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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung einer flüssigen, Tensid enthaltenden Zusammensetzung. Bei der Zusammensetzung handelt es sich insbesondere um ein Körperpflege-, Wasch- oder Reinigungsmittel.
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Flüssige, Tensid-enthaltende Zusammensetzungen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Einerseits handelt es sich hierbei um Körperpflegeprodukte, wie beispielsweise Shampoos, Duschgele oder Schaumbäder. Aber auch Wasch- oder Reinigungsmittel, wie Haushaltsreiniger, Weichspüler, Waschmittel für Wäsche, Bodenpflegemittel, Allesreiniger, manuelle Geschirrspülmittel, maschinelle Geschirrspülmittel oder Vollwaschmittel sind hiervon umfasst.
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Ein Großteil dieser Zusammensetzungen wird heutzutage in einem Chargenprozess hergestellt. Der Chargenprozess, oft auch als Batchproduktion bezeichnet, ist ein diskontinuierliches Produktionsverfahren. Hier werden bestimmte Mengen von Einsatzstoffen gemäß einer vorgegebenen Rezeptur in einen Behälter gefördert und dort vermischt. Das Fassungsvermögen des Produktionsgefäßes, in welchem alle Bestandteile miteinander vermischt werden, begrenzt die Materialmenge, die in einer Charge oder einem Batch hergestellt wird.
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In einem typischen Chargenprozess oder Batchprozess wird zunächst ein Reaktionsgefäß vollständig mit den Ausgangsstoffen, also den Edukten befüllt. Die Reaktion der Edukte miteinander hin zum Endprodukt erfolgt innerhalb des Reaktionsgefäßes. Ist die gegebenenfalls stattfindende Reaktion abgeschlossen, wird das Reaktionsgefäß vollständig entleert und die gewünschte Formulierung in geeignete Behälter zum Verkauf oder gegebenenfalls zur Lagerung gefüllt. Anschließend muss das Reaktionsgefäß auf die nächste Befüllung vorbereitet werden. Dies bedeutet eine gründliche Reinigung des Reaktionsgefäßes sowie gegebenenfalls der Leitungen, über welche die Ausgangsprodukte in das Reaktionsgefäß eingeführt werden, sowie die Durchführung anstehender Wartungsarbeiten.
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Ein solcher Chargenprozess hat den Vorteil, dass die Formulierung der Rezeptur noch im Reaktionsgefäß bei Bedarf angepasst werden kann. Nachdosierungen einzelner Komponenten sind hier möglich. Unter Qualitätsaspekten ist hierzu berücksichtigen, dass die Möglichkeit der Chargenrückverfolgung besteht.
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Nachteilig ist jedoch der große Platzbedarf. Ein Reaktionsgefäß wird immer vollständig gefüllt; das heißt, es werden immer große Mengen eines Produktes hergestellt. Ist eine Charge (oder ein Batch) hergestellt, muss sie zuerst verarbeitet werden, bevor ein weiterer Ansatz einer neuen Charge erfolgen kann. Ist eine direkte Weiterverarbeitung beziehungsweise Abfüllung nicht möglich, muss ein bereits hergestelltes Produkt außerhalb des Reaktionsgefäßes gelagert werden. Auch dies führt erneut zu einem hohen Platzbedarf sowie zur Entstehung weiterer Kosten.
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Weiterhin erfordert der Wechsel in der Produktion von einem Produkt hin zu einem anderen einen großen Aufwand. Wird beispielsweise in einem ersten Chargenprozess ein Produkt hergestellt, welches einen bestimmten Farb- und einen bestimmten Geruchsstoff aufweist, so muss, bevor ein zweites Produkt mit einem unterschiedlichen Farb- und Geruchsprofil hergestellt wird, das Reaktionsgefäß sowie alle Zuleitungen gründlichst gereinigt werden, damit eine Verunreinigung der Chargen vermieden wird.
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Nachteilig im Chargenprozess ist zudem, dass unterschiedliche Komponenten enthalten sind, die bei unterschiedlichen Temperaturen stabil sind. Sind beispielsweise Enzyme enthalten, kann eine Temperatur von 40°C nicht überschritten werden, da diese sonst denaturieren. Zudem kann innerhalb einer Charge nur mit einer bestimmten Scherkraft gerührt werden. Für unterschiedliche Komponenten sind jedoch unterschiedliche Scherkräfte notwendig, um diese homogen zu verteilen.
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Hinsichtlich bestimmter Lösungsmittel, die leicht flüchtig sind, wäre ebenfalls ein geschlossenes System vorteilhaft. Im Chargenprozess wird jedoch üblicherweise mit offenen Reaktionsgefäßen gearbeitet. Wird die darin enthaltene Mischung erwärmt, können leicht flüchtige Bestandteile entweichen und so in die Umgebung gelangen, wodurch eine Gefährdung entstehen kann. Gegebenenfalls kann es weiterhin zum Eintrag von Luft beim Rühren kommen. Zudem können sich unerwünschter Weise bestimmte Gleichgewichte im Batch verschieben. In Abhängigkeit von dem Entweichen der Lösungsmittel können dadurch gewisse Komponente ausfallen oder sich Gleichgewichtszustände zwischen Produkten verschieben. Ebenfalls kann beispielsweise durch die Verdunstung von Lösungsmitteln die Viskosität der Mischung steigen und außerhalb des gewünschten Bereiches geraten, Da im offenen System die Entweichung von den äußeren Bedingungengen abhängt, kann somit eine unerwünschte Variation der Batch-Produkt-Qualitäten entstehen.
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Neben dem diskontinuierlichen Chargenprozess sind auch kontinuierliche Verfahren zur Herstellung flüssiger, Tensid-enthaltender Zusammensetzungen bekannt. Kontinuierliche Prozesse bieten bessere Möglichkeiten zur Just-in-time-Produktion. Allerdings ist hier eine aufwendige Steuerung der einzelnen Prozessschritte notwendig. Im kontinuierlichen Prozess erfolgt die Durchmischung mittels statischer oder dynamischer Mischvorrichtungen nicht in einem Reaktionsgefäß wie im Chargenprozess. Vielmehr erfolgt die Durchmischung innerhalb einer Leitung. In diese Leitung werden die einzelnen Zutaten einer Rezeptur in einer vordefinierten Reihenfolge eindosiert. Am Ende dieser Leitung erfolgt unmittelbar die Abfüllung. Ein Nachdosieren oder Ändern der Konzentration einzelner Bestandteile ist hier nicht möglich. Es ist eine gezielte und kontrollierte Überwachung der Zugabe jedes einzelnen Bestandteils notwendig.
