DE102007011966A1 - Verankerungsbaustein für ein Gepäckbehältnis auf einem Fahrrad-Gepäckträger und Gepäckbehältnis dafür - Google Patents

Verankerungsbaustein für ein Gepäckbehältnis auf einem Fahrrad-Gepäckträger und Gepäckbehältnis dafür Download PDF

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Abstract

Gezeigt ist ein Verankerungsbaustein (1, 7, 8, 16) für ein Gepäckbehältnis (2) auf einem Fahrrad-Gepäckträger (3), dadurch gekennzeichnet, daß er als Baueinheit (4) mit einem maximalen Volumen einer Zigarettenschachtel an einem Längsende (5, 6) des Gepäckträgers (3, 20) befestigt ist. Weiterhin ist ein Gepäckbehältnis (2) zum Zusammenwirken mit dem Verankerungsbaustein (1, 7, 8, 16) gezeigt, wobei das Behältnis (2) nach unten abkragend an seiner Unterseite Befestigungshaken (23, 24, 25) aufweist, die Querstreben (26, 28) oder Längsholme (28, 29) des Gepäckträgers (3) untergreifen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Verankerungsbaustein für ein Gepäckbehältnis auf einem Fahrradgepäckträger und ein Gepäckbehältnis zum Zusammenwirken mit dem Verankerungsbaustein.
  • Aus der DE 4434542 A1 ist ein plattenförmiger Adapter für einen Korb aus Drahtgeflecht bekannt, der auf einem Fahrrad-Gepäckträger montiert wird und diesen abdeckt. Der zugehörige Korb trägt an seiner Unterseite in zentraler Position zwei fußförmige Haken, die in den Adapter eingreifen und dort verankert werden.
  • Nachteilig bei dieser Lösung ist, daß die ursprünglichen Funktionselemente des Gepäckträgers, etwa eine Klappe oder die Längsholme als Träger für Standard-Gepäcktaschen nicht mehr verfügbar sind.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Lösung zu finden, bei der die ursprünglichen Funktionen des Gepäckträgers weitestgehend erhalten bleiben und die eine zuverlässige Verankerung eines aufstehenden Gepäckbehältnisses erlaubt.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 wiedergegeben. Eine Besonderheit dieser Lösung ist darin zu sehen, daß die Funktionselemente für die Befestigung des Gepäckbehältnisses auf die Ausgestaltung des Bodens des Gepäckbehältnisses und auf einen kleinen Baustein am Gepäckträger aufgeteilt sind, welcher dauerhaft am Gepäckträger verbleibt. Der Baustein hat höchstens das Volumen einer Zigarettenschachtel. Das Gepäckbehältnis ist umfassend formschlüssig mit dem Gepäckträger verbunden. Dabei übernimmt der Verankerungsbaustein ausschließlich die Funktion die Beweglichkeit des Gepäckbehältnisses in Fahrtrichtung zu unterbinden oder bei Betätigung der Handhabe zu gestatten. Im übrigen wird die Befestigung durch Wangen und Haken im Bodenbereich des Gepäckbehältnisses sichergestellt, die den bloßen Gepäckträger erfassen. Dazu sind in erster Linie fußförmig von unten Querstreben des Gepäckträgers untergreifende Haken vorgesehen, die so beabstandet sind, daß sie auch gleich die seitliche Führung des Gepäckbehältnisses auf dem Gepäckträger übernehmen. Die Haken können einstellbar an der Unterseite sein, so daß sie an unterschiedliche Gepäckträgermaße anpaßbar sind oder sie können durch vorbereitete abbrechbare Hakenabschnitte so angepaßt werden, daß eine sichere Befestigung möglich ist.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Verankerungsbaustein am sattelnahen Längsende des Gepäckträgers befestigt ist. Damit wird erreicht, daß die Entriegelung von einer Stelle erfolgt, die ohnehin wegen der Sattelanordnung nicht für die Beladung durch ein Gepäckbehältnis zur Verfügung steht. Von der Seite her ist diese Stelle dennoch gut zugänglich zur Lösung der Verankerung zwischen dem Baustein und dem Gepäckbehältnis.
