DE10065389A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Positionieren von Folienbahnen einer Verpackungsvorrichtung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Positionieren von Folienbahnen einer Verpackungsvorrichtung

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Verpackungsvorrichtung, bei dem in eine erste Folienbahn Waren in Mulden eingelegt werden, dann eine von einem Bahnvorrat gegen den Widerstand einer Bremse abgezogene zweite Folienbahn auf die erste Folienbahn aufgelegt und mit dieser verbunden wird, wobei der Vorschub der zweiten Folienbahn hinter dem Bahnvorrat durch ein erstes optisches Erkennungsmittel erfasst wird. Für eine exakte Positionierung der beiden Folien übereinander wird vorgeschlagen, dass ein zweites Erkennungsmittel vorgesehen ist, welches Maßabweichungen aufnimmt und dadurch die Position des ersten Erkennungsmittels relativ zur Förderrichtung des zweiten Folienbandes verändert.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Verpackungsvorrichtung, bei dem in eine in Vorschubrichtung bewegte erste Folienbahn Waren in Mulden dieser ersten Folienbahn eingelegt werden, dann eine von einem Bahnvorrat gegen den Widerstand einer Bremse abgezogene zweite Folienbahn auf die erste Folienbahn aufgelegt und mit dieser verbunden wird, wobei der Vorschub der zweiten Folienbahn hinter dem Bahnvorrat durch ein Erkennungsmittel erfasst und durch Variation der Bremskraft der Bremse in Abhängigkeit des Signals des Erkennungsmittel eingestellt wird, so dass jeweils ein Rapport als definierter Bereich der zweiten Folienbahn auf den Mulden der ersten Folienbahn zu liegen kommt. Ferner be­ trifft die Erfindung eine Verpackungsvorrichtung zur Durchfüh­ rung dieses Verfahrens.
Ein solches Verfahren bzw. eine derartige Verpackungsvorrich­ tung ist allgemein bekannt. Hierbei wird die erste Folienbahn mit den Mulden versehen, in die zu verpackende Waren eingelegt werden. Anschließend wird die zweite Folienbahn auf diese erste mit den Gütern bestückte Folienbahn aufgelegt und entweder in Vakuumtechnik oder auch unter Lufteinschluss zum Beispiel in einer Siegelstation mit dieser verschweißt. Nachfolgend werden dann die einzelnen Mulden mit dem umgebenden Bereich der Folie voneinander getrennt und so einzelne Warenverpackungen herge­ stellt. Diese Verpackungstechnik wird häufig für Lebensmittel eingesetzt, ist jedoch auch für andere Waren gebräuchlich. Zur Beschriftung der Verpackung wird meist zumindest die zweite Folienbahn bedruckt, wobei dies häufig vollständig geschieht, damit beispielsweise die verpackte Ware vor UV-Licht geschützt werden kann. Der Aufdruck ist entsprechend der Verpackungslänge in Rapporte unterteilt, so dass über jede Mulde jeweils ein Rapport zum Liegen kommt.
Aus optischen Gründen und um eine luftsichere Verschweißung zu gewährleisten, steht die obere zweite Folienbahn bevorzugt unter Spannung, damit diese bei der späteren Verpackung keine Falten wirft. Hierzu wird gegen die Rückhaltekraft einer ein­ stellbaren Bremse die zweite Folienbahn aus einem Vorrat abge­ zogen, der beispielsweise von einer Rolle gebildet sein kann. Über Führungen wird die so unter Spannung stehende zweite Folienbahn auf die erste Folienbahn aufgelegt und dann ver­ schweißt, wobei durch Einstellung der Bremskraft die Position und Dehnung der flexiblen Folienbahn eingestellt werden kann. In der Praxis wird zum Beispiel der Aufdruck so ausgeführt sein, dass sich das gewünschte Bild erst nach einer gewissen Vorspannung der zweiten Folienbahn ergibt.
Die Position der einzelnen Rapporte wird über ein Erkennungs­ mittel vorgenommen, wobei über eine Regelung die Bremskraft eingestellt werden kann, so dass die Vorschubgeschwindigkeit der zweiten Folienbahn an diejenige der ersten Folienbahn ange­ passt werden kann.
