DE102007000637A1 - Vorrichtung zum Betätigen einer Rasteinrichtung - Google Patents

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Abstract

Es wird eine Vorrichtung (12) zum Betätigen einer Rasteinrichtung (11) beschrieben, mittels welcher ein in einem Zylinder (6) aufgrund einer fluidischen Druckbeaufschlagung axial verschiebbares Kolbenelement (7) einer Kolben-Zylinder-Einheit (5) in einer vordefinierten Kolbenstellung haltbar ist. Die Rasteinrichtung (11) wird über einen elektromagnetischen Aktor (13) durch Aufheben einer Wirkverbindung zwischen den Rastelementen (16A, 16B) und dem Kolbenelement (7) von einem aktivierten Zustand in einen deaktivierten Zustand überführt, wobei die Wirkverbindung in bestromtem Zustand des Aktors (13), zu dem ein Betätigungselement (15) von dem Aktor (13) in einen einen Eingriff der Rastelemente (16A, 16B) mit dem Kolbenelement (7) vermeidenden Betriebszustand verbracht wird, aufgehoben ist. Erfindungsgemäß ist dem Betätigungselement (15) ein Permanentmagnet (14) zugeordnet, der das Betätigungselement (15) in unbestromtem Zustand des Aktors (13) in einen einen Eingriff der Rastelemente (16A, 16B) mit dem Kolbenelement (7) zulassenden Betriebszustand überführt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen einer Rasteinrichtung gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten Art.
  • Aus der DE 10 2006 014 756.1 ist eine Vorrichtung zum Speichern von Hydraulikfluid eines Hydrauliksystems einer Getriebeeinrichtung bekannt, bei welcher ein in einem Zylinder aufgrund einer fluidischen Druckbeaufschlagung axial verschiebbares Kolbenelement einer Kolben-Zylinder-Einheit in einer vordefinierten Kolbenstellung von einer Rasteinrichtung haltbar ist. Die Rasteinrichtung ist über einen elektromagnetischen Aktor durch Aufheben einer Wirkverbindung zwischen Rastelementen und dem Kolbenelement von einem aktivierten Zustand in einen deaktivierten Zustand überführbar. Die Wirkverbindung zwischen den Rastelementen und dem Kolbenelement ist in bestromtem Zustand des Aktors, zu dem ein Betätigungselement von dem Aktor in einen einen Eingriff der Rastelemente mit dem Kolbenelement vermeidenden Betriebszustand verbracht ist, aufgehoben.
  • Nachteilig dabei ist jedoch, dass das Betätigungselement bei stromlos geschaltetem elektromagnetischem Aktor durch eine Federeinrichtung aus dem Wirkbereich der Rasteelemente gedrückt wird, die für eine einwandfreie Funktionsweise der Vorrichtung einen unerwünscht hohen Bauraumbedarf aufweist Zudem ist durch die Anordnung der Federeinrichtung ein hoher Fertigungsaufwand für die die Federeinrichtung umgebenden Bauteile sehr hoch, um eine Führungsstabilität für die Federeinrichtung zur Verfügung stellen zu können und eine Reibung zwischen einem Federelement der Federeinrichtung und den das Federelement umgebenden Bauteilen möglichst gering zu halten.
  • Eine Parksperre, insbesondere für automatische Getriebe von Kraftfahrzeugen, ist aus der DE 198 34 156 A1 bekannt. Die Parksperre wird über einen hydraulischen Druck, der auf einen Federbereich wirkt, entriegelt und in diesem entriegelten Zustand zusätzlich durch eine Verriegelung gehalten, welche durch Bestromung eines Magneten betätigt wird. Die Verriegelung bleibt so lange aktiviert und die Parksperre somit entriegelt, bis der Magnet stromlos geschaltet wird. Die Verriegelung ist dabei derart ausgeführt, dass der Magnet in der Stellung, in der die Verriegelung betätigt ist, eine geringere Leistungsaufnahme hat, als zum Einlegen der Verriegelung benötigt wird.
  • Dabei ist von Nachteil, dass die Verriegelung nur in bestromten Zustand des Magneten aktiviert ist und somit der Magnet eine hohe Stromaufnahme aufweist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige Vorrichtung zum Betätigen einer Rasteinrichtung zur Verfügung zu stellen, die durch einen geringen Bauraumbedarf sowie durch eine geringe Stromaufnahme gekennzeichnet ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Betätigen einer Rasteinrichtung, mittels welcher ein in einem Zylinder aufgrund einer fluidischen Druckbeaufschlagung axial verschiebbares Kolbenelement einer Kolben-Zylinder-Einheit in einer vordefinierten Kolbenstellung haltbar ist, ist die Rasteinrichtung über einen elektromagnetischen Aktor durch Aufheben einer Wirkverbindung zwischen Rastelementen und dem Kolbenelementen von einem aktivierten Zustand in einen deaktivierten Zustand überführbar. Die Wirkverbindung ist in bestromtem Zustand des Aktors, zu dem ein Betätigungselement von dem Aktor in einen einen Eingriff der Rastelemente mit dem Kolbenelement vermeidenden Betriebszustand verbracht ist, aufgehoben.
