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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor.
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Abhängig von
dem Arbeitsverfahren gibt es verschiedene Arten von Winkelgeschwindigkeitssensoren
(Gyrosensoren). Bekannte Typen von Winkelgeschwindigkeitssensoren
umfassen mechanische Typen, welche die Präzession eines sich drehenden Körpers verwenden;
den mechanischen Typ, der Änderungen
von Lichtempfangszeiten aufgrund der Drehung von Laserlicht verwendet,
welches in einem Behälter
gedreht wird; und den Fluidtyp, bei dem ein Gasstrom zur Sensierung
auf einen Wärmestrahl
gerichtet wird und Änderungen
in der Strahlmenge aufgrund der Drehung eines Behälters werden
durch die Wärmestrahltemperatur
erkannt. In letzter Zeit ist die Nachfrage nach Winkelgeschwindigkeitssensoren
für eine
Fahrzeugrichtungserkennung in Fahrzeugnavigationssystemen oder dergleichen
erheblich angestiegen. Im Ergebnis werden Winkelgeschwindigkeitssensoren
des Vibrationstyps, welche im Vergleich zu den oben erwähnten Typen
preiswert und von geringem Gewicht sind, immer vorherrschender. Ein
Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor ist so aufgebaut, dass folgendes
stattfindet: wenn eine Winkelgeschwindigkeit auf Vibratoren wirkt,
welche in einer bestimmten Referenzrichtung vibrieren, wird eine
neue Vibrationskomponente erkannt. Diese neue Vibrationskomponente
(nach-folgend als "Winkelgeschwindigkeitsvibrationskomponente" bezeichnet) basiert
auf einer Corioliskraft in einer Erkennungsrichtung senkrecht zur
Referenzrichtung. Basierend auf der Vibrationskomponente wird eine Information über die
Winkelgeschwindigkeit ausgegeben.
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Allgemein
bekannt sind die folgenden Systeme, bei denen eine Fahrzeugsteuerung
unter Verwendung eines Winkelgeschwindigkeitssensors durchgeführt wird:
ein Fahrzeugstabilitätssteuersystem,
bei dem ein Rutsch eines Fahrzeugs erkannt wird und eine Abbremsung
oder ein Drehmoment an jedem Rad optimal eingestellt wird, um das
Fahrzeug in einem Normalzustand zu halten; ein Vierrad-Lenkwinkelsteuersystem,
bei dem der Lenkwinkel der Vorderräder oder Hinterräder eines
Fahrzeugs gesteuert wird; etc. Diese Systemarten verwenden einen
Winkelgeschwindgkeitssensor, um anormale Zustände von Fahrzeugen zu erkennen,
beispielsweise ein Rutschen. Somit wird gefordert, dass die Zuverlässigkeit
eines Winkelgeschwindigkeitssignals verbessert wird.
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Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensoren werden
wie folgt gekennzeichnet: wenn eine translatorische Beschleunigung
auf ein Fahrzeug während der
Winkelgeschwindigkeitserkennung angelegt wird, wird sie als ein
Rauschen der auf der Corioliskraft basierenden Winkelgeschwindigkeits-Erkennungswellenform überlagert.
Die in der japanischen ungeprüften
Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2003-21517 beschriebene Technik wendet das folgende Verfahren
an: zwei Sätze
von Vibrationssensoreinheiten werden in entgegengesetzten Phasen betrieben
und miteinander kombiniert und die Ausgänge der Sensoreinheiten, die
in entgegengesetzten Phasen erzeugt werden, werden differenzverstärkt; die
Beschleunigungskomponente wird hierdurch aufgehoben. Die ungeprüfte japanische
Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2003-21517 beschreibt das folgende Vorgehen als übliche Maßnahme zur
Verwendung bei einer Fahrzeugsteuerung: das Ausgangssystem eines
Winkelgeschwindigkeitssensors wird in einen Hauptausgang und einen
Unterausgang unterteilt; der Unterausgang wird als backup für den Hauptausgang
verwendet. wenn irgendwelche Störungen
in einem der Ausgangssysteme auftreten, können diese durch Vergleich
des Ausgangs des Unterausgangssystems mit demjenigen des Hauptausgangssystems
erkannt werden.
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Die
in der ungeprüften
japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2003-21517 beschriebene Technologie verwendet das folgende Verfahren
zur Aufhebung der Beschleunigung: die Ausgängen der beiden Sensoreinheiten
werden vorab synthetisiert und der synthetisierte Ausgang wird in einen
Unterausgang und einen Hauptausgang unterteilt. Dieses Verfahren
hat jedoch ein Problem: die ersten und zweiten Sensoreinheiten bilden
des Basis des Sensorausgangs. Wenn irgendwelche Störungen in
einer Komponente (z.B. einem Vibrator oder einer Elektrode für eine Vibrationserkennung)
im Inneren der Sensoreinheiten auftreten, können sie nicht erkannt werden.
Dies deshalb, als eine besondere Differenz zwischen dem Unterausgang
und dem Hauptausgang nicht erzeugt wird, so lange nicht das Ausgangssystem
fehlerhaft ist. Somit ist es bei einem Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
notwendig, Anormalitäten
einfach und zuverlässig
auch dann zu erkennen, wenn irgendwelche Störungen in einzelnen Sensoreinheiten
auftreten.
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Wenn
weiterhin die Treiberamplitude eines Vibrators bei einem Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
aus einem bestimmten Vibrationsbereich herausgelangt, kann eine
gewisse Anormalität
im Nullpunkt der Empfindlichkeit des Winkelgeschwindigkeitssensor-Ausgangs
auftreten. Daher ist es notwendig, die Treiberamplitude zu erkennen
und bestimmen zu können,
ob sie innerhalb des bestimmten Bereichs liegt oder nicht. Insbesondere
wird bei der ungeprüften
japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2000-88578 der folgende Vorgang angewendet: die Treiberamplitude
von Vibratoren wird durch piezoelektrische Elemente erkannt und
einer Ladungs/Spannungs-Wandlung un terworfen. Weiterhin wird eine
Gleichrichtung durchgeführt
und das gleichgerichtete Signal wird als Amplitudenüberwachungssignal
verwendet. Eine Anormalitätserkennung
wird auf der Basis darauf durchgeführt, ob der Pegel dieses Amplitudenüberwachungssignals
innerhalb eines bestimmten Bereichs liegt oder nicht.
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Wenn
eine translatorische Beschleunigung auf ein Fahrzeug während der
Winkelgeschwindigkeitserkennung aufgebracht wird, tritt das folgende
in einem Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
auf: die translatorische Beschleunigung wird als Störrauschen
einer Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform basierend auf der
Corioliskraft überlagert. Die
in der ungeprüften
japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2000-88578 beschriebene Technologie wendet das folgende Verfahren
an: zwei Sätze
von Vibrationssensoreinheiten, welche in entgegengesetzten Phasen
betrieben werden, werden kombiniert und die Ausgänge der Sensoreinheiten, welche
in entgegengesetzten Phasen erzeugt werden, werden differenzverstärkt. Somit
werden die Beschleunigungskomponenten aufgehoben. In diesem Fall
müssen
die Vibratoren der beiden Einheiten synchron betrieben werden. Bei
der Amplitudensteuerung einer Vibrationstreibereinheit werden Amplitudenüberwachungssignale,
welche einzeln aus den individuellen Einheiten herausgeführt werden,
in Phase addiert und die Empfindlichkeit für das Amplitudenüberwachungssignal
wird dadurch verbessert. Die Amplitudenüberwachungssignale, welche
als Additionsergebnis erhalten werden, werden auch bei der Anormalitätserkennung
verwendet.
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Wenn
in einer Sensoreinheit irgendeine Anormalität auftritt, findet das folgende
bei dem Amplitudenüberwachungssignal
statt, welches als Ergebnis der Addition erhalten wurde: anormale
Amplitudenkomponenten werden einer im normalen Betrieb erwarteten
Bezugsamplitude überla gert.
Wenn zwei Sensoreinheiten kombiniert und verwendet werden, wie oben
beschrieben, ergibt sich ein Problem: die folgende Maßnahme muß ergriffen
werden, wenn das Amplitudenüberwachungssignal,
welches als Additionsergebnis erhalten wird, für die Anormalitätserkennung
verwendet wird, nämlich
gemäß dem linken
Teil der 12A bis 12H muß eine anormale Vibrationskomponente α erkannt
und zusammen mit einer Bezugsamplitudenkomponente A mit dem gleichen
Signalverstärkungsfaktor
G zweimal verstärkt werden.
Es ergibt sich jedoch eine Beschränkung am Signalverstärkungsfaktor
G aufgrund der Betriebsspannung des Schaltkreises. Eine Einschränkung wird
der erlaubbaren Grenze zur Überlagerung
der anormalen Amplitudenkomponente α auf die Bezugsamplitude A auferlegt.
Somit können
Anormalitäten
nicht mit Genauigkeit erkannt werden.
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Angesichts
des oben beschriebenen Problems ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
bereitzustellen, der in der Lage ist, Anormalitäten zu erkennen, welche in
einer individuellen Sensoreinheit auftreten, wobei die Erkennung
einfach und zuverlässig
erfolgen soll und Anormalitäten
in der Vibrationstreiberamplitude genau erkannt werden sollen. Weiterhin
ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
zu schaffen, der in der Lage ist, einfach und zuverlässig Anormalitäten erkennen
zu können,
die in einer individuellen Sensoreinheit aufgetreten sind. Weiterhin
ist es eine darüber
hinausgehende Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
zu schaffen, der in der Lage ist, Anormalitäten in der Vibrationstreiberamplitude
genau erkennen zu können.
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Ein
Winkelgeschwindigkeitssensor des Vibrationstyps gemäß der vorliegenden
Erfindung weist auf: einen ersten Winkelgeschwindigkeitssensor und einen
zweiten Winkelge schwindigkeitssensor: und eine Anormalitätsüberwachungssignalerzeugungs- und
-ausgabeeinheit mit einem entgegengesetztphasigen Wellenformsynthetisierungsabschnitt.
Jeder der ersten und zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoren weist
auf: einen Vibrator, der in einer bestimmten Referenzrichtung vibrationsbetrieben
wird; eine Vibrationstreibereinheit zum Vibrieren lassen des Vibrators
mit einer vorbestimmten konstanten Amplitude; und eine Erkennungswellenformerzeugungseinheit
zur Erkennung einer Vibrationskomponente des Vibrators in einer
Winkelgeschwindigkeitserkennungsrichtung senkrecht zu der Referenzrichtung
abhängig
von einer an den Vibrator angelegten Winkelgeschwindigkeit und zur
Erzeugung einer ersten oder einer zweiten Erkennungswellenform basierend
auf der Vibrationskomponente. Der entgegengesetztphasige Wellenformsynthetisierungsabschnitt
synthetisiert die erste Erkennungswellenform, die vom ersten Winkelgeschwindigkeitssensor
erhalten wurde und die zweite Erkennungswellenform, die vom zweiten
Winkelgeschwindigkeitssensor erhalten wurde, derart, dass eine Phase
der ersten Erkennungswellenform entgegengesetzt zu derjenigen der
zweiten Erkennungswellenform ist. Die erste Erkennungswellenform
wird abhängig
von einer Verschiebung des Vibrators im ersten Winkelgeschwindigkeitssensor
erzeugt und die zweite Erkennungswellenform wird abhängig von
einer Verschiebung des Vibrators in dem zweiten Winkelgeschwindigkeitssensor
erzeugt. Die Anormalitätsüberwachungssignalerzeugungs- und -ausgabeeinheit
erzeugt ein Anormalitätsüberwachungssignal
und gibt es aus, um eine Anormalität eines Sensorausgangs auf
der Grundlage einer synthetisierten entgegengesetztphasigen Wellenform
zu überwachen,
welche aus den ersten und zweiten Erkennungswellenformen synthetisiert
wurde.
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Der
obige Sensor erkennt einfach und zuverlässig Anormalitäten, welche
in einer individuellen Sensoreinheit aufgetreten sind und erkennt
weiterhin mit Genauigkeit Anormalitäten in der Vibrationstreiberamplitude.
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Bevorzugt
weist der Sensor weiterhin eine Signalausgabeeinheit mit einem phasengleichen Wellenformsynthetisierungsabschnitt
auf. Die Vibrationstreibereinheit läßt die Vibratoren der ersten
und zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoren synchron vibrieren. Der
phasengleiche Wellenformsynthetisierungsabschnitt synthetisiert
die erste Erkennungswellenform und die zweite Erkennungswellenform derart,
dass eine Phase der ersten Erkennungswellenform und eine Phase der
zweiten Erkennungswellenform gleichphasig gemacht werden. Die Signalausgabeeinheit
gibt eine synthetisierte gleichphasige Wellenform aus, die aus den
ersten und zweiten Erkennungswellenformen synthetisiert wurde und
das Winkelgeschwindigkeitssignal ist, wobei Beschleunigungswellenformkomponenten,
welche den ersten und zweiten Erkennungswellenformen überlagert sind,
aufgehoben sind. Der Sensor erkennt in der einzelnen Sensoreinheit
aufgetreten Anormalitäten
einfach und zuverlässig.