Obwohl dies zur generellen Regelung der Verpackungsmaschinen ausreichend ist, hat es sich doch erwiesen, dass häufig ge­ ringe Positionsabweichungen möglich sind, so dass die Rapporte nicht hundertprozentig genau über den Mulden zum Liegen kommen. Insbesondere bei Verpackungen, die bis an den Rand bedruckt werden sollen, erweist sich dies als nachteilig, da zum einen ein schlechterer Qualitätseindruck der so verpackten Ware ent­ steht und zum anderen, sofern durch die Lageabweichung gar notwendige Angaben nicht mehr über der eigentlichen Verpackung zum Liegen kommen, sondern im Rahmen des späteren Schneide­ vorgangs weggeschnitten werden, die Ware nicht mehr verkehrs­ fähig ist. Beispielsweise dürfen Angaben wie das Mindesthalt­ barkeitsdatum eines Lebensmittels oder die Gewichtsangabe auf diese Weise unter keinen Umständen aus dem Bereich der späteren Verpackung herausfallen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum Positio­ nieren der Folienbahn sowie eine Verpackungsvorrichtung zum genauen und einfachen Positionieren der Rapporte der zweiten Folienbahn über den Mulden der ersten Folienbahn zu schaffen. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass über ein zweites Erkennungsmittel die genaue Position des Rapportes relativ zu der ersten Folienbahn detektiert wird und bei Maßab­ weichungen die Position des ersten Erkennungsmittels relativ zur Förderrichtung des zweiten Folienbahn verändert wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Verpackungsver­ fahrens ist es nun möglich, über das zweite Erkennungsmittel eine genaue Lagedefinition vorzunehmen. Wird hierbei festge­ stellt, dass die Position von der Sollposition abweicht, so wird über die Änderung der Position des ersten Erkennungs­ mittels ein Regeleingriff vorgenommen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird erreicht, daß von der Kontrolle des Ist-Zustandes durch das zweite Erkennungs­ mittel die Position des ersten Erkennungsmittels relativ zur Förderrichtung der zweiten Folienbahn verändert wird. Dies führt dazu, daß aufgrund des Regelkreises, welcher aus dem ersten Erkennungsmittel und der Bremskraft besteht, dieser Regelkreis entsprechend beeinflußt wird. Ergibt es sich bei­ spielsweise, daß das zweite Erkennungsmittel feststellt, daß der Rapport etwas vor der geforderten Position angeordnet ist, also etwas vor den Mulden zu liegen kommt, so würde der vordere Bereich eines eventuell aufgebrachten Druckbildes abgeschnitten werden. In diesem Fall wird die Position des ersten Erkennungs­ mittels zurückorientiert, das heißt, gegen die Förderrichtung der zweiten Folienbahn verändert, wodurch das erste Erkennungs­ mittel den Rapport entsprechend früher registriert und dann die Bremse entsprechend stärker betätigt, um über einen geringeren Abzug der zweiten Folienbahn die Position der zweiten Folien­ bahn über der ersten Folienbahn entsprechend zu korrigieren.
Das vorgeschlagene Verfahren wird insbesondere bei Verpackungs­ vorrichtungen, die vollautomatisch ablaufen, durchgeführt. Das Verfahren ist aber in gleicher Weise geeignet, zum Beispiel in anderen Herstellungsprozessen eingesetzt zu werden, bei welchen es insbesondere darauf ankommt, zwei Folien übereinander zu positionieren. Üblicherweise wird die erste Folienbahn, welche die zu verpackenden Güter aufnimmt, als Unterbahn bezeichnet, die zweite Folienbahn, welche die Mulden verschließt, wird üblicherweise als Oberbahn bezeichnet.
Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag wird erreicht, daß ein sich selbst justierendes System geschaffen wird. Auf die Anord­ nung der Oberbahn bezüglich der Unterbahn beim Einrichten der Maschine kommt es nicht mehr hochgenau an, da die beiden Er­ kennungsmittel im Zusammenwirken mit dem abgestuften Eingriff in den jeweiligen Regelkreis und der Bremse und der Eigen­ elastizität der Folie die entsprechende Positionierung der Oberbahn auf der Unterbahn erreichen. Der Prozeß läuft dabei vollautomatisch ab.
Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag wird aber nicht nur ein Formatwechsel beschleunigt, die notwendigen Einstellarbeiten werden durch den erfindungsgemäßen Vorschlag reduziert, sondern er gibt auch eine höhere Stabilität während des Betriebes, da es sich ergeben hat, daß die Zugspannung der von einem Bahnvor­ rat abgezogenen Folienbahn während der Bearbeitung nicht immer gleich ist. Die Folie wird nach der Herstellung zum Beispiel auf einen Wickel aufgedreht, wobei auch hier die Bahn etwas gedehnt wird beziehungsweise unter Spannung aufgewickelt ist. Dieses Maß ist längs der Förderrichtung nicht immer gleich, wodurch es sich ergibt, daß hieraus ein gewisser Versatz des Rapportes erfolgt, auch wenn der Rapport am Anfang exakt auf der Mulde ausgerichtet war. Auch dieser Effekt wird durch den erfindungsgemäßen Vorschlag automatisch kompensiert. Im Ergeb­ nis erreicht die Erfindung einen geringeren händischen bezie­ hungsweise personellen Positionieraufwand bei dem Wechseln einer Folienbahn und eine höhere Stabilität, das heißt, gleich­ bleibende Güte der Verpackungen.
Die Folienbahn kann aufgrund ihrer Eigenelastizität durch Be­ tätigen der Bremse bzw. Lösen der Bremse in einem gewissen Umfang versetzt werden, so dass bei einem entsprechenden Signal des ersten Erkennungsmittels die Steuerung einen Regeleingriff vornehmen kann. Erkennt das zweite optische Erkennungsmittel eine Lageabweichung des Rapports der zweiten Folienbahn relativ zu der Mulde in der ersten Folienbahn, so wird das erste Er­ kennungsmittel etwas versetzt, derart, daß die Bremse entweder (etwas) gelöst werden oder frühzeitig stärker angezogen werden. Bei Lösen der Bremsen wird die Elastizität der Folie dafür sorgen, dass der Rapport ein Stück nach vorne gezogen wird.
Andererseits ist es möglich, dass die zweite Folienbahn dem Vorschub der ersten Folienbahn nachläuft, also der Rapport etwas hinter der Position der Mulde angeordnet ist. In diesem Fall kann die Bremse gelöst werden, bei konstanter Abzugskraft wird sich dabei die Vorschubgeschwindigkeit des zweiten Folien­ bandes erhöhen, und somit kann der Nachlauf wieder aufgeholt werden.
Dabei ist es möglich, eine Korrektur bzw. genaue Positionierung der Folienbahn entweder über ihre eigene Elastizität zu er­ reichen, die natürlich nur bis zur Reißfestigkeit beansprucht werden kann, oder aber, dass Vorschub bzw. Bremse für die Folienbahn so gesteuert werden, dass - ohne zusätzliche Aus­ nützung der Elastizität - die relative Lage der oberen Folien­ bahn auf der Folienbahn mit den Mulden verändert wird. Auch hierdurch ist es möglich, die relative Position des ersten Erkennungsmittels in Förderrichtung der zweiten Folienbahn zu verändern.
Zur Durchführung des genannten Verfahrens müssen die Erken­ nungsmittel die Position des Rapports ermitteln können, was günstigerweise durch sogenannte Steuermarken geschieht, die von den Erkennungsmitteln von dem übrigen Bereich der Folienbahn unterschieden werden können. Derartige Steuermittel können beispielsweise (optische) Markierungen auf der Folienbahn sein, es kann aber auch möglich sein, dass anhand bestimmter Auf­ drucke die Position des Rapports identifiziert wird. Auch eine Erkennung der Position, insbesondere der Position des unteren Folienbandes über Kanten oder sonstige signifikante Stellen der Folien ist möglich. Alternativ zum Einsatz von optischen, also sichtbaren Steuermarken ist es aber auch möglich, daß nicht sichtbare Markierungen, zum Beispiel ultraviolett reflektieren­ de Steuermarken und so weiter vorgesehen werden. Günstigerweise ist natürlich die Ausbildung des Erkennungsmittels der Steuer­ marke angepaßt. Es ist aber auch möglich, an Stelle von Erken­ nungsmitteln andere Sensoren wie zum Beispiel Hallsensoren oder anders wirkende Sensoren einzusetzen, die auf entsprechende Mittel als Steuermarken auf der Folienbahn sensitiv sind.
