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HINTERGRUND
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Waschgut-Behandlungsgeräte wie Waschautomaten verwenden zum Behandeln einer Waschgut-Charge typischerweise ein oder mehr Waschhilfsmittel wie Waschpulver, Weichspüler, Bleiche und Oxidatoren. Das Waschmittel kann vom Benutzer direkt in die Behandlungskammer des Geräts oder in eine Ausgabeeinheit hierfür eingegeben werden. Einige übliche Orte für die Ausgabeeinheit sind eine Öffnung unter der Tür und an der Öffnung für die Behandlungskammer in einem Toplader bzw. einer Vertikalachs-Waschmaschine und ein ausziehbare Lade auf der Vorderseite eines Frontladers bzw. einer Horizontalachs-Waschmaschine.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Ein Waschgut-Behandlungsgerät nach einer Ausführungsform zum Behandeln einer Waschgut-Charge mindestens einem Arbeitsprogramm entsprechend kann eine Trommel, die mindestens teilweise eine Behandlungskammer mit einer offenen Vorderfläche umschließt, eine Tür, die relativ zur Trommel bewegbar gelagert ist, um die offene Vorderfläche wahlweise zu verschließen, eine von einem Unterteil der Tür auf deren der Behandlungskammer zugewandter Seite vorstehenden Auskragung, die bei geschlossener Tür mit einer Oberfläche zur Behandlungskammer hin offenliegt, und ein Waschmittel-Behältnis aufweisen, das auf der Oberfläche angeordnet und zur Aufnahme mindestens einer Waschmittel-Dosis ausgeführt ist.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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In den Zeichnungen:
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1 zeigt schaubildlich ein Waschgut-Behandlungsgerät in Form eines Waschautomaten nach einer Ausführungsform der Erfindung;
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2 zeigt in einer rückseitigen Perspektive eine Ausführungsform einer Tür für den Waschautomaten nach einer Ausführungsform der Erfindung;
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3 ist ein Schnitt auf der Linie III-III der 2;
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4 ist ein Schnitt entsprechend der 3 mit hinzugefügtem Schrank und Balgen für den Waschautomaten;
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5 zeigt eine Perspektive ähnlich der 2 mit Darstellung der Fluss- und Bewegungswege von Flüssigkeit und Waschgut; und
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6 ist eine gekippte Vorderansicht der Tür der 2
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BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
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1 zeigt schaubildlich ein Waschgut-Behandlungsgerät in Form eines Waschautomaten 10 nach einer Ausführungsform der Erfindung. Während das Waschgut-Behandlungsgerät als Horizontalachs-Waschautomat 10 dargestellt ist, kann es sich um ein beliebiges Gerät handeln, das am Waschgut ein Arbeitsprogramm abarbeitet; (die Erfindung nicht einschränkende) Beispiele hierfür sind Vertikalachs-Waschautomaten, Wasch-/Trockener-Kombinationen, Umwälz- oder Stand-Auffrisch-/Revitalisiermaschinen, Wäscheschleudern, wasserfreie Waschmaschinen und Revitalisierer. Der hier beschriebene Waschautomat 10 hat mit einem herkömmlichen Waschautomaten zahlreiche Merkmale gemein, die daher hier ausführlich nur beschrieben sind, wenn zum Verständnis der Erfindung erforderlich. Obgleich der Rest dieses Anmeldungstextes sich auf einen Waschautomaten 10 konzentrieren wird, kann die Erfindung auch in anderen Umgebungen – einschl. anderer Reinigungsgeräte – nützlich sein.
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Der Waschautomat 10 kann einen Schrank 12 aufweisen, d. h. ein Gehäuse mit einem Chassis und/oder einem Rahmen, das einen Innenraum zur Aufnahme von Systembestandteilen umschließt, die sich in einem typischen Waschautomaten finden – bspw. Motore, Pumpen, Leitungen, Steuer- und Bedienelemente, Sensoren, Wandler u. dergl. Derartige Komponenten sind hier nur beschrieben, wenn zum Verständnis der Erfindung erforderlich.
