DE10060447A1 - Innenspiegelanordnung - Google Patents
InnenspiegelanordnungInfo
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Abstract
Es wird eine Innenspiegelanordndung für ein Kraftfahrzeug mit einem Spiegelkopf und einem Spiegelfuß, die gelenkig miteinander verbunden sind, und mit einer Befestigungsplatte, die mit der Windschutzscheibe des Fahrzeugs fest verbindbar ist, vorgeschlagen, wobei der Spiegelfuß über eine mindestens eine Rastfeder aufweisende Rastverbindung an der Befestigungsplatte festlegbar ist. In dem Spiegelfuß ist eine in einem Gehäuse angeordnete Sensoranordnung vorgesehen, wobei das Gehäuse in einem vormontierten Zustand unter Bildung einer Zusammenbaugruppe in einer lösbaren Verbindung an dem Spiegelfuß gehalten ist. Im zusammengebauten Zustand des Spiegelfußes und der Befestigungsplatte steht das Gehäuse der Sensoranordnung mit der Befestigungsplatte in formschlüssigem Eingriff, wobei bei einem Schlag auf den Spiegel der Spiegelfuß sich durch Entrasten der Rastverbindung von der Befestigungsplatte und das Gehäuse mit der Befestigungsplatte durch Beibehalten des formschlüssigen Eingriffs als Einheit bestehen bleibt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Innenspiegelanordnung für
Fahrzeuge nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Innenspiegelanordnungen bestehen in bekannter Weise
aus einem das eigentliche Spiegelglas tragenden Spie
gelkopf und einem Spiegelfuß, wobei beide Teile ge
lenkig miteinander verbunden sind. Der Spiegelfuß
wird bei Kraftfahrzeugen häufig auf der Windschutz
scheibe, beispielsweise durch Kleben, befestigt. Dazu
ist eine Befestigungsplatte vorgesehen, die fest mit
der Windschutzscheibe oder einer sonstigen geeigneten
Unterfläche des Kraftfahrzeuges verbunden ist, und
der Spiegelfuß wird durch eine Rastverbindung mit der
Befestigungsplatte verbunden, wobei die entsprechen
den Rastelemente an der Befestigungsplatte und minde
stens eine Rastfeder in dem Spiegelfuß vorgesehen
sind.
In letzter Zeit werden mit zunehmender Häufigkeit
Sensoranordnungen in den Spiegelfuß integriert oder
an dem Spiegelfuß befestigt, die aus den eigentlichen
Sensoren und den dazu gehörenden elektronischen Krei
sen bestehen. Diese Sensoren sind in einem oder meh
reren Gehäusen untergebracht. Solche bekannten Sen
soranordnungen sind beispielsweise als optische Sen
soren ausgebildete Regen- und Lichtsensoren, zusätz
lich kann auch eine GPS-Antenne vorgesehen sein, die
auch unter den Begriff Sensoranordnung fallen soll.
Selbstverständlich sind auch andere Sensoren denkbar.
Aus der EP 1 040 962 ist ein solcher Innenrückspiegel
bekannt, bei dem der einen Licht- und Regensensor
aufnehmende Spiegelfuß durch zwei ihn übergreifende
Bandfedern festgelegt ist, wobei die Enden der Band
federn in Rastausnehmungen in der Befestigungsplatte
eingreifen.
Für die Montage eines derartigen bekannten Spiegels
müssen die Teile einzeln zusammengebaut werden, was
relativ zeitaufwendig und umständlich ist. Außerdem
gibt es eine gesetzliche Sicherheitsvorschrift, nach
der der Spiegelfuß sich bei einem sogenannten Pendel
schlag von der Befestigungsplatte lösen muß. In die
sem Fall fallen auch die enthaltenen Sensoranordnun
gen auseinander, wenn sich die Rastverbindung zwi
schen Spiegelfuß und Befestigungsplatte löst.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die
Montage, aber auch Demontage für eine Reparatur der
Spiegelanordnung, insbesondere seitens des Fahrzeug
herstellers, zu vereinfachen, wobei auch unter einer
Pendelschlagwirkung das Zerfallen in mehrere Einzel
teile vermieden werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kenn
zeichnenden Merkmale des Hauptanspruch in Verbindung
mit den Merkmalen des Oberbegriffs gelöst.
