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Die
Erfindung betrifft einen Verankerungsbaustein für ein Gepäckbehältnis
auf einem Fahrradgepäckträger und ein Gepäckbehältnis
zum Zusammenwirken mit dem Verankerungsbaustein.
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Aus
der
DE 4434542 A1 ist
ein plattenförmiger Adapter für einen Korb aus
Drahtgeflecht bekannt, der auf einem Fahrrad-Gepäckträger
montiert wird und diesen abdeckt. Der zugehörige Korb trägt an
seiner Unterseite in zentraler Position zwei fußförmige
Haken, die in den Adapter eingreifen und dort verankert werden.
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Nachteilig
bei dieser Lösung ist, daß die ursprünglichen
Funktionselemente des Gepäckträgers, etwa eine
Klappe oder die Längsholme als Träger für Standard-Gepäcktaschen
nicht mehr verfügbar sind.
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Der
Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Lösung
zu finden, bei der die ursprünglichen Funktionen des Gepäckträgers
weitestgehend erhalten bleiben und die eine zuverlässige
Verankerung eines aufstehenden Gepäckbehältnisses
erlaubt.
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Die
Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 wiedergegeben.
Eine Besonderheit dieser Lösung ist darin zu sehen, daß die
Funktionselemente für die Befestigung des Gepäckbehältnisses
auf die Ausgestaltung des Bodens des Gepäckbehältnisses
und auf einen kleinen Baustein am Gepäckträger
aufgeteilt sind, welcher dauerhaft am Gepäckträger
verbleibt. Der Baustein hat höchstens das Volumen einer
Zigarettenschachtel. Das Gepäckbehältnis ist umfassend
formschlüssig mit dem Gepäckträger verbunden.
Dabei übernimmt der Verankerungsbaustein ausschließlich
die Funktion die Beweglichkeit des Gepäckbehältnisses
in Fahrtrichtung zu unterbinden oder bei Betätigung der
Handhabe zu gestatten. Im übrigen wird die Befestigung
durch Wangen und Haken im Bodenbereich des Gepäckbehältnisses
sichergestellt, die den bloßen Gepäckträger
erfassen. Dazu sind in erster Linie fußförmig
von unten Querstreben des Gepäckträgers untergreifende
Haken vorgesehen, die so beabstandet sind, daß sie auch gleich
die seitliche Führung des Gepäckbehältnisses auf
dem Gepäckträger übernehmen. Die Haken
können einstellbar an der Unterseite sein, so daß sie
an unterschiedliche Gepäckträgermaße
anpaßbar sind oder sie können durch vorbereitete
abbrechbare Hakenabschnitte so angepaßt werden, daß eine
sichere Befestigung möglich ist.
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In
Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Verankerungsbaustein
am sattelnahen Längsende des Gepäckträgers
befestigt ist. Damit wird erreicht, daß die Entriegelung
von einer Stelle erfolgt, die ohnehin wegen der Sattelanordnung
nicht für die Beladung durch ein Gepäckbehältnis
zur Verfügung steht. Von der Seite her ist diese Stelle
dennoch gut zugänglich zur Lösung der Verankerung zwischen
dem Baustein und dem Gepäckbehältnis.
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Nach
einem ergänzenden Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß der Verankerungsbaustein auf dem Gepäckträger
angeordnet ist. Dieses Merkmal ist insbesondere bei der Anordnung
unterhalb des Gepäckträgers von Vorteil, weil
dadurch die Zugänglichkeit verbessert wird – gegenüber
einer Anordnung unterhalb der Pritsche des Gepäckträgers.
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In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der
Verankerungsbaustein als einziges Befestigungsmittel für
das Gepäckbehältnis am Gepäckträger
zum dauerhaften Verbleib bestimmt ist. Wegen seiner Größe
ist der Verankerungsbaustein als permanente Ergänzung des
Gepäckträgers tolerabel, zumal er, wie erwähnt,
an für Gepäck nicht benötigter Stelle
untergebracht werden kann.
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In
Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der
Verankerungsbaustein eine Handhabe zur Betätigung eines
Riegels aufweist. Durch diese Maßnahme wird das Gepäckbehältnis
von der Kinematik zur Entriegelung entlastet, die dann bei abgenommenem
Gepäckbehältnis nicht mit herumgetragen werden
muß.
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Ergänzend
kann der Verankerungsbaustein mit einem Schloß oder Schließzylinder
versehen sein, der ein unbefugtes Entriegeln des Gepäckbehältnisses
verhindert.
