DE102006033277A1 - Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast - Google Patents

Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast Download PDF

Info

Publication number
DE102006033277A1
DE102006033277A1 DE102006033277A DE102006033277A DE102006033277A1 DE 102006033277 A1 DE102006033277 A1 DE 102006033277A1 DE 102006033277 A DE102006033277 A DE 102006033277A DE 102006033277 A DE102006033277 A DE 102006033277A DE 102006033277 A1 DE102006033277 A1 DE 102006033277A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
orientation
crane
controlling
inertia
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006033277A
Other languages
English (en)
Inventor
Jörg Neupert
Oliver Prof. Dr.-Ing. Sawodny
Klaus Dipl.-Ing. Dr. Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Liebherr Werk Nenzing GmbH
Original Assignee
Liebherr Werk Nenzing GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Liebherr Werk Nenzing GmbH filed Critical Liebherr Werk Nenzing GmbH
Priority to DE102006033277A priority Critical patent/DE102006033277A1/de
Priority to ES07007445.5T priority patent/ES2608403T3/es
Priority to EP07007445.5A priority patent/EP1880971B1/de
Priority to US11/827,972 priority patent/US7850025B2/en
Publication of DE102006033277A1 publication Critical patent/DE102006033277A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/04Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack
    • B66C13/08Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack for depositing loads in desired attitudes or positions
    • B66C13/085Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack for depositing loads in desired attitudes or positions electrical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Abstract

Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast, wobei ein Manipulator zum Handhaben der Last durch eine Rotatoreinrichtung mit einem an Seilen hängenden Haken verbunden ist und der Drehwinkel phi<SUB>L</SUB> der Last durch eine Steuereinrichtung mit Hilfe des Trägheitsmoments J<SUB>L</SUB> der Last als wichtigster Parameter gesteuert wird. Die Steuereinrichtung ist eine adaptive Steuereinrichtung, wobei das Trägheitsmoment J<SUB>L</SUB> der Last während des Kranbetriebs anhand von durch Messen des Systemzustands erhaltenen Daten bestimmt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast, wobei ein Manipulator zum Handhaben der Last durch eine Rotatoreinrichtung mit einem an Seilen hängenden Haken verbunden ist und der Drehwinkel φL der Last durch eine Steuereinrichtung unter Verwendung des Trägheitsmoments JL der Last als wichtigster Parameter gesteuert wird.
  • In DE 100 64 182 und DE 103 24 692 , deren gesamter Inhalt durch Erwähnung in die vorliegende Anmeldung aufgenommen wird, werden Steuer- und Automatisierungskonzepte für Hafenmobilkräne offenbart. Bei diesen Drehauslegerkranen hängt der Manipulator zum Aufnehmen der Last an Seilen, und ein Positionieren des Manipulators zum Aufnehmen von Containern verursacht Kugelpendelbewegungen. Die Steuerkonzepte verwenden eine Bahnnachverfolgungssteuerung zum Steuern der Bewegung der Last und zum automatischen Vermeiden von Pendeln, wodurch die Effektivität des Frachtgutumschlagprozesses verbessert wird.
  • Für solche Steuersysteme ist ein Verfahren zum Steuern der Orientierung der Kranlast aus DE 100 29 579 bekannt, deren gesamter Inhalt durch Erwähnung in die vorliegende Erfindung aufgenommen wird. Dort weist der an Seilen hängende Haken eine einen Hydraulikantrieb enthaltende Rotatoreinrichtung auf, so dass der Manipulator zum Aufnehmen von Containern um eine vertikale Achse gedreht werden kann. Dadurch ist es möglich, die Orientierung der Kranlasten zu verändern. Wenn der Kranführer bzw. die automatische Steuerung ein Signal zum Drehen des Manipulators und dadurch der Last um die vertikale Achse gibt, werden die Hydraulikmotoren der Rotatoreinrichtung betätigt, und ein resultierender Durchfluss verursacht ein Drehmoment. Wenn der Haken an Seilen hängt, würde das Drehmoment zu einer Torsionsschwingung des Manipulator und der Last führen. Zum Positionieren der Last bei einem spezifischen Winkel φL muss diese Torsionsschwingung kompensiert werden.
  • Das bekannte Steuerverfahren nutzt ein dynamisches Modell des Systems basierend auf den Bewegungsgleichungen eines physikalischen Modells des Krans, wobei die bekannte Antitorsionsschwingungssteuerung aus einem Bahnplanungsmodul und einem Bahnnachverfolgungsmodul besteht. Das Bahnplanungsmodul berechnet die Bahn der Variablen, die den Zustand des Systems beschreiben, und erzeugt eine Referenzfunktion. Die Bahnnachverfolgungssteuerung kann in Störunterdrückung, Regelung mit Hilfsstellgröße (so genannte Feed Forward Control) und Regelung mit Zustandsrückführung (so genannte State Feed back Control) unterteilt werden. Die von der Regeleinrichtung verwendeten Parameter sind die Masse der Last und vor allem das Trägheitsmoment der Last.
  • Die Massenverteilung in der Last, z.B. einem Container, ist aber nicht bekannt, und daher ist das Trägheitsmoment der Last ebenfalls nicht bekannt. Daher muss das Trägheitsmoment JL der Last geschätzt werden. Bei dem bekannten Steuersystem erfolgt dies durch Annehmen einer homogenen Massenverteilung in der Last und Berechnen eines geschätzten Trägheitsmoments JL der Last allein aus der Masse des Containers und den bekannten Maßen des Containers.
  • Die Lastverteilung in einem Container ist aber meist alles andere als homogen, so dass der geschätzte Wert der Last JL nur eine sehr ungenaue Annäherung ist. Da die Steuereinrichtung das Trägheitsmoment JL der Last als Parameter zum Steuern der Orientierung der Kranlast verwendet, führt die Differenz zwischen dem wahren Wert des Trägheitsmoments JL und der groben Schätzung zu einer Ungenauigkeit bei der Steuerung der Orientierung der Last.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein Verfahren zum Steuern der Orientierung der Kranlast an die Hand zu geben, das eine bessere Genauigkeit aufweist.
  • Dieses Ziel wird durch ein Verfahren zum Steuerung der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1 verwirklicht, wobei die Steuereinrichtung zum Steuern des Drehwinkels φL der Last eine adaptive Steuereinrichtung ist, wobei das Trägheitsmoment JL der Last während des Kranbetriebs anhand von Daten ermittelt wird, die durch Messen des Systemzustands erhalten werden.
  • Dadurch kann das Trägheitsmoment JL der Last ermittelt werden, was zu einer besseren Genauigkeit bei diesem wichtigen Parameter führt, der von der Steuereinrichtung zum Steuern der Orientierung der Kranlast genutzt wird. Die Steuereinrichtung wird während des Kranbetriebs durch Verwenden eines korrigierten Werts des Trägheitsmoments JL, der während des Kranbetriebs anhand der durch Messen des Systemzustands erhaltenen Daten bestimmt wird, als Parameter angepasst. Daher verwendet die Steuereinrichtung keinen einmalig geschätzten Festwert, sondern einen Wert, der mit Hilfe weiterer während des Kranbetriebs gewonnener Informationen angepasst wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Steuern der Drehung des Krans wird der Drehwinkel φL der Last vorteilhafterweise mit Hilfe einer adaptiven Bahnnachverfolgungssteuerung gesteuert. Dies erlaubt eine wirksame Steuerung der Bewegungen der Kranlast. Zum Beispiel kann eine Regelung mit Hilfsstellgröße zum Berechnen der Bahnen der Systemvariablen anhand von Vorwärtsintegration der Bewegungsgleichungen des Systems verwendet werden, und eine Regelung mit Zustandsrückführung kann durch Messen des Systemzustands erhaltene Daten verwenden.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Steuern der Drehung einer Kranlast wird vorteilhafterweise ein dynamisches Modell des Systems zum Berechnen von Daten verwendet, die den Systemzustand beschreiben, d.h. der Bahnen der Systemvariablen. Diese Daten können dann die Grundlage zum Steuern der Drehung der Kranlast bilden, wobei das dynamische Modell des Systems eine genaue Beschreibung des Systems und daher eine präzise Steuerung der Orientierung der Kranlast erlaubt.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast kann die Differenz φc zwischen dem Drehwinkel φL der Last und dem Drehwinkel φH des Hakens durch die Rotatoreinrichtung verändert werden. Dies erfolgt vorteilhafterweise durch Verwenden eines Hydraulikmotors für die Rotatoreinrichtung, so dass durch die Rotatoreinrichtung Drehmoment angelegt werden kann. Das ermöglicht ein Drehen des Manipulators und dadurch der Last um eine vertikale Achse, wodurch eine Orientierung der Last in jeder erwünschten Richtung ermöglicht wird.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast werden Torsionsschwingungen durch eine Antitorsionsschwingungseinrichtung unter Verwendung der von dem dynamischen Modell errechneten Daten vermieden. Diese Antitorsionsschwingungseinrichtung nutzt die von dem dynamischen Modell errechneten Daten, um die Rotatoreinrichtung so zu steuern, dass Schwingungen der Last vermieden werden. Dadurch kann die Antitorsionsschwingungseinrichtung Steuersignale erzeugen, die von dem dynamischen Modell vorhergesagten möglichen Schwingungen der Last entgegenwirken. Wird ein Hydraulikmotor für den Rotator verwendet, kann die Antitorsionsschwingungseinrichtung Signale zum Betätigen des Hydraulikmotors erzeugen, wodurch ein durch den resultierenden Durchfluss erzeugtes Drehmoment angelegt wird.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast wird die Differenz φc zwischen dem Drehwinkel φL der Last und dem Drehwinkel φH des Hakens durch einen mit der Rotatoreinrichtung verbundenen Messwertgeber gemessen. Dieser Messwertgeber ermöglicht das exakte Messen der Differenz φc und trägt dadurch dazu bei, die Orientierung der Last zu steuern.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast werden die Bewegungen eines durch das Seil geführten kardanischen Elements gemessen, um Daten zu erhalten, durch welche der Drehwinkel φH des Hakens und/oder der Drehwinkel φL der Last ermittelt werden können. Das kardanische Element ist bevorzugt durch eine kardanische Verbindung mit dem Auslegerkopf des Krans verbunden und folgt den Bewegungen des Seils, an dem es durch Rollen geführt ist. Durch Messen der Bewegungen des kardanischen Elements können die Bewegungen des Seils ermittelt werden. Da der Haken meist an mehreren Seilen hängt, werden bevorzugt mindestens zwei kardanische Elemente vorgesehen, um die Bewegungen von mindestens zwei dieser Seile zu ermitteln. Der Drehwinkel φH des an den Seilen hängenden Haken und/oder der Drehwinkel φL der Last können dann aus den durch Messen der Bewegungen der kardanischen Elemente erhaltenen Daten ermittelt werden.