DE10106531A1 - Rohrsystem zur Verwendung in Heißwasserverteilersystemen - Google Patents
Rohrsystem zur Verwendung in HeißwasserverteilersystemenInfo
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Abstract
Ein modulares Rohrsystem, umfassend Hauptmodule und möglicherweise ebenso Nebenmodule, die je ein Endgerät mit einer relativ konstanten Wasserdurchflußmenge bei einer modulierten Versorgungswassertemperatur versorgen.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf hydronische (Heißwasser-)Heizsysteme für Gebäude, und ins
besondere auf Rohrsysteme dafür.
Hydronische Heizungssysteme mischen Heißwasser von einer Quelle desselben, wie z. B. ein
Boiler, mit kühlerem Wasser, welches von Endgeräten zurückkommt, um die Temperatur des
Versorgungswassers zu regulieren, welches zu den Endgeräten fließt. Es werden viele derarti
ge Systeme vorgeschlagen und einige sind im kommerziellen Gebrauch. Da Schwierigkeiten
aus der Tatsache erwachsen, daß verschiedene Endgeräte und verschiedene Gebäudezonen
normalerweise verschiedene Versorgungswassertemperaturen erfordern, besteht jedoch wei
terhin ein Bedarf an hydronischen Heizsystemen, die solche Forderungen in verbesserter Wei
se erfüllen.
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes hydronisches Heizsystem
für Gebäude bereitzustellen.
Die vorliegende Erfindung stellt ein modulares Rohrsystem bereit, welches Hauptmodule und
möglicherweise auch Nebenmodule umfaßt, die je ein Endgerät mit einer relativ konstanten
Durchflußmenge von Wasser bei einer modulierten Versorgungswassertemperatur versorgen.
Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung beispielhaft unter Bezugnahme auf
die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines hydronischen Heizsystems entsprechend einer Ausfüh
rung der vorliegenden Erfindung ist,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht des hydronischen Kreislaufes, welcher mit den Haupt- und Ne
benmodulen einer Rohrsystembaugruppe verbunden ist,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht in Teilexplosionsdarstellung von einer Rohrsystembau
gruppe in dem hydronischen Heizsystem der Fig. 1 ist,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht, im wesentlichen von der rechten Seite, von einem
Hauptmodul ist,
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht, aber im wesentlichen von der linken Seite, von dem Hauptmodul
ist,
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht, im wesentlichen von der rechten Seite, von einem Nebenmodul
ist,
Fig. 7 eine ähnliche Ansicht, aber im wesentlichen von der linken Seite, von dem Nebenmo
dul ist,
Fig. 8 eine ähnliche Ansicht, im wesentlichen von der rechten Seite, von einem Motorendmo
dul und Pumpenmotor ist,
Fig. 9 eine ähnliche Ansicht, aber im wesentlichen von der linken Seite, von einer Endplatte
ist,
Fig. 10 eine Längsschnittansicht der oberen Rohrsystembaugruppe der Fig. 1 ist, welche die
Wasserversorgung zeigt,
Fig. 11 eine ähnliche Ansicht ist, jedoch den Wasserrücklauf zeigt,
Fig. 12 eine Seitenansicht von einem Hauptmodul ist,
Fig. 13 eine Rückansicht von dem Hauptmodul ist,
Fig. 14 eine Seitenansicht der gegenüberliegenden Seite von dem Hauptmodul ist,
Fig. 15 eine Vorderansicht von dem Hauptmodul ist,
Fig. 16 eine Schnittansicht des Hauptmoduls entlang der Linie 16-16 der Fig. 12 ist,
Fig. 16a ist eine teilweise weggebrochene perspektivische Ansicht von dem Hauptmodul ist,
die die in Fig. 16 gezeigten Merkmale zeigt,
Fig. 17 eine Schnittansicht von dem Hauptmodul entlang der Linie 17-17 der Fig. 12 ist,
Fig. 17a eine teilweise weggebrochene perspektivische Ansicht von dem Hauptmodul ist,
welche die in Fig. 17 gezeigten Merkmale darstellt,
Fig. 18 eine Schnittansicht von dem Hauptmodul entlang der Linie 18-18 der Fig. 12 ist,
Fig. 18a eine teilweise weggebrochene perspektivische Ansicht von dem Hauptmodul ist,
welche die in Fig. 18 gezeigten Merkmale zeigt,
Fig. 19 eine Schnittansicht von dem Hauptmodul entlang der Linie 19-19 der Fig. 13 ist, und
ebenso eine Schnittansicht des primären Einspritzventils zeigt,
Fig. 19a eine vergrößerte Ansicht von dem oberen Abschnitt der Fig. 19 ist, welche das Ein
spritzventil in einer geschlossenen Position zeigt,
Fig. 19b eine ähnliche Ansicht ist, jedoch das vollständig geöffnete Einspritzventil zeigt,
Fig. 19c eine perspektivische Schnittansicht ist, die die in Fig. 19 gezeigten Merkmale zeigt,
Fig. 20 eine Schnittansicht von dem Hauptmodul entlang der Linie 20-20 der Fig. 12 ist,
Fig. 20a eine teilweise weggebrochene perspektivische Ansicht von dem Hauptmodul ist, die
die in Fig. 20 gezeigten Merkmale zeigt,
Fig. 21 eine Seitenansicht von einem Nebenmodul ist,
Fig. 22 eine Rückansicht des Nebenmoduls ist,
Fig. 23 eine Seitenansicht der gegenüberliegenden Seite von dem Nebenmodul ist,
Fig. 24 eine Vorderansicht von dem Nebenmodul ist,
Fig. 25 eine Schnittansicht von dem Nebenmodul entlang der Linie 25-25 der Fig. 21 ist,
Fig. 25a eine weggebrochene perspektivische Ansicht von dem Nebenmodul ist, die die in
Fig. 25 gezeigten Merkmale zeigt,
Fig. 26 eine Schnittansicht von dem Nebenmodul entlang der Linie 26-26 der Fig. 21 ist,
Fig. 27 eine Schnittansicht von dem Nebenmodul entlang der Linie 27-27 der Fig. 21 ist,
Fig. 28 eine Längsschnittansicht von einer Rohrsystembaugruppe ähnlich der Fig. 12 ist, je
doch eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigt, und
Fig. 29 eine schematische Darstellung des hydronischen Kreislaufes ist, der mit Haupt- und
Nebenmodulen einer Rohrsystembaugruppe verbunden ist, entsprechend einer weiteren Aus
führungsform der Erfindung.
