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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Tropfenabscheideranordnung für Gaswäscher u.dgl.
mit mindestens einer Tropfenabscheiderlage, die aus mindestens einer
Reihe von in der Form eines V oder eines umgedrehten V angeordneten
Tropfenabscheiderprofilen besteht.
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Eine
derartige Tropfenabscheideranordnung ist beispielsweise aus der
DE 195 21 178 C2 bekannt.
Bei der bekannten Tropfenabscheideranordnung sind in Gasströmungsrichtung
mehrere Tropfenabscheiderlagen hintereinander angeordnet, wobei
die Profile der hintereinander angeordneten Reihen der vorderen
und hinteren Tropfenabscheiderlagen in Gasströmungsrichtung gegensinnig zueinander
angeordnet sind. Aufgrund dieser Merkmale weist die bekannte Tropfenabscheideranordnung
ein besonders gutes Reinigungsverhalten auf, da durch die gegensinnig
geneigten Tropfenabscheiderprofile der benachbarten Lagen durch
die entlang den Profilen abfließende
Spülflüssigkeit
entsprechend gute Reinigungseffekte entstehen.
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Es
ist ferner bekannt, derartige in V-Form oder der Form eines umgedrehten
V angeordnete Tropfenabscheiderlagen (Lamellenabscheider) in Kombination
mit vorgeschalteten Agglomeratoren oder Vorabscheidern einzusetzen,
die eine flache Lage bilden. So ist aus der
DE 203 02 380 U1 ein Kombitropfenabscheider
bekannt, der sich aus einer in der Form eines umgedrehten V ausgebildeten Tropfenabscheiderlage,
die aus einzelnen Lamellenprofilen besteht, und einer vorgeschalteten
flachen Vorabscheiderlage zusammensetzt, welche aus nebeneinander
und im Abstand voneinander angeordneten Rohren bzw. Walzen besteht,
die drehbar gelagert sind. Die Vorabscheiderlagesetzt sich dabei
aus zwei in Gasströmungsrichtung
im Abstand voneinander angeordneten Einzellagen zusammen.
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An
derartige Tropfenabscheideranordnungen werden heutzutage immer höhere Leistungsanforderungen
gestellt. Mit anderen Worten, derartige Tropfenabscheideranordnungen
sollen mit immer höheren
Anströmgeschwindigkeiten
beaufschlagt werden und dabei eine sehr hohe Abscheideleistung aufweisen.
Diesen Anforderungen werden jedoch die bekannten Tropfenabscheideranordnungen,
die sich aus einer oder mehreren Tropfenabscheiderlagen zusammensetzen,
nicht immer gerecht.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tropfenabscheideranordnung
der angegebenen Art zu schaffen, die bei einer hohen Leistungsfähigkeit
eine besonders gute Flüssigkeitsabführung (ein
besonders gutes Reinigungsverhalten) sicherstellt.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer
Tropfenabscheideranordnung der angegebenen Art dadurch gelöst, dass
sie des weiteren mindestens eine in Gasströmungsrichtung vor der Tropfenabscheiderlage
angeordnete Gleichrichterlage aufweist, die sich aus mindestens
einer Reihe von nebeneinander mit Abstand voneinander angeordneten rohrförmigen oder
stabförmigen
Gleichrichterelementen zusammensetzt, und dass die Reihe der Gleichrichterelemente
in der Form eines V oder eines umgedrehten V mit entgegengesetzter
Neigung zu der entsprechenden Reihe der Tropfenabscheiderprofile
der Tropfenabscheiderlage angeordnet ist.
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Die
erfindungsgemäß ausgebildete
Tropfenabscheideranordnung besitzt somit zusätzlich zu der mindestens einen
Tropfenabscheiderlage, in der vorzugsweise Lamellenabscheider zum
Einsatz kommen, eine vorgeschaltete Gleichrichterlage, die eine Gleichrichtung
der die die Tropfenabscheiderlage beaufschlagenden Gasströmung bewirkt.
Durch die Anordnung dieser Gleichrichterlage kann mit besonders hohen
Gasanströmgeschwindigkeiten
gearbeitet werden, die wesentlich über 5 m/sec liegen. Insgesamt
lässt sich
daher der Gasdurchsatz durch die Tropfenabscheiderlage steigern.