Bei den optischen Erkennungsmitteln kann es sich um einfache Fotozellen handeln, die auf eine bestimmte Signalstärke an­ sprechen. Hierbei kann das notwendige Licht, das die Fotozelle schaltet, entweder als reflektiertes oder transmittiertes Licht auf die Zelle fallen. Bei einer, transparenten Verpackung kann beispielsweise ein Lichtstrahl, der auch aus einem leistungs­ schwachen Laserstrahl bestehen kann, durch die Verpackung, das heißt durch die erste und die zweite Folienbahn hindurch­ scheinen, so dass bei Passieren einer Erkennungsmarke dieser Strahl für eine definierte Zeit unterbrochen wird. Bei dieser Ausgestaltung ist es möglich, in der ersten als auch in der zweiten Folienbahn eine Erkennungsmarke vorzusehen.
Damit unterschieden werden kann, welche der Steuermarken zu welcher Folienbahn gehört, können die Steuermarken unterschied­ liche Ausdehnungen aufweisen, so dass ein Signal unterschied­ licher Länge von der Fotozelle erzeugt werden wird. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Verfahrens wird es nun mög­ lich, nicht nur die Vorschubgeschwindigkeit des zweiten Folien­ bandes über die ersten optischen Erkennungsmittel zu de­ tektieren und zu regeln, sondern es kann über das zweite Erkennungsmittel auch die Relativposition des ersten Folien­ bandes relativ zum zweiten Folienband bestimmt werden.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorge­ sehen, daß das zweite Erkennungsmittel seinerseits aus mehreren mit Abstand (in Förderrichtung) angeordneten Sensoren besteht. Eine solche Anordnung ist zum Beispiel dann günstig, wenn die Fördergeschwindigkeit nicht genau bekannt ist und durch den zweiten Sensor eine Geschwindigkeits- beziehungsweise Zeit­ messung und somit auch eine Versatzmessung möglich ist. Üblicherweise wird ansonsten der Versatz des ersten Erkennungs­ mittels über die bekannte Fördergeschwindigkeit ermittelt, das Erkennungsmittel liefert hierzu nur einen Zeitwert über diesen Versatz.
Anstelle der Fotozellen können auch andere optische Erkennungs­ mittel, wie zum Beispiel eine Zeilenkamera oder eine sonstige Kamera, verwendet werden. Durch die zunehmend raschere Bildver­ arbeitung kann über eine Kamera an einer definierten Position das zweite Folienband von oben aufgenommen werden und, sofern die Bedruckung des zweiten Folienbandes dies erlaubt, auch die Position des darunter liegenden ersten Folienbandes bestimmt werden. Ist dagegen ein Durchscheinen durch das zweite Folien­ band nicht möglich, kann durch den Einsatz einer zweiten Kamera auch das unten liegende erste Folienband genau bestimmt werden. Eine anschließende Bildauswertung erlaubt dann eine genaue Bestimmung der Position der beiden Bänder.
Das zweite Folienband wird üblicherweise mit Informationen über die zu verpackende Ware sowie mit werblichen Motiven bedruckt sein. Es kann jedoch auch möglich sein, dass dieses zweite Folienband nicht bedruckt ist und entweder aus einem trans­ parenten oder einem nicht durchsichtigen, insbesondere gefärb­ ten Kunststoff besteht. In diesen Fällen kann die Steuermarke durch zusätzliche Hilfsmittel wie beispielsweise Striche oder sonstige gezielt angeordnete optische Störstellen realisiert werden. So kann beispielsweise der Rapport durch eine lokale Änderung der Reflektionseigenschaften gekennzeichnet sein. Eine solche Änderung lässt sich zum Beispiel durch Mattieren einer ansonsten glänzenden Oberfläche erreichen. Auch ist zum Bei­ spiel möglich, eine auf ultraviolette Strahlung aktivierbare Reflektorenschicht als Steuermarke vorzusehen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Verpackungs­ vorrichtung wird die Schweißvorrichtung, die nach Ausrichtung der ersten Folienbahn relativ zur zweiten Folienbahn die Mulde durch Verbinden der beiden Folienbahnen versiegelt (= Siegel­ station), durch das zweite optische Erkennungsmittel ge­ triggert. Dies bedeutet, dass der Schweißvorgang erst ausgelöst wird, wenn das zweite optische Erkennungsmittel der Steuerung signalisiert, dass die Ausrichtung der beiden Folienbahnen relativ zueinander dem Sollzustand entspricht. Auf diese Weise wird automatisch vermieden, dass Ungenauigkeiten bei der Ver­ packung auftreten.
