-
GEBIET DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft Aufenthaltsräume in Flugzeugen
für Besatzungspersonal. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung ein Aufenthalts- und Schlafmodul zur Unterbringung von zumindest
einem Mitglied einer Flugzeugbesatzung, ein Flugzeug mit einem entsprechenden
Modul und die Verwendung eines entsprechenden Moduls in einem Flugzeug.
-
TECHNISCHER HINTERGRUND
-
Aufenthaltsräume
für die Besatzung eines Flugzeuges (flightcrew), auch flight
crew rest Compartment genannt (FCRC), gehören zur vorgeschriebenen
Pflichtausstattung von Flugzeugen bei Langzeitflügen. So
wird nach internationalen Standards für Flüge
mit einer Zeitdauer von 8 h bis 14 h eine Liegemöglichkeit
und für Flüge über 14 h werden zwei Liegemöglichkeiten
benötigt. Dies stammt auch aus der Forderung ab, dass sich
ab einer bestimmten Flugdauer insgesamt zwei sich abwechselnde Cockpit-Besatzungen
an Bord befinden müssen. Hieraus leitet sich auch eine
möglicherweise langfristige bzw. für die Flugdauer
ununterbrochene Benutzung des erfindungsgemäßen
Moduls ab.
-
In
den letzten Jahren wurden die Sicherheitsanforderungen in Flugzeugen
wesentlich verschärft, was auch die sicherheitstechnische
Separierung des Cockpit-Bereichs vom Passagierbereich betrifft.
So kann es konstruktionstechnisch durchaus erwünscht sein,
dass Piloten direkt räumlichen Zugang zu dem FCRC vom Cockpit
aus haben, ohne in den Passagierbereich gelangen zu müssen.
-
Bekannte
FCRC werden mit zwei nebeneinander befindlichen Liegemöglichkeiten
im Deckenbereich, der Crown-Area des Flugzeuges realisiert. Meist
muss die Cockpit-Besatzung einen gewissen Weg zurücklegen,
um das FCRC zu erreichen. Dem einerseits beengten Aufenthaltsbereich
im Inneren des Compartments folgt ein ausladender Bereich in der
Passagierkabine, z. B. dem First-Class-Bereich, welcher zumindest
in einem Teil nicht die volle technische Höhe aufweisen
kann.
-
Die
Druckschrift
EP 1 010 617 zeigt
eine Unterbringung für Besatzungsmitglieder im Deckenbereich
des Flugzeugs. Es wird ein Ruheraum für mehrere Personen
offenbart, wobei aufgrund der Anordnung die Installation eines Sitzes
oder von Staufächern praktisch nicht möglich ist.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Aufenthalts-
und Schlafmodul zur Unterbringung von zumindest einem Mitglied einer
Flugzeugbesatzung bereitzustellen.
-
Es
sind ein Aufenthalts- und Schlafmodul zur Unterbringung von zumindest
einem Mitglied einer Flugzeugbesatzung, ein Flugzeug, welches ein
solches Modul aufweist und die Verwendung eines solchen Moduls in
einem Flugzeug gemäß den unabhängigen
Ansprüchen angegeben.
-
Es
ist ein Aufenthalts- und Schlafmodul zur Unterbringung von zumindest
einem Mitglied der Besatzung angegeben, wobei ein erster Schlafbereich und
ein Aufstiegsbereich zum Aufstieg von einer unteren Ebene in das
Modul vorhanden sind. Ebenso weist der Aufstiegsbereich eine Aufstiegshilfe
auf, welche seitlich an dem Modul angeordnet ist. Der erste Schlafbereich
kann dabei eine oder mehrere Liegemöglichkeiten aufweisen.
Als Liegemöglichkeit kann jedwede Vorrichtung verstanden
werden, die es einer Person ermöglicht, eine liegende Aufenthalts- und
Schlafposition einzunehmen. Hierbei mag die Liegemöglichkeit
als einfache Schaumstoffauflage ausgebildet sein, jedoch sind auch
eine anatomisch angepasste Form der Elemente sowie besondere Konstruktionen
möglich, um einen bequemen, längeren Liegeaufenthalt
zu erlauben. Dabei sind im Speziellen Bett, Liege, Pritsche, Ausklappbett,
Umklappbett und jede weitere Ausführungsart einer Liegemöglichkeit
zur Ausgestaltung möglich. Dabei können in jedem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung Varianten
eines Klappbettes insbesondere die Möglichkeit bieten,
in eingeklapptem Zustand als Tisch oder Ablage verwendet zu werden.
Wird nur ein Teil des Bettes umgeklappt, so kann der restliche, verbleibende
Teil des Bettes auch als Stau- oder Ablagefach genutzt werden. Weiterhin
besteht bei einer Variante eines Klappbettes die Möglichkeit,
dass durch das Umklappen ein Gewinn an Grundfläche und
damit Bewegungsfreiheit zur Verfügung gestellt wird. Dadurch
ist eine Erhöhung des Modulkomforts möglich.
-
Der
Schlafbereich des erfindungsgemäßen Moduls zeichnet
sich im Weiteren dadurch aus, dass er sowohl Liegemöglichkeiten
in Flugzeuglängsrichtung als auch Liegemöglichkeiten
in Flugzeugquerrichtung zur Verfügung stellen kann. Kleinere
oder auch größere Abweichungen von der rechtwinkligen Orientierung
zur Längsachse sind hierbei im weiteren möglich
und zulässig. So mag eine Anwinklung der Liegemöglichkeiten
bei beengten Platzverhältnissen die zur Verfügung
stehende Liegefläche vergrößern, ohne
das erfindungsgemäße Compartment unnötig zu
vergrößern.
-
Eine
quer zur Flugzeuglängsachse liegende Liegemöglichkeit
bietet darüber hinaus den Vorteil, dass eine entsprechende
Ausgestaltung weniger invasiv in den dahinter liegenden Flugzeugbereich ragt.
Somit werden optische, funktionelle sowie platztechnische Schwierigkeiten
bei der Integration vermieden. Dadurch kann im dahinter liegenden
Kabinenbereich die maximale Höhe der Kabine ausgenutzt
und erreicht werden, was zusätzlichen Platz für beispielsweise
Sicherheitseinrichtungen schafft. Ebenso kann der erhöhten
Gefahr des Stoßens an der Decke mit dem Kopf eines Passagiers
entgegengewirkt werden.
-
Weiterhin
weist das Modul gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
einen Aufstiegsbereich zum Aufstieg von einer unteren Ebene in das
Modul auf, wobei der Aufstiegsbereich eine Aufstiegshilfe beinhaltet,
welche seitlich an dem Modul angeordnet ist. Dabei kann die Aufstiegshilfe
jedwede mechanische Vorrichtung sein, die einen Aufstieg von einer unteren
Ebene in das Modul ermöglicht. Im Speziellen mag diese
Aufstiegshilfe eine Treppe, eine Leiter, eine einzelne Stufe oder
auch ein Absatz sein, der den Aufstieg ermöglicht. Die
Aufstiegshilfe zeichnet sich im Wesentlichen dadurch aus, dass sie
insbesondere eine senkrechte Ausgestaltung aufweist, so dass dadurch
jeglicher Raumverlust durch Hineinragen der Treppe in den Gangbereich
der unteren Ebene vermieden wird. Sollten es die Anforderungen an das
Modul und die untere Ebene aber erforderlich machen, so ist auch
eine nicht senkrechte, mehr oder weniger angewinkelte Aufstiegshilfe
als Ausgestaltung in diesem und in jedem anderen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung möglich.
