DE102015015664A1 - Medizinisches Instrument - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein medizinisches Instrument (1) mit einem hohlen Schaft (2), an dessen proximalem Ende eine Handhabe (3) angeordnet ist und an dessen distalem Ende ein Werkzeug (4) so angeordnet ist, dass ein das Werkzeug (4) tragender distaler Endbereich des Schaftes (2) als gegenüber der Längsachse (5) des Schaftes (2) abwinkelbare Werkzeugspitze (6) ausgebildet ist sowie das Werkzeug (4) um die Längsachse (5) des Schaftes (2) bzw. um die Längsachse (5a) der Werkzeugspitze (6) drehbar ist, wobei das Verdrehen des Werkzeugs (4) um die Längsachse (5) des Schaftes (2) über eine in dem hohlen Schaft (2) drehbar gelagerte Betätigungsstange (7) erfolgt, die proximalseitig mit der Handhabe (3) in Wirkverbindung steht und wobei die Betätigungsstange (7) zweiteilig ausgebildet aus einem in der abwinkelbaren Werkzeugspitze (6) gelagerten distalen Teilbereich (8) sowie einem im proximalen Teil des Schaftes (2) gelagerten Teilbereich (9) besteht und wobei die beiden einander zugewandten Stirnseiten der Teilbereiche (8 und 9) der Betätigungsstange (7) im Übergang zur abwinkelbaren Werkzeugspitze (6) über stirnseitige Verzahnungen (10) miteinander in Eingriff stehen. Um eine medizinisches Instrument (1) der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei kompakter Bauweise eine gleichmäßige Maulteilrotation unabhängig von der Abwinklung der Werkzeugspitze (6) gewährleistet, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Zahnflanken (12) der einzelnen Zähne (11) der beiden stirnseitigen Verzahnungen (10) sich radial nach außen verjüngend ausgebildet sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein medizinisches Instrument mit einem hohlen Schaft, an dessen proximalem Ende eine Handhabe angeordnet ist und an dessen distalem Ende ein Werkzeug so angeordnet ist, dass ein das Werkzeug tragender distaler Endbereich des Schaftes als gegenüber der Längsachse des Schaftes abwinkelbare Werkzeugspitze ausgebildet ist sowie das Werkzeug um die Längsachse des Schaftes bzw. um die Längsachse der Werkzeugspitze drehbar ist, wobei das Verdrehen des Werkzeugs um die Längsachse des Schaftes über eine in dem hohlen Schaft drehbar gelagerte Betätigungsstange erfolgt, die proximalseitig mit der Handhabe in Wirkverbindung steht und wobei die Betätigungsstange zweiteilig ausgebildet aus einem in der abwinkelbaren Werkzeugspitze gelagerten distalen Teilbereich sowie einem im proximalen Teil des Schaftes gelagerten Teilbereich besteht und wobei die beiden einander zugewandten Stirnseiten der Teilbereiche der Betätigungsstange im Übergang zur abwinkelbaren Werkzeugspitze über stirnseitige Verzahnungen miteinander in Eingriff stehen.
- Medizinische Instrumente für die endoskopische Chirurgie weisen in der Regel einem hohlen Schaft auf, an dessen proximalem Ende eine Handhabe und an dessen distalem Ende ein Werkzeug angeordnet ist. Das als Greif-, Halte- und/oder Schneidinstrument ausgebildete Werkzeug ist über die Handhabe betätigbar. Um bei den häufig beengten Arbeitsverhältnissen mit dem Werkzeug einen möglichst großen Wirkungsbereich abdecken zu können, sind viele endoskopische Instrumente so ausgebildet, dass das Werkzeug gegenüber der Längsachse des Schaftes abwinkelbar ausgebildet ist sowie das Werkzeug um die Längsachse des Schaftes drehbar ist.
