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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Halterung einer Komponente,
insbesondere eine Kopfstütze
und insbesondere in oder an einem Fahrzeug, wobei der Komponente
wenigstens eine Halterungsstange zugeordnet ist, wobei die Halterungsstange
in einer im wesentlichen parallel ihrer Längserstreckung verlaufenden
ersten Richtung relativ zur Vorrichtung verschiebbar ist.
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Solche
Vorrichtungen sind allgemein bekannt. Es gibt nämlich Führungseinrichtungen bzw. Halterungseinrichtungen
von Kopfstützen
in Kraftfahrzeugen. Solche Halterungs- bzw. Führungseinrichtungen dienen
dazu, die insbesondere zwei Führungsstangen,
die aus einer gebräuchlichen
Kopfstütze,
insbesondere zur Höhenverstellung
der Kopfstütze
herausragen, zu führen
bzw. zu arretieren. Es ist nun so, dass bei der Herstellung von
jeglichen Komponenten, insbesondere für Kraftfahrzeuge, Maßtoleranzen
bzw. Anordnungstoleranzen der verschiedenen Einzelteile der Komponenten
auftreten. Im Beispiel einer Kopfstütze als eine Komponente für ein Fahrzeug,
insbesondere für
ein Kraftfahrzeug, kann es insbesondere vorkommen, dass Halterungsstangen,
die sich von der Kopfstütze
aus erstrecken und zur Halterung der Kopfstütze bzw. zur Höhenverstellung
der Kopfstütze
dienen, in geringem Maße nichtparallel
angeordnet sind oder auch zu weit bzw. zu nah beabstandet angeordnet
sind. Solche Toleranzen führen
dann dazu, dass eine Höhenverstellung
einer solchen Kopfstütze
nur mit vergleichsweise großem
Kraftaufwand durch einen Benutzer der Kopfstütze möglich ist. Dies beeinträchtigt insgesamt die
Benutzung der Kopfstütze.
Anderseits ist es jedoch auch so, dass die Haltestangen von solchen Kopfstützen nicht
mit einem zu großen
Spiel in den Haltevorrichtungen bzw. in den Führungseinrichtungen gehalten
werden dürfen,
weil sie ansonsten zum einen, beispielsweise bei Vibrationen des
Fahrzeuges, anfangen könnten
zu klappern bzw. generell sich in einer unerwünschten Weise zu bewegen und andererseits
führt eine
solche Beweglichkeit in unerwünschter
Weise zu einer ästhetischen
Beeinträchtigung,
weil hierdurch die Wertanmutung einer solchen Kraftfahrzeugkomponente
verringert wird.
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Die
Druckschrift
DE 198
41 648 A1 offenbart beispielsweise eine Kopfstütze, bei
der ein Kopfstützen-Trägerstab
in einem Kopfstützenrohr
geführt wird,
das aus nachgebendem Material geformt ist und zumindest zwei Paar
Quetschrippen aufweist, die sich entlang der Länge des Kopfstützenrohres
erstrecken und radial im Inneren des Kopfstützenrohres hervorstehen. Der
Kopfstützen-Trägerstab
wird in das Kopfstützenrohr
eingeführt,
wobei er die Quetschrippen entlang ihrer Länge eindrückt und wobei er unter Reibung
entlang dem Rohr verschiebbar ist. Die Quetschrippen verhindern
eine Geräuschentwicklung
bei Vibrationen im Fahrzeug.
