DE10115359A1 - Abschaltvorrichtung - Google Patents
AbschaltvorrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Abschaltvorrichtung für eine manuell bedienbare Arbeitsmaschine mit Ottomotorantrieb die durch Kurzschließen eines Stromkreises (70) angehalten wird, wobei die besagte Abschaltvorrichtung in der Form eines elektrischen Schalters mit einer Abschaltregelung (11) ausgeführt ist, die manuell zwischen zwei Endpositionen verschoben werden kann: zwischen einer Antriebsposition für das Starten und den Betrieb des Motors, wobei der besagte Stromkreis nicht kurzgeschlossen ist, und einer festen Stopp-Position, wobei der Stromkreis kurzgeschlossen und die Abschaltregelung arretiert ist. Die charakteristischen Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß der elektrische Stromkreis auch in einer nichtarretierten Zwischenposition (II) der Abschaltregelung kurzgeschlossen ist, die von der Abschaltregelung passiert werden muß, wenn sie vollständig von der Anriebsposition (I) in die feste Stopp-Position (III) bewegt wird, und darin, daß die Konfiguration eine Feder (60) umfaßt, die zur Rückführung der Abschaltregelung in die Antriebsposition dient, wenn die Abschaltregelung von der Antriebsposition in die besagte Zwischenposition bewegt und danach freigegeben wird, was impliziert, daß es sich bei der Zwischenposition um eine Rückfederungsposition der Abschaltregelung handelt (Fig. 1).
Description
Die Erfindung betrifft eine Abschaltvorrichtung für eine manuell bedienbare Arbeitsmaschine mit
Ottomotorantrieb, die durch Kurzschließen eines elektrischen Stromkreises angehalten wird, wobei die
besagte Abschaltvorrichtung die Form eines elektrischen Schalters mit einer Abschaltregelung hat, die
zwischen zwei Endpositionen verschoben werden kann: zwischen einer Antriebsposition für das
Starten und den Betrieb des Motors, wobei der besagte Stromkreis nicht kurzgeschlossen ist, und einer
festen Stopp-Position, wobei der Stromkreis kurzgeschlossen und die Abschaltregelung arretiert ist.
Die Erfindung betrifft darüber hinaus die manuell bedienbare Arbeitsmaschine mit Ottomotorantrieb,
welche mit der Abschaltvorrichtung ausgestattet ist.
Entsprechend den aktuell geltenden Sicherheitsbestimmungen muß für die Abschaltregelung von
manuell bedienbaren Maschinen mit Ottomotorantrieb eine feste Stopp-Position festgelegt sein, die so
einstellbar sein muß, daß der Bediener die Abschaltregelung mit einer einzelnen, ununterbrochenen
Bewegung aus der Antriebsposition in die feste Stopp-Position bewegen kann. Der Grund für diese
Bestimmung ist, daß in einem Notfall ein sicheres Anhalten der Maschine gewährleistet sein muß.
Auch bei einem Anhalten der Maschine aus anderen Gründen, beispielsweise zum Einlegen einer
Pause, zum Nachfüllen von Kraftstoff usw. muß die Abschaltregelung der heutigen Maschinen in eine
feste Stopp-Position geschaltet werden, um den Motor anzuhalten. Ein Neustart ist erst möglich,
nachdem die Abschaltregelung wieder zurück in die Antriebsstellung gebracht wurde. Häufig vergißt
der Bediener diesen Arbeitsgang und betätigt mehrfach erfolglos den Starterseilzug, ehe er sich seines
Fehlers bewußt wird. Dies geschieht insbesondere bei Maschinen, deren Abschaltregelungen die Form
eines Tasters oder Schiebereglers haben und keine problemlos sichtbaren Signale ausgeben. Häufig
kommt es in solchen Fällen zu einem "Absaufen" des Motors, was das Starten erschwert.