  • Nach einem ergänzenden Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß der Verankerungsbaustein auf dem Gepäckträger angeordnet ist. Dieses Merkmal ist insbesondere bei der Anordnung unterhalb des Gepäckträgers von Vorteil, weil dadurch die Zugänglichkeit verbessert wird – gegenüber einer Anordnung unterhalb der Pritsche des Gepäckträgers.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Verankerungsbaustein als einziges Befestigungsmittel für das Gepäckbehältnis am Gepäckträger zum dauerhaften Verbleib bestimmt ist. Wegen seiner Größe ist der Verankerungsbaustein als permanente Ergänzung des Gepäckträgers tolerabel, zumal er, wie erwähnt, an für Gepäck nicht benötigter Stelle untergebracht werden kann.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Verankerungsbaustein eine Handhabe zur Betätigung eines Riegels aufweist. Durch diese Maßnahme wird das Gepäckbehältnis von der Kinematik zur Entriegelung entlastet, die dann bei abgenommenem Gepäckbehältnis nicht mit herumgetragen werden muß.
  • Ergänzend kann der Verankerungsbaustein mit einem Schloß oder Schließzylinder versehen sein, der ein unbefugtes Entriegeln des Gepäckbehältnisses verhindert.
  • Bevorzugt ist jedoch vorgesehen, daß der Riegel an dem gleichen Bauelement wie die Handhabe ausgebildet ist. Damit sind alle beweglichen Teile zur Verankerung des Gepäckbehältnisses in Fahrtrichtung bzw. entgegen der Fahrtrichtung in dem Verankerungsbaustein vereint.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Handhabe zur Betätigung von oben eingedrückt wird. Der Verankerungsbaustein ist stets so angeordnet, daß er im verriegelten Zustand des Gepäckbehältnisses neben diesem zu finden ist. Von daher ist die Betätigung von oben ergonomisch optimal, weil das Fahrrad dabei nicht umfallen kann.
  • In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Handhabe quer zur Fahrradebene betätigt wird. Das ist vorteilhaft, wenn die räumlichen Verhältnisse eine Betätigung von oben erschweren oder unmöglich machen.
  • Eine besonders vorteilhafte Art der Befestigung des Verankerungsbausteins besteht darin, daß er auf einer sattelnahen, im Querschnitt unrunden Querstrebe des Gepäckträgers montiert ist. Der Verankerungsbaustein ist dabei bevorzugt in der Längsmitte dieser Querstrebe angeordnet. Eine derartige unrunde Querstrebe wird meistens zur Befestigung des Gepäckträgers mit zwei etwa parallelen Streben an dem senkrechten Rohr des Fahrradrahmens benutzt. Zwischen den Befestigungen dieser beiden Streben soll der Verankerungsbaustein oder auch das nachstehend beschriebene Handhabungsmodul angeordnet sein. Es kollidiert deshalb nicht mit deren Befestigung und erlaubt eine komfortable Nachrüstung mit dem Verankerungsbaustein.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Handhabungsmodul, das am Fahrradgepäckträger dauerhaft befestigt ist und das bestimmt ist für eine Verriegelungseinrichtung zwischen einem Gepäckbehältnis und einem Gepäckträger eines Fahrrades, das eine Handhabe an der Peripherie des Moduls aufweist und mit einem mit der Handhabe in Wirkverbindung stehenden zungenförmigen Entriegler ausgestattet ist, der auf den Riegel an der Verriegelungseinrichtung des Gepäckbehältnisses ausgerichtet ist. Der zungenförmige Entriegler und der Riegel bilden ein trennbares Daumengetriebe, das nur im verriegelten Zustand des Gepäckbehältnisses mit dem Gepäckträger durch Betätigen der Handhabe in Wirkung treten kann.
  • Die komplette Verriegelungseinrichtung ist am Gepäckbehältnis befestigt.
  • Komplementär zur Ausbildung des Verankerungsbausteins ist die Ausbildung des Bodenabschnittes des Gepäckbehältnisses. Beide zusammen müssen den kompletten Formschluß des Gepäckbehältnisses am Gepäckträger sicherstellen. Die Ausbildung des Gepäckbehältnisses ist dabei in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis nach unten abkragend an seiner Unterseite Befestigungshaken aufweist, die Querstreben oder Längsholme des Gepäckträgers untergreifen. Bevorzugt ist daran gedacht, daß die Befestigungshaken Querstreben des Gepäckträgers untergreifen.
