DE10107100A1 - Steckvorrichtung mit integrierter Diagnose- und Auswerteschaltung und zuschaltbarem Abschlusswiderstand - Google Patents
Steckvorrichtung mit integrierter Diagnose- und Auswerteschaltung und zuschaltbarem AbschlusswiderstandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft in erster Linie eine Steckvorrichtung mit mindestens
einem Kabelanschluss und mindestens einem Anschluss für eine elektronische
Baugruppe (Oberbegriff des Patentanspruchs 1).
Schnittstellen für den Anschluss von Messgeräten sind seit langem bekannt.
Beispielsweise ist aus der DE 196 06 505 A1 ein Stecker für
Diagnoseanschlüsse bekannt, der dazu vorgesehen ist, mit einer Diagnose-
Anschlussdose gekuppelt zu werden. Die Diagnose-Anschlussdose enthält in
einem Isolierkörper buchsenartige elektrische Kontaktorgane, die mit zu
überprüfenden Geräten verbunden sind. Der Stecker besitzt eine Reihe von mit
den Kontaktorganen der Anschlussdose zusammenwirkenden Steckerstiften, die
mit elektrischen Messgeräten verbunden sind. Im einzelnen ist vorgesehen, dass
der Stecker ein inneres Untergehäuse aufweist, das eine Reihe zweiter
buchsenartiger elektrischer Kontaktorgane enthält, die mit den genannten
elektrischen Messgeräten verbunden sind. Die Steckerstifte sind in einem Modul
gelagert und auf der Seite, die der zur Zusammenwirkung mit der Anschlussdose
bestimmten Seite entgegengesetzt ist, verlängert, so dass sie in die zweiten
buchsenartigen elektrischen Kontaktorgane des Untergehäuses eingreifen.
Schließlich sind Mittel vorgesehen, um das Modul am entsprechenden Ende des
Steckers lösbar festzulegen.
Weiterhin ist aus dem DE 295 11 592 U1 ein Diagnosegerät für SCSI-
Schnittstellen bekannt, mit dem die Signale aller relevanten Leitungen angezeigt
werden können. Im einzelnen ist vorgesehen, dass durch Überwachung der
relevanten Signalleitungen und Auswertung der entsprechenden Signale diese
sowohl in Real-Time (Echtzeit) angezeigt werden, sowie auch zur leichteren
Erkennung von sehr schnellen Signalen, diese zusätzlich gespeichert und
angezeigt werden. Durch verschiedene erhältliche Adapter ist dieses Gerät für
fast alle Computer geeignet, die eine SCSI-Schnittstelle verwenden.
Ein Verfahren zur zustandsorientierten Instandhaltung von Leistungsschaltern
unter Verwendung eines Mess- und Prozessrechners, der über einen
Diagnosestecker mit der Steuerung des zu prüfenden Leistungsschalters
verbunden wird, ist aus der DE 198 53 511 A1 bekannt. Der Mess- und
Prozessrechner weist Schnittstellen für Messeinrichtungen auf, die zu
Prüfzwecken an dem Leistungsschalter angebracht werden, und ist an einen
Rechner, der einen Datenspeicher sowie Ein- und Ausgabevorrichtungen
aufweist, angeschlossen. Archivierte Zustandsdaten des zu prüfenden
Leistungsschalters und ein Instandhaltungsprogramm werden von dem Rechner
in den Mess- und Prozessrechner geladen. Der Mess- und Prozessrechner steuert
und überwacht die Bearbeitung des vorgegebenen Instandhaltungsprogramms
und nimmt über den Rechner manuell eingegebene Daten, Messwerte der
Messeinrichtungen sowie über den Diagnosestecker zugeführte Signale der
Steuerung auf. Weiterhin wertet der Mess- und Prozessrechner durch Vergleich
mit den geladenen archivierten Zustandsdaten aus und führt die Messwerte
und/oder daraus durch eine Auswerteroutine abgeleitete Größen dem Rechner
zu. Diese werden als Instandhaltungsprotokoll abgespeichert und als neue
Zustandsdaten archiviert, wobei das Instandhaltungsprogramm an den Ein- und
Ausgabegeräten interaktiv im Dialog mit dem Benutzer abgearbeitet wird und
der Benutzer Informationen über durchzuführende Tätigkeiten sowie
Eingabeaufforderungen erhält.