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Die
erfindungsgemäß vorgesehene
Gleichrichterlage setzt sich aus mindestens einer Reihe von nebeneinander
mit Abstand voneinander angeordneten rohrförmigen oder stabförmigen Gleichrichterelementen
zusammen. Die Größe dieser
Gleichrichterelemente und/oder deren Abstand ist dabei so bemessen,
dass diese (im wesentlichen) nur eine Gleichrichtungsfunktion übernehmen
und keine Agglomerator- und/oder
Vorabscheidefunktion durchführen.
Die spezielle Dimensionierung von derartigen Gleichrichterelementen
sowie von deren Abständen
ist dem Fachmann bekannt bzw. kann durch geeignete Versuche ermittelt
werden.
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Ein
wesentliches erfindungsgemäßes Merkmal
besteht darin, dass die Reihe der Gleichrichterelemente in der Form
eines V oder eines umgedrehten V mit entgegengesetzter Neigung zu
der entsprechenden Reihe der Tropfenabscheiderprofile der Tropfenabscheiderlage
angeordnet ist. Die Erfinder der vorliegenden Anordnung haben festgestellt,
dass sich bei einer flachen Anordnung der Gleichrichterelemente
vor einer Tropfenabscheiderlage in V-Form. oder in der Form eines
umgedrehten V Probleme ergeben, die dazu führen, dass die Gleichrichterlage ihre
Funktion als Strömungsgleichrichter
nur unzureichend erfüllen
kann. Diese Probleme sind in erster Linie darauf zurückzuführen, dass
sich die Zwischenräume
zwischen den einzelnen Gleichrichterelementen relativ rasch mit
Verunreinigungen zusetzen, da sie von den vorgesehenen Spülsystemen
nur unzureichend gereinigt werden, und dass auf diese Weise das
von der nachfolgenden Tropfenabscheiderlage abgeschiedene Wasser
und/oder die zum Spülen verwendete
Flüssigkeit
nicht mehr korrekt abfließen können. Das
auf der Gleichrichterlage gestaute Wasser führt daher zu einer weiteren
Verschlechterung des Strömungsgleichrichtungseffektes
der Gleichrichterlage.
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Um
diese Nachteile zu überwinden,
haben die Erfinder vorgeschlagen, auch die Reihe der Gleichrichterelemente
in der Form eines V oder eines umgedrehten V (analog zur Reihe der
Tropfenabscheiderprofile) auszubilden, jedoch mit entgegengesetzter
Neigung zu der entsprechenden Reihe der Tropfen abscheiderprofile.
Auf diese Weise wird ein besonders guter Spül- bzw. Reinigungseffekt der Gleichrichterelemente
erreicht, da das entlang den Tropfenabscheiderprofilen (Lamellen)
der Tropfenabscheiderlage nach innen (zur tiefsten Stelle des V) oder
beidseitig nach außen
fließende
Wasser mittig auf den Scheitel der in der Form eines umgedrehten V
angeordneten Reihe der Gleichrichterelemente oder außen auf
die höchsten
Punkte der Schenkel der V-förmig
angeordneten Reihe von Gleichrichterelementen gelangt und entlang
diesen Elementen bis zum jeweils tiefsten Punkt der Reihe nach außen oder
nach innen strömt,
wodurch die Gleichrichterelemente gereinigt werden und ein Zuwachsen
der Zwischenräume
weitgehend verhindert wird.
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Da
es sich bei den Gleichrichterelementen um rohrförmige oder stabförmige Elemente
handelt, die keine ausgeprägten
Tropfkanten aufweisen, ist sichergestellt; dass das von der Tropfenabscheiderlage
abgegebene Wasser nahezu über
die gesamte Länge
der V-Schenkel einer Reihe aus Gleichrichterelementen fließt und somit über nahezu
die gesamte Länge
der Gleichrichterelemente deren Verunreinigung verhindert.
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Die
erfindungsgemäße Lösung sorgt
damit für
eine Leistungssteigerung der Tropfenabscheideranordnung durch Vorschaltung
mindestens einer Gleichrichterlage und gleichzeitig für eine dauerhafte Reinigung
der Gleichrichterelemente, so dass die Gleichrichterlage eine lange
Nutzungsdauer erhält bzw.
periodische Stilllegezeiten der Anordnung zum Reinigen reduziert
werden können.
