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Die vorliegende Erfindung betrifft Polbaugruppen zur Reduzierung bzw. Verhinderung von Vibrationen und insbesondere akustischen Emissionen bestimmter Ordnungen bei elektrischen Maschinen.
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Stand der Technik
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In elektrischen Rotationsmaschinen bewirkt ein elektrisches Magnetfeld zwischen einem Rotor und einem Stator zeitlich veränderliche Kraftwirkungen, durch welche die Struktur der Maschine zu Schwingungen und akustischen Emissionen angeregt wird.
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Im Stand der Technik ist hierzu bekannt, die in axialer Richtung hintereinander angeordneten Polkomponenten eines Pols, welche beispielsweise Eisenbleche umfassen können, gegeneinander zu verdrehen, so dass eine sogenannte „Schrägung” erzeugt wird. Mit anderen Worten ist eine Schrägung ein Versatz der in Axialrichtung hintereinander liegenden Polkomponenten um ein vordefiniertes Maß (meist in Grad in Bezug auf die Drehrichtung der elektrischen Maschine angegeben). Außerdem ist es bekannt, die Gestalt der hintereinander liegenden Bleche derart zu verändern, dass die Stirnfläche, also die Fläche, mit welcher die Pole eine magnetische Wirkung im Luftspalt der Maschine erzeugen bzw. erfahren, sich in axialer Richtung auch unabhängig von einem Versatz durch Verdrehung ändert. Auf diese Weise wird die Kraftwirkung eines geschrägten Pols in Rotationsrichtung sozusagen verteilt, was lokale Kraftmaxima, welche ein so genanntes ”Rastmoment” zur Folge haben, vorteilhaft beeinflussen kann. Die Schrägung kann im Rotor und/oder im Stator der elektrischen Maschine vorgenommen werden.
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Insbesondere sind die sogenannte lineare Schrägung, welche einen gleichbleibenden Versatz aufeinanderfolgender Polkomponenten in einer Vorzugsrichtung beschreibt, sowie ein symmetrischer V-förmiger Versatz bekannt. Dies ist insbesondere der erwünschten Vermeidung magnetischen Streuflusses geschuldet, welcher die Leistungsfähigkeit einer elektrischen Maschine bei gleich bleibender Masse bzw. bei gleich bleibendem Magnetmaterialaufwand herabsetzt. Insbesondere für die Verminderung bzw. Vermeidung besonders störender harmonischer Schwingungsanteile (”Ordnungen”) sind bisher noch keine befriedigenden Ansätze für mit befriedigendem Aufwand herstellbare Vorrichtungen aus dem Stand der Technik bekannt.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine elektrische Maschine mit verringerter Schwingungsneigung zu ermöglichen.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, besonders störende Anteile im Schwingungsverhalten einer elektrischen Maschine zu vermindern
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die vorstehend genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Polbaugruppe gemäß Anspruch 1 bzw. 2 sowie durch einen Rotor gemäß Anspruch 7 und eine elektrische Maschine gemäß Anspruch 8. Unter einer Polbaugruppe sei im Folgenden eine Struktur verstanden, welche im Betrieb einer elektrischen Maschine eine magnetische Kraftwirkung im Luftspalt der Maschine erzeugt bzw. erfährt, wobei ein Pol der elektrischen Maschine eine oder mehrere erfindungsgemäße Polbaugruppen umfassen kann. Eine Polbaugruppe kann dabei eine Anzahl von Polkomponenten aufweisen, aus welcher die Polbaugruppe zusammengesetzt ist. Eine Polkomponente kann dabei beispielsweise ein Eisenblech oder ein Eisenblechstapel sein, kann alternativ oder zusätzlich jedoch auch beispielsweise einen Permanentmagneten umfassen. Insbesondere sei im Rahmen der vorliegenden Erfindung unter einer Polkomponente ein solches Bauteil verstanden, welches einen Teil des magnetischen Flusses über seine Stirnfläche in den Luftspalt der elektrischen Maschine bzw. aus dem Luftspalt der elektrischen Maschine führt. Erfindungsgemäß sind die Polkomponenten der Polbaugruppe in einer minimalen Anzahl von 4 vorgesehen, können jedoch in der Praxis in deutlich höherer Anzahl (beispielsweise seien hier 5, 6, 7, 8, 9, 10 sowie alle ganzen Anzahlen von 11 bis 150 genannt) vorgesehen werden. Mindestens