DE102015208425A1 - Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte sowie Elektromotor - Google Patents
Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte sowie Elektromotor Download PDFInfo
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Abstract
Das Gebrauchsmuster stellt eine Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte bereit. Die Verbindungsstruktur umfasst Anschlussöffnungen zur Aufnahme von Stator-Lackdrähten, und der Stator und die Leiterplatte sind elektrisch miteinander verbunden. Die Verbindungsstruktur ist gekennzeichnet dadurch, dass sich auf der Leiterplatte weiterhin Anschlussklemmen befinden, die auf solche Weise angeordnet sind, dass die elektrische Verbindung der Leiterplatte mit dem Stator realisiert wird, indem die Anschlussklemmen in die Anschlussöffnungen eingesteckt werden. Folglich muss die elektrische Verbindung der Leiterplatte mit dem Stator des Elektromotors nicht durch Verschweißen hergestellt werden. Die Verbindung wird stattdessen durch Einstecken hergestellt, was die Fertigung vereinfacht. Weiterhin müssen in den Anschlussöffnungen keine mit den Anschlussklemmen verbundenen Zwischenklemmen vorgesehen werden und es sind weniger Kontaktpunkte erforderlich, so dass auch die Gefahr eines schlechten elektrischen Kontakts verringert wird. Außerdem stellt das Gebrauchsmuster einen Elektromotor mit der oben beschriebenen Verbindungsstruktur bereit.
Description
- Gebiet des Gebrauchsmusters
- Das Gebrauchsmuster betrifft eine Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte.
- Weiterhin betrifft das Gebrauchsmuster einen Elektromotor mit der oben genannten Verbindungsstruktur.
- Technischer Hintergrund
- Elektromotoren nach dem Stand der Technik bestehen im Wesentlichen aus zwei Komponenten, nämlich Stator und Rotor. Der Stator steht fest und der Rotor kann sich 360° drehen. Am Stator befinden sich Wicklungsrahmen, um die Lackdrähte gewickelt sind. Die Lackdrähte, die von diesen Wicklungsrahmen wegführen, müssen mit der Leitungsstruktur im Inneren des Elektromotors elektrisch verbunden werden, damit Strom fließen kann. Die elektrische Verbindung der Lackdrähte mit der Leitungsstruktur im Inneren des Elektromotors wird in der Regel durch Schweißen hergestellt, wobei zunächst die Lackdrähte mit Zwischenklemmen und die Zwischenklemmen wiederum mit einer weiteren Leitungsstruktur verschweißt werden. Dies führt jedoch zu dem Problem, dass die elektrische Verbindung durch eine mangelhafte Verschweißung beeinträchtigt werden kann. Außerdem gestaltet sich die Fertigung verhältnismäßig aufwendig.
- Inhalt des Gebrauchsmusters
- Dem vorliegenden Gebrauchsmuster liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsstruktur mit verbessertem Aufbau zur Verbindung von einem Elektromotor-Stator und einer Leiterplatte bereitzustellen.
- Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Verbindungsstruktur für einen Elektromotor-Stator und eine Leiterplatte, wobei die Verbindungsstruktur Anschlussöffnungen zur Aufnahme von Stator-Lackdrähten umfasst und der Stator und die Leiterplatte elektrisch miteinander verbunden sind. Die Verbindungsstruktur ist gekennzeichnet dadurch, dass sich auf der Leiterplatte weiterhin Anschlussklemmen befinden, die auf solche Weise angeordnet sind, dass die elektrische Verbindung der Leiterplatte mit dem Stator realisiert wird, indem die Anschlussklemmen in die Anschlussöffnungen eingesteckt werden.
- Gemäß einer Weiterbildung des vorliegenden Gebrauchsmusters sind die Anschlussklemmen so angeordnet, dass sie nach dem Einstecken in die Anschlussöffnungen direkt die Lackdrähte kontaktieren und eine leitende Verbindung herstellen, wodurch die elektrische Verbindung des Stators mit der Leiterplatte realisiert wird.