  • Erfindungsgemäß ist dem Betätigungselement ein Permanentmagnet zugeordnet, der das Betätigungselement in unbestromtem Zustand des Aktors in einen einen Eingriff der Rastelemente mit dem Kolbenelement zulassenden Betriebszustand überführt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt somit ein System dar, welches einen Verriegelungszustand einer Rasteinrichtung stromlos aufrecht erhält und durch Aufprägen eines elektrischen Stromes den Verriegelungszustand deaktiviert. Damit wird eine Energiebilanz im Vergleich zu aus dem Stand der Technik bekannten Systemen verbessert, da Haltephasen beziehungsweise aktivierte Zustände einer Rasteinrichtung im Betriebsprofil überwiegen.
  • Darüber hinaus ist die erfindungsgemäße Vorrichtung im Vergleich zu aus der Praxis bekannten Vorrichtungen, insbesondere im Vergleich zu der aus der DE 10 2006 014 756.1 bekannten Vorrichtung, durch einen geringeren Bauraumbedarf sowie einem reduzierten Fertigungsaufwand gekennzeichnet, da ein Permanentmagnet im Vergleich zu einer Federeinrichtung weniger Bauraumbedarf aufweist und die zueinander bewegten Bauteile mit geringeren Fertigungstoleranzen ausführbar sind. Letztgenannter Vorteil ergibt sich aus der Tatsache, dass der Permanentmagnet als starrer Körper ausgeführt ist und während einer Betätigung des Betätigungselementes im Gegensatz zu einer Federeinrichtung keine Ausbeulungen oder dergleichen, die unter Umständen zu einer erhöhten Reibung während der Betätigung des Betätigungselementes führen, aufweist.
  • Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Betätigen einer Rasteinrichtung ist der Permanentmagnet innerhalb des elektromagnetischen Aktors oder derart benachbart zum elektromagnetischen Aktor angeordnet, dass bei bestromtem elektromagnetischem Aktor eine elektromagnetische Schwächung des Permanentmagnetfeldes vorliegt und die Rasteinrichtung mit geringem Strombedarf von einem aktivierten Zustand in einen deaktivierten Zustand überführbar ist.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und den unter Bezugnahme auf die Zeichnung prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispielen, wobei in der Beschreibung der verschiedenen Ausführungsbeispiele der Übersichtlichkeit halber für bau- und funktionsgleiche Bauteile dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Es zeigt:
  • 1 eine stark schematisierte Darstellung eines Fahrzeuges, welche mit einem Fahrzeuggetriebe und einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgebildet ist;
  • 2 eine stark schematisierte Längsschnittansicht einer Kolben-Zylinder-Einheit mit einem ersten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei eine Kolbenelement in einem zu einem Maximum eines Speicherraumes äquivalenten Position angeordnet ist;
  • 3 die Vorrichtung gemäß 2, wobei sich das Kolbenelement in einer zu einem Minimum des Volumens des Speicherraumes äquivalenten Position befindet;
  • 4 eine zu 2 und 3 alternative Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung, wobei ein Permanentmagnet gehäusefest ausgeführt ist;
  • 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, wobei der Permanentmagnet außerhalb eines elektromagnetischen Aktors angeordnet ist;
  • 6 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der ein Betätigungselement aus einem Zylinder einer Kolben-Zylinder-Einheit geführt ist und mit dem außerhalb des elektromagnetischen Aktors angeordneten Permanentmagneten zusammenwirkt;
  • 7 die Vorrichtung nach der Erfindung in Verbindung mit einem fluidisch betätigbaren Aktor einer einer Getriebeeinrichtung zugeordneten Parksperreinrichtung mit aktivierter Rasteinrichtung;
  • 8 die Vorrichtung gemäß 7 mit deaktivierter Rasteinrichtung;
  • 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Rasteinrichtung mit jeweils um einen Drehpunkt verschwenkbaren Rastelementen ausgebildet ist;
  • 10 die Vorrichtung gemäß 9 bei deaktivierter Rasteinrichtung;
  • 11 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit gehäusefest ausgeführtem Permanentmagnet und mit aktivierter Rasteinrichtung;
  • 12 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit gehäusefest ausgeführtem Permanentmagnet und einer Rasteinrichtung gemäß 9;
  • 13 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der der Permanentmagnet außerhalb des elektromagnetischen Aktors angeordnet ist und mit aktivierter Rasteinrichtung; und
  • 14 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher der Permanentmagnet außerhalb der Kolben-Zylinder-Einheit angeordnet ist.