-
Die
bisherige Lösung der Anbringung der Aufstiegshilfe an der
Stirnseite des Moduls wird in der vorliegenden Erfindung verbessert,
so dass der Raum unter dem Modul vollständig als Stauraum
zur Verfügung steht. Dabei ist die oben angegebene seitliche
Positionierung der Aufstiegshilfe derart zu verstehen, dass die
Aufstiegshilfe mit ihrer Stirnfläche zur seitlichen Flugzeugwand
hinzeigend angebracht ist. Mit anderen Worten, der Benutzer betritt
die Aufstiegshilfe, wenn das Modul im Flugzeug eingebaut ist in
Flugzeugquerrichtung.
-
Weiterhin
ist unter dem Begriff Aufstiegshilfe unter anderem eine Treppe,
eine Leiter, oder auch eine einzelne Stufe zu verstehen, die insbesondere senkrecht
seitlich an dem Modul angebracht ist, um so keinen Raumverlust zu
verursachen und eine möglichst Raum sparende Konstruktion
zu gewährleisten. Die seitliche, senkrechte Anbringung
hat zur Folge, dass zusätzlicher Raum unter dem Modul als Stauraum
frei wird und somit der Raum unter dem Modul in voller Breite, voller
Höhe und voller Tiefer, z. B. für Trolleys, Gepäck,
Garderobe, Sicherheitseinrichtungen, wie Feuerlöscher oder
auch anderweitig benutzt werden kann. Neben der Aufstiegshilfe sind dabei
zusätzliche Elemente oder Armaturen, wie Geländer
oder Knöpfe angebracht, um dem Besatzungsmitglied den Aufstieg
zu erleichtern. Das erfindungsgemäße Modul ist
konstruktionstechnisch derart eingerichtet, dass ein direkter Anschluss
des Moduls an den Cockpit-Bereich möglich ist. Damit wird der
Sicherheitsanforderung Rechnung getragen, dass der Pilot die Sicherheitseinheit
oder auch Sicherheitszone, bestehend aus dem Cockpit und dem Flight-Crew-Rest-Compartment
nicht verlassen muss, um in das Compartment zu gelangen. Der Aufstiegsbereich
des Moduls ist somit in einer Ausführung derart gestaltet,
dass es möglich ist, in direktem Zugang aus dem Cockpit
zu diesem Aufstiegsbereich des Moduls zu gelangen, ohne jedoch den
Passagierbereich betreten zu müssen.
-
Das
Modul weist gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weiterhin einen Arbeitsbereich auf. Dabei
kann dieser Arbeitsbereich in diesem und in allen anderen Ausführungsbeispielen
auch vollständig und umfassend als Erholungsbereich genutzt
werden. In diesem Arbeitsbereich wird sowohl eine Sitzgelegenheit
als auch ein Tisch zur Verfügung gestellt. Als Sitz kann hierunter
beispielsweise ein Klappsitz, ein Flugzeugsitz, ein Passagiersitz,
ein Business-Class-Sitz und ein Comfort-Cabin-Attendent-Sitz verstanden
werden. Ebenso kann die Sitzgelegenheit als TTL-zertifizierbare
Sitzgelegenheit ausgestaltet sein, wobei TTL für Taxi-Takeoff-Landing
zu verstehen ist. Weiterhin ist der bereitgestellte Tisch ein Tisch
aus der Gruppe bestehend aus einem Klapptisch, massiver Tisch, Rückenlehnen-Ausklapptisch
und schwenkbarem Tisch.
-
Weiterhin
ist gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung der Arbeitsbereich mit verschiedenen
Stauräumen versehen, wie z. B. Wandschränke oder
normale Schränke. Ebenso ist ein Side-Board zur Ablage
von Materialien installiert.
-
Es
mag der Arbeitsbereich vom Schlafbereich durch einen Höhenunterschied
getrennt sein, wobei in diesem Falle der Höhenunterschied
durch zusätzliche Stufen, allgemein also eine Aufstiegshilfe, überwunden
werden kann. Dabei ist der Arbeitsbereich vom Schlafbereich durch
Trennwände teilweise separiert. Ebenso ist eine Separierung
innerhalb des Schlafraumes durch solche Trennwände möglich.
-
Der
Arbeitsbereich des Moduls kann durch seine räumliche Ausgestaltung
einerseits als Erholungsraum 120 genutzt werden, was in
den bisher bekannten FCRCs nicht möglich war, andererseits
wird erhöhten Komfortansprüchen wie Sitzmöglichkeit, Stehhöhe
und Kopffreiheit im Schlafbereich Rechnung getragen.
-
Weitere
Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
-
Die
nachfolgenden Ausführungen beschreiben die vorliegende
Erfindung unter Bezugnahme auf ein Modul zur Unterbringung von zumindest
einem Mitglied einer Flugzeugbesatzung. Es wird jedoch angezeigt,
dass sich diese Ausführungen auch sowohl auf ein Flugzeug,
welches ein entsprechendes Modul aufweist, als auch auf die Verwendung
eines entsprechenden Moduls in einem Flugzeug beziehen.
-
Gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist das Modul einen Arbeitsbereich zum
Aufenthalt eines Mitgliedes der Flugzeugbesatzung auf.
-
Dieser
Bereich ist derart ausgestaltet, dass er sowohl als Arbeits- als
auch als Erholungsraum benutzt werden kann. Die räumliche
Anordnung des Schlaf- und Arbeitsbereichs ermöglicht, dass
genügend Platz für den Erholungsraum zu Verfügung
gestellt wird. Dabei werden eine Sitzgelegenheit, ein Tisch und
Staufächer zur Verfügung gestellt, die wie oben
genannt die unterschiedlichsten Ausführungsformen haben
können. Neben der Pflichtausstattung von Flugzeugen bezüglich
genügender Schlafmöglichkeiten für die
Besatzungsmitglieder, bietet ein Modul mit Arbeitsbereich erheblich
mehr Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeiten
für die Besatzungsmitglieder innerhalb ihrer Ruhe- und
Pausezeiten. Damit wird der insgesamte Komfort des Compartments deutlich
gesteigert.
-
Gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Modul derart eingerichtet,
dass das Volumen unter dem Aufenthaltsbereich in voller Breite,
voller Tiefe und voller Höhe als Stellplatz zur Verfügung
steht.
-
Dies
ist im Wesentlichen dadurch erreicht, dass die Aufstiegshilfe seitlich
an dem Modul angebracht worden ist. Somit ist die Stirnseite des
Moduls frei von Elementen, die zum Aufstiegsbereich gehören,
was in einer uneingeschränkten zur Verfügungstellung
von Stauraum resultiert. Dieser Stauraum kann somit von der Stirnseite
aus in voller Breite, voller Tiefe und voller Höhe z. B.
für Trolleys, Gepäck, Garderobe, Sicherheitseinrichtungen,
wie Feuerlöscher oder auch anderweitig benutzt werden kann. Ebenso
ist diese Ausgestaltung leichter als bekannte Ausgestaltungen. Gerade
in Zeiten der Großraumflugzeuge wird dieses Argument immer
wichtiger und verdeutlicht zugleich die Vorteilhaftigkeit dieser
Lösung.
