DE102009008095A1 - Konfektionierbares Leuchtband - Google Patents
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Abstract
Das Leuchtband (7) weist mindestens eine bandförmige Einheitsleiterplatte (8) auf, wobei die Einheitsleiterplatte (8) jeweils mit mindestens einer Halbleiterlichtquelle (4), insbesondere Leuchtdiode, bestückt ist und an ihren beiden Endbereichen jeweils elektrische Kontakte (9, 10) zur elektrischen Versorgung aufweist, wobei die Einheitsleiterplatte (8) einen mit der mindestens einen Halbleiterlichtquelle (4) bestückten Leuchtabschnitt (11) und mindestens einen an den Leuchtabschnitt (11) anschließenden, abtrennbaren Kontaktabschnitt (12) aufweist, wobei der Leuchtabschnitt (11) an seinen beiden Endbereichen jeweils elektrische Kontakte (10) zu seiner elektrischen Versorgung aufweist und wobei elektrische Kontakte (9) des mindestens einen Kontaktabschnitts (12) und die elektrischen Kontakte (10) des an den jeweiligen Kontaktabschnitt (12) grenzenden Endbereichs des Leuchtabschnitts (11) miteinander verbunden sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein konfektionierbares Leuchtband und Verfahren zum Konfektionieren von Leuchtbändern.
- Es sind quasi-endlose LED-Leuchtbänder bekannt, die aus einer zusammenhängenden Abfolge von bandförmigen Einheitsleiterplatten oder Einheitsleiterplattenabschnitten bestehen und in festgelegten Abständen zwischen zwei Einheitsleiterplatten getrennt werden können, z. B. alle 200 mm. Solche Leuchtbänder sind beispielsweise aus der LINEARLight-Serie der FA. OSRAM bekannt. Eine Trennung an anderen als den vorgegebenen Abständen zwischen den Einheitsleiterplatten (also eine Durchtrennung einer Einheitsleiterplatte) würde zu einer Unterbrechung des Stromkreises und damit zu einer Zerstörung des LED-Bands führen. Für einige Anwendungen sind jedoch andere als die fest vorgegebenen Bandlängen gefordert, beispielsweise um das LED-Band passgenau in eine Ecke verlegen zu können. Eine weiteres Problem bei der passgenauen Konfektionierung von LED-Bändern besteht darin, dass eine Verlängerung eines Leuchtbands durch Zusammenstecken zweier Einheitsleiterplatten mittels eines Verbindungssteckers mit einer Vergrößerung des Abstands zwischen den beidseitig am Stecker angeordneten Leuchtdioden verbunden ist; dies wiederum führt zu einem ungleichmäßigen Abstand zwischen den Leuchtdioden.
- Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfach umzusetzende Möglichkeit zur genaueren Konfektionierung von Leuchtbändern bereitzustellen.
- Diese Aufgabe wird mittels eines Leuchtbands und Verfahren zum Konfektionieren von Leuchtbändern nach dem jeweiligen unabhängigen Anspruch gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
- Das Leuchtband weist mindestens eine bandförmige Einheitsleiterplatte auf, wobei die Einheitsleiterplatte jeweils mit mindestens einer Halbleiterlichtquelle bestückt ist und an ihren beiden Endbereichen jeweils elektrische Kontakte zur elektrischen Versorgung aufweist, wobei die Einheitsleiterplatte einen mit der mindestens einen Halbleiterlichtquelle bestückten Leuchtabschnitt und mindestens einen an den Leuchtabschnitt anschließenden, abtrennbaren Kontaktabschnitt aufweist, wobei der Leuchtabschnitt an seinen beiden Endbereichen jeweils elektrische Kontakte zu seiner elektrischen Versorgung aufweist und wobei elektrische Kontakte des mindestens einen Kontaktabschnitts und die elektrischen Kontakte des an den jeweiligen Kontaktabschnitt grenzenden Endbereichs des Leuchtabschnitts miteinander verbunden sind. Die Halbleiterlichtquelle kann vorteilhafterweise eine Leuchtdiode aufweisen, aber z. B. auch eine Laserdiode.
