DE10123754A1 - Rigolenanordnung sowie Rigolenbauteil zu dessen Aufbau - Google Patents

Rigolenanordnung sowie Rigolenbauteil zu dessen Aufbau

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Rigolenanordnung mit mehreren Rigolenbauteilen, die zu einem Rigolenbecken anordenbar sind, wobei die Rigolenbauteile als miteinander verbindbare Wasseraufnahmekörper ausgebildet sind, wobei wenigstens einige dieser Wasseraufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile (12) durchgängige Wasserleitungen (16) aufweisen, über die benachbarte Wasseraufnahmekörper miteinander verbindbar sind, wobei die durchgängigen Wasserleitungen (16) Öffnungen (19) aufweisen, über die Wasser in den Wasseraufnahmekörper bzw. das Rigolenbauteil (12) eintritt oder austritt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Rigolenanordnung mit einem oder mehreren Rigolenbauteilen, die zu einem Rigolenbecken anordenbar sind, wobei die Rigolenbauteile als miteinander verbindbare Wasseraufnahmekörper ausgebildet sind, gemäß dem Patentanspruch 1.
Zum Zwecke der Oberflächen- und Regenwasserentsorgung werden insbesondere in städti­ schen Gegenden häufig die städtischen Kanalisationen verwendet. Eine derart organisierte Regenwasserentsorgung ist relativ teuer sowie unökologisch und folglich wurde nach Möglichkeiten gesucht, Regenwasser bzw. Oberflächenwasser in den Boden einzuleiten, auch wenn der Boden bebaut, zugepflastert oder anderweitig versiegelt.
So ist beispielweise aus der EP 0 286 662 B1 eine Art von unterirdischem Wasserbecken bekannt, das zum Sammeln von Regenwasser und zur geregelten Einleitung des Regenwas­ sers in den Boden bestimmt ist. Hier werden einzelne Zellen auf einem Kiesbett nebenein­ ander angeordnet, damit die einzelnen Zellen, gespeist über eine am Becken endende Zu­ leitung, Wasser zwischenspeichern können, bevor das Wasser dann in den Erdboden ein­ geleitet wird. Hier soll auf diese Weise auf einem Areal mit vergleichsweise geringer Aus­ dehnung einerseits die Funktion eines Speicherbeckens für Regenwasser erfüllt werden und andererseits soll aus dem Speicherbecken gerade die Menge an Wasser in den umgebenden Erdboden eingeleitet werden, die von diesem aufgenommen werden kann. Gemäß weiterer Ausführungsformen ist dieses Rigolenbecken auch noch an ein Abwassernetz angeschlos­ sen, für den Fall, dass zu viel Wasser anfällt, das nicht ohne Weiteres in den Erdboden ein­ geleitet oder gespeichert werden kann. Bei dieser Art von Rigolenanordnung ist jedoch das Problem vorhanden, dass die gerade bei einem massiven Regenwasseranfall eingeleiteten Schmutz-, Staub-, und Erdpartikel und dgl. dazu führen, dass die Bereiche, die für den Transport und die Einleitung des Wassers in den Erdboden bestimmt sind, verschmutzt und zugesetzt werden. Eine derartige Rigolenanordnung muss dann wieder ausgegraben und gereinigt werden, da kaum eine Möglichkeit besteht, dass Kiesbett irgendwelche Vlies- Folien oder die einzelnen Rigolenbauteile dieser bekannten Rigolenanordnung zu reinigen.
Eine andere Rigolenanordnung ist aus der EP 0 770 735 A1 bekannt, bei der ebenfalls in eine aus Rigolenbauteilen zusammengesetzte Rigolenanordnung Regenwasser eingeleitet wird. Diese Rigolenanordnung ist ebenfalls unter der Erde angeordnet und begehbar, wie die gemäß der Erfindung. Hier sind die einzelnen Rigolenbauteile in der Form von Röhren, Waben oder dgl. vorgesehen, und sind untereinander durch kleine Löcher verbunden, so dass Regenwasser, das in das dem Einlauf der Rigolenanordnung am Nächsten liegende Rigolenbauteil eingeleitet wird, über die Löcher in benachbarte Rigolenbauteile einströmt. Auch hier besteht natürlich die Gefahr, dass die Verbindungslöcher durch unvermeidliche Schmutz- und Schwebstoffe im Regenwasser zugesetzt werden und die Effektivität dieser Anordnung lässt bereits nach kurzer Zeit nach.
