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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Armlehne für einen Fahrzeugsitz und insbesondere eine Armlehne, die in einem Hohlraum verborgen ist, der in dem seitlichen Rand einer Fahrzeugsitzrückenlehne gebildet ist, nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 und eine Armlehnenanordnung nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 8.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Es ist wohlbekannt, Motorfahrzeuge mit Sitzen auszustatten, die als Schalensitze oder ”Captain Chair”-Sitze bekannt sind, welche nur einer Person Platz bieten. Die Verwendung von Schalensitzen ist insbesondere in Minivans und Komfortgeländewagen (Sport Utility Vehicles) wünschenswert. Zum Beispiel kann in Minivans ein Paar von Schalensitzen als die zweite Sitzreihe verwendet werden, so dass ein Zwischenraum zwischen dem rechten und dem linken Schalensitz verbleibt. Die Fahrzeugbenutzer können auf eine dritte Sitzreihe, die sich hinter der zweiten Sitzreihe befindet, zugreifen, indem sie zwischen dem rechten und dem linken Schalensitz hindurchgreifen oder zwischen dem rechten und dem linken Schalensitz hindurchgehen.
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Es ist auch bekannt, dass es wünschenswert ist, eine verschwenkbare Armlehne zu haben, die an einer oder an beiden Seiten einer Sitzrückenlehne befestigt ist. Derartige Armlehnen sind typischerweise verschwenkbar an dem seitlichen Rand der Sitzrückenlehne angebracht und schwenken zwischen einer aufrechten vertikalen untergebrachten Position, die es dem Benutzer ermöglicht, in den Sitz und aus dem Sitz zu gelangen, und einer horizontalen armlehnenbildenden Position, in welcher der Benutzer einen Arm auf der Armlehne ruhen lassen kann. Der Nachteil des Anbringens einer Armlehne an dem seitlichen Rand einer Sitzrückenlehne besteht darin, dass das Vorhandensein der Armlehne die Möglichkeit für den Fahrzeugbenutzer etwas einschränkt, zwischen den zwei Sitzen der zweiten Reihe hindurchzugehen oder hindurchzugreifen, um auf die dritte Sitzreihe zuzugreifen.
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Dementsprechend ist es wünschenswert, eine neue und verbesserte Armlehnenanordnung zur Verfügung zu stellen, bei welcher die Armlehne in einem ausgesparten Hohlraum in dem seitlichen Rand der Sitzrückenlehne untergebracht und dann selektiv in eine armlehnenbildende Position ausgestellt werden kann.
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Derartige Armlehnenanordnungen sind aus den Druckschriften
DE 197 51 437 A1 ,
JP 2002 336 080 A ,
JP 2003 265 266 A und
JP 57 104 423 A bekannt.
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Es besteht die Aufgabe, unter geringem Aufwand eine zuverlässige selektive Verriegelung derartiger Armlehnen in dem zugehörigen Hohlraum vorzusehen.
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Diese Aufgabe wird durch eine Armlehne mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch eine Armlehnenanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Erfindungsgemäß ist ein ausgesparter Hohlraum in dem seitlichen Rand einer Sitzrückenlehne gebildet. Eine gepolsterte Armlehne weist ein Schwenkachsenende an einem Ende davon auf und das Schwenkachsenende ist mit einem Achsenelement verbunden, das sich horizontal in den Sitzrückenlehnenhohlraum hinein erstreckt. Ein Gehäuseelement ist fest in der Sitzrückenlehne angebracht und nimmt das Achsenelement verschiebbar auf. Eine Feder wirkt auf das Achsenelement ein, um das Achsenelement in eine ausgefahrene Position zu drängen, in welcher die Armlehne aus ihrem verborgenen Ort in dem Sitzrückenlehnenhohlraum herausgestoßen ist, um eine Schwenkbewegung der Armlehne aus der vertikalen untergebrachten Position in eine horizontale armlehnenbildende Position zu ermöglichen. Eine Verriegelung wirkt zwischen dem Achsenelement und dem Gehäuseelement, um das Achsenelement normalerweise an seiner untergebrachten Position in dem Gehäuseelement festzuhalten. Ein Druckknopf ist der Verriegelung zugeordnet und kann durch den Sitzbenutzer gedrückt werden, um die Verriegelung freizugeben, so dass die Feder die Armlehne aus ihrer untergebrachten Position herausstoßen wird. Die Verriegelung umfasst ein Verriegelungselement, das verschwenkbar in einer Öffnung des Achsenelements angebracht ist und eine Verriegelungsfeder aufweist, welche das Verriegelungselement dazu drängt, in Eingriff mit einer Aussparung des Gehäuseelements zu gelangen, um das Achsenelement und die Armlehne in der eingefahrenen Position festzuhalten.