  • Der Begriff "Gepäckbehältnis" ist dabei im weiteren Sinne zu verstehen. Es kann sich dabei auch um einen Kindersitz oder um einen Akku für Fahrräder mit hilfsmotorischem Antrieb handeln.
  • In erster Linie soll das Gepäckbehältnis an seiner Unterseite so ausgebildet sein, daß es dort Führungselemente aufweist, die bei der linearen Verriegelungsbewegung in Fahrtrichtung an mindestens einem Längsholm des Gepäckträgers gleiten. Damit wird ein seitlicher Formschluß quer zur Fahrradebene sichergestellt.
  • Vorzugsweise an einer Schmalseite des Gepäckbehältnisses ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß dort ein Kupplungselement an Bodenrand des Gepäckbehältnisses ausgebildet ist, das mit dem Verankerungsbaustein zusammenwirkt.
  • Diese Maßnahme ist in erster Linie im Zusammenhang mit dem auf den Gepäckträger aufgesetzten Verankerungsbaustein unterhalb des Sattels vorgesehen.
  • Die Erfindung wird im einzelnen anhand der Zeichnung erläutert. Dabei zeigen
  • 1: einen Gepäckträger mit Verankerungsbaustein in der Draufsicht;
  • 2: einen Abschnitt eines Gepäckträgers entsprechend 1 mit einer alternativen Ausführungsform von Handhabe und Riegel;
  • 3: eine Seitenansicht einer Gepäckträgers mit aufgesetztem Gepäckbehältnis;
  • 4: eine Ausführungsform des Verankerungsbausteins, teilweise im Schnitt;
  • 5: eine alternative Ausführungsform des Bausteins im Vergleich zu 4;
  • 6: eine alternative Ausführungsform der Befestigung des Gepäckbehältnisses am Gepäckträger.
  • In 1 ist ein Gepäckträger 3 gezeigt, der aus zwei Längsholmen 28, 29 besteht, die mit Stirnseiten 5, 6 zu einem abgerundeten Rechteck zusammengefügt sind. Zwischen den Längsholmen 28, 29 erstrecken sich drei Querstreben 18, 26, 27. Als Längsmittelebene des Gepäckträgers 3 ist die Fahrradebene 22 eingezeichnet. Die Stirnseite 5 weist nach vorne, sie liegt in Sattelnähe, während die rechte Stirnseite 6 in etwa das hintere Fahrradende markiert. Die Querstreben 26, 27 sind im Querschnitt rund, während die Querstrebe 18 unterhalb des nicht gezeigten Fahrradsattels U-förmig profiliert ist. An dieser Querstrebe 18 ist in deren Längsmitte ein Verankerungsbaustein 1 als kompakte Baueinheit 4 befestigt, die in Zusammenschau mit einem Gepäckbehältnis 2 aus 3 die Verankerung des als Drahtkorb ausgebildeten Gepäckbehältnisses 2 zeigt. An dem Verankerungsbaustein 1 ist ein Riegel 12 ausgebildet, der, wie aus den 3 und 4 ersichtlich mit einem Widerhaken 33 an der vorderen Bodenplatte 34 des Gepäckbehältnisses 2 zusammenwirkt.
  • Alle gezeigten Riegel aus allen Figuren sind als Schnäpper ausgebildet, die federbelastet in Verriegelungsstellung gedrückt sind und die eine Auflaufschräge 37 (4) aufweisen, die eine automatische Verriegelung durch Aufschieben des Gepäckbehältnisses in Fahrtrichtung erlaubt.
  • In 3 ist der gleiche Gepäckträger 3 wie in 1 gezeigt. Zu erkennen sind dessen Längsholm 28 sowie die Querstreben 18, 26 und 27. An der Querstrebe 18 unterhalb des Sattels ist der Verankerungsbaustein 1 festgeschraubt. Diese Querstrebe 18 ist U-förmig ausgebildet und dient auch bzw. in erster Linie dazu, mit nicht gezeigten Streben den Gepäckträger 3 über dem Hinterrad des Fahrrades an dem senkrechten Rohr des Fahrradrahmens zu befestigen. In der Mitte zwischen den Befestigungsstreben am Rahmen ist ausreichend Platz für den Verankerungsbaustein 1.