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Die Herstellung flüssiger, Tensid enthaltenden Zusammensetzungen und insbesondere von Wasch- und Reinigungsmitteln in einem kontinuierlichen Verfahren erfordert somit eine hohe Genauigkeit bei der Zugabe der einzelnen Formenkomponenten.
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Zum Dosieren der Komponenten der Zusammensetzung in die Leitung werden Pumpen eingesetzt. Üblich sind hier Kolbendosierpumpen. Diese weisen zum einen eine hohe Genauigkeit bei der integralen, über einen längeren Zeitraum dauernde Dosierung von Komponenten auf. Sie zeigen jedoch durch die einzelnen Dosierhübe eine gewisse Pulsation, die in kontinuierlichen Prozessen zu zeitlichen Dosierschwankungen führen. Im Ergebnis folgt dies dazu, dass über einen längeren Zeitraum hinweg auch Schwankungen in einzelnen Bestandteilen im finalen Produkt auftreten können.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu vermeiden.
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Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass eine Vormischkammer in einer kontinuierlichen Anlage zu einer konstanten Dosierung und damit zu gleichbleibenden Produkten beitragen kann. Dabei ist es relevant, in welcher Größe die Vormischkammer dimensioniert ist, um den gewünschten Effekt zu erhalten. Ein Maß für die Ausgestaltung der Vormischkammer ist dabei die sogenannte Dämpfungszahl D, mit D = τ * f, wobei τ die hydraulische Verweilzeit der Vormischkammer und f die Pulsationsfrequenz der Dosierpumpe ist.
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In einer ersten Ausführungsform wird die der vorliegenden Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe daher gelöst durch ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung einer flüssigen, Tensid enthaltenden Zusammensetzung, umfassend
- a) Bereitstellen einer Vormischung, welche wenigstens ein Lösungsmittel sowie wenigstens ein Tensid aufweist,
- b) Einbringen dieser Vormischung als Hauptstrom mittels einer pulsationsfreien Pumpe in eine Vormischkammer,
- c) Einbringen von wenigstens einer Komponente mittels einer pulsierenden Pumpe als Seitenstrom in die Vormischkammer, wobei die wenigstens eine Komponente ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Enzymen, Farbstoffen, Parfüm, Bitterstoffen und deren Mischungen, und
- d) anschließendes Einleiten der aus der Vormischkammer erhaltenen Mischung in einen Mischer,
wobei die Dämpfungszahl D aus der Pulsationsfrequenz der verwendeten Pumpen und der Verweilzeit der Mischung in der Vormischkammer im Bereich von 1 bis 50 liegt.
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Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht nicht nur die konstante Herstellung der Zusammensetzung über die Zeit, sondern auch ein geringes Totvolumen in der Prozessanlage. Somit können nicht nur qualitativ hochwertige Produkte konstanter Zusammensetzungen angeboten werden, diese können zusätzlich in wirtschaftlich ökonomischer Art hergestellt werden.
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Diese und weitere Aspekte, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden für den Fachmann aus dem Studium der folgenden detaillierten Beschreibung und Ansprüche ersichtlich. Dabei kann jedes Merkmal aus einem Aspekt der Erfindung in jedem anderen Aspekt der Erfindung eingesetzt werden. Ferner ist es selbstverständlich, dass die hierin enthaltenen Beispiele die Erfindung beschreiben und veranschaulichen sollen, diese aber nicht einschränken und insbesondere die Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt ist.
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Alle Prozentangaben sind, sofern nicht anders angegeben, Gewichts-% und beziehen sich jeweils auf die genannte Zusammensetzung. Numerische Bereiche, die in dem Format „von x bis y“ angegeben sind, schließen die genannten Werte x und y ein. Wenn mehrere bevorzugte numerische Bereiche in diesem Format angegeben sind, ist es selbstverständlich, dass alle Bereiche, die durch die Kombination der verschiedenen Endpunkte entstehen, ebenfalls erfasst werden.
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„Mindestens ein“ oder „wenigstens ein“, wie hierin verwendet, bezieht sich auf 1 oder mehr, beispielsweise 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder mehr. Insbesondere bezieht sich diese Angabe auf die Art des Mittels/der Verbindung und nicht die absolute Zahl der Moleküle.
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„Etwa“ oder „ungefähr“, wie hierin im Zusammenhang mit einem Zahlenwert verwendet, bedeutet den Zahlenwert ±10%, vorzugsweise ±5%.
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Die Dämpfungszahl liegt erfindungsgemäß zwischen 1 und 50, wobei die äußeren Werte eingeschlossen sind. Die Dämpfungszahl ist relevant, um eine effektive Wirkung der Vormischkammer zu erhalten. Ist sie zu klein dimensioniert, so können beispielsweise Pulsationen, die durch eine Dosierpumpe hervorgerufen werden, nicht ausgeglichen werden. Bei zu großen Dämpfungszahlen liegt ein Totvolumen der Prozessanlage vor. Das Verfahren wird somit unwirtschaftlich. Vorzugsweise beträgt die Dämpfungszahl 2, 3, 4, 5, 6 oder mehr. Insbesondere beträgt sie 50 oder weniger, vorzugsweise 40 oder weniger, insbesondere 30 oder weniger. Besonders bevorzugt 20 oder weniger und insbesondere 10 oder weniger. Bevorzugt liegt die Dämpfungszahl im Bereich von 2 bis 20, in einer besonders bevorzugten Ausführungsform von 3 bis 10 oder von 3 bis 8. In diesen Bereichen ist ein besonders effektives Verfahren möglich.
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Erfindungsgemäß kann die Vormischung in einem Batch-Verfahren oder einem kontinuierlichen Verfahren hergestellt werden. Kombinationen aus Batch-Verfahren und kontinuierlichen Verfahren, in welchen eine Vormischung im Batch-Verfahren hergestellt wird, sind beispielsweise in
WO 2017/001218 A1 beschrieben. Auf die hier auf den Seiten
4 bis
7 beschriebenen Vormischungen wird ausdrücklich Bezug genommen.