-
Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann der Arbeitsbereich
zumindest ein Element, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Sitzgelegenheit und Tisch aufweisen, ebenso weist der Arbeitsbereich
einen Eingangsbereich auf.
-
Durch
die Integration einer Sitzgelegenheit mag der Komfort und die Flexibilität
des erfindungsgemäßen Moduls zusätzlich
gesteigert werden. So ist ein Besatzungsmitglied, das sich im erfindungsgemäßen
Modul aufhält, nicht grundsätzlich gezwungen,
sich in eine liegende Position zu begeben, vielmehr kann sich für
eine den individuellen, derzeitigen Vorlieben angepasste Aufenthaltsposition
frei entschieden werden. Somit resultiert auch hieraus ein angenehmes
Aufenthaltsgefühl im Modul. Der Komfort wird darüber
hinaus ebenfalls gesteigert. Ebenso stellt die Integration eines
Tisches eine erhebliche Komforterhöhung dar, die das mögliche
Tätigkeitsspektrum eines Besatzungsmitgliedes in dem Modul verbreitert.
-
Mit
der Integration eines Eingangsbereiches kann die Funktionalität
des erfindungsgemäßen Moduls nochmals erhöht
werden. So ist eine Verwendung des Eingangsbereiches als Umkleidekabine, bevorzugt
für Besatzungsmitglieder, möglich. Auch ermöglicht
ein Eingangsbereich, bevorzugt in Fußbodenhöhe
des Moduls, ein wesentlich einfacheres Erreichen der einzelnen Komponenten
des Moduls, da nicht direkt in dieses eingestiegen bzw. eingeklettert werden
muss. Eine entsprechend großzügige Ausgestaltung
eines Eingangsbereiches vermag den Aufenthalt im erfindungsgemäßen
Modul angenehmer zu gestalten.
-
Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist das Modul
weiterhin eine Sitzgelegenheit aus der Gruppe bestehend aus Klappsitz,
Flugzeugsitz, Passagiersitz, Business-Class-Sitz und High-Comfort-Cabin-Attendent-Sitz
auf.
-
Sitzgelegenheit
verschieden realisiert werden. So ist einerseits der Einbau eines
Klappsitzes möglich. Hierbei ist die funktionale Grundanforderung
die Bereitstellung einer Sitzgelegenheit vollumfänglich
realisiert, jedoch ergeben sich weitere Vorteile aus dem gesteigerten
Platzangebot, das ein nicht benötigter Klappsitz mit eingeklappter
Sitzfläche oder auch mit eingeklappter Rückenlehne
bzw. -stützen, soweit vorgesehen, zur Verfügung
stellen vermag. Auch mögen geklappte Komponenten weitere
Funktionen übernehmen, z. B. durch Bereitstellen weiterer
Auflage- bzw. Ablageflächen.
-
Ist
hingegen ein erhöhter Komfortbedarf vorhanden, so lässt
sich die erfindungsgemäße Sitzgelegenheit auch
als regulärer Flugzeugsitz bzw. Passagiersitz realisieren,
auch ist der Einbau eines Sitzes mit erweiterten Komfortmerkmalen,
wie z. B. ein Business-Class-Sitz oder auch ein High-Comfort-Cabin-Attendent-Sitz
möglich. Dieses mag zusätzlich Vorteile aufweisen,
wie z. B. erweiterte Möglichkeiten zur Steuerung mechanischer
und elektronischer Komponenten des Compartments, wie Luftstrom, Licht,
Unterhaltungselektronik, wie z. B. Video-/DVD-Wiedergabe auf einem
entsprechenden Schirm, Temperatur, Kommunikation. Auch ermöglicht
ein Business-Class-Sitz die einfache Integration einer zusätzlichen
Stellfläche, wie z. B. ein in der Armlehne oder anderweitig
verstauter Klapptisch. Somit mag eine Integration eines separaten
Tisches für die erste Sitzgelegenheit im Compartment nicht notwendig
sein.
-
Gemäß eines
weiteren Ausgestaltungsbeispiels der vorliegenden Erfindung kann
die Bereitstellung eines Tisches aus der Gruppe bestehend aus Klapptisch,
massiver Tisch, Rückenlehnen-Ausklapptisch und schwenkbarem
Tisch erfolgen.
-
Um
eine einerseits möglichst flexible Anpassung auf gesonderte
Wünsche zu ermöglichen, andererseits jedoch auch
z. B. maximalen Komfort bieten zu können, kann der Tisch
verschieden realisiert werden. So ist einerseits der Einbau eines
Klapptisches möglich. Hierbei ist die funktionale Grundanforderung
die Bereitstellung eines Tisches, vollumfänglich realisiert,
jedoch ergeben sich weitere Vorteile aus dem gesteigerten Platzangebot,
das ein nicht benötigter Klapptisch mit eingeklappter Tischfläche
zur Verfügung stellen vermag. Auch mögen geklappte
Komponenten weitere Funktionen übernehmen, z. B. durch
Bereitstellen weiterer Auflagen bzw. Ablageflächen. Soll
jedoch höherer Komfortbedarf realisiert werden, so kann
auch ein massiver Tisch in fester Fixierung angebracht werden. Um
eine möglichst flexible und mobile Lösung zu gestalten,
ist der Tisch auch in schwenkbarer Ausführung zu realisieren.
-
Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist der erste
Schlafbereich mindestens eine Schlafgelegenheit auf.
-
Damit
ist die Bereitstellung von einer Schlafgelegenheit oder mehr in
dem ersten Schlafbereich gewährleistet und es kann also
die Anzahl der Schlafgelegenheiten flexibel auf die Bedürfnisse
abgestimmt werden. Somit wird der mögliche Einsatzbereich
des Moduls deutlich gesteigert. So wird nach internationalem Standard
für Flüge unter acht Stunden keine Schlafmöglichkeit,
für Flüge mit einer Zeitdauer von acht bis 14
Stunden eine Schlafmöglichkeit und für Flüge über
14 Stunden zwei Schlafmöglichkeiten benötigt.
-
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
das Modul einen weiteren Bereich auf, der an den Schlafbereich angrenzt. Ebenso
enthält das Modul danach eine neue Trennwand. Der erste
Schlafbereich ist zumindest teilweise durch diese Trennwand von
dem angrenzenden Bereich separiert.
-
Dies
dient im Speziellen nicht nur dazu, mehr Ruhe und Abstand zwischen
den einzelnen Schlafmöglichkeiten zu schaffen, sondern
auch, um die Privatsphäre des Ruhesuchenden zu erhöhen.
Die Trennwände sind in voller Höhe installiert,
so dass sie bündig mit dem oben anschließenden
Rumpfteil abschließen. Dies gewährleistet weiterhin
mehr Ruhe und Comfort für den Einzelnen in seinem Liegebereich.
Diese Trennwände können auf der Seite des angrenzenden
Bereichs für weitere Aufgaben genutzt werden. So ist beispielsweise
die Anbringung von Ablageflächen, Spiegeln oder auch Arbeitsflächen
an diese Trennwände im angrenzenden Bereich denkbar.
