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Stand der Technik
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Die Erfindung geht aus von einer Befestigungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Es ist bereits eine Befestigungsvorrichtung mit zumindest einem Trägerelement, das zumindest zwei Kontaktflächen zu einer Anordnung zwischen zumindest einem Untergrundelement und einem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement aufweist, und mit zumindest einer Aufnahmeeinheit, die mindestens ein zumindest im Wesentlichen quer zu einer der Kontaktflächen ausgerichtetes Aufnahmeelement zur Aufnahme zumindest eines Verbindungselements aufweist, bekannt.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Befestigungsvorrichtung bereitzustellen, die schraubenlos an einem Untergrundelement verankert werden kann und eine besonders einfache Einstellbarkeit der Aufnahmeeinheit ermöglicht. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
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Offenbarung der Erfindung
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Die Erfindung geht aus von einer Befestigungsvorrichtung mit zumindest einem Trägerelement, das zumindest zwei Kontaktflächen zu einer Anordnung zwischen zumindest einem Untergrundelement und einem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement aufweist, und mit zumindest einer Aufnahmeeinheit, die mindestens ein zumindest im Wesentlichen quer zu einer der Kontaktflächen ausgerichtetes Aufnahmeelement zur Aufnahme zumindest eines Verbindungselements aufweist.
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Es wird vorgeschlagen, dass die Befestigungsvorrichtung zumindest eine Bewegungslagereinheit zu einer beweglichen Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements umfasst. Unter einem "Trägerelement" soll insbesondere ein ebenes flächiges Element verstanden werden, wobei die Erstreckung des flächigen Elements in einer Dimension wesentlich geringer ist als die in den anderen beiden Dimensionen. Es kann sich dabei beispielsweise um eine Platte handeln, bei der entsprechend die Dicke geringer ist als die Länge und/oder die Breite. Die Platte kann beispielsweise eine mehreckige, eine kreisrunde, eine elliptische, eine ovale, eine teilkreisförmige, eine halbkreisförmige oder eine viertelkreisförmige Grundform aufweisen oder eine Kombination daraus sein, wobei jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Grundformen denkbar sind.
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Grundsätzlich ist es möglich, ein derartiges Element aus einem Stück zu fertigen. Das Trägerelement kann je nach anhängender Last unterschiedlich groß ausgeführt sein oder es können mehrere Trägerelemente nebeneinander verwendet bzw. miteinander kombiniert werden. Vorzugsweise weist das Trägerelement zwei sich gegenüberliegende im Wesentlichen parallele Kontaktflächen auf. Unter „im Wesentlichen parallel“ soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Das Trägerelement kann aus einem metallischen Werkstoff und/oder aus einem nichtmetallischen Werkstoff ausgebildet sein.
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Vorzugsweise ist das Trägerelement zu einer Aufnahme der Aufnahmeeinheit vorgesehen. Unter einer "Aufnahmeeinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine Verbindung zwischen dem Trägerelement und dem zumindest einen Verbindungselement herzustellen, wobei sich ihre Form insbesondere von dem Trägerelement unterscheidet. Insbesondere kann die Befestigungsvorrichtung zusätzlich zu der zumindest einen beweglich gelagerten Aufnahmeeinheit zumindest eine zusätzliche unbeweglich gelagerte Aufnahmeeinheit in und/oder auf dem Trägerelement aufweisen. Das zumindest eine Aufnahmeelement kann aus einem metallischen Werkstoff und/oder aus einem nichtmetallischen Werkstoff ausgebildet sein. Insbesondere kann die Aufnahmeeinheit im Wesentlichen quer zu einer der Kontaktflächen des Trägerelements angeordnet werden. In diesem Zusammenhang soll unter „im Wesentlichen quer“ insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung und/oder einer Achse der Aufnahmeeinheit relativ zu einer Bezugsfläche des Trägerelements verstanden werden, wobei die Ausrichtung der Richtung und/oder der Achse der Aufnahmeeinheit zumindest verschieden von einer zumindest im Wesentlichen parallelen Ausrichtung zur Bezugsfläche des Trägerelements ist und insbesondere windschief oder senkrecht zur Bezugsfläche des Trägerelements ist.
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Des Weiteren soll hier unter dem Ausdruck „bewegliche Lagerung“ insbesondere eine Lagerung zumindest eines Elements verstanden werden, insbesondere zumindest des Aufnahmeelements, wobei das Element insbesondere mit einem starren Trägerelement gekoppelt ist und eine Bewegungsmöglichkeit entlang zumindest einer Strecke größer als 10 mm, bevorzugt größer als 20 mm und besonders bevorzugt größer als 30 mm aufweist. Vorzugsweise ist eine Bewegungslagereinheit am Trägerelement angeordnet. Insbesondere ist die Bewegungslagereinheit in einer Ebene des Trägerelements und/oder senkrecht zu einer Ebene des Trägerelements angeordnet.
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Die zur beweglich gelagerten Aufnahmeeinheit zumindest eine zusätzliche unbeweglich gelagerte Aufnahmeeinheit kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig mit dem Trägerelement verbunden sein. Die zusätzliche unbeweglich gelagerte Aufnahmeeinheit kann einstückig in dem Trägerelement integriert sein. Unter „einstückig“ soll insbesondere stoffschlüssig verbunden, wie beispielsweise durch einen Schweißprozess und/oder Klebeprozess usw., und besonders vorteilhaft angeformt verstanden werden, wie durch die Herstellung aus einem Guss und/oder durch die Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren.
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Durch eine erfindungsgemäße Ausgestaltung kann besonders vorteilhaft eine einfache, Platz sparende Verbindung mit dem Trägerelement hergestellt werden. Das zumindest eine Aufnahmeelement der Aufnahmeeinheit ist dazu vorgesehen, beispielsweise ein dekoratives Funktionselement oder ein Profilelement, insbesondere eine Seifenschale, ein Ablageelement, einen Zahnputzbecher, einen Handtuchhalter, eine Schiene oder eine Übergangsleiste mittels des zumindest eines Verbindungselements auf einem Untergrundelement zu befestigen.
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Das zumindest eine Verbindungselement kann aus einem metallischen Werkstoff und/oder aus einem nichtmetallischen Werkstoff ausgebildet sein. Unter einem "Untergrundelement" soll in diesem Zusammenhang ein ebenes flächiges Element verstanden werden, das zumindest im Wesentlichen als ein ungekrümmtes Flächenelement ausgebildet ist. Das Untergrundelement ist zumindest im Wesentlichen Teil eines Raums und als eine Wand, insbesondere eine Innenwand, ein Boden oder eine Decke ausgebildet. In diesem Zusammenhang soll unter „zumindest im Wesentlichen“ insbesondere verstanden werden, dass eine Abweichung von einem vorgegebenen Wert insbesondere weniger als 25%, vorzugsweise weniger als 10% und besonders bevorzugt weniger als 5% des vorgegebenen Werts abweicht. Vorzugsweise ist das Untergrundelement dazu vorgesehen, mit Plattenelementen belegt zu werden, insbesondere in sanitären oder sterilen Räumen, wie beispielsweise in einem Badezimmer oder in klinischen Operationssälen, und/oder auf stark beanspruchten Flächen, insbesondere begehbaren Bodenflächen.
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Unter einem "Plattenelement" soll hier insbesondere ein ebenes flächiges Element mit einer wasserresistenten und/oder einer abriebfesten und/oder einer rutschhemmenden und/oder einer frostbeständigen Eigenschaft verstanden werden. Vorzugsweise ist das Plattenelement als ein Wandbelagelement und/oder als ein Bodenbelagelement und/oder als ein Deckenbelagelement ausgebildet. Insbesondere ist das Wandbelagelement als eine keramische Fliese und/oder als eine Natursteinfliese und/oder als eine Teppichfliese und/oder als eine Glasplatte und/oder als ein metallisches Plattenelement ausgebildet. Insbesondere ist das Bodenbelagelement als eine Bodenplatte und/oder als eine keramische Fliese und/oder als ein Parkettelement und/oder als ein Laminatelement und/oder als ein Natursteinelement und/oder als ein Kunststoffbelagelement ausgebildet. Insbesondere ist das Deckenbelagelement als ein mineralisches (Gips-)Plattenelement und/oder als ein Kunststoffplattenelement und/oder als ein Holzplattenelement ausgebildet.
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Insbesondere kann das Plattenelement mit einem Fügemittel an dem Untergrundelement befestigt werden, wie beispielsweise einem Fliesenkleber oder einem Dünnbettmörtel. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung ohne Verbindungselemente, wie beispielsweise Schrauben oder Nägel, an dem Untergrundelement im Fliesenkleber bzw. im Dünnbettmörtel zwischen einem Untergrundelement und dem Plattenelement verankert werden kann.