Dadurch, daß das Gehäuse einer Sensoranordnung im
vormontierten Zustand lösbar gehalten ist und daß im
zusammengebauten Zustand des Spiegelfußes und der Be
festigungsplatte das Gehäuse der Sensoranordnung mit
der Befestigungsplatte in formschlüssigem Eingriff
steht, wobei bei einem Pendelschlag z. B. weil die zum
Lösen der Rastverbindung aufzubringende Kraft gerin
ger ist als die zum Lösen des formschlüssigen Ein
griffs benötigte Kraft, nur der Spiegelfuß ausrastet
und die im Spiegelfuß vormontierte Sensoranordnung
eine feste Einheit mit der Befestigungsplatte bil
dend, in der Befestigungsplatte aufgrund des form
schlüssigen Eingriffs zurückbleibt, wird einerseits
die Montage des Spiegels beim Fahrzeughersteller er
heblich vereinfacht, da Spiegelfuß und Sensoranord
nung(en) als eine Zusammenbau-Gruppe vom Innenspie
gelhersteller geliefert wird und andererseits fallen
die einzelnen Teile des Spiegels bei einem Schlag auf
denselben nicht auseinander, sondern Befestigungs
platte und Sensoranordnung(en) verbleiben als feste
Einheit an der Windschutzscheibe.
In vorteilhafter Weise kann die Rastfeder mit einem
Vorsprung oder einer Vertiefung des Gehäuses im vor
montierten Zustand der Zusammenbaugruppe die lösbare
Verbindung bilden.
Als lösbare Verbindung kommt jedoch auch eine Klebe
verbindung z. B. ein Doppelklebeband in Frage, wobei
zwischen den Klebeschichten ein Gummi- oder Kunst
stoffpuffer als Federelement vorgesehen sein kann.
Die mindestens eine Rastfeder hat weiterhin die Funk
tion, das Gehäuse der Sensoranordnung im zusammenge
bauten Zustand des Spiegelfußes und der Befestigungs
platte gegen die Windschutzscheibe zu drücken, wo
durch insbesondere für optische Sensoren die opti
schen Eigenschaften verbessert werden. Bei einer Kle
beverbindung als lösbare Verbindung kann diese Funk
tion von einem als Federelement wirkenden Gummi- oder
Kunststoffpuffer übernommen werden.
Vorteilhaft ist, daß mehr als ein Gehäuse in dem
Spiegelfuß und der Befestigungsplatte aufgenommen
sind, wobei das Prinzip der lösbaren Verbindung zwi
schen Gehäuse und Spiegelfuß im vormontierten Zustand
und des formschlüssigen Eingriffs zwischen Gehäuse
und Befestigungsplatte für alle Gehäuse gilt.
Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnah
men sind weitere vorteilhafte Weiterbildungen und
Verbesserungen möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich
nung dargestellt und werden in der nachfolgenden Be
schreibung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Innenspiegels im
montierten Zustand,
Fig. 2 eine Seitenansicht auf den Innenspiegel im
vormontierten Zustand mit an der Windschutz
scheibe befestigten Befestigungsplatte,
Fig. 3 eine von der Befestigungsplatte nach Fig. 2
aus gesehene Unteransicht der Zusammenbau-
Gruppe,
Fig. 4 einen Schnitt entsprechend B-B nach Fig. 3 im
vormontierten Zustand,
Fig. 5 einen Schnitt entsprechend B-B nach Fig. 3 im
montierten Zustand,
Fig. 6 einen Schnitt entsprechend A-A nach Fig. 3 im
vormontierten Zustand,
Fig. 7 einen Schnitt entsprechend A-A nach Fig. 3 im
zusammengesetzten Zustand,
Fig. 8 eine Seitenansicht auf die Innenspiegelanord
nung nach einem Pendelschlag,
Fig. 9 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen In
nenspiegels nach einem weiteren Ausführungs
beispiel der Erfindung im vormontierten Zu
stand,
Fig. 10 eine Unteransicht von der Windschutzscheibe
her des Ausführungsbeispiels nach Fig. 9 im
montierten Zustand und einem Schnitt gemäß B-B
der Unteransicht,
Fig. 11 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 9 im montierten Zustand, und
Fig. 12 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 9 und 11 nach einem Pendelschlag
mit gelöstem Spiegelfuß.
Die Figuren sind Bestandteil der Offenbarung der Er
findung.
Die in Fig. 1 dargestellte Innenspiegelanordnung 1
ist an der Windschutzscheibe 2 eines Kraftfahrzeuges
in deren oberem Bereich nahe der Verkleidung 3 des
Innenraums befestigt. Üblicherweise besteht der In
nenspiegel aus einem Spiegelkopf 4 mit dem Spiegel
glas 5 (andere Bauteile und Aggregate, die in dem
Spiegelkopf aufgenommen sind, sind nicht näher darge
stellt) und einem Spiegelfuß 6, der über ein Gelenk 7
mit dem Spiegelkopf 4 verbunden ist.
Wie näher in Fig. 2 zu erkennen ist, weist die Innen
spiegelanordnung 1 eine auf die Windschutzscheibe ge
klebte Befestigungsplatte 8 auf, wobei der Spiegelfuß
6, der mit einer Verkleidung 9 versehen ist, entspre
chend der Montagerichtung 10 auf die Befestigungs
platte 8 aufgeschoben wird und über eine weiter unten
beschriebene Rastverbindung mit der Befestigungsplat
te verrastet wird.
Die Zusammenbau-Gruppe Spiegelfuß 6 soll nun anhand
der Fig. 3, 4 und 6 näher erläutert werden. Der
Spiegelfuß 6 weist ein im Ausführungsbeispiel kugel
schäliges Gehäuse 11 mit angeformter Kugel als Be
standteil des Gelenks 7 auf, wobei in dem Gehäuse 11
mit Kugel ein Kanal 12 für den Durchtritt von elek
trischen Leitungen 13 zu dem Spiegelkopf vorgesehen
ist. Über Schrauben 14 sind an dem Gehäuse 11 zwei
band- oder streifenförmige gebogene Rastfedern 15 be
festigt, deren eine Enden sich mit Abstand einander
gegenüberstehen, und deren andere Enden im Quer
schnitt hakenförmig ausgebildet sind.
Wie auch aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, wird
das Gehäuse 11 des Spiegelfußes 6 von einer Verklei
dung 9 eingefaßt, die die Befestigungsplatte 8 über
greift. Diese Verkleidung 9 kann mittels Rast- oder
Schnappverbindung mit dem Gehäuse 11 verbunden wer
den, wie in Fig. 4 und 5 angedeutet ist.
In dem Gehäuse 11 sind weiterhin Sensoren aufgenom
men, die zusammen mit ihrer Elektronik in einem Sen
sorgehäuse 16 angeordnet sind. Das Sensorgehäuse 16,
das im Ausführungsbeispiel rund ausgebildet ist, ist
an seiner der Befestigungsplatte 8 abgewandten Seite
mit einem Längsvorsprung 17 versehen, der zwischen
die sich gegenüberliegenden Enden der Rastfedern 15
einschiebbar ist, derart, daß die Enden den Vorsprung
17 leicht untergreifen und eine formschlüssige Ver
bindung bilden. Auf diese Weise kann das Gehäuse 16
zur Bildung der Zusammenbau-Gruppe Spiegelfuß 6 im
vormontierten Zustand gehalten werden. Weiterhin ist
das Sensorgehäuse 16 mit seitlichen Rastnasen 18 ver
sehen, die als Widerhaken wirken und die zur Befesti
gung mit der Befestigungsplatte 8 dienen.
Die Verkleidung 9 erstreckt sich über das Spiegelfuß
gehäuse 11 in Fig. 4, unterhalb desselben hinaus und
bildet eine im Ausführungsbeispiel runde Vertiefung
zur Aufnahme des Gehäuses einer GPS-Antenne 19.
Selbstverständlich können andere Sensoren oder Elek
tronikelemente in einem Gehäuse vorgesehen sein, das
in die Verkleidung 9 eingesetzt wird. Auch dieses An
tennengehäuse wird durch nicht näher dargestellte
Rastnasen gehalten.
Die elektrische Verbindung von der GPS-Antenne 19 so
wie von dem Regen- und Lichtsensor im Gehäuse 16, die
in Fig. 4 angedeutet sind, vereinigen sich mit den
elektrischen Leitungen 13 und werden durch das Spie
gelfußgehäuse 11 bzw. die Verkleidung 9 nach außen zu
einem Zentralstecker 20 geführt.
In Fig. 4 und Fig. 6 ist die Befestigungsplatte 8 nä
her dargestellt, die an der Windschutzscheibe 2 befe
stigt ist. Die Befestigungsplatte 8 ist im Wesentli
chen als Ring mit einem Durchgangsloch 21 zur Aufnah
me des Sensorgehäuses 16 ausgebildet und weist, wie
in Fig. 6 dargestellt ist, eine mittige Aussparung 25
für die Demontage des Gehäuses 16 auf. Auf der Befe
stigungsplatte 8 sind, dem Gehäuse 11 des Spiegelkop
fes zugewandt, Ansätze 22 vorgesehen, in denen eine
Achse 23 als Rastelement aufgenommen ist.
Für die Montage der Zusammenbau-Gruppe Spiegelfuß 6
wird diese entsprechend der Montagerichtung 10 auf
die Befestigungsplatte aufgeschnappt, wobei das Sen
sorgehäuse 16 gegen die Windschutzscheibe 2 gedrückt
wird. Vorzugsweise ist auf der Windschutzscheibe ein
Gel aufgebracht, das die optische Verbindung zwischen
Windschutzscheibe und in dem Gehäuse 16 aufgenommenen
optischen Sensoren verbessert. Bei weiterem Druck des
Spiegelkopfes auf die Befestigungsplatte rasten die
Enden der Rastfedern 15 um die Achsen 23 zur Bildung
einer Rastverbindung ein und das Sensorgehäuse 16
verformt die sich gegenüberliegenden Enden der
Rastfedern 15, d. h. die Rastfedern 15 üben einen
Druck auf das Sensorgehäuse 16 aus. Gleichzeitig hin
tergreifen die Rastnasen die Unterseite des Ringes
24, der Bestandteil der Befestigungsplatte ist. Die
Verkleidung hintergreift gleichfalls den nach außen
gerichteten Bereich der Befestigungsplatte 8.
Die Montagereihenfolge der Zusammenbau-Gruppe ist wie
folgt. Es wird zuerst die Verkleidung 9 an dem Spie
gelfußgehäuse 11 vormontiert und die GPS-Antenne 19
bzw. deren Gehäuse in die Verkleidung 9 eingeklipst.
Dann wird das Sensorgehäuse 16 mit dem Vorsprung 17
zwischen die Enden der Rastfedern 15 eingeschoben und
schließlich werden die elektrischen Leitungen zu der
GPS-Antenne und zu den Sensoren an dem elektrischen
Stecker 20 montiert. Dies bildet die Zusammenbau-
Gruppe 6 des Innenspiegels. Diese Zusammenbau-Gruppe
6 kann in dem Kraftfahrzeug mit dem entsprechenden
autoseitigen Stecker, der zur Spannungsversorgung
führt, verbunden werden, und die gesamte Anordnung
wird an der Befestigungsplatte 8 eingerastet. Dabei
wird die Verkleidung 9 und das Sensorgehäuse 16
gleichzeitig an der Befestigungsplatte 8 eingeklipst.
Für eine Demontage für eine Reparatur wird der Spie
gelfuß bzw. das Spiegelfußgehäuse 11 ausgerastet,
d. h. es wird eine schräge Kraft auf das Spiegelfußge
häuse 11 ausgeübt, wodurch die Rastfedern gelöst wer
den und das Sensorgehäuse wird um 90° gedreht und von
der Befestigungsplatte 8 abgezogen. Die Verkleidung 9
wird von der Befestigungsplatte 8 gelöst, wobei als
Hilfe zwei Aussparungen in der Befestigungsplatte
vorgesehen sind. Schließlich wird der elektrische
Stecker 20 abgezogen.
Der Zustand der Innenspiegelanordnung nach einer Pen
delschlageinwirkung ist in Fig. 8 dargestellt. Hier
ist zu erkennen, daß das Spiegelfußgehäuse 11 von der
Befestigungsplatte 8 durch Lösen der Rastverbindung
zwischen Rastfeder 15 und Rastelement 23 abgezogen
wird. Die formschlüssige Verbindung zwischen den
Rastnasen an dem Sensorgehäuse 15 und dem Kreisring
24 bleibt bestehen, d. h. die Rastfedern lösen sich
leichter von den Rastelementen 24 als die formschlüs
sige Verbindung 18, 24. In ähnlicher Weise löst sich
die Verkleidung 9 von dem Spiegelfußgehäuse. Das be
deutet, daß bei einer Pendelschlagwirkung nur das
Spiegelfußgehäuse 11 von der Befestigungsplatte 8 ge
löst wird, während die Verkleidung 9 mit dem Gehäuse
der GPS-Antenne 19 und dem Sensorgehäuse 16 als Ein
heit an der Windschutzscheibe verbleibt.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach den
Fig. 1-8 ist die Zusammenbau-Gruppe Spiegelkopf 6
mit einer Verkleidung 9 versehen. Selbstverständlich
kann auch das Spiegelkopfgehäuse über die Befesti
gungsplatte 8 bis zur Windschutzscheibe 2 gezogen
sein, wodurch sich der Aufbau vereinfacht.
Ein solches Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 9
bis 12 dargestellt. Wie aus den Fig. 9 und 10 zu er
kennen ist, weist die Befestigungsplatte 8 in glei
cher Weise wie in Fig. 6 ein Durchgangsloch 21 für
die Aufnahme des Sensorgehäuses 16, Ansätze 22 und
Rastelemente 23 auf. Der Rand des Durchgangsloches 21
ist mit einer Hinterschneidung 28 versehen, wobei zur
Demontage des Sensorgehäuses 16 diese Hinterschnei
dung an zwei Stellen 29 zum Abziehen desselben unter
brochen ist. Weiterhin ist an den im Wesentlichen
ringförmigen Hauptteil der Befestigungsplatte 8 ein
gabelförmiger Ansatz 30 angeformt, der eine Aufnahme
öffnung für den GPS Sensor 19 bzw. dessen Gehäuse
oder einer weiteren Sensoranordnung bildet. Aus
Schnitt B-B der Fig. 10 ist zu erkennen, daß der An
satz 30 Rastvorsprünge 31 mit Rastfedern 32 aufweist,
die eine plattenförmige Basis 33 des GPS Sensors 19
übergreifen.
In Fig. 9 ist die Zusammenbau-Gruppe des Spiegelkop
fes 6 dargestellt, die in Montagerichtung 10 auf die
Befestigungsplatte 8 gesteckt wird. Die lösbare Ver
bindung zwischen Sensorgehäuse 16 und Spiegelfußge
häuse 11 besteht hier, ähnlich wie im vorigen Ausfüh
rungsbeispiel aus den Rastfedern 15 und zwei Vor
sprüngen 34, die von den Enden der Rastfedern 15 hin
tergriffen werden und eine formschlüssige Verbindung
bilden. Die lösbare Verbindung zwischen GPS Sensor 19
und Spiegelfußgehäuse 11 wird durch ein Doppelklebe
band 27 realisiert, zwischen dessen Klebeschichten
ein elastischer Puffer beispielsweise aus Gummi oder
Kunststoff vorgesehen ist.
Fig. 11 zeigt die über die Klebung 26 mit der Wind
schutzscheibe 2 verbundene Gesamtanordnung des Innen
spiegels im montierten Zustand. Dabei drücken die En
den der Rastfedern 15 gegen das Sensorgehäuse 16 und
der GPS Sensor 19 wird durch das Doppelklebeband 27
gegen die Windschutzscheibe gedrückt.
In Fig. 12 ist der Zustand des Innenspiegels 1 bei
einem Pendelschlag dargestellt, der durch den Kreis
bogen 35 angedeutet ist. Wie zu erkennen ist, hat
sich die Rastverbindung zwischen Rastfedern 15 und
Rastachsen 23 gelöst, das Doppelklebeband 27 ist ab
gezogen (es kann auch auf dem GPS Sensor 19 verblei
ben) und der federnde Eingriff zwischen Rastfedern 15
und Vorsprüngen 34 ist gleichfalls gelöst. Der Spie
gel 4 mit Spiegelfußgehäuse 11 fliegt weg, während
die Befestigungsplatte 8 zusammen mit den Sensorge
häusen 16 und 19 durch den formschlüssigen Eingriff
zwischen den Bauteilen als eine Einheit auf der Wind
schutzscheibe verbleiben.
Die Vormontage, Endmontage und Demontage geschieht in
ähnlicher Weise, wie oben beschrieben.
In den obigen Ausführungen werden verschiedene
Rastverbindungen, lösbare Verbindungen und form
schlüssige Eingriffe beschrieben. Selbstverständlich
können diese Verbindungen auf die vielfältigste Weise
realisiert werden. Wesentlich für die Erfindung ist,
daß sich bei einem Schlag ab einer bestimmten Stärke
das Spiegelkopfgehäuse zusammen mit dem Spiegel von
der Befestigungsplatte löst, d. h. die Rastverbindung
entrastet wird, während die formschlüssigen Eingriff
zwischen Sensorgehäusen 16 und 19 und Befestigungs
platte 8 bestehen bleiben und die lösbaren Verbindun
gen zwischen Sensorgehäusen 16 und 19 und Spiegelfuß
gehäuse getrennt werden.
Claims (12)
1. Innenspiegelanordnung für ein Kraftfahrzeug mit
einem Spiegelkopf und einem Spiegelfuß, die ge
lenkig miteinander verbunden sind, und mit einer
Befestigungsplatte, die mit der Windschutzschei
be des Fahrzeugs fest verbindbar ist, wobei der
Spiegelfuß über eine mindestens eine Rastfeder
aufweisende Rastverbindung an der Befestigungs
platte festlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Spiegelfuß eine in einem Gehäuse (16)
angeordnete Sensoranordnung vorgesehen ist, wo
bei das Gehäuse (16) in einem vormontierten Zu
stand unter Bildung einer Zusammenbaugruppe in
einer lösbaren Verbindung an dem Spiegelfuß ge
halten ist, und daß im zusammengebauten Zustand
des Spiegelfußes (6) und der Befestigungsplatte
(8) das Gehäuse (16) der Sensoranordnung mit der
Befestigungsplatte (8) in formschlüssigem Ein
griff steht, wobei bei einem Schlag auf den
Spiegel der Spiegelfuß sich durch Entrasten der
Rastverbindung (15, 23) von der Befestigungs
platte (8) löst und das Gehäuse (16) mit der Be
festigungsplatte (8) durch Beibehalten des form
schlüssigen Eingriffs (18, 24) als Einheit be
stehen bleibt.
2. Innenspiegelanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die lösbare Verbindung zum
Halten des Gehäuses (16) der Sensoranordnung an
dem Spiegelfuß (6) unter Bildung der Zusammen
bau-Gruppe (6) eine federnde Verbindung zwischen
mindestens einem Federelement und mindestens ei
nem Gegenelement ist, wobei eines der Elemente
an dem Gehäuse und das andere an dem Spiegelfuß
befestigt sind.
3. Innenspiegelanordnung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das mindestens eine Ge
genelement ein Vorsprung oder eine Vertiefung
ist, der mit dem Federelement eine formschlüssi
ge Verbindung bildet.
4. Innenspiegelanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die lösbare Verbindung eine
Klebeverbindung ist.
5. Innenspiegelanordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die minde
stens eine lösbare Verbindung im Inneren des
Spiegelfußes angeordnet ist.
6. Innenspiegelanordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befesti
gungsplatte mindestens ein Durchgangsloch oder
eine Ausnehmung zur Aufnahme des Gehäuses der
Sensoranordnung aufweist, wobei zur Bildung des
formschlüssigen Eingriffs an dem Gehäuse und dem
Randbereich des Durchgangslochs oder der Ausneh
mung der Rastnasen oder -vorsprünge und/oder
Hinterschneidungen vorgesehen sind.
7. Innenspiegelanordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Spie
gelfuß ein weiteres Gehäuse für eine weitere
Sensoranordnung und/oder elektrische Baueinheit
vorgesehen ist, die im vormontierten Zustand un
ter Bildung der Zusammenbaugruppe in einer lös
baren Verbindung an dem Spiegelfuß gehalten ist
und die im zusammengebauten Zustand mit der Be
festigungsplatte im formschlüssigen Eingriff ist
und gleichfalls bei Entrasten der Rastverbindung
mit der Befestigungsplatte als Einheit bestehen
bleibt.
8. Innenspiegelanordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sen
soranordnung einen Regensensor und/oder einen
Helligkeitssensor und/oder eine GPS-Antenne um
faßt.
9. Innenspiegelanordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befesti
gungsplatte mit der Windschutzscheibe verklebt
ist.
10. Innenspiegelanordnung nach einem der Ansprüche 2
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das minde
stens eine Federelement unter Spannung auf dem
Gehäuse (16) der Sensoranordnung im zusammenge
bauten Zustand des Spiegelfußes und der Befesti
gungsplatte aufliegt.
11. Innenspiegelanordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die minde
stens eine Rastfeder als mit dem Spiegelfuß ver
bundene Bandfeder ausgebildet ist, an dessen ei
nem Ende das Rastelement für die Rastverbindung
angeordnet ist.
12. Innenspiegelanordnung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Federelement der lösba
ren Verbindung durch die Rastfeder gebildet ist,
die mit ihrem anderen Ende im vormontierten Zu
stand unter Bildung der Zusammenbaugruppe mit
dem Vorsprung die formschlüssige Verbindung dar
stellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000160447 DE10060447B4 (de) | 2000-11-28 | 2000-11-28 | Innenspiegelanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000160447 DE10060447B4 (de) | 2000-11-28 | 2000-11-28 | Innenspiegelanordnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10060447A1 true DE10060447A1 (de) | 2002-06-06 |
| DE10060447B4 DE10060447B4 (de) | 2005-01-13 |
Family
ID=7665886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000160447 Expired - Fee Related DE10060447B4 (de) | 2000-11-28 | 2000-11-28 | Innenspiegelanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10060447B4 (de) |
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