DE102007041069A1 - Verfahren zur Erkennung von Weichspüler in einer Waschmaschine sowie hierzu geeignete programmgesteuerte Waschmaschine - Google Patents

Verfahren zur Erkennung von Weichspüler in einer Waschmaschine sowie hierzu geeignete programmgesteuerte Waschmaschine Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erkennung von Weichspüler in einer Waschmaschine mit einer Programmsteuerung (12) zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter (1) drehbar gelagerten Trommel (2), einem Wasserzulaufsystem (8, 9, 10), einem am Boden des Laugenbehälters (1) angeordneten Laugenablaufsystem mit einer Laugenpumpe (16), einem Antriebsmotor (14) für die Trommel (2) und einem Sensor (15), wobei in einem Waschverfahren nach einem Wasch- oder Spülschritt ein Signal des Sensors (15) erfasst und durch Vergleich mit einem Referenzsignal hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler in einer Spülflüssigkeit ausgewertet wird. Die Erfindung betrifft außerdem eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Waschmaschine.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erkennung von Weichspüler in einer programmgesteuerten Waschmaschine sowie eine zur Durchführung dieses Verfahrens besonders geeignete Waschmaschine.
  • Es ist bekannt, über einen optischen Sensor in einer Waschmaschine Verunreinigungen oder Partikel sowie Waschmittel-Lösevorgänge zu erkennen.
  • Die EP 0 649 933 B1 beschreibt eine Waschmaschine mit gesteuertem Waschmittelverbrauch und ein Steuerungsverfahren. Insbesondere ist eine Haushaltswaschmaschine für Wäsche beschrieben, die ein Mittel zum Erfassen der Waschmittelkonzentration in der Waschflüssigkeit enthält, wobei weiterhin ein Mittel zum Abschätzen der optimalen Waschmittelkonzentration und Mittel vorgesehen sind, die dem Benutzer das Ergebnis des Vergleiches zwischen der erfassten Waschmittelkonzentration und der abgeschätzten, optimalen Waschmittelkonzentration anzeigen.
  • Die US-A-3 645 669 beschreibt eine Methode und eine Anordnung zum Testen der Flüssigkeit in Waschmaschinen. Hierzu befindet sich in der Waschmaschine ein galvanisches Element in der Form von zwei Elektroden unterschiedlicher Metalle innerhalb des Behälters für die Waschlauge, die als ein Elektrolyt agiert. Die Elektroden messen die Dissoziation des Elektrolyten und in Abhängigkeit vom Dissoziationsgrad wird zusätzliches Detergens zugegeben.
  • Die DE 103 47 766 A1 beschreibt eine Haushaltsmaschine, die einen Reinigungsvorgang unter Einsatz von Reinigungsflüssigkeit ausführen kann, mit einem System zur Zufuhr von Reinigungsmittel in die Reinigungsflüssigkeit. Ein Sensor ermittelt den Gehalt waschaktiver Substanzen in der Reinigungsflüssigkeit während des Reinigungsvorgangs. Außerdem ist eine Dosierungsvorrichtung vorhanden, die bei zu niedrigem Gehalt waschaktiver Substanzen der Reinigungsflüssigkeit zusätzliche Reinigungsmittel zuführt oder bei zu hohem Gehalt waschaktiver Substanzen der Reinigungsflüssigkeit Frischwasser zuführt. Vorzugsweise ist der Sensor ein Tensidsensor, der mittels eines Blasendruckverfahrens den Gehalt an Tensiden in der Reinigungsflüssigkeit ermittelt.
  • Die DE 196 50 915 B4 beschreibt ein Flüssigkeit führendes Hausgerät mit einer Programmsteuerung und einem Leitwertsensor, durch den der Leitwert einer im Wirkungsbereich des Hausgeräts befindlichen Flüssigkeit bestimmbar ist, wobei mit Hilfe der Ergebnisse der Leitwertmessung eine in der Flüssigkeit enthaltene Reinigersubstanz identifizierbar ist, wobei abhängig vom erfassten Leitwert und dem dadurch erkannten Reinigertyp ein entsprechendes vordefiniertes Programm ausführbar ist.