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In vorteilhafter Weise kann eine einfach zu handhabende Befestigungsvorrichtung mit einer schnell einstellbaren Aufnahmeeinheit bereitgestellt werden. Insbesondere ermöglicht die bewegliche Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung eine besonders große Gestaltungsvielfalt der Anordnung der Aufnahmeelemente zur Befestigung von beliebigen Funktionselementen oder Profilelementen. Besonders vorteilhaft ist, dass die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung an einem dünnwandigen Untergrundelement, das beispielsweise aus einer Gipskartonplatte besteht, in derselben Weise befestigt werden kann wie an einem massiven Untergrundelement, das aus Beton oder einem Mauerwerk besteht. Ferner zeichnet sich die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung dadurch aus, dass beispielsweise die wasserabweisende Eigenschaft eines imprägnierten Untergrundelements eines Duschraums erhalten werden kann, da die Befestigungsvorrichtung werkzeuglos und ohne Verbindungselemente an dem imprägnierten Untergrundelement befestigt werden kann. Dabei soll unter "werkzeuglos" insbesondere ohne handelsübliche Werkzeuge, wie insbesondere Schraubendreher, Hämmer oder Sägen, verstanden werden.
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Insbesondere kann die Befestigungsvorrichtung risikolos auf allen Wasserleitungen und elektrische Leitungen aufweisenden Untergrundelementen befestigt werden, ohne dass diese beschädigt werden. Weiterhin kann die Befestigungsvorrichtung in Ecken und in einem Bereich eines aus der Wand herausstehenden Wasseranschlusses oder im Bereich einer elektrischen Leitung bauteilnah befestigt werden. In vorteilhafter Weise kann mit der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung eine universelle Befestigungsvorrichtung bereitgestellt werden, die eine besonders einfache und bedienerfreundliche Montage der Befestigungsvorrichtung ermöglicht. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung dauerhaft und besonders belastbar ortsfest zwischen einem Untergrundelement und dem Plattenelement verankert werden, so dass die Befestigungsvorrichtung ihre Lage gegenüber dem Plattenelement immer behält.
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Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Befestigungsvorrichtung kann eine konstruktiv einfache, sichere und bauraumsparende Lagerung der Befestigungsvorrichtung bereitgestellt werden. Insbesondere ist vor dem Einbau der Befestigungsvorrichtung eine axiale oder radiale Verschiebung der Aufnahmeeinheit in unterschiedliche Richtungen und eine zuverlässige Befestigung von dekorativen Funktionselementen oder Profilelementen ermöglicht. Vorteilhaft kann eine kostengünstige und bauraumsparende Befestigungsvorrichtung bereitgestellt werden. Insbesondere ist die Befestigungsvorrichtung durch die erfindungsgemäße Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem Plattenelement wegen der schraubenlosen Befestigungsart des Trägerelements besonders montagefreundlich ausgebildet.
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Es wird vorgeschlagen, dass die Bewegungslagereinheit zumindest ein Führungselement aufweist, das im und/oder am Trägerelement angeordnet ist. Unter einem "Führungselement" soll hier insbesondere ein Element zu einer Zwangsführung eines weiteren Elements und/oder einer Einheit verstanden werden. Unter einer „Zwangsführung“ soll hier insbesondere eine Führung eines Elements und/oder einer Einheit bei einer Bewegung in einer Ebene entlang einer vorgegebenen Bahn mittels einer Einwirkung von zumindest einer Zwangskraft quer zu einer Bewegungsrichtung auf das Element und/oder auf die Einheit verstanden werden. Der Ausdruck „Zwangskraft“ soll hier insbesondere eine Kraft definieren, die dazu vorgesehen ist, einen Körper an einer Bewegung in zumindest eine Richtung zu hindern und/oder den Körper bei einer Bewegung auf einer mittels einer Einwirkung der Kraft auf den Körper vorgegebenen Bahn zu halten. Das Führungselement kann in einer Ebene des Trägerelements und/oder parallel zu einer Ebene des Trägerelements angeordnet sein. In vorteilhafter Weise kann das zumindest eine Führungselement in einem Randbereich und/oder in einem mittleren Bereich des Trägerelements angeordnet sein. Bei einer Anordnung des Führungselements in einer Ebene des Trägerelements ist eine besonders bauraumsparende Ausführung der Befestigungsvorrichtung möglich. Das Führungselement weist zumindest eine Führungsfläche auf, entlang welcher das Aufnahmeelement gestützt bzw. geführt werden kann. Das Führungselement kann einen linearen Verlauf oder einen von einem linearen Verlauf abweichenden Verlauf bzw. einen gebogenen Verlauf aufweisen. Insbesondere ist das zumindest eine Führungselement zu einer zumindest teilweisen formschlüssigen Aufnahme zumindest des Aufnahmeelements vorgesehen. Das Führungselement gewährleistet, dass das Aufnahmeelement innerhalb vorgegebener Toleranzen entlang einer definierten Richtung eine gerichtete Bewegung bzw. eine Zwangsbewegung ausführen kann. Insbesondere ist das Führungselement dazu vorgesehen, eine kontrollierte Bewegung des Aufnahmeelements zu ermöglichen. Die Zwangsführung bewirkt, dass das Aufnahmeelement relativ zu dem Führungselement immer eine Lage annehmen kann, die ausschließlich durch das Führungselement bestimmt ist. Des Weiteren ist das Führungselement dazu vorgesehen, über das Aufnahmeelement eine Last aufzunehmen. In vorteilhafter Weise kann das Führungselement durch Umformen aus einer Platine oder in einem Gießverfahren einstückig hergestellt werden. Das zumindest eine Führungselement kann aus einem metallischen Werkstoff und/oder aus einem nichtmetallischen Werkstoff ausgebildet sein.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass das Führungselement der Bewegungslagereinheit als eine Nut ausgebildet ist. Insbesondere kann eine Nut mit einem oder mehreren Aufnahmeelementen in einer Wirkverbindung stehen. Ferner kann die Nut unterschiedlich lang ausgebildet werden. Die als zumindest teilweise geschlossener Hohlkörper ausgebildete Nut weist eine zumindest teilweise geschlossene Führungsfläche innerhalb der Nut auf. Ein Verkeilen oder Verklemmen des entlang der Führungsflächen geführten Aufnahmelements kann ausgeschlossen werden. Die zumindest teilweise geschlossenen Führungsflächen innerhalb der Nut wirken sich wiederum zusätzlich positiv auf die Bedienbarkeit aus, da sich das Aufnahmeelement so deutlich einfacher bewegen lässt. Insbesondere ermöglicht die als zumindest teilweise geschlossener Hohlkörper ausgebildete Nut eine hohe Lastaufnahme.
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In einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Aufnahmeelement mittels zumindest eines Führungselements in einer XY-Ebene beweglich gelagert ist. In diesem Zusammenhang soll unter "mittels" insbesondere verstanden werden, dass das Aufnahmeelement mit Hilfe des Formschlusses in dem Führungselement gesichert wird und dass der Formschluss in zwei entgegengesetzt gerichteten Richtungen auf das Aufnahmeelement wirkt. Insbesondere kann das Aufnahmeelement entlang einer definierten Strecke innerhalb des Führungselements bewegt werden. Das Aufnahmeelement der Befestigungsvorrichtung kann entlang des Führungselements eine lineare Bewegung oder eine von einer linearen Bewegung abweichende Bewegung ausführen. Insbesondere kann hierdurch besonders vorteilhaft ein Bauraum der Befestigungsvorrichtung gering gehalten werden.