- Die Anschlussklemmen auf der Leiterplatte und die Anschlussöffnungen am Stator werden direkt ineinander gesteckt, so dass die Anschlussklemmen in die Isolierschicht der Lackdrähte in den Anschlussöffnungen schneiden und eine leitende Verbindung entsteht, wodurch die elektrische Verbindung der Leiterplatte mit dem Stator realisiert wird. Daher ist ein Vorteil, dass die elektrische Verbindung von Leiterplatte und Elektromotor-Stator nicht durch Schweißen hergestellt werden muss. Somit wird vermieden, dass eine mangelhafte Verschweißung o. Ä. zu einem schlechten elektrischen Kontakt führt, so dass der Produktionsertrag verbessert und außerdem auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird. Ein zweiter Vorteil ist, dass die Steckverbindung eine Vereinfachung der Fertigung erlaubt und sich sowohl der Zusammen- als auch Auseinanderbau leichter gestalten. Da die Anschlussklemmen die Lackdrähte direkt kontaktieren und eine leitende Verbindung herstellen können, ist es nicht notwendig, in den Anschlussöffnungen Zwischenklemmen, die mit den Anschlussklemmen verbunden sind, vorzusehen, so dass die Anzahl der Komponenten verringert wird, die Kosten sinken und die Montage einfacher wird. Weiterhin wird die Anzahl der Kontaktpunkte reduziert, so dass sich auch die Gefahr eines schlechten elektrischen Kontakts verringert.
- „Lackdraht” bezeichnet einen Wicklungsdraht, der aus einer elektrisch leitenden Ader und einer um diese Ader gewickelten äußeren Isolierschicht besteht.
- „Anschlussöffnung” bezeichnet eine Aufnahmeöffnung zur Aufnahme eines Lackdrahts und einer Anschlussklemme, wobei die Anschlussöffnung selbst nicht mit anderen Komponenten elektrisch verbunden ist.
- „Anschlussklemme” bezeichnet einen Anschlusspunkt, über den eine elektrische Verbindung zwischen der Leitungsstruktur auf der Leiterplatte und anderen Komponenten hergestellt wird.
- Gemäß einer Weiterbildung des vorliegenden Gebrauchsmusters verfügt der Stator über Wicklungsrahmen, um die Lackdrähte gewickelt sind und an denen sich die Anschlussöffnungen befinden.
- Die Anschlussöffnungen der Wicklungsrahmen erleichtern die Hindurchführung der Lackdrähte und außerdem wird die gesamte Leiterplatte nach der Aufnahme der Anschlussklemmen besser gehalten.
- Gemäß einer Weiterbildung des vorliegenden Gebrauchsmusters bestehen die Wicklungsrahmen aus einem Isoliermaterial, und die Anschlussöffnungen sind mit den Wicklungsrahmen einteilig ausgebildet.
- Gemäß einer Weiterbildung des vorliegenden Gebrauchsmusters handelt es sich bei dem Isoliermaterial um Kunststoff.
- Gemäß einer Weiterbildung des vorliegenden Gebrauchsmusters umfasst die Leiterplatte eine Leitungsstruktur sowie eine durch Umspritzen (insert molding) der Leitungsstruktur gebildete Kunststoffplatte.
- Gemäß einer Weiterbildung des vorliegenden Gebrauchsmusters wird die Leitungsstruktur durch Stanzen aus Kupferblech hergestellt und die Anschlussklemmen werden mit der Leitungsstruktur aus einem Stück gestanzt.
- Die Herstellung der Leitungsstruktur durch Stanzen von Kupferblech ermöglicht eine im Vergleich zu gedruckten Schaltungen höhere elektrische Belastbarkeit, so dass eine gute Stabilität des Elektromotors gewährleistet wird.
- Indem die mit den Lackdrähten direkt verbundenen Anschlussklemmen und die Leitungsstruktur aus einem Stück gestanzt werden, lässt sich vermeiden, dass in den Anschlussöffnungen Zwischenklemmen vorgesehen werden müssen, die wiederum direkt mit den Lackdrähten verbunden sind, so dass sich die Anzahl der Kontaktpunkte reduzieren lässt und eine größere Stabilität der Leitungsverbindungen resultiert.