- Ein gattungsgemäßes medizinisches Instrument ist beispielsweise aus der
EP 2 036 505 B1 bekannt. Um auch bei jedem Grad der Abwinklung der Werkzeugspitze gegenüber dem Schaft des Instruments einen stets ausreichenden und verkantungsfreien Eingriff der stirnseitigen Verzahnungen der Teilbereiche der Bestätigungsstange zu gewährleisten, ist bei diesem bekannten medizinischen Instrument der proximalseitige Teilbereich der Betätigungsstange über ein Federelement in Richtung auf den in der Werkzeugspitze gelagerten distalseitigen Teilbereich der Betätigungsstange vorgespannt. - Dieser Ausgleichsmechanismus gewährleistet zwar einen guten Eingriff der beiden stirnseitigen Verzahnungen, jedoch ist der konstruktive Aufwand sehr groß und steht der insbesondere bei endoskopischen Instrumenten erforderlichen kompakten Bauweise entgegen. Darüber hinaus ist die Verwendung von Federmechanismen aus reinigungstechnischer Sicht nachteilig, da diese häufig schlecht zugängliche Hinterschneidungen aufweisen.
- Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein medizinisches Instrument der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei kompakter Bauweise eine gleichmäßige Maulteilrotation unabhängig von der Abwinklung der Werkzeugspitze gewährleistet.
- Die Lösung dieser Aufgabenstellung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnflanken der einzelnen Zähne der beiden stirnseitigen Verzahnungen sich radial nach außen verjüngend ausgebildet sind.
- Durch die Ausbildung der Zahnflanken der einzelnen Zähne der beiden stirnseitigen Verzahnungen als sich nach radial außen verjüngend, wird ein Verkanten der beiderseitigen Zähne der stirnseitigen Verzahnungen auch bei einem Verschwenken der Stirnverzahnungen relativ zueinander ausgeschlossen. Diese jederzeitige Verkantungsfreiheit macht es erstmalig möglich, auf den aus dem Stand der Technik bekannten Axialausgleich, beispielsweise in der Form einer Federvorspannung, zu verzichten.
- Mit einer praktischen Ausführungsform der Erfindung wird weiterhin vorgeschlagen, dass die Zahnflanken der einzelnen Zähne der beiden stirnseitigen Verzahnungen zusätzlich sich radial nach innen verjüngend ausgebildet sind. Durch diese zusätzliche Verjüngung der Zahnflanken auch in die nach innen gerichtete radiale Richtung wird die Bewegungsfreiheit der einzelnen Zähne der beiden stirnseitigen Verzahnungen relativ zueinander weitererhöht.
- Weiterhin wird mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, dass die Zahnköpfe der einzelnen Zähne der beiden stirnseitigen Verzahnungen abgerundet ausgebildet sind. Diese Abrundung der die Oberseite der einzelnen Zähne bildenden Zahnköpfe erleichtert weiterhin das verkantungsfreie Verschwenken der stirnseitigen Verzahnungen relativ zueinander.
- Die beidseitigen Zahnflanken der einzelnen Zähne der beiden stirnseitigen Verzahnungen sind gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung als aus ebenen Teilflächen und in gewölbten Teilflächen gebildet, um bei jeder Winkellage der stirnseitigen Verzahnungen relativ zueinander stets eine bestmögliche und verkantungsfreie Kraftübertragung von Zahn zu Zahn der beiden stirnseitigen Verzahnungen zu gewährleisten.