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Bevorzugt
ist jedoch vorgesehen, daß der Riegel an dem gleichen Bauelement
wie die Handhabe ausgebildet ist. Damit sind alle beweglichen Teile zur
Verankerung des Gepäckbehältnisses in Fahrtrichtung
bzw. entgegen der Fahrtrichtung in dem Verankerungsbaustein vereint.
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Eine
weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die
Handhabe zur Betätigung von oben eingedrückt wird.
Der Verankerungsbaustein ist stets so angeordnet, daß er
im verriegelten Zustand des Gepäckbehältnisses
neben diesem zu finden ist. Von daher ist die Betätigung
von oben ergonomisch optimal, weil das Fahrrad dabei nicht umfallen
kann.
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In
einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Handhabe quer zur Fahrradebene betätigt wird. Das ist vorteilhaft,
wenn die räumlichen Verhältnisse eine Betätigung
von oben erschweren oder unmöglich machen.
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Eine
besonders vorteilhafte Art der Befestigung des Verankerungsbausteins
besteht darin, daß er auf einer sattelnahen, im Querschnitt
unrunden Querstrebe des Gepäckträgers montiert
ist. Der Verankerungsbaustein ist dabei bevorzugt in der Längsmitte
dieser Querstrebe angeordnet. Eine derartige unrunde Querstrebe
wird meistens zur Befestigung des Gepäckträgers
mit zwei etwa parallelen Streben an dem senkrechten Rohr des Fahrradrahmens
benutzt. Zwischen den Befestigungen dieser beiden Streben soll der
Verankerungsbaustein oder auch das nachstehend beschriebene Handhabungsmodul angeordnet
sein. Es kollidiert deshalb nicht mit deren Befestigung und erlaubt
eine komfortable Nachrüstung mit dem Verankerungsbaustein.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Handhabungsmodul, das am Fahrradgepäckträger
dauerhaft befestigt ist und das bestimmt ist für eine Verriegelungseinrichtung
zwischen einem Gepäckbehältnis und einem Gepäckträger
eines Fahrrades, das eine Handhabe an der Peripherie des Moduls
aufweist und mit einem mit der Handhabe in Wirkverbindung stehenden
zungenförmigen Entriegler ausgestattet ist, der auf den
Riegel an der Verriegelungseinrichtung des Gepäckbehältnisses
ausgerichtet ist. Der zungenförmige Entriegler und der
Riegel bilden ein trennbares Daumengetriebe, das nur im verriegelten
Zustand des Gepäckbehältnisses mit dem Gepäckträger durch
Betätigen der Handhabe in Wirkung treten kann.
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Die
komplette Verriegelungseinrichtung ist am Gepäckbehältnis
befestigt.
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Komplementär
zur Ausbildung des Verankerungsbausteins ist die Ausbildung des
Bodenabschnittes des Gepäckbehältnisses. Beide
zusammen müssen den kompletten Formschluß des
Gepäckbehältnisses am Gepäckträger
sicherstellen. Die Ausbildung des Gepäckbehältnisses
ist dabei in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß das
Behältnis nach unten abkragend an seiner Unterseite Befestigungshaken
aufweist, die Querstreben oder Längsholme des Gepäckträgers
untergreifen. Bevorzugt ist daran gedacht, daß die Befestigungshaken
Querstreben des Gepäckträgers untergreifen.
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Der
Begriff "Gepäckbehältnis" ist dabei im weiteren
Sinne zu verstehen. Es kann sich dabei auch um einen Kindersitz
oder um einen Akku für Fahrräder mit hilfsmotorischem
Antrieb handeln.
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In
erster Linie soll das Gepäckbehältnis an seiner
Unterseite so ausgebildet sein, daß es dort Führungselemente
aufweist, die bei der linearen Verriegelungsbewegung in Fahrtrichtung
an mindestens einem Längsholm des Gepäckträgers
gleiten. Damit wird ein seitlicher Formschluß quer zur
Fahrradebene sichergestellt.
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Vorzugsweise
an einer Schmalseite des Gepäckbehältnisses ist
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß dort
ein Kupplungselement an Bodenrand des Gepäckbehältnisses
ausgebildet ist, das mit dem Verankerungsbaustein zusammenwirkt.
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Diese
Maßnahme ist in erster Linie im Zusammenhang mit dem auf
den Gepäckträger aufgesetzten Verankerungsbaustein
unterhalb des Sattels vorgesehen.
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Die
Erfindung wird im einzelnen anhand der Zeichnung erläutert.
Dabei zeigen
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1:
einen Gepäckträger mit Verankerungsbaustein in
der Draufsicht;
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2:
einen Abschnitt eines Gepäckträgers entsprechend 1 mit
einer alternativen Ausführungsform von Handhabe und Riegel;
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3:
eine Seitenansicht einer Gepäckträgers mit aufgesetztem
Gepäckbehältnis;
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4:
eine Ausführungsform des Verankerungsbausteins, teilweise
im Schnitt;
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5:
eine alternative Ausführungsform des Bausteins im Vergleich
zu 4;
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6:
eine alternative Ausführungsform der Befestigung des Gepäckbehältnisses
am Gepäckträger.
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In 1 ist
ein Gepäckträger 3 gezeigt, der aus zwei
Längsholmen 28, 29 besteht, die mit Stirnseiten 5, 6 zu
einem abgerundeten Rechteck zusammengefügt sind. Zwischen
den Längsholmen 28, 29 erstrecken sich
drei Querstreben 18, 26, 27. Als Längsmittelebene
des Gepäckträgers 3 ist die Fahrradebene 22 eingezeichnet.
Die Stirnseite 5 weist nach vorne, sie liegt in Sattelnähe,
während die rechte Stirnseite 6 in etwa das hintere
Fahrradende markiert. Die Querstreben 26, 27 sind
im Querschnitt rund, während die Querstrebe 18 unterhalb
des nicht gezeigten Fahrradsattels U-förmig profiliert
ist. An dieser Querstrebe 18 ist in deren Längsmitte
ein Verankerungsbaustein 1 als kompakte Baueinheit 4 befestigt,
die in Zusammenschau mit einem Gepäckbehältnis 2 aus 3 die
Verankerung des als Drahtkorb ausgebildeten Gepäckbehältnisses 2 zeigt.
An dem Verankerungsbaustein 1 ist ein Riegel 12 ausgebildet,
der, wie aus den 3 und 4 ersichtlich mit
einem Widerhaken 33 an der vorderen Bodenplatte 34 des
Gepäckbehältnisses 2 zusammenwirkt.
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Alle
gezeigten Riegel aus allen Figuren sind als Schnäpper ausgebildet,
die federbelastet in Verriegelungsstellung gedrückt sind
und die eine Auflaufschräge 37 (4)
aufweisen, die eine automatische Verriegelung durch Aufschieben
des Gepäckbehältnisses in Fahrtrichtung erlaubt.
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In 3 ist
der gleiche Gepäckträger 3 wie in 1 gezeigt.
Zu erkennen sind dessen Längsholm 28 sowie die
Querstreben 18, 26 und 27. An der Querstrebe 18 unterhalb
des Sattels ist der Verankerungsbaustein 1 festgeschraubt.
Diese Querstrebe 18 ist U-förmig ausgebildet und
dient auch bzw. in erster Linie dazu, mit nicht gezeigten Streben
den Gepäckträger 3 über dem
Hinterrad des Fahrrades an dem senkrechten Rohr des Fahrradrahmens
zu befestigen. In der Mitte zwischen den Befestigungsstreben am
Rahmen ist ausreichend Platz für den Verankerungsbaustein 1.
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Der
Behältnisboden 34 weist an seiner Unterseite zweimal
zwei fußförmige Haken 23, 25 auf, mit
denen er die Querstreben 26, 27 untergreift. Die Fußspitzen
weisen in die gleiche Richtung, nämlich nach vorne. Sie
verriegeln beim Aufschieben des Gepäckbehältnisses 2 in
Fahrtrichtung in vertikaler Richtung. Sie sind gleichzeitig so angeordnet,
daß sie an dem jeweils benachbarten Längsholm 28, 29 entlang
gleiten und so das Gepäckbehältnis 2 in Längsrichtung
führen. Die Hakenfüße 23, 25 sind kürzer
als die Zwischenräume zwischen benachbarten Querstreben 26, 27.
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4 zeigt
mehr im Deteil den Aufbau eines Verankerungsbausteins 8,
der im Prinzip mit dem Verankerungsbaustein 1 gleich ist.
Der Verankerungsbaustein 8 umfaßt ein Gehäuse 39,
mit dem er von unten an der Querstrebe 18 des Gepäckträgers 3 befestigt
ist. In dem Gehäuse ist eine horizontale Drehachse 38,
gezeigt, die die Fahrradebene 22 kreuzt. An dem Gelenk
der Drehachse 38 ist ein Bauelement 40 angelenkt,
das eine Handhabe 10 und einen Riegel 14 aufweist.
Die Handhabe 10 wird von oben nach unten zur Entriegelung
betätigt. Sie wird von einer Feder 41 in ihre
Verriegelungsstellung – wie dargestellt – gedrückt.