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Insbesondere
gelingt es durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Gleichrichterlage das
Spülwasser
so zu führen,
dass sich ein besonders guter Reinigungseffekt ergibt.
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In
Weiterbildung der Erfindung sind die Tropfenabscheiderlage und die
Gleichrichterlage über eine
gemeinsame Stützkonstruktion
an einem Träger gelagert.
Bei der gemeinsamen Stützkonstruktion handelt
es sich vorzugsweise um eine Seitenwand, an der die Enden der Gleichrichterelemente
fixiert bzw. gelagert sind und an der ebenfalls die Tropfenabscheiderprofile
(Lamellen) fixiert oder gelagert sind. Die Gleichrichterelemente
und Tropfenabscheiderprofile können
auch über
gemeinsame Seitenwände
zu Paketen zusammengefasst sein, wobei diese Seitenwände dann
an der gemeinsamen Seitenwand der Stützkonstruktion fixiert oder
verschiebbar gelagert sind. Die gemeinsame Seitenwand der Stützkonstruktion
besitzt ferner eine sich rechtwinklig hiervon erstreckende Auflage
zur Lagerung der Anordnung auf einem fest installierten Träger. Des
weiteren ist an der gemeinsamen Seitenwand eine Bedüsungskonstruktion
fixiert. Vorzugsweise erstreckt sich ein Verbindungsstab von einem
Träger
zum benachbarten Träger
durch eine entsprechende Ausnehmung in der gemeinsamen Seitenwand
und ist ebenfalls an dieser befestigt.
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Die
Befestigung bzw. Lagerung der rohrförmigen oder stabförmigen Gleichrichterelemente
an der gemeinsamen Seitenwand der Stützkonstruktion kann über geeignete
bekannte Befestigungsmittel erfolgen, beispielsweise Schweißen, Verschrauben, Verklemmen
etc. Wenn die Gleichrichterelemente beweglich oder begrenzt beweglich
an der gemeinsamen Seitenwand gelagert sind, sind entsprechende
Mittel vorgesehen, um eine Drehbeweglichkeit oder begrenzte Drehbeweglichkeit
zu ermöglichen.
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Was
die Ausgestaltung der Gleichrichterelemente betrifft, so sind diese
vorzugsweise rohrförmig ausgebildet,
wobei auch eine entsprechende stabförmige Ausführungsform (mit Vollquerschnitt)
möglich ist.
Die Außenform
der Gleichrichterelemente ist an sich nicht kritisch, sollte jedoch
den durch das herabfließende
Wasser erzielten Reinigungseffekt begünstigen, wobei vorzugsweise
der gesamte Umfang der Gleichrichterelemente umflossen werden sollte
(Vermeidung von Tropfkanten). Vorzugsweise sind die Gleichrichterelemente
im Querschnitt kreisförmig oder
oval ausgebildet. Auch rechteckige bzw. quadratische Querschnittsformen
sind möglich.
Bei einer besonderen Ausführungsform
der Erfindung sind die Gleichrichterelemente im Querschnitt schalenförmig, insbesondere
halbkreisförmig,
ausgebildet, so dass sie das von der Tropfenabscheiderlage herabfließende Wasser
auffangen und abführen
können.
Diese Ausführungsform
hat jedoch den Nachteil, dass hierbei die Außenseite der Gleichrichterelemente
keinem starken Spüleffekt
bzw. Reinigungseffekt unterzogen wird, da das Wasser von der Schale
aufgefangen und abgeführt
wird.
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Noch
eine andere Ausführungsform,
bei der die Gleichrichterelemente vorzugsweise in der Form von geschlossenen
Rohren ausgebildet sind, sieht vor, dass diese Einlass- und Auslassöffnungen
für die von
der Tropfenabscheiderlage abgegebene Reinigungsflüssigkeit
aufweisen. Hierbei kann zumindest ein Teil der Reinigungsflüssigkeit
in das Innere der Gleichrichterelemente gelangen und dort abgeführt werden.
