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TECHNISCHES GEBIET
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Verschiedene Ausführungsbeispiele betreffen einstellbare Sitzanordnungen und Fahrzeuganordnungen mit einstellbaren Sitzanordnungen und einstellbaren Innenraumkomponenten.
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HINTERGRUND
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Eine einstellbare Sitzanordnung ist im
US Patent Nr. 5 758 924 veranschaulicht und beschrieben, das am 2. Juni 1998 für Lear Corporation erteilt wurde.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Gemäß wenigstens einem Ausführungsbeispiel wird eine Sitzanordnung mit einer Sitzlehne bereitgestellt. Ein erster Aktuator ist in einer ersten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Ein zweiter Aktuator ist in einer zweiten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Eine Sicherheitsrückhaltevorrichtung ist mit der Sitzlehne verbunden. Ein dritter Aktuator ist mit der Sicherheitsrückhaltevorrichtung verbunden. Eine Steuereinheit befindet sich in elektrischer Kommunikation mit dem ersten und dem zweiten Aktuator. Die Steuereinheit ist programmiert, um den ersten Aktuator so zu betätigen, dass die erste Region der Sitzlehne eingestellt wird. Der zweite Aktuator wird so betätigt, dass die zweite Region eingestellt wird, nachdem die Einstellung des ersten Aktuators eingeleitet wird. Der dritte Aktuator wird betätigt, um die Sicherheitsrückhaltevorrichtung in Reaktion auf die Einstellung von wenigstens dem ersten Aktuator oder dem zweiten Aktuator einzustellen, so dass die Einstellung der Sicherheitsrückhaltevorrichtung mit der sequenziellen Haltungsausrichtung koordiniert wird.
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Gemäß wenigstens einem weiteren Ausführungsbeispiel wird eine Sitzanordnung mit einer Sitzlehne bereitgestellt. Ein erster Aktuator ist in einer ersten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Ein zweiter Aktuator ist in einer zweiten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Eine Steuereinheit befindet sich in elektrischer Kommunikation mit dem ersten und dem zweiten Aktuator. Die Steuereinheit ist programmiert, um den ersten Aktuator so zu betätigen, dass die erste Region der Sitzlehne eingestellt wird. Der zweite Aktuator wird so betätigt, dass er die zweite Region einstellt, nachdem die Einstellung des ersten Aktuators eingeleitet wird. Ein Ausgabesignal, das die Einstellung eines Fahrzeug-Sichtgerätes anzeigt, wird in Reaktion auf die Einstellung von wenigstens dem ersten Aktuator oder dem zweiten Aktuator gesendet, um die Einstellung des Fahrzeug-Sichtgerätes mit der sequenziellen Haltungsausrichtung zu koordinieren.
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Gemäß wenigstens einem weiteren Ausführungsbeispiel wird eine Fahrzeuganordnung mit einer Sitzanordnung mit einer Sitzlehne bereitgestellt. Ein erster Aktuator ist in einer ersten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Ein zweiter Aktuator ist in einer zweiten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Eine Steuereinheit befindet sich in elektrischer Kommunikation mit dem ersten und dem zweiten Aktuator. Die Steuereinheit ist programmiert, um den ersten Aktuator so zu betätigen, dass die erste Region der Sitzlehne eingestellt wird. Der zweite Aktuator wird so betätigt, dass er die zweite Region einstellt, nachdem die Einstellung des ersten Aktuators eingeleitet wird. Ein Ausgabesignal, das die Einstellung eines Fahrzeug-Sichtgerätes anzeigt, wird in Reaktion auf die Einstellung von wenigstens dem ersten Aktuator oder dem zweiten Aktuator gesendet, um die Einstellung des Fahrzeug-Sichtgerätes mit der sequenziellen Haltungsausrichtung zu koordinieren. Ein Fahrzeug-Sichtgerät befindet sich in Kommunikation mit der Steuereinheit, um das Ausgabesignal zu empfangen, dass die Einstellung des Fahrzeug-Sichtgerätes anzeigt. Das Fahrzeug-Sichtgerät umfasst ein Display.
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Gemäß wenigstens einem weiteren Ausführungsbeispiel wird eine Fahrzeuganordnung mit einer Sitzanordnung mit einer Sitzlehne bereitgestellt. Ein erster Aktuator ist in einer ersten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Ein zweiter Aktuator ist in einer zweiten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Eine Steuereinheit befindet sich in elektrischer Kommunikation mit dem ersten und dem zweiten Aktuator. Die Steuereinheit ist programmiert, um den ersten Aktuator so zu betätigen, dass die erste Region der Sitzlehne eingestellt wird. Der zweite Aktuator wird so betätigt, dass er die zweite Region einstellt, nachdem die Einstellung des ersten Aktuators eingeleitet wird. Ein Ausgabesignal, das die Einstellung eines Fahrzeug-Sichtgerätes anzeigt, wird in Reaktion auf die Einstellung von wenigstens dem ersten Aktuator oder dem zweiten Aktuator gesendet, um die Einstellung des Fahrzeug-Sichtgerätes mit der sequenziellen Haltungsausrichtung zu koordinieren. Ein Fahrzeug-Sichtgerät befindet sich in Kommunikation mit der Steuereinheit, um das Ausgabesignal zu empfangen, das die Einstellung des Fahrzeug-Sichtgerätes anzeigt. Das Fahrzeug-Sichtgerät umfasst eine Spiegelanordnung.