- Gemäß einer Weiterbildung des vorliegenden Gebrauchsmusters sind in den Anschlussöffnungen auf beiden Seiten Drahtführungsschlitze ausgebildet, durch welche die Lackdrähte geführt werden können, und die Anschlussklemmen verfügen über Schneideschlitze, die den durch die Drahtführungsschlitze geführten Lackdrähten entsprechen, wobei die Anschlussklemmen weiterhin so angeordnet sind, dass die Schneideschlitze beim Einstecken der Anschlussklemmen in die Anschlussöffnungen in die Isolierschicht der Lackdrähte schneiden, so dass die Lackdrähte und die Anschlussklemmen elektrisch miteinander verbunden werden, wodurch die elektrische Verbindung des Stators mit der Leiterplatte realisiert wird.
- Somit lässt sich auf einfache Weise eine Schneidklemmverbindung zwischen Anschlussklemmen und Lackdrähten realisieren.
- Außerdem stellt das Gebrauchsmuster einen Elektromotor bereit, der eine beliebige der oben genannten Verbindungsstrukturen für einen Stator und eine Leiterplatte umfasst.
- Erläuterung der anhängenden Zeichnungen
-
1 ist eine schematische Darstellung eines Elektromotors gemäß einer optimalen Ausführungsform des Gebrauchsmusters. -
2 ist eine schematische Darstellung der am Statur montierten Leiterplatte im Elektromotor gemäß dem Gebrauchsmuster. -
3 ist eine schematische Darstellung der Leiterplatte im Elektromotor gemäß dem Gebrauchsmuster. -
4 ist eine schematische Darstellung eines Wicklungsrahmens des Elektromotor-Stators gemäß dem Gebrauchsmuster. -
5 ist eine schematische Darstellung der Anschlussklemmen aus3 .
Bezugszeichenliste:100 Elektromotor;10 Elektromotorgehäuse;20 Statur;21 Statorring;22 Magnetpol;30 Leiterplatte;31 Leitungsstruktur;32 Anschlussklemme;321 Schneideschlitz;33 Kunststoffplatte;40 Wicklungsrahmen;41 Anschlussöffnung;42 Drahtführungsschlitz;43 Lackdraht;50 Laufrad;60 Welle. - Beschreibung konkreter Ausführungsformen
- Der in
1 gezeigte Elektromotor100 umfasst ein Motorgehäuse10 . Im Motorgehäuse10 befinden sich ein Statur (nicht gezeigt), Wicklungsrahmen (nicht gezeigt) und ein Rotorgehäuse (nicht gezeigt). Im Rotorgehäuse wiederum befindet sich ein sich drehender Rotor (nicht gezeigt), und am Rotor ist eine Welle angebracht (nicht gezeigt). An einem Ende der Welle befindet sich ein Entwässerungs-Flügelrad50 . Wenn sich der Rotor dreht, versetzt er auch die Welle in eine Drehbewegung, wodurch wiederum das Entwässerungs-Flügelrad angetrieben und die Flüssigkeit im Inneren eines wasserbetriebenen Haushaltsgeräts beseitigt wird. Das andere Ende der Welle ist durch eine am Ende des Rotorgehäuses angebrachte Lagerbuchse60 geführt. - Wie in
2 gezeigt, umfasst der Stator20 des Elektromotors einen Statorring21 sowie drei am Innenrand des Statorrings21 angeordnete Magnetpolsäulen22 . Auf jede der Magnetpolsäulen22 ist ein Wicklungsrahmen40 gesteckt, um den der Lackdraht (nicht gezeigt) gewickelt ist. Die Leiterplatte30 ist an der Oberseite dieser drei Wicklungsrahmen40 angebracht und stellt so eine elektrische Verbindung zu dem Stator20 her. Der Stator20 ist über die elektrische Verbindung zur Leiterplatte30 mit einer externen Schaltung verbunden und erhält so den zum Antrieb des Elektromotors notwendigen Strom. - Wie in