  • In 1 ist eine stark schematisierte Darstellung eines Fahrzeuges 1, welches in an sich bekannter Art und Weise mit einer Brennkraftmaschine 2 und einer Getriebeeinrichtung 3 ausgeführt ist. Die Getriebeeinrichtung 3 kann grundsätzlich jedes aus der Praxis bekannte automatisierte Handschaltgetriebe oder Automatgetriebe sein, welches mit hydraulisch ansteuerbaren Schaltelementen 25, 26, wie beispielsweise reibschlüssigen Lamellenkupplungen oder Lamellenbremsen, ausgebildet ist.
  • Die Getriebeeinrichtung 3 ist vorliegend mit einem in 2 stark schematisiert dargestellten Hydrauliksystem 19, einem Ölsumpf 4 und einer Kolben-Zylinder-Einheit 5 zum Speichern von Hydraulikfluid des Hydrauliksystems 19 der Getriebeeinrichtung 3 ausgebildet. Für eine Verbrauchsoptimierung und eine Reduzierung von Schadstoffemissionen des Fahrzeuges 1 ist eine so genannte Motor-Start-Stopp-Funktion vorgesehen, mittels welcher die Brennkraftmaschine 2 in vordefinierten Betriebszuständen des Fahrzeuges 1 abgeschaltet wird und bei Vorliegen eines oder mehrerer vordefinierter Startkriterien wieder gestartet wird.
  • Die der Getriebeeinrichtung 3 zugeordnete Kolben-Zylinder-Einheit 5 zum Speichern von Hydraulikfluid des Hydrauliksystems 19 der Getriebeeinrichtung 3 ist in einer schematisierten Längsschnitteinzelansicht in 2 gezeigt. Die Kolben-Zylinder-Einheit 5 ist mit einem Zylinder 6 und einem Kolbenelement 7 ausgebildet, die einen mit dem Hydrauliksystem 19 der Getriebeeinrichtung 3 verbindbaren Speicherraum 8 begrenzen, dessen Volumen in Abhängigkeit eines Betriebszustandes des Kolbenelementes 7 zwischen einem Minimum und einem Maximum variierbar ist. Das Kolbenelement 7 ist zwischen einer in 3 dargestellten ersten Endstellung und einer in 2 dargestellten zweiten Endstellung längsverschieblich im Zylinder 6 angeordnet, wobei das Volumen des Speicherraumes 8 während einer Bewegung des Kolbenelementes 7 in Richtung seiner ersten Endstellung verkleinert und während einer Bewegung in Richtung seiner zweiten Endstellung vergrößert wird.
  • Des Weiteren begrenzen das Kolbenelement 7 und der Zylinder 6 auf der dem Speicherraum 8 abgewandten Seite des Kolbenelementes 7 den Raum 9, in welchem eine Federeinrichtung 10 angeordnet ist. Die Federeinrichtung 10 ist als Schraubenfeder ausgeführt, welche einenends an der dem Speicherraum 8 abgewandten Stirnfläche des Kolbenelementes 7 und anderenends an einer Stirnfläche des Zylinders 6 anliegt und im Betrieb der Kolbenzylindereinheit 5 als Druckfeder wirkt.
  • Der Speicherraum 8 ist vorliegend sowohl mit einem Hydrauliksystem 19 der Getriebeeinrichtung 3 als auch mit einer Getriebepumpe 28 der Getriebeeinrichtung 3 verbunden, wobei zwischen dem Speicherraum 8 und dem Hydrauliksystem 19 beziehungsweise der Getriebepumpe 28 ein in Befüllrichtung des Speicherraumes 8 sperrendes Rückschlagventil 29 und eine das Rückschlagventil 29 umgehende Bypassleitung 30 vorgesehen ist, welche mit einer Drosseleinrichtung 31 ausgeführt ist.
  • Im Zylinder 6 ist eine Rasteinrichtung 11 angeordnet, mittels welcher das Kolbenelement 7 in dem zu dem Maximum des Volumens des Speicherraumes 8, d. h. in der zweiten Endstellung des Kolbenelementes 7, entgegen eines Rückstellbestrebens des Kolbenelementes 7 ausgehend von einem Betriebszustand, der von dem zu dem Minimum des Volumens des Speicherraumes 8 äquivalenten Betriebszustand des Kolbenelementes 7 verschieden ist, in Richtung des zu dem Minimum des Volumens des Speicherraumes 8 äquivalenten Betriebszustandes des Kolbenelementes 7 haltbar ist. Das Rückstellbestreben des Kolbenelementes 7 wird bei der Kolben-Zylinder-Einheit 5 durch die mit dem Kolbenelement 7 und der Gehäuseeinrichtung 6 zusammenwirkende Federeinrichtung 10 zur Verfügung gestellt.
