DE102006035261A1 - Anhängekupplung - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anhängekupplung umfassend einen zwischen einer Arbeitsstellung und einer Ruhestellung bewegbaren Kugelhals mit einem an einem ersten Ende angeordneten Schwenklagerkörper und einer an einem zweiten Ende angeordneten Kupplungskugel, eine fahrzeugfest angeordnete Schwenklagereinheit, in welcher der Schwenklagerkörper durch eine Schwenkbewegung um eine Schwenkachse zwischen der Arbeitsstellung und der Ruhestellung verschwenkbar aufgenommen ist, und eine durch einen Antrieb antreibbare Drehblockiereinrichtung.
- Derartige Anhängekupplungen sind aus dem Stand der Technik bekannt.
- Bei diesen Anhängekupplungen sind jedoch der Antrieb für die Drehblockiereinrichtung und die Drehblockiereinrichtung selbst konstruktiv aufwändig aufgebaut.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anhängekupplung der gattungsgemäßen Art derart zu verbessern, dass diese konstruktiv möglichst hohe, auf den Kugelhals wirkende Lastmomente aufnehmen kann.
- Diese Aufgabe wird bei einer Anhängekupplung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Drehblockiereinrichtung mindestens einen Drehblockierkörper aufweist, der in einer Führungsrichtung mit mindestens einer Komponente in radialer Richtung zur Schwenkachse bewegbar ist, dass der Drehblockierkörper durch Bewegung in der Führungsrichtung mit einer Aufnahme in Eingriff und außer Eingriff bringbar ist, dass ein eine quer zur Führungsrichtung verlaufende Druckfläche aufweisender und in einer Betätigungsrichtung bewegbarer Betätigungskörper vorgesehen ist, durch dessen Bewegung in der Betätigungsrichtung der mindestens eine Drehblockierkörper in der Führungsrichtung bewegbar und beaufschlagbar ist, und dass der Antrieb ein Stellantrieb ist, mit welchem der Betätigungskörper in der Betätigungsrichtung zwischen mindestens einer Drehblockierstellung und einer Freilaufstellung bewegbar ist.
- Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, dass einerseits die Drehblockiereinrichtung einfach aufgebaut ist und hohen Lastmomenten Stand hält und andererseits der Betätigungskörper der Drehblockiereinrichtung durch den als Stellantrieb ausgebildeten Antrieb in einfacher Weise zwischen seiner Drehblockierstellung und seiner Freilaufstellung bewegbar ist.
- Eine besonders einfache Bewegung des Betätigungskörpers ist dann gegeben, wenn der Antrieb über ein selbsthemmendes Getriebe auf den Betätigungskörper wirkt. Mit einem derartigen selbsthemmenden Getriebe ist es in einfacher Weise möglich, den Betätigungskörper in die jeweilige Stellung, das heißt die mindestens eine Drehblockierstellung oder die Freilaufstellung zu bewegen und in dieser zu halten, ohne dass bei Belastung des Kugelhalses eine Rückwirkung auf den Antrieb erfolgt.
- Eine besonders zweckmäßige Lösung sieht dabei vor, dass das selbsthemmende Getriebe ein Spindelgetriebe mit einer Gewindespindel umfasst.
- Prinzipiell könnte das Spindelgetriebe mit der Gewindespindel an beliebiger Stelle vorgesehen sein und über weitere Übertragungselemente auf den Betätigungskörper wirken.
- Eine konstruktiv besonders einfache Lösung sieht vor, dass der Betätigungskörper durch eine mit der Gewindespindel zusammenwirkende Spindelmutter bewegbar ist.
- Konstruktiv besonders einfach ist dabei eine Lösung, bei welcher der Betätigungskörper die Gewindespindel umgebend angeordnet ist, so dass die Gewindespindel einen Durchbruch des Betätigungskörpers durchsetzt.
- Insbesondere kann bei dieser Lösung der Durchbruch unmittelbar mit einem in die Gewindespindel eingreifenden Gegengewinde versehen sein oder es ist in dem Durchbruch eine Spindelmutter angeordnet.
- Prinzipiell ist es im Rahmen der erfindungsgemäßen Lösung denkbar, die Betätigungsrichtung, in welcher der Betätigungskörper bewegbar ist, frei zu wählen. Beispielsweise könnte die Betätigungsrichtung eine Drehrichtung sein.
- Konstruktiv besonders einfach lässt sich jedoch eine Lösung realisieren, bei welcher der Betätigungskörper in einer zur Schwenkachse im Wesentlichen parallelen Betätigungsrichtung bewegbar ist.
- Hinsichtlich der Ausbildung des Betätigungskörpers wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung der erfindungsgemäßen Lösung keine näheren Angaben gemacht. So sieht eine vorteilhafte Lösung vor, dass der Betätigungskörper in seiner Betätigungsrichtung aufeinanderfolgend eine Rückzugsaufnahme und eine Druckfläche für den mindestens einen Drehblockierkörper aufweist.
- Eine derartige Rückzugsaufnahme und eine Druckfläche ermöglichen es, durch Verschieben des Betätigungskörpers in der Betätigungsrichtung entweder die Drehblockierkörper in ihre Freilaufstellung zu bringen, nämlich dann, wenn sie in die Rückzugsaufnahme eintauchen, oder in ihre Drehblockierstellung zu bringen, nämlich dann, wenn sie durch die Druckfläche beaufschlagt sind.
- Die Druckfläche könnte dabei beliebig ausgebildet sein. Wesentlich für die Druckfläche ist lediglich, dass diese in radialer Richtung zur Schwenkachse variiert.
- Eine vorteilhafte Ausführungsform einer Druckfläche sieht vor, dass die Druckfläche für den mindestens einen Drehblockierkörper eine Keilfläche ist.
- Eine derartige Keilfläche kann dabei eine ebene Fläche sein.
- Im Fall mehrerer Drehblockierkörper ist es jedoch besonders günstig, wenn die Druckfläche eine Konusfläche ist, mit welcher durch eine einfache lineare Bewegung eine radiale Bewegung der Drehblockierkörper in ihrer Führungsrichtung bewirkt werden kann.
- Prinzipiell ist es im Rahmen der erfindungsgemäßen Lösung möglich, mit einer Druckfläche und einer Rückzugsaufnahme zu arbeiten, wobei der Betätigungskörper in seiner Betätigungsrichtung dabei zwischen seiner Drehblockierstellung und seiner Freilaufstellung hin und her zu bewegen ist.
- Eine besonders günstige Lösung sieht jedoch vor, dass der Betätigungskörper in zwei Drehblockierstellungen bewegbar ist. Dies hat den Vorteil, dass damit durch eine einfachere Bewegungskinematik beim Bewegen des Betätigungskörpers eine Verriegelung des Schwenklagerkörpers in zwei Drehstellungen erreichbar ist.
- Beispielsweise wäre es denkbar, für jede der Drehblockierstellungen eigene Drehblockierkörper vorzusehen.
- Besonders günstig ist jedoch eine Lösung, bei welcher der Betätigungskörper durch eine Bewegung in einer einzigen Bewegungsrichtung von einer ersten Drehblockierstellung in eine Freilaufstellung und dann in eine zweite Drehblockierstellung bewegbar ist.
- Diese Lösung vereinfacht die Bewegungskinematik für den Betätigungskörper erheblich, da mit einer in einer einzigen Richtung verlaufenden Bewegung zwei Drehblockierstellungen und zwischen diesen eine Freilaufstellung erreichbar ist und durch Umkehr der Bewegung wiederum dieselbe Folge von Drehblockierstellung, Freilaufstellung und nachfolgender Drehblockierstellung durchlaufen werden kann.
- Eine konstruktiv besonders einfache und günstige Lösung sieht vor, dass der Betätigungskörper für jeden Drehblockierkörper zwei Druckflächen aufweist, wobei mit diesen Druckflächen jeweils die Drehblockierstellung des Drehblockierkörpers erreicht werden kann.
- Besonders günstig ist es dabei, wenn die Druckflächen bei einer Bewegung des Betätigungskörpers in einer Richtung unterschiedlich wirken. Eine derartige unterschiedliche Wirkung ist so zu verstehen, dass bei Bewegung des Betätigungskörpers in einer Bewegungsrichtung eine Druckfläche so verläuft, dass deren Wirkung auf einen Drehblockierkörper sich verringert, während die andere Druckfläche so verläuft, dass deren Wirkung auf den Drehblockierkörper zunimmt.
- Dies lässt sich im einfachsten Fall dadurch realisieren, dass die Druckflächen unterschiedliche Steigungen aufweisen.
- Ferner ist es beim Vorsehen zweier Druckflächen günstig, wenn eine erste der Druckflächen der Arbeitsstellung und eine zweite der Druckflächen der Ruhestellung zugeordnet ist, so dass zum Verriegeln in der Arbeitsstellung die erste der Druckflächen wirksam wird, während zum Verriegeln in der Ruhestellung die zweite der Druckflächen wirksam wird.
- Um in einfacher Weise eine Freilaufstellung realisieren zu können, ist es zweckmäßig, wenn zwischen den zwei Druckflächen eine Rückzugsaufnahme für den jeweiligen Drehblockierkörper angeordnet ist, so dass durch Verschieben des Betätigungskörpers beispielsweise ein Drehblockierkörper von seiner durch die erste Druckfläche bewirkten Drehblockierstellung durch Wechselwirkung mit der Rückzugsaufnahme in die Freilaufstellung bringbar ist und im Anschluss an die Rückzugsaufnahme wieder durch Wechselwirkung mit der anderen der Druckflächen in eine Drehblockierstellung bringbar ist.
- Damit steht auch der Betätigungskörper dann, wenn die erste der Druckflächen wirksam ist, in einer ersten Drehblockierstellung, dann wenn die Rückzugsaufnahme wirksam ist, in der Freilaufstellung und dann wenn die zweite der Druckflächen wirksam ist in der zweiten Drehblockierstellung.
- Insbesondere beim Bewegen des Betätigungskörpers in einer im Wesentlichen zur Schwenkachse parallelen Richtung lässt sich somit durch eine Linearbewegung in einer einzigen Richtung ein Übergang von einer Verriegelung des Schwenklagerkörpers entsprechend der ersten Drehblockierstellung in eine frei drehbare Stellung des Schwenklagerkörpers entsprechend der Freilaufstellung und dann wieder eine Verriegelung des Schwenklagerkörpers durch die zweite Drehblockierstellung realisieren.
- Ein derart ausgebildeter Betätigungskörper lässt sich in besonders einfacher Weise durch einen Antrieb, insbesondere einen Stellantrieb bewegen, um den Schwenklagerkörper in zwei Drehstellungen, nämlich der Arbeitsstellung und der Ruhestellung zu verriegeln und zwischen diesen beiden Drehstellungen eine freie Drehbarkeit des Schwenklagerkörpers zu realisieren, da für den Übergang von der verriegelnden Stellung in die frei drehbare Stellung des Schwenklagerkörpers und den weiteren Übergang von der frei drehbaren Stellung des Schwenklagerkörpers in eine wiederum verriegelnde Stellung nur eine Bewegung in einer Drehrichtung erforderlich ist und somit keine Drehrichtungsumkehr beim Antrieb realisiert werden muss, die es zwingend erforderlich machen würde, die einzelnen Bewegungszustände des Schwenklagerkörpers und des Betätigungskörpers sensorisch zu erfassen und entsprechend auszuwerten.
- Im Zusammenhang mit den bisherigen Lösungen wurde lediglich der Antrieb der Drehblockiereinrichtung erläutert, welcher es erlaubt, einen Übergang der Drehblockiereinrichtung von mindestens einer Drehblockierstellung in eine Freilaufstellung und umgekehrt zu realisieren.
- Besonders vorteilhaft ist eine erfindungsgemäße Lösung dann, wenn diese auch einen motorischen Antrieb für das Ausführen der Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers vorsieht.
- Beispielsweise ist es denkbar, zwei motorische Antriebe vorzusehen, wobei ein motorischer Antrieb die Drehblockiereinrichtung antreibt und ein motorischer Antrieb zur Durchführung der Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers vorgesehen ist.
- Insbesondere da ein Antreiben der Drehblockiereinrichtung stets zu Zeiten erfolgt, in denen keine Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers erfolgen soll und andererseits eine Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers stets dann erfolgt, wenn kein Antrieb der Drehblockiereinrichtung erforderlich ist, ist es denkbar, eine Umschalteinrichtung vorzusehen, die eine zugeführte Antriebsenergie, beispielsweise von einer Stromquelle, wechselweise von einem Antrieb auf den anderen Antrieb umschaltet, so dass die von einer separaten, beispielsweise kraftfahrzeugseitigen Versorgungseinrichtung zur Verfügung gestellte Antriebsleistung entweder für das Betätigen der Drehblockiereinrichtung oder das Schwenken des Schwenklagerkörpers genutzt werden kann. In diesem Fall ist allerdings über eine entsprechende Sensorik zu erfassen, wann die Drehblockiereinrichtung in der Drehblockierstellung oder der Freilaufstellung steht und wann der Schwenklagerkörper in der der Arbeitsstellung entsprechenden Stellung oder der der Ruhestellung entsprechenden Stellung steht und entsprechend den von der Sensorik detektierten Stellungen die Antriebsleistung von einem Antrieb auf den anderen umzuschalten.
- Im Fall eines Antriebs der Drehblockiereinrichtung unabhängig von dem Antrieb für die Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers besteht das Problem, dass im Fall einer Störung die Schwierigkeit auftritt, eindeutige Ausgangspositionen sowohl für die Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers als auch für die Drehblockiereinrichtung aufzufinden.
- Alternativ oder ergänzend zu den bislang beschriebenen Lösungen sieht daher eine vorteilhafte Lösung vor, dass der Antrieb für die Drehblockiereinrichtung und der Antrieb für die Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers durch ein Planetengetriebe gekoppelt sind.
- Ein derartiges Planetengetriebe erlaubt es, die beiden Bewegungen miteinander zu koppeln.
- Im Fall eines derartigen Planetengetriebes könnten nach wie vor zwei separate motorische Antriebe vorgesehen sein, deren Antriebsleistungen sich gegebenenfalls durch das Planetengetriebe addieren ließen.
