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Die
Erfindung betrifft ein aus einem Implantat und einer Suprastruktur
bestehendes Zahnimplantatsystem.
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In
Deutschland wird jährlich
rund 700000 mal künstlicher
Zahnersatz implantiert. Üblicherweise
besteht dieser aus drei Komponenten: einer künstlichen Wurzel (Wurzelimplantat),
einem Verbindungsstück, dem
so genannten Abutment, und einer Suprakonstruktion wie die z. B.
einer Krone oder einer Brücke.
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Zum
Einsetzen des künstlichen
Zahnersatzes müssten
zuerst die Reste des defekten Zahnes, wie z. B. dessen Wurzeln,
vollständig
entfernt werden. Anschließend
wird in den Kiefer eine Bohrung eingebracht bzw. in diesen ein Gewinde
geschnitten und das Wurzelimplantat eingeschlagen bzw. eingeschraubt.
Das Implantat wird deshalb meistens in Form eines Zylinders bzw.
eines Konus hergestellt. Nach dem Einsetzen in den Kiefer muss das
Implantat drei bis sechs Monate lang einheilen, d. h. fest mit dem
Kiefer verwachsen. In dieser Zeit darf das Implantat mechanisch
nicht belastet werden. Nach dem Einheilen wird üblicherweise das Abutment mit
dem Implantat verschraubt oder verklebt und anschließend die
Suprakonstruktion auf das Abutment aufgebracht. Das Abutment trägt einen
sog. Aufbaustift, welcher zur mechanischen Befestigung der Suprakonstruktion
am Abutment dient.
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Dieser
Aufbau bringt jedoch mehrere Nachteile mit sich. Konstruktionsbedingt
entsteht zwischen dem Implantat und dem Abutment ein bakteriologisch
besiedelbarer Spalt. Zahnfleischtaschen entlang dem Abutment in
Richtung Knochen bilden offene Eintrittsstellen für Bakterien.
Die von den Bakterien als Ausscheidungsprodukte gebildeten Säuren verhindern
ein Verwachsen des Zahnfleisches mit dem Implantat/Abutment im Bereich
des Spalts. Der Kieferknochen bildet sich immer entsprechend der
biologischen Breite zurück;
oft treten zusätzlich
noch Entzündungen
des Zahnfleisches und weitere Knocheneinbrüche sowie folgend weiterer
Zahnfleischverlust auf. Als Konsequenz davon entstehen bakterielle
Taschen, die, da sie dem Patienten selbst nicht zugänglich sind,
teure und für
den Patienten lästige zahnärztliche
Recallmaßnahmen
zur bakteriellen Taschensäuberung
erforderlich machen und regelmäßig auch
zum Verlust des Implantates führen.
Die Durchführung
der Taschen säuberung
hat außerdem den
Nachteil, dass das Zahnfleisch, bedingt durch diese, im Bereich
oberhalb des Spalts zwischen Abutment und Implantat nicht mit dem
Abutment verwachsenen kann. Hinzu kommt, dass die zwischenzeitlich
unvermeidbare schlechte Zugänglichkeit
der Zahnfleischtaschen eine ordentliche Mundhygiene in diesem Bereich
verhindert und das Implantat infolgedessen vom Patienten als sehr
unangenehm empfunden wird. Während
dieser Zeit schreitet die Entzündung
und Zerstörung
des gesunden Gewebes weiter voran.
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Ein
weiterer Nachteil ist, dass die Schraubverbindungen zwischen Wurzelimplantat
und Abutment hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind. Dadurch
kommt es regelmäßig zu Mikrobewegungen
zwischen dem Implantat und dem Abutment und nicht zuletzt zu Schraubenbrüchen mit
der Folge hoher Kosten. Wird die Schraubenverbindung mit Zement
oder Kleber fixiert, so kann außerdem
austretendes Material zu Reizungen des Zahnfleisches führen.