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Die Vormischung weist erfindungsgemäß wenigstens ein Lösungsmittel sowie wenigstens ein Tensid auf. Das Lösungsmittel kann Wasser sein, es sind jedoch auch nichtwässrige Lösungsmittel umfasst. Das Lösungsmittel ist vorzugsweise ein hydrophiles Lösungsmittel. Geeignete nichtwässrige Lösungsmittel umfassen ein- oder mehrwertige Alkohole, Alkanolamine oder Glykolether. Vorzugsweise werden die Lösungsmittel ausgewählt aus Ethanol, n-Propanol, i-Propanol, Butanolen, Glykol, Propandiol, Butandiol, Methylpropandiol, Glycerin, Diglykol, Propyldiglycol, Butyldiglykol, Hexylenglycol, Ethylenglykolmethylether, Ethylenglykolethylether, Ethylenglykolpropylether, Ethylenglykolmono-n-butylether, Diethylenglykolmethylether, Diethylenglykolethylether, Propylenglykolmethylether, Propylenglykolethylether, Propylenglykolpropylether, Dipropylenglykolmonomethylether, Dipropylenglykolmonoethylether, Methoxytriglykol, Ethoxytriglykol, Butoxytriglykol, 1-Butoxyethoxy-2-propanol, 3-Methyl-3-methoxybutanol, Propylen-glykol-t-butylether, Di-n-octylether sowie Mischungen dieser Lösungsmittel.
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Vorzugsweise ist es ausgewählt aus der Gruppe, die aus Wasser, Glyzerin, Ethylenglycol, 1,2-Propandiol 1,3-Propandiol, Polyethylenglycol 200, Polyethylenglycol 400 und 2-Methyl-1,3-propandiol besteht. In diesen Lösungsmitteln sind Tenside besonders gut löslich. Die so erhaltene Vormischung eignet sich auch besonders gut als Hauptstrom, in welchen dann die weiteren Komponenten der erfindungsgemäßen Zusammensetzung dosiert werden.
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Die Vormischung weist erfindungsgemäß ein oder mehrere Tenside auf. Diese Tenside sind ausgewählt aus der Gruppe, die aus anionischen, kationischen, zwitterionischen, nichtionischen Tensiden sowie deren Mischungen besteht. Umfasst die Vormischung mehrere Tenside, so kann es sich hierbei beispielsweise um mehrere unterschiedliche nichtionische Tenside handelt. Es ist jedoch auch möglich, dass die Vormischung beispielsweise sowohl nichtionische als auch anionische Tenside umfasst. Analog gilt dies für die anderen Tenside. Vorzugsweise umfasst die Vormischung wenigstens ein anionisches Tensid und/oder wenigstens ein nichtionisches Tensid. Bei Bedarf können weitere Tenside im kontinuierlichen Verfahren zu dosiert werden.
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Anionische Tenside sind bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C9-13-Alkylben-zolsulfonaten, Olefinsulfonaten, C12-18-Alkansulfonaten, Estersulfonaten, Alk(en)ylsulfaten, Fettalkohohlethersulfaten und Mischungen daraus. Es hat sich gezeigt, dass sich diese Sulfonat- und Sulfat-Tenside besonders gut zur Herstellung stabiler flüssiger Zusammensetzungen insbesondere solcher mit Fließgrenze eignen. Flüssige Zusammensetzungen, die als anionisches Tensid C9-13-Alkylbenzolsulfonate und Fettalkoholethersulfate umfassen, weisen besonders gute, dispergierende Eigenschaften auf. Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise C9-13-Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, das heißt Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten sowie Disulfonaten, wie man sie beispielsweise aus C12-18-Monoolefinen mit end- oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem Schwefeltrioxid und anschließende alkalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte erhält, in Betracht. Geeignet sind auch C12-18-Alkansulfonate und die Ester von α-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), zum Beispiel die α-sulfonierten Methylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren.
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Als Alk(en)ylsulfate werden die Alkali- und insbesondere die Natriumsalze der Schwefelsäurehalbester der C12-C18-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der C10-C20-Oxoalkohole und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Aus waschtechnischem Interesse sind die C12-C16-Alkylsulfate und C12-C15-Alkylsulfate sowie C14-C15-Alkylsulfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate sind geeignete anionische Tenside.
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Auch Fettalkoholethersulfate, wie die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol Ethylenoxid ethoxylierten geradkettigen oder verzweigten C7-21-Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C9-11-Alkohole mit im Durchschnitt 3,5 Mol Ethylenoxid (EO) oder C12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, sind geeignet.
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Es ist bevorzugt, dass die erfindungsgemäße flüssige Zusammensetzung und/oder die Vormischung eine Mischung aus Sulfonat- und Sulfat-Tensiden enthält. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die flüssige Zusammensetzung und/oder die Vormischung C9-13-Alkylbenzolsulfonate und Fettalkoholethersulfate als anionisches Tensid.
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Zusätzlich zu dem anionischen Tensid kann die flüssige Zusammensetzung und/oder die Vormischung auch Seifen enthalten. Geeignet sind gesättigte und ungesättigte Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, (hydrierten) Erucasäure und Behensäure sowie insbesondere aus natürlichen Fettsäuren, zum Beispiel Kokos-, Palmkem-, Olivenöl- oder Talgfettsäuren, abgeleitete Seifengemische.
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Die anionischen Tenside sowie die Seifen können in Form ihrer Natrium-, Kalium- oder Magnesium- oder Ammoniumsalze vorliegen. Vorzugsweise liegen die anionischen Tenside in Form ihrer Natriumsalze vor. Weitere bevorzugte Gegenionen für die anionischen Tenside sind auch die protonierten Formen von Cholin, Triethylamin, Monoethanolamin oder Methylethylamin.
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Die Vormischung kann auch wenigstens ein nichtionisches Tensid aufweisen. Das nichtionische Tensid umfasst alkoxylierte Fettalkohole, alkoxylierte Fettsäurealkylester, Fettsäureamide, alkoxylierte Fettsäureamide, Polyhydroxyfettsäureamide, Alkylphenolpolyglycolether, Aminoxide, Alkylpolyglucoside und Mischungen daraus.