Diese Ausführungsform
sowie die Ausführungsform
mit schalenförmigem
Querschnitt kommen insbesondere dann zur Anwendung, wenn große Flüssigkeitsmengen
anfallen, die nicht vollständig
zur Reinigung der Gleichrichterelemente benötigt werden.
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Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, dass die Gleichrichterelemente drehbar
gelagert sind. Die Gleichrichterelemente werden dabei durch den
Gasstrom mit Drehmomenten beaufschlagt, die einen Drehvorgang der
Gleichrichterelemente erzeugen. Diese Drehvorgänge können dazu beitragen, Verunreinigungen
der Gleichrichterelemente (Verkrustungen) zu entfernen. Bei einer
besonderen Ausführungsform
sind die Gleichrichterelemente hin- und herschwingbar gelagert,
so dass sie sich nur über
ein bestimmtes Winkelmaß drehen
können.
Auch ein derartiger Schwingvorgang hat eine Entfernung von Verunreinigungen
zur Folge.
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Erfindungsgemäß kann die
Gleichrichterlage in Gasströmungsrichtung
von einer oder mehreren Schichten von Gleichrichterelementen gebildet
sein. Sind mehrere Schichten vorhanden, sind die Gleichrichterelemente
benachbarter Schichten vorzugsweise versetzt zueinander angeordnet.
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Was
die Neigung der V-förmig
oder in der Form eines umgedrehten V (dachförmig) angeordneten Gleichrichterelemente
anbetrifft, so sind diese vorzugsweise mit einem Winkel von 10–30° insbesondere
15°, zur
Horizontalen geneigt. Dieser Winkelbereich hat sich in bezug auf
die Gleichrichterfunktion und die Reinigungsfunktion als optimal
erwiesen.
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Bei
einer speziellen Ausführungsform
sind die in V-Form angeordneten Tropfenabscheiderprofile und die
in der Form eines umgedrehten V angeordneten Gleichrichterelemente
mittig an einer gemeinsamen Endwand befestigt.
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Grundsätzlich können mehrere
Tropfenabscheiderprofile (Lamellenprofile) und Gleichrichterelemente
(Rohrprofile) über
gemeinsame Endwände bzw.
Seitenwände
zu Paketen zusammengefasst sein. Diese Pakete können dann an der erwähnten gemeinsamen
Stützkonstruktion
oder der vorstehend erwähnten
gemeinsamen Endwand gelagert oder befestigt sein. Die Lagerung kann
hierbei so erfolgen, dass die End- bzw. Seitenwände der Pakete verschiebbar
in entsprechenden Taschen bzw. Aufnahmen der Stützkonstruktion bzw. mittleren
Endwand verschiebbar gelagert sind, so dass sich die Pakete relativ
einfach austauschen lassen, ohne dass beispielsweise die Stützkonstruktion
demontiert werden muss.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung im einzelnen erläutert. Von der Zeichnung zeigen:
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1 einen
schematischen Vertikalschnitt durch eine erste Ausführungsform
einer Tropfenabscheideranordnung;
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2 einen
schematischen Vertikalschnitt durch eine zweite Ausführungsform
einer Tropfenabscheideranordnung;
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3 einen
schematischen Vertikalschnitt durch eine dritte Ausführungsform
einer Tropfenabscheideranordnung;
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4 einen
schematischen Vertikalschnitt durch eine vierte Ausführungsform
einer Tropfenabscheideranordnung;
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5 eine
schematischen Ansicht einer Seitenwand einer Gleichrichterlage;
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6 einen
schematischen Teilvertikalschnitt, der die Anbringung der Gleichrichterelemente
an einer Stützkonstruktion
gemäß einer
ersten Ausführungsform
zeigt;
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7 einen
schematischen Vertikalschnitt, der die Anbringung eines Gleichrichterelementes
an einer Stützkonstruktion
einer zweiten Ausführungsform
zeigt; und
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8 einen
schematischen Teilvertikalschnitt und eine Ansicht, die die Anbringung
eines Gleichrichterelementes an einer Stützkonstruktion gemäß einer
dritten Ausführungsform
zeigen.
