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Die
Erfindung betrifft eine Werkstückträgereinrichtung,
die auf einen Friktionsförderer,
wie einen Rollen-, einen Gurt- oder einen Plattenförderer lose aufgelegt
wird. Ferner betrifft die Erfindung einen Friktionsförderer,
der insbesondere zum Fördern
derartiger Werkstückträgereinrichtungen
geeignet ist.
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Mit
Hilfe von Fördereinrichtungen
werden insbesondere in der Serienfertigung Werkstücke zwischen
einzelnen Arbeitsplätzen,
an denen beispielsweise eine Montage oder Bearbeitung der Werkstücke erfolgt,
transportiert. Hierzu werden die Werkstücke auf Werkstückträgereinrichtungen
angeordnet und die Werkstückträgereinrichtungen
zusammen mit den Werkstücken
durch entsprechende Fördereinrichtungen
bewegt. Zum Bewegen der Werkstückträgereinrichtungen
sind Friktionsförderer
bekannt. Bei Friktionsförderern
werden die Werkstückträgereinrichtungen
nicht fest mit Fördereinrichtungen
verbunden, sondern liegen beispielsweise auf Rollen lose auf. Die
Bewegung der Werkstückträgereinrichtungen
erfolgt durch auftretende Reibungskräfte zwischen den Rollen, Gurten
oder Platten und Reibflächen
der Werkstückträgereinrichtung.
Friktionsförderer
haben insbesondere den Vorteil, dass ein Stauen der Werkstückträgereinrichtungen
möglich
ist. Hierbei erfolgt während
des Stauvorgangs ein Durchrutschen der entsprechenden Antriebseinrichtungen
der Friktionsförderer.
Ein aufwändiges
und kompliziertes Ausklinken aus einer Fördereinrichtung, wie einer Kette,
ist bei Friktionsförderern
nicht erforderlich. Ferner haben Friktionsförderer den Vorteil, dass Kurven
und insbesondere Abzweigungen auf einfache Weise realisiert werden
können.
Mit Hilfe von Ab zweigungseinrichtungen, wie Weichen, können einzelne
Werkstückträgereinrichtungen
beispielsweise aus- oder eingeschleust werden. Hierdurch weisen Friktionsförderer eine
hohe Flexibilität
auf. Ein derartiger Friktionsförderer
ist in
DE 40 36 214 beschrieben.
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Sofern
es sich bei den Werkstücken
um schwere Werkstücke,
insbesondere mit einem Gewicht von über 100 kg und/oder um Werkstücke mit großen Abmessungen
handelt, weisen Friktionsförderer
den Nachteil auf, dass ungünstige
Reibungsverhältnisse,
insbesondere in den Kurven und Abzweigungsbereichen auftreten. Auch
sind die auftretenden Reibungsverhältnisse bei sich aufstauenden Werkstückträgern nachteilig.
Ein weiterer Nachteil von Friktionsförderern für große Werkstücke besteht darin, dass die
Förderbahnen
sehr breit ausgebildet werden müssen.
Hierdurch erhöhen
sich die Kosten für
derartige Friktionsförderer.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, eine Werkstückträgereinrichtung zu schaffen,
die insbesondere zur Aufnahme von schweren und/oder großen Werkstücken geeignet
ist. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, einen Friktionsförderer für große und/oder schwere
Werkstücke
zu schaffen, der insbesondere zum Bewegen entsprechender Werkstückträgereinrichtungen
geeignet ist.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Werkstückträgereinrichtung
gemäß Anspruch
1 bzw. einen Friktionsförderer
gemäß Anspruch
13 gelöst.
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Die
erfindungsgemäße Werkstückträgereinrichtung
dient zur losen Auflage auf einem Friktionsförderer, wie einem Rollen-,
einem Gurt- oder einem Plattenförderer.