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In einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Aufnahmeelement zur Aufnahme zumindest eines Verbindungselements ein Innengewinde und/oder ein Außengewinde aufweist. Insbesondere wirkt das Verbindungselement mit dem Innengewinde oder mit dem Außengewinde des Aufnahmeelements zusammen. Besonders vorteilhaft ist, dass das Aufnahmeelement sowohl ein Innengewinde als auch ein Außengewinde aufweisen kann, wodurch ein universelles Aufnahmeelement bereitgestellt werden kann, das sowohl mit einem ein Innengewinde aufweisenden Verbindungselement als auch mit einem ein Außengewinde aufweisenden Verbindungselement verbunden werden kann. Insbesondere kann das Aufnahmeelement in unterschiedlichen Ausführungen ausgebildet werden, wobei sich die unterschiedlichen Ausführungen in einer Abmessung des Innengewindes bzw. des Außengewindes unterscheiden. In vorteilhafter Weise können unterschiedliche Verbindungselemente verwendet werden, insbesondere Verbindungselemente mit unterschiedlich großen Innengewinden bzw. Außengewinden. In diesem Zusammenhang ist auch der Einsatz von linksläufigen oder rechtsläufigen Gewinden denkbar. In einer alternativen Ausführung kann das Aufnahmeelement lediglich eine Bohrung aufweisen und ohne ein Innengewinde ausgeführt werden, wobei ein gewindebildendes bzw. selbstfurchendes Verbindungselement verwendet werden kann.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Aufnahmeelement als ein Zapfenelement oder als ein Nutenstein ausgebildet ist. Insbesondere kann das Aufnahmeelement eine stabförmige, eine rohrförmige, eine rechteckige oder eine quadratische Form aufweisen. Das Zapfenelement ist dazu vorgesehen, eine Bohrung bzw. eine Ausnehmung des Plattenelements zu durchdringen. Insbesondere kann das Zapfenelement im montierten Zustand formschlüssig in der Bohrung bzw. in einer Ausnehmung des Plattenelements aufgenommen werden. Die formschlüssige Aufnahme des Zapfenelements stabilisiert zusätzlich die Befestigungsvorrichtung im montierten Zustand. Das Zapfenelement kann unterschiedliche Durchmesser aufweisen. Das Zapfenelement kann mit unterschiedlichen Längen ausgeführt werden. Die Länge des Zapfenelements kann abhängig von der Materialdicke des verwendeten Plattenelements ausgebildet werden. Insbesondere kann das Zapfenelement in einem montierten Zustand gegenüber dem Plattenelement einen geringfügigen Überstand aufweisen, um eine Anlagefläche für das Funktionselement oder das Profilelement bereitzustellen. Der Nutenstein ist dazu vorgesehen, in einer Nut der Befestigungsvorrichtung formschlüssig geführt bzw. in eine Montageposition verschoben zu werden, um über ein Verbindungselement mit einem Funktionselement oder einem Profilelement verbunden zu werden. Insbesondere kann der rechteckig oder quadratisch ausgebildete Nutenstein zumindest zwei nebeneinander angeordnete Innengewinde mit unterschiedlicher Abmessung des Innengewindes aufweisen. In einer alternativen Ausführung kann das Innengewinde in jeweils einer Seite des quadratisch ausgebildeten Nutensteins mit jeweils einer unterschiedlichen Abmessung des Innengewindes ausgebildet werden. Durch Drehen des quadratisch ausgebildeten Nutensteins können Verbindungselemente mit unterschiedlicher Abmessung des Gewindes verwendet werden. In einer weiteren alternativen Ausführung kann zumindest eine Seite des quadratisch ausgebildeten Nutensteins eine Bohrung aufweisen, die dazu vorgesehen ist, ein als Holzschraube ausgeführtes Verbindungselement aufzunehmen. Der Nutenstein kann in einem montierten Zustand unterhalb des Plattenelements und/oder des Profilelements verdeckt angeordnet werden. Die formschlüssige Lagerung des Nutensteins kann im montierten Zustand eine stabile Verbindung der Befestigungsvorrichtung mit dem Funktionselement oder einem Profilelement ermöglichen.
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Es wird vorgeschlagen, dass das Trägerelement zur Beabstandung der Kontaktfläche des Trägerelements zu dem Untergrundelement zumindest eine Distanzeinrichtung aufweist, die derart ausgebildet ist, dass das Trägerelement einen definierten Abstand zum Untergrundelement aufweist, insbesondere im Bereich der Bewegungslagereinheit. Die Distanzeinrichtung ist als eine Zwischeneinrichtung ausgebildet, die bei der Montage der Befestigungsvorrichtung zwischen dem Untergrundelement und der zu dem Untergrundelement zugewandten Kontaktfläche des Trägerelements eingeklemmt wird. In vorteilhafter Weise kann dadurch die Beweglichkeit des Aufnahmeelements während des Montagevorgangs sichergestellt werden.
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Weiter wird vorgeschlagen, dass die Distanzeinrichtung zumindest ein an der dem Untergrundelement zugewandten Kontaktfläche des Trägerelements angeordnetes Distanzelement und/oder zumindest eine im Bereich des Führungselements im Wesentlichen in Richtung des Plattenelements gerichtete Prägung aufweist. Insbesondere kann die Distanzeinrichtung einstückig mit dem Trägerelement und/oder als eine mit dem Trägerelement separat verbindbare Distanzeinrichtung ausgebildet sein. In vorteilhafter Weise kann die Distanzeinrichtung lösbar oder unlösbar mit dem Trägerelement ausgeführt sein. Die einstückig bzw. unlösbar mit dem Trägerelement ausgebildete Distanzeinrichtung weist im Bereich des Trägerelements eine Materialverstärkung oder eine Materialumformung auf. Das Distanzelement kann in einem Randbereich und/oder gleichmäßig über die ganze dem Untergrundelement zugewandte Kontaktfläche des Trägerelements angeordnet sein. Die Distanzeinrichtung kann als Prägung ausgebildet sein, die beispielsweise die Form einer linienförmigen Wulst oder einer punktförmigen Wölbung aufweist. Die Distanzeinrichtung kann einen konstanten oder einen einstellbaren Abstand zwischen der dem Untergrundelement zugewandten Kontaktfläche des Trägerelements und dem Untergrundelement ausbilden, die eine Bewegung des in der Bewegungslagereinheit beweglich angeordneten Aufnahmeelements während der Montage gewährleisten kann. Insbesondere kann das lösbar bzw. separat ausgebildete Distanzelement eine variable Einstellung eines definierten Abstands zwischen der dem Untergrundelement zugewandten Kontaktfläche des Trägerelements und dem Untergrundelement ermöglichen. Insbesondere kann das lösbare Distanzelement als ein verstellbares Verbindungselement und/oder als ein mehrstufig steckbar ausgebildetes Distanzelement ausgeführt sein. Das Distanzelement kann beispielsweise als ein Formteil oder ein Spritzgussteil, insbesondere aus Kunststoff, besonders kostengünstig und einfach hergestellt werden. In einer alternativen Ausführung der Distanzeinrichtung kann der gesamte Bereich der Bewegungslagereinheit eine von einer Ebene des Trägerelements abweichende Materialumformung in Form einer Prägung aufweisen. Der durch Prägung umgeformte Bereich des Trägerelements, insbesondere im Bereich der Bewegungslagereinheit, kann besonders verstärkt ausgebildet werden, wodurch das Trägerelement besonders formstabil und belastbar ausgeführt werden kann. Selbstverständlich sind auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausführungen der Distanzeinrichtung denkbar, die eine Bewegungslagereinheit zu einer beweglichen Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements ermöglichen.
