DE10101889A1 - Vorrichtung zum Gewinnen von Feinstpartikeln aus fluiden Stoffgemischen - Google Patents
Vorrichtung zum Gewinnen von Feinstpartikeln aus fluiden StoffgemischenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gewinnen von Feinstpartikeln aus fluiden Stoffgemischen mit Partikeln unterschiedlicher Größe für die Minimalmengen-Kühlschmierung, wobei DOLLAR A a) sie wenigstens eine Kammer (1) aufweist, an der wenigstens eine Zuführ- (2) und wenigstens eine Abführleitung (3) für die Stoffgemische angeordnet sind, DOLLAR A b) die Kammer im wesentlichen zylinderförmig ausgestaltet ist, DOLLAR A c) die Zuführleitung (2) so angeordnet ist, daß die größeren Partikel des tangential zur Zylinderwand (4) in die Kammer (1) eintretenden Stoffgemisches sich an den Zylinderwänden sammeln und DOLLAR A d) die Abführleitung (3) in der Deckfläche (5) der zylinderförmigen Kammer (1) derart angeordnet ist, daß im wesentlichen nur die Feinstpartikel des Stoffgemisches aus der Kammer abgeleitet werden.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gewinnen von Feinstpartikeln
aus fluiden Stoffgemischen für die Minimalmengen-Kühlschmierung.
In vielen Bereichen der heutigen Fertigungstechnik und Fertigungsprozesse ist man
bestrebt, dem Einsatz an flüssigen und gasförmigen Medien sowie Feststoffen
möglichst weitgehend zu minimieren, um Kosten zu sparen und bessere Ergebnisse
durch die Feindosierung zu erreichen.
Ein Beispiel ist der Bereich der Zerspanungstechnik. Durch die immer schwieriger
werdenden Bearbeitungsvorgänge ist hierfür der Einsatz von Schmier- und
Kühlmitteln erforderlich. Diese Kühl-Schmiermittel werden durch die inneren
Durchgänge der Bearbeitungsmaschine sowie des Werkzeuges an die Schneide
geführt. Hierbei werden in den meisten Fällen flüssige Kühl-Schmiermittel
strahlförmig auf das zu kühlende Werkzeug aufgebracht.
Bei der Minimierung der aufzubringenden Mengen an Kühl-Schmiermittel stößt man
in vielen Fällen auf die Schwierigkeit, diese Stoffe an den entsprechenden Einsatzort
zu verbringen. Diese Probleme treten vor allem bei der sogenannten inneren
Minimalmengen-Kühlschmierung (IMMKS) auf. Hierunter versteht man die
Schmierung von Bearbeitungsprozessen durch innengekühlte, rotierende
Werkzeuge.
Da die Durchführungen für Kühl-Schmiermittel in den Bereichen der Innenkühlung
aufgrund der oftmals schweren Zugänglichkeit zum Werkzeug sehr verschlungen
sind und deshalb keinen geraden Durchgang besitzen, ist das Einsetzen der
Minimalmengen-Kühlschmiersysteme mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.
Der einfachste Weg zur Durchführung der inneren Minimalmengen-Kühlschmierung
ist, vor der einkanaligen Drehdurchführung einer Spindel ein fertiges Luft-Öl-
Gemisch zu erzeugen und durch Drehdurchführung, Spindel, Werkzeugaufnahme
und Werkzeug zu sprühen. An der Öffnung des Werkzeuges trifft das Gemisch auf
die Schnittstelle und führt den Schmierprozess durch.
Aber selbst bei der Bildung solcher Gemische bleibt das Kühl-Kühl-Schmiermittel
unter Umständen in verschiedenen Bereichen der Durchführung haften. An diesen
Haftstellen sammelt sich in Folge dessen mit der Zeit Kühl-Schmiermittel an. Mit
fortschreitender Prozessdauer kann es dazu kommen, daß dieses angesammelte
Kühl-Schmiermittel sich ablöst und sodann in unkontrollierter Menge als Kühl-
Schmiermittel auf das Werkzeug trifft.