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Als nichtionisches Tensid werden vorzugsweise alkoxylierte, vorteilhafterweise ethoxylierte, insbesondere primäre Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich 4 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) pro Mol Alkohol eingesetzt, in denen der Alkoholrest linear oder bevorzugt in 2-Stellung methylverzweigt sein kann beziehungsweise lineare und methylverzweigte Reste im Gemisch enthalten kann, so wie sie üblicherweise in Oxoalkoholresten vorliegen. Insbesondere sind jedoch Alkoholethoxylate mit linearen Resten aus Alkoholen nativen Ursprungs mit 12 bis 18 C-Atomen, zum Beispiel aus Kokos-, Palm-, Talgfett- oder Oleylalkohol, und durchschnittlich 5 bis 8 EO pro Mol Alkohol bevorzugt. Zu den bevorzugten ethoxylierten Alkoholen gehören beispielsweise C12-14-Alkohole mit 4 EO oder 7 EO, C9-11-Alkohol mit 7 EO, C13-15-Alkohole mit 5 EO, 7 EO oder 8 EO, C12-18-Alkohole mit 5 EO oder 7 EO und Mischungen aus diesen. Die angegebenen Ethoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte Alkoholethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow range ethoxylates, NRE). Zusätzlich zu diesen nichtionischen Tensiden können auch Fettalkohole mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind Talgfettalkohol mit 14 EO, 25 EO, 30 EO oder 40 EO. Auch nichtionische Tenside, die EO- und PO-Gruppen zusammen im Molekül enthalten, sind erfindungsgemäß einsetzbar. Geeignet sind ferner auch eine Mischung aus einem (stärker) verzweigten ethoxylierten Fettalkohol und einem unverzweigten ethoxylierten Fettalkohol, wie beispielsweise eine Mischung aus einem C16-18-Fettalkohol mit 7 EO und 2-Propylheptanol mit 7 EO. Insbesondere bevorzugt enthält das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel einen C12-18-Fettalkohol mit 7 EO oder einen C13-15-Oxoalkohol mit 7 EO als nichtionisches Tensid.
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Mittels einer pulsierenden Pumpe wird als Seitenstrom wenigstens eine weitere Komponente in die Vormischkammer eingebracht. Die wenigstens eine Komponente ist dabei ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Enzymen, Farbstoffen, Parfüm, Bitterstoffe und deren Mischungen. Enzyme im Sinne der vorliegenden Erfindung sind alle bekannten in Wasch- oder Reinigungsmittelverfahren geeignete Enzyme, wie zum Beispiel Amylasen, Lipasen, Cellulasen, Pectinasen, Pectatlysaen, Cutinasen, Mannanasen, Glycosidasen, Glucanasen, Xanthanasen, Polyesterasen oder Proteasen.
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Parfüme im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Duftstoffe jeglicher Art, dabei umfasst Duftstoff sowohl den Duftstoff selbst, als auch Duftstoffvorläufer oder Duftstoffvorstufen.
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Allgemein handelt es sich bei einem Duftstoff um eine den Geruchssinn anregende chemische Substanz. Um den Geruchssinn anregen zu können, sollte die chemische Substanz zumindest teilweise in der Luft verteilbar sein, d.h. der Duftstoff sollte bei 25°C zumindest in geringem Maße flüchtig sein. Ist der Duftstoff nun sehr flüchtig, klingt die Geruchsintensität schnell wieder ab. Bei einer geringeren Flüchtigkeit ist der Gerucheindruck jedoch nachhaltiger, d.h. er verschwindet nicht so schnell. In einer Ausführungsform weist der Duftstoff daher einen Schmelzpunkt auf, der im Bereich von -100°C bis 100°C, bevorzugt von -80°C bis 80°C, noch bevorzugter von -20°C bis 50°C, insbesondere von -30°C bis 20°C liegt. In einer weiteren Ausführungsform weist der Duftstoff einen Siedepunkt auf, der im Bereich von 20°C bis 400°C, bevorzugt von 25°C bis 300°C, mehr bevorzugt von 30°C bis 100°C, insbesondere von 40°C bis 50°C liegt.
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Insgesamt sollte eine chemische Substanz eine bestimmte Molekülmasse nicht überschreiten, um als Duftstoff zu fungieren, da bei zu hoher Molekülmasse die erforderliche Flüchtigkeit nicht mehr gewährleitstet werden kann. In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Duftstoff eine Molekülmasse von 40 bis 700 g/mol, noch bevorzugter von 60 bis 400 g/mol auf.
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Der Geruch eines Duftstoffes wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden und entspricht häufig dem Geruch nach beispielsweise Blüten, Früchten, Gewürzen, Rinde, Harz, Blättern, Gräsern, Moosen und Wurzeln. So können Duftstoffe auch dazu verwendet werden, um unangenehme Gerüche zu überlagern oder aber auch um einen nicht riechenden Stoff mit einem gewünschten Geruch zu versehen. Als Duftstoffe können einzelne Riechstoffverbindungen, zum Beispiel die synthetischen Produkte vom Typ der Ester, Ether, Aldehyde, Ketone, Alkohole und Kohlenwasserstoffe verwendet werden.