  • Aus der DE 195 29 787 A1 ist ein Verfahren zur füllstandsunabhängigen Bestimmung der Oberflächenspannung flüssiger Substanzen bekannt, das vorzugsweise zur Bestimmung und Beeinflussung der Qualität von Flotten beim Waschen und/oder Spülen von beschmutztem bzw. sauberem Textilgut geeignet ist. Hierzu wird ein gasförmiger Volumenstrom in die zu messende Flüssigkeit eingeleitet und während der Blasenabrisse der Blasendruck und/oder der Volumenstrom gemessen und ausgewertet.
  • Die DE 100 42 846 A1 beschreibt ein Verfahren zur qualitativen und/oder quantitativen Charakterisierung polarer Bestandteile in Flüssigkeiten durch Impedanzmessung sowie die Anwendung des Verfahrens und ggf. einer Elektrodenanordnung zur Steuerung der Tensidzuführung auf Grund der Charakterisierung des Tensidgehaltes im Wasch- und/oder Spülwasser von Waschmaschinen.
  • Üblicherweise beinhaltet ein Waschprogramm anschließend an den eigentlichen Waschschritt und einen Spülschritt eine Spülung mit einem Weichspüler. Die Dosierung von Weichspüler in die Flüssigkeit erfolgt meist durch Zugabe einer empirischen oder vorgeschriebenen Menge an Weichspüler. Für die Berechnung einer optimalen Konzentration an Weichspüler ist die Abhängigkeit von mehreren Faktoren wie Temperatur und Härte des Wassers sowie Art und Menge der Wäsche zu berücksichtigen. Außerdem hängt die Dauer der Weichspülung von der eingesetzten Menge an Weichspüler ab. Schließlich sollte bei einem gänzlichen Fehlen von Weichspüler das weitere Waschprogramm anders ablaufen als im Falle einer Weichspülung.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, ein Verfahren zur Erkennung von Weichspüler in einer Waschmaschine sowie eine hierzu geeignete programmgesteuerte Waschmaschine bereitzustellen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 1 und durch eine Waschmaschine mit den Merkmalen von Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
  • Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Erkennung von Weichspüler in einer Waschmaschine mit einer Programmsteuerung zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter drehbar gelagerten Trommel, einem Wasserzulaufsystem, einem am Boden des Laugenbehälters angeordneten Laugenablaufsystem mit einer Laugenpumpe, einem Antriebsmotor für die Trommel und einem Sensor, wobei in einem Waschverfahren nach einem Wasch- oder Spülschritt, insbesondere nach einem Spülschritt mit Klarwasser, ein Signal des Sensors erfasst und durch Vergleich mit einem Referenzsignal hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler in einer Spülflüssigkeit ausgewertet wird.
  • Die Anwesenheit von Weichspüler in einer Spülflüssigkeit kann durch einen geeigneten Sensor bestimmt werden. Als Sensor zur Bestimmung der Menge eines im Laugenbehälter befindlichen Weichspülers, dessen Sensorsignal während des erfindungsgemäßen Verfahrens verfolgt werden kann, wird vorzugsweise ein optischer Sensor, ein Tensiometer oder ein Leitfähigkeitssensor verwendet.
  • Ein optischer Sensor misst optische Eigenschaften der Spülflüssigkeit, die sich für Wasser und Weichspüler enthaltendes Wasser unterscheiden. Entsprechend kann in einer Spülflüssigkeit die Anwesenheit von Weichspüler qualitativ und quantitativ bestimmt werden.
