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Die
Erfindung betrifft einen manuellen Gefahrenmelder, mit einem Gehäuse, das
mindestens eine fensterartige Öffnung
hat, über
die ein Druckknopf zugänglich
ist, der durch Drücken
aus einer federbelasteten Ruhelage in eine verrastete Arbeitslage
geht, in welcher mindestens ein mit dem Druckknopf in Wirkverbindung
stehender Schalter seinen Schaltzustand wechselt.
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Derartige
Gefahrenmelder, die häufig
als Feuermelder oder als Druckknopfmelder bezeichnet werden, sind
bekannt. In der fensterartigen Öffnung des
Gehäuses
sitzt gewöhnlich
eine eindrückbare Platte,
entweder in Form einer leicht zerstörbaren Glasscheibe oder in
Form einer elastischen Kunststoffscheibe. Hinter der eindrückbaren
Scheibe sitzt eine meist entsprechend beschriftete Kunststoffplatte mit
einer zentralen Öffnung
zur Aufnahme des Druckknopfes und rückseitigen Führungs-
und Verrastungsmitteln. Das Meldergehäuse umfasst eine schwenkbar
angelenkte Tür,
die sich mittels eines Schlüssels öffnen lässt, u.a.
um die Verrastung des Druckknopfes aufzuheben. Die Führungs-
und Verrastungsmittel umfassen eine Druckfeder und einen Hebelmechanismus
zum Lösen
der Verrastung des Druckknopfes. Die genannten Teile bestehen aus
unterschiedlichen Werkstoffen. Sie müssen daher nicht nur getrennt
voneinander hergestellt sondern auch in mehreren, nicht ohne weiteres
automatisierbaren Schritten zusammengesetzt werden.
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Ein
Gefahrenmelder der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art
ist aus der
EP 592 925 81 bekannt.
Die Art der Verrastung der Zunge in der Arbeitslage des Druckknopfes
ist dabei ebenso offengelassen wie die Mittel zum Lösen dieser
Verrastung, d.h. zum Rückstellen
des Melders.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gefahrenmelder der im
Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Gattung zu schaffen, der
sich nach der Auslösung
eines Alarms besonders einfach in seinen Ruhezustand zurückstellen
lässt.
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Diese
Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
in dem Gehäuse
ein Entsperrglied gelagert ist, das mittels eines Schlüssels in
eine erste Stellung drehbar ist, in der es die Verrastung des freien
Endes der Zunge in der Arbeitslage des Druckknopfes aufhebt.
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Bei
einer bevorzugten Weiterbildung ist das Entsperrglied mittels des
Schlüssels
in eine zweite Stellung drehbar, in der es die Zunge aus ihrer Ruhe- in
ihre Arbeitslage bringt (Anspruch 2). Mittels des gleichen Schlüssels, der
zum Rückstellen
eines ausgelösten
Melders verwendet wird, kann daher auch die Funktionsfähigkeit
des Melders überprüft werden.
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Die
Verrastung des freien Endes der Zunge in der Arbeitslage des Druckknopfes
kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass die Zunge an ihrem
freien Ende eine Öffnung
hat, in welche in der Arbeitslage der Zunge eine gehäusefeste,
elastische Rastklinke einrastet (Anspruch 3).
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Diese
Ausführungsform
ermöglicht
eine Weiterbildung, bei der das Entsperrglied in seiner ersten Stellung
die Verrastung der gehäusefesten
Rastklinke in der Öffnung
am freien Ende der Zunge aufhebt (Anspruch 4).
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Das
Gehäuse
des Melders kann aus einem Unterteil und einem mit diesem verrasteten
Oberteil bestehen (Anspruch 5).
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In
diesem Fall kann die Zunge an ihrem schwenkbar gelagerten Ende mit
einer zwischen dem Gehäuseunterteil
und dem Gehäuseoberteil
angeordneten Abdeckplatte verrastet sein (Anspruch 6).
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Die
Abdeckplatte kann ihrerseits mit dem Gehäuseunterteil verrastbar sein
(Anspruch ).