alle bis auf eine der Polkomponenten der Polbaugruppe sind hierbei Untergruppen zugeordnet, welche aus zueinander benachbarten Polkomponenten bestehen. Mit anderen Worten können bei einer Anzahl X Polkomponenten einer Polbaugruppe beispielsweise X-1 oder X der Polkomponenten in Untergruppen zugeordnet sein. Unter benachbarten Polkomponenten sei eine räumliche Zuordnung dergestalt verstanden, dass zwischen zwei benachbarten Polkomponenten im Wesentlichen keine weiteren magnetisch wirksamen Elemente in der Polbaugruppe angeordnet sind. Insbesondere seien also dicht, insbesondere in unmittelbarem Kontakt aneinander liegende Polkomponenten als benachbart zu verstehen. Insbesondere seien die in Wechselfeldmaschinen vorkommenden geschichteten Eisenblechstapel genannt, derer zwei gegeneinander verdrehte Eisenbleche die Grenze zwischen zwei Polkomponenten bilden können. Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, dass einander entsprechend orientierte Stirnflächengrenzen der Polkomponenten einer Untergruppe derart angeordnet sind, dass zwischen aufeinander folgenden Stirnflächengrenzen einer Untergruppe jeweils ein Mindestversatz besteht. Je nach Gestalt der Polkomponenten kann eine Stirnflächengrenze eine markante Berandung der Stirnfläche einer Polkomponente darstellen, insbesondere bei gegenüber dem Luftspalt stark konvexen bzw. konkaven Stirnflächen kann jedoch auch eine beliebige, sinnvolle Definition einer Stirnflächengrenze herangezogen werden, um die relative Anordnung von Polkomponenten einer Polbaugruppe sinnvoll zu beschreiben. Erfindungsgemäß werden also einander entsprechende Stirnflächengrenzen der Polkomponenten einer Untergruppe betrachtet, und verlangt, dass zwischen diesen Stirnflächengrenzen jeweils ein Mindestversatz zu einer nächstliegenden weiteren Stirnflächengrenze derselben Untergruppe besteht. Der Versatz V zwischen zwei nächstliegenden Stirnflächengrenzen kann dabei höher als der Mindestversatz Vmin sein. Der Versatz zwischen den Stirnflächengrenzen einer Untergruppe liegt dabei jeweils in einer gemeinsamen Richtung. Mit anderen Worten sind in einer aufsteigenden Reihenfolge betrachtete Polkomponenten gegenüber ihrem jeweiligen Vorgänger in derselben Richtung verdreht. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Betrag des Mindestversatzes Vmin mindestens um einen Faktor 1,5 größer ist als der Betrag eines Vergleichsversatzes Vvergl. In Zahlen gilt: |Vmin| = 1,5·|VVergl|
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Der Vergleichsversatz Vvergl errechnet sich als der maximal auftretende relative Versatz zweier Polkomponenten innerhalb einer betrachteten Polbaugruppe (bzw. des Pols, sofern der Pol lediglich eine Polbaugruppe umfasst), welcher durch die um 1 verminderte Anzahl X von in der Polbaugruppe enthaltenen Polkomponenten, dividiert wird. Mit anderen Worten wird der maximale Versatz Vmax (beispielsweise ein Winkel von 4°) innerhalb einer Polbaugruppe durch X-1 geteilt. Diese Anzahl von Polkomponenten errechnet sich als die Gesamtanzahl X der in der Polbaugruppe enthaltenen Polkomponenten „vermindert um 1”. In Zahlen gilt: Vvergl = Vmax/(X-1)
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Dieser Vergleichsversatz ist wesentlich höher, als er beispielsweise in linearen Schrägungen des Standes der Technik vorkommt. Zusätzlich ist innerhalb einer Polbaugruppe zu mehr als der Hälfte der vorhandenen Polkomponenten keine weitere Polkomponente existent, zu welcher diese Polkomponenten einen Versatz von 0° aufweisen. Mit anderen Worten existieren bei einer Anzahl X Polkomponenten mindestens (X/2) + 1 verschiedene Versatz-Positionen für Polkomponenten der Polbaugruppe. Zusätzlich ist vorgesehen, dass die Versatzrichtung zwischen jeweils zwei aufeinander folgenden Polkomponenten innerhalb der Polbaugruppe mindestens zweimal wechselt. Mit anderen Worten findet sich in axialer Richtung nach einer ersten Polkomponente eine zweite Polkomponente, welche gegenüber dieser in eine erste Richtung verdreht ist. Nach dieser zweiten, verdrehten Polkomponente findet sich wiederum eine zweite Polkomponente, welche in eine zweite (entgegengesetzte) Richtung gegenüber der ersten verdrehten Polkomponente verdreht ist. Nachfolgend findet sich auf die dritte Polkomponente eine weitere Polkomponente, welche gegenüber der dritten Polkomponente in die erste Richtung verdreht ist. Wie bereits weiter oben ausgeführt, betrifft das oben diskutierte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung Polbaugruppen mit einer Anzahl von mindestens 4 Polkomponenten.