-
Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Modul
derart ausgebildet, um im Wesentlichen direkt an das Cockpit anzuschließen.
-
Durch
eine entsprechende Ausgestaltung lässt sich der Platzbedarf
weiter reduzieren. Das Modul, welches im Wesentlichen für
die Cockpit-Besatzung Verwendung findet, rückt räumlich
näher an das Cockpit heran. Hierdurch lassen sich Wege
und damit Wegzeiten für die Cockpit-Besatzung minimieren. Damit
kann der immer wichtiger werdenden Separierung des Cockpit-Bereichs
vom Passagierbereich aus sicherheitstechnischen Gründen
Rechnung getragen werden und ein direkter Einstieg aus dem Cockpit
für die Cockpit-Besatzung in das Modul ist direkt möglich.
Schließlich ist seit geraumer Zeit das Bedürfnis
aufgekommen, den Cockpitbereich samt dahinterliegendem FCRC als
eine Sicherheitszone zu gestalten, die sicherheitstechnisch vom
hinteren Passagierbereich getrennt und nicht frei zugänglich ist.
Ebenso wird durch die direkte Ausgestaltung des Moduls an das Cockpit
ein geringerer optischer und räumlicher Eingriff in den
Passagierbereich gewährleistet. Dies hat sowohl zur Folge,
dass das Kabinendesign nicht beeinflusst wird, als auch, und das
ist ganz wesentlich, dass mehr Volumen für potentielle Sicherheitsvorrichtungen
im Kabinenbereich zur Verfügung steht.
-
Gemäß eines
weiteren Ausgestaltungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist
der Schlafbereich vom Arbeitsbereich aus zur Vorderseite des Moduls
in Längsrichtung des Moduls ausgerichtet. Weiterhin weist
der Schlafbereich zwei Schlafgelegenheiten in Flugzeuglängsrichtung
auf.
-
Dabei
ist mit Vorderseite des Moduls die Seite zu verstehen, die Richtung
Flugzeugbeginn, also Cockpit-Seite, zeigt. Aufgrund dieser Anordnung
wird keinerlei negativer Einfluss auf Kabinendesign und Aussehen
verursacht, so dass hier insbesondere die Business- und First-Class
davon profitieren. Es bestehen auch für das Design praktisch
keinerlei gestalterische Einschränkungen für diesen
Kabinenbereich. Zeitgleich ist auch hier beim seitlichen Anbringen
der Aufstiegshilfe eine Lagerung von zusätzlichen Trolleys
möglich. Daneben besteht bei dieser Realisierung durch
den direkten Kontakt zum Cockpit die Möglichkeit, einen
Direkteinstieg aus dem Cockpit in das Modul zu realisieren. Dies
wäre nicht nur ein Komfortvorteil für die Besatzung
auf Grund kürzerer Laufwege, sondern es könnte
auch dem Sicherheitsanspruch einer vorderen Sicherheitszone, bestehend
aus Cockpit und FCRC Rechnung getragen werden.
-
Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der erste
Schlafbereich vom Arbeitsbereich zur Rückseite des Moduls
ausgerichtet und weist weiterhin eine hintere und seitliche Schlafgelegenheit
auf. Dabei ist die hintere Schlafgelegenheit senkrecht zur Flugzeuglängsrichtung
orientiert, wohingegen die seitliche Schlafgelegenheit parallel
zur Flugzeuglängsrichtung orientiert ist.
-
Diese
Anordnung hat den angenehmen Komfortvorteil, dass über
dem Kopfkissen eine deutlich höherer Kopffreiheit für
den Schlafenden zur Decke besteht. Aufgrund der unterschiedlichen
Ausrichtung der beiden Schlafgelegenheiten ergibt sich auch ein
separater, räumlich getrennter Einstieg für beide Schlafgelegenheiten,
was den Komfort der beiden Modulbenutzer deutlich erhöht.
Ebenso ergibt sich bei diesem Ausführungsbeispiel keinerlei
Einschränkung für den Stauraum unterhalb des Moduls,
was somit zu keinerlei Trolley-Verlust unter dem Modul führt.
Da das Modul nicht über den angrenzenden Gang an der Vorderseite
des Moduls ragt, muss hier keine weiter Berücksichtigung
der Ganghöhe innerhalb dieses Gangs erfolgen. Sollte jedoch
die Notwendigkeit bestehen, dieses Millimeter oder Zentimeter in
den Gang hineinragt, so ist zumindest über den größten
Teil der Gangbreite keine Berücksichtigung bezüglich
der Ganghöhe erforderlich.
-
Gemäß eines
weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung
weist das Modul neben einer ersten Schlafgelegenheit auch einen
zweiten Schlafbereich mit einer zweiten Schlafgelegenheit auf. Die
konkrete Ausgestaltung ist derart, dass der erste Schlafbereich
vom Arbeitsbereich aus zur Modulvorderseite ausgerichtet ist und
der zweite Schlafbereich vom Arbeitsbereich aus zur Modulrückseite ausgerichtet
ist. Dabei ist die Konstruktion so gewählt, dass beide
Schlafgelegenheiten senkrecht zur Flugzeuglängsrichtung
orientiert sind.
-
Da
bei diesem Ausführungsbeispiel beide Schlafbereiche durch
den Arbeitsbereich getrennt sind, zeichnet sich diese Konstruktion
insbesondere durch eine sehr hohe Privatsphäre aus, da
beide Betten räumlich weit voneinander getrennt sind. Neben dem
komfortablen Einstieg besteht auch hier die Möglichkeit,
eine Kombination aus Ruhe und Schlafraum zu gestalten.
-
Gemäß eines
weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung
weist das Modul eine Aussparung im Aufstiegsbereich auf, durch welche das
Modul von der unteren Ebene aus betreten werden kann.
-
Um
sowohl den Sicherheitsanforderungen, als auch der erforderlichen
Privatsphäre in dem Modul Rechnung zu tragen, ist in der
Aussparung eine Anbringung einer Tür in jeglicher Ausführungsform möglich,
was sowohl für dieses Ausführungsbeispiel, als
auch für jedes andere Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung gilt. Dabei ist im Speziellen sowohl eine Tür
in Angeln, eine seitliche Schiebetür oder eine vertikale,
rolloartige Tür denkbar. Sollten es die Anforderungen an
die Privatsphäre und die Sicherheit erlauben, so ist auch
eine gewichtsoptimierende türlose Aussparung als Ausgestaltung
möglich, was sowohl für dieses Ausführungsbeispiel,
als auch für jedes andere Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gilt.
-
Hierdurch
ist es möglich, den Cockpit-Bereich um das erfindungsgemäße
Modul zu erweitern. Insbesondere bei Verwendung eines speziellen
Türmoduls, wie es auch für Cockpit-Türen
selbst verwendet wird, und gleichzeitigen baulichen Maßnahmen
im Bereich der Trennwände, kann somit der Cockpit-Besatzung
ein wesentlich vergrößerter Sicherheitsbereich
zur Verfügung gestellt werden. In diesem Sicherheitsbereich
können sich dann die einzelnen Mitglieder frei bewegen.