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Gemäß wenigstens einem weiteren Ausführungsbeispiel wird eine Sitzanordnung mit einer Sitzlehne bereitgestellt. Ein erster Aktuator ist in einer ersten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Ein zweiter Aktuator ist in einer zweiten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Eine Steuereinheit befindet sich in elektrischer Kommunikation mit dem ersten und dem zweiten Aktuator. Die Steuereinheit ist programmiert, um den ersten Aktuator so zu betätigen, dass die erste Region der Sitzlehne eingestellt wird. Der zweite Aktuator wird so betätigt, dass er die zweite Region einstellt, nachdem die Einstellung des ersten Aktuators eingeleitet wird. Ein Ausgabesignal, das die Einstellung einer manuellen Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung anzeigt, wird in Reaktion auf die Einstellung von wenigstens dem ersten Aktuator oder dem zweiten Aktuator gesendet, um die Einstellung der manuellen Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung mit der sequenziellen Haltungsausrichtung zu koordinieren.
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Gemäß wenigstens einem weiteren Ausführungsbeispiel wird eine Fahrzeuganordnung mit einer Sitzanordnung mit einer Sitzlehne bereitgestellt. Ein erster Aktuator ist in einer ersten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Ein zweiter Aktuator ist in einer zweiten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Eine Steuereinheit befindet sich in elektrischer Kommunikation mit dem ersten und dem zweiten Aktuator. Die Steuereinheit ist programmiert, um den ersten Aktuator so zu betätigen, dass die erste Region der Sitzlehne eingestellt wird. Der zweite Aktuator wird so betätigt, dass er die zweite Region einstellt, nachdem die Einstellung des ersten Aktuators eingeleitet wird. Ein Ausgabesignal, das die Einstellung einer manuellen Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung anzeigt, wird in Reaktion auf die Einstellung von wenigstens dem ersten Aktuator oder dem zweiten Aktuator gesendet, um die Einstellung der manuellen Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung mit der sequenziellen Haltungsausrichtung zu koordinieren. Eine manuelle Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung befindet sich in Kommunikation mit der Steuereinheit, um das Ausgabesignal zu empfangen, das die Einstellung der manuellen Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung anzeigt. Die manuelle Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung umfasst ein einstellbares Fußpedal.
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Gemäß wenigstens einem weiteren Ausführungsbeispiel wird eine Fahrzeuganordnung mit einer Sitzanordnung mit einer Sitzlehne bereitgestellt. Ein erster Aktuator ist in einer ersten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Ein zweiter Aktuator ist in einer zweiten Region der Sitzlehne ausgerichtet. Eine Steuereinheit befindet sich in elektrischer Kommunikation mit dem ersten und dem zweiten Aktuator. Die Steuereinheit ist programmiert, um den ersten Aktuator so zu betätigen, dass die erste Region der Sitzlehne eingestellt wird. Der zweite Aktuator wird so betätigt, dass er die zweite Region einstellt, nachdem die Einstellung des ersten Aktuators eingeleitet wird. Ein Ausgabesignal, das die Einstellung einer manuellen Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung anzeigt, wird in Reaktion auf die Einstellung von wenigstens dem ersten Aktuator oder dem zweiten Aktuator gesendet, um die Einstellung der manuellen Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung mit der sequenziellen Haltungsausrichtung zu koordinieren. Eine manuelle Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung befindet sich in Kommunikation mit der Steuereinheit, um das Ausgabesignal zu empfangen, das die Einstellung der manuellen Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung anzeigt. Die manuelle Eingabevorrichtung zur Fahrzeug-Antriebssteuerung umfasst eine einstellbare Lenkradanordnung.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine vordere Perspektivansicht einer Fahrzeug-Sitzanordnung, teilweise demontiert dargestellt, gemäß einem Ausführungsbeispiel;
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2 ist ein Display-Bild für ein Fahrzeug-Sitzsystem gemäß einem Ausführungsbeispiel;
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3 ist ein weiteres Display-Bild für das Fahrzeug-Sitzsystem nach 2;
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4 ist ein weiteres Display-Bild für das Fahrzeug-Sitzsystem nach 2;
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5 ist ein weiteres Display-Bild für das Fahrzeug-Sitzsystem nach 2;
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6 ist ein weiteres Display-Bild für das Fahrzeug-Sitzsystem nach 2;
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7 ist ein weiteres Display-Bild für das Fahrzeug-Sitzsystem nach 2;
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8 ist ein weiteres Display-Bild für das Fahrzeug-Sitzsystem nach 2;
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9 ist ein weiteres Display-Bild für das Fahrzeug-Sitzsystem nach 2;
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10 ist ein weiteres Display-Bild für das Fahrzeug-Sitzsystem nach 2;
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11 ist ein Ablaufdiagramm eines Teils eines Gesamtverfahrens zum Einstellen einer Fahrzeug-Sitzanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel;
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12 ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren Teils eines Gesamtverfahrens zum Einstellen einer Fahrzeug-Sitzanordnung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel;
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13 ist eine schematische Rückansicht einer Sitzanordnung und eines skelettartigen Insassen gemäß einem Ausführungsbeispiel;
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14 ist eine schematische Seitenansicht von Betätigungszonen und Richtung eines Sitz-Betätigungssystems;
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15 ist eine Reihe von schematischen Seitenansichten eines Insassen in verschiedenen Haltungen; und
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16 ist ein Systemdiagramm einer Fahrzeuganordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Auf Wunsch werden ausführliche Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung hier offenbart; es ist jedoch davon auszugehen, dass die offenbarten Ausführungsbeispiele lediglich beispielhaft für die Erfindung sind, die in verschiedenen und alternativen Formen verkörpert sein kann. Die Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht; einige Merkmale können übertrieben oder minimiert sein, um Details von besonderen Komponenten zu zeigen. Daher sollen spezifische hier offenbarte strukturelle und funktionale Details nicht als einschränkend interpretiert werden, sondern lediglich als eine repräsentative Basis, um einen Fachmann zu vermitteln, die vorliegende Erfindung verschiedenartig einzusetzen.