Die Bewegung der Werkstückträgereinrichtung
erfolgt somit mit Hilfe von Reibkräften, die von dem Friktionsförderer auf
die Werkstückträgereinrichtung
wirken. Hierzu weist die Werkstückträgereinrichtung
ein Bewegungselement auf, das mit einer Reibfläche auf dem Friktionsförderer aufliegt.
Mit dem insbesondere plattenförmig
ausgebildeten Bewegungselement ist ein Trägerelement vorzugsweise fest
verbunden. Das Trägerelement
ist vorzugsweise ebenfalls plattenförmig ausgebildet und dient
zur Aufnahme eines oder gegebenenfalls mehrerer Werkstücke. Erfindungsgemäß ist das
Trägerelement
mit Abstützelementen
verbunden. Über
die Abstützelemente
erfolgt eine Aufnahme zumindest eines Teils des Gewichts des Werkstücks. Das
Gewicht des Werkstücks
wirkt somit erfindungsgemäß allenralls zu
einem Teil auf das Bewegungselement. Erfindungsgemäß wird ein
Teil, vorzugsweise ein wesentlicher Teil des Werkstückgewichts
von den Abstützelementen
aufgenommen bzw. abgefangen. Vorzugsweise wird mehr als 50 %, insbesondere
mehr als 70 % und besonders bevorzugt mehr als 90 % des Werkstückgewichts über das
mindestens eine Abstützelement
aufgenommen. Das mindestens eine mit dem Trägerelement verbundene Abstützelement überträgt die Gewichtskraft
auf ein Aufnahmeelement, das beispielsweise Teil des Friktionsförderers sein
kann, jedoch vorzugsweise mit den Antriebselementen des Friktionsförderers
nicht in Verbindung steht. Das erfindungsgemäße Vorsehen zusätzlicher Abstützelemente,
um zumindest einen Teil des Werkstückgewichts nicht auf das Bewegungselement
zu übertragen,
hat den Vorteil, dass die auftretenden Reibungsverhältnisse
zwischen der Reibfläche
des Bewegungselements und den Antriebselementen des Friktionsförderers
nicht negativ beeinflusst werden.
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Ferner
ist es durch die erfindungsgemäße Unterteilung
der Werkstückträgereinrichtung
in ein Bewegungselement und ein Trägerelement möglich, diese
unterschiedlich groß auszugestalten.
Hierdurch ist es möglich,
ein relativ kleines Bewegungselement, das mit einem relativ großen Trägerelement zur
Aufnahme von Werkstücken
mit großen
Abmessungen geeignet ist, zu verbinden. Insbesondere ist es möglich, ein
modulares System zu schaffen, bei dem identische Bewegungselemente
mit unterschiedlichen Trägerelementen,
insbesondere Trägerelementen
unterschiedlicher Außenabmessungen verbunden
werden.
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Bei
den vorzugsweise mehreren Abstützelementen
handelt es sich vorzugsweise um Abstützelemente mit Abstützrollen. Über die
Abstützrollen,
die vorzugsweise an der Unterseite des Trägerelements angeordnet sind,
kann zu mindest ein Teil der Gewichtskraft des Werkstücks auf
ein entsprechendes Aufnahmeelement übertragen werden. Bei dem Aufnahmeelement
kann es sich um eine ebene, eine Rollbahn ausbildende Vorrichtung
handeln, die unabhängig
von den Antriebselementen des Friktionsförderers angeordnet sein kann.
Die Anordnung und die geometrischen Abmessungen des Bewegungselements
und des Trägerelements
einer Werkstückträgereinrichtung
können
vorzugsweise derart gewählt werden,
dass die gesamte Gewichtskraft des Werkstücks von den Abstützelementen
aufgenommen wird. Dies erfolgt vorzugsweise über Abstützelemente, die Abstützrollen
aufweisen, wobei die Abstützrollen
in besonders bevorzugter Ausführungsform
um Schwenkachsen schwenkbar sind. Hierdurch ist sichergestellt,
dass keine ungewollte Reibung zwischen den Abstützelementen und der entsprechenden
Auflagefläche
auftritt und das Bewegen der Werkstückträgereinrichtung um Kurven ungehindert möglich ist.
