DE10254103B3 - Tiefziehwerkzeug und Verfahren zum Tiefziehen von Formteilen - Google Patents

Tiefziehwerkzeug und Verfahren zum Tiefziehen von Formteilen Download PDF

Info

Publication number
DE10254103B3
DE10254103B3 DE2002154103 DE10254103A DE10254103B3 DE 10254103 B3 DE10254103 B3 DE 10254103B3 DE 2002154103 DE2002154103 DE 2002154103 DE 10254103 A DE10254103 A DE 10254103A DE 10254103 B3 DE10254103 B3 DE 10254103B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
former
frame
deep
hollow body
pull
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE2002154103
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REITTER, GERD, DIPL.-ING. (FH), 75015 BRETTEN, DE
Original Assignee
H & P Systec GmbH
H&P SYSTEC GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H & P Systec GmbH, H&P SYSTEC GmbH filed Critical H & P Systec GmbH
Priority to DE2002154103 priority Critical patent/DE10254103B3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10254103B3 publication Critical patent/DE10254103B3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/20Deep-drawing
    • B21D22/22Deep-drawing with devices for holding the edge of the blanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D24/00Special deep-drawing arrangements in, or in connection with, presses
    • B21D24/16Additional equipment in association with the tools, e.g. for shearing, for trimming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Werkzeug (20) zum Tiefziehen eines Formteils zu einem einen Boden (24) und eine Zarge (25) aufweisenden Hohlkörper (23), mit einem eine Ziehringöffnung enthaltenden Ziehring (26) und mit einem Ziehstempel (30), der an seinem freien Ende einen die Gestalt des Bodens (24) des tiefzuziehenden Hohlkörpers (23) mitbestimmenden Bodenformer (32) aufweist und der einen die Gestalt der Zarge (25) des tiefzuziehenden Hohlkörpers (23) mitbestimmenden Zargenformer (33) aufweist, die beide durch dieselbe Ziehringöffnung des Ziehrings (26) unter Ausbildung eines Ziehspalts hindurchtreten können. Es ist ferner vorgesehen, dass der während des Tiefziehens auf die Zarge (25) des sich ausbildenden Hohlkörpers (23) eine Reibkraft ausbilden könnender Zargenformer (33) relativ zu dem ihn in Richtung einer senkrecht zur Ziehrichtung (36) nach außen überlappenden Bodenformer (32) parallel zur Ziehrichtung (36) bewegbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Tiefziehen eines Formteils, insbesondere eines Blechzuschnitts, zu einem einen Boden und eine rohrförmige Zarge aufweisenden Hohlkörper, mit einem eine Ziehringöffnung enthaltenden Ziehring und einem Ziehstempel, der an seinem freien Ende einen die Gestalt des Bodens des tiefzuziehenden Hohlkörpers mitbestimmenden Bodenformer aufweist und der einen die Gestalt der Zarge des tiefzuziehenden Hohlkörpers mitbestimmenden Zargenformer aufweist, die durch die Ziehringöffnung des Ziehrings unter Ausbildung eines vorzugsweise ringförmigen Ziehspalts in Ziehrichtung vollständig hindurchtreten können und ein Verfahren zum Tiefziehen von Formteilen mittels eines derartigen Werkzeugs.
  • Tiefziehwerkzeuge und -verfahren der eingangs genannten Art sind seit vielen Jahren allgemein bekannt geworden. Darunter fallen sowohl Werkzeuge und Verfahren, bei denen die Formteile in einer oder mehreren separaten Ziehstufen mittels jeweils eines einzigen Ziehstempels zu einem Hohlkörper verformt werden, als auch sogenannte Gesamtverbundwerkzeuge und damit realisierte Weiterzug-Tiefzieh verfahren. Bei den letztgenannten Werkzeugen sind mehrere Ziehstempel teleskopartig ineinander geführt, und es sind ein oder mehrere Ziehringe mit auf die jeweiligen Außenabmaße der Ziehstempel angepassten unterschiedlich großen Querschnitten ihrer Ziehringöffnungen üblich. Dabei ist der zentrale Ziehstempel derjenige Ziehstempel, der für eine Endumformung des tiefzuziehenden Hohlteils eingesetzt wird. Dieser Ziehstempel kann durch die Ziehringöffnung des in Ziehrichtung letzten Ziehrings unter Ausbildung eines Ziehspalts hindurchtreten, während der oder die rohrförmigen anderen Ziehstempel mit den zwischenliegenden Randbereichen des Formteils auf den zugeordneten Ziehringen zum Aufliegen kommen, um auf diese Weise als Formteilniederhalter zu fungieren.
  • Obwohl sich mit derartigen Gesamtverbundwerkzeugen bereits vergleichsweise große Grenzziehverhältnisse und/oder Formteilgenauigkeiten erzielen lassen, besteht ein ständiger Wunsch nach diesbezüglich weiter verbesserten Werkzeugen und Verfahren.
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, ein Werkzeug und ein Verfahren zum Tiefziehen eines Formteils zu einem Hohlkörper zur Verfügung zu stellen, mit dem größere Grenzziehverhältnisse und/oder Hohlteile mit einer größeren Formgenauigkeit realisiert werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Werkzeug gemäß Patentanspruch 1 dadurch gelöst, dass der während des Tiefziehens auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlkörpers eine Reibkraft ausbilden könnender Zargenformer relativ zu dem ihn in Richtung eines senkrecht zur Ziehrichtung nach außen überlappenden Bodenformer parallel zur Ziehrichtung bewegbar ist.
  • Bei der Erfindung geht es also darum, den einer bestimmten Ziehringöffnung eines Ziehrings zum Tiefziehen zugeordneten Ziehstempel in zwei aktive Stempelteile aufzuteilen, die jeweils vorzugsweise unabhängig voneinander parallel zur Ziehrichtung bewegbar sind. Dabei handelt es sich einerseits um einen im Wesentlichen die Gestalt des Bodens des tiefzuziehenden Hohlteils bestimmenden aktiven Bodenformer und andererseits um einen im Wesentlichen die Gestalt der Zarge des tiefzuziehenden Hohlteils bestimmenden aktiven Zargenformer. Diese können beide durch ein und dieselbe Ziehringöffnung des in Ziehrichtung betrachtet zuletzt angeordneten Ziehrings hindurchbewegt werden. Dabei ist der Zargenformer derart angeordnet und/oder gestaltet, dass er zumindest in einer Teil-Tiefziehphase eine entgegen seiner Bewegung wirkende Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlteils ausübt.