  • Ein Tensiometer ist ein einfaches, dynamisches Meßsystem zur Ermittlung des Gehalts an Weichspüler in der Spülflüssigkeit. Mittels des Tensiometers wird nach dem sogenannten Blasendruckverfahren ein der Oberflächenspannung der Flüssigkeit proportionales Signal erzeugt, das der Konzentration an Weichspüler entspricht. Ein nach dem Blasendruckverfahren arbeitendes Tensiometer (Blasentensiometer) weist zumindest eine Kapillare auf, die in die Reinigungsflüssigkeit führt und aus der ein vorgegebener Gasstrom mit bestimmtem Kapillardruck unter Blasenbildung in die Flüssigkeit entweicht. Das hierbei eingesetzte Gas ist beispielsweise Luft. Dabei lagert sich an der Oberfläche einer durch eine Messkapillare gedrückten Luftblase in der Flüssigkeit enthaltener Weichmacher an und reduziert dadurch die Oberflächenspannung der Luftblase. Je höher der Gehalt an Weichspüler, desto geringer ist die Oberflächenspannung der Luftblase.
  • Ein Leitfähigkeitssensor umfasst im Allgemeinen zwei in der zu untersuchenden Flüssigkeit angeordnete Elektroden, welche über die zwischen ihnen gemessene Leitfähigkeit eine Aussage über die qualitative und quantitative Anwesenheit von Weichspüler ermöglichen.
  • Besonders bevorzugt wird ein optischer Sensor oder ein Leitfähigkeitssensor eingesetzt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird bei Verwendung eines Leitfähigkeitssensors dieser auch zur Schaumdetektion herangezogen.
  • Der Sensor befindet sich vorzugsweise im unteren Bereich des Laugenbehälters.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Referenzsignal für den Sensor durch Messung des entsprechenden Signals von Wasser aus einem vorhergehenden Wassereinlass mit Hilfe dieses Sensors erhalten. Insbesondere können Wassereinlässe aus vorhergehenden Spülschritten, aus zeitnahen Wassereinlässen über benachbarte Kammern, z. B. einer Vorwaschkammer, oder Wassereinlässe in vorhergehenden Waschprogrammen/Prozessschritten für die Bestimmung des Referenzsignals herangezogen werden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Referenzsignal in der Programmsteuerung der Waschmaschine gespeichert. In diesem Fall wird die Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler in einer Spülflüssigkeit durch Vergleich des am Sensor gemessenen Signals mit dem in der Programmsteuerung gespeicherten Referenzsignal vorgenommen.
  • Im Allgemeinen wird beim erfindungsgemäßen Verfahren vom Sensor das Signal einer nach einem Klarspülschritt in den Laugenbehälter eingelassenen Spülflüssigkeit gemessen.
  • Der Begriff „Spülflüssigkeit" wie er hierin verwendet wird, bezeichnet die Flüssigkeit, die nach einem Spülschritt mit Wasser („Klarspülung") in den Laugenbehälter gefüllt wird. Diese Spülflüssigkeit enthält im Allgemeinen einen Weichspüler.
  • Der Begriff „Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler" bedeutet eine Auswertung hinsichtlich der qualitativen und ggf. quantitativen Anwesenheit von Weichspüler. Je nach Erfordernis kann es im erfindungsgemäßen Verfahren genügen, dass die Anwesenheit von Weichspüler qualitativ festgestellt wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird in Abhängigkeit vom Ergebnis der Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler von einer Dosiervorrichtung für den Weichspüler in der Waschmaschine bei einer zu geringen Weichspülerkonzentration Weichspüler zugeführt und bei einer zu hohen Weichspülerkonzentration über das Wasserzulaufsystem Wasser zugeführt.
  • Vorzugsweise wird hierbei mittels des Sensors eine quantitative Bestimmung des Weichmachers vorgenommen.
  • Für eine quantitative Bestimmung der Konzentration bzw. Menge an Weichspüler können in einem Speicher der Programmsteuerung ggf. hinterlegte Daten zum Zusammenhang zwischen Art und Konzentration des Weichspülers und jeweiligem Signal (z. B. Leitfähigkeit, Oberflächenspannung, optische Charakteristika) herangezogen werden.