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Um
sicherzustellen, dass die gesamte Gewichtskraft oder zumindest ein
wesentlicher Teil der Gewichtskraft von den Abstützelementen aufgenommen wird
oder nur ein definierter Teil der Gewichtskraft des Werkstücks auf
das Bewegungselement übertragen
wird, kann zwischen dem Trägerelement und
dem Bewegungselement ein Unterbrechungselement angeordnet sein.
Bei dem Unterbrechungselement handelt es sich beispielsweise um
ein Dämpfungselement
aus elastischem Material, eine Feder oder dergleichen. Beispielsweise
kann durch eine Feder, die sodann auch als Andruckeinrichtung dient, gewährleistet
werden, dass eine definierte Andruckkraft zwischen der Reibfläche des
Bewegungselements und den Antriebselementen des Friktionsförderers
gewährleistet
ist. Auch bei Erhöhung
des Gewichts des Werkstücks
kann durch das Vorsehen eines Unterbrechungselements verhindert
werden, dass die auftretenden Reibkräfte zwischen der Reibfläche und
dem Friktionsförderer
erhöht
werden.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
weist eine Abstützebene
einen insbesondere horizontalen Abstand zu einer Bewegungselementebene
auf.
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Hierbei
ist die Abstützebene
diejenige Ebene, in der die Auflagebereiche bzw. Auflagepunkte des
mindestens einen Abstützelements
angeordnet sind. Gegebenenfalls können insbesondere, wenn mehrere
Abstützelemente
vorgesehen sind, diese beispielsweise in Gruppen in unterschiedlichen
Abstützebenen
vorgesehen sein. Bei der Bewegungselementebene handelt es sich um
die Ebene, in der das Bewegungselement, insbesondere die Reibfläche des
Bewegungselements angeordnet ist. Durch eine derartige horizontale
Trennung ist insbesondere das Vorsehen eines Verbindungselements
zwischen dem Bewegungselement und dem Trägerelement möglich. Hierbei
kann das Verbindungselement stegförmig oder säulenförmig ausgebildet sein. Dies
hat wiederum den Vorteil, dass im Bereich von Abzweigungen des Friktionsförderers,
d.h. in einem Bereich, in dem die Bahn der Abstützelemente, die Bahn des Bewegungselements
schneidet, nur ein relativ schmaler Schlitz zum Hindurchführen des
Verbindungselements vorgesehen sein muss. Der Schlitz kann bei entsprechender
Dimensionierung der Abstützelemente,
wie der Abstützrollen
ohne Weiteres überbrückt bzw. überrollt
werden. Auf Grund der Anordnung der Abstützebene in einem Abstand zu
der Bewegungselementebene ist es auf einfache Weise möglich, Abzweigungen
zu realisieren.
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Vorzugsweise
ist das Verbindungselement derart ausgebildet, dass zwischen dem
Bewegungselement und dem Trägerelement
eine gelenkige Verbindung realisiert ist. Hierdurch können Unebenheiten
der Laufbahnen der Abstützelemente
ausgeglichen werden. Vorzugsweise ist das vorstehend beschriebene
Unterbrechungselement in dem Verbindungselement integriert.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Werkstückträgereinrichtung
ist das Bewegungselement mittig zum Trägerelement angeordnet. Insbesondere
ist das Bewegungselement symmetrisch zum Schwerpunkt des Trägerelements
angeordnet. Besonders bevorzugt ist es, dass in Transportrichtung
der Werkstückträgereinrichtung das
Bewegungselement auf einer Symmetrielinie des Trägerelements angeordnet ist.
In Transportrichtung auf beiden Seiten des Trägerelements sind sodann vorzugsweise
symmetrisch zum Bewegungselement Abstützelemente angeordnet.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Werkstückträgereinrichtung
ist das Bewegungselement außermittig
zum Trägerelement,
insbesondere auf einer Seite des Trägerelements angeordnet. In
Transportrichtung ist bei dieser Ausführungsform insbesondere auf
einer Seite des Trägerelements
das Bewegungselement und auf der anderen Seite das mindestens eine
Abstützelement vorgesehen.