Nachteilig ist bei den bekannten Rigolenanordnungen und deren Rigolenbauteilen glei­ chermaßen, dass einerseits in der Regel ein Kiesbett erforderlich ist, dessen Anlage kosten- und zeitaufwändig ist und ferner sind die Rigolenbauteile äußerst sperrig und platzaufwän­ dig. Für die Lagerung und den Transport benötigen diese Rigolenbauteile eine große Men­ ge an Platz, was insbesondere auch auf der Baustelle problematisch sein kann, wo regelmä­ ßig Platzmangel herrscht. Auch sind die Rigolenbauteile in der üblichen Form ständig der Gefahr der Beschädigung ausgesetzt, da die Rigolenbauteile in der Regel aus Kunststoff hergestellt sind und, von Erdreich umgeben in der Baulage zwar sehr stabil sind, jedoch gegenüber Schlageinwirkungen, wie sie beim Transport und bei der Lagerung auf der Bau­ stelle durchaus auftreten können, recht empfindlich.
Es ist folglich die Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung, eine Rigolenanordnung bzw. ein Rigolenbauteil vorzuschlagen, die bzw. das den oben aufgezeigten Nachteilen im Stand der Technik soweit als möglich Abhilfe verschafft. Insbesondere soll eine Rigolen­ anordnung geschaffen werden, die auch über einen großen Zeitraum in ihrer Funktion auf­ rechterhalten werden kann, ohne dass die Rigolenanordnung zu Reinigungszwecken ausge­ graben werden muss. Ferner soll ein zum Aufbau einer derartigen Rigolenanordnung ge­ eignetes Rigolenbauteil vorgeschlagen werden, wobei zusätzlich noch ein Rigolenbauteil dieser Art vorgeschlagen werden soll, das wenig Lager- und Transportraum benötigt.
Gemäß der Erfindung werden die oben aufgezeigten Aufgaben durch eine Rigolenanord­ nung mit den im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst. Des Weiteren werden durch die Merkmale der verbleibenden unabhängigen Ansprüche 10 und 16 Rigolenbauteile vorgeschlagen, die ebenfalls zur Lösung der genannten Aufgaben beitragen.
Gemäß der Erfindung wird eine Rigolenanordnung aus einem oder mehreren Bauteilen zu­ sammengesetzt, wobei das Regenwasser oder Oberflächenwasser über wenigstens eine durch das bzw. die Rigolenbauteile im wesentlichen durchgängigen Wasserleitung zuge­ führt wird, wobei die Wasserleitung mit Öffnungen versehen ist, um das Wasser in das bzw. die Rigolenbauteile einzuleiten. Die durchgängige Wasserleitung, die im Bereich der Rigolenanordnung möglichst wenig oder gar nicht unterbrochen sein sollte, ermöglicht es, Schmutz und Schwebstoffe, die sich unvermeidlich ansonsten in der Rigolenanordnung anhäufen und deren Effektivität zügeln würden, von Zeit zu Zeit nachhaltig zu entfernen, so dass auch nach einer langen Standzeit durch vergleichsweise unaufwändige Maßnahmen die Effektivität der erfindungsgemäßen Rigolenanordnung aufrecht erhalten werden kann.
Dabei kann vor dem Rigolenbecken bzw. der erfindungsgemäßen Rigolenanordnung ein Zulaufschacht vorgesehen sein, über den das zwischenzuspeichernde und zu versickernde Wasser in die erfindungsgemäße Rigolenanordnung eingeleitet werden kann. Dieser Zu­ laufschacht kann dann gleichzeitig als Wartungsschacht eingesetzt werden, wobei dann beispielsweise an einem Verbindungsrohr, über das der Schacht an die Wasserleitung ange­ schlossen wird, die durch die Rigolenanordnung hindurch läuft, ein Anschlussabschnitt vorgesehen werden kann, um beispielsweise eine Hochdruckleitung oder dgl. zu Reini­ gungszwecken hier anschließen zu können. Natürlich kann jenseits der Rigolenanordnung auch ein Überlaufschacht vorgesehen sein, der gleichermaßen als Wartungsschacht dienen kann und entsprechend ausgestattet sein kann, wie dies in Verbindung mit dem Wartungs- bzw. Zulaufschacht bereits erörtert worden ist.
Die Wasseraufnahmekörper, von denen jeweils mehrere in einem Rigolenbauteil enthalten sein können, wobei ein Rigolenbauteil jedoch auch unmittelbar einem Wasseraufnahme­ körper entsprechen kann, können in der Form von vertikalen Röhren, im Querschnitt wa­ benförmigen vertikalen Röhren oder dgl. vorgesehen sein. Da diese Wasseraufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile über die nach Möglichkeit im Wesentlichen durchgängige Wasser­ leitung und deren Öffnungen miteinander verbunden sind, ist es nicht erforderlich, diese Rigolenbauteile oder Wasseraufnahmekörper nochmals separat über Öffnungen lateral mit­ einander zu verbinden. Andererseits können entsprechende Öffnungen vorgesehen werden, um den Flüssigkeitsaustausch zwischen diesen Rigolenbauteilen bzw. Wasseraufnahme­ körpern weiter zu verbessern.
Auch ist es vorteilhaft, ein Rigolenbauteil beispielsweise mit Stützen, Säulen oder anderen Stabilisierungselementen auszustatten, die nicht notwendigerweise Hohlkörper darstellen müssen.
Die Rigolenanordnung bzw. die Rigolenbauteile sollten an deren vertikal unteren Ende je­ denfalls Öffnungen aufweisen bzw. offen sein, damit das Wasser, das in die Rigolenanord­ nung eingeleitet wird, von dort aus in den Boden eingeleitet werden kann. Hier können auch Vliese oder dgl. vorgesehen sein, um ein Eindringen von Erdreich in die erfindungs­ gemäße Rigolenanordnung zu verhindern.
Festzuhalten ist, dass die Rigolenanordnung gemäß der Erfindung kein Kiesbett braucht, auf dem es aufliegt, um die Rigolenanordnung an das umgebende Erdreich strömungstech­ nisch anzuschließen. Andererseits kann es bei bestimmten Bodenbeschaffenheiten durchaus zweckmäßig sein, eine solche Kiesbettung anzuschütten, bevor die erfindungsgemäße Ri­ golenanordnung eingebaut wird. Die Rigolenanordnung gemäß der Erfindung ist so stabil ausgebildet, dass sie nach dem Einbau begehbar bzw. befahrbar ist.
Die einzelnen Wasseraufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile können vorteilhafterweise mit jeweiligen Wasserleitungsabschnitten ausgestattet sein, die dann über Anschlussbereiche aneinander anschließbar sind, um auf diese Weise eine möglichst durchgängige Wasserlei­ tung herzustellen. Andererseits ist es auch möglich, die Rigolenbauteile bzw. die Wasser­ aufnahmekörper lediglich mit Öffnungen zu versehen, so dass nach der Anordnung der Ri­ golenbauteile zu einer Rigolenanordnung gemäß der Erfindung über die Öffnungen eine durchgängige, mit Auslassperforationen versehene Wasserleitung hindurchgeführt werden kann.
Durch das Rigolenbauteil bzw. durch die Rigolenanordnung können auch mehrere Was­ serleitungen mit Perforationen hindurchgehen. Diese können in unterschiedlichen Höhen verlegt sein, um sowohl für eine möglichst gute Be- und Entwässerung als auch eine mög­ lichst gute Entlüftung sorgen zu können. Das bzw. die Rohre bzw. Wasserleitungen können mit Gefälle verlegt sein.
Auch können die Wasserleitungen bzw. Rohre in Längsrichtung mit sich ändernden Quer­ schnitten und/oder Durchmessern versehen sein.
Fernern kann bzw. können die Wasserleitung(en) in bestimmten Umfangsbereichen mit Öffnungen bzw. Perforationen ausgebildet sein, während andere Bereich dicht sind. Hier bietet es sich beispielsweise an, die unteren Bereiche, d. h., die Leitungssohle im wesentli­ chen dicht, d. h. etwa unperforiert, auszubilden, und obere Bereiche mit Öffnungen bzw. Perforationen auszustatten.
Auch können die Perforationen bzw. Öffnungen über den Umfang unterschiedlich ausge­ bildet sein, beispielsweise im untern Querschnittsbereich mit einer kleinen Öffnungsfläche und im oberen mit einem größeren. Die Öffnungen bzw. Perforationen in der bzw. den Wasserleitungen können derart ausgebildet sein, das diese einen Beitrag zur Reinigung der erfindungsgemäßen Rigolenanordnung beisteuern können. Etwa können die Öffnungen so ausgebildet sein, dass beispielsweise ab bestimmten Strömungsgeschwindigkeiten eine Sogwirkung entsteht, über die Verunreinigung abgeführt werden können.
Um die erfindungsgemäße Rigolenanordnung zu stabilisieren, sollten die Wasseraufnah­ mekörper bzw. Rigolenbauteile mit mechanischen Verbindungseinrichtungen ausgestattet sein, beispielsweise ineinander verrastbare Eingriffselemente oder dgl., um den Körper der Rigolenanordnung auch gegenüber Erdbewegungen mechanisch zu stabilisieren. Es ist auch möglich, mehrere Lagen von entsprechenden Rigolenbauteilen bzw. Wasseraufnahmekör­ pern übereinander anzuordnen, um auf diese Weise das Aufnahmevolumen der Rigolenan­ ordnung mit Merkmalen gemäß der Erfindung zu erhöhen. Zu diesem Zweck können die Rigolenbauteile bzw. Aufnahmekörper an ihren oberen und/oder unteren Endabschnitten offen oder auch geschlossen sein, je nach dem, ob diese mit anderen Lagen zu verbinden sind oder eine Endlage darstellen sollen. Soll ein erfindungsgemäßer Wasseraufnahmekör­ per bzw. ein erfindungsgemäßes Rigolenbauteil ein oberes Endteil darstellen, kann es voll­ ständig verschlossen sein oder aber auch mit Auslassöffnungen versehen sein, was durch die Gegebenheiten bestimmt wird, die der umgebende Boden zur Vorlage bringt. Handelt es sich bei der betreffenden Lage von Rigolenbauteilen um die unterste Lage, sollte diese mit Bodenabschnitten versehen sein, die Öffnungen, Perforationen, Vliese oder dgl. auf­ weisen, um Wasser in den Erdboden einleiten zu können.
Die vorliegende Erfindung ist nicht nur auf die oben erörterte Rigolenanordnung und das in Verbindung mit dieser Rigolenanordnung beschriebene Rigolenbauteil gerichtet, sondern zusätzlich auf ein Rigolenbauteil, das wenigstens zwei verschwenkbare Seitenwände auf­ weist, um das Bauteil bzw. den Wasseraufnahmekörper zusammenzuklappen bzw. kollabie­ ren zu lassen. Ein derart kollabiertes Rigolenbauteil lässt sich leicht lagern, da es nur noch einen Bruchteil seiner in der Einbaulage vorhandenen Größe aufweist. Ferner lässt es sich wesentlich leichter transportieren. So lässt sich eine übliche Palette mit entsprechend kolla­ bierten Rigolenbauteilen zu einer Rigolenanordnung aufbauen, die die zehn- oder zwanzig­ fache Größe der gelagerten Rigolenbauteile aufweist. Dies bedeutet einen enormen Vorteil, da eine Herstellung auf Vorrat bislang durch die große Lagerfläche, die entsprechende Bauteile bekannter Art brauchen, nur in sehr beschränktem Maße möglich war.
Natürlich können auch wenigstens drei oder sämtliche Seitenwände eines entsprechenden Rigolenbauteils beweglich ausgebildet sein. Es ist auch möglich, wenigstens zwei Seiten­ wände faltbar auszubilden, so dass diese in sich zusammengefaltet werden können und hierdurch gesamte Rigolenbauteile in sich zusammenfallen zu lassen.
Eine Boden- und/oder eine Kopfplatte kann mit den aufgebauten Bestandteilen, d. h. den Seitenwänden, verbindbar vorgesehen sein. Diese Boden- und/oder Kopfplatte kann in ei­ nen Rahmen oder dgl. einsteckbar sein, der sich durch die Endabschnitte der aufgefalteten Seitenwände ergibt, um der Anordnung mechanische Stabilität zu verleihen.
In ein gemäß diesem Aspekt der Erfindung konzipiertes Rigolenbauteil kann eine Wasser­ leitung oder ein Wasserleitungsabschnitt eingeführt werden, in dem Leitungseinschuböff­ nungen vorgesehen sind. Es ist auch möglich, eine stauchbare und/oder kollabierbare Was­ serleitung vorzusehen, beispielsweise in der Form eines Wellrohres oder eines Folien­ schlauches, das bzw. der entsprechend stauchbar ausgebildet sein kann.
Als Verbindungen zwischen den beweglichen Seitenwänden bzw. Boden- und/oder De­ ckenwänden können beliebige Abschnitte vorgesehen sein, beispielsweise Filmscharniere, die sich besonders leicht und einfach herstellen lassen. Andererseits können auch Schwenkgelenke, Kulissenführungen und dgl. zum Einsatz kommen. Hier sind dem Fach­ mann viele verschiedene Mittel bekannt, die er zum Einsatz bringen kann. Eine abschlie­ ßende Aufzählung ist folglich nicht nötig. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausfüh­ rungsform kann ein Rigolenbauteil in wenigstens zwei Komponenten unterteilt sein. Diese Komponenten können jeweils für sich auffaltbar sein und miteinander verbunden ein Ri­ golenbauteil ergeben. Bei einer derartigen Ausführungsform ist es möglich, die gemäß der Erfindung vorzusehende möglichst durchgängige Wasserleitung in einer der Komponenten vorzusehen, so dass, wenn Seitenwände zusammengeklappt werden, die Wasserleitung nicht hinderlich ist, da die Flügel der Seitenwände kurz genug sind, um mit der Wasserlei­ tung nicht zu kollidieren.
Die Speicherfähigkeit einer Rigolenanordnung gemäß der Erfindung für Wasser liegt vor­ teilhaft bei 90 bis 95%. Durch die Ausbildung aus Kunststoff ist es möglich, ca. 95% des Volumens der Rigolenanordnung gemäß der Erfindung mit Rigolenbauteilen gemäß der Erfindung zur Wasserspeicherung zu nutzen. Natürlich können gemäß der Erfindung aus­ gebildete Rigolenanordnungen auch geringere Speicherfähigkeiten aufweisen.
Die erfindungsgemäße Rigolenanordnung eignet sich nicht nur zur Speicherung und Ein­ leitung von Regenwasser in den Erdboden, sondern ist gleichermaßen dazu geeignet, bei­ spielsweise als Wärmespeicher für Warmwasser zu dienen, wobei ein derartiger Einsatz als Tank natürlich eine nach außen dichtende Ausbildung erfordert. Ferner kann der erfin­ dungsgemäße Rigolenfüllkörper auch als Erdtank für Öl, Chemikalien oder sonstige Dinge eingesetzt werden, da er sich relativ leicht reinigen lässt. Bei einem derartigen Einsatzge­ biet sind die Rigolenbauteile, wie oben angedeutet, natürlich nicht mit Öffnungen versehen, über die Chemikalien, Öl oder dgl. in den Boden eingeleitet werden könnte. Wird die erfin­ dungsgemäße Rigolenanordnung als Speicher eingesetzt, empfiehlt es sich, die Anordnung der vorgesehenen Wasserleitung bzw. Flüssigkeitsleitung am unteren Ende der Rigolenan­ ordnung und damit auch am unteren Ende der eingesetzten Rigolenbauteile, um die ge­ samte gespeicherte Flüssigkeit bzw. das gesamte gespeicherte Wasser, Öl oder dgl. wieder abführen zu können.
Zwar empfiehlt sich die Herstellung der erfindungsgemäßen Gegenstände aus Kunststoff, jedoch ist es ohne Weiteres möglich, Metalle oder mineralische bzw. keramische oder or­ ganische Materialien einzusetzen, um bestimmten Anforderungen gerecht zu werden. So könnte beispielsweise Aluminium besonders stabile Rigolenbauteile und damit einen be­ sonders stabilen Rigolenfüllkörper ergeben. Soll Öl oder sollen Chemikalien gespeichert werden, können sich auch andere Materialien als Kunststoff als zweckmäßig erweisen, um speziellen Anforderungen spezieller Flüssigkeiten gerecht werden zu können.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen mit Merkmalen gemäß der Erfindung näher erläutert. Dabei werden weitere Merkmale, Zielsetzungen und Vorteile gemäß der Erfindung offenbart. In den Darstellungen zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Bodenbereich mit einer erfindungsgemäßen Rigolenan­ ordnung;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 1 im Bereich einer hier zent­ ralen Wasserleitung;
Fig. 3 ein Rigolenbauteil in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Rigolenbauteils;
Fig. 5 eine andere Ausführungsform eines Rigolenbauteils in einer querschnittlichen Ansicht; und
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Rigolenbauteils in einer querschnittlichen Prinzipdarstellung.
Die Fig. 1 zeigt eine in einen Boden eingebaute Rigolenanordnung mit Merkmalen gemäß der Erfindung, die allgemein mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnet ist. Die Rigolen­ anordnung 10 ist in ein Erdreich 8 eingebaut, das teils aus verdichtetem Material und teils aus Kies bestehen kann. Gemäß der Erfindung ist ein Kiesbett nicht unbedingt erforderlich, kann jedoch bei der Einleitung von Regenwasser in das Erdreich zweckmäßig sein. Der Boden oberhalb der Rigolenanordnung 10 kann jedoch aus normalem Erdreich bestehen.
Ein Belag 6, beispielsweise der Asphaltbelag eines Parkplatzes kann die Einleitung von Regenwasser in das Erdreich unmöglich machen, so dass gerade an einer derartigen Stelle der Einbau der Rigolenanordnung 10 mit Merkmalen gemäß der Erfindung sehr sinnvoll ist. Abdeckungen 11a, 11b dienen dazu, Spül- und Kontrollschächte 17, 24 mechanisch stabil abzudecken. Diese Abdeckungen, beispielsweise aus Gusseisen, lassen sich bei­ spielsweise zu Wartungs- oder Reinigungszwecken entfernen.
Der Spül- und Kontrollschacht 17 wird bei der dargestellten Rigolenanordnung 10 als Zu­ laufschacht eingesetzt und weist dementsprechend einen Zulauf 20 auf. Über den Zulauf 20 kann über eine Zuleitung (hier nicht dargestellt) Regenwasser in den Schacht 17 eingeleitet werden. Das Regenwasser wird dann zunächst den unteren Bereich 18 des Schachtes 17 auffüllen, bis es an eine Wasserleitung 16 gelangt, über die das Wasser in Rigolenbauteile 12, 12' gelangen kann, die das zentrale Bauteil der Rigolenbauteil gemäß der Erfindung bilden.