- Würde beispielsweise beim Planetengetriebe das Sonnenrad durch einen Antrieb angetrieben und ein Planetenträger für die Planetenräder durch einen anderen motorischen Antrieb, so könnten sich die Antriebsleistungen bei stillstehendem Hohlrad für die Drehbewegung des Sonnenrads und den beispielsweise damit gekoppelten Antrieb für die Drehblockiereinrichtung addieren, während bei Stillsetzen des motorischen Antriebs für den Sonnenrad der weiterhin wirksame motorische Antrieb für den Planetenträger dann zum Antreiben des Hohlrades, beispielsweise für das Ausführen der Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers, eingesetzt werden könnte.
- Der motorische Antrieb für das Sonnenrad würde einerseits zusätzliche Antriebsleistungen im Fall des stillstehenden Hohlrades bringen und andererseits ein einfaches Umschalten auf den Antrieb des Hohlrades erlauben, wenn der Antrieb des Sonnenrads stillgesetzt wird.
- Besonders geeignet ist jedoch ein derartiges Planetengetriebe, wenn das Planetengetriebe durch einen einzigen motorischen Antrieb antreibbar ist.
- Vorzugsweise ist dabei das Planetengetriebe zwischen dem Antrieb für die Drehblockiereinrichtung und dem Antrieb für die Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers derart integriert, dass das Planetengetriebe einen Wechsel zwischen einem Antrieb der Drehblockiereinrichtung und der Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers erlaubt.
- Beispielsweise ist dabei vorgesehen, dass ein Planetenradträger des Planetengetriebes durch den motorischen Antrieb antreibbar ist.
- Ferner ist zweckmäßigerweise vorgesehen, dass ein Sonnenrad des Planetengetriebes mit dem Antrieb für die Drehblockiereinrichtung gekoppelt ist.
- Ferner ist zweckmäßigerweise vorgesehen, dass ein Hohlrad des Planetengetriebes mit dem Antrieb für die Schwenkbewegung gekoppelt ist.
- Günstigerweise ist dabei vorgesehen, dass das Hohlrad drehfest mit dem Schwenklagerteil gekoppelt ist.
- Im einfachsten Fall ist das Hohlrad unmittelbar am Schwenklagerteil angeordnet.
- Es bestehen aber auch noch andere Möglichkeiten der Zuordnung der einzelnen Getriebeelemente des Planetengetriebes.
- Beispielsweise wäre es ebenfalls denkbar, den Planetenradträger mit dem Stellantrieb für die Drehblockiereinrichtung zu koppeln oder den Planetenradträger mit dem Schwenklagerteil zu koppeln.
- Um bei einem Planetengetriebe, welches durch einen einzigen motorischen Antrieb angetrieben ist, entweder die Drehblockiereinrichtung anzutreiben oder die Schwenkbewegung anzutreiben ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass je nach Hemmung des Antriebs der Drehblockiereinrichtung oder der Schwenkbewegung ein Antreiben der Schwenkbewegung oder der Drehblockiereinrichtung erfolgt.
- Eine derartige Hemmung der Schwenkbewegung oder der Drehblockiereinrichtung ist in unterschiedlicher Art und Weise realisierbar.
- Die Hemmung der Schwenkbewegung ist in einfacher Weise dadurch realisierbar, dass das Schwenklagerteil relativ zum Führungskörper verriegelbar ist, so dass bei Verriegeln des Schwenklagerteils zwangsläufig eine Hemmung der Schwenkbewegung vorliegt.
- Eine Hemmung des Antriebs der Drehblockiereinrichtung kann in unterschiedlichster Art und Weise erfolgen.
- Beispielsweise wäre es – wie bereits erwähnt – denkbar, der Drehblockiereinrichtung einen zusätzlichen motorischen Antrieb zuzuordnen, der selbsthemmend ist und durch Abschalten dieses motorischen Antriebs die Drehblockiereinrichtung zu hemmen.
- Dabei wäre es beispielsweise möglich, den zusätzlichen motorischen Antrieb für die Drehblockiereinrichtung so lange zuzuschalten, solange die Schwenkbewegung gehemmt ist und die Drehblockiereinrichtung angetrieben werden soll, in dem Moment, in dem jedoch die Schwenkbewegung freigegeben ist und der Antrieb der Drehblockiereinrichtung gehemmt werden soll, den zusätzlichen Antrieb für die Drehblockiereinrichtung abzuschalten und dabei den Antrieb der Drehblockiereinrichtung über das Planetengetriebe zu hemmen.
- Damit erfolgt zwangsläufig bei weiterem Antreiben des Planetengetriebes ein Antreiben der Schwenkbewegung.
- Eine besonders günstige Lösung sieht dabei vor, dass zur Hemmung des Antriebs der Drehblockiereinrichtung mindestens eine Hemmvorrichtung vorgesehen ist.
- Eine derartige Hemmvorrichtung könnte – wie bei Planetengetrieben üblich – beispielsweise eine Bremseinrichtung sein, so dass ein Antrieb der Drehblockiereinrichtung gebremst erfolgt.
- Dabei könnte die Hemmvorrichtung beispielsweise unmittelbar am Planetengetriebe wirksam sein.
- Es wäre aber auch denkbar, die Hemmvorrichtung auf den Stellantrieb wirken zu lassen. Eine zweckmäßige Lösung sieht vor, dass die mindestens eine Hemmvorrichtung auf den Betätigungskörper der Drehblockiereinrichtung wirkt.
- Die Hemmvorrichtung kann in unterschiedlichster Art und Weise steuerbar sein. Eine günstige Lösung sieht vor, dass die mindestens eine Hemmvorrichtung in Abhängigkeit von einer Drehstellung des Schwenklagerkörpers steuerbar ist.
- Prinzipiell ist bei einer Drehblockierstellung und einer Freilaufstellung lediglich eine Hemmvorrichtung erforderlich, die den Übergang von der Freilaufstellung in die Drehblockierstellung so lange hemmt, bis die jeweilige Arbeitsstellung oder die jeweilige Ruhestellung erreicht ist.
- Ist jedoch der Arbeitsstellung die erste Drehblockierstellung und der Ruhestellung die zweite Drehblockierstellung zugeordnet, so ist es im Hinblick auf eine konstruktiv einfache Lösung günstig, wenn zwei Hemmvorrichtungen vorgesehen sind, wobei jeweils eine Hemmvorrichtung einen Übergang von der Freilaufstellung in jeweils eine der Drehblockierstellungen so lange hemmt, bis die jeweilige Drehstellung, das heißt die Arbeitsstellung oder die Ruhestellung, des Schwenklagerkörpers erreicht ist.
- Die Hemmvorrichtungen können dabei in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein.
- So sieht eine vorteilhafte Lösung vor, dass die Hemmvorrichtung mindestens einen Hemmkörper aufweist, der zwischen dem Betätigungskörper und dem Schwenklagerkörper wirksam ist.
- Eine derartige konstruktive Lösung ist dadurch besonders günstig, dass der Hemmkörper unmittelbar zwischen dem Schwenklagerkörper und dem Betätigungskörper wirksam ist und somit die beiden Bewegungen in einfacher Weise abfragen und gegebenenfalls die Bewegung des Betätigungskörpers hemmen kann.
- Um die Stellungen von Schwenklagerkörper und Betätigungskörper zu erfassen ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Betätigungskörper und der Schwenklagerkörper jeweils eine Kulissenbahn aufweisen, welche mit dem Hemmkörper zusammenwirkt.
- Beispielsweise ist in diesem Fall vorgesehen, dass ein Hemmkörper für einen Übergang von der Freilaufstellung in eine der Drehblockierstellungen vorgesehen ist.
- Dabei wirkt der Hemmkörper vorzugsweise so, dass er die Bewegung des Betätigungskörpers von der Freilaufstellung in die eine Drehblockierstellung so lange in der Freilaufstellung hemmt, bis der Schwenklagerkörper in der durch die Drehblockierstellung zu blockierenden Arbeits- oder Ruhestellung steht.
- Ferner ist vorzugsweise ein Hemmkörper für einen Übergang von der Freilaufstellung in die andere Drehblockierstellung vorgesehen.
- In diesem Fall ist der Hemmkörper so ausgebildet und wirkt derart mit den Kulissenbahnen zusammen, dass dieser die Bewegung des Betätigungskörpers von der Freilaufstellung in die andere Drehblockierstellung so lange in der Freilaufstellung hemmt, bis der Schwenklagerkörper in der durch die andere Drehblockierstellung zu blockierenden Ruhe- oder Arbeitsstellung steht.
- Alternativ oder ergänzend sieht eine bevorzugte Lösung vor, dass der Hemmkörper von einem elastischen Kraftspeicher in Richtung seiner eine Hemmwirkung ausübenden Stellung beaufschlagt ist.
- Hinsichtlich der Anordnung des Planetengetriebes wurden bislang keine näheren Angaben gemacht.
- Prinzipiell könnte das Planetengetriebe so angeordnet sein, dass es auf einer einem Tragelement der Schwenklagereinheit zugewandten Seite des Betätigungskörpers liegt.
- Konstruktiv besonders kompakt lässt sich jedoch eine Lösung realisieren, bei welcher das Planetengetriebe auf einer dem Tragelement der Schwenklagereinheit gegenüberliegenden Seite des Betätigungskörpers angeordnet ist.
- Alternativ oder ergänzend zu den bislang beschriebenen Lösungen sieht eine weitere Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe vor, dass der Betätigungskörper in der Arbeitsstellung durch eine Sicherungsvorrichtung gesichert ist. Eine derartige Sicherungsvorrichtung erlaubt es, den Betätigungskörper zusätzlich zu dem vorgesehenen Vorschub oder Stellantrieb zu sichern und somit die Sicherheit der erfindungsgemäßen Anhängekupplung, insbesondere in der Arbeitsstellung zu verbessern.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Sicherungsvorrichtung durch ein Antriebselement betätigbar ist, so dass ein Lösen der Sicherungsvorrichtung bei Antrieb des Betätigungskörpers lösbar ist.
- Vorzugsweise ist hierzu das Antriebselement so ausgebildet, dass es eine Betätigungsbahn der Sicherungsvorrichtung antreibt.
- Die Sicherungsvorrichtung kann in verschiedener Art und Weise ausgebildet sein. Eine bevorzugte Lösung sieht vor, dass diese Sicherungsvorrichtung einen Sicherungskörper aufweist, welcher mit einer mit dem Betätigungskörper bewegungsgekoppelten Sicherungskulisse zusammenwirkt.
- Vorzugsweise ist dabei der Sicherungskörper und die Sicherungskulisse so ausgebildet, dass eine formschlüssige Festlegung mindestens einer Stellung des Betätigungskörpers, insbesondere der Drehblockierstellung in der Arbeitsstellung des Kugelhalses, realisierbar ist.
- Im einfachsten Fall ist dabei die Sicherungskulisse so ausgebildet, dass sie mindestens eine Aufnahme aufweist, mit welcher der Sicherungskörper in Eingriff bringbar ist.
- Alternativ oder ergänzend wird die Eingangs gestellte Aufgabe ferner durch eine Anhängekupplung gelöst, bei welcher erfindungsgemäß der Betätigungskörper in der der Arbeitsstellung entsprechenden Drehblockierstellung durch einen in Richtung der Drehblockierstellung wirkenden elastischen Kraftspeicher beaufschlagbar ist.
- Ein derartiger elastischer Kraftspeicher schafft die Möglichkeit, eine spielfreie Fixierung des Schwenklagerkörpers zu erreichen, in dem der Betätigungskörper in der der Arbeitsstellung entsprechenden Drehblockierstellung ständig durch eine Kraft beaufschlagt ist und somit ständig den Drehblockierkörper in die entsprechende Aufnahme drückt und somit das Spiel zwischen Drehblockierkörper und Aufnahme sowie Führungskörper und Drehblockierkörper im Wesentlichen eliminiert.
- Ferner hat eine derartige Beaufschlagung des Betätigungskörpers mit einem elastischen Kraftspeicher den Vorteil, dass damit auch Spiel durch Verschleiß, beispielsweise durch eine Weitung der entsprechenden Aufnahmen eliminiert werden kann.
- Vorzugsweise ist hierzu der elastische Kraftspeicher durch den Stellantrieb zur Erzeugung einer elastischen Kraftwirkung spannbar, das heißt, dass kein Spannen des Kraftspeichers mit zusätzlichen Mitteln erfolgt, sondern das Spannen des elastischen Kraftspeichers dadurch erfolgt, dass der Stellantrieb den Betätigungskörper in die der Arbeitsstellung entsprechenden Drehblockierstellung bewegt und damit zwangsläufig zum Spannen des elastischen Kraftspeichers beiträgt.
- Dabei könnte der elastische Kraftspeicher außerhalb des Antriebsstrangs angeordnet sein, das heißt, so, dass beispielsweise entweder der elastische Kraftspeicher ständig den Betätigungskörper mit einer Kraft beaufschlagt oder so, dass beispielsweise der gesamte Antriebsstrang durch den elastischen Kraftspeicher beaufschlagt und so verschiebbar ist, dass die der Arbeitsstellung entsprechende Drehblockierstellung ständig aufrecht erhalten wird.
- Eine besonders günstige Lösung sieht vor, dass der elastische Kraftspeicher in einem Antriebsstrang für den Betätigungskörper angeordnet ist.
- Der Antriebsstrang des Betätigungskörpers führt dabei beispielsweise von einem Antrieb, beispielsweise einem Antriebsmotor bis zu dem Linearantrieb für den Betätigungskörper.
- Beispielsweise wäre es denkbar, in diesem Fall in dem Antriebsstrang eine Torsionswelle vorzusehen, die bei Erreichen der der Arbeitsstellung entsprechenden Drehblockierstellung des Betätigungskörpers eine elastische Kraftwirkung und einer Torsion derselben aufbaut.
- Alternativ oder ergänzend sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, dass der elastische Kraftspeicher zwischen einer Spindelmutter und dem Betätigungskörper wirksam ist.
- In diesem Fall kann der elastische Kraftspeicher beispielsweise durch einzelne Federn oder durch ein Tellerfederpaket realisiert sein.