  • Der Behältnisboden 34 weist an seiner Unterseite zweimal zwei fußförmige Haken 23, 25 auf, mit denen er die Querstreben 26, 27 untergreift. Die Fußspitzen weisen in die gleiche Richtung, nämlich nach vorne. Sie verriegeln beim Aufschieben des Gepäckbehältnisses 2 in Fahrtrichtung in vertikaler Richtung. Sie sind gleichzeitig so angeordnet, daß sie an dem jeweils benachbarten Längsholm 28, 29 entlang gleiten und so das Gepäckbehältnis 2 in Längsrichtung führen. Die Hakenfüße 23, 25 sind kürzer als die Zwischenräume zwischen benachbarten Querstreben 26, 27.
  • 4 zeigt mehr im Deteil den Aufbau eines Verankerungsbausteins 8, der im Prinzip mit dem Verankerungsbaustein 1 gleich ist. Der Verankerungsbaustein 8 umfaßt ein Gehäuse 39, mit dem er von unten an der Querstrebe 18 des Gepäckträgers 3 befestigt ist. In dem Gehäuse ist eine horizontale Drehachse 38, gezeigt, die die Fahrradebene 22 kreuzt. An dem Gelenk der Drehachse 38 ist ein Bauelement 40 angelenkt, das eine Handhabe 10 und einen Riegel 14 aufweist. Die Handhabe 10 wird von oben nach unten zur Entriegelung betätigt. Sie wird von einer Feder 41 in ihre Verriegelungsstellung – wie dargestellt – gedrückt.
  • Die Feder 41 ist fluchtend unterhalb der Handhabe 10 angeordnet. Riegel 14 und Widerhaken 33 sind so positioniert, daß sie verriegeln, wenn der Haken 23 die Querstrebe 26 untergreift. Dabei ist der Widerhaken 33 an der nach vorne weisenden Seite 36 des Bodens 34 angeordnet.
  • Die in 2 gezeigte Ausführungsform der Erfindung weist einen Gepäckträger 20 auf, der zwei Längsholme 30, 31 umfaßt die in der Nähe ihres vorderen Längsendes 21 miteinander verbunden sind. Zusätzlich ist in der Nähe des vorderen Längsendes 21 eine Querstrebe 19 vorgesehen, an der ein Verankerungsbaustein 7 befestigt ist. Der Verankerungsbaustein 7 weist eine Handhabe 9 auf, die in der Zeichnungsebene entsprechend Pfeil 42 schwenkbar ist. In der Gebrauchspraxis ist diese Achse vertikal ausgerichtet. Die Handhabe 9 und ein Riegel 13 sind einstückig ausgebildet und die Verankerung des nicht gezeigten Gepäckbehältnisses erfolgt durch Hintergreifen eines Widerhakens 32, der am nicht gezeigten Korb befestigt ist.
  • Eine weitere Lösung nach der Erfindung ist in 5 dargestellt, die ein Handhabungsmodul 16 zeigt, das an der Querstrebe 18 befestigt ist und das eine Handhabe 11 und einen Entriegler 17 aufweist. Die Handhabe 11 wird von oben nach unten betätigt und ist im Verankerungsbaustein 16 drehbar gelagert. Das Gepäckbehälntis 2 ist nur mit seinem Boden 35 dargestellt, von dem der Hakenfuß 24 abkragt, der die Querstrebe 26 untergreift. An der Unterseite der Bodenplatte 35 ist eine Blattfeder mit einem abgekröpften Riegel 15 ausgebildet, die Teil einer Verriegelungseinrichtung 45 ist und die die Querstrebe 26 in Aufschubrichtung gesehen hintergreift. Die Blattfeder ist in ihrem weiteren Verlauf mit einer konsolartig abkragenden, in Fahrtrichtung weisenden Zunge 44 versehen, die im Wirkbereich des Entrieglers 17 angeordnet ist. Die Zunge 44 und der Entriegler 17 bilden ein Daumengetriebe, das ausschließlich der Entriegelung des Gepäckbehältnisses auf dem Gepäckträger dient. Durch Niederdrücken der Handhabe 11 hebt sich der Entriegler 17 und hebt dabei die Zunge 44 an, die durch ihre Verlagerung über den mitgenommenen Riegel 15 die Querstrebe 26 freigibt. Beim Abziehen des Gepäckbehältnisses mit der Bodenplatte 35 rutscht die Zunge 44 von dem Entriegler 17 herunter, sobald der Riegel 15 die Querstrebe 26 passiert hat. Bei dieser Lösung ist die komplette Verriegelung am Gepäckbehältnis vorgesehen und der Verankerungsbaustein 16 hat nur die Aufgabe, am Korb eine gut sichtbare und gut zugängliche Handhabe zu vermeiden. Die Handhabe 11 ist eine mittelbare Handhabe.