  • Das Kolbenelement 7 ist im Bereich seiner dem Raum 9 zugewandten Seite mit einem gegenüber einem Führungsbereich 7A, dessen Außendurchmesser prinzipiell dem Innendurchmesser des Zylinders 6 entspricht, mit einem gegenüber dem Führungsbereich 7A reduzierten Außendurchmesser ausgeführten Kolbenbereich 7B ausgebildet, wobei der Kolbenbereich 78 hohlzylindrisch ausgeführt ist.
  • Die Rasteinrichtung 11 ist über eine Vorrichtung 12, die einen elektromagnetischen Aktor 13, einen Permanentmagneten 14 und ein Betätigungselement 15 aufweist, betätigbar. Dabei ist die Rasteinrichtung 11 über den elektromagnetischen Aktor 13 durch Aufheben einer Wirkverbindung zwischen Rastelementen 16A, 16B und dem Kolbenelement 7 von einem aktivierten Zustand in einen deaktivierten Zustand überführbar, wobei die Wirkverbindung in bestromtem Zustand des Aktors 13, zu dem das Betätigungselement 15 von dem Aktor 13 in einen einen Eingriff der Rastelemente 16A, 16B mit dem Kolbenelement 7 vermeidenden Betriebszustand verbracht ist, aufgehoben ist.
  • Der elektromagnetische Aktor 13 ist bis auf seinen Innenbereich von Magnetfeld führendem Material, insbesondere ferromagnetischem Material, mit hoher magnetischer Permeabilität umgeben. Hierbei grenzt die dem Kolbenelement 7 zugewandte Seite des Aktors 13 an ein Rückschlussbereich 22, während an seiner dem Kolbenelement 7 abgewandten Seite ein Magnetkern 23 angeordnet ist, wobei der Rückschlussbereich 22 und der Magnetkern 23 außerhalb des elektromagnetischen Aktors 13 miteinander verbunden sind. Der Rückschlussbereich 22 und/oder der Magnetkern 23 können/kann in den Innenbereich des Aktors 13 hineinragen.
  • Der Permanentmagnet 14 ist vorliegend koaxial und radial innerhalb des elektromagnetischen Aktors 13 angeordnet und fest mit dem im Zylinder 6 axial verschieblich ausgeführten Betätigungselement 15 verbunden. Der Permanentmagnet 14 ist bei dem in 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 12 zum Betätigen der Rasteinrichtung 11 direkt neben einem mit dem Betätigungselement 15 fest verbundenen Anker 24 mit hoher magnetischer Permeabilität angeordnet und ebenfalls fest mit dem Betätigungselement 15 verbunden, womit der Permanentmagnet 14 gemeinsam mit dem Anker 24 und dem Betätigungselement 15 in Richtung der axialen Erstreckung des Zylinders 6 verschiebbar ist.
  • In unbestromtem Betriebszustand des elektromagnetischen Aktors 13 beaufschlägt der Permanentmagnet 14 das Betätigungselement 15 mit einer in entgegengesetzter Richtung des Kolbenelementes 7 wirkenden Kraft. Diese Kraft rührt davon, dass das magnetische System aus Permanentmagnet 14, Anker 24, Rückschlussbereich 22 und Magnetkern 23 bemüht ist, seine magnetische Gesamtenergie zu minimieren. Dabei strebt es an, den vom Permanentmagneten 14 ausgehenden magnetischen Fluss möglichst ausschließlich in den Magnetfeld führenden Elementen zu führen, um die Gesamtreluktanz entlang der geschlossenen magnetischen Feldlinien zu verringern.
  • In unbestromtem Betriebszustand des elektromagnetischen Aktors 13 verschiebt somit der Permanentmagnet 14 das Betätigungselement 15 mit seinem Kopfbereich 15A in eine die Rasteinrichtung 11 aktivierende Position, in der die über den Umfang des Kopfbereiches 15A verteilt angeordneten und die als Kugeln ausgeführten Rastelemente 16A, 16B vom Kopfbereich 15A des Betätigungselementes 15 radial nach außen in einen Verschiebeweg von nach innen gerichteten Absatzanschlägen 17A, 17B des Kolbenelementes 7 gedrückt sind, so dass das Kolbenelement 7 bei einer Bewegung in Richtung seiner in 3 dargestellten ersten Endlage mit seinen Absatzanschlägen 17A und 17B an den Rastelementen 16A, 16B zum Anliegen kommt und form schlüssig gehalten wird. Das Betätigungselement 15 wird von dem Permanentmagneten 14 in der in 2 dargestellten Position gehalten, in der wiederum die Rastelemente 16A, 16B vom Kopfbereich 15A des Betätigungselementes 15 in der in 2 dargestellten Position gehalten sind.