- Alternativ oder ergänzend zu den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen sieht eine weitere Lösung der eingangs genannten Aufgabe erfindungsgemäß vor, dass die Aufnahmen für den mindestens einen Drehblockierkörper im Wesentlichen ebene Anlagebereiche aufweisen, an denen die Drehblockierkörper in der Drehblockierstellung anlegbar sind.
- Dabei sind die Anlagebereiche vorzugsweise so ausgebildet, dass sie sich in der Führungsrichtung über einen Nachstellbereich der Drehblockierkörper erstrecken.
- Vorzugsweise sind die auf gegenüberliegenden Seiten der Drehblockierkörper liegenden Anlagebereiche so relativ zueinander ausgerichtet, dass diese einen spitzen Winkel miteinander einschließen.
- Hinsichtlich der einzelnen Merkmale der Drehblockiereinrichtung wurden bislang keine näheren Angaben gemacht.
- So sieht eine vorteilhafte Lösung vor, dass die Drehblockiereinrichtung nicht nur einen Drehblockierkörper sondern mindestens zwei Drehblockierkörper umfasst und dass die Drehblockierkörper durch einen gemeinsamen Betätigungskörper in der jeweiligen Führungsrichtung bewegbar sind.
- Der Vorteil dieser Lösung ist darin zu sehen, dass dadurch eine einfache Möglichkeit geschaffen ist, eine Drehblockierung zu erreichen, die hohen Belastungen des Kugelhalses Stand hält.
- Besonders günstig ist es dabei, wenn die Drehblockiereinrichtung mindestens drei Drehblockierkörper umfasst, da dadurch die Belastbarkeit des Kugelhalses noch besser ist.
- Eine zweckmäßige Lösung sieht vor, dass die Drehblockierkörper derart relativ zum Betätigungskörper angeordnet sind, dass sich mindestens deren quer zur Schwenkachse gerichtete und auf den Betätigungskörper wirkende Reaktionskräfte zumindest zum Teil kompensieren. Bei einer derartigen Lösung besteht somit der Vorteil, dass der Betätigungskörper nicht so konzipiert sein muss, dass dieser zur Aufnahme der von den Drehblockierkörper auf diesen wirkenden Reaktionskräfte stabil gelagert sein muss, sondern sehr einfach gelagert werden kann, wenn sich die von den Drehblockierkörpern auf den Betätigungskörper wirkenden Reaktionskräfte zumindest zum Teil aufheben.
- Noch vorteilhafter ist es, wenn die Drehblockierkörper relativ zum Betätigungskörper derart angeordnet sind, dass sich mindestens deren quer zur Schwenkachse gerichteten und auf den Betätigungskörper wirkenden Reaktionskräfte im Wesentlichen aufheben.
- Grundsätzlich können die Drehblockierkörper relativ zum Betätigungskörper in beliebiger Weise angeordnet sein. Ein Ausführungsbeispiel sieht vor, dass die Drehblockierkörper um den Betätigungskörper herum angeordnet sind. Mit einer derartigen Lösung ist einerseits eine raumsparende Anordnung der Drehblockierkörper möglich und andererseits in einfacher Weise eine zumindest teilweise Kompensation der auf den Betätigungskörper wirkenden Reaktionskräfte realisierbar.
- Dabei ist es günstig, wenn die Drehblockierkörper im Wesentlichen symmetrisch zu einer senkrecht zur Schwenkachse verlaufenden Ebene angeordnet sind.
- Um eine möglichst spielfreie Drehfixierung des Schwenklagerkörpers zu erreichen, ist vorzugsweise vorgesehen, dass mindestens zwei der Drehblockierkörper mit den für diese vorgesehenen Aufnahmen derart zusammenwirken, dass diese einander entgegengesetzt wirkende Drehmomente auf den Schwenklagerkörper erzeugen.
- Aufgrund dieser zwei entgegengesetzt zueinander wirkenden Drehmomente besteht die Möglichkeit, den Schwenklagerkörper spielfrei durch die Schwenklagereinheit zu fixieren.
- Hinsichtlich der Führung der Drehblockierkörper wurden bislang keine näheren Angaben gemacht, insbesondere nicht, wie die Drehblockierkörper ihrerseits in der Führungsrichtung geführt sein sollen.
- Beispielsweise wäre es denkbar, den mindestens einen Drehblockierkörper durch eine Führungsaufnahme in dem Schwenklagerkörper zu führen und stationäre Aufnahmen vorzusehen, mit denen der jeweils eine Drehblockierkörper in Eingriff oder außer Eingriff bringbar ist.
- Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn der Drehblockierkörper durch einen sich in radialer Richtung an den Schwenklagerkörper anschließenden Führungskörper geführt ist.
- Vorzugsweise ist dabei der Führungskörper so ausgebildet, dass er eine Führungshülse mit einer Führungsaufnahme für den jeweiligen Drehblockierkörper aufweist.
- Ein derartiger Führungskörper lässt sich insbesondere vorteilhaft auch dazu einsetzen, dass mit dem Führungskörper eine Führung des Betätigungskörpers verbunden ist, so dass dadurch der Betätigungskörper in einfacher Weise und günstig gelagert werden kann.
- Ferner ist der Führungskörper vorzugsweise so angeordnet, dass er Teil der fahrzeugfest angeordneten Schwenklagereinheit ist.
- Hinsichtlich der Anordnung des Führungskörpers, des Schwenklagerkörpers und des Betätigungskörpers wurden keine weiteren Angaben gemacht. So wäre es denkbar, dass der Betätigungskörper den Führungskörper umschließt und der Schwenklagerkörper vom Führungskörper umschlossen ist, das heißt in den Führungskörper eingreift.
- Eine günstige Lösung sieht jedoch vor, dass der Betätigungskörper von dem Führungskörper umschlossen ist und der Schwenklagerkörper den Führungskörper umgreift.
- Insbesondere ist bei dieser Lösung zweckmäßigerweise vorgesehen, dass der Schwenklagerkörper einen die Schwenklagereinheit außenliegend umschließenden Außenkörper bildet, der gegenüber der Schwenklagereinheit in Richtung der Schwenkachse unverschiebbar angeordnet ist.
- Vorzugsweise ist dabei das erste Ende des Kugelhalses an einem derartigen Außenkörper angesetzt.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele.
- In der Zeichnung zeigen:
-
1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung mit Blick in Fahrtrichtung auf die an einem Fahrzeugheck montierte Anhängekupplung, wobei die Anhängekupplung in ihrer Arbeitsstellung steht; -
2 eine Ansicht entsprechend1 der in der Ruhestellung stehenden Anhängekupplung; -
3 eine Ansicht in Richtung des Pfeils X in1 ; -
4 einen Teilschnitt längs einer durch die Schwenkachse sowie einen der Drehblockierkörper hindurchverlaufenden Schnittebene in einer Blockierstellung der Drehblockierelemente und einer aktiven Stellung eines Betätigungskörpers; -
5 einen Schnitt längs Linie 5-5 in4 ; -
6 eine Darstellung ähnlich4 bei in Lösestellung stehendem Drehblockierkörper und in inaktiver Stellung stehendem Betätigungskörper; -
7 einen Schnitt entsprechend5 bei der Stellung der Drehblockierkörper und des Betätigungskörpers in6 ; -
8 einen vergrößerten Schnitt entsprechend5 bei drehfester Blockierung des Schwenklagerkörpers mittels der Drehblockierkörper; -
9 eine ausschnittsweise vergrößerte Darstellung des Drehblockierelements54b ; -
10 eine ausschnittsweise vergrößerte Darstellung des Drehblockierelements54c ; -
11 eine ausschnittsweise vergrößerte Darstellung des Drehblockierelements54a ; -
12 einen Teilschnitt ähnlich4 durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung bei in einer ersten Drehblockierstellung stehendem Betätigungskörper und Drehblockierkörper; -
13 einen Teilschnitt ähnlich6 durch das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anhängekupplung bei in Freilaufstellung stehendem Betätigungskörper und Drehblockierkörper vor einer Schwenkbewegung des Schesenklagerkörpers; -
14 einen Teilschnitt ähnlich13 durch das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anhängekupplung nach einer Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers von einer Arbeitsstellung in eine Ruhestellung; -
15 einen Teilschnitt ähnlich4 durch das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anhängekupplung bei in einer zweiten Drehblockierstellung stehendem Betätigungskörper und Drehblockierkörper; -
16 eine vergrößerte Schnittdarstellung im Bereich einer Drehblockiervorrichtung und von Hemmvorrichtungen entsprechend dem Zustand in12 ; -
17 eine Schnittdarstellung ähnlich16 entsprechend dem Zustand in13 ; -
18 eine Schnittdarstellung ähnlich16 entsprechend dem, Zustand in14 ; -
19 eine Schnittdarstellung ähnlich16 entsprechend dem Zustand in15 ; -
20 einen Teilschnitt ähnlich4 durch ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung bei in einer ersten Drehblockierstellung stehendem Betätigungskörper und Drehblockierkörper mit einer einzigen Hemmvorrichtung; -
21 einen Teilschnitt ähnlich6 durch das dritte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anhängekupplung bei in Freilauf stehendem Betätigungskörper und Drehblockierkörper vor einer Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers bei Wirkungseintritt der Hemmvorrichtung; -
22 einen Teilschnitt durch das dritte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anhängekupplung im Verlauf der Schwenkbewegung bei in Freilaufstellung stehendem Betätigungskörper und Drehblockierkörper und voll wirksamer Hemmvorrichtung; -
23 einen Teilschnitt ähnlich13 durch das dritte Ausführungsbeispiel nach einer Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers von einer Arbeitsstellung in eine Ruhestellung; -
24 einen Schnitt ähnlich4 durch das dritte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anhängekupplung bei in einer zweiten Drehblockierstellung stehendem Betätigungskörper und Drehblockierkörper; -
25 einen Schnitt ähnlich20 durch das dritte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anhängekupplung im Bereich einer Sicherungsvorrichtung; -
26 einen Schnitt durch das dritte Ausführungsbeispiel im Bereich der Sicherungsvorrichtung gemäß21 ; -
27 einen Schnitt durch das dritte Ausführungsbeispiel im Bereich der Sicherungsvorrichtung gemäß22 ; -
28 einen Schnitt durch das dritte Ausführungsbeispiel im Bereich der Sicherungsvorrichtung gemäß23 ; -
29 einen Schnitt durch das dritte Ausführungsbeispiel im Bereich der Sicherungsvorrichtung gemäß24 ; -
30 einen Schnitt ähnlich4 durch ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung bei in einer ersten Drehblockierstellung stehendem Betätigungskörper und Drehblockierkörper und -
31 einen Schnitt ähnlich5 durch ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung allerdings ohne Darstellung des Führungskörpers und des Betätigungskörpers - Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung, dargestellt in
1 in einer Arbeitsstellung A und in2 in einer Ruhestellung R, umfasst einen als Ganzes mit10 bezeichneten Kugelhals, welcher mit einem ersten Ende12 an einem Schwenklagerkörper14 gehalten ist und an einem zweiten Ende16 eine als Ganzes mit18 bezeichnete Kupplungskugel trägt, an welcher eine Kupplungskugelaufnahme eines Anhängers fixierbar ist. - Der Schwenklagerkörper
14 ist durch eine als Ganzes mit20 bezeichnete Schwenklagereinheit um eine Schwenkachse22 relativ zu einem fahrzeugfesten Träger24 schwenkbar gelagert, wobei der Träger24 vorzugsweise eine die Schwenklagereinheit20 haltende Tragplatte26 aufweist, welche sich vorzugsweise in einer zur Schwenkachse22 senkrechten Ebene erstreckt und einen fahrzeugfesten Querträger28 , welcher in bekannter Weise heckseitig einer Fahrzeugkarosserie befestigbar ist, und zwar so, dass die Schwenklagereinheit20 und der Träger24 auf einer einer Fahrbahnoberfläche abgewandten Seite einer Unterkante30 einer Stoßfängereinheit36 liegen, und durch die Stoßfängereinheit36 abgedeckt sind (3 ). - In der in
1 dargestellten Arbeitsstellung untergreift der Kugelhals10 mit einem sich an das erste Ende12 anschließenden Abschnitt32 die Unterkante30 der Stoßfängereinheit36 , so dass das zweite Ende16 und die Kupplungskugel18 mitsamt einer Steckdosenaufnahme34 auf einer der Fahrzeugkarosserie abgewandten Seite der hinteren Stoßfängereinheit36 stehen, während in der Ruhestellung sowohl die Schwenklagereinheit20 als auch der gesamte Kugelhals10 mitsamt der Kupplungskugel18 von der hinteren Stoßfängereinheit36 gegen Sicht von hinten abgedeckt sind. - Die Schwenklagereinheit
20 umfasst, wie in4 und5 dargestellt, einen Führungskörper40 , welcher mit einem Flansch42 fest mit der Tragplatte26 verbunden ist und eine sich ausgehend von dem Flansch42 von der Tragplatte26 weg erstreckende Führungshülse44 , auf welcher der Schwenklagerkörper14 drehbar gelagert ist. Hierzu umfasst die Führungshülse44 eine zylindrische Außenmantelfläche46 , auf welcher der Schwenklagerkörper14 mit einer zylindrischen Innenfläche48 aufliegt und dadurch um die Schwenkachse22 eine Drehführung erfährt, so dass der Schwenklagerkörper14 derart relativ zum Führungskörper40 drehbar ist, dass der Kugelhals10 von der Arbeitsstellung A in die Ruhestellung R und umgekehrt verschwenkbar ist. - Der Führungskörper