- Dadurch kann eine Einheitsleiterplatte (oder äquivalent Einheitsleiterplattenabschnitt) durch Abtrennen des Kontaktabschnitts einfach um die Länge des Kontaktabschnitts verkürzt werden, bei beidseitigem Vorhandensein auch um die Länge der beiden Kontaktabschnitte. Da die Kontaktabschnitte nicht mit den Halbleiterleuchtdioden bestückt sind, kann eine Abtrennung ohne Funktionsverlust für das Leuchtband oder den Leuchtabschnitt einfach umgesetzt werden. Insbesondere kann ein Kontaktabschnitt vorteilhafterweise lediglich Leiterbah nen und Kontaktflächen aufweisen und keinerlei elektrische oder elektronische Bauelemente wie integrierte Bausteine. Das Abtrennen kann beispielsweise durch Schneiden oder Ritzen und Brechen bewerkstelligt werden. Die Leiterplatte kann unter anderem zur Verlegung des Leuchtbands auch auf gekrümmten Flächen vorteilhafterweise flexibel sein ('Flexband').
- Zur Erreichung einer möglichst weitgehenden Längenverkürzung kann mindestens eine Einheitsleiterplatte an beiden Enden des Leuchtabschnitts jeweils einen Kontaktabschnitt aufweisen. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, und eine Einheitsleiterplatte mag auch nur einseitig einen Kontaktabschnitt aufweisen. Auch mag die Einheitsleiterplatte an einer Seite oder an beiden Seiten mehrere an den Leuchtabschnitt anschließende Kontaktabschnitte aufweisen, wodurch eine besonders feine Konfektionierung möglich ist.
- Vorteilhafterweise kann eine Länge des mindestens einen sich zwischen zwei Leuchtabschnitten befindlichen Kontaktabschnitts einem Abstand zweier über einen Stecker verbundener Leuchtabschnitte entsprechen. Dadurch kann ein Einsetzen eines Steckers in das Leuchtband bzw. zwischen zwei Leuchtabschnitte längenbezogen neutral durch Entfernen entsprechender Kontaktabschnitte bewerkstelligt werden.
- Vorteilhafterweise können die Kontakte des mindestens einen Kontaktabschnitts und die Kontakte des an den jeweiligen Kontaktabschnitt grenzenden Endbereichs des Leuchtabschnitts über eine rückseitige Verdrahtung miteinander verbunden sein. Dabei bedeutet 'rückseitig' eine Anordnung an derjenigen Seite ('Rückseite'), welche der mit der mindestens einen Halb leiterlichtquelle bestückten Seite ('Vorderseite') abgewandt ist. Dadurch wird eine Position vorderseitig angeordneter Kontakte besser erkennbar und damit eine Abtrennung des Kontaktabschnitts an den Kontakten des Leuchtabschnitts erleichtert.
- Die Kontakte des mindestens einen Kontaktabschnitts und die Kontakte des an den jeweiligen Kontaktabschnitt grenzenden Endbereichs des Leuchtabschnitts können vorteilhafterweise aber auch als eine durchgehende Leiterbahn ausgeführt sein. Diese Ausgestaltung ist besonders einfach in der Herstellung und benötigt z. B. keine Durchkontaktierungen.
- Die Kontakte können vorteilhafterweise symmetrisch ausgelegt werden, d. h., dass sie unabhängig von der Orientierung des Steckers sind. Dadurch wird einer Verpolung vorgebeugt. Insbesondere können die Kontakte vorteilhafterweise spiegelsymmetrisch bezüglich einer Längsachse der Leiterplatte gegenständlich angeordnet sein. Die Kontakte können vorteilhafterweise bezüglich einer Längsachse der Leiterplatte auch spiegelsymmetrisch mit einem Potenzial belegt sein.
- Vorteilhafterweise kann der Leuchtabschnitt eine Steuerschaltung und mehrere der Steuerschaltung in Reihe nachgeschaltete Halbleiterlichtquellen aufweisen, wobei mindestens einer der Halbleiterlichtquellen ein Satz von Überbrückungskontakten zugeordnet ist, bei deren Überbrückung ein Stromkreis hinter dieser Halbleiterlichtquelle geschlossen wird. Dadurch werden die bezüglich der Steuerschaltung elektrisch hinter den Überbrückungskontakten liegenden elektrischen oder elektronischen Bauelemente nicht mehr mit Strom versorgt. Insbesondere kann dann der Leuchtabschnitt hinter den Überbrückungskontakten abgetrennt werden, ohne das Leuchtband zu zerstören. Die Überbrückung der Überbrückungskontakte und ein Abtrennen des dahinter liegenden Teils des Leuchtbands kann einfach vor Ort durchgeführt werden, z. B. durch einen Installationsfachmann.