  • Es ist ferner ein wesentliches Merkmal der Erfindung, dass der in Ziehrichtung vor dem Zargenformer angeordnete Bodenformer den Zargenformer, respektive dessen in Ziehrichtung weisende Stirnfläche, radial nach außen übergreift.
  • Durch relativ zueinander unterschiedliche Bewegungen der beiden aktiven Stempelteile, d. h. des aktiven Bodenformers und des aktiven Zargenformers, kann der Umformprozess vorteilhaft beeinflusst werden, so dass sich noch größere Grenzziehverhältnisse und/oder Formteilgenauigkeiten erreichen lassen. Letzteres wird auch dadurch begünstigt, dass sich engere Ziehspalte als bisher realisieren lassen.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Werkzeuges ist es, dass mit diesem gegebenenfalls das Formteil auch in einer „klassischen" Art und Weise, d. h. wie nach dem Stande der Technik vorbekannt, tiefgezogen werden kann, indem die Geschwindigkeit des Bodenformers und die Geschwindigkeit des Zargenformers während der gesamten Tiefziehphase gleich groß gewählt werden. Die Erfindung schafft also gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Vorteilen zusätzliche vorteilhafte Möglichkeiten.
  • Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Zargenformer eine Außenkontur, vorzugsweise einen Außendurchmesser aufweist, die bzw. der der Außenkontur, vorzugsweise dem Außendurchmesser des Bodenformers entspricht. Dadurch lassen sich günstige Umformverhältnisse und vorteilhafte Kraftüberleitungsverhältnisse zwischen den beiden aktiven Stempelteilen schaffen.
  • Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Zargenformer eine der Zarge des tiefzuziehenden Hohlteils unmittelbar gegenüberliegende Außenoberfläche aufweist, die in einem ersten Bereich, der in einem Abstand zu dem freien Ende des Zargenformers angeordnet ist, eine Oberflächenrauhigkeit aufweist, die größer ist als die Oberflächenrauhigkeit in einem zweiten Bereich am freien Ende des Zargenformers. Auf diese Weise ist es möglich, in einem ersten Verfahrensschritt den Zargenformer mit zwischenliegender Zarge des auszubildenden Hohlteils zumindest teilweise in die Ziehringöffnung des zugeordneten Ziehrings einzufahren, um dort im Wesentlichen die Funktion der Führung der Zarge zu übernehmen, ohne die Fließ- und Umformverhältnisse des umzuformenden Werkstoffes zu beeinflussen, mithin um in diesem Bereich ein reines Werkstofffließen zu ermöglichen.
  • Zu späteren Verfahrensabschnitten kann dann der Zargenformer aktiv in das Umformgeschehen einbezogen werden, indem dieser in Ziehrichtung beschleunigt wird, bis die zurückliegend angeordnete Oberflächenrauhigkeit mit der Innenoberfläche der Zarge unter Ausübung einer Reibkraft in Eingriff gelangt, so dass in dieser Tiefziehphase durch aktive Bewegungsführung des Zargenformers der Umformvorgang in der gewünschten Weise aktiv beeinflusst bzw. unterstützt werden kann.
  • Alternativ oder zusätzlich zu den vorstehenden Maßnahmen kann, gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung, der Zargenformer eine sich in Ziehrichtung konisch verjüngende Außenkontur aufweisen. Dadurch kann der vorstehend beschriebene Effekt noch deutlicher verstärkt werden, mit der Möglichkeit der Ausübung noch höherer Reibkräfte.
  • Alternativ oder zusätzlich zu den vorgenannten Maßnahmen kann die Außenkontur und/oder die Außenoberfläche des Zargenformers sowie die diesem gegenüberliegende Innenkontur und/oder die Innenoberfläche des Ziehrings derart aufeinander abgestimmt gestaltet sein, dass während des Tiefziehens in Ziehrichtung ein kleiner werdender Ziehspalt ausgebildet ist. Auch dadurch kann der vorstehend bezeichnete Effekt erreicht werden.
  • Es ist ferner von Vorteil, wenn der Ziehspalt zwischen dem sich durch die Ziehöffnung des Ziehrings hindurch erstrekkenden Zargenformer und der Ziehringöffnung, zumindest in Teilphasen des Tiefziehens kleiner ist als die Wanddicke des tiefzuziehenden Hohlkörpers bzw. dessen Zarge.
  • Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Zargenformer eine den ihn nach außen überlappenden Teil des Bodenformers gegenüber liegende Anlagefläche aufweist, mit der er an dem Bodenformer unmittelbar anliegen kann. Dadurch lassen sich besonders günstige Tiefziehverfahrensvarianten mit den gewünschten Formteilqualitäten realisieren.
  • Es ist ferner zweckmäßig, wenn der Zargenformer rohrförmig gestaltet ist und an einem ihn durchdringenden, fest mit dem Bodenformer verbundenen Stempelteil geführt gelagert ist.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante ist es möglich, den Zargenformer in Umfangsrichtung mehrteilig und mehrfach wirkend zu gestalten derart, dass eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung benachbart angeordneten aktiven Zargenformern vorgesehen ist, die relativ zueinander parallel zur Ziehrichtung bewegbar sind und die jeweils dazu bestimmt sind, eine Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlteils auszuüben. Dadurch kann in vorteilhafter Weise auf ein gegebenenfalls in Umfangsrichtung lokal unterschiedliches Einfließverhalten des auszubildenden Hohlteils Einfluss genommen werden, um so zu einer noch besseren Formteilqualität zu gelangen.
  • Die vorstehende Aufgabe wird auch durch ein Verfahren zum Tiefziehen eines Formteils, insbesondere eines Blechzuschnittes, zu einem einen Boden und eine vorzugsweise rohrförmige Zarge aufweisenden Hohlkörper mittels eines Werkzeugs gelöst, das einen eine Ziehringöffnung enthaltenden Ziehring und einen Ziehstempel umfasst, der an seinem freien Ende einen die Gestalt des Bodens des tiefzuziehen den Hohlkörpers mitbestimmenden Bodenformer und einen die Gestalt der Zarge des tiefzuziehenden Hohlkörpers mitbestimmenden Zargenformer aufweist, die durch die Ziehringöffnung des Ziehrings unter Ausbildung eines Ziehspaltes in Ziehrichtung hindurchtreten können, wobei der Zargenformer während des Tiefziehens relativ zu dem ihn in Richtung eines senkrecht zur Ziehrichtung nach außen überlappenden Bodenformer unter Ausübung einer Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlkörpers parallel zur Ziehrichtung bewegt wird.
  • Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Bodenformer und der an ihm anliegende Zargenformer in einer ersten Tiefziehphase so lange unter Verformung des Formteils mit jeweils gleicher Geschwindigkeit in Ziehrichtung bewegt werden, bis der Zargenformer wenigstens teilweise in die Ziehringöffnung des Ziehrings eingefahren ist, und wobei anschließend in einer zweiten Tiefziehphase der Bodenformer mit einer gegenüber dem Zargenformer erhöhten Geschwindigkeit in Ziehrichtung bewegt wird, und wobei nachfolgend in einer dritten Tiefziehphase der Zargenformer unter Ausübung einer Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlkörpers in Ziehrichtung bewegt wird.
  • Dabei kann gemäß einer vorteilhaften weiteren Verfahrensvariante vorgesehen sein, dass der Zargenformer im Anschluss an die dritte Tiefziehphase, vorzugsweise unter Ausübung einer Reibkraft, entgegen der Ziehrichtung zurückbewegt und nachfolgend wieder unter Ausübung einer Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlkörpers in Ziehrichtung bewegt wird. Durch eine derartige Hin- und Herbewegung des an der Zarge anliegenden Zargenformers, unter Ausübung einer entgegen seiner Bewegung gerichteten Reibkraft, lässt sich die Formgenauigkeit der Zarge des Hohlkörpers noch weiter erhöhen.
  • Dabei kann es jeweils zweckmäßig sein, wenn der Zargenformer in der zweiten Tiefziehphase relativ zu dem Ziehring parallel zur Ziehrichtung im Wesentlichen unbewegt bleibt, während also der Bodenformer in Tiefziehrichtung bewegt wird.
  • Es ist ferner vorteilhaft, wenn der Zargenformer in einer der dritten Tiefziehphase nachfolgenden Tiefziehphase, in der der Hohlkörper von dem Bodenformer noch verformt wird, so lange in Ziehrichtung bewegt wird, bis er an dem ihn nach außen überlappenden Bodenformer anliegt und dass sich daran eine vierte Tiefziehphase anschließt, in der der Bodenformer und der an ihm anliegende Zargenformer unter weiterer Verformung des Hohlkörpers mit gleicher Geschwindigkeit in Ziehrichtung bewegt werden.
  • Es ist ferner zweckmäßig, wenn nach der dritten oder nach der vierten Tiefziehphase und nachdem die Geschwindigkeit des Bodenformers und die Geschwindigkeit des Zargenformers jeweils in Ziehrichtung den Wert Null erreicht hat, während ein erster Teil-Umformgrad des Hohlteils erreicht ist, der Zargenformer und/oder der Bodenformer entgegen der Ziehrichtung um einen bestimmten Abstand zu dem Boden des Hohlkörper zurückbewegt werden, und dass anschließend die Verfahrensschritte gemäß den Ansprüchen 11, 12, 13 und/oder 14 wiederholt werden. Durch diese Maßnahmen lassen sich noch größere Grenzziehverhältnisse erreichen.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Verfahrensvariante kann vorgesehen sein, dass während des Tiefziehens des Hohl körpers die Kraft zur Bewegung des Bodenformers in Ziehrichtung auf einen vorbestimmten Maximalwert begrenzt wird, der kleiner ist als eine Kraft, die zu einem Bodenreißer des tiefzuziehenden Hohlkörpers führt, und dass die Geschwindigkeit des Bodenformers während des Tiefziehens gemessen wird, und dass in einer nachfolgenden Tiefziehphase, in der die Geschwindigkeit des den Hohlkörper verformenden Bodenformers einen vorbestimmten Geschwindigkeitswert unterschreitet, der Zargenformer unter Ausübung einer Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlkörpers in Ziehrichtung beschleunigt wird, wodurch die Geschwindigkeit des Bodenformers in Ziehrichtung wieder zunimmt.
  • Durch diese Begrenzung der Vorschubkraft des dem zentralen Ziehstempel zugeordneten Bodenformers wird sich in der Umformzone des tiefzuziehenden Hohlkörpers irgendwann ein Gleichgewicht des in der Umformzone ansteigenden Kraftkonglomerats mit der eingestellten und auf den Bodenformer in Ziehrichtung wirkenden Maximalkraft einstellen, so dass die Bewegung bzw. Geschwindigkeit des Bodenformers in Ziehrichtung allmählich gegen Null gehen wird. Wenn dabei die Geschwindigkeit des Bodenformers einen vorbestimmten Wert unterschreitet, wird erfindungsgemäß der Zargenformer in Ziehrichtung nach unten beschleunigt und übt dabei eine entgegen der Ziehrichtung wirkende Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlkörpers aus. Dadurch wird die über den Bodenformer eingeleitete Kraft unterstützt, wodurch der Bodenformer wieder beschleunigen kann.
  • Bei einem erneuten Verlangsamen des Bodenformers kann dieser Regelungsvorgang wiederholt werden, indem im Anschluss an die Beschleunigung des Zargenformers in Zieh richtung der Zargenformer zumindest so lange abgebremst wird, bis die Geschwindigkeit des Bodenformers wieder einen vorbestimmten Geschwindigkeitswert unterschreitet, wobei anschließend der Zargenformer unter Ausübung einer Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlkörpers in Ziehrichtung beschleunigt wird.
  • Es ist ferner von Vorteil, wenn während des Tiefziehens die Position des Zargenformers relativ zu der Position des Bodenformers oder der Abstand in Ziehrichtung zwischen dem Zargenformer und dem Bodenformer gemessen wird, und wenn in demjenigen Fall, in dem der Abstand in Ziehrichtung zwischen dem Zargenformer und dem Bodenformer einen vorbestimmten Wert unterschreitet, die Geschwindigkeit des Zargenformers derart eingestellt oder geregelt wird, dass sie der Geschwindigkeit des Bodenformers entspricht.
  • Auf diese Weise kann kurz vor einer Kollision des Zargenformers mit dem Bodenformer die Absolutgeschwindigkeit des Zargenformers auf die Absolutgeschwindigkeit des Bodenformers eingestellt bzw. heruntergeregelt werden, so dass der Tiefziehvorgang schließlich automatisch abgeschlossen wird, ohne dass es zu einem Bodenreißer käme.
  • Es versteht sich, dass das erfindungsgemäße Werkzeug- und Verfahrenskonzept auch bei Gesamtverbundwerkzeugen mit ein oder mehreren Weiterzügen Anwendung finden kann. In diesem Fall ist vorteilhafter Weise der zentrale Ziehstempel, wie in dieser Anmeldung beschrieben, mit den genannten beiden Aktivteilen, also mit dem aktiven Bodenformer und mit dem aktiven Zargenformer gestaltet, während ein oder mehrere weitere herkömmliche rohrförmige Ziehstempel vorgesehen sein können, die vorzugsweise teleskopartig ineinander geführt sind.