40 bildet somit durch seine feste Verbindung mit der Trägerplatte26 und dem Träger24 die fahrzeugfeste Drehlagerung für den Schwenklagerkörper14 . - Zur Fixierung des Schwenklagerkörpers
14 in der Arbeitsstellung A und der Ruhestellung R ist die Schwenklagereinheit20 mit einer als Ganzes mit50 bezeichneten Drehblockiereinrichtung versehen, welche einen Betätigungskörper52 , mehrere durch den Betätigungskörper52 beaufschlagbare Drehblockierkörper54 , welche in Führungsaufnahmen56 der Führungshülse44 in einer im wesentlichen radial zur Schwenkachse22 verlaufenden Führungsrichtung57 bewegbar geführt sind, sowie sich ausgehend von der Innenfläche48 des Schwenklagerkörpers14 in diesen hineinerstreckende erste Aufnahmen58 und zweite Aufnahmen60 , mit denen die Drehblockierkörper54 in der Arbeitsstellung A bzw. in der Ruhestellung R in Eingriff bringbar sind, wobei die Aufnahmen58 ,60 in radialer Richtung zur Schwenkachse22 zunehmend einen geringeren Abstand voneinander aufweisende Wandflächen59 ,61 haben. - Umfasst beispielsweise die Drehblockiereinrichtung
50 , wie im Zusammenhang mit4 und5 beim ersten Ausführungsbeispiel dargestellt, einen Satz von drei Drehblockierkörpern54a ,54b und54c , so weist die Führungshülse44 einen Satz von drei Führungsaufnahmen56a ,56b und56c auf, in welchen die Drehblockierkörper54a ,54b und54c in der im wesentlichen radial zur Schwenkachse22 verlaufenden Führungsrichtung57 verschiebbar geführt sind, und der Schwenklagerkörper14 ist mit einem Satz von ersten Aufnahmen58a ,58b und58c versehen, mit welchen die Drehblockierkörper54a ,54b und54c in der Arbeitsstellung A in Eingriff bringbar sind und mit einem Satz von zweiten Aufnahmen60a ,60b und60c versehen, mit welchen die Drehblockierkörper54a ,54b und54c in der Ruhestellung R in Eingriff bringbar sind. - Zum geeigneten Bewegen und Positionieren der Drehblockierkörper
54 in der Führungsrichtung57 ist der Betätigungskörper52 mit Rückzugsaufnahmen62 versehen, die im einfachsten Fall durch eine gegenüber dem Führungskörper40 radial zur Schwenkachse22 zurückgesetzte zylindrische Fläche63 des Betätigungskörpers gebildet ist und mit sich an die Rückzugsaufnahmen62 in axialer Richtung64 anschließenden Druckflächen66 , welche im einfachsten Fall als eine sich ausgehend von der Zylinderfläche63 radial zur Schwenkachse22 konisch erweiternde Konusfläche67 gebildet sind. Die Drehblockierkörper54 liegen in ihrer Freilaufstellung oder Lösestellung im Bereich der Rückzugsaufnahmen62 , das heißt der Zylinderfläche63 des Betätigungskörpers52 auf und sind damit in radialer Richtung zur Schwenkachse22 so weit in den Führungskörper40 hineinbewegt, dass sie nicht mehr über die Außenmantelfläche46 der Führungshülse44 überstehen. - Mittels der Druckflächen
66 sind die Drehblockierkörper54 mit zunehmender Verschiebung des Betätigungskörpers52 in axialer Richtung64 radial zur Führungshülse44 so weit nach außen bewegbar, bis sie in einer ersten Drehblockierstellung stehen, in welcher die Drehblockierkörper54 in ihrer Führungsrichtung57 so weit nach Außen geschoben sind, dass sie entweder in die Aufnahmen58 oder die Aufnahmen60 des Schwenklagerkörpers14 eingreifen und somit diesen relativ zur Führungshülse44 festlegen. - Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen sind der Einfachheit halber die Druckflächen
66 als Konusflächen67 dargestellt. Anstelle eines Konus kann jedoch jeder sich zunehmen und kontinuierlich radial zur Schwenkachse22 erweiternde Körper vorgesehen sein, welcher in der Lage ist, beim Verschieben des Betätigungskörpers52 in der axialen Richtung64 die Drehblockierkörper54 in ihren Führungsrichtungen57 zu bewegen. - Um die Drehblockierkörper
54 entweder in ihrer Drehblockierstellung durch Beaufschlagen derselben mit den Druckflächen66 zu halten oder in der Freilaufstellung auf der Rückzugsaufnahme62 aufliegen zu lassen, ist der Betätigungskörper52 in der axialen Richtung64 parallel zur Schwenkachse22 , insbesondere koaxial zu dieser, verschiebbar, und zwar so, dass entweder die Rückzugsaufnahme62 dem jeweiligen Drehblockierkörper54 zugewandt ist und diesem, wie in6 und7 dargestellt, in seiner aktiven Stellung die Möglichkeit gibt, in die Führungshülse44 in Richtung der Rückzugsaufnahme62 in radialer Richtung zur Schwenkachse22 hin einzutauchen und den jeweiligen Drehblockierkörpern54 die Möglichkeit zu eröffnen, die ersten Aufnahmen58 oder die zweiten Aufnahmen60 hinsichtlich einer Drehung mitsamt dem Schwenklagerkörper14 um die Schwenkachse22 frei zu geben, so dass der Schwenklagerkörper14 mit dem Kugelhals10 relativ zur Führungshülse44 ungehindert und frei drehbar ist, wie in6 und7 dargestellt, wobei in diesem Fall die Drehblockierkörper54 sich nicht über die Außenmantelfläche46 der Führungshülse44 hinaus erstrecken. - Eine Verschiebung des Betätigungskörpers
52 bei auf der jeweiligen Rückzugsaufnahme62 sitzendem Drehblockierkörper54 in der Richtung72 auf die Tragplatte26 zu bewirkt, dass der jeweilige Drehblockierkörper54 aus der Rückzugsaufnahme62 heraus bewegt wird und durch die Druckfläche66 in seiner Führungsrichtung57 radial zur Schwenkachse22 nach außen bewegt wird, somit seine erste Drehblockierstellung erreicht und dabei entweder in die jeweilige erste Aufnahme58 oder in die jeweilige zweite Aufnahme60 eintaucht und damit die freie Drehbarkeit des Schwenklagerkörpers14 unterbindet. - Der Betätigungskörper
52 lässt sich in der Richtung72 in der axialen Richtung64 so bewegen, dass auf die Drehblockierkörper54 zunächst auf Anfangsbereichen68 der Druckflächen66 wirken und dann immer weiter radial gegenüber der Schwenkachse22 außenliegende Bereiche der jeweiligen Druckflächen66 auf die Drehblockierkörper54 wirken und diese somit zunehmend, beispielsweise in der Arbeitsstellung A des Kugelhalses10 , in die ersten Aufnahmen58a ,58b und58c hineindrücken, wie dies in4 und5 dargestellt ist, um somit eine im wesentlichen spielfreie Fixierung des Schwenklagerkörpers14 relativ zum Führungskörper40 , in diesem Fall zur Führungshülse44 , zu erreichen. - In dieser Drehblockierstellung der Drehblockierkörper
54 steht der Betätigungskörper52 in seiner aktiven Stellung so, dass die Betätigungskörper52 , wie in4 und5 dargestellt, ungefähr auf Zwischenbereichen76 , die zwischen den Anfangsbereichen68 und den größten radialen Abstand zur Schwenkachse22 aufweisenden Endbereichen70 der Druckflächen66 liegen. - Eine spielfreie Verriegelung des Schwenklagerkörpers
14 durch die in ihrer Drehblockierstellung stehenden Drehblockierkörper54 lässt sich besonders günstig dann erreichen, wenn der Drehblockierkörper54 und die Aufnahmen58 und60 so gestaltet sind, dass bei zunehmendem Eintauchen eines der Drehblockierkörper54 in eine der Aufnahmen58 oder60 und Anliegen der Drehblockierkörper54 an einer Seite der Aufnahmen58 und60 jeder der Drehblockierkörper54 mit der wechselwirkenden Aufnahme58 oder60 eine Verdrehung des Schwenklagerkörpers14 bewirkt, wobei insgesamt der Satz von Drehblockierkörpern54a bis54c zur spielfreien Fixierung des Schwenklagerkörpers14 mit in entgegengesetzten Richtungen wirkenden Drehmomenten90 ,92 auf die Gesamtheit der Aufnahmen58 oder60 einwirkt. - Wie beispielsweise in
8 bis11 dargestellt, liegt der Drehblockierkörper54b mit seiner Mantelfläche84b nur auf einer Seite86b der Führungsaufnahme56b an, beispielsweise der in Umlaufrichtung65 liegenden Seite, und stützt sich mit einem gegenüberliegenden Bereich seiner Mantelfläche84b auf einer entgegengesetzt zur Umlaufrichtung65 liegenden Seite88b der Aufnahme58b ab, wobei eine zunehmende Bewegung des Drehblockierkörpers54 in radialer Richtung zur Schwenkachse22 zu einem entgegengesetzt zur Umlaufrichtung65 wirkenden Drehmoment90 führt, welches auf den Schwenklagerkörper14 wirkt. - Ferner liegt der Drehblockierkörper
54c mit seiner Mantelfläche84c an einer entgegengesetzt zur Umlaufrichtung65 liegenden Seite86c der Führungsaufnahme56c an und wirkt mit einem gegenüberliegenden Bereich der Mantelfläche84c auf eine Seite89c der ersten Aufnahme58c , wodurch ein in Umlaufrichtung65 wirkendes Drehmoment92 entsteht, welches auf den Schwenklagerkörper14 wirkt. - Somit wirken die durch die Drehblockierkörper
54b und54c erzeugten Drehmomente90 und92 wie in10 dargestellt, entgegengesetzt zueinander und erlauben eine spielfreie Festlegung des Schwenklagerkörpers14 relativ zum Führungskörper40 , insbesondere zur Führungshülse44 derselben, da durch die jeweils einseitige Anlage der Drehblockierkörper54 einerseits in der Führungsaufnahme56 und andererseits in der ersten Aufnahme58 das Spiel zwischen der Führungsaufnahme58 und dem Drehblockierkörper54 sowie der ersten Aufnahme58 im Bereich beider Drehblockierkörper54b und54c eliminiert wird. - Ferner ist, wie in
11 dargestellt, beim Drehblockierkörper54a vorgesehen, dass dieser mit seiner Mantelfläche84a sowohl an der in Umlaufrichtung65 liegenden Seite88a als auch an der entgegengesetzt zu dieser Seite liegenden Seite89a der ersten Aufnahme58a anliegt, und somit je nach Fertigungstoleranz im Bereich der Führungsaufnahme56a und der entsprechenden Aufnahme58a und je nach Belastung des Kugelhalses10 im Anhängerbetrieb in der Regel zu einem der beiden Drehmomente90 und92 beiträgt und somit in der Regel dazu dient, zusätzlich zu dem aufgrund der Belastung des Kugelhalses10 belasteten Drehblockierkörper54b oder54c noch Last aufzunehmen, es kann aber auch ein Zustand auftreten, in dem der Drehblockierkörper54a zu keinem der beiden Drehmomente90 und92 beitragen kann. - Um dem Betätigungskörper
52 die Möglichkeit zu eröffnen, jeweils jeden der drei Drehblockierkörper54 optimal zu beaufschlagen, ist vorgesehen, dass in der aktiven Stellung eine Zentrierung des Betätigungskörpers52 entsprechend der Lage der Drehblockierkörper54 erfolgt, so dass sich der Betätigungskörper52 relativ zur Schwenkachse22 bewegen und entsprechend der durch Fertigungstoleranzen bedingten Lage der Drehblockierkörper54 innerhalb des Führungskörpers40 selbstzentrieren kann, wobei die Selbstzentrierung des Betätigungskörpers52 geringfügig von einer koaxialen Anordnung zur geometrischen Schwenkachse22 abweichen kann. - Aufgrund der Selbstzentrierung wirken die Drehblockierkörper
54a ,54b und54c in der jeweiligen Führungsrichtung57a ,57b und57c mit ungefähr gleich großen Kräften Ka, Kb und Kc auf die Aufnahmen58a ,58b und58c oder60a ,60b und60c , so dass auch die auf den Betätigungskörper52 wirkenden Reaktionskräfte RKa, RKb und RKc ungefähr gleich groß sind. - Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung sind die Drehblockierkörper
54 in den Führungsaufnahmen56 in gleichen Winkelabständen um die Schwenkachse22 herum angeordnet, so dass die durch die Selbstzentrierung ungefähr gleich großen Reaktionskräfte RKa, RKb, RKc auf einen der Drehblockierkörper54a ,54b ,54c sich zu gleichen Teilen auf die anderen Drehblockierkörper54b und54c ,54a und54c sowie54a und54b auswirken und sich somit insgesamt aufheben, so dass der Betätigungskörper52 im Kräftegleichgewicht steht und keine zusätzliche Abstützung benötigt. - Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Drehblockierkörper
54 , wie in den4 ,6 und8 dargestellt, als Kugeln ausgebildet. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Drehblockierkörper beispielsweise als Rollen auszubilden. - Zum Bewegen des Betätigungskörpers
52 in der axialen Richtung64 sitzt dieser auf einer als Ganzes mit100 bezeichneten Gewindespindel, die an der Tragplatte26 beispielsweise über ein Axial-/Radiallager102 in der axialen Richtung64 unverschieblich gelagert ist. - Diese Gewindespindel
100 greift mit einem Außengewinde104 in ein Innengewinde106 des Betätigungskörpers54 ein, der somit gleichzeitig eine Spindelmutter zu der Gewindespindel100 darstellt. Es besteht die Möglichkeit, die Selbstzentrierung des Betätigungskörpers52 durch ausreichend großes Spiel zwischen dem Außengewinde104 und dem Innengewinde106 zu erreichen. - Durch Drehen der Gewindespindel
100 lässt sich somit der Betätigungskörper52 in der axialen Richtung64 verschieben. - Vorzugsweise ist das Axial-/Radiallager
102 so ausgebildet, dass es die Gewindespindel100 nicht streng koaxial zur Schwenkachse22 führt, sondern eine Ausweichbewegung der Gewindespindel100 quer zur Schwenkachse22 zulässt, um die bereits beschriebene Selbstzentrierung des Betätigungskörpers52 in der Führungshülse44 zu ermöglichen. - Ein Antrieb der Gewindespindel