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Bevorzugt
weist der Sensor weiterhin auf: einen ersten Amplitudenüberwacher
zur Erkennung einer Treiberamplitude des Vibrators im ersten Winkelgeschwindigkeitssensor
in Referenzrichtung zur Ausgabe der ersten Erkennungswellenform;
und einen zweiten Amplitudenüberwacher
zur Erkennung einer Treiberamplitude des Vibrators im zweiten Winkelgeschwindigkeitssensor
in Referenzrichtung zur Ausgabe der zweiten Erkennungswellenform.
Der Sensor erkennt Anormalitäten
in der Vibrationstreiberamplitude mit Genauigkeit.
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Weitere
Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich besser aus der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die
Zeichnung.
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Es
zeigt:
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1 ein
Schaltkreisdiagramm eines Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensors
gemäß einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
Draufsicht auf die ersten und zweiten Sensoreinheiten in dem Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
der ersten Ausführungsform;
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3 ein
Schaltkreisdiagramm eines. Anormalitätsüberwachungssignal-Erzeugungsschaltkreises
in dem Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor gemäß der ersten
Ausführungsform;
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4A bis 4F Darstellen
von Wellenformen, mit welchen Effekt und Funktion des Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
gemäß der ersten
Ausführungsform
erläutert
werden;
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5A und 5B Darstellungen
von Wellenformen, mit welchen die Erzeugung eines Anormalitätsüberwachungs-Vorbereitungssignals
gemäß der ersten
Ausführungsform
erläutert
wird;
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6 ein
Schaltkreisdiagramm eines Anormalitätsüberwachungssignal-Erzeugungsschaltkreises
in einem Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor gemäß einer
Abwandlung der ersten Ausführungsform;
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7 ein
Schaltkreisdiagramm eines Anormalitätsüberwachungssignal-Erzeugungsschaltkreises
in einem Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor gemäß einer
weiteren Abwandlung der ersten Ausführungsform;
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8A und 8B Schaltkreisdiagramme eines
Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensors
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 eine
Draufsicht auf die ersten und zweiten Sensoreinheiten in dem Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
gemäß der zweiten
Ausführungsform;
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10A und 10B Darstellungen
von Wellenformen, mit denen die Addition von Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen von
Elektroden im Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor gemäß der zweiten
Ausführungsform
erläutert
werden;
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11 eine
Draufsicht auf die ersten und zweiten Sensoreinheiten in einem Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensor
gemäß einer
Abwandlung der zweiten Ausführungsform;
und
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12A bis 12H Darstellungen
von Wellenformen, mit denen Effekt und Funktion des Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensors
gemäß der zweiten
Ausführungsform
erläutert
werden.
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(Erste Ausführungsform)
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1 ist
ein Schaltkreisdiagramm eines Vibrations-Winkelgeschwindigkeitssensors 1 gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Der Schaltkreis weist eine Vibrationseinheit 4, einen
Vibrationstreiberschaltkreis 6 und eine Winkelgeschwindigkeitserkennungseinheit 7 auf. Wie
in 2 dargestellt weist die Vibrationseinheit 4 eine
erste Sensoreinheit 100 und eine zweite Sensoreinheit 200 auf.
Die Sensoreinheiten 100 und 200 haben Vibratoren 41a und 41b,
die in einer vorbestimmten X-Richtung (Referenzrichtung) vibrieren. Wenn
an die Vibratoren 41a und 41b eine Winkelgeschwindigkeit
angelegt wird, wird eine zu erkennende Vibrationskomponente in Y-Richtung
(Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung), die als senkrecht
zur X-Richtung vorbestimmt ist, erkannt. Die Erkennungswellenformerkennungsabschnitte
in 1 erkennen die Wellenform der zu erkennenden Vibrationskomponente.
Die Erkennungswellenformerzeugungsabschnitte sind Kondensatoren 45S1 und 45S2 für die Vibrationserkennung,
bei denen sich die Abstände
zwischen Elektroden abhängig
von der zu erkennenden Wellenformvibration ändern. Die Ladungsänderungsausgängen von
Kondensatoren 47a und 47b zur Vibrationserkennung
werden über Ladungs/Spannungswandlereinheiten
CA1 bis CA4 in eine Spannungswellenform umgewandelt. (Die Ladungs/Spannungswandlereinheiten
können
aus allgemein bekannten Ladungsverstärkern etc. aufgebaut sein.)
Eine Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform wird hierdurch erzeugt.
Wenn eine Translationsbeschleunigung angelegt wird, wird eine Beschleunigungswellenformkomponente
der zu erkennenden Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponente der
Vibrationswellenform überlagert.
Was die erste Sensoreinheit 100 und die zweite Sensoreinheit 200 betrifft,
so ist die oben erwähnte
Referenzrichtung und die Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung
vorbestimmt, so dass das folgende eintritt: aufgrund eines Vibrationsbetriebs
der Vibratoren 41a und 41b mit entgegengesetzter
Phase sind ihre zu erkennenden Vibrationswellenform in entweder
der Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponente oder der hier überlagerten
Beschleunigungswellenformkomponente gleichphasig oder sie sind in
entgegengesetzten Phasen. (D.h., die Richtungen sind vorbestimmt,
so dass entweder die Beschleunigungswellenformkomponente oder die Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponente durch
Addition oder Differenz aufgehoben werden kann.) In dieser Ausführungsform
sind die erste Sensoreinheit 100 und die zweite Sensoreinheit 200 in X-Richtung
einander benachbart angeord net. Die Vibratoren 41a und 41b sind
in einer spiegelsymmetrischen Beziehung in X-Richtung vibrationsbetrieben. Die
erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Aufbau beschränkt.
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Die
Vibrationseinheit 4 wird unter Verwendung einer Halbleiter-Mikrobearbeitungstechnologie für Silizium
oder dergleichen gebildet. Bei dem in 2 als Beispiel
dargestellten Aufbau ist der Vibrator 41a der ersten Sensoreinheit 100 mittels
Auslegern 42a an einem Rahmen 40 angebracht. Der
Vibrator 41b der zweiten Sensoreinheit 200 ist
an einem weiteren Rahmen 40, der einstückig mit dem obigen Rahmen
ist, über
Ausleger 42b angebracht. Die Vibratoren 41a und 42a sind
an den Rahmen 40 so angebracht, dass sie unabhängig in
X-Richtung und einer senkrecht hierzu liegenden Y-Richtung vibrieren.
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Kammförmige antriebsseitige
feste Elektroden 56a und 56b sind an den inneren
Oberflächen der
Enden der Rahmen 40 der Sensoreinheiten 100 und 200 in
X-Richtung angebracht (d.h. in Richtung des vibrationsartigen Antriebs).
Die festen Elektroden 56a und 56b sind Einzelelektroden
für die X-Richtung
und sind in Y-Richtung in gleichen Abständen angeordnet. Kammartige
antriebsseitige bewegliche Elektroden 66a und 66b sind
an den Endflächen
der Vibratoren 41a und 41b in X-Richtung angebracht.
Die beweglichen Elektroden 66a und 66b sind Einzelelektroden
für die
X-Richtung und Y-Richtung in gleichen Abständen angeordnet, wobei ein
Spalt zwischen ihnen und den antriebsseitigen festen Elektroden 56a und 56b vorliegt.
Die festen Elektroden 56a und 56b und die beweglichen
Elektroden 66a und 66b sind in ineinandergestufter
Weise angeordnet.
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Kondensatoren 45S1 und 45S2 für die Vibrationserkennung
sind an den Enden der Sensoreinheiten 100 und 200 in
Y-Richtung angeordnet (d.h., in Richtung der Winkelge schwindigkeitserkennung). Genauer
gesagt, kammartige erkennungsseitige feste Elektroden 55a und 55b sind
an den Innenoberflächen
der Enden der Rahmen 40 in Y-Richtung ausgebildet. Die
festen Elektroden 55a und 55b sind Einzelelektroden
für die
Y-Richtung und in X-Richtung in gleichen Abständen angeordnet. Kammartige
erkennungsseitige bewegliche Elektroden 65a und 65b sind
an den entsprechenden Endflächen
der Vibratoren 41a und 41b in Y-Richtung angeordnet.
Die beweglichen Elektroden 65a und 65b sind Einzelelektroden
für die
Y-Richtung und sind in gleichen Abständen in X-Richtung mit einem
Spalt zwischen ihnen und den erkennungsseitigen festen Elektroden 55a und 55b angeordnet.
Die festen Elektroden 55a und 55b und die beweglichen
Elektroden 65a und 65b sind in einer ineinandergeschachtelten
Weise angeordnet. Diese erkennungsseitigen beweglichen Elektroden 65a und 65b und
erkennungsseitigen festen Elektroden 55a und 55b bilden
die oben erwähnten Kondensatoren 45S1 und 45S2 für die Vibrationserkennung.
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Kondensatoren 47a und 47b für eine Amplitudenüberwachung
sind an den Enden der Sensoreinheiten 100 und 200 am
nächsten
zueinander in X-Richtung für
eine Rückkopplungssteuerung
der Vibration angeordnet. Genauer gesagt, kammartige überwachungsseitige
feste Elektroden 57a und 57b sind an den entsprechenden
Innenoberflächen
der Rahmen 40 angeordnet. (Der Bereich zwischen den inneren
Oberflächen
bildet einen Trennwandabschnitt, der die Sensoreinheiten 100 und 200 voneinander
trennt.) Die festen Elektroden 57a und 57b sind
Einzelelektroden für
die X-Richtung und
den gleichen Abständen
in Y-Richtung angeordnet. Kammartige überwachungsseitige bewegliche
Elektroden 67a und 67b sind an den entsprechenden
Endflächen
der Vibratoren 41a und 41b in X-Richtung eingebaut.
Die beweglichen Elektroden 67a und 67b sind Einzelelektroden
für die
X-Richtung und sind in gleichen Abständen in Y- Richtung mit einem Spalt zwischen sich
und den überwachungsseitigen
festen Elektroden 57a und 57b angeordnet. Die
festen Elektroden 57a und 57b und die beweglichen
Elektroden 67a und 67b sind in einer ineinandergeschachtelten Weise
angeordnet. Diese überwachungsseitige
beweglichen Elektroden 67a und 67b und überwachungsseitigen
festen Elektroden 57a und 57b bilden die oben
erwähnten
Kondensatoren 47a und 47b zur Amplitudenüberwachung.
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Was
die erste Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 100 und die
zweite Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 200 in 2 betrifft,
so wird der folgende Betrieb durchgeführt: die jeweiligen Vibratoren 41a und 41b werden
synchron in entgegengesetzten Phasen mit einer konstanten Amplitude
in X-Richtung in Vibration versetzt. Wenn in diesem Zustand eine
Winkelgeschwindigkeit um die Z-Richtung senkrecht sowohl zur X-Richtung
als auch zur Y-Richtung eingegeben wird, tritt das folgende auf (im
Fall der Anordnung in einem Kraftfahrzeug ist die Z-Richtung die
Richtung senkrecht zur Fahrbahnoberfläche): in den Vibratoren 41a und 41b werden Winkelgeschwindigkeitsvibrationskomponenten
in entgegengesetzten Phasen mit einer Amplitude entsprechend der
Größe der Winkelgeschwindigkeit durch
die Corioliskraft erzeugt. Diese Winkelgeschwindigkeitsvibrationskomponenten
werden in Y-Richtung (in Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung)
erzeugt. Diese Vibration wird als eine Kapazitätsänderung der Kondensatoren 45S1 und 45S2 zur
Vibrationserkennung erfaßt
und über die
Anschlüsse
S1 bis S8 ausgegeben. Danach erfolgt eine Umwandlung in eine Spannung
durch einen Ladungs/Spannungswandler und die Ausgabe als Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform.