Weiterhin ist zu bedenken, daß bei der beschriebenen Art der inneren
Minimalmengen-Kühlschmierung das Kühl-Schmiermittel in kleinste Partikel zerteilt
werden muß. Größere Partikel würden von der Zentrifugalkraft auf ihrem Wege durch
die rotierende Spindel (in der Regel 10.000-20.000 min-1, z. T. bis 60.000 min-1)
erfasst und ausgeschleudert. Dadurch wird die Kühl-Schmiermittelversorgung am
Werkzeug unterbrochen. Auch hier ergibt sich der Nachteil, daß beim Ausscheiden
der Spindel die ausgeschleuderten Ölmengen mit einem Schlag austreten.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 29720906 ist eine Vorrichtung zur Förderung
von Minimalmengen von flüssigen und gasförmigen Medien bekannt. Hierbei wird
eine Kammer verwendet, die einen ei- bzw. birnenförmigen Innenraum aufweist. Im
Eingangsbereich der Kammer befindet sich eine Anordnung zur Aufnahme einer oder
mehrere Zerstäuberdüsen. Durch die Düsen wird das Medium zerstäubt und bereits
vor Eintritt in den Innenraum durch die spezielle Anordnung der Düsen in eine leichte
Drehung versetzt. Die Ausgangsöffnung ist nach außen hin verjüngt und kann über
ein Verbindungsstück an beliebige Durchgänge verbunden werden. Die für die
Förderung erforderliche Druckluft, bzw. das Gas wird an einem tangential
angeordneten Stutzen in das Gehäuse eingebracht.
Die einstrebende Druckluft bzw. das Druckgas erzeugt zum einen an der äußeren
Umrandung des Innenraums eine äußere Luft- bzw. Gaswirbelschicht, die sich zur
Ausgangsöffnung hin durch die Verjüngungsform in einen Forderwirbel und einen
zunächst nach hinten gebenden Wirbel aufteilt. Der zunächst nach hinten gehende
Wirbel wird an der Innenwandung es Kammergehäuses nochmals umgelenkt und
erzeugt so zum Ausgang des Kammergehäuses hin eine Trichterform. Das axial
eingeführte bzw. zerstäubte Medium wird durch die Trichterform des inneren Wirbels
zur Mitte hin eingedreht und stabilisiert. Es verläßt, durch die Luft- bzw.
Gaswirbelschicht gepolstert, den Innenraum des Kammergehäuses und wird zum
Einsatzort des Mediums geführt.
Bei Einsatz der beschriebenen Vorrichtung ergeben sich hinsichtlich der
Minimalmengen-Kühlschmierung erhebliche Probleme. Denn es werden sowohl
große Partikel als auch feine Partikel des Gemischs zum Ausgang der
birnenförmigen Kammer geführt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgemäß, eine Vorrichtung zum
Gewinnen von aus Feinstpartikeln bestehenden Stoffgemischen für die
Minimalmengen-Kühlschmierung zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß
- a) die Vorrichtung wenigstens eine Kammer aufweist, an der wenigstens eine Zuführ- und wenigstens eine Abführleitung für die Stoffgemische angeordnet sind,
- b) die Kammer im wesentlichen zylinderförmig ausgestaltet ist,
- c) die Zuführleitung so angeordnet ist, daß die größeren Partikeln des tangential zur Zylinderwand in die Kammer eintretenden Stoffgemisches sich an der Zylinderwand sammeln und
- d) die Abführleitung in der Deckfläche der zylinderförmigen Kammer derart angeordnet ist, daß im wesentlichen nur die Feinstpartikel aus der Kammer abgeleitet werden.
Erfindungsgemäß kann die Kammer beliebige zylinderische Formen haben. D. h. es
kommen alle denkbaren geometrischen Grundflächen in Betracht. Beispielsweise
können unregelmäßige Grundflächen elliptische und kreisförmige Grundflächen zum
Einsatz kommen. Erfindungsgemäß bevorzugt ist, daß die Grundflächen der
zylinderförmigen Kammer nahezu kreisförmig, besonders bevorzugt kreisförmig sind.
Die zylinderförmige Kammer kann beliebig, d. h. aufrecht stehend, in horizontaler
Lage liegend oder beliebiger Schrägposition, angeordnet sein.
Bei der erfindungsgemäß eingesetzten Kammer handelt es sich vorzugsweise um
einen aufrechtstehenden Zylinder. Hierbei kommen sowohl gerade als auch schiefe
Zylinder in Betracht.