Auch im Hinblick auf eine mögliche zukünftige
Entwicklung den Bereich der Cockpit-Besatzung und den Passagierbereich vollständig
voneinander abzutrennen, um Übergriffe bzw. terroristische
Aktivitäten zu unterbinden oder zumindest zu erschweren,
ist diese Ausgestaltung vorteilhaft. Durch die gleichzeitige Vergrößerung
des Bereichs, welcher der Cockpit-Besatzung zur Verfügung
steht, ist es damit möglich, eine solche Forderung unter
Optimierung der psychischen und physischen Belastungsaspekte zu
realisieren.
-
Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist das Modul
eine Sitzgelegenheit auf, die als TTL zertifizierbare Sitzgelegenheit
ausgestaltet ist.
-
Dabei
steht TTL-zertifizierbare Sitzgelegenheit für die Benutzung
als Taxi-Take-off- and Landing-Sitz. Speziell durch ihre Anordnung
in Form eines speziell gestalteten Sitzes ist es möglich,
die erste Sitzgelegenheit als TTL-Sitzgelegenheit zuzulassen. Hierdurch
kann eine vergleichbare Sitzgelegenheit für Flugpersonal
im Passagierbereich entfallen, was in einer weiteren Gestaltungsfreiheit
und einer möglichen Gewichtseinsparung resultieren kann.
-
Gemäß eines
weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung ist ein Flugzeug
angegeben, welches ein entsprechendes Modul aufweist.
-
Weiterhin
ist, gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung, die Verwendung eines entsprechenden Moduls in einem
Flugzeug angegeben.
-
Weitere
Ausführungsbeispiele und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Figurenbeschreibung.
-
Die
Darstellungen in den Figuren sind schematisch und nicht maßstäblich.
-
1 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
-
2 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
-
3 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Darstellung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Blick auf
die Vorderseite des Moduls.
-
4 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, horizontale Schnittdarstellung
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung; Blick von oben auf das Modul.
-
5 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Seitendarstellung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Blick auf
den seitlichen Einstiegsbereich.
-
6 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
-
7 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
-
8 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit.
-
9 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit.
-
10 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Darstellung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Blick auf
die Vorderseite des Moduls.
-
11 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit.
-
12 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit; Blick von oben auf das Modul.
-
13 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit.
-
14 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit.
-
15 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Seitendarstellung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Blick auf den
seitlichen Einstiegsbereich.
-
16 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer Schlafgelegenheit vor und hinter
dem Arbeitsbereich.
-
17 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer Schlafgelegenheit vor und hinter
dem Arbeitsbereich; Blick von oben auf das Modul;
-
18 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer Schlafgelegenheit vor und hinter
dem Arbeitsbereich; Blick von oben auf das Modul.
-
19 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer Schlafgelegenheit vor und hinter
dem Arbeitsbereich.
-
20 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer Schlafgelegenheit vor und hinter
dem Arbeitsbereich.
-
21 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer Schlafgelegenheit vor und hinter
dem Arbeitsbereich.
-
22 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer Schlafgelegenheit vor und hinter
dem Arbeitsbereich.
-
23 zeigt
eine schematische, zweidimensionale horizontale Schnittdarstellung
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung mit einer Schlafgelegenheit vor und hinter dem Arbeitsbereich;
Blick von oben auf das Modul.
-
24 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, vertikale Darstellung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit einer Schlafgelegenheit
vor und hinter dem Arbeitsbereich; Blick auf den seitlichen Aufstiegsbereich.
-
25 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, vertikale Schnittdarstellung
durch den Flugzeugrumpf gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
-
26 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, vertikale Schnittdarstellung
durch den Flugzeugrumpf gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
-
27 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, vertikale Schnittdarstellung
durch den Flugzeugrumpf gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
-
28 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit.
-
29 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Seitendarstellung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Blick auf den
seitlichen Einstiegsbereich.
-
30 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit; Blick von oben auf das Modul.
-
31 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit.
-
32 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit; Blick von oben auf das Modul.
-
33 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen
Schlafgelegenheit.
-
34 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Seitendarstellung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Blick auf den
seitlichen Einstiegsbereich.
-
35 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen,
umklappbaren Schlafgelegenheit.
-
36 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen,
umklappbaren Schlafgelegenheit.
-
37 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren und einer seitlichen,
umklappbaren Schlafgelegenheit.
-
Im
Folgenden werden mit Verweis auf die Figuren bevorzugte Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
-
In
der folgenden Figurenbeschreibung werden für die gleichen
oder ähnlichen Elemente die gleichen Bezugsziffern verwendet.
-
Im
Nachfolgenden wir die vorliegende Erfindung mittels mehrerer bevorzugter
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Aufenthalts-
und Schlafmoduls beschrieben. Die hierbei getroffenen Ausführungen
gelten jedoch ebenfalls für ein Flugzeug, welches ein entsprechendes
Modul aufweist, als auch für die Verwendung eines entsprechenden
Moduls in einem Flugzeug.
-
1 zeigt
hierbei eine schematische, dreidimensionale Darstellung eines erfindungsgemäßen Aufenthalts-
und Schlafmoduls 100. Über einen Aufstiegsbereich 110 kann
das Besatzungsmitglied in das Modul aufsteigen und hineingelangen.
Dieser Aufstiegsbereich ist mit so genannten Aufstiegshilfen versehen,
die in diesem Beispiel durch vier einzelne Stufen 106 bis 109 und
zwei Geländer 111 und 112 realisiert
worden sind. Dabei ist unter Geländer 112 jede
mechanische Vorrichtung zu verstehen, die bei Anbringung an dem
Aufstiegsbereich 110 den Aufstieg für das Crewmitglied
erleichtert. Dabei ist diesem Ausführungsbeispiel die Vorteilhaftigkeit
der senkrechten Anordnung der Aufstiegshilfen eindeutig zu entnehmen.
Unter dem Gesichtspunkt des Raumsparens stellt eine senkrechte Anordnung
der Aufstiegshilfen eine optimale Lösung dar. Ebenso ist dem
Beispiel zu entnehmen, dass die Aufstiegshilfen seitlich an dem
Modul angebracht sind. Deshalb ist zusätzlicher Stauraum
für Trolleys 116 bis 119 gegeben, der
sich unterhalb des Arbeitsbereiches 160 befindet. Der Aufstiegsbereich 110 weist
weiterhin eine Aussparung 121 auf, durch die das Besatzungsmitglied
in den Aufenthalts- bzw. Schlafbereich 170 gelangen kann.
Um sowohl den Sicherheitsanforderungen, als auch der erforderlichen
Privatsphäre in dem Modul Rechnung zu tragen, ist in der
Aussparung eine Anbringung einer Tür in jeglicher Ausführungsform
möglich, was sowohl für dieses Ausführungsbeispiel,
als auch für jedes andere Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung gilt. Dabei ist im Speziellen sowohl eine
Tür in Angeln, eine seitliche Schiebetür oder
eine vertikale, rolloartige Türe denkbar.
-
Sollten
es die Anforderungen an die Privatsphäre und die Sicherheit
erlauben, so ist auch eine gewichtsoptimierende türlose
Aussparung als Ausgestaltung möglich, was sowohl für
dieses Ausführungsbeispiel, als auch für jedes
andere Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gilt.
In dem Aufenthaltsbereich, der auch als Arbeitsbereich genutzt werden
kann, ist weiterhin Stauraum durch einen Schrank 104 realisiert.