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast wird ein Gyroskop verwendet, um Daten zu erhalten, durch welche der Drehwinkel φH des Hakens und/oder der Drehwinkel φL der Last ermittelt werden können. Die Verwendung eines Gyroskops ist eine besonders effektive Möglichkeit, diese Daten mit ausreichender Präzision zu erhalten. Das Gyroskop kann an verschiedenen Stellen am Kran angebracht werden. Wenn kardanische Elemente verwendet werden, kann das Gyroskop an den kardanischen Elementen angebracht werden, um deren Bewegungen zu messen, es ist aber auch möglich, das Gyroskop direkt am Haken oder am Manipulator anzubringen.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast wird die Änderung φ .H des Drehwinkels φH des Hakens und/oder die Änderung φ .l des Drehwinkels φL der Last durch ein Gyroskop gemessen. Das Gyroskop kann entweder am Haken oder am Manipulator angebracht werden, bevorzugt aber am Haken. Gyroskope können die Winkelgeschwindigkeiten φ .H und φ .l messen, was eine Ermittelung des Drehwinkels φH des Hakens und von φL ermöglicht. Wenn φ .H von dem Gyroskop gemessen wird, kann φH durch Integration ermittelt werden. Der Drehwinkel φL der Last kann dann durch Verwenden der Differenz φc zwischen dem Drehwinkel φL der Last und dem vom Messwertgeber gemessenen Drehwinkel φH des Hakens berechnet werden. Da der von dem Gyroskop gemessene Wert von φ .H Rauschen und ein Offset enthält, würde eine direkte Integration zu einer Summierung dieser Fehler führen, was zu schlechten Ergebnissen bei der Genauigkeit führen würde. Daher wird vorteilhafterweise ein Störbeobachter zum Ausgleichen des Offset verwendet. Dies erlaubt eine stabilere Schätzung des Drehwinkels φL aus der Winkelgeschwindigkeit φ .H .
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast beruht das dynamische Modell des Systems auf den Bewegungsgleichungen eines physikalischen Modells mindestens der Seile, des Hakens und der Last. Bei einem solchen physikalischen Modell bilden der Haken und die Last, die an den Seilen hängen, ein Torsionspendel, dessen Bewegungsgleichungen mit Hilfe z.B. des Lagrange-Formalismus ermittelt werden können. Dies ermöglicht eine realistische Beschreibung des Systems und daher eine präzise Bahnplanung und -steuerung.
  • Vorteilhafterweise werden das Trägheitsmoment JH des Hakens und JSp des Manipulators als Parameter für die Steuerung des Drehwinkels φL der Last verwendet. Auch wenn das Trägheitsmoment JH des Hakens und JSp des Manipulators meist kleiner als das Trägheitselement JL der Last sind, tragen sie dennoch zum Drehverhalten des Systems bei und sollten bei den Berechnungen und dem physikalischen Modell berücksichtigt werden.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast wird während des Betriebs des Krans an der Last und/oder dem Haken ein Drehmoment angelegt. Die durch Messen des Systemzustands während des Anlegens eines Drehmoments am Haken und/oder der Last erhaltenen Daten erlauben die Schätzung des Trägheitsmoments JL der Last, z.B. durch Verwenden eines Beobachters.
  • Vorteilhafterweise umfassen die durch Messen des Systemzustands erhaltenen Daten mindestens die Änderung φ .H des Drehwinkels φH des Hakens und/oder die Änderung φ .l des Drehwinkels φL der Last als Reaktion auf das an der Last und/oder dem Haken angelegten Drehmoment. Diese Daten können dann zum Schätzen des Trägheitsmoments JL der Last verwendet werden, z.B. durch Vergleichen der von dem dynamischen Modell errechneten Daten mit den gemessenen Daten.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast wird ein Wert des Trägheitsmoments JL0, der auf der Grundlage der Masse und der Maße der Last allein geschätzt wird, als Ausgangswert für JL verwendet, und korrigierte Werte JLk werden in einem iterativen Prozess ermittelt, um das Trägheitsmoment JL zu bestimmen. Dies ergibt anhand der Daten, die schnell verfügbar sind, eine grobe Schätzung des Ausgangswerts für JL,, während bessere Schätzungen während des Kranbetriebs anhand der weiteren Daten ermittelt werden, die durch Messen des Systemzustands erhalten werden.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast werden während des Kranbetriebs den Systemzustand beschreibende Daten von dem dynamischen Modell basierend auf einem Wert JL,k-1, des Trägheitsmoments JL errechnet, und ein korrigierter Wert JLk des Trägheitsmoments JL wird anhand der errechneten Daten und der durch Messen des Systemzustands erhaltenen Daten ermittelt, um das Trägheitsmoment JL zu bestimmen. Dies erlaubt eine weitaus bessere Schätzung des Trägheitsmoments JL als die Verwendung der Masse und der Maße der Last allein.
  • Das Trägheitsmoment JL kann vorteilhafterweise mit Hilfe eines Beobachters bestimmt werden. Dieses Verfahren zur Schätzung des Trägheitsmoments JL nutzt durch das dynamische Modell errechnete Daten und kombiniert diese mit Daten, die durch Messen des Systemzustands erhalten wurden, um den Parameter JL des dynamischen Modells zu schätzen. Das Verwenden eines Beobachters zum Ermitteln von Variablen des Systems wie zum Beispiel des Drehwinkels φH des Hakens aus der von dem Gyroskop gemessenen Winkelgeschwindigkeit φ .H war bereits bekannt. Hier wird aber ein Parameter des Modells mit Hilfe eines Beobachters ermittelt, was zu einer adaptiven Steuerung führt.
  • Wenn ein Parameter des Modells von dem Beobachter geschätzt wird, wird das Problem nichtlinear, so dass das Trägheitsmoment JL vorteilhafterweise mit Hilfe eines nichtlinearen Beobachters bestimmt wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zum Implementieren eines nichtlinearen Beobachters, insbesondere bei zeitvarianten Modellen, zum Beispiel einen High-Gain-Ansatz oder das erweiterte Kaiman-Filter.
  • Die letzte Möglichkeit bietet ein sehr stabiles System zum schnellen Schätzen von Parametern des Systems, so dass das Trägheitsmoment JL vorteilhafterweise mit Hilfe eines erweiterten Kaiman-Filters bestimmt werden kann.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast wird für die Schätzung eines Ausgangswerts JL0 des Trägheitsmoments JL der Last eine homogene Verteilung von Masse in der Last angenommen. Dies erlaubt eine schnelle Berechnung, die nur die Masse und die Maße der Last als Eingabe benötigt.
  • Bei einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern der Orientierung einer Kranlast wird Rauschen in den durch Messungen erhaltenen Daten bei der Bestimmung des Trägheitsmoments JL berücksichtigt. Dies führt zu mehr Präzision bei der Schätzung des Trägheitsmoments JL, die auf den gemessenen Daten beruht und daher durch Rauschen in den Messungen beeinflusst wird.
  • Vorteilhafterweise wird das Rauschen in den durch Messungen erhaltenen Daten durch Kovarianzmatrizen modelliert. Dies erlaubt eine quantitative Beschreibung des Einflusses des Rauschens und kann die sich aus dem Rauschen ergebenden Fehler minimieren.
  • Diese Kovarianzmatrizen werden vorteilhafterweise experimentell ermittelt. Durch Testen des Steuersystems mit verschiedenen Werten für die Kovarianzmatrizen können die besten Werte für eine schnelle und stabile Schätzung des Trägheitsmoments JL ermittelt und für den Beobachter verwendet werden.
  • Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin ein System zum Steuern der Orientierung einer Kranlast mit Hilfe eines der oben beschriebenen Verfahren. Ein solches Steuersystem umfasst eine Steuereinrichtung zum Steuern des Drehwinkels φL der Last. Vorteilhafterweise enthält die Steuereinrichtung eine Bahnplanungseinrichtung und eine Bahnsteuerungseinrichtung sowie einen Beobachter zum Schätzen des Trägheitsmoments JL.
  • Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin einen Kran, insbesondere einen Auslegerkran, der ein System zum Steuern der Drehung einer Kranlast mit Hilfe eines der vorstehend beschriebenen Verfahren umfasst. Ein solcher Kran umfasst einen an Seilen hängenden Haken, eine Rotatoreinrichtung und einen Manipulator. Vorteilhafterweise umfasst der Kran auch ein Anti-Pendel-Steuersystem, das mit dem System zum Steuern der Drehung eines Krans zusammenwirkt. Wenn der Kran ein Auslegerkran ist, umfasst er einen Ausleger, der um eine horizontale Achse auf und ab geschwenkt und durch einen Turm um eine vertikale Achse gedreht werden kann. Ferner kann die Länge des Seils verändert werden.
  • Nun wird die vorliegende Erfindung anhand der folgenden Zeichnungen näher beschrieben. Darin zeigen
  • 1a eine Seitenansicht und eine Draufsicht eines Hafenmobilkrans,
  • 1b eine Seitenansicht eines Auslegerkopfes des Hafenmobilkrans mit einem kardanischen Element,
  • 2 den Steueraufbau des Hafenmobilkrans,
  • 3 den Aufbau der Antitorsionsschwingungssteuerung,
  • 4 eine an einem Seil hängende Rotatoreinrichtung mit Manipulator und Last,
  • 5 den Aufbau eines Simulationsumfelds,
  • 6 die Ermittlungsleistung des erweiterten Kalman-Filters abhängig von der Wahrscheinlichkeitsmatrix P0,
  • 7 die Bestimmung von JL mit falschem Ausgangswert,
  • 8 die Bestimmung von JL mit richtigem Ausgangswert.