Mit Bezug auf die Zeichnungen zeigt Fig. 1 ein hydronisches Heizsystem, in dem Heißwasser
von einer Heißwasserquelle wie z. B. einem Boiler 10 von einer Pumpe 12 durch eine Priär
schleife 14 gepumpt wird, welche eine Reihe von temperaturkontrollierten Rohrsystembau
gruppen 16 umfaßt, wobei das Wasser von der letzten Rohrsystembaugruppe zum Boiler 10
zurückgeführt wird. Jede Rohrsystembaugruppe 16 weist mehrere Hauptmodule 18, ein Moto
rendmodul 20 mit einem Entlüftungskanal 22 und einem einzelnen Pumpenmotor 24 sowie
eine Endplatte 25 auf. Ein oder mehrere Nebenmodule 26 können ebenso enthalten sein.
Rohrleitungen 28 verbinden ein oder mehrere Endgerät(e) mit jedem Haupt- oder Nebenmo
dul 18, 26. Ein Endgerät kann z. B. ein Konvektor 30, eine Fußbodenheizung 32, ein Heizge
bläse 34 oder andere geeignete hydronische Heizeinheiten sein.
Fig. 2 zeigt den hydronischen Kreislauf in Verbindung mit den Haupt- und Nebenmodulen
18, 26 in einer Rohrsystembaugruppe 16. Wie zuvor erwähnt, tritt die Primärschleife 14 durch
jede Rohrsystembaugruppe 16. Jedes Hauptmodul 18 wird mit Heißwasser von der Primär
schleife 14 durch eine Einspritzversorgungspassage 40 versorgt, welche ein primäres Ein
spritzventil 42 hat, welches durch einen Elektromotor 44 betrieben wird, um den Heißwasser
fluß von der Primärschleife 14 zu drosseln. Das durch die Einspritzversorgungspassage 40
bereitgestellte Heißwasser wird mit Rücklaufwasser gemischt, welches durch den Durchgang
56 von den Haupt- und Nebenmodulen 18, 26 durch einen von einem Motor 48 angetriebenen
Rührflügel 46 zugeführt wird. Der gemischte Strom tritt durch einen Durchgang 50 zu einem
Engerät, wobei die Temperatur des gemischten Wassers in dem Durchgang 50 von einem
Versorgungstemperatursensor 52 gemessen wird. Das gemischte Wasser von dem Rührflügel
46 tritt auch von der Rohrleitung 50 stromaufwärts des Sensors 52 entlang der Rohrleitung 60
zu einem anderen Endgerät.
Kühleres Rücklaufwasser von dem Endgerät tritt in einem Rückdurchgang 54. Etwas von dem
Rücklaufwasser in dem Durchgang 54 wird durch den Durchgang 56 zum Rührflügel 46 zurückgeführt.
Der Rest des Rücklaufwassers in dem Durchgang 54 wird zusammen mit dem
größten Teil von irgendwelchen in dem System vorhandenen Luftblasen an die Primärschleife
14 durch einen Durchgang 58 zurückgeführt, um den Fluß von der Primärschleife 14 an das
Einspritzventil 42 auszugleichen. Kühleres Rücklaufwasser von dem Nebenmodul 26 wird
durch einen Rückdurchgang zum Hauptrückflußrohr 54 geleitet. Das Nebenmodul 26 arbeitet
daher bei der gleichen Temperatur wie das Hauptmodul 18.
Wenn das Einspritzventil 42 geschlossen ist, wird praktisch keine Hitze (d. h. Heißwasser) von
der Primärschleife 14 zu den Haupt- und Nebenmodulen 18, 26 übertragen. Wenn das Ein
spritzventil 42 vollständig geöffnet ist, werden umgekehrt mindestens 50 Prozent des Heiß
wassers, welches dem Haupt- und Nebenmodul 18, 26 zugeführt wurde, abhängig von der
Größe der Rückleitung 56, von der Primärschleife 14 kommen.
Fig. 3 zeigt eine Rohrsystembaugruppe 16, welche in dem oberen Abschnitt der Fig. 1 er
scheint. Die zahlreichen Komponenten werden durch Gewindestangen 64 zusammengehalten,
welche sich von dem Motorendmodul 20 durch Bohrungen (nicht gezeigt) in den Kompo
nenten erstrecken, wobei Muttern 68 auf die Enden der Stangen 64 gedreht werden, welche
von der Endplatte 25 hervorstehen. Die Endplatte 25 ist mit dem benachbarten Abschnitt der
Primärschleife 14 verbunden, wie es auch das Endmodul 20 ist.
Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, hat jedes Hauptmodul 18 einen Hauptkörper 70, welcher be
vorzugt ein integrales Formteil aus faserverstärktem thermoplastischen Material ist. Der
Hauptkörper 70 hat eine ununterbrochene äußere Oberfläche 72, die sich zwischen einer er
sten im wesentlichen ebenen Seitenfläche 74 und einer zweiten im wesentlichen ebenen Sei
tenfläche 76 ausdehnt, welche sich im wesentlichen parallel zueinander an entgegengesetzten
Enden des Hauptkörpers 70 erstrecken. Der Hauptkörper 70 hat drei Bohrungen 77, die sich
durch diesen ausdehnen, um die in Fig. 3 gezeigten Gewindestangen 64 aufzunehmen. Eine
erste Warmwasserversorgungsleitung 78 in dem Hauptkörper 70 bildet einen Abschnitt der
Primärschleife 14 und steht in Flüssigkeitsverbindung mit einer Einlaßöffnung 80 in der er
sten Seitenfläche 74 und einer Auslaßöffnung 82 in der zweiten Seitenfläche 76.