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Duftstoffverbindungen vom Typ der Aldehyde sind beispielsweise Adoxal (2,6,10-Trimethyl-9-undecenal), Anisaldehyd (4-Methoxybenzaldehyd), Cymal (3-(4-Isopropyl-phenyl)-2-methylpropanal), Ethylvanillin, Florhydral (3-(3-isopropylphenyl)butanal), Helional (3-(3,4-Methylendioxyphenyl)-2-methylpropanal), Heliotropin, Hydroxycitronellal, Lauraldehyd, Lyral (3- und 4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3- cyclohexen-1-carboxaldehyd), Methylnonylacetaldehyd, Lilial (3-(4-tert-Butylphenyl)-2-methylpropanal), Phenylacetaldehyd, Undecylenaldehyd, Vanillin, 2,6,10-Trimethyl-9-undecenal, 3-Dodecen-1-al, alpha-n-Amylzimtaldehyd, Melonal (2,6-Dimethyl-5-heptenal), 2,4-Di-methyl-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd (Triplal), 4-Methoxybenzaldehyd, Benzaldehyd, 3-(4-tert- Butylphenyl)-propanal, 2-Methyl-3-(para-methoxyphenyl)propanal, 2-Methyl-4-(2,6,6-timethyl-2(1)-cyclohexen-1-yl)butanal, 3-Phenyl-2-propenal, cis-/trans-3,7-Dimethyl-2,6-octadien-1-al, 3,7-Dimethyl-6-octen-1-al, [(3,7-Dimethyl-6-octenyl)oxy]acetaldehyd, 4-Isopropylbenzylaldehyd, 1,2,3,4,5,6,7,8-Octahydro-8,8-dimethyl-2-naphthaldehyd, 2,4-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd, 2-Methyl-3-(isopropy-Iphenyl)propanal, 1-Decanal, 2,6-Dimethyl-5-heptenal, 4-(Tricyclo[5.2.1.0(2,6)]-decyliden-8)-butanal, Octahydro-4,7-methan-1H-indencarboxaldehyd, 3-Ethoxy-4-hydroxybenzaldehyd, para-Ethylalpha,alpha-dimethylhydrozimtaldehyd, alpha-Methyl-3,4-(methylendioxy)-hydrozimtaldehyd, 3,4-Methylendioxybenzaldehyd, alpha-n-Hexylzimtaldehyd, m-Cymen-7-carboxaldehyd, alpha-Methylphenylacetaldehyd, 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal, Undecenal, 2,4,6-Trimethyl-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd, 4-(3)(4-Methyl-3-pentenyl)-3-cyclohexencarboxaldehyd, 1-Dodecanal, 2,4-Dimethylcyclohexen-3-carboxaldehyd, 4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cylohexen-1-carboxaldehyd, 7-Methoxy-3,7-dimethyloctan-1-al, 2-Methyl- undecanal, 2-Methyldecanal, 1-Nonanal, 1-Octanal, 2,6,10-Trimethyl-5,9-undecadienal, 2-Methyl-3-(4-tert-butyl)propanal, Dihydrozimtaldehyd, 1-Methyl-4-(4-methyl-3-pentenyl)-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd, 5- oder 6-Methoxyhexahydro-4,7-methanindan-1- oder-2-carboxaldehyd, 3,7-Dimethyloctan-1-al, 1-Undecanal, 10-Undecen-1-al, 4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd, 1-Methyl-3-(4-methylpentyl)-3-cyclohexencarboxaldehyd, 7-Hydroxy-3J-dimethyl-octanal, trans-4-Decenal, 2,6-Nonadienal, para-Tolylacetaldehyd, 4-Methylphenylacetaldehyd, 2-Methyl-4-(2,6,6-trimethyl-1-cyclohexen-1-yl)-2-butenal, ortho-Methoxyzimtaldehyd, 3,5,6-Trimethyl-3-cyclohexen- carboxaldehyd, 3J-Dimethyl-2-methylen-6-octenal, Phenoxyacetaldehyd, 5,9-Dimethyl-4,8- decadienal, Päonienaldehyd (6,10-Dimethyl-3-oxa-5,9-undecadien-1-al), Hexahydro-4,7-methanindan-1-carboxaldehyd, 2-Methyloctanal, alpha-Methyl-4-(1-methylethyl)benzolacetaldehyd, 6,6-Dimethyl-2-norpinen-2-propionaldehyd, para-Methylphenoxyacetaldehyd, 2-Methyl-3-phenyl-2-propen-1-al, 3,5,5-Trimethylhexanal, Hexahydro-8,8-dimethyl-2-naphthaldehyd, 3-Propyl-bicyclo-[2.2.1]-hept-5-en-2-carbaldehyd, 9-Decenal, 3-Methyl-5-phenyl-1-pentanal, Methylnonylacetaldehyd, Hexanal und trans-2-Hexenal.
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Duftstoffverbindungen vom Typ der Ketone sind beispielsweise Methyl-beta-naphthylketon, Moschusindanon (1,2,3,5,6,7-Hexahydro-1,1,2,3,3- pentamethyl-4H-inden-4-on), Tonalid (6-Acetyl-1,1,2,4,4,7-hexamethyltetralin), alpha-Damascon, beta-Damascon, delta-Damascon, iso-Damascon, Damascenon, Methyldihydrojasmonat, Menthon, Carvon, Kampfer, Koavon (3,4,5,6,6-Pentamethylhept-3-en-2-on), Fenchon, alpha-lonon, beta- lonon, gamma-Methyl-lonon, Fleuramon (2-heptylcyclopen-tanon), Dihydrojasmon, cis-Jasmon, iso-E-Super (1-(1,2,3,4,5,6J,8-octahydro-2,3,8,8-tetramethyl-2-naphthalenyl)-ethan-1-on (und Isomere)), Methylcedrenylketon, Acetophenon, Methylacetophenon, para-Methoxyacetophenon, Methyl-beta-naphtylketon, Benzylaceton, Benzophenon, para-Hydroxyphenylbutanon, Sellerie- Keton(3-methyl-5-propyl-2-cyclohexenon), 6-Isopropyldecahydro-2-naphton, Dimethyloctenon, Frescomenthe (2-butan-2-yl-cyclohexan-1-on), 4-(1-Ethoxyvinyl)-3,3,5,5-tetramethylcyclohexanon, Methylheptenon, 2-(2-(4-Methyl-3-cyclohexen-1-yl)propyl)cyclopentanon, 1-(p-Menthen-6(2)yl)-1-propanon, 4-(4-Hydroxy-3-methoxyphenyl)-2-butanon, 2-Acetyl-3,3-dimethylnorbornan, 6,7- Dihydro-1,1,2,3,3-pentamethyl-4(5H)-indanon, 4-Damascol, Dulcinyl(4-(1,3-benzodioxol-5-yl) butan-2-on), Hexalon (1-(2,6,6-trimethyl-2-cyclohexene-1-yl)-1,6-heptadien-3-on), IsocyclemonE(2-acetonaphthon-1,2,3,4,5,6,7,8-octahydro-2,3,8,8-tetramethyl), Methylnonylketon, Methylcyclocitron, Methyllavendelketon, Orivon (4-tert-Amyl-cyclohexanon), 4-tert-Butylcyclohexanon, Delphon (2-pentyl-cyclopentanon), Muscon (CAS 541-91-3), Neobutenon (1-(5,5-dimethyl-1- cyclohexenyl)pent-4-en-1-on), Plicaton (CAS 41724-19-0), Velouton (2,2,5-Trimethyl-5- pentylcyclopentan-1-on),2,4,4,7-Tetramethyl-oct-6-en-3-on und Tetrameran (6,10- Dimethylundecen-2-on).
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Duftstoffverbindungen vom Typ der Alkohole sind beispielsweise 10-Undecen-1-ol, 2,6-Dimethylheptan-2-ol, 2-Methyl-butanol, 2-Methylpentanol, 2- Phenoxyethanol, 2-Phenylpropanol, 2-tert.-Butycyclohexanol, 3,5,5-Trimethylcyclohexanol, 3-Hexanol, 3-Methyl-5-phenyl-pentanol, 3-Octanol, 3-Phenyl-propanol, 4-Heptenol, 4-Isopropyl- cyclohexanol, 4-tert.-Butycyclohexanol, 6,8-Dimethyl-2-nona-nol, 6-Nonen-1-ol, 9-Decen-1-ol, α-Methylbenzylalkohol, α-Terpineol, Amylsalicylat, Benzylalkohol, Benzylsalicylat, β-Terpineol, Butylsalicylat, Citronellol, Cyclohexylsalicylat, Decanol, Di-hydromyrcenol, Dimethylbenzylcarbinol, Dimethylheptanol, Dimethyloctanol, Ethylsalicylat, Ethylvanilin, Eugenol, Farnesol, Geraniol, Heptanol, Hexylsalicylat, Isoborneol, Isoeugenol, Isopulegol, Linalool, Menthol, Myrtenol, n-Hexanol, Nerol, Nonanol, Octanol, p-Menthan-7-ol, Phenylethylalkohol, Phenol, Phenylsalicylat, Tetrahydrogeraniol, Tetrahydrolinalool, Thymol, trans-2-cis-6-Nonadicnol, trans-2-Nonen-1-ol, trans-2-Octenol, Undecanol, Vanillin, Champiniol, Hexenol und Zimtalkohol.