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Ein Komfort-, Haltungs- und Wohlfühl-Sitzsystem für Fahrzeug-Sitzanordnungen stellt eine visuelle Schnittstelle mit Einstellungs-Hardware organisch oder anorganisch bereit. Das System kann eingesetzt werden, um jedes neue oder bestehende System richtig zu konfigurieren. Das System kann sich außerdem mit spezifischem Komfort, Haltung oder Vorlieben wie eine Brustkorbstütze befassen. Das Sitzsystem objektiviert Komfortdaten und biomechanische Kenntnis, um die Daten übertragbar zu machen.
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Das Komfort-, Haltungs- und Wohlfühl-Sitzsystem integriert Anthropometrie-, biomechanische und historische Sitzkomfortdaten. Das Sitzsystem kann in Originalausrüstung für Fahrzeuge oder in Nachrüstprodukten eingesetzt werden. Anwendbare Märkte beinhalten Automobile, öffentliche Verkehrsmittel, Fluglinien usw. ebenso wie Nicht-Fahrzeugsitze, wie im Büro, Zuhause, kommerzielle und öffentliche Veranstaltungssitze.
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Es kann eine Datenerhebung durchgeführt werden, die eine Expertenpositionierung eines geeigneten Beispiels von Insassen für optimalen Komfort oder eine bevorzugte Haltung durch eine medizinische Fachkraft beinhaltet. Die Datenerhebung kann bei Bedarf an bestimmten Standorten auf einer kontinuierlichen Basis verwendet werden. Das Fachwissen stellt von Experten ein hohes Maß für Komfort-, Haltungs- und personalisierter Passform bereit. Die Daten können auf Anthropometrie, Körperdruckverteilung (Body Press Distribution – BPD), dem Status von Aktuatoren (wie dem Druck von aufblasbaren Luftblasen, dem Status von Ventilen oder dergleichen) oder anderen Daten basieren, die eine Komfort-, Haltungs- und biomechanische optimierte Position einer einstellbaren Fahrzeug-Sitzanordnung bereitstellen. Die Daten werden in einer Wissensbasis oder Tabelle für Einstellungsanpassungen auf der Basis von Datenkategorien erhoben. Die Wissensbasis kann anhand der Positionsdaten der Experten und der spezifischen Daten des Insassen zusammengestellt werden. Die Einstellungseinstellungen anhand der Wissensbasis werden für Voreinstellungsoptionen in einer Fahrzeug-Sitzanordnung 28 genutzt. Die Einstellungsanpassungen können durch einen Anwender an der Steuereinheit oder dem Display individuell eingestellt werden.
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Die Eingabedaten können gegenüber Einstellungsanpassungen für eine Kategorisierung auf hohem Niveau aufgezeichnet werden. Die Einstellungen können durch Topologie-Clustering für das Einstellen der Voreinstellungsoptionen kategorisiert werden. Es können verschiedene Einstellungsoptionen für verschiedene Fahrtypen bereitgestellt werden. Zum Beispiel kann eine Toureneinstellung per Paket Einstellungen und Basiskomfort-, Haltungs- und Wohlfühl-Empfehlungen bereitstellen. Die Toureneinstellung kann außerdem optimale Sichtbarkeit, Gebrauch von Besonderheiten und Steuerungen und dergleichen bereitstellen. Eine Leistungseinstellung kann für aktive Fahrer bereitgestellt werden, um eine aufrechtere Position mit festerem Sitz bereitzustellen. Zusätzlich kann eine Luxuseinstellung mehr zurückgelehnt mit weicherem Sitz sein.
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1 veranschaulicht die Fahrzeug-Sitzanordnung 28 mit einer entfernten Abdeckung. Die Sitzanordnung 28 weist ein Sitzpolster 32 auf, das angepasst ist, um für eine motorgetriebene einstellbare Verschiebung in einer Vor- und Zurückrichtung und in einer Auf- und Abrichtung eines Fahrzeugs montiert zu werden. Die Sitzanordnung 28 weist eine Sitzlehne 34 auf, die mit dem Sitzpolster 32 schwenkbar verbunden ist, so dass sie sich im Allgemeinen aufrecht relativ zum Sitzpolster 32 für eine motorgetriebene schwenkbare Einstellung relativ zum Sitzpolster 32 erstreckt. Eine Kopfstütze (nicht dargestellt) ist für eine motorgetriebene einstellbare Verschiebung zur Sitzlehne 34 montiert.