- Schließlich wird mit der Erfindung vorgeschlagen, dass die beidseitig radial außen liegenden Teilflächen der Zahnflanken der einzelnen Zähne der beiden stirnseitigen Verzahnungen gewölbt ausgebildet sind. Die Ausbildung der radial außenliegenden Teilflächen der beidseitigen Zahnflanken als gewölbte Teilflächen erlaubt ein verkantungsfreies An- und Ablaufen der beiderseitigen Zahnräder aneinander insbesondere in den Positionen, in denen die stirnseitigen Verzahnungen relativ zueinander verschwenkt angeordnet sind.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich anhand der zugehörigen Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen medizinischen Instruments nur beispielhaft dargestellt ist, ohne die Erfindung auf dieses Ausführungsbeispiel zu beschränken. In den Zeichnungen zeigt:
-
1 eine perspektivische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen medizinischen Instruments; -
2 eine teilweise transparente Seitenansicht des Details II gemäß1 , eine abgewinkelte Position darstellend; -
3 einen ausschnittweisen Schnitt entlang der Linie III-III gemäß1 ; -
4 eine perspektivische Ansicht einer stirnseitigen Verzahnung gemäß2 ; -
5 eine perspektivische Ansicht der beiden stirnseitigen Verzahnung gemäß2 in einer um 45° gegeneinander abgewinkelten Position und -
6 eine perspektivische Ansicht der beiden stirnseitigen Verzahnung gemäß2 in einer um 90° gegeneinander abgewinkelten Position. - Die Abbildung
1 zeigt ein medizinisches Instrument1 mit einem hohlen Schaft2 , an dessen proximalem Ende eine Handhabe3 angeordnet ist und an dessen distalem Ende ein Werkzeug4 angeordnet ist. - Um dem Werkzeug
4 möglichst viele Freiheitsgrade zur Bewegung relativ zum Schaft2 einzuräumen, ist ein das Werkzeug4 tragender distaler Endbereich des Schaftes2 als gegenüber der Längsachse5 des Schaftes2 abwinkelbare Werkzeugspitze6 ausgebildet ist. - Weiterhin ist das Werkzeug
4 um die Längsachse5 des Schaftes2 drehbar, wobei das Verdrehen des Werkzeugs4 um die Längsachse5 des Schaftes2 bzw. bei abgewinkelter Werkzeugspitze6 um die Längsachse5a der Werkzeugspitze6 über eine in dem hohlen Schaft2 drehbar gelagerte Betätigungsstange7 erfolgt, die proximalseitig mit der Handhabe3 in Wirkverbindung steht, wobei die Betätigungsstange7 zweiteilig ausgebildet aus einem in der abwinkelbaren Werkzeugspitze6 gelagerten distalen Teilbereich8 sowie einem im proximalen Teil des Schaftes2 gelagerten Teilbereich9 besteht. - Zur Ausbildung der Betätigungsstange
7 kann sowohl eine massive Stange als auch ein Hohlrohr verwendet werden. - Die beiden einander zugewandten Stirnseiten der Teilbereiche
8 und9 der Betätigungsstange7 stehen im Übergang zur abwinkelbaren Werkzeugspitze6 über stirnseitige Verzahnungen10 miteinander in Eingriff, wie dies der schematischen Schnittdarstellung gemäß2 zu entnehmen ist. Diese beiden stirnseitigen Verzahnungen10 der beiden Teilbereiche8 und9 der Betätigungsstange7 ermöglichen es, dass das Werkzeug4 auch in einer Position, in der die beiden Teilbereiche8 und9 der Betätigungsstange7 relativ zueinander abgewinkelt angeordnet sind, um die Längsachse5 des Schaftes2 bzw. um die Längsachse5a der Werkzeugspitze6 drehbar ist. Die stirnseitigen Verzahnungen10 übertragen die Rotation des proximalen Teilbereichs9 der Betätigungsstange7 um die Längsachse5 des Schaftes2 auf den distalen Teilbereich8 der Betätigungsstange7 . - Die Abbildung
2 zeigt die Anordnung der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 innerhalb der Schaftes2 anhand einer teilweise transparenten schematischen Seitenansicht im Bereich des Übergangs vom proximalen Schaft2 zur abgewinkelten distalen Werkzeugspitze6 . - Die Abbildung
3 zeigt die beiden stirnseitigen Verzahnungen10 in der nicht abgewinkelten Position der Teilbereiche8 und9 der Betätigungsstange7 , in der alle Zähne11 der jeweiligen stirnseitigen Verzahnungen10 der beiden Teilbereiche8 und9 der Betätigungsstange7 in Eingriff miteinander stehen. - Ein Hauptproblem bei der Ausbildung der beiden stirnseitigen Verzahnungen