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In einer Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass das Trägerelement und/oder die Aufnahmeeinheit zumindest ein Sicherungselement aufweist, welches mindestens das zumindest eine Aufnahmeelement in oder an der Bewegungslagereinheit sichert. Insbesondere weist das Aufnahmeelement in einem dem Führungselement zugewandten Bereich das Sicherungselement auf, welches das Aufnahmeelement vorzugsweise verdrehfest in dem Führungselement halten kann. Das Sicherungselement begrenzt eine Bewegung des Aufnahmeelements und bildet in einem Endbereich der Aufnahmeeinheit und/oder in einem Endbereich der Bewegungslagereinheit eine Begrenzung. Insbesondere weist das Aufnahmeelement zumindest einen als eine Verdrehsicherung ausgebildeten Anschlag auf. Der Anschlag des Aufnahmeelements ist innerhalb des Führungselements angeordnet und dazu vorgesehen, ein durch ein Verbindungselement erzeugtes Drehmoment aufzunehmen bzw. auf das Führungselement zu übertragen. Das Sicherungselement kann bündig mit einer Ausnehmung bzw. Öffnung der Bewegungslagereinheit ausgebildet sein bzw. einen geringen Überstand gegenüber der Bewegungslagereinheit aufweisen. Insbesondere kann das Sicherungselement in einem Endbereich der Aufnahmeeinheit und/oder im Bereich der Bewegungslagereinheit angeordnet sein. In vorteilhafter Weise kann das Sicherungselement lösbar oder unlösbar mit der Aufnahmeeinheit und/oder mit der Bewegungslagereinheit verbunden sein. Das Sicherungselement kann als ein Anschlag einstückig mit der Aufnahmeeinheit und/oder mit der Bewegungslagereinheit ausgeführt werden. Das Sicherungselement kann eine Ausführungsform als eine Zunge und/oder als ein Zapfen und/oder als eine Scheibe und/oder als eine Sperrklinke und/oder als eine erhaben ausgebildete Prägung aufweisen, wobei jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausführungsformen denkbar sind. Alternativ kann das Sicherungselement als ein separates lösbares Sicherungselement, insbesondere als ein Verbindungselement und/oder als ein Splint und/oder als ein Sicherungsring und/oder als ein Kunststoff- bzw. ein Gummistöpsel, mit der Aufnahmeeinheit und/oder mit der Bewegungslagereinheit verbunden sein. Insbesondere kann das Sicherungselement verstellbar ausgebildet werden, um eine Justierung der Aufnahmeeinheit und/oder eine Montage bzw. Demontage der Aufnahmeeinheit zu ermöglichen. Das Sicherungselement verhindert insbesondere eine Bewegung der Aufnahmeeinheit aus der Bewegungslagereinheit hinaus bzw. ein Herausfallen der Aufnahmeeinheit aus der Bewegungslagereinheit. Eine derartige Ausgestaltung des Sicherungselements kann besonders bauraumsparend integriert werden, ohne dass die Grundgeometrie und wesentliche Funktionen der Befestigungsvorrichtung beeinträchtigt werden. Die Sicherungseinheit verhindert ein Lösen der miteinander verbundenen Bauelemente und ermöglicht eine einfache Montage bzw. eine einfache Handhabung der Befestigungsvorrichtung. Durch das Einschrauben zumindest eines Verbindungselements in das zumindest eine Aufnahmeelement kann ein Funktionselement oder ein Profilelement an einem Untergrundelement befestigt werden.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass das Trägerelement zumindest einen Durchbruch zur Aufnahme eines Fügemittels aufweist. Insbesondere kann der Durchbruch in einem Randbereich und/oder in einem mittleren Bereich des Trägerelements angeordnet sein. Die Bewegungslagereinheit kann hierbei zwischen zwei Durchbrüchen angeordnet sein, oder die Bewegungslagereinheit ist neben nur einem Durchbruch angeordnet. In einer alternativen Ausführung kann zwischen zwei Bewegungslagereinheiten ein Durchbruch angeordnet sein. Im Bereich der Durchbrüche weist das Trägerelement zumindest eine Versteifungsstrebe auf. Die Durchbrüche können rund oder eckig ausgebildet sein und vorzugsweise gleichmäßig im Trägerelement angeordnet sein, wobei jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausführungen der Durchbrüche denkbar sind. Die Durchbrüche können als Führungselemente ausgebildet sein. Insbesondere kann das Trägerelement aus einem endlosen Bandmaterial mit Führungselementen bzw. Durchbrüchen hergestellt werden. Das Trägerelement kann aus dem endlosen Bandmaterial in unterschiedlichen Größen hergestellt werden. Mit zunehmender Größe des Trägerelements kann die Befestigungsvorrichtung über eine zunehmend große Befestigungsfläche mittels des Fügemittels am Untergrundelement befestigt werden, wodurch die Befestigungsfestigkeit der zwischen dem Untergrundelement und dem Plattenelement angeordneten Befestigungsvorrichtung zunimmt. Die Durchbrüche des Trägerelements ermöglichen eine besonders einfache Montage und eine stabile Befestigung der Befestigungsvorrichtung zwischen dem Untergrundelement und dem Plattenelement.
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Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
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Zeichnung
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Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. Von gleichen Bauteilen in einer Figur ist nur jeweils ein Bauteil gekennzeichnet.
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Es zeigen:
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1 eine erste Variante eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung mit einem rechteckigen Trägerelement und einer mittig zwischen Durchbrüchen in einer Bewegungslagereinheit angeordneten Aufnahmeeinheit in einer perspektivischen Ansicht,
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2 eine zweite Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 1 mit einem runden Trägerelement in einer perspektivischen Ansicht,
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3 eine dritte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 1 mit einem Durchbruch und einer Bewegungslagereinheit in einer perspektivischen Ansicht,
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4 eine vierte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 3 mit einem halbkreisförmigen Trägerelement in einer perspektivischen Ansicht,
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5 eine fünfte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 1 mit einem zweiten Aufnahmeelement in einer perspektivischen Ansicht,
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6 eine sechste Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 5 mit einer getrennten Bewegungslagereinheit in einer perspektivischen Ansicht,
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7 eine siebte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 6 mit in einem Randbereich des Trägerelements offenen Durchbrüchen in einer perspektivischen Ansicht,
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8 eine achte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 6 mit als Bewegungslagereinheiten ausgeführten Durchbrüchen in einer perspektivischen Ansicht,
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9 eine neunte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 5 mit einem beweglich gelagerten Aufnahmeelement und einem unbeweglich gelagerten Aufnahmeelement in einer perspektivischen Ansicht,
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10 eine zehnte Variante der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 8 mit zumindest einem beweglich gelagerten Aufnahmeelement und zumindest einem unbeweglich gelagerten Aufnahmeelement in einer perspektivischen Ansicht,
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11 eine elfte Variante der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung aus 1 mit einem runden Trägerelement und einer radial ausgeführten Bewegungslagereinheit in einer perspektivischen Ansicht,
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12 eine zwölfte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung mit einer weiteren senkrecht zur Bewegungslagereinheit angeordneten Bewegungslagereinheit in einer perspektivischen Ansicht,
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13 eine dreizehnte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung mit einem kreuzförmigen Trägerelement und vier in jeweils einer Bewegungslagereinheit angeordneten Aufnahmeelementen in einer perspektivischen Ansicht,
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14 die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung aus 1 in einem montierten Zustand zwischen einem Untergrundelement und einem Plattenelement, das von dem Aufnahmeelement durchdrungen wird, in einer Schnittdarstellung,
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15 eine vierzehnte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung mit einer Distanzeinrichtung und einer in der Bewegungslagereinheit lösbar angeordneten Aufnahmeeinheit in einer Schnittdarstellung,
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16 eine fünfzehnte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung mit einer Distanzeinrichtung und einer in der Bewegungslagereinheit nicht lösbar angeordneten Aufnahmeeinheit in einer Schnittdarstellung,
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17 eine sechzehnte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung mit einer im Bereich der Bewegungslagereinheit geprägten Distanzeinrichtung und einer in der Bewegungslagereinheit angeordneten Aufnahmeeinheit in einer Schnittdarstellung,
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18 die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung aus 3 mit einem in der Bewegungslagereinheit gelagerten Aufnahmeelement, das mit einem als Senkkopfschraube ausgebildeten Sicherungselement verbunden ist, in einer Schnittdarstellung,
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19 ein Trägerelement der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung mit einer Prägungen aufweisenden Distanzeinrichtung in einer perspektivischen Ansicht,
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20 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung mit einem in der Bewegungslagereinheit als Nutenstein ausgeführten Aufnahmeelement in einer perspektivischen Ansicht und
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21 die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung aus 20 in einem montierten Zustand zwischen einem Untergrundelement und einem Plattenelement, die mit einem Profilelement verbunden ist, in einer Schnittdarstellung.
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Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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Die 1 bis 13 zeigen 13 Varianten des ersten Ausführungsbeispiels und die 20 und 21 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung.