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Wenigstens ein Kompressor 36 stellt eine Luftquelle für die Sitzanordnung 28 bereit. Eine Vielzahl von Ventilen 38 nimmt die komprimierte Luft auf und wird durch eine Steuereinheit 39 gesteuert, um die komprimierte Luft in die und aus der Anordnung 28 zu regulieren. Das Sitzpolster 32 weist eine Luftblase vorne links 40, eine Luftblase vorne rechts 42, eine Luftblase hinten links 44, eine Luftblase hinten rechts 46, eine linksseitige verstärkte Luftblase 48 und eine rechtsseitige verstärkte Luftblase 50 auf. Die Sitzlehne 34 weist eine Vielzahl von Lenden-Luftblasen 52, eine Vielzahl von Brust-Luftblasen 54, eine linksseitige verstärkte Luftblase 56 und eine rechtsseitige verstärkte Luftblase 58 auf. Die Ventile 38 können als eine gemeinsame Ventilbank bereitgestellt werden, die in der Sitzlehne 34 oder unter dem Sitzpolster 32 untergebracht ist; oder die Ventile 38 können jeweils an jeder der Luftblasen 40, 42, 44, 46, 48, 50, 52, 54, 58 bereitgestellt werden. Der Kompressor 36 kann in der Sitzlehne 34, dem Sitzpolster 32 bereitgestellt oder in der Fahrzeugkarosserie verborgen werden. Die Steuereinheit 39 kann in einem Modul unter dem Sitzpolster 32 bereitgestellt werden und kann eine Multifunktions-Steuereinheit sein, die auch andere Funktionen in dem Fahrzeug steuert.
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Es wird davon ausgegangen, dass das Stützen des Brustbereiches der Wirbelsäule Kräfte reduzieren und bis zu einem Drittel der oberen Körpermasse stützen kann. Durch erhöhte Stützung der oberen Körpermasse werden Kräfte auf Muskeln, Bänder und Wirbelsäule und Hüftregionen reduziert. Verminderte Last reduziert die Ermüdung dieser Bereiche des Körpers. Die Brust-Luftblasen 54 sind einstellbar, um den richtigen Grad der Stützung an der korrekten Stelle bereitzustellen, die notwendig ist, um solche Belastung zu reduzieren.
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Die Steuereinheit 39 empfängt die Anpassungseinstellungen anhand der Voreinstellungsdaten oder anhand der individuell eingestellten Daten. Die Daten können von einer Schnittstelle eingegeben werden, die in dem Fahrzeug bereitgestellt wird. Die Schnittstelle kann im Fahrzeug integriert sein, wie ein Instrumententafel-Display, das geeignet verdrahtet ist, oder drahtlos mit der Steuereinheit 39 kommunizieren. Die Schnittstelle kann eine Fernbedienung wie ein Personal Digital Assistant (PDA) einschließlich Telefone, Tablets und dergleichen sein. Die Schnittstelle kann als eine Anwendung von intelligenten Geräten bereitgestellt werden, wobei Anwender relevante Informationen über sich selbst eingeben. Die Smartphone-Schnittstelle muss nicht Fachkenntnis vor Ort oder Sitzeigenschaften erfordern. Die Fernbedienungs-Schnittstelle ermöglicht es einem Anwender, Einstellungen in jedes Fahrzeug wie dem persönlichen Kraftwagen, Flugliniensitzen, Mietwagen und dergleichen mitzunehmen.
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Fehlausrichtungen von Rückenwirbeln und Bandscheiben können Irritationen am Nervensystem verursachen und können eine zugrunde liegende Ursache für viele Gesundheitsprobleme sein. Zusätzlich können Wirbelsäulen-Fehlausrichtungen ein beitragender Faktor für einen Bandscheibenvorfall, eine Bandscheibenvorwölbung, ein Wirbelgelenkproblem, Osteoarthritis und Spinalstenose sein. Eine sequenzielle Einstellung einer Sitzanordnung kann die Haltung verbessern, um Wirbelsäulen-Fehlausrichtungen zu minimieren.
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2–10 veranschaulichen Display-Bilder von einer Schnittstelle wie einem Tablet. 2 veranschaulicht einen Willkommen-Bildschirm, wobei ein Datenerhebungsprozess eingeleitet wird. 3 und 4 veranschaulichen Eingabebildschirme, wobei biometrische, persönliche Gesundheits- und persönliche Präferenzdaten wie Größe und Wohlbefinden erhoben werden. Die Daten werden genutzt, um den Sitz an die Voreinstellungsoptionen anzupassen, die auf den zuvor erhobenen Daten in der Wissensbasis oder Tabelle basieren.