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Polbaugruppe für einen Pol einer elektrischen Maschine vorgeschlagen, bei welcher die Polbaugruppe aus zwei Untergruppen von Polkomponenten besteht, und maximal eine Polkomponente keiner der Untergruppen zugeordnet ist. Die erste Untergruppe besteht somit aus einer ersten Anzahl von Polkomponenten, welche, wie in Verbindung mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ausgeführt, benachbart zueinander angeordnet sind. Mit anderen Worten befindet sich also im Wesentlichen kein magnetisch wirksames Material zwischen den Polkomponenten der ersten Untergruppe oder zwischen den Polkomponenten der zweiten Untergruppe. Hinsichtlich der Stirnflächen der Polkomponenten wird auf die obigen Ausführungen verwiesen. Zwischen allen einander entsprechend orientierten Stirnflächengrenzen der Polkomponenten der ersten Untergruppe besteht jeweils ein Mindestversatz in einer gemeinsamen ersten Richtung. Zwischen allen einander entsprechend orientierten Stirnflächengrenzen der Polkomponenten der zweiten Untergruppe besteht ebenso ein jeweiliger Mindestversatz in einer (der ersten Richtung entgegengesetzten) zweiten Richtung. Dabei ist der Betrag des Mindestversatzes zu berechnen, wie in Verbindung mit dem oben diskutierten ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ausgeführt. Innerhalb der betrachteten Polbaugruppe existiert zu mehr als der Hälfte der Polkomponenten keine weitere Polkomponente mit einem relativen Versatz von 0°. Weiter umfasst die erste Untergruppe mindestens zwei Polkomponenten und die zweite Untergruppe mindestens drei Polkomponenten. Weiter ist die erste Richtung der zweiten Richtung entgegengesetzt orientiert. Die erfindungsgemäße Anordnung von Polkomponenten einer Polbaugruppe, wie sie in Verbindung mit den beiden oben stehenden Aspekten der vorliegenden Erfindung beschrieben worden sind, bewirkt, dass störende harmonische Schwingungskomponenten beim Betrieb der elektrischen Maschine gegenüber dem Stand der Technik deutlich verringert werden können.
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Die abhängigen Ansprüche betreffen bevorzugte Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung.
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Bevorzugt können die Polkomponenten Stirnflächen aufweisen, welche für jede der Polkomponenten identisch sind. Der Versatz zwischen einander entsprechenden Stirnflächengrenzen, wie er oben zur Definition der relativen Anordnung der Polkomponenten herangezogen wurde, kommt hierbei durch einen Versatz der Stirnflächen der Polkomponenten zustande. Mit anderen Worten werden die Polkomponenten beim Aufbau der Polbaugruppe erfindungsgemäß gegeneinander verdreht. Hierdurch vereinfacht sich die Fertigung und es verringert sich die notwendige Werkzeugvielfalt bei der Fertigung der erfindungsgemäßen Polbaugruppe.
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Gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung können die Stirnflächen der Polkomponenten alle dieselbe Größe und Gestalt haben. Insbesondere können die Polkomponenten bzw. ihre Elemente jeweils durch ein und dasselbe Werkzeug gefertigt werden, wodurch sich die Werkzeugvielfalt, welche zur Fertigung einer erfindungsgemäßen Polbaugruppe erforderlich ist, verringert. Des Weiteren vereinfacht sich das Fertigungsverfahren, indem die Elemente bzw. Polkomponenten in nahezu beliebiger Reihenfolge geschichtet werden können, ohne dass ein negativer Einfluss auf die Funktionsweise der Polbaugruppe die Folge wäre. Die Größe und Gestalt sei hierbei jedoch nicht so verstanden, dass beispielsweise zur Festlegung der Polkomponenten zu verwendende Bohrungen nicht über die Polkomponenten variieren könnten, um beispielsweise die Herstellung eines Versatzes bei der Montage zu vereinfachen.