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Die
Druckschrift
DE 199
54 862 A1 offenbart eine Kunststoffmuffe zur Aufnahme eines
Befestigungsholms für
eine Kopfstütze,
die innere Rippen aufweist, um den Befestigungsholm in einer Zentrierposition
zu zentrieren. Die Rippen sind elastisch gegen eine Rückstellkraft
von der Zentrierposition in eine gespannte Stellung verformbar,
so dass sie sich nach einem Verformen, beispielsweise weil der Kopf eines
Insassen auf die Kopfstütze
geschleudert wird, wieder in die Zentrierposition zurückstellen,
so dass die Kopfstütze
wieder zentriert ist.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur
Halterung einer Komponente, insbesondere eine Kopfstütze und
insbesondere in oder an einem Fahrzeug, zu schaffen, die einerseits
vergleichsweise leicht höhenverstellbar bzw.
generell entlang der Halterungsstangen der Komponente verstellbar
ist und zum anderen eine ausreichend stabile Halterung der Komponente
ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Vorrichtung zur Halterung einer Komponente, insbesondere einer Kopfstütze und
insbesondere in oder an einem Fahrzeug, gelöst, wobei der Komponente wenigstens
eine Halterungsstange zugeordnet ist, wobei die Halterungsstange
in einer im wesentlichen parallel ihrer Längserstreckung verlaufenden ersten
Richtung relativ zur Vorrichtung verschiebbar ist, wobei die Vorrichtung
ein mit der Halterungsstange in Kontakt stehendes Toleranzausgleichmittel
aufweist und wobei das Toleranzausgleichmittel einer im wesentlichen
senkrecht zur ersten Richtung verlaufenden zweiten Richtung gegenüber der
Vorrichtung verschiebbar ist. Hierdurch ist es in vorteilhafter
Weise möglich,
sowohl eine leichte Verschiebbarkeit der Komponente entlang der
Handhalterungsstangen zu gewährleisten
als auch eine ausreichend feste Halterung der Komponenten, insbesondere
gegenüber
Vibrationsbewegungen („Klappern") zu gewährleisten.
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Bevorzugt
ist ferner, dass das Toleranzausgleichmittel auch während einer
Verschiebung der Haltestange in der ersten Richtung relativ zur
Vorrichtung in Kontakt mit der Halterungsstange steht. Hierdurch
ist gewährleistet,
dass in jeglicher Benutzungssituation ein ausreichender Halt und
insbesondere ein ausreichender Vibrationsschutz gegeben ist.
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Weiterhin
ist bevorzugt, dass eine Bewegung des Toleranzausgleichmittels in
der zweiten Richtung lediglich gegen eine Reibungskraft der Vorrichtung gegenüber dem
Toleranzausgleichmittel möglich
ist. Hierdurch ist es erfindungsgemäß vorteilhaft möglich, die
zwei an sich entgegenstehenden Zielrichtungen einer möglichst
stabilen und festen Halterung der Vorrichtung einerseits und einer
leichten Verschiebbarkeit der Vorrichtung entlang der Halterungsstangen
andererseits dadurch miteinander zu vereinbaren, dass das Toleranzausgleichmittel
hinsichtlich des Ausgleichs von Toleranzen der Komponente bzw. der
Halterungsstangen der Komponente in einer zur ersten Richtung senkrechten
Ebene möglich
ist, dass jedoch das Toleranzausgleichmittel derart angeordnet und
mit der Vorrichtung verbunden ist, dass das Toleranzausgleichmittel
insgesamt gegenüber zufälligen Bewegungen
bzw. Vibrationsbewegungen der Halterungsstange bzw. der Komponente
eine diese Bewegung behindernde bzw. diese verhindernde Wirkung
hat.
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Ferner
ist bevorzugt, dass das Toleranzausgleichmittel in einer Ebene senkrecht
zur ersten Richtung an wenigstens drei Stellen in Kontakt mit der Halterungsstange
steht. Dadurch wird in vorteilhafter Weise eine gute Halterung und
gute Absicherung der Komponente bzw. der Halterungsstange der Komponente
in der Vorrichtung gegen sämtliche
auftretende Vibrationsbewegungen und dergleichen gewährleistet.
