DE102012109752A1 - Ausstoßvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Eine Ausstoßvorrichtung umfasst eine Auszugsführung (1), insbesondere für Schubkästen, mit einem an einer Laufschiene (3) der Auszugsführung (1) festgelegten Aktivator (10), mittels dem ein Mitnehmer (6) entlang einer Führung (7) in einem Führungsgehäuse (8) verschiebbar ist und in einer Schließposition fixierbar ist, wobei der Mitnehmer (6) mit einem Rastmechanismus (5) gekoppelt ist, um den Mitnehmer (6) entgegen der Kraft eines Kraftspeichers in der Schließposition zu fixieren, wobei der Rastmechanismus (5) durch ein Bewegen der Laufschiene (3) in Schließrichtung entriegelbar ist, um den Mitnehmer (6) mit dem Aktivator (10) und der Laufschiene (3) durch den Kraftspeicher in Öffnungsrichtung zu bewegen. Der Aktivator (10) weist dabei einen biegbaren Hebel (11) auf, der in der Schließposition bei Übersteigen einer Zugkraft an der Laufschiene (3) von dem Mitnehmer (6) entkoppelbar ist. Dadurch ist ein weitgehend verschließfreies Entkoppeln des Aktivators durch Zugkräfte möglich.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausstoßvorrichtung, insbesondere für Schubkästen, mit einem an einer Laufschiene der Auszugsführung festgelegten Aktivator, mittels dem ein Mitnehmer entlang einer Führung in einem Führungsgehäuse verschiebbar ist und in einer Schließposition fixierbar ist, wobei der Mitnehmer mit einem Rastmechanismus gekoppelt ist, um den Mitnehmer entgegen der Kraft eines Kraftspeichers in der Schließposition zu fixieren, wobei der Rastmechanismus durch ein Bewegen der Laufschiene in Schließrichtung entriegelbar ist, um den Mitnehmer mit dem Aktivator und der Laufschiene durch den Kraftspeicher in Öffnungsrichtung zu bewegen.
- Die
EP 2 281 482 offenbart eine Ausstoßvorrichtung mit einer Auszugsführung, bei der ein Aktivator an einer Laufschiene festgelegt ist und in einer Aufnahme an einem Mitnehmer eingreift, der entlang einer Führungsbahn bewegbar ist. Der Mitnehmer ist dabei mit einem Rastmechanismus gekoppelt, um die Laufschiene und einen daran gekoppelten Schubkasten in einer Schließposition zu verrasten. Falls in der Schließposition an dem Schubkasten und damit an dem Aktivator gezogen wird, soll eine Beschädigung der Ausstoßvorrichtung dadurch vermieden werden, dass sich eine Kontur des Mitnehmers in Richtung des Führungsgehäuses absenkt. Dadurch kann im Einzelfall eine Zerstörung des Mitnehmers vermieden werden. Allerdings besteht das Problem, dass gerade im Möbelbereich eine lange Lebensdauer gefordert wird und auch nach einer Vielzahl von Fehlbetätigungen ein Verschleiß oder eine Beschädigung vermieden werden soll. - Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ausstoßvorrichtung zu schaffen, die ein sicheres Entkoppeln eines Aktivators von einem Mitnehmer auch bei einer Vielzahl von Zugbewegungen über die Lebensdauer des Möbels oder des Haushaltsgerätes gewährleistet.
- Diese Aufgabe wird mit einer Ausstoßvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
- Erfindungsgemäß umfasst der Aktivator einen biegbaren Hebel, der in der Schließposition bei Übersteigen einer Zugkraft an einer Laufschiene von dem Mitnehmer entkoppelbar ist. Dadurch kann die Biegbarkeit des Hebels an dem Aktivator genutzt werden, um einen Verschleiß oder eine erhöhte Materialbelastung zu vermeiden, denn die Zugkraft zum Entkoppeln des Hebels von dem Aktivator und die damit verbundene Auslenkung kann auch für die gesamte Lebensdauer der Ausstoßvorrichtung ausgelegt sein.