Schließlich ist aus der DE 42 29 566 C2 ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
automatischen Erkennung eines über eine Stecker-Buchsenverbindung an ein
Versorgungsgerät angeschlossenen Anschlussgerätes in Form eines
Zwischengerätes, Endgerätes oder dgl. bekannt. Im einzelnen ist vorgesehen,
dass über eine sowohl am Stecker als auch an der Buchse angeordnete
Datenübertragungseinrichtung gerätespezifische Daten, die am Stecker und/oder
an der Buchse gespeichert sind, zu einer Auswerteeinheit übertragen werden. In
der Auswerteeinheit wird ein Vergleich der empfangenen Daten mit
gespeicherten Daten zur Erkennung des Anschlussgerätes durchgeführt, wobei
die gerätespezifischen Daten zwischen den am Stecker und der Buchse
angeordneten Datenübertragungseinrichtungen berührungslos übertragen
werden.
Wie die vorstehende Würdigung des Standes der Technik aufzeigt, sind
Steckvorrichtungen für Mess- und Diagnosezwecke bekannt. Der wesentliche .
Nachteil der oben stehend beschriebenen Steckvorrichtungen liegt darin, dass
die Steckvorrichtung nur die mechanische und elektrische Verbindung herstellt.
Zu Diagnosezwecken muss demzufolge eine zusätzliche Buchse für den
Anschluss des entsprechenden Diagnosegeräts vorgesehen werden.
Der Erfindung liegt gegenüber den bekannten Steckvorrichtungen die Aufgabe
zugrunde, diese derart auszugestalten, dass eine automatische Diagnose beim
Anschluss erfolgt.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Steckvorrichtung gemäß Oberbegriff
des Patentanspruchs 1, dadurch gelöst, dass die Steckvorrichtung Schneid-,
Schraub- oder Federklemmen für den Anschluss mindestens eines Kabels
aufweist, dass im Steckergehäuse der Steckvorrichtung eine Leiterplatte
angeordnet ist, auf der sich eine Diagnose- und Auswerteschaltung befindet, und
ein schaltbarer Abschlusswiderstand angeordnet ist und dass die
Steckvorrichtung eine mit der Diagnose- und Auswerteschaltung verbundene
Anzeigeeinrichtung zur Anzeige der Ergebnisse der Auswertung aufweist.
Die erfindungsgemäße Steckvorrichtung weist den Vorteil auf, dass auf
überraschend einfache Art und Weise eine laufende Überwachung der
angeschlossenen elektronischen Baugruppen bzw. Geräte und der
Buskommunikation bei einem Bussystem vorgenommen werden kann. Im
Störungsfall wird der Fehler unmittelbar an der jeweiligen Steckvorrichtung
angezeigt, so dass eine rasche Fehlerbehebung sichergestellt werden kann. Auch
die Störungsursache selbst kann unmittelbar an der Anzeigeeinrichtung der
Steckvorrichtung abgelesen werden, so dass auch weitgehend ungeschultem
Bedienpersonal eine rasche Störungslokalisierung und Störungsbeseitigung
ermöglicht wird. Beispielsweise kann auch der Kontaktschluss beim Stecken
selbst angezeigt werden, so dass zuverlässig solche Störungsquellen
ausgeschaltet werden können. Der zusätzliche Aufwand für die in der
Steckvorrichtung integrierte Diagnose- und Auswerteschaltung ist gering und
wird durch den sonst erforderlichen Aufwand für ein separates Diagnosegerät
und Diagnosebuchse/Stecker kompensiert.
Vorzugsweise erfolgt, gemäß Patentanspruch 2, die Stromversorgung der
Diagnose- und Auswerteschaltung über das Kabel und/oder über den Anschluss.
Durch die externe Stromversorgung ist für den ordnungsgemäßen Betrieb im
Regelfall eine Batterie oder ein Akkumulator in der Steckvorrichtung nicht
erforderlich; für besonders hohe Anforderungen kann eine redundante
Stromversorgung vorgesehen werden. Für den Fall der alternativen
Stromversorgung entweder über das Kabel oder über den Anschluss kann dann
in der Regel auch im Störungsfall mit Stromausfall auf eine Pufferung
verzichtet werden.
In Weiterbildung der Erfindung ist, gemäß Patentanspruch 3, der
Abschlusswiderstand manuell oder elektrisch schaltbar.