Die Sitzgelegenheit 103 und der Tisch 123 sind
im Arbeitsbereich 160 angebracht. Eine mögliche
Realisierung des Schlafbereiches 170 ist hier in erhöhter
Ebene über dem Boden des Arbeitsbereiches 160 angebracht.
Der Schlafbereich 170 wird hierbei durch zwei Schlafgelegenheiten 101 und 102 gebildet.
Diese beiden Schlafgelegenheiten sind durch eine Trennwand 122 zur
Erhöhung des Komforts und der Ruhe innerhalb des Schlafbereiches
separiert. Beide Schlafgelegenheiten sind einzeln durch jeweilige
Aufstiegshilfen 113 und 114 zu erreichen. Dabei
ist in der Mitte, auf Höhe der separierenden Wand zur Erleichterung
des Aufstiegs ein Geländer 120 angebracht. Aufgrund
der hier gezeigten Anordnung wird keinerlei negativer Einfluss auf
Kabinendesign und Aussehen verursacht, so dass hier insbesondere
die Business- und First- Class davon profitieren. Im Gegensatz zu
existierenden Lösungen bestehen auch für das Design praktisch
keinerlei gestalterische Einschränkungen für diesen
Kabinenbereich. Daneben besteht bei dieser Realisierung durch den
direkten Kontakt zum Cockpit die Möglichkeit, einen Direkteinstieg
aus dem Cockpit in das Modul 100 realisieren. Dies wäre nicht
nur ein Komfortvorteil für die Besatzung auf Grund kürzerer
Laufwege, sondern es könnte auch dem Sicherheitsanspruch
einer vorderen Sicherheitszone, bestehend aus Cockpit und FCRC Rechnung
getragen werden.
-
Dabei
können falls erforderlich oder gewünscht in diesem
und allen anderen Ausführungsbeispielen die Rückwand
und alle anderen Außenwände des Moduls derart
ausgestaltet sein, dass sie zugangssicher, eintrittssicher, durchschusssicher oder
den Sicherheitsbedürfnissen der Cockpit-Besatzung entsprechend
sind.
-
2 zeigt
eine weitere schematische, dreidimensionale Darstellung eines Aufenthalts-
und Schlafmoduls.
-
3 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Seitendarstellung auf die Vorderseite
eines Moduls 100. Dabei ist besonders gut zu erkennen, dass
das vollständige Volumen unter dem Aufenthaltsbereich in
voller Breite, voller Tiefe und voller Höhe als Stellplatz
beispielsweise für Trolleys 116 bis 119 zur
Verfügung steht. Es wird ein seitlicher Blick auf den Aufstiegsbereich 110 möglich.
Durch die Aufstiegselemente 106 bis 109, die hier
als einzelne Stufen dargestellt sind, wird der Einstieg in das Modul
für das Besatzungsmitglied ermöglicht. Diese beispielhafte
Ausgestaltung der Stufen kann durch andere mechanische Konstruktionen,
die den Einstieg in den erhöhten Arbeitsbereich ermöglichen,
ersetzt werden. Weiterhin sind im Aufstiegsbereich 110 Geländer 112 angebracht,
die ebenfalls den Aufstieg erleichtern. Dabei ist unter Geländer 112 jede
mechanische Vorrichtung zu verstehen, die bei Anbringung an dem
Aufstiegsbereich 110 den Aufstieg für das Crewmitglied
erleichtert. Es ist weiterhin die Trennwand 122 zu erkennen,
die beide Schlafgelegenheiten im Schlafbereich voneinander separiert.
-
4 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, horizontale Schnittdarstellung
und bietet eine Ansicht eines Moduls 100 von oben. Es ist
hier gut zu erkennen, dass der Arbeitsbereich 160 deutlich
vom Schlafbereich 170 getrennt ist. Die weite räumliche Trennung
der beiden Bereiche erhöht den Komfort und verbessert das
Erholungspotential im Aufenthalts- und Schlafmodul. Für
die beiden separaten Schlafgelegenheiten 101 und 102 sind
die getrennten Aufstiegsmöglichkeiten 113 und 114 aus
dem Arbeitsbereich hinein in die jeweilige Schlafgelegenheit gezeigt.
Im Aufstiegsbereich 110 lässt sich erkennen, dass
die senkrechte Ausgestaltung der Aufstiegshilfen 109, 111 und 112 eine
minimale Beanspruchung an Raum für den Aufstiegsbereich
realisiert.
-
5 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Seitendarstellung und ermöglicht
eine Seitenansicht eines Moduls. Der Schlafbereich 170 läuft
zur Vorderseite 171 hin zusammen. Dies ergibt sich durch
die vorgegebene Rumpfstruktur des Flugzeuges, der sehr gut mit einem
Beispiel dieser Ausführungsform der Erfindung in 25 zu
sehen ist. Durch diese Ausgestaltung des Schlafbereiches auf der
Vorderseite des Moduls ergibt sich die Möglichkeit eines
direkten Anschlusses des Moduls an den Cockpit-Bereich.
-
6 und 7 zeigen
eine schematische, dreidimensionale Darstellung eines Moduls 100 von oben
und ermöglichen eine detaillierte Einsicht in den Schlafbereich 170 und
in den Arbeitsbereich 160.
-
8 und 9 zeigen
eine schematische, dreidimensionale Darstellung eines Aufenthalts-
und Schlafmoduls 100. Dabei weist das Modul einen Schlafbereich 170 auf,
der vom Arbeitsbereich 160 aus zur Rückseite des
Moduls ausgerichtet ist. Weiterhin enthält der Schlafbereich
eine hintere Schlafgelegenheit 138 und eine seitliche Schlafgelegenheit 139,
wobei die hintere Schlafgelegenheit senkrecht zur Flugzeuglängsrichtung
orientiert ist und die seitliche Schlafgelegenheit parallel zur
Flugzuglängsrichtung orientiert ist. Beide Schlafgelegenheiten
sind durch Trennwände 140 und 141 zum
benachbarten Schlafbereich bzw. Arbeitsbereich abgetrennt. Ebenso
sind an diesen Trennwänden Armaturen wie Griffe oder Geländer
angebracht, die hier durch 142 und 143 dargestellt
sind. Ebenso befindet sich unter der seitlichen Schlafgelegenheit
ein Staufach 144, das hier beispielhaft als Schrankwand
ausgeführt ist. Im Arbeitsbereich 160 befindet
sich die Sitzgelegenheit 103 und der Tisch 123,
ebenso sind im Arbeitsbereich Aufstiegshilfen 145 bis 151 angebracht,
die den Aufstieg von der tiefer liegenden Ebene des Arbeitsbereichs
in den Schlafbereich ermöglichen sollen. Weiterhin weist
das Modul an der Seitenwand den Aufstiegsbereich 110 auf,
der durch verschiedene Aufstiegshilfen 106 bis 109 und 111 bis 112 den
Aufstieg von einer unteren Ebene in das Modul ermöglicht.
Dabei sind die Stufen 106 bis 109 beispielhaft für
jedes mechanische Bauteil zu sehen, die den Aufstieg eines Besatzungsmitgliedes
in das Modul erleichtern. Durch die seitliche Anbringung des Aufstiegsbereiches
ist an der Stirnseite des Moduls 180 in kompletter Breite,
kompletter Höhe und kompletter Tiefe der Raum unter dem
Arbeitsbereich als Stauraum zur Verfügung gestellt. Dies
ist in der Zeichnung als Beispiel für Trolleys 116 bis 119 genutzt.