  • Ergeht ein Deaktivierungssignal für die Rasteinrichtung 11, wird der elektromagnetische Aktor 13 in einem derartigen Umfang bestromt, dass das Betätigungselement 15 von dem elektromagnetischen Aktor 13 in die in 3 dargestellte Position verschoben wird, in der die Rastelemente 16A und 16B von den Absatzanschlägen 17A, 17B radial nach innen gedrückt werden und das Kolbenelement 7 freigeben. Gleichzeitig wird ein Hülsenelement 18 von einer Federeinrichtung 20 mit seinem dem Kolbenelement 7 zugewandten Ende über die Rastelemente 16A und 16B geschoben, damit diese zwischen dem Hülsenelement 18 und dem Betätigungselement 15 in ihrer Montageposition sicher gehalten sind.
  • Bei einer Befüllung des Speicherraumes 8 und einer damit einhergehenden Bewegung des Kolbenelementes 7 ausgehend von seiner ersten Endlage in Richtung seiner zweiten Endlage wird zuerst das Hülsenelement 18 von dem Kolbenelement 7 aus dem Bereich der Rastelemente 16A und 16B verschoben, während das Kolbenelement 7 noch nicht in Anlage mit dem Betätigungselement 15 kommt. Mit steigendem Füllgrad des Speicherraumes 8 kommt das Kolbenelement 7 mit dem Betätigungselement 15 in Anlage und drückt dieses ausgehend von der in 3 gezeigten Stellung in die in 2 dargestellte Position, in der die Rastelemente 16A und 16B über einer Führungsschräge 21 des Betätigungselementes 15 radial nach außen gedrückt werden. In diesem Betriebszustand der Kolben-Zylinder-Einheit 5 wird die Bestromung des elektromagnetischen Aktors 13 unterbrochen, um das Betätigungselement 15 mittels des Permanentmagneten 14 in der zu dem aktivierten Betriebszustand der Rasteinrichtung 11 äquivalenten Stellung zu halten.
  • In 4 bis 6 ist jeweils die Kolben-Zylinder-Einheit 5 gemäß 2 dargestellt, die zur Betätigung der Rasteinrichtung 11 jeweils mit von der Vorrichtung 12 gemäß 2 abweichenden Vorrichtungen 12 ausgebildet sind. Dabei unterscheiden sich die Vorrichtungen 12 gemäß 4 bis 6 von der Vorrichtung 12 gemäß 2 lediglich im Bereich des Permanentmagneten 14, weshalb bzgl. der weiteren Funktionalitäten der Kolben-Zylinder-Einheit 5, der Rasteinrichtung 11 sowie der Vorrichtung 12 auf die vorstehende Beschreibung zu 2 und 3 verwiesen wird und nachfolgend im Wesentlichen auf die Unterschiede näher eingegangen wird.
  • Der Permanentmagnet 14 der Vorrichtung 12 gemäß 4 ist fest mit dem Magnetkern 23 verbunden und das Betätigungselement 15 ist gemeinsam mit dem Anker 24 gegenüber dem Permanentmagneten 14 verschiebbar ausgeführt, wobei das Betätigungselement 15 sowohl in unbestromtem Zustand als auch in bestromtem Zustand des elektromagnetischen Aktors 13 die vorbeschriebenen Positionen zum Aktivieren beziehungsweise zum Deaktivieren der Rasteinrichtung 11 einnimmt.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 12 zum Betätigen der Rasteinrichtung 11 ist in 5 gezeigt, bei der der Permanentmagnet 14 auf der dem Kolbenelement 7 zugewandten Seite des elektromagnetischen Aktors 13 in den Rückschlussbereich 22 integriert ist und somit nicht in dem vom Aktor 13 radial umschlossenen Innenbereich angeordnet ist. Dabei ist beispielsweise ein Südpol des Permanentmagneten 14 in einem dem Anker 24 abgewandten Außenbereich des Permanentmagneten 14 vorgesehen, während der Nordpol des Permanentmagneten in dem dem Anker 24 zugewandten Innenbereich des Permanentmagneten 14 ausgebildet ist, um das Betätigungselement 15 in der vorbeschriebenen Art und Weise zum Aktivieren oder Deaktivieren der Rasteinrichtung 11 über die Vorrichtung 12 entsprechend positionieren zu können.