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Duftstoffverbindungen vom Typ der Ester sind zum Beispiel Benzylacetat, Phenoxyethylisobutyrat, p-tert-Butylcyclohexylacetat, Linalylacetat, Dimethylbenzylcarbinylacetat (DMBCA), Phenylethylacetat, Benzylacetat, Ethylmethylphenyl- glycinat, Allylcyclohexylpropionat, Styrallylpropionat, Benzylsalicylat, Cyclohexylsalicylat, Floramat, Melusat und Jasmacyclat.
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Zu den Ethern zählen beispielsweise Benzylethylether und Ambroxan. Zu den Kohlenwasserstoffen gehören hauptsächlich Terpene wie Limonen und Pinen.
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Bevorzugt werden Mischungen verschiedener Duftstoffe verwendet, die gemeinsam eine ansprechende Duftnote erzeugen. Ein derartiges Gemisch an Duftstoffen kann auch als Parfüm oder Parfümöl bezeichnet werden. Solche Parfümöle können auch natürliche Duftstoffgemische enthalten, wie sie aus pflanzlichen Quellen zugänglich sind.
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Zu den Duftstoffen pflanzlichen Ursprungs zählen ätherische Öle wie Angelikawurzelöl, Anisöl, Arnikablütenöl, Basilikumöl, Bayöl, Champacablütenöl, Citrusöl, Edeltannenöl, Edeltannenzapfenöl, Elemiöl, Eukalyptusöl, Fenchelöl, Fichtennadelöl, Galbanumöl, Geraniumöl, Gingergrasöl, Guajakholzöl, Gurjunbalsamöl, Helichrysumöl, Ho-Öl, Ingweröl, Irisöl, Jasminöl, Kajeputöl, Kalmusöl, Kamillenöl, Kampferöl, Kanagaöl, Kardamomenöl, Kassiaöl, Kiefernnadelöl, Kopaivabalsamöl, Korianderöl, Krauseminzeöl, Kümmelöl, Kuminöl, Labdanumöl, Lavendelöl, Lemongrasöl, Lindenblütenöl, Limettenöl, Mandarinenöl, Melissenöl, Minzöl, Moschuskörneröl, Muskatelleröl, Myrrhenöl, Nelkenöl, Neroliöl, Niaouliöl, Olibanumöl, Orangenblütenöl, Orangenschalenöl, Origanumöl, Palmarosaöl, Patschuliöl, Perubalsamöl, Petitgrainöl, Pfefferöl, Pfefferminzöl, Pimentöl, Pine-Öl, Rosenöl, Rosmarinöl, Salbeiöl, Sandelholzöl, Sellerieöl, Spiköl, Sternanisöl, Terpentinöl, Thujaöl, Thymianöl, Verbenaöl, Vetiveröl, Wacholderbeeröl, Wermutöl, Wintergrünöl, Ylang-Ylang-Öl, Ysop-Öl, Zimtöl, Zimtblätteröl, Zitronellöl, Zitronenöl sowie Zypressenöl sowie Ambrettolid, Ambroxan, alpha-Amylzimtaldehyd, Anethol, Anisaldehyd, Anisalkohol, Anisol, Anthranilsäuremethylester, Acetophenon, Benzylaceton, Benzaldehyd, Benzoesäureethylester, Benzophenon, Benzylalkohol, Benzylacetat, Benzylbenzoat, Benzylformiat, Benzylvalerianat, Borneol, Bornylacetat, Boisambrene forte, alpha-Bromstyrol, n-Decylaldehyd, n-Dodecylaldehyd, Eugenol, Eugenolmethylether, Eukalyptol, Famesol, Fenchon, Fenchylacetat, Geranylacetat, Geranylformiat, Heliotropin, Heptincarbonsäuremethylester, Heptaldehyd, Hydrochinon-Dimethylether, Hydroxyzimtaldehyd, Hydroxyzimtalkohol, Indol, Iron, Isoeugenol, Isoeugenolmethylether, Isosafrol, Jasmon, Kampfer, Karvakrol, Karvon, p-Kresolmethylether, Cumarin, p-Methoxyacetophenon, Methyl-n-amylketon, Methylanthranilsäuremethylester, p-Methylacetophenon, Methylchavikol, p-Methylchinolin, Methyl-beta-naphthylketon, Methyl-n-nonylacetaldehyd, Methyl-n-nonylketon, Muskon, beta-Naphtholethylether, beta-Naphthol-methylether, Nerol, n-Nonylaldehyd, Nonylalkohol, n-Octylaldehyd, p-Oxy-Acetophenon, Pentadekanolid, beta-Phenylethylalkohol, Phenylessigsäure, Pulegon, Safrol, Salicylsäureisoamylester, Salicylsäuremethylester, Salicylsäurehexylester, Salicylsäurecyclohexylester, Santalol, Sandelice, Skatol, Terpineol, Thymen, Thymol, Troenan, gamma-Undelacton, Vanillin, Veratrumaldehyd, Zimtaldehyd, Zimtalkohol, Zimtsäure, Zimtsäureethylester, Zimtsäurebenzylester, Diphenyloxid, Limonen, Linalool, Linalylacetat und - Propionat, Melusat, Menthol, Menthon, Methyl-n-heptenon, Pinen, Phenylacetaldehyd, Terpinylacetat, Citral, Citronellal, sowie Mischungen daraus.
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Geeignete Farb- und Bitterstoffe sind dem Fachmann hinlänglich bekannt.
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Nachdem die Vormischung und die wenigstens eine Komponente in der Vormischkammer miteinander in Kontakt gebracht werden, wird die in der Vormischung erhaltene Mischung in einen Mischer eingeleitet. Hierbei kann es sich um einen dynamischen oder einen statischen Mischer handeln. Insbesondere ist es ein dynamischer Mischer, da so eine besonders gute Durchmischung aller Bestandteile der herzustellenden Zusammensetzung erhalten werden kann.