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Bei
der in 1 schematisch dargestellten Tropfenabscheideranordnung 1 handelt
es sich um eine solche eines Gaswäschers. Die Tropfenabscheideranordnung 1 besitzt
eine Gleichrichterlage 2 und eine Tropfenabscheiderlage 3.
Die Anordnung dient dazu, aus einem in der Figur von unten nach
oben strömenden
Gasstrom Flüssigkeit
abzuscheiden, wie dies bekannt ist.
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Die
Tropfenabscheiderlage 3 ist in der Form eines umgedrehten
V bzw. dachförmig
ausgebildet und besitzt eine Vielzahl von in Lamellenform gestalteten
Tropfenabscheiderprofilen 9, die parallel zueinander geneigt
angeordnet sind und zwischen denen der Gasstrom auf einem gewundenen
Weg hindurchtritt, so dass Flüssigkeit
abgeschieden wird. Diese Flüssigkeit
fließt,
wie durch die Pfeile in 1 angedeutet, entlang den Tropfenabscheiderprofilen 4 seitwärts nach
unten. Über
entsprechenden Endwände 14 und
Seitenwände 18 sind
mehrere Tropfenabscheiderprofile 4 zu Paketen zusammengefasst.
Diese Pakete stützen
sich über
die Endwände 19 gegeneinander
ab und sind mit Hilfe der Seitenwände 18 an einer gemeinsamen
Stützkonstruktion 30 gelagert, die
eine weitere Seitenwand 8, eine Auflage 9 zur
Lagerung auf einem fest installierten Träger 7 und einen Verbindungsstab 10 umfasst,
der sich von einem Träger
zum benachbarten Träger
erstreckt. An der gemeinsamen Stützkonstruktion 30 ist
ferner eine Bedüsungskonstruktion
befestigt, die sich aus Pfosten 11, Querstäben 12 und
Düsen 13 zusammensetzt. Diese
Bedüsungskonstruktion
dient zur periodischen Reinigung der Tropfenabscheideranordnung.
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Die
Gleichrichterlage 2 besteht aus zwei übereinander angeordneten Schichten 5, 6 von
rohrförmigen
Gleichrichterelementen. Die Gleichrichterelemente sind an einer
gemeinsamen mittleren Endwand 15 befestigt, die am Verbindungsstab 10 fixiert ist.
Mit ihren anderen Ende sind sie je weils an der Seitenwand 8 der
gemeinsamen Stützkonstruktion 30 fixiert.
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Wie
man 1 entnehmen kann, ist die Gleichrichterlage 2 V-förmig ausgebildet.
Die Neigung der Gleichrichterelemente 5, 6 zur
Horizontalen ist jedoch geringer als die der Tropfenabscheiderprofile 9 und
beträgt
etwa 15°,
während
die der Tropfenabscheiderprofile etwa 37° beträgt.
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Die
in 1 dargestellten Pfeile deuten den Weg der von
der Tropfenabscheiderlage 3 abgeschiedenen Flüssigkeit
und der Spülflüssigkeit
an, wenn sich die Bedüsungskonstruktion
in Betrieb befindet. Wie erwähnt,
strömt
die Flüssigkeit
entlang den Tropfenabscheiderprofilen 4 schräg nach unten und
außen
und gelangt von dort, wie durch die Pfeile angedeutet, auf die darunter
befindlichen Gleichrichterelemente 5, 6, die sie
aufgrund von deren runder Form umströmt und dabei entlang den rohrförmigen Gleichrichterelementen
nach unten zur Mitte hin fließt.
Dort tropft die Flüssigkeit
von der Gleichrichterlage nach unten. Durch diesen Strömungsweg
der Flüssigkeit
werden sowohl die einzelnen Tropfenabscheiderprofile als auch die
einzelnen Gleichrichterelemente gereinigt, so dass die Gleichrichterelemente ihre
Strömungsgleichrichtungsfunktion
ohne die Gefahr von Verunreinigungen einwandfrei ausführen können.
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2 zeigt
eine entsprechende Ansicht wie 1 einer
anderen Ausführungsform,
bei der die Tropfenabscheiderlage in der Form eines V und die vorgeschaltete
Gleichrichterlage in der Form eines umgedrehten V ausgebildet sind.