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Die
Feder 41 ist fluchtend unterhalb der Handhabe 10 angeordnet.
Riegel 14 und Widerhaken 33 sind so positioniert,
daß sie verriegeln, wenn der Haken 23 die Querstrebe 26 untergreift.
Dabei ist der Widerhaken 33 an der nach vorne weisenden Seite 36 des
Bodens 34 angeordnet.
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Die
in 2 gezeigte Ausführungsform der Erfindung
weist einen Gepäckträger 20 auf, der
zwei Längsholme 30, 31 umfaßt
die in der Nähe ihres vorderen Längsendes 21 miteinander
verbunden sind. Zusätzlich ist in der Nähe des
vorderen Längsendes 21 eine Querstrebe 19 vorgesehen,
an der ein Verankerungsbaustein 7 befestigt ist. Der Verankerungsbaustein 7 weist
eine Handhabe 9 auf, die in der Zeichnungsebene entsprechend
Pfeil 42 schwenkbar ist. In der Gebrauchspraxis ist diese
Achse vertikal ausgerichtet. Die Handhabe 9 und ein Riegel 13 sind einstückig
ausgebildet und die Verankerung des nicht gezeigten Gepäckbehältnisses
erfolgt durch Hintergreifen eines Widerhakens 32, der am
nicht gezeigten Korb befestigt ist.
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Eine
weitere Lösung nach der Erfindung ist in 5 dargestellt,
die ein Handhabungsmodul 16 zeigt, das an der Querstrebe 18 befestigt
ist und das eine Handhabe 11 und einen Entriegler 17 aufweist. Die
Handhabe 11 wird von oben nach unten betätigt und
ist im Verankerungsbaustein 16 drehbar gelagert. Das Gepäckbehälntis 2 ist
nur mit seinem Boden 35 dargestellt, von dem der Hakenfuß 24 abkragt,
der die Querstrebe 26 untergreift. An der Unterseite der
Bodenplatte 35 ist eine Blattfeder mit einem abgekröpften
Riegel 15 ausgebildet, die Teil einer Verriegelungseinrichtung 45 ist
und die die Querstrebe 26 in Aufschubrichtung gesehen hintergreift. Die
Blattfeder ist in ihrem weiteren Verlauf mit einer konsolartig abkragenden,
in Fahrtrichtung weisenden Zunge 44 versehen, die im Wirkbereich
des Entrieglers 17 angeordnet ist. Die Zunge 44 und
der Entriegler 17 bilden ein Daumengetriebe, das ausschließlich der
Entriegelung des Gepäckbehältnisses auf dem Gepäckträger
dient. Durch Niederdrücken der Handhabe 11 hebt
sich der Entriegler 17 und hebt dabei die Zunge 44 an,
die durch ihre Verlagerung über den mitgenommenen Riegel 15 die
Querstrebe 26 freigibt. Beim Abziehen des Gepäckbehältnisses
mit der Bodenplatte 35 rutscht die Zunge 44 von
dem Entriegler 17 herunter, sobald der Riegel 15 die
Querstrebe 26 passiert hat. Bei dieser Lösung
ist die komplette Verriegelung am Gepäckbehältnis
vorgesehen und der Verankerungsbaustein 16 hat nur die
Aufgabe, am Korb eine gut sichtbare und gut zugängliche Handhabe
zu vermeiden. Die Handhabe 11 ist eine mittelbare Handhabe.
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In 6 ist
eine alternative Befestigung des Gepäckbehältnisses 2 an
den Holmen 28 und den Querstreben 26, 27 des
Gepäckträgers 3 gezeigt. Die Verankerung
des Gepäckbehältnisses 2 erfolgt mit fußförmigen
Haken 49, 50 an den Querstreben 26, 27.
Die hintereinander angeordneten Haken 49, 50 sind
durch ein Strangprofil 51 unterhalb des Korbbodens miteinander
verbunden. Das Strangprofil 51 durchdringt die oberen Abschnitte
der Haken 49, 50. Das Strangprofil 51 liegt
auf den Querstreben 26, 27 auf. Die Füße 49, 50 und
das etwa Korblänge aufweisende Strangprofil 51 werden
mit Hilfe von Spanndeckeln 46, 47, die auf dem
Korbboden aufliegen, in Summe durch Verschraubungen 48 mit
dem Korbboden verspannt. Die Haken 49, 50 können
auf dem Strangprofil verschoben werden und sich so dem Abstand der
Streben 26, 27 anpassen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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