10 der relativ zueinander verschwenkbaren Teilbereiche8 und9 der Betätigungsstange7 besteht darin, dass sich die Zähne11 der stirnseitigen Verzahnungen 10 beim Verschwenken nicht gegenseitig verkanten und blockieren. - Wie aus
3 ersichtlich, sind die Zahnflanken12 der einzelnen Zähne11 der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 sich radial nach außen verjüngend ausgebildet. Durch die Ausbildung der Zahnflanken12 der einzelnen Zähne11 der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 als sich nach radial außen verjüngend, wird ein Verkanten der beiderseitigen Zähne11 der stirnseitigen Verzahnungen10 auch bei einem Verschwenken der stirnseitigen Verzahnungen10 relativ zueinander ausgeschlossen. Diese jederzeitige Verkantungsfreiheit macht es möglich, dass auf einen Axialausgleich, beispielsweise in der Form einer Federvorspannung, verzichtet werden kann. Aufgrund der sich radial nach außen verjüngenden Ausbildung der einzelnen Zähne11 der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 verbleibt gerade im radial außen liegenden Bereich für die einzelnen Zähne11 immer ausreichend seitlicher Spielraum zu den benachbarten Zähnen11 der jeweils anderen stirnseitigen Verzahnung10 . - Bei der in den Abbildungen dargestellten Ausführungsform der stirnseitigen Verzahnungen
10 sind zusätzlich auch die Zahnflanken12 der einzelnen Zähne11 der beiden stirnseitifgen Verzahnungen10 sich radial nach innen verjüngend ausgebildet, wodurch die Bewegungsfreiheit der einzelnen Zähne11 der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 relativ zueinander weiter erhöht wird. - Wie weiterhin insbesondere aus der Abbildung
3 ersichtlich, weisen die beidseitigen Zahnflanken12 der einzelnen Zähne11 der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 ebene Teilflächen13 und gewölbte Teilflächen14 auf, wobei die beidseitig radial außen liegenden Teilflächen14 der Zahnflanken12 der einzelnen Zähne11 der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 gewölbt ausgebildet sind. - Die Ausbildung der radial außenliegenden Teilflächen
14 der beidseitigen Zahnflanken12 als gewölbte Teilflächen14 erlaubt ein verkantungsfreies An- und Ablaufen der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 aneinander, insbesondere in den Positionen, in denen die stirnseitigen Verzahnungen10 relativ zueinander verschwenkt angeordnet sind. - Der perspektivischen Ansicht gemäß
4 ist weiterhin zu entnehmen, dass die Zahnköpfe15 der einzelnen Zähne11 der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 abgerundet ausgebildet sind. Auch diese Abrundung der die Oberseite der einzelnen Zähne11 bildenden Zahnköpfe15 erleichtert weiterhin das verkantungsfreie Verschwenken der stirnseitigen Verzahnungen10 relativ zueinander. - Die wie zuvor beschrieben ausgebildeten stirnseitigen Verzahnungen
10 zeichnen sich dadurch aus, dass sie in allen Winkelstellungen der Teilbereiche8 und9 der Betätigungsstange7 relativ zueinander ein verkantungsfreies Ablaufen der einzelnen Zähne11 aufeinander gewährleisten und trotzdem auf einen Axialausgleich verzichtet werden kann. - Aufgrund der verschiedenen Winkellagen der stirnseitigen Verzahnungen
10 zueinander muss auf eine Evolventenverzahnung verzichtet werden. Durch die Ausbildung der sich radial nach außen verjüngenden Zahnflanken12 der einzelnen Zähne11 der beiden stirnseitigen Verzahnungen10 sowie dem Aufbau der beidseitigen Zahnflanken12 der einzelnen Zähne11 aus ebenen Teilflächen13 und gewölbten Teilflächen14 ist die Geometrie der stirnseitigen vVerzahnungen10 so ausgelegt, dass in allen relativ zueinander verschwenkten Winkellagen die gewölbten Teilflächen14 der einen stirnseitigen Verzahnung10 entweder auf den ebenen Teilflächen13 oder den gewölbten Teilflächen14 der anderen stirnseitigen Verzahnung10 verkantungsfrei ablaufen. - In der in