100 erfolgt über ein auf einer dem Betätigungskörper52 gegenüberliegenden Seite der Tragplatte26 sitzendes Antriebsrad110 , welches mit einem Antriebsrad112 eines Verriegelungsantriebs114 in Eingriff steht, wobei der Verriegelungsantrieb114 beispielsweise als Elektromotor mit einem Untersetzungsgetriebe ausgebildet ist. - Zum Verschwenken des Schwenklagerkörpers
14 ist dieser beispielsweise mit einer externen Verzahnung120 versehen, in welche ein Antriebsrad122 eines Schwenkantriebs124 eingreift. Durch eine Steuerung130 lassen sich nun das Verriegeln und Verschwenken des Schwenklagerkörpers14 steuern, nämlich einerseits dadurch, dass der Schwenkantrieb124 den Schwenklagerkörper14 zwischen der der Arbeitsstellung A und der Ruhestellung R entsprechenden Schwenkstellung verschwenkt und dann bei Erreichen der jeweiligen Schwenkstellung der Verriegelungsantrieb114 durch Verschieben des Betätigungskörpers52 zwischen seiner Freilaufstellung und seiner Drehblockierstellung den Schwenklagerkörper14 relativ zum Führungskörper40 durch Verschieben der Drehblockierkörper54 entweder entriegelt bzw. verriegelt, wie dies bereits im Detail beschrieben wurde. - Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung, dargestellt in
12 , sind diejenigen Merkmale, die mit denen des ersten Ausführungsbeispiels identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass auf die Beschreibung derselben vollinhaltlich Bezug genommen werden kann. - Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Betätigungskörper
52 beiderseits der Rückzugaufnahme62 mit sich radial zur Schwenkachse22 beispielsweise konisch nach außen erweiternden Druckflächen66a und66b versehen, die mit denen, die Drehblockierkörper54 radial nach außen bewegbar sind. Somit sind durch die Rückzugsaufnahme62 eine Freilaufstellung durch die Druckflächen66a eine erste Drehblockierstellung und durch die Druckflächen60b eine zweite Drehblockierstellung realisierbar. - Es besteht die Möglichkeit, ausgehend von der ersten Drehblockierstellung, dargestellt in
12 , in welcher die Drehblockierkörper54 durch die Druckflächen66 radial nach außen in die Aufnahmen58 gedrückt sind, durch Verschieben des Betätigungskörpers52 in der axialen Richtung64 , und zwar in einer Richtung73 von der Tragplatte26 weg, den durch die erste Drehblockierstellung verriegelten Zustand des Schwenklagerkörpers14 zu lösen, nämlich dadurch, dass, wie in13 dargestellt, die Drehblockierkörper54 die Möglichkeit haben, in die Rückzugsaufnahmen62 und somit in die Freilaufstellung überzugehen, in der sie sich so weit in die Führungshülse44 hineinbewegen, dass der Schwenklagerkörper14 frei auf der Führungshülse44 drehbar ist. - In dieser entriegelnden Stellung des Schwenklagerkörpers
14 kann dieser frei um die Schwenkachse22 verschwenkt werden und es besteht die Möglichkeit, beispielsweise den Kugelhals10 von der Arbeitsstellung A, dargestellt in12 in die Ruhestellung R zu überführen, in welcher der Kugelhals10 sich ungefähr auf einer der Arbeitsstellung A gegenüberliegenden Seite der Schwenkachse22 erstreckt, wie dies in14 dargestellt ist. - In dieser Ruhestellung R stehen dann die Aufnahmen
60 wiederum den Drehblockierkörpern54 gegenüber und es besteht die Möglichkeit, durch weiteres Verschieben des Betätigungskörpers52 in der Richtung73 mittels der Druckflächen66b die Drehblockierkörper54 wiederum radial nach außen, in die Aufnahmen60 hineinzubewegen und somit wiederum die bereits beschriebene, formschlüssige Verriegelung des Schwenklagerkörpers14 zur Führungshülse40 durch Erreichen der zweiten Drehblockierstellung zu erhalten. - Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb der Gewindespindel
100 nicht direkt über den Verriegelungsantrieb114 sondern über ein Planetengetriebe150 , welches auf einer der Tragplatte26 abgewandten Seite des Betätigungskörpers52 angeordnet ist. - Das Planetengetriebe
150 umfasst ein Sonnenrad152 , welches drehfest mit der Gewindespindel100 verbunden ist, vorzugsweise einstückig an diese angeformt ist. - Das Sonnenrad
152 wird dabei angetrieben durch Planetenräder154 , die an einem Planetenradträger156 drehbar gelagert sind. - Die Planetenräder
154 kämmen auf ihrer radial innen liegenden Seite mit dem Sonnenrad152 und auf ihrer radial außen liegenden Seite mit einem Hohlrad158 , das drehfest mit dem Schwenklagerkörper14 verbunden ist. - Vorzugsweise erstreckt sich hierzu der Schwenklagerkörper
14 mit seiner der Tragplatte26 abgewandten Seite über die Führungshülse44 hinaus mit einem hülsenähnlichen Abschnitt160 , welcher einen Innenraum162 umschließt, in welchem das Planetengetriebe150 angeordnet ist. - Dabei sitzt das Hohlrad
158 des Planetengetriebes150 unmittelbar auf einer Innenseite des hülsenähnlichen Abschnitts160 des Schwenklagerkörpers14 und ist drehfest mit diesem verbunden. - Der Innenraum
162 ist ferner in Richtung der Tragplatte26 begrenzt durch eine Abschlusswand164 des Führungskörpers44 , welche ein Axial- und Radiallager166 zur Lagerung der Gewindespindel100 trägt und andererseits begrenzt durch einen eine äußere Öffnung168 des hülsenähnlichen Abschnitts160 des Schwenklagerkörpers14 verschließenden Deckel170 der den Innenraum162 auf einer der Abschlusswand164 gegenüberliegenden Seite des Planetengetriebes150 abschließt. - Ein Antrieb des Planetengetriebes
150 erfolgt über einen Antrieb des Planetenradträgers156 , der einstückig mit einer Antriebswelle180 verbunden ist, die von dem Planetenradträger156 durch eine zentrale Bohrung182 der Gewindespindel100 und somit koaxial durch diese hindurchgeführt ist, und dabei von dem Innenraum162 durch die Gewindespindel100 und somit auch zentral durch den Betätigungskörper52 bis zu einer dem Betätigungskörper52 gegenüberliegenden Seite der Tragplatte26 geführt ist und an ihrem auf der dem Betätigungskörper52 gegenüberliegenden Seite der Tragplatte angeordneten Ende184 ein Antriebsrad186 trägt, welches mit einem Abtriebsrad188 eines Gesamtantriebs190 kämmt. - Das Planetengetriebe
150 erlaubt nun einen Wechsel zwischen einem Antrieb des Schwenklagerkörpers14 durch Antreiben des Hohlrades158 und einem Antrieb der Gewindespindel100 durch Antrieb des Sonnenrades152 seitens der Planetenräder154 , die durch Drehen des Planetenradträgers156 mittels des Gesamtantriebs190 um die Schwenkachse22 umlaufend bewegbar sind. - Der Wechsel zwischen einem Antrieb der Gewindespindel
100 und einem Antrieb des Hohlrades158 erfolgt dabei – wie bei einem Planetengetriebe üblich – abhängig davon, ob eine Drehbewegung des Hohlrades158 oder eine Drehbewegung des Sonnenrades152 blockiert ist. - In der verriegelten Stellung des Schwenklagerkörpers
14 , dargestellt in12 , ist das Hohlrad158 in hinsichtlich einer Drehbewegung um die Schwenkachse22 blockiert, da der drehfest mit dem Hohlrad158 verbundene Schwenklagerkörper14 auf dem Führungskörper40 durch die Drehblockierkörper54 drehfest festgelegt ist, die auf den Druckflächen66a des in seiner ersten Drehblockierstellung stehenden Betätigungskörpers52 aufsitzen. - Aus diesem Grund bewirkt ein Antreiben des Planetenradträgers
156 eine Drehbewegung des Sonnenrades152 mit der für ein Planetengetriebe üblichen Untersetzung, so dass dadurch die Gewindespindel100 derart antreibbar ist, dass diese den Betätigungskörper52 in der Richtung73 bewegt, und zwar so lange, bis, wie in13 dargestellt, in der Freilaufstellung des Betätigungskörpers52 die Drehblockierkörper54 auf der Rückzugsaufnahme62 aufliegen. Damit geben die Drehblockierkörper54 die Drehbewegung des Schwenklagerkörpers14 relativ zum Führungskörper40 frei und dieser ist nun in der Lage, sich um die Schwenkachse22 zu drehen, was zur Konsequenz hat, dass auch das Hohlrad158 nicht mehr drehfest stehen bleibt, sondern die Möglichkeit hat, sich ebenfalls zu drehen. - Um eine definierte Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers
14 in dieser Freilaufstellung des Betätigungskörpers52 und der Drehblockierkörper54 durchführen zu können, ist noch eine als Ganzes mit200 bezeichnete erste Hemmvorrichtung vorgesehen. - Die erste Hemmvorrichtung
200 umfasst, wie in12 bis19 dargestellt, einen Hemmkörper202 , welcher in einer Führungsaufnahme204 der Führungshülse44 in einer Führungsrichtung206 , die vorzugsweise radial zur Schwenkachse22 verläuft, bewegbar ist und mit einer inneren Kulissenbahn210 , die am Betätigungskörper52 vorgesehen ist, sowie einer äußeren Kulissenbahn212 , die am Schwenklagerkörper14 angeordnet ist, zusammenwirkt. - Die innere Kulissenbahn
210 , vorgesehen in einem radial außen liegenden Bereich des Betätigungskörpers52 ist zum Teil als radiale Ausnehmung im Betätigungskörper52 ausgebildet und umfasst eine am Ausnehmungsgrund parallel zur axialen Richtung64 verlaufende innen liegende Gleitfläche220 , eine schräg zur innen liegenden Gleitfläche radial zunehmend nach außen verlaufende Hemmfläche222 und eine sich an die Hemmfläche222 anschließende außen liegende Gleitfläche224 , die im einfachsten Fall durch einen Mantelbereich des Betätigungskörpers52 gebildet ist. - Die äußere Kulissenbahn
212 umfasst eine durch einen Teilbereich der Innenfläche48 des Schwenklagerkörpers14 gebildete Gleitfläche230 , dargestellt in16 und17 und eine sich an die Gleitfläche230 anschließende radial zur Schwenkachse22 nach außen verlaufende Vertiefung232 , die dem Hemmkörper202 nur dann gegenüberliegend angeordnet ist, wenn der Schwenklagerkörper14 in einer definierten Schwenkstellung, beispielsweise in der Ruhestellung, steht. - Die erste Hemmvorrichtung
200 funktioniert nun, wie in den16 bis19 , welche den12 bis15 entsprechen, dargestellt, so, dass der Hemmkörper202 in der ersten Drehblockierstellung zwischen der innen liegenden Gleitfläche220 der inneren Kulissenbahn210 und der Gleitfläche230 der äußeren Kulissenbahn212 mit geringem Spiel angeordnet ist. - Die innen liegende Gleitfläche
220 hat nun eine derartige Länge, dass der Betätigungskörper52 von der ersten Drehblockierstellung, dargestellt in16 in die Freilaufstellung, dargestellt in17 und18 bewegbar ist, ohne dass der Hemmkörper202 die Hemmfläche222 der inneren Kulissenbahn210 erreicht. - Der Hemmkörper
202 berührt, wie in17 und18 dargestellt, die Hemmfläche222 der inneren Kulissenbahn210 dann, wenn der Betätigungskörper52 in der Freilaufstellung steht, wie in17 und18 dargestellt. - In der Freilaufstellung kommt die Hemmfläche
222 an dem Hemmkörper202 zur Anlage und eine weitere Verschiebung des Betätigungskörpers52 in der Richtung73 über die Freilaufstellung hinaus in Richtung der zweiten Drehblockierstellung würde es erforderlich machen, dass der Hemmkörper202 aufgrund der Wechselwirkung mit der Hemmfläche222 die Möglichkeit haben müsste, sich in seiner Führungsrichtung206 radial zur Schwenkachse22 nach außen zu bewegen. Diese Bewegung des Hemmkörpers202 ist jedoch durch die Gleitfläche230 der äußeren Kulissenbahn212 so lange blockiert, bis der Schwenklagerkörper14 so weit um die Schwenkachse22 verschwenkt ist, dass dem Hemmkörper202 die Vertiefung232 der äußeren Kulissenbahn212 gegenübersteht. - So lange dies jedoch nicht der Fall ist, hemmt der Hemmkörper
202 durch Zusammenwirken mit der Hemmfläche222 beim Verschieben des Betätigungskörpers52 von der ersten Drehblockierstellung in die Freilaufstellung in dieser Freilaufstellung, wie in17 dargestellt, eine weitere Verschiebebewegung des Betätigungskörpers52 in der Richtung73 und dadurch erfolgt eine Blockade der Drehbewegung der Gewindespindel100 und somit der Drehbewegung des Sonnenrads152 . - Bei weiterem Antrieb des Planetengetriebes
150 durch den Gesamtantrieb190 erfolgt aufgrund der Blockierung des Sonnenrads152 ein Drehantrieb des Hohlrades158 durch die umlaufenden Planetenräder154 und eine derartige Drehbewegung des Hohlrades158 ist dadurch möglich, dass der Betätigungskörper52 und somit auch die Drehblockierkörper54 in der Freilaufstellung stehen und die Drehbewegung des Schwenklagerkörpers14 freigeben. - Somit bewirkt der weiterlaufende Gesamtantrieb
190 bei Erreichen der Freilaufstellung ausschließlich eine Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers14 , beispielsweise von der Arbeitsstellung A in die Ruhestellung R und in dieser Ruhestellung liegt dann, wie in18 dargestellt, die Vertiefung232 der äußeren Kulissenbahn212 gegenüber. - In diesem Moment wird die Hemmwirkung des mit der Hemmfläche