  • Vorzugsweise wird ein Ergebnis der Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler in Form eines optischen und/oder akustischen Signals ausgegeben wird.
  • Ein „Ergebnis der Auswertung" im Sinne der vorliegenden Erfindung kann hierbei die bloße Feststellung bedeuten, dass Weichspüler vorhanden oder nicht vorhanden ist. Darüber hinaus kann es auch eine Feststellung über die Tatsache oder das Ausmaß einer zu hohen oder zu geringen Konzentration an Weichspüler sein.
  • Entsprechend kann der vom Sensor während des erfindungsgemäßen Verfahrens ermittelte Gehalt an Weichspüler über geeignete optische und/oder akustische Anzeigemittel angezeigt werden, so dass eine Bedienungsperson aufgrund des angezeigten Konzentrationswertes die Zugabe von Weichmacher während des Betriebs der Waschmaschine selbständig vornehmen kann.
  • Beispielsweise könnte eine akustische Signalanzeige verwendet werden, wie z. B. ein oder mehrere Buzzer mit unterschiedlichen Geräuschen oder Tonen, oder ein Sprachsynthesizer mit Nachrichten wie „Weichspüler fehlt" oder „zuwenig Weichspüler" oder „Weichspüler korrekt". Entsprechende qualitative und quantitative Informationen über die Anwesenheit von Weichspüler in der Spülflüssigkeit können über optische Anzeigevorrichtungen wie LED oder LCD gegeben werden.
  • Unabhängig davon, ob in Hinblick auf die Anwesenheit von Weichspüler eine qualitative oder quantitative Auswertung stattfindet, wird vorzugsweise das Waschverfahren an ein Ergebnis der Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler angepasst.
  • Insbesondere wird bei einer festgestellten Anwesenheit von Weichspüler ein Weichspülschritt, also ein Spülschritt mit Weichspüler, durchgeführt. Bei einer festgestellten Abwesenheit von Weichspüler kann ein Klarspülschritt, also ein Spülschritt mit Klarwasser, durchgeführt werden.
  • Bei einer festgestellten Anwesenheit von Weichspüler kann in Abhängigkeit von der durch den Sensor ermittelten Menge an Weichspüler die Dauer des Weichschritts und oder weiterer darauf folgender Spülschritte, die Temperatur der Spülflüssigkeit, Umdrehungszahl der Trommel usw. festgelegt werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist außerdem eine Waschmaschine mit einer Programmsteuerung zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter drehbar gelagerten Trommel, einem Wasserzulaufsystem, einem am Boden des Laugenbehälters angeordneten Laugenablaufsystem mit einer Laugenpumpe, einem Antriebsmotor für die Trommel und einem Sensor, wobei die Waschmaschine Mittel zum Vergleich eines nach einem Wasch- oder Spülschritt erfassten Signals des Sensors mit einem Referenzsignal und zur Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler in einer Spülflüssigkeit aufweist.
  • In der erfindungsgemäßen Waschmaschine wird als Sensor vorzugsweise ein optischer Sensor, ein Tensiometer oder ein Leitfähigkeitssensor verwendet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Waschmaschine eine Dosiervorrichtung für den Weichspüler. Die Dosiervorrichtung für den Weichspüler kann bei einem zu niedrigen Gehalt an Weichspüler in der Spülflüssigkeit Weichspüler zuführen. Der Sensor kann andererseits veranlassen, dass bei einem zu hohen Gehalt an Weichspüler der Flüssigkeit zusätzlich Wasser zugeführt wird.
  • Die vorzugsweise automatisch funktionierende Dosiervorrichtung gibt während des Weichspülvorgangs in vorteilhafter Weise nur die aufgrund der vom Sensor ermittelten Konzentration an Weichspüler erforderliche Menge an Weichspüler an die Spülflüssigkeit ab.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Waschmaschine Mittel zur Bestimmung einer optimalen Menge an Weichspüler in Abhängigkeit von Art und Menge der Beladung mit Wäsche und/oder den Eigenschaften des verwendeten Wassers (z. B. Wasserhärte, Temperatur) auf. Auf diese Weise kann die Waschmaschine die für einen optimalen Weichspülungseffekt erforderliche Menge an Weichspüler in der Spülflüssigkeit bestimmen und regeln.