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Das
Gehäuseunterteil
kann beidseits des Entsperrgliedes elastische untere Rastklauen
haben, die in mit dem Gehäuseoberteil
einstückige,
komplementäre,
obere Rastklauen eingreifen, und das Entsperrglied kann mittels
eines Schlüssels
in eine dritte Stellung drehbar sein, in der es über mit den unteren Rastklauen
in Eingriff kommende Mitnehmer die unteren Rastklauen außer Eingriff
mit den oberen Rastklauen bringt (Anspruch 8), um das Gehäuse durch Abnehmen
dessen Oberteils von dem Unterteil zu öffnen.
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Sofern
die Eigenelastizität
des Werkstoffs der Zunge zu gering ist, um sicherzustellen, dass
der Druckknopf ausreichend in seine Ruhelage vorgespannt ist, kann
die Zunge sich über
einstückig
angeformte Federarme gegen das Gehäuseunterteil abstützen (Anspruch
9), um die auf die Zunge und damit den Druckknopf wirkende Rückstellkraft
zu erhöhen.
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Bei
einem derartigen Gefahrenmelder kann das Gehäuseunterteil durch einen umlaufenden
Steg in einen äußeren Verkabelungs-
und Anschlussraum sowie eine innere Wanne zur Aufnahme mindestens einer
Schaltungsplatine geteilt sein und die Abdeckung kann einen den
umlaufenden Steg überdeckenden
Steg haben (Anspruch 10). Dadurch wird ein sehr guter Schutz der
empfindlichen Teile des Melders gegen Verschmutzung und Feuchtigkeit
erzielt.
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Das
Gehäuseunterteil
kann Positionierungszapfen für
mindestens eine Schaltungsplatine und die Abdeckplatte kann zu diesen
Positionierungszapfen komplementäre
Hülsen
umfassen, die als Niederhalter für
die Schaltungsplatine(n) wirken (Anspruch 11).
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Der
augenblickliche Betriebszustand des Melders wird häufig durch
LEDs unterschiedlicher Farbe angezeigt. Diese LEDs können auf
der Schaltungsplatine angeordnet sein, wenn die Abdeckplatte einstückig angeformte
Lichtleitzapfen hat (Anspruch 12).
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Auch
bei der hier vorgeschlagenen Konstruktion des Melders kann, wie
an sich bekannt, in die fensterartige Öffnung des Gehäuseoberteils
eine eindrückbare
Scheibe eingesetzt sein (Anspruch 13), also entweder eine zerstörbare Glasscheibe
(Anspruch 14) oder eine selbstrückstellende,
transparente Kunststoffplatte (Anspruch 15).
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Die
Zunge kann direkt oder indirekt auf den Drücker eines oder mehrerer Mikroschalter
wirken. Stattdessen kann die Zunge unterseitig einen angeformten
Steg haben, mit dem sie in ihrer Arbeitslage in eine Gabellichtschranke
eingreift (Anspruch 16), um die Ruhelage von der Arbeitslage zu
unterscheiden.
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In
der Zeichnung sind der Gefahrenmelder nach der Erfindung und dessen
Teilen in verschiedenen Ausführungsbeispielen
und Ansichten dargestellt. Es zeigt
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1 eine
Explosionsdarstellung des Gefahrenmelders,
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2 das
Gehäuseunterteil
mit eingesetzter, teilweise weggebrochener Abdeckplatte,
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3 einen
Teil des Gehäuseunterteils
in vergrößerter Darstellung
zur Veranschaulichung der Ruhelage der den Druckknopf tragenden
Zunge,
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4 eine
Darstellung ähnlich
wie 3, jedoch mit der Zunge in ihrer verrasteten Arbeitslage,
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5 den
unteren Teil des Gehäuseunterteils
aus einem anderen Blickwinkel, mit dem Entsperrglied in Normalstellung,
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6 die
gleiche Darstellung wie 5 jedoch mit dem Entsperrglied
in Entsperrstellung,
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7 eine
Darstellung ähnlich
wie 5, jedoch etwas vergrößert und ohne Zunge,
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8 die
gleiche Darstellung wie 5 und 6, jedoch
mit dem Entsperrglied in der Stellung zur Auslösung eines Testalarms,
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9 eine
Darstellung ähnlich
wie 6, ergänzt
um eine Rastklaue des Gehäuseoberteils
im Eingriff mit derjenigen des Gehäuseunterteils,
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10 die
gleiche Darstellung wie 9, jedoch mit dem Entsperrglied
in der Stellung zum Lösen
des Eingriffs zwischen den oberen und den unteren Rastklauen,
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11 eine
Rückansicht
des Gehäuseoberteils,
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12 das
Entsperrglied in einer Seitenansicht, und
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13 das
Entsperrglied in einer Aufsicht.
