DE10121582C2 - Luftversorgungs-Aggregat für Fahrzeuge mit einem Kompressor und einem Schalldämpfer - Google Patents
Luftversorgungs-Aggregat für Fahrzeuge mit einem Kompressor und einem SchalldämpferInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer zur Geräuschdämpfung beim Luftaustausch
zwischen der Luftversorgungsanlage eines Fahrzeuges, insb. für eine
Luftfederungsanlage und der Umgebung, wobei der Schalldämpfer über einen ersten
Anschluss mit pneumatischen Funktionselementen am Fahrzeug und über einen zweiten
Anschluss mit der Umgebungsluft verbunden ist.
Ein Beispiel für eine Druckluftanlage für ein Fahrzeug mit Luftfedern ist aus der DE 198 35 491 A1
bekannt. Bei derartigen Druckluftanlagen muss z. B. zur Niveauregelung des
Fahrzeuges Luft aus den Luftfedern abgelassen oder mittels des Kompressors aufgefüllt
werden, wobei die Luft üblicherweise über einen Lufttrockner geführt wird. Vor allem das
Ablassen der Luft ist mit lauter, unangenehmer Geräuschentwicklung verbunden.
Es ist bekannt, die Luft in Druckluftsystemen von Fahrzeugen beim Ablassen über einen
Schalldämpfer zu führen. So ist aus der DE 33 11 682 A1 ein Schalldämpfer für eine
Druckluftbremsanlage zum Dämpfen des Auslassgeräusches bekannt, der im Gehäuse
eines Lufttrockners untergebracht ist.
Schalldämpfer für Fahrzeuge sind vor allem in Verbindung mit Brennkraftmaschinen
bekannt, wobei die Abgase diese Schalldämpfer im wesentlichen kontinuierlich
durchströmen und der Schall bei bestimmten, diskreten Frequenzen dominiert.
Demgegenüber erfolgt bei den erwähnten Druckluftanlagen das Entweichen der Luft
diskontinuierlich und schlagartig, oft mit einem explosionsartigen Knall, wobei der Schall
ein breites, nahezu lückenloses Frequenzspektrum aufweist. Das Ansauggeräusch beim
Auffüllen der Druckluftanlage durch den Kompressor hat dagegen einen geringeren
Pegel, ein ausgeprägtes Linienspektrum und ist von längerer Dauer.
Aus der DE-PS 262 984 ist ein Schalldämpfer für eine Brennkraftmaschine bekannt, der
mehrere aufeinander folgende Kammern aufweist, die durch sich diffusorartig erweiternde
Kanäle miteinander verbunden sind. Ein Teil der Abgase von den Kanälen seitlich
abgeführt und über die Kammern und einen gesonderten Ausgang nach außen geführt.
Aus der DE-PS 580 354 ist ferner ein Schalldämpfer für eine Schusswaffe bekannt, der in
Verlängerung des Laufes der Waffe einen Strömungskanal mit mehreren hintereinander
angeordneten Diffusoren aufweist, wobei zwischen den Diffusoren Durchbrechungen in
der Wandung des Strömungskanals angeordnet sind, über die expandierenden Gase
seitwärts aus dem Strömungskanal entweichen können.
Die DE 692 05 771 T2 beschreibt einen Schalldämpfer für eine Brennkraftmaschine, der
mit einem katalytischen Konverter zur Abgasreinigung kombiniert ist und der mehrere
hintereinander angeordnet Kammern aufweist, die durch porösen, keramische
Diaphragmen gebildet sind. Die einzelnen Diaphragmen sind einerseits mit katalytischen
Materialien imprägniert und weisen andererseits jeweils eine Vielzahl größerer
Durchgangsöffnungen auf, die sich diffusorartig in Strömungsrichtung der Abgase
erweitern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannten Druckluftanlagen im
Hinblick auf die Schalldämpfung weiter zu verbessern, wobei eine sehr gute Dämpfung
des Ablassgeräusches, aber auch eine Dämpfung des Ansauggeräusches möglich ist,
und wobei das Ablassgeräusch stärker gedämpft werden soll als das Ansauggeräusch.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Schalldämpfer
sowohl als Lufteinlass- als auch als Luftauslass-Schalldämpfer dient, wobei der
Schalldämpfer mehrere in Reihe angeordnete Kammern aufweist, und jede der Kammern
über Kanäle mit den angrenzenden Kammern verbunden ist, und wobei sich der
Querschnitt der Kanäle jeweils in Ausströmrichtung erweitert und in Einströmrichtung
verengt und zwischen dem mit der Umgebung verbundenen Anschlussstutzen und den
Kammern ein poröser Körper angeordnet ist. Es können 3-7, vorzugsweise 4-5
Kammern vorgesehen sein. Dabei sind die Kammern vorzugsweise rotationssymmetrisch
ausgebildet, und ihre Mittelachsen fallen mit der Längsachse des Schalldämpfers
zusammen. Eine derartige Ausbildung der Kammern ist vorteilhaft für eine serienmäßige,
industrielle Produktion der Schalldämpfer.
Über einen derartigen Schalldämpfer wird die Luft somit nicht nur zum Ablassen aus der
Druckluftanlage, sondern auch in umgekehrter Richtung zum Ansaugen in die
Druckluftanlage geführt. Im ersten Falle bewirkt die Vorrichtung bei einer sehr
kurzzeitigen, aber dafür sehr intensiven Luftdurchströmung eine Ausbildung von Wirbeln,
durch die die Schallenergie zum großen Teil in Wärme umgewandelt wird, ohne dass
jedoch der Strömungswiderstand zu hoch wird. Ein zu hoher Strömungswiderstand ist
nicht nur aus energietechnischen Gründen zu vermeiden. Er würde auch die
Funktionsfähigkeit von Komponenten der Druckluftanlage, z. B. des Lufttrockners,
beeinträchtigen. Beim Ablassen von Luft aus der Druckluftanlage wirken die Kanäle
zwischen den Kammern wie Diffusoren.
Beim umgekehrten Vorgang, dem Ansaugen, wird der Schalldämpfer in
entgegengesetzter Richtung von Luft durchströmt, während das Geräusch des eine
Zeitlang arbeitenden Kompressors (Geräusche von Motor, Kolben, Ventilen usw.) gegen
die Luftströmung nach außen dringt. In diesem Falle funktioniert der Schalldämpfer wie
ein Hohlraumresonator. Ein Hohlraumresonator wirkt besonders stark bei bestimmten,
diskreten Frequenzen. Er ist daher für die Dämpfung des Ansauggeräusches, das, wie
oben erwähnt, ein Linienspektrum aufweist, besonders geeignet.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Kanäle glockenförmig
ausgebildet mit gekrümmten Wandungen, wobei die Krümmung der Wand im Bereich des
größeren Durchmessers eines Kanals jeweils konvex zur Mittelachse des Kanals hin
gewölbt und im Bereich des kleineren Durchmessers konkav ausgebildet ist. Die Kanäle
können ferner ineinander verschachtelt angeordnet sein, wobei das schmale Ende eines
Kanals in die große Öffnung des nächsten Kanals hineinragt. Dadurch wird die
hindurchströmende, abgelassene Luft bei jedem Durchtritt in die nächste Kammer gut
verwirbelt. Mit einem derartig ausgebildeten Schalldämpfer konnte eine besonders hohe
Dämpfung erzielt werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung haben die Kanäle gerade Wände, und
es wird auf die ineinander verschachtelte Anordnung verzichtet. Bei dieser
Ausführungsform ist zwar die Dämpfung im Vergleich zu der vorgehend beschriebenen
Ausführungsform etwas geringer, es ist jedoch eine sehr einfache Herstellung des
Schalldämpfers möglich durch Hintereinandersetzen von einfachen, gleichartigen Teilen
sowie durch einfache Herstellbarkeit dieser Teile.
Eine weitere Verbesserung hinsichtlich der Schallabstrahlung wird durch die Kombination
der Diffusorschalldämpfer mit einer weiteren, auf dem Prinzip der Absorption beruhenden
schalldämpfenden Komponente erreicht. Diese zusätzliche schalldämpfende Komponente
ist ein poröser Körper, durch den die Luft hindurchströmt, wobei eine zusätzliche
Dämpfung bewirkt wird. Der poröse Körper kann z. B. aus einem Sinterwerkstoff und/oder
Schaumstoff bestehen. Durch den porösen Körper wird das Absorptionsspektrum des
Hohlraumresonators breitbandiger gestaltet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in der
Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Druckluftanlage in schematischer Darstellung
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Schalldämpfer für die Druckluftanlage nach Fig. 1
und
Fig. 3 Detail einer gegenüber Fig. 1 abgewandelten Ausführungsform eines
Schalldämpfers für die Druckluftanlage nach Fig. 1 im Längsschnitt.
Fig. 1 zeigt eine einfach aufgebaute Druckluftanlage. Zu der
Druckluftanlage gehören ein Kompressor 1 mit einem Elektromotor 2
als Antrieb, sowie ein Schalldämpfer 3 und ein Lufttrockener 4.
Die pneumatischen Funktionselemente am Fahrzeug, die durch die
Anlage gesteuert werden sollen, sind Luftfedern 5, wobei am
Fahrzeug mehrere Luftfedern 5 vorgesehen sein können; in der
Zeichnung der Einfachheit halber jedoch nur durch eine Luftfeder
5 dargestellt. Den Luftfedern 5 ist jeweils ein Ventil 6
vorgeschaltet, über das die einzelnen Luftfedern 5 individuell
angesteuert werden können. In der Anlage sind weitere Ventile 7
und 8 sowie ein Rückschlagventil 9 vorgesehen. Die Ventile 6, 7
und 8 werden elektromagnetisch betätigt. Sie können durch eine
elektronische Steuereinheit 10 betätigt werden.
Das Ablassen oder Ansaugen von Luft kann z. B. zur Niveauregelung
eines Fahrzeuges mit Luftfederung dienen. Um die Druckluftanlage
mit Luft aufzufüllen, saugt der Kompressor 1 Luft aus der
Umgebung über den Schalldämpfer 3 an und fördert sie über den
Lufttrockner 4 und das Rückschlagventil 9 über die in Durchgangs
stellung befindlichen Ventile 6 zu den Luftfedern 5. Das
Rückschlagventil 9 sorgt dafür, dass die Luft ungehindert in die
Anlage aufgenommen, jedoch nur gesteuert über das Ventil 8 wieder
abgelassen werden kann. Dem Schalldämpfer 3 kann noch ein Luft
filter, Sieb oder dgl. vorgeschaltet sein, das Verunreinigungen
von der Anlage fern hält (nicht dargestellt). Zum Ablassen von
Luft werden die Ventile 6, 7 und 8 geöffnet. Durch das Ventil 7
wird beim Ablassen der Verdichter 1 umgangen. Die Luft
durchströmt dann den Lufttrockner 4 und den Schalldämpfer 3 in
umgekehrter Richtung und gelangt ins Freie.
Im folgenden wird der Aufbau des Schalldämpfers 3 näher
erläutert. Das Äußere des Schalldämpfers 3 wird durch ein
teilbares Gehäuse gebildet, dessen jeweils röhrenförmige Hälften
11 und 12 durch einen Ring 13, z. B. durch Verschrauben, Verkleben
oder Verschweißen, miteinander verbunden sind. Die geteilte
Ausführung des Gehäuses 11, 12 ermöglicht einen einfachen Einbau
von Einsätzen 14 und 15, durch die die Schalldämpfung bewirkt
wird. Der Schalldämpfer 3 ist über einen Rohrstutzen 16 mit dem
Kompressor 1 und über den Rohrstutzen 17 mit der Umgebung
verbunden.
In dem Schalldämpfer 3 sind fünf Einsätze 14 angeordnet, durch
die fünf Kammern 18 gebildet werden. Jeder dieser Einsätze 14 hat
einen Kanal 19 mit einem engen Querschnitt 20, der dem zum
Kompressor 1 und zu den Luftfedern 5 führenden Anschluss 16
zugewandt ist, und mit einem weiten Querschnitt 21, der dem in
die Umgebung führenden Anschluss 17 zugewandt ist. Zwischen den
Querschnitten 20 und 21 verläuft die Innenwand 22 des Kanals 19
gerade, d. h. entlang der Außenfläche eines Kegelstumpfes. Die
Einsätze 14 sind rotationssymmetrisch ausgebildet und
hintereinander fluchtend angeordnet, so dass ihre Mittelachsen
mit der Längsachse des Schalldämpfers 3 zusammenfallen.
Das den Kanal 19 ausbildende Teil 25 eines jeden Einsatzes 14 ist
über eine Zwischenwand 23 mit einer zylindrischen Halterung 24
verbunden, durch die der Einsatz 14 im Gehäuse 11, 12 gehalten
ist. Die Zwischenwand 23 verläuft senkrecht zur Längsachse des
Schalldämpfers 3 in der Nähe des engen Kanalquerschnittes 20. An
der Zwischenwand 23 wird durch einen Vorsprung 26 am Teil 25 und
der Halterung 24 eine flache Ausbuchtung 27 gebildet. Auf der
gegenüberliegenden Seite der Zwischenwand 23 ist zwischen dem
Teil 25 und Halterung 24 eine tiefe Ausbuchtug 28 ausgebildet.
Die Ausbuchtungen 27 und 28 bestimmen die Form der Kammern 15,
die durch die Kanäle 19 miteinander verbunden sind.
Die Einsätze 14 sind alle gleichartig ausgebildet. Sie können
z. B. durch Spritzguss aus Kunststoff hergestellt werden, wobei
die in Fig. 1 dargestellten Einsätze 14 besonders einfach
herstellbar sind. Die Einsätze 14 sind auf der einen Seite mit
umlaufenden Stegen 29 und auf der anderen Seite zu diesen Stegen
29 passenden Absätzen 30 versehen. Durch die Stege 29 und Absätze
30 soll erreicht werden, dass die Einsätze 14 stets in der
richtigen Richtung eingebaut werden.
Zusätzlich zu den Einsätzen 14 ist der Schalldämpfer 3 mit einem
weiteren schalldämpfenden Einsatz 15 versehen, der sich von den
Einsätzen 14 unterscheidet. Der Einsatz 15 besteht aus zwei
Sinterplatten 31, zwischen denen eine Schaumstoffplatte 32
angeordnet ist. Alle Platten 31 und 32 sind porös, d. h. sie
bilden eine Vielzahl von feinen Öffnungen und Kanälen aus, durch
die die Luft hindurchtreten kann. Auf der den Einsätzen 14
abgewandten Seite des Einsatzes 15 befindet sich ein erweiterter
Raum 33, der einen guten Zutritt der Luft zum Einsatz 15
ermöglicht und mit dem Anschlussstutzen 17 verbunden ist.
Wenn aus dem Druckluftsystem Luft abgelassen wird, strömt diese
in Richtung des Pfeils 34 über den Anschlussstutzen 16 durch die
Kanäle 19, die als Diffusoren wirken, wobei sich an den Kanten 26
der Kanäle 19 Wirbel bilden, die sich in die Ausbuchtungen 27, 28
hinein erstrecken. Durch die Verwirbelung wird der Luftströmung
Energie entzogen, die bei einem unmittelbaren Austreten ins Freie
eine starke Schallentwicklung verursachen würde. Bevor die Luft
ins Freie gelangen kann, muss sie sich noch durch die vielen
feinen Kanäle des porösen Körpers 15 zwängen, wodurch eine
zusätzliche Dämpfung erfolgt.
Das Ansaugen von Luft in die Druckluftanlage durch einen
Kompressor kann über den selben Schalldämpfer erfolgen. Die Luft
strömt dann im Sinne des Pfeils 35 in umgekehrter Richtung durch
den Schalldämpfer 3. Vom Anschlussstutzen 17 aus gelangt die Luft
dann über den Raum 33 und den porösen Körper 15 zu den von den
Einsätzen 14 gebildeten Kammern 18, die in ihrer Gesamtheit wie
ein Hohlraumresonanzabsorber wirken. Der poröse Körper 15 wirkt
als Dämpfer, der das Absorptionsspektrum des Hohlraumresonators
breitbandiger gestaltet.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung
dargestellt. Es werden im folgenden nur die von Fig. 2
abweichenden Merkmale erläutert. Für prinzipiell gleiche Bauteile
werden, soweit sie für die Erläuterungen von Bedeutung sind,
dieselben Ziffern verwendet wie in Fig. 2.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel kommen
Diffusoren 36 mit gekrümmten Innenwänden 37 zum Einsatz. Die
Innenwand 37 eines Kanals 36 ist im Bereich des größeren
Diffusorquerschnittes 21' konvex zur Mittelachse des Diffusors 36
hin gewölbt. Zum kleineren Kanalquerschnitt 20' hin ist sie
konkav ausgebildet. Der Kanal 36 erhält dadurch eine
glockenartige Form, die die Aufweitung und die Einschnürung der
diffusorartigen Gestalt noch stärker betont als bei der
kegelförmigen Ausbildung gemäß Fig. 2. Zudem sind die Kanäle 36
ineinander verschachtelt angeordnet, indem das schlanke Ende
eines den Kanal 36 bildenden Teils 38 (Querschnitt 20') in die
weite Öffnung (Querschnitt 21') des benachbarten Kanals 36
hineinreicht und die Kanäle 36 sich somit, im Längsschnitt
gesehen, überschneiden.
Mit einer derartigen Ausführungsform der Erfindung kann eine noch
bessere Schalldämpfung erreicht werden als mit der in
Zusammenhang mit Fig. 2 beschriebenen Vorrichtung, jedoch um den
Preis, dass die Herstellung des Schalldämpfers aufwendiger ist.
Claims (12)
1. Schalldämpfer zur Geräuschdämpfung beim Luftaustausch zwischen der
Luftversorgungsanlage eines Fahrzeuges, insb. für eine Luftfederungsanlage und der
Umgebung, wobei der Schalldämpfer über einen ersten Anschluss mit
pneumatischen Funktionselementen am Fahrzeug und über einen zweiten Anschluss
mit der Umgebungsluft verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der
Schalldämpfer (3) sowohl als Lufteinlass- als auch als Luftauslass-Schalldämpfer (3)
dient, wobei der Schalldämpfer (3) mehrere in Reihe angeordnete Kammern (18)
aufweist, und jede der Kammern (18) über Kanäle (19) mit den angrenzenden
Kammern (18) verbunden ist, und wobei sich der Querschnitt der Kanäle (19) jeweils
in Ausströmrichtung erweitert und in Einströmrichtung verengt und zwischen dem mit
der Umgebung verbundenen Anschlussstutzen (17) und den Kammern (18) ein
poröser Körper angeordnet ist.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern (18)
rotationssymmetrisch ausgebildet und ihre Achsen zueinander fluchtend angeordnet
sind.
3. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1-2, gekennzeichnet durch Kanäle (19)
mit geraden Wänden (22) in der Form von Kegelstümpfen.
4. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1-2, gekennzeichnet durch
rotationssymmetrische Kanäle (36) mit gekrümmten Wänden (37), wobei jeweils zum
engen Querschnitt (20') eines Kanals (36) hin eine, bezogen auf die Mittelachse,
konkave Form und zum weiteren Querschnitt (21') eines Kanals (36) hin eine
konvexe Form ausgebildet ist.
5. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kanäle (36) im Längsschnitt gesehen ineinander greifend angeordnet sind in der
Weise, dass das schmale Ende eines Kanals (36) innerhalb der großen Öffnung des
benachbarten Kanals (36) angeordnet ist.
6. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kammern (18) des Schalldämpfers (3) durch gleichartige Teile gebildet sind.
7. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der
Schalldämpfer (3) ein röhrenförmiges Gehäuse (11, 12) aufweist, und dass die
Kammern (18) durch Einsätze (14) gebildet sind, die zylindrische Halterungen (24)
aufweisen, wobei die Außendurchmesser der Halterungen (24) dem Innen
durchmesser des Gehäuses (11, 12) entsprechen.
8. Schalldämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (11,
12) des Schalldämpfers (3) in einer Querschnittsebene teilbar ist.
9. Schalldämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsätze (14) auf
einer Stirnseite mit einem oder mehreren Vorsprüngen (29) und auf der anderen
Stirnseite mit zu den Vorsprüngen passenden Ausnehmungen oder Absätzen (30)
versehen sind.
10. Schalldämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass er 3-7, vorzugsweise 4-5 Kammern (18) aufweist.
11. Schalldämpfer nach einem oder mehreren der vorhergeneden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der poröse Körper aus einer oder mehreren Platten aus
Sinterwerkstoff (31) und/oder Schaumstoff (32) besteht.
12. Schalldämpfer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der poröse Körper
aus zwei Platten aus Sinterwerkstoff (31) besteht, zwischen denen eine Platte aus
Schaumstoff (32) angeordnet ist.
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