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Weiterhin
ist bevorzugt, dass das Toleranzausgleichmittel in einer Ebene senkrecht
zur ersten Richtung die Halterungsstange vollständig umschließt. Hierdurch
ist das Toleranzausgleichmittel in einfacher Weise als scheibenartige
Vorrichtung herstellbar. Im Inneren kann das Toleranzausgleichmittel hierdurch
eine an den Querschnitt der Halterungsstange angepaßte Form
aufweisen und Außen
kann das Toleranzausgleichmittel eine an den Querschnitt der Vorrichtung
bzw. an den Aufnahmeort der Vorrichtung, an dem das Toleranzausgleichmittel
befestigt ist, annehmen.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass das Toleranzausgleichmittel in der ersten
Richtung mittels der Vorrichtung und mittels einer Druckkraft elastisch
verformt ist. Auf diese Weise ist die erfindungsgemäße Reibungskraft
der Vorrichtung gegenüber
dem Toleranzausgleichmittel in einfacher Weise und kostengünstig realisierbar.
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Das
Toleranzausgleichmittel umfaßt
ferner in bevorzugter Weise einen Werkstoff mit niedrigem Reibkoeffizienten,
insbesondere im Bereich des Kontakts des Toleranzausgleichmittels
mit der Halterungsstange. Hierdurch werden weiter die zur Verstellung
der Komponente entlang der Längserstreckung
der Halterungsstangen benötigten
Kräfte
reduziert.
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Ferner
ist bevorzugt, dass die Vorrichtung eine Führungseinrichtung ist und/oder
dass die Komponente zwei Halterungsstangen aufweist. Es ist hierdurch
möglich,
der Bewegung der Verstellung der Komponente entlang der Längserstreckung
der Halterungsstangen bzw. der Stange, d. h. einer Verstellung in
der ersten Richtung, eine Führung
bzw. eine Bewegung im Raum aufzuerlegen.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
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1 zeigt
ein Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Halterung
einer Komponente.
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2 zeigt
ein Toleranzausgleichmittel.
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3 zeigt
ein Querschnitt in Richtung der Längserstreckung der Halterungsstangen
im Bereich des Toleranzausgleichmittels.
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4 zeigt
eine schematische Darstellung einer Einbausituation einer in die
erfindungsgemäße Vorrichtung
eingebaute Komponente.
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In 1 ist
eine Vorrichtung 1 zur Halterung einer Komponente, insbesondere
eine Kopfstütze und
insbesondere in oder an einem Fahrzeug, dargestellt. Die Vorrichtung 1,
die im folgenden auch als Führungseinrichtung 1 bezeichnet
wird, umfaßt
beispielhaft insbesondere einen Grundkörper 2 und einen hülsenartigen
Bereich 3. Der hülsenartige
Bereich 3 dient der Aufnahme einer Halterungsstange 4 bzw.
einer Haltestange 4, die der Halterung bzw. Befestigung
der Komponente dient. In einem Teilbereich ihres Grundkörpers 2 weist
die Führungseinrichtung 1 eine
Ausnehmung 6 auf, die im folgenden auch als Schlitz 6 bezeichnet
wird, in der ein Toleranzausgleichmittel 7, dass im folgenden
auch als ein Passstück 7 bezeichnet
wird, befindlich ist. Die Ausnehmung 6 weist eine Höhe d1 zur
Unterbringung des Toleranzausgleichmittels 7 auf.
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In 4 ist
ein Anwendungsszenario bzw. eine Anwendungssituation der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 dargestellt.
An der Rückenlehne 11 eines
nicht vollständig
dargestellten Sitzes befindet sich eine Kopfstütze 10 als Beispiel
einer Komponente 10. Die Kopfstütze 10 ist mittels
eines Paars von Haltestangen 4 mit der Rückenlehne 11 des
Sitzes verbunden. Die Komponente 10 bzw. die Kopfstütze 10 ist
in Richtung des mit dem Bezugszeichen 12 bezeichneten Doppelpfeils
verschieblich bzw. höhenverstellbar
an der Rückenlehne 11 befestigt.