Um eine Einstellbarkeit der Verpackungsvorrichtung auf eine Mehrzahl möglicher Maße zu erzielen, ist bevorzugt die Position des ersten und des zweiten Erkennungsmittels in Vorschubrich­ tung verstellbar. Durch die erfindungsgemäße Weiterentwicklung wird erreicht, daß in einfacher Weise die Vorrichtung auf andere Rapport- bzw. Verpackungsmuldenlängen umgerüstet werden kann. Günstigerweise ist diese Einstellbarkeit elektronisch überwacht und mechanisch bzw. elektromechanisch angesteuert. Auch die Position in zur Vorschubbewegung rechtwinkliger Rich­ tung kann verstellbar sein, so dass verschiedene Breiten der Folienbahnen verarbeitet werden können.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß das zweite Erkennungs­ mittel entweder vor oder nach der Siegelstation angeordnet ist. Der Vorteil einer Anordnung nach der Siegelstation ist, daß hier Ober- und Unterbahn bereits miteinander verschweißt sind uns so sicher der Ist-Zustand, nämlich der Zustand der fertigen Verpackung, abprüfbar ist. Nachteilig hierbei ist aber, daß die Verpackung bereits geschlossen ist und gegebenenfalls als Aus­ schuß zu behandeln ist. Umgekehrt erlaubt der Einsatz des zweiten Erkennungsmittels vor der Siegelstation immer noch eine gewisse Korrekturmöglichkeit, so daß die Folien in der Siegel­ station korrekt miteinander verbunden werden.
Es wurde bereits einleitend auf die Vorteile hingewiesen, die zeite Folienbahn, also die Oberbahn, unter Zugbeanspruchung mit der ersten Folienbahn zu verbinden. Dadurch wird vermieden, daß sich Falten oder Wellen ergeben.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorge­ sehen, daß das Maß der Positionskorrektur des ersten Erken­ nungsmittels der Maßabweichung, die durch das zweite Erken­ nungsmittel ermittelt wird, im Wesentlichen entspricht. Es kann hierbei ein Intervall von ca. 70% bis 130% der bekannten Maß­ abweichung vorgegeben werden, wobei dies insbesondere von der Elastizität der Folie und auch von der Art und Weise des Steuerregelkreises abhängt. Alternativ ist vorgesehen, daß das Maß der Positionskorrektur des ersten Erkennungsmittels durch die Maßabweichung als Maximalwert begrenzt ist. Es ist dabei auch möglich, daß in deutlich kleineren Korrekturschritten im Bezug auf die Maßabweichung korrigiert wird, um sich schritt­ weise an die richtige Ausrichtung heranzutasten.
Günstig ist es dabei, daß das Positionierungsverfahren perio­ disch durchgeführt wird, wobei die Periode länger ist als die Bearbeitungszeit die vergeht, während ein Rapport von dem ersten bis zu dem zweiten Erfassungsmittel gefördert ist. Wird in einem Regelkreis der Regelzyklus kürzer gewählt, als sich eine zuerst durchgeführte Änderung im System ausgebreitet hat, so ergeben sich Schwankungen beziehungsweise Schwebungen im System und das gewünschte Ergebnis wird nicht erreicht. Der Regelkreis muß daher eine gewisse "Trägheit" aufweisen, die im vorliegenden Fall durch einen Abstand der beiden Erkennungs­ mittel einerseits und durch die mittlere Fördergeschwindigkeit bestimmt ist. Durch die erfindungsgemäße Weiterentwicklung wird vorgesehen, daß nicht zu frühzeitig eine Änderung wieder von der Steuerung angeordnet wird, bevor die erste Korrektur über­ prüft ist. Unter Umständen kann sich diese Länge auch noch bis zum Abstand des zweiten Erkennungsmittels von der Bremse er­ strecken, da sich in diesem Bereich neue Eigenschaften ergeben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung, die eine erfindungsgemäße Verpackungsmaschine zeigt.