In der hinteren Schlafgelegenheit 138 ist gut zu erkennen, dass
durch diese Anordnung eine erhöhte Kopffreiheit über
dem Kopfkissen für das Besatzungsmitglied beim Ausruhen
gewährleistet wird. Aufgrund der Querausrichtung des hinteren
Bettes kann man in Kombination mit der 26, die
beispielsweise die Anordnung eines solchen Moduls in einem Flugzeugrumpf
zeigt, erkennen, dass im Vergleich zur Längsausrichtung
des hinteren Bettes ein viel geringerer Einfluss auf das Kabinendesign
und Aussehen der Kabine verursacht wird. Durch die Anordnung ist der
Einstieg in den Schlafbereich ebenfalls deutlich angenehmer, da
beide Aufstiegshilfe sehr viel weiter auseinander liegen als beispielsweise
bei 1.
-
10 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Darstellung eines Moduls 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Durch die seitliche Anbringung des Aufstiegsbereichs 110 mit
seinen Aufstiegshilfen 106 bis 109 und 112 wird
deutlich, dass an der Frontseite des Moduls, auf die der Blick gerichtet
ist, Stauraum in voller Breite zur Verfügung gestellt wird.
Dieser wird in diesem Beispiel als Stellplatz für Trolleys 116 bis 119 genutzt.
-
11 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung eines Moduls 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung., wobei die Figur als transparente Version
der 8 dargestellt ist. Dadurch wird insbesondere der
Arbeitsbereich 160 mit seinem Tisch 123 und seiner Sitzgelegenheit 103 deutlich.
-
12 bis 14 zeigen
schematische, dreidimensionale Darstellungen eines Moduls 100 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
-
15 zeigt
eine schematische, zweidimensionale Darstellung eines Moduls 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Dabei wird ein seitlicher Blick auf
den Aufstiegsbereich 110 ermöglicht. Neben der
hinteren Schlafgelegenheit 138, die quer zur Flugzeuglängsrichtung
ausgerichtet ist, kann man durch die Aussparung 121 die zweite
Schlafgelegenheit 139 sehen. Diese ist parallel zur Flugzeuglängsrichtung
ausgerichtet. Dadurch wird die obere Ausdehnung des Moduls in Flugzeuglängsrichtung
minimiert. Wie man in 26 ergänzend sehen
kann, in der das beispielhafte Modul 100 aus 15 zu
sehen ist, ist bei dieser Installation des Moduls keine weitere
Berücksichtigung bezüglich der Ganghöhe
im Cross-Aisle-Bereich 155 nötig.
-
16 zeigt
eine weitere schematische, dreidimensionale Darstellung eines erfindungsgemäßen
Moduls. In diesem Ausführungsbeispiel ist der erste Schlafbereich
mit der ersten Schlafgelegenheit 130 vom Arbeitsbereich 160 aus
zur Vorderseite des Moduls angebracht. Der zweite Schlafbereich
mit der zweiten Schlafgelegenheit 129 ist hierbei vom Arbeitsbereich 160 aus
zur Rückseite des Moduls ausgerichtet. Dabei sind beide
Schlafgelegenheiten 129 und 130 senkrecht zur
Flugzeuglängsrichtung orientiert. Diese Anordnung der Schlafbereiche
an den Arbeitsbereich zeichnet sich insbesondere durch eine sehr
hohe Privatsphäre aus, da hier beide Betten räumlich
weit voneinander getrennt sind. Ebenso ist zu erkennen, dass für
die hintere Schlafgelegenheit 129 eine sehr hohe Kopffreiheit über
dem Kopfkissen für das Besatzungsmitglied zur Verfügung
gestellt wird. Zur weiteren Erhöhung der Privatsphäre
sind die beiden Schlafbereiche durch Trennwände 125 und 126 vom
eigentlichen Arbeitsbereich 160 abgetrennt. Der Arbeitsbereich
ist weiterhin mit Stauraum, beispielsweise Schrankfächern 127 und 128 ausgestattet,
ebenso befindet sich ein Tisch 123 in diesem Arbeitsbereich 160.
In diesem Ausführungsbeispiel sind die beiden Schlafgelegenheiten 129 und 130 in einer
erhöhten Ebene gegenüber dem Arbeitsbereich 160 dargestellt,
was als beispielhafte, nicht zwingende Lösung angesehen
wird. Um vom Arbeitsbereich in die beiden Schlafbereiche zu gelangen,
sind Stufen 131, 132 und 133 als beispielhafte
Aufstiegshilfen vom Arbeitsbereich in den Schlafbereich dargestellt. Ebenso
ist an der Seitenwand des Moduls der Aufstiegsbereich 110 zu
erkennen, von dem aus das Besatzungsmitglied von einer unteren Ebene
in das Modul 100 gelangen kann. Dabei sind als Aufstiegshilfen hier
beispielhaft einzelne Trittbretter 106, 107, 108 an der
Seitenwand des Moduls angebracht, ebenso zählen die beiden
Geländer 111 und 112 als beispielhafte
Aufstiegshilfen dazu. Dabei ist unter Geländer jede mechanische
Vorrichtung zu verstehen, die bei Anbringung an dem Aufstiegsbereich 110 den
Aufstieg für das Crewmitglied erleichtert. An der unteren Frontseite
des Moduls lässt sich erkennen, dass durch die Ausgestaltung
des seitlichen Aufstieges der volle Stauraum unter dem Arbeitsbereich
genutzt werden kann. Dies ist beispielhaft in 16 durch
die Unterbringung von vier Trolleys 116 bis 119 dargestellt.
Ebenso ist die Aussparung 121 im Aufstiegsbereich zu erkennen,
durch die das Besatzungsmitglied in das Modul gelangen kann. Weiterhin
stellt die hintere Wand 115 einen Wandübergang
zwischen dem Modul und dem Passagierbereich dar.
-
17 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung eines erfindungsgemäßen
Moduls von oben, wobei ein verbesserter Blick in den Arbeitsbereich 160 ermöglicht
wird. Neben der beispielhaften Ausführung eines Tisches 123 ist
nun auch die Sitzgelegenheit 103 zu erkennen, die neben
den zur Verfügung gestellten Staufächern 127 und 128 zum wesentlichen
Inhalt des Arbeitsbereiches 160 zählt. Ebenso
ist zu erkennen, dass Aufstiegshilfen 134 für den
Aufstieg aus dem Arbeitsbereich 160 in die erste Schlafgelegenheit 130 angebracht
sind. Diese Aufstiegshilfen sind beispielsweise hier als Trittbretter gezeigt,
wobei jede mechanische Konstruktion, die den Aufstieg aus dem Arbeitsbereich
in den Schlafbereich erleichtert, möglich ist.
-
18 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung eines erfindungsgemäßen
Moduls von oben, wobei ein verbesserter Blick auf die Aufstiegshilfen 134, 135 und 136 zum
Aufstieg aus dem Arbeitsbereich 160 in den Schlafbereich
mit der ersten Schlafgelegenheit 130 ermöglicht
wird.
-
19 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung eines erfindungsgemäßen
Moduls, wobei durch die transparente Darstellung der Wandschrank 137 in
der seitlichen Wand deutlich wird, in der sich auch der Aufstiegsbereich 110 befindet.
Dieser Wandschrank dient zur Vergrößerung des Komforts
im Arbeitsbereich 160, weil somit mehr Stauraum geschaffen
werden kann. Beide Rückwände des Moduls 115 und 161 sind
Wandübergänge zwischen dem Modul und dem Passagierbereich. Weiterhin
ist durch die transparente Darstellung die Anbringung der Aufstiegshilfen 131 und 132 in
den zweiten Schlafbereich mit der zweiten Schlafgelegenheit 129 zu
erkennen.
-
20 bis 22 zeigen
eine schematische, dreidimensionale Darstellung eines erfindungsgemäßen
Moduls von oben.
-
23 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, horizontale Schnittdarstellung
und ermöglicht den Blick von oben in ein Modul. Dabei wird
die räumliche Trennung der beiden Betten 129 und 130 und
damit die Gewährleistung einer hohen Privatsphäre
für die Besatzungsmitglieder deutlich. Ebenso ist der Wandschrank 137 im
Arbeitsbereich 160 zu erkennen, der die Bereitstellung
von zusätzlichem Stauraum gewährleistet. Ebenso
ist durch diesen Blick von oben zu erkennen, dass der Aufstiegsbereich 110 senkrecht
ausgestaltet ist und somit möglichst wenig Platzverlust
für den Aufstiegsbereich in Kauf genommen werden muss.
-
24 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, seitliche Darstellung eines
Moduls 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
-
25 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, vertikale Schnittdarstellung
durch den Flugzeugrumpf in Flugzeuglängsrichtung, wobei
hier beispielhaft das Ausführungsbeispiel des Moduls gemäß 1 gezeigt
ist. Das Modul 100, das den Passagierbereich 152 abschließt,
hat direkte Verbindung zum Cockpit 190. Dadurch kann eine
direkte Verbindung für die Cockpit-Besatzung vom Cockpit
in das Flight-Crew-Rest-Compartment, also das Modul 100 ermöglicht
werden. Es ist dabei deutlich zu sehen, dass im Passagierbereich 152 keinerlei
Einfluss auf das Kabinendesign oder das Kabinenaussehen durch das
Modul entsteht. Dies führt im Gegensatz zur existierenden
Lösung dazu, dass keinerlei gestalterische Einschränkung
für diesen Kabinenbereich notwendig sind.
-
26 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, vertikale Schnittdarstellung
entlang der Flugzeuglängsrichtung und zeigt ein Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Moduls gemäß 8.
Das Modul 100 ist derart angebracht, dass im Cross Aisle Bereich 155,
also dem Gang zwischen dem Modul und einer möglichen Küche 153 keinerlei
Berücksichtigung bezüglich der Ganghöhe
in diesem Bereich erfolgen muss. Sollte jedoch die Notwendigkeit
bestehen, dieses Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
derart auszugestalten, dass das Modul einige Millimeter oder Zentimeter
in den Gang hineinragt, so ist zumindest über den größten
Teil der Gangbreite keine Berücksichtigung bezüglich
der Ganghöhe erforderlich. Weiterhin ist zu erkennen, dass
durch die aufgehende Form des Flugzeugrumpfes 157 die hintere
Begrenzungswand des Moduls 156 eine deutlich größere
Höhe aufweist als bisher üblich. Dies gewährleistet
die erhöhte Kopffreiheit über dem Kopfkissen für
das Besatzungsmitglied.
-
27 zeigt
eine schematische, zweidimensionale, vertikale Schnittdarstellung
entlang der Flugzeuglängsrichtung, wobei hier das Modul 100 gemäß des
Ausführungsbeispiels aus 16 gezeigt
ist. Durch die räumliche Trennung der beiden Schlafbereiche 158 und 159 wird
die sehr hohe Privatsphäre für die Besatzungsmitglieder
zur Verfügung gestellt.
-
28 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren 138 und einer
seitlichen 139 Schlafgelegenheit. Dabei können
beide Schlafgelegenheiten in der Ausführung eines Klappbettes
ausgestaltet sein. Durch diese Anbringung der beiden Schlafbereiche
an den Arbeitsbereich 160 ragt der Wandbereich 201 der hinteren
Schlafgelegenheit 138 weniger über den Einstiegsbereich 110 hinaus,
als beispielsweise bei der Ausgestaltung in 8. Dafür
muss bei dieser Ausführung in Kauf genommen werden, dass
die seitliche Schlafgelegenheit mit dem Wandbereich 202 weiter über
die Stirnseite 180 des Moduls hinausragt, als beispielsweise
bei der Ausgestaltung in 8. Je nach Platz- und Raumbedürfnissen
kann eine entsprechende Variante gewählt werden.
-
29–34 zeigen
unterschiedliche Darstellungen des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren 138 und einer
seitlichen 139 Schlafgelegenheit. Dabei sind jeweils beide
Schlafgelegenheiten in Ausgestaltung eines Klappbettes denkbar und
möglich.
-
35 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren 138 und einer
seitlichen 139 Schlafgelegenheit. Dabei ist die seitliche
Schlafgelegenheit 139 explizit in Form eines Klappbettes
gezeigt. Dafür ist die Schlafgelegenheit ohne jede Stoffauflage
aufgeführt, um den Blick auf den Boden 205 der
Schlafgelegenheit zu ermöglichen. Dabei ist der umklappbare
Teil 200 des Bettes deutlich zu sehen. Dieser umklappbare
Teil ist über ein Verbindungsstück 206 derart
an den festen Teil des Bettes angebracht, dass er sowohl umgeklappt,
als auch abgesenkt und beispielsweise an anderer Stelle des Moduls
als Ablage wieder angebracht werden kann. Dabei ist das Verbindungsstück
derart ausgestaltet, dass es diese beiden Funktionen ermöglicht.
In der hier gezeigten Stellung des umklappbaren Teils, wird das
Bett vollständig zur Verfügung gestellt. Weiter
Stellungen und Funktion des Umklappbettes sind den 36 und 37 zu entnehmen.
-
36 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren 138 und einer
seitlichen 139 Schlafgelegenheit. Dabei ist die hintere
Schlafgelegenheit als Klappbett ausgeführt. Der umklappbare
Teil des Bettes ist hier in abgesenkter Stellung gezeigt und kann
als zusätzliche Ablage oder Tisch verwendet werden, falls
die zweite Schlafgelegenheit bspw. bei Kurzflügen nicht benötigt
wird.
-
37 zeigt
eine schematische, dreidimensionale Darstellung des erfindungsgemäßen
Aufenthalts- und Schlafmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit einer hinteren 138 und einer
seitlichen 139 Schlafgelegenheit. Dabei ist der umklappbare
Teil des seitlichen Bettes komplett auf dessen festen Teil geklappt.
Damit wird z. B. die nutzbare Grundfläche innerhalb des
Moduls vergrößert, was einen Komfortgewinn für
die Crewmitglieder im Modul bedeutet.
-
Ergänzend
ist darauf hinzuweisen, dass „umfassend" keine anderen
Elemente oder Schritte ausschließt und „eine"
oder „ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner
sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis
auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden
sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer
oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden
können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht
als Einschränkung anzusehen.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-