Bei dieser Ausführungsform
sind beide Lagen an einer gemein samen Stützkonstruktion 30 angeordnet,
die sich aus einer Seitenwand 30, einer sich hiervon rechtwinklig
erstreckenden Auflage 9 und zwei Verbindungsstäben 10 zusammensetzt.
Eine gemeinsame mittig angeordnete Endwand 16 ist vorgesehen,
an der sowohl die Tropfenabscheiderprofile 4 direkt als
auch die Gleichrichterelemente über
zusätzliche
Endwände 17 befestigt
sind. Die Gleichrichterelemente sind des weiteren über zusätzliche
Seitenwände 17 an
der Seitenwand 8 der gemeinsamen Stützkonstruktion befestigt, während die
Tropfenabscheiderprofile direkt an der Seitenwand 8 angebracht
sind.
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Bei
dieser Ausführungsform
fließt
die von der Tropfenabscheiderlage abgeschiedene Flüssigkeit bzw.
die Spülflüssigkeit
entlang den einzelnen Tropfenabscheiderprofilen in 2 von
außen
nach innen und gelangt von dort auf die beiden Schichten 5, 6 der
Gleichrichterelemente, wie durch die Pfeile angedeutet. Die Flüssigkeit
strömt
des weiteren an den Gleichrichterelementen entlang nach außen, so
dass diese gereinigt werden, und tropft dann von den Gleichrichterelementen
herab. Es wird daher ein entsprechender Effekt wie bei der Ausführungsform
der 1 erzielt, mit dem Unterschied, dass hierbei die Strömungsrichtung
entgegengesetzt ist.
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3 zeigt
eine entsprechende Ansicht wie die 1 und 2,
wobei bei dieser Ausführungsform
zwei Tropfenabscheiderlagen 3 auf verschiedenen Trägern 7 angeordnet
sind. In Gasströmungsrichtung
besitzt diese Ausführungsform
eine Gleichrichterlage 2, die sich aus einer ersten und
zweiten Schicht 5, 6 von Gleichrichterelementen
zusammen setzt, eine erste Tropfenabscheiderlage 3 und eine zweite
nachfolgende Tropfenabscheiderlage 3. Die Gleichrichterlage 2 ist
V-förmig
angeordnet, die erste Tropfenabscheiderlage ist in der Form eines
umgedrehten V angeordnet bzw. ausgebildet, und die zweite Tropfenabscheiderlage 3 ist
wiederum V-förmig
angeordnet bzw. ausgebildet. Der Strömungsweg der abgeschiedenen
Flüssigkeit
und/oder Spülflüssigkeit
ist durch Pfeile in 3 angedeutet. Auch hier wird
durch die V-förmig
geneigte Anordnung der Gleichrichterelemente ein vergleichbarer
Spül- bzw. Reinigungseffekt
erzielt.
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4 zeigt
eine entsprechende Ansicht noch einer anderen Ausführungsform.
Bei dieser Ausführungsform
besitzen in Gasströmungsrichtung eine
in der Form eines umgedrehten V angeordnete bzw. ausgebildete Gleichrichterlage 2,
eine nachfolgende V-förmig
angeordnete bzw. ausgebildete erste Tropfenabscheiderlage 3 und
eine nachfolgende, in der Form eines umgedrehten V ausgebildete
zweite Tropfenabscheiderlage 3 eine gemeinsame Stützkonstruktion 30,
mit der alle drei Lagen an Trägern 7 abgestützt sind.
Diese gemeinsame Stützkonstruktion 30 weist
ebenfalls eine Seitenwand 8, eine von dieser rechtwinklig
verlaufende Lagerauflage 9 zur Lagerung auf dem Träger 7 und
zwei Verbindungsstangen 10 auf. Die jeweiligen Tropfenabscheiderprofile 4 und
Gleichrichterelemente der beiden Schichten 5, 6 sind
entweder über
gesonderte Seitenwände 17, 18 oder
direkt an der gemeinsamen Seitenwand 8 der Stützkonstruktion 30 befestigt. Eine
gemeinsame mittlere Endwand 16 dient zur Fixierung der
Tropfenabscheiderprofile 4 und der Gleichrichterelemente über gesonderte
Endwände 17.
Der Strömungsverlauf
der ab geschiedenen Flüssigkeit
und/oder Spülflüssigkeit
ist hierbei entgegengesetzt zur Ausführungsform der 3.