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Die 1 zeigt eine erste Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Die 14 zeigt die Befestigungsvorrichtung aus 1 in einem montierten Zustand mit einem Trägerelement 10a zu einer Anordnung zwischen einem Untergrundelement 38a und einem an dem Untergrundelement 38a befestigbaren Plattenelement 40a. Das Untergrundelement 38a ist eine ebene Innenwand eines Raums, auf die Plattenelemente 40a aus beispielsweise einem keramischen Werkstoff mittels eines Fugenmittels befestigbar sind. Das Untergrundelement 38a, insbesondere das Untergrundelement 38a eines Duschraums, wird vor dem Befestigen der Plattenelemente 40a und/oder der Befestigungsvorrichtung vorbehandelt bzw. imprägniert, um eine wasserabweisende Eigenschaft des Untergrundelements 40a zu erreichen. Das Trägerelement 10a weist zwei Kontaktflächen 10.1a, 10.2a auf, wobei die erste Kontaktfläche 10.1a des Trägerelements 10a dem Untergrundelement 38a zugewandt ist und die zweite Kontaktfläche 10.2a des Trägerelements 10a, die an einer der ersten Kontaktfläche 10.1a abgewandten Seite des Trägerelements 10a angeordnet ist, dem Plattenelement 40a zugewandt ist. Je nach Belastung, Größe oder Gewicht eines an der Befestigungsvorrichtung zu befestigenden Funktionselements oder eines Profilelements, wie beispielsweise eine Seifenschale oder ein Handtuchhalter oder eine Profilleiste, können ein oder mehrere Befestigungsvorrichtungen verwendet werden oder es können Trägerelemente 10a mit unterschiedlicher Größe bzw. mit unterschiedlichen Grundformen eingesetzt werden, wobei die Materialstärke des Trägerelements 10a konstant bzw. unverändert ausgebildet ist. Das Trägerelement 10a kann eine rechteckige oder eine quadratische oder eine kreisrunde oder eine teilkreisförmige oder eine kreuzförmige Grundform aufweisen, wobei jedoch auch andere Sonderformen des Trägerelements 10a für spezielle Anwendungen denkbar sind, wie beispielsweise dreieckige Formen oder Kombinationen aus den genannten Grundformen des Trägerelements 10a. Das Trägerelement 10a der Befestigungsvorrichtung ist mittels eines Fugenmittels am Untergrundelement 38a eines Badezimmers oder eines Duschraums befestigbar. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12a, die ein quer zu einer der Kontaktflächen 10.1a, 10.2a ausgerichtetes Aufnahmeelement 12.1a zur Aufnahme eines nicht dargestellten Verbindungselements aufweist. Als Verbindungselemente sind nichtrostende Schrauben einsetzbar, wobei jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Verbindungselemente denkbar sind. Das Aufnahmeelement 12.1a weist eine runde Grundform auf. Das Aufnahmeelement 12.1a der Aufnahmeeinheit 12a ist in einem montierten Zustand in einer Bohrung 42a im Plattenelement 40a aufgenommen. Insbesondere weist das Aufnahmeelement 12.1a gegenüber dem Plattenelement 40a einen Überstand von ca. 1 mm bis 2 mm auf, der zum Befestigen des Funktionselements oder des Profilelements für eine Einlegescheibe oder für das Verbindungselement als Anlagefläche überstehend ausgebildet ist. Je nach Ausführungsgröße weist die Aufnahmeeinheit 12a ein bis vier Aufnahmeelemente 12.1a auf, die je nach Materialdicke des Plattenelements 40a unterschiedlich lang und/oder mit unterschiedlichen Durchmessern ausgeführt sind. Um das Trägerelement 10a und die Aufnahmeeinheit 12a der Befestigungsvorrichtung in einem Raum mit erhöhter Feuchtigkeit einsetzen zu können und gegen Korrosion dauerhaft zu schützen, sind das Trägerelement 10a und die Aufnahmeeinheit 12a der Befestigungsvorrichtung aus einem nichtrostenden Werkstoff ausgebildet, beispielsweise Edelstahl und/oder Aluminium und/oder Kunststoff und/oder Verbundwerkstoff. Alternativ ist jedoch auch eine Ausführung des Trägerelements 10a und der Aufnahmeeinheit 12a der Befestigungsvorrichtung aus anderen Werkstoffen möglich oder eine Ausführung aus einer Kombination der zuvor genannten Werkstoffe. Selbstverständlich sind auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Werkstoffe zur Herstellung des Trägerelements 10a und der Aufnahmeeinheit 12a denkbar, wie beispielsweise aus einem Werkstoff mit einer feuchtigkeitsdichten Beschichtung oder Imprägnierung.
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Um eine besonders einfache Einstellbarkeit der Aufnahmeeinheit 12a zu ermöglichen, umfasst die Befestigungsvorrichtung zumindest eine Bewegungslagereinheit 14a zu einer beweglichen Lagerung des zumindest einen Aufnahmeelements 12.1a.
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Die Bewegungslagereinheit 14a weist ein Führungselement 14.1a auf, das am Trägerelement 10a angeordnet ist. Das Führungselement 14.1a ist in der XY Ebene des Trägerelements 10a angeordnet und weist einen linearen bzw. einen geradlinigen Verlauf auf, wobei in einer alternativen Ausführung ein radialer bzw. einen kreisförmiger Verlauf des Führungselements 14.1a denkbar ist. Das Führungselement 14.1a im Trägerelement 10a ist in unterschiedlichen Varianten bzw. Ausführungen oder in unterschiedlicher Anzahl im Trägerelement 10a denkbar, wobei sich die Führungselemente 14.1a im Trägerelement 10a bezüglich ihrer Abmessungen oder ihrer Längen unterscheiden können. In der vorliegenden Variante des ersten Ausführungsbeispiels ist das Führungselement 14.1a in einem mittleren Bereich 56a des Trägerelements 10a angeordnet, wobei das Führungselement 14.1a des Trägerelements 10a je nach Ausführungsform des Trägerelements 10a in einem Randbereich 54a und/oder in einem mittleren Bereich 56a anordenbar ist. In einer alternativen Ausführung sind mehrere Führungselemente 14.1a über die ganze Fläche des Trägerelements 10a denkbar. Die platzsparenden Anordnungen des Führungselements 14.1a in der Befestigungsvorrichtung ermöglichen eine bauraumsparende Befestigung der Befestigungsvorrichtung auf dem Untergrundelement 38a bzw. auf der ebenen Innenwand eines Raums.
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Für die Montage der Befestigungsvorrichtung in einem Eckbereich des Raums eignen sich besonders die Befestigungsvorrichtungen gemäß den 3, 4, 6 bis 8 und 10 bis 12 mit den im Randbereich 54a angeordneten Führungselementen 14.1a, da eine eckennahe Anordnung des Aufnahmeelements 12.1a möglich ist. Ebenso sind zwei Aufnahmeelemente 12.1a mit einem geringen Abstand zueinander anordenbar, indem zwei Befestigungsvorrichtungen mit dem im Randbereich 54a angeordneten Führungselement 14.1a nebeneinander anordenbar bzw. auf dem Untergrundelement 38a befestigbar sind. Die Verstellbarkeit des Aufnahmeelements 12.1a ist abhängig von der Länge des Führungselements 14.1a, wobei beide Endbereiche 30a des Führungselements 14.1a einen Anschlag für eine lineare bzw. eine radiale Bewegung des Aufnahmeelements 12.1a darstellen.
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In einer Ausgestaltung der Erfindung ist das Führungselement 14.1a der Bewegungslagereinheit 14a als eine Nut ausgebildet. Zur formschlüssigen Aufnahme und zur kippsicheren Führung des Aufnahmeelements 12.1a in der Nut weist das Aufnahmeelement 12.1a eine Führungsnut 32a auf, in die ein die Nut begrenzender Randbereich 54a des Trägerelements 10a eingreift. Insbesondere können in jeweils einer Nut ein oder zwei Aufnahmeelemente 12.1a beweglich gelagert werden. Die Nut kann besonders günstig und präzise hergestellt werden. Die Nut ist umformtechnisch in einem Stanzvorgang herstellbar.
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Insbesondere ist das eine Aufnahmeelement 12.1a mittels des Führungselements 14.1a in der XY-Ebene beweglich gelagert. Das Aufnahmeelement 12.1a ist vor der Montage an dem Untergrundelement 38a in beide Richtungen entlang des Führungselements 14.1a bewegbar und so einstellbar, dass das Aufnahmeelement 12.1a in einer optimalen Position zum Trägerelement 10a angeordnet ist, die idealerweise in der Mitte des Führungselements 14.1a ist. In vorteilhafter Weise ist das Aufnahmeelement 12.1a der bereits an dem Untergrundelement 38a befestigten Befestigungsvorrichtung in dem Führungselement 14.1a in die richtige Position bewegbar, bevor bzw. während das Plattenelement 40a über die Befestigungsvorrichtung positionierbar und an dem Untergrundelement 38a befestigbar ist.
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Das Aufnahmeelement 12.1a weist zur Aufnahme eines Verbindungselements ein Innengewinde 16a und/oder ein Außengewinde 18a auf. In vorteilhafter Weise ist das Aufnahmeelement 12.1a bei der Montage der Befestigungsvorrichtung auf das Untergrundelement 38a in der Bohrung 42a im Plattenelement 40a formschlüssig aufgenommen, wobei die Bohrung 42a im Plattenelement 40a für das das Außengewinde 18a aufweisende Aufnahmeelement 12.1a einen geringfügig größeren Durchmesser aufweist, als für das das Innengewinde 16a aufweisende Aufnahmeelement 12.1a, damit das korrespondierende Verbindungselement auf das das Außengewinde 18 aufweisende Aufnahmeelement 12.1a aufschraubbar ist. Insbesondere weist die Befestigungsvorrichtung eine hier nicht dargestellte, auf das Aufnahmeelement 12.1a steckbare Schutzkappe aus Kunststoff auf, um während der Montage des Plattenelements 40a mit der Befestigungsvorrichtung eine Beschädigung des Gewindes zu vermeiden und um die Gewindegängigkeit des Innengewindes 16a bzw. des Außengewindes 18a des Aufnahmeelements 12.1a zu gewährleisten. In einer alternativen Ausführung ist das hülsenförmige Aufnahmeelement 12.1a ohne Innengewinde 16a bzw. ohne Außengewinde 18a ausgeführt, wodurch zum Einschrauben eines Verbindungselements in das Aufnahmeelement 12.1a ein gewindebildendes Verbindungselement bzw. eine selbstfurchende Schraube verwendbar ist.