Die Seitenfläche 76 weist eine umlaufende Rille 84 auf, die einen Dichtungsring (nicht darge
stellt) aufnimmt, um eine Dichtung zwischen der Seitenfläche 76 und einer Seitenfläche eines
benachbarten Moduls oder einer anderen Komponente bereitzustellen. Die Rille 84 umgibt
einen Abschnitt 86 der Seitenfläche 76, in der die Öffnung 82 plaziert ist. Eine weitere Öff
nung 88 ist in einem vertieften Abschnitt 90 des Seitenflächenabschnittes 86 für einen Zweck,
der später beschrieben wird, plaziert. Der obere Abschnitt der äußeren Oberfläche 72 des
Hauptkörpers 70 weist eine Öffnung 92 auf, die von einem Gewinde tragenden Hals 94 um
geben ist, um ein primäres Einspritzventil 42 aufzunehmen, wie ebenfalls später beschrieben
wird. Die Endfläche 74 weist auch eine Öffnung 96 zur Verbindung mit einer Öffnung einer
benachbarten Komponente, wie z. B. der Öffnung 88 in der Stirnfläche 76 von einem Haupt
modul 18 auf. Der untere Abschnitt der äußeren Oberfläche 72 des Hauptkörpers 70 von dem
Hauptmodul 18 weist eine Auslaßöffnung (in den Fig. 4 und 5 nicht gezeigt) auf, die von ei
nem Gewinde tragenden Hals 98 umgeben wird.
Wie in Fig. 6 und 7 gezeigt, weist jedes Nebenmodul 26 einen Hauptkörperabschnitt 100 auf,
welcher auch ein integrales Formteil aus faserverstärktem thermoplastischen Material ist. Der
Hauptkörper 100 weist eine ununterbrochene äußere Oberfläche 102 auf, die sich lateral zwi
schen einer ersten im wesentlichen ebenen Stirnfläche 104 und einer zweiten im wesentlichen
ebenen Stirnfläche 106 erstreckt, die im wesentlichen parallel zueinander an entgegengesetz
ten Enden des Hauptkörpers 100 ausgerichtet sind. Der Hauptkörper 100 hat drei Durchgänge
105, die sich durch diesen erstrecken, um die in Fig. 3 gezeigten Gewindestangen 64 aufzu
nehmen. Eine erste Warmwasserversorgungsleitung 103 in dem Hauptkörper 100 bildet einen
Abschnitt der Primärschleife 14 und steht in Flüssigkeitsverbindung mit einer Einlaßöffnung
108 in der Stirnfläche 104 und einer Auslaßöffnung 110 in der entgegengesetzten Stirnfläche
106.
Die Seitenfläche 106 hat eine durchgehende Nut 112, welche einen Dichtungsring (nicht dar
gestellt) aufnimmt, um eine Dichtung zwischen der Seitenfläche 106 und der Seitenfläche von
einem benachbarten Modul oder einer anderen Komponente bereitzustellen. Die Nut 112 um
gibt einen Abschnitt 114 der Seitenfläche 106, in der sich die Öffnung 110 befindet, wobei
darin auch Öffnungen 116, 118, 120 für einen Zweck angeordnet sind, welcher im folgenden
näher beschrieben wird.
Die Stirnfläche 104 hat ebenso Öffnungen 122, 124, 126, zur Verbindung mit jeweiligen Öff
nungen in einer benachbarten Komponente, wie z. B. die Öffnungen 116, 118, 120 in der
Stirnfläche 106 von einem Nebenmodul 26. Der untere Abschnitt der äußeren Oberfläche 102
des Hauptkörpers 100 hat eine Einlaßöffnung (in Fig. 6 und 7 nicht dargestellt), die von ei
nem Außengewinde tragenden Hals 128 umgeben wird.
Ein Motorendmodul 20 ist in Fig. 8 gezeigt und ist wie die Haupt- und Nebenmodule 18, 26,
ein integrales Formteil aus faserverstärktem thermoplastischem Material. Das Motorendmodul
20 hat einen Hauptkörper 130 von ähnlicher Größe und Form wie die jeweiligen Hauptkörper
70, 102 von den Haupt- und Nebenmodulen 18, 26. Das Endmodul 22 weist auch eine Stirn
fläche 132 auf, von der sich die drei Durchgänge 134 erstrecken, um die mit Schraubenge
winde versehenen Stangen 64 zu halten. Die Stirnfläche 132 weist eine Einlaßöffnung 136
auf, von der sich ein Heißwasserrohr 138 erstreckt, um einen Abschnitt der Primärschleife zu
bilden. Die Stirnfläche 132 hat auch eine weitere Öffnung 140, die zur Kommunikation mit
der Öffnung 88 von einem Hauptmodul 18 oder der Öffnung 116 von einem Nebenmodul 26
angebracht ist. Der Pumpenmotor 24 ist an der anderen Stirnfläche (nicht dargestellt) des
Endmoduls 20 gesichert.
Eine Endplatte 25 ist in Fig. 9 gezeigt und ist gleichfalls ein integrales Formteil aus faserver
stärktem thermoplastischen Material. Die Endplatte 25 hat einen Körper 142 von derselben
äußeren Form wie die Hauptkörper 70, 100, 130 der Haupt- und Nebenmodule 18, 26 und des
Endmoduls 20.
Der Versorgungsstrom von Heißwasser durch die obere Rohrsystembaugruppe der Fig. 1 ist
in Fig. 10 gezeigt. Heißwasser in der Primärschleife 14 fließt (von rechts nach links in der
Zeichnung) von der Pumpe 12 durch den Durchgang 146 (nicht in Fig. 10 dargestellt) der
Endplatte 25, durch die Durchgänge 78 der ersten beiden Hauptmodule 18, durch den Durch
gang 103 des Nebenmoduls 26, durch die Durchgänge 78 der nächsten beiden Nebenmodule
18 und durch den Durchgang 138 in dem Endmodul 20, um entlang des nächsten Abschnitts
der Primärschleife 14 voranzuschreiten.