Diese Weiterbildung der Erfindung weist den Vorteil auf, dass eine Anpassung
an den Wellenwiderstand des Kabels bzw. eine entsprechend angepasste
Terminierung in Abhängigkeit vom Einsatzfall vorgenommen werden kann
Vorzugsweise ist, gemäß Patentanspruch 4, der Abschlusswiderstand im oberen
Teil der Steckvorrichtung angeordnet und mittels eines Schiebeschalters
betätigbar oder durch die Diagnose- und Auswerteschaltung schaltbar und/oder
einstellbar.
Die manuelle Ausgestaltung mittels Schieberegister ist kostengünstig herstellbar
und weist bei einem verrastbaren Schiebeschalter eine hohe
Bedienungssicherheit auf. Der Vorteil der Schaltbarkeit oder Einstellbarkeit
mittels Diagnose- und Auswerteschaltung ist in der Möglichkeit der
Fernsteuerung bzw. der Programmierbarkeit und automatischem Ablauf zu
sehen.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist, gemäß
Patentanspruch 5, die Steckvorrichtung einen unteren und oberen Teil auf,
wobei der Anschluss des oder der Kabel im unteren Teil der Steckvorrichtung
erfolgt und wobei um 90° versetzt auf der Frontseite im oberen Teil der
Steckvorrichtung ein Stecker oder eine Buchse zum Anschluss der
elektronischen Baugruppe und auf der gegenüberliegenden Rückseite eine
Gerätebuchse oder ein Gerätestecker zum Anschluss eines Programmier- bzw.
Diagnosegerätes mit erweiterten Funktionen vorgesehen ist.
Diese Ausgestaltung der Erfindung weist den Vorteil auf, dass eine
unverwechselbare Handhabung (Stecker und auf der gegenüberliegenden Seite
Buchse bzw. umgekehrt) ermöglicht wird und dass auch im Betriebsfall eine
gute optische Erkennbarkeit gewährleistet ist. Zudem besteht die Möglichkeit
ein Programmier- bzw. Diagnosegerät an der erfindungsgemäßen
Steckvorrichtung anzuschließen, ohne dass die laufende Buskommunikation
bzw. der laufende Betrieb unterbrochen wird.
In Weiterbildung der Erfindung weist, gemäß Patentanspruch 6, die
Anzeigeeinrichtung mindestens eine im unteren Teil des Steckers auf der
Leiterplatte angeordnete Leuchtdiode und mindestens einen dieser Leuchtdiode
zugeordneten Lichtleiter auf.
Diese Weiterbildung der Erfindung weist den Vorteil auf, dass die
Leuchtdioden/Lichtleiteranordnung eine Anzeige hoher Lichtstärke ermöglichen
und auch für den Einsatz in rauher Umgebung (Verschmutzung) geeignet ist.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist, gemäß
Patentanspruch 9, der Anschluss mechanische Steckercodierelemente oder mit
der Diagnose- und Auswerteschaltung in Verbindung stehende, nach Maßgabe
der typspezifischen Baugruppe und/oder nach Maßgabe der Anwendung
selbstcodierende Codierelemente auf.
Diese Ausgestaltung der Erfindung weist den Vorteil auf, dass der Anschluss
von nicht systemkonformen Baugruppen zuverlässig verhindert werden kann.
Insbesondere bei der Anwendung selbstcodierender Codierelemente wird eine
hohe Betriebssicherheit erreicht. Zudem besteht die Möglichkeit die
entsprechende Zuordnung zwischen Kabel und Leitung zur Baugruppe zu
Prüfen und sicherzustellen.
Weitere Vorteile und Einzelheiten lassen sich der nachfolgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die
Zeichnung entnehmen. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 das Steckergehäuse in perspektivischer Seitenansicht,
Fig. 3 zwei Seitenansichten des Steckergehäuses,
Fig. 3 das Blockschaltbild und
Fig. 4 das Anschlussbild der erfindungsgemäßen Steckvorrichtung.
Die Fig. 1, Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 4 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Steckvorrichtung ST für den Anschluss von 2-adrig
geschirmten Feldbusleitungen, und dient dazu jeweils über einen Kabelzugang
und Kabelabgang eine Leitung durchzuschleifen. Die Steckvorrichtung ST ist
derartig ausgestaltet, dass diese sich problemlos unter Feldbedingungen
anschließen lässt. Prinzipiell ist das erfindungsgemäße Konzept für viele
Anwendungsfälle geeignet, wobei das Einsatzgebiet von Netzwerken der Daten-
und Telekommunikationstechnik bis einschließlich Rechner- und
Automatisierungssystemen reicht.