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Jede der Luftblasen 40, 42, 44, 46, 48, 50, 52, 54, 58 kann einen Drucksensor aufweisen, um den Luftdruck in den jeweiligen Luftblasen 40, 42, 44, 46, 48, 50, 52, 54, 58 zu erfassen. Es wird ein beliebiger Drucksensor in Betracht gezogen wie ein pneumatischer Drucksensor am Auslassventil von jeder jeweiligen der Luftblase 40, 42, 44, 46, 48, 50, 52, 54, 58. Druck kann auch durch Kontaktdrucksensoren erfasst werden, die vor oder hinter einigen oder allen der jeweiligen Luftblasen einschließlich einer vorderen oder hinteren Fläche davon angeordnet sind. Die Kontaktdrucksensoren können Drucksensor-Matten umfassen, wie jene, die bei Tekscan®, Inc. 307 West First Street, South Boston MA. 02127-1309, USA erhältlich sind. 5 veranschaulicht eine Darstellung der Fahrzeug-Sitzanordnung 28 mit in Farbe eingeordneten Zonen, um eine Verteilung des Drucks auf der Sitzanordnung 28 darzustellen. Diese Visualisierung kann einen Insassen beim Positionieren auf der Sitzanordnung 28 mit einem visuellen Live-Feedback unterstützen. Wenn eine manuelle Einstellung gewählt wird, fordert 6 den Insassen auf, eine Zone der Sitzanordnung 28 für die Einstellung auszuwählen. Sobald eine Zone ausgewählt ist, wie die der Brust in 7 oder der Lende in 8, wird die inkrementelle Einstellung von jeder Luftblase 52 durch den Insassen ermöglicht.
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Es wird eine dynamische Komfort-, Haltungs- und Wohlfühloption angeboten. Die Auswahl der dynamischen Komfort-Option misst den Druck in den Sensoren an 9 und zeigt eine Liveansicht wie in 10. Die Steuereinheit 39 vergleicht die Sensorwerte, und wenn die Steuereinheit 39 bestimmt, dass der Insasse nicht gleichmäßig sitzt, balanciert die Steuereinheit 39 den Luftdruck in gegenüberliegenden Luftblasen aus, um die Sitzposition des Insassen auszubalancieren.
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11 stellt ein Ablaufdiagramm für ein Verfahren zum Einstellen der Sitzanordnung 28 gemäß einem Ausführungsbeispiel dar. Am Block 100 stellt der Insasse die Sitzanordnung 28 auf eine gewünschte Position ein. Am Block 102 werden Positionsdaten von einem Multikontur-Sitzmodul angefordert, um eine manuell eingestellte Position der Sitzanordnung 28 zu bestimmen. Im Block 104 wird die manuell eingestellte Position mit einer Vielzahl von gespeicherten vorgegebenen Datenbereichen mit entsprechenden voreingestellten Sitzpositionen verglichen, um eine voreingestellte Sitzposition entsprechend der manuell eingestellten Position zu bestimmen und die zugehörige voreingestellte Sitzposition oder „Komfortposition” der manuell eingestellten Position zuzuweisen.
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Am Block 108 wird die Sitzanordnung 28 an die Komfortposition oder die zugehörige voreingestellte Position eingestellt. Die Komfortposition wird in einem Komfortmodus erhalten, wie sie durch eine Taste „Komfortposition” am Block 106 ausgewählt wird. Die Taste „Komfortposition” kann standardmäßig ausgewählt werden, um die Komfortposition zu erhalten. Am Block 110 wird eine Liveansicht wie 5 erzeugt und angezeigt.
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Gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel wurde eine Kollektion von Individuen nach Komfortvorlieben befragt, wobei die Daten in Komfortsitzpositionen für Bereiche von Anthropometrie-Daten tabellarisch eingetragen werden. Die in dem Fragenkatalog in 3 und 4 aufgenommenen Daten können mit vorgegebenen Anthropometrie-Datenbereichen verglichen werden, wobei die Sitzanordnung 28 an eine Komfortposition eingestellt werden kann, die mit den entsprechenden Anthropometrie-Datenbereichen verbunden ist.
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Mit Bezug wiederum auf 11 erhält man bei der Insassenauswahl einer Taste „vorgeschriebene Position” und Block 112 einen Wohlfühlmodus der Sitzanordnung 28. Am Block 114 werden die in dem Fragenkatalog von 3 und 4 aufgenommenen Daten mit vorgegebenen Anthropometrie-Datenbereichen verglichen. Eine Tabelle von vorgegebenen Wohlfühlpositionen wird durch eine medizinische Fachkraft für optimale Haltung und Wohlbefinden von verschiedenen Anthropometrie-Bereichen vorgeschrieben und in der Steuereinheit gespeichert. Eine vorgeschriebene Wohlfühlposition wird verbunden mit dem entsprechenden Anthropometrie-Datenbereich für die durch den Insassen aufgenommenen Daten ausgewählt. Am Block 114 wird die Sitzanordnung an die Wohlfühlposition eingestellt. Dann wird am Block 116 gemäß 10 eine Liveansicht angezeigt. Ein dynamischer Komfortmodus kann an diesem Stadium eingeschaltet sein, wenn eine Taste 112 ausgewählt wird.