In jedem Hauptmodul 18 bestimmt das Einspritzversorgungsventil 42 (wie durch dessen Mo
tor 44 eingestellt) die Menge an von der Primärschleife 14 zugeführtem Heißwasser an den
Rührflügel 46, welcher Heißwasser zusammen mit Rücklaufwasser (wie später genauer be
schrieben wird), durch den Durchgang 50 an ein Endgerät, z. B. dem in Fig. 1 gezeigtem
Heizgebläse 34, pumpt. Wie in Fig. 10 gezeigt, sind die Rührflügel 46 der Hauptmodule 18
jeweils auf einer Welle 150 angebracht, welche sich durch die Durchgänge 151, 153 zwischen
den Öffnungen 88, 96 und 116, 122 in den jeweiligen Haupt- und Nebenmodulen 18, 26 er
streckt. Die Wellen 150 sind antriebsmäßig miteinander verbunden und in den Öffnungen 96,
122 der jeweiligen Haupt- und Nebenmodule 18, 26 achsgelagert. Der Pumpenmotor 24 ist
antriebsmäßig mit einer ersten Welle 150 verbunden, welche in der Öffnung 140 des Endmo
duls 20 achsgelagert ist.
Fig. 11 zeigt den Rückfluß in der oberen Rohrsystembaugruppe der Fig. 1. Rücklaufwasser in
dem Durchgang 54 tritt in das Hauptmodul 18 und fließt entweder zu dem Rührflügel 46
durch einen Durchgang 152 (äquivalent zu Leitung 56 in Fig. 2), wie im folgenden genauer
beschrieben wird, oder wird zu einer Leitung 78 zurückgeführt, d. h. die Primärschleife 14. In
dem Nebenmodul 26 wird Rücklaufwasser in dem Durchgang 62 an den Rückfluß in einem
benachbarten Hauptmodul 18 zurückgeleitet.
Weitere Details der Konstruktion der Hauptmodule 18 sind in den Fig. 12 bis 19c gezeigt.
Heißwasser in der Primärschleife 14 fließt durch die Leitung 78 und, falls das Einspritzventil
42 offen ist, fließt etwas Heißwasser von der Primärschleife 14 durch das Ventil 42 einen
vertikalen Durchgang 156 hinab (siehe insbesondere Fig. 19) und durch einen Querdurchgang
158 zur Öffnung 88, die zum Eingang des Rührflügels 46 führt. Etwas von dem Rückfluß von
der Leitung 54 fließt durch die Leitungen 160a, 160b und 160c zurück zum Durchgang 78,
d. h. der Primärschleife 14 (siehe insbesondere Fig. 16a). Das meiste des Rücklaufwassers
fließt von dem Durchgang 160b durch einen Durchgang 162 zum Durchgang 88, wo es sich
mit dem Fluß von dem Einspritzventil 42 zum Rückflügel 46 durchmischt. Nach dem Passie
ren des Rührflügels 46, fließt das Heißwasser durch den Durchgang 146 (siehe insbesondere
Fig. 18a) und dann durch den Durchgang 166 zu dem Verbindungsstück 97 und Versor
gungsleitungen 50, 60, welche von den Haupt- und Nebenmodulen 18, 26 zu den Endgeräten
führen.
Weitere Details des Einspritzventils 42 sind in Fig. 19 bis 19c gezeigt. Das Einspritzventil 42
umfaßt einen Ventilsitz 43 am oberen Ende des Durchgangs 156 und ein Ventilelement 45,
welches relativ zu dem Ventilsitz 43 durch einen Motor 44 bewegbar ist. Der Motor 44 ist in
Schraubgewindeeingriff mit einem Gehäuse 170 montiert, das an dem Hals 94 des Hauptmo
dulkörpers 70 gesichert ist. Das Ventilelement 45 wird von einer Stange 172 getragen, welche
in einem Montageelement 174 gleitet, die in den Hals 94 geschraubt ist. Die Stange 172 ist
mit dem Motor 44 verbunden, so daß ein Abschnitt des Motors 44 die Stange 172 in das
Montageelement 174 gleiten läßt, wobei das Ventilelement 45 folgend, relativ zu dem Ventil
sitz 43, angehoben oder gesenkt wird. Der Motor 44 ist thermostatisch kontrolliert, um sicher
zustellen, daß der zu heizende Raum auf einer gewünschten Temperatur in einer Weise ge
halten wird, die für einen Fachmann auf dem Gebiet anhand der vorstehenden Beschreibung
leicht ersichtlich ist.
Weitere Details eines Nebenmoduls 26 sind in Fig. 21 bis 27 gezeigt. Die Rückleitung 62 ist
mit dem Hals 128 verbunden, so daß das Rücklaufwasser einen Durchgang 180 hoch und
entlang der longitudinalen Leitung 182 fließt, um sich mit einem Durchgang 160b in einem
benachbarten Hauptmodul 18 zu verbinden. Versorgungswasser wird von dem Durchgang
164 eines benachbarten Hauptmoduls 18 an die Nebenmodulöffnung 124 und einen longitu
dinalen Durchgang 184 und dann einen Durchgang 186 geleitet, wo die Versorgungsleitung
60 mit einem Hals 188 verbunden ist.
Fig. 28 zeigt eine Modifikation der in Fig. 10 gezeigten Rohrsystembaugruppe. In dieser Aus
führung wird jeder Rührflügel 46 anstelle von einem Motor 24 und mechanisch gekoppelten
Wellen 150 von separaten Motoren 200 angetrieben.