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Weitere Anwendungsgebiete der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgend gegebenen detaillierten Beschreibung ersichtlich werden.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die vorliegende Erfindung wird aus der detaillierten Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen besser verstanden werden, wobei:
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1 eine Perspektivansicht einer Fahrzeugsitzrückenlehne ist, die eine verborgene Armlehne aufweist, die in einem Hohlraum in der Sitzrückenlehne untergebracht ist;
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2 eine Perspektivansicht ähnlich 1 ist, die aber die Armlehne zeigt, wie sie aus dem Sitzrückenlehnenhohlraum nach außen herausgestoßen wurde und nach unten in eine armlehnenbildende Position geschwenkt wurde;
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3 eine Schnittansicht ist, welche durch die Sitzrückenlehne vorgenommen ist und die Armlehne in ihrer untergebrachten Position entsprechend 1 zeigt;
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4 eine Schnittansicht ist, welche in Richtung der Pfeile 4-4 von 3 vorgenommen ist;
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5 eine Schnittansicht ähnlich 3 ist, die aber zeigt, dass ein Druckknopf eine Verriegelung freigegeben hat, um es zu ermöglichen, dass eine Feder die Armlehne seitlich aus dem Sitzrückenlehnenunterbringungshohlraum herausstößt;
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6 eine Schnittansicht ist, die in Richtung der Pfeile 6-6 von 5 vorgenommen ist;
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7 eine Schnittansicht ähnlich 5 ist, die zeigt, dass die herausgestoßene Armlehne nach unten in eine horizontale armlehnenbildende Position geschwenkt wurde;
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8 eine Schnittansicht ist, die in Richtung der Pfeile 8-8 von 7 vorgenommen ist;
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9 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Erfindung ist, die eine Sitzrückenlehne mit einem Armlehnenunterbringungshohlraum zeigt, der sowohl zur Seite als auch zur Rückseite der Sitzrückenlehne hin offen ist; und
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10 eine Perspektivansicht der Sitzrückenlehne von 9 ist, die aber zeigt, dass die Armlehne seitlich aus dem Armlehnenunterbringungshohlraum herausgestoßen und abwärts in die horizontale armlehnenbildende Position geschwenkt ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die folgende Beschreibung von bestimmten beispielhaften Ausführungsformen ist lediglich beispielhafter Natur und nicht dazu gedacht, die Erfindung, ihre Anwendung oder ihren Nutzen zu beschränken.
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Unter Bezugnahme auf 1 ist bei 10 ein Sitz in Schalenausführung für ein Kraftfahrzeug gezeigt, der ein Sitzunterteil 12 und eine Sitzrückenlehne 14 umfasst. Die Sitzrückenlehne 14 ist in geeigneter Weise durch einen nicht gezeigten inneren Sitzrückenlehnenrahmen, welcher durch einen Verstell- oder Schwenkmechanismus 16 mit dem Sitzunterteil 12 verbunden ist, an dem Sitzunterteil 12 befestigt. Eine Kopfstütze 18 ist an der Oberseite der Sitzrückenlehne 14 vorgesehen. Eine Armlehne 20 ist an der Seitenfläche 22 der Sitzrückenlehne 14 angebracht.
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Unter Bezugnahme auf 2 ist zu sehen, dass die Seitenfläche 22 der Sitzrückenlehne 14 einen darin vorgesehenen Hohlraum 26 zum Unterbringen der Armlehne 20 aufweist, wie in 3 bis 8 genauer beschrieben wird.
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Unter Bezugnahme auf 3 und 4 ist zu sehen, dass der Armlehnenunterbringungshohlraum 26 durch ein Hohlraumgehäuse 28 vorgesehen ist, welches eine Basiswand 32, eine obere Wand 34 und eine untere Wand 36 umfasst. Das Hohlraumgehäuse 28 ist in geeigneter Weise an dem Sitzrückenlehnenrahmen befestigt und ist von elastischem Schaum 40 und einem Vinyl- oder Leder- oder Gewebesitzbezug 42 umgeben. Wie in 3 und 4 zu sehen ist, ist die Armlehne 20 derart in dem Hohlraumgehäuse 28 untergebracht, dass die äußere Randfläche 46 der Armlehne 20 bündig mit der Seitenfläche 22 der Sitzrückenlehne 14 ist.