Erfindungsgemäß ist es vorteilhaft, wenn in der Zylinderwand in der Nähe des
Bodenbereichs der Kammer die Zuführleitung angeordnet ist. Über diese
Zuführleitung sprüht eine Düse tangential ein Stoffgemisch in den Zylinder und
vernebelt den flüssigen Bestandteil des Stoffgemisches mit Druckluft. Wesentlich ist,
daß Partikelgrößen ≦ 2 µm in ausreichender Menge vorhanden sind, Gewöhnlich
entstehen Gemische mit Partikelgrößen zwischen 0,1 bis 400 µm. In einer
vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird demgemäß die Zufuhrleitung in
Form von Zerstäuberdüsen ausgeführt, mit denen sich die genannten Partikelgrößen
zwischen 0,1 und 400 µm erzeugen lassen.
Erfindungsgemäß ist es sowohl möglich, über verschiedene Leitungen verschiedene
Stoffe in die Kammer einzubringen, als auch zuvor hergestellte Stoffgemische über
eine Leitung in die Kammer einzubringen. Als Stoffe bzw. Stoffgemische kommen
Schmierstoffe in Betracht, die sich mit Luft vernebeln lassen.
Die Stoffe oder die Stoffgemische können über eine Zuführleitung eingebracht
werden, die horizontal angeordnet ist. Neben dieser erfindungsgemäß bevorzugten
Ausführungsform sind jedoch auch andere Lagen der Zuführleitung denkbar. Die
Ausgangsdüse der Zuführleitung kann in Höhe der Zylinderwand liegen oder auch an
beliebiger Stelle innerhalb der Kammer. Wesentlich ist in jedem Falle, daß eine
Anordnung gewählt wird, durch die innerhalb des Zylinders eine Rotationsbewegung
erzielbar ist.
Infolge der Rotation des Gemisches im Zylinder werden die großen Partikel auf eine
Außenbahn geschleudert. D. h. diese sammeln sich an der Kammerwand, während
die Feinstpartikel sich in der Mitte zentrieren. Im wesentlichen sollen mithin die
Partikelgrößen ≦ 2 µm sich im Kammerraum sammeln, während an der
Kammerwand oder in der Nähe der Kammer sich die Partikelgrößen ≧ 2 µm
anreichern.
Um diesen Effekt zu erreichen ist es unbedingt notwendig, daß die Lage der
Zuführleitung so ausgewählt wird, daß entlang der Zylinderwand eine
Rotationsbewegung erzeugt wird. Weiterhin wesentlich ist, daß die Stoffe bzw.
Stoffgemische mit einer ausreichenden Geschwindigkeit eingebracht werden.
Erreicht wird dies dadurch, daß mit einem Druck von 2-10 bar, vorzugsweise 2-5 bar
die Stoffe bzw. die Stoffgemische in die Kammer eingebracht werden.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nach dem beschriebenen somit
erreicht, daß im wesentlichen die Feinstpartikel sich mittig in der Kammer anordnen.
Dieser Effekt wird insbesondere bei zylinderkreisförmig ausgebildeten Kammern
erzielt. Bei elliptischen Formen oder anderen Ausgestaltungen der zylinderförmigen
Kammer lassen sich prinzipiell diese Effekt ebenfalls erreichen.
Die sich an der Kammerwand ansammelnden Partikel bilden ein Fluid, das an der
Wand nach unten abfließt. Unterhalb der Kammer befindet sich ein Sammelbecken.
Durch die Bodenfläche hindurch ist erfindungsgemäß demgemäß vorzugsweise eine
Abführleitung gezogen, durch die das an der Zylinderwand abfließende Fluid in die
Sammelwanne abgeführt werden kann. Von dieser Wanne aus kann das
gesammelte Fluid wieder in den Prozeß eingeführt werden. D. h. es kann wieder über
die Zuführleitung und Druckdüse in das Kammerinnere verbracht werden.
Die Feinstpartikel werden in Folge der Rotationsbewegung in Richtung der
Abführleitung transportiert. Diese ist erfindungsgemäß regelmäßig in der Deckfläche
des Zylinders angeordnet. Und zwar geschieht dies derart, daß im Falle der
zylinderkreisförmig ausgebildeten Kammer die Abführleitung mittig in der Deckfläche
angeordnet ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß die sich mittig sammelnden feinen
Partikel abgeführt werden.
Die Abführleitung ist derart ausgestaltet, daß nur bestimmte Partikelgrößen
hindurchgelangen.