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Die
Wurzelimplantate sind üblicherweise
als in verschiedenen Größen abgestufte,
vorgefertigte, rotationssymmetrische Standardimplantate ausgeführt. Aufgrund
der CE-Vorschriften für
die Sterilisierung medizinischer Gegenstände darf der die Implantierung
durchführende
Zahnarzt während
dieser die vorgefertigten Implantate nicht individuell anpassen. Aufgrund
der vorgegebenen Abstufung müssen
deshalb oft Kompromisse bezüglich
der Größe der eingesetzten
Implantate eingegangen werden. Nachteilig ist auch, dass das Implantat
nicht an die durch das Einbohren des Implantatbettes in den kammförmigen Kiefer
entstehenden Knochendehiszenzen angepasst werden kann. Infolgedessen
weisen solche Implantate eine wesentlich geringere Knochenkontaktfläche und
eine damit verbundene schlechtere Verankerung auf, als dies bei
individueller Anpassung möglich
wäre. Darüber hinaus
werden die anatomischen Weichteilansprüche des Zahnfleisches nicht berücksichtigt. Ästhetik
und Hygiene werden damit stark eingeschränkt. Die nicht kompensierten
Knochendehiszenzen sind regelmäßig ursächlich für die Bildung
von unerwünschten
Zahnfleischtaschen. Schließlich
entstehen hohe Lagerhaltungskosten, da die vorgefertigten Standardimplantate
in vielen Größen und
Formen vorgehalten werden müssen.
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Die
Befestigung der Suprakonstruktion am Abutment mit Hilfe eines Aufbaustifts
führt zu
ungünstigen
Kräfteverteilungen
und Hebelverhältnissen,
wodurch eine erhöhte
Bruchgefahr besteht. Bei verschraubten Aufbaustiften treten außerdem noch nachweisbar
zerstörerische
Mikrobewegungen auf.
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In
den letzten Jahren wurde ein erheblicher Fortschritt in der Implantattechnik
erreicht; zahlreiche Entwicklungen richten sich auf die Beseitigung
der o. g. Probleme.
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So
wird in
DE 196 47
489 A1 vorgeschlagen, auf das Abutment an der Kontaktstelle
zum enossalen Implantatkörper
eine direkt aufgalvanisierte, plastisch verformbare Metallschicht
aufzubringen. Damit soll die Bildung des bakteriologisch besiedelbaren Spaltes
zwischen Abutment und Implantat vermieden werden. In analoger Weise
wird in
DE 196 47
490 A1 angeregt, zwischen dem Implantat und dem Implantataufbau
eine Goldscheibe einzubringen. Beide Lösungen führen zwar zu einer Minimierung
des Spalts, es steht jedoch zu erwarten, dass der Kontakt zwischen
Titan, Gold und Zahnfleisch sowie Speichel irritative chemische
Reaktionen hervorruft. Eine bakteriologische Besiedlung ist zudem
nicht auszuschließen.
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In
WO2004/058096 A1 wird
ein Abutment beschrieben, das mit einer axialen durchgängigen Bohrung
versehen ist. Es ist vorgesehen, das Abutment mit dem Implantat
zu verschrauben, wobei die Verschraubung zusätzlich mit Zement fixiert wird.
Die durchgängige
Bohrung dient dazu, dass während des
Verklebens überschüssiger Zement
durch diese herausgedrückt
wird und sich auf dem flachen Kopf des Implantats sammelt. Von dem
Kopf kann der Zement einfach entfernt werden. Damit können Zahnfleischentzündungen
durch an anderen Stellen austretenden Zement verhindert werden.
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DE 10 2005 027 402
A1 offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines individualisierten
Ersatzzahns, der über
einen Verbindungszapfen in einem eingeheilten Implantat aufgenommen
werden kann. Um den Aufwand bei der Erstellung von Zahnersatz zu
verringern, wird vorgeschlagen, den Ersatzzahnes einteilig herzustellen.
Damit kann auf ein separates Abutment verzichtet werden. Hierdurch
wird unbestritten eine Ver einfachung erzielt, das Problem des bakteriologisch
besiedelbaren Spalts bleibt jedoch bestehen.
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In
EP 0 967 931 B1 wird
ein Zahnimplantat vorgestellt, das aus einem konischen Schaftabschnitt und
einem divergenten Kopfabschnitt besteht, wobei beide Abschnitte
integral ausgebildet bzw. als ein verbundenes Teil ausgeführt sind.
Das Zahnimplantatsystem umfasst außerdem ein zum Zahnimplantat passendes
Abutment, das zum Stützen
eines Zahnersatzes/einer Krone dient. Das Abutment wird mit Hilfe
einer Schraube in den konischen Schaftabschnitt des Zahnimplantats
eingeschraubt.
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Durch
die einteilige bzw. integrale Ausführung von Schaft- und Kopfabschnitt
wird zwar ein Mikrospalt im enossalen Bereich vermieden, die Ausbildung
eines bakteriologisch besiedelbaren Spaltes zwischen Schaft-/Kopfabschnitt
und Abutment im gingivalen Bereich ist jedoch unvermeidlich.