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Eine
Corioliskraft wirkt auf die Vibratoren 41a und 41b in
entgegengesetzte Richtungen. Aus diesem Grund tritt in den ersten
Kondensatoren 45S1 zur Vibrationser kennung auf seiten der
ersten Sensoreinheit 100 und der zweiten Kondensatoren 45S1 zur
Vibrationserkennung auf seiten der zweiten Sensoreinheit 200 das
folgende auf: die auf der Seite in Y-Richtung entgegengesetzt zueinander
angeordneten Elemente erzeugen gleichphasige Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen. (Die
auf den einander entgegengesetzten Seiten angeordneten Elemente
sind die Anschlüsse
S1 und S4 und die Anschlüsse
S5 und S8 bzw. die Anschlüsse S2
und S3 und die Anschlüsse
S6 und S7.) Was diese Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform betrifft,
wie in 1 gezeigt, so werden diejenigen in entgegengesetzten
Phasen in der gleichen Einheit gepaart. Die Wellenformen werden
an Ladungs/Spannungswandlereinheiten C1, CA4 synthetisiert, welche
eine Differenzverstärkungsfunktion
haben und als vier synthetisierte Wellenformen Σ1 bis Σ4 jeweils in Phase zusammengefaßt. Danach
werden alle synthetisierte Wellenformen in der Winkelgeschwindigkeitserkennungseinheit 7 addiert
und in ein Winkelgeschwindigkeitssignal SG gewandelt.
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In
den Einheiten 100 und 200 von 2, welche
in entgegengesetzten Phasen in Vibration versetzt werden, werden
Corioliskräfte,
die in Y-Richtung erzeugt werden, wenn eine Winkelgeschwindigkeit
um die Z-Richtung herum angelegt wird, in einander entgegengesetzten
Richtungen erkannt. Weiterhin wird eine translatorische Beschleunigung
in Y-Richtung aufgrund einer Rotations- bzw. Zentrifugalkraft oder
einer zufälligen
Vibration in der gleichen Richtung erkannt. Dies wird eine Art von
Rauschkomponente vom Gesichtspunkt der Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponente
her. Wellenformen, deren überlagerte
Beschleunigungswellenformkomponente gleichphasig sind und deren
Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponenten in entgegengesetzten
Phasen zwischen den Einheiten 100 und 200 sind,
werden einer Differenzberechnung unterworfen. (Oder Wellenformen,
deren überlagerte Beschleunigungswellen formkomponenten
in entgegengesetzten Phasen sind und deren Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponenten gleichphasig
sind, werden einer Addierungsberechnung unterworfen.) Somit werden
die Beschleunigungskomponenten gegenseitig aufgehoben und nur die
Winkelgeschwindigkeitswellenform kann herausgeführt werden.
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Die
Vibrationstreibereinheit 6 weist auf: einen Ladungs/Spannungswandler 10,
der elektrische Ladungen, die in den Kondensatoren 47a und 47b zur
Amplitudenüberwachung
gespeichert sind, in Spannungen wandelt; einen AC/DC-Wandler (Gleichrichtereinheit) 11,
der die ausgegebene Wechselstromspannung in einen Gleichstrom wandelt;
eine Referenzspannungserzeugungseinheit 12, welche die
Ausgangsspannung des AC/DC-Wandlers 11 als Amplitudenüberwachungswert
nimmt und die Referenzspannung Vref liefert; einen Differenzverstärker 13,
der die Differenz zwischen dem Amplitudenüberwachungswert und der Referenzspannung Vref 1 verstärkt; einen
Phasenschieber 14, der die Phase des Vibrationstypspannungsausgangs
von dem Ladungs/Spannungswandler 10 um 90 Grad verschiebt;
und einen Multiplizierer 15, der den Ausgang des Differenzverstärkers 13 und
den Ausgang des Phasenschiebers 14 multipliziert. Der Ausgang des
Multiplizierers 15 wird als Vibrationstyptreiberspannungswellenform
den jeweiligen Treiberanschlüssen
D1 und D2 der ersten Sensoreinheit 100 und der zweiten
Sensoreinheit 200 eingegeben.
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In
der Vibrationstreibereinheit 6 wird die Vibration der Vibratoren 41a und 41b in
X-Richtung als Vibrationsüberwachungssignal
aus dem Überwachungsanschluß M über die Änderung
der Kapazitäten
der Kondensatoren 47a und 47b für die Amplitudenüberwachung
herausgegriffen. In den Sensoreinheiten 100 und 200 von 2 sind
die überwachungsseitigen
beweglichen Elektroden 67a und 67b der Kondensatoren 47a und 47b für die Amplitudenüberwachung wie
folgt angeordnet: die überwachungsseitigen
beweglichen Elektroden 67a und 67b liegen auf
der gleichen Seite (linke Seite in 2) in Richtung
der Vibration (d.h. in X-Richtung) relativ zu den Elektroden 57a und 57b auf
der festen Seite. Wenn daher die Vibratoren 41a und 41b synchron
in X-Richtung in entgegengesetzten Phasen in Vibration versetzt
werden, sind die Vibrationsüberwachungswellenformen
von den Kondensatoren 47a und 47b zur Amplitudenüberwachung
ebenfalls in entgegengesetzten Phasen. Die Vibrationsüberwachungssignalwellenform
wird in dem Ladungs/Spannungswandler 10 in ein Spannungssignal
umgewandelt. Das Signal wird durch den Phasenschieber 14 und
den Multiplizierer 15 auf die Treiberanschlüsse D1 und
D2 rückgekoppelt.
Somit wird ein sich selbst erregender vibrationsbetriebener Mechanismus
gebildet.
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Der
Phasenschieber 14 dient auch zum Ausklingen lassen einer
mechanischen Vibration im Nahbereich des Resonanzpunkts der Vibratoren 41a und 41b über Ausleger 60.
Das synthetisierte Vibrationsüberwachungssignal
vom Differenzverstärker 10 als Ladungs/Spannungswandler
wird separat in dem AC/DC-Wandler 11 geglättet und
in ein Amplitudenpegelsignal umgewandelt. Die Differenz zwischen dem
Amplitudenpegelsignal und dem Referenzspannungssignal von der Referenzspannungserzeugungseinheit 12 entsprechend
dem Steueramplitudenpegel wird am Differenzverstärker 13 berechnet. Der
Ausgang vom Differenzverstärker 13 wird
als Amplitudenkorrektursignal verwendet und am Multiplizierer 15 mit
dem Vibrationsüberwachungssignal multipliziert.
Somit wird die Treiberamplitude auf einen konstanten Wert gesteuert.
Die Treiberanschlüsse
D1 und D2 der ersten Sensoreinheit 100 und der zweiten
Sensoreinheit 200 sind an einander nicht entsprechenden
Enden der Rahmen 40 in X-Richtung ausgebildet. Die Treiberausgänge von
dem Multiplizierer 15 werden in Phase eingegeben. Somit werden
die Vibratoren 41a und 41b der beiden Einheiten 100 und 200 in
entgegengesetzten Phasen mit der Resonanzfrequenz in X-Richtung
in Vibration versetzt.
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Was
das oben erwähnte
Winkelgeschwindigkeitssignal SG betrifft, so findet der folgende
Ablauf in der Winkelgeschwindigkeitserkennungseinheit 7 statt:
die amplitudenmodulierte Winkelgeschwindigkeitswellenform wird in
einem Synchronerkennungsabschnitt 22 demoduliert und dann
werden über
einen Tiefpaßfilter 23 Signalrauhigkeiten
entfernt. Dann wird das Signal als Gleichstrombeschleunigungssignal
Vy proportional zu der eingegebenen Winkelgeschwindigkeit ausgegeben.
In dieser Ausführungsform
wird das Vibrationsüberwachungssignal
vom Phasenschieber 14 für
das Referenzfrequenzsignal für
den Synchronerkennungsabschnitt 22 verwendet. Proportional
zu dem Vektorprodukt der Geschwindigkeit eines Vibrators und der
angelegten Winkelgeschwindigkeit wird eine Corioliskraft erzeugt.
Daher wird die erkannte Wellenform der Corioliskraft fehlerfrei
als um 90 Grad gegenüber
der Treibervibrationswellenform vorlaufend erkannt. Infolgedessen
ist die Treibervibrationswellenform, welche um 90 Grad vorläuft, am
Phasenschieber 14 identisch in Phase mit der Erkennungswellenform
der Corioliskraft (d.h. der Winkelgeschwindigkeitswellenform). Somit
kann sie optimal als Referenzfrequenzsignal für die Synchronerkennung verwendet
werden.
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In 1 werden
die ersten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen Σ1 und Σ2 von der ersten
Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 100 und die zweiten
Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen T3 und T4 von der zweiten
Winkelgeschwindigkeitseinheit 200 der Anormalitätsüberwachungssignal-Erzeugungs-
und -ausgabeeinheit 8 eingegeben. Die ersten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen Σ1 und Σ2 und die
zweiten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen Σ3 und Σ4 wurden
bereits synthetisiert, so dass sie alle gleichphasig sind. Diese
Wellenformen werden in einer derartigen Phasenrelation synthetisiert,
dass sie in entgegengesetzten Phasen sind. Zu diesem Zweck werden
sie einem Differenzverstärker 121 eingegeben,
der einen Synthetisierungsabschnitt für eine entgegengesetzte Phasenwellenform
bildet. Die sich ergebenden in entgegengesetzten Phasen synthetisierten
Wellenformsignale SK laufen durch einen Synchronerkennungsabschnitt 122 und
einen Komparator 123, der einen Spannungserkennungsabschnitt
bildet und es erfolgt ein Ausgang als Anormalitätsüberwachungssignal VJ.
-
Die
beiden Sensoreinheiten 100 und 200 in 2 sind
hinsichtlich ihrer Hardware äquivalent
aufgebaut. Wenn daher die gleiche Winkelgeschwindigkeit angelegt
wird, geben sie theoretisch Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen aus,
welche im wesentlichen die gleiche Amplitude haben (1: Σ1 + Σ2, Σ3 + Σ4). Wenn
daher diese Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen (Σ1 + Σ2, Σ3 + Σ4) in entgegengesetzten
Phasen am Differenzverstärker 121 synthetisiert
werden, wie in 4A bis 4F gezeigt,
tritt das folgende ein: wenn es keine Anormalität in den beiden Sensoreinheiten 100 und 200 gibt,
heben die Wellenformen einander auf und der Ausgang SK des Differenzverstärkers 121 nimmt
eine flache Wellenform in einer Position nahe des Neutralpunkts
ein, wie in den 4A bis 4C gezeigt.
Wenn eine Anormalität
in der Treiberamplitude einer der Sensoreinheiten 100 oder 200 auftritt,
tritt das folgende ein: eine Differenz α aufgrund des Beitragsfaktors
der Anormalität
wird in den Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen Σ1 + Σ2, Σ3 + Σ4 erzeugt
und dies bringt die Aufhebung außer Balance, wie in den 4B bis 4F gezeigt.
Im Ergebnis wird der Amplitudenwert des Ausgangs SK vom Differenzverstärker 121 aus
dem Neutralpunkt verschoben. wenn daher der Signalausgang SK, der
als das Ergebnis der Synchronerkennung erhalten wird, dem Komparator 123 mit
den Referenzspannungsbereichen "Vref2
und Vref3" einschließlich des
oben erwähnten
Neutralpunktes eingegeben wird, kann das folgende umgesetzt werden: ein
Signal, das angibt, ob der Signalausgang SK innerhalb der bestimmten
Bereiche ist oder nicht, d.h., ob der Signalausgang SK anormal ist
oder nicht kann als Anormalitätsüberwachungssignal
VJ vom Komparator 123 ausgegeben werden.
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In
dieser Ausführungsform
sind gemäß 2 die
Elektroden, die an der Signalausgangsseite der Kondensatoren 45S1 und 45S2 für die Vibrationserkennung
liegen, d.h., die erkennungsseitigen festen Elektroden in eine Mehrzahl
von Teilelektroden unterteilt. Eine genauere Beschreibung hiervon erfolgt
nun. Auf Seiten der ersten Sensoreinheit 100 sind die erkennungsseitigen
festen Elektroden in einen Teilelektrode 55S1 und eine
Teilelektrode 55S4, sowie eine Teilelektrode 55S2 und
eine Teilelektrode 55S3 unterteilt; auf Seiten der zweiten
Sensoreinheit 200 sind die erkennungsseitigen festen Elektroden
in eine Teilelektrode 55S6 und eine Teilelektrode 55S7, sowie
eine Teilelektrode 55S5 und eine Teilelektrode 55S8 unterteilt.
Die Ladungsänderungsausgänge der Kondensatoren 45S1 und 45S2 für die Vibrationserkennung
werden von den Teilelektroden 55S1 bis 55S18 in
Form von unterteilten Ausgängen
(Anschlüsse
S1 bis S8) abgegriffen. Die Elektroden der festen Seite der Kondensatoren 45S1 und 45S2 für die Vibrationserkennung
sind in Teilelektroden unterteilt und ihre Ladungsänderungen
werden einzeln von den einzelnen Teilelektroden in Form von unterteilten
Ausgängen
herausgeführt.