Bei dieser Ausführungsform
wird ein Teil, bei symmetrischer Auflage des Werkstückträgers 50
% der Gewichtskraft des Werkstücks,
von dem Bewegungselement aufgenommen. Wenngleich diese Ausführungsform
somit hinsichtlich des aufzunehmenden Gewichts des Werkstücks beschränkt ist,
weist sie dennoch den Vorteil auf, dass insbesondere im mittleren
Bereich des Trägerelements
ein Durchbruch vorgesehen sein kann. Hierdurch ist ein Zugang zu
dem Werkstück
von unten durch den Durchbruch hindurch zur Montage oder Bearbeitung möglich.
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Ferner
betrifft die Erfindung einen Friktionsförderer, insbesondere einen
Rollenförderer.
Der erfindungsgemäße Friktionsförderer weist
insbesondere in Kombination mit der vorstehend beschriebenen Werkstückträgereinrichtung
erhebliche Vorteile auf.
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Der
erfindungsgemäße Friktionsförderer weist
mehrere Antriebselemente zur Übertragung von
Antriebskräften
auf eine Reibfläche
einer Werkstückträgereinrichtung
auf. Bei einem Rollenförderer handelt
es sich bei den Antriebselementen um zumindest teilweise angetriebene
Rollen. Auf den Rollen liegt beispielsweise die Reibfläche des
Bewegungselements der vorstehend beschriebenen Werkstückträgereinrichtung
auf, so dass eine Bewegung der Werkstückträgereinrichtung auf Grund von
Reibkräften
erfolgt. Erfindungsgemäß weist
der Friktionsförderer
zusätzlich
zu den Antriebselementen gesonderte Aufnahmeelemente zur Aufnahme
zumindest eines Teils der Gewichtskraft des Werkstücks auf. Durch
das Vorsehen gesonderter, d.h. von den An triebselementen insbesondere
räumlich
getrennter Aufnahmeelemente ist der Transport von Werkstücken mit
großem
Gewicht möglich,
da die durch das große
Gewicht hervorgerufenen, negativen Reibungsverhältnisse zwischen der Reibfläche des Werkstückträgers und
den Antriebselementen vermieden sind. Erfindungsgemäß wird zumindest
ein Teil der Gewichtskraft ausschließlich von den Aufnahmeelementen
aufgenommen, so dass der Kraftfluss für diesen Teil nicht über die
Antriebselemente geleitet ist. Ferner ist es durch das zusätzliche
Vorsehen von Aufnahmeelementen möglich,
diese flexibel zu gestalten und die Lage der Aufnahmeelemente unabhängig von
der Lage der Antriebselemente zu definieren. Eine entsprechende
Fördereinrichtung kann
somit auf einfache Weise an unterschiedliche Werkstückträgereinrichtungen,
beispielsweise Werkstückträgereinrichtungen
unterschiedlicher Breite, angepasst werden. Hierzu wäre lediglich
eine andere Anordnung der Aufnahmeelemente erforderlich, wobei gegebenenfalls
die Anordnung der Antriebselemente beibehalten werden kann.
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Bei
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
weist die Antriebsebene einen insbesondere horizontalen Abstand
zur Abstützebene
auf. Hierdurch ist eine einfache Ausgestaltung von Abzweigungen
möglich.
Die Antriebsebene ist diejenige Ebene, in der die Kraftübertragung
von den Antriebselementen auf die Reibfläche der Werkstückträgereinrichtung
bzw. des Bewegungselements der Werkstückträgereinrichtung erfolgt. Die
Abstützebene
ist diejenige Ebene, in der die Abstützung zumindest eines Teils
der Gewichtskraft des Werkstücks
erfolgt. Bei Verwendung der vorstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Werkstückträgereinrichtung
entspricht die Abstützebene
derjenigen Ebene, in der die Auflagebereiche bzw. Auflagepunkte
der einzelnen Abstützelemente
angeordnet sind. Beim Vorsehen von Abstützrollen ist die Abstützebene
somit die Ebene, in der die Rollen abrollen.