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In
EP 0 891 163 B1 wird
ein dentales Stützlager
beschrieben, das aus einem Implantat und einem Abutment aufgebaut
ist. Die Oberkante des Abutments und entsprechend die Unterkante
der daran befestigten Krone sind beim Austritt aus dem Zahnfleisch
an das entsprechende Austrittsprofil und die Größen des zu ersetzenden Zahnes
angepasst.
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Dadurch,
dass die Grenze zwischen Abutment und Krone an den Verlauf des Zahnfleisches angepasst
wird, werden ästhetische
und funktionelle Vorteile gegenüber
rotationssymmetrischen Lösungen
erreicht. Die Grenze zwischen Abutment und Krone liegt jedoch genau
auf der Höhe
des Zahnfleischsaums oder darüber.
Da sich das Zahnfleisch im Laufe der Zeit üblicherweise zurückbildet,
lässt sich
nicht vermeiden, dass nach einiger Zeit das metallische Abutment über den
Zahnfleischsaum reicht und sichtbar wird.
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Alternativ
zu dem vorstehend beschriebenen Zahnersatz ist es allgemeiner Stand
der Technik, ein rotationssymmetrisches Implantat zu verwenden,
bei dem die enossalen Teile des Implantats, das Abutment und ggf.
der Aufbaustift aus einem Stück
gefertigt oder zumindest nahtlos gefügt sind (s.
DE 10 2005 001 185 A1 ).
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Derartige
Implantate vermeiden demgemäß von vornherein
einen Spalt im Grenzbereich zwischen Kieferknochen und Zahnfleisch,
das Zahnfleisch kann mit dem Implantat problemlos verwachsen, da
Mikrobewegungen vermieden werden. Trotzdem konnten sich diese Implantate
aus mehreren wesentlichen Gründen
nicht durchsetzen. Ein Grund ist, dass der Aufbaustift konstruktionsbedingt
in den Mundraum ragt. Dies führt
unweigerlich zu mechanischen Belastungen des Implantats während des
Einwachsens und daraus folgend häufig
zum Fehlschlagen der Implantierung. Ein weiterer Grund ist, dass aufgrund
der Rotationssymmetrie des Implantats dieses am Übergang von Krone zum Zahnfleisch
sichtbar bleibt, was insbesondere bei der Verwendung von Titan aus ästhetischen
Gründen
nicht akzeptabel ist. Besonders nachteilig ist, dass die durch die
Bohrung in den kammförmigen
Kieferknochen verursachten vestibulären/buccalen und palatinalen/lingualen Knochendehiszenzen
von der Form des Implantates nicht berücksichtigt werden.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen.
Insbesondere soll ein ästhetisch
ansprechendes, am Zahnfleischsaum unsichtbares Zahnimplantatsystem
geschaffen werden, das ein gutes Verwachsen des Zahnfleisches im
gingivalen Bereich ermöglicht
und eine mechanisch stabile und langlebige Verbindung eines Zahnaufbaus
mit dem Kieferknochen gewährleistet.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst; weitere vorteilhafte Ausführungen
ergeben sich aus den Ansprüchen
2 bis 8.
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Ausgegangen
wird von einem Zahnimplantatsystem, das aus einem Implantat und
einer darauf aufgebauten Suprakonstruktion besteht. Das Implantat
setzt sich aus einem typischerweise wabenförmig oder gewindeförmig strukturierten
unteren enossalen Bereich, einem sich nach oben hin aufweitenden oberen
enossalen Bereich mit aufgerauter Oberfläche, einem transgingivalen
Bereich mit glatter Wandfläche
und einem transgingivalen Implantatkopf zusammen. Alle diese Bereiche
schließen
naht- und spaltlos
aneinander an.
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Der
untere enossale Bereich ist üblicherweise
rotationssymmetrisch zylindrisch/konisch, kombiniert rotationssymmetrisch
zylindrisch/konisch, rotationssymmet risch stufenförmig zylindrische/konisch oder
kombiniert rotationssymmetrisch stufenförmig zylindrisch/konisch geformt.
Bevorzugt ist er mit einer Wabenstruktur mit Spitzen an den Eckpunkten
versehen, die für
ein gutes Einwachsverhalten in den Kieferknochen bekannt ist.
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Nach
Maßgabe
der Erfindung weist der obere enossale Bereich jeweils in vestibulärer/bukkaler Richtung
und in palatinaler/lingualer Richtung eine unterschiedliche Verkürzung auf.