  • Auslegerkrane werden häufig zum Abwickeln von Frachtumschlagvorgängen in Häfen eingesetzt. Ein solcher Hafenmobilkran wird in 1a gezeigt. Der Kran weist eine Lastkapazität von bis zu 140 t und eine Seillänge von bis zu 80 m auf. Er umfasst einen Ausleger 1, der um eine horizontale Achse auf und ab geschwenkt werden kann, die durch die Gelenkachse 2 gebildet wird, mit der er an einem Turm 3 angebracht ist. Der Turm 3 kann um eine vertikale Achse gedreht werden, wodurch auch der Ausleger 3 mit diesem gedreht wird. Der Turm 3 ist an einem an Rädern 7 angebrachten Unterwagen 6 befestigt. Die Länge des Seils 8 kann durch Winden verändert werden. Die Last 10 kann von einem Manipulator oder Spreader 20 aufgenommen werden, der durch eine Rotatoreinrichtung 15 gedreht werden kann, die in einem an dem Seil 8 hängenden Haken angebracht ist. Die Last 10 wird entweder durch Drehen des Turms und dadurch des ganzen Krans oder durch Verwenden der Rotatoreinrichtung 15 gedreht. In der Praxis müssen beide Drehungen gleichzeitig genutzt werden, um die Last in einer erwünschten Position auszurichten.
  • Der Einfachheit halber wird hier nur die Drehung einer Last, die an einem ansonsten unbeweglichen Kran hängt, erläutert. Das erfindungsgemäße Steuerkonzept kann aber problemlos in ein Steuerkonzept für den gesamten Kran integriert werden.
  • Insbesondere für Containerumschlag wurde die aus DE 100 64 182 und DE 103 24 692 bereits bekannte Antipendelsteuerung um ein Steuer- und Automatisierungskonzept für die Containerorientierung basierend auf dem dynamischen Modell des Systems erweitert, um eine unerwünschte Schwingung der Last zu verhindern. Dieses Steuerkonzept für die Containerorientierung wird in DE 100 29 579 offenbart, wo das Trägheitsmoment der Kranlast basierend auf der Annahme geschätzt wird, dass die Massenverteilung im Container homogen ist.
  • Da das Spreader/Rotator-System als Roboter mit flexiblem Arm mit einem langsamen dynamischen Verhalten betrachtet werden kann, wird ein adaptives und modellbasiertes Verfahren zur Steuerung des Manipulators eingesetzt. Um die Leistung dieses Steuerkonzepts zu verbessern, müssen die Parameter des dynamischen Modells des Systems und insbesondere das Trägheitsmoment der Last so genau wie möglich bekannt sein. Die vorliegende Erfindung offenbart ein Bestimmungsverfahren zum Verbessern dieser Steuer- und Automatisierungskonzepte eines Hafenmobilkrans, die in DE 100 64 182 , DE 103 24 692 und DE 100 29 579 sowie in O. Sawodny, H. Aschemann, J. Kümpel, C. Tarin, K. Schneider, Anti-Sway Control for Boom Cares, American Control Conference, Anchorage USA, Proc. Seiten 244-249, 2002; O. Sawodny, A. Hildebrandt, K. Schneider, Control Design for the Rotation of Crane Loads for Boom Cranes, International Conference on Robotics & Automation, Taipei Taiwan, Proc. Seiten 2182-2187, 2003 und J. Neupert, A. Hildebrandt, O. Sawodny, K. Schneider, A Trajectory Planning Strategy for Large Serving Robots, SICE Annual Conference, Okayama Japan, Proc. Seiten 2180-2185, 2005, beschrieben werden.
  • Aufgrund der ungewöhnlich inhomogenen Verteilung der Last in dem Container ist das anhand der Annahme, dass die Verteilung von Last homogen ist, geschätzte Trägheitsmoment nur eine sehr grobe Annäherung an diesen Parameter, was zu einer ungenauen Steuerung der Orientierung des Containers führt. Daher offenbart die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Bestimmen des Trägheitsmoments der Last während des Kranbetriebs beruhend auf durch Messen des Systems erhaltenen Daten. Diese Art des Schätzens des Trägheitsmoments der Last mit Hilfe eines Beobachteransatzes führt zu einer besseren Genauigkeit des Steuerverfahrens.
  • Die Daten, auf denen die Ermittlung des Trägheitsmoments der Last beruht, können durch verschiedene Verfahren erhalten werden. 1b zeigt ein kardanisches Element 35, das an dem Auslegerkopf 30 eines Auslegers 1 durch kardanische Verbindungen 32 und 33 unter der Hauptrolle 31 angebracht ist. Das kardanische Element 35 weist Rollen 36 auf, durch die es an dem Seil 8 geführt wird, so dass es den Bewegungen des Seils 8 folgt. Die kardanischen Verbindungen 32 und 33 erlauben dem kardanischen Element 35, sich frei um eine horizontale und eine vertikale Achse zu bewegen, unterbinden aber Drehbewegungen. Die Bewegungen des kardanischen Elements und somit die Bewegungen des Seils können gemessen werden. In dieser Ausführung werden zwei kardanische Elemente 35 vorgesehen, die an den zwei Seilen geführt sind, an denen der Haken hängt. Diese Daten können dann zum Berechnen der Torsinn der Seile und des Winkels φH der Torsinn des Hakens verwendet werden. Für diesen Zweck kann ein Gyroskop an den kardanischen Elementen angebracht werden. Werden keine kardanischen Elemente verwendet, kann ein Gyroskop auch direkt an dem Haken oder dem Manipulator angebracht werden, um deren Drehwinkel zu ermitteln.
  • In der vorliegenden Erfindung können verschiedene Beobachterverfahren zum Bestimmen des Trägheitsmoments der Last während des Kranbetriebs anhand von durch Messen des Systems erhaltenen Daten verwendet werden.
  • Durch Anwenden der Methode der kleinsten Quadrate bei den gemessenen Eingabe-/Ausgabedaten können Systemparameter geschätzt werden. Die Standardmethode der kleinsten Quadrate ist aber beim Schätzen von sich zeitlich ändernden Parametern unbefriedigend. Zur Lösung dieses Problems kann ein exponentielles Vergessen der älteren Daten verwendet werden. Der so genannte Forgetting Faktor kann so gewählt werden, dass die resultierende Gain-Matrix eine konstante Spur hält. Dieser Ansatz kann weiter zu dem Gain-angepassen Verfahren des Vergessens entwickelt werden, bei dem der Forgetting-Faktor entsprechend der Norm der Gain-Matrix ständig verändert wird.
  • Ein anderes Verfahren zur Bestimmung der Parameter von dynamischen Systemen ist das erweiterte Kalman-Filter, das in der erfindungsgemäßen Ausführung verwendet wird. Bei der Verwendung dieses Verfahrens gibt es mehrere Vorteile, auf die später eingegangen wird.
  • 2 zeigt ein bekanntes adaptives Steuerkonzept zum Handhaben der Orientierung der Last (des Containers). Dieses in (O. Sawodny, A. Hildebrandt, K. Schneider, Control Design for the Rotation of Crane Loads for Boom Cranes, International Conference on Robotics & Automation, Taipei Taiwan, Proc. Seiten 2182-2187, 2003) vorgestellte und auch in DE 100 29 579 offenbarte Steuerkonzept, deren Inhalt durch Erwähnung in diese Anmeldung aufgenommen wird, besteht aus einer Bahnnachverfolgungssteuerung, einem Störbeobachter und einer Regelung mit Zustandsrückführung, um Torsionsschwingungen zu unterbinden. Zur Steuerung der Lastorientierung wird der Torsionswinkel aus der Winkelgeschwindigkeit rekonstruiert, die durch ein Gyroskop im Haken gemessen wird. Der Winkel zwischen dem Haken und dem Container wird durch einen Messwertgeber gemessen. Die Lastorientierung wird durch Summieren beider Winkel erhalten. Aufgrund der Tatsache, dass alle Teile des Steuerkonzepts modellbasierte Algorithmen sind, müssen sie an Parameteränderungen angepasst werden. Die meisten Parameter können direkt gemessen werden, doch ist die Verteilung der Lastmasse im Container und somit das Trägheitsmoment des Containers unbekannt.
  • Da dieser Parameter einen großen Einfluss auf das dynamische Verhalten des Torsionsoszillators und somit auf die Leistung der Antischwingungssteuerung hat, muss er on-line bestimmt werden.
  • Dynamisches Modell für den am Seil hängenden Manipulator
  • Zum Umschlagen der Container ist der Auslegerkran mit einem speziellen Manipulator, dem so genannten Spreader, ausgerüstet. Der Manipulator kann durch eine einen Hydraulikantrieb enthaltende Rotatoreinrichtung um die vertikale Achse gedreht werden. Wie in 4 gezeigt wird, ist diese Einrichtung im Haken installiert.
  • Der Haken ist an zwei Seilen befestigt, wobei r und lS den effektive Abstand der beiden parallelen Seile bzw. die Seillänge angeben. Das System besteht aus drei erweiterten Körpern. Der Last (Container), gekennzeichnet durch das Trägheitsmoment JL, und der Masse mL, dem Manipulator (Container-Spreader) und dem Haken. JSp und JH geben das Trägheitsmoment des Spreader und des Hakens an, mSp und mH geben jeweils die Masse der beiden Körper an. Der Drehwinkel des Spreader mit Last wird als φL bezeichnet. Der zweite Winkel φH gibt den Torsionswinkel an.
  • Zum Ableiten der Bewegungsgleichungen des betrachteten mechanischen Systems wird die Lagrange-Formulierung verwendet (nach L. Sciavicco, B. Siciliano, Modelling and Control of Robot Manipulators, Springer-Verlag London, Großbritannien, 2001).
  • Figure 00130001
  • Die Lagrange-Funktion L ist als Differenz zwischen der kinetischen Energie T und der potentiellen Energie U des Systems definiert. L = T – U (2)
  • Unter der Annahme, dass Haken, Spreader und Last (Container) zu einem erweiterten Körper mit dem Gesamtträgheitsmoment Jtotal = JH + JSp + JL zusammengefasst werden, werden die kinetische und potentielle Energie wie folgt erhalten:
    Figure 00140001
  • cT beschreibt die linearisierte Torsionssteifheit der beiden parallelen Seile als Funktion der Parameter Mtotal = mH + mSp + mL und lS, (- ist die Gravitationskonstante):
    Figure 00140002
  • Das Lösen der Gleichung (1) mit der resultierenden Lagrange-Funktion und der generalisierten Koordinate q = φH führt zu dem dynamischen Modell der Rotatoreinrichtung mit Last. Jtotalφ ..H + clφH = ζ (5)