222 der innen liegenden Kulissenbahn210 zusammenwirkenden Hemmkörpers aufgehoben, da sich der Hemmkörper202 in seiner Führungsrichtung206 radial nach außen durch Entlanggleiten auf der Hemmfläche222 bewegen und die außen liegende Gleitfläche224 erreichen kann. Dies erlaubt, wie in18 und19 dargestellt, ein weiteres Verschieben des Betätigungskörpers52 in der Richtung73 , so dass der Betätigungskörper52 von der Freilaufstellung in die zweite Drehblockierstellung übergehen kann, in welcher die Druckflächen66b die Drehblockierkörper54 in die Aufnahmen60 hineinbewegen und dadurch den Schwenklagerkörper14 drehfest verriegeln. - Die erste Hemmvorrichtung
200 hat somit die Aufgabe, die Verschiebebewegung des Betätigungskörpers52 beim Übergang von der ersten Drehblockierstellung in die Freilaufstellung in der Freilaufstellung so lange zu hemmen, bis eine Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers14 von der Arbeitsstellung A in die Ruhestellung R erfolgt ist und erst dann wieder eine Fortsetzung der Verschiebebewegung des Betätigungskörpers52 in der Richtung73 zuzulassen, wenn die Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers14 von der Arbeitsstellung A in die Ruhestellung R beendet ist. - Soll nun in der Ruhestellung R wiederum die Verriegelung des Schwenklagerkörpers
14 gelöst und der Schwenklagerkörper von der Ruhestellung R in die Arbeitsstellung A zurückgedreht und in der Arbeitsstellung A verriegelt werden, so erfolgt ein Umschalten der Drehrichtung des Gesamtantriebs190 und eine Verschiebung des Betätigungskörpers52 in der Richtung72 . In diesem Fall wird ausgehend von der zweiten Drehblockierstellung, die den Schwenklagerkörper14 in der Ruhestellung R verriegelt, zunächst die in18 dargestellte Freilaufstellung erreicht, in welcher die Verriegelung des Schwenklagerkörpers14 gelöst ist. - Um nun in dieser Stellung zu verhindern, dass die Gewindespindel
100 den Betätigungskörper52 in Richtung der ersten Drehblockierstellung weiter in Richtung72 verschiebt, ist eine zweite Hemmvorrichtung240 vorgesehen, die ebenfalls einen Hemmkörper242 aufweist, welcher in einer Führungsaufnahme244 in der Führungshülse44 geführt ist und in einer Führungsrichtung246 radial zur Schwenkachse bewegbar ist. - Auch die zweite Hemmvorrichtung umfasst eine innere Kulissenbahn
250 und eine äußere Kulissenbahn252 , wobei die innere Kulissenbahn250 analog zur ersten Hemmvorrichtung eine innen liegende Gleitfläche260 , eine Hemmfläche262 und eine außen liegenden Gleitfläche264 aufweist, die ebenfalls in einem radial außen liegenden Bereich des Betätigungskörpers52 vorgesehen sind, welcher beispielsweise in einem Winkelabstand von der ersten Hemmvorrichtung200 , vorzugsweise dieser gegenüberliegend, am Betätigungskörper52 angeordnet ist. - Ferner weist die äußere Kulissenbahn
252 der zweiten Hemmvorrichtung240 eine Gleitfläche270 und eine Vertiefung272 auf, wobei die Vertiefung272 nur dann dem Hemmkörper242 gegenüberliegend angeordnet ist, wenn der Schwenklagerkörper14 in seiner Arbeitsstellung steht und ansonsten die Gleitfläche270 wirksam ist. - Bei einer Bewegung des Betätigungskörpers
52 in der Richtung72 wird nun die zweite Hemmvorrichtung240 in analoger Weise wirksam wie die erste Hemmvorrichtung200 , es erfolgt nämlich nach Bewegen des Betätigungskörpers52 von der zweiten Drehblockierstellung in die Freigabestellung eine Hemmung einer weiteren Bewegung des Betätigungskörpers52 in dieser Richtung, somit eine Hemmung der Drehbewegung der Gewindespindel100 und des Sonnenrades152 , so dass die weiter durch den Gesamtantrieb190 angetriebenen Planetenräder154 aufgrund des in der Freilaufstellung nicht mehr verriegelten Schwenklagerkörpers14 , wie in18 dargestellt, das Hohlrad158 antreiben und damit den Schwenklagerkörper14 von der Ruhestellung R in die Arbeitsstellung A verschwenken. - Bei Erreichen der Arbeitsstellung A des Schwenklagerkörpers
14 steht die Vertiefung272 dem Hemmkörper242 gegenüber, so dass dieser nun unter Einwirkung der Hemmfläche262 die Möglichkeit hat, in seiner Führungsrichtung246 radial zur Schwenkachse22 nach außen auszuweichen, wie dies in17 dargestellt ist. - Damit wird die Hemmung der Bewegung des Betätigungskörpers
52 in der Richtung72 aufgehoben und das Planetengetriebe150 treibt wieder über das Sonnenrad152 die Gewindespindel100 an, so dass diese den Betätigungskörper52 in der Richtung72 weiter in Richtung seiner ersten Drehblockierstellung verschieben kann, in welcher die Drehblockierkörper54 wieder in die Drehblockierstellung übergehen und in die Aufnahmen58 eingreifen, um den Schwenklagerkörper14 in der Arbeitsstellung A zu verriegeln. - Ferner verlässt bei der Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers
14 von der Ruhestellung R in die Arbeitsstellung A der erste Hemmkörper202 der ersten Hemmvorrichtung200 die Vertiefung232 und gleitet wieder längs der Gleitfläche230 der äußeren Kulissenbahn212 . - Die Hemmkörper
202 und242 der Hemmvorrichtungen200 und240 können in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein. Beispielsweise können die Hemmkörper202 und242 , wie in den16 bis19 dargestellt, zylindrische Stifte sein. Es ist aber auch denkbar, die Hemmkörper202 und242 ähnlich den Drehblockierkörpern54 als Kugeln auszubilden und die inneren Kulissenbahnen210 und250 sowie die äußeren Kulissenbahnen212 und252 in ihrer Form und ihrem Verlauf entsprechend anzupassen. - Die erfindungsgemäße Lösung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel erlaubt es somit, einen Gesamtantrieb
190 zu verwenden und mit dem Gesamtantrieb durch Antreiben des Planetengetriebes150 in einer einzigen Drehrichtung zunächst die Verriegelung des Schwenklagerkörpers14 gegenüber dem Führungskörper40 zu lösen, den Schwenklagerkörper14 von einer Drehstellung, beispielsweise der Arbeitsstellung A oder der Ruhestellung R in die jeweils andere Drehstellung, beispielsweise die Ruhestellung R oder die Arbeitsstellung A, zu verschwenken und in dieser jeweils anderen Drehstellung wiederum den Schwenklagerkörper14 relativ zum Führungskörper40 zu verriegeln. - Durch einen einfachen Wechsel der Drehrichtung des Gesamtantriebs ist es dann wiederum möglich, in der anderen Drehstellung, beispielsweise der Ruhestellung R oder der Arbeitsstellung A, die Verriegelung des Schwenklagerkörpers
14 relativ zum Führungskörper40 zu lösen, den Schwenklagerkörper14 von der anderen Drehstellung in die eine Drehstellung, beispielsweise die Arbeitsstellung A oder die Ruhestellung R, zurückzuverschwenken und in dieser jeweils einen Drehstellung wiederum den Schwenklagerkörper14 relativ zum Führungskörper40 zu verriegeln. - Die einzige schaltungstechnische Maßnahme, die bei einem derartigen Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung ist somit das Bestromen des Gesamtantriebs in der jeweils erforderlichen Drehrichtung, wobei die beim Einschalten des Gesamtantriebs
190 zu wählende Drehrichtung eindeutig mit der jeweiligen Drehstellung, in der der Schwenklagerkörper14 steht und verriegelt ist, korreliert ist. - Vorzugsweise sind bei dem zweiten Ausführungsbeispiel die Aufnahmen
58 und60 als kegelförmige Aufnahmen ausgebildet, so dass, wie in16 und19 erkennbar in diese Aufnahmen eindringende Drehblockierkörper54 durch Zusammenwirken mit der kegelförmigen Aufnahme58 oder60 eine Kraft auf den Schwenklagerkörper14 erzeugt, die in Richtung des Flansches42 wirkt und diesen somit kraftbeaufschlagt an dem Flansch42 anlegt. - Bei einem dritten Ausführungsbeispiel, dargestellt in den
20 bis24 sind diejenigen Teile, die mit denen des ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich der Beschreibung derselben vollinhaltlich auf die Ausführungen zu diesen Ausführungsbeispielen Bezug genommen wird. - Im Gegensatz zum zweiten Ausführungsbeispiel ist bei dem dritten Ausführungsbeispiel eine einzige Hemmvorrichtung
300 vorgesehen, die die Funktion der ersten Hemmvorrichtung200 und der zweiten Hemmvorrichtung240 vereint. - Die Hemmvorrichtung
300 umfasst dabei einen Hemmkörper302 , welcher in einer Führungsaufnahme304 der Führungshülse44 , in diesem Fall des Flansches42 der Führungshülse44 , in einer Führungsrichtung306 , die vorzugsweise ebenfalls radial zur Schwenkachse22 verläuft, bewegbar ist und mit einer inneren Kulissenbahn310 , die am Betätigungskörper52 vorgesehen ist, sowie einer äußeren Kulissenbahn312 , die am Schwenklagerkörper14 angeordnet ist, unter Vermittlung eines Hilfskörpers314 , welcher mit einer Hilfskulisse316 an dem Hemmkörper302 zusammenwirkt. - Die innere Kulissenbahn
310 ist dabei in einem radial außenliegenden Bereich des Betätigungskörpers52 vorgesehen und weist einen radial vertieften Flächenbereich220 sowie schräg zum Flächenbereich220 radial nach außen zunehmend verlaufende Hemmflächen322a und322b auf und sich jeweils auf dem Flächenbereich320 gegenüberliegenden Seiten der Hemmflächen322a und322b an diese Hemmflächen322a und322b anschließende und radial außenliegende Gleitflächen324a und324b , die im einfachsten Fall durch einen Mantelbereich des Betätigungskörpers52 gebildet sind. - Die äußere Kulissenbahn
312 ist an einer dem Flansch42 zugewandten Stirnfläche326 des Schwenklagerkörpers14 vorgesehen und umfasst eine durch die Stirnfläche326 gebildete Gleitfläche330 sowie in Azimutalrichtung beiderseits dieser Gleitfläche330 liegende und vom Flansch42 weg, sich in den Schwenklagerkörper hinein erstreckende Vertiefungen332a und332b . - Die Hemmvorrichtung
300 funktioniert nun, wie in den20 bis24 dargestellt, so, dass bei in Arbeitsstellung stehendem Kugelhals10 der Hemmkörper302 in der ersten Drehblockierstellung des Betätigungskörpers52 auf der Gleitfläche224b aufsitzt, und in dieser Stellung bewirkt die Hilfskulisse316 , dass der Hilfskörper314 in die Vertiefung332b der äußeren Kulissenbahn312 eintaucht und somit eine Drehbewegung des Schwenklagerkörpers14 blockiert, in gleicher Weise wie dies der Fall ist bei der Funktion der zweiten Hemmvorrichtung240 beim zweiten Ausführungsbeispiel. - Wird nun der Betätigungskörper
52 in die Freilaufstellung bewegt, wie in21 dargestellt, so hat dies auch zur Folge, dass in der Freilaufstellung der Hemmkörper302 in den radial vertieften Flächenbereich220 eintaucht und somit durch die Bewegung der Hilfskulisse316 und des Hilfskörpers314 eine Drehfreigabe des Schwenklagerkörpers14 erfolgt. - In dieser Stellung hat nun der Schwenklagerkörper
14 die Möglichkeit, sich um die Schwenkachse22 zu drehen, da weder die Drehblockierkörper54 noch der Hilfskörper314 die Drehbewegung behindern. - Eine weitere Bewegung des Betätigungskörpers
52 in der Richtung73 bewirkt, dass der Hemmkörper302 an der Hemmfläche322a zur Anlage kommt, welche aufgrund ihres Verlaufs die Tendenz hat, den Hemmkörper302 radial nach außen zu verschieben, und zwar gegen die Kraftwirkung einer Hemmfeder308 , die den Hemmkörper302 in Richtung des Betätigungskörpers52 mit einer Kraft beaufschlagt. - Durch die Hemmfeder
308 und den Hemmkörper302 wird somit in der Freilaufstellung des Betätigungskörpers52 dessen weitere Bewegung in Richtung73 gehemmt, was dazu führt, dass eine Hemmung der Drehbewegung der Gewindespindel100 eintritt und somit eine Hemmung der Drehbewegung des Sonnenrads152 , so dass dadurch das Planetengetriebe150 , weiter angetrieben durch den Gesamtantrieb190 aufgrund der Hemmung des Sonnenrads152 einen Drehantrieb des Hohlrades158 durch die umlaufenden Plantenräder154 bewirkt. - Ein Verschwenken des Schwenklagerkörpers
14 hat nun zur Folge, dass sich die Vertiefung322b von ihrer dem Hilfskörper314 gegenüberliegenden Position wegbewegt und nunmehr dem Hilfskörper314 die Gleitfläche330 gegenüberliegt, so dass der Hilfskörper314 seinerseits mit der Hilfskulisse316 zusammenwirkt und dadurch eine Bewegung des Hemmkörpers302 in Richtung von dem Betätigungskörper52 weg blockiert, so dass die Hemmwirkung des Hemmkörpers302 hinsichtlich einer Bewegung des Betätigungskörpers52 in Richtung73 durch Formschluss, nämlich durch den Hilfskörper314 mit der Hilfskulisse316 , während der Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers14 aufrecht erhalten wird und nicht nur durch die Hemmfeder308 aufrecht erhalten werden muss. - Dieser Zustand des Hemmkörpers
302 , dargestellt in22 wird so lange aufrecht erhalten, bis die Ruhestellung R erreicht wird, in welcher dem Hilfskörper314 die Vertiefung332a gegenüberliegt. - Ferner wird die Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers
14 in der Ruhestellung durch einen zeichnerisch nicht dargestellten Anschlag beendet. - Dadurch erfolgt wiederum eine Blockierung der Drehbewegung des Hohlrades
158 und das Planetengetriebe150 wirkt dann mit einem derart großen Drehmoment auf die Gewindespindel100 , so dass diese den Betätigungskörper52 mit einer derart großen Kraft in Richtung73 weiter verschiebt, so dass die Hemmwirkung des Hemmkörpers302 und der Hemmfeder308 überwunden werden kann und der Hemmkörper über die Hemmfläche322a hinweg gleitet und radial nach außen verschoben wird, so dass sich der Betätigungskörper52 weiter in Richtung73 bewegen kann und schließlich der Hemmkörper302 , wie in24 dargestellt, auf der außen liegenden Gleitfläche324a des Betätigungskörpers52 aufliegt. - Damit verlässt der Betätigungskörper
52 unter Überwindung der Hemmwirkung des Hemmkörpers302 und der Hemmfeder308 die Freilaufstellung und geht in die der Ruhestellung zugeordnete Drehblockierstellung über, in welcher die Drehblockierkörper54 wiederum die Drehbewegung des Schwenklagerkörpers14 blockieren. - Außerdem führt das Verschieben des Hemmkörpers
302 radial nach außen gegen die Kraft der Hemmfeder308 dazu, dass die Hilfskulisse316 den Hilfskörper314 in Richtung der Vertiefung332a verschiebt und in diese eintauchen lässt, so dass dadurch noch gleichzeitig eine zusätzliche Blockierung des Schwenklagerkörpers14 erfolgt. - Die Hemmvorrichtung
300 wirkt bei einer Bewegung des Drehblockierkörpers52 in Richtung72 in vergleichbarer Weise, das heißt zuerst geht der Drehblockierkörper52 in seine Freilaufstellung über und in diesem Zustand taucht der Hemmkörper302 in den Flächenbereich320 ein, so dass auch der Hilfskörper314 wiederum die Vertiefung332a verlassen kann und insgesamt der Schwenklagerkörper14 die Möglichkeit hat, um die Schwenkachse22 zu verschwenken. - Bei einer weiteren Bewegung in Richtung
72 entfaltet der Hemmkörper302 mit der Hemmfeder308 wieder seine Wirkung so dass eine Hemmung der Bewegung des Drehblockierkörpers52 in Richtung72 und somit eine Hemmung der Drehbewegung der Gewindespindel100 erfolgt, was wieder zur Konsequenz hat, dass über das Planetengetriebe150 ein Drehantrieb des Hohlrades158 und somit ein Drehantrieb für die Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers14 erfolgt. - Nach Verlassen der Ruhestellung erfolgt wieder eine Blockierung der Bewegung des Hemmkörpers
302 radial nach außen durch den Hilfskörper314 und die Hilfskulisse316 so lange, bis die Arbeitsstellung, dargestellt in21 , erreicht ist und in dieser erfolgt wiederum ein Bewegen des Hemmkörpers302 entgegen der Kraft der Hemmfeder308 radial nach außen, da durch den für den Schwenklagerkörper14 vorgesehenen und zeichnerisch nicht dargestellten Anschlag in der Arbeitsstellung ein Weiterverschwenken des Schwenklagerkörpers14 nicht möglich ist und somit das von dem Planetengetriebe150 auf die Gewindespindel100 wirkende Drehmoment so weit ansteigen kann, dass die auf den Betätigungskörper52 wirkende Kraft in Richtung72 in der Lage ist, entgegen der Kraft der Hemmfeder308 den Hemmkörper302 radial nach außen zu verschieben, so dass der Hemmkörper302 in der Arbeitsstellung schließlich wieder auf der außen liegenden Gleitfläche324b aufsitzt, wie dies in20 dargestellt ist. - Wie außerdem in
25 bis29 dargestellt, umfasst das dritte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anhängekupplung noch eine beispielsweise zusätzliche, als Ganzes mit350 bezeichnete Sicherungsvorrichtung, gebildet durch einen Sicherungsstift352 , welcher einen Kopf354 sowie eine gegenüber einer Mantelfläche356 des Sicherungsstifts352 radial eingezogene Einschnürung358 aufweist. Ferner ist zusätzlich zum Sicherungsstift352 noch ein mit der Mantelfläche356 und der Einschnürung358 zusammenwirkender Sicherungskörper360 vorgesehen. - Der Sicherungsstift
352 ist seinerseits in einer parallel zur Schwenkachse22 verlaufenden Bohrung362 in dem Führungskörper40 geführt und steht mit seinem Kopf354 auf einer dem Antriebsrad186 zugewandten Seite über den Führungskörper40 über, so dass der Kopf354 die Möglichkeit hat, mit einer an dem Antriebsrad186 vorgesehenen Betätigungsbahn370 in Wechselwirkung zu treten, welche, wie in25 dargestellt, eine erste Vertiefung372 aufweist und, wie beispielsweise in26 dargestellt, einen den Kopf354 beaufschlagenden Betätigungsbereich374 aufweist, welcher den Sicherungsstift352 soweit in die Bohrung362 einschiebt, dass der Sicherungskörper360 die Möglichkeit hat, in die Einschnürung358 einzutauchen, während in der die -
25 dargestellten Stellung des Sicherungsstifts352 , in welcher dessen Kopf354 in die Vertiefungen372 im Antriebsrad386 hineinragt, der Sicherungskörper360 auf der Mantelfläche356 des Sicherungsstifts352 aufliegt und somit über eine Führungsbohrung380 in Richtung des Betätigungskörpers52 übersteht und somit in eine der Arbeitsstellung zugeordnete Vertiefung392 einer Sicherungskulisse390 des Betätigungskörpers52 eintaucht und diesen Betätigungskörper52 in der der Arbeitsstellung A entsprechenden Stellung sichert. - Wird nun das Antriebsrad
386 , wie in25 dargestellt, zum Erzeugen einer Bewegung des Betätigungskörpers52 in Richtung73 angetrieben, so wird durch eine zeichnerisch nicht erkennbare Schrägfläche der Kopf354 aus der ersten Vertiefung372 herausbewegt und in Richtung des Führungskörpers44 verschoben, so dass der gesamte Sicherungsstift352 in die Bohrung362 eingeschoben wird, und zwar bis in eine Stellung, in welcher der Kopf354 auf dem Betätigungsbereich374 aufliegt, und somit der Sicherungskörper360 die Möglichkeit hat, radial zum Sicherungsstift352 in die Einschnürung358 einzutauchen. - Damit hat dann der Sicherungskörper
360 die Möglichkeit, sich aus der Vertiefung392 der Sicherungskulisse390 herauszubewegen, so dass der Betätigungskörper352 in der Richtung73 verschoben werden kann. - Die Betätigungsbahn
370 ist dabei so ausgebildet, dass bereits nach einem geringen Drehwinkel des Antriebsrads386 zum Erzeugen der Bewegung des Betätigungskörpers52 in Richtung73 der Sicherungsstift352 auf dem Betätigungsbereich374 aufsitzt, so dass bereits nach dieser geringen Verdrehung des Antriebsrads186 und einer entsprechenden aufgrund der Untersetzung noch geringeren Drehung der Gewindespindel100 der Betätigungskörper52 die Möglichkeit hat, sich in der Richtung73 zu bewegen, nämlich dadurch, dass der Sicherungskörper360 aus der Vertiefung392 der Sicherungskulisse390 herausbewegt werden kann, indem der Sicherungskörper360 in die Einschnürung358 des Sicherungsstifts352 eintaucht, so dass sich der Betätigungskörper52 in der Richtung73 bewegen kann, wobei der Sicherungskörper360 auf dem Freigabeabschnitt394 der Sicherungskulisse390 entlang gleitet. Der Freigabeabschnitt394 entspricht im einfachsten Fall einer Mantelfläche des Betätigungskörpers52 . - Solange der Sicherungskörper
360 auf dem Freigabeabschnitt394 entlang gleitet, hat der Sicherungsstift352 auch nicht die Möglichkeit, in eine in dem Antriebsrad186 vorgesehene Vertiefung einzutauchen, sondern dieser wird in seiner in die Bohrung362 eingeschobenen Stellung festgehalten. - Dies gilt insbesondere für die in
26 bis28 dargestellten Freilaufstellungen des Betätigungskörpers52 , wobei die26 der Freigabestellung dem in Arbeitsstellung A stehendem Schwenklagerkörper14 entspricht, in27 ein Schwenken des Schwenklagerkörpers14 um die Schwenkachse22 erfolgt und in28 die Ruhestellung R des Schwenklagerkörpers mit dem Kugelhals10 erreicht ist, in welcher dann unter Weiterbewegung des Betätigungskörpers52 in der Richtung73 dieser in seine der Ruhestellung zugeordnete Drehblockierstellung übergeht, wobei dann der Sicherungskörper360 die Möglichkeit hat, in die Vertiefung396 der Sicherungskulisse390 einzutauchen und damit dem Sicherungsstift352 die Möglichkeit zu geben, sich aus der Bohrung362 herauszubewegen und mit dem Kopf354 in eine der Ruhestellung R zugeordnete zweite Vertiefung376 im Antriebsrad186 einzutauchen, so dass der Sicherungskörper360 in seiner in die Vertiefung396 eingreifenden Stellung formschlüssig blockiert ist und damit eine formschlüssige Blockade des Drehblockierkörpers52 in der Ruheposition R bewirkt. - In gleicher Weise wie die erste Vertiefung
372 ist die zweite Vertiefung376 so ausgebildet, dass der Kopf354 nach einer geringen Drehbewegung des Antriebsrades186 zum Erzeugen einer Bewegung des Drehblockierkörpers52 in Richtung72 wiederum aus dieser heraus bewegt wird und der Sicherungsstift352 in die Bohrung362 eingedrückt wird, so dass nach Beginn einer Drehung des Antriebsrades186 wiederum die Blockierung des Betätigungskörpers52 durch den Sicherungskörper360 aufgehoben wird, um den Betätigungskörper52 dann wieder in die Richtung72 bewegen zu können. - Um sicherzustellen, dass der Sicherungsstift
352 stets die Tendenz hat, mit dem Kopf354 in eine in dem Antriebsrad186 vorgesehene Vertiefung einzutauchen, ist der Sicherungsstift352 noch mit einer Druckfeder366 in dieser Richtung beaufschlagt, die dann die formschlüssige Fixierung des Sicherungskörpers360 in der in die erste Vertiefung372 oder die zweite Vertiefung376 eingreifenden Stellung so lange aufrecht erhält, bis durch Drehen des Antriebsrads186 der Kopf354 des Sicherungsstifts352 wieder aus einer der Vertiefungen372 oder376 herausbewegt und somit der Sicherungsstift352 in die Bohrung362 eingedrückt ist. - Bei einem vierten Ausführungsbeispiel, dargestellt in
30 sind diejenigen Teile, die mit denen der voranstehenden Ausführungsbeispiele identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich der Beschreibung derselben vollinhaltlich auf die Ausführungen zu den voranstehenden Ausführungsbeispielen Bezug genommen werden kann. - Im Gegensatz zu den voranstehenden Ausführungsbeispielen ist bei dem vierten Ausführungsbeispiel, dargestellt in
30 unmittelbar auf der Gewindespindel100 als Spindelmutter eine Gewindehülse400 angeordnet, welche als Spindelmutter auf der Gewindespindel in den Richtungen72 und73 verschiebbar ist. - Diese Gewindehülse
400 führt auf ihrer der Gewindespindel100 abgewandten Seite den Betätigungskörper52 , der jedoch gegenüber der Gewindehülse400 zwischen Anschlagelementen402 und404 begrenzt verschiebbar ist. - Ferner sind zwischen dem als Flansch ausgebildeten Anschlagelement
402 und einer diesem zugewandten Flanschfläche406 des Betätigungselements52 federelastische Elemente, beispielsweise ein Tellerfederpaket410 , vorgesehen, welche den Betätigungskörper52 stets so beaufschlagen, dass dieser an dem Anschlagelement404 anliegt. - Wird jedoch der Betätigungskörper
52 über die Gewindespindel100 und die Gewindehülse400 in Richtung72 so weit bewegt, dass die Drehblockierkörper54 in ihrer Drehblockierstellung stehen und in den für die Fixierung des Schwenklagerkörpers14 in der Arbeitsstellung A vorgesehenen Aufnahmen58 kraftbeaufschlagt eingepresst sind, so besteht die Möglichkeit, durch weiteren Antrieb der Gewindespindel100 das Tellerfederpaket410 durch Zusammendrücken unter Spannung zu bringen und den Antrieb der Gewindespindel100 erst dann abzuschalten, wenn eine ausreichend große Spannung im Tellerfederpaket410 vorliegt. - Hierzu muss dann der Betätigungskörper
52 in Richtung des Flansches402 unter Abheben von dem Anschlagelement404 bewegt werden. - Damit besteht die Möglichkeit, in der Arbeitsstellung eine selbstnachstellende Beaufschlagung der Drehblockierkörper
54 in der Drehblockierstellung zu erhalten, da selbst ein geringfügiger Verschleiß im Bereich der Aufnahmen58 durch eine geringfügige Bewegung des Drehblockierkörpers52 in der Richtung72 aufgrund der stets vorherrschenden Kraftwirkung des gespannten Tellerfederpakets410 möglich ist, ohne dass hierzu eine weitere Bewegung der Gewindespindel100 durch den Gesamtantrieb190 erforderlich ist. - Wird dagegen die Gewindespindel
100 so angetrieben, dass die Gewindehülse400 und der Drehblockierkörper52 in Richtung73 bewegt werden, so wird die Spannung des Tellerfederpakets410 so weit gelöst, bis der Betätigungskörper52 wiederum an dem Anschlagelement404 anliegt, und dann bewegen sich die Gewindehülse400 und der Betätigungskörper52 synchron miteinander. - Im Übrigen sind bei dem vierten Ausführungsbeispiel all diejenigen Teile, die mit denen der voranstehenden Ausführungsbeispiele identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich der Beschreibung derselben vollinhaltlich auf die Ausführungen zu den voranstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden kann.
