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Die Erfindung betrifft ein Verfahren,
ein Rechnerprogramm, einen Datenträger und eine Datenverarbeitungseinrichtung
zum Konfigurieren einer Firewall oder eines Routers.
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Die Hauptaufgabe einer Firewall ist
der Schutz eines lokalen Rechnernetzes, das z.B. ein Intranet eines
Industrieunternehmens sein kann, gegenüber Angriffen aus einem externen
Rechnernetz, wie beispielsweise dem Internet. Ein Angriff ist beispielsweise
ein Versuch eines sogenannten Hackers von dem Internet unbefugt
auf das Intranet zuzugreifen, um beispielsweise unbefugt Daten aus
dem Intranet zu erhalten oder einen sogenannten Computervirus in
das Intranet einzuschleusen. Um den Angriff abzuwehren, verhindert
die Firewall eine beliebige Kommunikation der einzelnen Rechner
des lokalen Rechnernetzes mit Rechnern des externen Rechnernetzes.
Eine Firewall kann beispielsweise zwischen dem lokalen und dem externen
Rechnernetz geschaltet sein, um nur bestimmten, aufgrund einer Konfiguration
der Firewall vorgegebenen Anwendern Zugriff von dem externen auf
das lokale Rechnernetz zu gestatten. Dies ist beispielsweise bei
einer sogenannten Partneranbindung, bei dem Rechner verschiedener
Rechnernetze miteinander kommunizieren, bei einem Heimarbeitsplatz
oder bei einer Außendienstanbindung über Modems
oder ISDN (Integrated Service Digital Network) nötig. Die Firewall kann aber
auch derart konfiguriert sein, dass nur bestimmte Anwender des lokalen
Rechnernetzes mit Rechnern des externen Rechnernetzes kommunizieren
können.
Eine Firewall kann aber auch die direkte Kommunikation eines einzelnen
Rechners mit einem Rechnernetz verhindern (vgl. z.B. Stefan Strobel "Firewalls", zweite aktualisierte
und erweiterte Auflage, Heidelberg, dpunkt- Verlag, 1999, oder "Computer-Fachlexikon", Microsoft Press Deutschland, Unterschleißheim, 2000).
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Ein Router ist eine Vermittlungseinrichtung
in einem Rechnernetz, die eine möglichst
effiziente Übermittlung
von Daten von einem Rechner zu einem anderen Rechner des Rechnernetzes
z.B. aufgrund eines einem von dem Rechner an den anderen Rechner übermittelten
Datensatz zugeordneten Protokoll, welches beispielsweise ein sogenanntes
Internet Protokoll (IP) sein kann, gewährleistet. Ein Router kann
auch verschiedene Rechnernetze, wie beispielsweise das lokale und
das externe Rechnernetz, miteinander verbinden. Ein Router kann
auch derart konfiguriert sein, dass er auch eine Firewall Funktionalität aufweist.
Dies ist beispielsweise möglich,
wenn mittels des Routers ein sogenanntes IP-Filter realisiert ist.
Ein Router mit einem IP-Filter leitet dann nur Datensätze eines
vorbestimmten Typs, vorbestimmter Quell- und/oder Zieladressen, vorbestimmter
Quell- und/oder Zielports oder auch eventuell Datensätze mit
vorbestimmten Flags weiter.
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Bevor der Anwender beispielsweise
von einem Rechner des externen Rechnernetzes auf bestimmte Rechnerprogramme
des lokalen Rechnernetzes zugreifen kann, muss die Firewall bzw.
der Router in geeigneter Weise konfiguriert werden. Dies macht in
der Regel ein speziell geschulter sogenannter Administrator, der
auch für
einen reibungslosen Betrieb des lokalen Rechnernetzes zuständig ist.
Bevor der Administrator die Firewall oder den Router geeignet konfiguriert,
stellt der Anwender in der Regel einen Antrag, um auf das gewünschte Rechnerprogramm
zugreifen zu dürfen.