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12 veranschaulicht die dynamische Komforteinstellung der Sitzanordnung 28 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Am Block 200 wird der dynamische Komfortmodus ausgewählt, der der Komfortmodus von Block 106 oder der Wohlfühlmodus von Block 112 sein kann. Eine Erkennungszeit, zum Beispiel 3 Sekunden, nimmt Messungen an den Sensoren oder der Sensormatte am Block 202 vor. An den Blöcken 204 und 206 werden die Sensorwerte verglichen, um zu bestimmen, ob der Insasse von links nach rechts relativ zur Komfortposition oder der vorgeschriebenen Position aus der Position ist, abhängig vom ausgewählten Modus. Wenn es so ist, wird ein Popup auf dem Display am Block 208 oder 210 bereitgestellt, wobei die geeigneten Blasen eingestellt werden. Wenn sich zum Beispiel der Insasse zu weit nach links lehnt, wird der zusätzliche Druck am Block 204 erfasst, dann die Nachricht am Block 208 angezeigt, wobei die Blasen am Block 208 zusätzlich aufgepumpt werden. Wenn während des Lehnens nach links erfasst wird, dass eine Druckabnahme in den rechten Blasen am Block 206 aufgetreten ist, wird die Nachricht am Block 210 angezeigt, wobei die rechten Blasen am Block 210 abgelassen werden können, um den nach links lehnenden Insassen weiter zurück zu einer zentrierten vorgeschriebenen Position einzustellen. Ähnlich dazu können diese Optionen in der entgegengesetzten Reihenfolge für einen Insassen wirken, der sich nach rechts lehnt.
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An den Blöcken 212 und 214 wird der Druck der Blasen verglichen, um Beugung und Ausdehnung der mittleren Blasen von Brust-, Lenden- und Kreuzbeinregionen zu messen. Wenn festgestellt wird, dass der Insasse relativ zur Komfort- oder vorgeschriebenen Position am Block 212 krumm sitzt, wird eine Nachricht, die eine Anpassung anzeigt, in einem Popup des Display am Block 216 bereitgestellt, wobei die geeigneten Blasen wenigstens teilweise am Block 216 aufgepumpt werden. Wenn festgestellt wird, dass der Insasse relativ zur vorgeschriebenen Position am Block 214 vorgebeugt bzw. gewölbt sitzt, dann wird die Nachricht am Block 218 bereitgestellt, wobei die mittleren Blasen wenigstens teilweise am Block 218 abgelassen werden, um den Insassen in die vorgeschriebene Wohlfühlposition zurückzuführen.
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Am Block 220 wird der Insasse abhängig vom ausgewählten Modus in die Komfortposition oder die Wohlfühlposition zurückgeführt. Um eine ständige Anpassung zu vermeiden, tritt eine Halteposition für etwa 5 Sekunden auf, bevor die Sensorerfassung am Block 202 wiederholt wird.
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13 und 14 veranschaulichen eine durch die Zahl 300 bezeichnete Sitzanordnung. Die Sitzanordnung 300 ist ähnlich den vorherigen Ausführungsbeispielen und wird ohne den Rahmen, Polsterung, Verkleidung, Steuereinheit, Ventile, Kompressor und dergleichen schematisch veranschaulicht. Die Sitzanordnung 300 wird außerdem mit einem skelettartigen Insassen zur Erörterung von mechanischen Ausrichtungen von relevanten biomechanischen Merkmalen eines durchschnittlichen Insassen veranschaulicht. Die Sitzanordnung 300 wird durch eine Zusammenstellung von Luftblasenanordnungen dargestellt, wobei jede für eine gezielte Position in der Sitzanordnung 300 mit Bezug auf eine entsprechende Kontaktregion eines Insassen benannt wird. Die Luftblasenanordnungen weisen eine Brust-Luftblasenanordnung 301 auf, die sich in einer Brustregion der Sitzanordnung 300 befindet, um eine Brustregion eines Insassen, die die T1 bis T12 Wirbel sind, die Rippen und dazwischen die Scapulae oder Schulterblätter zu stützen.
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Mit Bezug auf 13 weist eine Brustzonen-Luftblasenanordnung 301 eine Schulter-Luftblase 302, eine mediale Brust-Luftblase 303 unter der Schulter-Luftblase 302 auf, wobei eine untere Luftblase 304 ebenfalls unter der medialen Brust-Luftblase 303 bereitgestellt wird, die sich erstrecken, um Wirbelsäule, Schulterblatt und Rippen zu stützen. Die drei Brust-Luftblasen 302, 303, 304 ermöglichen eine unabhängige Steuerung dieser drei Regionen für eine gezielte Stützung.
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Mit weiterem Bezug auf 13 wird eine Lendenzonen-Luftblasenanordnung 309 unter der Brust-Luftblasenanordnung 301 bereitgestellt, um den unteren Rücken an den L1–L5 Wirbeln zu stützen. Die Lendenzonen-Luftblasenanordnung 309 weist ein Paar von zwei Blasen 305, 306 entsprechend einem Ausführungsbeispiel auf.
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Mit weiterem Bezug auf 13 wird eine Kreuzbein-Luftblasenanordnung 317 unter der Lenden-Luftblasenanordnung 309 bereitgestellt, um die Kreuzbeinregionen des Insassen zu stützen. Die Kreuzbeinzonen-Luftblasenanordnung 317 kann mit einer einzelnen Luftblase 307 bereitgestellt werden.