Mit der vorliegenden Erfindung soll das oben beschriebene Problem gelöst werden. Entsprechend
einem ersten Aspekt der Erfindung, der die zuerst in der Einleitung beschriebene Abschaltvorrichtung
betrifft, ist die Erfindung dadurch charakterisiert, daß der elektrische Stromkreis auch in einer nicht
arretierten Zwischenposition der Abschaltregelung kurzgeschlossen ist, die von der Abschaltregelung
passiert werden muß, wenn sie vollständig von der Antriebsposition in die Stopp-Position bewegt
wird, und daß die Konfiguration eine Feder umfaßt, die zur Rückführung der Abschaltregelung in die
Antriebsposition dient, wenn die Abschaltregelung von der Antriebsposition in die besagte Zwischen
position bewegt und danach freigegeben wird. Dies impliziert, daß es sich bei der Zwischenposition
um eine Rückfederungsposition der Abschaltregelung handelt. Entsprechend diesem Aspekt der
Erfindung kann sich der Bediener folglich dafür entscheiden, die Abschaltregelung aus der Antriebs
position über die Zwischenposition hinaus weiter in die feste Stopp-Position zu verschieben, eine
Möglichkeit, die vor allem in Notsituationen oder beispielsweise nach Abschluß der Arbeiten genutzt
werden kann, oder die Abschaltregelung nur in die Zwischenposition zu bewegen, so daß die
Maschine durch Kurzschließen des elektrischen Stromkreises angehalten wird, um danach die
Abschaltregelung wieder freizugeben, so daß sie automatisch in die Antriebsposition zurückgefedert
wird. Im letzteren Fall muß der Bediener vor dem Starten der Maschine nicht daran denken, die
Abschaltregelung in die richtige Position zu verschieben.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die Abschaltvorrichtung dadurch gekenn
zeichnet, daß sie als ein mit einer Wippe versehener Kippschalter ausgeführt ist, der drehbar um eine
Drehachse gelagert ist, daß die Wippe über einen ersten, äußeren Hebel mit einem Fingergreifer sowie
einen zweiten, inneren Hebel verfügt, daß die Wippe durch die Kraft der Feder eingestellt wird, die
gegen den besagten inneren Hebel wirkt, und daß das bewegliche Kontaktelement so ausgeführt ist,
daß es bei einem Verschieben der Wippe in Richtung der besagten Rückfederungs- und/oder festen
Kontaktposition durch den inneren Hebel mitgenommen wird.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die Abschaltvorrichtung gekennzeichnet
dadurch, daß sie als ein Kippschalter ausgeführt ist, wobei die besagte Abschaltregelung durch eine
Wippe gebildet wird, welche einen ersten Hebel umfaßt, der drehbar über einer Drehachse zwischen
der besagten Antriebsposition und der besagten festen Stopp-Position gelagert ist, und daß der besagte
erste Hebel bei der Montage der besagten Abschaltvorrichtung an einer Arbeitsmaschine im wesent
lichen in einer Wand der Maschine versenkt wird, und daß er in der festen Antriebsposition deutlich
aus der besagten Wand herausbewegt wird. Entsprechend diesem Aspekt der Erfindung wirkt der
herausgezogene Hebel mit dem Fingergreifer in der festen Stopp-Position als auffälliger Hinweis an
den Bediener, daß die Haltevorrichtung ihre feste Stopp-Position eingenommen hat und die Maschine
deshalb nicht gestartet werden kann. Die Wirkung dieses Signals wird noch verstärkt, wenn die
Abschaltregelung, einschließlich des Fingergreifers, in einer hellen Signalfarbe ausgeführt ist. Mit
anderen Worten wirkt die Abschaltregelung in der herausgezogenen Position für den Bediener als
Impuls, vor dem Starten der Maschine als erste Maßnahme die Regelung mit dem besagten äußeren
Hebel nach innen zu verschieben.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung, der sich auf die manuell bedienbare Arbeits
maschine mit Ottomotorantrieb bezieht, ist diese Maschine von einer bekannten Art. An ihrem rück
seitigem Ende ist ein Bediengriff mit einer Motorsteuerung angebracht, an dessen einer Seite sich eine
Starter-Drosselklappensteuerung befindet, die vor dem Starten in den Bediengriff gedrückt werden
muß. Charakteristisch ist für die Erfindung entsprechend diesem Aspekt, daß die Abschaltvorrichtung
als ein Kippschalter ausgeführt ist, der sich seitlich von der Starter-Drosselklappensteuerung an einer
Wand der Maschine befindet und daß ein erster, äußerer Hebel einer Wippe des Kippschalters zum
Wechseln in die feste Stopp-Position deutlich aus der Wand der Maschine an der Seite des
Bediengriffs in Richtung der Starter-Drosselklappensteuerung zu einer Position außerhalb der Starter-
Drosselklappensteuerung bewegt wird, so daß diese vom Bediener nur noch schwer zu erreichen ist,
während der besagte Hebel zum Einnehmen der Antriebsposition deutlich von der Starter-
Drosselklappensteuerung weg- und in die besagte Wand hineinbewegt wird, so daß die Starter-
Drosselklappensteuerung leicht zu erreichen und die Wippe geschützt ist, so daß der Motor während
des Betriebs nicht versehentlich ausgeschaltet werden kann.
Die besagten Aspekte der Erfindung können miteinander kombiniert, in bestimmter Hinsicht jedoch
auch unabhängig voneinander realisiert werden.
Weitere Aspekte und charakteristische Merkmale der Erfindung werden aus den anhängenden
Ansprüchen und der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung deutlich.
In der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung wird auf die beiliegenden Zeichnungen
Bezug genommen, von denen
Fig. 1 eine denkbare Ausführungsform der Erfindung in einer Perspektivsicht eines schematisch
abgebildeten Teils der Maschine mit einer Abschaltregelung in Antriebsposition darstellt,
Fig. 2 denselben Teil der Maschine zeigt, wobei sich die Abschaltregelung jedoch in einer festen
Stopp-Position befindet,
Fig. 3 eine Abschaltvorrichtung in einer Perspektivdarstellung mit der Abschaltregelung in
Antriebsposition zeigt,
Fig. 4 die Abschaltvorrichtung mit der Abschaltregelung in der Rückfederungs-Stopp-Position
zeigt,
Fig. 5 die Abschaltvorrichtung mit der Abschaltkontrolle in einer festen Stopp-Position zeigt; und
Fig. 6 schematisch das Zusammenwirken zwischen einem festen und einem beweglichen Kontakt
element, die beide in die Abschaltvorrichtung integriert sind, darstellt.
Bezugnehmend auf Fig. 1 und Fig. 2 ist die Rückwand 1 eines Motorgehäuses 2 einer transportablen,
manuell bedienbaren Arbeitsmaschine mit Ottomotorantrieb, genauer einer Schneidemaschine,
schematisch dargestellt. Ein Bediengriff, der durch die rechte Hand des Bedieners ergriffen werden
sollte, ist mit der Zahl 3 bezeichnet. Mit dem Bediengriff verbunden sind die auf konventionelle Weise
unter demselben angebrachte Drosselklappensteuerung 4, eine an der Oberseite des Bediengriffs
angebrachte Leerlaufarretierung 5 sowie eine an der linken Seite des Bediengriffs 3 angebrachte
Starter-Drosselklappensteuerung 6. Damit ein Starten des Motors möglich ist, muß die Starter-
Drosselklappensteuerung 6 in einer per se bekannten Art und Weise zunächst in den Bediengriff 3
gedrückt werden, was der Bediener in der Regel mit dem Daumen vornimmt.
An der Rückseite 1 des Motorgehäuses, links vom Bediengriff 3 und auf der Höhe der Starter-
Drosselklappensteuerung 6 befindet sich eine Abschaltvorrichtung 10 für den Motor. Die Abschalt
vorrichtung 10 umfaßt eine Abschaltregelung 11, an der eine Wippe 12 mit einem Fingergreifer 13
angebracht ist. Die Abschaltregelung 11 wird dadurch betätigt, daß die Wippe 12 mittels des Finger
greifers 13 über einer vertikalen Drehachse 15 bewegt wird, Fig. 3.
Wenn sich die Wippe 12 mit dem Fingergreifer 13 in der Antriebsposition der Abschaltregelung 11
befindet, sitzt sie zu einem wesentlichen Teil geschützt in der Rückwand 1 des Motorgehäuses 2, so
daß lediglich der Fingergreifer 13 in einem nennenswerten Maße aus der Motorgehäusewand
herausragt. Die Starter-Drosselklappensteuerung 6 ist in dieser Position vom Bediener leicht zu
erreichen und ermöglicht das Starten des Motor, siehe Fig. 1. Wenn sich die Abschaltregelung 11 mit
der Wippe 12 und dem Fingergreifer 13 in der festen Stopp-Position befindet, Fig. 2, wird die Wippe
mit einem äußeren Hebel 50, an dessen äußeren Ende sich der Fingergreifer 13 befindet, aus der
Motorgehäusewand 1 herausbewegt. Da der Bediener bei diesem Vorgang den Fingergreifer 13 mit
seinem Daumen bewegen muß, muß er denselben von der Starter-Drosselklappensteuerung lösen.
Zumindest dieser Vorgang erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit, so daß sich der Bediener der
Tatsache bewußt wird, daß sich die Abschaltvorrichtung in ihrer festen Stopp-Position befindet. Der
Bediener ist folglich mehr oder weniger gezwungen, die Abschaltregelung 11 von ihrer festen Stopp-
Position, Fig. 2, in die Antriebsposition, Fig. 1, zu bewegen, bevor er die Starter-Drosselklappen
steuerung 6 nach innen drücken und den Motor starten kann. Bei einem solchen Maschinentyp, wo
sich die Abschaltvorrichtung für den Motor an der Rückseite des Motorgehäuses, angrenzend an die
Starter-Drosselklappensteuerung 6, befindet oder befinden kann, ist die beschriebene Konfiguration
entsprechend einem Aspekt der Erfindung folglich ein sehr effektives Mittel um zu verhindern, daß
der Bediener den Motor startet, während sich die Abschaltvorrichtung in der Stopp-Position befindet.
Auch wenn die Abschaltvorrichtung 10 nicht an die Starter-Drosselklappensteuerung 6 angrenzt, geht
aus der vorstehenden Position der Wippe 12 und insbesondere aus der Position des vorstehenden
Fingergreifers 13 optisch deutlich hervor, daß sich die Abschaltvorrichtung in der festen Stopp-
Position befindet, wodurch viele vergebliche Startversuche verhindert werden können. Die Signal
wirkung des Fingergreifers 13 kann in der vorstehenden Position noch verstärkt werden, wenn sich der
Greifer von der Wand 1 durch eine andere Farbe abhebt.
Entsprechend der Ausführungsform ist die Abschaltvorrichtung 10 folglich so gestaltet, daß Start
versuche verhindert werden, solange sich die Abschaltvorrichtung in ihrer festen Stopp-Position
befindet, und zwar unabhängig vom Montageort der Abschaltvorrichtung. Diese Wirkung wird
einerseits dadurch erreicht, daß die Wippe mit dem Fingergreifer 13 in der Stopp-Position deutlich
vorsteht, sowie andererseits auch durch die innere Gestaltung der Vorrichtung 10, die nachfolgend
beschrieben wird.
Die Fig. 3-6 zeigen detaillierter, wie die Abschaltvorrichtung 10 entsprechend einer bevorzugten
Ausführungsform gestaltet ist. Sie kann an oder in der Rückwand 1 des Motorgehäuses 2, wie oben
beschrieben, angebracht sein, wobei in Kombination mit der Starter-Drosselklappensteuerung 6 der
oben beschriebene, spezielle Effekt erreicht wird, doch die Abschaltvorrichtung 10 kann auch an
jedem anderen Ort an der Maschine angebracht sein, beispielsweise seitlich auf konventionelle Art
und Weise, wie weiter oben bereits erwähnt wurde und im folgenden näher beschrieben werden wird.
Ungeachtet dessen, ob die Abschaltvorrichtung 10 an der Rückseite 1 des Motorgehäuses oder an
einem anderen Ort an der Maschine angebracht ist, ihre Anbringung wird vorzugsweise so ausgeführt,
daß die Drehachse 15 im normalen Betriebszustand der Maschine vertikal verläuft. Die Benennungen
der verschiedenen Teile der Abschaltvorrichtung basieren auf dieser Ausrichtung, obwohl prinzipiell
auch andere Ausrichtungen der Abschaltvorrichtung 10 denkbar sind.
Die Abschaltvorrichtung 10 umfaßt einen Kippschalter mit einem Unterbrechergehäuse 17, das aus
elektrisch isolierendem Kunststoffmaterial besteht. Ein rings um die Vorrichtung verlaufender
Rahmen, der einen integralen Bestandteil des Unterbrechergehäuses 17 darstellt, ist mit der Zahl 18
bezeichnet. Der Rahmen 18 steht aus der Maschine vor, wie in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt, während
der Rest des Unterbrechergehäuses 17 in der Maschinenwand versenkt ist. An der Innenseite des
Rahmens 18 befinden sich die obere Wandfläche 19 des Unterbrechergehäuses 17, eine untere Wand
20 mit einem Schraubloch 21 zur Verbindung der Abschaltvorrichtung 10 mit der Maschine, eine
linke Wand 22, eine rechte Wand 23 sowie ein innerer Wandteil 24, der nur teilweise das Innere des
Unterbrechergehäuses 17 abdeckt.
Im Unterbrechergehäuse 17 befindet sich ein festes Kontaktelement 27, das die Form eines gebogenen
Stücks Metallblech hat. Eine Ende 28 des Metallblechs (des festen Kontaktelements) 27 verläuft durch
eine Öffnung 30 in einen Überhang 31 des Unterbrechergehäuses 17, und zwar auf einer Ebene mit
dem besagten inneren Wandteil 24. Im Inneren der Öffnung 30 verläuft das Blech entlang der
vorderen Wand 22 des Unterbrechergehäuses durch eine in der linken Wand 22 befindliche Öffnung
32, Fig. 4, bildet dann eine starke Krümmung 33 (in Fig. 5 durch eine gepunktete Linie dargestellt),
sowie außerdem einen Kreisbogen 34. Innerhalb des Bereichs des Kreisbogens 34 grenzt eine Kante
des Metallblechs 27 an die untere Wand 20 des Unterbrechergehäuses 17 an. Die andere, freie Kante
des Metallblechs 27 bildet eine Wölbung 36. Das andere Ende 29 des Metallblechs/des festen
Kontaktelements 27 ist in der unteren Wand 20 des Unterbrechergehäuses befestigt.
Fig. 6 zeigt den kreisbogenförmigen Teil des festen Kontaktelements (des Metallblechs) 27 in einer
angenommen abgeflachten Form. An der Wölbung 36 befindet sich ein Anfangsbereich 40, ein nach
oben ansteigender Bereich 41, ein Gipfelpunkt 42, und nach dem Gipfelpunkt 42 eine Vertiefung 43
mit einem zweiten, abwärts geneigten Teil 44, der zwischen dem besagten Gipfelpunkt und dem
Boden der Vertiefung verläuft. Die andere von der Vertiefung 43 wegführende Seite steigt steil an.
Die Abschaltregelung ist Teil einer Wippe 12, die als zweiarmiger Hebel konstruiert und drehbar über
einer vertikalen Drehachse 15 gelagert ist. Genauer ausgedrückt, bildet die Abschaltregelung den
Hauptteil eines ersten oder äußeren Hebelarms, der mit der Zahl 50 bezeichnet ist. Der Fingergreifer
13 bildet den äußersten Teil des äußeren Hebelarms 50. Der zweite oder innere Hebelarm ist mit 51
bezeichnet. In der Antriebsposition der Abschaltregelung befindet sich der äußere Hebelarm 50
versenkt im Unterbrechergehäuse 17, wie in Fig. 1 dargestellt, mit Ausnahme des Fingergreifers 13
und eines seitlich davon befindlichen Teils 52, der mit STOP beschriftet ist. In der festen Stopp-
Position hingegen wird der Hebelarm 50 mit dem Fingergreifer 13 vom Unterbrechergehäuse und von
und von der Motorgehäusewand 1, Fig. 2, herausbewegt.
Der innere Hebelarm 51 der Wippe 12 ist in der Form eines Kreissektors gestaltet. An seinem rechten
Ende verfügt der besagte Kreissektor über einen Vorsprung 53, Fig. 3, der auf die untere Wand 20
des Unterbrechergehäuses gerichtet ist.
Entsprechend der Ausführungsform umfaßt die Abschaltvorrichtung (der Kippschalter) 10 ein beweg
liches Kontaktelement, das durch die Abschaltregelung 13 bewegt werden kann, wobei das feste
Kontaktelement (das Metallblech) 27 über einen ersten und einen zweiten Kontaktsitz verfügt, der für
das bewegliche Kontaktelement vorgesehen ist. Der erste Kontaktsitz, welcher das bewegliche
Kontaktelement aufnimmt, wenn sich die Abschaltregelung in der festen Stopp-Position befindet, ist
die besagte Vertiefung 43 im Metallblech, während der zweite Kontaktsitz, der mit der Zwischen
position der Abschaltregelung korrespondiert, das über keinerlei Elemente zum Halten des beweg
lichen Kontaktelements verfügt, durch den nach oben ansteigenden Teil 41 des Metallblechs gebildet
wird.
Eine Metallfeder, genauer eine schraubenförmige Drehfeder, ist mit der Zahl 60 bezeichnet. Die
besagte Metallfeder 60 hat mehrere Funktionen. Erstens bildet ein vorstehendes Ende 61 der Feder das
besagte bewegliche Kontaktelement, und zwar dadurch, daß es durch die Feder gegen den Vorsprung
53 am inneren Hebelarm 51 gedrückt und durch den besagten Vorsprung bewegt wird, wenn die
Wippe 12 in Stopp-Positionen geschaltet wird. Zweitens bilden die Metallfeder 60 als Ganzes sowie
das feste Kontaktelement (Metallblech) 27 einen Teil des Kurzschluß-Stromkreises, über den der
elektrische Stromkreis 70, Fig. 3, wie in der Einleitung erwähnt, kurzgeschlossen wird. Das feste
Ende 62 der Metallfeder 60, das sich durch die untere Wand 20 und/oder die Innenwand 24 erstreckt,
ist folglich mit dem aus Metall bestehenden Motorgehäuse oder dem Motorblock der Arbeitsmaschine
verbunden, wodurch eine Erdung und ein Pol des elektrischen Stromkreises 70 gebildet wird. Drittens
dient die Feder 60 dazu, die Abschaltregelung 11 aus der besagten Zwischenposition in die
Antriebsposition zurückzuführen, indem sie den Vorsprung 53 am inneren Hebelarm 51 der Wippe 12
entsprechend ausrichtet. Viertens hat das bewegliche Ende 61 der Feder zusammen mit dem Metall
blech 27 eine Arretierfunktion.
Das erste Ende 28 des festen Kontaktelements (Metallblechs) 27 ist mit dem zweiten Pol des
elektrischen Stromkreises 70 verbunden. Genauer beschrieben, dient die Abschaltvorrichtung 10 dazu,
die Niederspannungsseite (Primärseite) 71 des Zündmoduls des Motors kurzzuschließen.
Die beschriebene Vorrichtung funktioniert wie folgt: Es wird davon ausgegangen, daß die
Ausgangslage die in Fig. 1 und in Fig. 3 dargestellte ist, das heißt, die Abschaltregelung befindet sich
in der Antriebsposition. Der Schalter ist dann ausgeschaltet, das heißt, der Kurzschluß-Stromkreis ist
nicht geschlossen. Das bewegliche Teil 61 der Metallfeder 60 befindet sich dann in der in Fig. 6
dargestellten Position I. Damit der Motor wie üblich angehalten werden kann, bewegt der Bediener
mit Hilfe des Fingergreifers 13 die Wippe 12 über ihre Drehachse 15, wodurch die Wippe mittels des
Vorsprungs 53 am inneren Hebelarm 51 das bewegliche Ende 61 der Metallfeder im Bereich der
Neigung 41 der Wölbung 36 (Position II in Fig. 6) in Kontakt zum Metallblech 27 bringt. Dadurch ist
der Kurzschluß-Stromkreis geschlossen, und der Motor wird angehalten. Nach einer kurzen Haltezeit
in dieser Position (wie in Fig. 4 dargestellt), die die besagte Zwischenposition repräsentiert, kann der
Bediener den Fingergreifer 13 freigeben, was dazu führt, daß die Wippe 12 und damit die
Abschaltregelung 11 aufgrund der Wirkung der Feder 60 wieder in die Antriebsposition, Fig. 3,
zurückkehren. Wenn die Haltezeit in der Zwischenposition, Position II, zu kurz ist, und wenn sich in
der Maschine eine substantielle Masse dreht, besteht das Risiko, daß der Motor nach der Rückführung
der Abschaltregelung in die Antriebsposition einen Selbststart ausführt. Falls es dazu in einer
normalen Situation kommt, wiederholt der Bediener den Anhaltevorgang, um den Motor zum
Anhalten zu bringen. In einer Notsituation bzw. in einer Situation, in der der Bediener aus anderen
Gründen die Abschaltregelung in die feste Stopp-Position bringen möchte, bewegt er die Abschalt
regelung in einer einzelnen, ununterbrochenen Bewegung aus der Antriebsposition, Fig. 3, in die feste
Stopp-Position, Fig. 5. Während dieser längeren Bewegung wird das bewegliche Ende 61 der
Metallfeder 60 gezwungen, den Gipfelpunkt 42 der Wölbung 36 zu passieren, um danach in die
Vertiefung/den Kontaktsitz 43, Position III in Fig. 6, einzuschnappen, in der das Ende 61 der Feder
arretiert ist, so daß das bewegliche Kontaktelement seine Position in der Vertiefung 43 nur durch die
Kraft der Feder verlassen kann. Folglich repräsentiert diese Position eine feste Stopp-Position, aus der
das bewegliche Kontaktelement nur durch die Kraft des Bedieners gebracht werden kann, die dieser
direkt auf die Abschaltregelung 11 im Uhrzeigersinn unter Bezugnahme auf Fig. 5 ausübt.
Claims (11)
1. Abschaltvorrichtung für eine manuell bedienbare Arbeitsmaschine mit Ottomotorantrieb, die
durch Kurzschließen eines Stromkreises (70) angehalten wird, wobei die besagte
Abschaltvorrichtung in der Form eines elektrischen Schalters mit einer Abschaltregelung (11)
ausgeführt ist, die manuell zwischen zwei Endpositionen verschoben werden kann: zwischen
einer Antriebsposition für das Starten und den Betrieb des Motors, wobei der besagte
Stromkreis nicht kurzgeschlossen ist, und einer festen Stopp-Position, wobei der Stromkreis
kurzgeschlossen und die Abschaltregelung arretiert ist, gekennzeichnet dadurch, daß der
elektrische Stromkreis auch in einer nichtarretierten Zwischenposition (II) der Abschaltregelung
kurzgeschlossen ist, die von der Abschaltregelung passiert werden muß, wenn sie vollständig
von der Antriebsposition (I) in die feste Stopp-Position (III) bewegt wird, und dadurch, daß die
Konfiguration eine Feder (60) umfaßt, die zur Rückführung der Abschaltregelung in die
Antriebsposition dient, wenn die Abschaltregelung von der Antriebsposition in die besagte
Zwischenposition bewegt und danach freigegeben wird, was impliziert, daß es sich bei der
Zwischenposition um eine Rückfederungsposition der Abschaltregelung handelt.
2. Abschaltvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der elektrische Schalter
mindestens ein festes Kontaktelement (27, 28) und ein bewegliches Kontaktelement (61)
umfaßt, dadurch, daß das bewegliche Kontaktelement durch die Abschaltregelung bewegt
werden kann, dadurch, daß das besagte, mindestens einmal vorhandene feste Kontaktelement
über einen ersten (43, III) und einen zweiten (41, II) Kontaktsitz für das bewegliche
Kontaktelement verfügt, dadurch, daß der besagte erste Kontaktsitz, der das bewegliche
Kontaktelement (61) in der festen Stopp-Position der Abschaltregelung aufnimmt, als
Halteelement ausgeführt ist, welches das bewegliche Kontaktelement in Kontakt zu dem
besagten festen Kontaktelement hält, während der zweite Kontaktsitz (41), der mit der
Zwischenposition (II) der Abschaltregelung korrespondiert, kein Element zum Halten des
beweglichen Kontaktelements umfaßt.
3. Abschaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die darin
befindliche Feder aus Metall besteht und einen Teil des kurzgeschlossenen Stromkreises bildet.
4. Abschaltvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, daß das bewegliche
Kontaktelement (61) einen integralen, beweglichen Teil der Feder bildet oder als ein mit der
Feder verbundenes Metallelement ausgeführt ist.
5. Abschaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das
besagte, mindestens einmal vorhandene feste Kontaktelement (27) über eine als Wölbung (36)
ausgeführte Gleitfläche verfügt, dadurch, daß die Wölbung mit dem besagten ersten und dem
besagten zweiten Kontaktsitz (41, 43) versehen ist, dadurch, daß das bewegliche Kontakt
element so ausgeführt ist, das es gegen die Wölbung gleitet, wenn das bewegliche
Kontaktelement zwischen dem ersten und dem zweiten Kontaktsitz (und umgekehrt) bewegt
wird, und dadurch, daß der erste Kontaktsitz aus einer Vertiefung (43) in der Wölbung besteht,
die zum Halten des beweglichen Kontaktelements und damit zum Überwinden der Kraft der
besagten Feder dient.
6. Abschaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet dadurch, daß sie als ein
mit einer Wippe (12) versehener Kippschalter ausgeführt ist, der drehbar um eine Drehachse
(15) gelagert ist, dadurch, daß die Wippe über einen ersten, äußeren Hebel (50) mit einem
Fingergreifer (13) sowie einen zweiten, inneren Hebel (51) verfügt, dadurch, daß die Wippe
durch die Kraft der Feder eingestellt wird, die gegen den besagten inneren Hebel wirkt, und
dadurch, daß das bewegliche Kontaktelement (61) so ausgeführt ist, daß es bei einem Ver
schieben der Wippe in Richtung der besagten Rückfederungs- und/oder festen Kontaktposition
durch den inneren Hebel mitgenommen wird.
7. Abschaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet dadurch, daß sie als ein
Kippschalter ausgeführt ist, dadurch, daß die Abschaltregelung einschließlich eines
Fingergreifers (13) ein integraler Bestandteil einer Wippe (12) ist, welche einen ersten Hebel
(50) umfaßt, der drehbar über einer Drehachse (15) gelagert ist und so in der Wand angebracht
wird, daß er in der Antriebsposition der Maschine im wesentlichen in einer Wand (1) der
Arbeitsmaschine versenkt ist, und dadurch, daß er in der festen Antriebsposition deutlich aus
der besagten Wand herausbewegt wird.
8. Abschaltvorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Wippe (12) drehbar
über der besagten Drehachse (15) in einem Unterbrechergehäuse (17) gelagert ist, das in einer
Wand der Maschine montiert werden kann.
9. Abschaltvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Wippe aus einem
zweiarmigen Hebel besteht, dessen einer Arm durch den besagten ersten Hebelarm gebildet
wird, dessen Abschluß wiederum mit einem Fingergreifer (13) versehen ist, und dadurch, daß
der zweite Arm (51) beweglich innerhalb des Unterbrechergehäuses gelagert und in der Lage
ist, das bewegliche Kontaktelement mitzunehmen, wenn der Motor angehalten werden soll und
der selbst von der Feder mitgenommen wird, wenn die Starterregelung wieder in die
Antriebsposition geschaltet wird.
10. Manuell bedienbare Arbeitsmaschine mit Ottomotor, gekennzeichnet dadurch, daß sie mit einer
Abschaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgestattet ist.
11. Arbeitsmaschine nach Anspruch 10 mit einem an ihrem rückseitigem Ende angebrachten
Bediengriff (3), an dessen einer Seite sich eine Starter-Drosselklappensteuerung (6) befindet,
die vor dem Starten in den Bediengriff gedrückt werden muß, gekennzeichnet dadurch, daß die
Abschaltvorrichtung als ein Kippschalter ausgeführt ist, der sich seitlich von der Starter-
Drosselklappensteuerung (6) an einer Wand der Maschine befindet und daß ein erster, äußerer
Hebel (15) einer Wippe des Kippschalters zum Einnehmen einer festen Stopp-Position deutlich
aus der Wand der Maschine an der Seite des Bediengriffs in Richtung der Starter-
Drosselklappensteuerung zu einer Position außerhalb der Starter-Drosselklappensteuerung
bewegt wird, so daß diese vom Bediener nur noch schwer zu erreichen ist, während der besagte
Hebel zum Einnehmen der Antriebsposition von der Starter-Drosselklappensteuerung weg- und
deutlich in die besagte Wand hineinbewegt wird, so daß die Starter-Drosselklappensteuerung
leicht zu erreichen und die Wippe geschützt ist.
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