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Am Schrank 12 kann eine Tür 14 gehaltert sein, mit der eine Zugangsöffnung zum Inneren eines Flüssigkeit aufnehmenden lochfreien Bottichs wahlweise verschließbar ist. Der Bottich 16 kann im Schrank 12 mit einer geeigneten Aufhängung (nicht gezeigt) gehaltert sein. Im Bottich 18 kann eine Trommel 18 angeordnet sein, deren Innenumfangsfläche eine Behandlungskammer 20 mit einer offenen Vorderfläche zur Aufnahme von Textilien bzw. Stoffen wie bspw. einem Arbeitsprogramm entsprechend zu behandelndes Waschgut mindestens teilweise umschließt. Die Trommel 18 kann im Bottich 16 drehbar gelagert und gelocht sein, so dass Flüssigkeit zwischen der Trommel 18 und dem Bottich 16 hin- und herfließen kann.
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Der Bottich 16 und die Trommel 18 können fluchtende Öffnungen enthalten, die Zugang zur Behandlungskammer 20 bieten. Die Tür 14 kann vorgesehen sein, um mindestens eine der fluchtenden Öffnungen wahlweise zu verschließen und so wahlweise Zugang zur Behandlungskammer 20 durch die offene Vorderfläche der Behandlungskammer 20 herzustellen. Während der dargestellte Waschautomat 10 sowohl den Bottich 16 als auch die Trommel 18 aufweist und letztere die Behandlungskammer 20 enthält, kann erfindungsgemäß der Waschautomat 10 nur ein Behältnis aufweisen, das die Behandlungskammer 20 zur Aufnahme des zu behandelnden Waschguts umschließt.
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In der Trommel 18 kann mindestens ein Mitnehmer 22 vorgesehen sein, um bei drehender Trommel 18 die Bewegung der Waschgut-Charge in dieser zu erleichtern. Der Mitnehmer 22 kann auf der Innenumfangsfläche der Trommel 18 vorgesehen sein. Es können auch mehrere Mitnehmer 22 entlang der Innenumfangsfläche der Trommel 18 gleichbeabstandet verteilt vorliegen.
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Die Trommel 18 kann über eine Antriebswelle 26 mit einem Motor 24 gekoppelt sein, um während eines Arbeitsprogramms die Trommel 18 wahlweise zu drehen. Erfindungsgemäß kann der Motor 24 mit der Antriebswelle 26 auch über einen Riementrieb gekoppelt sein, um die Trommel 18 wahlweise zu drehen. Der Motor 24 kann die Trommel 18 mit variabler Drehzahl oder mehreren Drehzahlen in einer oder beiden Drehrichtungen antreiben.
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Der Waschautomat 10 kann auch ein Flüssigkeit-Versorgungssystem 30 enthalten, um der Behandlungskammer 20 Flüssigkeit zuzuführen. Insbesondere lässt sich Flüssigkeit – bspw. Wasser – aus einer Flüssigkeitsquelle 32 wie bspw. einem Haushaltsanschluss dem Waschautomaten 10 durch Betätigen mindestens eines Steuerventils zuleiten, das den Wasserzufluss durch eine Speise- bzw. Einlassleitung 34 steuert. Wie hier gezeigt, lässt sich der Zufluss von Warm- und Kaltwasser durch die Einlassleitung 34 mit separaten Ventilen 36 bzw. 38 steuern. Die Einlassleitung 34 kann einen Durchfluss-Messer 40 enthalten, der ein geeignetes Ausgangssignal liefert, das den Wasserdurchfluss anzeigt. Die Einlassleitung 34 kann das Wasser aus der Flüssigkeitsquelle 32 der Behandlungskammer 20 zuführen – bspw. in die Trommel 18. Wie dargestellt, kann die Einlassleitung 34 mit einem Balgen 42 gekoppelt sein, der die offenen Vorderflächen des Bottichs 16 und der Trommel 18 mit dem Schrank 12 verbindet; die Tür 14 kann dicht abschließend am Balgen 42 anliegen, wenn die Tür 14 den Bottich 16 und die Trommel 18 verschließt. Wo der Balgen 42 auf den Schrank 12 trifft, kann die offene Vorderfläche der Behandlungskammer 20 sich mit einer vom Balgen 42 umgebenen offenen Vorderfläche decken.