- Vorzugsweise ist das Verhältnis der Länge des biegbaren Hebels zu seiner maximalen Auslenkung bei einer Entkopplung von dem Mitnehmer mindestens 5:1, insbesondere mindestens 8:1. Dadurch ist sichergestellt, dass der biegbare Hebel bei einer Auslenkung durch eine Zugkraft nur geringfügig durch eine Biegebelastung beansprucht wird.
- Für eine möglichst kompakte Bauweise erstreckt sich der biegbare Hebel vorzugsweise im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung der Laufschiene. Der biegbare Hebel kann dabei eine Länge von mindestens 2 cm, insbesondere mehr als 3 cm, aufweisen. Der Hebel wird somit in einem Bereich angeordnet, der meist für andere Anwendungszwecke nicht benötigt wird.
- Vorzugsweise ist der biegbare Hebel aus Kunststoff hergestellt. Dabei kann integral mit dem biegbaren Hebel ein Stopfen ausgebildet sein, der endseitig an oder in die Laufschiene aufgesteckt ist. dies ermöglicht eine einfache Montage des Aktivators ohne zusätzliche Schweißschritte. Der Stopfen kann beispielsweise über Rastmittel, durch Verprägen oder durch ein Verkleben an der Laufschiene festgelegt sein.
- Gemäß einer Ausgestaltung weist der Mitnehmer eine U-förmige Aufnahme auf, und an dem biegbaren Hebel ist mindestens ein in die Aufnahme eingreifender Vorsprung ausgebildet. Eine Wand der Aufnahme kann dabei an der Außenseite eine Anlaufschräge aufweisen, entlang der der Vorsprung des biegbaren Hebels in Schließrichtung bewegbar ist, um eine Kopplung zwischen dem Aktivator und dem Mitnehmer zu erhalten. Dadurch kann der Aktivator auf einfache Weise wieder mit dem Mitnehmer gekoppelt werden, indem der Aktivator in Schließrichtung bewegt wird und dann über die Anlaufschräge an dem Mitnehmer verrastet. Die Anlaufschräge kann dabei im Querschnitt V-förmig ausgebildet sein, um eine Zentrierung des biegbaren Hebels zu ermöglichen.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausstoßvorrichtung; -
2 eine Seitenansicht der Ausstoßvorrichtung der1 ; -
3 eine perspektivische Ansicht der Ausstoßvorrichtung der1 ohne Auszugsführung; -
4A und4B zwei Ansichten des Mitnehmers der Ausstoßvorrichtung der1 ; -
5 eine Seitenansicht des Aktivators und des Mitnehmers im gekoppelten Zustand; -
6 eine Seitenansicht des Mitnehmers und des Aktivators bei der Entkopplung, und -
7 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Rastmechanismus der Ausstoßvorrichtung. - Eine Ausstoßvorrichtung umfasst eine Auszugsführung
1 , die an einem Möbel oder einem Haushaltsgerät montierbar ist, und beispielsweise Schubkästen oder andere Schubelemente verfahrbar lagert. Die Auszugsführung1 umfasst eine an einem Korpus festlegbare Führungsschiene2 sowie eine verfahrbar gelagerte Laufschiene3 , an der ein Schubelement montierbar ist. Hierfür ist an der Laufschiene3 ein Haltemittel4 , beispielsweise ein Haken oder andere Elemente, vorgesehen. Zwischen der Führungsschiene2 und der Laufschiene3 können optional noch eine oder mehrere Mittelschienen vorgesehen sein, die die Auszugslänge der Laufschiene3 verlängern. - An der Führungsschiene