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Alternativ können die Polkomponenten unterschiedliche Stärken aufweisen und/oder gänzlich unterschiedliche Größe und/oder Gestalt haben. Hierdurch ist es möglich, insbesondere bei gleich bleibender Stärke bzw. Größe bzw. Gestalt der Polkomponenten einer Untergruppe, weiteren Einfluss auf die beim Betrieb der elektrischen Maschine entstehenden Schwingungen zu nehmen.
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Bevorzugt können die Stirnflächen einer jeden Polkomponente vier paarweise parallele Stirnflächengrenzenabschnitte aufweisen. Mit anderen Worten werden die in Schichtrichtung (in Bezug auf die elektrische Maschine also die Axialrichtung) aneinander liegenden Stirnflächengrenzenabschnitte der Polkomponentenstirnflächen ergänzt durch zwei zueinander parallel liegende Stirnflächengrenzenabschnitte, welche der Stirnfläche in Drehrichtung vorauseilen bzw. nacheilen. Insbesondere können diese letztgenannten Stirnflächengrenzenabschnitte in Schichtrichtung der Polkomponenten der Polbaugruppe verlaufen, wodurch die Stirnfläche rechtwinklig begrenzt wird. Hierdurch verringern sich der magnetische Streufluss und der Fertigungsaufwand.
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Bevorzugt können die Polkomponenten jeweils eine Mehrzahl identischer Eisenbleche umfassen, welche insbesondere deckungsgleich angeordnet sind. Durch die Verwendung von Eisenblechen verringern sich induzierte Wirbelströme innerhalb der Polkomponenten und eine deckungsgleiche Anordnung verringert den magnetischen Streufluss sowie den Fertigungsaufwand.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Rotor für eine elektrische Maschine beschrieben, welcher eine Anzahl von Polbaugruppen, wie sie oben im Detail beschrieben worden sind, umfasst, wobei der Versatz der Stirnflächengrenzen der Polkomponenten einer Untergruppe bevorzugt (8/P)° bis (18/P)°, insbesondere (10/P)° bis (17/P)° und bevorzugt (15/P)° beträgt. P ist dem Fachmann als Polpaarzahl bekannt. Entsprechend ergeben sich für den Rotor eine Anzahl von 2P Polbaugruppen, welche in Abhängigkeit der Polpaarzahl P einen bestimmten Versatz zueinander aufweisen. Die hier angegebenen Zahlenwerte beschreiben den mechanischen Versatz der Polkomponenten zueinander.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine elektrische Maschine zur Verfügung gestellt, welche insbesondere als Permanentmagnet erregte Synchronmaschine und/oder als Wechselfeldmaschine (z. B. Wechselstrommaschine, Drehstrommaschine, Mehrphasen-Maschine) ausgestaltet sein kann. Insbesondere können diese Maschinen als Antriebsaggregate für die Automobilindustrie verwendet werden. Erfindungsgemäß umfasst die elektrische Maschine mindestens zwei Pole, welche im Rotor der Maschine und/oder im Stator der Maschine angeordnet sein können, wobei jeder Pol mindestens eine Polbaugruppe enthält, wie sie oben ausführlich beschrieben worden ist. Insbesondere kann die elektrische Maschine einen Rotor enthalten, wie er in Verbindung mit dem vorstehenden Aspekt der vorliegenden Erfindung beschrieben worden ist.
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Kurzbeschreibung der Figuren
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Die vorstehenden Merkmale und Aspekte der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungsfiguren veranschaulicht, in welchen
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1 eine dreidimensionale Darstellung der prinzipiellen Anordnung von Polkomponenten im Rotor einer elektrischen Maschine;
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1a und 1b schematische Ansichten bekannter Anordnungen von Polkomponenten; und
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2 bis 11 schematische Ansichten erfindungsgemäßer Anordnungen von Polkomponenten innerhalb einer Polbaugruppe
zeigen.