Der elektrische Anschluss des Kabels K erfolgt durch Schneid-, Schraub- oder
Federklemmen A. Bei der in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Ausführungsform
kommt eine Schneidklemm-Technik in Verbindung mit einem Ein-Schrauben-
Montage-System zum Einsatz. Hierbei wird die äußere Kabelisolierung
beispielsweise auf 21 mm bis hin auf das Abschirmgeflecht entfernt und dann
das Abschirmgeflecht bis auf 8 mm Länge gekürzt. Das Einschraub-
Montageloch bzw. die Schraube ist mit S bezeichnet. Die Schraube wird mit
einem Sicherungsring auch im geöffneten Zustand gesichert gehalten, so dass
alle Teile des Ein-Schrauben-Montage-System verliersicher sind.
Die mechanische Klemmung und Führung des oder der Kabel K erfolgt über
Rippen, in denen die beiden Adern des jeweiligen Kabels K den
Schneidklemmen A zugeführt werden, wodurch ein punktgenaues und sicheres
Durchstechen der Isolierung sichergestellt ist. Vorzugsweise sind die Rippen
transparent, wodurch die weitere Möglichkeit gegeben ist, den ordentlichen Sitz
bzw. die Schneidklemmung des oder der Kabel K direkt sichtbar zu machen.
Die Steckvorrichtung ST weist einen unteren und oberen Teil UT, OT auf,
wobei der Anschluss des oder der Kabel K im unteren Teil UT erfolgt. Um 90°
versetzt ist auf der Frontseite im oberen Teil OT der Steckvorrichtung ST ein
Stecker B (alternativ eine Buchse) zum Anschluss am Gerät und auf der
gegenüberliegenden Rückseite eine Gerätebuchse GB (alternativ dann ein
Stecker) zum Anschluss eines Programmier- bzw. Diagnosegerätes mit
erweiterten Funktionen vorgesehen.
Im Steckergehäuse der Steckvorrichtung ST ist eine Leiterplatte angeordnet, auf
der sich eine Diagnose- und Auswerteschaltung D befindet. Die
Stromversorgung der Diagnose- und Auswerteschaltung D erfolgt über das
Kabel K und/oder über den Anschluss B. Weiterhin ist im Steckergehäuse oder
auf der Leiterplatte ein schaltbarer Abschlusswiderstand W angeordnet. Der
Abschlusswiderstand W ist vorzugsweise im oberen Teil OT der
Steckvorrichtung ST angeordnet und kann mittels eines Schiebeschalters S
manuell betätigt werden (siehe Fig. 2 und Fig. 4 mit den verschiedenen
Widerständen 390 Ohm und 220 Ohm). Weiterhin kann Abschlusswiderstand W
durch die Diagnose- und Auswerteschaltung D schaltbar und/oder einstellbar
sein (siehe Fig. 3). Der Schiebeschalter S befindet sich bei der Darstellung
gemäß Fig. 4 in der Schaltstellung OFF, so dass die Leitung 1A direkt mit
Leitung 2A und die Leitung 1B direkt mit Leitung 2B verbunden ist. Wird der
Schiebeschalter S in die Schaltposition ON gebracht, so ist ein Widerstand von
220 Ohm zwischen den Leitungskontakt 1A und 2A eingeschleift und die
Verbindung zwischen Leitung 1B und Leitung 2B ist unterbrochen. Bei der
Anwendung bei einem Bussystem wird die Schaltstellung OFF gewählt, wenn
die Baugruppe zwischen benachbarten Baugruppen angeordnet ist und die
Schaltstellung ON gewählt wenn die Baugruppe die letzte in der Kette von
nebeneinander angeordneten Baugruppen ist und das Bussystem terminiert.