Entsprechend ist der obere enossale Bereich, an den Stellen, an
denen er seitlich am Kieferkamm anliegt, höher ausgeführt. Dadurch wird das Implantat
genau an die patientenspezifische Kammform des Kiefers angepasst und
infolgedessen werden die durch die Bohrung des Implantatbettes entstehenden
Knochendehiszenzen vollständig
vom Implantat berücksichtigt.
Dadurch dass sich der obere enossale Bereich nach obenhin aufweitet,
wird bei der Implantierung eine größere Knochenkontaktfläche und
folglich ein besserer Halt des Implantats im Kieferknochen erreicht.
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Der
glatte transgingivale Bereich ist entsprechend der Kavität im Zahnfleisch
des Patienten geformt. Bedingt durch diese anatomische Ausformung weist
der transgingivale Bereich bei jedem Längs- und jedem Querschnitt
eine andere Form als bei dem entsprechenden davor oder danach liegenden Längs- bzw.
Querschnitt auf.
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Der
transgingivale Bereich wird nach oben durch einen individuell geformten,
dreidimensional differenziert in Höhe, Breite und Tiefe gestalteten transgingivalen
Implantatkopf begrenzt, d. h. der Implantatkopf bildet die "Deckelfläche" des Implantats. Er
weist ebenfalls bei jedem Längsschnitt
und jedem Querschnitt eine andere Form als bei dem davor oder danach
liegenden Längsschnitt
bzw. Querschnitt auf. Die so durch den transgingivalen Bereich und
den transgingivalen Implantatkopf gebildete, umlaufende Kante entspricht
hierbei der Präparationsgrenze
und ist so geformt, dass diese nach erfolgter Implantierung knapp,
typischerweise 1 mm, unterhalb des Zahnfleischsaums verläuft.
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Der
transgingivale Implantatkopf weist in seiner Mitte einen flachen
Bereich auf. Dieser wird umgeben von einem steiler abfallenden Teilbereich,
der den flachen Teilbereich mit dem transgingivalen Bereich verbindet.
Dabei ist das durch den flachen Bereich des Implantatkopfs gebildete
Plateau genau so hoch angeordnet, dass es in approximaler Richtung auf
Höhe der
oberen Zahnfleischbegrenzung liegt.
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Bedingt
durch die Anpassung des oberen enossalen Bereichs an die patientenspezifische Kammform
des Kiefers, ist der steilere Teilbereich des Implantatkopfes in
vestibulärer/buccaler
Richtung sowie in palatinaler/lingualer Richtung länger und
steiler als in den übrigen
Richtungen.
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Auf
die gesamte Fläche
des Implantatkopfes ist eine Suprakonstruktion mit ihrer Unterseite,
die der Form des Implantatkopfes angepasst ist, aufgeklebt oder – zementiert.
Diese Verbindung nimmt einen Großteil der zwischen Implantat
und Suprakonstruktion wirkenden Kräfte auf. Zur Vermeidung einer seitlichen
Verschiebung und um eine weitere mechanische Stabilisierung zu erreichen,
ist zusätzlich
ein Aufbaustift ungefähr
im Zentrum der Präparationsfläche in den
transgingivalen Bereich des Implantats eingeschraubt und auf der
anderen Seite mit der Suprakonstruktion verbunden. Die Basalfläche des
Aufbaustifts liegt auf dem flachen Teil des transgingivalen Implantatkopfes
auf und wirkt als kraftkompensierender Kippmeider und als kraftaufnehmender
und übertragender
Teil.
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Das
Implantat ist vorteilhafterweise aus einem Stück (Rohling) hergestellt. Als
medizintechnisch bewährte
Materialien bieten sich hierbei Titan und Zirkonoxid sowie alle
zur Zahnimplantation geeigneten Materialien an.
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Das
erfindungsgemäße Zahnimplantatsystem
zeigt gegenüber
den üblicherweise
verwendeten Systemen mehrere Vorteile.
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Wesentlicher
Vorteil des Implantatsystems ist, dass dieses ohne Abutment auskommt,
wodurch ein bakteriologisch besiedelbarer Spalt im Grenzbereich
zwischen Kieferknochen und Zahnfleisch von vornherein vermieden
wird. Da sich die Präparationsgrenze
knapp unterhalb des Zahnfleischsaums befindet, ist diese dem Patienten
zugänglich
und kann von diesem bequem gereinigt werden. Die Notwendigkeit von
zahnärztlichen
Taschensäuberungen
entfällt.