  • Bei der in 6 dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung 12 zum Betätigen der Rasteinrichtung 11 ist der Permanentmagnet 14 außerhalb der Kolben-Zylinder-Einheit 5 angeordnet und mit einem gehäusefesten Bauteil der Getriebeeinrichtung 3 fest verbunden. Das Betätigungselement 15 ist vorliegend durch den auf der dem Kolbenelement 7 abgewandten Seite des elektromagnetischen Aktors 13 angeordneten Rückschlussbereich 22 aus dem Inneren des Zylinders 6 geführt, um in unbestromtem Zustand des Aktors 13 mit einem Kontaktelement 27 spaltfrei an dem Permanentmagneten 14 anzuliegen. In bestromtem Zustand des Aktors 13 wird das Betätigungselement 15 in die in 6 dargestellte Position verstellt, um die Rasteinrichtung 11 zu deaktivieren. Anders als bei den in den 2 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen weist das magnetische System, welches seine magnetische Energie zu minimieren versucht, den Aktor 13 selbst, den Anker 24, den Rückschlussbereich 22 und den Magnetkern 23 auf. Im Unterschied zu den in den 2 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen strebt das System hier an, den vom elektromagnetischen Aktors 13 ausgehenden magnetischen Fluss möglichst ausschließlich in den Magnetfeld führenden Elementen zu führen, um die Gesamtreluktanz entlang der geschlossenen magnetischen Feldlinien, welche vom bestromten elektromagnetischen Aktor 13 herrühren, zu verringern.
  • Ergeht eine steuersystemseitige Anforderung für einen Startvorgang der Brennkraftmaschine 2 wird der elektromagnetische Aktor 13 bei allen vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen bestromt und das Betätigungselement 15 entgegen der Magnetkraft des Permanentmagneten 14 in seiner die Rasteinrichtung 11 deaktivierende Stellung, in der die Rastelemente 16A und 168 aus dem Eingriff mit dem Kolbenelement 7 geführt werden, verschoben. Gleichzeitig wird das Kolbenelement 7 von der Federeinrichtung 10 in Richtung seiner ersten Endstellung gedrückt und das im Speicherraum 8 gespeicherte Hydraulikfluid über das geöffnete Rückschlagventil 29, welches nunmehr einen erheblich größeren Strömungsquerschnitt als die Drosseleinrichtung 31 freigibt, in Richtung des Hydrauliksystems 19 geführt und eine Ansteuerung der Schalt elemente 25 und 26 der Getriebeeinrichtung 3 in gewünschtem Umfang unterstützt.
  • In 7 ist die Kolben-Zylinder-Einheit 5 als ein fluidisch betätigbarer Aktor einer der Getriebeeinrichtung zugeordneten und nicht näher dargestellten Parksperreneinrichtung ausgeführt, wobei das Kolbenelement 7 von der Rasteinrichtung 11 in einem zu einem ausgelegten Zustand der Parksperreneinrichtung äquivalenten Betriebszustand haltbar ist.
  • Das Kolbenelement 7 wird ausgehend von einer in 8 dargestellten ersten Endstellung durch Zuführen von unter Druck stehendem Fluid über eine Zulaufbohrung 32 in einen von dem Kolbenelement 7 und dem Zylinder 6 begrenzten Druckraum 33 in die in 7 dargestellte Position verschoben, wobei das Kolbenelement 7 mit seinen Absatzanschlägen 17A und 17B bei aktivierter Rasteinrichtung 11 formschlüssig an den Rastelementen 16A und 16B anliegt. Der Permanentmagnet der Vorrichtung 12 ist in der gleichen Art und Weise wie bei der Vorrichtung 12 gemäß 3 innerhalb des elektromagnetischen Aktors 13 angeordnet und fest mit dem Betätigungselement 15 und dem Anker 24 verbunden. Dabei sind die Pole des Permanentmagneten 14 derart angeordnet, dass das Betätigungselement 15 in unbestromtem Zustand des elektromagnetischen Aktors 13 von dem Permanentmagneten 14 in die in 7 dargestellte Position verschoben wird und die Rasteinrichtung 11 aktiviert. In bestromtem Zustand des elektromagnetischen Aktors 13 übt der elektromagnetische Aktor 13 über das elektrisch erzeugte Magnetfeld auf das Betätigungselement 15 eine derartige Kraft auf, dass dieses entgegen der Magnetkraft des Permanentmagneten 14 in die in 8 dargestellte und die Rasteinrichtung 11 deaktivierende Position in Richtung des Kolbenelementes 7 verschoben wird.
  • In 9 ist die Kolben-Zylinder-Einheit 5 gemäß 7 mit der Vorrichtung 12 zum Betätigen der Rasteinrichtung 11 gemäß 7 dargestellt, wobei die Rasteinrichtung 11 gemäß 9 von der Rasteinrichtung gemäß 7 in der nachfolgend beschriebenen Art und Weise abweicht und mit einem an die Rasteinrichtung 11 angepassten Kolbenelement 7 in vorbeschriebener Art und Weise zusammenwirkt.