  • Hierbei kann die Beladungsmenge durch eine an sich bekannte Maßnahme ermittelt werden. Zur Bestimmung der Beladungsmenge kann beispielsweise ein mit Hilfe eines zweiten Sensors gemessener hydrostatischer Druck p mit der eingefüllten Wassermenge verglichen werden. Die in der Trommel befindliche Wäsche saugt Wasser auf, das daher nicht zu einer Erhöhung des hydrostatischen Drucks beitragen kann. Durch den Vergleich des gemessenen hydrostatischen Drucks und der zugelaufenen Wassermenge – der absoluten Werte und deren zeitlicher Änderung – mit entsprechenden in der Programmsteuerung einer Waschmaschine gespeicherten Werten für die Durchfeuchtung von Wäsche lässt sich der Wäscheposten (Beladungsmenge) ermitteln. Im Ergebnis kann die Dauer einer Weichspülung sehr genau auf den vorgegebenen Wäscheposten abgestimmt werden.
  • Die Auswertung der vom Sensor gelieferten Signale und die Bewertung des Gehalts an Weichspüler in der Spülflüssigkeit sowie eine daraus ggf. erfolgende Regelung der Zufuhr von Weichspüler und/oder Wasser werden vorzugsweise von einer elektronischen Steuerung der Waschmaschine vorgenommen.
  • Allerdings kann die optimale Menge an Weichspüler näherungsweise aufgrund empirischer Daten bekannt und im Speicher der Waschmaschine abgelegt sein. Dann kann die Wassermenge und die Menge an Weichspüler in einem Weichspülprogramm vorgegeben werden.
  • Die Erfindung hat zahlreiche Vorteile. Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, dass Weichspüler in einer Spülflüssigkeit qualitativ und quantitativ erkannt verwendet werden kann. Damit kann eine bessere und wirtschaftlichere Applikation des Weichspülers erfolgen. Dem Benutzer der Waschmaschine können zudem die Vorteile von Sensorik auf transparente Weise dargelegt werden.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der 1 näher illustriert.
  • 1 ist eine schematische Darstellung der für die Erfindung relevanten Teile einer Waschmaschine, in der ein erfindungsgemäßes Verfahren durchgeführt werden kann. Andere Ausführungsformen sind denkbar. Die Waschmaschine der in 1 gezeigten Ausführungsform weist einen Laugenbehälter 1 auf, in dem eine Trommel 2 drehbar gelagert und durch einen Antriebsmotor 14 betrieben werden kann. Gemäß neueren Erkenntnissen für die Ergonomie beim Umgang mit solchen Waschmaschinen ist die Drehachse 3 der Trommel 2 aus der Horizontalen um einen kleinen Winkel (z. B. 13°) nach vorne oben gerichtet, so dass man einen leichteren Zugang und Einblick in das Innere der Trommel 2 hat. Durch diese Anordnung wird im Zusammenwirken mit besonders geformten Wäschemitnehmern 4 und Schöpfeinrichtungen 5 für die Waschlauge 6 an der Innenfläche des Trommelmantels außerdem auch eine Intensivierung der Durchflutung der Wäsche 7 mit Waschlauge.