Außerdem
kann das Implantat schon während
der Einwachsphase des enossalen Bereichs in den Kieferknochen gleichzeitig
im transgingivalen Bereich mit dem Zahnfleisch verwachsen. Dies
ist beson ders vorteilhaft, wenn das Zahnfleisch durch das Vorgehen
zur Implantation noch „frisch
und blutig" ist.
Da keine Notwendigkeit zur Taschensäuberung besteht, muss das an
das Implantat gewachsene Zahnfleisch auch nicht später wieder
gelöst
werden. Dies hat zur Folge, dass teure und für den Patienten lästige Recallmaßnahmen
vermieden werden und außerdem, da
sich nicht wie sonst üblich,
Zahnfleischtaschen bilden, das Implantat vom Patienten kaum noch
als Fremdkörper
empfunden wird, da die Maßnahmen zur
Mundhygiene in diesem Bereich einfach und vor allem sicher zu bewältigen sind.
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Durch
das Wegfallen der Verschraubung zwischen Implantat und Abutment,
werden die sonst konstruktiv bedingten Mikrobewegungen zwischen Implantat
und Abutment, die häufig
die Ursache für Schraubenbrüche aber
auch für
eine Rückbildung des
umgebenden Kieferknochenabschnitts und folgend auch die Ursache
für die
Rückbildung
des über dem
Kieferknochen befindlichen und eben durch den Knochen unterstützten und
stabilisierten Zahnfleisches sind, ausgeschlossen.
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Durch
die individuelle, an die Anatomie des Patienten angepasste Größe und Form
des unteren enossalen Bereichs, wird eine größtmögliche Knochenkontaktfläche erreicht.
Durch die sich nach oben aufweitende Form sowie die genaue Anpassung
des oberen enossalen Bereichs an die Kammform des Kieferknochens
und die damit verbundene vollständige
Anpassung an die durch Implantatbettbohrung entstehenden Knochendehiszenzen,
wird gleichermaßen
eine große
Auflagefläche
im oberen Bereich des Kieferknochens gewährleistet. Bedingt durch seine
strukturierte bzw. raue Oberfläche
kann der enossale Bereich des Implantats mit dem Kieferknochen zügig und
sicher verwachsen.
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Die
einzige Verbindungsstelle des Zahnimplantatsystems ist so gewählt, dass
sie einerseits vom Patienten selbst gereinigt werden kann, andererseits jedoch
mechanische Belastungen während
der Einwachsphase durch mechanischen Kontakt, wie z. B. mit anderen
Zähnen,
weitgehend vermieden werden.
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Im
Gegensatz zu den bislang verwendeten Zahnimplantatsystemen, bei
denen die mechanische Verbindung zwischen Implantat und Suprastruktur hauptsächlich über ein
Abutment/einen Aufbaustift erfolgt, nimmt bei dem erfindungsgemäßen System eine
großflächige stoffschlüssige Verbindung,
gebildet durch Kleber oder Zement zwischen Implantatkopf – und Unterseite
der Suprastruktur, die mechanischen Belastungen auf. Der verwendete
Prothetikpfosten hat eine unterstützende Funktion, verhindert ein
seitliches Verschieben während
des Einbringens der Suprastruktur, und fungiert durch die basale
Auflage auf dem flachen Teil des transgingivalen Implantatkopfes
bei seitlich einfallenden Kräften
als kraftaufnehmendes Element.
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Die
Herstellung eines Zahnimplantatsystems und dessen Einbringung in
den Kiefer bzw. Mundraum des Patienten umfasst die folgenden Schritte:
Zuerst
werden die Kieferform, und die Form des Zahnfleisches des zu behandelnden
Patienten mit CT (Computertomographie), DVT (Volumentomographie)
oder alternativ dazu mit OPG aufgenommen.
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An
einem Rohling, aus dem das gesamte Implantat hergestellt werden
soll, wird zuerst anhand der ermittelten anatomischen Diagnosedaten
der enossale Abschnitt mithilfe der CAD/CAM-Technik geformt. Dieser
Abschnitt ist rotationssymmetrisch zylindrisch/konisch, kombiniert
rotationssymmetrisch zylindrischen/konisch, rotationssymmetrisch
stufenförmig
zylindrisch/konisch oder kombiniert rotationssymmetrisch stufenförmig zylindrisch/konisch
geformt. Um ein gutes Einwachsens in den Knochen zu ermöglichen,
ist der enossale Abschnitt mit einer Struktur versehen. Vorzugsweise
wird hierbei eine bewährte
Wabenstruktur, die Spitzen an ihren Eckpunkten aufweist, gewählt.