Im in der 4 dargestellten Anwendungsbeispiel
ist die Vorrichtung 1 fest mit der Rückenlehne 11 des Sitzes verbunden
und es sind die Haltestangen 4 fest mit der Kopfstütze 10 verbunden,
so dass eine Höhenverstellung
der Kopfstütze 10 relativ
zur Rückenlehne 11 durch
eine Verschiebung der Haltestangen 4 zusammen mit der Kopfstütze 10 erfolgt.
Es kann umgekehrt selbstverständlich
auch vorgesehen sein (nicht dargestellt), dass die Vorrichtung 1 in
die Kopfstütze
integriert ist und dass die Haltestange 4 fest mit der
Rückenlehne 11 verbunden
sind, so dass eine Höhenverstellbarkeit
der Kopfstütze 10 bei
feststehenden Haltestangen 4 dadurch realisiert wird, dass die
Vorrichtung 1 zusammen mit der höhenverstellbaren Kopfstütze 10 an
den Haltestangen 4 entlang bewegt wird.
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Die
Vorrichtung 1 umfaßt
in Ihrem hülsenartigen
Bereich 3 erfindungsgemäß bevorzugt
an dem der Ausnehmung 6 gegenüberliegenden Ende des hülsenartigen
Bereichs 3, wenigstens einen, bevorzugt jedoch eine Mehrzahl
von Vorsprüngen 5,
durch welche die Anordnung der Vorrichtung 1 relativ zur Haltestange 4 definiert
wird. Insbesondere sind die Vorsprünge 5 um die Außenkontur
der Haltestange 4 herum verteilt angeordnet. Die Vorsprünge 5 dienen dazu,
die Haltestange 4 relativ zur Vorrichtung 1 in definierte
Weise anzuordnen.
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Das
in der Ausnehmung 6 bzw. im Schlitz 6 angeordnete
Toleranzausgleichmittel 7 ist in 2 in perspektivischer
Darstellung dargestellt. Das Passstück 7 bzw. das Toleranzausgleichmittel 7 ist
mit einer zentralen Ausnehmung 8 und mehreren nach innen
ragenden weiteren Vorsprüngen 9 ausgestattet. Die
weiteren Vorsprünge 9 liegen,
insbesondere in zu den Vorsprüngen 5 ähnlicher
Weise, an der Haltestange 4 an. Hierdurch wird an den beiden
entgegengesetzten Enden der Vorrichtung 1 eine Fixierung
der Vorrichtung 1 gegenüber
der Haltestange 4 bzw. umgekehrt eine Fixierung der Haltestange 4 gegenüber der
Vorrichtung 1 realisiert, wobei diese Halterung zum einen
stabil ist bzw. einen stabilen Halt gibt und zum anderen leichtgängig gegenüber einer
in der 1 mit einem Pfeil und dem Bezugszeichen A bezeichneten
ersten Richtung ist, welche der Längserstreckung der Haltestangen 4 entspricht
bzw. parallel zu dieser verläuft.
Sowohl die Vorsprünge 5 als
auch die weiteren Vorsprünge 9 sind
erfindungsgemäß zur Herbeiführung einer
besonders großen
Leichtgängigkeit
einer Verschiebung der Haltestangen 4 in der ersten Richtung
A aus einem Werkstoff mit niedrigen Reibkoeffizienten, wie z. B.
Polyoxymethylen (POM) oder Polyamid (PA), gefertigt.
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In
der Praxis ist es nun jedoch so, dass es Maßtoleranzen bzw. Anordnungstoleranzen
der Haltestangen 4 gibt, insbesondere wenn eine einzige Kopfstütze 10 zwei
im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Haltestangen 4 aufweist.
In einem solchen Fall, verlaufen beispielsweise die beiden Haltestangen 4 nicht
vollkommen parallel zueinander. Bei einer vollkommen starren Anordnung
der Befestigungspunkte der Haltestangen 4 in der Vorrichtung 1,
d. h. bei einer fixierten Anordnung der Vorsprünge 5 bzw. der weiteren
Vorsprünge 9 in
der Anordnung 1 würde
es daher aufgrund der Maßtoleranz zu
Spannungen kommen, die zu einer Erhöhung des Widerstandes gegenüber einer
Verschiebung der Haltestangen 4 in der ersten Richtung
A führen.