2 ist ein Führungsgehäuse8 mit einer Führung7 montiert, an der ein Mitnehmer6 verfahrbar gelagert ist. Der Mitnehmer6 ist Bestandteil einer Ausstoßvorrichtung, die über einen Rastmechanismus5 in einer Schließposition der Laufschiene3 verrastbar ist. Der Rastmechanismus5 umfasst eine Patrone9 , in der ein Kraftspeicher mit einer Rastmechanik vorgesehen ist, die den Mitnehmer6 nach einer Entriegelung aus der Schließposition in Öffnungsrichtung entlang der Führung7 bewegt. - Der Mitnehmer
6 ist mit einem Aktivator10 gekoppelt, der an der Laufschiene3 festgelegt ist. Der Aktivator10 umfasst einen biegbaren Hebel11 , der sich im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung der Laufschiene3 erstreckt. Endseitig an dem biegbaren Hebel11 ist ein Vorsprung12 ausgebildet, der in eine Aufnahme an dem Mitnehmer6 eingreift. An der gegenüberliegenden Seite ist der biegbare Hebel11 mit einer Kappe13 verbunden, die über eine Steckverbindung endseitig an der Laufschiene3 festgelegt ist. - In
3 ist die Ausstoßvorrichtung ohne Auszugsführung1 dargestellt. Der Mitnehmer6 ist entlang einer Führung7 verfahrbar, die einen geraden Abschnitt70 sowie einen abgewinkelten Endabschnitt71 aufweist. Wenn der Mitnehmer6 den abgewinkelten Endabschnitt71 erreicht, wird dieser verschwenkt und der Vorsprung12 kann aus der Aufnahme60 des Mitnehmers6 herausbewegt werden, so dass Aktivator10 und Mitnehmer6 entkoppelt sind. - In den
4A und4B ist der Mitnehmer6 im Detail dargestellt. Der Mitnehmer6 umfasst eine U-förmige Aufnahme60 , die durch eine erste Wand61 und eine zweite Wand62 umgeben ist. An der zweiten Wand62 ist an der äußeren Seite eine Anlaufschräge63 ausgebildet, die im Querschnitt V-förmig ausgebildet ist und eine Spitze64 aufweist. Die V-förmige Anlaufschräge63 ermöglicht es, den ebenfalls V-förmigen Vorsprung12 des Aktivators10 zu zentrieren, wenn dieser in Schließrichtung zur Kopplung mit dem Mitnehmer6 bewegt wird. Dadurch wird der Aktivator10 beim Einkoppeln mit dem Mitnehmer6 im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung der Laufschiene3 geführt. - Der Mitnehmer
6 umfasst an gegenüberliegenden Seiten Zapfen65 , die in der Führung7 des Führungsgehäuses8 geführt sind. Da auf jeder Seite zwei Zapfen65 vorgesehen sind, kann der Mitnehmer6 an dem abgewinkelten Endabschnitt71 entsprechend verschwenken. - Ferner umfasst der Mitnehmer
6 benachbart zu der Aufnahme60 eine Aussparung67 , die eine gewisse Elastizität des Mitnehmers6 gewährleistet, was gerade bei Stoßbelastungen vorteilhaft ist. Auf der zu dem Rastmechanismus5 gewandten Seite umfasst der Mitnehmer6 ferner Kopplungselemente66 , die mit entsprechenden Verbindungselementen des Rastmechanismus verbunden werden. - In
5 ist der Aktivator10 in der eingekoppelten Position gezeigt. Der mit zwei Armen versehene Vorsprung12 greift in die Aufnahme60 des Mitnehmers6 ein. Der zur Kappe13 gewandte Vorsprung12 liegt an der Wand62 an, so dass ein Bewegen der Laufschiene3 in Öffnungsrichtung verhindert wird. Der Aktivator10 ist ohne Laufschiene3 gezeigt, so dass der Stopfen14 sichtbar ist, der in die Laufschiene3 eingesteckt und dort verrastet werden kann. - Wird nun gegen die Fixierung durch den Rastmechanismus an der Laufschiene
3 gezogen, drückt der Vorsprung12 gegen die Wand62 , so dass eine Biegebelastung auf den biegbaren Hebel11 des Aktivators10 wirkt. - Bei Überschreiten einer bestimmten Zugkraft an der Laufschiene wird die in
6 in gestrichelten Linien dargestellte Position erreicht, bei der eine untere Kante des Vorsprunges12 über die Wand62 bewegt wird, wie dies der Hebel11' zeigt. Der Aktivator10 wird somit von dem Mitnehmer6 entkoppelt, wobei die Auslenkung H des Vorsprunges12 bzw. des biegbaren Hebels11 deutlich geringer ist als die biegbare Länge L des biegbaren Hebels11 . Die biegbare Länge L ist vorzugsweise mehr als 5 ×, insbesondere mehr als 8 × größer als die maximale Auslenkung H. Nach der Entkopplung des Aktivators10 von dem Mitnehmer6 kann dieser zusammen mit der Laufschiene3 frei bewegt werden. Zum Einkoppeln wird dann die Laufschiene3 in Schießrichtung bewegt, bis der Vorsprung12 an die Anlaufschräge63 gelangt und dort dann angehoben wird, wie dies der biegbare Hebel11' zeigt. Durch eine weitere Bewegung in Schließrichtung verrastet dann der Vorsprung12 in der Aufnahme60 des Mitnehmers. - In
7 ist der Rastmechanismus5 im Detail gezeigt. Die Patrone9 dient zur Aufnahme einer Feder50 , die auf Druck belastbar ist und mit einem Ende an einem Boden der Patrone9 anliegt und auf der gegenüberliegenden Seite auf einen Rand54 eines Stößels51 wirkt. Der Stößel51 ist mit einem kugelförmigen Endabschnitt52 mit dem Mitnehmer6 gekoppelt, während ein gegenüberliegendes Ende53 in die Feder50 eingesteckt ist. Dadurch ist der Stößel51 zu dem Mitnehmer6 hin vorgespannt. - Der Mitnehmer
6 ist ferner mit einem drahtförmigen Schaltelement20 verbunden, das mit einem abgewinkelten Ende21 am Mitnehmer6 fixiert ist. Das Schaltelement20 weist an der gegenüberliegenden Seite einen winkelförmigen Endabschnitt22 auf, der in eine nutförmige Kurvenführung24 eines Schaltgehäuses23 eingreift. Die nutförmige Kurvenführung24 umfasst eine Rastmulde, an der das Schaltelement20 gegen die Kraft der Feder50 verrastbar ist. Durch Eindrücken eines Schubelementes gegen die Kraft der Feder50 kann das Schaltelement20 dabei aus der Rastposition entriegelt werden. - Das Führungsgehäuse
8 ist ferner über einen Kopplungsabschnitt72 fest mit der Patrone9 verbunden, so dass der Rastmechanismus5 kompakt aufgebaut ist. Ein Vorsprung25 wird in die Aufnahme26 an der Patrone9 zur Montage eingeführt. - Der aus Kunststoff hergestellte Aktivator
10 und der Mitnehmer6 eignen sich insbesondere auch für Labormöbel, wegen der weitgehenden Unanfälligkeit gegen Chemikalien. Zudem kann die Ausstoßvorrichtung für Möbel oder für Haushaltsgeräte, insbesondere Kühl- oder Gefrierschränke, eingesetzt werden. - Der biegbare Hebel
11 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel stegförmige ausgebildet. Es ist natürlich möglich, den biegbaren Hebel11 aus mehreren Einzelstegen zusammenzusetzen, die noch elastischer sind. Zudem kann der Aktivator10 auch aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt sein, statt aus einem einzigen Kunststoffteil hergestellt zu werden. - Der biegbare Hebel
11 wird bei dem Ausführungsbeispiel bei einer Zugkraft in Richtung des Vorsprunges12 verbogen. Es ist natürlich auch möglich, Hebel11 in eine andere Richtung senkrecht zur Längsachse der Laufschiene3 zu verbiegen und die Aufnahme60 entsprechend zu gestalten. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Auszugsführung
- 2
- Führungsschiene
- 3
- Laufschiene
- 4