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Vorzugsweise
weist der Friktionsförderer
ein Abdeckelement auf, das insbesondere über den Antriebselementen angeordnet
ist. Hierdurch kann die Verschmutzung der Antriebselemente verringert
werden. Das Abdeckungselement weist vorzugsweise eine in Transportrichtung
verlaufende Öffnung,
wie einen Schlitz auf. Durch diesen Schlitz ragt bei Verwendung
der vorstehend beschriebenen Werkstückträgereinrichtung das Verbindungselement
zwischen dem Bewegungselement und dem Trägerelement.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf
die anliegenden Zeichnungen näher
erläutert.
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Es
zeigen:
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1 eine
schematische Unteransicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform
der Werkstückträgereinrichtung,
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2 eine
schematische Seitenansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform
der Werkstückträgereinrichtung
in Richtung des Pfeils II in 1,
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3 eine
schematische Unteransicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Werkstückträgereinrichtung,
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4 eine
schematische Seitenansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Werkstückträgereinrichtung
in Richtung des Pfeils II in 3,
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5 eine
schematische Unteransicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform
der Werkstückträgereinrichtung,
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6 eine
schematische Seitenansicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform
der Werkstückträgereinrichtung
in Richtung des Pfeils II in 5,
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7 eine
schematische Unteransicht einer vierten bevorzugten Ausführungsform
der Werkstückträgereinrichtung,
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8 eine
schematische Seitenansicht einer vierten bevorzugten Ausführungsform
der Werkstückträgereinrichtung
in Richtung des Pfeils II in 7,
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9 eine
schematische vergrößerte Ansicht
einer Ausführungsform
des Verbindungselements,
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10 eine
schematische Schnittansicht eines Friktionsförderers, der insbesondere zum
Bewegen von Werkstückträgereinrichtungen
nach 1 oder 2 geeignet ist,
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11 eine
schematische Draufsicht des in 10 dargestellten
Friktionsförderers
mit Abzweigung,
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12 eine
schematische Draufsicht des in 11 dargestellten
Friktionsförderers
mit einer in der Abzweigung angeordneten Werkstückträgereinrichtung,
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13 eine
schematische Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Friktionsförderers,
der insbesondere zum Bewegen von Werkstückträgereinrichtungen nach 1 oder 2 geeignet
ist, und
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14 eine
schematische Draufsicht des in 13 dargestellten
Friktionsförderers.
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Die
in den 1 und 2 dargestellte, erste Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Werkstückträgereinrichtung
weist ein Bewegungselement 10 sowie ein Trägerelement 12 auf.
Das Bewegungselement 10 weist eine im We sentlichen ovale
Außenkontur
auf, die an zwei einander gegenüberliegenden Seiten
eine bogenförmige
Einbuchtung 14 aufweist. Die Einbuchtungen 14 sind
bezogen auf die Transportrichtung 16 seitlich angeordnet.
Hierdurch ist das Bewegen des Bewegungselements um Kurven oder Abzweigungen
erleichtert. Das Bewegungselement 10 weist eine ebene,
als Reibfläche
ausgebildete Unterseite 18 auf. An der Reibfläche 18 liegen
bei Verwenden der Werkstückträgereinrichtung
in Verbindung mit einem Rollenförderer
die Antriebsrollen an. An den Außenseiten des Bewegungselements 10 können insbesondere
zur Reibungsverringerung in Kurven und dergleichen Rollen 20 oder ähnliche
Gleitelemente vorgesehen sein.
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Das
Bewegungselement 10 ist über ein Verbindungselement 22 mit
dem Trägerelement 12 verbunden.