Ferner weist die Steckvorrichtung ST eine mit der Diagnose- und
Auswerteschaltung D verbundene Anzeigeeinrichtung AE zur Anzeige der
Ergebnisse dieser Auswertung auf. Vorzugsweise umfasst die
Anzeigeeinrichtung AE mindestens eine im unteren Teil UT der
Steckvorrichtung ST auf der Leiterplatte angeordnete Leuchtdiode und
mindestens einen dieser Leuchtdiode zugeordneten Lichtleiter. Damit sind diese
ebenfalls von beiden Seiten (Rück- und Frontseite) über die integrierten
Lichtleiter sichtbar, welche bei transparenten Rippen entsprechend zu
integrieren sind.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausfühnungsform und Anwendung bei
einem Bussystem mit Statusanzeige über 4 LEDs für Bustestfunktionen hat
diese Anzeige beispielsweise folgende Bedeutung:
Erstes LED: grün = Spannungsversorgung für die Baugruppe in Ordnung
Zweites LED: gelb = Baugruppe aktiv am Bus (blinkend)
Drittes LED: rot = keine Terminierung/Abschlusswiderstand (aus)
= Terminierung/Abschlusswiderstand eingeschaltet (an)
= Falscher Wellenwiderstand (blinkt langsam)
= Falscher Abschlusswiderstand (blinkt schnell)
Viertes LED: gelb = Baudrate (in Verbindung mit weiteren LEDs)
Erstes LED: grün = Spannungsversorgung für die Baugruppe in Ordnung
Zweites LED: gelb = Baugruppe aktiv am Bus (blinkend)
Drittes LED: rot = keine Terminierung/Abschlusswiderstand (aus)
= Terminierung/Abschlusswiderstand eingeschaltet (an)
= Falscher Wellenwiderstand (blinkt langsam)
= Falscher Abschlusswiderstand (blinkt schnell)
Viertes LED: gelb = Baudrate (in Verbindung mit weiteren LEDs)
Zur Abschirmung ist das Steckergehäuse aus metallischem Material,
beispielsweise Zink-Druckguss hergestellt, wobei die Abschirmung des Kabels
K mit dem Steckergehäuse in Verbindung steht (Abisolierung des Schirms auf
8 mm und direkter Kontakt). Ein weiterer Vorteil ist die elektro-mechanische
Unverwüstbarkeit.
Weiterhin kann vorgesehen werden, dass der Anschluss B mechanische
Steckercodierelemente oder mit der Diagnose- und Auswerteschaltung D in
Verbindung stehende, nach Maßgabe der typspezifischen Baugruppe und/oder
nach Maßgabe der Anwendung selbstcodierende Codierelemente aufweist.
Hierdurch kann eine unverwechselbare Zuordnung erfolgen, welche auch
weitgehend automatisiert werden kann.
Schließlich kann mindestens ein Schaltkontakt SK vorgesehen werden, dessen
Betätigungselement von der anzuschließenden Baugruppe oder dem Kabel K
betätigbar ist. Dadurch kann unmittelbar nach dem Stecken eine Überprüfung
von anzuschließenden und/oder angeschlossenen Geräten und/oder der
Kontaktgabe durchgeführt werden. Weitere Schaltkontakte können zur
Durchschaltung unterschiedlicher Versorgungsspannungen bzw. der jeweiligen
Stromversorgung oder dergleichen vorgesehen werden. Das Betätigungselement
kann entweder einen axial verschiebbaren oder radial verschwenkbaren
Federkontakt bzw. mehrere Federkontakte aufweisen.
Im Vergleich zum bekannten Stand der Technik erfordert die erfindungsgemäße
Steckvorrichtung ST kein separates Diagnosegerät und keine
Diagnosebuchse/Stecker. Durch die ständige optische Anzeige kann im
Störungsfall dieser rasch behoben werden und erlaubt zudem die permanente
Kontrolle des ordnungsgemäßen Betriebs mit überraschend geringem Aufwand.
Alle dargestellten und beschriebenen Ausführungsmöglichkeiten, sowie alle in
der Beschreibung und/oder der Zeichnung offenbarten neuen Einzelmerkmale
und ihre Kombination untereinander, sind erfindungswesentlich. Beispielsweise
kann anstelle einer Anzeigeeinrichtung AE mit LED-/Lichtleiterkombination ein
Display (insbesondere für die Anzeige der Baudrate) oder ein
berührungssensitives Display vorgesehen werden, welches neben der Anzeige
gleichzeitig zur Befehlseingabe für die Diagnose- und Auswerteschaltung D
dient; die Kontaktierung (Adern und Schirm) kann auch ohne Abisolierung des
Kabels durch die Schneidklemmen direkt erfolgen u. a.
Claims (12)
1. Steckvorrichtung mit mindestens einem Kabelanschluss und mindestens
einem Anschluss (B) für eine elektronische Baugruppe, dadurch
gekennzeichnet, dass die Steckvorrichtung (ST) Schneid-, Schraub- oder
Federklemmen (A) für den Anschluss mindestens eines Kabels (K)
aufweist, dass im Steckergehäuse der Steckvorrichtung (ST) eine
Leiterplatte angeordnet ist, auf der sich eine Diagnose- und
Auswerteschaltung (D) befindet, und ein schaltbarer Abschlusswiderstand
(W) angeordnet ist und dass die Steckvorrichtung (ST) eine mit der
Diagnose- und Auswerteschaltung (D) verbundene Anzeigeeinrichtung
(AE) zur Anzeige der Ergebnisse der Auswertung aufweist.
2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Stromversorgung der Diagnose- und Auswerteschaltung (D) über das Kabel
(K) und/oder über den Anschluss (B) erfolgt.
3. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Abschlusswiderstand (W) manuell oder elektrisch schaltbar ist.
4. Steckvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
Abschlusswiderstand (W) im oberen Teil (OT) der Steckvorrichtung (ST)
angeordnet ist und mittels eines Schiebeschalters (S) betätigbar ist oder
durch die Diagnose- und Auswerteschaltung (D) schaltbar und/oder
einstellbar ist.
5. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Anzeigeeinrichtung (AE) mindestens eine im unteren Teil (UT) des
Steckers (ST) auf der Leiterplatte angeordnete Leuchtdiode und mindestens
einen dieser Leuchtdiode zugeordneten Lichtleiter aufweist.
6. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Steckvorrichtung (ST) einen unteren und oberen Teil (UT, OT) aufweist,
dass der Anschluss des oder der Kabel (K) im unteren Teil (UT) der
Steckvorrichtung (ST) erfolgt und dass um 90° versetzt auf der Frontseite
im oberen Teil (OT) der Steckvorrichtung (ST) eine Buchse (B) zum
Anschluss der elektronischen Baugruppe und auf der gegenüberliegenden
Rückseite eine Gerätebuchse (GB) zum Anschluss eines Programmier- bzw.
Diagnosegerätes mit erweiterten Funktionen vorgesehen ist.
7. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
mechanische Klemmung und Führung der Kabel (K) für die
Schneidklemmen (A) über Rippen erfolgt und dass die Rippen transparent
sind.
8. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Abschirmung das Steckergehäuse aus metallischem Material hergestellt ist
und dass die Abschirmung des Kabels (K) mit dem Steckergehäuse in
Verbindung steht.
9. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Anschluss (B) mechanische Steckercodierelemente oder mit der Diagnose-
und Auswerteschaltung (D) in Verbindung stehende, nach Maßgabe der
typspezifischen Baugruppe und/oder nach Maßgabe der Anwendung
selbstcodierende Codierelemente aufweist.
10. Steckvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
gekennzeichnet durch die Anwendung bei einem Bussystem, wobei an der
Anzeigeeinrichtung (AE) eine Statusanzeige von Bustestfunktionen erfolgt.
11. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens ein Schaltkontakt (SK) vorgesehen ist, dessen
Betätigungselement von der anzuschließenden Baugruppe oder dem Kabel
(K) betätigbar ist.
12. Steckvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das
Betätigungselement mindestens einen axial verschiebbaren oder radial
verschwenkbaren Federkontakt aufweist.
Priority Applications (7)
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|---|---|---|---|
| DE10107100A DE10107100A1 (de) | 2001-02-13 | 2001-02-14 | Steckvorrichtung mit integrierter Diagnose- und Auswerteschaltung und zuschaltbarem Abschlusswiderstand |
| ES02719821T ES2322843T3 (es) | 2001-02-13 | 2002-02-13 | Dispositivo de enchufe con circuito integrado de diagnostico/evaluacion, indicador y resistencias de terminacion conmutables. |
| AT02719821T ATE419663T1 (de) | 2001-02-13 | 2002-02-13 | Steckvorrichtung mit integrierter diagnose- /auswerteschaltung, anzeige und schaltbaren abschlusswiderständen |
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| US10/467,667 US7065470B2 (en) | 2001-02-13 | 2002-02-13 | Plug-and-socket device comprising an integrated diagnostic/evaluation circuit, display and switchable terminating resistors |
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