- Zur besonders einfachen und störungsunanfälligen Konfektionierung kann vorteilhafterweise mindestens ein Satz von Überbrückungskontakten SMD-Kontakte aufweisen. Eine Überbrückung kann dann vorteilhafterweise durch eine Montage von oberflächenmontierbaren Widerständen (SMD (”Surface Mounted Device”)-Widerständen) geschehen.
- Das Verfahren zum Konfektionieren eines solchen Leuchtbands weist mindestens den folgenden Schritt auf: Trennen mindestens eines Kontaktabschnitts von einem Leuchtabschnitt einer Einheitsleiterplatte. Dadurch kann, wie bereits oben ausgeführt, eine besonders feine Konfektionierung erreicht werden.
- Vorteilhafterweise kann das Verfahren auch den folgenden Schritt aufweisen: Verbinden des Leuchtabschnitts mit einem Kontaktabschnitt oder einem Leuchtabschnitt einer anderen Einheitsleiterplatte. Dadurch kann insbesondere eine Länge eines Verbindungselements, z. B. eines Steckers, zumindest teilweise ausgeglichen werden.
- Vorteilhafterweise kann das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweisen: Trennen eines Kontaktabschnitts von einem Leuchtabschnitt einer ersten Einheitsleiterplatte; Trennen eines Kontaktabschnitts von einem Leuchtabschnitt einer zweiten Einheitsleiterplatte und Verbinden der Leuchtab schnitte der ersten Einheitsleiterplatte und der zweiten Einheitsleiterplatte, z. B. mittels eines Verbindungselements wie eines Steckers. Auch hierdurch kann insbesondere eine Länge eines Verbindungselements, z. B. eines Steckers, zumindest teilweise ausgeglichen werden.
- Insbesondere zum Konfektionieren eines Leuchtbands an seinem Ende durch Zerteilen auch des Leuchtabschnitts kann das Verfahren vorteilhafterweise mindestens die folgenden Schritte aufweisen: Durchtrennen eines Leuchtabschnitts hinter einem Satz von Überbrückungskontakten und Überbrücken der Überbrückungskontakte mittels mindestens eines Widerstands. Insbesondere kann das Überbrücken ein Bestücken der zugehörigen Überbrückungskontakte mittels mindestens eines SMD-Widerstands umfassen.
- In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch genauer beschrieben. Dabei können zur besseren Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
-
1 zeigt in Aufsicht ein herkömmliches Leuchtband aus zwei zusammenhängend hergestellten Einheitsleiterplatten; -
2 zeigt das Leuchtband aus1 nach einer Trennung der Einheitsleiterplatten und folgendem Zusammenfügen mittels eines Steckers; -
3 zeigt in Aufsicht ein Leuchtband aus zwei zusammenhängend hergestellten Einheitsleiterplatten gemäß einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform; -
4 zeigt das Leuchtband aus3 nach einer Trennung der Einheitsleiterplatten und folgendem Zusammenfügen mittels eines Steckers; -
5 zeigt in Aufsicht ein Leuchtband aus zwei zusammenhängend hergestellten Einheitsleiterplatten gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform; -
6 zeigt in den zwei Teilfiguren6A und6B jeweils einen Ausschnitt aus einem endständigen Bereich eines Kontaktabschnitts oder eines Leuchtabschnitts einer erfindungsgemäßen Einheitsleiterplatte mit unterschiedlich belegten Kontakten; -
7 zeigt in Aufsicht eine Einheitsleiterplatte gemäß einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform; und -
8 zeigt ein mögliches Schaltbild der Einheitsleiterplatte aus7 . -
1 zeigt in Aufsicht ein herkömmliches flexibles Leuchtband1 aus beispielhafterweise zwei zusammenhängenden identischen Einheitsleiterplatten2 . Jede der Einheitsleiterplatten2 weist ein flexibles Substrat3 aus Polyimid auf, deren hier sichtbare Vorderseite mit vier Leuchtdioden4 bestückt ist. Die Leuchtdioden4 sind bezüglich einer Längsrichtung der Einheitsleiterplatte2 gleichmäßig beabstandet (äquidistant) positioniert. An beiden (bezüglich der Längsrichtung gesehenen) Endbereichen weist jede der Einheitsleiterplatten2 elektrische Kontakte5 , hier: jeweils zwei Kontakte5 , auf. - Bei der Herstellung des Leuchtbands