Das Verbindungselement 22 ist vorzugsweise stegförmig ausgebildet
und weist an dem in Richtung des Bewegungselements weisenden Ende
eine Verjüngung
auf, so dass das Verbindungselement 22 in diesem Bereich
als kreiszylindrischer Steg 24 ausgebildet ist. In dem
oberhalb des zylindrischen Stegs 24 ausgebildeten Teil
des Verbindungselements 22 kann ein Gelenk 23 (9)
zur gelenkigen Verbindung des Bewegungselements 10 mit
dem Trägerelement 12 vorgesehen
sein. Ferner kann in diesem Bereich ein nicht dargestelltes Unterbrechungselement,
wie eine Dämpfungsscheibe
oder dergleichen, vorgesehen sein. Ferner kann in dem Verbindungselement 22 eine
als Andrückeinrichtung 25 (9) dienende
Feder oder dergleichen vorgesehen sein. Durch eine derartige Andrückeinrichtung
wird die Reibkraft zwischen der Reibfläche 18 und entsprechenden
Antriebselementen des Friktionsförderers definiert.
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An
einer Unterseite 26 des insbesondere plattenförmig ausgebildeten
Trägerelements 12 sind im
dargestellten Ausführungsbeispiel
sechs Abstützelemente 28,
die jeweils eine Abstützrolle 30 aufweisen,
angeordnet. Die sechs Abstützelemente 28 sind symmetrisch
zu einer Mittellinie 32 des Trägerelements 12 angeordnet.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist auch das Verbindungselement 22 symmetrisch zur Mittellinie 32 angeordnet.
Die einzelnen Abstütz rollen 30 sind
jeweils um eine Schwenkachse 34 schwenkbar, so dass die
erfindungsgemäße Werkstückträgereinrichtung
auf einfache Weise um Kurven geführt
werden kann.
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Senkrecht
zu einer in Richtung eines Pfeils 36 wirkenden Gewichtskraft,
die im dargestellten Ausführungsbeispiel
der Abstützeinrichtung
entspricht, verläuft
eine Abstützebene 38.
Die Abstützebene 38 ist
diejenige Ebene, in der im dargestellten Ausführungsbeispiel sämtliche
sechs Auflagepunkte bzw. Auflagebereiche der Rollen 30 angeordnet
sind. In einem horizontalen Abstand zu der Abstützebene 38 ist die
Bewegungselementebene 40, in der insbesondere auch die
Reibfläche 18 angeordnet
ist, vorgesehen. Auch eine Oberseite 42 des Bewegungselements 10 weist
vorzugsweise einen Abstand zu der Abstützebene 40 auf. Dies
ist, wie nachstehend erläutert,
zweckmäßig, um
ein Abdeckelement 50 (10) vorzusehen.
In einem Schlitz des Abdeckelements 50 ist der stegförmige Teil 24 des
Verbindungselements 22 angeordnet.
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Bei
den nachfolgenden Ausführungsbeispielen,
die in den 3 bis 8 dargestellt
sind, sind ähnliche
und identische Bauteile jeweils mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Die
zweite Ausführungsform
(3 und 4) unterscheidet sich im Wesentlichen
dadurch von der ersten Ausführungsform,
dass in Transportrichtung 16 gesehen das Bewegungselement 10 an einer
Außenseite
des Trägerelements 12 und
die Abstützelemente 28 auf
der gegenüberliegenden
Seite des Trägerelements 12 angeordnet
sind. Hierbei handelt es sich um einen deutlich einfacheren Aufbau,
wobei ein Teil der Gewichtskraft des Werkstücks stets von dem Bewegungselement 10 aufgenommen werden
muss. Vorteilhaft ist diese Ausgestaltung der Werkstückträgereinrichtung
insbesondere bei Förderern,
in denen eine bestimmte Art von Kurven, Rechts- oder Linkskurven,
häufiger
vorkommt. Hierbei können
die Fördereinrichtungen
derart aufgebaut werden, dass die Bahn, auf der die Abstützrollen 30 laufen,
häufiger
an der Innenseite der Kurve angeordnet ist. Hierdurch ist die Anzahl
der Kreuzungen zwischen der Bahn, auf der die Abstützrollen
laufen, und der Bahn des Bewegungselements verringert.