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Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
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1 zeigt einen Rotor 10 einer elektrischen Maschine, in welchen lediglich die in Richtung des Luftspalts orientierten Segmente der Polkomponenten 1a, b, c bis 6a, b, c gezeigt sind. Dabei sind in erster Linie drei aufeinander folgende Polbaugruppen a, b und c sichtbar, welche aufeinander folgend auf einer Zylinderfläche des Rotors 10 angeordnet sind. Im Folgenden wird, da die relative Anordnung der Polkomponenten einer jeden Polbaugruppe im Wesentlichen identisch sein können bzw. sich wiederholen, nur auf die Polbaugruppe b eingegangen. Die Polbaugruppe b besteht aus Polkomponenten 1b, 2b, 3b, 4b, 5b und 6b, welche aneinander liegend in axialer Richtung einem (nicht dargestellten) Luftspalt einer elektrischen Maschine zugewandt sind. Insbesondere sind die rechteckig dargestellten Stirnflächen S1-6 der Einfachheit halber als ebene Flächen dargestellt, welche bei der praktischen Anwendung zur Verringerung der Luftspalttiefe der gedachten Zylinderfläche des Rotors entsprechend ausgebildet sein können. Die Polkomponente 2b weist gegenüber der Polkomponente 1b einen Versatz in eine erste Richtung auf, während die Polkomponente 3b gegenüber der Polkomponente 2b einen Versatz in eine zweite Richtung aufweist, usw. Mit anderen Worten sind die Polkomponenten 1b bis 6b abwechselnd in unterschiedliche Richtungen, welche im Betrieb des Rotors mit einer in Drehrichtung bzw. entgegen der Drehrichtung liegenden Richtung übereinstimmen würden, gegeneinander verdreht. Durch diese Verdrehung entsteht ein Versatz, durch welche die unterschiedlichen Polkomponenten gegenüber einem nicht geschrägten Stator zu unterschiedlichen Zeitpunkten bzw. Drehpositionen des Rotors im Wesentlichen identische magnetische Kraftwirkungen erzeugen bzw. erfahren würden. Die jeweils in die zweite Drehrichtung weisende Stirnflächengrenze SG1 bis SG6 sowie ihr jeweils in entgegengesetzte Richtung gegenüberliegende Stirnflächengrenze bilden paarweise parallele Stirnflächengrenzabschnitte, welche in Schichtrichtung der Polkomponenten – oder anders ausgedrückt – senkrecht zur Rotationsrichtung der elektrischen Maschine orientiert sind. Die übrigen Stirnflächengrenzabschnitte der dargestellten Polkomponenten sind senkrecht zur Schichtrichtung bzw. in Rotationsrichtung des dargestellten Rotors 10 orientiert.
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1a zeigt eine schematische Anordnung von Polkomponenten, wie sie aus dem Stand der Technik als sogenannte ”lineare Schrägung” bekannt ist. Die Stirnflächen S1 bis S6 der Polkomponenten 1 bis 6 sind in einer gemeinsamen Richtung (im Bild nach rechts abwärts gerichtet) um einen konstanten Versatz V gegeneinander versetzt. Die fünf Versätze zwischen den sechs dargestellten Polkomponenten würden bei einem typischen Versatz zwischen den Polkomponenten 1 bis 6 von 25°/P jeweils 5°/P betragen. Da die dargestellten Polkomponenten 1 bis 6 gleiche Stirnflächen S1 bis S6 aufweisen, stimmt der Versatz der Stirnflächengrenzen SG1 bis SG6 mit dem Versatz der Stirnflächen S1 bis S6 überein. Die dargestellte Anordnung wird im Stand der Technik verwendet, um das Rastmoment und Rippelmoment zu vermindern. Hierbei wird im Stand der Technik die Rotorwelle bzw. die gesamte Struktur der kraftführenden Teile der elektrischen Maschine als starr angenommen, was in erster Näherung zulässig sein kann, jedoch Optimierungspotential bzw. mögliche Materialersparnisse ignoriert.
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1b zeigt eine alternative schematische Anordnung von Polkomponenten einer Polbaugruppe des Standes der Technik, wie sie als „V-geschrägt” bezeichnet wird. Zwischen einer ersten Polkomponente 1 und einer zweiten Polkomponente 3 besteht ein Versatz 2V ebenso wie zwischen einer dritten Polkomponente 5 und der zweiten Polkomponente 3. Die vierte Polkomponente (ebenfalls 5) weist keinen Versatz gegenüber der dritten Polkomponente 5 auf. Die fünfte Polkomponente 3 und die sechste Polkomponente 1 weisen zu ihrem Vorgänger jeweils einen Versatz 2V in die entgegengesetzte Richtung auf. Zur Veranschaulichung sind die Polkomponenten in den beigefügten Zeichnungsfiguren aufsteigend durchnummeriert, wie sie an einer identischen Position am Stator einer elektrischen Maschine in zeitlicher Reihenfolge vorbeigedreht würden.