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Die Einlassleitung 34 kann ein Flüssigkeits-Ausgabeelement bspw. in Form einer Düse 44 aufweisen, die ausgeführt ist, Wasser entlang eines Strömungswegs mit einem Soll-Wurfbild und vorbestimmtem Druck in die Behandlungskammer 20 einzuspeisen. Bspw. kann die Düse 44 ausgeführt sein, einen Wasserstrom in die Behandlungskammer 20 unter der Schwerkraft, d. h. drucklos einzuspeisen. Die Düse 44 kann am Balgen 42 und in einer beliebigen Stelle um die offene Vorderfläche der Behandlungskammer 20 angeordnet sein. Bspw. kann die Düse 44 in einer obersten Stelle der Behandlungskammer 20 – entsprechend etwa der 12-Uhr-Position auf der Trommel 18 – liegen, um die Flüssigkeit allgemein abwärts zur untersten Stelle der Behandlungskammer 20 fließen zu lassen, die etwa der 6-Uhr-Position auf der Trommel 18 entspricht.
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Flüssigkeit in der Behandlungskammer 20 kann unter der Schwerkraft in den Unterteil oder Sumpf 50 des Bottichs 16 fließen. Ein Ablasssystem 52 kann vorgesehen sein, um Flüssigkeit aus der Behandlungskammer 20 abzulassen. Das Flüssigkeits-Ablaufsystem 52 kann eine Ablasspumpe 54 und eine Ablassleitung 56 aufweisen. Die Ablasspumpe 54 koppelt den Sumpf 50 mit der Ablassleitung 56 derart, dass Flüssigkeit über diese aus dem Bottich 16 abfließen kann. Die Ablassleitung 56 kann an einen Haushaltsablauf angeschlossen sein.
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Ein optionales Flüssigkeits-Rückführsystem 58 kann vorgesehen sein, um Flüssigkeit zur Behandlungskammer 20 zurück zu führen. Wie dargestellt, weist das Flüssigkeits-Rückführsystem 58 eine Rückführpumpe 60 und eine Spritzleitung 62 auf. Die Rückführpumpe 60 kann den Bottich 16 fluidisch mit der Spritzleitung 62 verbinden derart, dass Flüssigkeit im Bottich 16 in die Spritzleitung 62 geleitet werden kann, von wo sie in die Behandlungskammer 20 ausgespritzt wird. Die Rückführpumpe 60 kann fluidisch an den Sumpf 50 des Bottichs 16 angeschlossen sein. Die Spritzleitung 62 kann die Flüssigkeit von der Rückführpumpe 60 auf beliebige geeignete Weise in die Trommel 18 leiten – bspw. Einspritzen, Eintröpfeln oder als stetigen Strom. Während der Waschautomat 10 als eine separate Ablass- und Rückführpumpe 54, 60 aufweisend dargestellt ist, kann er in einer alternativen Ausführungsform eine einzige Pumpe enthalten, die ausgeführt ist, Flüssigkeit wahlweise rückzuführen oder abzulassen – bspw. durch Drehenlassen in entgegengesetzten Richtungen oder durch ein geeignetes Ventilsystem.