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Die
in den 5 und 6 dargestellte Ausführungsform
entspricht der in den 1 und 2 dargestellten
Ausführungsform
mit dem einzigen Unterschied, dass in Bewegungsrichtung 16 zwei
Bewegungselemente 10 hintereinander angeordnet sind. Da
hierdurch die Reibfläche 18 vergrößert ist,
können größere Reibkräfte übertragen
werden.
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Das
in den 7 und 8 dargestellte Ausführungsbeispiel
einer Werkstückträgereinrichtung
entspricht dem in den 3 und 4 dargestellten
Ausführungsbeispiel,
wobei das Trägerelement 12 zusätzlich eine Öffnung 44 aufweist,
so dass ein auf dem Trägerelement 12 angeordnetes
Werkstück
auch von unten zugänglich
ist.
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Ein
wesentliches Merkmal sämtlicher
Ausführungsbeispiele
der erfindungsgemäßen Werkstückträgereinrichtung
besteht darin, dass das Bewegungselement 10 in einem insbesondere
horizontalen Abstand zu dem Trägerelement 12 angeordnet ist.
Im Bereich des Bewegungselements weist die Werkstückträgereinrichtung
somit vorzugsweise einen doppel-T-förmigen Querschnitt auf.
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In
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist das Verbindungselement 22 vorzugsweise
wie anhand 9 dargestellt ausgebildet. Das
Verbindungselement 22 ist im oberen Bereich zweiteilig
ausgebildet und weist zwei zylindrische Elemente 27, 29 auf.
Das obere zylindrische Element 27 ist mit dem Trägerelement 12 fest
verbunden und weist einen insbesondere kugelförmigen Hohlraum auf, in dem
eine Kugel 31 des Kugelgelenks 23 angeordnet ist.
Mit der Kugel 31 ist ein Stab 33 verbunden, der
in eine zylindrische Öffnung
des unteren Elements 29 ragt und in dieser in Längsrichtung
verschiebbar ist. Ferner ist zwischen den beiden Elementen 27, 29 die
Feder 25 vorgesehen.
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Anhand
der 10 bis 12 wird
im Folgenden ein erfindungsgemäßer Rollenförderer beschrieben,
der zur Bewegung der in den 1 und 2 dargestellten
Werkstückträgereinrichtung
geeignet ist. Auf einem insbesondere höhenverstellbaren Gestell 44 sind
rahmenförmige
Trägerelemente 46 angeordnet.
Die Trägerelemente 46 tragen
mehrere in Transportrichtung 16 (11) hintereinander angeordnete,
als Antriebselemente 48 dienende Rollen. Die Oberfläche der
Rollen 48 liegt an der Reibfläche 18 des Bewegungselements 10 an.
Auf Grund der auftretenden Reibung zwischen den Antriebsrollen 48 und
der Reibfläche 18 erfolgt
ein Bewegen des Bewegungselements 10 und damit des über das
Verbindungselement 22 mit dem Bewegungselement 10 verbundenen
Trägerelements 12 in
Bewegungsrichtung 16. Die Rollen 48 werden beispielsweise über Zahnräder oder
eine andere nicht dargestellte Antriebseinrichtung angetrieben.
Oberhalb der Antriebsrollen 48 ist ein Abdeckelement 50 vorgesehen.
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Durch
das Abdeckelement 50 ist ein im Querschnitt ein im Wesentlichen
rechteckiger Raum ausgebildet, in dem das Bewegungselement 10 angeordnet
ist. Das Bewegungselement 10 ist somit zwischen den Antriebselementen 48 und
dem Abdeckelement 50 angeordnet. Das Abdeckelement 50 dient
zur Verringerung der Verschmutzung der Antriebselemente 48.