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Die erfindungsgemäß hergestellte Zusammensetzung ist insbesondere ein Körperpflege-, Wasch- oder Reinigungsmittel.
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In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst das erfindungsgemäße Verfahren weiterhin einen Schritt
- e) Abfüllen der Zusammensetzung nach dem Mischer in Behältnisse.
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Bei den Behältnissen handelt es sich erfindungsgemäß insbesondere um Zwischenlager oder Verpackungen für Endverbraucher. Insbesondere sind die Verpackungen aus Kunststoff.
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In einem kontinuierlichen Verfahren hergestellte Produkte werden üblicherweise unmittelbar portioniert und in Behältnisse abgefüllt, die dann in den Handel für Endverbraucher gelangen, wobei vorgesehen sein kann, dass vor der Füllmaschine ein Behälter vorgesehen ist, in welcher das Produkt mit einer kurzen Verweilzeit von weniger als einer Stunde verbleibt, bevor es abgefüllt wird. Die Verweilzeit beträgt vorzugsweise etwa 10 min bis etwa 45 min, insbesondere etwa eine halbe Stunde. Das Abfüllen in ein Zwischenlager würde erneut dazu führen, dass ein geeignetes Behältnis bereitgestellt wird, wodurch erneut ein Raumbedarf besteht, der durch das kontinuierliche Verfahren eigentlich gerade vermieden werden soll. Zudem wäre dann ein erneuter Produktionsschritt notwendig, um aus dem Zwischenlager das Produkt dann abzufüllen. Dennoch kann es unter Umständen wünschenswert sein, ein in einem kontinuierlichen Verfahren hergestelltes Produkt zunächst zwischenzulagern und erst nach einer gewissen Lagerzeit final abzufüllen, sodass dies ebenso wie die unmittelbare Abfüllung für den Endverbraucher von dem vorliegenden erfindungsgemäßen Verfahren umfasst ist.
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Das kontinuierliche Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Anlage, in der das kontinuierliche Verfahren stattfindet, ein Überdruck herrscht. Die Mischung wird dabei durch ein Leitungssystem geleitet. Mittels Pumpen wird die Fließgeschwindigkeit der Zusammensetzung gesteuert. An dem Leitungssystem angebrachte Drucksensoren dienen zur Drucküberwachung, wobei durch Ventile sichergestellt werden kann, dass ein gewisser Druck innerhalb des Leitungssystems herrscht. Beispielsweise können Drucksensoren der Firma Endress und Hauser, Deutschland, zum Einsatz kommen. Die Hauptleitung, in welche die Mischung eingeleitet wird, beziehungsweise der darin fließende Materialstrom, wird Hauptstrom genannt. In diese Hauptleitung werden auch weitere Komponenten der Zusammensetzung dosiert. Das kontinuierliche Verfahren unter Überdruck erlaubt es zudem, einen Gas-/Lufteintrag in die Zusammensetzung zu vermeiden. Vorzugsweise wird das kontinuierliche Verfahren bei einem gegenüber dem Umgebungsdruck erhöhten Druck von 0,1 bis 6 bar, insbesondere von 0,5 bis 4 bar durchgeführt.
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In diesem kontinuierlichen Verfahren werden in einer kontinuierlichen Anlage alle Stoffe in flüssiger Form in die Hauptleitung zusammen dosiert und mittels dynamischer und/oder statischer Mischer homogenisiert. Flüssige Produkte im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Flüssigkeiten oder Lösungen von Feststoffen in einem geeigneten Lösungsmittel ebenso wie stabile Suspensionen, Dispersionen oder Emulsionen.
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Eine schematische Zeichnung einer entsprechenden Anlage (Anlage, zur Durchführung des erfindungsgemäßen kontinuierlichen Verfahrens) ist als 1 beigefügt.
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Gezeigt sind unterschiedliche Zuleitungen, über die Bestandteile der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in die Hauptleitung dosiert werden. Beispielshaft stehen die Bezugszeichen 1 bis 17 für die Zuleitung der folgenden Bestandteile:
- 1
- Lösungsmittel (Wasser oder nichtwässriges Lösungsmittel) oder die Vormischung
- 2
- Lösungsmittel (Wasser oder nichtwässriges Lösungsmittel) oder die Vormischung oder Konservierungsmittel
- 3
- Lösungsmittel, insbesondere nichtwässriges Lösungsmittel, oder Hilfsstoffe zur Einstellung der Viskosität oder des pH-Werts oder Konservierungsmittel oder die Vormischung
- 4
- Rückführung von Mischungen aus späteren Verfahrensschritten
- 5
- Lösungsmittel, insbesondere nichtwässriges Lösungsmittel, oder Hilfsstoffe zur Einstellung der Viskosität oder des pH-Werts oder Konservierungsmittel
- 6
- Lösungsmittel, insbesondere nichtwässriges Lösungsmittel, oder Hilfsstoffe zur Einstellung der Viskosität oder des pH-Werts oder Konservierungsmittel
- 7
- Lösungsmittel, insbesondere nichtwässriges Lösungsmittel, oder Hilfsstoffe zur Einstellung der Viskosität oder des pH-Werts oder Trübungsmittel oder Farbtransferinhibitoren oder Aufheller oder Salzlösungen
- 8
- Trübungsmittel oder Farbtransferinhibitoren oder Aufheller oder Salzlösungen oder Co-Tenside oder Parfüm oder Enzyme oder Bitterstoffe
- 9
- Parfüm oder Farbstoffe oder Enzyme oder Bitterstoffe
- 10
- Parfüm oder Farbstoffe oder Enzyme oder Bitterstoffe
- 11
- Parfüm oder Farbstoffe oder Enzyme oder Bitterstoffe
- 12
- Parfüm oder Farbstoffe oder Enzyme oder Bitterstoffe
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Durch die jeweiligen Zuleitungen können erfindungsgemäß auch andere oder weitere Bestandteile in dieser oder einer anderen Reihenfolge in den Hauptstrom eingebracht werden. Dabei ist jeweils die im Hauptstrom herrschende Temperatur, die Anzahl und Position der Mischer sowie die Reihenfolge, in der die Bestandteile zugegeben werden vom Fachmann zu beachten. Erfindungsgemäß wird über jede der Zuleitungen nur jeweils ein Material oder eine bestimmte Mischung von Materialien in die Hauptleitung eingebracht. Bei den Mischungen ist darauf zu achten, dass bei diesen keine Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Materialien der Mischung auftreten. Weiterhin wird gegebenenfalls ein weiterer Mischer zur Herstellung der Mischung benötigt. Daher wird bevorzugt über jede Zuleitung nur ein Material oder ein Material gelöst oder suspendiert in einem geeigneten Lösungsmittel dosiert. So können beispielsweise über Zuleitung 1 Wasser, über Zuleitung 2 die erfindungsgemäße Vormischung und über Zuleitung 3 Ethanol dosiert werden. Alternativ ist es auch möglich, dass über Zuleitung 1 Ethanol, über Zuleitung 2 Waser und über Zuleitung 3 die Vormischung dosiert wird. Entsprechendes gilt für die weiteren Zuleitungen.