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Anschließend wird
angrenzend an den enossalen Abschnitt entsprechend den anatomischen
Diagnosedaten ein weiterer enossaler Bereich durch CAD/CAM geformt.
Zur individuellen Anpassung an die Kammform des Kiefers wird hierbei
in vestibulärer/bukkaler
Richtung eine stärkere
und in palatinaler/lingualer Richtung eine geringere Verkürzung eingearbeitet.
Auf diese Weise werden später
bei der Bohrung des Implantatbettes entstehende Knochendehiszenzen
von der Implantatform vollständig
berücksichtigt.
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Danach
wird ein transgingivaler Bereich anhand der ermittelten anatomischen
Diagnosedaten durch manuelle Bearbeitung oder ggf. durch CAD/CAM
hergestellt. Die individuelle Ausformung, führt dazu, dass in jedem Fall
der transgingivale Bereich bei jedem Längsschnitt und jedem Querschnitt eine
andere Form als bei dem entsprechenden davor oder danach liegenden
Längsschnitt
bzw. Querschnitt aufweist.
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Daraufhin
wird der den transgingivalen Bereich nach oben begrenzende transgingivale
Implantatkopf durch manuelle Bearbeitung oder ggf. durch CAD/CAM
hergestellt. Der Implantatkopf wird nach den diagnostischen Vermessungsdaten
der Form sowie des Randverlaufs der Kavität in der Gingiva so ausgeformt,
dass die durch die Präparationsfläche und
den transgingivalen Bereich gebildete Kante nach der Implantation
unterhalb des Zahnfleischsaums verläuft. Ungefähr in der Mitte des Implantatkopfes
wird ein flacher Teilbereich und diesen umgebend ein steiler abfallender
Teilbereich geformt. Durch den steileren Teilbereich werden der
flachere Teilbereich und der transgingivale Bereich miteinander
verbunden. Außerdem
ist eine Gewindebohrung für
die Aufnahme eines Aufnahmepfostens in den flachen Teilbereich des
Implantatkopfes eingebracht.
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Als
nächstes
wird der transgingivale Bereich und der transgingivale Implantatkopf
geglättet.
Das Glätten
erfolgt vorzugsweise durch mechanisches manuelles Polieren bzw.
durch CAD/CAM.
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In
einem nächsten
Schritt erfolgt das Aufrauen der Oberfläche des gesamten enossalen
Bereiches des Implantates mittels geeigneter Techniken.
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Als
nächster
Schritt erfolgt ein stufenweises Heranführen des Durchmessers des zu
bohrenden Implantatbettes. Dazu wird als erstes in den Kieferknochen
das Implantatbett stufenweise mit entsprechenden Bohrern, beginnend
bei einem ca. 1 mm kleineren bis hin zu einem 0,5 mm kleineren Durchmesser
als der untere enossale Bereich des Implantates, eingebohrt. Anschließend wird
anhand der Bohrung oder durch weitere Testverfahren die Härte bzw.
Qualität
des Knochens ermittelt. Da sich die Knochenqualität und -härte während der
Erweiterung eines Bohrloches drastisch ändern können, wird der Durchmesser
des Bohrloches stufenweise in Schritten von 0,1 mm vergrößert. Mit
jeder erfolgten Bohrung wird die Knochenqualität neu ermit telt und der Durchmesser
der Bohrung mit Hilfe von geeigneten Messinstrumenten und Verfahren
geprüft.
Die Bohrung wird solange schrittweise vergrößert, bis die Knochenqualität und die
Größe des Bohrloches
optimal aufeinander abgestimmt sind.
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Danach
erfolgt ein Einsetzen des Implantats durch Einklopfen des enossalen
Bereichs in das Bohrloch.
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Anschließend heilt
das Implantat über
einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten in den Kiefer ein.
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In
einem weiteren Schritt wird ein geeigneter Aufbaustift gewählt bzw.
hergestellt. Zeigt das Implantat keine Angulation, so kann ein gerader,
vorkonfektionierter Aufbaustift, der auf einer Seite ein Gewinde
zum Einschrauben in den transgingivalen Implantatkopf und auf der
gegenüberliegenden
Seite einen Stift zur Befestigung an der Suprastruktur trägt, verwendet
werden. Beim Auftreten einer Angulation wird eine Hülse aus
ausbrennbarem Kunststoff entweder subtraktiv durch mechanischen
Abtrag oder additiv durch Aufbringen von Wachs individuell geformt.