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Die Armlehne 20 ist durch einen Armlehnenmontagemechanismus an der Sitzrückenlehne 14 angebracht, welcher ein Achsenelement 50, an dem die Armlehne 20 verschwenkbar angebracht ist, und ein Gehäuseelement 52 umfasst, das in geeigneter Weise an dem inneren Rahmen der Sitzrückenlehne 14 angebracht ist. Insbesondere zeigen 3 und 4, dass das Gehäuseelement 52 eine zylindrische Buchse ist, die sich horizontal in der Sitzrückenlehne 14 erstreckt und ein offenes äußeres Ende aufweist, welches mit dem Armlehnenunterbringungshohlraum 26 in Verbindung steht. Das Achsenelement 50 ist eine hohle zylindrische Buchse, die in einer inneren Bohrung 56 des Gehäuseelements 52 eng eingefasst und verschiebbar ist. Die Armlehne 20 umfasst einen Rahmen 58, der an einer Lagerbuchse 60 befestigt ist. Die Lagerbuchse 60 ist durch Halteringe 62 und 64 an dem äußeren Ende des Achsenelements 50 drehbar eingefasst. Wie am besten in 6 und 8 zu sehen ist, ist ein Anschlagstift 66 an der Armlehnenlagerbuchse 60 angebracht, welcher in einem in das Achsenelement 50 geschnittenen Schlitz 67 läuft. Der Anschlagstift 66 steht mit einem Ende 68 des Schlitzes 67 in Eingriff, wenn sich die Armlehne 20 in der horizontalen Position von 8 befindet, und er steht mit einem Ende 69 des Schlitzes 67 in Eingriff, wenn sich die Armlehne 20 in der vertikalen Position von 6 befindet.
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Wieder auf 3 und 4 Bezug nehmend sitzt eine Schraubendruckfeder 70 zwischen einer Endwand 72 des Gehäuseelements 52 und einer Endwand 74 des Achsenelements 50. Die Schraubendruckfeder 70 bewirkt, das Achsenelement 50 zu einer Bewegung in der Richtung zu drängen, um das Achsenelement 50 aus dem Armlehnenunterbringungshohlraum 26 auszufahren. In 3 ist ein Stift 75 an dem Achsenelement 50 befestigt, welcher in einem in das Gehäuseelement 52 geschnittenen Schlitz 76 läuft. Der Stift 75 wird mit einem Ende 77 des Schlitzes 76 in Eingriff stehen, um die Bewegung des Achsenelements 50 nach rechts durch die Feder 70 zu begrenzen.
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3 zeigt auch eine Verriegelung 78, die über einen Schwenkzapfen 82 in einer kleinen Öffnung 80 des Achsenelements 50 angebracht ist. Eine Verriegelungsfeder 84 umgibt den Schwenkzapfen 82 und wirkt auf die Verriegelung 78 ein, um die Verriegelung 78 in ihre normale Position von 3 zu drehen, in der eine äußere Verriegelungsfläche 86 der Verriegelung 78 in einer Aussparung 88 sitzt, die in die innere Bohrung 56 des Gehäuseelements 52 geschnitten ist. Jedesmal, wenn die Verriegelung 78 sich in ihrer verriegelten Position von 3 befindet und mit der Aussparung 88 des Gehäuseelements 52 in Eingriff steht, wird das Achsenelement 50 in seiner untergebrachten Position von 3 und 4 gegen die Vorspannung der Schraubendruckfeder 70 festgehalten sein.
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Wie in 3 und 4 zu sehen ist, ist ein Druckknopffreigabemechanismus zum Freigeben der Verriegelung 78 vorgesehen, so dass die Druckfeder 70 das Achsenelement 50 aus dem Armlehnenunterbringungshohlraum 26 herausstoßen kann. Insbesondere umfasst der Druckknopffreigabemechanismus eine Druckknopfbuchse 90, die in der inneren Bohrung des Achsenelements 50 verschiebbar ist. Das innerste Ende der Druckknopfbuchse 90 ist an einer Abschrägung 96 abgeschrägt, und die Abschrägung 96 liegt unter der Verriegelung 78, wie in 3 zu sehen ist. Eine Schraubendruckfeder 100 sitzt zwischen der Endwand 74 des Achsenelements 50 und einer Endwand 104 der Druckknopfbuchse 90, um die Druckknopfbuchse 90 nach rechts zu drängen, wie in 3 zu sehen ist. Wie in 3 zu sehen ist, drängt die Schraubendruckfeder 100 die Druckknopfbuchse 90 nach rechts in eine normale Position, bei der ein Anschlagstift 106, der an der Druckknopfbuchse 90 angebracht ist, gegen das Ende des Schlitzes 108 in Eingriff steht. Ein Druckknopf 112 ist an dem äußeren Ende der Druckknopfbuchse 90 angebracht. Wenn der Druckknopf 112 in Linksrichtung gedrückt wird, wird die Druckknopfbuchse 90 nach links bewegt und ihre Abschrägung 96 wird mit der Verriegelung 78 in Eingriff gelangen und die Verriegelung 78 gegen die Vorspannung der Verriegelungsfeder 84 verschwenken, so dass die Verriegelung 78 aus einem Eingriff mit der Aussparung 88 des Gehäuseelements 52 wegbewegt werden wird.
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BETRIEB
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Unter Bezugnahme auf 1, 3 und 4 ist zu sehen, dass sich die Armlehne 20 in ihrer vertikalen vollständig untergebrachten Position in dem Hohlraum 26 der Sitzrückenlehne 14 befindet. Die Außenfläche 46 der Armlehne 20 ist bündig mit der Seitenfläche 22 der Sitzrückenlehne 14. Die Armlehne 20 kann nicht nach unten in ihre horizontale Gebrauchsposition geschwenkt werden, da die Armlehne 20 in den Begrenzungen des Hohlraumgehäuses 28 eingefasst ist. Somit ist die Armlehne 20 vollständig in der Sitzrückenlehne 10 untergebracht und beansprucht keinerlei Platz in dem Fahrzeuginnenraum. Die Armlehne 20 wird durch die Verriegelung 78, die verschwenkbar an dem Achsenelement 50 angebracht ist und mit der in dem Gehäuseelement 52 gebildeten Aussparung 88 in Eingriff steht, in ihrer untergebrachten und verborgenen Position festgehalten.
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Dementsprechend kann, wenn ein Paar von Schalensitzen 10 in der zweiten Sitzreihe in einer Großraumlimousine angebracht ist, ein freier Durchgang zwischen dem linken und dem rechten Sitz bestehen, so dass der Fahrzeugbenutzer auf eine dritte Sitzreihe zugreifen kann, die sich weiter hinten in dem Fahrzeug befindet.
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Wenn der Fahrzeugbenutzer wünscht, die Armlehne 20 in ihre normale Gebrauchsposition von 2 auszustellen, wird der Fahrzeugbenutzer den Druckknopf 112 drücken, der an dem Ende des Armlehnenachsenelements 50 angebracht ist. Ein Drücken des Druckknopfs 112 wird die Druckknopfbuchse 90 durch Zusammendrücken der Druckknopfschraubendruckfeder 100 nach links bewegen, und die Abschrägung 96 an dem Ende der Druckknopfbuchse 90 wird mit der Verriegelung 78 in Eingriff gelangen und die Verriegelung 78 von einem Eingriff mit der Verriegelungsaussparung 88 der Gehäusebuchse 52 wegdrehen. Eine Freigabe der Verriegelung 78 gestattet es, dass die zusammengedrückte Schraubendruckfeder 70 das Achsenelement 50 nach rechts in eine in 5 gezeigte ausgefahrene Position drängt.
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Wie in 5 zu sehen ist, hat sich das Achsenelement 50 ausreichend nach rechts bewegt, um die Armlehne 20 von dem Armlehnenhohlraum 26 nach außen zu befördern und die Seitenfläche 22 der Sitzrückenlehne 14 freizumachen. Der Sitzbenutzer kann dann die Armlehne 20 nach vorne und nach unten in ihre normale horizontale armlehnenbildende Position von 2, 7 und 8 drehen. In 8 steht der Anschlagstift 66, der an der Armlehnenlagerbuchse 60 angebracht ist, mit dem Ende 68 des Schlitzes 67 in dem Achsenelement 50 in Eingriff, um die horizontale Armlehnenposition einzurichten.
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Wenn die Armlehne 20 durch den Benutzer nicht mehr gebraucht wird, kann die Armlehne 20 nach oben und nach hinten in die vertikale Position von 5 und 6 geschwenkt werden. Wenn es keine unmittelbare Notwendigkeit gibt, auf den dritten Sitz zuzugreifen, kann die Armlehne 20 in der ausgefahrenen und vertikalen Position von 5 gelassen werden, in welcher das Achsenelement 50 und die Armlehne 20 über die Seitenfläche 22 der Sitzrückenlehne 14 hinaus ausgefahren bleiben. Jedoch wird, wenn und falls es gewünscht ist, den Zugriff auf den dritten Sitz zu verbessern, der Benutzer die Armlehne 20 nach links drücken, wodurch die Armlehne 20 in ihre untergebrachte Position von 1 und 3 zurückgebracht wird. In dieser untergebrachten Position wird die Verriegelung 78 durch die Verriegelungsfeder 84 in ihre verriegelnde Position von 3 zurückgebracht, um die Armlehne 20 in der untergebrachten Position gegen die vorspannende Kraft der Schraubendruckfeder 70 festzuhalten.