  • In seinem dem Führungsbereich 7A abgewandten Endbereich ist der Kolbenbereich 7B hutartig mit einem Kegelstumpfbereich 7C ausgebildet, wobei die Kegelfläche des Kegelstumpfbereiches 7C des Kolbenelementes 7 der Rasteinrichtung 11 zugewandt ist und bei einer Bewegung des Kolbenelementes 7 ausgehend von seiner ersten Endstellung in Richtung seiner zweiten Endstellung zur Vermeidung von Klemmen mit Führungsschrägen der Rastelemente 16A und 168 entsprechend zusammenwirkt. Die Rastelemente 16A und 168 sind einenends um gehäusefeste Drehpunkte 34A und 348 drehbar ausgeführt und anderenends jeweils mit dem Kegelstumpfbereich 7C des Kolbenelementes 7 zum Halten des Kolbenelementes 7 in der in 9 dargestellten Art und Weise in Wirkverbindung bringbar.
  • Das Betätigungselement 15 wird in der in 9 dargestellten Position von dem Permanentmagneten 14 gehalten, da der elektromagnetische Aktor 13 nicht bestromt wird. Die Rasteinrichtung 11 ist dabei aktiviert und das Kolbenelement 7 wird entgegen der durch den Pfeil F dargestellten Kraftrichtung einer an dem Kolbenelement 7 angreifenden Federeinrichtung in der in 9 dargestellten Position gehalten.
  • Liegt eine entsprechende Anforderung zum Einlegen der Parksperre vor, wird der elektromagnetische Aktor 13 bestromt und das Betätigungselement 15 aus der in 9 dargestellten Position in die in 10 dargestellte Position verschoben, wobei die Rastelemente 16A und 16B durch den Kopfbereich 15A des Betätigungselementes 15 in der in 10 dargestellten Art und Weise aus dem Eingriff mit dem Kegelstumpfbereich 8C geführt werden und das Kolbenelement 7 freigeben. Das Kolbenelement 7 wird durch die Federkraft F der nicht näher dargestellten Federeinrichtung bei entsprechend drucklosem Druck raum 33 in die in 10 dargestellte Position verbracht, um eine Sperrklinke der Parksperreneinrichtung in ein Parksperrenrad in an sich bekannter Art und Weise einfallen zu lassen.
  • Auf der dem Druckraum 33 abgewandten Seite des Kolbenelementes 7 begrenzen der Zylinder 6 und das Kolbenelement 7 einen weiteren Raum, der über eine Entlüftungsleitung 35 zur Vermeidung von Funktionsbeeinträchtigungen der Kolben-Zylinder-Einheit drucklos gehalten wird.
  • Die in 11 dargestellte Kolben-Zylinder-Einheit 5 wirkt mit einer Rasteinrichtung 11 zusammen, welche der zu 7 beschriebenen Rasteinrichtung 11 entspricht, wobei die Vorrichtung 12 zum Betätigen der Rasteinrichtung 11 im Wesentlichen der zu 4 beschriebenen Vorrichtung 12 entspricht, um die Rasteinrichtung zu aktivieren oder zu deaktivieren. Bezüglich der weiteren Funktionsweise der Kolben-Zylinder-Einheit 5, der Rasteinrichtung 11 sowie der Vorrichtung 12 wird deshalb auf die vorstehende Beschreibung verwiesen.
  • Die in 12 dargestellte Anordnung unterscheidet sich von der in 11 gezeigten Anordnung lediglich im Bereich des Kolbenelementes 7 und der Rasteinrichtung 11, wobei sowohl das Kolbenelement 7 als auch die Rasteinrichtung 11 den zu 9 beschriebenen Ausführungen des Kolbenelementes bzw. der Rasteinrichtung entsprechen, wobei das Betätigungselement 15 die in 12 gezeigte Position in bestromtem Zustand des elektromagnetischen Aktors 13 einnimmt und die Rasteinrichtung 11 deaktiviert.
  • Die in 13 dargestellte Kolben-Zylinder-Einheit 5 wirkt mit einer Rasteinrichtung 11 gemäß 7 zusammen, welche mit einer Vorrichtung 12 gemäß 5 betätigt wird. Während die Rasteinrichtung 11 der Kolben-Zylinder-Einheit gemäß 14 von einer Vorrichtung 12 gemäß 6 betätigt wird.
  • Grundsätzlich entspricht die Vorrichtung zum Betätigen der Rasteinrichtung in Verbindung mit der Rasteinrichtung einem Verriegelungssystem, welches mittels eines Permanentmagneten verriegelt und mittels eines elektromagnetischen Aktors beziehungsweise eines Elektromagneten entriegelt wird. Damit ist ein Kolbenelement unabhängig von elektrischer Energie in einem gewünschten Betriebszustand haltbar und entsprechend ohne Zeitverzug auch nach längeren Fahrzeugruhezeiten auf einfache Art und Weise freigebbar, um beispielsweise ein Hydraulikfluidvolumen in ein Hydrauliksystem einer Getriebeeinrichtung einzuspeisen oder um eine Parksperreneinrichtung zu betätigen. Grundsätzlich wird bei der Ausführung einer Kolben-Zylinder-Einheit als Hydraulikfluidvolumenspeicher, der mit der Vorrichtung nach der Erfindung ausgebildet ist, eine Antizipationszeit bei einer aktivierten Motor-Start-Stopp-Funktion für eine Wiederanfahrt im Vergleich zu aus dem Stand der Technik bekannten Systemen verkürzt.