Die Wasserleitung 12, 12' hat diverse Öffnungen, über die das eingeleitete Wasser in die Rigolenbauteile bzw. in Wasseraufnahmekörper eingeleitet werden kann, die die Rigolen­ bauteile bilden. Am Ende der Wasserleitung 16, die vielfach perforiert ist, ist über einen Anschlussabschnitt 26 ein weiterer Spül- und Kontrollschacht 24 angeschlossen, der als Abflussschacht eingesetzt werden kann. D. h., in dem Falle eines Wasserüberangebotes kann der Schacht 24 an ein öffentliches Kanalnetz angeschlossen sein, über das überschüs­ siges Wasser abgeleitet werden kann. Um möglichst viel Regenwasser zurückzuhalten, kann im Bereich 26 ein Drosselabfluss vorgesehen sein, der, beispielsweise abhängig von den Drainageeigenschaften des Untergrundes mehr oder weniger Wasser zurückhält, um dieses im Untergrund versickern zu lassen.
Als zentrales Bauteil der Rigolenanordnung gemäß der Erfindung sind die Rigolenbauteile mit einem oder mehreren Wasseraufnahmekörpern anzusehen. Die Wasseraufnahmekörper können röhrenförmig, im Querschnitt wabenförmig, im Querschnitt rechteckig, im Quer­ schnitt rund oder sonst wie ausgebildet sein. Sie können auch untereinander über zusätzli­ che Öffnungen verbunden sein, so dass zwischen benachbarten Rigolenbauteilen 12, 12' ein Flüssigkeitsaustausch stattfinden kann, der nicht zwangsläufig über die gelochte bzw. per­ forierte Rohrleitung bzw. Wasserleitung 16 erfolgen muss.
In der Fig. 2 ist die Rigolenanordnung 10 in einer anderen Darstellungsform wiedergege­ ben. Zusätzlich zu erkennen ist eine Zuleitung 9, die in die Eintrittsöffnung 20 gemäß Fig. 1 mündet. Die Rigolenbauteile 12, 12' sind hier nicht im Einzelnen dargestellt. Dagegen lässt sich anhand der gestrichelten Darstellung der Wasserleitung 16 nunmehr besser verifizie­ ren, dass diese Wasserleitung 16 mit mehr oder weniger großen Öffnungen oder Perforatio­ nen versehen ist, über die Flüssigkeit und insbesondere Regenwasser in die Rigolenbauteile 12, 12' fließen kann.
Am Ende der Rigolenanordnung 10 gemäß Fig. 2 ist eine Ableitung 31 dargestellt, über die ein übermäßiger Wassertank in einen Schacht 32 einer öffentlichen Kanalisation hineinflie­ ßen kann. Von dort kann das Regenwasser oder Oberflächenwasser über ein Kanalisations­ rohr 34 entsorgt werden.
Aus den voranstehenden Erörterungen ist die zentrale Rolle der Wasserleitung 16 erkenn­ bar, die sowohl der Einleitung als auch der Verteilung von Regenwasser oder Oberflä­ chenwasser dient. Auch kann das Wasser, d. h. ein übermäßiger Wasserandrang, über eben dieses Rohr 16 entsorgt werden. Auch die Be- und Entlüftung der gesamten Rigolenanord­ nung kann über diese Wasserleitung 16 erfolgen. Ein ganz wesentlicher Aspekt ist dabei, dass diese Wasserleitung 16 auch eingesetzt werden kann, um eine Sedimentation von Fest­ stoffen aus dem Wasser definiert vorzunehmen und, da die Sedimentationen leicht zugäng­ lich sind, diese durch Reinigungs- bzw. Wartungsarbeiten zu entfernen. Auch kann über die zentrale Leitung 16 der Zustand der erfindungsgemäßen Rigolenanordnung 10 geprüft wer­ den.
Die Fig. 3 zeigt ein einzelnes Rigolenbauteil 12 mit einer durch dieses hindurchgehenden Wasserleitung 16, die sowohl als glattwandiges Rohr mit Öffnung als auch als Wellrohr mit Öffnungen ausgebildet sein kann. An den jeweiligen Enden der Wasserleitung 16 sind An­ schlussabschnitte 16a, 16b, beispielsweise muffenartig ausgebildete Abschnitte und Rohr­ stutzen vorgesehen, um eine Anschlussmöglichkeit an Rohrleitungsabschnitte 16 benach­ barter Rigolenbauteile zur Verfügung zu stellen.
Die Fig. 4 zeigt ein kollabierbares Rigolenbauteil 12', das klappbare Seitenwände 30 auf­ weist. Dargestellt sind außerdem klappbare Kopfwände 32. Um derartige kollabierbare, beispielsweise rechteckige oder kubische Rigolenbauteile mit kollabierbaren oder klappba­ ren Wänden auszustatten, sind dem Fachmann im Bereich der Kunststoffindustrie viele verschiedene Vorbilder bekannt. So kann z. B. auf Klappkisten verwiesen werden, die etwa für den Transport von Waren in Kraftfahrzeugen bekannt sind. Die gleichen Prinzipien können auch hier eingesetzt werden, etwa Klappgelenke, Kulissensteine, die in Schienen bzw. Kulissen laufen, usw. Es ist auch möglich, einzelne Seitenwände klappbar, schwenk­ bar oder faltbar auszubilden, während andere Wände stabilisierend angesteckt, eingescho­ ben oder mit dem aufgeklappten Seitenwänden verschraubt, vernietet oder verklebt werden.
Die Fig. 5 zeigt eine solche Ausführungsform, bei der, wie bei Klappkisten, zwei Seiten­ wände in sich faltbar sind, so dass dieses Rigolenbauteil mit einem Griff kollabierbar und mit einem Griff wieder aufbaubar ist. Die Einzelbestandteile 30a, 30b einer faltbaren Sei­ tenwand lassen sich vollständig in ihrer Erstreckung minimieren. Die in der Darstellung oberen und unteren Seitenwände 34a, 34b liegen auf diese Weise unmittelbar an den zu­ sammengefalteten Seitewänden 30a, 30b an. Die Ausführungsform 12" gemäß Fig. 5 ist so in hohem Maße kollabierbar, leicht aufzubauen und lässt sich darüber hinaus mit evtl. fest eingesteckten oberen und/oder unteren Abdeckplatten mechanisch stabilisieren.
In der Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform für ein kollabierbares Rigolenbauteil 12''' dargestellt. Dieses besteht aus zwei Komponenten 12a, 12b, die jeweils für sich einseitig offen sind und für einander im zusammengesetzten Zustand als Gegenstücke dienen. Die beiden Komponenten 12a, 12b weisen jeweilige Seitenwände 30c, 30d auf, die ebenfalls nach innen klappbar ausgebildet sind. Da die Seitenwände 30c, 30d relativ kurzschenkelig ausgebildet sind, können diese nach innen geklappt werden, ohne mit einer an einer der Komponenten 12b vorgesehenen Wasserleitung 16 in Konflikt zu geraten.
Natürlich ist eine große Anzahl unterschiedlicher Rigolenanordnungen mit Merkmalen ge­ mäß der Erfindung und unterschiedlicher Rigolenbauteile mit Merkmalen gemäß der Erfin­ dung für den Fachmann, der die vorliegende Offenbarung zur Kenntnis genommen hat, erkennbar, so dass die voranstehenden Ausführungsformen lediglich als Beispiele für Ver­ körperungen der vorliegenden Erfindung anzusehen sind.
Die Erfindung betrifft eine Rigolenanordnung mit mehreren Rigolenbauteilen, die zu einem Rigolenbecken anordenbar sind, wobei die Rigolenbauteile als miteinander verbindbare Wasseraufnahmekörper ausgebildet sind, wobei wenigstens einige dieser Wasseraufnahme­ körper bzw. Rigolenbauteile 12 durch gängige Wasserleitungen 16 aufweisen, über die be­ nachbarte Wasseraufnahmekörper miteinander verbindbar sind, wobei die durchgängigen Wasserleitungen 16 Öffnungen 19 aufweisen, über die Wasser in den Wasseraufnahmekör­ per bzw. das Rigolenbauteil 12 eintritt oder austritt.

Claims (25)

1. Rigolenanordnung mit mindestens einem oder mehreren Rigolenbauteilen (12, 12', 12", 12'''), das bzw. die zu einem Rigolenbecken anordenbar sind, wobei die Rigolen­ bauteile als Wasseraufnahmekörper ausgebildet ist bzw. sind, wobei das bzw. die wenigstens einige dieser Wasseraufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile durchgängige Wasserleitungen (16) aufweist bzw. aufweisen, wobei die durchgängigen Wasserlei­ tungen (16) Öffnungen (19) aufweisen, über die Wasser in den Wasseraufnahmekör­ per bzw. das Rigolenbauteil (12) eintritt.
2. Rigolenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wartungs- bzw. Zulaufschacht (17) vorgesehen ist, über den die durchgängigen Wasserleitungen (16) gespült bzw. gereinigt werden können.
3. Rigolenanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schacht (24) vorgesehen ist, über den die durchgängigen Wasserleitungen bzw. die Rigolenbauteile (12) entlastet, gespült, bzw. gereinigt werden können.
4. Rigolenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasseraufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile jeweils mindestens eine vertikale Röhre aufweisen, die etwa im Querschnitt rund, eckig, wabenförmig oder dgl. ist, wobei über die durchgängige Wasserleitung bzw. die mehreren durchgängigen Was­ serleitungen (16) bevorzugt im unteren und/oder im oberen Abschnitt des Rigolen­ bauteils insbesondere im Wesentlichen horizontal durch diese hindurchläuft, um Wasser zur Speicherung und/oder Versickerung zuzuführen.
5. Rigolenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserleitung (16) Teil eines jeweiligen Rigolenbauteils (12, 12', 12", 12''') ist, und bevorzugt mit Anschlussbereichen (16a, 16b) ausgebildet ist, um Wasserlei­ tungsabschnitte (16) aneinander anschließbar auszubilden.
6. Rigolenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mechanische Verbindungseinrichtungen vorgesehen sind, um benachbarte Wasser­ aufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile miteinander mechanisch stabilisierd ver­ bindbar auszugestalten.
7. Rigolenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasseraufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile an ihren in Einbaulage unteren und/oder oberen Endabschnitten offen sind.
8. Rigolenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasseraufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile an ihren in Einbaulage unteren und/oder oberen Endabschnitten geschlossen sind, wobei die anzusetzenden Ab­ schlusseinrichtungen, etwa Kunststoffplatten, Gitterstrukturen oder dgl., Versicke­ rungsöffnungen bzw. Auslassöffnungen aufweisen.
9. Rigolenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass vertikal angrenzende Wasseraufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile mechanisch und/oder strömungsmäßig ansetzbar, insbesondere anschließbar sind.
10. Rigolenbauteil, bevorzugt aus Kunststoff, mit wenigstens einem in Einbaulage im Wesentlichen vertikalen bevorzugt oder säulenartigen röhrenartigen Abschitt, der im Querschnitt insbesondere kreis-, rechteck-, quadrat-, waben-, und/oder ovalförmig oder dgl. ausgebildet ist.
11. Rigolenbauteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserleitung Teil eines jeweiligen Wasseraufnahmekörpers ist und bevorzugt mit Anschlussberei­ chen ausgestattet ist, um Wasserleitungsabschnitte (16) benachbarter Rigolenbauteile bzw. Wasseraufnahmekörper aneinander anschließbar auszubilden.
12. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass mechanische Verbindungseinrichtungen vorgesehen sind, um benachbarte Wasser­ aufnahmekörper miteinander mechanisch stabilisierend zu verbinden.
13. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rigolenbauteile bzw. Wasseraufnahmekörper an ihren in Einbaulage unteren und/oder oberen Endabschnitten offen sind.
14. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rigolenbauteile bzw. Wasseraufnahmekörper an ihren in Einbaulage unteren und/oder oberen Endabschnitten geschlossen sind, wobei die Abschlusseinrichtun­ gen, etwa Kunststoffplatten oder dgl., Versickerungsöffnungen aufweisen.
15. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass vertikal angrenzende Wasseraufnahmekörper bzw. Rigolenbauteile mechanisch und/oder strömungsmäßig ansetzbar, insbesondere anschließbar sind.
16. Rigolenbauteil, bevorzugt aus Kunststoff, mit wenigstens einem in Einbaulage im Wesentlichen vertikalen röhrenartigen Abschnitt, der insbesöndere einen röhren-, kreis-, ellipsen-, waben- oder quadratförmigen oder dgl. Querschnitt aufweist, we­ nigstens zwei verschwenkbare Seitenwände vorgesehen sind, um das Bauteil bei­ spielsweise zu Lager- oder Transportzwecken kollabieren zu lassen.
17. Rigolenbauteil nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens drei, bevorzugt alle vier Seitenwände (30; 30a, 30b) zueinander beweglich sind.
18. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Seitenwände (16a, 16b) faltbar ausgebildet sind.
19. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Boden- und/oder eine Kopfplatte (32) mit den aufgebauten Bestandteilen ver­ bindbar ist.
20. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass Leitungseinschuböffnungen vorgesehen sind, über die eine Wasserleitung (16) mit Auslassöffnungen (19) in das aufgebaute Rigolenbauteil einführbar ist.
21. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine stauchbare und/oder kollabierbare Wasserleitung, beispielsweise in der Form ei­ nes Wellrohres oder dgl. vorgesehen ist.
22. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Wände miteinander über Schwenkgelenke und/oder Führungen und/oder dgl. beweglich verbunden sind.
23. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 16 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Seitenwand und/oder eine Bodenwand und/oder eine Deckenwand mit den aufgebauten, schwenkbaren Abschnitten verbindbar ist.
24. Rigolenbauteil nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Rigolenbauteil in wenigstens zwei Komponente (12a, 12b) unterteilt ist, die mit­ einander verbindbar sind.
25. Rigolenbauteil nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Kompo­ nenten den Leitungsabschnitt bevorzugt in einem mittleren, unteren Bereich aufweist.
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