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2 zeigt eine schematische Anordnung von Polkomponenten einer Polbaugruppe gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung. Die Polkomponenten 1 bis 6 sind Untergruppen U1 bis U3 angeordnet, innerhalb welcher die jeweils enthaltenen Polkomponenten einen Versatz von 3V aufweisen. Somit besteht sowohl zwischen den Polkomponenten 1 und 4 der Untergruppe U1 als auch zwischen den Polkomponenten 2 und 5 der Untergruppe U2 und zwischen den Polkomponenten 3 und 6 der Untergruppe U3 der Versatz von 3V in ein und derselben Richtung. Die aneinander angrenzenden Polkomponenten unterschiedlicher Untergruppen, nämlich die Polkomponenten 4 und 2 bzw. 5 und 3, weisen einander gegenüber einen in entgegengesetzter Richtung orientierten Versatz 2V auf. Mit anderen Worten ist eine mittlere Schrägung der gesamten Polbaugruppe einem größeren, jedoch gleichgerichteten Versatz der Polkomponenten innerhalb einer jeweiligen Untergruppe überlagert.
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3 zeigt die in 2 dargestellte schematische Anordnung, bei welcher jedoch die Polkomponente 6 der Polkomponente 1 vorangestellt worden ist. Es bilden somit die Polkomponenten 6 und 1 einander benachbarte und um einen Versatz 5V gegeneinander versetzte Polkomponenten einer Untergruppe U1. Während sich an der relativen Zuordnung der übrigen Polkomponenten 1 bis 5 keine Veränderung ergeben hat, sind nun jedoch die Polkomponenten 4 und 2 als Untergruppe U2 sowie die Polkomponenten 5 und 3 als Untergruppe U3 zueinander angeordnet. Der erfindungsgemäß geforderte Mindestversatz zwischen zwei Polkomponenten innerhalb einer Untergruppe ist dennoch erkennbar gewahrt.
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4 zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung, bei welcher eine V-förmige Anordnung der Polkomponenten 1 bis 6 verwendet wird. Die Polkomponenten 1, 3 und 5 der Untergruppe U1 sind in einer ersten Richtung um einen Versatz 2V jeweils gegeneinander versetzt. An die dritte Polkomponente 5 grenzt die vierte Polkomponente 6 mit einem Versatz V, welcher in der gleichen Richtung orientiert ist, wie die Polkomponenten 1, 3 und 5 der Untergruppe U1 zueinander versetzt sind. Auch die Polkomponenten 6, 4 und 2 der zweiten Untergruppe U2 sind jeweils um einen Versatz 2V gegeneinander versetzt. Dieser ist jedoch in die entgegengesetzte Richtung orientiert.
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5 zeigt eine weitere mögliche schematische Anordnung von 6 Polkomponenten gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung. Die 6 Polkomponenten 1 bis 6 sind hierbei in Untergruppen U1 bis U3 zusammengefasst, und weisen innerhalb der Untergruppen U1 bis U3 einen Versatz von 2V (Untergruppe U1) bzw. einen Versatz von 3V (Untergruppen U2 und U3) in jeweils identischer Richtung auf. Entgegen der in 2 gezeigten Anordnung sind die aneinander grenzenden Polkomponenten 3 der Untergruppen U1 und U2 nicht gegeneinander versetzt. Mit anderen Worten weisen sie einen Versatz von 0° zueinander auf. Die dargestellte Anordnung vermindert magnetische Streuflüsse zwischen der zweiten und dritten Polkomponente 3. Zudem wird durch die dargestellte Anordnung eine jeweilige Schrägung der Polkomponenten innerhalb einer Untergruppe U1 bis U3 einer abwechselnden Versatzrichtung der Untergruppen U1 bis U3 zueinander überlagert. Mit anderen Worten ist die Untergruppe U2 gegenüber der Untergruppe U1 in eine erste Richtung versetzt, während die dritte Untergruppe U3 gegenüber der zweiten Untergruppe U2 in eine zweite (entgegengesetzte) Richtung versetzt ist.