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Somit ist, wieder auf 1 Bezug nehmend, die Armlehne 20 in der Sitzrückenlehne untergebracht und verborgen, um so versteckt zu sein und einen leichten Zugriff auf einen Bereich des Fahrzeugs zu gestatten, der sich hinter dem Sitz 10 befindet.
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9 und 10 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung, die insbesondere für eine Sitzrückenlehne 114 geeignet ist, die von relativ dünner Bauart ist. Bei dieser Sitzrückenlehne 114 ist ein Armlehnenunterbringungshohlraum 126 von dreieckigem Querschnitt durch eine hohlraumdefinierende Wand 128 gebildet, so dass der Hohlraum sich seitlich an der Seite der Sitzrückenlehne 114 und ebenso nach hinten an der Rückseite der Sitzrückenlehne 114 öffnet. Die Armlehne 120 ist von einem dreieckigen Querschnitt, so dass die Armlehne 120 in dem Unterbringungshohlraum 126 untergebracht und verborgen ist. Die Armlehne 120 ist durch eine Montageanordnung an der Sitzrückenlehne 120 angebracht, die ein Achsenelement, ein Gehäuseelement, Federn und einen Verriegelungsmechanismus ähnlich denjenigen der ersten Ausführungsform von 1 bis 8 umfasst. Somit wird wie im Fall der ersten Ausführungsform die Armlehne 120 aus ihrer verborgenen Position von 1 in ihre horizontale Gebrauchsposition von 10 freigegeben, indem die Verriegelung freigegeben wird, so dass die Feder die Armlehne 120 aus dem Unterbringungshohlraum 126 ausfahren wird, und dann die Armlehne 114 nach unten und nach vorne in die Gebrauchsposition von 10 geschwenkt wird. Somit ist zu sehen, dass die Unterbringung und das Verbergen der Armlehne 120 sogar in einer Sitzrückenlehne 114 von relativ dünner Bauart leicht bewerkstelligt werden kann.
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Die vorangegangene Beschreibung der Erfindung ist lediglich beispielhafter Natur und somit ist beabsichtigt, dass Variationen innerhalb des Umfangs der Erfindung liegen. Zum Beispiel kann sich, obwohl der Verriegelungsmechanismus hier durch einen Druckknopfmechanismus freigegeben wird, der konzentrisch in dem Achsenelement der Armlehnenschwenkachse untergebracht ist, der Druckknopf ebenso an anderer Stelle an dem Fahrzeugsitz befinden und durch andere Arten von Betriebsmechanismen mit der Verriegelung verbunden sein, wie zum Beispiel einem Zug-Druck-Kabel oder einer hebelartigen Gelenkkette oder durch einen elektrischen oder Fluiddruck-Aktuator. Und obwohl der Armlehnenmontagemechanismus hier als konzentrisch angeordnete Buchsen einschließlich einer Achsenbuchse und einer Gehäusebuchse gezeigt ist, kann die Armlehne an einem Mechanismus von Gleitbahnen oder Rollenbahnen oder einem anderen Verschiebungsmechanismus angebracht sein, um die gewünschte Bewegung der Armlehne zwischen eingefahrener und ausgefahrener Position in Bezug auf die Sitzrückenlehne bereitzustellen. Außerdem ist zu erkennen, dass, obwohl die Zeichnungen hier die Armlehne als mit einer Schaumschicht gepolstert zeigen, die mit einem Material bedeckt ist, um mit der Polsterung der Sitzrückenlehne übereinzustimmen, die verborgene Armlehne nicht gepolstert sein muss und in einer Sitzrückenlehne verwendet werden kann, die entweder gepolstert oder nicht gepolstert ist.
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Es ist zu verstehen und einzusehen, dass, während die verborgene Armlehne dieser Erfindung besonders nützlich in Schalensitzen der in Minivans und Gebrauchsfahrzeugen verwendeten Art ist, die verborgene Armlehne in einem beliebigen Fahrzeugtyp oder einem beliebigen Sitz oder Stuhl verwendet werden kann und nicht auf die Verwendung in Motorfahrzeugen beschränkt ist.