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Im kontinuierlichen Verfahren sind von der Anlage die folgenden Bestandteile zur Steuerung der Anlage und Regelung des Verfahrens umfasst:
- TIC
- Temperaturregelung
- TIS
- Temperatur-Schaltpunkt
- PIS
- Drucküberwachung
- QIS-Visc
- Viskositätsüberwachung und Registrierung
- QIS -pH
- pH-Wert Überwachung und Registrierung
- M
- Motor
- A
- Wärmetauscher- Kühler
- B
- Statischer Mischer 1
- C
- Statischer Mischer 2
- D
- Dynamischer Mischer mit
- D1
- Vormischkammer
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In der in 1 beispielhaft gezeigten Ausführungsform sind unterschiedliche Zuleitungen für Enzyme (8, 9, 10, 11, 12) gezeigt. Alle befinden sich entlang der Fließrichtung innerhalb der Hauptleitung in der zweiten Hälfte der Anlage, werden also gegen Ende des Verfahrens in die Vormischkammer (D1) zugegeben. Dies hat den Vorteil, dass hier die Mischung beispielsweise durch den Kühler (A) und die beiden statischen Mischer (B, C) sowie die Zufuhr von vorzugsweise kaltem Lösungsmittel zur direkten Kühlung abgekühlt wird, so dass eine Degradation der Enzyme nicht mehr stattfindet. Dabei ist es erfindungsgemäß möglich nur über eine der Zuleitungen (8, 9, 10, 11, 12) Enzyme zu dosieren. Es ist erfindungsgemäß auch möglich, über mehrere Zuleitungen Enzyme in den Hauptstrom zu dosieren. Dabei können über unterschiedliche Zuleitungen gleiche oder voneinander verschiedene Enzyme dosiert werden. Unterschiedliche Enzyme können auch über gleiche Leitungen dosiert werden.
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Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Zusammensetzung, am Ende des Hauptstroms nach erfolgter Durchmischung nochmals in den Hauptstrom zurückgeführt wird. In 1 ist dies mit Zuleitung 4 schematisch gezeigt. Hierdurch können einzelne Komponenten nachdosiert werden, ohne dass beispielsweise ein weiterer dynamischer Mischer vorgehalten werden muss. Weiterhin kann beispielsweide der pH-Wert oder die Viskosität oder ähnliche Eigenschaften noch nachjustiert werden, bevor die Zusammensetzung dann am Ende des Verfahrens abgefüllt wird.
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Erfindungsgemäß hergestellte Zusammensetzungen können neben Lösungsmittel, Tensid und genannten Komponenten auch weitere übliche Bestandteile aufweisen, wie beispielsweise Bleichmittel, Phosphonate, Entschäumer, Neutralisationsmittel, pH-Stellmittel, Bleichaktivatoren, Komplexbildner, Rheologiemodifizierer, Gerüststoffe, Co-Tenside, Farbtransferinhibitoren, Aufheller, Salzlösungen und andere, für den Fachmann übliche Komponenten.
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In einer weiteren Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung eine flüssige, Tensid enthaltende Zusammensetzung, welche nach dem zuvor beschriebenen Verfahren erhalten wurde. Vorzugsweise handelt es sich bei der Zusammensetzung um ein Körperpflege-, Wasch- oder Reinigungsmittel. Die Zusammensetzung kann eine Fließgrenze aufweisen, wobei unter der Fließgrenze in der Rheologie diejenige Schubspannung (in Pa) verstanden wird, unterhalb der sich eine Probe ausschließlich oder zumindest weitgehend elastisch verformt und oberhalb eine irreversible, plastische Verformung, also ein Fließen stattfindet. Weist die Zusammensetzung eine Fließgrenze auf, so liegt diese vorzugsweise im Bereich von 0,01 bis 10 Pa, insbesondere von 0,1 bis 5 Pa, besonders bevorzug von 0,5 bis 2 Pa.
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Die Fließgrenze der flüssigen, Tensid-enthaltenden Zusammensetzung wird mit einem absolut messendem Rotationsrheometer der Firma TA-Instruments, Typ AR G2 (schubspannungskontrolliertes Rheometer, Kegel-Platte Messsystem mit 40 mm Durchmesser, 2° Kegelwinkel, 20°C) gemessen. Hierbei handelt es sich um ein so genanntes schubspannungskontrolliertes Rheometer. Hier werden die Proben im Rheometer mit einer mit der Zeit ansteigenden Schubspannung σ(t) beaufschlagt. Beispielsweise kann die Schubspannung im Laufe von 30 Minuten vom kleinstmöglichen Wert (zum Beispiel 0,01 Pa) auf zum Beispiel 100 Pa gesteigert werden. Als Funktion dieser Schubspannung σ wird die Deformation y der Probe gemessen. Die Deformation wird in einem doppellogarithmischen Plot gegen die Schubspannung aufgetragen (log γ gegen log σ). Sofern die untersuchte Probe eine Fließgrenze aufweist, kann man diese durch eine sprunghafte Änderung der Kurve erkennen. Unterhalb einer gewissen Schubspannung findet man eine rein elastische Deformation. Die Steigung der Kurve γ(σ) (log-log-Plot) in diesem Bereich ist eins. Oberhalb dieser Schubspannung beginnt viskoses Fließen und die Steigung der Kurve ist sprunghaft höher. Diejenige Schubspannung, bei der das Abknicken der Kurve erfolgt, also der Übergang von der elastischen in eine plastische Deformation, markiert die Fließgrenze. Eine bequeme Bestimmung der Fließgrenze (= Knick der Kurve) ist durch Anlegen von Tangenten an die beiden Kurventeile möglich. Proben ohne Fließgrenze weisen keinen charakteristischen Knick in der Funktion γ(σ) auf.
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Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine effektive Herstellung von Produkten konstanter Zusammenstellung, wobei Inhomogenitäten im Produkt sowie Totvolumina in der Anlagen vermieden werden können.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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