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6 zeigt eine weitere schematische Ansicht einer möglichen Ausgestaltung einer Polbaugruppe gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung, wobei die Polkomponenten 1 und 4 der Untergruppe U2 eine reduzierte Stärke und somit in Schichtrichtung schmalere Stirnflächen aufweisen. Die im Betrieb auftretenden Kräfte auf die 6 Polkomponenten werden im Betrieb dennoch günstig kompensiert, indem auf bestimmte harmonische Schwingungsordnungen entgegengesetzt wirkende Polkomponenten, nämlich die einer jeden Untergruppe U1 bis U3, nicht nur einen geeigneten Versatz, sondern auch eine ähnliche magnetische Wirkung dem Betrage nach erzeugen bzw. erfahren.
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7 zeigt eine schematische Anordnung von Polkomponenten 1 bis 6, welche alternative Stirnflächengeometrien aufweisen. Beispielhaft sind die in eine erste Drehrichtung des Rotors weisenden Stirnflächengrenzen SG4 und SG1 geschrägt einerseits zur Schichtrichtung der Polkomponenten 1 bis 6 als auch zur Drehrichtung des Rotors geschrägt ausgeführt. Beide Stirnflächengrenzen SG1 und SG4 weisen dabei eine identische Schrägung auf, welche trotz gleich bleibendem bzw. beibehaltenem Versatz zwischen den Polkomponenten 1 und 4 nahtlos ineinander übergeht. Im Gegensatz hierzu weisen die Polkomponenten 2 und 5 der Untergruppe U3 jeweils dachförmige bzw. pfeilförmige Stirnflächengrenzen SG2 und SG5 auf. Die dargestellten Varianten für die Stirnflächengrenzen stellen weitere Variationsmöglichkeiten dar, um den magnetischen Streufluss einerseits und das Rastmoment sowie das Vibrationsverhalten andererseits zu beeinflussen.
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8 zeigt eine schematische Ansicht einer Polbaugruppe gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung, welche lediglich vier Polkomponenten 1 bis 4, welche in zwei Untergruppen U1 und U2 gegliedert sind, darstellt. Während die Polkomponente 3 gegenüber der Polkomponente 1 einen Versatz von 2V in einer ersten Richtung aufweist, ist zwischen der Polkomponente 2 und der Polkomponente 4 ein Versatz von 2 in einer entgegengesetzten Richtung vorgesehen. Mit anderen Worten sind die Versätze innerhalb der Untergruppen U1 und U2 entgegengesetzt zueinander gerichtet. Zudem weist die der Untergruppe U2 angehörende Polkomponente 4 gegenüber der der Untergruppe U1 angehörenden Polkomponente 3 einen Versatz V in der ersten Richtung auf.
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9 zeigt eine schematische Anordnung von vier Polkomponenten 1 bis 4 gemäß dem ersten erfindungsgemäßen Aspekt. Die vier Polkomponenten 1 bis 4 sind in zwei Untergruppen U1 und U2 gegliedert, wobei die Polkomponenten 3 bzw. 4 gegenüber den Polkomponenten 1 bzw. 2 einen Versatz 2V in einer gemeinsamen Richtung aufweisen. Jedoch sind die Polkomponenten 2 und 3, durch welche die Untergruppen U1 und U2 aneinander grenzen, in einer entgegengesetzten Richtung zueinander versetzt.
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10 zeigt eine weitere schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Polbaugruppe gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung. Die zwei Polkomponenten 1 und 4 der ersten Untergruppe U1 sowie die Polkomponenten 3 und 5 der zweiten Untergruppe U2 weisen einen Versatz von 3V bzw. 2V in einer ersten Richtung zueinander auf. Die einander zugewandten Polkomponenten 4 und 3 der Untergruppen U1 und U2 weisen einen Versatz von 1 in entgegengesetzter Richtung zueinander auf. Jedoch ist zwischen diesen Polkomponenten 4 und 3 eine keiner der Untergruppen zuordenbare Polkomponente 2 angeordnet. Mit anderen Worten ist der Versatz zwischen der Polkomponente 2 und der Polkomponente 3 nicht groß genug, um sie erfindungsgemäß der Untergruppe U2 zuordnen zu können. Zudem weist die Polkomponente 2 gegenüber den in Untergruppe U1 enthaltenen Polkomponenten 1 und 4 eine entgegengesetzt gerichtete Versatzrichtung auf. Dennoch kann eine Polkomponente, welche keiner der Untergruppen zuordenbar ist, verwendet werden, um einerseits die maximal abgebbare Leistung einer elektrischen Maschine zu steigern, andererseits um gezielt weitere Anteile im Schwingungsspektrum während des Betriebs zu beeinflussen.