1 werden die Einheitsleiterplatten2 integral hergestellt, wobei die Substrate3 der Einheitsleiterplatten2 als ein einziges, einstückiges Quasi-Endlos-Substrat des Leuchtbands1 vorliegen. Ebenso sind die aneinander angrenzenden Kontakte5 zweier benachbarter Einheitsleiterplatten2 als ein einziger Kontaktstreifen ausgeführt, welcher sich über beide Einheitsleiterplatten2 zieht. - Zur Trennung des Leuchtbands
1 kann dieses, wie durch die Schere symbolisch angedeutet, entlang einer Trennlinie T getrennt werden. Damit eine Auftrennung des Leuchtbands1 nicht zu einer Stromunterbrechung sämtlicher Einheitsleiterplatten2 führt, hängen die Einheitsleiterplatten2 elektrisch parallel zusammen. Bei einer Trennung werden somit nur diejenigen Einheitsleiterplatten2 von einer Stromzufuhr abgeschnitten, welche von einer – z. B. externen – elektrischen Versorgungsquelle abgetrennt werden. Jedoch führt eine Trennung zwischen Leuchtdioden4 einer Einheitsleiterplatte2 dazu, dass sämtliche Leuchtdioden4 dieser Einheitsleiterplatte2 ausfallen, da die Leuchtdioden4 einer Einheitsleiterplatte2 elektrisch in Reihe geschaltet sind. -
2 zeigt das Leuchtband1 aus1 nach einer Trennung der Einheitsleiterplatten2 entlang der Trennlinie T und einer folgenden Zusammenfügung mittels eines Steckers6 . Der Stecker6 verbindet die gegenüberliegenden Kontakte5 und bewirkt unter anderem, dass die beiden Einheitsleiterplatten2 nun einen durch den Stecker6 bestimmten Abstand d zueinander aufweisen. Dadurch ist auch der Abstand der beiden sich bezüglich des Steckers6 gegenüberliegenden Leuchtdioden4a um d vergrößert, so dass die Leuchtdioden4 des Leuchtbands1 nicht mehr gleichmäßig beabstandet sind. -
3 zeigt in Aufsicht ein Leuchtband7 aus zwei zusammenhängend hergestellten Einheitsleiterplatten8 gemäß einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform. Im Gegensatz zu der in1 und2 gezeigten herkömmlichen Ausführungsform weist jede Einheitsleiterplatte8 nun an jedem Endbereich zwei in Längsrichtung L beabstandete, identische Sätze von Kontakten9 bzw.10 auf. Dabei sind die Kontakte9 ,10 über rückwärtige elektrische Verbindungen miteinander verbunden. Die äußeren Kontakte9 können somit als eine elektrische Verlängerung der inneren Kontakte10 angesehen werden. Die beiden Einheitsleiterplatten8 können wie bisher entlang einer Trennlinie T voneinander getrennt werden. Um jedoch zusätzlich den Abstand d auszugleichen, welcher sich bei einer Verbindung zweier Einheitsleiterplatten8 mittels des Steckers6 ergibt, können die Einheitsleiterplatten8 auch an den inneren Kontakten10 entlang einer Trennlinie S abgetrennt werden. Dadurch ergibt sich ein Aufbau der Einheitsleiterplatten8 , die einer funktionellen Aufteilung in jeweils einen Leuchtabschnitt11 und beidseitig davon jeweils einen Kontaktabschnitt12 entspricht. Ein Kontaktabschnitt12 kann somit von dem zentralen Leuchtabschnitt11 entlang einer Trennlinie S abgetrennt werden. Während am Leuchtabschnitt11 alle Leuchtdioden4 sowie mögliche weitere elektrische oder elektronische Schaltelemente wie Transistoren und/oder Widerstände montiert sind, weist ein Kontaktabschnitt12 lediglich die äußeren Kontakte8 als auch elektrische Verbindungsleitungen (o. Abb.) zu den inneren Kontakten8 auf. Ein Kontaktabschnitt12 dient somit lediglich zur Verlängerung von Kontakten. Die Einheitsleiterplatte8 mit dem Leuchtabschnitt11 und den beiden Kontaktabschnitten12 ist genauso lang wie die herkömmliche Einheitsleiterplatte1 und ist wie diese zunächst in einem Quasi-Endlos-Verfahren hergestellt. -