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Das
Abdeckelement 50 weist einen in Transportrichtung 16 verlaufenden
Schlitz 52 auf, in dem der zylindrische Teil 24 des
Verbindungselements 22 angeordnet ist.
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Im
dargestellten Ausführungsbeispiel
ist auf derselben Höhe
wie das Abdeckelement 50 auf beiden Seiten der Antriebselemente 48 jeweils
ein Abstützelement 54 angeordnet.
Auf dem ebenen, als Rollbahn ausgebildeten Abstützelement 54 erfolgt ein
Abrollen der Abstützrollen 30.
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Um
die anhand der 1 und 2 beschriebene
Werkstückträgereinrichtung
mit dem in den 10 bis 12 dargestellten
Friktionsförderer
bewegen zu können,
ist wiederum ein horizontaler Abstand zwischen einer Antriebsebene
und einer Abstützebene
vorgesehen. Die Abstützebene 38 entspricht
der Oberseite der Aufnahmeelemente 54. Die Antriebsebene
entspricht der Oberseite 56 der Antriebselemente 48 und
fällt mit
der Reibebene 18 des Bewegungselements 10 zusammen.
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Im
Bereich einer Abzweigung, wie sie in den 11 und 12 dargestellt
ist, ist es erforderlich, dass die bahnförmigen Aufnahmeelemente in
eine vergrößerte Fläche übergehen,
bei der es sich im dargestellten Ausführungsbeispiel um eine im Wesentlichen
quadratische Fläche 58 handelt.
Da die an der Unterseite des Trägerelements 12 vorgesehenen Abstützelemente 28 Lenkrollen
aufweisen, die um die Schwenkachse 34 frei drehbar sind,
passt sich die Stellung der Rollen der Bewegung des Trägerelements 12 automatisch
an (12). Da in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
die Oberseite des Abdeckelements 50 der Oberseite der Aufnahmeelemente 54 entspricht,
ist es möglich,
dass das Abdeckelement 50 gegebenenfalls stufenfrei in
die Ebene 58 übergeht.
Der zur Hindurchführung
des Stegs 24 dienende Schlitz 52 ist in der Ebene 58 zunächst als
Schlitz 60 ausgebildet, der entweder gerade als Schlitz 62 weitergeführt ist
oder in eine Kurve 64 übergeht.
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Wie
sodann insbesondere anhand 12 ersichtlich
ist, müssen
die äußeren Rollen 30 bei
einer Bewegung des Trägerelements 12 um
die Kurve herum in Richtung des Pfeils 66 über den
Schlitz 62 rollen. Dies ist problemlos möglich, da
der Durchmesser der Rollen deutlich größer ist als die Schlitzbreite.
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In
den 13 und 14 ist
eine weitere Ausführungsform
des Friktionsförderers
dargestellt. Dieser ist ähnlich
wie der anhand der 10 bis 12 beschriebene
Friktionsförderer
aufgebaut. Ähnlich
oder identische Bauteile sind mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Der
wesentliche Unterschied zwischen dem in den 10 bis 12 und
dem in den 13 und 14 dargestellten
Friktionsförderer
besteht darin, dass anstelle eines im Wesentlichen nur die Antriebselemente 48 abdeckenden
Abdeckelements 50 (10) ein
durchgehendes Abdeck- und Abstützelement 68 vorgesehen
ist. Das Element 68 dient somit sowohl zum Abdecken der
Antriebselemente 48 und bildet ferner auch die Abstützelemente
entsprechend den Abstützelementen 54 in 10 aus.
Es handelt sich bei dem Abdeck- und
Abstützelement 68 um
eine durchgehende Platte mit einem Schlitz 58. Der Vorteil
eines durchgehenden Elements 68 besteht darin, dass die
Kräfte
besser in das Gestell 44 eingeleitet werden können. Ferner
ist es möglich, dass
das Element 68 seitlich über das Trägerelement 12 ragt,
so dass in einem Bereich 70 eine Standfläche für Personen
gebildet ist.