  • Durch die vorstehenden Maßnahmen, die im Rahmen der Ausführbarkeit beliebig kombinierbar sind, lassen sich gegenüber dem Stand der Technik höhere Grenzziehverhältnisse und/oder Hohlteile mit einer gegenüber dem Stand der Technik höheren Formgenauigkeit schaffen.
  • Weitere Vorteile, und Gesichtspunkte der Erfindung sind dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmbar, in dem zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren beschrieben sind.
  • Es zeigen:
  • 1 einen Teilquerschnitt durch das Tiefziehwerkzeug in einer die Ziehrichtung enthaltenden Schnittebene in einer Bewegungsphase des Ziehstempels, in der dieser sich in einer Stellung befindet, in der das in das Werkzeug eingelegte Formteil noch nicht verformt ist;
  • 2 einen Teilquerschnitt des Tiefziehwerkzeuges gemäß 1 in einer ersten Tiefziehphase, in der der Bodenformer und der an ihm anliegende Zargenformer unter Verformung des Formteils mit gleicher Geschwindigkeit in Ziehrichtung bewegt werden;
  • 3 einen Teilquerschnitt des Werkzeugs gemäß 1 in einer zweiten Tiefziehphase, in der der Bodenformer mit einem gegenüber dem Zargenformer erhöhten Geschwindigkeit in Ziehrichtung bewegt wird und in der der Zargenformer mit seinem freien Ende wenigstens teilweise in die Ziehringöffnung des Ziehrings hineinbewegt ist;
  • 4 einen Teilquerschnitt des Tiefziehwerkzeuges gemäß 1 in einer vierten Tiefziehphase, in welcher der Zargenformer wieder an dem ihn überlappenden Teil des Bodenformers anliegt, wobei diese Tiefziehphase nach einer dritten Tiefziehphase erreicht ist, in der der Zargenformer unter Ausübung einer Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlteils in Ziehrichtung bewegt wurde;
  • 5 einen Querschnitt durch ein alternatives Ausführungsbeispiel eines Tiefziehwerkzeuges, bei dem der Zargenformer in Umfangsrichtung mehrteilig und mehrfach wirkend gestaltet ist derart, dass eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung benachbart angeordneten aktiven Zargenformern vorgesehen ist, die relativ zueinander parallel zur Ziehrichtung unter Ausübung einer Reibkraft auf die Zarge des sich ausbildenden Hohlteils bewegbar sind;
  • 6 einen Querschnitt durch das Tiefziehwerkzeug gemäß 5 entlang der Schnittlinien 6-6.
  • Das in den 1 bis 4 in verschiedenen Tiefziehphasen dargestellte Werkzeug 20 dient zum Tiefziehen eines Formteils 21, vorzugsweise eines Blechzuschnitts 22, zu einem einen Boden 24 und eine hier rohrförmige Zarge aufweisenden Hohlkörper 23.
  • Das Tiefziehwerkzeug 20 umfasst einen eine kreiszylindrische Ziehringöffnung 27 enthaltenden Ziehring 26 und einen Ziehstempel 30, der an seinem freien Ende 31 einen die Gestalt des Bodens 24 des tiefzuziehenden Hohlkörpers 23 mitbestimmenden Bodenformer 32 aufweist und umfasst ferner einen die Gestalt der Zarge 25 des tiefzuziehenden Hohlkörpers 23 mitbestimmenden Zargenformer 33. Das Tiefziehwerkzeug 20 umfasst auch einen Niederhalter 54 zum Niederhalten des Randes des Formteils 21 während des Tiefziehvorgangs.
  • Wie aus den Figuren ersichtlich, sind der Bodenformer 32 und der Zargenformer 33 derart gestaltet, dass sie beide durch ein und dieselbe Ziehringöffnung 27 des Ziehrings 26 in Ziehrichtung 36 vollständig hindurchtreten können.
  • Der Bodenformer 32 weist eine kreiszylindrische Außenkontur mit einem Außendurchmesser 42 auf, die hier bei anliegendem Zargenformer 33 fluchtend in die ebenfalls kreiszylindrische Außenkontur 39 des Zargenformers 33 übergeht, welche insofern denselben Außendurchmesser 40 aufweist, wie die Außenkontur 41 des Bodenformers.
  • Der an dem freien Ende 31 des Ziehstempels 30 vorgesehene Bodenformer 32 ist fest mit einem als Kolben gestalteten Stempelteil 43 verbunden, über den eine Kraft 66 (3) auf das tiefzuziehende Formteil 21 bzw. den tiefzuziehenden Hohlkörper 23 ausgeübt werden kann.
  • Wie aus den Figuren ersichtlich, weist hier der Bodenformer in einer die Ziehrichtung 36 bzw. die Längsachse 68 des Ziehstempels 30, 60 enthaltenden Schnittebene eine parabelförmige Außenkontur 41 auf.
  • Es ist ein kennzeichnendes Merkmal der Erfindung, dass der Bodenformer einen Bodenformerteil 44 aufweist, der den Zargenformer 33 in einer senkrecht zur Ziehrichtung 36 bzw. senkrecht zur Längsachse 68 des Ziehstempels 30, 60 ausgebildeten Projektionsebene, also in Richtung senkrecht zur Ziehrichtung 36, wenigstens teilweise, hier radial nach außen überlappt. In dem aus den Figuren hervorgehenden Ausführungsbeispielen ergibt sich eine Kreisring-Überlappungsfläche, deren Außendurchmesser 42 dem Außendurchmesser 40 des Zargenformers entspricht und deren Innendurchmesser dem Innendurchmesser des rohrförmigen Zargenformers entspricht.
  • Der Zargenformer weist in dem in den 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel eine durchgehende, als Kreisring gestaltete Anlagefläche 45 auf, die an der ihr gegenüberliegenden Anlagefläche 47 des Bodenformers 32 zur Anlage gebracht werden kann, wie dies in den 1 und 4 gezeigt ist. Diese Anlageflächen 45 und 47 sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel parallel zu einer normal zur Ziehrichtung 36 ausgebildeten Schnittebene 46 ausgebildet.
  • Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal des den Zargenformer 33 radial nach außen überlappenden Bodenformers 32 und auch des Zargenformers 33 selbst ist es, dass beide als aktive, separate Umformkörper gestaltet sind, die relativ zueinander parallel zur Ziehrichtung bewegbar sind, mithin mit unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten zueinander.
  • Es ist ferner ein wesentliches Merkmal der Erfindung, dass der Zargenformer 33 eine der Zarge 25 unmittelbar gegenüberliegende Außenoberfläche 48 aufweist, die dazu bestimmt ist, auf die Zarge 25 des tiefzuziehenden Hohlkörpers 23 eine entgegen der Bewegungsrichtung des Zargenformers 33 wirkende Reibkraft 37 auszuüben.
  • Zu diesem Zwecke ist in dem in 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ein sich in Ziehrichtung 36 und über den gesamten Umfang des Zargenformers 33 erstreckender Bereich 50 der Außenoberfläche 48 des Zargenformers 33 vorgesehen, der in einem Abstand zu dem freien Ende 51 des Zargenformers angeordnet ist und der eine Oberflächenrauhigkeit 52 aufweist, die größer ist als die Oberflächerauhigkeit 55 in einem Bereich 49 am freien Ende 51 des Zargenformers 33.
  • Dabei sind die Außenkontur 39 und/oder die Außenoberfläche 48 des Zargenformers 33 sowie die Innenkontur und/oder die Innenoberfläche 29 der Ziehringöffnung des Ziehrings 26 derart aufeinander und auf die Wanddicke 53 der Zarge 25 des Hohlkörpers 23 abgestimmt gestaltet, dass sich während des Tiefziehens in Ziehrichtung 36 ein kleiner werdender Ziehspalt 35 zwischen dem Zargenformer 33 und der Innenwand des Ziehrings im Bereich der Ziehringöffnung 27 ausbildet.
  • Es versteht sich, dass alternativ zu der vorstehend beschriebenen Maßnahme einer Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit der Außenoberfläche 48 des Zargenformers 33 dieser auch oder zusätzlich eine sich in Ziehrichtung 36 konisch verjüngende Außenkontur aufweisen kann. Beide Maßnahmen führen zu einer Art Keileffekt, welche während des Tiefziehens in Ziehrichtung 36 zu einer entgegen der Bewegungsrichtung des Zargenformers 33 gerichteten Reibkraft zwischen diesem und der Zarge 25 des Hohlkörpers 23 führt, die ausgenutzt werden kann, um den Umformvorgang, insbe sondere das Fließen bzw. Einlaufen des den Hohlkörper 23 bildenden Werkstoffes in einer vorteilhaften Art und Weise zu unterstützen, ohne dass es zu Aufwulstungen im Bereich des Ziehrings 26 einerseits oder zu Bodenreißern im Bereich des Bodens 24 des Hohlkörpers 23 andererseits kommt.
  • In den 5 und 6 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Tiefziehwerkzeuges gezeigt. Dabei sind gegenüber dem in den 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel gleiche Werkzeugteile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Im Unterschied zu dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel, ist bei dieser Ausführungsvariante ein Ziehstempel 60 mit einem in Umfangsrichtung (Doppelpfeil 64) mehrteilig gestalteten Zargenformer vorgesehen. Dieser umfasst in dem gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt acht, in Umfangsrichtung um die Längsachse 68 des Ziehstempels 60 angeordnete, separate Zargenformern 63.1 bis 63.8. Diese erstrecken sich hier jeweils über einen gleichen Umfangswinkel von 45 Grad um die Längsachse 68 und sind mit ihren sich in Ziehrichtung 36 erstreckenden Stirnflächen unmittelbar aneinanderliegend geführt gestaltet. Ein kennzeichnendes Merkmal dieses Ziehstempels 60 ist es also, dass eine Mehrzahl von mehrfach wirkenden Zargenformern 63.1 bis 63.8 vorgesehen sind, die in Umfangsrichtung (Doppelpfeil 64) benachbart angeordnet sind und die relativ zueinander parallel zur Ziehrichtung 36, mithin mit unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten zueinander, bewegbar sind und die im übrigen dazu bestimmt sind, eine Reibkraft auf die Zarge 25 des sich ausbildenden Hohlkörpers 23 auszuüben.
  • Wie in 5 gezeigt, können folglich die einzelnen Zargenformer 63.1 bis 63.8 unterschiedliche Positionen und/oder Geschwindigkeiten relativ zueinander bzw. zu dem Ziehring 26 einnehmen, um auf diese Weise auf ein gegebenenfalls in Umfangsrichtung lokal unterschiedliches Einfließverhalten des Hohlkörpers 23 Einfluss nehmen zu können.
  • Unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Werkzeuge lassen sich Tiefziehverfahren verwirklichen, deren kennzeichnendes Merkmal es ist, dass der Zargenformer 33 während des Tiefziehprozesses relativ zu dem ihn in Richtung eines senkrecht zur Ziehrichtung 36 nach außen überlappenden Bodenformers 32 unter Ausübung einer Reibkraft 37 auf die Zarge 25 des sich ausbildenden Hohlkörpers 23 parallel zur Ziehrichtung 36 bewegt wird.
  • Dabei kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass in einer ersten Tiefziehphase ausgehend von der in 1 gezeigten Stellung des Ziehstempels 30, der Bodenformer 32 und der an ihm anliegende Zargenformer 33 so lange unter Verformung des Formteils 21 mit gleicher Geschwindigkeit in Ziehrichtung 36 bewegt werden, bis der Zargenformer 33 wenigstens teilweise in die Ziehringöffnung 27 des Ziehrings 26 eingefahren ist, wie in 2 dargestellt.
  • Anschließend kann vorgesehen sein, dass der Bodenformer 32 gegenüber dem Zargenformer 33 in Ziehrichtung 36 beschleunigt wird, so dass ausgehend von den in 2 gezeigten Stellungen des Bodenformers 32 und des Zargenformers 33 die aus 3 ersichtliche Stellung des Bodenformers 32 und des Zargenformers 33 erreicht wird.
  • Dabei kann es zweckmäßig sein, dass der Zargenformer 33 in der zweiten Tiefziehphase, in welcher der Bodenformer 32 mit einer gegenüber dem Zargenformer 33 erhöhten Geschwindigkeit in Ziehrichtung 36 bewegt wird, relativ zu dem Ziehring 26 parallel zur Ziehrichtung 36 im Wesentlichen unbewegt bleibt, also in Ziehrichtung betrachtet stillsteht. Wie in 3 gezeigt, überlappt der Zargenformer 33 in dieser Stellung mit seinem freien Ende 51 innenseitig den Ziehring 26 in einem Bereich, in dem er eine Oberflächenrauhigkeit 55 aufweist, die gegenüber der Oberflächenrauhigkeit 52 in einem Abstand von seinem freien Ende 51 reduziert ist. Zu diesem Zwecke kann der Zargenformer 33 in dem Bereich 49 glatt poliert gestaltet sein, während der Zargenformer 33 in dem entgegen der Ziehrichtung 36 zurückgesetzten Bereich 50 eine vergrößerte Oberflächenrauhigkeit aufweisen kann.
  • In der in 3 gezeigten Stellung kann der Werkstoff des Hohlkörpers 23 in demjenigen Bereich der Zarge 25, der zwischen dem Zargenformer 33 und den Innenwandteilen des Ziehrings 26 im Bereich seiner Ziehringöffnung 27 liegt, im wesentlichen frei fließen.
  • Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass sich eine dritte oder weitere Tiefziehphase anschließt, in welcher der Zargenformer unter Ausübung einer Reibkraft 37 auf die Zarge 25 des sich ausbildenden Hohlkörpers 23 in Ziehrichtung 36 bewegt wird, wie dies anhand der in 4 gezeigten Stellung des Zargenformers 33 ersichtlich ist.
  • In dieser, in 4 gezeigten Stellung, wurde der Zargenformer 33 so lange in Richtung auf den überlappenden Teil 44 des Bodenformers 32 hinbewegt, bis seine Anlagefläche 45 an der gegenüberliegenden Anlagefläche 47 des Bodenformers zum Anliegen gekommen ist. In dieser Stellung kann sich an die dritte Tiefziehphase eine vierte oder weitere Tiefziehphase anschließen, in welcher der Bodenformer 32 und der an ihm anliegende Zargenformer 33 unter weiterer Verformung des Hohlkörpers 23 mit gleicher Geschwindigkeit in Ziehrichtung 36 bewegt werden.
  • Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, dass während des Tiefziehens des Hohlkörpers 23 die in 3 angedeutete Kraft 66 zur Bewegung des Bodenformers 32 in Ziehrichtung 36 auf einen vorbestimmten Maximalwert begrenzt wird, der kleiner ist als eine Kraft, die zu einem Bodenreißer des tiefzuziehenden Hohlkörpers 23 führt, und dass die Geschwindigkeit des Bodenformers 32 während des Tiefziehens gemessen wird, und dass in einer nachfolgenden Tiefziehphase, in der die Geschwindigkeit des den Hohlkörper 23 verformenden Bodenformers 32 einen vorbestimmten Geschwindigkeitswert unterschreitet, der Zargenformer 33 unter Ausübung einer Reibkraft 37 auf die Zarge 25 des sich ausbildenden Hohlkörpers 23 in Ziehrichtung 36 beschleunigt wird, wodurch die Geschwindigkeit des Bodenformers 32 in Ziehrichtung wieder zunimmt. Die zugeordneten Stellungen des Bodenformers 32 einerseits und des Zargenformers 33 andererseits ergeben sich aus den 3 und 4.
  • Bevor die aus 4 hervorgehende Stellung des Bodenformers 32 und des Zargenformers 33 erreicht ist, kann im Anschluss an die Beschleunigung des Zargenformers 33 in Ziehrichtung 36, dieser zumindest so lange abgebremst werden, bis die Geschwindigkeit des Bodenformers 32 wieder einen vorbestimmten Geschwindigkeitswert unterschreitet, wobei daran anschließend der Zargenformer 33 unter Ausübung einer Reibkraft 37 auf die Zarge 25 des sich ausbildenden Hohlkörpers 23 in Ziehrichtung 36 beschleunigt werden kann.
  • Dabei ist es zweckmäßig, wenn während des Tiefziehens die Position des Zargenformers 33 relativ zu der Position des Bodenformers 32 oder der Abstand 67 zwischen dem Zargenformer 33 und dem Bodenformer 32 in Ziehrichtung 36 gemessen wird. Für den Fall, dass der Abstand 67 in Ziehrichtung 36 zwischen dem Zargenformer 33 und dem Bodenformer 32 einen vorbestimmten Wert unterschreitet, kann dann die Geschwindigkeit des Zargenformers 33 derart eingestellt oder geregelt werden, dass sie der Geschwindigkeit des Bodenformers 32 entspricht.

Claims (19)

  1. Werkzeug zum Tiefziehen eines Formteils, insbesondere eines Blechzuschnitts, zu einem einen Boden und eine Zarge aufweisenden Hohlkörper, mit einem eine Ziehringöffnung enthaltenden Ziehring und mit einem Ziehstempel, der an seinem freien Ende eine die Gestalt des Bodens des tiefzuziehenden Hohlkörpers mitbestimmenden Bodenformer aufweist, und der einen die Gestalt der Zarge des tiefzuziehenden Hohlkörpers mitbestimmenden Zargenformer aufweist, die durch die Ziehringöffnung des Ziehrings unter Ausbildung eines Ziehspalts in Ziehrichtung hindurchtreten können, dadurch gekennzeichnet, dass der während des Tiefziehens auf die Zarge (25) des sich ausbildenden Hohlkörpers (23) eine Reibkraft (37) ausbilden könnender Zargenformer (33) relativ zu dem ihn in Richtung einer senkrecht zur Ziehrichtung (36) nach außen überlappenden Bodenformer(32) parallel zur Ziehrichtung (36) bewegbar ist.
  2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) eine Außenkontur (39) aufweist, die der Außenkontur (41) des Bodenformers (32) entspricht.
  3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) einen Außendurchmesser (40) aufweist, der dem Außendurchmesser (42) des Bodenformers (32) entspricht.
  4. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) eine der Zarge (25) des tiefzuziehenden Hohlkörpers (23) unmittelbar gegenüberliegende Außenoberfläche (48) aufweist, die in einem ersten Bereich (50), der in einem Abstand zu dem freien Ende (51) des Zargenformers (33) angeordnet ist, eine Oberflächenrauhigkeit (52) aufweist, die größer ist, als die Oberflächenrauhigkeit (55) in einem zweiten Bereich (49) am freien Ende (51) des Zargenformers (33).
  5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) eine sich in Ziehrichtung (36) konisch verjüngende Außenkontur (39) aufweist.
  6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur (39) und/oder die Außenoberfläche des Zargenformers (33) sowie die Innenkontur und/oder die Innenoberfläche (29) des Ziehrings (26) im Bereich der Ziehringöffnung (27) derart aufeinander abgestimmt gestaltet sind, dass während des Tiefziehens in Ziehrichtung (36) ein kleiner werdender Ziehspalt (35) ausgebildet ist.
  7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ziehspalt (35) zwischen dem sich durch die Ziehringöffnung (27) des Ziehrings (26) hindurch erstreckenden Zargenformer (33) und dem Ziehring (26) im Bereich der Ziehringöffnung (27) zumindest in Teilphasen des Tiefziehens kleiner ist als die Wanddicke (53) der Zarge (25) des tiefzuziehenden Hohlkörpers (23).
  8. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) eine dem ihn nach außen überlappenden Teil (44) des Bodenformers (32) gegenüberliegende Anlagefläche (45) aufweist, mit der er an dem Bodenformer (32) anliegen kann.
  9. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) rohrförmig gestaltet ist und an einem ihn durchdringenden, fest mit dem Bodenformer (32) verbundenen Stempelteil (43) geführt gelagert ist.
  10. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) in Umfangsrichtung (Doppelpfeil 64) mehrteilig und mehrfachwirkend gestaltet ist derart, dass eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung benachbart angeordneten Zargenformern (63.1 bis 63.8) vorgesehen ist, die relativ zueinander parallel zur Ziehrichtung (36) bewegbar sind und die jeweils dazu bestimmt sind, eine Reibkraft (37) auf die Zarge (25) des sich ausbildenden Hohlkörpers (23) auszuüben.
  11. Verfahren zum Tiefziehen eines Formteils, insbesondere eines Blechzuschnitts, zu einem einen Boden und eine Zarge aufweisenden Hohlkörper, mittels eines Werkzeugs, das einen eine Ziehringöffnung enthaltenden Ziehring und einen Ziehstempel umfasst, der an seinem freien Ende eine die Gestalt des Bodens des tiefzuziehenden Hohlkörpers mitbestimmenden Bodenformer und einen die Gestalt der Zarge des tiefzuziehenden Hohlkörpers mitbestimmenden Zargenformer aufweist, die durch die Ziehringöffnung des Ziehrings unter Ausbildung eines Ziehspalts in Ziehrichtung hindurchtreten können, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) während des Tiefziehens relativ zu dem ihn in Richtung eines senkrecht zur Ziehrichtung (36) nach außen überlappenden Bodenformer (32) unter Ausübung einer Reibkraft (37) auf die Zarge (25) des sich ausbildenden Hohlkörpers (23) parallel zur Ziehrichtung (36) bewegt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in einer ersten Tiefziehphase der Bodenformer (32) und der an ihm anliegende Zargenformer (33) so lange unter Verformung des Formteils (21) mit jeweils gleicher Geschwindigkeit in Ziehrichtung (36) bewegt werden, bis der Zargenformer (33) wenigstens teilweise in die Ziehringöffnung (27) des Ziehrings (26) eingefahren ist, und dass anschließend in einer zweiten Tiefziehphase der Bodenformer (32) mit einer gegenüber dem Zargenformer (33) erhöhten Geschwindigkeit in Ziehrichtung (36) bewegt wird, und dass nachfolgend in einer dritten Tiefziehphase der Zargenformer (33) unter Ausübung einer Reibkraft (37) auf die Zarge (25) des sich ausbildenden Hohlkörpers (23) in Ziehrichtung (36) bewegt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) im Anschluß an die dritte ' Tiefziehphase entgegen der Ziehrichtung (36) zurückbewegt und nachfolgend wieder unter Ausübung einer Reibkraft (37) auf die Zarge (25) des sich ausbildenden Hohlkörpers (23) in Ziehrichtung (36) bewegt wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) in der zweiten Tiefziehphase relativ zu dem Ziehring (26) parallel zur Ziehrichtung (36) im Wesentlichen unbewegt bleibt.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenformer (33) in einer der dritten Tiefziehphase nachfolgenden Tiefziehphase, in der der Hohlkörper (23) von dem Bodenformer (32) noch verformt wird, so lange in Ziehrichtung (36) bewegt wird, bis er an dem ihn nach außen überlappenden Bodenformer (32) anliegt (Anlageflächen 45, 47) und dass sich daran eine vierte Tiefziehphase anschließt, in der der Bodenformer (32) und der an ihm anliegende Zargenformer (33) unter weiterer Verformung des Hohlkörpers (23) mit gleicher Geschwindigkeit in Ziehrichtung (36) bewegt werden.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass nach der dritten oder nach der vierten Tiefziehphase und nachdem die Geschwindigkeit des Bodenformers (32) und die Geschwindigkeit des Zargenformers (33) jeweils in Tiefziehrichtung (36) den Wert Null erreicht hat, während ein erster Teil-Umformgrad des Hohlkörpers (23) erreicht ist, der Zargenformer (33) und/oder der Bodenformer (32) um einen Abstand zu dem Boden (24) des Hohlkörpers (23) entgegen der Ziehrichtung (36) zurückbewegt werden, und dass anschließend die Verfahrensschritte gemäß den Ansprüchen 11, 12, 13 und/oder 14 wiederholt werden.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass während des Tiefziehens des Hohlkörpers (23) die Kraft (66) zur Bewegung des Bodenformers (32) in Ziehrichtung (36) auf einen vorbestimmten Maximalwert begrenzt wird, der kleiner ist als eine Kraft, die zu einem Bodenreißer des tiefzuziehenden Hohlkörpers (23) führt, und dass die Geschwindigkeit des Bodenformers (32) während des Tiefziehens gemessen wird, und dass in einer nachfolgenden Tiefziehphase, in der die Geschwindigkeit des den Hohlkörper (23) verformenden Bodenformers (32) einen vorbestimmten Geschwindigkeitswert unterschreitet, der Zargenformer (33) unter Ausübung einer Reibkraft (37) auf die Zarge (25) des auszubildenden Hohlkörpers (23) in Ziehrichtung (36) beschleunigt wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluß an die Beschleunigung des Zargenformers (33) in Ziehrichtung (36), dieser zumindest so lange abgebremst wird, bis die Geschwindigkeit des Bodenformers (32) wieder einen vorbestimmten Geschwindigkeitswert unterschreitet, und dass anschließend der Zargenformer (33) unter Ausübung einer Reibkraft (37) auf die Zarge (25) des sich ausbildenden Hohlkörpers (23) in Ziehrichtung (36) beschleunigt wird.
  19. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass während des Tiefziehens die Position des Zargenformers (33) relativ zu der Position des Bodenformers (32) und/oder der Abstand (67) zwischen dem Zargenformer (33) und dem Bodenformer (32) gemessen wird, und dass in demjenigen Fall, in dem der Abstand (67) in Ziehrichtung (36) zwischen dem Zargenformer (33) und dem Bodenformer (32) einen vorbestimmten Wert unterschreitet, die Geschwindigkeit des Zargenformers (33) derart eingestellt oder geregelt wird, dass sie der Geschwindigkeit des Bodenformers (32) entspricht.
DE2002154103 2002-11-20 2002-11-20 Tiefziehwerkzeug und Verfahren zum Tiefziehen von Formteilen Expired - Fee Related DE10254103B3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002154103 DE10254103B3 (de) 2002-11-20 2002-11-20 Tiefziehwerkzeug und Verfahren zum Tiefziehen von Formteilen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002154103 DE10254103B3 (de) 2002-11-20 2002-11-20 Tiefziehwerkzeug und Verfahren zum Tiefziehen von Formteilen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10254103B3 true DE10254103B3 (de) 2004-04-15

Family

ID=32010494

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2002154103 Expired - Fee Related DE10254103B3 (de) 2002-11-20 2002-11-20 Tiefziehwerkzeug und Verfahren zum Tiefziehen von Formteilen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10254103B3 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102554046A (zh) * 2011-12-27 2012-07-11 苏州三维精密机械有限公司 深拉伸工序件辅助导正机构
DE102012005635B3 (de) * 2012-03-22 2013-06-27 Allgaier Werke Gmbh Vorrichtung, Anlage und Verfahren zum Umformen einer Blechplatine sowie ein hiermit hergestelltes Werkstück
CN103567295A (zh) * 2013-10-11 2014-02-12 中航飞机股份有限公司西安飞机分公司 一种钣金零件的拉深成形方法及成形装置
DE102013219819A1 (de) 2013-09-30 2015-04-02 Allgaier Werke Gmbh Vorrichtung zum Umformen eines Werkstückes aus Blech

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19744885A1 (de) * 1997-10-10 1998-03-19 Suessenbach H Dieter Matrizeneinheit für Tiefziehwerkzeuge zur Optimierung von Ziehvorgängen, möglich durch einfachen Austausch, mittels Einsatz dieser Bauteilkombination hochgenaue Ziehteile produzieren zu können

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19744885A1 (de) * 1997-10-10 1998-03-19 Suessenbach H Dieter Matrizeneinheit für Tiefziehwerkzeuge zur Optimierung von Ziehvorgängen, möglich durch einfachen Austausch, mittels Einsatz dieser Bauteilkombination hochgenaue Ziehteile produzieren zu können

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102554046A (zh) * 2011-12-27 2012-07-11 苏州三维精密机械有限公司 深拉伸工序件辅助导正机构
CN102554046B (zh) * 2011-12-27 2014-07-02 苏州三维精密机械有限公司 深拉伸工序件辅助导正机构
DE102012005635B3 (de) * 2012-03-22 2013-06-27 Allgaier Werke Gmbh Vorrichtung, Anlage und Verfahren zum Umformen einer Blechplatine sowie ein hiermit hergestelltes Werkstück
WO2013139731A1 (de) 2012-03-22 2013-09-26 Allgaier Werke Gmbh Vorrichtung und verfahren zum bearbeiten eines werkstückes aus metall, insbesondere zum herstellen eines topfförmigen bauteils für die automobilindustrie und ein solches werkstück
US9289812B2 (en) 2012-03-22 2016-03-22 Allgaier Werke Gmbh Device and method for machining a workpiece consisting of metal, particularly for producing a cup-shaped component for the automobile industry, as well as such a workpiece
DE102013219819A1 (de) 2013-09-30 2015-04-02 Allgaier Werke Gmbh Vorrichtung zum Umformen eines Werkstückes aus Blech
WO2015044363A1 (de) 2013-09-30 2015-04-02 Allgaier Werke Gmbh Vorrichtung zum umformen eines werkstückes aus blech
US11833565B2 (en) 2013-09-30 2023-12-05 Allgaier Werke Gmbh Device for forming a sheet-metal workpiece
CN103567295A (zh) * 2013-10-11 2014-02-12 中航飞机股份有限公司西安飞机分公司 一种钣金零件的拉深成形方法及成形装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69407520T2 (de) Verfahren zum verbinden von zwei oder mehreren aufeinanderliegenden blechen und eine vorrichtung zur durchführung dieses verfahrens
DE10040173B4 (de) Verfahren zum Aufweiten und Verformen eines Dosenkörpers und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP2802425B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum tiefziehen von schalenteilen mit integriertem kopf- und zargenbeschnitt
DE102013103612A1 (de) Verfahrung und Stauchwerkzeug zum Herstellen von hochmaßhaltigen Halbschalen
DE3433515A1 (de) Verfahren und werkzeug zum plastischen verformen metallischer werkstuecke durch kaltfliesspressen
DE102009048040A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur spanlosen Herstellung eines Außengewindes auf hohlförmigen Werkstücken aus Metall
DE10161127A1 (de) Joch einer elektrischen Maschine und Verfahren zum Herstellen desselben
DE3102867A1 (de) Vorrichtung zur verformen des endabschnittes eines rohres
DE102013112123B4 (de) Metallhülse und Verfahren zu deren Herstellung
DE10118032A1 (de) Abstrecken von zylindrischen Hohlkörpern (Rohrziehen)
WO1986001441A1 (fr) Douilles de pression pour tuyaux
DE2908149A1 (de) Leicht zu oeffnender behaelterverschluss mit einer kapsel und einem abdichtungsteil sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung desselben
DE102017102356B3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Kragens an einem Werkstück
DE19639677B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung des äußeren Elements eines Universalgelenks mit Kreuznuten
DE102006007224A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Ausschnittes oder Durchbruchs in der Wandung eines nach dem Innenhochdruck-Umformverfahren ausgebildeten Bauteils
DE10254103B3 (de) Tiefziehwerkzeug und Verfahren zum Tiefziehen von Formteilen
DE60033174T2 (de) Energieaufnehmende lenkeinrichtung, und verfahren und vorrichtung zum zusammenbauen der lenkeinrichtung
DE102016105771A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines eine Nabe aufweisenden Formkörpers sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE69305629T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines kopfes auf einem länglichen werkstück
EP0941780B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines rohrförmigen Hohlkörpers mit einem Abstand angeordneten Ausbauchungen
DE4032424C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gefalzten Rohren
EP1165272B1 (de) Verfahren zur herstellung von gleichlaufgelenken
DE2646502A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von metallhuelsen
DE3101123C2 (de) Vorrichtung zum Fließpressen von dreiarmigen Gabelelementen
WO2004020124A1 (de) Verfahren zum herstellen einer spindelmutter eines kugelgewindetriebes

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: REITTER, GERD, DIPL.-ING. (FH), 75015 BRETTEN, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee