DE10065358C2 - Kraftfahrzeugtür mit einer Diebstahlsicherungsstruktur - Google Patents
Kraftfahrzeugtür mit einer DiebstahlsicherungsstrukturInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeugtür mit einer
Diebstahlsicherungsstruktur, und insbesondere eine
Kraftfahrzeugtür mit einer Diebstahlsicherungsstruktur, die
angepaßt ist, um ein illegales Türöffnen über eine Spalt
zwischen einer Türfensterscheibe und einem Türgriff zu
verhindern.
Im allgemeinen weist eine an eine Kraftfahrzeugtür
montierte Verriegelungsvorrichtung, wie in Fig. 1 gezeigt ist,
eine Betätigungseinheit 2, die mechanisch aufgebaut ist, um
einen Verriegelungs- und Entriegelungsvorgang durchzuführen,
einen Verriegelungshebel 3 zum Betätigen der Betätigungseinheit
2, einen Träger 4 zum Koppeln der Betätigungseinheit 2 und des
Verriegelungshebels 3 und zum Festlegen derselben an einem
Führungskanal der Tür, eine Verriegelungsanordnung 1, die den
Träger 4 aufweist und die mit einer Betätigungseinrichtung 5
verbunden ist, die von einem Schalter betrieben wird, der
angeschlossen ist, um die Tür automatisch über einen
Betätigungsschalter an der Instrumententafel zu öffnen und zu
schließen, und Außen/Innengriffe 6 und 7 auf, die über
verschiedene Stangenanordnungen 8 zum manuellen Entriegeln der
Tür innerhalb und außerhalb eines Kraftfahrzeuges verbunden
sind.
Aus der DE 44 34 307 C2 ist eine
Einbruchsicherungsvorrichtung bekannt zur Verwendung in einem
Fahrzeugtür-Verriegelungsmechanismus mit einer mit einem
Verriegelungshebel drehbar verbundenen Tür-Knopf-Stange, so daß
durch die Betätigung der Tür-Knopf-Stange der
Verriegelungshebel zur Ver- oder Entriegelung des
Verriegelungsmechanismus bewegbar ist, gekennzeichnet durch ein
Gehäuse zur Abdeckung und zum Schutz des
Verriegelungsmechanismus, ein mit dem Gehäuse verbundenes und
eine Innenwand aufweisendes Einbruchsicherungsrohr, wobei das
Einbruchsicherungsrohr zum Umschließen einer mit dem
Verriegelungshebel eingerasteten Tür-Knopf-Stange dient, wobei
eine Außenfläche der Tür-Knopf-Stange von der Innenwand des
Einbruchsicherungsrohrs über die gesamte Länge der von dem
Einbruchsicherungsrohr umschlossenen Tür-Knopf-Stange
beabstandet ist. Ferner ist aus DE 195 11 294 C2 eine
Kraftfahrzeugtür bekannt, die dadurch gekennzeichnet ist, daß
zwischen Innenblech und Außenblech der Kraftfahrzeugtür im
Bereich des zu montierenden Türschlosses als Einbaumodul ein
Mehrfunktionsbauteil angeordnet ist, welches eine Tragplatte
für das Türschloß und das daran befestigte Türschloß, ein
Verlängerungsbauteil der Scheibenführung und ein Anschlußteil
aufweist, an welches das Aufnahmeteil für den Außenhandgriff
angeschlossen ist, und daß die Tragplatte zum Aufnahmeteil für
den Außenhandgriff hin eine Verbreiterung aufweist, welche
zumindest die vom Außenhandgriff zum Türschloß führende
Verriegelungsstange abdeckt und wobei die Verbreiterung auch
die vom Schließzylinder zum Türschloß führende
Betätigungsstange, zumindest weitgehend, abdeckt. Ein
Kraftfahrzeugtürschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit
Zentralverriegelungs- und Diebstahlsicherungseinrichtung, mit
Schloßblech, Schließmechanik, Schloßmechanik mit einem
Innenverriegelungshebel und einem Außenverriegelungshebel, und
mit einem im Bereich des Türaußengriffs angeordneten
Zylinderschloß mit einem Zylinderschloßgehäuse und einem in dem
Zylinderschloßgehäuse drehbar gelagerten Schließzylinder,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß das hintere Ende des
Zylinderschloßgehäuses in dem Schloßblech fixiert ist, daß der
aus dem Zylinderschloßgehäuse hervorragende Schließzylinderteil
einen Exzenter aufweist und daß an den Exzenter und an den
Außenverriegelungshebel ein Übertragungshebel mit vorgegebenem
Bewegungsspiel angeschlossen ist, ist aus DE 197 04 812 A1
bekannt. Ferner ist aus DE 199 34 877 A1 ein Schloß zum
Verschließen einer Fahrzeugtür bekannt, mit einem
außenliegenden Verriegelungs-/Entriegelungshebel, der
einerseits durch ein elektrisches Betätigungselement und
andererseits durch ein mechanisches Hilfsbetätigungselement
betätigbar ist, um die Verriegelung der Tür gegenüber dem
Außenbereich zu ermöglichen, wobei vorgesehen ist, daß das
Hilfsbetätigungselement von der Schmalseite der Fahrzeugtür aus
zugänglich ist, wenn sich die Tür in ihrer geöffneten Stellung
befindet und ermöglicht, den Verriegelungs-/Entriegelungshebel
über eine Öffnung im Schloßgehäuse zu betätigen, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Öffnung sich in dem Boden einer
schlitzförmigen Öffnung des Schlosses, in die der an der
zugeordneten Fahrzeugsäule befestigte Schließbolzen eingreift,
befindet und derart angeordnet ist, daß bei geschlossener
Fahrzeugtür der den Schließbolzen tragende Schließbügel die
genannte Öffnung abdeckt und so den Zugang zu dem
Hilfsbetätigungselement verhindert. In WO 99/617 36 ist eine
Diebstahlsicherungsvorrichtung für die Montage in einer
Fahrzeugtür beschrieben, wobei die Vorrichtung eine Abdeckung
aufweist, die eine Haupterstreckung im Wesentlichen in einer
Hauptebene aufweist, wobei die Abdeckung einen oberen
Randbereich hat, einen benachbarten Seitenrandbereich und
zumindest einen anderen Randbereich, um dadurch eine
Umfangsgrenze der Abdeckung zu bilden, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Randbereich einen Flanschabschnitt aufweist, der
in Bezug zur Hauptebene abgewinkelt ist, um einen
Einschlusswinkel von weniger als 90 Grad zu bilden. Ferner ist
aus US 58 55 400 eine Türverriegelungsvorrichtung für ein
Kraftfahrzeug bekannt, aufweisend: eine Basis, die angepasst
ist, um in einer an einem Fahrzeugkörper in frei schwingender
Art befestigten Fahrzeugtür befestigt zu werden, einen
Riegelmechanismus, der an der Basis vorgesehen ist und
angepasst ist, um mit einen Anschlagbolzen auf einer
Fahrzeugkörperseite einzurasten oder auszurasten, einen
Öffnungshebel, der an der Basis vorgesehen ist zum Betätigen
des Riegelmechanismus über eine Verbindungsvorrichtung, eine
Stange, die mit dem Öffnungshebel wirkverbunden ist, ein
Verriegelungshebel, der zum Manipulieren der
Verbindungsvorrichtung an der Basis vorgesehen ist, um einen
Übertragungsweg vom Öffnungshebel zum Riegelmechanismus
einzukuppeln und auszukuppeln, eine Schutzabdeckung zum
Abdecken des Verriegelungshebels und der
Verbindungsvorrichtung, wobei die Schutzabdeckung eine erste
Öffnung aufweist, wobei die Schutzabdeckung eine zweite Öffnung
aufweist, durch welche ein Teil des Öffnungshebels nach außen
von einer Seitenwand der Schutzabdeckung hervorragt.
Die Verriegelungsvorrichtung ist im allgemeinen an der
Innenseite eines an der Tür vorgesehenen Paneels angeordnet, so
daß, wenn die Verriegelungsvorrichtung gelöst werden soll, die
Tür nicht geöffnet werden kann, wenn nicht ein für die
Verriegelungsvorrichtung geeigneter Schlüssel verwendet wird.
Jedoch gibt es bei der Verriegelungsvorrichtung gemäß dem
beschriebenen Stand der Technik ein Problem derart, daß ein
Spalt zwangsläufig zwischen einer vertikal bedienbaren
Türfensterscheibe (G) und einem Türpaneel geschaffen wird, über
welchen ein starrer dünner Draht oder ein dünnes Werkzeug
dazwischen in die Tür eingesetzt werden kann, um den
Verriegelungshebel 3 der Verriegelungsanordnung 1 zu drücken
und den Verriegelungszustand der Verriegelungsvorrichtung zu
lösen.
Es gibt ein anderes Problem derart, daß der Abschnitt um
den äußeren Griff 6, der an der Außenseite der Tür montiert
ist, teilweise zerstört werden kann oder ein gekoppelter
Abschnitt des Griffes an einem Spalt davon verwendet werden
kann, um einen dünnen festen Draht oder ein dünnes Werkzeug
darin einzusetzen und den Verriegelungszustand der
Verriegelungsvorrichtung durch Drücken des Verriegelungshebels
3 der Verriegelungsanordnung 1 zu lösen.
Die Erfindung ist offenbart, um die vorgenannten Probleme
zu lösen, und es ist ein Ziel der Erfindung, eine
Kraftfahrzeugtür mit einer Diebstahlsicherungsstruktur zu
schaffen, die angepaßt ist, um die Betätigung der
Verriegelungsanordnung an der Verriegelungsvorrichtung selbst
bei Verwendung eines Werkzeuges über einen Spalt zwischen einer
Türfensterscheibe und einem Abschnitt des äußeren Griffes zu
verhindern, wobei nur ein dafür vorgesehener Autoschlüssel
ermöglicht, die Verriegelungsvorrichtung der Tür zu lösen.
Gemäß dem Ziel der Erfindung ist eine Kraftfahrzeugtür mit
einer Diebstahlsicherungsstruktur vorgesehen, wobei eine
Verriegelungsvorrichtung eine Betätigungseinrichtung, die an
einem Fahrersitz durch einen Schalter betätigt wird, und eine
Verriegelungsanordnung aufweist, die über eine Stangenanordnung
mit Außen/Innengriffen gekoppelt ist, die innerhalb und
außerhalb eines Kraftfahrzeuges betätigt werden, wobei die
Verriegelungsanordnung ferner einen Verriegelungshebel zum
Betätigen einer Betätigungseinheit für den Verriegelungs- und
Entriegelungsvorgang und einen Befestigungsträger zum Festlegen
der Betätigungseinheit und des Verriegelungshebels an einem
Führungskanal einer Tür aufweist, während der
Verriegelungshebel einstückig daran mit einem
kreisbogenförmigen Schieber ausgebildet ist und der
Befestigungsträger einstückig mit eine Blockierplatte
ausgebildet ist, die vorsteht, um das eine seitliche Ende des
Verriegelungshebels zu blockieren.
Zum besseren Verständnis der Natur und der Ziele der
Erfindung wird Bezug genommen auf die folgende ausführliche
Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, in
welchen:
Fig. 1 eine Zusammenbauzeichnung einer Tür ist, an der
eine Diebstahlsicherungsstruktur gemäß der Erfindung montiert
ist;
Fig. 2 eine erste Zusammenbauzeichnung zum Erläutern
eines Diebstahlsicherungsbetriebs unter Verwendung einer
Verriegelungsanordnung gemäß der Erfindung ist; und
Fig. 3 eine zweite Zusammenbauzeichnung zum Erläutern
eines Diebstahlsicherungsbetriebs unter Verwendung einer
Verriegelungsanordnung gemäß der Erfindung ist.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nun
ausführlich mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschreiben.
Fig. 1 ist eine Zusammenbauzeichnung einer Tür, an der
eine Diebstahlsicherungsstruktur gemäß der Erfindung montiert
ist. Eine Verriegelungsvorrichtung gemäß der Erfindung weist
eine Verriegelungsanordnung 1 zum Betätigen eines
Verriegelungs- und Entriegelungsvorgangs, eine
Betätigungseinrichtung 5, die mit der Verriegelungsanordnung 1
verbunden ist, um die Verriegelungsanordnung 1 entsprechend der
Schalterbetätigung an dem Fahrersitz zu öffnen und zu
schließen, und Außen/Innengriffe 6 und 7 auf, die über
verschiedene Stangenanordnungen 8 zum manuellen Lösen des
Verriegelungszustands der Tür von der Innenseite und der
Außenseite des Kraftfahrzeuges verbunden sind.
Gleichzeitig weist die Verriegelungsanordnung 1 eine
Betätigungseinheit 2, die für den Verriegelungs- und
Entriegelungsvorgang mechanisch gekoppelt ist, einen
Verriegelungshebel 3 zum Betätigen der Betätigungseinheit 2,
und einen Befestigungsträger 4 zum Koppeln der
Betätigungseinheit und des Verriegelungshebels 3 und zum
Festlegen derselben an einem Führungskanal einer Tür auf,
während der Verriegelungshebel 3 einstückig daran mit einem
kreisbogenförmigen Schieber 3a ausgebildet ist und der
Befestigungsträger 4 einstückig mit eine Blockierplatte 4a
ausgebildet ist, die vorsteht, um das eine seitliche Ende des
Verriegelungshebels 3 zu blockieren.
Nun wird der Betrieb der Erfindung ausführlich
beschrieben.
Zu allererst wird, wenn ein dünner Draht oder ein dünnes
Werkzeug (F) in eine Tür unter Nutzung eines Spaltes eingesetzt
wird, der zwischen einer Türfensterscheibe (G) und einem
Türpaneel erzeugt wird, um den Draht oder das Werkzeug in einer
Lage des Verriegelungshebels 3 der Verriegelungsanordnung 1 an
der Verriegelungsvorrichtung zu plazieren, das Werkzeug (F) an
dem oberhalb des Verriegelungshebels 3 ausgebildeten Schieber
3a positioniert, durch welchen das Werkzeug (F), das nach unten
gedrückt wird, weggeschoben wird, um ein Betätigen des
Verriegelungshebels 3 zu verhindern.
In anderen Worten wird, wie in Fig. 2 dargestellt ist,
die Eingriffslinie (S-S') des Werkzeuges (F) abweichend von
einer Mittellinie (O-O') positioniert, von welcher der
Verriegelungshebel 3 betätigt werden kann, so daß die
Druckkraft des Werkzeuges (F) nicht ermöglicht, daß der
Verriegelungshebel 3 betätigt werden kann, und das Werkzeug in
eine Pfeilrichtung gleitet, welche die Außenseite der
Mittellinie (O-O') ist.
Ferner wird, selbst wenn die Stelle des an der Außenseite
der Tür montierten äußeren Griffs 6 teilweise zerstört ist oder
ein Spalt an der Griffkopplungsfläche benutzt wird, um das
Einsetzen eines dünnen Drahtes oder eines dünnen Werkzeuges (F)
in die Tür und das Positionieren zum Verriegelungshebel 3 der
Verriegelungsanordnung 1 zu ermöglichen, ein Blockierabstand
(L') durch eine Blockierlinie (R-R') der Blockierplatte 4a vor
der Endlinie (K-K') des Verriegelungshebels 3 gebildet, so daß
das Werkzeug (F) durch die Blockierplatte 4a in eine vom
Verriegelungshebel 3 weiter entfernte Position eingesetzt wird,
um eine Betätigung des Verriegelungshebels 3 zu verhindern, wie
in Fig. 3 dargestellt ist.
Wie aus dem vorhergehenden ersichtlich, hat die
Kraftfahrzeugtür mit der oben beschriebenen
Diebstahlsicherungsstruktur gemäß der Erfindung den Vorteil,
daß ein Werkzeug, das in einen Spalt zwischen einer
Türfensterscheibe und einem Abschnitt eines äußeren Griffs
eingesetzt ist, keine Kraft auf einen Verriegelungshebel an der
Verriegelungsanordnung ausüben kann, die beim
Verriegelungs/Entriegelungsvorgang wirkt, oder daß der Zugang
dazu blockiert wird, wodurch nur ein dafür vorgesehener
Autoschlüssel ermöglicht, eine Tür zu verriegeln und zu
entriegeln, so daß das Lösen einer Verriegelungsvorrichtung der
Tür grundsätzlich vermieden werden kann, um dadurch einen
Autodiebstahl zu verhindern.
Claims (2)
1. Kraftfahrzeugtür mit einer Diebstahlsicherungsstruktur, die
eine Verriegelungsvorrichtung mit einer Betätigungseinrichtung,
die an einem Fahrersitz durch einen Schalter betätigt wird, und
einer Verriegelungsanordnung aufweist, die über eine
Stangenanordnung mit dem äußeren und dem inneren Türgriff
gekuppelt ist, wobei die Verriegelungsanordnung einen
Verriegelungshebel zum Betätigen einer Betätigungseinheit für
den Verriegelungs- und Entriegelungsvorgang und einen
Befestigungsträger zum Festlegen der Betätigungseinheit und des
Verriegelungshebels an einem Führungskanal der Tür aufweist,
und wobei am Verriegelungshebel einstückig ein
kreisbogenförmiger Schieber ausgebildet ist und der
Befestigungsträger einstückig mit einer Blockierplatte
ausgebildet ist, die vorsteht, um das eine seitliche Ende des
Verriegelungshebels abzuschirmen.
2. Tür gemäß Anspruch 1, wobei ein Scheitelpunkt der
Kreisbogenform des Schiebers von einer Mittellinie der äußeren
Druckkraft derart entfernt ist, daß der Verriegelungshebel
nicht durch die äußere Druckkraft betätigt werden kann.
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