Der Administrator überprüft daraufhin,
ob der Anwender überhaupt
auf das von ihm genannte Rechnerprogramm zugreifen darf und führt anschließend eine
technische Risikoanalyse durch, mit deren Hilfe mögliche Sicherheitsrisiken
zumindest eingeschränkt
werden sollen. Aufgrund der technischen Risikoanalyse soll beispielsweise
sicher gestellt werden, dass der Anwender nur auf das von ihm gewünschte Rechnerprogramm
Zugriff oder dass ein Nichtberech tigter aufgrund einer nachlässig durchgeführten technischen
Risikoanalyse Zugriff auf ein Rechnerprogramm oder einen Rechner
des lokalen Rechnernetzes hat. Aufgrund der technischen Risikoanalyse
bestimmt der Administrator beispielsweise geeignete IP- oder Portfilter
oder auch ein geeignetes host routing. Anschließend konfiguriert der Administrator
die Firewall bzw. den Router in geeigneter Weise, so dass der Anwender
auf das von ihm gewünschte
Rechnerprogramm zugreifen kann.
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Dieser Prozess kann jedoch relativ
zeitaufwändig
sein und kann in der Regel nur von einem Spezialisten, wie dem Administrator,
durchgeführt
werden. Aus der
EP
0 658 837 A2 ist ein Verfahren zur Kontrolle der Netzwerk-Sicherheit
durch Verwendung von Paketfiltern bekannt. Die Konfiguration wird
durch Eingabe von Sicherheits-Regeln in einer grafischen Benutzeroberfläche definiert
und durch einen Paketfilter-Generator in
Paketfilter-Kode übersetzt.
Dadurch wird dem Systemadministrator eine einfache Kontrolle der
Konfiguration ermöglicht,
ohne dass er selbst Kode schreiben müsste.
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Die Aufgabe der Erfindung ist es,
ein Verfahren anzugeben, das eine Voraussetzung schafft, eine Firewall
oder einen Router in flexibler und zeitnaher Anpassung an Nutzerbedürfnisse
und in zeitsparender Weise zu konfigurieren.
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Die Aufgabe wird gelöst durch
ein Verfahren zum Konfigurieren einer Firewall oder eines Routers,
wobei ein erster Rechner oder ein erstes Rechnernetz über die
Firewall oder den Router mit einem zweiten Rechnernetz verbunden
ist und der Router oder die Firewall derart konfiguriert werden,
dass eine Rechnerkommunikation zwischen einem Rechner des zweiten
Rechnernetzes und dem ersten Rechner oder einem vorgegebenen Rechner
des ersten Rechnernetzes ermöglicht
wird, aufweisend folgende Verfahrensschritte:
- a)
Ausfüllen
eines vorgefertigten und der jeweiligen Rechnerkommunikation zugeordneten
Antragsformulars, wobei das Antragsformular (20) auf einer
einmalig erstellten und der jeweiligen Rechnerkommunikation zugeordneten
technischen Risikoanalyse basiert,
- b) automatisches Übersetzen
des ausgefüllten
Antragsformulars in einen für
die Konfigurierung der Firewall oder des Routers geeigneten Kode
und
- c) automatisches Konfigurieren der Firewall (8) oder
des Routers (5, 6) in Abhängigkeit von dem Kode.
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Erfindungsgemäß wird also vor der Konfigurierung
ein vorgefertigtes und der Rechnerkommunikation zugeordnetes Antragsformular
ausgefüllt.
Unter der Rechnerkommunikation zugeord
net wird verstanden, dass mittels
des Antragsformulars Angaben gemacht werden, die nötig für die gewünschte Rechnerkommunikation sind.
Diese Angaben sind beispielsweise eine Zieladresse oder eine ISDN
Nummer desjenigen Rechners, mit dem kommuniziert werden soll, ein
eventuelles Authentifzierungs-Schema
wie beispielsweise CHAP (Challange Handshake Authentication Protocol),
VPNs (virtuelles Privatnetz), etc.. Mittels des Antragsformulars
sollen jedoch ferner keine Angaben gemacht werden können, aufgrund
derer die Firewall oder der Router anders als für die gewünschte Rechnerkommunikation
konfiguriert werden kann. Das erfindungsgemäße Verfahren kann beispielsweise
dann besonders zeitsparend für
die Konfiguration sein, wenn verschiedene Anwender Zugang zu demselben
Rechnerprogramm bzw. Rechner wünschen.
Dann müssen
nämlich
große
Teile der technischen Risikoanalyse nur einmal durchgeführt werden,
da viele Einstellungen, wie insbesondere IP- oder Portfilter für die verschiedenen Anwender
gleich oder zumindest ähnlich
sind. Folglich ist für
eine bevorzugte Variante der Erfindung vorgesehen, das Antragsformular
auf einer einmalig erstellten und der Rechnerkommunikation zugeordneten
technischen Risikoanalyse zu basieren.
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Nach dem Ausfüllen des Antragformulars wird
erfindungsgemäß das Antragsformular
automatisch in den für
die Konfigurierung der Firewall oder des Routers geeigneten Kode übersetzt.
Die Übersetzung
wird vorzugsweise mittels eines geeigneten Rechnerprogramms automatisch
durchgeführt.
Somit entfällt
ein manuelles Übersetzen
des Antragsformulars durch den Administrator. Vielmehr kann, wie
es nach einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung vorgesehen ist, die Firewall oder der Router nach
der Übersetzung
in den Kode automatisch konfiguriert werden.
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Der Hauptvorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist somit, dass bei einer Konfigurierung der Firewall oder des Routers
lediglich ein Antragsformular, das der Rechnerkommunikation zugeordnet
ist, ausgefüllt werden
muss. Die Übersetzung
in den Kode und eventuell das Konfigurieren wird anschließend automatisch durchgeführt. Dadurch
ergibt sich nicht nur eine Zeitersparnis bei der Konfigurierung
der Firewall bzw. des Routers, sondern auch eine sichere Konfigurierung
der Firewall bzw. des Routers, da keine manuellen Schritte, die
eventuell fehlerbehaftet sein können,
zwischen dem Ausfüllen
des Antragsformulars und der Konfigurierung nötig sind. Außerdem muss
nur einmal die technische Risikoanalyse durchgeführt werden.
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Gemäß einer Variante der Erfindung
wird nach der automatischen Konfigurierung der Firewall oder des Routers
automatisch ein Administrator, der das erste Rechnernetz oder den
ersten Rechner pflegt, von der Konfigurierung informiert. Der Administrator
des ersten Rechnernetzes oder des ersten Rechners, also diejenige
Person, die für
den reibungslosen Betrieb des ersten Rechnernetzes bzw. des ersten
Rechners zuständig ist,
wird somit zuverlässig über eine
veränderte
Konfiguration der Firewall oder des Routers in Kenntnis gesetzt.
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Nach Ausführungsformen der Erfindung
ist das erste und/oder das zweite Rechnernetz ein Intranet, ein
ISDN-Netz (Integrated Service Digital Network) oder das Internet.
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Wie bereits oben stehend beschrieben,
wird das Antragsformular vorteilhaft in den Kode mittels eines Rechnerprogramms übersetzt.
Gemäß weiteren
vorteilhaften Varianten der Erfindung ist das Rechnerprogramm auf
einem Datenträger
gespeichert bzw. auf einer Datenverarbeitungseinrichtung installiert.
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Ein Ausführungsbeispiel ist exemplarisch
in den schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
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1 ein
das erfindungsgemäße Verfahren
veranschaulichendes Szenario,
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2 ein
das erfindungsgemäße Verfahren
veranschaulichendes Flussdiagramm und
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3 ein
Antragsformular.
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Die 1 zeigt
eine typische Struktur einer Anbindung eines lokalen Rechnernetzes,
das im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ein Intranet 1 eines
medizintechnische Geräte
herstellenden Industrieunternehmens ist, an ein externes Netz. Im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ist das externe Netz ein ISDN-Netz (Integrated Service Digital Network) 2.
Eine solche Struktur ist im Prinzip beispielsweise in Stefan Strobel "Firewalls", zweite aktualisierte
und erweiterte Auflage, Heidelberg, dpunkt-Verlag, 1999, auf Seite
210 abgebildet.
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Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
umfasst das Intranet 1 mehrere PCs, von denen in der 1 exemplarisch PCs 3a bis 3c dargestellt
sind. Die einzelnen PCs 3a bis 3c sind für den Fachmann
in allgemein bekannter Weise miteinender beispielsweise mittels
eines in der 1 nicht
dargestellten BUS verbunden.
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Um einen direkten Datenverkehr zwischen
den PCs 3a bis 3c des Intranets 1 mit
dem ISDN-Netz 2 zu verhindern, um somit z.B. einen unter
Umständen
kostspieligen Datenverkehr von dem Intranet 1 ins ISDN-Netz 2 zu
minimieren oder einen Zugang von dem ISDN-Netz 2 in das
Intranet 1 zu beschränken
bzw. zu überwachen,
können
die PCs 3a bis 3c des Intranets 1 nur über eine
sogenannte demilitarisierte Zone (DMZ) 4 mit dem ISDN-Netz 2 kommunizieren.
Die DMZ 4, die auch als Firewall-Netz bezeichnet wird,
umfasst im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels einen inneren
Router 5, einen äußeren Router 6 und
mehrere Server, von denen in der 1 exemplarisch
Server 7a bis 7c dargestellt sind.
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Der innere Router 5 ist
dabei mit dem Intranet 1 verbunden und ermöglicht eine
Kommunikation der einzelnen Rechner 3a bis 3c mit
den Servern 7a bis 7c. Der äußere Router 6 ist
dagegen mit dem ISDN-Netz 2 verbunden und erlaubt lediglich
eine Kommunikation einzelner an das ISDN-Netz 2 angeschlossener
Rechner mit den Servern 7a bis 7c. Somit gibt
es keine direkte Verbindung zwischen dem ISDN-Netz 2 und
dem Intranet 1. Vielmehr können die PCs 3a bis 3c nur über die
Server 7a bis 7c mit an das ISDN-Netz 2 angeschlossen
Rechnern kommunizieren. Um einen zusätzliche Schutz des Intranets 1 und
der Server 7a bis 7c zu erhalten, sind die Server 7a bis 7c zusätzlich mit
einer Firewall 8 geschützt,
der zwischen dem inneren Router 5, dem äußeren Router 6 und
den Servern 7a bis 7c geschaltet ist.
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Der innere Router 5 und
die Firewall 8 sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
derart konfiguriert, dass Mitarbeiter 9 des Industrieunternehmens
mittels der PCs 3a bis 3c Zugriff auf für sie bestimmte und
in den Servern 7a bis 7c der DMZ 4 gespeicherten
Daten, Rechnerprogramme, Anwendungen usw. haben. Der äußere Router 6 in
Verbindung mit der Firewall 8 sind dagegen derart konfiguriert,
dass nur bestimmte und in den Servern 7a bis 7c gespeicherte
Rechnerprogramme, Dateien, Anwendungen usw. von dem ISDN-Netz 2 zugänglich sind.
Eine Kommunikation einer des Mitarbeiter 9 mit einem der
PCs 3a bis 3c mit einem an das ISDN-Netz 2 angeschlossenen
Rechner ist also nur über
die DMZ 4 und insbesondere nur über einen der Server 7a bis 7c möglich.
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Wie bereits erwähnt, stellt im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels
das Industrieunternehmen medizintechnische Geräte wie beispielsweise ein in
der 1 dargestelltes
Magnetresonanzgerät 10 her.
Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
wurde das Magnetresonanzgerät 10 an
ein Krankenhaus 12 verkauft und befindet sich in einem
Untersuchungsraum 13 des Krankenhauses 12.
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Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
umfasst das Magnetresonanzgerät 10 einen
Rechner 11, der u.a. in für den Fachmann bekannter Weise
das Magnetresonanzgerät 10 im
Betrieb geeignet steuert. Der Rechner 11 des Magnetresonanzgerätes 10 ist
ferner an ein lokales Rechnernetz (Krankenhausnetz) 14 des
Krankenhauses 12 angeschlossen, wobei das Krankenhausnetz 14 wiederum
mit einem Router 15 mit dem ISDN-Netz 2 verbunden
ist.
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Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ist ferner in dem Server 7a der DMZ 4 ein Servicerechnerprogramm
gespeichert, das u.a. für
eine Fernwartung des Magnetresonanzgerätes 10 geeignet ist.
Mittels dieses Serviceprogramms kann ein Techniker 16 des
Industrieunternehmens das Magnetresonanzgerät 10 in für den Fachmann
geläufiger
Weise von der Ferne testen, wenn der innere Router 5, der äußere Router 6,
die Firewall 8 und der Router 15 geeignet konfiguriert
sind. Der Techniker 16 kann dann also mit einem der PCs 3a bis 3c auf
das in dem Server 7a gespeicherte Servicerechnerprogramm
zugreifen und mit dem Rechner 11 des Magnetresonanzgerätes 10 kommunizieren.
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Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ist der Techniker 16 dafür zuständig, von dem Industrieunternehmen
verkaufte Magnetresonanzgeräte
von der Ferne zu warten, weshalb der innere Router 5 und die
Firewall 8 bereits derart konfiguriert sind, dass der Techniker 16 mit
einem der PCs 3a bis 3c auf das im Server 7a gespeicherte
Servicerechnerprogramm zugreifen kann; die Firewall 8 ist
ferner auch schon derart konfiguriert, dass ein Senden und Empfangen
von dem Servicerechnerprogramm zugeordneten Datensätze an das
bzw. von dem ISDN-Netz 2 ermöglicht ist, da der Techniker 16 im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
bereits weitere, in der 1 nicht
dargestellte und mit dem Magnetresonanzgerät 10 vergleichbare Magnetresonanzgeräte aus der
Ferne mit einem der PCs 3a bis 3c wartet. Somit
braucht also nur noch der äußere Router 6 derart
konfiguriert werden, dass eine Fernwar tung des Magnetresonanzgerätes 10 ermöglicht wird.
Der Routen 15 ist im Übrigen
schon in geeigneter Weise von einem in der 1 nicht dargestellten Angestellten des
Krankenhauses 12 konfiguriert worden.
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Aus diesem Grund ruft der Techniker 16 im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
mit einem der PCs 3a bis 3c, im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels
mit dem PC 3a, ein in einem der Server 7a bis 7c gespeichertes
und in der 2 gezeigtes
Antragsformular 20 auf, welches, nachdem der Techniker 16 seine
Zugangsberechtigung mit einer Eingabe eines ihm zugeordneten Kennwortes
verifizierte, auf einem Monitor des PCs 3a erscheint. Das
in der 2 dargestellte
Antragsformular 20 ist dafür vorgesehen, den äußeren Routen 6 derart
zu konfigurieren, dass ein an das ISDN-Netz 2 angeschlossener
Rechner mit dem Server 7a mittels des Servicerechnerprogramms
kommunizieren kann. Da das Antragsformular 20 bereits dem
Servicerechnerprogramm zugeordnet ist, sind Angaben, auf welchen
der Server 7a bis 7c zugegriffen werden soll,
unnötig.
Das Antragsformular 20 umfasst im Wesentlichen nur noch
Angaben über
den gewünschten
Zielrechner. Das Antragsformular 20 erlaubt also keine
Angaben, die einen Zugriff auf einen anderen Server als den Server 7a der
DMZ 4 oder ein anderes als auf das in dem Server 7a gespeicherten
Servicerechnerprogramm zulassen. Das Antragsformular 20 wurde
im Übrigen
aufgrund einer einmalig durchgeführten
technischen Risikoanalyse erstellt und ist bereits als ausgefüllt dargestellt.
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Nachdem der Techniker 16 das
Antragformular 20 auf dem PCs 3a geladen hat,
füllt er
es aus (Schritt A des in der 3 dargestellten
Flussdiagramms):
Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
wird der Techniker mittels des Antragformulars 20 aufgefordert,
die ISDN Nummer desjenigen Rechners, mit dem er kommunizieren möchte, und
das entsprechende ISDN-Netz anzugeben. Der Techniker 16 muss
ferner Angaben über
die Art des Netzes (ISDN Protokoll Type), also ob es sich beispielsweise
um das europäische
ISDN-Netz handelt, geben. Ferner werden Angaben über einen CHAP (Challange Authentication
Protocol), Benutzername (Username), ein CHAP-Passwort, die IP Adresse
des Ziel Routers, der Ziel Router Netzmaske, des Zielnetzwerkes
und der Zielnetzwerk-Maske verlangt.
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Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
möchte
der Techniker 16 mit dem Rechner 11 des Magnetresonanzgeräts 10 kommunizieren,
weshalb er das Antragsformular 20 in entsprechender Weise
mit der ISDN-Nummer des Rechners 11 ausfüllt. Ferner
ist der Rechner 11 mittels des Routers 15 an das
Krankenhausnetz 14 angeschlossen, so dass der Techniker 16 die
IP Adresse des Routers 15 und dem Krankenhausnetz 14 zugeordnete
Kodes angibt.
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Nachdem der Techniker
16 das
Antragsformular
20 ausgefüllt hat, sendet er das ausgefüllte Antragsformular
an den Server
7a. Der Server
7a umfasst im Falle
des vorliegenden Ausführungsbeispiels
eine Festplatte
7a',
in der ein geeignetes Rechnerprogramm gespeichert ist, das, nachdem
der Server
7a das ausgefüllte Antragsformular
20 empfangen
hat, die Angaben des ausgefüllten
Antragsformular
20 automatisch in einen von dem äußeren Router
6 lesbaren
Kode übersetzt
(Schritt B des in der
3 dargestellten
Flussdiagramms). Dieser Kode lautet im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
folgendermaßen,
wobei nur die relevanten Befehle angegeben sind:
Anschließend konfiguriert im Falle
des vorliegenden Ausführungsbeispiels
das Rechnerprogramm automatisch den äußeren Router
6 aufgrund
des eben genanten Kodes, so dass der Techniker
16 mit einem
der PCs
3a bis
3c das Magnetresonanzgerät
10 warten
kann (Schritt C des in der
3 dargestellten
Flussdiagramms).
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Nach der Konfigurierung des äußeren Routers 6 generiert
im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
das Rechnerprogramm automatisch eine E-Mail, um eine Administrator 17,
der für
das Intranet 1 verantwortlich ist, von der Konfigurierung
des äußeren Routers 6 zu
informieren (Schritt D des in der 3 dargestellten
Flussdiagramms).
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Neben einer Konfiguration des äußeren Routers 6 mittels
des Antragsformulars 20 sind in dem Server 7a oder
den Servern 7b oder 7c weitere Antragsformulare
gespeichert, mit deren Hilfe der innere Router 5 oder die
Firewall 8 automatisch konfiguriert werden können.
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Für
das erfinderische Verfahren ist jedoch eine automatische Konfigurierung
des äußeren Routers 6 nach
der automatischen Übersetzung
des ausgefüllten
Antragsformulars 20 in den Kode optional. Auch eine Benachrichtigung
des Administrators 17 von der Konfiguration des äußeren Routers 6 ist
optional.
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Die in der 1 dargestellten Rechnernetze sind ebenfalls
nur von exemplarischer Natur.