Selbst wenn irgendeine Anormalität,
beispielsweise ein Verziehen oder Verwerfen einer Einzelelektrode,
welche die kammartigen Elektroden bildet, auftritt, wobei sie so gering
ist, dass sie in den einzelnen Teilelektroden verbleibt, ergibt
sich der folgende Vorteil: der Einfluß der Anormalität zeigt
sich am größten in
den unterteilten Ausgängen
der Teilelektroden selbst und somit kann die Anormalität mit höherer Genauigkeit
erkannt werden.
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In
diese Ausführungsform
haben die Kondensatoren 45S1 und 45S2 für die Vibrationserkennung
erste Kondensatoren 45S1A und 45S2A für die Vibrationserkennung
und zweiten Kondensatoren 45S1B und 45S2B für die Vibrationserkennung.
Die ersten Kondensatoren 45S1A und 45S2A zur Vibrationserkennung
sind an ersten Enden der Vibratoren 41a und 41b in
Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung angeordnet. Die zweiten
Kondensatoren 45S1B und 45S2B für die Vibrationserkennung sind
an zweiten Enden der Vibratoren 41a und 41b in Richtung
der Winkelgeschwindigkeitserkennung angeordnet. Diese ersten Kondensatoren 45S1A und 45S2A für die Vibrationserkennung
und zweiten Kondensatoren 45S1B und 45S2B für die Vibrationserkennung
erzeugen Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen mit entgegengesetzten
Phasen. Die jeweiligen Elektroden, die an der Signalausgangsseite
liegen, sind in erste Teilelektroden 55S1, 55S2, 55S6 und 55S5 und
zweite Teilelektroden 55S4, 55S3, 55S7 und 55S8 unterteilt.
Unter Verwendung der ersten Endseite und der zweiten Endseite der
Vibratoren 41a und 41b kann die Anzahl der Kondensatoren
für die
Vibrationserkennung erhöht
werden und der Ausgang der Winkelgeschwindigkeitssignale kann erhöht werden.
Durch Unterteilen dieser Elektroden, die an der Signalausgangsseite
liegen, in Teilelektroden, kann die Empfindlichkeit für eine Anormalitätserkennung
verbessert werden. In den ersten Kondensatoren 45S1A oder 45S2A für die Vibrationserkennung
und den zweiten Kondensatoren 45S1B oder 45S2B für die Vibrationserkennung
in der gleichen Sensoreinheit gilt das folgende: sowohl die Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponenten als
auch die Beschleunigungswellenformkomponenten zeigen sich in entgegengesetzten
Phasen.
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Die
Vibratoren 41a und 41b werden zusammen mit den
Elektroden 65a, 66a, 67a, 65b, 66b und 67b,
welche auf ihren Oberflächen
ausgebildet sind, über
die Ausleger 42b und die Rahmen 40 mit GND-Anschlüssen G1
und G2 verbunden und werden extern mit GND verbunden. Die Treiberanschlüsse D1 und
D2, die Winkelgeschwindigkeitswellenformerkennungsanschlüsse S1 bis
S8 und der Vibrationsüberwachungsanschluß M sind
auf den Oberflächen
der Rahmen 30 ausgebildet. Die Treiberanschlüsse D1 und
D2 sind mit den treiberseitigen festen Elektroden 56a und 56b verbunden.
Die Winkelgeschwindigkeitswellenformerkennungsanschlüsse S1 bis
S8 sind mit den erkennungsseitigen festen Elektroden 55a und 55b (Teilelektroden 55S1 bis 55S8)
verbunden. Der Vibrationsüberwachungsanschluß M ist
mit den überwachungsseitigen
festen Elektroden 57a und 57b verbunden. Die Anschlüsse sind
elektrisch voneinander durch Isolationsabschnitte 60 getrennt.
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Wie
in 3 gezeigt, werden in der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 100 die
unterteilten Ausgänge
(S1 und S2 sowie S3 und S4) von den ersten Teilelektroden der ersten
Kondensatoren 45S1 für
die Vibrationserkennung synthetisiert; in der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 200 werden
die unterteilten Ausgänge
(S5 und S6 sowie S7 und 58) von den zweiten Teilelektroden der zweiten
Kondensatoren 45S2 für
die Vibrationserkennung synthetisiert. Die unterteilten Ausgänge werden
jeweils an Differenzberechnungsabschnitten CA1 bis CA4 synthetisiert.
(In dieser Ausführungsform
werden die Differenzberechnungsabschnitte CA1 bis CA4 auch als Ladungs/Spannungswandlerabschnitte verwendet.)
Als Ergebnis der Synthesen werden erste Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignale, d.h.
die ersten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen Σ1 und Σ2 und zweite
Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignale,
d.h. die zweiten Win kelgeschwindigkeitserkennungswellenformen Σ3 und Σ4 in Phase
erhalten. Wie in den 5A und 5B gezeigt,
werden die so gebildeten Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignale Σ1, Σ2, Σ3 und Σ4 amplitudenmäßig addiert.
Diese Amplitudenaddition wird durch unterteilte Ausgänge in entgegengesetzten
Phasen durchgeführt,
welche differenziell verstärkt
werden. Hierdurch ergibt sich der folgende Vorteil: wenn irgendeine
Anormalität
in jeder bestimmten Elektrode auftritt, zeigt sich der Einfluß der Teilelektrode,
deren Ausgang die Anormalität hat,
am stärksten
in den Differenzberechnungsabschnitten CA1 bis CA4, die in den Kondensatoren
für die
Vibrationserkennung liegen. Was daher die Elektroden der Kondensatoren
für die
Vibrationserkennung betrifft, so kann die Anormalitätserkennung durch
die Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignale Σ1, Σ2, Σ3 und Σ4 genau durchgeführt werden.
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In
dem in 3 dargestellten Schaltkreis ist der Differenzberechnungsabschnitt,
d.h. der Differenzverstärker 121 vorgesehen.
Die ersten Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignale Σ1 und Σ2 und die
zweiten Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignale Σ3 und Σ4 werden
jeweils vorab in der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 100 bzw.
der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 200 addiert.
Der Differenzberechnungsabschnitt 121 führt die Differenzberechnung
an den Signalen von den beiden Einheiten 100 und 200 durch, die
als Ergebnis der Addierungsberechnung erhalten werden. Der Differenzberechnungsabschnitt 121 verwendet
die als Ergebnis der Differenzberechnung erhaltenen Signale als
Anormalitätsüberwachungssignale.
Die ersten Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignale Σ1 und Σ2 und die
zweiten Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignale Σ3 und Σ4 werden
durch Kombinationen aus Addierungsberechnungen und Differenzberechnungen
integriert. Dann werden sie als Anormalitätsüberwachungssignal eines Einzelsystems
ausgegeben.
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Somit
kann der Aufbau der Hardware, der für die Erzeugung der Anormalitätsüberwachungssignale
sorgt, vereinfacht werden.
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Bei
dem Aufbau gemäß 6 können Differenzberechnungsabschnitte 121A und 121B in
der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 100 und der
zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 200 vorgesehen
sein. Die Differenzberechnungsabschnitte 121A und 121B führen getrennt
eine Differenzberechnung an den ersten Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignalen
und den zweiten Anormalitätsüberwachungsvorbereitungssignalen zwischen
den Einheiten 100 und 200 durch. Was die Ausgangsspannungen ΔΣ1 und ΔΣ2 der Differenzberechnungsabschnitte 121A und 121B betrifft,
wird eine Anormalitätsbestimmung
individuell an den jeweiligen Einheiten 100 und 200 durchgeführt. Basierend
auf diesen beiden Anormalitätsbestimmungssignalen
wird die letztendliche Anormalitätsbestimmung
durchgeführt.
Bei diesem Aufbau wird das Anormalitätsbestimmungssignal in zwei
Systemen erzeugt. Die Anzahl von Teilausgängen (Teilelektroden), welche
in jedem System integriert werden, ist jedoch von acht in 3 auf
vier reduziert. Im Ergebnis ergibt sich der folgende Vorteil, wenn
irgendeine Anormalität
oder Störung
in einer der Teilelektroden auftritt: da die Anzahl von integrierten
Teilausgängen verringert
ist, erhöht
sich eine relative Änderung
im Ausgang beim Auftreten einer Anormalität entsprechend gegenüber den
einzelnen Anormalitätsbestimmungssignalen.
Somit kann eine Anormalitätserkennung
mit höherer
Empfindlichkeit durchgeführt
werden. In dieser Ausführungsform
sind die Synchronerkennungsabschnitte 122A und 122B und
die Komparatoren (Spannungserkennungsabschnitte) 123A und 123B für jeden
der Ausgänge
der Differenzberechnungsabschnitte 121A und 121B vorgesehen. Die
logische Summe der binären
Bestimmungsausgänge
von dem Komparatoren 123A und 123B wird an einem
Gatter 124 berechnet. Dieser Ausgang wird als letztendliches
Anormalitätsüberwachungssignal VJ
verwendet.
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Bei
dem in 7 dargestellten Aufbau können vier Differenzberechnungsabschnitte 121A1, 121A2, 121B1 und 121B2 vorgesehen
werden. Die Differenzberechnungsabschnitte 121A1, 121A2, 121B1 und 121B2 führen einzeln
die folgende Differenzberechnung zwischen der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 100 und
der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit 200 durch:
dividierte Ausgänge
(S1 und S5) von den ersten Teilelektroden 55S1 und 55S6 der
ersten Kondensatoren 45S1A und 45S2A zur Vibrationserkennung
gemäß 1 und
dividierte Ausgänge
(S4 und S7) von den zweiten Teilelektroden 55S4 und 55S7;
und die dividierten Ausgänge
(S2 und S5) von den ersten Teilelektroden 55S2 und 55S5 der
zweiten Kondensatoren 45S1B und 45S2B zur Vibrationserkennung
und dividierte Ausgänge
(S3 und S8) von den zweiten Teilelektroden 55S3 und 55S8.
Was die Ausgangsspannungen dieser Differenzberechnungsabschnitte 121A1, 121A2, 121B1 und 121B2 betrifft,
so wird eine Anormaliätätsbestimmung
individuell durchgeführt.
Basierend auf diesen vier Anormalitätsbestimmungssignalen wird
die letztendliche Anormalitätsbestimmung
durchgeführt.
Bei diesem Aufbau wird das Anormalitätsbestimmungssignal in vier
Systemen erzeugt. Die Anzahl der Teilausgänge (Teilelektroden), welche
in jedem System integriert werden, wird jedoch von vier in 6 auf
zwei reduziert. Im Ergebnis ergibt sich der folgende Vorteil, wenn
eine Anormalität
oder Störung
in einer der Teilelektroden auftritt: eine Relativänderung
im Ausgang beim Auftreten einer Anormalität wird gegenüber den
individuellen Anormalitätsbestimmungssignalen
weiter erhöht.
Daher wird die Empfindlichkeit bei der Anormalitätserkennung weiter verbessert.
In dieser Ausführungsform
sind die Synchronerkennungsabschnitte 122A1, 122A2, 122B1 und 122B2 und
die Komparatoren (Spannungserkennungsabschnit te) 123A1, 123A2, 123B1 und 123B2 bezüglich jedem
der Ausgänge
der Differenzberechnungsabschnitte 121A1, 121A2, 121B1 und 121B2 vorgesehen.
Die logische Summe der binären
Bestimmungsausgänge
von den Komparatoren 123A1, 123A2, 123B1 und 123B2 wird
an einem Gatter 124 berechnet. Dessen Ausgang wird als
letztendliches Anormalitätsüberwachungssignal
VJ verwendet.
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Daher
ist ein Winkelgeschwindigkeitssensor des Vibrationstyps gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, dadurch gekennzeichnet, dass er aufweist:
eine erste Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit und eine zweite Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit;
eine Vibrationsantriebseinheit; eine Signalausgabeeinheit; und eine Anormalitätsüberwachungssignalerzeugungs-
und -ausgabeeinheit. Die erste Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit
und die zweite Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit haben jeweils
einen Vibrator, einen Vibrationstreiberabschnitt und einen Erkennungswellenformerzeugungsabschnitt.
Die Vibratoren werden in einer Referenzrichtung in Vibration versetzt.
Die Vibrationstreiberabschnitte lassen die entsprechenden Vibratoren
mit einer konstanten Amplitude vibrieren. Die Erkennungswellenformerzeugungsabschnitte
erkennen eine Vibrationskomponente in Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung,
welche zu erkennen ist, wenn eine Winkelgeschwindigkeit an die Vibratoren
angelegt wird. Die Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung
ist vorbestimmt, so dass sie senkrecht zur Referenzrichtung ist.
