber der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Konstruktion deutlich, da die Außenfläche der Hornantenne 3 nicht bedeckt werden müssen. Es ist lediglich eine flanschartige Schicht 5 an der Vorderseite der Hornantenne 3 notwendig, die gleichzeitig als Abdichtung zu einem Behälter dient. Wie bereits zuvor angedeutet, ist hier der gesamte Hohlraum 4 der Hornantenne 3 mit dem Dielektrikum 10 ausgefüllt. Selbstverständlich ist es aber auch wieder möglich, wie bereits zuvor zu den Ausführungsformen gem. den Fig. 1 und 2 erläutert, daß der Hohlraum 4 der Hornantenne 3 aus einem anderen Material gefüllt ist, das Dielektrikum 10 nur eine vorderseitige, die Abstrahlfläche 6 bildende Schicht umfaßt, die hier zudem als Flanschabdichtung dient. Auch bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist die Abstrahlfläche 6 eben ausgebildet.
In der Fig. 4 ist schematisch die Befestigung an einem Befestigungsflansch 12 eines Behälters 11 einer erfindungsgemäßen Hornantenne, wie sie in der Fig. 3 gezeigt ist, ersichtlich. Hier liegt also die flanschartige Ausbildung des Dielektrikums 5 an dem Flansch 12 des Behälters 11 an. Durch nicht dargestellte Schrauben, die die Flansche 2 und 12 des Füllstandsmeßgerätes 1 bzw. des Behälters 11 fest gegeneinander ziehen, ist eine äußerst dichte Anbringung des Füllstandsmeßgerätes 1 ohne weitere separate Dichtungen möglich. Dichtigkeit wird hier durch die Schicht 5 aus Dielektrikum 10 erzielt.
Aus den Fig. 5a-5c ist ersichtlich, daß die Abstrahlfläche 6 einer Ausführungsform gemäß der Fig. 4 bzw. 3 nicht als ebene Fläche ausgebildet sein muß. So kann diese, wie in der Figur Sa gezeigt, als konvexe Linse 6a geformt sein kann. Je nach Anwendungsfall und der im Radar-Füllstandsmeßgerät verwendeten Sendefrequenz kann es zweckmäßig sein, die Abstrahlfläche 6a stärker oder schwächer konvex auszubilden. Es ist aber auch genauso möglich, die Abstrahlfläche 6b konkav auszubilden, wie es in der Fig. 5b gezeigt ist. Eine weitere abgewandelte Ausführungsform ist in Fig. 5c gezeigt. Hier ist das Dielektrikum 10 an der Abstrahlfläche 6c leicht gewölbt zum Behälterinneren geformt.
Alle Ausführungsformen sind äußerst zweckmäßig an die jeweiligen Bedingungen angepaßt, in dem das Dielektrikum 10 mit der Abstrahlfläche 6a-6c speziell auf die verwendete Frequenz und die Umgebungsbedingungen angepaßt ist, so daß das Dielektrikum 10 wie dielektrische Linse wirkt. Es sei hier noch angemerkt, daß insbesondere die Ausgestaltung als dielektrische Linse der Abstrahlflächen 6a-6c ein besseres Abtropfen bzw. Ablaufen von Feuchtigkeit und Kondensat von der Hornantenne 3 erlauben, was bevorzugt wird.
Die in der Fig. 6 dargestellte weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hornantenne 3 besteht nur aus dielektrischem Material 10, es entfällt der metallische Mantel der Hornantenne. Aufgrund der Materialeigenschaften wirkt der hintere Teil der Hornantenne 3 als elektrischer Wellenleiter, die Abstrahlung der elektromagnetischen Wellen geschieht an der Abstrahlfläche 6. Die komplette Hornantenne 3 kann somit einteilig hergestellt werden. Sie hat die gleichen Vorteile wie eine bekannte dielektrische Stabantenne, jedoch bei deutlich günstigeren Abmessungen. Sie besitzt nämlich einen großen Durchmesser und deshalb eine höhere mechanische Stabilität.
Alle Ausführungsformen haben den Vorteil, daß sie sich nicht nur auf höherfrequente Radar- Füllstandsmeßgeräte beschränken, derartige Ausführungsformen von Radarantennen sind für Geräte aller Frequenzen einsetzbar. Eine Reinigung der Hornantenne 3 ist einfach durchführbar, da die Oberfläche einteilig, dichtungsfrei und somit spaltfrei ist. Damit ist insbesondere der Einsatz auch in Lebensmittelanwendungen problemlos möglich.

Claims (15)

1. Hornantenne für ein Radar-Gerät, mit einem Antennenhohlraum (4), der zumindest teilweise mit einer Füllung (10) ausgefüllt ist, welche die Hohlraumöffnung (3a) des Antennenhohlraums (4) verschließt.
2. Hornantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hornantenne (3) aus Metall besteht.
3. Hornantenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hornantenne (3) außenseitig zumindest teilweise mit einer Schutzschicht (10) versehen ist.
4. Hornantenne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (10) und die Füllung (10) aus unterschiedlichen Materialen bestehen.
5. Hornantenne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (10) und die Füllung (10) aus dem gleichen Material bestehen.
6. Hornantenne nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung (10) eine in Abstrahlrichtung gerichtete, freie Fläche (6a; 6c) mit konvexer Formgebung aufweist.
7. Hornantenne nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung (10) eine in Abstrahlrichtung gerichtete, freie Fläche (6b) mit konkaver Formgebung aufweist.
8. Hornantenne nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hornantenne (3) in einem dielektrischen Material eingebettet ist.
9. Hornantenne nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flansch (2) vorhanden ist, der in Abstrahlrichtung zumindest teilweise mit einem dielektrischen Material (5) beschichtet ist.
10. Hornantenne für ein Radar-Gerät, deren Antennenhülle (3) insgesamt aus einem dielektrischen Material besteht.
11. Hornantenne nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Antennenhohlraum (4) mit einer Füllung (10) zumindest teilweise ausgefüllt ist.
12. Hornantenne nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung (10) den Antennenhohlraum (4) vollständig ausfüllt und eine Abstrahlfläche (6; 6a; 6b; 6c) bildet.
13. Hornantenne nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hornantenne (3) als einteiliger Körper aus einem Dielektrikum (10) ausgebildet ist.
14. Hornantenne nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hornantenne (3) mit einer leitfähigen Beschichtung versehen ist.
15. Hornantenne nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die leitfähige Beschichtung aus einem PTFE-Kohle Gemisch besteht.
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