In der einzigen Figur ist eine erfindungsgemäße Verpackungs­ vorrichtung, insbesondere zur Durchführung des erfindungsge­ mäßen Verpackungsverfahrens stilisiert dargestellt. Für das Verpacken von Waren wird eine erste Folienbahn (Unterbahn) 1 in Vorschubrichtung bewegt, wobei in diese erste Folienbahn 1 Mulden 8 eingebracht sind, in die die Waren abgelegt werden. Zum Versiegeln dieser Mulden 8 wird von einem Bahnvorrat 3 eine zweite Folienbahn (Oberbahn) 2 abgezogen, die durch Umlenk­ rollen (hier nicht dargestellt) auf die erste Folienbahn 1 aufgelegt wird und anschließend durch eine hier ebenfalls nicht dargestellte Versiegelung in einer Siegelstation mit der ersten Folienbahn 1 verschweißt wird.
Auf der zweiten Folienbahn 2 werden üblicherweise Aufdrucke angeordnet sein, die in einzelne Rapporte 7 unterteilt sind, so dass ein derartiger Rapport über jeder der Mulden 8 zum Liegen kommt. Diese Rapporte beinhalten meist einen Aufdruck, mit dem die Waren beworben/beschrieben und weitere notwendige Angaben zum Inhalt des Verpackungsbehälters gemacht werden. Aus (ins­ besondere optischen) Qualitätsgründen ist es erwünscht, dass der Rapport 7 genau über den Mulden 8 angeordnet ist, damit beim nachfolgenden Ausschneidevorgang nicht ein Teil des Rapportes 7 abgeschnitten wird. Im schlimmsten Fall würden hierdurch gar gesetzlich vorgeschriebene Angaben ausgeschnitten werden, so dass die Ware nicht mehr verkehrsfähig wäre.
Die dargestellte Verpackungsmaschine ist eine einfache Ausge­ staltung, wobei üblicherweise mehrere Rapporte 7 und Mulden 8 in einer Reihe nebeneinander angeordnet sein werden, so dass in einem Arbeitstakt beispielsweise vier Verpackungen gleichzeitig hergestellt werden können.
Die zweite Folienbahn 2 wird durch eine Zugvorrichtung von dem Bahnvorrat 3 abgerollt, wobei sie durch eine Bremse 6 auf Span­ nung gehalten ist. Diese Spannung bewirkt, dass die über der Mulde 8 angeordnete Folie unter Spannung steht und so eine glatte faltenfreie Oberfläche bei der späteren Verpackung ent­ steht. Um die Position des Rapportes 7 relativ zur Lage der Mulde 8 bestimmen zu können, ist ein erstes (optisches) Er­ kennungsmittel 4 vorgesehen, das bei Abwickeln der zweiten Folienbahn 2 von dem Bahnvorrat 3 Steuermarken auf der zweiten Folienbahn erkennt und einer Steuerung der Verpackungsmaschine die Position dieser Steuermarken meldet.
Durch die Eigenelastizität der Folie kann es jedoch passieren, dass trotz dieser Positionskontrolle die Rapporte 7 nicht exakt über den Mulden 8 zum Liegen kommen. Hierzu weist die erfin­ dungsgemäße Verpackungsvorrichtung ein zweites (optisches) Er­ kennungsmittel 5 auf, das vor oder nach dem Verschweißen der ersten Folienbahn 1 mit der zweiten Folienbahn 2 die Position des Rapportes noch einmal anhand von Steuermarken kontrolliert.
In der Zeichnung ist dargestellt, daß das erste Erkennungs­ mittel 4 auf einer Führung 10 beweglich gehalten ist. Die Be­ weglichkeit ist durch den Doppelpfeil 11 angedeutet, wobei diese Beweglichkeit parallel zur Förderrichtung der Oberbahn 2 ist. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel bewegt sich das Erkennungsmittel 4 vertikal, die gleiche Anordnung ist aber auch in horizontaler Ausrichtung oder winkelig möglich.