Erfindungsgemäß ist es
nun auf überraschend
einfache Weise mit demgegenüber
der Vorrichtung 1 verschiebbaren Toleranzausgleichmittel 7 möglich, sowohl
eine leichte und einfache Verschiebbarkeit der Haltestangen 4 als
auch eine stabile Halterung der Komponente 10 zu gewährleisten.
Hierzu ist in der Ausnehmung 6 das Toleranzausgleichmittel 7 in
wenigstens einer zur ersten Richtung A im wesentlichen senkrechten
zweiten Richtung B (vgl. 1) verschiebbar angeordnet,
wobei die Anordnung des Toleranzausgleichmittels 7 in der
Vorrichtung 1 derart vorgesehen ist, dass einer Verschiebung
in der zweiten Richtung B ein Widerstand entgegengesetzt wird, der
bevorzugt aus einer Reibkraft besteht bzw. eine solche umfaßt. Diese
Reibungskraft ist mit besonders einfachen Mitteln dadurch realisierbar,
dass die Ausnehmung 6 bzw. der Schlitz 6 eine
geringere Höhe
d1 aufweist, als es der Höhe
d2 des Toleranzausgleichmittels 7 entspricht (vgl. 2).
Zur Montage des Toleranzausgleichmittels 7 in dem Grundkörper 2 der
Vorrichtung 1 ist es daher erfindungsgemäß notwendig,
dass das Toleranzausgleichmittel 7 in die Vorrichtung 1 eingepresst
wird und dort unter Vorspannung (in der ersten Richtung A) gehalten
wird. Es wird daher aufgrund des geringeren Bauraums im Schlitz 6 auf
das Toleranzausgleichmittel 7 in der ersten Richtung A
eine Druckkraft ausgeübt,
was insbesondere zu einer elastischen Verformung des Toleranzausgleichmittels 7 führt. Durch
die von der Vorrichtung 1 bzw. ihrem Grundkörper 2 auf
das Toleranzausgleichmittel 7 ausgeübte Druckkraft wird eine Reibungskraft
realisiert, die einer Verschiebung des Toleranzausgleichmittels 7 im
Schlitz 6 entgegenwirkt. Eine solche Verschiebung ist erfindungsgemäß deshalb
möglich,
weil die Ausnehmung 6 für
das Toleranzausgleichmittel 7, wie aus der 3 deutlich wird,
eine größere Breite
b1 läßt als die
Breite b2 des Toleranzausgleichmittels 7 erfordert. Das
Toleranzausgleichmittel 7 bzw. das Passstück 7 kann
sich daher in der Vorrichtung 1 bzw. in dem Grundkörper 2 der
Vorrichtung 1 um die Differenz zwischen der lichten Weite
b1 des Schlitzes 6 und der Ausdehnung b2 des Paßstücks 7 in
der zweiten Richtung B verschieben. In einer sowohl zur ersten Richtung
A als auch zur zweiten Richtung B senkrechten dritten Richtung C
(vgl. 3) kann erfindungsgemäß das Gleiche vorgesehen sein,
d. h. es existiert eine Beweglichkeit des Toleranzausgleichmittels 7 in
beide zur ersten Richtung A senkrechten Richtungen B und C. Es kann
jedoch erfindungsgemäß alternativ
vorgesehen sein, dass die Beweglichkeit des Toleranzausgleichmittels 7 ausschließlich in
der zweiten Richtung B gegeben ist und in der dritten Richtung C
nicht gegeben ist. Es ist in diesem Fall dann auch möglich, dass
die die Reibungskraft hervorrufende Druckkraft auf das Toleranzausgleichmittel 7 nicht
in der ersten Richtung A ausgeübt
wird sondern in der dritten Richtung C ausgeübt wird.
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In 3 ist,
wie bereits angedeutet, eine Querschnittsdarstellung durch das Toleranzausgleichmittel 7 entlang
einer zur ersten Richtung A parallelen Projektionsrichtung dargestellt,
wobei das Toleranzausgleichmittel 7, seine weiteren Vorsprünge 9,
die Haltestange 4 und der Grundkörper 2 bzw. der hülsenartige
Bereich 3 erkennbar ist. Aus der 3 geht auch
die lichte Breite b1 des Schlitzes 6 und die Ausdehnung
b2 des Toleranzausgleichmittels 7 in der zweiten Richtung
B hervor, so dass sicher ist, dass das Toleranzausgleichmittel 7 in
der zweiten Richtung B um die Strecke der Differenz zwischen b1
und b2 verschiebbar ist. Hierdurch können Toleranzen, die die Haltestangen 4 in
ihrer Anordnung aufweisen, dadurch ausgeglichen werden, dass durch
eine solchermaßen
kontinuierliche Kraftausübung
der Haltestangen 4 auf das Passstück 7 eine Verschiebung
des Passstücks 7 gegenüber der
Vorrichtung 1 gegen die der nicht dargestellten Reibungskraft
bewirkt wird. Anschließend
an eine solche Verschiebung ist dann wiederum eine leichte Verschieblichkeit
der Haltestangen 4 in der ersten Richtung gegenüber der
Vorrichtung 1 möglich.
Demgegenüber
ist es jedoch bei dem Auftreten von zufälligen Bewegungen bzw. Kräften der
Haltestange 4 auf das Toleranzausgleichmittel 7 so,
dass einem Klappern bzw. einem Vibrieren der Komponenten 10 durch
die Existenz der Reibungskräfte
zwischen der Vorrichtung 1 und dem Toleranzausgleichmittel 7 entgegen
gewirkt wird. Das Passstück 7 kann
sich somit relativ zum Grundkörper 2 in
der zur ersten Richtung A senkrechten Ebene verlagern, wobei jedoch
ein Klappern des Passstücks 7 im
Schlitz 6 durch die Vorspannung verhindert wird.
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Der
hülsenartige
Bereich 3 der Vorrichtung 1 ist erfindungsgemäß derart
vorgesehen, dass die Vorsprünge 5 bevorzugt
federnd an der Haltestange 4 anliegen. Durch die Möglichkeit
einer Verschiebung des Toleranzausgleichmittels 7 führt ein
Verschieben der Kopfstütze 10 auf
den Haltestange 4 bzw. eine Verschiebung der Haltestangen 4 wobei
diese nicht vollkommen parallel zueinander ausrichtet sind zu einem
Verschieben des Passstücks 7 im
Schlitz 6, so dass die unvollständige Parallelität der Haltestangen 4 ausgeglichen
wird und ein Verklemmen des Grundkörpers 2 bzw. der Vorrichtung 1 auf
den Haltestangen 4 vermieden wird.
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- 1
- Vorrichtung
bzw. Führungseinrichtung
- 2
- Grundkörper
- 3
- hülsenartiger
Bereich
- 4
- Halterungsstange
bzw. Haltestange
- 5
- Vorsprung
- 6
- Ausnehmung
bzw. Schlitz
- 7
- Toleranzausgleichmittel
bzw. Passstück
- 8
- zentrale
Ausnehmung
- 9
- weiterer
Vorsprung
- 10
- Komponente
bzw. Kopfstütze
- 11
- Rückenlehne
- 12
- Höhenverstellbarkeit
- A
- erste
Richtung
- B
- zweite
Richtung
- C
- dritte
Richtung
- d1
- Höhe der Ausnehmung
- d2
- Höhe des Passstücks
- b1
- lichte
Breite der Ausnehmung
- b2
- Breite
des Passstücks