Durch diese erfindungsgemäße Anordnung wird somit erreicht, daß bei Einhaltung
der Druckverhältnisse Partikel im Bereich von ≦ 2 µm über die Abführleitung
abgeführt wird. Die Abführleitung ist ferner verstellbar, so daß das Leitungsende in
verschiedenem Abstand zur Kammerdecke abgeordnet sein kann.
In einer erfindungsgemäßen Variante können in der Kammer Schikanen angeordnet
sein. Durch diese wird die Kammer regelmäßig in einen unteren und oberen Teil
getrennt. Die Schikanen sind so ausgestaltet, daß sämtliche mittig vorhandene
Partikel in Richtung Kammerwand gelenkt werden können. In einer Variante, die
erfindungsgemäß bevorzugt ist, wird in eine zylinderkreisförmige Kammer eine
Schikane eingesetzt, welche nur an der Zylinderwand einen schmalen Spalt offen
läßt. Vorzugsweise hat diese Schikane Kegelform. Das kegelförmige Gebilde wird
derart eingesetzt, daß die Kegelspitze nach unten zeigt. Hierdurch wird erreicht, daß
die sich mittig ansammelnden Partikel zur Außenwand hingelenkt werden. So werden
auch etwaig mittig vorhandene größere Partikel zur Außenwand gelenkt. Dort bilden
diese eine Fluid, das an der Kammerwand abläuft, während die Feinstpartikel durch
einen Spalt zwischen Schikane und Kammerwand in Richtung Abführleitung
transportiert werden.
Hierdurch wird somit gewährleistet, daß größere Partikel nicht mehr in Richtung
Abführleitung gelangen können. Die Spaltbreite liegt erfindungsgemäß bei 1-10%,
vorzugsweise bei 1-5% der Kammerbreite in Höhe der Schikanen d. h. bei
kreisförmigen Kammern beziehen sich die Prozentangaben auf den Durchmesser
des Kreiszylinders.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist gewährleistet, daß nur Stoffgemische mit
Feinstpartikeln vorzugsweise im Bereich von ≦ 2 µm der Kühlschmierung zugeführt
werden. D. h. es ist eine echte Minimal-Kühlschmierung gewährleistet. Vorteilhaft ist
hierbei, daß der Einsatz der Düsen für die Vernebelung der Stoffgemische nicht mehr
mit den bisher bekannten Problemen verbunden ist. Es reicht völlig aus, wenn
Partikelgrößen im Bereich von 0,1-400 µm in die erfindungsgemäße Kammer
eingebracht werden.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Figur näher beschrieben.
In der Figur ist die erfindungsgemäße Kammer 1 dargestellt. In der beschriebenen
beispielhaften Ausführungsform handelt es sich um ein kreiszylinderförmiges Gebilde
mit Zylinderwand 4, Deckfläche 5 und Bodenfläche 10. Dargestellt ist die
erfindungsgemäß bevorzugte Variante eines geraden, aufrechtstehenden Zylinders.
Über die Zufuhrleitung 2 wird dicht oberhalb der Bodenfläche 10 im Bodenbereich 6
über eine Zerstäuberdüse 12 ein Schmierstoff zugeführt. Hierbei wird mit einem
Druck der Schmierstoff vernebelt und tangential zur Zylinderwand 4 in die Kammer 1
eingebracht. Dadurch entsteht eine Rotation mit dem Ergebnis, daß sich die großen
Partikel an der Zylinderwand ansammeln, während mittig die Feinstpartikel im
wesentlichen angeordnet sind. In der Beispielsvariante handelt es sich im
wesentlichen um Partikel, die kleiner ≦ 2 µm sind. An der Außenwand sammeln sich
demgemäß alle Partikel, die größer als 2 µm sind. Diese Flüssigkeitspartikel fließen
an der Zylinderwand 4 ab und gelangen über die Öffnung 11 in einen
Sammelbehälter (nicht dargestellt). Von diesem Sammelbehälter wird
erfindungsgemäß der Schmierstoff wieder in den Prozeß zurückgeführt. Die
Feinstpartikel werden an der Unterseite, d. h. dem Kegelmantel der kegelförmig
ausgestalteten Schikane 7 in Richtung Zylinderwand geführt. Durch den schmalen
Spalt 9 werden die Feinstpartikel sodann weiter nach oben befördert. Über den
oberen Kammerabschnitt 8 gelangen die Feinstpartikel zu der Abführleitung 3. Von
dort wird das Gemisch der Minimalmengen-Kühlschmierung zugeführt.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Gewinnen von Feinstpartikeln aus fluiden Stoffgemischen mit
Partikeln unterschiedlicher Größe für die Minimalmengen-Kühlschmierung
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) sie wenigsten eine Kammer (1) aufweist, an der wenigstens eine Zuführ- (2) und wenigsten eine Abführleitung (3) für die Stoffgemische angeordnet sind,