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Wie aus der 1 ersichtlich ist, ist das Aufnahmeelement 12.1a als ein Zapfenelement ausgebildet. Das Zapfenelement ist aus einem rohrförmigen Stangenprofil oder aus einem runden Stangenmaterial hergestellt, wobei unterschiedliche Außendurchmesser 32.2a dieser Stangenprofile bzw. Stangenmaterialien an die gängigen Bohrer-Durchmesser angepasst sind. Ein Anwender der Befestigungsvorrichtung kann daher mit herkömmlichen Werkzeugen bzw. Geräten die Befestigungsvorrichtung in dem Plattenelement 40a bzw. an dem Untergrundelement 38a befestigen.
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Das Trägerelement 10a und/oder die Aufnahmeeinheit 12a weist mehrere Sicherungselemente 26.1a, 26.2a, 26.3a auf, welche das Aufnahmeelement 12.1a in oder an der Bewegungslagereinheit 14a sichern. Das Aufnahmeelement 12.1a weist ein als Verdrehsicherung ausgebildetes erstes Sicherungselement 26.1a auf, das ein Einschrauben bzw. ein Lösen eines Verbindungselements gewährleistet. Das erste Sicherungselement 26.1a weist einen bis in das Führungselement reichenden Außendurchmesser 32.2a des Aufnahmeelements 12.1a auf, wodurch ein beim Einschrauben bzw. ein beim Lösen des Verbindungselements auf das Aufnahmeelement 12.1a wirkendes Drehmoment wirkungsvoll auf eine Innenfläche des Führungselements 14.1a übertragbar ist. Das Aufnahmeelement 12.1a weist ein als Lagestabilisierungssicherung ausgebildetes zweites Sicherungselement 26.2a auf. Das zweite Sicherungselement 26.2a weist einen bis zur zweiten Kontaktfläche 10.2a des Trägerelements 10a reichenden Außendurchmesser 32.2a des Aufnahmeelements 12.1a auf. Das zweite Sicherungselement 26.2a ermöglicht eine gleichmäßige Auflage des Aufnahmeelements 12.1a an der zweiten Kontaktfläche 10.2 des Trägerelements 10a und verhindert ein Kippen des Aufnahmeelements 12.1a. Ferner bildet das zweite Sicherungselement 26.2a eine Abstützfläche 36a beim Einschrauben bzw. beim Lösen eines Verbindungselements aus. Das Aufnahmeelement 12.1a weist ein als Verbindungssicherung ausgebildetes drittes Sicherungselement 26.3a auf, das eine belastbare bzw. stabile Verbindung des Aufnahmeelements 12.1a mit dem Führungselement 14.1a ermöglicht. Das dritte Sicherungselement 26.3a weist ein sich an der ersten Kontaktfläche 10.1a des Trägerelements 10a abstützendes Verbindungselement auf. Das sich abstützende Verbindungselement kann als ein lösbares Verbindungselement in Form einer Senkkopfschraube bzw. in Form einer ebenen Stützplatte oder als ein nicht lösbares bzw. dauerhaft verbundenes drittes Sicherungselement 26.3a in Form eines Nietkopfs bzw. in Form einer ebenen Stützplatte ausgebildet sein. Insbesondere bilden die genannten Sicherungselemente 26.1a, 26.2a, 26.3a des Aufnahmeelements 12.1a die Führungsnut 32a aus. Die Führungsnut 32a weist eine zu dem Führungselement 14.1a korrespondierende formschlüssige Kontur aus.
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In den dargestellten Ausführungsbeispielen weist das Trägerelement 10a einen oder mehrere Durchbrüche 28a zur Aufnahme eines Fügemittels 46a auf. Die Durchbrüche 28a des Trägerelements 10a erhöhen die verbindbare Oberfläche des Trägerelements 10a, die sich mit dem Fügemittel 46a verbindet. Als Fügemittel 46a ist beispielsweise ein Fliesenkleber, ein Dünnbettmörtel oder ein vergleichbares Material mit haftenden Eigenschaften verwendbar. Das Fügemittel 46a ist auf das Untergrundelement 38a auftragbar, auf welches das Trägerelement 10a der Befestigungsvorrichtung auflegbar ist. Bei diesem Montagevorgang dringt das Fügemittel 46a in die Durchbrüche 28a des Trägerelements 10a und umschließt diese, wobei die Befestigungsvorrichtung über beide Kontaktflächen 10.1a, 10.2a des Trägerelements 10a verankerbar ist. Zusätzlich ist das Fügemittel 46a durch das Auflegen des Plattenelements 40a auf die Befestigungsvorrichtung auf die zweite Kontaktfläche 10.2a des Trägerelements 10a aufdrückbar und verteilbar. Im montierten Zustand ist das Trägerelement 10a der Befestigungsvorrichtung in dem Fügemittel 46a zwischen dem Plattenelement 40a und dem Untergrundelement 38a schraubenlos fest verankert.
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In den 2 bis 13 und 15 bis 17 sind sechzehn weitere Varianten des ersten Ausführungsbeispiels und in den 20 und 21 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Varianten des ersten Ausführungsbeispiels und auf die Unterschiede zum zweiten Ausführungsbeispiel, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der 1, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Varianten des ersten Ausführungsbeispiels und des zweiten Ausführungsbeispiels ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in der 1 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der 2 bis 13, 15 bis 17 und 20 bis 21 ist der Buchstabe a durch die Buchstaben b bis q ersetzt.
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Die 2 zeigt eine zweite Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10b weist zwei Kontaktflächen 10.1b, 10.2b zu einer Anordnung zwischen einem Untergrundelement und einem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12b, die ein quer zu den Kontaktflächen 10.1b, 10.2b ausgerichtetes Aufnahmeelement 12.1b zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14b zu einer beweglichen Lagerung des Aufnahmeelements 12.1b. Im Unterschied zu der in 1 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels weist das Trägerelement 10b eine runde Grundform auf.
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Die 3 zeigt eine dritte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10c weist zwei Kontaktflächen 10.1c, 10.2c zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12c, die ein quer zu den Kontaktflächen 10.1c, 10.2c ausgerichtetes Aufnahmeelement 12.1c zur Aufnahme des Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14c zu einer beweglichen Lagerung des Aufnahmeelements 12.1c. Im Unterschied zu der in 1 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist das Trägerelement 10c eine Anordnung eines Führungselements 14.1c in einem Randbereich 54c des Trägerelements 10c mit einem Durchbruch 28c auf.
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Die 4 zeigt eine vierte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10d weist zwei Kontaktflächen 10.1d, 10.2d zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12d, die ein quer zu den Kontaktflächen 10.1d, 10.2d ausgerichtetes Aufnahmeelement 12.1d zur Aufnahme des Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14d zu einer beweglichen Lagerung des Aufnahmeelements 12.1d. Im Unterschied zu der in 3 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist das Trägerelement 10d eine halbkreisförmige Grundform auf.
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Die 5 zeigt eine fünfte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10e weist zwei Kontaktflächen 10.1e, 10.2e zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12e, die zwei quer zu den Kontaktflächen 10.1e, 10.2e ausgerichtete Aufnahmeelemente 12.1e zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14e zu einer beweglichen Lagerung der zwei Aufnahmeelemente 12.1e. Im Unterschied zu der in 1 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist das Trägerelement 10e zwei Aufnahmeelemente 12.1e auf, wobei das Trägerelement 10e eine verlängerte Grundform aufweist.
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Die 6 zeigt eine sechste Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10f weist zwei Kontaktflächen 10.1f, 10.2f zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12f, die zwei quer zu den Kontaktflächen 10.1f, 10.2f ausgerichtete Aufnahmeelemente 12.1f zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14f zu einer beweglichen Lagerung der zwei Aufnahmeelemente 12.1f. Im Unterschied zu der in 5 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist das Trägerelement 10f zwei Führungselemente 14.1f, die in einem Randbereich 54f des Trägerelements 10f in einer linearen Ausrichtung angeordnet sind und einen in dem Randbereich 54f angeordneten Durchbruch 28f auf.
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Die 7 zeigt eine siebte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10g weist zwei Kontaktflächen 10.1g, 10.2g zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12g, die zwei quer zu den Kontaktflächen 10.1g, 10.2g ausgerichtete Aufnahmeelemente 12.1g zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14g zu einer beweglichen Lagerung der zwei Aufnahmeelemente 12.1g. Im Unterschied zu der in 6 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist das Trägerelement 10f einen zum Rand offenen Durchbruch 28g auf.
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Alternativ kann das Trägerelement 10g in seinem mittleren Bereich 56g eine weitere gestrichelt dargestellte Versteifungsstrebe aufweisen. Diese Variante ist besonders vorteilhaft, wenn im Befestigungsbereich ein weiteres Bauteil unter oder über dem Untergrundelement angeordnet ist, wie beispielsweise ein Wasseranschluss oder elektrische Leitungen. Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung kann diese Anschlüsse im Bereich des Durchbruchs 28g umschließen und eine bauteilnahe Befestigungsvorrichtung bereitstellen.
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Die 8 zeigt eine achte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10h weist zwei Kontaktflächen 10.1h, 10.2h zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12h, die zwei quer zu den Kontaktflächen 10.1h, 10.2h ausgerichtete Aufnahmeelemente 12.1h zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14h zu einer beweglichen Lagerung der zwei Aufnahmeelemente 12.1h. Im Unterschied zu der in 6 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels weist das Trägerelement 10h sechs als Durchbrüche 28h ausgebildete Führungselemente 14.1h auf, die jeweils parallel zueinander angeordnet sind.
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Die 8 zeigt eine weitere alternative Ausführung der achten Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung mit zwei weiteren in dem Trägerelement 10h gestrichelt dargestellten Aufnahmeelementen 12.1h, wobei auf dem die Führungselemente 14.1h aufweisenden Trägerelement 10h mehrere Aufnahmeelemente 12.1h in beliebiger Anordnung denkbar sind.
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Die 9 zeigt eine neunte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10i weist zwei Kontaktflächen 10.1i, 10.2i zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12i, die zwei quer zu den Kontaktflächen 10.1i, 10.2i ausgerichtete Aufnahmeelemente 12.1i zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14i zu einer beweglichen Lagerung des einen Aufnahmeelements 12.1i. Im Unterschied zu der in 5 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist die Befestigungsvorrichtung zwei in einem Trägerelement 10i angeordnete Aufnahmeelemente 12.1i auf, wovon ein Aufnahmeelement 12.1i fest in dem Trägerelement 10i fixiert ist und ein Aufnahmeelement 12.1i beweglich in einem Führungselement 14.1i gelagert ist.
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Die 10 zeigt eine zehnte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10j weist zwei Kontaktflächen 10.1j, 10.2j zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12j, die zwei quer zu den Kontaktflächen 10.1j, 10.2j ausgerichtete Aufnahmeelemente 12.1j zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14j zu einer beweglichen Lagerung des einen Aufnahmeelements 12.1j. Im Unterschied zu der in 8 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist die Befestigungsvorrichtung zwei in dem Trägerelement 10j angeordnete Aufnahmeelemente 12.1j auf, wovon ein Aufnahmeelement 12.1j fest in dem Trägerelement 10j fixiert ist und ein Aufnahmeelement 12.2j beweglich in einem Führungselement 14.1j gelagert ist.
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Die 10 zeigt eine weitere alternative Ausführung der zehnten Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung mit zwei weiteren in dem Trägerelement 10j gestrichelt dargestellten Aufnahmeelementen 12.1j, wobei die Anzahl der fest in dem Trägerelement 10j fixierten Aufnahmeelemente 12.1j und die Anzahl der beweglich in dem Führungselement 14.1j gelagerten Aufnahmeelemente 12.1j veränderbar ist.
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Die 11 zeigt eine elfte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10k weist zwei Kontaktflächen 10.1k, 10.2k zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12k, die zwei quer zu den Kontaktflächen 10.1k, 10.2k ausgerichtete Aufnahmeelemente 12.1k zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14k zu einer beweglichen Lagerung der Aufnahmeelemente 12.1k. Im Unterschied zu der in 2 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist die Befestigungsvorrichtung zwei im Halbkreis angeordnete Führungselemente 14.1k mit jeweils einem beweglich in dem Führungselement 14.1k gelagerten Aufnahmeelement 12.1k. Zudem weist die Befestigungsvorrichtung einen mittig angeordneten Durchbruch 28.1k auf.
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Die 12 zeigt eine zwölfte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10l weist zwei Kontaktflächen 10.1l, 10.2l zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12l, die zwei quer zu den Kontaktflächen 10.1l, 10.2l ausgerichtete Aufnahmeelemente 12.1l zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14l zu einer beweglichen Lagerung der Aufnahmeelemente 12.1l. Im Unterschied zu der in 8 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist die Befestigungsvorrichtung in dem Trägerelement 10l neben parallel zueinander angeordneten Führungselementen 14.1l ein weiteres senkrecht zu den Führungselementen 14.1l angeordnetes Führungselement 14.1l auf. Bei dieser Ausführung ist das eine Aufnahmeelement 12.1l quer zu dem anderen Aufnahmeelement 12.1l beweglich in dem Führungselement 14.1l lagerbar. Mit der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung ist ein vertikaler und/oder ein horizontaler Ausgleich bzw. eine Korrektur bei einer eventuell versetzt oder einer ungenau durchgeführten Bohrung in einem Plattenelement ausgleichbar bzw. kompensierbar.
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Die 13 zeigt eine dreizehnte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung. Ein Trägerelement 10m weist zwei Kontaktflächen 10.1m, 10.2m zu einer Anordnung zwischen dem Untergrundelement und dem an dem Untergrundelement befestigbaren Plattenelement auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12m, die vier quer zu den Kontaktflächen 10.1m, 10.2m ausgerichtete Aufnahmeelemente 12.1m zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14m zu einer beweglichen Lagerung der vier Aufnahmeelemente 12.1m. Im Unterschied zu der in 1 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist die Befestigungsvorrichtung ein kreuzförmiges Trägerelement 10m mit jeweils einem Aufnahmeelement 12.1m auf. In vorteilhafter Weise ist über eine große Fläche mit nur einer Befestigungsvorrichtung ein größeres Funktionselement und/oder ein Profilelement sicher an einem Untergrundelement befestigbar. Auch diese Befestigungsvorrichtung kann Maßabweichungen, die durch eine versetzt oder ungenau durchgeführte Bohrung im Plattenelement entstehen können, in einer vertikalen und/oder in einer horizontalen Richtung ausgleichen bzw. kompensieren.
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Die 15 zeigt eine vierzehnte und die 16 zeigt eine fünfzehnte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung in einem montierten Zustand. Ein Trägerelement 10n, 10o weist zwei Kontaktflächen 10.1n, 10.1o, 10.2n, 10.2o zu einer Anordnung zwischen einem Untergrundelement 38n, 38o und einem an dem Untergrundelement 38n, 38o befestigbaren Plattenelement 40n, 40o auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12n, 12o, die ein quer zu den Kontaktflächen 10.1n, 10.1o, 10.2n, 10.2o ausgerichtetes Aufnahmeelement 12.1n, 12.1o zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14n, 14o zu einer beweglichen Lagerung des Aufnahmeelements 12.1n, 12.1o. Im Unterschied zu der in 1 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist das Trägerelement 10n, 10o zur Beabstandung der ersten Kontaktfläche 10.1n 10.1o des Trägerelements 10n, 10o zu dem Untergrundelement 38n, 38o eine Distanzeinrichtung 22n, 22o auf. Die Distanzeinrichtung 22n, 22o weist ein an der dem Untergrundelement 38n, 38o zugewandten ersten Kontaktfläche 10.1n, 10.1o des Trägerelements 10n, 10o angeordnetes Distanzelement 22.1n, 22.1o auf. Das Distanzelement 22.1n, 22.1o ist durch Umformung in einem Randbereich 54n, 54o des Trägerelements 10n, 10o ausgebildet und bildet einen definierten Abstand zu dem Untergrundelement 38n, 38o. Auf Grund des Abstands des Trägerelements 10n, 10o zu dem Untergrundelement 38n, 38o weist das als Verbindungssicherung ausgebildete dritte Sicherungselement 26.3n, 26.3o einen Abstand zu dem Untergrundelement 38n, 38o auf, wodurch zwischen dem Trägerelement 10n, 10o und dem Untergrundelement 38n, 38o ein Freiraum 24n, 24o bzw. Hohlraum ausgebildet ist. Innerhalb des Freiraums 24n, 24o ist die bewegliche Lagerung des Sicherungselements 26.3n, 26.3o der Aufnahmeeinheit 12n, 12o während des Montagevorgangs gewährleistet.