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11 zeigt eine schematische Anordnung einer erfindungsgemäßen Polbaugruppe gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung. Die fünf Polkomponenten 1 bis 5 lassen sich entweder restlos in zwei Untergruppen U1, enthaltend die Polkomponenten 2 und 4, sowie U2, enthaltend die Polkomponenten 5, 3 und 2, gliedern, oder nur die Polkomponenten 3 und 1 werden der Untergruppe U2 zugeordnet, wobei die Polkomponente 5 außerhalb der Untergruppen U1 und U2 verbleibt. Hierbei weisen die Polkomponenten 2 und 4 einen Versatz 2V in einer ersten Richtung zueinander auf, während die Polkomponenten 5 und 3 bzw. 3 und 1 zueinander jeweils einen Versatz 2V in einer zweiten Richtung aufweisen. Die aneinander grenzenden Polkomponenten 4 und 5 weisen zwar einen Versatz V in der ersten Richtung zueinander auf, sein Betrag ist jedoch nicht ausreichend, um ihn der ersten Untergruppe U1 zuordnen zu können. Die Polkomponente 5 kann daher der zweiten Untergruppe U2 zugeordnet oder ohne eine Zuordnung zu einer Untergruppe Gruppe in der erfindungsgemäßen Polbaugruppe verstanden werden.
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Es ist ein Kerngedanke der vorliegenden Erfindung, hinsichtlich bestimmter harmonischer Vibrationen geeignete Polbaugruppen bzw. Rotoren bzw. elektrische Maschinen zur Verfügung zu stellen, bei welchen räumlich nahe beieinander liegende Polkomponenten entgegengesetzte Wirkungen hinsichtlich der Entstehung bestimmter Harmonischer haben. Hierzu ist ein Versatz benachbarter Polkomponenten erforderlich, der deutlich über den aus dem Stand der Technik bekannten Versatz hinausgeht. Dabei wird bewusst eine Erhöhung des magnetischen Streuflusses und damit bei gleicher Magnetmasse verringerte erzielbare Leistung in Kauf genommen, um das Schwingungsverhalten einer elektrischen Maschine positiv zu beeinflussen. Dem Fachmann ist dabei ersichtlich, dass der zu wählende Versatz der Polkomponenten von vielen Parametern abhängt, welche aufeinander Einfluss nehmen. Beispielsweise ist die Rotorpolpaarzahl und Statorpolpaarzahl für den maximalen relativen Versatz zwischen dem innerhalb einer Polbaugruppe auftretenden relativen maximalen Versatz von Polkomponenten entscheidend. Zudem hängt der relative Versatz zweier erfindungsgemäß benachbarter Polkomponenten von derjenigen Schwingungsordnung des Gesamtsystems ab, welche es jeweils zu vermindern gilt. Lediglich beispielhaft sei daher ein sich bei einer Rotorpolpaarzahl von 4 ergebende Winkel von 3,75° zwischen den Polkomponenten einer Untergruppe als geeigneter Versatz genannt, um die 48. Harmonische signifikant zu reduzieren.
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Unter anderem liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, dass die Annahme einer starren Welle bzw. Maschinenstruktur nur bedingt auch hinsichtlich der Berücksichtigung hoher harmonischer Ordnungen einer elektrischen Maschine zutrifft. Die vorliegende Erfindung schlägt daher Konzepte sowie Dimensionierungsvorschläge vor, mittels welcher bestimmte harmonische Ordnungen des Betriebsgeräusches vermindert werden können.
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Bezugszeichenliste
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- 1 bis 6
- Polkomponenten
- 10
- Rotor
- a, b, c
- Polbaugruppen
- S1 bis S6
- Stirnflächen
- SGA1 bis SGA6
- Stirnflächengrenzenabschnitte
- SG1 bis SG6
- Stirnflächengrenze
- U1 bis U3
- Untergruppe
- V
- Versatz
- Vmin
- Mindestversatz
- Vmax
- maximal auftretender relativer Versatz
- Vvergl
- Vergleichsversatz
- X
- Anzahl Polkomponenten pro Polbaugruppe