- b) die Kammer im wesentlichen zylinderförmig ausgestaltet ist,
- c) die Zuführleitung (2) so angeordnet ist, daß die größeren Partikel des tangerntial zur Zylinderwand (4) in die Kammer (1) eintretenden Stoffgemisches sich an den Zylinderwänden sammeln und
- d) die Abführleitung (3) in der Deckfläche (5) der zylinderförmigen Kammer (1) derart angeordnet ist, daß im wesentlichen nur die Feinstpartikel des Stoffgemisches aus der Kammer abgeleitet werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (1)
als Kreiszylinder ausgestaltet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß
die Kammer (1) als gerader Zylinder ausgestattet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, daß die
Abführleitung (3) im wesentlichen mittig in der Deckfläche (5) der Kammer (1)
angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß
die Zuführleitung (2) in der Zylinderwand (4) in der Nähe des Bodenbereichs
(6) der Kammer (1) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß
oberhalb des Bodenbereichs (6) die Kammer (1) derartig mit Schikanen (7)
versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß
die Schikanen (7) derart kreisförmig ausgestaltet und derartig angeordnet
sind, daß an der Zylinderwand (4) der Kammer (1) nur eine schmale
Durchtrittsöffnung (9) für das Stoffgemisch vorhanden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchtrittsöffnung (9) eine Spaltbreite von 1-10%, vorzugsweise von 1-5%
bezogen auf die Kammerbreite in Höhe der Schikane aufweist.
9. Verfahren zum Gewinnen von Feinstpartikeln aus fluiden Stoffgemischen für
die Minimalmengen-Kühlschmierung dadurch gekennzeichnet, daß ein
Stoffgemisch über eine Zuführleitung (2) in eine zylinderförmig ausgestaltete
Kammer (1) tangential zur Zylinderwand (4) derart eingebracht wird, daß die
größeren Partikel sich an der Zylinderwand (4) sammeln, die Feinstpartikel in
den oberen Bereich (8) der Kammer (1) transportiert werden, wo sie in der
Deckfläche (5) angeordnete Abführleitung (3) abgeführt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß Stoffgemische mit
Partikeln von ≦ 2 µm abgeführt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11 dadurch gekennzeichnet, daß
verschiedene Stoffe in die Kammer (1) eingebracht werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12 dadurch gekennzeichnet, daß
das vernebelte Stoffgemisch Partikelgrößen im Bereich von 0,1 bis 400 µm
aufweist.
13. Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für die
Gewinnung von Stoffgemischen für die Minimalmengen-Kühlschmierung.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2001101889 DE10101889A1 (de) | 2001-01-16 | 2001-01-16 | Vorrichtung zum Gewinnen von Feinstpartikeln aus fluiden Stoffgemischen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2001101889 DE10101889A1 (de) | 2001-01-16 | 2001-01-16 | Vorrichtung zum Gewinnen von Feinstpartikeln aus fluiden Stoffgemischen |
Publications (1)
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| DE10101889A1 true DE10101889A1 (de) | 2002-07-18 |
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ID=7670813
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10101889A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017209068A1 (de) | 2017-05-30 | 2018-12-06 | Bielomatik Leuze Gmbh + Co. Kg | Aerosolvorrichtung und Verfahren zum Bereitstellen eines Aerosols |
-
2001
- 2001-01-16 DE DE2001101889 patent/DE10101889A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017209068A1 (de) | 2017-05-30 | 2018-12-06 | Bielomatik Leuze Gmbh + Co. Kg | Aerosolvorrichtung und Verfahren zum Bereitstellen eines Aerosols |
| WO2018219693A1 (de) | 2017-05-30 | 2018-12-06 | Bielomatik Leuze Gmbh + Co. Kg | Aerosolvorrichtung und verfahren zum bereitstellen eines aerosols |
| US11724270B2 (en) | 2017-05-30 | 2023-08-15 | Dropsa Bm Germany Gmbh | Aerosol device and method for providing an aerosol |
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