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Gemäß wenigstens einem Ausführungsbeispiel werden die Luftblasen 302, 303, 304, 305, 306, 307 in einer Folge aufgepumpt, um die Haltungsausrichtung, Haltungsstütze und Bewegung zu unterstützen. Die Folge kann durch die Sitz-Steuereinheit 39 gesteuert werden, wie oben in vorherigen Ausführungsbeispielen beschrieben ist. Anfänglich wird die Brust-Luftblasenanordnung 301 aufgepumpt. Die Brust-Luftblasen 302, 303, 304 können individuell oder gleichzeitig aufgepumpt werden. 15 veranschaulicht die Haltung eines Insassen während des Aufpumpens der Brust-Luftblasen 303, 304 von links nach rechts, während sich der Insasse einer Wohlfühl- und Haltungsposition von der Rückenstütze 308 (14) und der Vorwärtsbewegung (Pfeil T, 14) annähert und sie erreicht, wobei der auf die Brust-Wirbel T5–T10 ausgeübte Druck gefördert wird. Mit der verbesserten Haltung wird der Insasse veranlasst, seinen oder ihren Rücken zu begradigen und aufrecht zu sitzen.
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Anschließend werden die Lenden-Luftblasen 305, 306 aufgepumpt, wobei dadurch die Lendenwirbel mit dem Druck 310 in 15 gestützt werden, während sich der untere Thorax und die Lendenwirbel rückwärts bewegen (Pfeil L/T) und sich die Halswirbel (Pfeil C) rückwärts bewegen. Als nächstes wird die Schulter-Luftblase 302 für die Schulterstützung aufgepumpt. Anschließend wird die Kreuzbein-Luftblase 307 für den Kreuzbeindruck 312 (14) aufgepumpt, um eine leichte Neigung nach vorn zu fördern.
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Mit Bezug wieder auf 13 kann die Sitzanordnung 300 eine Vielzahl von Sensoren in wenigstens einer der Luftblasen 302, 303, 304, 305, 306, 307 aufweisen. Die Sensoren messen Druck oder Nähe an jeder Stelle, um ein Feedback zur Steuereinheit 39 für eine anschließende Einstellung und Überwachung bereitzustellen, wie in den vorherigen Ausführungsbeispielen beschrieben ist. Die Sensoren können Blasendrucksensoren, Blasenventildruck-Feedbacksensoren, Näherungssensoren, triaxiale Winkelmesssensoren oder dergleichen sein.
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Zusätzlich kommt eine beliebige Anordnung und Menge von Sensoren für verschiedene Sitzanordnungs-Ausführungsbeispiele in Betracht.
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Mit Bezug nun auf 16 können, sobald die Sitzanordnung 28, 300 und damit verbundene Steuereinheiten aktiviert sind, um einen Insassen in einer richtigen Sitzhaltung zu platzieren, Einstellungen an verschiedenen leistungsgesteuerten Innenkomponenten einer Fahrzeuganordnung vorgenommen werden, um die Sitzhaltung anzupassen. All diese Innenkomponenten werden mit dem Insassen über eine Schnittstelle gekoppelt und können durch Änderungen der Insassenposition beeinflusst werden. Für Veranschaulichungszwecke ist ein Display 402 in 16 veranschaulicht. Das Display 402 kommuniziert mit der Sitz-Steuereinheit 39, wie oben beschrieben ist. Eine Fahrzeug-Steuereinheit kann mit der Sitz-Steuereinheit 39 über ein Computernetzwerk mit den verschiedenen Innenkomponenten der Fahrzeuganordnung 400 kommunizieren, um die verschiedenen Innenkomponenten über Software einzustellen, so dass die Insassenposition aufgenommen wird. Die Insasseneingabe und Positionsinformationen können dann verwendet werden, um die oben erwähnten Innenmerkmale einzustellen. Die Einstellung der Sitzanordnung 28, 300 könnte gleichzeitig, während oder anderweitig gleichlaufend mit den Einstellungen der verschiedenen Innenkomponenten der Fahrzeuganordnung 400 vorgenommen werden. Die Einstellung der verschiedenen Innenkomponenten der Fahrzeuganordnung 400 kann in Reaktion auf die Einstellung der Sitzanordnung 28, 300 vorgenommen werden. Alternativ können die Sitzanordnung 28, 300 und die verschiedenen Innenkomponenten für die Fahrzeuganordnung 400 in einer Folge eingestellt werden.
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Gemäß einem Beispiel kann die Steuereinheit 39 mit einer Lenkrad-Schnittstelle 404 kommunizieren. Nachdem die Sitzanordnung 28, 300 eingestellt ist, kann an der Lenkrad-Anordnung zum Beispiel Neigungseinstellung, Ausfahr-/Rückzugseinstellung und/oder höhere/niedrigere Einstellung eingestellt werden. Die Lenkrad-Einstellungen können durch eine medizinische Fachkraft vorgeschrieben werden. Alternativ können die Lenkrad-Einstellungen auf der Basis einer erfassten Insassenposition bestimmt werden. Die Lenkrad-Schnittstelle 404 kann mit der Steuereinheit 39 kommunizieren, um manuelle Einstellungen des Lenkrads zu melden, so dass die Positionen für einen bestimmten Insassen gespeichert werden.