Dann erzeugen die Erkennungswellenformerzeugungsabschnitte eine
Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform basierend auf der zu
erkennenden Vibrationskomponente.
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Die
Vibrationstreibereinheit betreibt die erste Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit
und die zweite Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit synchron und vibrierend.
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Die
Winkelgeschwindigkeitssignalausgabeeinheit hat einen Synthetisierungsabschnitt
für eine phasengleichgerichtete
Wellenform. Der Synthetisierungsabschnitt für die phasengleichgerichtete
Wellenform synthetisiert die erste Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform
der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit und die zweite Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform
der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit in einer derartigen
Phasenbeziehung, dass die Wellenformen gleichphasig sind. Die Winkelgeschwindigkeitssignalausgabeeinheit
gibt die gleichphasig synthetisierte Wellenform als Winkelgeschwindigkeitssignal aus.
In diesem Winkelgeschwindigkeitssignal sind die Beschleunigungswellenformkomponenten,
welche jeweils den ersten und zweiten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen überlagert
sind, gegenseitig aufgehoben.
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Die
Anormalitätsüberwachungssignalerzeugungs-
und -ausgabeeinheit hat einen Synthetisierungsabschnitt für eine welle
in entgegengesetzter Phase. Der Synthetisierungsabschnitt für die Wellenform
in entgegengesetzter Phase synthetisiert die erste Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform
von der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit und die zweite
Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform von der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit
in einer derartigen Phasenbeziehung, dass die Wellenformen phasenentgegengesetzt
sind. Die Anormalitätsüberwachungssignalerzeugungs-
und -ausgabeeinheit erzeugt Anormalitätsüberwachungssignale bezüglich dem
Sensorausgang basierend auf der synthetisierten Wellenform entgegengesetzter
Phase und gibt sie aus.
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Bei
dem obigen Aufbau der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung erfolgt der folgende Vorgang, um irgendeine Anormalität in beiden Winkelgeschwindigkeits sensoreinheiten
zu erkennen: die erste Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform
und die zweite Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform werden
in einer derartigen Phasenbeziehung synthetisiert, dass die Wellenformen
entgegengesetzte Phasen haben; basierend auf der synthetisierten
Wellenform mit entgegengesetzter Phase wird ein Anormalitätsüberwachungssignal ausgegeben.
Wenn die beiden Sensoreinheiten hardwaremäßig äquivalent aufgebaut sind, geben
sie theoretisch die Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen
mit im wesentlicher gleicher Amplitude aus, wenn die gleiche Winkelgeschwindigkeit
anliegt. Wenn daher diese Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen
in entgegengesetzten Phasen synthetisiert werden, tritt das folgende
ein, wenn es keine Anormalität
in den beiden Sensoreinheiten gibt: die Wellenformen heben einander
auf und die Amplitude der synthetisierten Wellenform mit entgegengesetzter
Phase wird sehr klein. Wenn jedoch irgendeine Anormalität in einer
der Sensoreinheiten auftritt, ändert
sich die Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform dieser Sensoreinheit.
Im Ergebnis gelangen die beiden sich aufhebenden Wellenformen außer Balance
und der Ausgang der synthetisierten Wellenform mit entgegengesetzter
Phase steigt an. Infolgedessen wird auf der synthetisierten Wellenform
entgegengesetzter Phase ein Anormalitätsüberwachungssignal an dem Sensorausgang
erzeugt und ausgegeben. Wenn somit eine Anormalität an einer
internen Komponente, beispielsweise einem Vibrator oder einer Elektrode
zur Vibrationserkennung, sowie dem Ausgabesystem der beiden Sensoreinheiten
auftritt, kann er zuverlässig
erkannt werden.
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Weiterhin
kann ein Winkelgeschwindigkeitssensor des Vibrationstyps gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung so aufgebaut sein, dass das folgende
stattfindet: die jeweiligen Vibratoren werden synchron in entgegengesetzten Phasen
in Referenzrichtung der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit
und der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit in Vibration
versetzt. Somit werden die ersten und zweiten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen
erzeugt, deren Phasen zueinander invertiert sind. In diesem Fall
kann der Synthetisierungsabschnitt für die gleichphasige Wellenform
der Winkelgeschwindigkeitssignalausgabeeinheit aus einer Differenzwellenformberechnungsvorrichtung
gebildet werden. Die Differenzwellenformberechnungsvorrichtung berechnet
die Differenzwellenform zwischen der ersten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform
und der zweiten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform. Der
Synthetisierungsabschnitt für
die entgegengesetztphasige Wellenform in der Anormalitätsüberwachungssignalerzeugungs-
und -ausgabeeinheit kann aus einer Berechnungsvorrichtung für eine addierte
Wellenform gebildet werden. Die Berechnungsvorrichtung für die addierte
Wellenform berechnet eine addierte Wellenform aus erster Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform
und zweiter Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform. Mit diesem
Aufbau wird die Differenzwellenform zwischen den beiden Winkelgeschwindigkeitswellenformen
in entgegengesetzten Phasen erhalten. Somit können translatorische Beschleunigungskomponenten,
welche den beiden in Phase befindlichen Wellenformen überlagert
sind, vom Winkelgeschwindigkeitsausgang eines Winkelgeschwindigkeitssensors
des Vibrationstyps wirksam entfernt werden.
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Schließlich werden
die beiden Winkelgeschwindigkeitswellenformen miteinander addiert
und die Amplitude wird erhöht.
Somit kann der Einfluß der Beschleunigungskomponente,
welche in dem Winkelgeschwindigkeitssignal verbleibt, welches letztendlich
erhalten wird, wesentlich verringert werden. Darüber hinaus kann jegliche Anormalität in den
beiden Sensoreinheiten zuverlässig
durch die Berechnungsvorrichtung für die addierte Wellenform als Synthetisierungsabschnitt
einer entgegengesetzten Phase erkannt werden, welche separat von
der Differenzwellenformberechnungsvorrichtung vorgesehen ist.
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Mit
dem obigen Aufbau können
Anormalitäten
durch Erkennung des Pegels der gleichphasigen synthetisierten Wellenform
erkannt werden, welche in manchen Fällen als Winkelgeschwindigkeitssignal verwendet
wird. Dieses Verfahren beinhaltet jedoch ein Problem: wenn nur eine
geringfügige
Anormalität im
Vibrator, einer Elektrode etc. einer Sensoreinheit auftritt, ändert sich
die gleichphasige synthetisierte Wellenform nicht so sehr im Vergleich
zu einem normalen Zustand. Anormalitäten sind zuverlässig nur schwierig
zu erkennen, so lange die Amplitude der Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform
in einer der Einheiten sich nicht ausnehmend und erheblich ändert. Ein
weiterer Nachteil ist der folgende: auch in einem Zustand, indem
keine Anormalität
auftritt, ändert
sich die gleichphasige synthetisierte Wellenform abhängig vom
Zustand der Winkelgeschwindigkeitserkennung erheblich. Somit kann
eine Wellenform im nicht-anormalen Zustand nicht als Basis für eine Anormalitätserkennung
verwendet werden. Der Ausgang der synthetisierten Wellenform in
entgegengesetzter Phase, der für
die Anormalitätserkennung
in der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist ein Amplitudenwert,
der im normalen Zustand nahe bei Null ist. Somit ist die Wellenform
in einem nicht-anormalen Zustand im wesentlichen flach, und zwar
ungeachtet des Zustands der Winkelgeschwindigkeitserkennung. Somit
kann sie als Basis für
eine Anormalitätserkennung
verwendet werden. Selbst wenn eine Anormalität nur geringfügig auftritt,
kann somit im Ergebnis eine Änderung
im Ausgang der synthetisierten Wellenform entgegengesetzter Phase
problemlos gelesen werden und die Anormalität kann zuverlässig erkannt
werden.
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Bei
einem Winkelgeschwindigkeitssensor des Vibrationstyps gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind die Erkennungswellenformerzeugungsabschnitte
der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit und der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit
Kondensatoren für
eine Vibrationserkennung. Die Kondensatoren für eine Vibrationserkennung ändern die Abstände zwischen
den Elektroden entsprechend der zu erkennenden Wellenformvibration.
Die an der Signalausgangsseite der Kondensatoren für die Vibrationserkennung
angeordneten Elektroden werden in eine Mehrzahl von Einzelelektroden
unterteilt. Der Ladungsänderungsausgang
der Kondensatoren zur Vibrationserkennung, der die Winkelgeschwindigkeitswellenform
ergibt, wird von den einzelnen Teilelektroden in Form von unterteilten
Ausgängen
abgegriffen. Die Anormalitätsüberwachungssignalerzeugungs-
und -ausgabeeinheit erzeugt Anormalitätsüberwachungssignale auf der
Grundlage der unterteilten Ausgänge.
was den Ausgang der Winkelgeschwindigkeitswellenformerkennung unter Verwendung
von Kondensatoren zur Vibrationserkennung betrifft, so wird der
Ausgangszustand von einem Teildefekt, beispielsweise einem Verstellen oder
Verwerfen einer Elektrode beeinflußt. Dies kann einen Fehler
oder eine Fehlfunktion bewirken. Während jedoch der Ausgang von
normalen Elektroden einen wesentlichen Beitrag hat, verbleibt eine Änderung
im Ausgang der gesamten Elektroden geringfügig. Somit ist eine präzise Anormalitätserkennung unmöglich und
die Erkennung einer Anormalität,
welche einen erheblichen Effekt in der Zukunft anzeigt oder dergleichen
wird allgemein schwierig. Eine präzisere Anormalitätserkennung
kann jedoch wie folgt erhalten werden: eine Elektrode wird in Teilelektroden
unterteilt und der Ausgang von den einzelnen Teilelektroden wird
in Form von unterteilten Ausgängen
abgegriffen. Somit wird eine Kapazitätsänderung der Kondensatoren zur
Vibrationserkennung parallel entsprechend der Ausbildung der Teilelektroden
unterteilt.
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Selbst
wenn daher eine geringfügige
Anormalität
in den einzelnen Teilelektroden auftritt, zeigt sich der Einfluß der Anormalität ganz erheblich – selbst
in den unterteilten Ausgängen
der Teilelektroden.
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Die
Elektroden der Kondensatoren für
die Vibrationserkennung können
so aufgebaut sein, dass sie aufweisen: erkennungsseitige kammartige
bewegliche Elektroden, welche auf Seiten des Vibrators liegen; und
erkennungsseitige kammartige feste Elektroden, welche auf der Seite
eines Rahmens liegen, der die Vibratoren aufnimmt und welche in
Eingriff mit den beweglichen Elektroden sind. In diesem Fall ist
es besser, die erkennungsseitigen festen Elektroden anstelle der
beweglichen Elektroden, welche vibratorisch angetrieben werden,
in Teilelektroden zu unterteilen, da sich dann die folgenden Vorteile
ergeben: wenn die Elektroden unterteilt werden, ist eine Isolierung
zwischen den Elektroden vereinfacht und der Aufbau kann auch vereinfacht
werden. In Elektroden, welche kammartig ausgebildet werden, um die
Erkennungskapazität
zu erhöhen,
neigen Einzelelektroden, welche die Zähne des "Kamms" bilden, dazu, Fehler wie Verformungen
oder Verwerfungen aufgrund von Herstellungsfaktoren während der Ausbildung
oder des Zusammenbaus der Elektroden zu entwickeln. Durch Unterteilen
der Elektroden in Teilelektroden kann diesen oben erwähnten Defekten ausnehmend
bemerkenswert begegnet werden.
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(Zweite Ausführungsform)
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Die 8A und 8B sind
Schaltkreisdiagramme von einem Winkelgeschwindigkeitssensor 2 des
Vibrationstyps gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Der Schaltkreis weist eine Vibrationseinheit 4,
eine Vibrationsantriebseinheit 6 und eine Winkelgeschwindigkeitserkennungseinheit 7 auf.
Wie in 9 darge stellt, weist die Vibrationseinheit 4 eine
erste Sensoreinheit 100 und eine zweite Sensoreinheit 200 auf.
Die Sensoreinheiten 100 und 200 haben Vibratoren 41a und 41b,
welche in einer bestimmten X-Richtung (Referenzrichtung) vibrieren.