- Haltemittel
- 5
- Rastmechanismus
- 6
- Mitnehmer
- 7
- Führung
- 8
- Führungsgehäuse
- 9
- Patrone
- 10
- Aktivator
- 11, 11'
- Hebel
- 12, 12’
- Vorsprung
- 13
- Kappe/Anlaufschräge
- 14
- Stopfen
- 20
- Schaltelement
- 21
- Ende
- 22
- Endabschnitt
- 23
- Schaltgehäuse
- 24
- Kurvenführung
- 25
- Vorsprung
- 26
- Aufnahme
- 50
- Feder
- 51
- Stößel
- 52
- Endabschnitt
- 53
- Ende
- 54
- Rand
- 60
- Aufnahme
- 61
- Wand
- 62
- Wand
- 63
- Anlaufschräge
- 64
- Spitze
- 65
- Zapfen
- 66
- Kopplungselemente
- 67
- Aussparung
- 70
- Abschnitt
- 71
- Endabschnitt
- 72
- Kopplungsabschnitt
- H
- Auslenkung
- L
- Länge
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- EP 2281482 [0002]
Claims (9)
- Ausstoßvorrichtung mit einer Auszugsführung (
1 ), insbesondere für Schubkästen, mit einem an einer Laufschiene (3 ) der Auszugsführung (1 ) festgelegten Aktivator (10 ), mittels dem ein Mitnehmer (6 ) entlang einer Führung (7 ) in einem Führungsgehäuse (8 ) verschiebbar ist und in einer Schließposition fixierbar ist, wobei der Mitnehmer (6 ) mit einem Rastmechanismus (5 ) gekoppelt ist, um den Mitnehmer (6 ) entgegen der Kraft eines Kraftspeichers in der Schließposition zu fixieren, wobei der Rastmechanismus (5 ) durch ein Bewegen der Laufschiene (3 ) in Schließrichtung entriegelbar ist, um den Mitnehmer (6 ) mit dem Aktivator (10 ) und der Laufschiene (3 ) durch den Kraftspeicher in Öffnungsrichtung zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktivator (10 ) einen biegbaren Hebel (11 ) aufweist, der in der Schließposition bei Übersteigen einer Zugkraft an der Laufschiene (3 ) von dem Mitnehmer (6 ) entkoppelbar ist. - Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Länge (L) des biegbaren Hebels (
11 ) zu seiner maximalen Auslenkung (H) bei der Entkopplung von dem Mitnehmer (6 ) mindestens 5:1, insbesondere mindestens 8:1, ist. - Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der biegbare Hebel (
11 ) sich im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung der Laufschiene (3 ) erstreckt. - Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der biegbare Hebel (
11 ) eine Länge von mindestens 2 cm, insbesondere mehr als 3 cm, aufweist. - Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der biegbare Hebel (
11 ) aus Kunststoff hergestellt ist. - Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass integral mit dem biegbaren Hebel (
11 ) ein Stopfen (14 ) ausgebildet ist, der endseitig an oder in die Laufschiene aufgesteckt ist. - Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (
6 ) eine U-förmige Aufnahme (60 ) aufweist und an dem biegbaren Hebel (11 ) mindestens ein in die Aufnahme (6 ) eingreifender Vorsprung (12 ) ausgebildet ist. - Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wand (
62 ) der Aufnahme (60 ) an der Außenseite eine Anlaufschräge (63 ) aufweist, entlang der der Vorsprung (12 ) des biegbaren Hebels (11 ) in Schließrichtung bewegbar ist, um eine Kopplung zwischen dem Aktivator (10 ) und dem Mitnehmer (6 ) zu erhalten. - Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlaufschräge (
62 ) im Querschnitt V-förmig ausgebildet ist und eine Zentrierung des biegbaren Hebels (11 ) ermöglicht.
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