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5 zeigt
eine Teilansicht einer Seitenwand bzw. Endwand 17, über die
die rohrförmigen Gleichrichterelemente 5, 6 der
beiden Schichten an einer mittleren Endwand 16 oder der
Seitenwand 8 der gemeinsamen Stützkonstruktion 30 befestigt sind.
Die Gasströmungsrichtung
verläuft
hierbei in der Figur von unten nach oben. Man erkennt, dass die
rohrförmigen
Gleichrichterelemente 5 der in Gasströmungsrichtung nachgeordneten
Schicht gegenüber
den rohrförmigen
Gleichrichterelementen 6 der ersten Schicht versetzt angeordnet
sind, und zwar genau mittig zwischen zwei Gleichrichterelementen 6 der
ersten Schicht. Die entsprechenden Abstände zwischen den einzelnen
Gleichrichterelementen sowie deren Größe sind vom Fachmann empirisch
zu ermitteln, damit eine korrekte Gleichrichterfunktion der Gleichrichterlage
sichergestellt wird.
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6 zeigt
ein Beispiel der Befestigung der rohrförmigen Gleichrichterelemente 5, 6 an
der Seitenwand 8 der gemeinsamen Stützkonstruktion. Die Befestigung
erfolgt hierbei über
eine zusätzliche
Seitenwand 17, die auf einer an die Seitenwand 8 geschweißte Nase 20 ruht.
Diese Seitenwand 17 weist entsprechende Öffnungen
zur Aufnahme der schräg angeordneten
Gleichrichterelemente 5, 6 auf, wobei sich diese Öffnungen 31 konisch
erweitern, um eine glatte Anlage der schräg gestellten Gleichrichterelemente 5, 6 zu
ermöglichen.
Eine Fixierung der Elemente in den Öffnungen kann über Schweißnähte erfolgen.
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Eine
weitere Ausführungsform
der Befestigung der Gleichrichterelemente an der Seitenwand 8 der
gemeinsamen Stützkonstruktion
zeigt 7. Hierbei sind die Gleichrichterelemente 5, 6 mit
ihren Endbereichen in rohrförmige
Aufnahmen 21 eingeführt,
die an die Seitenwand 8 geschweißt sind. Die Aufnahmen 21 nehmen
die Enden der Gleichrichterelemente im wesentlichen formschlüssig auf.
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Eine
weitere Art der Befestigung zeigt 8. Die linke
Schnittdarstellung von 8 zeigt, dass an die Seitenwand 8 der
gemeinsamen Stützkonstruktion
eine nach innen ragende Platte 21 geschweißt ist, die
in einen an der Unterseite des rohrförmigen Gleichrichterelementes 6 ausgebildeten
Schlitz 32 eingreift und auf diese Weise das Gleichrichterelement 6 hält. Die
in 8 rechts dargestellte Ansicht zeigt auf schematische
Weise diese Art der Befestigung.
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Wie
vorstehend erwähnt,
sind die Gleichrichterelemente rohrförmig oder stabförmig ausgebildet, wobei
sie die unterschiedlichsten Querschnitte aufweisen können, von
denen bevorzugte Ausführungsformen
bereits vorstehend erwähnt
wurden. Zu erwähnen
ist noch, dass die Gleichrichterelemente im Querschnitt auch U-förmig oder
in der Form eines umgedrehten U ausgebildet sein können. Bei
einer weiteren Ausführungsform
besitzen die Gleichrichterelemente im Querschnitt Tropfenform. Es
können Voll-
oder Hohlquerschnitte zur Anwendung gelangen.
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Bei
der Ausführungsform,
bei der die Gleichrichterelemente hin- und herschwingbar gelagert sind,
können
diese um ihre Mittelachse schwingen. Bei anderen Ausführungsformen
schwingen sie um exzentrisch angeordnete Achsen, die beispielsweise im
oberen oder unteren Bereich eines Gleichrichterelementes angeordnet
sein können.
Hierbei können die
Gleichrichterelemente beispielsweise nach oben oder unten vorstehende
Abschnitte besitzen, mit denen eine Schwenklagerung verwirklicht
ist.