Wenn eine Winkelgeschwindigkeit an die Vibratoren 41a und 41b angelegt
wird, wird eine zu erkennende Vibrationskomponente in Y-Richtung
(Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung), die so bestimmt
ist, dass sie senkrecht zur X-Richtung ist, erkannt. Wie in insbesondere
in den 8A und 8B gezeigt,
erzeugen Erkennungswellenformerzeugungsabschnitte 75 und 76 Winkelgeschwindigkeitswellenformen
basierend auf den zu erkennenden Vibrationskomponenten. Wenn eine translatorische
Beschleunigung angelegt wird, wird eine Beschleunigungswellenformkomponente
der Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponente der zu erkennenden
Vibrationswellenform überlagert. was
die erste Sensoreinheit 100 und die zweite Sensoreinheit 200 betrifft,
so sind die oben genannte Referenzrichtung und die Richtung der
Winkelgeschwindigkeitserkennung so bestimmt, dass das folgende eintritt:
aufgrund einer entgegengesetzten Phasenvibration im Antrieb der
Vibratoren 41a und 41b sind ihre zu erkennende
Vibrationswellenform in der Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponente oder
der hier überlagerten
Beschleunigungswellenformkomponente in Phase und sie sind in entgegengesetzten
Phasen zueinander. (D.h., die Richtungen sind so vorbestimmt, dass
entweder die Beschleunigungswellenformkomponente oder die Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponente durch
Addition oder Division aufgehoben werden kann.) In dieser Ausführungsform
sind die erste Sensoreinheit 100 und die zweite Sensoreinheit 200 benachbart
zueinander in X-Richtung angeordnet. Die Vibratoren 41a und 41b werden
in Spiegelsymmetriebeziehung zur X-Richtung vibrationsbetrieben.
Die zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Aufbau beschränkt.
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Die
Vibrationseinheit 4 wird unter Verwendung einer Halbleiterfeinbearbeitungstechnologie
für Silizium
oder dergleichen gebildet. Bei dem als Beispiel in 9 gezeigten
Aufbau ist der Vibrator 41a der ersten Sensoreinheit 100 über Ausleger 42a an einem
Rahmen 40 angebracht. Der Vibrator 41b der zweiten
Sensoreinheit 200 ist an einem weiteren Rahmen 40,
der mit dem oberen Rahmen 40 einstückig ist, über Ausleger 42b angebracht.
Die Vibratoren 41a und 42a sind an den Rahmen 40 so
angebracht, dass sie unabhängig
in X-Richtung vibrieren und in Y-Richtung senkrecht hierzu vibrieren
können.
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Kammartige
antriebsseitige feste Elektroden 56a und 56b sind
an den inneren Oberflächen
der Enden der Rahmen 40 der Sensoreinheiten 100 und 200 in
X-Richtung angebracht (d.h. in Richtung des Vibrationsantriebs).
Die festen Elektroden 56a und 56b sind Einzelelektroden
für die
X-Richtung und in Y-Richtung in gleichen Abständen angeordnet. Kammartige
antriebsseitige bewegliche Elektroden 66a und 66b sind
an den Endflächen
der Vibratoren 41a und 41b in X-Richtung angeordnet.
Die beweglichen Elektroden 66a und 66b sind Einzelelektroden
für die X-Richtung
und in gleichen Abständen
in Y-Richtung mit einem Spalt zwischen sich und den antriebsseitigen
festen Elektroden 56a und 56b angeordnet. Die festen
Elektroden 56a und 56b und die beweglichen Elektroden 66a und 66b sind
in ineinandergeschachtelter weise angeordnet.
-
Kondensatoren 45a1, 45b1, 45b2 und 45a2 für die Vibrationserkennung
sind an den Enden (insgesamt vier) der Sensoreinheiten 100 und 200 in Y-Richtung
(d.h. in Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung) angeordnet.
Genauer gesagt, kammartige erkennungsseitige feste Elektroden 55a und 55b sind
an den inneren Oberflächen
der Enden der Rahmen 40 in Y-Richtung angeordnet. Die festen Elek troden 55a und 55b sind
Einzelelektroden für
die Y-Richtung und sind in gleichen Abständen in X-Richtung angeordnet.
Kammartige erkennungsseitige bewegliche Elektroden 65a und 65b sind
an den entsprechenden Endflächen
der Vibratoren 41a und 41b in Y-Richtung angeordnet.
Die beweglichen Elektroden 65a und 65b sind Einzelelektroden
für die Y-Richtung
und sind in gleichen Abständen
in X-Richtung mit
einem Spalt zwischen sich und den erkennungsseitigen festen Elektroden 55a und 55b angeordnet.
Die festen Elektroden 55a und 55b und die beweglichen
Elektroden 65a und 65b sind in gestaffelter Weise
angeordnet. Diese erkennungsseitigen beweglichen Elektroden 65a und 65b und
erkennungsseitigen festen Elektroden 55a und 55b bilden die
obigen Kondensatoren 45a1, 45b1, 45b2 und 45a2 für die Vibrationserkennung.
Was die Kondensatoren (45a1 und 45b1 sowie 45b2 und 45a2)
für die
Vibrationserkennung betrifft, welche auf der gegenüberliegenden
Seite in Y-Richtung angeordnet sind, zeigen sich Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponenten
und Beschleunigungswellenformkomponenten in entgegengesetzten Phasen.
-
Ein Überwachungshohlraum 45h für die Y-Richtung
ist in den Vibratoren 41a bzw. 41b der Sensoreinheiten 100 bzw. 200 ausgebildet.
Kondensatoren 47a und 47b zur Amplitudenüberwachung sind
in jedem Hohlraum 45h für
eine Rückkopplungsantriebssteuerung
der Vibration angeordnet. Genauer gesagt, ein Träger 57s für die Elektrodenlagerung in
Y-Richtung ist in jeden Hohlraum 45h eingesetzt. Ein Ende
eines jeden Trägers 57s für die Elektrodenlagerung
ist am Rahmen 40 in einer in der Zeichnung nicht gezeigten
Position befestigt und kammartige überwachungsseitige feste Elektroden 57a und 57b sind
an den Trägern 57s für die Elektrodenlagerung an
einer Seite angeordnet. Die festen Elektroden 57a und 57b sind
Einzelelektroden für
die X-Richtung und sind in Y-Richtung in gleichen Abständen angeordnet.
Kammartige überwachungsseitige
bewegliche Elektroden 67a und 67b sind an den
entsprechenden Endflächen
der Überwachungshohlräume 45h in X-Richtung
angeordnet. Die beweglichen Elektroden 67a und 67b sind
Einzelelektroden für
die X-Richtung und sind in Y-Richtung in gleichen Abständen mit
einem Spalt zwischen sich und den überwachungsseitigen festen
Elektroden 57a und 57b angeordnet. Die festen
Elektroden 57a und 57b und die beweglichen Elektroden 67a und 67b sind
in ineinandergeschachtelter Weise angeordnet. Diese überwachungsseitigen
beweglichen Elektroden 67a und 67b und überwachungsseitigen
festen Elektroden 57a und 57b bilden die oben
erwähnten
Kondensatoren 67a und 67b für die Amplitudenüberwachung.
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Die
Vibratoren 41a und 41b sind zusammen mit den Elektroden 65a, 66a, 67a, 65b, 66b und 67b, die
an ihren Oberflächen
ausgebildet sind, mit GND-Anschlüssen
G1 und G2 über
die Ausleger 42b und die Rahmen 40 verbunden und
extern mit GND verbunden. Die Treiberanschlüsse D1 und D2, Winkelgeschwindigkeitswellenformerkennungsanschlüsse S1,
S2, S3 und S4 und Vibrationsüberwachungsanschlüsse M1 und
M2 sind an den Oberflächen
der Rahmen 40 ausgebildet. Die Treiberanschlüsse D1 und
D2 sind mit den treiberseitigen festen Elektroden 56a und 56b verbunden.
Die Winkelgeschwindigkeitswellenformerkennungsanschlüsse S1,
S2, S3 und S4 sind mit den erkennungsseitigen festen Elektroden 55a und 55b verbunden.
Die Vibrationsüberwachungsanschlüsse M1 und
M2 sind mit den überwachungsseitigen
festen Elektroden 57a und 57b verbunden. Die Anschlüsse sind
voneinander elektrisch über
Isolationsabschnitte 60 getrennt.
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Zu
den 8A und 8B, so
bilden die Kondensatoren 45a1 und 45a2 für die Vibrationserkennung
zusammen mit einem Ladungs/Spannungswandler 20a, der hierin
gespeicherte elektrische Ladungen in eine Spannung wandelt, den
Erkennungswellenformerzeugungsabschnitt 75. Weiterhin bilden die
Kondensatoren 45b1 und 45b2 für die Vibrationserkennung zusammen
mit einem Ladungs/Spannungswandler 20b auf ähnliche
weise den Erkennungswelleformerzeugungsabschnitt 76. Die Ladungs/Spannungswandler 20a und 20b ein
Differenzverstärker 21,
ein Synchronerkennungsabschnitt 22 und ein Tiefpaßfilter 23 bilden
die Winkelgeschwindigkeitserkennungseinheit 7. Der Differenzverstärker 21 (Differenzwellenformberechnungsvorrichtung)
macht eine Differenzverstärkung
an den Ausgängen
der Ladungs/Spannungswandler 20a und 20b. Der
Synchronerkennungsabschnitt 22 entnimmt Beschleunigungskomponenten
in bestimmten Frequenzbändern.
Der Tiefpaßfilter 23 entfernt
unerwünschte
hochfrequente Komponenten, beispielsweise harmonisches Rauschen
aus dem Ausgang des Synchronerkennungsabschnitts 22.
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Die
Vibrationstreibereinheit 6 weist auf: einen Ladungs/Spannungswandler 10,
der elektrische Ladungen, die in den Überwachungskondensatoren 47a und 47b gespeichert
sind, in eine Spannung wandelt; einen AC/DC-Wandler (Gleichrichtereinheit) 11,
der die Wechselstromspannung des Vibrationstyps in einen Gleichstrom
wandelt, eine Referenzspannungserzeugungseinheit 12, welche
die Ausgangsspannung des AC/DC-Wandlers 11 als Amplitudenüberwachungswert
nimmt und die Referenzspannung Vref liefert; einen Differenzverstärker 13, der
die Differenz zwischen dem Amplitudenüberwachungswert und der Referenzspannung
Vref verstärkt;
einen Phasenschieber 14, der die Phase des Vibrationstypspannungsausgangs
von dem Ladungs/Spannungswandler 10 um 90 Grad verschiebt;
und einen Multiplizierer 15, der den Ausgang des Differenzverstärkers 13 und
den Ausgang des Phasenschiebers 14 miteinander multipliziert.
Der Ausgang vom Multiplizierer 15 wird als Vibrationstyptreiberspannungswellenform
den Treiberanschlüssen
D1 und D2 der ersten Sensoreinheit 100 und der zweiten
Sensoreinheit 200 eingegeben.
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In
der Vibrationstreibereinheit 6 wird eine Vibration der
Vibratoren 41a und 41b in X-Richtung über eine Änderung
der Kapazitäten
in den Kondensatoren 47a und 47b zur Amplitudenüberwachung von
den Überwachungsanschlüssen M1
und M2 als Vibrationsüberwachungssignal
abgegriffen. (Somit werden die ersten und zweiten Amplitudenüberwachungseinheiten
gebildet). In den Sensoreinheiten 100 und 200 von 9 sind
die überwachungsseitigen
beweglichen Elektroden 67a und 67b der Kondensatoren 47a und 47b für die Amplitudenüberwachung
wie folgt angeordnet: die überwachungsseitigen
beweglichen Elektroden 67a und 67b sind auf der
gleichen Seite (linke Seite in 9) der Richtung der
Vibration (d.h. der X-Richtung) relativ zu den Elektroden 57a und 57b auf
der festen Seite angeordnet. wenn daher die Vibratoren 41a und 41b in X-Richtung
mit entgegengesetzten Phasen synchron vibriert werden, sind die
Vibrationsüberwachungswellenformen
von den Kondensatoren 47a und 47b für die Amplitudenüberwachung
ebenfalls in entgegengesetzten Phasen.
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Die
ersten und zweiten Amplitudenüberwachungswellenformen
von den Kondensatoren 47a und 47b zur Amplitudenüberwachung
werden über die
Ladungs/Spannungswandler 9 in Spannungssignale umgewandelt.
Weiterhin werden sie einer Differenzberechnung an dem Differenzverstärker 10 unterworfen.
Der Erhalt der Differenz zwischen Wellenformen mit entgegengesetzten
Phasen ist äquivalent zur
Addition von Wellenformen in Phase. Was die Amplitudenüberwachungssignale
der beiden Einheiten 100 und 200 betrifft, so
werden ihre Amplituden an dem Differenzverstärker 10 addiert und
synthetisiert und der Signalpegel wird verbessert. D.h., der Differenzverstärker 10 bildet
einen gleichphasigen Wellenformsynthetisierungsabschnitt. Das Amplitudenüberwachungssignal,
welches als Ergebnis der Synthese erhalten wird, wird auf die Treiberanschlüsse D1 und
D2 über
den Phasenschieber 14 und den Multiplizierer 15 zurückgekoppelt.