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Der
in 1 dargestellte, manuell auslösbare Gefahrenmel der umfasst
ein wandmontierbares Gehäuseunterteil 1,
eine Schaltungsplatine 2, eine Zunge 3, eine Abdeckplatte 4,
eine eindrückbare Scheibe 5 und
ein Gehäuseoberteil 6.
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Das
Gehäuseunterteil 1,
das vorzugsweise ein Spritzgußteil
aus Kunststoff ist, umfasst einen Boden und umlaufende Seitenwände 1.1,
die von den Seitenwänden 6.1 des
Oberteils 6 übergriffen
werden. Beabstandet von den Seitenwänden 1.1 hat das Unterteil 1 einen
umlaufenden, doppelwandigen und gestuften Steg 1.2, der
eine flache Wanne 1.3 begrenzt, die zur Aufnahme der Schaltungsplatine 2 bestimmt
ist. Der Zwischenraum zwischen der umlaufenden Seitenwand 1.1 und
dem umlaufenden Steg 1.2 dient überwiegend als Verkabelungs-
und Anschlussraum. Im unteren Abschnitt dieses Zwischenraums befinden
sich mehrere mit dem Unterteil 1 einstückige Rastklauen und ein Zapfen 1.6,
deren Funktionen später
erläutert
werden, sowie eine Lagerbüchse 1.4.
Diese dient zur Aufnahme eines Drehzapfens 7.1 eines drehbaren
Entsperrgliedes 7, das ebenfalls noch näher erläutert werden wird.
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Die
Schaltungsplatine 2 ist mit elektronischen Bauelementen,
einem Mikroschalter 2.1 mit Schaltfahne 2.11 und
Drahtbrücken 2.2 für eine Anschlussklemme 2.3 bestückt, die
in dem äußeren Anschlussraum
liegt. Die Schaltungsplatine 2 hat des Weiteren Positionierlöcher 2.4,
mit denen Positionierzapfen (nicht sichtbar) in der Wanne 1.3 des
Gehäuseunterteils 1 korrespondieren.
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Die
Zunge 3 ist ein Spritzgießteil aus einem elastischen
Kunststoff. Etwa in der Mitte hat die Zunge 3 eine Erhöhung in
der Form eines Druckknopfes 3.1. Seitlich angeformt sind
Federarme 3.2, die sich im zusammengebauten Zustand gegen
Auflageflächen 1.5 des
Gehäuseunterteils
stützen.
Am oberen verbreiterten Ende der Zunge 3 sind beidseits
U-förmige
Rasthaken 3.3 ausgebildet. An ihrem unteren Ende hat die Zunge 3 eine Öffnung 3.4.
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Die
Rasthaken 3.3 sind zum Eingriff in entsprechende Schlitze
auf der Rückseite
der Abdeckplatte 4 nahe deren Oberrandes bestimmt. Die
Abdeckplatte ist ein Spritzgießteil
aus einem vorzugsweise transparenten Kunststoff. Die Abdeckplatte 4 hat
eine zentrale Öffnung 4.1 für den Durchtritt
des Druckknopfes 3.1 der Zunge 3 und rückseitig
einen umlaufenden profilierten Steg 4.2, der zum Eingriff
in den doppelwandigen Steg 1.2 des Unterteils 1 bestimmt
ist. An den Rändern
der Abdeckplatte 4 befinden sich elastische Laschen 4.3,
die im zusammengebauten Zustand des Melders in korrespondierende Rastklötze in dem
Gehäuseunterteil 1 eingreifen.