Fig. 29 zeigt einen hydronischen Kreislauf in Verbindung mit Haupt- und Nebenmodulen 18,
26 entsprechend einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Anstelle das Rücklaufwas
sers zum Rührflügel 46 durch den Durchgang 56 zurückzuführen, wie in dem in Fig. 2 ge
zeigten hydronischen Kreislauf ist der Rückdurchgang 56 weggelassen und arbeitet das Ein
spritzventil 42' unter der Kontrolle des Motors 44, um eine konstante Durchflußmenge von
Heißwasser zum Rührflügel 46 bei einer gewünschten Temperatur durch Variation der Heiß
wassermenge von der Leitung 78 in der Primärschleife 14 relativ zu der Menge von kühlerem
Wasser von dem Rückdurchgang 58, welche an das Einspritzventil 42' durch den Durchgang
57 geleitet ist. Ansonsten funktioniert das System in der gleichen Weise wie zuvor beschrie
ben.
Andere Ausführungsformen der Erfindung werden für den Fachmann auf dem Gebiet leicht
ersichtlich sein, wobei das Ziel der Erfindung in den folgenden Ansprüchen definiert ist.
Claims (34)
1. Ein modulares Rohrsystem zur Verwendung in einem Heißwasserverteilersystem, umfas
send:
- A) ein Hauptmodul mit:
- a) einem Hauptkörperabschnitt mit:
- b) einer ununterbrochenen äußeren Oberfläche, die sich lateral zwischen einer er sten im wesentlichen ebenen Seitenfläche und einer zweiten im wesentlichen ebenen Seitenfläche erstreckt, die im wesentlichen parallel zueinander an ent gegengesetzten lateralen Enden des Hauptkörperabschnitts orientiert sind;
- c) einer ersten Heißwasserversorgungsleitung, die in dem Hauptkörperabschnitt in Flüssigkeitsverbindung zwischen einer Einlaßöffnung, die an der ersten Seiten fläche positioniert ist, und einer Auslaßöffnung gebildet ist, die an der zweiten Seitenfläche positioniert ist;
- d) einer Wassermischkammer, die in dem Hauptkörperabschnitt gebildet ist;
- e) einer zweiten Heißwasserversorgungsleitung, die in dem Hauptkörperabschnitt in Flüssigkeitsverbindung mit der ersten Heißwasserversorgungsleitung und der Mischkammer gebildet ist;
- f) einer Kaltwasserrückleitung, die in dem Hauptkörperabschnitt gebildet ist in Flüssigkeitsverbindung mit Kaltwasserrückleitungsverbindungsmittel, das an der äußeren Oberfläche des Hauptkörperabschnittes und der Wassermisch kammer positioniert ist;
- g) einer Versorgungsleitung mit mäßig temperiertem Wasser, die in dem Haupt körperabschnitt in Flüssigkeitsverbindung mit der Wasssermischkammer und einem Verbindungsmittel für ein Auslaßrohr für mäßig temperiertes Wasser gebildet ist, das an der äußeren Oberfläche des Hauptkörperabschnitts positio niert ist;
- h) einem Ventilmittel, das innerhalb der zweiten Heißwasserversorgungsleitung positio niert ist, um den Heißwasserfluß durch die zweite Heißwasserversorgungsleitung zur Mischkammer zu kontrollieren;
- i) einem Rührflügelmittel, das in dem Hauptkörperabschnitt in Flüssigkeitsverbindung mit der Mischkammer drehbar montiert ist, um Wasser von der zweiten Heißwasser versorgungsleitung und von der Kaltwasserrückleitung in die Mischkammer zu ziehen, um dieselben zu vermischen, und zur Einleitung des so gemischten Wassers unter Überdruck von der Mischkammer in die Versorgungsleitung für Wasser mit moderater Temperatur;
- B) ein Antriebsmittel, das auf dem Rohrsystem angebracht und operativ mit dem Rührflü gelmittel verbunden ist, um dieses zur Drehung anzutreiben;
- C) ein erstes Endmodul, das wahlweise mit der ersten im wesentlichen ebenen Seitenfläche in flüssigkeitsdichter Beziehung dazu in Eingriff bringbar ist, wobei das erste Endmodul ei nen Heißwasserversorgungsdurchlaß, der in dem ersten Endmodul in Flüssigkeitsverbin dung mit der Einlaßöffnung der ersten Heißwasserversorgungsleitung steht, wenn das er ste Endmodul mit der ersten im wesentlichen ebenen Seitenfläche in Eingriff steht, und ein Rohrverbindungsmittel aufweist, das an einer äußeren Oberfläche des ersten Endmo duls in Flüssigkeitsverbindung mit dem Heißwasserversorgungsdurchlaß montiert ist; und
- D) ein zweites Endmodul, das wahlweise mit der zweiten im wesentlichen ebenen Seitenflä che in flüssigkeitsdichter Beziehung dazu in Eingriff bringbar ist, wobei das zweite End modul eine Heißwasserauslaßdurchgang, der in dem zweiten Endmodul in Flüssigkeits verbindung mit der Auslaßöffnung der ersten Heißwasserversorgungsleitung, wenn die zweite Endfläche mit der zweiten im wesentlichen ebenen Seitenfläche in Eingriff steht, gebildet ist, und ein Rohrverbindungsmittel aufweist, das auf einer äußeren Oberfläche des zweiten Endmoduls in Flüssigkeitsverbindung mit dem Heißwasserauslaßdurchgang angebracht ist.
2. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aus
gleichleitung innerhalb des Hauptkörperabschnitts in Flüssigkeitsverbindung mit der er
sten Heißwasserversorgungsleitung und mit der Kaltwasserrückleitung gebildet ist.
3. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkör
perabschnitt als eine einheitliche geschmolzene Struktur gebildet ist.
4. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rührflü
gelmittel drehbar innerhalb einer Rührflügelschnecke angebracht ist, die innerhalb des
Hauptkörperabschnitts gebildet ist, wobei eine erste laterale Ausdehnung der Schnecke in
Flüssigkeitsverbindung mit der Mischkammer steht und eine zweite laterale Ausdehnung
der Schnecke sich auf der zweiten im wesentlichen ebenen Seitenfläche öffnet, um im an
gebrachten Zustand lateral durch eine Innenfläche des zweiten Endmoduls begrenzt zu
sein.
5. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaltwas
serrückleitung in dem Hauptkörperabschnitt gebildet ist, wobei eine laterale Ausdehnung
desselben sich auf der zweiten im wesentlichen ebenen Seitenfläche öffnet, um bei Ein
griff damit lateral durch eine Innenfläche des zweiten Endmoduls begrenzt zu sein.
6. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
gleichleitung in dem Hauptkörperabschnitt gebildet ist, wobei eine laterale Ausdehnung
zur Ausgleichsleitung sich auf der zweiten im wesentlichen ebenen Seitenfläche öffnet,
um bei Eingriff damit durch eine Innenfläche des zweiten Endmoduls lateral begrenzt zu
sein.
7. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß aus Rührflü
gelmittel drehbar in dem Hauptkörperabschnitt, wie zuvor beschrieben durch eine Ar
beitserbindung zu einer Abtriebswelle, die in dem Hauptkörperabschnitt achsgelagert ist,
angebracht ist.
8. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebs
mittel auf dem zweiten Endmodul angebracht ist.
9. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebs
mittel einen Elektromotor umfaßt.
10. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektro
motor ein Elektromotor mit variabler Geschwindigkeit ist.
11. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektri
sches Kontrollmittel auf dem Hauptmodul angebracht ist, um wahlweise die Ventilmittel
von einem entfernten Ort zu öffnen und zu schließen.
12. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wandler
auf dem Hauptmodul in Arbeitskontaktbeziehung mit der Versorgungsleitung für mäßig
temperiertes Wasser angebracht ist, um die Temperatur des Wassers in der Versorgungs
leitung des mäßig temperierten Wassers zu überwachen, um ein elektrisches Signal zu
produzieren, welches eine solche Temperatur anzeigt, und ein solches Signal an eine ent
fernte Position zu senden.
13. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes
Ende der Abtriebswelle sich hinter die zweite im wesentlichen ebene Seitenfläche in eine
Vertiefung ausdehnt, die in dem zweiten Endmodul definiert ist, wobei das erste Ende mit
dem Antriebsmittel operativ verbunden ist, wenn das zweite Endmodul an der zweiten
Seitenfläche angebracht ist.
14. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entlüf
tungskanalmittel auf dem zweiten Modul, in Flüssigkeitsverbindung mit dem Heißwasser
auslaßdurchgang positioniert ist, um eine Entlüftung der in dem Heißwasserauslaßdurch
gang angesammelten Luft zur Atmosphäre bereitzustellen.
15. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es in dem
Hauptkörperabschnitt in Arbeitsverbindung mit der Antriebswelle angebracht ist.
16. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Hauptmodule bereitgestellt sind, die wahlweise miteinander in lateral erstreckender Be
ziehung in Eingriff bringbar sind, um eine Reihe von Hauptmodulen mit ersten und
zweiten Reihenenden zu bilden, die jeweils durch die erste im wesentlichen ebene Seiten
fläche eines ersten Endstücks der Vielzahl von Hauptmodulen und durch eine zweite im
wesentlichen ebene Seitenfläche von einem zweiten Endstück der Vielzahl von Hauptmo
dulen definiert ist;
wobei jede zweite im Inneren der Reihe befindliche im wesentlichen ebene Seitenfläche mit einer im Inneren der Reihe befindlichen im wesentlichen ebenen Seitenfläche abdich tend im Eingriff steht, wobei die Einlaßöffnung von jeder innen in Eingriff stehenden er sten im wesentlichen ebenen Seitenfläche in Fluidverbindung mit der jeweiligen Auslaß öffnung jeder innen in Eingriff stehenden zweiten Seitenfläche steht;
wobei das erste Endmodul wahlweise mit der ersten im wesentlichen ebenen Seite des er sten Endstücks der Hauptmodule in flüssigkeitsdichter Beziehung dazu in Eingriff bring bar ist, wobei die Auslaßöffnung des ersten Endmoduls in Flüssigkeitsverbindung mit der Einlaßöffnung auf der ersten im wesentlichen ebenen Seitenfläche des ersten Endstücks der Hauptmodule steht, wenn sie auf diese Weise mit diesen in Eingriff steht; und
das zweite Endmodul wahlweise mit der zweiten im wesentlichen ebenen Seitenfläche des zweiten Endstücks der Hauptmodule in flüssigkeitsdichter Beziehung dazu in Eingriff bringbar ist, wobei der Heißwasserauslaßdurchgang des zweiten Endmoduls in Flüssig keitsverbindung mit der Auslaßöffnung auf der zweiten im wesentlichen planaren Seiten fläche des zweiten Endstücks der Hauptmodule steht, wenn er derart mit dieser in Eingriff steht.
wobei jede zweite im Inneren der Reihe befindliche im wesentlichen ebene Seitenfläche mit einer im Inneren der Reihe befindlichen im wesentlichen ebenen Seitenfläche abdich tend im Eingriff steht, wobei die Einlaßöffnung von jeder innen in Eingriff stehenden er sten im wesentlichen ebenen Seitenfläche in Fluidverbindung mit der jeweiligen Auslaß öffnung jeder innen in Eingriff stehenden zweiten Seitenfläche steht;
wobei das erste Endmodul wahlweise mit der ersten im wesentlichen ebenen Seite des er sten Endstücks der Hauptmodule in flüssigkeitsdichter Beziehung dazu in Eingriff bring bar ist, wobei die Auslaßöffnung des ersten Endmoduls in Flüssigkeitsverbindung mit der Einlaßöffnung auf der ersten im wesentlichen ebenen Seitenfläche des ersten Endstücks der Hauptmodule steht, wenn sie auf diese Weise mit diesen in Eingriff steht; und
das zweite Endmodul wahlweise mit der zweiten im wesentlichen ebenen Seitenfläche des zweiten Endstücks der Hauptmodule in flüssigkeitsdichter Beziehung dazu in Eingriff bringbar ist, wobei der Heißwasserauslaßdurchgang des zweiten Endmoduls in Flüssig keitsverbindung mit der Auslaßöffnung auf der zweiten im wesentlichen planaren Seiten fläche des zweiten Endstücks der Hauptmodule steht, wenn er derart mit dieser in Eingriff steht.
17. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein separates
Antriebsmittel auf jedem der Vielzahl von Hauptmodulen in Arbeitsverbindung mit dem
jeweiligen Rührflügelmittel eines jeden derartigen Hauptmoduls angebracht ist, um dieses
zur Drehung anzutreiben.
18. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß jedes An
triebsmittel einen Elektromotor umfaßt.
19. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Elek
tromotor ein Elektromotor mit variabler Geschwindigkeit ist.
20. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das An
triebsmittel auf dem zweiten Endmodul angebracht ist und operativ mit einem ersten frei
en Ende der Abtriebswelle des zweiten Endstücks der Vielzahl von Hauptmodulen ver
bunden ist, sich jedes freie Ende über die zweite im wesentlichen ebene Fläche des zwei
ten Endstücks der Vielzahl von Hauptmodulen in eine in dem zweiten Endmodul defi
nierte Vertiefung erstreckt, um eine solche Verbindung zu erreichen, und daß die Ab
triebswelle wiederum an deren entgegengesetztem Ende in einer seriellen Antriebsrelation
von einem Ende zum anderen Ende verbunden ist, wobei jedes der Reststücke der Abtriebswellen
achsgelagert ist in der anderen Vielzahl von Hauptmodulen, die eine Reihe
bilden, wodurch kollektiv jedes solches Rührflügelmittel von den Antriebsmitteln, die auf
dem zweiten Endmodul angebracht sind, zur Drehung angetrieben wird.
21. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein separates
elektrisches Kontrollmittel auf jedem der Vielzahl von Hauptmodulen angebracht ist, um
wahlweise das geeignete Ventilmittel, welches mit jedem der Hauptmodule verbunden ist,
von einer entfernten Position zu öffnen und zu schließen.
22. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß ein separates
Umwandlungsmittel auf jedem der Vielzahl von Hauptmodulen angebracht ist in Arbeits
kontaktbeziehung mit der Temperaturwasserversorgungsleitung, die mit jedem Hauptmo
dul verbunden ist, um die Temperatur des Wasser in der Leitung zu überwachen, zur Pro
duktion eines elektrischen Signals, welches die Temperatur anzeigt, und Übertragung ei
nes solchen Signals an eine entfernte Position.
23. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 3, welches zusätzlich ein Nebenmodul umfaßt,
das lösbar zwischen dem Hauptmodul und dem zweiten Endmodul angebracht, wobei das
Nebenmodul umfaßt:
- a) ein Nebenkörperabschnitt mit:
- a) einer ununterbrochenen äußeren Oberfläche, die sich zwischen einer ersten im wesentlichen ebenen Nebenseitenfläche und einer zweiten im wesentlichen ebe nen Nebenmodulseitenfläche lateral ausdehnt, die im wesentlichen parallel zu einander an entgegengesetzten lateralen Enden des Nebenkörperabschnitts ori entiert sind;
- b) eine Nebenheißwasserversorgungsleitung, die in dem Körperabschnitt in Flüs sigkeitsverbindung zwischen einer Nebeneinlaßöffnung, die auf der ersten im wesentlichen ebenen Nebenseitenfläche positioniert ist, und eine Nebenauslaß öffnung gebildet ist, die auf der zweiten im wesentlichen ebenen Nebenseiten fläche positioniert ist;
- c) einer Nebenkaltwasserrückleitung, die in dem Nebenkörperabschnitt in Flüssig keitsverbindung mit einem Nebenkaltwasserrückleitungsverbindungsmittel, das an der äußeren Oberfläche des Nebenkörperabschnitts positioniert ist, und mit einer Nebenkaltwasserrücklauföffnung gebildet ist, die an der ersten im wesent lichen ebenen Nebenseitenfläche positioniert ist;
- d) einer Nebentemperaturwasserversorgungsleitung, die in dem Nebenkörperab schnitt in Flüssigkeitsverbindung mit dem Verbindungsmittel für das Auslaßrohr für mäßig temperiertes Wasser, das an der äußeren Oberfläche des Nebenkör perabschnitts positioniert ist, und mit einer Nebenrücklauföffnung für moderat temperiertes Wasser gebildet ist, die an der ersten im wesentlichen ebenen Sei tenfläche angebracht ist;
24. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Neben
körperabschnitt als eine einheitliche geschmolzene Struktur gebildet ist.
25. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Neben
modul zusätzlich eine Nebenabtriebswelle umfaßt, die zur Rotation in dem Nebenkör
perabschnitt achsgelagert ist und zwei gegenüberliegende Enden hat, von denen je eins
von den ersten und zweiten im wesentlichen ebenen Nebenmodulseitenflächen hervorragt,
wobei das Antriebsmittel auf dem zweiten Endmodul angebracht ist und operativ mit dem
Ende der Nebenantriebswelle verbunden ist, die von der zweiten im wesentlichen ebenen
Nebenseitenfläche hervorragt, um eine solche Verbindung zu ermöglichen, und wobei die
Nebenantriebswelle wiederum an ihrem entgegengesetzten Ende von der ersten im we
sentlichen ebenen Nebenseitenfläche hervorragt, in serieller Antriebsbeziehung von einem
Ende zum anderen Ende, mit der Abtriebswelle des Hauptmoduls, wodurch eine Antriebs
drehung des Rührflügelmittels des Hauptmoduls durch das Antriebsmittel bereitgestellt
ist, das auf dem zweiten Endmodul angebracht ist.
26. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein separates
elektrisches Kontrollmittel auf jedem der Vielzahl von Hauptmodulen angebracht ist, um
wahlweise das jeweilige Ventilmittel, das mit jedem der Haupmodule verbunden ist, von
einer entfernten Position zu öffnen und zu schließen.
27. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß ein separates
Umwandlungsmittel auf jedem der Vielzahl von Hauptmodulen Arbeitskontaktbeziehung
mit der jeweiligen Versorgungsleitung für mäßig temperiertes Wasser, die mit jedem der
Hauptmodule verbunden ist, zur Überwachung der Temperatur des Wassers in der Lei
tung, zur Produktion eines elektrischen Signals, welches eine solche Temperatur anzeigt,
und Übertragung eines solchen Signals an eine entfernte Position angebracht ist.
28. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 16, welches zusätzlich ein entfernbares Ne
benmodul umfaßt, das lösbar zwischen zwei benachbarte der Vielzahl von Hauptmodulen
gelegt ist, wobei das Nebenmodul umfaßt:
wobei die erste im wesentlichen ebene Seitenfläche des anderen der beiden benachbarten Hauptmodule wahlweise mit der zweiten im wesentlichen ebenen Nebenmodulseitenflä che des Nebenmoduls, in flüssigkeitsdichter Beziehung dazu in Eingriff bringbar ist, um, wenn derart verbunden, die Nebenauslaßöffnung auf der zweiten im wesentlichen ebenen Nebenseitenfläche des Nebenmoduls in Flüssigkeitsverbindung mit der Einlaßöffnung auf der zweiten im wesentlichen ebenen Seitenfläche des anderen Hauptmoduls zu bringen.
- a) einen Nebenkörperabschnitt mit:
- a) einer ununterbrochenen äußeren Oberfläche, die sich lateral zwischen einer er sten im wesentlichen ebenen Nebenseitenfläche und einer zweiten im wesentli chen ebenen Nebenseitenfläche erstreckt, die im wesentlichen parallel zueinan der an entgegengesetzten lateralen Enden des Nebenmodulkörperabschnitts ori entiert sind;
- b) einer Nebenheißwasserversorgungsleitung, die in dem Körperabschnitt in Flüs sigkeitsverbindung zwischen einer Nebeneinlaßöffnung, die an der ersten Ne benseitenfläche angebracht ist, und einer Nebenauslaßöffnung gebildet ist, die an der zweiten Nebenseitenfläche angebracht ist;
- c) einer Nebenkaltwasserrückleitung, die in dem Nebenkörperabschnitt in Flüssig keitsverbindung mit einem Nebenkaltwasserrückleitungsverbindungsmittel, das an der äußeren Oberfläche des Nebenkörperabschnitts angebracht ist, und mit einer Nebenkaltwasserrücklauföffnung gebildet ist, die an der ersten im wesent lichen ebenen Nebenseitenfläche angebracht ist;
- d) eine Nebenversorgungsleitung für mäßig temperiertes Wasser, die in dem Ne benmodulkörperabschnitt, in Flüssigkeitsverbindung mit dem Verbindungsmittel für das Auslaßrohr für mäßig temperiertes Wasser, das an der äußeren Oberflä che des Nebenkörperabschnitts angebracht ist, und mit einer Nebenrücklauföff nung für mäßig temperiertes Wasser gebildet ist, die an der ersten im wesentli chen ebenen Seitenfläche angebracht ist;
wobei die erste im wesentlichen ebene Seitenfläche des anderen der beiden benachbarten Hauptmodule wahlweise mit der zweiten im wesentlichen ebenen Nebenmodulseitenflä che des Nebenmoduls, in flüssigkeitsdichter Beziehung dazu in Eingriff bringbar ist, um, wenn derart verbunden, die Nebenauslaßöffnung auf der zweiten im wesentlichen ebenen Nebenseitenfläche des Nebenmoduls in Flüssigkeitsverbindung mit der Einlaßöffnung auf der zweiten im wesentlichen ebenen Seitenfläche des anderen Hauptmoduls zu bringen.
29. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß ein separates
Antriebsmittel auf jedem der Vielzahl von Hauptmodulen in Arbeitsverbindung mit den
Rührflügelmitteln von jedem solchen Hauptmodul angebracht ist, um dieses zur Drehung
anzutreiben.
30. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der
Antriebsmittel einen Elektromotor umfaßt.
31. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Elek
tromotor ein Elektromotor mit variabler Geschwindigkeit ist.
32. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Neben
körperabschnitt als einheitliche gegossene Struktur gebildet ist.
33. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß das Neben
modul zusätzlich eine Nebenantriebswelle umfaßt, die zur Drehung in dem Nebenkör
perabschnitt achsgelagert ist und zwei entgegengesetzte Enden hat, von denen eines von
der ersten und zweiten im wesentlichen ebenen Nebenseitenfläche hervorragt, wobei das
Antriebsmittel auf dem zweiten Endmodul angebracht ist und operativ verbunden ist mit
einem ersten freien Ende der Abtriebswelle der zweiten Endeinheit der Vielzahl von
Hauptmodulen, dessen freies Ende sich hinter die zweite im wesentlichen ebene Seitenflä
che der zweiten Endeinheit der Vielzahl von Hauptmodulen in eine Vertiefung erstreckt,
die in dem zweiten Endmodul definiert ist, um eine derartige Verbindung zu ermöglichen,
und wobei die Abtriebswelle umgekehrt an ihrem entgegengesetzten Ende in einer seriel
len Antriebsbeziehung von einem Ende zum anderen Ende mit jeder der verbleibenden
Abtriebswellen und mit der Nebenmodulantriebswelle verbunden ist, wodurch kollektiv
jedes Rührflügelmittel zur Rotation von dem Antriebsmittel, das auf dem zweiten Endmo
dul angebracht ist, angetrieben wird.
34. Ein modulares Rohrsystem nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß ein separates
elektrisches Kontrollmittel auf jedem der Vielzahl von Hauptmodulen angebracht ist, um
wahlweise die Ventilvorrichtungen, die mit jedem der Module verbunden ist, von einer
entfernten Position zu öffnen und zu schließen.
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