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Die 17 zeigt eine sechzehnte Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung in einem montierten Zustand. Ein Trägerelement 10p weist zwei Kontaktflächen 10.1p, 10.2p zu einer Anordnung zwischen einem Untergrundelement 38p und einem an dem Untergrundelement 38p befestigbaren Plattenelement 40p auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12p, die ein quer zu den Kontaktflächen 10.1p, 10.2p ausgerichtetes Aufnahmeelement 12.1p zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14p zu einer beweglichen Lagerung der vier Aufnahmeelemente 12.1p. Im Unterschied zu der in 1 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist die Befestigungsvorrichtung ein Trägerelement 10p mit einer im Bereich der Bewegungslagereinheit 14p angeordneten Distanzeinrichtung 22p und einer in der Bewegungslagereinheit 14p angeordneten Aufnahmeeinheit 12p auf. Die Distanzeinrichtung 22p weist eine im Bereich des Führungselements 14.1p im Wesentlichen in Richtung des Plattenelements 40p gerichtete Prägung 22.3p auf, wodurch zwischen dem dritten Sicherungselement 26.3p der Aufnahmeeinheit 12p und dem Untergrundelement 38p ein definierter Abstand ausgebildet ist, der einen Freiraum 24p für die bewegliche Lagerung des dritten Sicherungselements 26.3p der Aufnahmeeinheit 12p während des Montagevorgangs gewährleistet.
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Die 18 zeigt in einer Schnittdarstellung die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung aus 3 mit einem in der Bewegungslagereinheit gelagerten Aufnahmeelement 12.1c, das mit einem als Senkkopfschraube ausgebildeten Sicherungselement 26.3c verbunden ist. Das Trägerelement 10c weist ein derart ausgebildetes Führungselement 14.1c auf, welches das Sicherungselement 26.3c in einem montierten Zustand flächenbündig aufnehmen kann, indem das Sicherungselement 26.3c mit der ersten Kontaktfläche des Trägerelements 10c abschließt. In vorteilhafter Weise ist dadurch das Aufnahmeelement 12.1c während der Montage zwischen dem Untergrundelement und dem Plattenelement beweglich gelagert.
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Die 19 zeigt eine Variante des Trägerelements 10a des ersten Ausführungsbeispiels. Das Trägerelement 10a ist aus einem Prägungen 22.3a aufweisenden profilierten Blech oder profilierten Band herstellbar. In vorteilhafter Weise ist das profilierte Blech oder profilierte Band mit den als Distanzelement ausgebildeten Prägungen 22.3a besonders kostengünstig als Massenprodukt zur Herstellung der Befestigungsvorrichtung verwendbar.
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Die 20 und 21 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Befestigungsvorrichtung in einem montierten Zustand. Ein Trägerelement 10q weist zwei Kontaktflächen 10.1q, 10.2q zu einer Anordnung zwischen einem Untergrundelement 38q und einem an dem Untergrundelement 38q befestigbaren Plattenelement 40q auf. Ferner umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Aufnahmeeinheit 12q, die ein quer zu den Kontaktflächen 10.1q, 10.2q ausgerichtetes Aufnahmeelement 12.1q zur Aufnahme eines Verbindungselements 58q aufweist. Des Weiteren umfasst die Befestigungsvorrichtung eine Bewegungslagereinheit 14q zu einer beweglichen Lagerung der vier Aufnahmeelemente 12.1q. Im Unterschied zu der in 1 gezeigten Variante des ersten Ausführungsbeispiels, weist die Befestigungsvorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels ein Führungselement 14.1q auf, das am Trägerelement 10a angeordnet ist. Das Führungselement 14.1q ist als ein rechteckiges oder ein quadratisches Rohrelement mit offenen Endbereichen 30q und einer zur XY-Ebene parallel angeordneten Ausnehmung 48q ausgebildet. Die Ausnehmung 48q bildet für das Verbindungselement 58q einen Zugang zum Aufnahmeelement 12.1q, das formschlüssig in dem Führungselement 14.1q gelagert ist. Das Führungselement 14.1q ist besonders günstig und präzise aus einem metallischen Werkstoff herstellbar, insbesondere aus einem nichtrostenden Werkstoff. Das Führungselement 14.1q ist einteilig oder aus mehreren Teilen ausführbar. Das einteilige oder einstückige Führungselement 14.1q ist durch Umformen aus einer Platine oder in einem Druckgussverfahren oder in einem Spritzgussverfahren aus einem Kunststoff ausführbar. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Führungselement 14.1q aus zwei Bauteilen ausgebildet, indem ein quadratisches Rohrelement mit dem Trägerelement 10q verbindbar ist. Im Druckgussverfahren ist das Führungselement 14.1q beispielsweise aus Aluminium oder aus Magnesium oder einer Aluminiumlegierung oder einer Magnesiumlegierung herstellbar. Insbesondere ist die Befestigungsvorrichtung sowohl aus einem metallischen als auch aus einem nichtmetallischen Werkstoff besonders formstabil und belastbar ausführbar. Das Führungselement 14.1q kann gemäß 21 in der XY Ebene ein zumindest teilweise offen ausgebildetes Rohrprofil aufweisen.
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In dem Führungselement 14.1q ist ein als Nutenstein ausgebildetes Aufnahmeelement 12.1q gelagert, wobei das Aufnahmeelement 12.1q mittels des Führungselements 14.1q in der YX-Ebene beweglich gelagert ist. Der Nutenstein weist eine zu einer Innenkontur 34q des Führungselements 14.1q korrespondierende Außenkontur 32.1q auf und ist dadurch gegen Verkanten unempfindlich. Zum Befestigen eines Profilelements 52q im Boden weist die Aufnahmeeinheit 12q das Aufnahmeelement 12.1q auf, das unterhalb des Plattenelements 40q angeordnet ist.
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Die 20 und 21 zeigen ferner, dass das Trägerelement 10q ein Sicherungselement 26.4q aufweist, welches das Aufnahmeelement 12.1q in der Bewegungslagereinheit 14q sichert. Das Sicherungselement 26.4q ist beidseitig in den offenen Endbereichen 30q des Führungselements 14.1q als eine aus einer Wandung 50q des Rohrelements umgeformte Blechlasche ausgebildet. Alternativ ist das Sicherungselement als eine nicht dargestellte Prägung in den Endbereichen 30q in einem Innenraum 20q des Führungselements 14.1q ausführbar, wobei jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausführungen des Sicherungselements denkbar sind. In einer weiteren alternativen Ausführung ist das Sicherungselement in der Aufnahmeeinheit 12q als ein hier nicht dargestellter in die Ausnehmung 48q des Führungselements 14.1q ragender Vorsprung ausführbar.
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Gemäß 21 ist das Funktionselement oder das Profilelement 52q mit dem Verbindungselement 58q an das Aufnahmeelement 12.1q der Befestigungsvorrichtung verschraubbar, wobei zusätzlich ein nicht dargestelltes nichtrostendes Scheibenelement einsetzbar ist, an welchem das Funktionselement oder das Profilelement 52q anliegt.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Trägerelement
- 10.1
- erste Kontaktfläche
- 10.2
- zweite Kontaktfläche
- 12
- Aufnahmeeinheit
- 12.1
- Aufnahmeelement
- 14
- Bewegungslagereinheit
- 14.1
- Führungselement
- 16
- Innengewinde
- 18
- Außengewinde
- 20
- Innenraum
- 22
- Distanzeinrichtung
- 22.1
- Distanzelement
- 22.3
- Prägung
- 24
- Freiraum / Hohlraum
- 26.1
- erstes Sicherungselement
- 26.2
- zweites Sicherungselement
- 26.3
- drittes Sicherungselement
- 26.4
- Sicherungselement
- 28
- Durchbruch
- 30
- Endbereich
- 32
- Führungsnut
- 32.1
- Außenkontur
- 32.2
- Außendurchmesser
- 34
- Innenkontur
- 36
- Abstützfläche
- 38
- Untergrundelement
- 40
- Plattenelement
- 42
- Bohrung
- 46
- Fügemittel
- 48
- Ausnehmung
- 50
- Wandung
- 52
- Profilelement
- 54
- Randbereich
- 56
- Mittlerer Bereich
- 58
- Verbindungselement
- XY
- Ebene