Wird nun von dem zweiten Erkennungsmittel 5 ein Versatz der Oberbahn 2 bezüglich der Unterbahn 1 festgestellt (dies erfolgt normalerweise in der Steuerung 9, die über die Leitung 11 mit dem zweiten Erkennungsmittel 5 verbunden ist), so wird von der Steuerung 9 aus über die Leitung 12 der Antrieb des ersten Erkennungsmittels 4 derart aktiviert, daß das Erkennungsmittel 4 längs des Doppelpfeiles 11 in die entsprechend von der Steue­ rung vorgegebene Richtung versetzt wird. Dadurch ergibt es sich, daß von dem ersten Erkennungsmittel 4 die Steuermarke auf der Oberbahn 2 früher oder später detektiert wird, was über die Leitung 13 der Steuerung 9 mitgeteilt wird. Je nach dieser Information wird die Steuerung 9 über die Leitung 14 regelnd auf die Bremse 6 einwirken und diese schließen oder öffnen. Hierdurch kann exakt der Rapport 7 positioniert werden. Da bereits eine grobe Voreinstellung durch das erste Erkennungs­ mittel 4 erfolgt ist, wird sich der erforderliche Längenaus­ gleich in Grenzen halten, so dass das auf dem Rapport 7 aufge­ druckte Bild optisch nur unwesentlich durch die Dehnung der Folie verändert wird. Durch das erfindungsgemäß vorgeschlagene Verfahren ist aber prinzipiell auch eine Selbstjustage möglich.
Steuermarken können eingebrachte Hilfslinien, optische Stör­ stellen, die gezielt in die Folie eingebracht werden, oder auch der Rapport selbst bzw. Kanten der Folien sein. Im dargestell­ ten Fall enthalten die optischen Erkennungsmittel 4, 5 eine Lichtquelle und eine Fotozelle, die das von der Folie reflek­ tierte Licht der Lichtquelle aufnimmt und so das Passieren der Steuermarken erkennt. Alternativ könnte auch eine Durchlicht­ messung erfolgen, wobei hier dann auch die Position der ersten Folienbahn 1 gut kontrolliert werden kann.
Die Bremse 6 ist im gezeigten Fall eine einfache Reibbremse, selbstverständlich kann auch durch Abbremsen des Abrollvorgangs des Bahnvorrats 3 eine Bremswirkung erzielt werden. Dies hätte den weiteren Vorteil, dass durch Reibvorgänge infolge der Bremsbetätigung der Rapport nicht zerkratzt oder auf sonstige Weise beschädigt werden kann.
Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Haupt­ anspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.

Claims (17)

1. Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen insbesondere einer Verpackungsvorrichtung, bei dem in eine in Vor­ schubrichtung bewegte erste Folienbahn (1) insbesondere Waren in Mulden dieser ersten Folienbahn (1) eingelegt werden, dann eine von einem Bahnvorrat (3) gegen den Widerstand einer Bremse abgezogene zweite Folienbahn (2) auf die erste Bahn (1) aufgelegt und mit dieser verbunden wird, wobei der Vorschub der zweiten Folienbahn (2) hinter dem Bahnvorrat (3) durch ein erstes Erkennungs­ mittel (4) erfasst und durch Variation der Bremskraft der Bremse (6) in Abhängigkeit des Signals des ersten Erken­ nungsmittels (4) eingestellt wird, so dass jeweils ein Rapport (7) als definierter Bereich der zweiten Folien­ bahn (2) auf der ersten Folienbahn (1), insbesondere auf den Mulden (8) zu liegen kommt, dadurch gekennzeichnet, dass über ein zweites Erkennungsmittel (5) die genaue Position des Rapportes (7) relativ zu der ersten Folien­ bahn detektiert wird und bei Maßabweichungen die Position des ersten Erkennungsmittels relativ zur Förderrichtung der zweiten Folienbahn verändert wird.
2. verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Ver­ packungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, dass die zweite Folienbahn (2) mit Steuermarken versehen wird, die von dem ersten Erkennungsmittel (4) und dem zweiten Erkennungsmittel (5) erkannt werden.
3. Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Ver­ packungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die erste Folienbahn (1) und die zwei­ te Folienbahn (2) pro Rapport (7) jeweils mit wenigstens einer Steuermarke versehen wird und dass zur Bestimmung der relativen Lage der zweite Folienbahn (2) zur ersten Folienbahn (1) die Lageabweichungen der Steuermarken über das zweite Erkennungsmittel (5) ermittelt werden.
4. Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Ver­ packungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der ersten Folienbahn (1) über das zweite Erken­ nungsmittel (5) anhand einer definierten Kante der Mulde (8) als Steuerkante, insbesondere eine optisch detektier­ bare Steuerkante ermittelt wird.
5. Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Ver­ packungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass für das Verbinden von erster und zweiter Folienbahn eine Siegel­ station vorgesehen ist und das zweite Erkennungsmittel vor oder nach der Siegelstation angeordnet ist.
6. Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Ver­ packungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Folienbahn unter Zugbeanspruchung mit der ersten Folienbahn verbunden wird.
7. Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Ver­ packungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Maß der Positionskorrektur des ersten Erkennungsmittels der Maßabweichung, die durch das zweite Erkennungsmittel ermittelt wird, im Wesentlichen entspricht.
8. Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Ver­ packungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Maß der Positionskorrektur des ersten Erkennungsmittels durch die Maßabweichung als Maximalwert begrenzt ist.
9. Verfahren zum Positionieren von Folienbahnen einer Ver­ packungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierungsverfahren periodisch durchgeführt wird, wobei die Periode länger ist als die Bearbeitungszeit, die vergeht während ein Rapport von dem ersten bis zu dem zweiten Erfassungsmittel gefördert ist.
10. Verpackungsvorrichtung, insbesondere zum Durchführen eines Verfahrens zum Positionieren von Folienbahnen nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Folienbahn (1) von einem Vorschub bewegt ist, und einer Abzugsvorrichtung zum Abziehen einer zweiten Folienbahn (2) aus dem Bahnvorrat (3) und einem im Be­ reich des Bahnvorrates (3) angeordneten ersten Erken­ nungsmittel (4) zum Aufnehmen der Bewegung der in einzel­ ne Rapporte unterteilten zweiten Folienbahn (7), dadurch gekennzeichnet, dass in einem Bereich hinter dem Auflegen der zweiten Folienbahn (2) auf die erste Folien­ bahn (1) ein zweites Erkennungsmittel (5) vorgesehen ist, das die genaue Position der Rapporte (7) relativ zu den Mulden (8) in der ersten Folienbahn (1) bestimmt, und eine Steuerung vorgesehen ist, die die Position des ersten Erkennungsmittels (5) relativ zur Förderrichtung der ersten Folienbahn verändert.
11. Verpackungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Erkennungsmittel (4, 5) eine Photozelle ist, die auf von der Folienbahn (1, 2) reflektiertes oder transmittiertes Licht reagiert.
12. Verpackungsvorrichtung nach einem oder beiden der vor­ hergehenden Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Erkennungsmittel mindestens zwei Senso­ ren, zum Beispiel Photozellen aufweist.
13. Verpackungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeich­ net, dass das Erkennungsmittel (4) ein optisches Erken­ nungsmittel, eine Kamera, insbesondere eine Zeilenkamera ist.
14. Verpackungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche 10 bis 13 mit einer Schweißvorrich­ tung zum Verbinden der ersten Folienbahn (1) mit der zweiten Folienbahn (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißvorrichtung beziehungsweise die Siegelstation durch ein Signal des zweiten optischen Erkennungsmittels (5) triggerbar ist.
15. Verpackungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Erkennungsmittels (4, 5) in Vor­ schubrichtung insbesondere entsprechend der Rapportlänge beziehungsweise des Abstandes zweier aufeinanderfolgender Mulden verstellbar beziehungsweise einstellbar ist.
16. Verpackungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Erkennungsmittel (4) schlittenartig auf einer Führungsbahn (10) gelagert ist, und die Steuerung auf einen Antrieb wirkt, welcher das erste Erkennungs­ mittel längs der Führungsbahn versetzt.
17. Verpackungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Erkennungsmittels (4, 5) in einer zur Vorschubrichtung rechtwinkligen Richtung verstellbar ist.
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