Somit wird ein sich selbst erregender Vibrationsantriebsmechanismus gebildet.
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Der
Phasenschieber 14 dient dazu, eine mechanische Vibration
in der Nähe
des Resonanzpunkts der Vibratoren 41a und 41b über Ausleger 60 ausklingen
zu lassen. Das synthetisierte Vibrationsüberwachungssignal vom Differenzverstärker 10 wird separat
am AC/DC-Wandler 11 geglättet und in ein Amplitudenpegelsignal
gewandelt. Die Differenz zwischen dem Amplitudenpegelsignal und
dem Referenzspannungssignal von der Referenzspannungserzeugungseinheit 12 entsprechend
dem Steueramplitudenpegel wird am Differenzverstärker 13 berechnet.
Der Ausgang des Differenzverstärkers 13 wird
als Amplitudenkorrektursignal genommen und wird am Multiplizierer 15 mit
dem Vibrationsüberwachungssignal
multipliziert. Somit wird die Treiberamplitude auf einen konstanten
Wert gesteuert. Die Treiberanschlüsse D1 und D2 der ersten Sensoreinheit 100 und
der zweiten Sensoreinheit 200 sind an einander nicht entsprechenden
Enden der Rahmen 40 in X-Richtung ausgebildet. Die Treiberausgängen vom
Multiplizierer 15 werden in Phase eingegeben. Somit werden
die Vibratoren 41a und 41b der beiden Einheiten 100 und 200 mit
entgegengesetzten Phasen mit der Resonanzfrequenz in X-Richtung vibrationsbetrieben.
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Wenn
in diesem Zustand eine Winkelgeschwindigkeit um die Z-Richtung senkrecht
sowohl zur X-Richtung als auch zur Y-Richtung eingegeben wird, tritt
das folgende auf (im Fall der Anordnung in einem Fahrzeug ist die
Z-Richtung die Richtung senkrecht zur Fahrbahnoberfläche): in
den Vibratoren 41a und 41b werden Winkelgeschwindigkeitsvibrationskomponenten
in entgegengesetzten Phasen mit einer Amplitude entsprechend der
Größe der Winkelgeschwindigkeit
durch die Corioliskraft erzeugt. Diese Winkelge schwindigkeitsvibrationskomponenten
werden in Y-Richtung erzeugt. Diese Vibration wird als eine Kapazitätsänderung
in den Kondensatoren 45a1, 45b1, 45b2 und 45a2 für die Vibrationserkennung
erkannt und über
die Anschlüsse
S1 und S2 sowie die Anschlüsse
S3 und S4 abgegriffen. Danach wird sie über die Ladungs/Spannungswandler 20a und 20b in
eine Spannung gewandelt und als Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen
Sa und Sb ausgegeben.
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Die
Corioliskraft wirkt auf die Vibratoren 41a und 41b in
entgegengesetzte Richtungen. Aus diesem Grund tritt in den Kondensatoren 45a1 und 45b1 für die Vibrationserkennung
in der ersten Sensoreinheit 100 und in den Kondensatoren 45b2 und 45a2 für die Vibrationserkennung
in der zweiten Sensoreinheit 200 das folgende auf: die
an der Seite einander gegenüberliegend
in Y-Richtung angeordneten Elemente erzeugen jeweils Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen
in Phase, wie in den 10A und 10B gezeigt.
D.h. die Kondensatoren 45a1 und 45a2 (Anschlüsse S1 und
S2) und die Kondensatoren 45b1 und 45b2 (Anschlüsse S3 und S4)
erzeugen Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen in Phase.
Die sich in Phase befindlichen Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen
(die Anschlüsse
S1 und S2 bzw. die Anschlüsse S3
und S4 in den 8A und 8B) werden
amplitudenmäßig addiert
und jeweils den Ladungs/Spannungswandlern 20a und 20b in
den 8A und 8B eingegeben.
Somit werden Vorrichtungen gebildet, um die Empfindlichkeit für die Winkelgeschwindigkeitserkennung
zu erhöhen.
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In
der Winkelgeschwindigkeitserkennungseinheit 7 sind die
Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformsignale Sa und Sb von
den Ladungs/Spannungswandlern 20a und 20b in entgegengesetzten
Phasen. Wenn daher eine Differenzberechnung am Differenzverstärker 21 durchgeführt wird,
werden diese beiden Wellenformsignale weiterhin amplitu denmäßig addiert
und die Empfindlichkeit für
die Winkelgeschwindigkeitserkennung wird weiter erhöht. In den
Einheiten 100 und 200, welche in entgegengesetzten
Phasen vibrationsbetrieben werden, werden Corioliskräfte, welche
in Y-Richtung erzeugt werden, wenn eine Winkelgeschwindigkeit um
die Z-Richtung herum angelegt wird, in einander entgegengesetzten
Richtungen erkannt, wie in 11 gezeigt.
Weiterhin werden translatorische Beschleunigungswellenformkomponenten
in Y-Richtung aufgrund einer Drehzentrifugalkraft oder zufälligen Vibration
in gleicher Richtung erkannt. Sie werden eine Art von Rauschkomponente
vom Standpunkt der Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponente her. Wellenformen,
deren überlagerte
Beschleunigungswellenformkomponenten in Phase sind und deren Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponenten zwischen
den Einheiten 100 und 200 in entgegengesetzten
Phasen sind, werden einer Differenzberechnung unterworfen. (Oder
Wellenformen, deren überlagerte
Beschleunigungswellenformkomponenten in entgegengesetzten Phasen
sind und deren Winkelgeschwindigkeitswellenformkomponenten in Phase
sind, werden einer Addierungsberechnung unterworfen.) Somit werden
die Beschleunigungskomponenten aufgehoben und nur die Winkelgeschwindigkeitswellenform
kann herausgeführt
werden.
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Was
das Winkelgeschwindigkeitssignal betrifft, welches vom Differenzverstärker 21 ausgegeben
wird, so wird der folgende Vorgang durchgeführt: die amplitudenmodulierte
Winkelgeschwindigkeitswellenform wird am Synchronerkennungsabschnitt 22 demoduliert
und über
einen Tiefpaßfilter 23 werden
Rauhigkeiten entfernt. Dann wird das Signal als Gleichstromsignal
Vy proportional zur eingegebenen Winkelgeschwindigkeit ausgegeben.
In dieser Ausführungsform
wird das Vibrationsüberwachungssignal
vom Phasenschieber 14 für
das Referenzfrequenzsignal des Synchronerkennungsabschnitts 22 verwendet.
Eine Coriolis kraft wird proportional zum Vektorprodukt der Geschwindigkeit
eines Vibrators und der angelegten Winkelgeschwindigkeit erzeugt. Somit
wird die Erkennungswellenform der Corioliskraft um 90 Grad der Vibrationswellenform
vorauseilend fehlerfrei erkannt. Infolgedessen ist die Treibervibrationswellenform,
welche am Phasenschieber 14 um 90 Grad voreilt, phasenmäßig identisch
zu der Erkennungswellenform der Corioliskraft (d.h. der Winkelgeschwindigkeitswellenform).
Somit kann sie optimal als Referenzfrequenzsignal für die Synchronerkennung
verwendet werden. Die ersten und zweiten Amplitudenüberwachungswellenformen,
welche an den Ladungs/Spannungswandlern 9 in Spannungssignale
umgewandelt wurden, werden in der Stufe vor dem Differenzverstärker 10,
der den gleichphasigen Wellenformsynthetisierungsabschnitt bildet,
entsprechend verzweigt. Die Signale werden einem Addierer 16 eingegeben,
der einen Addierungsberechnungsabschnitt bildet. Wie oben erwähnt, sind
die ersten und zweiten Amplitudenüberwachungswellenformen in
einander entgegengesetzten Phasen; somit dient der Addierer 16 als
ein Synthetisierungsabschnitt für Wellenformen
entgegengesetzter Phasen. Das Ausgangssignal vom Addierer 16,
das in entgegengesetzten Phasen synthetisiert ist, wird als ein
Antriebsanormalitätsüberwachungssignal
einem AC/DC-Wandler 322 eingegeben. In dieser Ausführungsform
ist der AC/DC-Wandler 322 zusammen
mit dem oben erwähnten
AC/DC-Wandler 11 als aktiver Tiefpaßfilter mit einem analogen
Operationsverstärker
aufgebaut.
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Wenn
die Treiberamplituden der beiden Sensoreinheiten 100 und 200 beide
normal sind, sind die Amplituden der beiden Amplitudenüberwachungswellenformen
im wesentlichen gleich zueinander. Im Ergebnis zeigt die Amplitude
eines Antriebsanormalitätsüberwachungssignals,
welches als ihre synthetisierte Wellenform entgegengesetzter Phase
erzeugt wird, einen Pegel nahe am Neutralpunkt. Wenn jedoch ir gendeine
Anormalität
in der Treiberamplitude einer der Sensoreinheiten 100 oder 200 auftritt,
wird der Amplitudenpegel des Treiberanormalitätsüberwachungssignals von dem
Neutralpunkt aus verschoben. Wenn daher das Treiberanormalitätsüberwachungssignal
einem Fensterkomparator 323 mit Referenzspannungsbereichen "Vref2 und Vref3" mit dem obigen neutralen
Punkt eingegeben wird, kann das folgende erreicht werden: ein Signal,
das anzeigt, ob das Treiberanormalitätsüberwachungssignal innerhalb
der bestimmten Bereiche ist oder nicht, d.h., ob das Signal anormal
ist oder nicht, kann als Anormalitätserkennungssignal Vd vom Komparator 323 abgegriffen
werden.
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Die
zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das Treiberanormalitätsüberwachungssignal
durch Synthetisierung der ersten und zweiten Amplitudenüberwachungswellenformen
in entgegengesetzten Phasen erzeugt wird. Der Rand für das Antriebsanormalitätsüberwachungssignal
wird beispielsweise durch die Betriebsgrenzspannung des Operationsverstärkers 7a des
aktiven Filters begrenzt, der den AC/DC-Wandler 322 bildet.
Wenn der Ausgang des Addierers 16 zu groß wird,
gerät der
Ausgang vom Operationsverstärker 7a in
Sättigung
und dies verhindert eine genaue Anormalitätserkennung. Wie in den 12A bis 12H gezeigt,
ergibt sich, selbst wenn keine Anormalität in der Wellenform enthalten ist,
die durch Synthetisieren der ersten und zweiten Amplitudenüberwachungswellenformen
in Phase auf übliche
Weise erhalten wird, ein Problem. (Die obige Wellenform ist äquivalent
zum Ausgang des Differenzverstärkers 10 der
Treibersteuereinheit des Vibrationstyps.): die verstärkte und
addierte Amplitude 2A × G
der beiden Amplitudenüberwachungswellenform
verbleibt wie addiert. Aus diesem Grund wird viel von der Ausgangsspannung
des Operationsverstärkers 7a von
2A × G
verzehrt und eine Anormalitätsbestimmung
muß mit
dem verbleibenden kleinen Spannungsrest durchgeführt werden. Selbst wenn daher
die Anormalitätsamplitudenkomponente α × G nur
etwas zu groß wird,
gelangt der Ausgang des Operationsverstärkers 7a in die Sättigung.
Somit wird eine genaue Anormalitätserkennung
schwierig. wenn die entgegengesetztphasige synthetisierte Wellenform
als Treiberanormalitätsüberwachungssignal
wie in der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet wird, werden die oben erwähnten Teile
von 2A × G
in beiden Wellenformen aufgehoben und im wesentlichen nicht existent.
Die Grenze für die
Anormalitätsamplitudenkomponente α kann wesentlich
erhöht
werden. D.h., eine genaue und hochempfindliche Anormalitätserkennung,
welche vollen Gebrauch vom Ausgangsbereich des Operationsverstärkers 7a macht,
wird möglich.
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Wie
in 11 gezeigt, können
die überwachungsseitigen
beweglichen Elektroden 67a und 67b der Kondensatoren 47a und 47b für die Amplitudenüberwachung
so angeordnet werden, dass unter Verwendung der Innenoberflächen der
Rahmen 40 oder durch ähnliche
Vorgehensmaßnahmen
das folgende stattfindet: die überwachungsseitigen
beweglichen Elektroden 67a und 67b werden relativ
zu den Elektroden 57a und 57b auf der festen Seite
einander gegenüberliegend
in den Sensoreinheiten 100 und 200 in Richtung
der Vibration (d.h. in X-Richtung) angeordnet. Wenn die Vibratoren 41a und 41b synchron mit
entgegengesetzten Phasen in X-Richtung vibriert werden, sind in
diesem Fall die Vibrationsüberwachungswellenformen
von den Kondensatoren 47a und 47b zur Amplitudenüberwachung
in Phase. In diesem Fall wird der Differenzverstärker 10 der 8A und 8B durch
einen Addierer ersetzt und der Addierer 16 durch einen
Differenzverstärker.