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Der Waschautomat 10 kann weiterhin eine oder mehrere Einrichtungen zum Erwärmen der Flüssigkeit aufweisen – bspw. einen Dampfgenerator und/oder eine Sumpfheizung (nicht gezeigt). Der Dampfgenerator kann dazu dienen, der Behandlungskammer 20 Dampf zuzuführen, der Sumpf zum Erwärmen der Flüssigkeit im Sumpf. Alternativ kann die Sumpfheizung dazu verwendet werden, Waschgut (nicht gezeigt), Luft, die Trommel 18 oder Flüssigkeit im Bottich 16 zu erwärmen, um an Stelle des oder zusätzlich zum Dampfgenerator Dampf zu erzeugen. Der Dampfgenerator kann zum Erwärmen des Waschguts als Teil des Arbeitsprogramms auf im Wesentlichen die gleiche Weise wie die Sumpfheizung so wie auch zum Einspeisen von Dampf zur Waschgutbehandlung dienen.
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Im Schrank 12 kann eine Steuerung 64 vorgesehen sein, um den Waschautomaten beim Abarbeiten eines oder mehrerer Arbeitsprogramme zu steuern, die sich im Speicher der Steuerung 64 befinden können. Die Erfindung nicht einschränkende Beispiele solcher Arbeitsprogramme sind Normal-und Intensivwäsche, Fein- und Schnellwäsche, Auffrischen, Spülen und zeitgesteuertes Waschen. Auf dem Schrank 12 kann eine Benutzerschnittstelle 66 angeordnet sein, die an die Steuerung 64 angeschlossen ist und einen oder mehrere Knöpfe, Schalter, Sichtfelder u. dergl. aufweisen kann, um mit dem Benutzer zu kommunizieren – bspw. Eingaben aufzunehmen und Informationen auszugeben. Der Benutzer kann zahlreiche Informationen unterschiedlicher Art eingeben – bspw. ohne Einschränkung der Erfindung das ausgewählte Arbeitsprogramm und seine Parameter wie Bearbeitungsoptionen. Im Betrieb des Waschautomaten 10 kann die Steuerung 64 betrieblich mit einem oder mehreren seiner Systembestandteile verbunden sein, um Signale mit ihnen auszutauschen und sie beim Abarbeiten des Arbeitsprogramms zu steuern. Bspw. kann die Steuerung 64 betrieblich mit mindestens dem Motor 24, den Ventilen 36, 38, dem Durchflussmesser 40, der Ablasspumpe 58 und der Rückführpumpe 60 verbunden sein, um diese und andere Komponenten beim Abarbeiten eines oder mehrerer Arbeitsprogramme zu steuern.
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Was die rückseitige Perspektive der Tür 14 des Waschautomaten 10 in 2 anbetrifft, kann diese einen Rahmen 70 enthalten, der ein Fenster 72 umgibt. In der vorliegenden Ausführungsform ist der Türrahmen 70 als allgemein kreisförmig dargestellt, um entsprechende konstruktive Elemente (nicht gezeigt) am Schrank 12 aufzunehmen; angemerkt sei jedoch, dass der Türrahmen eine beliebige Gestalt – einschl. eines Rechtecks – haben kann, um die Vorderseite des Schranks 12 größtenteils oder vollständig abzudecken. Der Türrahmen 70 kann auf einer Seite mit einer Scharnierhalterung 74, die ein Scharnier aufnehmen kann, mit dem die Tür 14 bewegbar am Schrank 12 angeschlagen ist, und auf der anderen Seite mit einer Verriegelung 76 versehen sein, die die Tür 14 in der Schließlage am Schrank 12 festlegt. Das Fenster 72 kann im Wesentlichen durchscheinend sein, damit der Benutzer bei geschlossener Tür 14 in die Behandlungskammer 20 blicken kann. In einer alternativen Ausführungsform kann das Fenster 72 entfallen oder opak sein. Weiterhin kann das Fenster 72 kreisrund, wie hier als Beispiel gezeigt, und allgemein flach bzw. planar sein. Im Rahmen der Erfindung kann das Fenster eine beliebige geeignete Gestalt aufweisen, bspw. entsprechend der der Tür 14. Weiterhin kann das Fenster 72, wenn nicht planar, dann konvex, konkav oder sonstwie gekrümmt sein.
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Die Tür 14 kann weiterhin einen Waschgut-Leitkörper 80 auf ihrer Rückseite aufweisen, d. h. der bei geschlossener Tür 14 der Behandlungskammer 20 zugewandten Seite. Der Leitkörper 80 kann vom Fenster 72 zur Behandlungskammer 20 hin vorspringen und am Fenster 72 gehaltert sein. Alternativ kann der Leitkörper 80 am Rahmen 70 oder an sowohl dem Rahmen 70 als auch am Fenster 72 gehaltert oder einteilig mit dem Rahmen 70 oder dem Fenster 72 ausgebildet sein. Der Leitkörper 80 kann allgemein rund oder ringförmig ausgeführt sein und das gesamte Fenster 72 umgeben und kann Abmessungen aufweisen, mit denen er von der offenen Vorderfläche des Balgen 42 aufgenommen wird, wie unten ausführlicher diskutiert.
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Wie am besten in der 3, einem Schnitt durch die Tür 14, ersichtlich, kann der Leitkörper 80 eine veränderliche Tiefe aufweisen derart, dass verschiedene Teile des Leitkörpers 80 weiter in die Behandlungskammer 20 hinein vorspringen oder, umgekehrt, sich weiter vom Fenster 72 entfernen als andere Teile. Der Leitkörper 80 kann ausgeprägte Bereiche jeweils mit einer entsprechenden Tiefe aufweisen oder die Tiefe kann stetig um den gesamten Leitkörper 80 herum variieren. Beim dargestellten Leitkörper 80 hat ein oberer Teil 82 desselben die geringste Tiefe, die bspw. konstant ist, und verläuft entlang der oberen Hälfte des Leitkörpers 80 (im Uhrzeigersinn gesehen) von etwa der 9-Uhr- zur 3-Uhr-Position. Eine Auskragung 84 im unteren Bereich des Leitkörpers 80 kann eine größere Tiefe aufweisen derart, dass sie weiter in die Behandlungskammer 20 hineinragt. Die Auskragung 84 kann entlang der unteren Hälfte des Leitkörpers 80 von etwa der 3-Uhr- zur 9-Uhr-Position (im Uhrzeigersinnn gesehen) verlaufen und kann einen Vorsprung 86 aufweisen, der im untersten Punkt des Leitkörpers 80 – etwa der 6-Uhr-Position – eine geringfügig größere Tiefe hat. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann der Vorsprung 86 auch entfallen oder eine andere Ausführung und Tiefe aufweisen als hier dargestellt.
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Der Leitkörper 80 kann eine Außenfläche 87 und eine Innenfläche 88 mit einem allgemein planaren, abwärts geneigten Bereich 90 an der Auskragung 84 – einschl des Vorsprungs 86 – aufweisen, wie in 3 ersichtlich. Der planare Bereich 90 sowie eine oder mehrere in der Auskragung 84 ausgebildete Rinnen 92 wirken als Führungen, die Flüssigkeit auf der Innenfläche 88 des Leitkörpers 80 zu einem Behältnis 94 für Waschhilfsmittel leiten, das von der Auskragung 84 – in der dargestellten Ausführungsform insbesondere vom Vorsprung 86 – getragen wird. Die Rinnen 92 können in einer beliebigen geeigneten Ausführung – einschl. einer geeigneten Länge, Breite und Tiefe – vorliegen und in einem beliebigen geeigneten Muster auf der Auskragung 84 angeordnet sein. Die Rinnen 92 können am Waschhilfsmittel-Behältnis 94 oder, falls erwünscht, an einer hiervon beabstandeten Stelle auslaufen.
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Das Behältnis 94 kann vollständig innerhalb des Vorsprungs 86, teilweise auf dem Vorsprung 86 oder nicht auf den Vorsprung 86 vorstehend angeordnet sein; zur Erläuterung sei angenommen, dass die Auskragung 84 den Vorsprung 86 aufweist. Weiterhin kann das Behältnis 94 eine beliebige geeignete Form aufweisen und ist als Beispiel als eine allgemein bogenförmige Vertiefung 96 aufweisend dargestellt, die von einer Lippe 98 umgeben ist. Die allgemeine Gestalt kann oval, kreisförmig, rechteckig oder anders sein, sofern geeignet. Das Behältnis 94 kann ein separates Teil und an der Auskragung 84 gehaltert oder mit dieser einteilig ausgebildet sein. Weiterhin können erwünschtenfalls die Rillen 92 bis in die Lippe 98 verlaufen.
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Unabhängig von der Form kann das Waschmittel-Behältnis 94 zur Aufnahme eines Vorrats Waschhilfsmittel bzw. Behandlungschemie ausgeführt sein. Derartige Chemikalien lassen sich im Behältnis 94 in jeder gewünschten Form aufnehmen – als Einzeldosis, Mehrfachdosen oder beide. Sie können bspw. in Form eines komprimierten Pulverblocks, als loses Pulver, Flüssigkeit, Gel u. dergl. vorliegen. Desgl. können sie als Beutel aus lösbarem Verpackungsmaterial vorliegen, der die Chemikalien) enthält, die ihrerseits eine beliebige Form aufweisen, einschl. der vorerwähnten Pulver, Gels und Flüssigkeiten. Der Beutel kann jeweils eine oder mehrere Dosen Waschhilfschemie enthalten. Liegt sie in Form eines Beutels oder Blocks vor, kann der Benutzer ihn einfach in das Behältnis 94 einlegen; andere Formen der Waschhilfschemie können erfordern, dass der Benutzer sie in das Behältnis 94 gießt oder sonstwie einfüllt. Beispiele typischer Waschhilfschemikalien sind ohne Einschränkung der Erfindung Detergentien, Weichspüler, Bleichen, Oxidierer und Enzyme.
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Es sei nun die Arbeitsweise des Waschautomaten 10 mit besonderer Berücksichtigung der Tür 14 und des Waschmittel-Ausgabesystems einschl. des Behältnisses 94 beschrieben. Die folgende Beschreibung ist nur erläuternd aufzufassen; der Vorgang kann in beliebiger geeigneter Reihenfolge ablaufen und lässt sich an Ausführungsvarianten des Waschautomaten 10 anpassen.
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Um den Waschautomaten 10 zu benutzen, öffnet der Benutzer typischerweise die Tür 14, um das Waschgut in die Behandlungskammer 20 einzubringen, füllt die gewünschte Waschhilfschemie – bspw. einen Detergens-Beutel – in das Behältnis 94 und schließt dann die Tür 14. Bei geschlossener Tür 14 öffnet sie die offene Vorderfläche der Behandlungskammer 20 und steht der Leitkörper 80 durch diese Vorderfläche der Behandlungskammer 20 vor, so dass er die Kante der offenen Vorderfläche überragt und auch dicht abschließend am Balgen 42 anliegt, wie in 4 gezeigt, weil die Außenfläche 87 am Balgen 42 um den gesamten Leitkörper 80 herum anliegt. Der dichte Abschluss zwischen dem Leitkörper 80 und dem Balgen 42 verhindert, dass Waschgut durch die offene Vorderfläche der Behandlungskammer 20 wandert und hält so das Waschgut in der Behandlungskammer 20 zurück. Weiterhin verhindert der Leitkörper 80, dass Waschgut und – möglicherweise – Waschhilfschemie in die Falten des Galgens 42 eindringt. Er bildet auch einen flüssigkeitsdichten Abschluss, der ein Entweichen von Behandlungsflüssigkeit aus dem Waschautomaten 10 zwischen der Tür 14 und dem Schrank 12 hindurch verhindert.
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Nach dem Absetzen von Anweisungen zu einem gewünschten Arbeitsprogramm von der Benutzerschnittstelle 66 her an die Steuerung 64 leitet diese das gewünschte Arbeitsprogramm ein. Beim Abgeben von Waschhilfschemie während des Arbeitsprogramms kann Wasser über das Flüssigkeits-Zufuhrsystem – bspw. die Einlassleitung 34 – in die Düse 44 eingespeist werden. Wie bereits festgestellt, kann die Düse 44 in einem oberen Bereich des Balgen 42 und über dem Behältnis 94 derart angeordnet sein, dass das der Behandlungskammer 20 zugeführte Wasser aus einem oberen Bereich der Tür 14, wo sie von der Düse 44 ausgegeben wird, zum Waschmittelbehältnis 94 fließt, wie in 5 mit den gestrichelten Pfeilen A angedeutet. Das Wasser kann direkt auf das Waschmittelbehältnis 94 und die dort befindliche Waschhilfschemie fließen; ein Teil des Wasser kann auf der Auskragung 84 landen, von wo es zum Behältnis 94 fließt – möglicherweise mit Hilfe einer oder mehrerer Flüssigkeitsführungen in Form des geneigten planaren Bereichs der Innenfläche 90 und der Rillen 92.
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Das Ausgeben der Waschhilfschemie ist durch Drehen der Trommel 18 unterstützbar, in Folge dessen das Waschgut sich mindestens teilweise entlang des Flusswegs bewegt, der in 5 mit den durchgezogenen Pfeilen B angedeutet ist. Dieser Flussweg kann vom Leitkörper 80 und dessen variierender Tiefe gebildet sein. Bspw. kann er so verlaufen, dass das Waschgut allgemein in Umfangsrichtung um die Außenfläche 87 des Leitkörpers 80 herum aufwärts zum oberen Teil 82 des Leitkörpers 80 läuft, wo die Tiefe am geringsten ist; dort tritt das Waschgut in das Innere des Leitkörpers 80 ein und fällt dann abwärts zum planaren Bereich 90 der Auskragung 84 hinab und in die Trommel 18. Das Waschgut kann auf das Waschhilfsmittel-Behältnis 94 fallen, über dieses rutschen und/oder kann bewirken, dass Wasser auf das Behältnis 94 und die dort enthaltene Waschhilfschemie aufspritzt.
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Das Waschhilfsmittel-Behältnis 94 kann daher einem oder mehreren Elementen ausgesetzt sein, die die Ausgabe der dort enthaltenen Waschhilfschemie unterstützen. Flüssigkeit, die entlang des Flüssigkeitsflusswegs von der Flüssigkeitsquelle direkt oder indirekt von den Flüssigkeitsführungen abfließt, in Folge der Bewegung des Waschguts entlang des Waschgut-Flusswegs auf das Behältnis 94 aufspritzt, sowie die Bewegung des Waschguts selbst auf oder an dem Behältnis 94 beim Umlauf entlang des Waschgut-Flusswegs können die Ausgabe der Waschhilfschemie unterstützen. Die Flüssigkeit kann die die Waschhilfschemie enthaltende Verpackung in Beutelform auflösen und Waschhilfschemie in Pulverform oder einer anderen festen Form lösen. Unabhängig von der Form der Waschhilfschemie können die Flüssigkeit und das Waschgut die Waschhilfschemie aus dem Behältnis 94 heraus und in die Behandlungskammer 20 zwingen, wo sie weiter im Waschgut verteilt, mit der Flüssigkeit vermischt und/oder ggf. gelöst wird. Weist die Tür 14 den Vorsprung 86 oder eine anderen Flächenbereich am Behältnis 94 auf, kann die Waschhilfschemie entlang des – ggf. geneigten – Vorsprungs 86 laufen, um in die Behandlungskammer 20 zu gelangen.