4 zeigt das Leuchtband7 aus3 nach einer Trennung der Einheitsleiterplatten8 und folgender Zusammenfügung mittels des Steckers6 . Im Gegensatz zu einem Auftrennen entlang der Trennlinie T werden nun diejenigen beiden Kontaktabschnitte12 entfernt, an deren Stelle der Stecker6 treten soll. Dazu werden die Einheitsleiterplatten8 an ihrem zusammenhängenden Ende jeweils entlang der Trennlinie S aufgetrennt und über ihre inneren Kontakte10 , die Kontakten des Leuchtabschnitts11 entsprechen, über den Stecker6 miteinander verbunden. Im gezeigten Beispiel beträgt eine Länge der Kontaktabschnitte12 etwa d/2, so dass mittels Entfernens zweier Kontaktabschnitte12 das Leuchtband7 um die Länge verkürzt wird, um die es durch den Stecker6 verlängert wird. Insgesamt bleibt somit die Länge des Leuchtbands7 konstant und damit auch der Abstand zwischen den Leuchtdioden4 ,4a . Zur Konfektionierung kann das Leuchtband7 auch weiterhin zwischen den Einheitsleiterplatten8 entlang der Trennlinie T aufgeteilt werden und dann z. B. mittels des Steckers6 um eine Länge d verlängert werden, oder das Leuchtband7 kann zwischen den Einheitsleiterplatten8 um eine Länge d/2 mittels einer Abtrennung nur eines Kontaktabschnitts12 durch Trennen entlang einer Trennlinie S und einer Trennlinie T und folgendem Einfügen des Stecker6 verlängert werden. -
5 zeigt in Aufsicht ein Leuchtband13 aus zwei zusammenhängend hergestellten Einheitsleiterplatten14 gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform. Im Gegensatz zur ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform aus3 und4 sind die Einheitsleiterplatten14 nun so ausgeführt, dass die (inneren) Kontakte10 und die (äußeren) Kontakte9 zweier angrenzender Einheitsleiterplatten14 als durchgehende leitfähige Bänder9 ,10 wie gezeigt ausgestaltet sind. Dies ermöglicht eine besonders einfache Herstellung und eine besonders längenvariable Einstellung, da die Kontaktabschnitte15 an beliebiger Stelle zwischen den beiden äußersten Trennlinien S abgetrennt werden können und also als Kontaktabschnitte15 variabler Länge angesehen werden können. -
6 zeigt in den zwei Teilfiguren6A und6B jeweils einen Ausschnitt aus einem endständigen Bereich eines Kontaktabschnitts oder eines Leuchtabschnitts einer erfindungsgemäßen Einheitsleiterplatte16 mit unterschiedlich belegten Kontakten17 eines bestimmten Satzes von Kontakten. Die Kontakte17 sind gegenständlich und bezüglich ihrer Belegung mit einem elektrischen Potenzial (hier durch die Symbole '+' und '–' angedeutet) zu der Längsachse symmetrisch angeordnet, so dass ein Verpolen bei Verwendung eines Steckers verhindert werden kann. -
7 zeigt in Aufsicht eine Einheitsleiterplatte18 gemäß einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform. Im Gegensatz zur Einheitsleiterplatte8 der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist nun jeweils zwischen zwei Leuchtdioden4 des Leuchtabschnitts19 ein Paar von Überbrückungskontakten20 in Form von Lötfeldern angeordnet. Jedes der Paare von Überbrückungskontakten20 kann beispielsweise durch Auflöten eines oberflächenmontierbaren Widerstands (o. Abb.) überbrückt werden. Durch diese Anordnung kann nun auch ein Leuchtabschnitt19 zwischen zwei Leuchtdioden4 durchtrennt werden, z. B. entlang einer Trennlinie U, genauer gesagt zwischen einem Paar von Überbrückungskontakten20 und der elektrisch nachgeschalteten, hier: weiter rechts angeordneten, Leuchtdiode4 . -