  • Die generalisierte Kraft ist das Moment des Hydraulikmotors und kann definiert werden als ζ = –(JSp + Jl)φ ..( (6) wobei φ ..( die relative Winkelbeschleunigung zwischen dem Haken und dem Spreader ist (φ ..( = φ ..l – φ .H).
  • Für das Bestimmungsverfahren wird das stetige Modell (Gleichungen (5) und (6)) in ein Raummodell diskreten Zustands mit folgender Form umgewandelt: x h+1 = Φx h + Hu h y h = Cx h (7)
  • Die Systemmatrizen, der Zustandsvektor und der Eingabevektor werden erhalten:
    Figure 00150001
    wobei
    Figure 00150002
    und die Abtastzeit T.
  • Bestimmung des unsicheren Parameters
  • Für den vorgegebenen Anwendungsfall muss das Trägheitsmoment des Containers während des Kranbetriebs ermittelt werden, um das modellbasierte Steuerkonzept anzupassen. Aufgrund dieser Tatsache muss der Bestimmungsalgorithmus für das Trägheitsmoment iterativ sein, so dass jedes Mal, da eine exakte Messung von Eingabe-/Ausgabedaten erhalten wird, eine neue Parameterschätzung erzeugt wird.
  • In der Vergangenheit wurden etliche Systembestimmungsverfahren diskutiert. Eines der Verfahren für die Online-Parameterbestimmung ist das erweiterte Kalman-Filter.
  • Zum Schätzen des unbekannten Trägheitsmoments des Containers wird der Zustandsvektor des diskreten Zustandsraummodells (Gleichungen (7) und (8)) um den unbekannten Parameter JL erweitert (C.K. Chui, G. Chen, Kalman Filtering with Real-Time Application, Springer-Verlag Berlin Heidelberg, Deutschland, 3. Auflage, 1999).
  • Figure 00160001
  • Mit dieser Erweiterung ergibt sich ein nichtlineares diskretes Modell folgender Form:
    Figure 00160002
    wobei vk eine Sequenz weißen Gaußschen Rauschens mit null Mittelwert ist, um das reale System präziser zu beschreiben. Das Systemrauschen wird durch die folgende Kovarianzmatrix charakterisiert
    Figure 00160003
  • Die vektorbewerteten Funktionen f und g werden erhalten durch:
    Figure 00160004
  • Wie in Abschnitt 1 erläutert kann der Drehwinkel des Haken φH nicht direkt gemessen werden. Er muss aus der Winkelgeschwindigkeit
    Figure 00160005
    rekonstruiert werden, die durch ein Gyroskop im Haken gemessen wird. Da das Gyroskopsignal gestört ist, muss das Messrauschen berücksichtigt werden, was zu einer Systemausgabe führt, die modelliert werden kann als:
    Figure 00170001
    und wk ein weißes Gaußsches Rauschen mit null Mittelwert mit der folgenden Kovarianzmatrix ist
    Figure 00170002
  • Um das Kalman-Filter an dem erhaltenen nichtlinearen System anzulegen, muss es mit Hilfe einer linearen Taylor-Annäherung an die Schätzung des vorherigen Zustands
    Figure 00170003
    linearisiert werden:
    Figure 00170004
    wobei F die Jacobische Matrix von f mit den folgenden Koeffizienten ist:
    Figure 00170005
  • Durch Berechnen der Koeffizienten für i, j = 1, ..., 3 wird die Jacobische Matrix erhalten als:
    Figure 00170006
  • Mit dem linearisierten Modell und den Kovarianzmatrizen Q und R kann der optimale Kaiman-Filter-Algorithmus in folgender Form abgeleitet werden (T. Iwasaki, T. Kataoka, Application Of An Extended Kalman Filter To Parameter Identification Of An Induction Motor, Industry Applications Society Annual Meeting, Bd. 1, Seiten 248-253, 1989):
  • 1. Schritt: Die Vorhersage der Zustände Hh φ .Hh] und des Parameters JLk wird aus der Eingabe uk und den geschätzten nicht gestörten Zuständen
    Figure 00180001
    berechnet.
  • Figure 00180002
  • 2. Schritt: Die Kovarianzmatrizen des Vorhersagefehlers M k+1 und der Schätzungsfehler P k+1 sowie die Kalman-Gain-Matrix K k+1 werden mit Hilfe von Folgendem berechnet (I ist die Identitätsmatrix):
    Figure 00180003
  • 3. Schritt: Die Schätzung des Zustandsvektors und des Trägheitsmoments des Containers werden durch Korrigieren der vorhergesagten Werte mit der gewichteten Differenz zwischen der gemessenen und der vorhergesagten Winkelgeschwindigkeit des Hakens erhalten.
  • Figure 00180004
  • Der beschriebene Algorithmus wird jedes Mal, wenn eine neue Messung von Eingabe-/Ausgabedaten verfügbar ist (k = 1, 2, ...), ausgeführt. Zum Initialisieren des erweiterten Kalman-Filters wird in dem Moment, da ein Container aufgenommen wird, ein Startimpuls erzeugt. Die von dem Störbeobachter beobachteten Zustände H φ .H] sind in diesem Moment die Anfangsschätzung
    Figure 00190001
    für den Filteralgorithmus. Der Ausgangswert für das Trägheitsmoment des Containers
    Figure 00190002
    kann durch Annehmen, dass der Container gleichmäßig verteilte Masse hat erhalten werden. Da die Länge lcontainer und die Masse mL des Containers gemessen werden können und die Breite konstant ist (bcontainer = 2,4m), kann das Trägheitsmoment wie folgt berechnet werden:
    Figure 00190003
  • Die Ausgangskovarianzmatrix für den Schätzungsfehler P 0 wird zum Abstimmen des Bestimmungsalgorithmus verwendet (siehe Abschnitt 4).
  • Ergebnisse
  • Simulation
  • Um gute Elemente der Kovarianzmatrix für den Schätzungsfehler P 0 zu finden, wird der Bestimmungsalgorithmus in einem simulierten Umfeld implementiert. Wie in 5 gezeigt wird, wird das Simulationsmodell durch das Messsignal
    Figure 00190004
    aus dem realen System beendet. Ferner wird Rauschens zum Ausgangssignal des Simulationsmodells addiert.
  • Die Parameter und die Ausgangsbedingungen der Simulation sind wie folgt:
    Figure 00190005
  • Die in 6 gezeigten Simulationsergebnisse werden durch Verwenden dieser Konfiguration erhalten. Die drei Kurven stellten die durch Verwenden von drei verschiedenen Ausgangswerten für die Kovarianzmatrix des Schätzungsfehlers erhaltenen Ergebnisse dar. Je höher die Werte dieser Matrix sind, desto schneller erreicht das geschätzte Trägheitsmoment des Containers den Bezugswert JLmodel.
  • Die Ergebnisse zeigen, dass selbst bei Simulation ein oberer Grenzwert für den Ausgangswert der Kovarianzmatrix des Schätzungsfehlers vorliegt, wenn das Simulationsmodell durch das Messsignal
    Figure 00200001
    beendet wird. Dies bedeutet, dass der Bestimmungsalgorithmus stark auf nicht berücksichtigte Störungen der Systemeingabe anspricht, wenn die Ausgangskovarianzmatrix
    Figure 00200002
    iJ ist das Kronecker-Delta) oder größer ist.
  • Experimentelle Untersuchungen
  • Um die Leistung des erweiterten Kalman-Filters zu beurteilen, wird der Algorithmus in dem Steuer- und Automatisierungskonzept des Auslegerkrans, insbesondere in dem adaptiven Antitorsionsschwingungssteuerteil, implementiert, wie in 3 dargelegt wird. Die erhaltenen experimentellen Ergebnisse werden online durch den Algorithmus für das erweiterte Kalman-Filter während des Kranbetriebs berechnet. Die Experimente zeigen, dass der beste Ausgangswert der Kovarianzmatrix
    Figure 00200003
    ist. Dieser ist aufgrund von Modellunsicherheiten und nicht berücksichtigte Störungen der Eingabe-/Ausgabesignale viel kleiner als in der Simulation. 7 zeigt aber, dass sich die Schätzung des Trägheitsmoments der Last dem Bezugswert von 36.000kgm2 nähert.
  • Der Ausgangswert für das Trägheitsmoment
    Figure 00200004
    wurde mit 47.000kgm2 gewählt, und die verbleibenden Parameter und Ausgangsbedingungen waren gleich der Simulationskonfiguration. Da die Erregung der Torsionsbewegung bei 150 Sekunden angehalten wurde, besteht zwischen dem geschätzten JL und dem Bezugswert eine Restabweichung. Unter Berücksichtigung des langsamen dynamischen Verhaltens des flexiblen Systems nähert sich das geschätzte Trägheitsmoment schnell den Werten in dem Toleranzbereich um den Bezugswert. Eine Abweichung von ±5% zwischen
    Figure 00210001
    und dem Bezugswert des Trägheitsmoments hat keine große Wirkung auf die Leistung der Antitorsionsschwingungssteuerung. 8 zeigt das geschätzte Trägheitsmoment der Last, wenn der Ausgangswert
    Figure 00210002
    gleich dem Bezugswert ist. In diesem Fall ist die Masse des Containers gleichmäßig verteilt (siehe Gleichung (24)).
  • Das erhaltene Bestimmungsergebnis des Parameters JL zeigt die Robustheit des Algorithmus des erweiterten Kalman-Filters, da außerhalb des Toleranzbereichs von ±5% keine Schätzungen berechnet werden. Die kleinen Abweichungen zwischen dem geschätzten Parameter und dem Bezugswert sind durch Modellunsicherheiten verursacht.
  • Schlussfolgerung
  • Die vorliegende Erfindung offenbart eine Ausweitung eines Steuer- und Automatisierungskonzepts für die Orientierung einer Kranlast. Da dieses Konzept ein adaptiver modellbasierender Algorithmus ist, müssen die Parameter des dynamischen Modells so präzis wie möglich bekannt sein. Die meisten Parameter können direkt gemessen werden, aber das Trägheitsmoment der Kranlast (Container) muss aufgrund der unbekannten Verteilung der Masse während des Kranbetriebs bestimmt werden. Das verwendete Bestimmungsverfahren, der erweiterte Kalman-Filter-Algorithmus, wird anhand des dynamischen Modells des an dem Seil hängenden Manipulators abgeleitet. Dieses Parameterbestimmungsverfahren wird in die Antitorsionsschwingungssteuerung integriert und wurde an einem LIEBHERR LHM 402 Hafenmobilkran gestestet. Die erhaltenen Messergebnisse zeigen die schnelle Annäherung und die Robustheit der Schätzung des unbekannten Trägheitsmoments der Kranlast.