  • 1
    Fahrzeug
    2
    Brennkraftmaschine
    3
    Getriebeeinrichtung
    4
    Ölsumpf
    5
    Kolben-Zylinder-Einheit
    6
    Zylinder
    7
    Kolbenelement
    7A
    Führungsbereich
    7B
    Kolbenbereich
    7C
    Kegelstumpfbereich
    8
    Speicherraum
    9
    Raum
    10
    Federeinrichtung
    11
    Rasteinrichtung
    12
    Vorrichtung
    13
    elektromagnetischer Aktor
    14
    Permanentmagnet
    15
    Betätigungselement
    15A
    Kopfbereich
    16A
    Rastelement
    16B
    Rastelement
    17A
    Absatzanschlag
    17B
    Absatzanschlag
    18
    Hülsenelement
    19
    Hydrauliksystem
    20
    Federeinrichtung
    21
    Führungsschräge
    22
    Rückschlussbereich
    23
    Magnetkern
    24
    Anker
    25
    Schaltelement
    26
    Schaltelement
    27
    Kontaktelement
    28
    Getriebepumpe
    29
    Rückschlagventil
    30
    Bypassleitung
    31
    Drosseleinrichtung
    32
    Zulaufleitung
    33
    Druckraum
    34A
    Drehpunkt
    34B
    Drehpunkt
    34
    Entlüftung
    F
    Kraftrichtung, Federkraft

Claims (9)

  1. Vorrichtung (12) zum Betätigen einer Rasteinrichtung (11), mittels welcher ein in einem Zylinder (6) aufgrund einer fluidischen Druckbeaufschlagung axial verschiebbares Kolbenelement (7) einer Kolben-Zylinder-Einheit (5) in einer vordefinierten Kolbenstellung haltbar ist, wobei die Rasteinrichtung (11) über einen elektromagnetischen Aktor (13) durch Aufheben einer Wirkverbindung zwischen Rastelementen (16A, 16B) und dem Kolbenelement (7) von einem aktivierten Zustand in einen deaktivierten Zustand überführbar ist und die Wirkverbindung in bestromtem Zustand des Aktors (13), zu dem ein Betätigungselement (15) von dem Aktor (13) in einen einen Eingriff der Rastelemente (16A, 16B) mit dem Kolbenelement (7) vermeidenden Betriebszustand verbracht ist, aufgehoben ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Betätigungselement (15) ein Permanentmagnet (14) zugeordnet ist, der das Betätigungselement (15) in unbestromtem Zustand des Aktors (13) in einen einen Eingriff der Rastelemente (16A, 16B) mit dem Kolbenelement (7) zulassenden Betriebszustand überführt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (14) innerhalb des elektromagnetischen Aktors (13) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (14) außerhalb des elektromagnetischen Aktors (13) angeordnet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (14) das Betätigungselement (15) mit einer in Richtung des Kolbenelementes (7) wirkenden Betätigungskraft beaufschlagt.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (14) das Betätigungselement (15) mit einer von dem Kolbenelement (7) weg gerichteten Betätigungskraft beaufschlagt.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben-Zylinder-Einheit (5) einen Speicherraum (8) zum Speichern von Hydraulikfluid aufweist, der mit einem Hydrauliksystem (19) einer Getriebeeinrichtung (34) zum Austausch von Hydraulikfluid in Wirkverbindung steht, wobei das Volumen des Speicheraumes (8) in Abhängigkeit eines Betriebszustandes des Kolbenelementes (7) zwischen einem Minimum und einem Maximum variierbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenelement (7) mittels der Rasteinrichtung (11) wenigstens in dem zu dem Maximum des Volumens des Speicherraumes (8) äquivalenten Betriebszustand entgegen eines Rückstellbestrebens des Kolbenelementes (7) ausgehend von einem Betriebszustand, der von dem zu dem Minimum des Volumens des Speicherraumes (8) äquivalenten Betriebszustand verschieden ist, in Richtung seines zu dem Minimum des Volumens des Speicherraumes (8) äquivalenten Betriebszustandes haltbar ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben-Zylinder-Einheit (5) einen fluidisch betätigbaren Aktor einer einer Getriebeeinrichtung (3) zugeordneten Parksperreneinrichtung darstellt, wobei das Kolbenelement (7) von der aktivierten Rasteinrichtung (11) in einem zu einem ausgelegten Zustand der Parksperreneinrichtung äquivalenten Betriebszustand haltbar ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federeinrichtung (11) vorgesehen ist, mittels der das Kolbenelement (7) mit einer von der Rasteinrichtung (11) weg gerichteten Federkraft beaufschlagt ist.
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