3 gezeigt, umfasst die Leiterplatte30 eine Leitungsstruktur31 sowie eine mit der Leitungsstruktur31 durch Umspritzen (insert molding) einteilig ausgebildete Kunststoffplatte33 . Die Leitungsstruktur31 wird aus Kupferblech gestanzt. An den Endpunkten der Leitungsstruktur31 werden weiterhin mit dieser einteilige Anschlussklemmen32 gestanzt, die dazu dienen, eine elektrische Verbindung zum Stator20 herzustellen. Anschließend wird die Leitungsstruktur31 mit Kunststoff umspritzt, welcher der Isolierung und Befestigung der gesamten Leitungsstruktur dient, so dass die komplette Leiterplatte30 entsteht. Die Herstellung der Leitungsstruktur31 durch Stanzen von Kupferblech ermöglicht eine im Vergleich zu gedruckten Schaltungen höhere elektrische Belastbarkeit, so dass eine gute Stabilität des Elektromotors gewährleistet wird. Wie in4 gezeigt, befinden sich an jedem der Wicklungsrahmen40 zwei Anschlussöffnungen41 zur Aufnahme der Anschlussklemmen32 . Die Wicklungsrahmen40 sind im Normalfall aus Isoliermaterial, z. B. Kunststoff, hergestellt, und die Anschlussöffnungen41 werden im Spritzgussverfahren mit den Wicklungsrahmen40 einteilig ausgebildet. Zur Installation der Leiterplatte30 am Stator20 werden die Anschlussklemmen32 in die Anschlussöffnungen41 eingesteckt, so dass die Leiterplatte30 fest am Stator20 angebracht und mit diesem elektrisch verbunden wird. - Wie die
3 ,4 und5 deutlich machen, weisen die Anschlussöffnungen41 der Wicklungsrahmen40 Drahtführungsschlitze42 auf. Diese Drahtführungsschlitze42 sind in den Anschlussöffnungen41 ausgebildet und führen durch deren beide Seiten. Die Enden der Lackdrähte43 , die um die Wicklungsrahmen40 gewickelt sind, werden durch die Drahtführungsschlitze42 und Anschlussöffnungen41 geführt. Die Anschlussklemmen32 weisen Schneideschlitze321 auf, die den durch die Drahtführungsschlitze42 geführten Lackdrähten43 entsprechen. Wenn die Anschlussklemmen32 in die Anschlussöffnungen41 eingesteckt werden, gelangen die Lackdrähte43 in die Schneideschlitze321 , welche dabei in deren Isolierschicht schneiden, so dass sich die Lackdrähte43 und Anschlussklemmen32 direkt und elektrisch leitend kontaktieren, wodurch die elektrische Verbindung des Stators20 mit der Leiterplatte30 realisiert wird. - Die Anschlussklemmen
32 auf der Leiterplatte30 und die Anschlussöffnungen41 am Stator20 werden direkt ineinander gesteckt, so dass die Anschlussklemmen32 in die Isolierschicht der Lackdrähte43 in den Anschlussöffnungen41 schneiden und eine leitende Verbindung entsteht, wodurch die elektrische Verbindung der Leiterplatte30 mit dem Stator20 realisiert wird. Daher ist ein Vorteil, dass die elektrische Verbindung von Leiterplatte30 und Stator20 nicht durch Schweißen hergestellt werden muss. Somit wird vermieden, dass eine mangelhafte Verschweißung o. Ä. zu einem schlechten elektrischen Kontakt führt, so dass der Produktionsertrag verbessert und außerdem auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird. Ein zweiter Vorteil ist, dass die Steckverbindung eine Vereinfachung der Fertigung erlaubt und sich sowohl der Zusammen- als auch Auseinanderbau leichter gestalten. Da die Anschlussklemmen32 die Lackdrähte43 nach dem Einstecken in die Anschlussöffnungen41 direkt kontaktieren und eine leitende Verbindung herstellen können, ist es nicht notwendig, in den Anschlussöffnungen41 Zwischenklemmen, die mit den Anschlussklemmen32 verbunden sind, vorzusehen, so dass die Anzahl der Komponenten verringert wird, die Kosten sinken und die Montage einfacher wird. Weiterhin wird die Anzahl der Kontaktpunkte reduziert, so dass sich auch die Gefahr eines schlechten elektrischen Kontakts verringert. - Die oben dargestellten Erläuterungen dienen lediglich der Beschreibung möglicher Ausführungsformen des Gebrauchsmusters, die nicht als Einschränkung des Schutzumfangs zu verstehen sind. Daher fallen auch gleichwertige Ausführungsformen oder Abänderungen, die nicht von der Grundidee des Gebrauchsmusters abweichen, unter den Schutzumfang.
Claims (9)
- Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte, umfassend Anschlussöffnungen (
41 ) zur Aufnahme von Stator-Lackdrähten (43 ), wobei der Stator (20 ) und die Leiterplatte (30 ) elektrisch miteinander verbunden sind; gekennzeichnet dadurch, dass sich auf der Leiterplatte (30 ) weiterhin Anschlussklemmen (32 ) befinden, die auf solche Weise angeordnet sind, dass eine elektrische Verbindung der Leiterplatte (30 ) mit dem Stator (20 ) realisiert wird, indem die Anschlussklemmen (32 ) in die Anschlussöffnungen (41 ) eingesteckt werden. - Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Anschlussklemmen (
32 ) so angeordnet sind, dass diese nach dem Einstecken in die Anschlussöffnungen (41 ) direkt die Lackdrähte (43 ) kontaktieren und eine leitfähige Verbindung entsteht, wodurch die elektrische Verbindung des Stators (20 ) mit der Leiterplatte (30 ) realisiert wird. - Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, dass der Stator (
20 ) über Wicklungsrahmen (40 ) verfügt, um welche die Stator-Lackdrähte (43 ) gewickelt sind, und die Anschlussöffnungen (41 ) sich an den Wicklungsrahmen (40 ) befinden. - Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, dass die Wicklungsrahmen (
40 ) aus einem Isoliermaterial hergestellt und die Anschlussöffnungen (41 ) mit den Wicklungsrahmen (40 ) einteilig ausgebildet sind. - Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, dass es sich bei dem Isoliermaterial um Kunststoff handelt.
- Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Leiterplatte (
30 ) eine Leitungsstruktur (31 ) sowie eine durch Umspritzen (insert molding) der Leitungsstruktur (31 ) gebildete Kunststoffplatte (33 ) umfasst. - Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, dass die Leitungsstruktur (
31 ) durch Stanzen aus Kupferblech hergestellt wird und die Anschlussklemmen (32 ) mit der Leitungsstruktur (31 ) aus einem Stück gestanzt werden. - Verbindungsstruktur zur Verbindung eines Elektromotor-Stators und einer Leiterplatte nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, dass in den Anschlussöffnungen (
41 ) auf beiden Seiten Drahtführungsschlitze (42 ) ausgebildet sind, durch welche die Lackdrähte (43 ) geführt werden können, und die Anschlussklemmen (32 ) über Schneideschlitze (321 ) verfügen, die den durch die Drahtführungsschlitze (42 ) geführten Lackdrähten (43 ) entsprechen, wobei die Anschlussklemmen (32 ) weiterhin so angeordnet sind, dass die Schneideschlitze (321 ) beim Einstecken der Anschlussklemmen (32 ) in die Anschlussöffnungen (41 ) in die Isolierschicht der Lackdrähte (43 ) schneiden, so dass die Lackdrähte (43 ) und die Anschlussklemmen (32 ) elektrisch miteinander verbunden werden, wodurch die elektrische Verbindung des Stators (20 ) mit der Leiterplatte (30 ) realisiert wird. - Elektromotor, gekennzeichnet dadurch, dass dieser eine Verbindungsstruktur für einen Stator und eine Leiterplatte gemäß einem der obigen Ansprüche umfasst.
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