Claims (24)

  1. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast, wobei ein Manipulator zum Handhaben der Last durch eine Rotatoreinrichtung mit einem an Seilen hängenden Haken verbunden ist und der Drehwinkel φL der Last durch eine Steuereinrichtung mit Hilfe des Trägheitsmoments JL der Last als wichtigster Parameter gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eine adaptive Steuereinrichtung ist, wobei das Trägheitsmoment JL der Last während des Kranbetriebs basierend auf durch Messen des Systemzustands erhaltenen Daten bestimmt wird.
  2. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkel φL der Last mit Hilfe einer adaptiven Bahnnachverfolgungssteuerung gesteuert wird.
  3. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein dynamisches Modell des Systems zum Berechnen von den Systemzustand beschreibenden Daten verwendet wird.
  4. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Torsionsschwingungen durch eine Antitorsionsschwingungseinrichtung mit Hilfe der durch das dynamische Modell errechneten Daten vermieden werden.
  5. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz φc zwischen dem Drehwinkel φL der Last und dem Drehwinkel φH des Hakens durch die Rotatoreinrichtung verändert werden kann.
  6. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz φc zwischen dem Drehwinkel φL der Last und dem Drehwinkel φH des Hakens durch einen mit der Rotatoreinrichtung verbundenen Messwertgeber gemessen wird.
  7. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen eines von dem Seil geführten kardanischen Elements gemessen werden, um Daten zu erhalten, durch welche der Drehwinkel φH des Hakens und/oder der Drehwinkel φL der Last ermittelt werden können.
  8. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gyroskop zum Erhalten von Daten verwendet wird, durch die der Drehwinkel φH des Hakens und/oder der Drehwinkel φL der Last ermittelt werden können.
  9. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung φ .H des Drehwinkels φH des Hakens und/oder die Änderung φ .l des Drehwinkels φL der Last durch ein Gyroskop gemessen werden
  10. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das dynamische Modell des Systems auf den Bewegungsgleichungen eines physikalischen Modells mindestens der Seile, des Hakens und der Last beruht.
  11. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägheitsmoment JH des Hakens und JSp des Manipulators als Parameter verwendet werden.
  12. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Kranbetriebs ein Drehmoment an der Last und/oder dem Haken angelegt wird.
  13. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Messen des Systemzustands erhaltenen Daten mindestens die Änderung φ .H des Drehwinkels φH des Hakens und/oder die Änderung φ .l des Drehwinkels φL der Last als Reaktion auf das an der Last und/oder dem Haken angelegten Drehmoments umfassen.
  14. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein nur auf der Grundlage der Masse und der Maße der Last geschätzter Wert des Trägheitsmoments JL0 als Ausgangswert für JL verwendet wird und korrigierte Werte JLk in einem iterativen Prozess ermittelt werden, um das Trägheitsmoment JL zu bestimmen.
  15. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass während des Kranbetriebs den Systemzustand beschreibende Daten von dem dynamischen Modell basierend auf einem Wert JL,k-1 des Trägheitsmoments JL errechnet und ein korrigierter Wert JLk des Trägheitsmoments JL anhand der errechneten Daten und der durch Messen des Systemzustands erhaltenen Daten ermittelt wird, um das Trägheitsmoment JL zu bestimmen.
  16. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägheitsmoment JL mit Hilfe eines Beobachters bestimmt wird.
  17. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägheitsmoment JL mit Hilfe eines nichtlinearen Beobachters bestimmt wird.
  18. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägheitsmoment JL mit Hilfe eines erweiterten Kalman-Filters bestimmt wird.
  19. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine homogene Verteilung der Masse in der Last für eine Schätzung eines Ausgangswerts JL0 des Trägheitsmoments JL der Last angenommen wird.
  20. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Rauschen in den durch Messungen erhaltenen Daten bei der Bestimmung des Trägheitsmoments JL berücksichtigt wird.
  21. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Rauschen in den durch Messungen erhaltenen Daten durch Kovarianzmatrizen modelliert wird.
  22. Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Kovarianzmatrizen experimentell ermittelt werden.
  23. System zum Steuern der Orientierung einer Kranlast nach dem Verfahren eines der vorstehenden Ansprüche.
  24. Kran, insbesondere ein Auslegerkran, der das System zum Steuern der Drehung einer Kranlast nach Anspruch 23 umfasst.
DE102006033277A 2006-07-18 2006-07-18 Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast Withdrawn DE102006033277A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006033277A DE102006033277A1 (de) 2006-07-18 2006-07-18 Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast
ES07007445.5T ES2608403T3 (es) 2006-07-18 2007-04-11 Procedimiento para controlar la orientación de una carga de grúa
EP07007445.5A EP1880971B1 (de) 2006-07-18 2007-04-11 Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast
US11/827,972 US7850025B2 (en) 2006-07-18 2007-07-13 Method for controlling the orientation of a crane load