- Bei einem fünften Ausführungsbeispiel, dargestellt in
31 , sind die Aufnahmen58 ,60 so ausgebildet, dass diese Wandflächen59 und61 aufweisen, die in unmittelbarem Anschluss an die Innenfläche48 des Schwenklagerkörpers14 im Wesentlichen eben ausgebildete Anlagebereiche419 und421 aufweisen, an welchen die Drehblockierkörper mit ihren einander gegenüberliegenden Seiten89 und88 von deren Mantelfläche84 in der Drehblockierstellung anliegen, wobei die Ausführung der Anlagebereiche419 ,421 als im Wesentlichen ebene Bereiche den Vorteil haben, dass der jeweilige Drehblockierkörper54 stets in dem selben Tangentenwinkel an dem jeweiligen Anlagebereich419 ,421 zur Anlage kommen kann, unabhängig davon, ob sich dieser Anlagebereich durch Verschleiß weitet, so dass der jeweilige Drehblockierkörper54 dann in der Führungsrichtung47 über eine größere Strecke in die jeweilige Aufnahme58 ,60 eintauchen muss, um eine spielfreie Fixierung des Schwenklagerkörpers14 zu gewährleisten. - Somit ändern sich unabhängig von dem Verschleiß im Bereich der Aufnahmen
58 ,60 die Bedingungen für die Anlage des jeweiligen Drehblockierkörpers54 in den Aufnahmen58 ,60 nicht. - Vorzugsweise sind die ebenen Anlagebereiche
419 ,421 so zueinander ausgerichtet, dass sie einen spitzen Winkel S miteinander einschließen. - Im Übrigen ist auch das fünfte Ausführungsbeispiel in gleicher Weise ausgebildet wie die voranstehenden Ausführungsbeispiele, so dass hinsichtlich der Beschreibung desselben vollinhaltlich auf die Ausführungen zu den voranstehenden Ausführungsbeispielen Bezug genommen werden kann.
Claims (61)
- Anhängekupplung umfassend einen zwischen einer Arbeitsstellung und einer Ruhestellung bewegbaren Kugelhals (
10 ) mit einem an einem ersten Ende angeordneten Schwenklagerkörper (14 ) und einer an einem zweiten Ende angeordneten Kupplungskugel (18 ), eine fahrzeugfest angeordnete Schwenklagereinheit (20 ), in welcher der Schwenklagerkörper (14 ) durch eine Schwenkbewegung um eine Schwenkachse (22 ) zwischen der Arbeitsstellung (A) und der Ruhestellung (R) verschwenkbar aufgenommen ist, und eine durch einen Antrieb (114 ,190 ) antreibbare Drehblockiereinrichtung (50 ) dadurch gekennzeichnet, dass die Drehblockeinrichtung (50 ) mindestens einen Drehblockierkörper (54 ) aufweist, der in einer Führungsrichtung (57 ) mit mindestens einer Komponente in radialer Richtung zur Schwenkachse (22 ) bewegbar ist, dass der Drehblockierkörper (54 ) durch Bewegung in der Führungsrichtung (57 ) mit einer Aufnahme (58 ,60 ) in Eingriff und außer Eingriff bringbar ist, dass ein eine quer zur Führungsrichtung (57 ) verlaufende Druckfläche (66 ) aufweisender und in einer Betätigungsrichtung (64 ) bewegbarer Betätigungskörper (52 ) vorgesehen ist, durch dessen Bewegung in der Betätigungsrichtung (64 ) der mindestens eine Drehblockierkörper (54 ) in der Führungsrichtung (57 ) bewegbar und beaufschlagbar ist, und dass der Antrieb (114 ,190 ) ein Stellantrieb ist, mit welchem der Betätigungskörper (52 ) in der Betätigungsrichtung (64 ) zwischen mindestens einer Drehblockierstellung und einer Freilaufstellung bewegbar ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (
114 ,190 ) über ein selbsthemmendes Getriebe (100 ,104 ,106 ) auf den Betätigungskörper wirkt. - Anhängekupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das selbsthemmende Getriebe (
100 ,104 ,106 ) ein Spindelgetriebe mit einer Gewindespindel (100 ) umfasst. - Anhängekupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) durch eine mit der Gewindespindel (100 ) zusammenwirkende Spindelmutter (52 ,400 ) bewegbar ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) die Gewindespindel (100 ) umgebend angeordnet ist. - Anhängekupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) in einer zur Schwenkachse (22 ) im Wesentlichen parallelen Betätigungsrichtung (64 ) bewegbar ist. - Anhängekupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) in seiner Betätigungsrichtung (64 ) aufeinanderfolgend eine Rückzugsaufnahme (62 ) und eine Druckfläche (66 ) für den mindestens einen Drehblockierkörper (54 ) aufweist. - Anhängekupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfläche (
66 ) für den mindestens einen Drehblockierkörper (54 ) eine Keilfläche (66 ) aufweist. - Anhängekupplung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) in zwei Drehblockierstellungen bewegbar ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) durch eine Bewegung in einer einzigen Bewegungsrichtung (72 ,73 ) von einer ersten Drehblockierstellung in eine Freilaufstellung und dann in einer zweiten Drehblockierstellung bewegbar ist. - Anhängekupplung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) für jeden Drehblockierkörper (54 ) zwei Druckflächen (66a , b) aufweist. - Anhängekupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckflächen (
66a , b) bei einer Bewegung des Betätigungskörpers (52 ) in einer Richtung unterschiedlich wirken. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste der Druckflächen (
66a ) der Arbeitsstellung (A) und einer zweite der Druckflächen (66b ) der Ruhestellung (R) zugeordnet ist. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zwei Druckflächen (
66a , b) eine Rückzugsaufnahme (62 ) für den jeweiligen Drehblockierkörper (54 ) angeordnet ist. - Anhängekupplung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antrieb (
124 ,190 ) für das Ausführen der Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers (14 ) vorgesehen ist. - Anhängekupplung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die Drehblockiereinrichtung (
50 ) und der Antrieb für die Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers (14 ) durch ein Planetengetriebe (150 ) gekoppelt sind. - Anhängekupplung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (
150 ) durch einen einzigen motorischen Antrieb (190 ) antreibbar ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (
150 ) einen Wechsel zwischen einem Antrieb der Drehblockiereinrichtung (50 ) und der Schwenkbewegung des Schwenklagerkörpers (14 ) erlaubt. - Anhängekupplung nach Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Planetenradträger (
156 ) des Planetengetriebes (150 ) durch den Antrieb (190 ) antreibbar ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sonnenrad (
152 ) des Planetengetriebes (150 ) mit dem Antrieb (100 ) für die Drehblockiereinrichtung (50 ) gekoppelt ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlrad (
158 ) des Planetengetriebes (150 ) mit dem Antrieb für die Schwenkbewegung gekoppelt ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlrad (
158 ) drehfest mit dem Schwenklagerteil (14 ) gekoppelt ist. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass je nach Hemmung des Antriebs der Drehblockiereinrichtung (
50 ) oder der Schwenkbewegung ein Antreiben der Schwenkbewegung oder der Drehblockiereinrichtung (50 ) erfolgt. - Anhängekupplung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hemmung des Antriebes der Drehblockiereinrichtung (
50 ) mindestens eine Hemmvorrichtung (200 ,240 ,300 ) vorgesehen ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Hemmvorrichtung (
200 ,240 ,300 ) auf den Betätigungskörper (52 ) der Drehblockiereinrichtung (50 ) wirkt. - Anhängekupplung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Hemmvorrichtung (
200 ,240 ,300 ) in Abhängigkeit von einer Drehstellung des Schwenklagerkörpers (14 ) steuerbar ist. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Hemmvorrichtungen (
200 ,240 ,300 ) vorgesehen sind. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemmvorrichtung (
200 ,240 ,300 ) mindestens einen Hemmkörper (202 ,242 ,302 ) aufweist, der zwischen dem Betätigungskörper (52 ) und dem Schwenklagerkörper (14 ) wirksam ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) und der Schwenklagerkörper (14 ) jeweils eine Kulissenbahn (210 ,212 ;250 ,252 ;310 ,312 ) aufweisen, welche mit dem Hemmkörper (202 ,242 ,302 ) zusammenwirkt. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hemmkörper (
202 ,302 ) für einen Übergang von der Freilaufstellung in eine der Drehblockierstellungen vorgesehen ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Hemmkörper (
202 ,302 ) die Bewegung des Betätigungskörpers (52 ) von der Freilaufstellung in die eine Drehblockierstellung so lange in der Freilaufstellung hemmt, bis der Schwenklagerkörper (14 ) in der durch die Drehblockierstellung zu blockierenden Arbeits- oder Ruhestellung (A, R) steht. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hemmkörper (
242 ,302 ) für einen Übergang von der Freilaufstellung in die andere Drehblockierstellung vorgesehen ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Hemmkörper (
242 ,302 ) die Bewegung des Betätigungskörpers (52 ) von der Freilaufstellung in die andere Drehblockierstellung so lange in der Freilaufstellung hemmt, bis der Schwenklagerkörper (14 ) in der durch die andere Drehblockierstellung zu blockierende Ruhe- oder Arbeitsstellung (A, R) steht. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 28 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Hemmkörper (
302 ) von einem elastischen Kraftspeicher (308 ) in Richtung seiner eine Hemmwirkung ausübenden Stellung beaufschlagt ist. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 16 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (
150 ) auf einer einem Tragelement (26 ) der Schwenklagereinheit (20 ) gegenüberliegenden Seite des Betätigungskörpers (52 ) angeordnet ist. - Anhängekupplung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) in der Arbeitsstellung durch eine Sicherungsvorrichtung (350 ) gesichert ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung (
350 ) durch ein Antriebselement (186 ) betätigbar ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (
186 ) eine Betätigungsbahn (370 ) der Sicherungsvorrichtung (350 ) antreibt. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 36 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung (
350 ) einen Sicherungskörper (360 ) aufweist, welcher mit einer mit dem Betätigungskörper (52 ) bewegungsgekoppelten Sicherungskulisse (390 ) zusammenwirkt. - Anhängekupplung nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Sicherungskörper (
360 ) und der Sicherungskulisse (390 ) eine formschlüssige Festlegung mindestens einer Stellung des Betätigungskörpers (52 ) realisierbar ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungskulisse (
390 ) mindestens eine Aufnahme (392 ,396 ) aufweist, mit welcher der Sicherungskörper (360 ) in Eingriff bringbar ist. - Anhängekupplung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) in der der Arbeitsstellung (A) entsprechenden Drehblockierstellung durch einen in Richtung der Drehblockierstellung wirkenden elastischen Kraftspeicher (410 ) beaufschlagbar ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Kraftspeicher (
410 ) durch den Stellantrieb (190 ) zur Erzeugung einer elastischen Kraftwirkung spannbar ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Kraftspeicher (
410 ) in einem Antriebsstrang (190 ,150 ,100 ,400 ) für den Betätigungskörper (52 ) angeordnet ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Kraftspeicher (
410 ) zwischen einer Spindelmutter (400 ) und dem Betätigungskörper (52 ) wirksam ist. - Anhängekupplung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (
58 ,60 ) für den mindestens einen Drehblockierkörper (54 ) im wesentlichen ebene Anlagebereich (419 ,421 ) aufweisen an denen die Drehblockierkörper (54 ) in der Drehblockierstellung anlegbar sind. - Anhängekupplung nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagebereiche (
419 ,421 ) sich in der Führungsrichtung (57 ) über einen Nachstellbereich der Drehblockierkörper (54 ) erstrecken. - Anhängekupplung nach Anspruch 46 oder 47, dadurch gekennzeichnet, dass die auf gegenüberliegenden Seiten der Drehblockierkörper (
54 ) liegenden Anlagebereiche (419 ,421 ) in einem spitzen Winkel (S) miteinander einschließen. - Anhängekupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehblockiereinrichtung (
50 ) mindestens zwei Drehblockierkörper (54 ) umfasst und dass die Drehblockierkörper (54 ) durch einen gemeinsamen Betätigungskörper (52 ) in der jeweiligen Führungsrichtung (57 ) bewegbar sind. - Anhängekupplung nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehblockiereinrichtung (
50 ) mindestens drei Drehblockierkörper (54 ) umfasst. - Anhängekupplung nach Anspruch 49 oder 50, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehblockierkörper (
54 ) derart relativ zum Betätigungskörper (52 ) angeordnet sind, dass sich mindestens deren quer zur Schwenkachse (22 ) gerichtete und auf den Betätigungskörper (52 ) wirkenden Reaktionskräfte (RK) zumindest zum Teil kompensieren. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 49 bis 51, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehblockierkörper (
54 ) relativ zum Betätigungskörper (52 ) derart angeordnet sind, dass sich mindestens deren quer zur Schwenkachse (22 ) gerichteten und auf den Betätigungskörper (52 ) wirkende Reaktionskräfte (RK) im wesentlichen aufheben. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 49 bis 52, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehblockierkörper (
54 ) um den Betätigungskörper (52 ) herum angeordnet sind. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 49 bis 53, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehblockierkörper (
54 ) im wesentlichen symmetrisch zu einer senkrecht zur Schwenkachse (22 ) verlaufenden Ebene angeordnet sind. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 49 bis 54, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der Drehblockierkörper (
54 ) mit den für diese vorgesehenen Aufnahmen (58 ,60 ) derart zusammenwirken, dass diese einander entgegengesetzt wirkende Drehmomente (90 ,92 ) auf den Schwenklagerkörper (14 ) erzeugen. - Anhängekupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Drehblockierkörper (
54 ) durch einen sich in radialer Richtung an den Schwenklagerkörper (14 ) anschließenden Führungskörper (40 ) geführt ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 56, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (
40 ) eine Führungshülse (44 ) mit der Führungsaufnahme (46 ) für den jeweiligen Drehblockierkörper (54 ) aufweist. - Anhängekupplung nach Anspruch 56 oder 57, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (
40 ) Teil der fahrzeugfest angeordneten Schwenklagereinheit (20 ) ist. - Anhängekupplung nach einem der Ansprüche 56 bis 58, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (
52 ) von dem Führungskörper (40 ) umschlossen ist und dass der Schwenklagerkörper (14 ) den Führungskörper (40 ) umgreift. - Anhängekupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenklagerkörper (
14 ) einen die Schwenklagereinheit (20 ) außen liegend umschließenden Außenkörper bildet, der gegenüber der Schwenklagereinheit (20 ) in Richtung der Schwenkachse (22 ) unverschiebbar angeordnet ist. - Anhängekupplung nach Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet dass das erste Ende des Kugelhalses (
10 ) an dem Außenkörper (14 ) angesetzt ist.
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