Das so erzeugte Modell wird anschließend nach der Gussmethode des
verlorenen Modells aus Metall gegossen, wobei eine Schraube in Längsrichtung
durch die Hülse
geführt
wird und die Stifthülse am
transgingivalen Implantatkopf mittels dieser Schraube verschraubt
wird. Alternativ dazu kann der Aufbaustift auch komplett mittels
CAD/CAM hergestellt werden.
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Des
Weiteren wird eine individuell an die Diagnosedaten des Patienten
angepasste Suprastruktur, wie z. B. eine Krone oder Brücke, hergestellt.
Dabei können
für die
Unterseite der Suprastruktur, die als Anschlussfläche an das
Implantat dient, für
die Formung des Randes die bereits vorhandenen geometrischen Daten
der Präparationsgrenze
und für
die Formung der Topologie der Fläche
der Unterseite die invertierten Daten der Fläche des Implantatkopfes verwendet
werden.
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Nach
erfolgter Einheilung des Implantats wird der Aufbaustift in die
auf dem Implantatkopf befindliche Gewindebohrung eingeschraubt.
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Anschließend wird
die entsprechend der Form des Implantatkopfes geformte Unterseite
der Suprastruktur auf die gesamte Fläche des Implantatkopfes aufgeklebt
bzw. aufzementiert. Im selben Schritt wird der Aufbaustift mit der
Suprastruktur mechanisch verbunden.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert; hierzu
zeigen in schematischer Darstellung:
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1:
ein Zahnimplantat mit Krone (Schnitt; Ansicht von vestibulär)
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2:
ein Zahnimplantat (Schnitt; Ansicht von approximal)
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3:
einen Implantatkopf in Draufsicht
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In 1 ist
ein einteiliges Zahnimplantat aus Titan mit einer daran befestigten
Krone 10 als Querschnitt mit palatinaler Blickrichtung
dargestellt. Zur besseren Verdeutlichung zeigt 2 ein
Implantat mit prothetischem Aufbaustift 7 im Querschnitt,
jedoch mit einer Blickrichtung in Richtung des Kieferknochens.
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Das
Implantat besteht aus einem unteren enossalen Bereich 1,
einem oberen enossalen Bereich 2, einem transgingivalen
Bereich 3 und einem transgingivalen Implantatkopf 4.
Zur Herstellung des Implantats werden Bereich 1 und Bereich 2 mit
Hilfe von CAD/CAM sowie Bereich 3 und der transgingivale
Implantatkopf 4 mit Hilfe von CAD/CAM oder durch manuelle
Bearbeitung aus einem Rohling geformt.
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Der
tief im Kieferknochen sitzende, untere enossale Bereich 1 weist
ein Wabenmuster auf, wobei sich jeweils in den Ecken der Waben Spitzen
befinden. Diese bewährte
Struktur ermöglicht
ein optimales Einwachsen des Implantats.
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An
den unteren enossalen Bereich 1 schließt sich der obere enossale
Bereich 2 an, der so ausgeformt ist, dass sein oberer Rand
genau bis zur Oberkante des kammförmigen Kieferknochens 5 reicht. Um
dies zu erreichen wird üblicherweise
der obere enossale Bereich 2 auf der vestibulären Seite
wesentlich kürzer
und auf der palatinalen Seite etwas kürzer ausgeführt als an den restlichen Stellen.
Es gibt jedoch auch Fälle,
in denen zur genauen Anpassung an die Kammform des Kiefers die palatinale Seite
kürzer
ausgeführt
werden muss als die vestibuläre.
Knochendehiszenzen, die durch das Bohren des Implantatbettes entstehen,
werden durch diese spezielle Formgebung vollständig anatomisch erfasst. Um
außerdem
eine breitere Auflagefläche
und eine bessere Kräfteverteilung
im Knochen 5 zu erreichen, wird der obere enossale Bereich 2 nach
oben hin breiter (Trichterform). Aufgrund seiner aufgerauten Oberfläche kann
der Bereich 2 auch mit dem Kieferknochen 5 verwachsen.
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Dem
Bereich 2 folgt der glatt polierte transgingivale Bereich 3.
Dieser Bereich ist derart geformt, dass er umlaufend bis ca. 1 mm
unterhalb des Zahnfleischsaums reicht, was in etwa der Tiefe entspricht, bis
zu welcher auch bei einem gesunden Zahn das Zahnfleisch nicht mit
dem Zahn verwachsen ist, sondern lediglich lose anliegt. Die glatt
polierte Titanoberfläche
ermöglicht
hierbei ein gutes und reizfreies Anwachsen des Zahnfleisches 6.