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006033277A DE102006033277A1 (de) 2006-07-18 2006-07-18 Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006033277A1 true DE102006033277A1 (de) 2008-02-07

Family

ID=38581907

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006033277A Withdrawn DE102006033277A1 (de) 2006-07-18 2006-07-18 Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast

Country Status (4)

Country Link
US (1) US7850025B2 (de)
EP (1) EP1880971B1 (de)
DE (1) DE102006033277A1 (de)
ES (1) ES2608403T3 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1992583A2 (de) 2007-05-16 2008-11-19 Liebherr-Werk Nenzing GmbH Kransteuerung, Kran und Verfahren
DE102007039408A1 (de) 2007-05-16 2008-11-20 Liebherr-Werk Nenzing Gmbh Kransteuerung, Kran und Verfahren
DE102014008094A1 (de) 2014-06-02 2015-12-03 Liebherr-Werk Nenzing Gmbh Verfahren zum Steuern der Ausrichtung einer Kranlast und Auslegekran
EP3912949A1 (de) 2020-05-20 2021-11-24 TenneT TSO GmbH Hebeeinrichtung und ein mit einer solchen hebeeinrichtung ausgestattetes wasserfahrzeug sowie ein hierfür bestimmtes arbeitsverfahren

Families Citing this family (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009038399A2 (en) * 2007-09-20 2009-03-26 Posco Appartus for controlling the position of crane tong according to slab bending and the method thereof
TWI444939B (zh) * 2008-01-10 2014-07-11 Univ Nat Taiwan 工程吊車之模擬系統及其方法
CN101301981B (zh) * 2008-05-23 2010-06-02 中国石油化工集团公司 一种吊装方法
CN101381054B (zh) * 2008-09-12 2010-12-29 中国石油化工集团公司 吊车推举法吊装立式设备用铰支座
DK2370925T3 (da) * 2008-12-15 2021-05-31 Oceaneering Int Inc Platformsforsyningshåndteringsindretning
JP4565034B2 (ja) * 2008-12-16 2010-10-20 ファナック株式会社 イナーシャ推定を行う制御装置及び制御システム
DE102009032270A1 (de) * 2009-07-08 2011-01-13 Liebherr-Werk Nenzing Gmbh Verfahren zur Ansteuerung eines Antriebs eines Kranes
DE102009032269A1 (de) 2009-07-08 2011-01-13 Liebherr-Werk Nenzing Gmbh Kransteuerung zur Ansteuerung eines Hubwerkes eines Kranes
EP2364948B1 (de) * 2010-03-08 2012-05-09 Liebherr-Werk Ehingen GmbH Kran
CN101948080B (zh) * 2010-08-17 2012-07-18 中国石油化工股份有限公司 一种降低设备尾部溜尾高度的方法
CN102953335B (zh) * 2011-08-18 2015-08-05 上海振华重工(集团)股份有限公司 重型钢塔竖立吊装方法和系统
EP2562125B1 (de) * 2011-08-26 2014-01-22 Liebherr-Werk Nenzing GmbH Kransteuervorrichtung
CN102336362A (zh) * 2011-09-08 2012-02-01 中联重科股份有限公司 测量塔式起重机的起重力矩的方法、装置以及监控系统
US9555899B2 (en) * 2014-03-27 2017-01-31 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Mobile arresting system
US9829344B2 (en) * 2015-03-18 2017-11-28 The Boeing Company Cable angle sensor
EP3359480B1 (de) * 2015-10-08 2023-07-12 Verton IP Pty Ltd Materialverwaltungssysteme und -verfahren
DE102016004350A1 (de) 2016-04-11 2017-10-12 Liebherr-Components Biberach Gmbh Kran und Verfahren zum Steuern eines solchen Krans
CN106272436B (zh) * 2016-10-09 2018-10-30 上海派毅智能科技有限公司 一种基于变负载的服务机器人自适应控制方法
US10273124B2 (en) 2016-12-15 2019-04-30 Caterpillar Inc. Rotation control system for material handling machines
US20180346294A1 (en) * 2017-05-30 2018-12-06 Versatile Natures Ltd. Method and apparatus for load handling
US11511972B1 (en) 2019-09-26 2022-11-29 Versatile, Inc. System for tracking lifting events at a construction site
US12099337B1 (en) * 2019-12-06 2024-09-24 Vita Inclinata Ip Holdings Llc Control moment gyroscope hoist stabilization system, method, and apparatus
CN111268564B (zh) * 2020-02-10 2021-05-28 河北工业大学 基于迭代-遗传算法的智能天车防摆控制系统
DE102020120699A1 (de) 2020-08-05 2022-02-10 Konecranes Global Corporation Auslegerdrehkran mit einer Kamera sowie Verfahren zur Reduzierung von Lastpendelungen im Kranbetrieb
CN115186715B (zh) * 2022-07-20 2023-07-28 哈尔滨工业大学 一种基于状态空间模型的机电定位系统贝叶斯辨识方法