Die Abdeckplatte 4 hat Führungsstege 4.4 und
Passzapfen 4.5 für
einen nicht dargestellten, mit "Hier
Drücken" o.ä. beschrifteten
Kartonzuschnitt sowie Lichtleitstäbe (nicht dargestellt), die
das Licht von auf der Schaltungsplatine angeordneten LEDs in ein
Fenster des Melders weiterleiten.
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An
ihrem Rand hat die Abdeckplatte 4 Auflageflächen 4.6 für die eindrückbare Platte 5,
bei der es sich je nach örtlichen
Vorschriften um eine leicht zerstörbare Glasplatte oder um eine
ausreichend nachgiebige Kunststoffplatte handelt, über welche
der Drücker 3.1 sich
indirekt betätigen
lässt und
die anschließend
wieder in ihre Ausgangslage zurückspringt.
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Das
Melderoberteil 6 ist ein weiteres Kunststoffspritzgießteil mit
einem unteren Fensterausschnitt 6.2, der im zusammengebauten
Zustand des Melders von der Platte 5 abgedeckt wird, sowie
einer oberen Festeröffnung 6.3,
in die ein streifenförmiges Kunststofffenster 6.4 von
der Rückseite
des Oberteils 6 her einschnappbar ist. In seinem unteren
Bereich hat das Oberteil 6 eine normalerweise durch einen Schieber 6.5 verdeckte Öffnung 6.6 (vgl.
auch 10) zur Einführung eines Schlüssels, der
dann formschlüssig
in ein Schlüsselloch
des Entsperrgliedes 7 eingreift.
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2 zeigt
in größerem Maßstab das
Melderunterteil 1 mit eingesetzter Platine 2 und
aufgeschnappter, teilweise geschnittener Abdeckplatte 4, mit
der die Zunge 3 verrastet ist. Die Zunge 3 befindet sich
in ihrer Ruhelage. Beim Eindrücken
des Druckknopfes 3.1 schwenkt die Zunge 3 insbesondere
unter elastischer Verformung ihrer U-förmigen Haken 3.3 und
gegen die Kraft der Federarme 3.2 (s. 1) und
drückt
dabei die Fahne 2.11 des Mikroschalters 2.1 nieder,
so dass letzterer seinen Schaltzustand wechselt. Das so erzeugte
Signal wird von der Schaltung auf der Platine 2 zu einer
Alarmmeldung weiterverarbeitet. Alternativ zu dem Mikroschalter 2.1 kann eine
Gabellichtschranke vorgesehen sein, mit der ein an der Unterseite
der Zunge 3 ausgebildeter Steg zusammenwirkt.
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3 zeigt
den unteren Bereich des Unterteils, mit dem freien Ende der Zunge 3 in
der Ruhelage. Die Abdeckplatte 4 und das Entsperrglied 7 (s. 1)
sind der Deutlichkeit halber weggelassen. Die Öffnung 3.4 am unteren
freien Ende der Zunge 3 wird von einem Zapfen 1.6 durchgriffen,
dessen Kopf eine Stufe hat, die den unteren Rand der Öffnung 3.4 übergreift,
so dass die Zunge 3 elastisch vorgespannt gehalten ist.
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4 veranschaulicht
im Vergleich zu 3 die Alarmstellung, d.h. die
Arbeitslage der Zunge 3, in der diese einerseits die Schaltfahne 2.11 des
Mikroschalters 2 (vgl. 1 und 2)
betätigt
und andererseits in ihrer Arbeitslage verrastet ist, uzw. dadurch,
dass eine zweite an dem Kopf des Zapfens 1.6 ausgebildete
Stufe den (unteren) Rand der Öffnung 3.4 am
freien Ende der Zunge 3 übergreift.
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5 zeigt
den gleichen Zustand wie 4 aus einer anderen Perspektive
und in Verbindung mit dem drehbaren Entsperrglied 7. Der
Kopf des Zapfens 1.6 liegt mit einer lateralen Fläche auf
einer als Kurvenfläche
oder Nockenbahn 7.2 ausgebildeten Umfangsfläche des
Entsperrgliedes 7 auf. Bei Drehung des Entsperrgliedes
mittels eines nicht dargestellten, in dessen Schlüsselloch 7.3 eingeführten Schlüssels (oder
eines äquivalenten
Spezialwerkzeugs) in die in 6 gezeichnete
Stellung wird der Kopf des Zapfens 1.6 daher so weit zurückgedrückt, dass
der Rand der Öffnung 3.4 der
Zunge 3 von der zweiten Stufe des Zapfens 1.6 freikommt.