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Die Steuereinheit 39 kann mit anderen manuellen Eingabevorrichtungen zur Fahrzeug-Antriebssteuerung wie der Gaspedal- und der Bremspedal-Schnittstelle 406 kommunizieren. Nachdem die Sitzanordnung 28, 300 eingestellt ist, können ein oder mehr der Fußpedale wie ein Gaspedal und ein Bremspedal eingestellt werden. Die Pedaleinstellungen können auf der Basis einer erfassten Insassenposition vorgeschrieben oder bestimmt werden. Die Pedalschnittstelle 406 kann mit der Steuereinheit 39 kommunizieren, um manuelle Einstellungen der Pedale zu melden, so dass die Positionen für einen bestimmten Insassen gespeichert werden.
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Fahrzeug-Sichtgeräte können ebenfalls mit der Steuereinheit 39 kommunizieren, wie zum Beispiel eine Seitenspiegel- und eine Rückspiegel-Schnittstelle 408. Nachdem die Sitzanordnung 28, 300 eingestellt ist, können eine oder mehr der Spiegelanordnungen eingestellt werden, die einen linken und rechten Seitenspiegel und einen Rückspiegel aufweisen. Die Spiegel-Einstellungen können auf der Basis einer erfassten Insassenposition vorgeschrieben oder bestimmt werden. Die Spiegel-Schnittstelle 408 kann mit der Steuereinheit 39 kommunizieren, um manuelle Einstellungen des Spiegels zu melden, so dass die Positionen für einen bestimmten Insassen gespeichert werden.
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Die Steuereinheit 39 kann außerdem mit einer Front-Anzeige (Heads-Up-Display) Schnittstelle 410 kommunizieren. Die Front-Anzeige weist einen Projektor auf, um Informationen auf einen Teil der Windschutzscheibe der Fahrzeuganordnung 400 zu projizieren. Die Einstellung kann eine Ausrichtung und Fokussierung aufweisen, die für einen bestimmten Anwender vorgeschrieben sind. Nachdem die Sitzanordnung 28, 300 eingestellt ist, kann die Anzeige eingestellt werden. Die Einstellungen können anhand einer erfassten Insassenposition bestimmt werden. Die Front-Anzeige-Schnittstelle 410 kann mit der Steuereinheit 39 kommunizieren, um manuelle Einstellungen der Anzeige zu melden, so dass die Einstellungsdaten für einen bestimmten Insassen gespeichert werden.
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Sicherheitsrückhaltevorrichtungen können ebenfalls mit der Steuereinheit 39 kommunizieren, wie zum Beispiel eine Sitzkopfstützen-Schnittstelle 412. Nachdem die Sitzanordnung 28, 300 eingestellt ist, kann die Kopfstütze nach vorn und nach oben erweitert werden, um einen Spalt zwischen der Kopfstütze und einem Kopf eines Insassen zu minimieren. Die Kopfstützen-Einstellungen können anhand einer erfassten Insassenposition vorgeschrieben oder bestimmt werden. Die Sitzkopfstützen-Schnittstelle 412 kann mit der Steuereinheit 39 kommunizieren, um manuelle Einstellungen der Kopfstütze zu melden, so dass die Positionen für einen bestimmten Insassen gespeichert werden. Alternativ kann die Sitzkopfstützen-Schnittstelle 412 in der Steuereinheit 39 eingebaut sein.
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Eine Sitzgurt-Schulteranker-Schnittstelle 414 wird ebenfalls in Kommunikation mit der Sitzanordnungs-Steuereinheit 39 dargestellt. Der Sitzgurt-Schulteranker kann an einer Fahrzeug-Karosseriesäule oder der Sitzanordnung 28, 300 befestigt werden. Nachdem die Sitzanordnung 28, 300 eingestellt ist, kann der Sitzgurt-Schulteranker in eine optimale Komfort-, Wohlfühl- oder Sicherheitsposition verschoben werden. Die Einstellungen des Sitzgurt-Schulterankers können anhand einer erfassten Insassenposition vorgeschrieben oder bestimmt werden. Die Sitzgurt-Schulteranker-Schnittstelle 414 kann mit der Steuereinheit 39 kommunizieren, um manuelle Einstellungen des Sitzgurt-Schulterankers zu melden, so dass die Positionen für einen bestimmten Insassen gespeichert werden. Alternativ kann die Sitzgurt-Schulteranker-Schnittstelle 414 in der Steuereinheit 39 eingebaut sein.
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Während oben verschiedene Ausführungsbeispiele beschrieben sind, ist es nicht beabsichtigt, dass diese Ausführungsbeispiele alle möglichen Formen der Erfindung beschreiben. Stattdessen sind die Wörter, die in der Beschreibung verwendet werden, eher Wörter der Beschreibung als der Einschränkung, wobei davon ausgegangen wird, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können, ohne von Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen. Zusätzlich können die Merkmale der verschiedenen implementierenden Ausführungsbeispiele kombiniert werden, um weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung zu bilden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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