  • Die Waschmaschine weist zudem ein Laugenzulaufsystem auf, das eine Wasseranschlussarmatur für das Hauswassernetz 8, ein elektrisch steuerbares Ventil 9 und eine Zuleitung 10 zum Laugenbehälter 1 umfasst, die über eine Einspülschale 11 geführt ist, aus der das Zulaufwasser Waschmittelportionen in den Laugenbehälter 1 transportieren kann. Eine Dosiervorrichtung 17 ermöglicht im Zusammenwirken mit dem Hauswassernetz 8 die Zuführung von Weichspüler in den Laugenbehälter 1. Außerdem befindet sich im Laugenbehälter 1 eine Heizeinrichtung 13. Das Ventil 9 wie auch die Heizeinrichtung 13 können durch eine Steuereinrichtung („Programmsteuerung") 12 in Abhängigkeit von einem Programmablaufplan gesteuert werden, der an ein Zeitprogramm und/oder an das Erreichen von gewissen Messwerten von Parametern wie Laugenniveau, Laugentemperatur, Drehzahl der Trommel 2 usw. innerhalb der Waschmaschine gebunden sein kann. 15 bedeutet einen Sensor für die Messung des hydrostatischen Druckes p im Laugenbehälter 1. 16 bedeutet eine Pumpe für die im Laugenbehälter 1 befindliche Flüssigkeit.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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    • - US 3645669 A [0004]
    • - DE 10347766 A1 [0005]
    • - DE 19650915 B4 [0006]
    • - DE 19529787 A1 [0007]
    • - DE 10042846 A1 [0008]

Claims (14)

  1. Verfahren zur Erkennung von Weichspüler in einer Waschmaschine mit einer Programmsteuerung (12) zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter (1) drehbar gelagerten Trommel (2), einem Wasserzulaufsystem (8, 9, 10), einem am Boden des Laugenbehälters (1) angeordneten Laugenablaufsystem mit einer Laugenpumpe (16), einem Antriebsmotor (14) für die Trommel (2) und einem Sensor (15), dadurch charakterisiert, dass in einem Waschverfahren nach einem Wasch- oder Spülschritt ein Signal des Sensors (15) erfasst und durch Vergleich mit einem Referenzsignal hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler in einer Spülflüssigkeit ausgewertet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (15) ein optischer Sensor, ein Tensiometer oder ein Leitfähigkeitssensor ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzsignal vom Sensor (15) durch Messung eines entsprechenden Signals von Wasser aus einem vorhergehenden Wassereinlass erhalten wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzsignal in der Programmsteuerung (12) gespeichert ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vom Sensor das Signal einer nach einem Klarspülschritt in den Laugenbehälter (1) eingelassenen Spülflüssigkeit gemessen wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ergebnis der Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler in Form eines optischen und/oder akustischen Signals ausgegeben wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschverfahren an ein Ergebnis der Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler angepasst wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer festgestellten Anwesenheit von Weichspüler ein Weichspülschritt durchgeführt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer festgestellten Abwesenheit von Weichspüler ein Klarspülschritt durchgeführt wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Ergebnis der Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler von einer Dosiervorrichtung (17) für den Weichspüler bei einer zu geringen Weichspülerkonzentration Weichspüler zugeführt und bei einer zu hohen Weichspülerkonzentration über das Wasserzulaufsystem (8, 9, 10) Wasser zugeführt wird.
  11. Waschmaschine mit einer Programmsteuerung (12) zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter (1) drehbar gelagerten Trommel (2), einem Wasserzulaufsystem (8, 9, 10), einem am Boden des Laugenbehälters (1) angeordneten Laugenablaufsystem mit einer Laugenpumpe (16), einem Antriebsmotor (14) für die Trommel (2) und einem Sensor (15), dadurch charakterisiert, dass die Waschmaschine Mittel zum Vergleich eines Signals des Sensors (15) mit einem Referenzsignal und zur Auswertung hinsichtlich der Anwesenheit von Weichspüler in einer Spülflüssigkeit aufweist.
  12. Waschmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (15) ein optischer Sensor, ein Tensiometer oder ein Leitfähigkeitssensor ist.
  13. Waschmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Dosiervorrichtung (17) für den Weichspüler umfasst.
  14. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zur Bestimmung einer optimalen Menge an Weichspüler in der Spülflüssigkeit in Abhängigkeit von Art und Menge der Beladung mit Wäsche aufweist.
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