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An
das Ende des transgingivalen Bereichs 3, welches gleichzeitig
die Präparationsgrenze 11 bildet,
schließt
sich der transgingivale Implantatkopf 4 an. Der Implantatkopf 4 besteht
aus einem flachen, nahezu ebenen inneren Teilbereich 12 und
einen diesen umgebenden, steiler ausgeformten Teilbereich 13.
Der steilere Teilbereich 13 verbindet den ebenen Teilbereich 12 mit
dem transgingivalen Bereich 3. Bedingt durch die Anpassung
des Implantats an die Kammform des Kieferknochens 5 ist
der Teilbereich 13 in vestibulärer/bukkaler Richtung meistens
wesentlich länger
und steiler und in palatinaler/lingualer Richtung etwas länger und
steiler als an den restlichen Stellen.
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Wie
aus 3 ersichtlich ist, befindet sich im flachen Teilbereich 12 des
Implantats eine Gewindebohrung für
die Befestigung des prothetischen Aufbaustifts. Außerdem ist
im Teilbereich 12 eine Nut 14 in Form eines Kreissegmentstückes eingelassen,
die ein Verdrehen der Krone verhindert; hierfür ist auf der Unterseite der
Krone 10 ein entsprechendes Gegenstück ausgeformt. Wie in 2 zu
sehen ist, wird ein individuell erstellter prothetischer Aufbaustift 7 verwendet.
Dieser greift ebenfalls in die Nut 14 ein und ist somit
auch gegen Verdrehen gesichert. Wird ein gerader, standardisierter
Aufbaustift 7 verwendet, so greift dieser nicht in die
Nut 14 ein, sondern es wird lediglich dessen stiftförmiger Teil
angeschrägt.
Beim später
erfolgenden Einzementieren des Stiftes in die Krone 10,
die ihrerseits über
die Nut 14 und die eigentli che Form des Implantatkopfes 4 bis
hin zur Präparationsgrenze 11 verdrehsicher
am Implantat befestigt ist, wird dieser dann verdrehsicher mit der
Krone 10 verbunden.
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Die
als Anschluss an das Implantat dienende Unterseite der Krone 10 ist
genau an die Form des Implantatkopfes 4 bis hin zur Präparationsgrenze 11 angepasst.
Dabei ist es von Vorteil, dass für
die Gestaltung des Randes der Unterseite die bereits vorhandenen
geometrischen Daten der Präparationsgrenze 11 und
für die
Herstellung der Fläche
der Unterseite die invertierten geometrischen Daten des Implantatkopfes 4 verwendet
werden können.
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Die
derart angepasste Unterseite der Krone 10 ist vollflächig und
spaltfrei mit dem transgingivalen Implantatkopf 4 durch
Zement bzw. Kleber verbunden. Eventuell beim Verkleben oder Zementieren austretendes
Material kann aufgrund der guten Zugänglichkeit der Präparationsgrenze 11 unkompliziert entfernt
werden. Zusätzlich
ist in die Krone der glatte Teil des prothetischen Aufbaustifts 7 einzementiert. Der
Aufbaustift 7 ist mit der anderen, schraubenförmigen Seite
in den Implantatkopf 4 eingeschraubt. Hierbei nimmt die
ganzflächige
Verklebung zwischen Krone 10 und Implantat einen großen Anteil
der beim Kauen auftretenden Kräfte
auf. Die über
den Prothetikposten 7 hergestellte Verbindung und flächige Auflage
auf dem flachen Teil 12 des Implantatkopfes 4 dient
dem Verhindern einer seitlichen Verschiebung und unterstützend der
Aufnahme und Weiterleitung von Scherkräften.
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- 1
- unterer
enossaler Bereich
- 2
- oberer
enossaler Bereich
- 3
- transgingivaler
Bereich
- 4
- transgingivaler
Implantatkopf
- 5
- Kieferknochen
- 6
- Gingiva
- 7
- prothetischer
Aufbaustift
- 8
- Gewinde
- 9
- Gewindebohrung
- 10
- Krone
- 11
- Präparationsgrenze/Kante
- 12
- flacher
Teilbereich
- 13
- steilerer
Teilbereich
- 14
- Nut
- 15
- vestibuläre/buccale
Verkürzung
- 16
- palatinale/linguale
Verkürzung