8 zeigt ein mögliches Schaltbild der Einheitsleiterplatte18 aus7 . An einem, hier linken Ende, ist der Leuchtabschnitt19 mit einer Steuerschaltung21 bestückt, welche zwei Transistoren Q1, Q2 und zwei Widerstände R1, R2 aufweist. Die Steuerschaltung21 ist über die Kontakte9 und/oder10 an eine elektrische Versorgung (o. Abb.) angeschlossen. Der Steuerschaltung21 sind die Leuchtdioden4 elektrisch in Reihe nachgeschaltet. Wird der Leuchtabschnitt19 ohne weitere Maßnahmen entlang der Trennlinien U aus7 durchtrennt, wird der Stromkreis dieses Leuchtabschnitts19 unterbrochen, wodurch alle Leuchtdioden4 nicht mehr leuchten würden. Durch eine elektrische Überbrückung eines Paars von Überbrückungskontakten20 mittels eines jeweiligen Überbrückungswiderstands R3, R4 bzw. R5 kann der Stromkreis vor (bezüglich der Steuerschaltung21 ) den Überbrückungskontakten20 wieder geschlossen werden, wodurch die im dann wieder geschlossenen Teil des Stromkreises vorhandenen Leuchtdioden4 leuchten können. Da über die Überbrückungswiderstände R3, R4, R5 auch Leistung abgebaut werden soll, wird für SMD-Widerstände eine vorteilhafte Baugröße von mindestes 0603 (Zoll-Code, 1608 im metrischen Code), 0805 (Zoll-Code, 2012 im metrischen Code) oder insbesondere 1206 (Zoll-Code, 3216 im metrischen Code) bevorzugt. Bei einer im Wesentlichen widerstandslosen Überbrückung würde über die noch mit Strom versorgten Leuchtdioden4 ein zu geringer Spannungsabfall auftreten. - Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. So kann zur Verhinderung einer Verpolung ein Satz von Kontakten auch mehr als drei Kontakte aufweisen. Auch mag ein Kontaktabschnitt lediglich an einer Seite eines Leuchtabschnitts vorgesehen sein. Allgemein können Merkmale der verschiedenen Ausführungsformen auch in anderen Kombinationen verwendet werden, z. B. die Ausgestaltung der Kontakte aus der zweiten Ausführungsform mit der Ausgestaltung des Leuchtabschnitts der dritten Ausführungsform oder die in
6 gezeigte Ausführungsform der Kontakte mit den anderen Einheitsleiterplatten. -
- 1
- Leuchtband
- 2
- Einheitsleiterplatte
- 3
- Substrat
- 4
- Leuchtdiode
- 5
- Kontakt
- 6
- Stecker
- 7
- Leuchtband
- 8
- Einheitsleiterplatte
- 9
- äußerer Kontakt
- 10
- innerer Kontakt
- 11
- Leuchtabschnitt
- 12
- Kontaktabschnitt
- 13
- Leuchtband
- 14
- Einheitsleiterplatte
- 15
- Kontaktabschnitt
- 16
- Einheitsleiterplatte
- 17
- Kontakt
- 18
- Einheitsleiterplatte
- 19
- Leuchtabschnitt
- 20
- Überbrückungskontakt
- 21
- Steuerschaltung
- d
- Abstand
- L
- Längsachse
- Q
- Transistor
- R
- Widerstand
- S
- Trennlinie
- T
- Trennlinie
- U
- Trennlinie
Claims (13)
- Leuchtband (
7 ;13 ) mit mindestens einer bandförmigen Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ), wobei die Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ) jeweils mit mindestens einer Halbleiterlichtquelle (4 ), insbesondere Leuchtdiode, bestückt ist und an ihren beiden Endbereichen jeweils elektrische Kontakte (9 ,10 ;17 ) zur elektrischen Versorgung aufweist, wobei die Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ) einen mit der mindestens einen Halbleiterlichtquelle (4 ) bestückten Leuchtabschnitt (11 ;19 ) und mindestens einen an den Leuchtabschnitt (11 ;19 ) anschließenden, abtrennbaren Kontaktabschnitt (12 ;15 ) aufweist, wobei der Leuchtabschnitt (11 ;19 ) an seinen beiden Endbereichen jeweils elektrische Kontakte (10 ) zu seiner elektrischen Versorgung aufweist und wobei elektrische Kontakte (9 ) des mindestens einen Kontaktabschnitts (12 ;15 ) und die elektrischen Kontakte (10 ) des an den jeweiligen Kontaktabschnitt (12 ;15 ) grenzenden Endbereichs des Leuchtabschnitts (11 ;19 ) miteinander verbunden sind. - Leuchtband (