  • In 6 ist eine alternative Befestigung des Gepäckbehältnisses 2 an den Holmen 28 und den Querstreben 26, 27 des Gepäckträgers 3 gezeigt. Die Verankerung des Gepäckbehältnisses 2 erfolgt mit fußförmigen Haken 49, 50 an den Querstreben 26, 27. Die hintereinander angeordneten Haken 49, 50 sind durch ein Strangprofil 51 unterhalb des Korbbodens miteinander verbunden. Das Strangprofil 51 durchdringt die oberen Abschnitte der Haken 49, 50. Das Strangprofil 51 liegt auf den Querstreben 26, 27 auf. Die Füße 49, 50 und das etwa Korblänge aufweisende Strangprofil 51 werden mit Hilfe von Spanndeckeln 46, 47, die auf dem Korbboden aufliegen, in Summe durch Verschraubungen 48 mit dem Korbboden verspannt. Die Haken 49, 50 können auf dem Strangprofil verschoben werden und sich so dem Abstand der Streben 26, 27 anpassen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4434542 A1 [0002]

Claims (13)

  1. Verankerungsbaustein (1, 7, 8) für ein Gepäckbehältnis (2) auf einem Fahrrad-Gepäckträger (3), dadurch gekennzeichnet, daß er als Baueinheit (4) mit einem maximalen Volumen einer Zigarettenschachtel an einem Längsende (5, 6) des Gepäckträgers (3, 20) befestigt ist.
  2. Verankerungsbaustein (1, 7, 8,) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er am sattelnahen Längsende (5, 21) des Gepäckträgers (3, 20) befestigt ist.
  3. Verankerungsbaustein (1, 7, 8) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er auf dem Gepäckträger (3, 20) angeordnet ist.
  4. Verankerungsbaustein (1, 7, 8) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er als einziges Mittel zur Ver- und Entriegelung des Gepäckbehältnisses (2) am Gepäckträger (3, 20) zum dauerhaften Verbleib bestimmt ist.
  5. Verankerungsbaustein (1, 7, 8) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Handhabe (9, 10, 11) zur Betätigung eines Riegels (12, 13, 14, 15) aufweist.
  6. Verankerungsbaustein (1, 7, 8) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (12, 13, 14) an dem gleichen Bauelement wie die Handhabe (9, 10) ausgebildet ist.
  7. ) Verankerungsbaustein (8) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (10, 11) zur Betätigung von oben eingedrückt wird.
  8. Verankerungsbaustein (7) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (9) quer zur Fahrradebene (22) betätigt wird.
  9. Verankerungsbaustein () nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß er auf einer sattelnahen, im Querschnitt unrunden Querstrebe (18, 19) des Gepäckträgers (3, 20) montiert ist.
  10. Am Fahrradgepäckträger befestigtes Handhabungsmodul (16) für eine Verriegelungseinrichtung (45) zwischen einem Gepäckbehältnis (2) und einem Gepäckträger (3) eines Fahrrades, das mit einer Handhabe (11) an der Peripherie des Moduls (16) ausgestattet ist und einen mit der Handhabe (11) in Wirkverbindung stehenden, zungenförmigen Entriegler (17), der auf den Riegel an der Verriegelungseinrichtung des Gepäckbehältnisses ausgerichtet ist, aufweist.
  11. Gepäckbehältnis (2) zum Zusamenwirken mit dem Verankerungsbaustein (1, 7, 8, 16) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (2) nach unten abkragend an seiner Unterseite Befestigungshaken (23, 24, 25) aufweist, die Querstreben (26, 27) oder Längsholme (28, 29) des Gepäckträgers (3) untergreifen.
  12. Gepäckbehältnis (2) nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß es an seiner Unterseite Führungselemente (23, 25) aufweist, die an mindestens einem Längsholm (28, 29) des Gepäckträgers (3) gleiten.
  13. Gepäckbehältnis (2) nach einem der beiden letzten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es ein an seinem Bodenrand (36) ein Kupplungselement (33) aufweist, das mit dem Verankerungsbaustein (8) zusammenwirkt.
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