Infolge ihrer elastischen Vorspannung kehrt die Zunge 3 deshalb
in die in 4 dargestellte Ruhelage zurück.
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7 zeigt
in einer ähnlichen
Perspektive wie 5 und 6, jedoch
etwas vergrößert und ohne
die Zunge, das Entsperrglied 7 in seiner normalen oder
Ausgangsstellung, den Zapfen 1.6 mit seiner ersten Stufe 1.61 und
seiner zweiten Stufe 1.62 sowie die Anlage des Kopfes des
Zapfens 1.6 gegen die Nockenbahn 7.2 am Umfang
des Entsperrgliedes 7.
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Wenn
das Entsperrglied 7 im gleichen Drehsinn weiter bis in
die in 8 gezeigte Stellung gedreht wird, drückt eine
zweite, in axialer Richtung des Entsperrgliedes 7 wirksame
Nockenbahn 7.4 das freie untere Ende der Zunge 3 aus
deren Ruhelage in die in 5 gezeichnete Arbeitslage und
hält gleichzeitig über die
Verlängerung 7.21 der
ersten Nockenbahn 7.2 den Zapfen 1.6 außer Eingriff
mit dem (unteren) Rand der Öffnung 3.4 der
Zunge 3. Auf diese Weise lässt sich mittels eines in das
Schlüsselloch 7.3 eingeführten Schlüssels ein
Testalarm auslösen.
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Das
Entsperrglied 7 ist des weiteren zum Öffnen des Gehäuses durch
Abnehmen des Oberteils 6 von dem Unterteil 1 ausgebildet.
Die 9 bis 11 erläutern dies. Bei geschlossenem
Gehäuse greifen
am Oberrand des Oberteils 6 ausgebildete Vorsprünge 6.7 (vgl. 11)
in entsprechende Einsprünge 1.7 am
oberen Rand des Unterteils 1 (vgl. 2) und zwei
im unteren Bereich des Oberteils 6 ausgebildete Rastklauen 6.8, 6.9 (vgl. 11)
hintergreifen zwei korrespondierende mit dem Unterteil 1 einstückige Rastklauen
wie 1.8 in 9. Die Rastklaue 1.8 hat
eine Aushebefläche 1.81 gegen
welche eine am Umfang des Entsperrgliedes 7 ausgebildete Entsperrnase 7.5 anliegt.
Eine entsprechende Entsperrnase ist am Umfang des Entsperrgliedes 7 zum Zusammenwirken
mit der Rastklaue 1.9 (s. 3) auf der
anderen, in 9 nicht sichtbaren Seite des Entsperrgliedes 7 ausgebildet.
Durch Drehung des Entsperrgliedes 7 im Uhrzeigersinn (entgegen
der Drehrichtung in den 6 und 8) kommen
die Rastklauen des Unterteils daher außer Eingriff mit den Rastklauen
des Oberteils, vgl. 10, so dass das Gehäuseoberteil 6 von
dem Unterteil 1 abgeschwenkt und ausgehoben werden kann.
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12 zeigt
das Entsperrglied 7 in einer Seitenansicht, jedoch im Vergleich
zu der Stellung in 1 um etwa 90° gegen den Uhrzeigersinn gedreht.
Es gelten die zuvor erwähnten
Bezugszeichen. In dem Schlüsselloch 7.3 ist
ein zentraler Schlüsselführungsstift 7.31 angeordnet.
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13 zeigt
eine Aufsicht auf das Entsperrglied 7 in einer im Verhältnis zu 12 um
etwa 45° im
Uhrzeigersinn gedrehten Stellung. Zusätzlich zu erkennen ist, dass
der Drehzapfen 7.1 eine elastische Nase 7.11 umfasst,
die das Entsperrglied 7 nach dem Einschieben in die Lagerbühcse 1.4 (vergl. 1)
mit dem Unterteil 1 verrastet.