7 ;13 ) nach Anspruch 1, bei dem mindestens eine Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ) an beiden Enden des Leuchtabschnitts (11 ;19 ) jeweils einen Kontaktabschnitt (12 ;15 ) aufweist. - Leuchtband (
7 ;13 ) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei dem eine Länge des mindestens einen sich zwischen zwei Leuchtabschnitten (11 ;19 ) befindlichen Kontaktabschnitts (12 ;15 ) einem Abstand (d) zweier über ein Verbindungselement, insbesondere Stecker (6 ), verbundener Leuchtabschnitte (11 ;19 ) entspricht. - Leuchtband (
7 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Kontakte (9 ;17 ) des mindestens einen Kontaktabschnitts (12 ) und die Kontakte (10 ;17 ) des an den jeweiligen Kontaktabschnitt (12 ;15 ) grenzenden Endbereichs des Leuchtabschnitts (11 ) über eine rückseitige Verdrahtung miteinander verbunden sind. - Leuchtband (
13 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Kontakte (9 ;17 ) des mindestens einen Kontaktabschnitts (15 ) und die Kontakte (10 ;17 ) des an den jeweiligen Kontaktabschnitt (15 ) grenzenden Endbereichs des Leuchtabschnitts (11 ) als eine durchgehende Leiterbahn ausgeführt sind. - Leuchtband (
7 ;13 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Kontakte (17 ) symmetrisch ausgelegt sind. - Leuchtband (
7 ;13 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Leuchtabschnitt (11 ;19 ) eine Steuerschaltung (21 ) und mehrere der Steuerschaltung (21 ) in Reihe nachgeschaltete Halbleiterlichtquellen (4 ) aufweist, wobei mindestens einer der Halbleiterlichtquellen (4 ) ein Satz von Überbrückungskontakten (20 ) zugeordnet ist, bei deren Überbrückung ein Stromkreis hinter dieser Halbleiterlichtquelle (4 ) geschlossen wird. - Leuchtband (
7 ;13 ) nach Anspruch 7, bei dem mindestens ein Satz von Überbrückungskontakten (20 ) SMD-Kontakte aufweist. - Verfahren zum Konfektionieren eines Leuchtbands (
7 ;13 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches mindestens den folgenden Schritt aufweist: – Trennen mindestens eines Kontaktabschnitts (12 ;15 ) von einem Leuchtabschnitt (11 ;19 ) einer Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ). - Verfahren nach Anspruch 9, welches den folgenden Schritt aufweist: – Verbinden des Leuchtabschnitts (
11 ;19 ) mit einem Kontaktabschnitt (12 ;15 ) oder einem Leuchtabschnitt (11 ;19 ) einer anderen Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ). - Verfahren nach Anspruch 10 zum Konfektionieren eines Leuchtbands (
7 ;13 ) nach Anspruch 2, welches mindestens die folgenden Schritte aufweist: – Trennen eines Kontaktabschnitts (12 ;15 ) von einem Leuchtabschnitt (11 ;19 ) einer ersten Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ); – Trennen eines Kontaktabschnitts (12 ;15 ) von einem Leuchtabschnitt (11 ;19 ) einer zweiten Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ) und – Verbinden der Leuchtabschnitte (11 ;19 ) der ersten Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ) und der zweiten Einheitsleiterplatte (8 ;14 ;16 ;18 ). - Verfahren, insbesondere nach einem der Ansprüche 10 oder 11, zum Konfektionieren eines Leuchtbands (
7 ;13 ) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, das mindestens die folgenden Schritte aufweist: – Durchtrennen eines Leuchtabschnitts (11 ;19 ) hinter einem Satz von Überbrückungskontakten (20 ); und – Überbrücken der Überbrückungskontakte (20 ) mittels mindestens eines Widerstands (R3, R4, R5). - Verfahren nach Anspruch 12, bei dem der Überbrückungsschritt ein Bestücken der Überbrückungskontakte (
20 ) mittels mindestens eines SMD-Widerstands (R3, R4, R5) umfasst.
Priority Applications (2)
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