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Wie die Vorderansicht der Tür 14 in 6 zeigt, lässt diese sich so ausführen, dass der Benutzer durch das Fenster 72 die Ausgabe der Waschhilfschemie aus dem Behältnis 94 beobachten kann. Das Behältnis 94 kann durch das Fenster 72 hindurch sichtbar sein, und der Benutzer kann das Vorhandensein von Waschhilfschemie im Behältnis 94, ihre Ausgabe in die Behandlungskammer 20 und das Entleeren des Behältnisses 94 nach der Ausgabe beobachten. Diese Sichtprüfung bietet dem Benutzer die Gewissheit, dass die Waschhilfschemie dem Waschgut und der Flüssigkeit in der Behandlungskammer 20 erfolgreich hinzugefügt worden ist. Nach dem Ausgeben der Waschhilfschemie läuft das Arbeitsprogramm weiter ab, wie von der Steuerung 64 bestimmt.
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Angemerkt sei, dass die Tür 14 und die Waschhilfsmittelausgabe sich nach Wunsch abändern lassen. Bspw. lässt das Waschhilfsmittel-Behältnis 94 sich an anderer Stelle als auf dem Leitkörper 80 oder einem anders ausgeführten Leitelement anordnen. Bspw. kann die Auskragung 84 auch ohne den Leitkörper 80 aus einem unteren Teil der Tür 14 heraus vorstehen. Weiterhin lässt der Leitkörper 80 sich auch ohne das Behältnis 94 und mit einer andersartigen Waschhilfsmittel-Ausgabeeinheit einsetzen.
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Als weitere Option lassen die Rillen 92 sich so ausführen, dass das Waschgut ähnlich einem Waschbrett ”geschrubbt” wird, während es sich den Waschgut-Flussweg der 5 entlang bewegt. Weiterhin lassen die Rillen 92 sich an anderer Stelle oder an zusätzlichen Stellen auf dem Leitkörper 80 anordnen – bspw. auf der Außenfläche 87 des Leitkörper 80. Unabhängig von der Anordnung können anstatt der Rillen 92 auch Rippen vorliegen, die aus der Oberfläche vorspringen, um das Führen der Flüssigkeit, die also zwischen den Rippen fließen würde, und/oder das ”Schrubben” des Waschguts zu erleichtern.
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Während die Erfindung insbesondere in Verbindung mit speziellen Ausführungsformen derselben beschrieben wurde, ist einzusehen, dass dies nur erläuternd, nicht einschränkend erfolgte. Die beigefügten Ansprüche sind also so allgemein auszulegen, wie es der Stand der Technik zulässt.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Waschautomat
- 12
- Schrank
- 14
- Tür
- 16
- Bottich
- 18
- Trommel
- 20
- Behandlungskammer
- 22
- Mitnehmer
- 24
- Motor
- 26
- Antriebswelle
- 30
- Flüssigkeits-Zufuhrsystem
- 32
- Flüssigkeitsanschluss
- 34
- Einlassleitung
- 36
- Warmwasserventil
- 38
- Kaltwasserventil
- 40
- Durchflussmesser
- 42
- Balgen
- 44
- Düse
- 50
- Sumpf
- 52
- Ablaufsystem
- 54
- Ablasspumpe
- 56
- Ablaufleitung
- 58
- Rückführpumpe
- 62
- Spritzleitung
- 64
- Steuerung
- 66
- Benutzerschnittstelle
- 70
- Rahmen
- 72
- Fenster
- 74
- Scharnierhalterung
- 76
- Verriegelung
- 80
- Waschgut-Leitkörper
- 82
- Oberteil
- 84
- Auskragung
- 86
- Vorsprung
- 87
- Innenfläche
- 88
- Außenfläche
- 90
- planarer Bereich
- 92
- Rillen
- 94
- Waschmittel-Behältnis
- 96
- Umfangslippe