3 dargestellten nicht verschwenkten Ausrichtung der Teilbereiche8 und9 der Betätigungsstange7 zueinander greifen die Zähne11 ineinander ohne, dass ein Abrollen der Zahnflanken12 erforderlich ist. In dieser Position liegen die ebenen Teilflächen13 der Zahnflanken12 aneinander an. - Die Abbildungen
5 und6 zeigen die stirnseitigen Verzahnungen10 in einer um 45° (5 ) und einer um 90° (6 ) relativ zueinander verschwenkten Position der stirnseitigen Verzahnungen10 bzw. der Teilbereiche8 und9 der Betätigungsstange7 zueinander. In diesen relativ zueinander verschwenkten Positionen laufen die Zähne11 der stirnseitigen Verzahnungen10 nur an den gewölbten Teilbereichen14 der Zahnflanken12 aneinander ab und übertragen so das Torsionsmoment vom proximalen Teilbereich9 der Betätigungsstange7 auf den distalen Teilbereich8 der Betätigungsstange7 , wobei immer mindestens ein Zahn11 der einen stirnseitigen Verzahnung10 mit einem Zahn11 der anderen stirnseitigen Verzahnung10 in Eingriff steht. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- medizinisches Instrument
- 2
- Schaft
- 3
- Handhabe
- 4
- Werkzeug
- 5
- Längsachse (Schaft)
- 5a
- Längsache (Werkzeugspitze)
- 6
- Werkzeugspitze
- 7
- Betätigungsstange
- 8
- Teilbereich (distal)
- 9
- Teilbereich (proximal)
- 10
- stirnseitige Verzahnung
- 11
- Zahn
- 12
- Zahnflanke
- 13
- Teilfläche (eben)
- 14
- Teilfläche (gewölbt)
- 15
- Zahnkopf
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- EP 2036505 B1 [0003]
Claims (5)
- Medizinisches Instrument mit einem hohlen Schaft (
2 ), an dessen proximalem Ende eine Handhabe (3 ) angeordnet ist und an dessen distalem Ende ein Werkzeug (4 ) so angeordnet ist, dass ein das Werkzeug (4 ) tragender distaler Endbereich des Schaftes (2 ) als gegenüber der Längsachse (5 ) des Schaftes (2 ) abwinkelbare Werkzeugspitze (6 ) ausgebildet ist sowie das Werkzeug (4 ) um die Längsachse (5 ) des Schaftes (2 ) bzw. um die Längsachse (5a ) der Werkzeugspitze (6 ) drehbar ist, wobei das Verdrehen des Werkzeugs (4 ) um die Längsachse (5 ) des Schaftes (2 ) über eine in dem hohlen Schaft (2 ) drehbar gelagerte Betätigungsstange (7 ) erfolgt, die proximalseitig mit der Handhabe (3 ) in Wirkverbindung steht und wobei die Betätigungsstange (7 ) zweiteilig ausgebildet aus einem in der abwinkelbaren Werkzeugspitze (6 ) gelagerten distalen Teilbereich (8 ) sowie einem im proximalen Teil des Schaftes (2 ) gelagerten Teilbereich (9 ) besteht und wobei die beiden einander zugewandten Stirnseiten der Teilbereiche (8 und9 ) der Betätigungsstange (7 ) im Übergang zur abwinkelbaren Werkzeugspitze (6 ) über stirnseitige Verzahnungen (10 ) miteinander in Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnflanken (12 ) der einzelnen Zähne (11 ) der beiden stirnseitigen Verzahnungen (10 ) sich radial nach außen verjüngend ausgebildet sind. - Medizinisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnflanken (
12 ) der einzelnen Zähne (11 ) der beiden stirnseitigen Verzahnungen (10 ) zusätzlich sich radial nach innen verjüngend ausgebildet sind. - Medizinisches Instrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnköpfe (
15 ) der einzelnen Zähne (11 ) der beiden stirnseitigen Verzahnungen (10 ) abgerundet ausgebildet sind. - Medizinisches Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beidseitigen Zahnflanken (
12 ) der einzelnen Zähne (11 ) der beiden stirnseitigen Verzahnungen (10 ) aus ebenen Teilflächen (13 ) und in gewölbten Teilflächen (14 ) gebildet sind. - Medizinisches Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beidseitig radial außen liegenden Teilflächen (
14 ) der Zahnflanken (12 ) der einzelnen Zähne (11 ) der beiden stirnseitigen Verzahnungen (10 ) gewölbt ausgebildet sind.
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|---|---|
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| US20170150950A1 (en) | 2017-06-01 |
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