Somit können
sie jeweils als gleichphasige Wellenformsynthetisierungsabschnitte
und entgegengesetztphasige Wellenformsynthetisierungsabschnitte
verwendet werden und eine Sensorfunk tion äquivalent zu derjenigen gemäß der 8A und 8B kann erhalten
werden.
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Somit
ist ein Winkelgeschwindigkeitssensor des Vibrationstyps gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass er aufweist:
eine erste Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit und eine zweite Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit;
eine erste und eine zweite Amplitudenüberwachungseinheit; und eine Antriebsanormalitätsüberwachungssignalerzeugungs- und -ausgabeeinheit.
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Die
erste Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit und die zweite Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit
haben jeweils einen Vibrator, einen Vibrationsantriebsabschnitt
und einen Erkennungswellenformerzeugungsabschnitt. Die Vibratoren
werden in einer vorbestimmten Referenzrichtung vibrationsbetrieben.
Die Vibrationsantriebsabschnitte betreiben die Vibratoren mit einer
konstanten Amplitude. Der Erkennungswellenformerzeugungsabschnitt
erkennt eine Vibrationskomponente, welche in Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung
zu erkennen ist, wenn eine Winkelgeschwindigkeit auf die Vibratoren einwirkt.
Die Richtung der Winkelgeschwindigkeitserkennung ist vorbestimmt,
so dass sie senkrecht zur Referenzrichtung steht. Dann erzeugen
die Erkennungswellenformerzeugungsabschnitte Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen basierend
auf den zu erkennenden Vibrationskomponenten.
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Die
ersten und zweiten Amplitudenüberwachungseinheiten
erkennen jeweils die Treiberamplitude in Referenzrichtung der Vibratoren
in der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit und der zweiten
Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit. Sodann geben die ersten und
zweiten Amplitudenüberwachungseinheiten
Amplitudenüberwachungswellenformen
aus.
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Die
Treiberanormalitätsüberwachungssignalerzeugungs- und -ausgabeeinheit
hat den gegenphasigen Wellenformsynthetisierungsabschnitt. Der gegenphasige
Wellenformsynthetisierungsabschnitt synthetisiert eine erste Amplitudenüberwachungswellenform,
welche von der ersten Amplitudenüberwachungseinheit
erkannt wird und die zweite Amplitudenüberwachungswellenform, welche
von der zweiten Amplitudenüberwachungseinheit
erkannt wird. Die Wellenformen werden in einer derartigen Phasenbeziehung
synthetisiert, dass sie in entgegengesetzten Phasen sind. Die Treiberanormalitätsüberwachungssignalerzeugungs-
und -ausgabeeinheit gibt Treiberanormalitätsüberwachungssignale basierend
auf den entgegengesetztphasigen synthetisierten Wellenformen aus.
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Gemäß dem oben
erwähnten
Aufbau in der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird der folgende Vorgang durchgeführt, um
irgendeine Anormalität
in der Vibrationsamplitude der beiden Winkelgeschwindigkeitssensoreinheiten durchzuführen: die
erste Amplitudenüberwachungswellenform
und die zweite Amplitudenüberwachungswellenform
werden gemeinsam in einer derartigen Phasenbeziehung synthetisiert,
dass sie in einander entgegengesetzten Phasen sind; basierend auf
der entgegengesetztphasigen synthetisierten Wellenform wird ein
Treiberanormalitätsüberwachungssignal
ausgegeben. Wenn dieser Vorgang durchgeführt wird, heben die Restamplitudenkomponenten
A, die in den Amplitudenüberwachungswellenformen
der beiden Sensoreinheiten enthalten sind, einander auf, wie im
rechten Teil der 12A bis 12H gezeigt.
Somit wird der Rand für
die Anormalitätsamplitudenkomponente α merklich
erhöht
und Anormalitäten
können
genau erkannt werden.
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Ein
analoger Berechnungs- und Verstärkungsschaltkreis
zur Verstärkung
der entgegengesetztphasig synthetisierten Wellenform kann insbesondere
in dem Synthetisierungsabschnitt für die entgegengesetztphasige
Wellenform oder stromab vom Ausgang des Synthetisierungsabschnitts
für die
entgegengesetztphasige Wellenform vorgesehen sein. In diesem Fall
wird die Beschränkung
der Betriebsgrenzspannung des analogen Berechnungs- und Verstärkungsschaltkreises
auf die Amplitudenanormalitätserkennung
auferlegt. Eine Beschreibung erfolgt unter Bezugnahme auf die 12A bis 12H.
Bei herkömmlichen
Verfahren wird von der Signalgrenze, welche abhängig von der Betriebsgrenzspannung
des Schaltkreises bestimmt wird, der Teil (2A × G) äquivalent gleich zweimal der
Bezugsamplitudenkomponente A von Anfang an verzehrt. Im Ergebnis
wird der Spannungsbereich, innerhalb dem eine Anormalitätsbestimmung
möglich ist,
erheblich verengt. Dies führt
zum folgenden Problem: selbst wenn die Anormalitätsamplitudenkomponente nur
etwas zu groß wird,
gelangt der Ausgang von dem analogen Berechnungs- und Verstärkungsschaltkreis
aufgrund des Beitrags von (α × G) in
kurzer Zeit in Sättigung.
Somit wird eine genaue Anormalitätserkennung
sehr schwierig. Bei der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird jedoch der oben erwähnte Abschnitt von 2A × G aufgehoben
und im wesentlichen nicht existent. Der Rand für die Anormalitätsamplitudenkomponente α kann demzufolge
erheblich erhöht
werden. D.h., eine genaue und hochempfindliche Anormalitätserkennung, welche
vollen Gebrauch vom Ausgangsbereich des analogen Berechnungs- und
Verstärkungsschaltkreis macht,
wird möglich.
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Insbesondere
ist der Antriebsanormalitätsüberwachungssignalerzeugungs-
und -ausgabeschaltkreis mit einer Gleichrichtereinheit versehen, welche
die oben erwähnte
gegenphasige synthetisierte Wellenform gleichrichtet. Die Gleichrichtereinheit
kann als ein Element (z.B. aktiver Filter) aufgebaut sein, welches
den analogen Berechnungs- und Verstärkungsschaltkreis
enthält.
Bei diesem Aufbau wird die entgegengesetztphasige synthetisierte
Wellenform in einen Gleichstrom gleichgerichtet und somit kann eine
Anormalitätserkennung,
welche diesen verwendet, vereinfacht werden. Wie oben erwähnt, kann
die Anormalitätsamplitudenkomponente α der entgegengesetztphasigen
synthetisierten Wellenform, welche der Gleichrichtereinheit eingegeben wird,
wesentlich erhöht
werden. Somit kann eine Anormalitätserkennung mit Genauigkeit
und hoher Empfindlichkeit durchgeführt werden, auch wenn die Gleichrichtereinheit
den analogen Berechnungs- und Verstärkungsschaltkreis aufweist.
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In
diesem Fall kann eine Anormalitätsbestimmung
extern durchgeführt
werden, indem der Ausgangspegel des Gleichrichters verwendet wird.
Oder ein Anormalitätsbestimmungsschaltkreis,
welchem der Pegelausgang eingegeben wird, kann vorgesehen werden,
so dass sein Ausgang nach außen
abgegriffen wird und in Form des Anormalitätsbestimmungssignals vorliegt.
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Wenn
die Vibratoren der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit und
der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit synchron betrieben werden,
kann die Treibersteuereinheit des Vibrationstyps verwendet werden.
Die Treibersteuereinheit des Vibrationstyps hat den gleichphasigen Wellenformsynthetisierungsabschnitt,
der die erste Amplitudenüberwachungswellenform
und die zweite Amplitudenüberwachungsform
in einer derartigen Phasenbeziehung synthetisiert, dass sie gleichphasig
sind. Basierend auf der Amplitude der synthetisierten Wellenform
steuert die Treibersteuereinheit des Vibrationstyps die Treiberamplituden
der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit und der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensor einheit über die Vibrationstreibereinheit.
In diesem Fall wird die Amplitude der gleichphasig synthetisierten
Wellenform als Basis für
die Vibrationstyptreibersteuerung verwendet. Im normalen Betrieb
kann bei der Vibrationstyptreibersteuerung der Signalpegel gleich
dem zweifachen der oben erwähnten
Bezugsamplitudenkomponente A verwendet werden. Somit werden der
Rauschrand etc. erhöht
und dies trägt
zu einer Verbesserung der Genauigkeit bei der Amplitudensteuerung bei.
In der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird in diesem Fall der entgegengesetztphasige
Wellenformsynthetsierungsabschnitt der Treiberanormalitätsüberwachungssignalerzeugungs-
und -ausgabeeinheit in der Stufe vor dem gleichphasigen Wellenformsynthetsierungsabschnitt in
der Vibrationstyptreibersteuereinheit vorgesehen. D.h., die gleichphasig
synthetisierte Wellenform ist streng der Vibrationstyptreibersteuerung
zugeordnet. Sie wird von der Amplitudenüberwachungswellenform in der
Stufe vor dem gleichphasigen Wellenformsynthetisierungsabschnitt
für die
Vibrationstyptreibersteuerung abgezweigt. Dann wird sie dem gegenphasigen
Wellenformsynthetisierungsabschnitt eingegeben, der der Anormalitätserkennung
zugeordnet ist. Somit kann die Genauigkeit der Amplitudensteuerung
beibehalten werden und weiterhin kann eine Anormalitätserkennung
mit hoher Empfindlichkeit durch die entgegengesetztphasig synthetisierte
Wellenform durchgeführt
werden.
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Die
jeweiligen Vibratoren werden synchron in entgegengesetzten Phasen
in Referenzrichtung der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit
und der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit vibriert. Somit
können
die Vibrationstreibereinheiten der ersten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit
und der zweiten Winkelgeschwindigkeitssensoreinheit die Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform
als erste und zweite Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen
in entgegengesetzten Phasen erzeu gen. Eine Differenzwellenformberechnungsvorrichtung
kann in Entsprechung hierzu vorgesehen werden. Die Differenzwellenformberechnungsvorrichtung
berechnet die Differenzwellenform zwischen der ersten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform
und der zweiten Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenform. Die
Differenzwellenformberechnungsvorrichtung berechnet als Winkelgeschwindigkeitssignal
eine Wellenform, in der gleichphasige Beschleunigungswellenformkomponenten, welche
den Winkelgeschwindigkeitserkennungswellenformen überlagert
sind, aufgehoben sind. Bei diesem Aufbau wird das Differenzsignal
zwischen zwei Winkelgeschwindigkeitswellenformen in entgegengesetzten
Phasen erhalten. Somit können
translatorische Beschleunigungskomponenten, welche auf den beiden
Wellenformen in Phase überlagert
sind, wirksam aufgehoben und von dem Winkelgeschwindigkeitsausgang
des Winkelgeschwindigkeitssensors des Vibrationstyps entfernt werden.
Weiterhin werden die beiden Winkelgeschwindigkeitswellenformen schließlich miteinander
addiert und die Amplitude wird erhöht. Somit kann ein Einfluß einer
Beschleunigungskomponente, welche in dem letztendlich erhaltenen
Winkelgeschwindigkeitssignal verbleibt, wesentlich verringert werden.
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Wenn
die erste Amplitudenüberwachungswellenform
und die zweite Amplitudenüberwachungswellenform
synchron in entgegengesetzten Phasen entsprechend den Treiberphasen
der Vibratoren in beiden Sensoreinheiten ausgegeben werden, ermöglicht dies
das folgende: der gegenphasige Wellenformsynthetisierungsabschnitt
der Treiberanormalitätsüberwachungssignalerzeugungs-
und -ausgabeeinheit kann so aufgebaut werden, dass er einen Addierungsberechnungsabschnitt für die erste
Amplitudenüberwachungswellenform und
die zweite Amplitudenüberwachungswellenform aufweist.
Somit kann der gegenphasige Wellenformsyntheseabschnitt als einfacher
Addierungsberechnungsabschnitt aufgebaut werden; der elektrische Aufbau
des Sensorsystems kann somit vereinfacht werden.
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Derartige Änderungen
und Abwandlungen seien als im Rahmen der vorliegenden Erfindung
enthaltend verstanden, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.