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19907989A1 (de) * 1998-02-25 1999-10-07 Hofer Eberhard Verfahren zur Bahnregelung von Kranen und Vorrichtung zum bahngenauen Verfahren einer Last
DE19826695A1 (de) * 1998-06-16 1999-12-23 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zur Ausregelung eines Verdrehwinkels einer Last
DE29921246U1 (de) * 1999-12-02 2000-02-24 Siemens AG, 80333 München Steuervorrichtung zur Überwachung und Regelung von Schwingungsbewegungen von Kranlasten
EP1366868A1 (de) * 2002-05-28 2003-12-03 KUKA Roboter GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Kompensation der Trägheitskräfte eines Handhabungssystems

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1899266A (en) 1931-06-06 1933-02-28 Condor Company Doorcheck
JPS626848A (ja) 1985-07-02 1987-01-13 Honda Motor Co Ltd 車輌用物入れボツクスの蓋開閉装置
DE3815450C2 (de) 1988-05-06 1995-03-09 Grass Alfred Metallwaren Weitwinkel-Scharnier mit Zahnrad-Getriebe
US5089972A (en) * 1990-12-13 1992-02-18 Nachman Precision Systems, Inc. Moored ship motion determination system
US6241462B1 (en) * 1999-07-20 2001-06-05 Collaborative Motion Control, Inc. Method and apparatus for a high-performance hoist
DE10007406A1 (de) 2000-02-18 2001-08-23 Volkswagen Ag Schließbarer Behälter, insbesondere Humidor
DE10029579B4 (de) * 2000-06-15 2011-03-24 Hofer, Eberhard P., Prof. Dr. Verfahren zur Orientierung der Last in Krananlagen
US6496765B1 (en) * 2000-06-28 2002-12-17 Sandia Corporation Control system and method for payload control in mobile platform cranes
DE10064182A1 (de) * 2000-10-19 2002-05-08 Liebherr Werk Nenzing Kran oder Bagger zum Umschlagen von einer an einem Lastseil hängenden Last mit Lastpendelungsdämpfung
DE10159140A1 (de) 2000-12-22 2002-07-04 Blum Gmbh Julius Schrankartiges Möbel und Scharnier zur Verwendung bei einem derartigen Möbel
US6826452B1 (en) * 2002-03-29 2004-11-30 The Penn State Research Foundation Cable array robot for material handling
US7426423B2 (en) * 2003-05-30 2008-09-16 Liebherr-Werk Nenzing—GmbH Crane or excavator for handling a cable-suspended load provided with optimised motion guidance

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19907989A1 (de) * 1998-02-25 1999-10-07 Hofer Eberhard Verfahren zur Bahnregelung von Kranen und Vorrichtung zum bahngenauen Verfahren einer Last
DE19826695A1 (de) * 1998-06-16 1999-12-23 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zur Ausregelung eines Verdrehwinkels einer Last
DE29921246U1 (de) * 1999-12-02 2000-02-24 Siemens AG, 80333 München Steuervorrichtung zur Überwachung und Regelung von Schwingungsbewegungen von Kranlasten
EP1366868A1 (de) * 2002-05-28 2003-12-03 KUKA Roboter GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Kompensation der Trägheitskräfte eines Handhabungssystems

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1992583A2 (de) 2007-05-16 2008-11-19 Liebherr-Werk Nenzing GmbH Kransteuerung, Kran und Verfahren
DE102007039408A1 (de) 2007-05-16 2008-11-20 Liebherr-Werk Nenzing Gmbh Kransteuerung, Kran und Verfahren
DE202008018260U1 (de) 2007-05-16 2012-05-15 Liebherr-Werk Nenzing Gmbh Kransteuerung und Kran
EP2502871A1 (de) 2007-05-16 2012-09-26 Liebherr-Werk Nenzing GmbH Kransteuerung, Kran und Verfahren
DE102014008094A1 (de) 2014-06-02 2015-12-03 Liebherr-Werk Nenzing Gmbh Verfahren zum Steuern der Ausrichtung einer Kranlast und Auslegekran
EP2952466A1 (de) 2014-06-02 2015-12-09 Liebherr-Werk Nenzing GmbH Verfahren zum steuern der ausrichtung einer kranlast und auslegerkran
US9556006B2 (en) 2014-06-02 2017-01-31 Liebherr-Werk Nenzing Gmbh Method for controlling the orientation of a crane load and a boom crane
EP3912949A1 (de) 2020-05-20 2021-11-24 TenneT TSO GmbH Hebeeinrichtung und ein mit einer solchen hebeeinrichtung ausgestattetes wasserfahrzeug sowie ein hierfür bestimmtes arbeitsverfahren
DE102020113699A1 (de) 2020-05-20 2021-11-25 TenneT TSO GmbH Hebeeinrichtung und ein mit einer solchen Hebeeinrichtung ausgestattetes Wasserfahrzeug sowie ein hierfür bestimmtes Arbeitsverfahren

Also Published As

Publication number Publication date
EP1880971A3 (de) 2009-04-29
EP1880971A2 (de) 2008-01-23
ES2608403T3 (es) 2017-04-10
EP1880971B1 (de) 2016-09-21
US20080017601A1 (en) 2008-01-24
US7850025B2 (en) 2010-12-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1880971B1 (de) Verfahren zum Steuern der Orientierung einer Kranlast
EP3556969B1 (de) Betonpumpe
EP2502871B1 (de) Kransteuerung, Kran und Verfahren
EP0656868B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur steuerung eines containerkranes
EP2123588B1 (de) Kransteuerung mit aktiver Seegangsfolge
DE102018102995B4 (de) Robotersystem
EP2422018A1 (de) Mobile arbeitsmaschine mit einer positionsregeleinrichtung eines arbeitsarms und verfahren zur positionsregelung eines arbeitsarms einer mobilen arbeitsmaschine
DE102019001948A1 (de) Steuerung und maschinelle Lernvorrichtung
EP4130394B1 (de) Verfahren zur überwachung und/oder durchführung einer bewegung eines arbeitsgeräts sowie arbeitsgerät und computerprogrammprodukt
DE102012220036A1 (de) Bewegungssystem, das ausgestaltet ist, um eine nutzlast inmehrere richtungen zu bewegen
DE102007038016A1 (de) Drehleiter
EP2272637A2 (de) Verfahren und eine Vorrichtung zum Betreiben eines Manipulators
AT520008A1 (de) Verfahren zum Dämpfen von Drehschwingungen eines Lastaufnahmeelements einer Hebeeinrichtung
DE4428146A1 (de) Verfahren und Anordnung zur Oberflächenbearbeitung von Großobjekten
DE102018109088A1 (de) Großmanipulator, insbesondere für Betonpumpen
EP1992583A2 (de) Kransteuerung, Kran und Verfahren
EP2947035A1 (de) Verfahren zur bestimmung der aufgenommenen last einer arbeitsmaschine sowie arbeitsmaschine, insbesondere kran
DE102018109098A1 (de) Betonpumpe
EP2185297B1 (de) Entstaubungsverfahren und entsprechende entstaubungseinrichtung
DE102023110203A1 (de) Kran sowie Verfahren zum automatisierten Positionieren und/oder Verfahren des Lastaufnahmemittels eines solchen Krans
DE10011890A1 (de) Verfahren zur Bestimmung der Zustandsgrössen eines sich bewegenden starren Körpers im Raum
DE102019132738A1 (de) Fahrzeugraddiagnose
DE10029579A1 (de) Verfahren zur Orientierung der Last in Krananlagen
DE1773600C3 (de) Doppler-Trägheits-Navigationsanlage
DE19500738C1 (de) Regelanordnung und Regelverfahren für einen motorisch betriebenen Gelenkarm

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee