DE10061870A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Filtration von Feuchtmittel - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Filtration von FeuchtmittelInfo
- Publication number
- DE10061870A1 DE10061870A1 DE10061870A DE10061870A DE10061870A1 DE 10061870 A1 DE10061870 A1 DE 10061870A1 DE 10061870 A DE10061870 A DE 10061870A DE 10061870 A DE10061870 A DE 10061870A DE 10061870 A1 DE10061870 A1 DE 10061870A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- dampening solution
- pump
- line
- filter
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000001914 filtration Methods 0.000 title claims abstract description 10
- 238000013016 damping Methods 0.000 title abstract description 8
- 230000006835 compression Effects 0.000 title abstract 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 title abstract 3
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 14
- 238000007639 printing Methods 0.000 claims description 39
- 238000007645 offset printing Methods 0.000 abstract description 4
- 239000003570 air Substances 0.000 description 34
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 11
- LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N Ethanol Chemical compound CCO LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 9
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 9
- 239000003638 chemical reducing agent Substances 0.000 description 4
- 238000011085 pressure filtration Methods 0.000 description 4
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000012080 ambient air Substances 0.000 description 2
- 238000011001 backwashing Methods 0.000 description 2
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 2
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 2
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 2
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 2
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 230000007613 environmental effect Effects 0.000 description 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 239000006260 foam Substances 0.000 description 1
- 238000005187 foaming Methods 0.000 description 1
- 239000013505 freshwater Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000035699 permeability Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000009420 retrofitting Methods 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F7/00—Rotary lithographic machines
- B41F7/20—Details
- B41F7/24—Damping devices
- B41F7/32—Ducts, containers, or like supply devices for liquids
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F33/00—Indicating, counting, warning, control or safety devices
- B41F33/0054—Devices for controlling dampening
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41P—INDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
- B41P2235/00—Cleaning
- B41P2235/30—Recovering used solvents or residues
- B41P2235/31—Recovering used solvents or residues by filtering
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
- Rotary Presses (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung (30) zur Filtration von Feuchtmittel (6), das von einer Förderpumpe (24) aus einem Feuchtmittelbehälter (18) einer Druckmaschine chargenweise durch eine Leitung (30) weitergefördert wird. Um ohne einen Austausch von Komponenten bzw. einen Eingriff in die Steuerung der Druckmaschine eine Verlängerung der Lebensdauer des Feuchtmittels (6) zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das durch die Leitung (30) strömende Feuchtmittel (6) mittels einer Druckpumpe (40) durch einen Druckfilter (42) zu pressen und die Druckpumpe (40) bei Inbetriebnahme der Förderpumpe (24) ansprechend auf einen kurzzeitigen Druckanstieg in der Leitung (30) einzuschalten.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Filtration von Feuchtmittel, das von einer Förderpumpe aus
einem Feuchtmittelbehälter einer Druckmaschine chargenweise
durch eine Leitung weitergefördert wird.
In der Druckindustrie werden insbesondere im Flach- oder
Offsetdruck und im Flexodruck Feuchtmittel eingesetzt, die im
Wesentlichen aus einer Mischung von Wasser und Alkohol in
einem vorgegebenen Mischungsverhältnis sowie einigen anderen
Zusatzstoffen bestehen. Die Aufgabe des Feuchtmittels besteht
darin, auf den Druckwalzen von Rotationsdruckmaschinen nicht
druckende Bereiche zu benetzen und so ein Anhaften von
Druckt arbe zu verhindern. Das Feuchtmittel wird in der
Druckmaschine gewöhnlich im offenen Kreislauf geführt, was die
Verdunstung eines Teils des Alkohols und die Verschmutzung des
Feuchtmittels mit Papierstaub oder anderen Schmutzpartikeln
zur Folge hat. Durch den Kontakt mit der Druckfarbe wird das
Feuchtmittel darüber hinaus auch in gewissem Umfang mit
Druckfarbe verunreinigt, so dass es gereinigt und zur
Einstellung seines Alkoholgehaltes und seines pH-Werts oder
seiner Leitfähigkeit einer Aufbereitungseinheit zugeführt
werden muss.
Dazu ist es bisher üblich, überschüssiges Feuchtmittel aus den
Feuchtwerken der Druckmaschine durch ein Filtervlies hindurch
in einen Zwischenbehälter der Druckmaschine zu leiten und von
dort mit einer Förderpumpe zur Aufbereitungseinheit weiter zu
pumpen, wenn der Füllstand im Zwischenbehälter ein
vorgegebenes Niveau überschreitet. Da jedoch mit einem
Filtervlies nur grobe Schmutzpartikel aus dem Feuchtmittel
entfernt werden können, muss das gesamte Feuchtmittel
verhältnismäßig häufig ausgetauscht werden, weil die im
Feuchtmittel enthaltenen Schmutzpartikel eine Verschmutzung
der zur Messung des Alkoholgehaltes und des pH-Werts oder der
Leitfähigkeit verwendeten Messgeräte und damit Messfehlern zur
Folge haben. Ein häufiger Austausch des Feuchtmittels
verursacht jedoch nicht nur häufige Stillstände der
Druckmaschine, sondern wegen des erhöhten Alkoholverbrauchs
und wegen verschärfter Umweltbestimmungen und strengerer
Auflagen bei der Entsorgung des verunreinigten Feuchtmittels
auch beträchtliche Kosten. Ein weiterer Nachteil der offenen
Filtration des Feuchtmittels besteht darin, dass dieses beim
Hindurchtritt durch das Filtervlies infolge des Kontakts mit
der Umgebungsluft zur Schaumbildung neigt, was nicht selten zu
einem Überschäumen des Zwischenbehälters führt. Außerdem kann
es zum Überlaufen des Zwischenbehälters kommen, wenn das
Filtervlies nicht rechtzeitig ausgetauscht wird, weil sich
sein Verschmutzungsgrad im Betrieb nur schwer kontrollieren
lässt.
Diese Probleme ließen sich durch eine Druckfiltration des
Feuchtmittels lösen, indem die am Zwischenbehälter angebrachte
Förderpumpe durch eine Druckpumpe ersetzt und ein Druckfilter
hinter der Pumpe in den Feuchtmittelkreislauf eingesetzt wird.
Dies würde es allerdings erforderlich machen, eine Komponente
der Druckmaschine auszutauschen und in die Steuerung der
Druckmaschine einzugreifen. Derartige Maßnahmen werden jedoch
vom Hersteller der Druckmaschine nicht autorisiert und könnten
von diesem bei einem eventuellen späteren Schaden an der
Maschine als Schadensursache geltend gemacht werden, was zum
Beispiel einen Verlust von Garantieleistungen nach sich ziehen
könnte. Deshalb wird von den meisten Druckereibetrieben kein
Zubehör für Druckmaschinen erworben, das einen Austausch von
Komponenten oder einen Eingriff in die Steuerung einer
Druckmaschine erforderlich macht.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art
dahingehend zu verbessern, dass sie durch eine weitere
Reduzierung des Partikelgehalts eine Verlängerung der
Lebensdauer des Feuchtmittels ermöglichen und eine Nachrüstung
der Druckmaschine ohne einen Austausch von Komponenten bzw.
einen Eingriff in deren Steuerung gestatten.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
zum einen einen zusätzlichen Druckfilter und eine zusätzliche
Druckpumpe in die Leitung hinter der Förderpumpe einzusetzen,
um ohne einen Austausch der Förderpumpe das durch die Leitung
strömende Feuchtmittel im Zuge einer Druckfiltration auch von
kleinen Schmutzpartikeln zu befreien, und zum anderen zur
Vermeidung von Eingriffen in die Steuerung der Druckmaschine
die Druckpumpe durch den bei einer Inbetriebnahme der
Förderpumpe kurzzeitig in der Leitung entstehenden Druckstoß
einzuschalten. Der Druckstoß wird vorzugsweise mit Hilfe eines
Drucksensors gemessen, der zwischen der Förderpumpe und der
Druckpumpe in die Leitung eingesetzt und zur Ansteuerung der
Druckpumpe benutzt wird.
Durch die Verringerung des Partikelgehalts des Feuchtmittels
infolge der erfindungsgemäßen Maßnahmen lässt sich im
Vergleich zu herkömmlichen Verfahren und Vorrichtungen auch
das Ausmaß der Schaumbildung des Feuchtmittel verringern,
zumal kein zusätzlicher offener Behälter erforderlich ist, in
dem das Feuchtmittel mit Luft in Berührung treten kann.
Außerdem wird durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen das
Volumen des zirkulierenden Feuchtmittels nicht nennenswert
vergrößert, weil abgesehen vom Füllvolumen des Druckfilters
und eines kurzen Leitungsstücks kein weiteres zusätzliches
Volumen vom Feuchtmittel durchströmt wird.
Durch den Einbau der Druckpumpe, des Druckfilters und des
Drucksensors der erfindungsgemäßen Vorrichtung in die Leitung
hinter der Förderpumpe braucht diese zur Installation der
Vorrichtung nur an einer Stelle unterbrochen und mit zwei
Anschlüssen der Vorrichtung verbunden zu werden, wobei
ansonsten keinerlei bauliche Maßnahmen an der Druckmaschine
erforderlich sind.
Das eingesetzte Leitungsstück mit der Druckpumpe, dem
Druckfilter, dem Drucksensor sowie vorzugsweise einigen
weiteren Komponenten sind bevorzugt Teil eines Nachrüst-
Moduls, das als Baugruppe vormontiert und an die Enden der
zuvor unterbrochenen Leitung vom Feuchtmittelbehälter zur
Aufbereitungseinheit angeschlossen wird.
Um einen zur Erwärmung des Feuchtmittels führenden längeren
Betrieb der Druckpumpe bei ausgeschalteter Förderpumpe bzw.
der Förderpumpe bei ausgeschalteter Druckpumpe zu vermeiden,
wird die Druckpumpe gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung etwa zeitgleich mit der Förderpumpe
abgeschaltet. Zur Vermeidung eines Eingriffs in die Steuerung
der Druckmaschine erfolgt die Abschaltung vorzugsweise
zeitgesteuert, wobei eine Zeitspanne bis zum Abschalten der
Druckpumpe zweckmäßig aus einem Feuchtmittelvolumen zwischen
einem maximalen und einem minimalen Füllstand des
Feuchtmittelbehälters sowie aus einer Förderrate der Förder-
und der Druckpumpe bei einem gemessenen Strömungswiderstand
der Leitung, des Filters und der weiteren Komponenten
berechnet wird.
Wenn in der Nähe der Druckmaschine ein externer Stromanschluss
vorhanden ist, wird die Druckpumpe vorzugsweise mittels eines
Elektromotors angetrieben, dessen Stromkreis geschlossen wird,
sobald der Druck in der Feuchtmittelleitung nach dem
Einschalten der Förderpumpe einen vorbestimmten Schwellenwert
übersteigt, und dessen Stromkreis zeitgesteuert durch ein
Zeitrelais unterbrochen wird, sobald eine zum Abpumpen des
Feuchtmittelbehälters erforderliche Zeitspanne verstrichen
ist.
Wenn in der Nähe der Druckmaschine kein externer
Stromanschluss vorhanden ist, wird die zum Antreiben der
Druckpumpe erforderliche Antriebsenergie vorzugsweise aus
einem Druckluftsystem der Druckmaschine entnommen, indem eine
in der Nähe der Förderpumpe verlaufende Druckluftleitung
angezapft und über ein vom Drucksensor angesteuertes Ventil
mit einem die Druckpumpe antreibenden Druckluftantrieb
verbunden wird, sobald der Druck in der Feuchtmittelleitung
nach dem Einschalten der Förderpumpe einen vorbestimmten
Schwellenwert übersteigt. Nach dem Verstreichen einer zum
Abpumpen des Feuchtmittelbehälters erforderlichen Zeitspanne
wird die Druckluftzufuhr wieder zeitgesteuert unterbrochen.
Um eine Verringerung des Alkoholgehaltes des Feuchtmittels
infolge einer Reinigung des Druckfilters durch Rückspülen
sowie die Bereitstellung eines zum Rückspülen erforderlichen
Wasseranschlusses zu vermeiden, umfasst der Druckfilter
vorzugsweise ein austauschbares Filterelement, vorzugsweise
einen von einem Filterkorb gestützten Beutelfilter, das
innerhalb eines Druckbehälters untergebracht ist. Zweckmäßig
kann der Druckbehälter zur Entnahme des Filterelements
geöffnet werden, nachdem eine den Druckfilter und die
Druckpumpe umgehende Bypassleitung geöffnet und das
Feuchtmittel mindestens teilweise aus dem Filter abgelassen
worden ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Teils eines
Feuchtmittelkreislaufs einer Rotations-Offsetdruckmaschine mit
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Form eines Nachrüst-
Moduls;
Fig. 2 einen Schaltplan einer Druckluftsteuerung einer
druckluftgetriebenen Druckpumpe des Nachrüst-Moduls aus Fig.
1.
Fig. 1 zeigt auf der linken Seite einen Teil eines
Feuchtmittelkreislaufs einer handelsüblichen Mehrfarben-
Rotations-Offsetdruckmaschine. Der Feuchtmittelkreislauf
umfasst mehrere Feuchtwerke 2 (nur eines dargestellt) mit
einem Feuchtduktor 4, der in einen mit Feuchtmittel 6
gefüllten Feuchtmittelkasten 8 eintaucht und sich beim Drucken
dreht, wodurch Feuchtmittel 6 aus dem Kasten 8 aufgenommen und
auf eine Feuchtmittelauftragswalze 10 übertragen wird, von wo
es auf die Umfangsfläche eines zur Auftragswalze 10
benachbarten Plattenzylinders 12 gelangt. Das im Wesentlichen
aus Wasser und Alkohol bestehende Feuchtmittel 6 dient zur
Benetzung der nicht-druckenden Oberflächenbereiche des
Plattenzylinders 12, durch die in einem an das Feuchtwerk 2
anschließenden Druckwerk (nicht dargestellt) der Druckmaschine
ein Anhaften von Druckfarbe verhindert wird.
Da bei diesem Vorgang Feuchtmittel 6 verbraucht wird, wird der
Inhalt des Feuchtmittelkastens 8 durch eine Leitung 14 aus
einer Feuchtmittelaufbereitungseinheit 16 ergänzt, in welcher
ein vorbestimmter Alkoholgehalt im Feuchtmittel eingestellt
und der pH-Wert oder die Leitfähigkeit des Feuchtmittels 6
gemessen und an einen vorgegebenen Sollwert angenähert werden.
In die Aufbereitungseinheit 16 wird neben Frischwasser und
Alkohol auch überschüssiges Feuchtmittel 6 zurückgeführt, das
durch einen Überlauf aus den Feuchtmittelkästen 8 der
einzelnen Feuchtwerke 2 austritt und durch Schwerkraft in
einen Zwischenbehälter 18 fließt. Vor dem Eintritt in den
Zwischenbehälter 18 wird das Feuchtmittel 6 durch ein von
einem Lochblech abgestütztes Filtervlies 20 geleitet, wobei es
von gröberen Schmutzpartikeln gereinigt wird.
Immer dann, wenn der Flüssigkeitsspiegel der Feuchtmittels 6
im Zwischenbehälter 18 einen vorgegebenen maximalen Füllstand
22 übersteigt, wird Feuchtmittel 6 aus dem Zwischenbehälter 18
zur Aufbereitungseinheit 16 gepumpt. Dies erfolgt mit Hilfe
einer Förderpumpe 24, die von einem Schwimmer 26 beim
Überschreiten des maximalen Füllstands 22 eingeschaltet und
beim Unterschreiten eines vorgegebenen Mindestfüllstands 28
wieder abgeschaltet wird. Die intermittierend arbeitende
Förderpumpe 24 pumpt das Feuchtmittel 6 mit einem Förderdruck
von 0,2 bis 0,3 bar chargenweise durch eine Leitung 30 zur
Aufbereitungseinheit 16.
Da sich die Lebensdauer des Feuchtmittels 6 durch Verringerung
seines Partikelgehaltes verlängern lässt, wird es auf dem Weg
vom Zwischenbehälter 18 zur Aufbereitungseinheit 16 in einer
Filtereinheit 32 einer Druckfiltration unterzogen, bei der
alle Partikel bis hinab zu einer Partikelgröße zwischen 2 und
50 µm aus dem Feuchtmittel 6 herausgefiltert werden. Da eine
solche Filtereinheit 32 im Lieferumfang der Druckmaschine
nicht enthalten ist, wurde die Druckmaschine ohne einen
Austausch von Komponenten und ohne einen Eingriff in ihre
Steuerung nachgerüstet. Dazu wurde die Filtereinheit 32 als
Zubehör-Modul gefertigt und unterhalb des Zwischenbehälters 18
oder an einer anderen geeigneten Stelle abgestellt.
Die in Fig. 1 mit zweistrichpunktierten Linien umrandete
Filtereinheit 32 umfasst zwei Feuchtmittelanschlüsse 34, 36,
die mit den Enden der zuvor unterbrochenen Leitung 30
verbindbar sind. Die Feuchtmittelanschlüsse 34, 36 bilden die
Enden einer Rohrleitung 38, die innerhalb des Moduls 32 zu
einer Druckpumpe 40 und einem in Strömungsrichtung hinter der
Druckpumpe 40 angeordneten Druckfilter 42 führt.
Unmittelbar hinter dem auf der Seite der Förderpumpe 24
gelegenen Einlassanschluss 34 und unmittelbar vor dem auf der
Seite der Aufbereitungseinheit 16 gelegenen Auslassanschluss
36 ist jeweils ein Absperrhahn 44, 46 in die Rohrleitung 38
eingesetzt. Die beiden Hähne 44, 46 werden vor einer Demontage
der Filtereinheit 32 geschlossen, um einen Austritt von
Feuchtmittel 6 aus der Filtereinheit 32 zu verhindern. Ein in
Strömungsrichtung hinter dem Absperrhahn 44 angeordneter Drei-
Wege-Hahn 48 gestattet es, das Feuchtmittel 6 bei
Wartungsarbeiten an der Druckpumpe 40 oder am Druckfilter 42
ohne eine Druckfiltration durch eine Bypassleitung 50
zur Aufbereitungseinheit 16 zu leiten.
Hinter dem Drei-Wege-Hahn 48 ist ein Drucksensor 52 in der
Leitung 38 angeordnet, dessen Aufgabe es ist, für das
Einschalten der Druckpumpe 40 zu sorgen, wenn beim Einschalten
der Förderpumpe 24 in den Leitungen 30, 38 ein Druckstoß
erzeugt wird. Da beim Ausschalten der Förderpumpe 24 kein
derartiger Druckstoß erzeugt wird, erfolgt ein etwa
gleichzeitiges Ausschalten der Druckpumpe 40 mit der
Förderpumpe 24 zeitgesteuert, wobei die Zeitspanne zwischen
dem Ein- und Ausschalten der Druckpumpe 40 berechnet wird,
indem man die Volumendifferenz zwischen dem maximalen
Füllstand 22 und dem Mindestfüllstand 28 im Zwischenbehälter
18 durch die Förderrate der beiden Pumpen 24, 40 im
Normalbetrieb dividiert. Der Drucksensor 52 enthält ein durch
eine Membran vom Feuchtmittel 6 in der Leitung 38 getrenntes
Fluid, auf das der Druck in der Leitung 38 über die Membran
übertragen wird, ohne dass das korrosive Feuchtmittel 6 mit
dem Druckaufnehmer des Drucksensors 52 in Berührung tritt.
Ein hinter dem Drucksensor 52 in der Leitung angeordnetes
Rückschlagventil 54 verhindert, dass nach dem Ausschalten der
Pumpe 40 infolge des erhöhten Drucks im Filter 42 und in der
Leitung 38 Feuchtmittel 6 durch die Leitung 38 in Richtung des
Einlassanschlusses 34 zurückströmt.
Die hinter dem Rückschlagventil 54 in der Leitung angeordnete
Druckpumpe 40 dient dazu, den Druck des Feuchtmittels 6 in der
Leitung 38 auf etwa 3 bar zu erhöhen, um den höheren
Strömungswiderstand des Druckfilters 42 zu überwinden. Die
Druckpumpe 40 weist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
einen Druckluftantrieb 56 auf. Die Filtereinheit 32 wird immer
dann mit einer Pumpe 40 mit Druckluftantrieb 56 ausgestattet,
wenn, wie in den meisten Fällen, in der Nähe der Druckmaschine
kein externer Stromanschluss vorhanden ist. In diesem Fall
wird die Antriebsenergie für die Pumpe 40 aus einem
Druckluftsystem 58 der Druckmaschine entnommen, an das eine
zum Druckluftantrieb 56 führende Druckluftleitung 60 der
Filtereinheit 32 angeschlossen wird.
In der Leitung 38 zwischen der Druckpumpe 40 und dem
Druckfilter 42 ist ein weiterer Drucksensor 62 angeordnet, der
mit einem akustischen Alarm 64 verbunden ist, um das
Bedienungspersonal der Druckmaschine bei Überschreiten eines
vorbestimmten Drucks in der Leitung 38 darauf hinzuweisen,
dass wegen einer zu geringen Durchlässigkeit des Druckfilters
42 infolge einer zunehmenden Verunreinigung seines
Filterelements ein Austausch des letzteren erforderlich ist.
Der Druckfilter 42 besteht im Wesentlichen aus einem von einem
Filterkorb gestützten, vom Feuchtmittel durchströmten
Filterbeutel (nicht dargestellt), der so in einen äußeren
Druckbehälter 66 eingesetzt ist, dass er sich nach dem Öffnen
des Druckbehälters 66 leicht entnehmen lässt. Der gesamte
Druckbehälter 66 ist mit Feuchtmittel 6 gefüllt, so dass
dieses während der Filtration nicht mit Umgebungsluft in
Kontakt treten kann.
Die verwendeten Filterbeutel sind im Handel mit
unterschiedlichen Maschenweiten erhältlich, so dass je nach
Feuchtmitteldurchsatz oder angestrebter Druckqualität
Filterbeutel mit einer mehr oder weniger großen Maschenweite
verwendet werden können, wobei die letztere bevorzugt zwischen
2 und 50 µm liegt.
Hinter dem Filter 42 weist die Leitung 38 einen Ablassstutzen
68 mit einem Ablasshahn 70 auf, unter den ein Auffangbehälter
72 geschoben werden kann, wenn vor einem Austausch des
Beutelfilters das Feuchtmittel 6 aus dem Druckbehälter 66
abgelassen werden soll.
Ein weiteres hinter dem Filter 42 in der Leitung angeordnetes
Rückschlagventil 74 verhindert beim Umstellen des Drei-Wege-
Hahns 48 im Zuge von Wartungsarbeiten am Filter 42 oder an der
Pumpe 40, dass von der Förderpumpe 24 durch die Bypassleitung
50 gefördertes Feuchtmittel 6 im Gegenstrom durch den Filter
42 gedrückt wird.
Eine zur Bypassleitung 50 parallele Überbrückungsleitung 76
enthält ein druckluftgesteuertes Ventil 78, das normalerweise
geöffnet ist und sich automatisch schließt, sobald sich nach
dem Einschalten der Druckmaschine ein für den Betrieb der
Druckpumpe 40 ausreichender Druck von 3 bis 4 bar im
Druckluftsystem 58 aufgebaut hat. Mit Hilfe der
Überbrückungsleitung 76 kann bereits unmittelbar nach dem
Einschalten der Druckmaschine von der Förderpumpe 24
Feuchtmittel 6 zur Aufbereitungseinheit 16 gepumpt werden,
d. h. noch bevor der Druck im Druckluftsystem 58 für den
Druckluftantrieb 56 der Druckpumpe 40 ausreicht.
Fig. 2 zeigt ausführlicher eine pneumatische Steuerung 78 für
den Druckluftantrieb 56 der Druckpumpe 40, die in Fig. 1 mit
einstrichpunktierten Linien umrandet ist. Der Steuerung 78
wird im Betrieb der Druckmaschine aus deren Druckluftsystem 58
Druckluft zugeführt. Die Druckluft weist gewöhnlich einen
Druck von 6 bar auf, der durch einen Druckminderer 80 für
einen Teil der Luft auf einen Druck von 3 bis 4 bar verringert
wird.
Die Steuerung 78 umfasst einen dem Drucksensor 52
nachgeschalteten Druckverstärker 82, der auf den
Steueranschluss eines normalerweise geschlossenen
federbelasteten Pneumatikventils 84 einwirkt. Das
Pneumatikventil 84 steuert ein weiteres federbelastetes
Pneumatikventil 86, das normalerweise geöffnet ist und auf den
Steueranschluss eines zeitgesteuerten federbelasteten
Pneumatikventils 88 einwirkt, das bei drucklosem
Steueranschluss geöffnet ist und nach Inbetriebnahme der
Druckmaschine geschlossen wird, wenn sein Steueranschluss über
das geöffnete Ventil 86 mit dem Druck von 3 bis 4 bar hinter
dem Druckminderer 80 beaufschlagt wird. Das zeitgesteuerte
Pneumatikventil 88 wiederum steuert ein federbelastetes
Pneumatikventil 90, das die Zufuhr von Druckluft aus dem
Druckluftsystem 58 zum Druckluftantrieb 56 der Druckpumpe 40
freigibt bzw. unterbricht.
Während nach der Inbetriebnahme der Druckmaschine am Eingang
des Pneumatikventils 84 ein Druck von 6 bar anliegt,
entsprechend dem Luftdruck vor dem Druckminderer 80, beträgt
der Druck am Eingang der Pneumatikventile 86, 88, 90 3 bis
4 bar, entsprechend dem Luftdruck hinter dem Druckminderer 80.
Mit diesem Druck wird die Luft bei geöffnetem Ventil 90 auch
zum Druckluftantrieb 56 zugeführt.
Wie bereits unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert, wird in den
Leitungen 30, 38 ein kurzzeitiger Druckstoß erzeugt, wenn der
Feuchtmittelspiegel im Zwischenbehälter 18 auf den maximalen
Füllstand 22 angestiegen ist und der Schwimmer 26 die
Förderpumpe 24 einschaltet. Dieser Druckstoß in Höhe von etwa
bar wird vom Drucksensor 52 erfasst, durch den
Druckverstärker 82 auf etwa 0,6 bar verstärkt und als
Drucksignal dem Steueranschluss des Pneumatikventils 84
zugeführt, das daraufhin entgegen der Federkraft kurzzeitig
geöffnet wird.
Beim Öffnen des Ventils 84 wird der Steueranschluss des
Ventils 86 mit dem Druck von 6 bar beaufschlagt, wodurch das
Ventil 86 entgegen der Federkraft kurzzeitig geschlossen wird.
Beim Schließen des Ventils 86 fällt der bis dahin am
Steueranschluss des Ventils 88 anstehende Druck von 3 bis 4
bar auf 0 bar ab, wodurch das Ventil 88 durch die Federkraft
geöffnet und damit der Steueranschluss des Ventils 90 mit
einem Druck von 3 bis 4 bar beaufschlagt wird. Das Ventil 90
öffnet sich daraufhin entgegen der Federkraft und führt dem
Druckluftantrieb 56 solange Druckluft zu, bis eine zuvor an
einer Zeitsteuerung 92 des Ventils 88 eingestellte Zeitspanne
verstrichen ist und das Ventil 88 erneut geschlossen wird.
Wie bereits erläutert, wird diese an der Zeitsteuerung 92
eingestellte Zeitspanne aus der Volumendifferenz zwischen dem
maximalen Füllstand 22 und dem Mindestfüllstand 28 im
Zwischenbehälter 18 sowie aus der Förderrate der beiden Pumpen
24 und 40 im Betrieb berechnet, wodurch erreicht wird, dass
sie im Wesentlichen mit der Betriebsdauer der Förderpumpe 24
übereinstimmt.
Wie auf der rechten Seite in Fig. 2 dargestellt, kann beim
Einsatz einer pneumatisch angetriebenen Druckpumpe 40 auch der
akustische Alarm 64 pneumatisch erzeugt werden, indem ein
durch Druckluft betätigtes Horn oder dergleichen verwendet und
beim Ansprechen des Drucksensors 62 über einen Druckverstärker
94 ein normalerweise geschlossenes Pneumatikventil 96 in einer
zum Horn führenden Druckluftleitung 98 geöffnet wird, um dem
Horn Druckluft aus dem Druckluftsystem 58 zuzuführen.
An Stelle eines Druckluftantriebs 56 und einer pneumatischen
Steuerung 78 kann auch ein elektrischer Antrieb mit einer
elektrischen Steuerung zum Ein- und Abschalten der Druckpumpe
verwendet werden. In diesem Fall kann der Antrieb unmittelbar
durch ein elektrisches Signal vom Drucksensor 52 oder
Druckverstärker 82 eingeschaltet und nach Verstreichen einer
einstellbaren Zeitspanne durch ein Zeitrelais wieder
abgeschaltet werden.
Die Filtereinheit 32 braucht nicht notwendigerweise wie bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel in der Leitung 30
zwischen dem Zwischenbehälter 18 und der Aufbereitungseinheit
16 angeordnet sein, sondern kann alternativ auch in einer
Steigleitung (nicht dargestellt) zwischen dem Zwischenbehälter
18 und den Feuchtmittelkästen 8 angeordnet werden, durch die
Feuchtmittel 6 von einer Förderpumpe aus dem Zwischenbehälter
18 direkt in die Feuchtmittelkästen 8 zurückgepumpt wird.
Claims (26)
1. Verfahren zur Filtration von Feuchtmittel, das von einer
Förderpumpe aus einem Feuchtmittelbehälter einer Druckmaschine
chargenweise durch eine Leitung weitergefördert wird, dadurch
gekennzeichnet, dass das durch die Leitung (30) strömende
Feuchtmittel (6) mittels einer Druckpumpe (40) durch einen
Druckfilter (42) gepresst wird, und dass die Druckpumpe (40)
eingeschaltet wird, wenn der Druck in der Leitung (30) bei
Inbetriebnahme der Förderpumpe (24) kurzzeitig ansteigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Druckpumpe (40) eingeschaltet wird, wenn der Druck in der
Leitung (30) einen vorgegebenen Wert übersteigt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Feuchtmittel (6) von der Druckpumpe (40) mit einem
Druck von mindestens 2 bar durch den Druckfilter (42) gepresst
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Druckpumpe (40) unabhängig von der
Förderpumpe (24) etwa zeitgleich mit dieser abgeschaltet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Druckpumpe (40) zeitgesteuert abgeschaltet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Zeitspanne bis zum Abschalten der Druckpumpe (40) aus
einem maximalen Füllstand (22) und einem Mindestfüllstand (28)
des Feuchtmittelbehälters (18) und aus einer Förderrate der
Förder- und der Druckpumpe (24, 40) berechnet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die Druckpumpe (40) mittels eines
Druckluftmotors (56) angetrieben wird, dem bei einem
Druckanstieg in der Leitung (30) Druckluft aus einem
Druckluftsystem (58) der Druckmaschine zugeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Druckluftzufuhr nach Ablauf einer einstellbaren Zeitspanne
durch ein zeitgesteuertes Ventil (88) unterbrochen wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die Druckpumpe (40) mittels eines
Elektromotors angetrieben wird, dem bei einem Druckanstieg in
der Leitung (30) Strom zugeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Stromzufuhr zum Elektromotor durch ein zeitgesteuertes
Relais unterbrochen wird.
11. Vorrichtung zur Filtration von Feuchtmittel, das von
einer Förderpumpe aus einem Feuchtmittelbehälter einer
Druckmaschine chargenweise durch eine Leitung weitergefördert
wird, gekennzeichnet durch einen Druckfilter (42), eine das
Feuchtmittel (6) durch den Druckfilter (42) pressende
Druckpumpe (40) sowie einen Drucksensor (52), der ansprechend
auf einen bei Inbetriebnahme der Förderpumpe (24) in der
Leitung (30) erzeugten kurzzeitigen Druckanstieg ein
Einschalten der Druckpumpe (40) bewirkt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der Drucksensor (52) bei Überschreiten eines vorgegebenen
Drucks in der Leitung (30) anspricht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ansprechdruck des Drucksensors (52) einstellbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass sie als Modul ausgebildet ist und zwei
mit der Leitung (30) verbindbare Feuchtmittelanschlüsse (34,
36) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
gekennzeichnet durch Einrichtungen (86, 88, 90) zum Abschalten
der Druckpumpe (40), die unabhängig von einer
Außerbetriebnahme der Förderpumpe (24) aktivierbar sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Teil (88) der Einrichtungen (86, 88, 90)
zeitgesteuert ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
dass eine zwischen dem Ein- und Abschalten der Druckpumpe (40)
verstreichende Zeitspanne einstellbar ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, dass die Druckpumpe (40) einen
Druckluftantrieb (56) aufweist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
dass der Druckluftantrieb (56) mit Druckluft aus einem
Druckluftsystem (58) der Druckmaschine beaufschlagbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, gekennzeichnet
durch mindestens ein Pneumatikventil (84, 86, 88, 90), das die
Druckluftzufuhr zum Druckluftantrieb (56) ansprechend auf ein
Signal eines Drucksensors (52) freigibt und zeitgesteuert
wieder unterbricht.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, dass die Druckpumpe (40) einen elektrischen
Antrieb aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch ein
Zeitrelais zum Unterbrechen einer Stromzufuhr zum elektrischen
Antrieb.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, dass der Druckfilter (42) ein in einen
Druckbehälter (66) eingesetztes austauschbares Filterelement
enthält.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
dass das Filterelement ein von einem Filterkorb gehaltener
Filterbeutel ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch
gekennzeichnet, dass das Filterelement eine Maschengröße
zwischen 2 µm und 50 µm aufweist.
26. Druckmaschine mit mindestens einem Feuchtmittelbehälter
und einer Förderpumpe, die Feuchtmittel aus dem
Feuchtmittelbehälter chargenweise durch eine Leitung
weiterfördert, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung
(30) eine Vorrichtung (32) zur Filtration des Feuchtmittels
(6) angeordnet ist, umfassend einen Druckfilter (42), eine das
Feuchtmittel (6) durch den Druckfilter pressende Druckpumpe
(40), sowie einen Drucksensor (52), der ansprechend auf einen
bei Inbetriebnahme der Förderpumpe (24) in der Leitung (30)
erzeugten kurzzeitigen Druckanstieg ein Einschalten der
Druckpumpe (40) bewirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10061870A DE10061870B4 (de) | 2000-12-12 | 2000-12-12 | Verfahren und Vorrichtung zur Filtration von Feuchtmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10061870A DE10061870B4 (de) | 2000-12-12 | 2000-12-12 | Verfahren und Vorrichtung zur Filtration von Feuchtmittel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10061870A1 true DE10061870A1 (de) | 2002-06-13 |
| DE10061870B4 DE10061870B4 (de) | 2011-06-09 |
Family
ID=7666832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10061870A Expired - Fee Related DE10061870B4 (de) | 2000-12-12 | 2000-12-12 | Verfahren und Vorrichtung zur Filtration von Feuchtmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10061870B4 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007033293A1 (de) | 2007-07-17 | 2009-01-29 | Technotrans Ag | Filtration für Druckmaschinen |
| DE102007054644A1 (de) | 2007-11-15 | 2009-05-20 | Technotrans Ag | Prozeßmittelaufbereitung für Druckmaschinen |
| EP2078609A1 (de) | 2008-01-08 | 2009-07-15 | technotrans AG | Dezentrales Reinigungssystem |
| EP1787814A3 (de) * | 2005-11-19 | 2009-10-21 | Technotrans AG | Reinigungsvorrichtung für das Feuchtmittel einer Offset-Druckmaschine |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0170160A2 (de) * | 1984-08-01 | 1986-02-05 | WEB ITALIA S.r.l. | Anlage zum Zuführen von Feuchtmitteln für Offsetdruck |
| WO1991016204A1 (de) * | 1990-04-26 | 1991-10-31 | Baldwin-Gegenheimer Gmbh | Flüssigkeits-auftragsanlage |
| EP0779150A1 (de) * | 1995-12-15 | 1997-06-18 | Baldwin-Gegenheimer GmbH | Waschanlage einer Maschine der graphischen Industrie |
| US5958243A (en) * | 1996-07-11 | 1999-09-28 | Zenon Environmental Inc. | Apparatus and method for membrane filtration with enhanced net flux |
| JP2000015771A (ja) * | 1998-07-06 | 2000-01-18 | Toyo Ink Mfg Co Ltd | 湿し水補充方法及び補充装置 |
-
2000
- 2000-12-12 DE DE10061870A patent/DE10061870B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0170160A2 (de) * | 1984-08-01 | 1986-02-05 | WEB ITALIA S.r.l. | Anlage zum Zuführen von Feuchtmitteln für Offsetdruck |
| WO1991016204A1 (de) * | 1990-04-26 | 1991-10-31 | Baldwin-Gegenheimer Gmbh | Flüssigkeits-auftragsanlage |
| EP0779150A1 (de) * | 1995-12-15 | 1997-06-18 | Baldwin-Gegenheimer GmbH | Waschanlage einer Maschine der graphischen Industrie |
| US5958243A (en) * | 1996-07-11 | 1999-09-28 | Zenon Environmental Inc. | Apparatus and method for membrane filtration with enhanced net flux |
| JP2000015771A (ja) * | 1998-07-06 | 2000-01-18 | Toyo Ink Mfg Co Ltd | 湿し水補充方法及び補充装置 |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Patent Abstracts of Japan & JP 2000015771 A * |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1787814A3 (de) * | 2005-11-19 | 2009-10-21 | Technotrans AG | Reinigungsvorrichtung für das Feuchtmittel einer Offset-Druckmaschine |
| DE102007033293A1 (de) | 2007-07-17 | 2009-01-29 | Technotrans Ag | Filtration für Druckmaschinen |
| WO2009010295A3 (de) * | 2007-07-17 | 2009-04-02 | Technotrans Ag | Filtration für druckmaschinen |
| CN101754857B (zh) * | 2007-07-17 | 2012-05-23 | 泰创股份公司 | 用于印刷机的过滤系统 |
| DE102007054644A1 (de) | 2007-11-15 | 2009-05-20 | Technotrans Ag | Prozeßmittelaufbereitung für Druckmaschinen |
| EP2246190A1 (de) | 2007-11-15 | 2010-11-03 | technotrans AG | Prozessmittelaufbereitung für Druckmaschinen |
| EP2078609A1 (de) | 2008-01-08 | 2009-07-15 | technotrans AG | Dezentrales Reinigungssystem |
| DE102008003447A1 (de) | 2008-01-08 | 2009-07-16 | Technotrans Ag | Dezentrales Reinigungssystem |
| DE102008003447B4 (de) * | 2008-01-08 | 2010-08-19 | Technotrans Ag | Dezentrales Reinigungssystem |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10061870B4 (de) | 2011-06-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69019901T2 (de) | System zum Reinigen eines Druckzylinders. | |
| DE19619028C2 (de) | Vorrichtung zum Reinigen einer Hydraulikflüssigkeit | |
| EP1124620A1 (de) | Filtereinrichtung | |
| DE102008003179A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entwässern einer Hydraulikflüssigkeit | |
| DE3005236C2 (de) | Waschwerk für eine Offsetmaschine | |
| DE10061870B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Filtration von Feuchtmittel | |
| EP0636401A1 (de) | Prozesswasser-Recycling-Anlage | |
| DE3110735A1 (de) | Trockenlaufschutzvorrichtung fuer abwasserpumpen, insbesondere fuer hebeanlagen | |
| WO2013164128A1 (de) | Verfahren zum reinigen eines farbsystems einer rotationsdruckmaschine sowie farbsystem | |
| EP0958920A1 (de) | Druckmaschine | |
| WO2013164133A1 (de) | Vorrichtung zur einstellung eines betriebsparameters einer farbe für einen druckprozess einer rotationsdruckmaschine sowie verfahren hierzu | |
| EP1719621B1 (de) | Reinigungssystem für Zylinderoberflächen einer Druckmaschine | |
| DE10313014A1 (de) | Druckmaschinen-Spül- und -entleervorrichtung und Verfahren | |
| WO2023052078A1 (de) | Verteilungseinrichtung, flüssigkeitsverteilungsaktuator, reinigungsvorrichtung, fahrzeug und verfahren zum betrieb einer reinigungsvorrichtung | |
| DE20023884U1 (de) | Kreislaufaufbereitungsanlage für Feuchtwasser | |
| EP1342574B1 (de) | Filtereinrichtung für den Feuchtmittelkreislauf einer Offset-Druckmaschine | |
| DE19740327A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Probenaufbereitung für die Analytik partikelhaltiger wäßriger Proben | |
| DE69834979T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Wasserfilterung | |
| DE102007001662B3 (de) | Vorrichtung zur Versorgung einer Druckmaschine mit Waschflüssigkeit | |
| EP2078609B1 (de) | Dezentrales Reinigungssystem | |
| DE4445212A1 (de) | Waschanlage für Rotationskörper einer Druckmaschine | |
| DE4323832A1 (de) | Verfahren zum Reinigen von Fahrzeugbremsen | |
| DE69612620T2 (de) | Vorrichtung zum rücksaugen von wasser aus einem auslassrohr in verbindung mit einem wasserreiniger | |
| EP1674262B1 (de) | Flüssigkeitsversorgungseinrichtung für eine Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung | |
| DE60015438T2 (de) | Verfahren zum filtern von abwasser und vorrichtung zum melken von tieren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: CONTEMP DRUCKEREITECHNIK GMBH, 25704 MELDORF, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GRAFIX CONTEMP GMBH, 25704 MELDORF, DE |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: PLATSCH GMBH & CO.KG, 70565 STUTTGART, DE |
|
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20110910 |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |